:: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Sun, 05 Apr 2020 18:36:05 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.4 Das war meine Woche – KW 14 / 2020 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-14-2020/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-14-2020/#respond Sun, 05 Apr 2020 16:47:28 +0000 https://www.wihel.de/?p=101153 Das war meine Woche – KW 14 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Ich hab Feuer gemacht! Das klingt jetzt martialischer als es ist und eigentlich war ich diese Woche auch deutlich genervter als üblich, aber dennoch ist trotz Kontaktverbot und dem absolut nicht abwechslungsreichen Homeoffice dann doch überraschend viel passiert. Und: Ich hab Amazon noch immer nicht leer gekauft, aber arbeite weiter hart daran.

Highlights der vergangen Woche

Fangen wir direkt mit dem größten Highlight und meinem Feuer an: Berufsbedingt transformiere ich langsam immer mehr zu sowas wie einem echt beschissenen Entwickler, was für mich total großartig ist. Bedeutet eigentlich, dass ich deutlich mehr mit Git arbeite und nicht mehr nur dumm an der Live-Version von wihel.de rumbastel, sondern vorher woanders teste und das erste auf die richtige Seite schubse, wenn es auch wirklich funktioniert. Wie man das halt so macht.

Dafür hab ich bisher immer MAMP benutzt, dass quasi eine fertige Entwicklungsumgebung auf dem Mac liefert, ohne dass man sich damit rumärgern muss, PHP und Co. selbst zu installieren. Der Nachteil: Das war bei mir immer alles furchtbar langsam. Für eine fixe 5-Minuten-Idee war es schon immer nervig, dass Ding erst anschmeißen und warten zu müssen.

Also dachte ich mir: das, was MAMP macht, das kannste doch auch selber machen. Also gesagt und getan. Hat dann zwar 1,5 Tage gedauert, aber hauptsächlich weil ich manchen Tutorials einfach sehr dumm gefolgt bin, ohne etwas genauer drüber nachzudenken – das geht dann immer nur bis zu einer gewissen Stelle gut.

Das war meine Woche – KW 14 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?
Habe diese Woche angefangen, im Firmen-Slack #dailymia zu etablieren. Gute Gelegenheit, noch mal ein paar alte Bilder unters Volk zu werfen …

Aber ich hab es jetzt geschafft. Will ich einfach mal rumbasteln, kann ich einfach wihel.localhost aufrufen und habe eine Kopie der Seite auf meinem Rechner, die ich auch schnell einfach komplett zerstören kann, ohne dass es jemand mitbekommen. Will ich auf die Datenbank rauf, mach ich das einfach über phpmyadmin.localhost und kann auch hier alles anzünden oder einfach nur mal draufschauen (ich weiß, phpmyadmin ist nicht super geil, aber vor Datenbank-Arbeiten hab ich grundsätzlich Angst, da will ich eine bunte Klick-Oberfläche).

War zwischendurch super nervig, aber mittlerweile bin ich sehr glücklich damit, vor allem ist es um ein Vielfaches schneller als MAMP.

Zweites Highlight: Ich hab mir mal ein richtiges Mikrofon gegönnt, gestern kam auch die passende Tischhalterung an. Ich gehe davon aus, dass die ganze Homeoffice-Nummer noch ein Weilchen gehen wird, also warum nicht direkt in ein vernünftiges Setup investieren? Klar, Macbook und Co. liefern bereits ein Mikro mit und ich hab auch ein recht okayes Headset, aber a) ist die Qualität vom Macbook-Mikro eher so meh für Zuhörende und mehrere Stunden das Headset aufhaben fetzt halt auch nur bedingt und führt irgendwann zu Kopfschmerzen.

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… besonders wenn sie so süß sind

Die Zeiten sind jetzt vorbei, stattdessen hab ich nun ein okayes Mikro quasi direkt vor dem Mund, weiterhin ausreichend Platz auf dem Schreibtisch und fühl mich immerhin einigermaßen professionalisiert.

