Martin – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Sun, 29 Mar 2020 17:40:15 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.3.2 Danke Hamburg, dass du Zuhause bleibst https://www.wihel.de/danke-hamburg-dass-du-zuhause-bleibst/ https://www.wihel.de/danke-hamburg-dass-du-zuhause-bleibst/#respond Mon, 30 Mar 2020 10:26:40 +0000 https://www.wihel.de/?p=101084 Danke Hamburg, dass du Zuhause bleibst | Travel | Was is hier eigentlich los?

Zuhause bleiben ist weiterhin angesagt und ich bin nach wie vor ganz glücklich, dass wir nicht mehr in unserer alten Wohnung wohnen. Die war zwar auch muggelich, aber eben deutlich kleiner, ohne Balkon und insgesamt ziemlich dunkel. Eine gewisse Zeit kann man das ja in Kauf nehmen, gerade wenn man ohnehin die meiste Zeit Arbeiten oder unterwegs ist, aber gerade in der aktuellen Zeit wird uns jeden Tag ein Stückchen mehr bewusst, wie viel Glück wir doch hatten und damals die richtige Entscheidung getroffen haben. Allein mal eine halbe Stunde auf dem Balkon zu stehen ist einfach so viel wert gerade.

Vor allem, weil wir zu denen gehören, die sich (vermutlich) an die ganzen neuen Regeln zum draußen sein halten – viel mehr noch glaube ich, dass wir es sogar ein wenig übertreiben. Mehr als zum Einkaufen und für die Gassi-Runde mit Mia gehen wir schon gar nicht mehr raus. Am Samstag haben wir unter anderem ein paar Blumen für den Balkon besorgt und Lines Eltern auch eine vorbei gebracht – und ich war mir echt nicht sicher, ob das so überhaupt noch erlaubt ist. Aber lieber ein bisschen zu viel Vorsicht, als zu wenig, ne?

Wobei ja Zuhause bleiben jetzt auch nicht wirklich schwer ist. Man macht es einfach, genauso wie man sich die Hände nach dem Kacken wäscht oder einfach ins Bett geht, wenn man müde ist. Entzieht sich mir bis heute komplett, wieso es noch immer so viele da draußen gibt, die sich nicht einfach dran halten können. Ich mein, sie kriegen ja sonst ihren Arsch auch nicht für was Wichtiges auf die Straße und jetzt, wo es gerade wichtig ist, drinnen zu bleiben, geht nicht mal das?

Aber man muss auch sagen, dass wir das in Hamburg scheinbar ganz gut hinbekommen. Klar, die Infektionszahlen steigen nach wie vor, aber zumindest meine Beobachtung ist, dass sich die Anzahl der absoluten Idioten stark im Rahmen hält. Ich weigere mich zwar, das als Höchstleistung anzuerkennen (schließlich ist es nun mal nicht schwer, einfach nicht raus zu gehen), bin aber doch ein bisschen stolz, ein Teil davon zu sein.

Und auch die Agentur JUSTADDSUGAR hat zusammen mit Geheimtipp Hamburg dieser „Leistung“ eine kleine Würdigung gebastelt, nämlich in Form des nachfolgenden Videos:

Wie gesagt, es gibt andere, die aktuell deutlich mehr für die Menschheit leisten, aber dennoch ein tolles Video.

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Tippi Toppi Musikvideos Vol. 17 – Das vorletzte Video verändert dein Leben (ein bisschen vielleicht) https://www.wihel.de/tippi-toppi-musikvideos-vol-17-das-vorletzte-video-veraendert-dein-leben-ein-bisschen-vielleicht/ https://www.wihel.de/tippi-toppi-musikvideos-vol-17-das-vorletzte-video-veraendert-dein-leben-ein-bisschen-vielleicht/#respond Sat, 28 Mar 2020 11:46:19 +0000 https://www.wihel.de/?p=101076 Tippi Toppi Musikvideos Vol. 17 – Das vorletzte Video verändert dein Leben (ein bisschen vielleicht) | Musik | Was is hier eigentlich los?

Willkommen zur ersten, richtigen Quarantäne-Ausgabe unseres kleinen Musik-Video-Round-ups, denn mittlerweile dürften nahezu alle von uns den Großteil ihrer Zeit Zuhause verbracht haben. Und gerade in dieser Zeit ist ja gute Unterhaltung noch wichtiger als sonst, sodass die Reihe umso bedeutender ist. Viel mehr noch kann ich es ja jetzt offen zugeben: Ich hätte nicht gedacht, dass wir so viele Ausgaben schaffen und gerade der Start war durch Vergesslichkeit und technische Probleme alles andere als einfach – aber mindestens die 17. Ausgabe ist der perfekte Beweis, dass man mit „einfach dran bleiben“ richtig was auf die Beine stellen kann.

Außerdem freu ich mich, dass ich ausgerechnet in dieser Woche dran bin, denn die letzten zwei, drei Tage haben mindestens zwei richtig gute Perlen hervor gebracht, mit denen wohl keiner gerechnet hätte. Aber keine Sorge, ich bleibe meiner Klassiker-Linie treu – auch dieses Mal gibt es mindestens ein Video, dass so alt ist, dass wohl nur ich darauf gekommen bin.

Los geht’s:

Die Ärzte – Ein Lied für Jetzt

Wie vermutlich alle war auch ich gestern maximal überrascht, als ich morgens den Rechner angemacht hab und den neuen hingehunzten Song nebst Homeoffice-Video der besten Band der Welt entdeckt hab. Mein erster Gedanke war natürlich, einen eigenen Beitrag darüber zu schreiben, aber der Tag war bereits durchgeplant und so sensationsgeil sind wir hier auf wihel.de ja auch nicht. Außerdem hatte ich direkt diese kleine Reihe im Kopf, wo es einfach perfekt reinpasst.

Das Video selbst ist nicht wirklich spektakulär, passt aber in die aktuelle Zeit perfekt rein und weiß mit Kleinigkeiten durchaus zu unterhalten, der Text ist auch einfach nur grandios und sowieso braucht es eigentlich nie einen besonderen Grund, warum man ein Video der drei bringen sollte.

Fynn Kliemann – Schmeiß mein Leben auf den Müll

Hatte Maik in einer der vorherigen Ausgaben noch das unverschämte Glück, dass der Heimwerkerkönig ausgerechnet in seiner Woche ein neues Video veröffentlicht hat, war das Glück dieses Mal auf meiner Seite. Und ich behaupte sogar, dass ich sogar noch ein bisschen mehr Glück hab, denn das neue Video zum Song hat es in sich. Nicht weniger als 2.906 Darsteller kommen darin vor, denn gar nicht mal so wenige Frames des Videos hat Kliemann für die Leute in der freien weiten Welt herausgegeben. Damit man ihn bekommt, musste man lediglich die Pose von Kliemann nachstellen und als Bild einreichen. Alle Bilder wurden dann wieder an die richtige Stelle ins Video gesetzt und herausgekommen ist am Ende ein richtig gutes Video zu einem richtig guten Song. Aber Vorsicht – is nix für Epileptiker.

Bloodhound Gang – Bad Touch

Wie versprochen, der erste Klassiker, den vermutlich noch einige kennen werden, denn so alt sind die Jungs von der Bloodhound Gang ja nun auch noch nicht und mindestens Evil Jared sah man hin und wieder noch im deutschen Fernsehen. Und manchmal reicht es einfach schon aus, wenn ein paar Typen im Affenkostüm durch Paris rennen und darüber singen, wie sie Sex wie Tiere haben. Bloodhound Gang eben.

2Pac – Changes

Und da haben wir unseren kleinen Clickbait-Beitrag. Zugegeben, vermutlich wird der Song euer Leben dann doch nicht verändern und an sich hab ich mit 2Pac auch nicht wirklich was am Hut. Ja, ich musste sogar erstmal den Songtext googlen und schauen, ob da nicht noch ein bisschen mehr passt, als nur der Name des Songs. Tut es, denn mehr oder weniger geht es im Song eben auch darum, dass man sein Leben verändert / verändern will oder eben doch nicht, weil selbiges auch mal ein Arschloch sein kann. Muss jeder für sich selbst interpretieren, aber ich find den Song immerhin ausreichend gut genug, als dass ich mich nicht schlecht fühle, ihn hier zu bringen. Vielleicht schäm ich mich sogar ein bisschen, dass es ausgerechnet die Clickbait-Position geworden ist.

Chris Isaak – Wicked Game

Und wenn wir schon bei Klassiker sind, dann soll es auch noch ein richtiger sein. Tatsächlich schlepp ich den Song schon seit meinem letzten Mal mit mir herum und das wird ihm absolut nicht gerecht. Das Video selbst galt (und gilt vielleicht immer noch) als Sexiest Video of all time, was nicht zuletzt an der leicht bekleideten Helena Christensen liegen dürfte, gewann aber auch gleich drei VMAs 1991 und war ebenfalls für das beste Video des Jahres immerhin nominiert.

