Martin – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Fri, 26 Feb 2021 12:00:15 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.6.2 Tippi Toppi Musikvideo Vol. 61 – Das vorletzte Video gehört eigentlich verboten https://www.wihel.de/tippi-toppi-musikvideo-vol-61-das-vorletzte-video-gehoert-eigentlich-verboten/ https://www.wihel.de/tippi-toppi-musikvideo-vol-61-das-vorletzte-video-gehoert-eigentlich-verboten/#comments Sat, 27 Feb 2021 11:43:48 +0000 https://www.wihel.de/?p=111222 Tippi Toppi Musikvideo Vol. 61 – Das vorletzte Video gehört eigentlich verboten | Musik | Was is hier eigentlich los?

Und schon wieder hab ich es verpasst, eine Highlight-Ausgabe abzustauben – diese Ehre ist Maik in der vorherigen Ausgabe mit der Nummer 60 zuteil geworden. Aber selbst das wir es auf 61 Runden geschafft haben, ist schon mehr als beeindruckend und das sind hoffentlich auch die nachfolgenden Videos, die ich in den letzten Wochen wieder gesammelt hab. Zumindest sind sie etwas Besonderes und dieses Mal nicht nur, weil sie meinen merkwürdigen Musikgeschmack preis geben.

The White Stripes – From The Basement

Das geht schon direkt mit dem ersten Musikvideo los, denn das ist eigentlich gar kein richtiges Musikvideo, sondern das komplette Set der White Stripes von „From The Basement“ aus dem Jahre 2005. Insofern schon ein bisschen alt, auf der anderen Seite gibt es aber so gleich 6 Songs auf einmal. Und halt die White Stripes, die sich eigentlich mal wieder zusammentun könnten.

Kid Congo & The Pink Monkey Birds – He Walked In

Bis zu diesem Video kannte ich Kid Congo gar nicht und meine Motivation ist auch nicht sonderlich groß, da in Zukunft großartig etwas dran zu ändern, denn so geil find ich den nachfolgenden Song auch nicht. Aber einfach ein Video von 14 Minuten rauszuhauen, in denen Kid Congo einfach nur durch die Gegend läuft … das muss man ja auch erstmal machen. Gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit, in der alle ohnehin nur die Aufmerksamkeitsspanne eines Eichhörnchens haben.

The Pretty Reckless – And So It Went

Das letzte Mal, dass ich The Pretty Reckless gehört hab, ist auch schon beinahe wieder 10 Jahre her. Gut, nicht ganz, aber mindestens zwei Arbeitgeber liegen dazwischen und jede Menge Kollegen, bei denen ich gar nicht mehr weiß, ob es die noch gibt und wenn ja, was die eigentlich gerade so treiben.

Scheinbar macht die Band aber noch immer ganz passablen Rock, wobei die vorherige Nummer nicht ganz mein Fall war. Aber darum geht es hier ja auch gar nicht.

Blümchen – Gib Mir Noch Zeit

Man mag sich fragen, wie auch ausgerechnet auf Blümchen und diesen Song komme – Schuld daran hat unser Hund. Der hat nämlich morgens außerordentlich wenig Motivation für die tägliche Gassi-Runde und lässt sich dabei auch gern mal durch die komplette Wohnung schleifen. Und aus irgendeinem Grund schieß mir dann genau dieser Song in den Kopf, was vermutlich sehr viel über meinen Kopf aussagt, dass ich absolut nicht hören will.

Genauso wenig wie diesen Song. Zumindest bin ich froh, dass wir diese Ära erfolgreich hinter uns gelassen haben und sie hoffentlich nie wieder kommt. Im Zweifel dann doch lieber präventiv direkt verbieten – nur um auf Nummer Sicher zu gehen.

Foo Fighters – No Son Of Mine

Man kann es sich schon fast denken: Natürlich organisieren wir uns im Hintergrund für diese Reihe mit dem einen oder anderen Zaubertool – müssen wir ja auch, schließlich wäre es bescheuert, wenn jemand ein Video nutzt, dass jemand anderes schon hatte. Um dieser Peinlichkeit zu entgehen, checke ich also mindestens einmal, ob nicht schon ein Video aus meiner Auswahl irgendwo vorher gebracht wurde und dabei hab ich dieses Mal festgestellt, dass ich neben Marco der einzige bin, der auch die Foo Fighters berücksichtigt. Das grenzt schon beinahe an Frevel, motiviert aber auch, damit einfach weiter zu machen.

Außerdem kann sich das Video zu No Son Of Mine auch visuell sehen lassen – liegt aber vielleicht auch nur daran, dass ich einfach einen Faible für diese comic-haften Videos habe.

Und das war es dann auch schon wieder. Nächste Woche geht es dann vielleicht bei Marco weiter, vielleicht auch nicht – lasst euch überraschen. Bis dahin empfehle ich natürlich unsere YouTube-Playlist, in der es alle bisherigen Videos am Stück gibt und wer dann doch mehr Interesse an den Songs als am Bewegtbild hat, kann alternativ auch einfach auf Spotify zurückgreifen. Oder einfach die vorherige Ausgabe von Johannes und Maik noch mal anschauen – die beiden haben ohnehin mehr Ahnung von Musik als ich.

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Ein Hoch auf Jägermeister https://www.wihel.de/ein-hoch-auf-jaegermeister/ https://www.wihel.de/ein-hoch-auf-jaegermeister/#comments Fri, 26 Feb 2021 20:17:32 +0000 https://www.wihel.de/?p=111207 Gibt ja Leute, die Jägermeister literweise in sich reinschütten können – ich gehör definitiv nicht dazu. So ein bis zwei sind okay, danach wirds kritisch und natürlich muss das Zeug auch entsprechend kalt sein. Bei Zimmertemperatur braucht es schon sehr viel Willenskraft, das Zeug runterzubekommen … aber so lange es dem Klima hilft, würd ich auch in diesen sauren Apfel beißen. Geht ja schließlich um unsere Zukunft.

Ein Hoch auf Jägermeister | Musik | Was is hier eigentlich los?

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The King of Cons – Jaded https://www.wihel.de/the-king-of-cons-jaded/ https://www.wihel.de/the-king-of-cons-jaded/#comments Fri, 26 Feb 2021 19:01:39 +0000 https://www.wihel.de/?p=108218 The King of Cons - Jaded | Musik | Was is hier eigentlich los?

Mit Jaded veröffentlichten The King of Cons ihre zweite Single in 2020. Der Grundton ist dabei erneut düster, die Message des Songs: Lieber abgefuckt als angepasst! Ein Thema, das für Künstler*innen in der Pandemie aktueller ist als jemals zuvor.

Mit derselben kompromisslosen Attitüde vertrauen The King of Cons ihrem Gespür für Pop, Hooks und Atmosphäre. Der Song vereint dabei sphärische Post-RnB Samples, hymnische Synthlines und knurrende 808s.

Für das DIY-Musikvideo zu Jaded machten The King of Cons aus der Not des Corona-Lockdowns kurzerhand eine Tugend: Anstatt einer aufwendigen Produktion mit großer Crew, filmte die Band das Video zu Jaded selbst – und das ausschließlich mit ihren iPhones. Das Ergebnis ist eine Mischung aus Performance, Horror-B-Movie und Skate-Video.

Das Duo The King of Cons hat modernes Songwriting perfektioniert: Im eigenen Studio entsteht von der ersten Melodie, dem ersten Beat, bis zum finalen Mix alles nach dem DIY-Prinzip am Laptop – ganz ohne Fremdeinfluss. Franko van Lankeren und Lennart Stolpmann sind best buddies. Beide lernten sich als Sänger und Schlagzeuger in einem ranzigen Bandraum kennen und spielten einige Jahre zusammen in einer Emo-Gitarren-Band, mit der sie schon als Support von Editors auf der Bühne standen.

Ihre Connection hat die Jahre überdauert – das Equipment aber haben Franko und Lennart gegen Ableton und analoge Synthesizer getauscht. Bei The King of Cons trifft Post-R’n’B auf 80s Synth-Pop. Zuckersüße Melodien tragen bittersüße Texte, während tiefe Bässe für den nötigen Druck sorgen – oder kurz: 808s and Heartbreak.

Wer auf Play drückt, merkt schnell: The King of Cons wandeln im Schatten der sonnigen Popmusikwelt, auf der dunklen Seite der Liebe. Ihren emotional aufgeladenen Sound zelebrieren The King of Cons in pathetischen Live Shows. Zurück im Studio fordern sich Franko und Lennart bei jeder Session neu heraus – immer auf der Jagd nach der nächsten Hook.

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NEØV – Burnt My Fingers https://www.wihel.de/neov-burnt-my-fingers/ https://www.wihel.de/neov-burnt-my-fingers/#comments Fri, 26 Feb 2021 15:38:50 +0000 https://www.wihel.de/?p=108216 NEØV - Burnt My Fingers | Musik | Was is hier eigentlich los?

