Das Hamburger Gängeviertel 1958

Das Hamburger Gängeviertel 1958

Ich als Zugezogener darf wenigstens noch behaupten: Gängeviertel? Definitiv schon mal gehört. Wo das sein soll? Keine Ahnung. Stellt euch das mal bei einem Einheimischen vor, wie peinlich das doch wär. Natürlich nur Utopie, schließlich weiß ein echter Hamburger über seine Stadt Bescheid, alle anderen müssen sich das Wissen eben nachträglich aneignen – und da helfen wir natürlich gerne mit, nicht nur aus Eigennutz, schließlich weiß man nie, wann man beim Jauch plötzlich aufm Stuhl sitzt.

Immerhin weiß ich, dass das Gängeviertel im 19. Jahrhundert seine größten Ausdehnungen hatte – Bevölkerungszuwachs, aber eben auch noch die teilweise mittelalterlichen Strukturen führten dazu, dass die Einwohnerdichte stark anwuchs – damals zog man eben noch nicht ins Umland, sondern rückte einfach weiter zusammen. Dabei enstanden eben labyrinthartige, verwinkelte Viertel, die sich durch ihre schmalen Wege und eben namensgebenden Gänge auszeichneten.

Aber wie so oft in dieser Generation funktioniert Wissensvermittlung durch Bewegtbild einfach besser – daher ein kleiner zeitgeschichtlicher Filmschnispel, durch den wir fast alle noch etwas dazu lernen können:

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Über Martin

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Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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