Und damit sind wir auch schon wieder durch, was heute irgendwie gefühlt schneller ging als sonst. Vielleicht aber auch nur eine gute Gelegenheit, dass ihr noch mal an den Anfang des Beitrags scrollt und die Videos einfach ein zweites Mal schaut – sicher ist sicher. Darüber hinaus könnt ihr auch jederzeit unsere YouTube-Playlist mit allen bisherigen Videos (ohne die Clickbait-Dinger natürlich) abonnieren und für Spotify-Liebhaber haben wir hier auch noch was. Und wenn wir schon dabei sind: werft auch ruhig einen Blick auf die vorherige Ausgabe bei Maik und natürlich auch bei Johannes!

Nächste Woche geht es dann bei Marco weiter, sofern er es nicht vergessen sollte (Hint hint, Marco!)

Bleibt gesund!

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Richtiges Männerduschgel https://www.wihel.de/richtiges-maennerduschgel/ https://www.wihel.de/richtiges-maennerduschgel/#respond Fri, 27 Mar 2020 20:07:19 +0000 https://www.wihel.de/?p=101074 Heute zufällig auf Twitter die berechtigte Frage gelesen, ob man in der aktuellen Zeit eigentlich duschen müsste. Wenn wir ohnehin alle allein Zuhause hocken, dann kann man die Gelegenheit schließlich nutzen und mal herausfinden, wie sehr man wirklich stinken kann. Problem dabei: So ein Geruch zieht schnell mal in Möbel, Vorhänge und sonstigen Kram – da hat man ohne aufzupassen schnell mal länger was von. Und gerade wir Männer neigen ja dazu, auch mal ein bisschen intensiver zu riechen, was zwar biologisch irgendwas mit Paarungsverhalten zu tun hat, am Ende aber doch immer irgendwie unangenehm ist.

Macht aber nix, denn wir waren auf dem Mond und wir wissen auch, wie richtiges Männerduschgel funktioniert:

Richtiges Männerduschgel | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Grunz!

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The Men – Children All Over the World https://www.wihel.de/the-men-children-all-over-the-world/ https://www.wihel.de/the-men-children-all-over-the-world/#respond Fri, 27 Mar 2020 19:04:39 +0000 https://www.wihel.de/?p=100252 The Men - Children All Over the World | Musik | Was is hier eigentlich los?

Die New Yorker Rockband The Men war schon immer genreübergreifend und unberechenbar unterwegs, aber auf ihrem achten Album Mercy überraschen sie mit Kontinuität. Zum ersten Mal seit ihrer Gründung 2008 haben sie drei Alben in gleicher Besetzung herausgebracht. Diese Stabilität des Line-ups hat sich auf ihrem neuen, live eingespielten Album, bewährt und zeigt das Trio auf dem Höhepunkt ihrer kollaborativen Verbindung und ihres kreativen Schaffens.

Mercy wurde im Serious Business Studio auf Tape mit nur minimale Overdubs aufgenommen. Die Lead-Single Children All Over The World liefert einen ersten Vorgeschmack auf das 7-Track starke neue Werk. Ein Song, der wie eine verlorene B-Seite von Leonard Cohens „Death Of A Ladies’ Man“ klingt und das Zeug zum Rock-Klassiker besitzt.

Gründungsmitglied Nick Chiericozzi sagt zur Auskopplung: “‘Children’ was, like a lot of songs, altered and tossed around quite a bit before it took shape. At one point it sounded like a cruising metal tune — our version of metal that is. After the synth landed though, it felt complete and off it went.”

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Destroyer – Cue Synthesizer https://www.wihel.de/destroyer-cue-synthesizer/ https://www.wihel.de/destroyer-cue-synthesizer/#respond Fri, 27 Mar 2020 15:27:36 +0000 https://www.wihel.de/?p=100250 Destroyer - Cue Synthesizer | Musik | Was is hier eigentlich los?

Dan Bejar beschreibt Cue Synthesizer, den aktuellen Song von Destroyer, als „vielleicht das verwegenste Stück Musik, das Destroyer auf Band aufgenommen hat.“ Der Song zeugt von Bejars Humor und seinen unverkennbaren Wortspielkünsten. Der Mastermind befiehlt: “Cue Synthesizer, Cue Gitarre!” über eine sich aufbauende Instrumentierung. Selbstbewusst und viel entspannter, lässt sich der Song als ein wahres Groove-Monster bezeichnen. Cue Synthesizer ist anders als alles, was man bisher aus „Have We Met“ gehört hat.

Auch durch die visuelle Gestaltung hebt sich Cue Synthesizer von den früheren Singles des Albums ab: Eine Mannschaft aus Lagerarbeitern in Kapuzenmänteln verhüllt ihre Umgebung in Plastikfolie. „The idea of the world is no good“ singt Bejar aus der Sicherheit seines Autos, das ebenfalls mit einer eisblauen Hülle überzogen ist. Kühl und isolierend bewahrt diese Verpackung ihren Inhalt vor einer ebenso trostlosen Existenz.

Cue Synthesizer ist die dritte Single-Auskopplung von Have We Met. Bereits veröffentlicht wurden It Just Doesn’t Happen und Crimson Tide. Die Vorgängeralben Kaputt, Poison Season und ken wurden von der Kritik gelobt. Im April geht Destroyer mit Have We Met auf Europa-Tournee.

Have We Met, wie Dan Bejar es ausdrückt, „ist auf so verrückte Weise zusammengekommen – alle zu gleichen Teilen Ecstasy und Terror.“ Ursprünglich als Y2K-Album konzipiert (aber schnell wieder verworfen), stand Bejar schließlich ohne ein klares Konzept da. Also sagte er: „Scheiß drauf“ und ließ alles einfach laufen, während er zu Hause Brainstorming machte.

Ausgewählt aus vielen über Jahre abgespeicherten Skripte, die für Projekte „jenseits der Musik“ reserviert waren, und an seinem Küchentisch aufgenommen, erzählt Have We Met von Dan Bejar aus der Kaputt-Ära, der Texte aus dem Stand zusammenfügt, während er auf seiner Couch liegt. Der daraus resultierende Gesangs-Sound existiert im süßen Spot zwischen zwei kollidierenden Destroyer-Welten: Ein Hauch aus der Vergangenheit, ein schrillerer Bejar, beides gemixt mit einem entspannten, neuzeitlichen Crooning.

Keine Neuaufzeichnung. Kein Aufräumen. Der Band-orientierte Ansatz von Destroyer wurde auf Eis gelegt und der ständige Mitstreiter John Collins wurde mit der Aufgabe betraut, Synthie- und Rhythmus-Sektionen über einen Stream-Of-Consciousness-Bejar zu legen, während Nic Bragg eine „völlig unerwartete und irgendwie beruhigende“ dreidimensionale, fetzende Gitarre hinzufügte.

Dan Bejar zum Aufnahmeprozess: „The record could have gone on and on, and the mixes kept evolving up until about a day before we sent them off to be mastered, which was also 48 hours before John and his wife went to the birthing centre, where their first child was born; our true deadline!”

Nach dreizehn Alben, schafft es Have We Met sich irgendwo zwischen Markenzeichen und Neuland zu treffen – atmosphärische Annäherungen von Gefühl und Ort, Ironie geladene Einzeiler-Schläge in den Unterleib, eine Flut von Energie, die auf eine thematische Katharsis moderner Angst trifft, übermittelt mit einer mühelosen, hinreißenden Direktheit. Ab hier gibt es keine Notwendigkeit mehr, irgendwas weiter zu erklären. Destroyer hat alles für uns in seiner Musik aufgeschrieben.

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Mount Winslow – Flokati https://www.wihel.de/mount-winslow-flokati/ https://www.wihel.de/mount-winslow-flokati/#respond Fri, 27 Mar 2020 11:12:29 +0000 https://www.wihel.de/?p=100248 Mount Winslow - Flokati | Musik | Was is hier eigentlich los?

Es ist einer dieser Freitage: Heute gibt es mit Flokati die neue Single von Mount Winslow auf wihel.de, die mit ihrer ersten EP Anfang des letzten Jahres ein verheißungsvolles und von vielen Medien gespiegeltes Debüt gefeiert haben. Der vielschichtige und eigenwillige Song und das in Farben Flucht suchende Video sprechen für sich.

Weich wie ein Flokati-Teppich, der einlädt, sich in seinen Fasern zu verlieren. Und immer verfügbar. Die Versuchung, sich der Auseinandersetzung mit sich selbst zu entziehen, ist in Zeiten der Vergnügungsgesellschaft groß. Der Nährboden für Eskapismus mit einem Medienangebot, das niemals durchgebingt werden kann, riesig. So ungefähr lässt sich der Ausgangspunkt des Songs beschreiben, der mit der ausdrucksstarken Gleichsetzung Eskapismus = Flokati daherkommt und dessen schillerndes Klangbild den Hang zur Zerstreuung verkörpert, der in den Lyrics beschrieben wird.

