Ein kleiner Lieferando-Test

Samstag hatten wir an sich einen echt geilen Tag. Ausschlafen, kurz frühstücken, Tretboot-fahren, kurz shoppen, an der Alster chillen während die Cyclassics nebenan statt fanden, nach Hause und noch mal kurz in Altona shoppen. Da kann der Sahara-Sommer mal gucken, wo er bleibt.

Abends dann haben wir bei Lieferando bestellt und zum Glück bin ich so ein toller Mensch und kann ganz gut differenzieren. Denn vorweg: der Kracher war es nicht.

Die Seite insgesamt ist ganz nett aufgebaut – übersichtlich und im Grunde ist die Bestellung kein Problem. Auffällig jedoch: die üblichen Verdächtigen wie Smileys, Joey’s und was man sonst noch so kennt, sucht man vergebens. Dennoch eine Vielzahl an Auswahlmöglichkeiten. Negativ fällt eigentlich nur auf, dass die Stichwortsuche nach Essen eher mäßig funktioniert (Sushi hat nur zwei Treffer geliefert, händisches durchklicken hat deutlich mehr Sushi-Lieferanten gezeigt). Zudem ist es ein wenig verwirrend, dass sich das Seitenlayout pro Händler nicht ändert – muss man ein wenig aufpassen, gewöhnt man sich aber schnell dran.

Wir also uns Ente mit Kram, Hühnchen mit Kram, ein großes Eis, ein kleines Eis, Knoblauchbrot und Pflaumenwein bestellt. Fix alles mit Paypal bezahlt – wie schon oben gesagt, alles einfach und nahezu idiotensicher. Bis hier hin ist Lieferando absolut zu empfehlen.

Ein kleiner Lieferando-Test

Und dann wurde es scheiße, was aber viel mehr am Lieferdienst selbst lag: bestellt NIE NIE NIE NIE beim Asia Express!!!!

Denn überraschenderweise hatten die kein kleines Eis und auch keinen Pflaumenwein, was sie uns dann auch telefonisch mitteilten. Gleichzeitig sollten wir uns spontan im selben Wert etwas anderes aussuchen. Will ich nicht, ich will das, was ich bestellt habe. Bezahlung war dann das nächste Problem, denn via Paypal haben wir so letztendlich mehr bezahlt, als wir bekommen hätten.

Das Ganze als Bargeld einfach mit zur Bestellung geben musste auch erst mit dem Chef geklärt werden – der nicht da war. Wer mich kennt, weiß: ich verlange etwas vom Service, dementsprechend war die Kooperationsbereitschaft halb so hoch wie die Teppichkanten bei uns in der Wohnung. Beruhte auf Gegenseitigkeit, denn irgendwann wurde einfach von der Gegenseite aufgelegt – ein Unding!

Ein kleiner Lieferando-Test

Bestellung kam dann überraschend schnell, ich glaube es waren keine 35 Minuten, bis es klingelte. Der Typ, der das Essen brachte war vermutlich der Gleiche, wie am Telefon – und war leicht überfordert mit meiner reservierten Freundlichkeit. Selbst schuld. Aber anders als erwartet gab es dann doch Bargeld zurück, na immerhin!

Wäre da nicht die beschädigte Verpackung gewesen inkl. der gratis Sauerei auf Boden, Küche und Waschmaschine …

Ein kleiner Lieferando-Test Ein kleiner Lieferando-Test

Essen war ganz ok, wobei Lines Ente wohl nicht der Kracher war, mein Hühnchen in Erdnussauce war ok – kann man ja auch nicht viel falsch machen. Das Eis hingegen war bis zur Hälfte geschmolzen, bei uns in der Tiefkühltruhe wieder gefroren – und schon gibts lecker Eiskristalle da drin. Ganz toll!

Und warum auf dem Kassenbon der gesamte Betrag zurück rabattiert wurde, darf man wohl auch nur die Brieftaschen der Angtestellten fragen …

Ein kleiner Lieferando-Test

Wie gesagt: Lieferando war ganz gut, der Lieferservice selbst im Grunde unter aller Sau. Da wir einen Gutschein hatten, hält sich der Ärger in Grenzen – hätten wir tatsächlich gezahlt, würde der Laden schon nicht mehr stehen. Schade – schlechter Schluss für einen nahezu perfekten Tag.

[mit freundlicher Unterstützung von lieferando.de]

Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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