Dafür muss man sich entschuldigen

Sow, morgen wir hier in Hamburg gewählt. Ich weiß nicht mal vollständig, was alles gewählt wird. Sehr schön war vor allem:

aus irgendeinem Grund bekommt man ein paar Tage vor der Wahl eine Art Musterstimmzettel. Damit man sich nicht überrascht in der Wahlkabine inne Büx macht – man weiß ja nie, was mit so einem Stimmzettel passieren soll. Und das Ding hat ungelogen an die 50 Seiten! (habs leider schon weggeworfen, sonst könnt ich den hier zeigen).

Überleg dir das mal: 50 Seiten Papier zum angucken – „so du kleiner scheiß Bürger, genau so sieht der Mist aus, den du 4 Tage später noch mal bekommst. Dann darfste den sogar beschmieren. Toll, oder?“ Unglaublich, allein was das kostet.

Wenn ich nicht Stammwähler wär, würd ich nicht mal wissen, wen ich wählen sollte. Hab zum Spaß mal dieses Wahlomaten gemacht – ich geb euch ’n Rat: wenn ihr sehr oft sagt, dass euch ein Großteil der Themen egal sind, kommt die NPD raus … fragt nicht, woher ich das weiß.

Natürlich werd ich die braune Suppe nicht wählen. Und auch nicht die gelben Erzengel um Pusteblume Westerwelle. Dazu hat Extra 3 übrigens eine kleine Aktion gestartet, bei denen sich Wähler öffentlich dafür entschuldigen, dass sie mit der Stimme für die gelben Säcke (hammer Wortwitz, oder?) so richtig in die Kacke gegriffen haben:

Dafür muss man sich entschuldigen
Dafür muss man sich entschuldigen
Dafür muss man sich entschuldigen
Dafür muss man sich entschuldigen

Hihihihi – ok, die Biene-Maja-Fraktion wähl ich auch nicht. So oder so gehts doch trotzdem nur um das kleinere Übel. Aber schöne Aktion!

[via]

Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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