Den derzeit an allen Ecken präsenten Indie-Folk-Playlist-Sumpf könnte man wohl am ehesten mit den Worten “Ganz schön, aber viel hängen bleibt da nicht” beschreiben. Ein Glück, dass die Debut-EP Burden of Time der vier Paderborner neue Wege aufzeigt, die das erwähnte Genre in den nächsten Jahren (hoffentlich) einschlagen könnte. In der Soundästhetik sehr organisch gehalten, erinnert das kreative Songwriting an Ben Howard oder die frühen Coldplay.

Vor allem sucht sich diese Musik aber ihren eigenen Weg, statt sich permanent mit Szenegrößen abzugleichen und Hypes hinterherzurennen. Und dieser Ansatz scheint zu fruchten. Mit ihrer Debüt-EP, die im März 2019 erschien – all DIY – landeten Mount Winslow in etablierter Fachpresse und fanden sich in Spotifys Indie Radar neben The National und Sun Kil Moon wieder.

Mal raue, mal anschmiegsame Vocals, hallgetränkte Gitarren, markante Fills, breite Klangflächen, organische Sounddetails in jedem Winkel der Songs und ein unkonventionelles Spiel mit Rhythmus und Dynamik zeugen von einer eigenen Handschrift mit viel Charme und Entwicklungspotential. Mit ihrem neuen Song + Video Flokati überzeugen die vier jungen Herren nicht nur im Songwriting, sondern setzen vor allem visuell nochmal einen drauf.

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Impala Ray – Impala Crush https://www.wihel.de/impala-ray-impala-crush/ https://www.wihel.de/impala-ray-impala-crush/#respond Fri, 27 Mar 2020 07:07:48 +0000 https://www.wihel.de/?p=99292 Impala Ray - Impala Crush | Musik | Was is hier eigentlich los?

Freiheit zu vertonen klingt super, bekommt aber nicht jeder hin. Weil dafür Studio-Skills allein nicht reichen. Man muss sie erlebt, sein Ding gemacht haben. Ray ist so einer. Einer, der unterwegs ist in der Welt. Einer, der schon lange Musik macht und sie auf Bühnen in ganz Europa gebracht hat.

Seine Songs sind von den Vibes der California Bay Area genauso inspiriert, wie von der Zeit, als er in Afrika gelebt hat. Sein Sound steht für Freiheit, Sorglosigkeit und der unbändigen Liebe am Leben. Impala Ray ist Dein akustischer Roadtrip mit Deinen besten Freunden zu den schönsten Orten der Welt.

Auf seinem dritten Album Jangwar Summers nimmt uns Impala Ray mit nach Afrika, wo er einen Sommer lang gelebt und die faszinierende Kultur aufgesogen hat. Dabei entführt Ray den Hörer auf eine Reise durch staubige Wüsten, bunte Slums und weite Steppen. So findet man auf Jangwar Summers Sounds von Matatu-Fahrern und Slumkids, genauso wie Urwaldgeräusche, klirrende Flaschen und erzählende Menschen.

Das alles verschmilzt dabei zu einem internationalen Sound mit viel Fernweh wofür man Impala Ray liebt. Kalifornischer West Coast Vibe trifft auf eine Fülle verschiedenster verrückter Instrumente wie Dulcimer, Xylophon, Tuba und neu eben auch afrikanische Rhythmen mit elektronischen Elementen.

Das Ergebnis: Rau und groovend zugleich. Dann wieder zart, lässig und herrlich speziell. Genauso wie die afrikanischen Antilopen, die Impalas, die Impala Ray ihren Namen leihen.

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Flachwitz der Woche: Quentin Tarantino oder Tentin Quarantino https://www.wihel.de/flachwitz-der-woche-quentin-tarantino-oder-tentin-quarantino/ https://www.wihel.de/flachwitz-der-woche-quentin-tarantino-oder-tentin-quarantino/#respond Thu, 26 Mar 2020 19:11:50 +0000 https://www.wihel.de/?p=101058 Gab ja schon länger keinen Flachwitz mehr, zumindest keinen, der auch offiziell so betitelt wurde. Und natürlich hat auch dieser irgendwas mit der aktuellen Weltlage zu tun, schließlich sind wir alle noch nicht ansatzweise genug genervt davon.

Insofern – bitteschön:

Flachwitz der Woche: Quentin Tarantino oder Tentin Quarantino | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Geht bestimmt gleich wieder.

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Mit dem Fahrrad durch Tokyo https://www.wihel.de/mit-dem-fahrrad-durch-tokyo/ https://www.wihel.de/mit-dem-fahrrad-durch-tokyo/#respond Thu, 26 Mar 2020 15:16:22 +0000 https://www.wihel.de/?p=101055 Mit dem Fahrrad durch Tokyo | Travel | Was is hier eigentlich los?

Der zweite Beitrag diese Woche, der irgendwas mit dem Fahrrad zu tun hat – man könnte fast meinen, ich hätte plötzlich meine sportliche Ader wiedergefunden. Aber keine Sorge, so weit ist es dann doch noch nicht gekommen, wobei ich vorgestern Abend schon darüber nachgedacht hab, dass ich bei all dem ganzen Homeoffice doch mal ein wenig Bewegung und frische Luft vertragen könnte. Wenn man das Haus für mehrere Tage so gar nicht verlassen hat, könnte das eine gute Idee sein, aber sowohl Mikrowelle als auch Klobürste haben mich dann eindrucksvoll davon überzeugt, dass das nicht nötig sei und mit mir alles vollkommen normal ist. Wer will da schon widersprechen?

Dennoch, ein klein wenig Bewegung ist nie verkehrt und gerade in den aktuellen Zeiten sollte man das noch auskosten, solange es geht – Stichwort Ausgangssperre (wobei man ja selbst da das Haus noch verlassen darf, nur eben nicht mehr ganz so unbeschwert und frei wie vorher), aber bitte nach wie vor auf genügend Abstand achten und sich einfach rücksichtsvoll normal verhalten.

Oder man bleibt mit seinem dicken Arsch doch auf dem Sofa kleben (so wie ich) und schaut anderen zu, wie sie draußen rumwuseln. Mit etwas Glück findet man dann vielleicht auch ein Video wie das von Nippon Wandering TV, dass dank POV-Machart den Eindruck vermittelt, man würde sich selbst bewegen – wer sogar noch eines dieser VR-Sets hat. kann sich das Video auch direkt vor den Kopf knallen und so den Effekt noch verstärken. Erspart einem dann auch das lästige Hose-anziehen:

I took a long bike ride in Shinjuku, Tokyo. A biking on a sunny day felt really good! Enjoy the bike ride Pov, traffic noise, and Tokyo’s busy street ambience.

An dieser Stelle auch klar die Empfehlung mal einen genaueren Blick auf den Kanal zu werfen – irgendwie ein faszinierendes Konzept oder?

Irgendwann letztes Jahr hab ich mir mal vorgenommen, Twitter intensiver zu benutzen. Nicht nur stumpf die Beiträge hier von der Seite dort rausblasen, sondern auch mal selbst Zeug schreiben und etwas mehr zeigen, dass ich tatsächlich ein richtig echter Mensch und kein Bot bin.

Genau das gleiche hab ich mir auch das Jahr davor vorgenommen und wir alle können dank öffentlichem Profil sehen: das hat ganz wunderbar geklappt.

Wobei, so ganz stimmt das nicht, denn immerhin lese ich deutlich aktiver auf Twitter mit – nur zum selber twittern animiert das nicht wirklich, was vor allem daran liegt, dass Twitter kein wirklich positiver Ort voller gut gelaunter Menschen ist. Was er auch gar nicht sein muss, soll ja jeder so machen, wie er denkt – aber ich brauch nun mal keine elendig langen und sinnlosen Diskussionen mit teils wirklich sehr dummen Menschen, die einfach nur auf Krawall aus sind. Ebenso glaube ich aber auch, dass niemand wirklich daran interessiert ist, was ich unter der Dusche oder auf dem Klo so denke und überhaupt wirkt das teils alles einfach nur wie ein riesiger Wettbewerb in dem es nur darum geht, wer den lustigsten Tweet raus hat.

Aber vermutlich ist es mit Twitter einfach wie mit allem – ab einem gewissen Punkt wird es komisch und man muss sich mehr anstrengen um das zu finden, was man mag und gut findet. Der Wandel der Zeit, er bringt halt nicht nur positive Dinge hervor.

Definitiv gut ist der Twitter-Account „Cow of the Day“, der – wie der Name es schon sagt – jeden Tag ein Bild einer Kuh postet und unter anderem beweist, wie niedlich die Viecher überhaupt sein können:

Da lohnt sich das Folgen und das Öffnen von Twitter doch gleich wieder ein bisschen mehr. Schließlich sind Kühe die besseren … Kühe unter den Menschen. Oder so.