Etwas passiert mit dir, sobald du in die Welt hinaustrittst. Ein Teil von dir bleibt auf ewig dort draußen, während dir ein Teil der Welt nach Hause folgt. Geboren im Hinterland Finnlands, wurden NEØV rasch zum führenden Nordic-Indie-Export. Nachdem sie ihre Jugend in verschlafenen Provinznestern verbracht haben, traten sie 2019 mit ihrem wegweisenden dritten Album Volant kühn auf die internationale Bühne. Die Brüder Anssi und Samuli Neuvonen verließen das Land der tausend Seen und bereisten die Welt, wo man sie nah und fern als eine der besten Bands begrüßte, die es derzeit in Skandinavien gibt.

Irgendwo entlang des Weges muss etwas passiert sein mit dem Sänger, Gitarristen und Komponisten Anssi Neuvonen und seinem Bruder, Schlagzeuger Samuli. Nachdem sie zunächst die abgelegene Weite der finnischen Natur für ausgedehnte Lektionen in Einsamkeit nutzten und ihrer Musik dadurch ein einzigartiges Gefühl von Melancholie und Verlust verliehen, konnte ihre stetig anwachsende Anhängerschar praktisch dabei zusehen, wie sie sich Stück für Stück öffneten, ihre Heimat hinter sich ließen und sich schließlich auf den Weg hin zu einer mittlerweile ziemlich vielversprechenden internationalen Karriere machten. Eine Karriere, die jetzt ganz neue Höhen erreicht – mit ihrem verzaubernden vierten Album Picture of a Good Life, dem Inbegriff einer nordischen Indie-Sinfonie.

Ist ja auch nur logisch. Schon im Fahrwasser ihres dritten Albums Volant verzauberten und begeisterten sie ein weltweites Publikum mit ihrem warmen, lakonischen, nordischen Indie, einer klanglichen Welt aus jenseitiger Melancholie, Einsamkeit und Sehnsucht. Sie tourten durch Europa, sie spielten ekstatisch aufgenommene Konzerte in Prag, Berlin, beim SPOT Festival in Dänemark und auf dem prestigereichen Reeperbahn Festival in Hamburg. Sogar im deutschen Fernsehen waren sie schon zu sehen. Urplötzlich waren diese Einsiedler aus dem hohen Norden in aller Munde – und Finnlands bestgehütetes Indie-Geheimnis war keines mehr.

All das blieb nicht ohne Spuren. „Der gesamte Volant-Zyklus war extrem intensiv und trug uns an Orte, an denen wir vorher noch nie gesehen hatten. Am meisten berührte uns, dass unsere Musik Menschen in den verschiedensten Ländern berührt. Dennoch, waren diese Höhepunkt auch mit einer Menge Druck, Tiefschlägen und Reflexionen verbunden“, blickt Anssi Neuvonen ehrlich zurück. „Das hatte auch zur Folge, dass wir mit NEØV mittlerweile als Duo unterwegs sind. Für die nächste Tour stellen wir aber gerade schon eine neue Live-Besetzung zusammen.“

Auf ihrem vierten Album gehen NEØV weiter als je zuvor, erreichen Gefilde, die auch für die beiden Brüder komplett neu waren. Nachdem sie Volant im Alleingang in einer Einsiedelei tief in Finnlands Wäldern aufgenommen hatten, steuerten sie diesmal Hamburg an, wo sie es sich in Clouds Hills eigenem Studio gemütlich machten – einem Ort, der heiß begehrt ist für seine makellose Akustik, seinen grandiosen Sound und seine unvergleichlich urbane Umgebung. „Die Aufnahmen dort waren das Highlight unserer bisherigen Karriere“, schwärmt Neuvonen. „Clouds Hill besitzen eines der eindrucksvollsten Analog-Studios in Europa, und ebendiesen charakteristischen Sound konnten wir auf unserem neuen Album einfangen. Außerdem ist der Puls der Stadt wirklich einzigartig, und ich denke, dass man auch ihn in den Songs fühlt.“

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L’Impératrice — VOODOO? (Lazywax remix) https://www.wihel.de/limperatrice-voodoo-lazywax-remix/ https://www.wihel.de/limperatrice-voodoo-lazywax-remix/#comments Fri, 26 Feb 2021 11:04:30 +0000 https://www.wihel.de/?p=107939 L'Impératrice — VOODOO? (Lazywax remix) | Musik | Was is hier eigentlich los?

Im letzten Sommer begleitete uns das Pariser Sextett L’Impératrice mit der Single Voodoo? auf die Tanzfläche, ein “Ort außerhalb der Zeit und voller Möglichkeiten”, ähnlich wie ein Sanktuarium der Erinnerungen, das wir heute alle dringend brauchen. Auf der anderen Seite der Welt befinden sich die beiden australischen Jungs von Lazywax auf der gleichen Frequenzwelle und laden uns nun ein, uns von diesem heißen und berauschenden Remix verzaubern zu lassen, der direkt aus unseren größten Nächten kommt und jede Quarantäne auffrischen kann!

Dieser Track von L’Impératrice ist ein Gefühl, das das Pariser Sextett erlebt hat, wie so viele andere sicherlich auch. L’Impératrice sagen über den Song: “The dance floor is the mirror of our social ease and our relationship to our body. But a dance floor is also a place out of time, out-of-norms, and ironically, the people who dance very “badly”, who break free and let themselves go, are the ones you notice and admire.”

L’Impératrice ist eigentlich als Projekt eines unzufriedenen Kulturjournalisten, Charles de Boisseguin, entstanden, hat sich aber schnell in ein sechsköpfiges Ungeheuer verwandelt. Die Band mischt viele Genres miteinander, von 70er Space-Disco bis zu 90er Downtempo-Synth-Pop, und macht ihren eigenen, unglaublich eingängigen und tanzbaren “Sophisti-Pop”.

Vor zwei Jahren haben L’Impératrice ihr Debütalbum Matahari weltweit veröffentlicht und waren anschließend fast 2 Jahre lang auf Tour, u.a. mit ausverkauften Shows in Europa und Amerika. Letztes Jahr meldeten sie sich zudem mit den zwei neuen Singles Fou und Voodoo? zurück und waren im Juli auf einer zweiwöchige Virtual World Tour mit 10 live gestreamten Shows.

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Gregory Dillon – Sad Magic https://www.wihel.de/gregory-dillon-sad-magic/ https://www.wihel.de/gregory-dillon-sad-magic/#comments Fri, 26 Feb 2021 07:10:53 +0000 https://www.wihel.de/?p=108211 Gregory Dillon - Sad Magic | Musik | Was is hier eigentlich los?

Der Synthpop Singer-Songwriter und Komponist Gregory Dillon versteht traurige Pop-Euphorie. Aufgewachsen ist er in einem kleinen Vorort von New Hampshire. Im Keller seiner Eltern schaute er sich heimlich Aerobic VHS-Kassetten an und verplemperte dann die einsamen Nachmittage alleine auf seinem grünen Roller in der Nachbarschaft. Um zu sich und auch ein Stück weit zum Erwachsenensein zu finden, zog er nach Brooklyn und fing an, an seiner Pop-Fantasie zu basteln. Er will den verwirrenden Eindrücken, die er in seiner Jugend gesammelt hat, neues Leben einhauchen.

Gregory Dillon sehnt sich danach, dem Hörer mit nostalgischen Anekdoten und Referenzen einzudecken. Seine Musik ist ein pulsierender und sehnsüchtiger Rückblick in eine andere Zeit. Mit seinem 80er-Jahre-Sound, seiner durchdringenden tiefen Stimme und einer Faszination für konzeptionelles Design, konnte er bereits einige Fans begeistern und auch Publikationen wie GAYTIMES, PAPER MAGAZINE und BILLBOARD von sich überzeugen.

Nach mehreren veröffentlichten Singles erschien am 13. November seine Debüt-EP Sad Magic. Neben der Verarbeitung seiner traurigen Jugend geht es auf der EP aber hauptsächlich um Hoffnung. Es handelt sich um eine komplexe Verwirklichung eines stereotypischen amerikanischen Traums. Das persönliche Geschichtenerzählen konzentriert sich um einen euphorischen Pop-Sound. Die Retro-80er Jahre Hymnen, die sich am besten in der Einsamkeit widerspiegeln, strahlen eine traurige Magie aus.

Die 5-Track-EP Sad Magic enthält die Lead-Single Lovely – die in 3 Wochen über 60.000 Spotify-Streams sammelte und von Billboard, MTV News und dem 1883 Magazine als “Beste neue Songs der Woche” ausgezeichnet wurde. Hinzukommen die Fan-Favoriten Plastic Ferrari, Screenshots und die unveröffentlichten Songs Sad Magic und Sunset. Insgesamt kommt Gregory Dillon mit seinem Katalog bisher auf über 1 Millionen Spotify-Streams.

Gregory Dillon wurde am College stimmlich in „musical theatre“ ausgebildet. Er konnte sich allerdings nie wirklich damit identifizieren. Zu seinem eigenen Sound fand er erst später und veröffentlichte vor zwei Jahren seine erste Single Alone With You. Während des Aufnahmeprozesses im Studio entdeckte er, wie sanft und kraftvoll seine Stimme sein konnte.

Vor der Pandemie hat er 2019 beim Bushwig Festival neben Slayyyter den Headliner Slot übernommen. In einer Zeit, in der sich viele Menschen wegträumen und vieles geschlossen ist, ist der energetische Synthie-Sound und die sanften Vocals von Sad Magic eine kleine Wunderwaffe in Richtung Eskapismus.

