Ein Fazit zum Black Friday 2015

Ein Fazit zum Black Friday 2015

Letzte Woche war es wieder soweit – es stand Black Friday an. Laut Wikipedia gibt es keinen historischen Hintergrund und dennoch gilt der Black Friday mindestens in Übersee als sowas wie ein Feiertag und zeichnet sich durch exorbitant ausufernde Rabatt-Aktionen der hiesigen Händler aus. Seit diesem Jahr scheint der Black Friday auch in Deutschland angekommen zu sein, zumindest in meiner Filterbubble tauchte der Begriff dieses Jahr inflationär häufig auf.

An sich ist daran ja auch nichts verwehrliches, halt ein Tag, an dem man hier und da ein bisschen sparen kann. Mir persönlich hat der nicht all zu viel gebracht – ich hab nicht mehr und nicht weniger gekauft als sonst, lediglich ein paar E-Mails an Line weitergeleitet, schließlich muss sie noch ein paar Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke für mich besorgen. Ist ja auch schon, wenn sie dabei noch sparen kann.

Vielleicht gehören wir aber auch nur zu einer aussterbenden Sorte – nämlich die, die am meisten spart, wenn sie gar nichts kauft. Andere hingegen verlieren völlig den Verstand und werden angesichts der Rabattschlacht schlichtweg wahnsinnig – ein Filmdokument, dass unsere aktuelle Gesellschaft nicht besser beschreiben könnte:

Einfach nur unfassbar, vor allem, dass die sich das alle freiwillig antun. Sowohl Händler als auch die Zombiekonsumenten. Das dürfte auch erklären, warum wir im Weltall noch kein intelligentes Leben gefunden haben – die machen alle einen riesigen Bogen um uns. Und das zu Recht.

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Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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