Das erste Mal von Fiverr gehört hab ich natürlich durch irgendeine dusselige Facebook-Werbung, was an sich schon beinahe ein Wunder ist, denn Facebook-Werbung funktioniert bei mir einfach nicht. Entweder ich nehm sie gar nicht mehr war oder es ist einfach alles nur schlecht und regt alles andere als zum Klick oder längeren Verweilen an. Übrigens ist es auf Instagram genau andersrum – die funktioniert zu gut und ich hab schon einen Haufen scheiß bestellt, einfach nur, weil es auf Instagram als Werbung gezeigt wurde. Ein bisschen verrückt.

Wie dem auch sei, damals dachte ich, dass Fiverr eigentlich ziemlich cool ist. Für wenig Geld Logos und sonstigen Kram bekommen – eigentlich genau das richtige, die nicht direkt ein paar tausend Euro für derlei Dinge locker haben. Nur hatte ich zu der Zeit keinen Bedarf, sodass es das mit Fiverr und mir auch sehr schnell wieder war.

Irgendwann später hab ich dann aber negative Stimmen vernommen. Der Markt würde dadurch kaputt gehen, richtige Profis stehen (mal wieder) vor der Existenzkrise und überhaupt verbergen sich hinter der Angeboten nur Scharlatane, die von anderen Dingen / Leuten klauen und lediglich leicht abwandeln würden. Wer kann schließlich schon erwarten, dass sich jemand für 25€ länger als 10 Minuten hinsetzt und wirklich arbeitet?

Klang für mich dann ebenso plausibel, aber auch damals war bei mir kein Bedarf an Fiverr-Dienstleistungen auszumachen, sodass ich die ganze Diskussion zwar interessiert wahrgenommen, aber auch schnell wieder aus den Augen verloren hab.

Die Geschichte zeigt uns allerdings: Es gibt noch immer Fiverr, es gibt noch immer Profis und vielleicht wird auch nach Jahrhunderten nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Und wenn wir schon beim Zeigen sind, dann zeigt uns Daniel Schiffer, was man in Sachen Videos und Videoschnitt auf Fiverr bekommen kann, je nachdem, wie viel Geld man in die Hand nimmt.

Herausgekommen ist ein gar nicht mal so uninteressanter Vergleich von Videos, die zwar alle die gleichen Voraussetzungen hatten (mal abgesehen von der unterschiedlichen Entlohnung), dann doch aber teils sehr unterschiedliche Ergebnisse hervorgebracht haben – teils sogar unglaublich gute, besonders in Anbetracht des dafür gebotenen Preises:

Was lernen wir daraus? Nur weil es teuer war, muss es nicht automatisch gut bzw. das Beste sein. Oder wie ein Kollege mal sagte: Nur weil es schlecht ist, muss es nicht billig sein.

Aber es gibt noch mehr gute Seiten am Homeoffice, zum Beispiel der „Kaffee“. Denn so wirklich weiß ja niemand, was in der Tasse ist – und das ist auch gut so:

Die positive Seite am Homeoffice: Der „Kaffee“ | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

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Gesellschaftskritische Illustrationen von Michal Dziekan https://www.wihel.de/gesellschaftskritische-illustrationen-von-michal-dziekan/ https://www.wihel.de/gesellschaftskritische-illustrationen-von-michal-dziekan/#comments Wed, 25 Mar 2020 15:16:56 +0000 https://www.wihel.de/?p=101033 Mal wieder war ich der festen Überzeugung, dass ich die Arbeiten von Michal Dziekan bereits irgendwann in der Vergangenheit vorgestellt hab, denn derlei großartige Arbeiten bleiben eigentlich nicht sehr lange unbemerkt – schon gar nicht, wenn sie so sind wie von Dziekan.

Aber sowohl die Suche, die jeder nutzen kann als auch die interne Blogsuche sagen, dass ich ein Trottel bin oder mich wenigstens geirrt habe – kann aber auch gut sein, dass die letzte Aufräum-Aktion dazu geführt hat, dass ein Beitrag über ihn verschwunden ist. Hier und da ist man dann ja doch ein bisschen drastischer, was aber 1. Nichts daran ändert, dass seine Arbeiten toll sind und 2. So die Gelegenheit liefert, dass man noch mal drüber schreibt und dem Thema so neuen Auftrieb gibt. Außerdem kann ich jetzt auch mal erzählen, dass man sich hier auf wihel.de mit den Pfeiltasten der Tastatur durch die Beiträge bewegen kann. Hatte eigentlich nur ich für die Aufräumaktion gebraucht, finden ja aber vielleicht auch noch andere ganz nützlich.

Zurück zum eigentlichen Thema: Auf seiner Webseite beschreibt Michal Dziekan seine Kunst als „Blut, Schweiß und Tränen, übersetzt in Pixel und Druck“.

Klingt ein bisschen sehr pathetisch, aber schaut man sich seine Werke an, dann passt Blut und Schweiß wortwörtlich ziemlich gut – ist ja beides nicht besonders appetitlich und das trifft auch nicht selten auf seine Bilder zu. Was sie aber an sich nur noch besser macht, denn bei seinen Arbeiten geht es absolut nicht im heile Welten und eitel Sonnenschein:

In his illustrations, the artist captures many problems that plague our society, ranging from pollution to rampant consumerism and his unique style is as twisted as it is accurate.

Mehr seiner Arbeiten gibt es natürlich direkt bei ihm, auf Instagram oder auch behance. Schaut da ruhig mal rein, es lohnt sich.

Ich bin ja bei Weitem nicht der Schlaueste und scheue mich auch nur selten, dass zuzugeben – im Gegenteil, ich hab hier sicherlich schon einige Gelegenheiten genutzt um zu zeigen, dass meine Gehirnleistung mal mehr, mal weniger limitiert ist. Ist ja aber auch nicht schlimm, denn wenn wir alle gleich schlau wären, wär’s ja auch langweilig und wer soll dann eigentlich noch wissen, ob jetzt alle schlau oder alle dumm sind? Eben.

Und vielleicht bin ich auch jetzt gerade besonders dumm, aber so richtig hab ich gar keine Ahnung, was Corona eigentlich ist und wieso es so gefährlich sein soll. Also mal davon abgesehen, dass ältere und / oder vorbelastete Menschen schnell mal reihenweise sterben, natürlich. Aber was genau das Virus macht, woher es überhaupt kommt und ob diese ganzen Schutzmaßnahmen wirklich angebracht sind – damit hab ich mich ehrlich gesagt noch nicht weiter beschäftigt. Mag naiv sein, aber so ein wenig Vertrauen hab ich dann doch in die eine oder andere staatliche Einrichtung und wenn die geschlossen sagen, dass man Zuhause bleiben soll, dann macht man das erstmal auch.

Lange Rede, kurzer Sinn: Das ist eigentlich die perfekte Gelegenheit um sich mal ein bisschen mehr über den ganzen Bums zu informieren, der schon seit einiger Zeit unseren Alltag ungewollt beeinflusst und Auswirkungen zur Folge hatte, hat und haben wird, die wir uns vor ein paar Wochen niemals hätten ausdenken können.

Und das geht natürlich am besten mit den Videos von Kurzgesagt – dieses Mal zwar auf Englisch, aber nicht weniger lehrreich:

Im Dezember 2019 berichtete die chinesische Regierung von einem Virus, das sich rasant verbreitet. In den folgenden Monaten traf es weitere Länder. Täglich wurden es mehr Fälle. Es war das “mit dem schweren akuten Atemwegssyndrom assoziierte Corona-Virus 2”, das die Krankheit COVID19 auslöst. Bekannt wurde es als Corona-Virus. Aber was passiert eigentlich bei einer Infektion, und was sollten wir tun?

Aha!

Ich denke, wir sind uns alle einig, dass die aktuelle Situation um Corona und Co. alles andere als positiv in seiner Gesamtheit zu bewerten ist. Das öffentliche Leben kam mittlerweile weltweit mehr oder weniger zum Erliegen, wir sind einer Anordnung nach der anderen ausgesetzt (die ich bei weitem gar nicht verteufeln will – bei den ganzen Idioten da draußen bleibt einem ja irgendwann gar nichts anderes übrig) und so wirklich weiß niemand, wann wir mal wieder zur Normalität zurückkehren können. Wenn das denn überhaupt möglich ist bzw. sinnvoll, hat ja schließlich einen Grund, dass wir so in der Scheiße stecken und wird sicherlich auch noch langfristig Folgen haben.

Aber wie bei so vielem steckt dann eben doch hier und da ein kleiner, positiver Teil drin – kommt halt auf die Betrachtungsweise an. Gefühlt reinigt sich die Welt gerade ein wenig selbst – man denke nur mal an den deutlich reduzierten Flugverkehr, nahezu niemand muss mehr mit dem Auto ins Büro, weil das Büro direkt Zuhause ist und auch den ganzen Nazis und sonstigen Volldeppen schenken immer weniger Leute ihr Gehör, weil sie gerade und überhaupt einfach nicht wichtig sind. Letzteres gilt zumindest für meine Filterblase, ich hoffe aber, dass das auch auf andere zutrifft.

