Das Selfie-Syndrom

Das Selfie-Syndrom

Ehrlich gesagt: mir geht dieses ganze Social-Media-Geblubber ziemlich auf den Sack. Aber und Co. sind nun mal da und müssen eben bespaßt werden. Dass alles Neue in den meisten Fällen auch seine negativen Seiten mit sich bringt, muss ich hoffentlich keinem erklären – aber ich komme nicht umhin, die Nase ein wenig höher zu tragen, denn: immerhin leide ich nicht am Selfie-Syndrom.

Davon sind besonders selbstverliebte Menschen betroffen und es zeigt sich dadurch, dass eben jene Personen besonders häufig Fotos von sich selbst in sämtliche sozialen Netzwerke reinpusten müssen. Ich kenn da ein paar – vielleicht verschaff ich denen mal einen Termin beim Arzt.

Zudem hat die California State University herausgefunden, das besonders schwache Persönlichkeiten (und natürlich auch die selbstverliebten) überdurchschnittlich viel Posten müssen. Wenn ich da mal in meine -Timeline reinschaue, man könnte schon fast von einer Epidemie sprechen.

Das Selfie-Syndrom

Schau ich da nun mal auf mich: Facebook und Twitter nutz ich hauptsächlich zum verbreiten von Blog-Postings und hin und wieder per direkte Nachrichten, um mit anderen auf die Schnelle kommunzieren. Das kann nur bedeuten, dass ich noch nicht infiziert bin und eigentlich ein total toller Mensch. Muss ich direkt mal bei Facebook posten.

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Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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