Martin
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Endstation der New Yorker U-Bahn

© Stephen Mallon
© Stephen Mallon

Auch so eine Frage, die sich kaum einer stellt, die aber bestimmt total spannend ist: was passiert eigentlich mit den alten Waggons, der S- und U-Bahnen?

Sinnvoll wäre sicherlich, wenn man die Dinger auseinander baut und so viele Teile wie möglich wiederverwendet. Da steckt ja bestimmt auch einiges an Kupfer drin, das ist schon ein bisschen was wert. Auf der anderen Seite: so ein Zurückbau kostet natürlich auch, nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Müsste man eigentlich mal durchrechnen, vielleicht kann man damit ganz gut Geld verdienen.

In New York wird das ein wenig anders gehandhabt – pragmatisch, wenn man so will.

Denn da werden die ausrangierten Waggons auf einen Frachter geladen, auf offene See geschippert – und dann über Bord gekippt. Der Gedanke dahinter: auf dem Schrott können sich Korallen bilden und ganz neue Meeresbiotope entstehen. Der Fotograf Stephen Mallon hat 2007 ein paar eindrucksvolle Bilder von der Aktion gemacht:

© Stephen Mallon
© Stephen Mallon
© Stephen Mallon
© Stephen Mallon
© Stephen Mallon
© Stephen Mallon
© Stephen Mallon
© Stephen Mallon

Ob das wirklich so eine tolle Idee ist, bezweifel ich mal an dieser Stelle – so ganz gesund für die Meere können die ganzen verarbeiteten Materialien ja nicht sein. Womöglich war das aber auch nur ein Einzelfall.

Die Bilder werden noch bis zum 15 März in der New Yorker Kimmel Gallery ausgestellt – falls ihr also gerade vor Ort seid, könnt ihr ja mal vorbei schauen. Ansonsten gibt es auch weitere Bilder hier und hier.

[via]

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