Und es bieten sich auch überraschende Gelegenheiten, bei denen man sonst Orte, die von Menschen den ganzen Tag überlaufen sind, ein paar Aufnahmen zu machen, die auf der einen Seite gruselig wirken – weil eben ziemlich verlassen und geisterhaft – auf der anderen Seite aber sehr faszinierend sind. Denn wann sieht man diese Orte schon mal so?

Haussmann Visuals hat die Gelegenheit genutzt und einmal Frankfurt von oben per Drohne eingefangen – so verlassen wie vielleicht noch nie:

Downtown Frankfurt as most of Germany is turned into a ghost town. Eerie athmosphere in this normally busy city. Scary times.

Disclaimer: This video was shot on Sunday morning between 7am and 8am. Our drone pilot carrying out the shots is a permit holder to be allowed to e.g. fly above federal roads and waterways (1:1 approach + overflight) or private ground.

No imagery in this video has been altered. It was all edited as shot.

Und auch die Washington Post hat die Gelegenheit genutzt und Los Angeles per Drohne von oben betrachtet – in etwa mit dem gleichen Ergebnis:

California Gov. Gavin Newsom (D) issued a statewide stay-at-home order starting March 20. In Los Angeles, beaches are already empty and normally crowded streets are suddenly free of traffic.

Und vielleicht ist das auch ein positiver Nebeneffekt: Gerade sind wir bei einem geschichtsträchtigen Ereignis dabei – auch dazu bekommt man eher selten die Gelegenheit. Hoffen wir, dass wir die richtigen Lehren daraus ziehen.

Aber fest steht auch: Unser Stracciatella-Eis nimmt uns niemand weg!!!111

Keiner verbietet mir mein Stracciatella-Eis!!!111 | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

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Unsichtbare Fahrrad-Räder https://www.wihel.de/unsichtbare-fahrrad-raeder/ https://www.wihel.de/unsichtbare-fahrrad-raeder/#comments Tue, 24 Mar 2020 15:01:39 +0000 https://www.wihel.de/?p=101015 Unsichtbare Fahrrad-Räder | Gadgets | Was is hier eigentlich los?

Mir fällt direkt auf, dass ich gar nicht weiß, was der korrekte Terminus für das ist, um das es hier gleich gehen wird: Fahrrad-Reifen oder Fahrrad-Rad? Ich würde behaupten, dass der Reifen der Gummi-Part ist, meist bestehend aus Mantel und Schlauch. Das Rad selbst ist aber vielleicht die Gesamtheit seiner Teile, also auch Felgen und was da nicht noch so rumhängt. Worum es hier aber geht, sind mehr oder weniger die Speichen, wobei auch wieder nicht – denn die verschwinden einfach bei dem kleinen Projekt, dass The Q vor einer Weile umgesetzt hat.

Nachdem gestern schon Helge Schneider für ein paar Freizeit-Tipps gesorgt hat, hier mal ein Projekt, dass etwas größer sein kann, aber auch für einen coolen Effekt sorgen könnte – außerdem ist Fahrradfahren ja noch immer erlaubt und eine der wenigen Möglichkeiten, dass man noch mal ein bisschen frische Luft tankt.

Im Grunde werden dabei die Speichen oder Felgen oder wie auch immer man das am Ende bezeichnen will, einfach nur durch PVC-Glas ersetzt, was am Ende dazu führt, dass es so aussieht, als wären die Räder unsichtbar oder schlichtweg nicht vorhanden. Von mir nicht einschätzbar ist, ob das so eine wirklich gute Idee ist, denn Glas ist halt Glas und spätestens wenn der Bums dreckig wird (was er wird), was das auch schon wieder mit dem Effekt.

Aber auf den ersten Blick sieht das tatsächlich unglaublich cool aus und wie gesagt, ein bisschen Beschäftigung schadet aktuell keinem von uns:

In today’s video I show you quite unusual idea – make bike with invisible wheels. Instead of regular spokes we put pvc glass. As result wheels looks like invisible inside :)

Bleibt halt nur zu hoffen, dass die Baumärkte lange genug dafür auf haben, dass wir uns alle mit den erforderlichen Utensilien dafür eindecken können. Aber bitte nicht auch hier hamstern …

Anthony Hopkins ist das beste Beispiel dafür, dass ich ein ziemlicher Dödel bin, denn ich halte ihn für einen der besten Schauspieler der Welt – immerhin hat er den ultimativen Tipp rausgehauen, wie man richtig böse gucken kann, was mir beruflich durchaus des Öfteren weitergeholfen hat (wer es verpasst hat: Nicht blinzeln. Braucht ein bisschen Übung, ist aber unheimlich (und) effektiv).

Und doch kann ich vermutlich die Filme mit ihm, die ich gesehen hab, an einer Hand abzählen, müsste mich dazu aber erstmal an aller erinnern. Schlimm, dieses Fernsehen, wie es einem das Hirn zersetzt.

Das wird auch nur noch besser, dass er sich offenbar selbst um seinen Instagram-Account kümmert (den ich mir auch noch gar nicht genauer angesehen hab) und irgendwann in den letzten Tagen selbst ein Video aufgenommen hat.

Und das wiederum macht alles nur noch besser, denn er ist einer von uns und schiebt sein Haustier vor, um ein bisschen Quatsch zu machen. Wobei, Quatsch ist das auf keinen Fall, sondern vielleicht sogar schon Kunst.

Lange Rede, kurzer Sinn: Weil seine Katze dafür sorgt, dass er gesund bleibt und unterhalten wird, hat er ihr zum Dank ein wenig Chopin vorgespielt. Ich hab zwar von klassischer Musik genauso viel Ahnung wie von der kompletten Filmografie von Hopkins, finde das aber einfach nur toll:

Und jetzt gucken wir uns einfach gemeinsam den Instagram-Account von ihm an, der ist bestimmt auch einfach nur toll.

PS: Könnte wohl auch Schubert sein, so ganz sind sich die Kommentatoren auf Instagram nicht einig. Ihr seht: Ich hab keine Ahnung. Muss ich aber auch nicht haben um es gut zu finden. So!

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Ein Schloss geknackt, ohne es zu berühren https://www.wihel.de/ein-schloss-geknackt-ohne-es-zu-beruehren/ https://www.wihel.de/ein-schloss-geknackt-ohne-es-zu-beruehren/#comments Tue, 24 Mar 2020 07:05:32 +0000 https://www.wihel.de/?p=101009 Ein Schloss geknackt, ohne es zu berühren | Gadgets | Was is hier eigentlich los?

Es ist kein Geheimnis: Jede Menge Firmen und Leute haben gerade richtig zu kämpfen, weil Einnahmen wegbrechen, aber kosten weiterhin vorhanden sind. Und das mehr oder weniger von heute auf morgen, was mich immer mal wieder an früher erinnert – sicher, kein Vergleich zum Jetzigen, aber in gewisser Weise kann ich das nachempfinden und möchte mit keinem von ihnen tauschen, noch auch nur einen Gedanken daran verschwenden, dass auch uns das ereilen kann, noch besonders kluge Ratschläge geben. Dafür gibt es Twitter und Facebook, dass ja bekanntlich vollgestopft ist mit Bundestrainern, Virologen und Geschäftsleuten, die alles viel, viel besser machen würden als die, die gerade in der Scheiße stecken.

Was mir aber neulich in den Kopf kam: Diese ganzen Ausgangssperren, Kontaktverbote und sonstigen Anordnungen, die dazu führen, dass wir Zuhause bleiben sollen, müssten sich auch unfassbar positiv auf die Statistiken zur Einbruchskriminalität auswirken. Allgemein scheint es ja so, dass sich die Welt durch Corona selbst ein bisschen heilt, man denke da nur an die am Boden bleibenden Flugzeuge oder die Kanäle in Venedig, die endlich mal wieder klar sind. Irgendwo in Italien wurden auch schon wieder Delfine in irgendeinem Hafen gesichtet!

Gut, der Welt sind Einbrüche sicherlich erstmal egal, aber ein netter Nebeneffekt ist es dennoch. Das macht zwar die Videos von LockPickingLawyer zumindest in Hinblick auf einen Praxistest ein wenig obsolet, spannend und überraschend sind sie dennoch.

Das nachfolgende sogar noch ein bisschen mehr, denn hier knackt er ein Schloss, ohne es auch nur zu berühren – und das im wahrsten Sinne des Wortes:

Wie gesagt, braucht man aktuell vermutlich nicht, aber für später sollte man seine Schlösser dann doch mal überprüfen. Oder vielleicht auch schon jetzt, wenn man mit so einem Schloss seine Toilettenpapier-Hamsterkäufe sichern wollte. Ich such derweil mal nach ein paar Magneten …

Aber die Menschen sind halt einfach alle vollkommen bekloppt und spätestens wenn der ganze Scheiß vorbei ist, werden sie sehen, wofür das am Ende gut war:

Wofür das ganze Hamstern von Klopapier am Ende gut war | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

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Kurt Krömer zur Lage der Nation https://www.wihel.de/kurt-kroemer-zur-lage-der-nation/ https://www.wihel.de/kurt-kroemer-zur-lage-der-nation/#comments Mon, 23 Mar 2020 15:43:07 +0000 https://www.wihel.de/?p=101001 Kurt Krömer zur Lage der Nation | Menschen | Was is hier eigentlich los?

