Martin
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Ein Hamster, der das Leben verstanden hat

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Wenn das Leben dir eine Zitrone gibt, frag nach Salz und Tequila. Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her. Solche Sprüche kennt ihr wahrscheinlich alle, früher ohne Facebook hat man sowas noch in fancy Poesiealben geschrieben. Wer es gar nicht kennt: Bücher, in denen Freunde und Menschen, die man für Freunde hält, irgendwas reinschreiben, damit man sich das immer mal wieder anschauen kann. Macht natürlich keiner, aber wir haben ja auch noch an den Weihnachtsmann geglaubt.

Gut gemeint waren sie jedenfalls – aber wie Kettcar schon sangen, das Gegenteil von gut ist gut gemeint. Denn einfacher wird das Leben mit steigender Anzahl der Lebensjahre nun mal nicht, auch wenn wir das früher von unseren Eltern nie hören oder gar wahrhaben wollten. Die eigenen, aktuellen Probleme sind eben immer am größten.

Dennoch gibt es Probleme, die nicht die eigenen und dennoch größer sind. Aktuelle Beispiele gibt es genug, die Flüchtlingskrise ist schließlich noch lange nicht ausgestanden. Noch viel härter trifft es den kleinen Hamster im . Eigentlich passiert ihm nicht viel, aber die pure Erkenntnis, dass das Leben überhaupt keine Zitronen hat, die es verteilen könnte, trifft ihn dann doch härter als wir und definitiv auch er geglaubt haben:

Armer kleiner Racker. Ich weiß genau, wie du dich fühlst. Vielleicht kommt ja von irgendwo doch noch ein Lichtlein her, dass du mit Salz und Tequila bewerfen kannst.

[via]

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