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Komische Bananen haben die da in Australien https://www.wihel.de/komische-bananen-haben-die-da-in-australien/ https://www.wihel.de/komische-bananen-haben-die-da-in-australien/#comments Thu, 25 Feb 2021 19:01:09 +0000 https://www.wihel.de/?p=111128 Absoluter Klassiker, aber warum den Spaß nicht mal wieder mitmachen? Also los: Ich weiß ja, dass die in Australien ein bisschen anders ticken als wir hier – aber spätestens bei den Bananen muss man sich mindestens einmal an den Kopf packen …

Komische Bananen haben die da in Australien | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Was die EU mit ihrer Bananennorm wohl dazu sagt …

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Marvel-Figuren in Kaffeebohnen geschnitzt https://www.wihel.de/marvel-figuren-in-kaffeebohnen-geschnitzt/ https://www.wihel.de/marvel-figuren-in-kaffeebohnen-geschnitzt/#comments Thu, 25 Feb 2021 15:47:43 +0000 https://www.wihel.de/?p=111125 Marvel-Figuren in Kaffeebohnen geschnitzt | Design/Kunst | Was is hier eigentlich los?

Als Kind hab ich ja nie verstanden, warum man Kaffee auch in ganzen Bohnen kaufen kann. Wir hatten eigentlich schon immer eine normale Filter-Maschine und die funktioniert ja von Haus aus nur mit gemahlenem Kaffee – was also macht man mit den Bohnen?

Klar, ich kannte auch diese Mühlen, die direkt im Supermarkt stehen, fand es aber damals schon peinlich, solch einen Krach neben allen anderen zu veranstalten. Außerdem ist es doch komisch, dass man die Packung dann aufreißt, das Produkt verändert und das alles noch gar nicht bezahlt hat. Was macht man denn überhaupt, wenn man sich vergriffen und die falsche Sorte gemahlen hat? Und wohin überhaupt mit dem Pulver? Da ist ja jetzt Luft dazwischen, was bedeutet, dass es nicht einfach so wieder normal in die alte Verpackung passt.

Es war ein großes Mysterium. Mittlerweile hat sich das Blatt gedreht und wir kaufen auch nur noch ausschließlich ganze Bohnen, weil wir die Zuhause mahlen können, wenn wir sie denn brauchen. Ich bilde mir nämlich ein, dass so eine ganze Bohne Aroma und all den wichtigen Kram besser aufbewahren kann als Pulver. Und nein, ich will auch gar nicht wissen, ob das stimmt oder nicht – gibt eh schon zu viele Kaffeeklugscheißer auf der Welt – am Ende geht es doch eh nur darum, dass er einem persönlich schmeckt.

Tatsächlich kann man die Bohnen auch für anderen Kram verwenden, allen voran Kunst. Genau das macht nämlich Valeriano Fatica – der schnitzt nämlich Marvel-Figuren da rein.

Selbstverständlich ist das nicht nur ob des Detailgrads mehr als beeindruckend, sondern vor allem auch, weil so eine Kaffeebohne ja recht klein ist:

I was born the 20th of november 1988 in Oratino, where I actually live, in Molise, a small and almost unknow region of Italy.
Since I was a child I used to draw, and I dreamt of becoming a mangaka.
But after I started the Art High School I realised that I had a true passion for sculpures.
In 2011 I started working in my family’s restaurant “La Roccia”, and at the same time I started carving watermelons for the bouffets, after seeing my brother’s old carvings. After an year and a half, on Dargen D’Amico’s advice, I opened my youtube channel Ortolano Production (now called Valeriano Fatica )and I started sharing my passion with all of you.

Und die will vermutlich niemand mahlen oder?

Heute morgen hatten wir schon einen mehr oder weniger unpassenden Beitrag über Billard (unpassend, weil man es halt aktuell nicht an öffentlichen Orten spielen kann, weil einfach alles zu ist) und jetzt machen wir einfach weiter damit. Wobei, eigentlich ist der ja gar nicht so unpassend, wir haben immer noch Februar und somit eigentlich Winter – ist ja nicht meine Schuld, dass das Wetter gerade schlichtweg falsch ist.

Und das ist wirklich mehr als falsch, denn Mitte Februar sollte es einfach keine 20°C in diesen Höhenlagen geben. Sollte es einfach nicht. Klar, ich find das auch toll, den Nachmittag auf dem Balkon zu verbringen und wann kann man schon mal so früh im Jahr angrillen? Aber diese hohen Temperaturen jetzt bedeuten eben auch, dass die hohen Temperaturen später im Jahr noch viel höher sind. Und ich behaupte mal, dass keiner von uns Bock auf 40°C und mehr im Sommer hat … hatten wir ja teilweise letztes Jahr schon.

Gleichzeitig empfiehlt sich auch weiterhin ein Blick nach Texas. Zwar haben sich da die Temperaturen auch wieder „normalisiert“, aber die Folgen werden sicherlich noch ein wenig andauern. Will sagen: Es geht halt nicht nur um zu hohe Temperaturen, sondern auch um zu niedrige – oder insgesamt einfach um zu extreme. Und genau diese Fälle haben zugenommen, nehmen zu und werden zunehmen.

Eigentlich wollt ich aber gar nicht für bzw. gegen den Klimawandel plädieren, eigentlich wollte ich über Fahrradreifen sprechen. Genauer gesagt über welche, die das Fahrradfahren bei dem eigentlich üblichen Wetter im Februar deutlich verbessern, denn normalerweise liegt jetzt Schnee, die Bodenverhältnisse sind mehr als beschissen – Fahrradfahren ist da eigentlich nicht möglich.

Außer man verwendet reTyre – quasi Winterreifen fürs Fahrrad:

New technology can be difficult to wrap your head around – so we have created a short video explaining our product, complete with close-ups and a demonstration showing just how quick and easy it is to change your bike tyre with reTyre.

Würde jetzt nicht sagen, dass das Fahrradfahren im Winter dadurch genauso sicher wie im Sommer ist … aber wer halt so gar nicht aufs Fahrrad verzichten will, sollte hier ernsthaft über die Verwendung nachdenken.

Mit Billardspielen ist es ja gerade auch nicht so, außer man ist reich und im Besitz einer eigenen Billard-Halle. Oder zumindest eines Billard-Tischs, der aber wenigstens ein bisschen Platz braucht und idealerweise auch das Nichtvorhandensein von Nachbarn, weil es ja doch mal lauter werden kann. Zumindest steht der Besitz eines eigenen Billardtisches für einen gewissen Luxus.

Tatsächlich hab ich immer recht gern Billard gespielt, die Probleme waren nur: Die üblichen Hallen sind schon sehr ungemütlich und meistens recht voll – da kam man sich häufiger mit den Nachbarn in die Quere und auch wenn das immer sehr zivilisiert ablief, wenn man Menschen nicht mag, dann nerven die grundsätzlich und hier eben auch besonders.

Außerdem war ich nie wirklich gut, obwohl Billard vom Prinzip her eines der einfachsten Spiele ist – es ist ja im Prinzip nur einfachste Geometrie und Physik. Triffst du die Kugel mittig, rollt sie gerade nach vorn, triffst du sie eher rechts, rollt sie nach links und wenn du ein bisschen mehr Ahnung und Feingefühl hast, kannst du auch dafür sorgen, dass die weiße Kugel beim Treffen einer anderen Kugel scheinbar überraschend anders rollt, als man das erwarten würde.

Aber auch hier gilt: Klingt alles einfacher als es ist. Auch für Stuff Made here, nur ist der Unterschied zwischen uns, dass er sowohl technisch als auch handwerklich begabter ist – und sich daher einfach technische Hilfen gebastelt hat, die das Billard-Spielen deutlich vereinfachen.

Viel mehr noch, damit kann man sogar online gegen andere Spieler spielen:

An automatic pool playing robot – how hard could it be? Turns out harder than I thought. It took me quite a while to work through all the difficulties of this project but when it all finally came together is so worth it. To my surprise the most interesting aspect of this project is using the cue to play real games of pool over the internet. Let me know if you think twitch plays billiards would be worthwhile…

Wer da tatsächlich einen Billard-Tisch besitzt kann so auch unter Einhaltung der Corona-Regeln mit anderen spielen – das ist schon cool. Sieht aber auch noch recht unhandlich aus, da geht bestimmt noch mehr.

Wie das Bergfest, dass wir jede Woche erleben, dass aber früher einfach deutlich mehr Bedeutung hatte als jetzt im Dauer-Homeoffice:

Für mehr reicht’s einfach nicht | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Gilt im Übrigen auch fürs Wochenende.

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Die besten TikToks von Crystal Noleen G. Katsini https://www.wihel.de/die-besten-tiktoks-von-crystal-noleen-g-katsini/ https://www.wihel.de/die-besten-tiktoks-von-crystal-noleen-g-katsini/#comments Wed, 24 Feb 2021 15:32:11 +0000 https://www.wihel.de/?p=111096 Die besten TikToks von Crystal Noleen G. Katsini | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

TikTok ist die Hölle, aber eine teils sehr schöne. So langsam glaube ich, das „Netzwerk“ einigermaßen verstanden zu haben, wobei es ja auch nur eine Plattform für Selbstdarsteller ist, aber das gibt es ja zuhauf im Netz und los werden wir den Bums vermutlich auch nie wieder. So lange aber niemand zu Schaden kommt, soll mir das auch recht sein.

