Ein schwarzes Loch für jeden

Nein, dies ist kein neues Konjunkturprogramm von Westerwerkel und der ganzen Biene-Maja-Fraktion, viel mehr beschäftigt sich dieser Artikel mit folgendem Problem (ink. Lösung!!!!):

Wer kennt das nicht: über das Jahr sammelt sich viel Unrat an und wenn der Frühjahrsputz vor der Tür steht, muss man unglaublich viel wegwerfen. Da müssen Mülltüten besorgt werden, alles eingepackt und letztendlich auch in die richtigen Verwertungsobjekte integriert werden.

Wie wäre es dann mal mit einem Schwarzen Loch?

Auf instructables.com erfährt man nun, wie man sich das nützliche astronomische Phänomen für den Hausgebrauch zusammenschustern kann.

Dazu begebe man sich mit einer Einkaufsliste in den nächsten Isotopenhandel seines Vertrauens und lege sich u.a. zu:

– 10.000-Terahertz-Laser (kann auch gemietet werden)
– Tritium
– Deuterium
– regulärer Wasserstoff
– solide Reaktionskammer (sollte 1.000 Grad Celsius aushalten; falls keine zur Hand einfach mal beim nächsten Kernkraftwerk nachschauen, da dümpeln hin und wieder welche rum)

Um die nächsten Schritte nicht zu detailliert zu erklären (das würde den Rahmen und vermutlich auch den Blog sprengen) ein paar Eckpfeiler:

Spinnweben und hochreinen Kohlenstoff mit VIEL Fingerspitzengefühl verrühren, eine priese Rechenleistung mit einem Hochleistungsrechner dazugeben und schon hat man einen eigenen temporären Stern.

Die Hobby-Physiker ahnen schon wie es weiter geht: nun nur noch eine Supernova erzeugen und schon ist das Schwarze Loch fertig. Jetzt steht dem Stauraumproblem im eigenen Haushalt nichts mehr im Weg. Einfach alle Sachen, die man sowieso nicht mehr brauch, in das Schwarze Loch geben und sämtliche Platzprobleme gehören der Vergangenheit an.

Natürlich wird der Eine oder Andere nun wegen den möglichen Risiken aufschreien. Natürlich kann bei schlampiger Umsetzung und unzureichender Vorsicht Universum und/oder Erde zerstört werden. Aber wer sich mit solchem Kleingeistertum abgeben will, der kann auch einfach einen Kuchen backen. Löst zwar das Hungerproblem temporär begrenzt, aber Stauraum entsteht dadurch auch nur minimal.

PS: für Schäden kosmischen Ausmaßes übernehme ich keine Haftung, MacGyver hat auch auf eigene Gefahr gebastelt.

Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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