Der Job des Jahres: Der People Walker

Der Job des Jahres: Der People Walker

Eigentlich kam Chuck McCarthy zu seinem Job nur deswegen, weil er a) Geld brauchte und b) keine Lust hatte, Hundehaufen aufzuheben. Denn um das schnelle Geld zu machen kann man natürlich eine Bank überfallen, in Glücksspiel investieren oder einfach Hunde ausführen, während ihre Herrchen und Frauchen mit einem „richtigen“ Job ein Vielfaches verdienen, aber dafür eben die Vierbeiner vernachlässigen.

Wie gesagt, darauf hatte Chuck McCarthy nur so semi Bock und hat daher den Gassi-Job einfach abgewandelt: statt Hunde führt er nun Menschen aus. Für 7$ pro Meile kann man mit ihm dann einfach durch Los Angeles laufen, was tatsächlich eine Vielzahl an Vorteile mit sich bringt: man läuft nicht dumm allein durch die Gegend, hat jemanden zum Quatschen, wenn man doch mal Bewegung braucht und lernt so vielleicht auch ein paar Ecken kennen, die man sonst nicht gesehen hätte. Besonders gut macht sich das wohl, wenn man als Frau normalerweise alleine nachts nach Hause gehen muss – mit ihm an seiner Seite wird die Nummer dann schon mal sicherer.

Tatsächlich ist das aber gerade auch für McCarthy ein ziemlich genialer Job, der dadurch nicht nur sein Fitnessprogramm von anderen bezahlen lässt (ohne sich dabei am nächsten Tag mit Muskelkater rumärgern zu müssen), sondern sicher auch ein paar interessante Leute trifft. Im Grunde also eine Win-Win-Situation, bei der er trotzdem der Obergewinner ist:

Tatsächlich glaube ich aber, dass er einfach nur King of Queens geschaut hat. Denn da wird Arthur Spooner genauso von einer Hundesitterin Gassi geführt – nur eben ohne Häufchen-Aufheben. Ich finds genial.

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Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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