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Einer der surrealsten Momente vom Wochenende | Was is hier eigentlich los?
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Einer der surrealsten Momente vom Wochenende

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Ich will hier gar nicht zu viele Worte über die Vorkommnisse vom Wochenende in Hamburg verlieren – die Medien sind voll davon und selbst uns ist es zeitweise zu viel geworden, aber wahrscheinlich werd ich mir am Mittwoch noch mal Luft machen müssen. Denn das, was sich in den Kommentarspalten und dem näheren Bekanntenkreis abgesondert hat, ist mit „ekelhaft“ und „dumm“ noch untertrieben – aber mit Meinungen ist es wie mit Arschlöchern, jeder hat eins.

Zu unserem Standardprogramm hat es die letzten Tage aber dazugehört, dass wir gleich mehrere Streams haben laufen lassen müssen. Nicht aus Sensationsgeilheit, sondern einfach aus Vorsicht – da wir direkt an der Stresemannstraße und nur ein paar Gehminuten bis zur Holstenstraße wohnen, wollten wir kein Risiko eingehen und bei den ersten Anzeichen von Gefahren in unmittelbarer Nähe die Flucht ergreifen. War zum Glück nicht nötig, aber es das waren Gefühle und Emotionen, die ich ehrlich gesagt nicht wieder brauche.

Dazu zählt auch ein Moment, der mehr als surreal und für mich auch Tage später noch unbegreifbar war. Einer der Streams war von Spiegel Online, der sich wohl mit dem von N24 gedeckt hat. Als die Staatshäuptlinge in der Elbphilharmonie sesshaft geworden sind, hat irgendein besonders schlauer Programmleiter dafür gesorgt, dass das der Ton des Konzertes über die Bilder im Stream gelegt wurde. Soweit, so normal – allerdings handelte es sich um eine Splitscreendarstellung, sodass am Ende Beethovens 9. zu den Gewaltausbrüchen im Schanzenviertel dargeboten wurde.

Solche Spielchen kennt man eigentlich nur aus diversen Filmen, aber wir wissen ja auch, dass seit Donald Trump die Realität die Fiktion eingeholt hat:

Ob sich das jetzt als „großes Fernsehen“ bezeichnen lässt, vermag ich nicht zu beurteilen – als bewegtes Symbolbild ist aber nahezu perfekt.

[via]

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Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert.
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