Der Unterschied zwischen Wasabi und Wasabi

Der Unterschied zwischen Wasabi und Wasabi

Ich kann mich noch sehr gut an das erste Mal Wasabi in meinem Leben erinnern. Es war logischerweise auch das erste Mal Sushi überhaupt – roher Fisch, das kann doch nicht schmecken. Bei Muttern gab es immer nur gute Hausmannskost, deftige Kartoffeln, dazu ne knackige Soße und natürlich Fleisch. Dieser ganze neumodische Kram kann ja lecker sein, aber wenn Muttern kocht, dann eben auch so, dass man davon satt wird.

Entsprechend hat es mit dem Sushi gedauert, war dafür aber auch recht lecker. Wer hätte denn ahnen können, dass roher Fisch so lecker sein kann? Außer die Stücke mit Wasabi, denn so lecker diese grüne Paste auch aussehen mag – ein großzügiger Aufstrich kann da den ganzen Abend verderben. Unfassbar scharfes Zeug, gerade wenn man beherzt zu Werke geht.

Wie sich nun aber herausstellt, ist Wasabi aber nicht gleich Wasabi. Denn das, was wir vom örtlichen Sushi-Lieferanten um die Ecke dazu geschmissen bekommen, ist eigentlich gar kein richtiger Wasabi. Die Kollegen von Great Big Story bringen etwas Licht in den Wasabi-Dschungel:

Most of the time, the wasabi you get in a restaurant or buy in a store is fake. It’s actually horseradish that’s colored green. Why? Well, wasabi is a notoriously difficult plant to grow. In fact, it’s considered the most difficult plant in the world to farm commercially. Yet for the past century, the Daio Wasabi Farm in Hokata, Japan, has been growing it successfully with natural spring water from nearby mountains.

Eigentlich beschiss oder? Ich rühr das Zeug aber ohnehin nicht an, jetzt sogar noch mit einem Grund mehr.

[via]

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Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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