4.000 Papierfiguren für einen Tanz

4.000 Papierfiguren für einen Tanz

Was mich ja in der Schule auch immer total angekotzt hat: Bastelstunde. Grundsätzlich stelle ich den Kunstunterricht in der Schule in Frage, da die Benotung von rein subjektiven Faktoren abhängt – findet der Lehrer den Schüler scheiße oder hat einfach keinen Sinn für seine geniale Kreativität, gibt es einfach schlechte Noten. Ein Schelm, wer nun denkt, dass das bei mir der Fall war. Tatsächlich war es bei mir nämlich der Fall, dass ich diese Denke auch schon in der Schule hatte – mir hat nur das Wissen gefehlt, dass es eben keine gute Idee ist, diese auch nach Außen zu tragen. Nun ja, mittlerweile verdien ich mehr als meine ehemalige Kunstlehrerin und bin damit der moralische Sieger – take this!

Besonders ätzend war das Basteln, bei dem man Sachen ausschneiden musste. Eine ganze Stunde lang mit einer Schere irgendwelche Ecken ausschneiden, das geht nicht nur auf die Hände, sondern auch auf die Würde. Womöglich auch bei Wilkie Branson, aber bei ihm lohnt sich diese Nervarbeit erheblich. Der hat nämlich ganze 4.000 Figuren von sich und befreundeten Tänzern ausgeschnitten, um damit einen sehr genialen Tanz-Stop-Motion-Film produzieren zu können:

Little Dreams from Wilkie Branson.

Da weiß man wenigstens, was man geschafft hat.

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Über Martin

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Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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