Martin
Eine kleine Doku über die Straßenbahn in Hamburg | Was is hier eigentlich los?
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Eine kleine Doku über die Straßenbahn in Hamburg

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Ende 2010 schien der Politik ein bisschen langweilig zu sein und so kam man auf die Idee: ey, lasst uns doch mal eine Straßenbahn in die Hansestadt bauen. An sich auch keine schlechte Idee, ich als Leipziger kenn natürlich die Vorzüge einer Straßenbahn und tatsächlich gibt es in Hamburg genug Ecken, die eher schlecht als recht an das öffentliche Netz angeschlossen sind. Natürlich fahren überall Busse, aber ich selbst hatte während der Ausbildung z.B. lediglich eine Linie vor der Haustür und die fuhr auch noch nur alle halbe Stunde – da war Laufen in den meisten Fällen deutlich schneller.

Zudem darf man nicht vergessen, dass mit S- und U-Bahn gleich noch zwei weitere Möglichkeiten des öffentlichen Nahverkehrs zur Verfügung stehen und wenn man auch noch im luxuriösen Besitz eines Autos ist, merkt man auch, dass Hamburg gar nicht so groß ist, wie es eigentlich immer scheint. Oder anders ausgedrückt: wenn ich die letzten Monate rekapituliere, brauch ich – egal in welche Ecke ich muss – eigentlich immer nur maximal eine halbe Stunde bis zum Ziel.

Aber gut, irgendwo musste halt hin mit den Steuergeldern. Und die meisten Hamburger wissen ja auch gar nicht mehr, wie das Leben mit der Straßenbahn war. Umso besser, dass es von damals noch das eine oder andere historische Dokument gibt. Muss man allein schon der Musik wegen gesehen haben:

Wenn man aber mal bedenkt, was der Bau und die Wiedereinführung der Straßenbahn sowohl finanziell auch baustellentechnisch bedeutet, bin ich definitiv ganz froh, dass Olaf Scholz 2011 dem ganzen Treiben einen Riegel vorgeschoben hat. Hamburg hat ja auch genug andere Möglichkeiten, Geld zu verbrennen.

[via]

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