Ich hatte vor einer Weile schon mal das eine oder andere Video von Kurt Krömer aus seiner Show Chez Krömer verbloggt, was wir letzte Woche zum Anlass genommen haben, die Videos auf YouTube etwas genauer bzw. intensiver unter die Lupe zu nehmen. Was jetzt echt investigativ klingt, meint eigentlich nur: Wir haben uns die Videos angesehen. In voller Länge und ein paar mehr.

Fazit: Tolle Sendung, sollte man sich öfter mal anschauen bzw. in der aktuellen Lage hat man ja Zeit dazu, also nutzt sie dafür. Und danach kommt ihr wieder auf wihel.de zurück und schaut euch die anderen Beiträge an.

Worauf ich aber eigentlich hinaus will: Grundsätzlich fand ich Kurt Krömer okay bis gut, aber das eine oder andere Mal auch einfach nur nervig. Diese Berliner Schnauze kann halt doch schnell arrogant wirken und einem tierisch auf den Sack gehen und womöglich ist das der Grund, dass ich bisher wenig Lust hatte, sein Tun und Schaffen genauer zu verfolgen. Line will auch immer Dokumentationen und Podcasts zu recht schwierigen Themen schauen und hören – ich will mich in meiner Freizeit damit nicht belasten, dafür ist allgemein zu viel Scheiße auf der Welt los.

Nichtsdestotrotz, der man gewinnt immer mehr meine Sympathien und das können ja auch nicht viele von sich behaupten.

Auf jeden Fall hier ein kurzes Video, das letzte Woche irgendwie in meinen Fokus geraten ist (hier stand vorher „über das ich gestolpert bin“ – was für ein dämlicher Ausdruck, niemand stolpert über irgendwelche Videos, weil auch niemand im Netz surft. Dafür sind wir alle viel zu bewegungsfaul und wirklich keiner holt sein Surfbrett raus, quetscht sich in einen Neoprenanzug und setzt sich nass vor den Rechner …) und das ein weiterer Grund dafür ist, dass ich ihn noch ein Stück sympathischer finde:

Bleibt zu Hause! 😷🙏🏻

Gar nicht so doof, der Mann.

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Freizeittipps von Helge Schneider https://www.wihel.de/freizeittipps-von-helge-schneider/ https://www.wihel.de/freizeittipps-von-helge-schneider/#comments Mon, 23 Mar 2020 11:24:02 +0000 https://www.wihel.de/?p=100998 Freizeittipps von Helge Schneider | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Die erste Woche Homeoffice haben die meisten von uns nun rum und ich würde glatt behaupten: Deutschlands Wohnungen waren nie sauberer. Oder dreckiger, je nachdem, was man für ein Typ ist. Ich hatte es gestern schon erwähnt, ich hab seit langem mal wieder meinen Schreibtisch aufgeräumt, wobei der nicht wirklich leerer ist als vorher. Kennt ihr bestimmt auch: Für mache ist Aufräumen nur, Dinge von A nach B zu stellen und alles ein bisschen anders anzuordnen – ich red mich einfach damit raus, dass das Wichtigste ohnehin schon auf dem Tisch war und sonstiger Krempel dort erst gar nicht hingewandert ist.

Was allerdings merkwürdig war: Das Wochenende. Genießt man sonst die Zeit Zuhause, weil man die ganze Woche über im Büro war, ist das jetzt anders, denn man war ja schon die ganze Zeit Zuhause. Und auch die nervigsten Todos – okay, eigentlich nur die Wäsche – hat man daher schon erledigt, sodass das Wochenende eigentlich noch mehr Erholung ist. Oder das, was man ohnehin schon die ganze Woche gemacht hat. Keine Ahnung, ob das nun gut oder schlecht ist, aber ich bin jedenfalls sehr froh, dass wir mittlerweile eine größere Wohnung haben. Denn auf deutlich weniger Platz noch enger zusammen zu hocken wäre vermutlich eine recht große Belastungsprobe geworden.

Je länger der ganze Bums aber geht, umso schwerer wird es, sich Beschäftigungen zu suchen und dann auch noch welche zu finden. Ich mein: Klar, man könnte mal den Keller aufräumen oder den Kleiderschrank ausmisten – aber es ist halt HomeOFFICE und nicht Urlaub, ein bisschen gearbeitet werden muss also auch. Was am Ende irgendwie absurd ist: Da ist man schon Zuhause, hat auch mehr Zeit, aber es fehlt dennoch genug, um das auch noch unter einen Hut zu kriegen. Gut, ist auch nur eine weitere Ausrede für mangelnde Motivation, aber irgendwas ist ja immer. Muss ja immer sein.

Für den Fall, dass euch aber tatsächlich langweilig wird und ihr so gar nichts mehr mit euch anzufangen weiß, hat einer, der zu den wohl kreativsten Köpfen Deutschlands gehört, ein paar gute Ratschläge dafür, was man mit seiner unfreiwillig neu gewonnen Zeit anfangen kann:

Doof nur, dass wir keine Gefriertruhe haben.

Puh, die erste Woche vollständig im Homeoffice – da wird nicht viel hängen geblieben sein, was wirklich spannend oder erzählenswert ist. Aber ich seh die ganze Sache positiv, denn letztendlich zwingt sie einen nur, auf die kleinen Dinge mehr Acht zu geben und aus scheinbar normalen Sachen noch das Besondere zu ziehen. Und das brauchen wir ja alle aktuell umso mehr, damit nicht alles den Bach runter geht.

Die Highlights der vergangenen Woche

Ich bin mir gar nicht sicher, ob man bei allem wirklich von Highlights sprechen kann, insofern sind es hier vielleicht nur erzählenswerte Dinge, die nicht unbedingt super toll sein müssen. Aber gerade diese Kategorie dient ja dazu, dass Tagebuch-Bloggen ein wenig am Leben zu halten, also warum nicht auch so nutzen.

Wenn ich mir meine aufgeschriebenen Arbeitszeiten so anschaue, dann war die Woche recht intensiv. Vielleicht ist das sogar eine Gefahr vom Homeoffice – dass Privates und Berufliches so sehr vermischt werden, dass die Trennung immer schwerer fällt und man dann eben doch mal bis um 19 Uhr in irgendeinem Video-Call sitzt, obwohl man bereits um 7 Uhr angefangen hat. Aber solange es Spaß macht, kann es so schlimm ja nicht sein.

Und tatsächlich hab ich recht wenig Spaß verloren. Ja, ein bisschen nervt es schon, dass man in den immer gleichen 4 Wänden hockt, hab ich hab mittlerweile so oft mit einigen Kollegen gesprochen, wie seit Beginn meiner aktuellen Stelle schon nicht mehr. Insofern hat gerade diese ganze Distanznummer witzigerweise dazu geführt, dass ich mit vielen enger zusammenarbeite, mit denen ich das vorher eher nicht getan hab.

Definitiv ein Highlight war das Company Jour Fix, dass dieses Mal nahezu ausschließlich Remote stattfand. 114 Leute, alle mit aktivierter Kamera und sogar recht stabilem Stream – das war mindestens witzig, auch wenn das Geburtstagsständchen am Ende für die Geburtstagshabenden / -hattenden dann doch recht awkward war. Aber gefühlt, geht die gesamte Firma mit der Situation exzellent um und das macht Mut.

Donnerstag waren wir dann wie immer einkaufen. Das hat sich am Anfang wie ein Verbrechen angefühlt, aber als wir erstmal im Laden waren, wieder recht normal – bis wir die ersten Regale gesehen haben. Trotz aller Appelle und der eigentlich schon fortgeschrittenen Zeit sind die Leute noch immer völlig bescheuert und kaufen wie die Blöden. Nichts, womit wir nicht umgehen könnten, aber insgesamt war der Einkauf dann doch deutlich teurer als sonst, weil wir auf teurere Alternativen ausweichen mussten – Nudeln und Klopapier gab es noch immer nicht.

Entsprechend bin ich dann auch Freitag noch mal losgezogen, um die gewünschte Packung Klopapier zu kaufen. Kein Hamstern, lediglich eine Packung – im 5. Laden bin ich dann fündig geworden. Und habe gelernt, dass man definitiv zur Ladenöffnung da sein muss, damit man wenigstens einigermaßen normal einkaufen kann. 98% der Menschen sind leider weiterhin dumm.

Aber ich hatte den Freitag auch frei, denn es stand noch ein nicht so angenehmer Punkt auf der Tagesordnung: Eine Trauerfeier. Die fand im maximal kleinem Kreis statt, war aber erstaunlich gut, sofern man das in diesem Bezug so nennen will. Außerdem tat es gut, dann doch mal wieder reale, soziale Kontakte gehabt zu haben, wenn auch mit ordentlich Abstand in jeglicher Situation. Und es gab verdammt gutes Essen – wie gesagt, wir müssen alle wieder lernen, die kleinen Dinge zu mögen.

