Die MoonSwatch auf dem Vormarsch - Was is hier eigentlich los

Die MoonSwatch auf dem Vormarsch

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Die MoonSwatch auf dem Vormarsch | Gadgets | Was is hier eigentlich los?
© chrono24.de

Vor ein paar Tagen hat die Pebble Watch ein kleines Revival erlebt, zumindest was die mediale Aufmerksamkeit angeht. Allerdings stand dabei weniger die Uhr selbst im Vordergrund – damals immerhin eine der ersten Smartwatches, die man für okayes Geld käuflich erwerben konnte und auch für die Kickstarter-Plattform ein unglaublicher Erfolg – sondern viel mehr der damalige Gründer dahinter.

Denn der hat mit einiger Zeit Abstand ein bisschen erklärt, was letztendlich dazu geführt hat, dass es Pebble heute nicht mehr gibt. Derlei Geschichten bzw. Einblicke gibt es bei Gründern immer wieder und ist auch einigermaßen spannend, weil man als Endkonsument eher selten Hintergründe zu den Geschäften und Gedankengängen erhält.

Zumal Selbstreflexion auch immer hoch angepriesen wird, aber nur die Wenigsten dazu tatsächlich im Stande sind. Bei Gründern scheint das ausgeprägter zu sein, muss vermutlich auch so, sonst würden die ja nicht oft neu gründen und versuchen, ihr Ding besser zu machen als vorher.

Allerdings ist mir so beim Lesen diverser Artikel dazu auch bewusst geworden: Gefühlt ist in meinem Dunstkreis der große Hype der Smartwatches vorbei, sogar bei mir selbst. Liegt vor allem daran, dass die wirklich großen Innovationen mittlerweile ausbleiben und ich daher regelmäßig von Apple in Richtung Smartwatch enttäuscht oder zumindest nicht genügend motiviert werde, auf die neueste Generation zu springen – bei Android und Co. blick ich selbst schon gar nicht mehr durch, weil der Markt dort genauso wie bei den Smartphones einfach unfassbar fragmentiert ist.

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Und wenn wir mal ganz ehrlich sind: So eine Uhr soll in erster Linie die Zeit anzeigen. Wobei das auch nicht mehr so ganz stimmt, denn dank Smartphone, Tablet und Co. haben wir mittlerweile diverse Möglichkeiten, um die aktuelle Uhrzeit in Erfahrung zu bringen, was letztendlich dazu führt, dass eine Uhr eher Status-Symbol als tatsächliches Werkzeug ist.

Mit der Uhr drückt man non-verbal aus, welcher Typ man ist. Eine einfache Casio zeigt dann eher Pragmatiker und Leute, die vor allem funktional unterwegs sind, während Modelle im drei- bis vierstelligen Anschaffungswert klar signalisieren, welchen gesellschaftlichen Stellenwert man glaubt innezuhaben.

Und nicht zuletzt ist so eine Uhr auch ein Mode-Accessoire. Glücklich ist da derjenige, der aus einer Vielzahl auswählen kann und dann passend zum jeweiligen Outfit auf diverse Optionen zurückgreifen kann.

Für diejenigen, aber auch alle anderen Fans analoger Uhren gibt es seit einigen Tagen etwas Neues: Die MoonSwatch. Gut, die gab es quasi auch schon vorher, aber Swatch und Omega haben sich zusammengetan und die Speedmaster Professional Moonwatch – die erste Armbanduhr auf dem Mond – neu aufgelegt.

Sowohl Maße als auch Designelemente wurden vom Original übernommen, neu hingegen sind die verwendeten Materialien, die das Gehäuse um ein Vielfaches leichter machen und die Möglichkeit bieten, verschiedene Farben zu nutzen. Und hier schlägt Swatch so richtig in die Vollen, denn in nicht weniger als elf Farben wird die Uhr angeboten – für jeden Himmelskörper in unserem Sonnensystem gibt es entsprechend eine Version.

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Stellt sich natürlich die Frage nach dem Preis und der ist tatsächlich nicht ganz ohne: Irgendwo zwischen 900 und 1.300€ liegt die Uhr. Das ist durchaus eine Hausnummer und Ansage – aber auch kein großes Problem, denn man muss ja nicht zwingend beim Händler und neu kaufen.

Denn auch bei Uhren setzt sich mittlerweile immer mehr durch, was wir auch von anderen Bereichen kennen: Private Verkäufer veräußern ihr Hab und Gut, das sie nicht mehr brauchen und bieten so die Möglichkeit, anderen deutlich günstigere Angebote zu machen, zumal man oft nicht lange suchen muss, um neuwertige Produkte günstiger zu finden.

Für Uhren bietet sich da unter anderem chrono24.de an, die bereits eine Vielzahl an Angeboten für die MoonSwatch verfügbar haben und das teils deutlich unter dem o.g. Preis (als ich zuletzt geschaut hab, waren es 812 Inserate, da dürfte für jeden etwas dabei sein).

Und wenn es eben keine MoonSwatch sein soll, kann es auch problemlos ein anderes Modell sein knapp 500.000 Modelle aus 124 Ländern warten nur darauf entdeckt zu werden.

Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.

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