Denn im Gegensatz zu all den anderen Plattformen kann ich mich auf TikTok tatsächlich noch amüsieren, liegt vielleicht aber auch nur an meiner durch den Algorithmus generierten Bubble. Auch das ist mir aber aktuell recht, denn das Resultat stimmt ja.

Die Hölle ist es, weil man unfassbar viel Zeit auf TikTok verschwenden kann. Allein dass man einfach nur mit einem Fingerstreich weiterscrollen kann und auch ohne gezielte Follows irgendwelche Videos sieht, ist schon ein ziemlicher Suchtfaktor. Denn ein Video kann man ja immer noch, bevor man dann wirklich aufhört und sich den unwichtigen Dingen des Lebens widmet.

Und natürlich gibt es auch auf TikTok die dominierenden Figuren, die eigentlich jeder kennt, der sich damit ein klein wenig mehr beschäftigt – oder man merkt das relativ schnell, wenn man mal mehr als 5 Minuten durch den Feed scrollt, ging zumindest mir so.

madmatthies war da schon ein gutes Beispiel, hat aber „nur“ irgendwas um die 700.000 Follower, was ehrlicherweise schon eine abartig große Zahl ist. Aber eben deutlich weniger als die mehr als 3 Millionen, die Crystal Noleen G. Katsini auf ihrem Account versammelt – und das eigentlich nur mit Grimassen. Die allerdings auch ziemlich gut sind, da kannste nix gegen sagen:

best tik tok of crystal g katsini Tik Tok Crazy funny faces

Dennoch immer wieder erstaunlich mit was für einem Quatsch man im Netz berühmt (und vielleicht sogar einigermaßen reich) werden kann.

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Beef Wellington in 72 Stunden zubereitet https://www.wihel.de/beef-wellington-in-72-stunden-zubereitet/ https://www.wihel.de/beef-wellington-in-72-stunden-zubereitet/#comments Wed, 24 Feb 2021 11:29:09 +0000 https://www.wihel.de/?p=111093 Beef Wellington in 72 Stunden zubereitet | Essen und Trinken | Was is hier eigentlich los?

Allein die Überschrift suggeriert schon, dass das hier außergewöhnlich ist und wenn man so gar keine Ahnung vom Kochen hat, dann könnte man fast glauben, dass diese 72 Stunden besonders schnell sind. Aber sind sie nicht. So gar nicht.

Überhaupt fällt mir mal wieder auf, wie gern ich anderen beim Kochen zuschaue. Also Profis, die dann auch ein bisschen was erklären und wo jeder Handgriff maximal gewollt aussieht, weil so ein Profi halt einfach weiß, was er macht. Oder es zumindest so verkaufen kann.

Daher freu ich mich auch sonntags wieder, dass es neue Folgen Kitchen Impossible gibt. Da geht es eigentlich weniger darum, dass man sich irgendwas in Sachen Kochen merken und mal selbst anwenden kann, vielleicht geht es sogar mittlerweile gar nicht mehr direkt ums Kochen … aber trotzdem sieht man mal den einen oder anderen Trick und leckere Gerichte. Und halt, wie selbst mal so ein Profi ins Straucheln kommen kann, damit wir uns wieder ein bisschen überlegener fühlen können (wofür es definitiv keinen Grund gibt, weil wir noch viel mehr verkacken würden).

Was mich beim Kochen auch am meisten stört: Es wird schnell stressig. Natürlich kann man sich bei der Vorbereitung besonders viel Zeit nehmen und alles nahezu perfekt machen, aber es kommt halt eben doch der Punkt, an dem alles gleichzeitig auf den Teller kommen soll und man die einzelnen Schritte koordinieren und aufeinander abstimmen muss. Einfaches „in Ruhe nacheinander machen“ funktioniert halt nicht und spätestens Richtung Ende würde man sich wünschen, man hat 3 bis 12 Arme. Außer bei Cornflakes, Cornflakes sind wirklich einfach.

Außer natürlich man nimmt sich so richtig viel Zeit und kümmert sich auch nur um eine Komponente. Das hat Alvin Zhou mal wieder getan und nach seiner 100-Stunden-Lasagne nun mit Beef Wellington nachgelegt, dieses Mal aber „nur“ 72 Stunden investiert:

Sieht so aus, als ob das mal wieder gut investierte Zeit war.

Mit dem FC Bayern München ist es ja ein bisschen wie mit Pizza Hawaii – die einen mögen es, die anderen hassen es und eigentlich gibt es keinen Weg dazwischen. Und so ist es auch mit den Bayern, die ja eigentlich recht erfolgsverwöhnt sind. Klar, bei einem gewissen Standing kommt man auch nicht drumherum, sowas wie Anerkennung zu zeigen und gerade in der letzten Saison mit insgesamt 6 Titeln kann man eigentlich nur seinen Hut ziehen.

Aber wir reden nun mal vom FC Bayern und der äußert sich eben gern auch mal zu Dingen, die nicht direkt etwas mit dem Fußball zu tun haben. Eines der neueren Beispiele war der Vorschlag von Karl-Heinz Rummennige, Fußballer doch bevorzugt zu impfen, weil wegen Vorbildfunktion und so. Ja genau, der Rummenigge, der auch nach Monaten noch nicht weiß, wie man einen Mund-Nasen-Schutz trägt. Davon mal abgesehen, dass es scheinbar noch nicht reicht, dass die Bundesligaprofis im Gegensatz zu den Amateuren nach wie vor seit Monaten spielen und weiter Geld scheffeln dürfen … das Argument wirkt halt mehr als fadenscheinig.

Besonders wenn man den Zeitpunkt betrachtet und der ganz zufällig mit diversen internationalen Reisen der Bayern zusammenfällt, wie zum Beispiel das Finale der Klub-Weltmeisterschaft. So kam es ja dann auch, wie es kommen musste: Mit Thomas Müller hat sich mal wieder ein Spieler infiziert. Aber der muss dann auch nicht – wie alle anderen Normalsterblichen – dort bleiben, wo er gerade ist, sondern darf trotzdem nach Hause fliegen.

Ein Schelm, wer hier wieder auf den Fakt zeigt, dass der Profifußball schon lange die Bindung zur Basis verloren hat. Da wundern dann auch nicht weitere merkwürdige Diskussionen mit sogenannten Experten, denn eigentlich … macht der FC Bayern ja nur das, was er schon immer gemacht hat – hart im eigenen Image und den damit zusammenhängen Sympathiewerten arbeiten.

Wird dann halt aber schwieriger, wenn sich doch mal ein Journalist bzw. Moderator das Recht raus nimmt, etwas kritischer nachzufragen. So wie es Jochen Breyer zuletzt im Sportstudio getan hat:

Karl-Heinz Rummenigge, der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern, hat dem Vorwurf widersprochen, sein Klub wolle sich beim Impfen vordrängeln. Im sportstudio sagt er, er habe sich wohl missverständlich ausgedrückt. Mitte vergangener Woche hatte ein Interview mit Karl-Heinz Rummenigge für Aufregung gesorgt. Fußballprofis könnten – so argumentierte Rummenigge – Vorbilder bei der Impfung gegen das Coronavirus sein.

Außerdem spricht Rummenigge im sportstudio-Interview über die umstrittenen Reisen der Fußballklubs quer durch Europa im Rahmen des Europapokals, Spielergehälter in Zeiten der Coronavirus-Pandemie und die ebenfalls umstrittene Partnerschaft des FC Bayern mit dem Emirat Katar, das wegen anhaltender Verstöße gegen die Menschenrechte in der Kritik steht.

Ist vielleicht auch gar nicht so schlecht, dass Rummenigge langsam aber sicher Richtung Rente geht.

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Läuft bei Amazon … https://www.wihel.de/laeuft-bei-amazon/ https://www.wihel.de/laeuft-bei-amazon/#comments Tue, 23 Feb 2021 19:09:45 +0000 https://www.wihel.de/?p=111068 Und ja, ich habe da keinen kleinen Anteil daran. Aber was soll man auch anderes machen, wenn man den ganzen Tag Zuhause hockt und auf immer neue Ideen für irgendwelche Verbesserungen im Homeoffice und Co. kommt?

Läuft bei Amazon ... | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

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Trailer: Mortal Kombat https://www.wihel.de/trailer-mortal-kombat/ https://www.wihel.de/trailer-mortal-kombat/#comments Tue, 23 Feb 2021 15:22:12 +0000 https://www.wihel.de/?p=111065 Trailer: Mortal Kombat | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Mortal Kombat ist eigentlich der perfekte Beweis, dass auch ich mich so manchem Hype nicht entziehen kann. Sowohl bei der 10. Ausgabe und der 11. Ausgabe des Videospiels lass ich mich nicht nur von den Trailern und den ersten Gameplay-Videos anstecken, sondern hab das Spiel auch kurz nach Veröffentlichung auf meine Platte geschmissen.

