Der Rückwärts-Bowling-Profi

Der Rückwärts-Bowling-Profi

Bowling ist so gar nicht meins, dabei kann mir keiner vorwerfen, dass ich es nicht probiert hätte. Es ist schon einige Jahre her, irgendwann in den Sommerferien. Einem Freund und mir war so richtig langweilig – keiner von uns fuhr weg, dafür alle anderen Freunde. Dazu kaum Geld in der Tasche und draußen Temperaturen, die sich irgendwie aus der Sauna befreit haben.

Also sind wir auf die bekloppte Idee gekommen, einfach ’ne Runde bowlen zu gehen. Zu zweit. zwei Stunden lang. Ohne Pause. Ihr könnt euch vorstellen, dass da nicht viel mit sitzen, ausruhen und einfach mal entspannen ist, denn die zwei Würfe, die jeder Spieler hat, sind ratzfatz weg. Dementsprechend machte sich der Tag dann auch am nächsten Tag in Form von Muskelkateritis bemerkbar. Und den Tag danach. Und auch den Tag danach …

Doch trotz dieses Powerprogramms bin ich eine ziemliche Niete im Bowling. Wann braucht man das aber auch schon mal um seinen Lebensunterhalt zu verdienen? Höchstens wenn man Profi-Bowler ist – gab es aber leider nicht als Ausbildungsberuf. James Prince hatte da deutlich mehr Glück und auch noch mehr Talent, denn er bowlt einfach rückwärts. Um es auf den Punkt zu bringen: das, was ich trotz intensiver Übung gar nicht kann, macht er ohne hingucken und hinter seinem Rücken – seht selbst (wen das Gelaber am Anfang stört, ab 0:44 geht’s richtig los):

Unglaublich, ich fasse das als persönliche Beleidigung mir gegenüber auf!

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Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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