:: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Tue, 25 Jun 2019 06:30:27 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.2 30 Jahre Leben in 30 Sekunden https://www.wihel.de/30-jahre-leben-in-30-sekunden/ https://www.wihel.de/30-jahre-leben-in-30-sekunden/#respond Wed, 26 Jun 2019 10:24:08 +0000 https://www.wihel.de/?p=96356 30 Jahre Leben in 30 Sekunden | Animation | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Ich könnte jetzt sagen, dass es mit guten Videos wie mit Wein ist – sie brauchen ein paar Jahre, um noch besser zu werden und vor sich hin zu reifen. Aber machen wir uns nichts vor, manchmal bin ich einfach dumm und merke nicht, wenn gute Videos gut sind. Oder ich bekomm sie einfach nicht mit, weil auch meine Lebenszeit begrenzt ist und Tag nur 24 Stunden hat.

Besonders deutlich wird das, wenn Youtuber Lazy Square die ersten 30 Jahre seines Lebens in schmale 30 Sekunden Animations-Video packt. Das das außerordentlich gut animiert ist, steht dabei außer Frage, am meisten mag ich aber, dass sich alles in seinem Zimmer abspielt.

Und natürlich, wie sich die Plakate an der Wand ändern, welche Phasen er wie durchmacht und das tatsächlich mehr oder weniger nach einer Verschwendung von Lebenszeit aussieht. So, wie das vermutlich bei uns allen der Fall war. Außer man hat Facebook oder einen anderen Kram erfunden, der einen unfassbar reich gemacht hat:

Anniversary video // Подвожу итоги к прошедшему юбилею

An dieser Stelle eine ausdrückliche Empfehlung für die restlichen Videos auf seinem YouTube-Kanal – da sind ein paar wirkliche Perlen dabei, allen voran seine Terminator-Parodie.

Vor ein paar Tagen hab ich auf Twitter einen kleinen Aufschrei mitbekommen, bei dem jeder normal denkende Mensch sich schon wieder fragen könnte: sach ma, hackts?

Denn es ging darum, dass die Wetterkarten mittlerweile bei den aktuellen Temperaturen tief-rot eingefärbt sind und das ja früher nicht der Fall war und überhaupt der ganze Klima-Kram mehr Meinungsmache als wissenschaftlich fundiert ist (was im Übrigen totaler Bullshit ist, guckt halt einfach mal aus dem Fenster) und bla bla bla. Rote Wetterkarten, sie werden der Untergang der Menschheit sein.

Bei meinen Streifzügen nach neuen Win-Videos bin ich gestern dann auf das nachfolgende Video gestoßen und hab festgestellt: früher gab es nicht mal Wetterkarten. Viel mehr noch, da hat der Moderator noch selbst zur Kreide gegriffen und in bester Trainer-Manier aufgezeigt, was er eigentlich vermitteln wollte:

In this clip from 1967, CBC Weatherman Percy Saltzman chalks up the day's weather map that's lousy with lows.

Versteht am Ende zwar keiner mehr, was der gute Mann eigentlich wollte, aber wenigstens hat er sich damit mehr ins Zeug gelegt, als nur irgendeinen Klicker zu bedienen und vor einer grünen Wand umher zu hopsen.

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Kleine Überraschung für Erwachsene https://www.wihel.de/kleine-ueberraschung-fuer-erwachsene/ https://www.wihel.de/kleine-ueberraschung-fuer-erwachsene/#respond Tue, 25 Jun 2019 18:06:24 +0000 https://www.wihel.de/?p=96339 Ich weiß gar nicht wie lange, aber auf jeden Fall sehr lange teilen Line und ich uns nun schon einen gemeinsamen Haushalt und trotzdem schafft sie es, dass ich mich mindestens in der Küche wie ein fremder fühle – zumindest bei den Sachen, die ich nicht täglich verwende. Zum Beispiel war es mir letztens nicht möglich, stinknormales Salz zu finden (habe am Ende einfach wie ein blöder den Salzstreuer malträtiert).

