Dinge, für die das iPad nicht gemacht ist

Dinge, für die das iPad nicht gemacht ist

Könnt ihr euch noch an die Diskussion – losgetreten von den hiesigen Verlagen – erinnern, als das iPad vorgestellt wurde? Wie viele haben panisch aufgeheult, dass Papierprodukte damit ihre Daseinsberechtigung verlieren würden? Wie viele haben sich gefreut, dass sie keine Papierprodukte mehr kaufen müssen und sie die Wälder am Leben erhalten? Ich sag es euch: einige.

Und vermutlich wird auch immer noch irgendwo deswegen geheult, völlig losgelöst davon, dass die Gründe für die Umsatzeinbrüche im Print womöglich andernorts zu suchen sind. Natürlich stimmt es, dass das iPad (und auch die ganzen anderen Tablets, die mittlerweile auf dem Markt rumschwirren) einige Dinge ersetzen kann – aber komplett ablösen? Blödsinn.

Ich mag die Haptik von bedrucktem Papier, außerdem ist es immer noch etwas anderes, wenn man im Buchladen für ein Produkt bezahlt und es auch tatsächlich in den Händen halten kann. Wenn man es knicken, durchblättern und Fliegen damit erschlagen kann – das Wertgefühl ist ein völlig anderes.

Der Typ hier im Video gehört wohl auch zu den Leuten, die über so Nasen wie mich lachen würden – jemand, der bedrucktes Papier noch zu schätzen weiß. Tut er bei seinen Mitmenschen auch ohne Umschweife kund – bis zu diesem einen speziellen Moment. Seht selbst:

Er hätte es wenigstens mal ausprobieren können.

[via]

Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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