2,5 Stunden gebratener Speck

2,5 Stunden gebratener Speck

In genau zwei Stunden ist Anpfiff und dann wird sich entscheiden, ob die deutsche Nationalmannschaft doch noch mal an die Leistungen von 2014 anknüpfen kann – nach dem Polen-Spiel darf man da durchaus seine Zweifel haben. Keine Sorge, ein Spieler-Bashing wird das hier nicht, dennoch halte ich Götze nach wie vor für einen der meist-überschätzten Spieler der Welt und mit nur einem richtigen Stürmer ins Turnier zu gehen ist auch fast schon mehr als mutig.

Zwar ist Gomez mittlerweile deutlich lockerer und vielleicht auch sympathischer geworden – aber er ist nun mal auch kein Klose. Neulich musste ich noch dran denken, wie Mehmet Scholl polterte, dass sich Gomez bei einem seiner letzten Spiele in der Nationalmannschaft fast wund gelegen hätte – der perfekte (und auch einzige) Aufmacher, um Fußball und das folgende doch noch in einen Kontext zu bekommen.

Denn vielleicht hat sich Gomez gar nicht wund gelegen, sondern einfach in Ruhe Speck gebraten. Führt zwar nicht zwingend zu einer besseren Tor-Bilanz, ist aber ungemein lecker – und das Halbfinale war immerhin auch drin. Deswegen gucken wir jetzt einfach Zweieinhalb Stunden lang, wie Speck gebraten wird, vielleicht ist dann ja auch das Erreichen der KO-Phase drin:

Das Einzige, was nun noch fehlt, ist eine Technologie, die auch Gerüche übertragen kann. Mit Sicherheit aber nur eine Frage der Zeit.

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Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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