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Es braucht nicht viel, um bei einer Talentshow zu punkten | Was is hier eigentlich los?
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Es braucht nicht viel, um bei einer Talentshow zu punkten

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Talentshows gehören leider mittlerweile zur Fernsehlandschaft, wie der Kater zum Saufgelage. Der Vergleich passt sogar extrem gut, denn in beiden Fällen gilt: je weniger umso besser. Gefühlt allerdings ist der Pöbel diesem Format mittlerweile langsam überdrüssig – die Einschaltquoten siegen zuverlässig, sodass ein bisschen Hoffnung besteht, dass wir doch noch wieder etwas besseres auf der Mattscheibe findet, als das Bohlen’sche Narbengesicht oder Staksentante Klum.

Dabei sind Talentshows eigentlich gar nicht soooo schlecht – wenn man so will, war „Wetten, dass …?“ eine der ersten Shows dieses Formats und wie lange hat sich die Sendung bitte gehalten? Wichtig ist hier vor allem, wie man die ganze Nummer aufzieht und was man sich für Nasen an Talenten einlädt. So witzig die Vorcastings bei DSDS auch sein mögen, auf Dauer nervt es. Hat man allerdings ein paar Hanseln, die wirklich unglaubliche Dinge machen können, ist der natürliche Unterhaltungsfaktor einfach gegeben, das schaut man dann auch gern.

Und an sich braucht man ja auch nicht viel können, wie TapeFaceBoy eindrucksvoll beweist. Es gehört schon einiges dazu, wenn man auf die Bühne tritt und sich strikt weigert, den Juroren die einfachsten Fragen zu beantworten. Wie soll man aber auch, wenn einem der Mund zugeklebt ist?

Klingt absurd, aber ich hab herzhaft gelacht:

Aus extrem einfachen Mitteln etwas Großartiges machen. Das nenn ich wirklich mal Talent. Schöne Nummer.

[via]

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