Drittes Highlight (und dafür war eigentlich auch das Mikro gedacht): Wir hatten Freitag unser erstes vollständiges Remote-Team-Event, mittlerweile das Dritte insgesamt, wobei die ersten beiden ein Teil zusammen in einer Firma war und der andere Teil in der anderen Firma – mittlerweile hocken wir ja alle jeder für sich Zuhause.

5,5 Stunden haben wir zusammen gedaddelt, hauptsächlich mit Hilfe des Tabletop Simulators. Kannte ich vorher nicht, finde die Idee auf der einen Seite auch mega bekloppt, aber es hat wirklich Spaß gemacht – die Dauer spricht ja für sich. Und gerade in der aktuellen Zeit war dieser äußerst soziale Abend einfach nur gut. Los ging es mit Uno, was nur bedingt gezündet hat, den Hauptteil der Zeit haben wir Cards against humanity gespielt, was mit technischer Unterstützung richtig cool war und anschließend noch Who am I. 3 Runden skribbel.io haben den Abschluss gebildet und wir waren danach auch recht gut fertig. Schon sehr beeindruckend, was in diesen Tagen alles möglich ist und Spaß bringt.

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Besagtes Mikrofon bzw. mein Arbeitsplatz (eine der seltenen Momente, in denen er mal einigermaßen vorzeigbar ist)

Drittes Highlight: Wir haben unsere Ehe-Ringe bestellen können. Eigentlich geht das nur im Laden und aufgrund eines Anflugs von Verzweiflung hab ich einfach mal den Kundenservice angeschrieben. Ein paar Mails und ein Telefonanruf später haben wir alles geklärt, eine Rechnung bekommen und warten jetzt einfach, dass der Bums produziert wird. Immerhin eine Last weniger und wieder mal der Beweis: Im Zweifel muss halt Papa mal ran.

Ansonsten gab es keinen großen Unterschied zur letzten Woche, weil wir am Ende des Tages ja doch recht eingeschränkt sind. Und so richtig weiß ich auch nicht, ob das jetzt gut oder schlecht ist, aber manche Dinge ändern sich auch im Moment nicht: Einkaufen macht noch immer keinen Spaß, weil die Leute einfach weiterhin bekloppt sind.

Aber irgendwas ist ja immer.

Highlights der kommenden Woche

Ostern! Spaß beiseite, Ostern wird vermutlich nicht wirklich ein Highlight, weil wir weiterhin Zuhause rumsitzen werden. Aber ich freu mich schon jetzt auf jeden Video-Call, in dem ich mein neues Mikro einsetzen kann und hoffe einfach auf eine entspanntere Woche im Vergleich zur letzten.

Das war meine Woche – KW 14 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Highlights von wihel.de

Gefühlt brauchen wir so langsam alle Mal ein bisschen Urlaub vom Zuhause-hocken – vielleicht ein paar freie Tage Zuhause könnten schon helfen. Ihr merkt, meine Witze waren auch schon mal deutlich besser, aber wenigstens haben wir auch in dieser Woche wieder Beitrags-technisch abgeliefert als gäbe es kein Morgen mehr. Die vielleicht besten gibt es nachfolgend:

01. Dank Corona: Endlich wissen wir, warum „er“ eine Maske trägt
02. Corona: Die krassesten Thesen und Lügen
03. Ein Twitter-Account voller niedlicher Kühe
04. Alltagsgegenstände von ganz nah
05. Der sinnlos riesige Ford F-650 Super-Truck
06. Wie man wirklich JEDEN Cocktail mixt
07. Win-Compilation April 2020
08. Leben in einer alten Tankstelle – Juerg Judin macht es einfach
09. Danke Hamburg, dass du Zuhause bleibst
10. Stefan Koidl und seine großartig gruseligen Illustrationen

Kommt gut in die neue Woche und bleibt gefälligst gesund!