Und ich weiß ganz ehrlich nicht warum. Klar, grafisch ist das schon nicht verkehrt und kurzzeitig bringt das natürlich auch Spaß, gerade wenn man mal ein bisschen Frust ablassen will. Aber Line hat zum Beispiel halt so gar keinen Sinn für dieses Genre, was bedeutet, dass ich es alleine zocken muss. Das Spielprinzip an sich bietet auch nicht gerade sonderlich viel Abwechslung und die Story … davon fangen wir am besten auf gar keinen Fall an.

Insofern macht es aus meiner Sicht auch nur sehr bedingt Sinn, dass man auch nur über einen Mortal Kombat-Film nachdenkt. Was ich dabei allerdings komplett verdrängt hab: Den gab es ja sogar schon mal. 1995 kam der raus und zeigt aktuell eine IMDb-Wertung von 5,8 – in gewisser Weise bestätigt das also meinen initialen Gedanken.

Aber ich hab auch keine Ahnung und deswegen wird es auch in diesem Jahr einen Mortal Kombat-Film geben, natürlich mit ebenso bekloppter Story wie die Videospiel-Vorlage. Denn darin geht es um den bereits seit Jahrhunderten schwelenden Krieg zwischen der Outworld und der Menschheit. Der wird aber nicht einfach irgendwo als Schlacht ausgetragen, nein, im Zentrum steht ein mystisches Turnier. Und wer das 10 Mal gewinnt, der gewinnt auch den Krieg, was so viel bedeutet wie: Wenn die Outworld gewinnt, übernimmt der fiese Shang Tsung das Ruder.
Und ehrlicherweise sieht das gar nicht mal so gut aus, denn seine Schergen haben bereits 9 Mal gewonnen …

Mit dabei sind unter anderem Joe Taslim, Josh Lawson, Lewis Tan, Jessica McNamee, Tadanobu Asano, Mehcad Brooks, Ludi Lin und Chin Han.

Kinostart ist aktuell der 08. April 2021, aber wir alle wissen ja, darauf ist im Moment eher wenig Verlass.

Und so ganz prinzipiell … kann man dafür vermutlich auch einfach warten, bis es den irgendwo zum Streamen gibt.

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Der Elefantenrüssel als Frisur https://www.wihel.de/der-elefantenruessel-als-frisur/ https://www.wihel.de/der-elefantenruessel-als-frisur/#comments Tue, 23 Feb 2021 11:19:40 +0000 https://www.wihel.de/?p=111062 Der Elefantenrüssel als Frisur | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los?

In knapp einer Woche dürfen auch bei uns in Hamburg die Friseure wieder öffnen und ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, wie ich das finde. Auf der einen Seite ist das natürlich gut, weil man halt nach den letzten Wochen durchaus mal einen Haarschnitt vertragen kann und manch einer ja tatsächlich mehr als andere darunter leidet. Ich schäme mich ein bisschen dafür, aber Markus Söder hat halt schon Recht, wenn er sagt, dass das auch was mit Würde zu tun hat, vor allem aber auch mit Hygiene.

Auf der anderen Seite: So ein Friseur kommt halt schon recht viel mit anderen Menschen in Kontakt und jedem auch zumindest zeitweise sehr nahe – denkt man da gerade an die Mutanten, würde es nicht wundern, wenn die Zahlen deswegen zumindest wieder leicht steigen.

Da sollte man durchaus auch in Betracht ziehen, dass man vielleicht doch noch ein wenig wartet und sich das ganze Geschehen aus der Ferne ansieht. Dürfte ja ohnehin kein Problem sein, weil alle anderen sich schon um einen Termin gekümmert haben und es ohnehin erstmal dauert, bis man an die Reihe kommen könnte.

Und vielleicht zieht man in Betracht, dass man doch selbst Zuhause die Schere ansetzt oder Vertrauten … vertraut. Hab ich zum Beispiel gemacht, weil es einfach alles nicht mehr ansehnlich und aushaltbar war.

Also hat Line die Maschine angesetzt, gut was runtergeholt … und bewiesen, dass sie noch immer nicht gerade schneiden kann. Aber das ist okay, wir sind ja ohnehin die meiste Zeit Zuhause und mit etwas Glück verwächst sich das auch wieder, damit der Friseur dann irgendwann später alles richten kann.

Heißt aber auch, dass ich auf die Option zum Elefantenrüssel weiter warten muss. Der war in den 50ern stark angesagt. Bisschen unpraktisch, aber irgendwo auch ein Hingucker … und zum Glück mittlerweile ausgestorben:

Check out some really quirky fifties hair styles such as ‘The Elephant’s Trunk’ in this footage from a barber shop in Tottenham Court Road, London.

Ist natürlich Quatsch, ich hab nicht ansatzweise genug Haupthaar um auch nur an den Rüssel denken zu dürfen. Und das ist in diesem Falle auch sehr gut.

Erinnert sich noch jemand an Big Brother? Also das richtige Big Brother, bei dem noch niemand wusste, dass man nach Besuch des Containers sowas wie ein Star werden konnte, auch wenn es am Ende nur ein Z-Promi-Dasein war und man irgendwann im Dschungelcamp landen würde?

Vermutlich nicht, denn eigentlich traf das nur auf die allererste Ausgabe zu, die ja dann auch der Grund war, warum man das noch ewig verlängert und mit jeder Ausgabe ein Stück beschissener gemacht hat. So beschissen, dass ich die letzten zwei oder drei Ausgaben so sehr nicht mitbekommen hab, dass ich erst Wochen später nach dem Finale erfahren hab, dass das noch lief – was absolut nicht schlecht ist, man muss sich ja schon darüber freuen, dass man nicht jeden Scheiß mitbekommt.

Das Besondere bei der ersten Ausgabe: Endlich konnte man sehen, wie andere Menschen sind. Unverstellt, quasi rund um die Uhr, irgendwie anders aber dann auch wieder sehr gleich zu einem selbst. Wir alle haben doch diesen kleinen Drang, in das Leben der anderen luschern zu wollen, sei es nur aus Neugier oder dem Wunsch nach Bestätigung, ob man es auch so gut hat oder vielleicht sogar besser. Mit Big Brother ging das endlich.

Und das dürfte auch die Erklärung für all jene Formate sein, bei denen man irgendwen mindestens ein Tag begleiten und so einen Einblick in seinen Alltag bekommen kann. So wie bei Nozomu Abe.

Der ist Sushi-Meister und arbeitet bei Sushi Noz in New York – einem unfassbar kleinen Restaurant in New York, denn das bietet gerade mal 8 Plätze. Was ich mir einerseits sehr schön vorstelle, weil es dann dort nicht so laut ist, aber auch teils unangenehm intim, weil man eben nicht in der breiten Masse untergeht.

Und Abe wurde vor einer Weile einen Tag lang begleitet, sodass wir endlich mal erfahren, wie das Leben eines Sushi-Meisters heutzutage aussieht:

From breaking down huge fish to serving guests exquisite sushi, Chef Nozomu Abe from Sushi Noz takes us on a journey through his everyday life. Go behind the scenes to see what it really takes to be a true sushi master, day after day.

Ich sags ehrlich: Schon cool, aber so wirklich tauschen möchte ich nicht. Möchte ich aber auch sonst mit niemandem aus dem Restaurant-Sektor und das nicht nur wegen Corona. Allein die Arbeitszeiten und der Stress … da muss man wirklich Bock drauf haben.

Wirklich schade | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Is halt wirklich schade.

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Der perfekte Werbeclip für einen Montag https://www.wihel.de/der-perfekte-werbeclip-fuer-einen-montag/ https://www.wihel.de/der-perfekte-werbeclip-fuer-einen-montag/#comments Mon, 22 Feb 2021 15:25:35 +0000 https://www.wihel.de/?p=111015 Der perfekte Werbeclip für einen Montag | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Letzte Woche war es endlich so weit: Nicht nur hab ich mir einen neuen Vertrag bei Vodafone organisiert, der zwar nicht mehr unendliches Datenvolumen beinhaltet, aber dennoch (hoffentlich) ausreichend GB mit sich schleppt, gleichzeitig aber auch nicht unendlich viel von meinem Geld verschlingt, so wie das bei meinem aktuellen Vertrag ist.

Der Anfang März dann auch endlich aus und dann beginnt quasi eine neue Zeitrechnung. Oder halt auch nicht, denn mit etwas Glück bleibt die Nummer gleich, die Verfügbarkeit für mich ebenfalls und am Ende hat sich nichts geändert, außer dass ich weniger bezahle. Zumindest wenn das mit Pandemie und Homeoffice so weiter geht wie bisher, ist das ziemlich Gewiss … und naja, wenn der Servicemitarbeiter der Telekom das mit der Nummernweitergabe auch alles richtig gemacht hat.

Genau das ist nämlich noch die Frage. Ich hab zwar im Grunde alle Infos, die ich habe, allerdings kam wohl keiner auf die Idee, dass man für die Nummernportierung mal automatisch ein Opt-In setzen kann. Nee, dafür muss man dort wieder in Kontakt treten und ich würde wetten, dass das in Wahrheit nur ein Kontrollhäkchen in irgendeiner Maske ist. Hat Julius, so der Name zumindest im Chat, wohl auch gemacht und meinte, dass ich noch einen Brief bzw. eine E-Mail darüber bekomme.

