Ein dann doch ziemlich okayer Weihnachtswerbespot

Ein dann doch ziemlich okayer Weihnachtswerbespot

Das Schlimme an der vorweihnachtlichen Zeit ist unter anderem, dass jetzt wieder diese auf unbedingt sentimental getrimmten Spendenwerbespots laufen, bei denen kleine afrikanische Kinder wieder minutenlang in Großaufnahme gezeigt werden, damit man auch ja alles spendet, was man seinen Besitz schimpft. Ich kann ja verstehen, dass es viel zu viel Not auf der Welt gibt und gerade Kinder am meisten davon betroffen sind. Nur … leiden immer nur zu Weihnachten? Und was ist mit all den anderen Menschen?

Was ich meine: das ist so dermaßen stumpf und durchschaubar, dass es fast schon ekelhaft ist. Und wer nur spendet, „weil ja bald Weihnachten ist“ hat da auch das eine oder andere nicht so ganz verstanden – am ehesten das nicht, dass er damit sein Karmakonto nicht vollständig auffüllen kann. Aber wer bin ich schon, dass ich über andere richten darf (außer über Nazis und andere Vollidioten)?

Einer der besseren, wenn nicht vielleicht sogar der beste Spot – zumindest dieses Jahr – weiß dann aber doch zu punkten und schafft es, sogar mir alten Gefühlsklotz Gänsehaut und ein bisschen Pipi in die Augen zu treiben. So eine richtige Werbebotschaft lässt sich zwar nicht erkennen, schön ist der trotzdem:

Ich glaube übrigens, dass das gar nicht so fernab von der Realität ist. So viele Sendungen, wie die Post für mich schon verbummelt hat, muss das verdammt zugig bei denen sein.

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Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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