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Wie man trotz Corona Freunde treffen kann https://www.wihel.de/wie-man-trotz-corona-freunde-treffen-kann/ https://www.wihel.de/wie-man-trotz-corona-freunde-treffen-kann/#respond Fri, 03 Apr 2020 19:08:01 +0000 https://www.wihel.de/?p=101138 Ultimativer Lifehack für jeden probiert diese Woche: Wenn man sich einsam fühlt, dann einfach mit all seinen Geräten einen Video-Chat starten. Ich war so zum Beispiel zu fünft in einem Video-Chat und wir haben uns bis auf ein paar Aufnahmen recht gut verstanden (Psychologen dürfen gern in die Kommentare schreiben, was das im Kern zu bedeuten haben mag).

Alternativ bietet sich aber auch an, dass man Wackelaugen großzügig in der Wohnung auf diverse Gegenstände anbringt. Klar, braucht natürlich immer noch ein bisschen Vorstellungskraft, aber ich bin sicher, dass es der Einsamkeit mindestens 1% entgegenwirkt. Und aktuell darf sich ja ohnehin niemand beschweren, wenn irgendwer mit Senf und Ketchup ein Gespräch anfängt:

Wie man trotz Corona Freunde treffen kann | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Kritisch wird es nur, wenn Senf und Ketchup auch tatsächlich antworten …

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Moaning – Ego https://www.wihel.de/moaning-ego/ https://www.wihel.de/moaning-ego/#respond Fri, 03 Apr 2020 18:07:02 +0000 https://www.wihel.de/?p=100436 Moaning - Ego | Musik | Was is hier eigentlich los?

Moaning, die Band von Sänger/Gitarrist Sean Solomon, Bassist/Keyboarder Pascal Stevenson und Schlagzeuger Andrew MacKelvie, haben ihr zweites Album Uneasy Laughter am 20. März 2020 auf Sub Pop Records veröffentlichen. Das Album folgt auf das selbstbetitelte Debüt von 2018. Was passiert, wenn ein Rock-Trio Gitarren gegen Synthesizer tauscht, die Beats aufdreht und sich in die alltäglichen Ängste eines funktionierenden Menschen im 21. Jahrhundert hineinversetzt? Die Antwort ist Uneasy Laughter, die sensationelle zweite Sub Pop-Veröffentlichung von Moaning aus Los Angeles.

Uneasy Laughter hellt den vormals klaustrophobischen Sound von Moaning deutlich auf. Unterstützt wurden Moaning von Produzent Alex Newport. Das Trio veröffentlichte nun die erste Single Ego. Das an einen Kostümfilm gemahnende Video entstand unter der Regie von Ambar Navarro und soll die Entwicklung der Band verdeutlichen.

„The lyrics are about letting go of your own bullshit to help other people. Wanting to love yourself to love others. The ego can make you feel like you’re the greatest person in the world or the worst.” erklärt Sänger Sean Solomon. „It makes you think your problems are abnormally different which is isolating and rarely true. The song is a reminder that listening to other perspectives is important and beneficial to both parties involved.”

Stevensons erstes Demo von Ego war langsamer und besaß eine, wie er es bezeichnet „strange time signature”, was Solomons Versuche, Gesangsmelodien zu schreiben behinderte. Während der Aufnahmen faszinierte Stevenson dann ein Drumbeat von MacKelvie, der eigentlich für die Demo eines anderen Songs vorgesehen war. Dabei fand er heraus, dass dieser perfekt zum Song passte. Der Track wurde durch Übungen und das Hin- und Herreichen von Demos weiter ausgearbeitet, mit dem Ergebnis, „perfectly capturing every idea we wanted to play with,” sagt MacKelvie.

Keyboarder Pascal Stevenson fügt hinzu: „We purposely avoided the impulse to add guitars to everything, letting the melodies of the synth and vocals be the focus. We wanted to embrace the songs ability to slip between genre lines.”

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Seafret – Most Of Us Are Strangers https://www.wihel.de/seafret-most-of-us-are-strangers/ https://www.wihel.de/seafret-most-of-us-are-strangers/#respond Fri, 03 Apr 2020 14:40:20 +0000 https://www.wihel.de/?p=100434 Seafret - Most Of Us Are Strangers | Musik | Was is hier eigentlich los?