Abends war ich dann doch noch mal im Berufsslack online – wie gesagt, Berufliches und Privates vermischen sich immer mehr, aber auch hier gab es nur gute Nachrichten, sodass das mehr ein „Reinschauen und bisschen Schnacken“ war. Und es ergab sich die Gelegenheit, dass ich einer Kollegin auch noch pre-umzugs-technisch helfen konnte – verdammt viele gute Taten für einen Tag und somit irgendwie auch erfolgreich.

Gestern und heute war dann wieder normales Wochenende angesagt, wobei ja aktuell eher wenig normal ist. Und wenn man den ganzen Tag ohnehin in der Bude hockt, fühlt sich Wochenende auch nicht wie Wochenende an. Aber ich hab die Zeit genutzt und endlich mal meinen Schreibtisch aufgeräumt, meine neue Webcam angedängelt, damit ich die Kollegen auch anschaue, wenn ich den großen Bildschirm benutzen will und mal wieder ein bisschen in die Playstation geschaut.

Highlights der kommenden Woche

Ich hab Freitag wieder frei und das wird gut. Endlich mal wieder nur Zuhause sein, die Füße hochlegen und das machen, wozu man sonst nicht kommt, weil man nur im Büro hängt … Oder so.

Tatsächlich hatte ich mir den Freitag aus anderen Gründen freigenommen, die nun aber abgesagt wurden und werd daher einfach das machen, was ich vermutlich die ganze Woche schon gemacht hab – nur eben nicht arbeiten. Und das auch am Montag, denn da hab ich auch frei. So ist das mit den Tagen, die man aus dem letzten Jahr mitgenommen hat und noch bis Ende März nehmen muss – aktuell ziemlich sinnfrei, aber was willste machen?

Darüber hinaus bin ich gespannt, was sich in Sachen Ausgangssperre ergeben wird und hoffe weiterhin, dass alles so einigermaßen gut weitergeht, wie es in der letzten Woche der Fall war. Denn: Könnte ja alles auch viel schlimmer sein.

Highlights von wihel.de

Bleiben natürlich noch die Highlights in Sachen Blog aus der letzten Woche. Denn ob Corona oder nicht, wir liefern hier weiterhin konstant ab (was aber auch heißt, dass wir nicht mehr, aber auch nicht weniger machen), was ich zumindest ziemlich wichtig finde. Denn so unnormal es aktuell ist, sollten wir alle dafür sorgen, dass es so normal wie möglich bleibt. Damit wir auch nächste Woche normale Rationen Klopapier kaufen können:

01. Taxi-Fahren in Corona-Zeiten
02. Gegen Langeweile: Die Live-Webcams des Monterey Bay Aquariums
03. Filmszenen mit Murmeltieren nachgestellt
04. Dittsche: Helfen Nudeln gegen Corona
05. Kurt Krömer grillt Erika Steinbach
06. Line kocht Rote-Bete-Risotto mit Feta und Walnüssen
07. Wie man sich gekonnt entspannt
08. Madrid in 8K
09. Trailer: Penny Dreadful – City of Angels
10. Unterhaltsame Etiketten in Klamotten

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Für alle, die glauben, Homeoffice nervt langsam … https://www.wihel.de/fuer-alle-die-glauben-homeoffice-nervt-langsam/ https://www.wihel.de/fuer-alle-die-glauben-homeoffice-nervt-langsam/#respond Fri, 20 Mar 2020 20:07:04 +0000 https://www.wihel.de/?p=100986 … denen sei gesagt: es gibt weitaus schlimmere Jobs zu erledigen. Ich möchte jedenfalls nicht mit ihm hier tauschen:

Für alle, die glauben, Homeoffice nervt langsam ... | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

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MiA. – Limbo https://www.wihel.de/mia-limbo/ https://www.wihel.de/mia-limbo/#comments Fri, 20 Mar 2020 19:02:12 +0000 https://www.wihel.de/?p=100904 MiA. - Limbo | Musik | Was is hier eigentlich los?

“Weil ich es kann!” Mieze Katz von MiA. hat im neuen Video Limbo niemand geringeren als Nachrichtensprecher Thorsten Schröder auf’s Tanzparkett gebeten. Damit kündigte die Band ihr neues Album mit dem Titel Limbo an. Nach 20 Jahren Bandgeschichte noch immer etwas zu sagen haben, sich gegenseitig zuzuhören, Lust zu haben, kreativ miteinander zu arbeiten – das ist nicht selbst verständlich. Damit zählen MiA ohne Frage zu einer der wichtigsten und kontinuierlichsten deutschen Pop-Bands der letzten Jahre.

Nach Tortenguss veröffentlichen MiA. mit Limbo nun den Titeltrack aus Album Nummer 7. Limbo ist eine Art Standortbestimmung, eine Haltung, ein Song über die Verbindung von Ehrlichkeit und Optimismus. “Wir haben anstrengende Optimisten und anstrengende Zweifler in dieser Band, deshalb wird in Limbo zwischen Übermut und Verstand oszilliert. Der Optimismus in diesem Song hat Kratzer, aber er ist wirklich da, denn daran arbeiten wir uns fast jeden Tag ab. So verschieden wie wir nun mal sind, haben wir die Arbeit an diesem Album begonnen”, erklären MiA.

“Wir haben uns gefragt, warum und wie es weitergehen kann und haben beschlossen, dieser Ungewissheit mit Zuversicht zu begegnen. Diese ungewisse Zuversicht ist unser Zuhause. „We are in limbo“ würde man im Englischen sagen. Die Tatsache, dass vier so verschiedene Menschen nach über zwanzig Jahren trotzdem etwas so Emotionales, wie dieses Album mit seinen 11 Songs wild entschlossen und gemeinsam angehen, baut selbst unsere größten Schwarzmaler auf.”

Einer davon ist Limbo. Als nach ein bisschen Herumprobieren der Text zum Ton passte, beflügelte das passende Match den Song und machte ihn zum Leitthema des Albums: “Wir Menschen sind – fernab von Motivations-Optimierungs-Tschakka-Scheiß und diversen Religionen – in der Lage, an etwas zu glauben. Was das genau ist, ist bei genauer Betrachtung vermutlich sehr individuell und solange durch diesen Glauben niemand beeinträchtigt wird, sollte erlaubt sein, was gefällt. So oder so hat uns dieser Glaube wahrscheinlich schon x-mal den Arsch gerettet, also sollten wir uns regelmäßig an diese Gabe erinnern.”

Limbo tanzen vom Fahrstuhl zum Schafott, Lieblingslieder aus dem letzten Loch pfeifen, nicht den Teufel, sondern Smilies an die Wand malen. Warum? Nun, weil MiA. es können. Zwischen Harmonie und Diskrepanz, Übermut und Verstand, halbvollen und halbleeren Gläsern, ist “Limbo” ein Song für die Momente, in denen Herzen lauter schlagen als die Angst.

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Mavi Phoenix – Boys Toys https://www.wihel.de/mavi-phoenix-boys-toys/ https://www.wihel.de/mavi-phoenix-boys-toys/#respond Fri, 20 Mar 2020 15:36:50 +0000 https://www.wihel.de/?p=100097 Mavi Phoenix - Boys Toys | Musik | Was is hier eigentlich los?

Ein „average guy“ mit einer mehr als „average“ Power-Single – Boys Toys ist die Hymne für Mavi Phoenix’ gleichnamiges Album, das im Frühjahr das Licht der Welt erblickte. Doch zuvor wird erst mal Mavi selbst wiedergeboren:

In einem metaphorischen Ei, gleich am Anfang des Videos zu Boys Toys. Unter der Regie von Elizaveta Porodina verkörpert Mavi Phoenix verschiedene Männlichkeits-Bilder. Neben Vincent van Gogh, einem romantischen Schmetterlingsfreund und einem posierenden Muskelkerl lernen wir auch Boys Toys kennen – eine kindliche Persona, die Mavi spontan im Studio kreierte und die ihn seither in der Produktion des Albums begleitete.

Boys Toys“ ist dabei als Powertrack gleichermaßen wichtig für Mavis Gender Identity wie für sein künstlerisches Schaffen. Live empowerte der Song bereits unter anderem die volle Arena Wien. Als Vorbote für das gleichnamige Debütalbum des oberösterreichischen Sängers, Rappers und Songwriters macht Boys Toys klar: Mavi Phoenix hat sich gefunden – in einem der spannendsten musikalischen Konzepte des Landes – und im Pronomen „er“.

Mavi Phoenix’ Single Boys Toys und das dazugehörige Musikvideo erschienen bereits am 12. Dezember, das gleichnamige Album feierte am 3. April 2020 seinen Release.

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Kakkmaddafakka – Baby https://www.wihel.de/kakkmaddafakka-baby/ https://www.wihel.de/kakkmaddafakka-baby/#respond Fri, 20 Mar 2020 11:26:16 +0000 https://www.wihel.de/?p=100095 Kakkmaddafakka - Baby | Musik | Was is hier eigentlich los?