Vor allem wird das auch nicht besser, dass sie alle paar Monate umräumt, weil das neue Konzept noch viel besser und intuitiver ist (angeblich). Aber vielleicht werd ich mich einfach mal rächen und ihr zeigen, wie das ist, wenn man alles sieht und trotzdem nicht weiß, wo was ist:

Kleine Überraschung für Erwachsene | Lustiges | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Rache ist ja bekanntlich süß.

Das erinnert mich ein bisschen an die Zeit, als bei uns die Duschwanne repariert werden musste und zeigt direkt, wie doof wir uns damals angestellt haben. So richtig haben wir gar nicht mitbekommen, wie es passiert ist, aber eines Morgens war eine recht große Macke in der Wanne. Vielleicht ist der Duschkopf einfach runtergefallen, vielleicht hat auch Line schlichtweg Schuld – irgendwer muss ja Schuld haben.

Auf jeden Fall haben wir dann den Vermieter kontaktiert, ein bisschen fuchsig herausbekommen, dass die Duschwanne unfassbar alt war und so eine neue bekommen. Bis dahin wusste aber keiner, dass das der eigentlich leichte Teil war, denn der Einbau hat mal eben gut eine Woche gebraucht – eine Woche, in der die Dusche nicht benutzt werden konnte.

Glücklicherweise haben wir dann regelmäßig bei Lines Eltern duschen können, komisch und nicht zuletzt mega aufwändig war es dennoch. Wusste ja aber auch keiner, dass wir einfach hätten Instant-Nudeln benutzen können:

Keine Ahnung, wie stabil das am Ende, aber auf der anderen Seite: Instant-Nudeln überleben ja auch Atomkriege spielend.

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Wie ein Kühlschrank funktioniert: Eine Erklärung von 1939 https://www.wihel.de/wie-ein-kuehlschrank-funktioniert-eine-erklaerung-von-1939/ https://www.wihel.de/wie-ein-kuehlschrank-funktioniert-eine-erklaerung-von-1939/#respond Tue, 25 Jun 2019 10:36:14 +0000 https://www.wihel.de/?p=96334 Wie ein Kühlschrank funktioniert: Eine Erklärung von 1939 | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Kühlschränke und Waschmaschinen sind für mich auch im Jahr 2019 Mysterien, was vor allem an deren Behandlung vor Inbetriebnahme liegt – gerade während bzw. nach Umzügen kann man da einiges falsch machen.

Unsere Waschmaschine zum Beispiel hat seit dem letzten Umzug ein Ding weg. Natürlich haben wir die Sicherungen verwendet, damit die Trommel beim Transport einigermaßen stabilisiert ist – sind aber scheinbar dennoch gescheitert, da sie seitdem trotzdem eine kleine Wanderung durchs Bad macht, wenn es ans Schleudern geht. Nichts, worüber man sich größere Sorgen machen müsste, aber ewig wird die auch nicht mehr leben.

Der Kühlschrank schleudert zwar nicht, aber so ein Ding kann man auch nicht direkt wieder in Betrieb nehmen, wenn er erstmal lag bzw. länger vom Strom genommen wurde. Überhaupt sind Kühlschränke ziemlich spannend, wie das nachfolgende Erklärvideo mit seinen immerhin 80 Jahren zeigt:

Man muss schon ein bisschen verrückt sein, um sich sowas auszudenken. Auf der anderen Seite aber auch gut für die Menschheit, sonst würden wir wahrscheinlich noch immer Löcher in die Erde buddeln und unser Essen da rein schmeißen.

Spielautomaten konnt ich ehrlich gesagt noch nie viel abgewinnen. Ist ja eh so ein Ding in Deutschland bzw. aus meiner Zeit, dass man derlei Spielhallen (wie man sie zum Beispiel aus amerikanischen Serien kennt) eher selten antrifft.

Und auch den Hype um das Flipper-Spiel, dass damals mit Windows ausgeliefert wurde, hab ich nie wirklich verstanden. Ja, flippern macht in den ersten 5 Minuten mehr oder weniger Spaß, aber eine Kugel umherschubsen und per Zufall Punkte verdienen – da gibt es wesentlich Spannenderes, gerade als Kind. Zumal mir die Multiplyer suspekt waren und ich nie gerafft hab, wann ich nun eine zusätzliche Kugel bekam oder nicht.

