Martin
DIY-Fußbälle aus Afrika | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

DIY-Fußbälle aus Afrika

Weihnachten. Gerade mal der 4. Dezember und das Thema ist so allgegenwärtig wie einstellige Temperaturen. Irgendwann letzte Woche ging es auch um Geschenke aus dem Familienkreis – speziell um das Thema eines jungen Heranwachsenden. Bei der Schwiegerfamilie ist man ganz pragmatisch und arbeitet noch mit Wunschzetteln. Das hat unglaublich viele Vorteile, schließlich brauch man sich keine Gedanken machen und der Beschenkte freut sich trotzdem. Dieses Jahr soll wohl für irgendwen auch ein Fußball dabei sein – aber nicht irgendeiner, sondern so eine High-Tech-Kugel für 120€.

Das muss man sich mal überlegen. Ein Gerät, dass man mit den Füßen tritt und durch die Gegend schmeißt, für 120 Öcken. Meine Oma würde wieder erzählen, dass sie früher noch mit Holzspielzeug gespielt haben, was sie sich selber schnitzen mussten. Barfuss, bei 2 Meter hohem Schnee. Und in kurzen Hosen. Oder die Kinder in Afrika, die haben ja nicht mal genug zu essen. Da mag sie sicherlich Recht haben, aber zumindest haben die Kinder in Afrika Fußbälle – die allerdings auch selbst gemacht.

Die Fotografin Jessica Hilltout hat für ihr Projekt „AMEN“ Afrika besucht und „football in its purest form“ in Bildern eingefangen – unter anderem die eben angesprochenen DIY-Fußbälle:

© Jessica Hilltout
© Jessica Hilltout

„The aim of AMEN was to shine the light on all those in the shadow of the World Cup, far from the big stadiums and the corporate carnival-nature of the event. I just followed my gut and felt my way through villages in search of all those little details that speak of Africa’s great football passion.“

© Jessica Hilltout
© Jessica Hilltout
© Jessica Hilltout
© Jessica Hilltout

Und in Indien spielen sie mit brennenden Bällen. Werde mich übrigens nicht am Geschenk beteiligen – geht ja schließlich auch günstiger und kann man sich selbst machen. Der Weg ist bekanntlich das Ziel.

Mehr Bilder gibt es übrigens hier.

[via]

Fandest du gut? Dann erzähl es weiter:

Kürzlich

Sag was dazu!

  1. Vertipper in der Headline :)

    Was ich aber eigentlich sagen wollte: Krasses Projekt!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.