Seafret veröffentlichten mit dem gefühlvollen Folk-Pop-Track Most Of Us Are Strangers den Titeltrack ihres zweiten Albums, welches am 13. März erschien! Die Band aus East Yorkshire, bestehend aus Jack Sedman und Harry Draper, ist zurück mit packender neuer Musik, produziert von Ross Hamilton, in den Rocket Science Recording Studios, Gasgow.

Most Of Us Are Strangers, is based around hiding emotions or troubles to save inflicting the worry on others. We go about our daily lives interacting with the same friends, colleagues and loved ones, but most of time the appearance that we give is not a true reflection of how we may be feeling on the inside.
If we were to share our true feelings, our triumphs, battles and our defeats there’s a big chance people’s opinions of us would completely change, thus making most of us strangers. We tend to hold things back because people are all too quick to judge. To us, although melancholic, the song is hopeful and says, “It’s ok to open up and it’s ok not to be ok.

Most Of Us Are Strangers wird von einem auffälligen Video begleitet, das in Zusammenarbeit mit Stuart Alexander entstand, der bereits bei Seafret-Musikvideos wie Fall, Monsters und Loving You Regie führte.

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Nea – Some Say (Felix Jaehn Remix) https://www.wihel.de/nea-some-say-felix-jaehn-remix/ https://www.wihel.de/nea-some-say-felix-jaehn-remix/#respond Fri, 03 Apr 2020 10:17:15 +0000 https://www.wihel.de/?p=100432 Nea - Some Say (Felix Jaehn Remix) | Musik | Was is hier eigentlich los?

Die erste Solo-Single Some Say der schwedischen Künstlerin Nea erobert ganz Europa. Sie steigt auf Platz 46 der europäischen Airplay-Charts, ist derzeit in sechs Ländern unter den Top 50 und erreicht in Schweden und Polen Platz 1. Der Track, der zusammen mit Hitimpulse geschrieben wurde, hat der deutsche DJ/Produzenten-Star Felix Jaehn nun in einen Remix verwandelt.

Über Nea

Linnea Södahl alias Nea ist seit fünf Jahren Teil des inoffiziellen “Swedish National Songwriters”-Teams. Sie verzeichnet eine Milliarde Streams als Co-Autorin von Zara Larssons “Lush Life”, “Don’t Worry Bout Me” und “TG4M”. Außerdem arbeitete sie mit SKOTT, Tinie Tempah, Axwell und Tove Styrke zusammen. Die in Südafrika geborene und in Schweden aufgewachsene Linnea gelang damit das Kunststück, sich einen Platz in der Popgeschichte zu erarbeiten und dennoch ein gutgehütetes Geheimnis zu bleiben.

Über Felix Jaehn

Der Katalog von Felix Jaehn hat bisher über zwei Milliarden Streams erreicht. Mit 14,5 Millionen Spotify-HörerInnen pro Monat ist er für einige der größten Crossover-Hits der letzten Jahre verantwortlich. Zuletzt arbeitete er mit NOTD an dem Track “So Close”, der 2019 Platz 1 der US Billboard Dance Club Songs und Dance/Mix Show Airplay Charts erreichte.

Über Some Say

Some Say ist der Sound einer Generation, die erwachsen geworden ist und das Regelwerk über Bord geworfen hat. Ella Fitzgerald und Gwen Stefani sind nicht mehr unbedingt Gegensätze, sondern gleichberechtigt. Eiffel 65 ist ein ebenso offensichtlicher Referenz-Punkt wie Kylie. Vor allem aber ist Some Say ein Lied über Leidenschaft – über das Gefühl, sich nach der großen, bedingungslosen Liebe zu sehnen, auch wenn sie niemals kommen mag. Diese Art von Liebe steht in krassem Gegensatz zur Befriedigung von schnellen Kicks. Ursprünglich ist Some Say aus einer persönlichen Erfahrung entstanden: einer der männlichen Mitautoren des Songs verliebte sich in einen heterosexuellen Mann, der bereits in einer Beziehung war.