Insofern ist auch dieser mechanische Spielautomat mit schlechten Voraussetzungen gesegnet, zumal hier noch weniger passiert als bei den übrigen Spielautomaten, die man so kennt. Dafür ist er aber mechanisch und das ist schon wieder extrem cool – nur das Spielprinzip will mir nicht so wirklich einleuchten:

Moto Champ, elektromechanischer Arcade-Spielautomat von Sega (1973) in Aktion.
Die Aufnahmen sind im Flipper- und Arcademuseum (Verein "For Amusement Only e.V.") in Seligenstadt entstanden.
(FAO-Video Nr. 228, gefilmt von daddlertl, Abschlussbild erstellt von Mugg)

Das ist schon ein bisschen cool oder? Gerade wie smooth sich die Gegner bewegen, die eigentlich nur von Magneten gesteuert werden. Ingenieurskunst at its best, würd ich mal sagen.

Und selbst Partnerbörsen sind da nur bedingt eine Hilfe. Kosten in erster Linie nicht zu knapp Geld und ob die Algorithmen immer richtig liegen, weiß man ja auch nie wirklich. Ist man dann auch noch hässlich wie die Nacht, bleibt nur noch ein Ausweg – der klassische Aushang:

Wenn Parship und Co. nicht weiterhelfen können | Lustiges | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Hoffe, er ist fündig geworden.

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Der Mensch, das Anstell-Tier https://www.wihel.de/der-mensch-das-anstell-tier/ https://www.wihel.de/der-mensch-das-anstell-tier/#respond Mon, 24 Jun 2019 14:23:51 +0000 https://www.wihel.de/?p=96322 Der Mensch, das Anstell-Tier | WTF | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Besonders am Samstag ist es mir ein Anliegen, zwar etwas länger zu schlafen im Vergleich zur normalen Arbeitswoche (was nicht schwer ist, wenn man jeden Tag um halb 6 aufsteht), aber dennoch vor meinen Mädels. Dabei mag ich nicht nur die Ruhe am Morgen – ich brauch halt trotzdem ein Weilchen, bis ich einigermaßen sozial interagieren kann – sondern auch, dass ich schon vorher einiges erledigen kann.

Am letzten Samstag zum Beispiel war ich schon im Baumarkt und hab ein bisschen Kram besorgt und konnte auch gleich noch die Brötchen fürs Frühstück ranschaffen. Wäre auch alles keine Rede wert gewesen, wäre ich nicht mal wieder an die unfähigsten Menschen auf dem Planeten geraten. Im Baumarkt ging noch alles smooth und schnell, aber direkt beim Rewe ging das Unheil los. Wollte eigentlich nur zwei Getränke kaufen und hab auch fuchsig die kürzeste Schlange genutzt – wusste ja aber keiner, dass die Kassiererin weder rechnen konnte noch wusste mit der Kasse umzugehen. Immerhin, die 10 Fragen bis ich dran war, konnte ihre Kollegin beantworten – keine Ahnung, wie der Rest des Tages verlief, aber auf keinen Fall gut.

Und auch beim Bäcker nahm das Unheil seinen Lauf, denn der Ofen wollte nicht so, wie die Damen hinter dem Tresen. Wobei eine der beiden immer davon sprach, dass „irgendwas mit eurem Ofen nicht stimmt“. Keine Ahnung, wo da die Loyalität oder gar Lösungsfindung auf der Strecke blieb, aber während die Schlange immer länger wurde, drückten die beiden lustig auf irgendwelchen Broten rum und starrten den Ofen an. Ich wollte doch nur zwei Brötchen haben ...

Aber der Mensch steht ja allgemein sehr gerne an, manch einer sogar am liebsten an der längsten Schlange. Was soll man schließlich schon mit seiner Lebenszeit anfangen?

"I was at the Target at Cityplace when I noticed the line was all the way to the back of the store."

Leicht gesagt, aber ich wär wohl tatsächlich einfach wieder nach Hause gegangen.