E-Mail blieb bisher aus, würde mich aber auch nicht wundern, dass ein Telekommunikationsanbieter auch noch im Jahr 2021 weiterhin auf totes Holz zur Informationsweitergabe setzt. Aber wir sollen ja die Digitalisierung als große Chance der Pandemie sehen – am Arsch die Scheiße.

Überhaupt scheinen Telekommunikationsanbieter einfach anders zu denken als der Rest der Menschheit. Nachfolgend zum Beispiel ein Werbeclip eines Anbieters aus den Arabischen Emiraten. Das muss man vorher wissen, denn aus dem Clip selbst ergibt sich das zu 98% so gar nicht.

Auf der anderen Seite ist er dennoch unterhaltsam, zumindest wenn man bedenkt, dass dieser Beitrag an einem Montag erschienen ist – denn für den verhasstesten Wochentag überhaupt wäre das ganz großartige Werbung (wobei auch keiner wüsste, warum man dafür Werbung machen wollen würde. Außer man ist Telekommunikationsanbieter):

Ich hoffe, ihr seid bis hier hin besser durch den Tag gekommen.

Es ist ja beinahe schon witzig, dass ich das Thema Impfung gegen Corona vor genau einer Woche schon mal hatte – ebenfalls mit ein bisschen Humor versehen, denn der ist ja nach wie vor wichtig, um durch diesen ganzen Bums irgendwie durchzukommen.

Solche Beiträge haben aber auch noch einen sehr netten Nebeneffekt: Sie helfen dabei, Facebook ein bisschen zu säubern. Nicht insgesamt, aber für mich, denn schon vor einer Weile habe ich angefangen, mit diesen ganzen Querdenkern und anderweitig falsch gepolten Deppen nicht mehr zu diskutieren, sondern sie straight zu blocken. Da reicht dann auch schon die Verwendung des falschen Emojis, dass ich mir die Arbeit mache und sie mindestens für die Fanpage sperre. Ist zwar nicht so, als das da besonders viel passiert, aber allein fürs Gefühl ist es das wert.

Darüber hinaus hab ich gerade auch in der letzten Woche wieder ein bisschen mehr über das Thema nachgedacht. Auch ich hab am Anfang gedacht: Na geil, die einen bekommen den geilen Stoff mit übertriebener Wirksamkeit reingejagt und der Pöbel muss sich dann mit Astra und 70% abgeben – dabei sind wir es doch, die am meisten mit anderen Zusammenkommen und irgendwie den Laden am Laufen halten müssen. Ich vermute mal, dass dürfte so die typische Reaktion bei jedem gewesen sein, Stichwort Zwei-Klassen-Impfstoff.

Aber ehrlicherweise muss man auch sagen: selbst wenn es tatsächlich nur 70% Impfstoffwirksamkeit sind, es sind halt noch immer 70% mehr als ohne Impfstoff. Wobei, eigentlich sind es ja unendlich viel Prozente mehr, denn 0 kann man schlecht mit irgendwas multiplizieren. Und ja, die Meldungen zu Nebenwirkungen scheinen hier höher zu sein, allerdings las ich auch, dass das einfach damit zusammenhängt, dass der Astra-Wirkstoff an jüngeren Menschen verimpft wird, deren Immunsystem einfach noch deutlich schlagkräftiger unterwegs ist und entsprechend reagiert. Dumm ist da letztendlich nur, dass man nicht staffelweise geimpft hat und so direkt ganze Abteilungen aufgrund der Nebenwirkungen ausfallen – at dennoch weniger mit dem Impfstoff an sich zu tun.

Und doch, die Menschen reagieren halt auch hier teils sehr unlogisch. Die Schweiz plant ja scheinbar sogar schon, den Astra-Impfstoff wieder zu verkaufen und allein das müsste man sich mal genauer vorstellen – oder auch lieber nicht, weil es am Ende des Tages einfach nur dumm ist.

Dumm sind da auch die Argumente von Helga gegenüber dem Thema Impfen an sich – leider aber auch stellvertretend für zu viele Menschen, die man den ganzen Tag mit dem Klammerbeutel pudern müsste:

Immerhin haben sich die beiden am Ende wieder einigermaßen vertragen.

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Das war meine Woche KW 07 / 2021 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-07-2021/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-07-2021/#comments Sun, 21 Feb 2021 17:01:44 +0000 https://www.wihel.de/?p=111006 Das war meine Woche KW 07 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Hui, das war tatsächlich seit längerem mal wieder eine erfolgreiche Woche, zumindest im Sinne davon, dass wir einiges abschließen und neues beginnen konnten. Da passt es auch ganz gut, dass hier spontan der Frühling ausgebrochen ist, der mit seinem Wetter ja noch mal zusätzlich motiviert.

Highlights der vergangenen Woche

Das wohl größte Highlight dürfte sein, dass meine Rudermaschine angekommen ist. Die hab ich mehr oder weniger spontan gekauft – natürlich mit entsprechender Recherche davor, aber heilige Scheiße, kann man dafür viel Geld ausgeben – und auch am Donnerstag das erste Mal benutzt. Spannend dabei: Man merkt gar nicht, wie hart man es auf dem Ding übertreiben kann, das dann aber dafür einen Tag später. Ich hatte jedenfalls selten solche Probleme wie Freitag und auch gestern, um nur von meinem Stuhl aufzustehen. Aber es macht Spaß und bringt auf Dauer hoffentlich auch etwas, mindestens um dem ständigen Sitzen vorm Rechner etwas entgegenzusetzen.

Das war meine Woche KW 07 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Zudem hab ich vor ein paar Wochen Ghost Recon Wildlands angefangen und konnte gestern endlich den Kartellboss zur Strecke bringen. Ich weiß, Nerd-Zeug, aber wenn man diverse Stunden in ein Spiel steckt und man zwar viel macht, aber der Erfolg sich nur langsam einstellt, dann ist das Ende schon recht befriedigend. Führt aber auch wieder dazu, dass ich nicht weiß, was ich als nächstes angehen soll. Vielleicht wieder Ghost Recon, dafür dann aber Breakpoint. Oder ich versuch einfach die 100% Fortschritt im Spiel zu erreichen.

Ebenso hab ich hier wieder ein bisschen an der Seite gewerkelt und zumindest laut Pagespeed ein paar weitere Prozente in Sachen Geschwindigkeit rausholen können. Eigentlich wollte ich nur mal was ausprobieren, glücklicherweise hat sich dabei aber direkt herausgestellt, dass das alles super funktioniert und naja … manchmal läuft es einfach.

Das war meine Woche KW 07 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Und genau das tut es auch im Job. Am Freitag stand mein Jahresgespräch an. Eigentlich erwarte ich da nie fertigmachende Kritik, aber es ist auch nicht so, dass ich da jedes Mal ohne Befürchtungen reingehe – aber auch dieses Mal recht unbegründet und am Ende hat es sogar rückblickend sehr viel Spaß gemacht. Nur der Zeitpunkt war ungünstig, denn wir haben den ganzen Tag für ein Dauermeeting bzw. Workshop geplant, aus dem ich dann für eben jenes Jahresgespräch kurz ausgestiegen bin.

Aber auch der lief außerordentlich gut. Thema war zwar recht komplex, aber am Ende waren wir eher fertig als geplant und konnten so alle ein wenig früher ins Wochenende. Kommt ja auch nicht allzu häufig vor.

Das war meine Woche KW 07 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Highlights der kommenden Woche

Drei Wochen sind wieder rum, sodass erneut die Woche ansteht, in der ich alle drei Wochen die meisten Meetings hab. Das ist zwar selten langweilig, aber eben genauso produktiv. Darüber hinaus hoffe ich, dass ich wieder auf die Rudermaschine kann und dieses Mal hoffentlich eine bessere Dosierung finde. Und überhaupt hätte ich gegen eine ganze LKW-Ladung Entspannung nichts einzuwenden, gerade weil nächste Woche wieder Win-Compilation und Tippi Toppi Musikvideos anstehen. Bringt zwar Spaß, nervt aber dennoch, wenn beides ausgerechnet auf ein Wochenende zusammenfällt.

Das war meine Woche KW 07 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Highlights von wihel.de

Bis dahin sind es aber zum Glück noch ein paar Tage und bis dieses Wochenende vorbei ist, braucht es auch noch die eine oder andere Stunde. Zeit, die man gut in die Blog-Highlights der vergangenen Woche investieren kann:

01. Warum Druckertinte so teuer ist
02. Wie die Corona-Impfung wirklich abläuft
03. Die Auswirkungen der Pandemie werden immer schlimmer!!!111
04. Positive Fail-Compilation
05. Clueso – Aber Ohne Dich
06. Fußball – oder die schönste Schlammschlacht der Welt
07. Trailer: Justice League – The Snyder Cut
08. Line backt Scones mit Schokolade und Mandeln
09. Eine LEGO-Geschenke-Einpack-Maschine
10. Querschnitt-Illustrationen durch Erfindungen

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Kritisches Hinterfragen, so wichtig! https://www.wihel.de/kritisches-hinterfragen-so-wichtig/ https://www.wihel.de/kritisches-hinterfragen-so-wichtig/#comments Fri, 19 Feb 2021 20:07:52 +0000 https://www.wihel.de/?p=110933 Es gibt nicht viel, was schlimmer ist, als notorische Nein-Sager, besonders wenn sie ihre Haltung noch nicht mal begründen können. In Führungspositionen kann das fatale Folgen, wobei man auch fragen muss, wie die es bis dahin geschafft haben. Vermutlich nur mit der Hilfe von notorischen Ja-Sagern und ich würde fast sagen: Die sind noch schlimmer als die Nein-Sager. Wobei … beide benutzen vermutlich ihr Gehirn nur selten oder zumindest selten im geforderten Moment.

