Alexander Marcus – Pitschi Pitschi Popo

Alexander Marcus - Pitschi Pitschi Popo

Wenn wir schon beim Thema WTF sind und der Montag sowieso immer der WTFste Tag der Woche ist, können wir auch direkt beim Thema bleiben. Den hier hatte mir eine Kollegin irgendwann kurz vor Weihnachten gezeigt.

Ich find den Typen ja gruselig und faszinierend zugleich, zumal eine gewisse Ähnlichkeit zu meinem Ex-Chef durchaus vorhanden ist. Eigentlich fehlen mir sogar die passenden Worte um überhaupt beschreiben zu können, wie ich das alles finde, benutze daher einfach mal einen Auszug aus einer Rezension von Plattentests.de:

Sein vollkommen beknackter Mix aus Club-Electronica und Volksmusik warf letztes Jahr immerhin drei wunderbare Trash-Hits ab. „Papaya“, „Ciao, ciao bella“ und „Spiel, Satz und Sieg“ waren so abgrundtief schlecht, so übertrieben, so dermaßen an der Grenze des Unmöglichen, dass das Gesamtkunstwerk Alexander Marcus nur als Persiflage des Marianne-und-Michael-Betriebes durchgehen konnte. Sein erschreckendes Dauergrinsen überzeichnete die Fröhlichkeit sämtlicher Volksmusiksendungen dermaßen, dass die Kokain-Affäre auf den Toiletten des Musikantenstadls wieder an Plausibilität gewann. Wusste da etwa jemand mehr als die Bild-Zeitung und wollte das ganze Drama des Betriebes in der Öffentlichkeit ausrollen? Und wer sich einmal die zu den Hits gehörigen Videos anschaute, wusste genau: Hier ist einer am Werk, der einfach nur dekonstruieren möchte. Applaus bekam Marcus dafür von allen Seiten. Von denen, die sein Anliegen bemerkten genauso wie von denen, die sich auf dem Ballermann einfach mal die Hucke dichtschütten wollten.

Der erste Eindruck, den Marcus‘ zweites Album hinterlässt, ist: Der Gute hätte es mal bei einer Platte belassen sollen.


Ich befürchte allerdings sogar, dass ihm hier zu viel zugetraut wird und er seine – ich nenn es jetzt einfach so – Scheiße tatsächlich ernst meint. Selber gucken macht allerdings schlauer:

Was soll man sagen? Was soll man denken? WTF! WT doppel F. Ich hab hier noch mehr, die nicht nur zum Eier abschrecken geeignet sind, sondern auch dazu führen, dass die eigenen Eltern einen zur Sofortadoption freigeben:

Und weil es so schön war, auch noch der absolute Reißer, der bereits in der Rezension angesprochen wurde:

Ich entschuldige mich bei allen für diesen exorbitanten Niveaulimbo und bedanke mich bei allen Lesern, die ich damit verloren haben. Ist halt ein typischer Montag.

[„danke“ Yvonne]

Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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