Erst im Frühjahr 2019 erschien das Album Diplomacy von Kakkmaddafakka und bereits vor Weohnachten überraschte die Bergen-Bande mit einem neuen Release. Kakkmaddafakka rundeten 2019 mit der energiegeladenen neuen Single Baby ab und kündigten für das Frühjahr 2020 eine neue EP und Tourtermine an.

Baby ist ein Liebeslied, ein ansteckender Song, eine fröhliche Achterbahnfahrt aus Gitarren, Synths und Saxophon, die sich alle zu schwindelerregenden, unbändigen Pop verschmelzen. Obwohl der Song ein sofortiger Glückskick ist, sind die Texte kein simpler Sonnenschein: “Man kann es ein echtes Liebeslied nennen”, sagt Axel Vindenes. “Eine langfristige Beziehung hat aber auch immer ihre Nachteile und unterschiedlichen Seiten. Keine gute Beziehung ist nur glücklich. Es ist immer noch ein positives Lied über eine gute Beziehung, aber es beschreibt die Bedeutung von Yin und Yang”.

Baby ist der erste Vorgeschmack auf eine neue EP der Band, die im Frühjahr 2020 kommt, und Vindenes sagt, er will, dass Kakk neue Musik mit einer Geschwindigkeit produziert, die eher Rappern wie Gucci Mane ähnelt: “Ich bin sehr inspiriert von solchen Typen, die viel Zeug herausgebracht haben und es ist auch qualitativ hochwertig, obwohl es so viel davon gibt. Wir hatten mehr Songs, nachdem wir das letzte Album fertig gestellt hatten, also gingen wir wieder ins Studio mit Produzent Matias [Tellez], und wir wollten diesen wirklich energiegeladenen Song machen”.

Neben der neuen Single und EP ist die Band aktuell auch wieder auf Tour und live haben Kakkmaddafakka den größten Spaß. Axel Vindenes schwelgte bereits in Vorfreude “Ich weiß, dass Baby live ein großer Hit werden wird und wir freuen uns darauf, wieder auf Tournee zu gehen, Live-Erlebnisse zu schaffen, die Fans zu treffen, und das ist es, was uns Spaß macht. Wir haben so viele gute Songs und ich möchte einige der Songs, die wir seit Ewigkeiten nicht mehr gespielt haben, wieder auf die Setlist bringen, weil ich wirklich glaube, dass sie es verdienen”.

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Eliza Shaddad – One Last Embrace https://www.wihel.de/eliza-shaddad-one-last-embrace/ https://www.wihel.de/eliza-shaddad-one-last-embrace/#comments Fri, 20 Mar 2020 09:01:08 +0000 https://www.wihel.de/?p=100093 Eliza Shaddad - One Last Embrace | Musik | Was is hier eigentlich los?

„Der Song handelt von einem brennenden, wirbelnden, völlig irrationalen, völlig überwältigenden Wirbel des Begehrens; diesem Moment, in dem du weißt, dass etwas nicht stimmt und immer wieder passiert, aber du willst es trotzdem. Der Song ist dunkel und heavy, voller Gitarren-Wellen, die wie ein Whirlpool um die Trommeln kreisen und dieses riesige verzerrte Gesangs-Crescendo erreichen. Ich glaube, meine Lieblingsstelle ist die, wenn der Bass am Ende anfängt herauszuschleichen, haha, es ist soo befriedigend grungy.“ So Eliza Shaddad über ihren Song One Last Embrace.

“Die EP Sept ~ Dec beschäftigt sich mit verschiedenen Formen von Rückzug und Isolation. Geschrieben in Verbindung mit dem Album Future, beschäftigt sie sich mit neuen und anderen Menschen in meinem Leben und mit Themen wie Geschlechtern, Normalität, Freundschaft und sehnsüchtigen Verbindungen.“

Aufgenommen in einem Bungalow in der Wildnis von Cornwall, ist die EP eine Momentaufnahme der letzten Monate der selbst auferlegten Isolation für Eliza Shaddad, die zusammen mit dem Produzenten BJ Jackson die Grenzen eines improvisierten DIY-Studios auslotete.

„Ich wollte in der Lage sein, nach Lust und Laune aufzunehmen und die Gefühle und Stimmungen dieser Songs gleich im Moment einzufangen, also haben wir eine Menge Equipment aufgebaut und im Grunde genommen um sie herum gelebt, die Songs verfeinert und aufgenommen und wieder verbessert. Das waren wirklich verrückte Stunden und manchmal bekamen wir fast einen Lagerkoller. Aber dann gingen wir los und sprangen ins Meer und kamen einfach wieder erfrischt zurück zur Arbeit”.

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Wenn „alle“ dann doch nicht die richtige Antwort ist https://www.wihel.de/wenn-alle-dann-doch-nicht-die-richtige-antwort-ist/ https://www.wihel.de/wenn-alle-dann-doch-nicht-die-richtige-antwort-ist/#respond Thu, 19 Mar 2020 19:10:31 +0000 https://www.wihel.de/?p=100970 Tatsächlich kann man der aktuellen Situation relativ viel gutes abgewinnen. Zwangsweise werden Firmen dazu getrieben, das Modell „Homeoffice“ zu nutzen (was bei uns in der Firma unfassbar gut läuft, so zumindest mein Eindruck), in China hat sich die Luftqualität maximal verbessert, die Kanäle in Venedig sind wieder klar und plötzlich fällt auf, dass überteuerte Messen und Veranstaltungen gar nicht nötig sind.

Oder auch kleiner gedacht: Plötzlich fällt auf, dass diverse Meetings gar nicht gebraucht werden, in ihrer Größe völliger Humbug sind und eigentlich von vornherein gelassen werden können.

Aber Vorsicht: Zu ehrlich darf man in diesem Bezug auch nicht sein …

Wenn „alle“ dann doch nicht die richtige Antwort ist | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Nichtsdestotrotz, dieses leicht zwangsweise Besinnen auf die wesentlichen Dinge scheint mir gerade gar nicht so verkehrt.

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Wie man sich gekonnt entspannt https://www.wihel.de/wie-man-sich-gekonnt-entspannt/ https://www.wihel.de/wie-man-sich-gekonnt-entspannt/#respond Thu, 19 Mar 2020 15:27:03 +0000 https://www.wihel.de/?p=100967 Wie man sich gekonnt entspannt | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Zwar hocken wir fast alle im Homeoffice, sind vermutlich schon genervt, weil die Kollegen in den ganzen Video-Meetings immer von Kindern und Haustieren abgelenkt sind – wenn denn die Meetings dank fantastischer Infrastruktur in diesem Land überhaupt vernünftig laufen – und hoffen einfach nur, dass die Normalität dann doch ein bisschen schneller zurückkommt. Aber wir dürfen nicht vergessen: Auch oder gerade jetzt ist Entspannung ein wichtiger Teil.

Denn auch wenn jeden Tag neue Hiobsbotschaften vermeldet werden, wenn wir alle mal ein bisschen runter fahren und – ich kann es nur immer wieder sagen – Vernunft walten lassen, ist das am Ende womöglich gar nicht so schlimm, wie es aussieht. Ja, Homeoffice kann nerven, aber auf der anderen Seite: Wann nutzt man seine Wohnung, die man jeden Monat bezahlt, mal so intensiv wie jetzt? Wann hat man schon mal Zeit, während der Arbeit `ne Waschmaschine anzustellen? Wann konnte man schon mal Feierabend machen und war keine 5 Minuten später auf der heimischen Couch und hat wirklich Feierabend gemacht? Und wann konnte man überfüllte öffentliche Verkehrsmittel besser meiden als jetzt?

Um es auf den Punkt zu bringen: Entspannung ist vermutlich gerade einer der größten Key to success überhaupt. Und Nudeln mit Toilettenpapier, ganz klar.

Aber so leicht das gesagt ist, umso schwieriger ist es, sie zu finden. Erst gestern hab ich etwas länger mit einer Kollegin gequatscht, die sich wirklich große Sorgen macht. Nicht wegen sich selbst, aber es gibt ja noch Familie, die mitunter selbstständig ist und denen gerade die Einkommensquellen wegbrechen. Da kann man natürlich kluge Ratschläge geben, wie dass es ja klüger wäre, sich ein Polster angeschafft zu haben und man ansonsten halt wieder arbeiten gehen muss – machen andere ja auch ganz normal. Nur, hilft halt nicht.

Stattdessen: Entspannen und idealerweise erstmal nicht drüber nachdenken. Im Moment kann man ohnehin nur bedingt Einfluss nehmen und keiner weiß so richtig, was morgen oder nächste Woche ist.

Weitere Ratschläge zur Entspannung liefert Paul Rugg und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass der Mann weiß, wovon er redet:

Also: alle mal ein bisschen runter kommen und Normalität suchen, wo sie gebraucht wird. Im Zweifel selbst herstellen. So schwer ist das nämlich nicht.

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