Die Opium-Route

Die Opium-Route

Ich weiß noch, wie ich immer gekotzt habe, als ich noch zu Hause wohnte und meine Mutter (und irgendwann auch mein Vater, hat sich einfach weichkochen lassen – traurig) regelmäßig irgendwelche Dokumentationen im Fernsehen schaute. Meistens irgendwas mit Tiere. Es war der blanke Horror. Zumal Tiere so furz langweilig sind, die machen den ganzen Tag nichts anderesals Essen, Schlafen, Ficken. Klingt ein bisschen nach Big Brother oder?

Und nun bin ich mittlerweile 24. Kommt eine Doku im Fernsehen und ich stolper drüber – guck ich mir die an. What the hell? Ich hab keine Erklärung dafür, teilweise sind da wirklich spannende Sachen dabei… ganz merkwürdiges Phänomen. Aber wenigstens bleib ich bei den Tier-Dokus nicht hängen, die fressen, schlafen und ficken immer noch – also zumindest hier alles beim Alten.

Auf Arte lief wohl letztens eine Doku über Drogen, vorrangig Opium. Und da Arte ziemlich cool ist, kann man sich deren Sachen noch 7 Tage nach Ausstrahlung kostenlos online ansehen. Also ranhalten und gucken:

Normalerweise würde jetzt nur ein plumpes [via] kommen, aber da der gute MC Winkel noch ein sehr schlaues Statement, beende ich den Post mit selbigem:

Der Mensch hat ein tiefes Bedürfnis nach Rausch, die Frage ist nicht, wie man Drogen und den (illegalen) Drogenhandel abgeschafft bekommt, Drogen wird es immer geben. Die Frage ist, wie man einen gesellschaftlich für Jedermann akzeptablen, legalen Umgang mit Drogen hergestellt bekommt – Verbote haben jedenfalls noch nie funktioniert.

Word!

Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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