Aber kein Grund zur Sorge, die ersten Talente sind im Nachwuchs bereits erkennbar:

Kritisches Hinterfragen, so wichtig! | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Gratulation an die Eltern, scheinbar alles richtig gemacht in Sachen Erziehung.

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Millie Turner – Eye of the Storm (Daði Freyr Remix) https://www.wihel.de/millie-turner-eye-of-the-storm-dadi-freyr-remix/ https://www.wihel.de/millie-turner-eye-of-the-storm-dadi-freyr-remix/#comments Fri, 19 Feb 2021 19:07:33 +0000 https://www.wihel.de/?p=107942 Millie Turner - Eye of the Storm (Daði Freyr Remix) | Musik | Was is hier eigentlich los?

Millie Turner präsentiert uns den Remix ihrer neuesten Single Eye Of The Storm – verantwortlich dafür ist niemand Geringeres als Daði Freyr, das isländische Eurovision Wunder und zugleich Think About Things-Hitmaker. Der Produzent und Multi-Instrumentalist hat ein turbulentes Jahr hinter sich, nachdem er nach der Absage des Eurovision Song Contests mitten in der COVID-19 Krise plötzlich zu Ruhm gelangte. Daði Freyr fügt dem Originaltrack eine Portion Funk und Retro-Synthies hinzu.

Nachdem Millie Turner dieses Jahr mit dem Support von unter anderem NME und BBC Introducing begonnen hat, veröffentlicht sie vor kurzem ihre zweite Single in 2020: Eye Of The Storm“. Geschrieben nach einem 24-stündigen Flug ans andere Ende der Welt und mit einer Mischung aus Aufregung mit großen Augen und leichter Verwirrung, die von einer so großen Reise ausgeht, beweist die 19-jährige Songwriterin, dass sie ein neuer Popstar voller Nuancen ist – ein Popstar, der mit Leichtigkeit Euphorie mit unaufdringlicher Subtilität in die gleichen 4 Minuten packen kann. Der Track ist auch der Titelsong von Turners bevorstehendem Mixtape, das am 19. März 2021 erscheinen wird.

Millie sagt selbst über ihre neue Single: “The entire process of writing it was a blur amongst illness, homesickness, heartache and jet lag, but for me, that’s the beauty of the song. The eye of the storm is a focus point amidst the storm where everything around you feels out of control and chaotic, which is what I wanted to capture in the urgency of the drums and the chorus. There’s something beautiful about chaos when you have that focal point of calm that you can grow from.”

Wie alle anderen hat auch Millie’s Jahr eine etwas chaotische Wendung genommen – sie war gerade dabei, mit dem Leftfield Pop-Phänomen Tove Lo auf Tournee zu gehen, als Covid zuschlug. Doch ähnlich wie die Botschaft ihrer jüngsten Veröffentlichung hat die Sängerin in den Zwischenmonaten einen anderen Schwerpunkt gefunden und kommt nun eben Eye Of The Storm” – ein Stück, das irgendwo zwischen der strahlenden jugendlichen Freude von Sigrid und der kathartischen emotionalen Reinigung von Lorde zu verorten ist und dafür sorgen wird, dass bald eine ganze Reihe von Augen auf Millie Turner gerichtet sein werden.

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Armin van Buuren feat. Duncan Laurence – Feel Something https://www.wihel.de/armin-van-buuren-feat-duncan-laurence-feel-something/ https://www.wihel.de/armin-van-buuren-feat-duncan-laurence-feel-something/#comments Fri, 19 Feb 2021 15:45:05 +0000 https://www.wihel.de/?p=107625 Armin van Buuren feat. Duncan Laurence - Feel Something | Musik | Was is hier eigentlich los?

Armin van Buuren hat in den letzten Jahren eine Reihe überraschender Kooperationen auf den Weg gebracht und mit der neuen Single Feel somtehing kommt eine weitere hinzu. Diesmal hat sich der fünfmalige Nr. 1-DJ mit seinem niederländischen Kollegen und Songwriter Duncan Laurence zusammengetan und einen Pop-Dance-Track geschaffen, der wohl bei nahezu allen Zuhörern großen Anklang finden wird.

Feel Something reflektiert den Herzschmerz vor einem Hintergrund aus massiven Beats und Synthie-Pop. Er entstand, nachdem Armin und Duncan Laurence beim ersten Treffen bei den Top 40 Awards in Amsterdam beschlossen hatten, gemeinsam ins Studio zu gehen. “Immer wenn ich einen Song schreibe, versuche ich mich aus den lebensverändernden Ereignissen um mich herum zu inspirieren und die kleinen Dinge zu finden, die sich dadurch plötzlich so anders anfühlen”, antwortet Duncan Laurence auf die Frage nach der Inspiration für den Song.

“Der leere Stuhl auf der anderen Seite des Küchentisches, die leere Hälfte eines Doppelbettes, solche Sachen. Auch wenn es weh tut, ist es auch eine Erinnerung an etwas Schönes. Und das ist es, worum es bei ‘Feel Something‘ geht” sagt Duncan.

“Ich fühle mich immer gesegnet mit sehr talentierten Songwritern zusammenzuarbeiten”, fügt Armin van Buuren hinzu. “Nicht nur, weil sie Musik genauso lieben wie ich, sondern auch, weil sie mich daran erinnern, dass ich das Glück habe, mit anderen Menschen Musik zu machen und damit meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Falls ihr Duncan Laurence schon einmal live gehört habt: diese Stimme… was für ein Geschenk! Die Zusammenarbeit mit ihm war ein absoluter Segen und ich bin sehr stolz auf das Ergebnis. Es ist frisch, neu und wir haben viel Liebe hineingesteckt. Wir wollten die Hörer ‘etwas fühlen lassen’ und genau das tut dieser Song”.

Duncan Laurence genießt einen rassanten Aufstieg zum Ruhm, seit er 2019 den Eurovision Song Contest (und seine über 200 Millionen Zuschauer) mit dem Gewinnersong Arcade im Sturm eroberte. Als großer Durchbruch des niederländischen Singer-Songwriters wurde der Song auf Platz 1 in Spotifys Global Viral Chart gelistet. Seitdem hat er fast 300 Millionen Streams bei den beliebtesten Streaming-Plattformen weltweit und wurde sogar auf TikTok viralisiert, wo der Song bisher über 600.000 Mal verwendet wurde.

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David Ost – Fire In Alaska https://www.wihel.de/david-ost-fire-in-alaska/ https://www.wihel.de/david-ost-fire-in-alaska/#comments Fri, 19 Feb 2021 11:59:06 +0000 https://www.wihel.de/?p=107934 David Ost - Fire In Alaska | Musik | Was is hier eigentlich los?

Die Zeit, in der David Ost die Musik für sich entdeckte, geht zurück bis in seine frühen Teenagerjahre. Er nahm Schlagzeug- und Klavierunterricht, spielte in ein paar Schulbands und träumte davon, auch nur annähernd so cool zu sein wie die Musiker, zu denen er aufschaute.
Er dachte, es wäre eine gute Idee irgendwas mit Musik zu studieren. Aber so ähnlich wie die Geschichte von dem Kerl, der Boxer werden wollte, bis er jemanden traf, der wirklich Boxer werden wollte, fing er an zu glauben, dass ihm das gewisse Etwas fehlte. Er verabschiedete sich von dem Gedanken, Musiker zu werden.

Während er andere Dinge studierte und in Irland, China, der Karibik und Schottland gelebt hatte, war es die pulsierende Musikszene Glasgows, die ihn irgendwie an das ungenutzte Potenzial erinnerte, das in ihm schlummerte. Hier fing er an sich auf neue Art und Weise mit der Musik zu verbinden.
Zurück in Hamburg begann er wieder Songs zu schreiben. Und dieses Mal gaben sie ihm genug Selbstvertrauen, um so oft wie möglich bei Open Mic Nights aufzutreten, worauf sich dann auch die ersten kleineren Auftritte ergaben. In der Hamburger Singer-Songwriter-Szene lernte er von der Pike auf, seine Musik vor Leuten zu spielen.

Seit seinem ersten Single-Release mit Gamblers Of Romance im Dezember 2019 veröffentlichte David Ost den Soundtrack für einen Off-Pop-Rebellion, den man so schnell nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Kritisch gefeiert von der Indie-Blogosphäre, vermischt seine moderne Produktion Farben von treibenden Gitarren, Folk-Poesie, elektronischen Pads und eingängigem Gesang.

