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Ein Portrait über Lieferfahrer in Manhattan | Was is hier eigentlich los

Ein Portrait über Lieferfahrer in Manhattan

Ein Portrait über Lieferfahrer in Manhattan | Menschen | Was is hier eigentlich los?

Ich hab ein sehr zwiespältiges Verhältnis zu Lieferfahrern: Als Kunde finde ich sie natürlich super, weil sie mir das schnell bringen, was ich kurz zuvor bestellt hab. Ebenso hab ich auch schon selbst Kuriere in Auftrag gegeben, was eigentlich unfassbar selten bis gar nicht vorkommt, aber wenn man sie denn mal braucht, sie sind sie recht schnell da und erledigen ihren Job – insofern eigentlich ganz cool und scheinbar war zumindest bis vor ja auch Bedarf da, der der ganzen Branche Recht gibt.

Auf der anderen Seite: Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin und sich so ein Fahrradkurier mit mir die Straße teilt … das wird nicht selten kritisch, wobei ich mich hier nicht ausnehme, denn mittlerweile hat sich eine regelrechte Antipathie entwickelt. Merkwürdigerweise spielt dabei eigentlich nie eine Rolle, dass ich mit meiner Blechkiste dann doch am längeren Hebel sitze, als der Drahteselcowboy – aber nicht selten lernt man final durch Schmerzen (was natürlich nicht heißt, dass ich einen von ihnen jemals über den Haufen gefahren hätte – aber scheinbar ist das mit dem Verkehrsregeln auf dem Fahrrad noch mal eine ganz andere Herausforderung …)

Was ich damit sagen will: Eigentlich sind Lieferfahrer, ob nun auf dem Fahrrad oder im Auto oder per Flugtaxi oder was auch immer, ziemlich cool und – wenn wir den Terminus ohnehin schon einmal benutzen können – sowas wie systemrelevant, auf der anderen Seite machen sie es einem aber auch nicht immer leicht, dass man sie mögen kann.

Law Chen hat ein kleines Portrait über Lieferfahrer in gemacht, dass nicht nur aufgrund seiner Geschichte(n) und Protagonisten toll ist, sondern auch visuell ein richtiger Augenschmaus:

A slice of life in the time of . Thousands of invisible front line workers risk their health every day to bring food to your couch. They aren’t just immigrants struggling to survive in New York City. They aren’t just the delivery men and women you don’t look at when you open your door. They are the backbone of this city, they are the essential. Most importantly, they are people too and they deserve our respect and recognition now more than ever. Tip generously if you’d like and give them PPE if you can.

I’ve been riding alongside couriers and messengers in the city for a decade. In the past, I’ve been mistaken as a delivery biker whenever I carry any sort of bag even in my own building, probably because I’m asian. That used to annoy me, but now I realize they’re more needed than most of us.

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Über Martin

Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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