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Alicia Keys – Underdog https://www.wihel.de/alicia-keys-underdog/ https://www.wihel.de/alicia-keys-underdog/#respond Fri, 03 Apr 2020 06:04:30 +0000 https://www.wihel.de/?p=100430 Alicia Keys - Underdog | Musik | Was is hier eigentlich los?

Musik-Ikone, Grammy-Preisträgerin und Grammy-Award-Show-Host Alicia Keys beginnt das Jahr 2020 mit einer brandneuen Single: Underdog ist der Titel des Songs, den die 38-jährige New Yorkerin zusammen mit Ed Sheeran schrieb. Für die Produktion stand ihr Johnny McDaid zur Seite, das Musikvideo zu Underdog entstand unter der Regie von Wendy Morgan.

Einen „exclusive first look” gewährte Alicia den Zuschauern der US-TV-Show „Good Morning America”, die Premiere in ganzer Länge erfolgte bei MTV Live, MTV U und BET Soul, sowie auf den ViacomCBS Times Square Billboards in New York.

„Manche Leute sind möglicherweise der Ansicht, dass Underdog ein negativer Begriff ist, doch für mich ist es ein kraftvolles Wort, das Menschen repräsentiert, die vielleicht unterschätzt werden, sich aber immer wieder Herausforderungen stellen und Erwartungen übertreffen“, erklärt Alicia. „Ich liebe dieses Lied so sehr, weil es um das wahre Leben, echte Menschen und unsere Erfahrungen geht. Wir waren alle in unserem Leben schon in Situationen, in denen wir Widrigkeiten meistern mussten. Es ist nie einfach. Einer meiner Lieblingstexte in dem Lied lautet: ‚They say I would never make it but I was built to break the mold’. Ich denke, dass es keinen Menschen auf diesem Planeten gibt, der sich schon einmal so gefühlt hat.“

Underdog ein weiterer Vorab-Song aus ihrem kommenden, siebten Studioalbum Alicia, das im Frühling erscheinen wird. Zuvor waren bereits der funky Song Time Machine und die erste Single Show Me Love, ein Duett mit Grammy-Preisträger Miguel, erschienen. Dies alles ist allerdings erst der Anfang eines aufregenden Alicia-Keys-Jahres. Im Januar war sie – nach dem großen Erfolg 2019 – zum zweiten Mal in Folge Host der Grammy Awards Show, ihr Buch „More Myself“ erschien diese Woche via Flatiron Publishing.

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So lange du keinen Rasen spielst, ist alles gut https://www.wihel.de/so-lange-du-keinen-rasen-spielst-ist-alles-gut/ https://www.wihel.de/so-lange-du-keinen-rasen-spielst-ist-alles-gut/#respond Thu, 02 Apr 2020 18:17:10 +0000 https://www.wihel.de/?p=101134 Es ist bitter, aber man kann es ruhig mal zugeben: Wir alle, die wir mittlerweile im Homeoffice sitzen und weitestgehend so weiterarbeiten, wie im Büro – wir alle sind in der aktuellen Zeit nicht wirklich wichtig. Gut, nachdem mittlerweile systemrelevante Jobs durch Medien und Co. auch als solche definiert wurden, ist das keine große Überraschung, aber man muss sich dennoch mal verdeutlichen: Vielleicht wurden unsere Jobs nur erfunden, damit wir alle beschäftigt sind und mit irgendwas Geld verdienen können.

Auf der anderen Seite gilt aber auch: Solange wir alle keinen Rasen spielen müssen, kann es so schlimm noch nicht sein.

So lange du keinen Rasen spielst, ist alles gut | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

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Starke Tier-Metall-Falt-Skulpturen von Andrew Chase https://www.wihel.de/starke-tier-metall-falt-skulpturen-von-andrew-chase/ https://www.wihel.de/starke-tier-metall-falt-skulpturen-von-andrew-chase/#respond Thu, 02 Apr 2020 14:05:00 +0000 https://www.wihel.de/?p=101113 Starke Tier-Metall-Falt-Skulpturen von Andrew Chase | Design/Kunst | Was is hier eigentlich los?
© Andrew Chase

Ich hatte heute morgen ja schon erzählt, dass das Vorhandensein von Amazon gerade das Gefährlichste ist, was es in meinem Verfügungskreis gibt – ich bestell einfach sinnlos Zeug, der nicht bestellt werden müsste aber mangels fehlender Freizeitaktivitäten dann doch zu verlockend ist.