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Timelapse: Budapest von Marco Baroni https://www.wihel.de/timelapse-budapest-von-marco-baroni/ https://www.wihel.de/timelapse-budapest-von-marco-baroni/#respond Mon, 24 Jun 2019 10:17:15 +0000 https://www.wihel.de/?p=96317 Timelapse: Budapest von Marco Baroni | Travel | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Budapest ist für mich so ein bisschen wie Prag: wenn man da ist, ist es unfassbar schön und man fragt sich die ganze Zeit, warum man nicht schon viel eher dahin gefahren ist. Davor aber ist Budapest auch nur irgend so eine Stadt, die man zwar als Hauptstadt von irgendeinem Land kennt – das war’s dann aber auch schon.

Dabei hat Budapest tatsächlich einiges zu bieten und damit mein ich nicht die 1,7 Millionen Einwohner der Stadt. Natürlich ist da die Donau, die alle außerhalb Bayerns eher selten zu sehen bekommen, die aber nun mal einer DER Flüsse in Europa ist. Oder auch das Budaer Burgviertel, immerhin seit 1987 UNESCO-Weltkulturerbe. Oder auch die zahlreichen Brücken, angeführt von der Kettenbrücke, immerhin die älteste Brücke, die zugleich Wahrzeichen der Stadt ist.

Oder auch einfach die großartige Architektur, die man an jeder Ecke in Budapest sieht. Wie gesagt, wie Prag und das wird besonders deutlich, schaut man sich den viel zu kurzen Film von Marco Baroni an, der dank Zeitraffer-Funktion zumindest den Tagesausflug nach Budapest in praktisch-kompakte 1 Minute und 19 Sekunden presst:

Müsste man also auch mal hin. Wenn man denn mal Zeit hat ...

Es hat viele Vorteile, etwas außerhalb der Stadt im Grünen zu wohnen. Natürlich hat man dadurch meist auch einen längeren Arbeitsweg, wenn man in die Innenstadt muss, aber für mich persönlich ist das Leben im Grünen das absolut wert.

Einer der größten Vorteile hat sich tatsächlich zufällig einfach so ergeben: Wir können zu Fuß zu einem Erdbeerfeld laufen und dort pflücken. Wie gut ist das denn? Ein Erdbeerfeld in Hamburg, zu dem wir einfach hinlaufen können. Und da gerade Erdbeerzeit ist, muss man es auch nutzen. Ein Großteil der Erdbeeren wird so gegessen, ob pur oder mr Joghurt. Aber mit einem Teil probiere ich immer neue Rezepte aus. So wie diese Erdbeer-Limetten-Tarte.

Sommerliche Erdbeer-Limetten-Tarte

Zutaten:

125 g Vollkornkekse
30 g Kokosrapseln
80 g Butter
100 g Honig
250 g Ricotta
250 g Mascarpone
3 Eier (Größe M)
500 g Erdbeeren
Saft und Schale von 3 Bio-Limetten

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen. Eine Tarteform mit Backpapier auslegen. Für den Boden die Vollkornkekse mit einer Teigrolle in einem Plastikbeutel oder mit dem Mixer zerkleinern. Die Butter schmelzen und mit den Vollkornkeksen und den Kokosraspeln verkneten. Den Boden in der Tarteform andrücken und im heißen Ofen etwa 8 Minuten rösten.
  2. Die Erdbeeren waschen und in kleine Stücke schneiden. Ein Drittel mit etwa 2 EL Limettensaft und 1 EL Honig mischen. Mit einem Mixer zu einer Soße mixen. Für die Füllung der Tarte die Eier trennen, dann das Eigelb zusammen mit der Mascarpone, dem Ricotta, dem Honig, dem Limettensaft und der Limettenschale vermengen. Auf den Teigboden geben und im vorgeheizten Ofen für 30 Minuten backen.
  3. Mindestens zwei Stunden auskühlen lassen und mit den Erdbeeren garnieren. Die Erdbeeren-Limetten-Soße über den Kuchen träufeln und servieren.

Guten Appetit!

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Die Tarte ist super saftig, schön sauer und auch nicht so süß, wie man es erwarten könnte. Gerade das hat uns gut gefallen. Aber keine Sorge, je nach Reifegrad der Erdbeeren wird der Kuchen natürlich süßer. Aber die Tarte ist nicht nur geschmacklich ein Highlight, sondern macht auch auf dem Kaffeetisch etwas her. Also los zum Erdbeeren pflücken und nachbacken!

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