Für David hat sich seitdem einiges geändert. Heimlich sammelte er über 100.000 Plays auf Spotify – gestreamed in jedem Land, in dem der Streaming-Provider verfügbar ist – und spielte in großen Venues wie z.B. der Elbphilharmonie in Hamburg. Im September 2020 tourte er mit Tom Klose durch Deutschland und arbeitet bereits auf die Veröffentlichung seines ersten Albums im Jahr 2021 hin. Vom Gedanken Musiker zu sein, wird er sich definitiv nicht mehr verabschieden.

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Clueso – Aber Ohne Dich https://www.wihel.de/clueso-aber-ohne-dich/ https://www.wihel.de/clueso-aber-ohne-dich/#comments Fri, 19 Feb 2021 07:02:51 +0000 https://www.wihel.de/?p=107932 Clueso - Aber Ohne Dich | Musik | Was is hier eigentlich los?

Es gibt viele Merkmale, an denen man große Popsongs erkennen kann, aber das wichtigste ist wohl: Zeitlosigkeit. In der Fähigkeit, gleichzeitig den Moment und die Ewigkeit zu umarmen, liegt die größte künstlerische Kraft.

Nehmen wir Aber ohne dich: Als Clueso seine neue, im letzten Jahr insgesamt vierte Single geschrieben hat, gab es noch Konzerte. Masken trug man nur beim Karneval, wir alle waren noch keine Hobby-Virologen. Es war im Januar 2019, als Clueso den Düsseldorfer Produzenten Alexis Troy bei Instagram anschrieb. Aus der darauffolgenden Zusammenarbeit der beiden in Troys Düsseldorfer Studio entstand unter anderem Aber ohne dich.

Vordergründig ist Aber ohne dich ein Liebeskummersong, aber wenn man ihn nun anderthalb Jahre später analog zur Coronakrise hört, drängt sich noch eine andere Bedeutungsebene auf: Der Protagonist von Aber ohne dich befindet sich in einer Zwischenwelt. Er hat im Grunde alles, was man braucht, kann es aber nicht genießen: ohne Nähe ist alles nichts, eine simple Tatsache, die wir aktuell jeden Tag aufs Neue begreifen.

Insofern erinnert Aber ohne dich noch einmal daran, was wirklich zählt im Leben. Die besondere Kraft des Songs liegt in der Tonalität, mit der diese Gefühle beschrieben werden. Das stetige Changieren zwischen Wehmut und Emphase, Aufbruch und Melancholie war ja schon immer eine besondere Farbe im Werk von Clueso. Mit den bislang in letzten Jahr Jahr erschienenen vier Singles hat er es in dieser Disziplin zu wahrer Meisterschaft gebracht.

Das gilt erst recht für Aber ohne dich. Der Song pirscht sich mit verhaltenen Flamenco-Gitarren leise an, empfiehlt sich durch einen unaufdringlichen, aber zwingenden Beat nach wenigen Takten für den Dancefloor und fließt darüber organisch in einen Refrain, den man einmal hört und nicht mehr vergisst.

Aber ohne dich ist eine Mischung aus Ambient und Pop, aus Reggaeton und Bruce Springsteen, elliptischen Wortfetzen und Stakkato-Shoutouts. Der Song lebt von einer permanenten Dringlichkeit und Unruhe unter polierter Fassade, wie eine sanft wogende Meeresoberfläche vor einem Tsunami.

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Die Auswirkungen der Pandemie werden immer schlimmer!!!111 https://www.wihel.de/die-auswirkungen-der-pandemie-werden-immer-schlimmer111/ https://www.wihel.de/die-auswirkungen-der-pandemie-werden-immer-schlimmer111/#comments Thu, 18 Feb 2021 19:04:32 +0000 https://www.wihel.de/?p=110858 Ja, wir leiden alle darunter und ja, es wird noch dauern, bis das wieder besser wird. Mich nervt es ja auch, aber mehr als Füße stillhalten können wir aktuell nicht.

Dennoch, schleichend nagt die Situation immer mehr an jedem von uns und teils sind die Auswüchse schon sehr beängstigend:

Die Auswirkungen der Pandemie werden immer schlimmer!!!111 | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Wo soll das alles nur enden?

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Warum Druckertinte so teuer ist https://www.wihel.de/warum-druckertinte-so-teuer-ist/ https://www.wihel.de/warum-druckertinte-so-teuer-ist/#comments Thu, 18 Feb 2021 15:16:59 +0000 https://www.wihel.de/?p=110855 Warum Druckertinte so teuer ist | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Wir alle kennen das Problem: Niemand mag den ganzen Papierkram, mit dem man sich als Erwachsener rumschlagen muss und eigentlich ist so ein papierloses Büro das ultimative Paradies. Aber Behörden und Ämter haben sich verschworen und sind dagegen in den Kampf gezogen, nutzen mit eiserner Inbrunst Fax-Geräte und bestehen nicht selten darauf, dass man bedrucktes Totholz verwendet.

Aber auch ich geb den Kampf gegen Windmühlen nicht auf, scanne alles ein und würde es am liebsten danach wegschmeißen – stattdessen wandert es in einen Karton mit Jahreszahl drauf, weil man den Scheiß ja trotzdem aufheben muss. Vorteil: Ich find dank Digitalisierung trotzdem alles schnell wieder, selbst wenn es schon mehrere Jahre alt ist. Nachteil: Ist halt Aufwand.

All das führt aber auch dazu, dass wir nicht ganz ohne Drucker auskommen. Daher liebäugle ich schon seit Jahren mit einem Farblaser-Drucker, der auch Duplex-Scan kann. Im Büro sieht man die Dinger immer, kosten aber auch entsprechend und sind verdammt groß. Im kleineren Format wird die Auswahl schon schwieriger und natürlich spielt auch der Preis weiterhin eine Rolle.

Bis wir da also was gefunden haben, werkeln hier weiterhin ein Drucker von HP und ein separater Scanner. Zumindest der Scanner muss auch nicht zwingend ersetzt werden, aber der Drucker … puh. Der ist ein Arschloch. Denn wie immer: Will man mal was drucken, verweigert er die Arbeit. Von wegen „Magenta ist alle, ich mach hier erstmal gar nicht – Dann druck doch schwarz-weiß – MAGENTA IST ALLLEEEEEEE!!!11111“

Was an sich ja auch kein Problem wär, würden Patronen nicht so verdammt viel Geld kosten – zumal die Dinger ja auch unbrauchbar werden, wenn man sie längere Zeit nicht benutzt. Bedeutet am Ende: Druckst du konstant, wirst du arm, druckst du sparsam, wirst du genauso arm.

Das eigentlich fiese aber ist, dass da System hinter steckt. Und das hat verdammt viel mit Gier zu tun:

Printer ink can sometimes cost more than the printer itself. We talk with a former editor of the Recycler to find out why printer ink is so expensive.

Kein Wunder also, dass Drucker solche Arschlöcher sind, wie sollen sie auch anders sein, wenn Druckerhersteller ebenfalls Arschlöcher sind?

Die besten Dinge kommen ja immer dann, wenn man sie entweder nicht erwartet oder gerade nicht gebrauchen kann. Außer Lotto-Gewinne, die kommen entweder gar nicht oder immer zu den falschen Leuten, war zumindest bisher bei mir so. Aber die Einschläge kommen näher, denn haben sonst immer irgendwelche Leute in NRW gewonnen, war es neulich eine Frau in Hamburg. Da heißt es dranbleiben.

Aber darum soll es hier nicht gehen, sondern ums Geschenke-Einpacken. Mal wieder, weil es einfach ein unfassbares Hassthema ist und ich bin bis heute froh, dass sich meistens Line um Geschenke für Familie, Freunde und andere Menschen kümmert. Dennoch, mindestens zu Weihnachten muss auch ich immer einen Teil übernehmen und natürlich ist das jedes Mal eine Katastrophe – selbst mit solchen Lifehacks wie diesen hier (den ich übrigens zweimal verbloggt hab, daran sieht man mal, wie fertig mich das Thema macht).

Am schlimmsten ist aber: Wir leben im 21. Jahrhundert und bisher hat es niemand fertiggebracht, eine Maschine zu entwickeln, die Geschenkverpackungen scannt, die richtige Menge Papier zurechtschneidet und dann den ganzen Bums einfach einpackt. Stattdessen hantier ich dann wie so ein einarmiger Neandertaler mehrere Stunden und kann jedes Mal nur knapp einen Nervenzusammenbruch vermeiden. Wo ist denn da der technische Fortschritt?

Im Internet. Denn wenn die Politik versagt, muss das Volk eben selbst ran. Und The Brick Wall war selbst dran und hat nicht nur eine Maschine gebastelt, die sich um den richtigen Zuschnitt kümmert, sondern auch eine, die das Zeug auch noch für einen einpackt:

The biggest Lego Wrapping Factory built so far by The Brick Wall
Wrapping presents will never be the same!

Sieht allerdings so aus, als ob das relativ unflexibel in Sachen Größe und Form ist, Potential ist also noch vorhanden. Aber die Richtung stimmt auf alle Fälle.