Martin
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Cut Food – es dürfen auch mal halbe Sachen sein

Mir ist es letztens wie Schuppen von den Augen gefallen: ich bin ein Voyeur. Jedes Mal, wenn wir in ein Restaurant gehen, ertappe ich mich dabei, wie ich das Essen von den anderen Gästen förmlich weg-starre – dabei weiß ich meist gar nicht, was die da überhaupt auf dem Teller haben. Gleichzeitig zeigt es mir, dass ich zumindest beim Essen recht oberflächlich bin: keine Ahnung, wie das schmeckt, was die sich da bestellt haben, aber wenn es gut aussieht, muss es lecker sein. Eigentlich völliger Blödsinn – Rührei mit Ketchup sieht auch aus wie Kotze und schmeckt dafür verdammt lecker.

Eine andere Perspektive vermittelt uns die Fotografin Beth Galton in ihrer Fotoserie „Cut Food“, bei der sie zusammen mit Charlotte Omnès Lebensmittel einfach in der Mitte geteilt und dann abgelichtet hat – wieder so eine Sache, die übertrieben simpel aber doch irgendwie faszinierend ist:

© Beth Galton & Charlotte Omnès
© Beth Galton & Charlotte Omnès
© Beth Galton & Charlotte Omnès
© Beth Galton & Charlotte Omnès
© Beth Galton & Charlotte Omnès
© Beth Galton & Charlotte Omnès
© Beth Galton & Charlotte Omnès
© Beth Galton & Charlotte Omnès
© Beth Galton & Charlotte Omnès
© Beth Galton & Charlotte Omnès

Normally for a job, we photograph the surface of food, occasionally taking a bite or a piece out, but rarely the cross section of a finished dish. By cutting these items in half we move past the simple appetite appeal we normally try to achieve and explore the interior worlds of these products.

Ich frag mich nur, wie die das mit den Dosen hinbekommen haben. Noch mehr Bilder gibt es hier.

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