Unter anderem hab ich auch mal wieder darüber nachgedacht, nicht auch nach diesen Kratzbildern oder „Malen nach Zahlen“-Dingern zu schauen. Da kommt zwar so absolut gar nichts bei rum, aber wenigstens lenkt es ein wenig ab und man ist irgendwie beschäftigt.

Alternativ könnte ich auch nach diesen Metall-Skulpturen schauen, die man sich zusammenfalten kann – ich glaube, von Star Wars gibt es da eine ganze Menge. Steht am Ende aber auch nur rum und verstaubt – zumal ich vermutlich viel zu sehr beim Zusammenbau ausrasten würde, weil irgendwas nicht so funktioniert, wie ich das will.

Keine Ahnung, ob es Andrew Chase ähnlich ging, aber seine Skulpturen sind auch um ein Vielfaches besser als alles, was ich je machen könnte. Außerdem ist auch seine Geschichte dazu witzig-gut: Als Fotograf angefangen hat er sich seine Möbel selber zusammengebaut – viel mit Metall, Falten und Schweißgerät. Und das scheinbar so gut, dass seine Kunden anfingen danach zu fragen und selbige kaufen zu wollen, was Chase dann irgendwann auch dazu brachte, Tier-Skulpturen anzufertigen (weiß der Geier, wie man von Möbel auf Tiere kommt), die am Ende so aussehen:

After college, Andrew moved to Salt Lake City to work as a commercial photographer, and soon after bought a small welder to make a set of otherwise unaffordable security bars for his studio. After finishing the windows, he went a little crazy and welded all new furniture for his studio and apartment with mixed success. The bed and tables worked well enough but the couches and chairs although pretty, were cripplingly unergonomic and virtually un-sittable. Despite this, a number of Andrew’s photography clients liked his furniture well enough to commission pieces for their own workplaces. As a result, ad agencies across the Salt Lake valley are littered with ridiculously heavy bookcases and conference tables with lethally sharp edges and not quite enough leg room.

Andrew has made a number of animal sculptures of ever increasing complexity but each still bearing the unmistakable stamp of his first creations; heavy, greasy, and with lethally sharp edges. Thanks to the internet, these creations have sold worldwide and are particularly popular with Belgians.

Starke Tier-Metall-Falt-Skulpturen von Andrew Chase | Design/Kunst | Was is hier eigentlich los?
© Andrew Chase
Starke Tier-Metall-Falt-Skulpturen von Andrew Chase | Design/Kunst | Was is hier eigentlich los?
© Andrew Chase
Starke Tier-Metall-Falt-Skulpturen von Andrew Chase | Design/Kunst | Was is hier eigentlich los?
© Andrew Chase
Starke Tier-Metall-Falt-Skulpturen von Andrew Chase | Design/Kunst | Was is hier eigentlich los?
© Andrew Chase
Starke Tier-Metall-Falt-Skulpturen von Andrew Chase | Design/Kunst | Was is hier eigentlich los?
© Andrew Chase
Starke Tier-Metall-Falt-Skulpturen von Andrew Chase | Design/Kunst | Was is hier eigentlich los?
© Andrew Chase

Wer mehr möchte, sollte unbedingt auf seiner Webseite vorbeischauen, lohnt sich (wie immer, wenn ich sowas schreibe).

Definitiv ein Nachteil am Homeoffice: Die gestiegenen Kosten durch häuslichen Kaffee-Konsum. Natürlich schmeckt der Kaffee Zuhause um einiges besser im Vergleich zur Büro-Plörre, der größte Nachteil aber ist, dass man nun auf eigene Kosten das schwarze Gold versäuft. Gleiches gilt übrigens auch für Wasser, Klopapier und all den Kram, den man normalerweise im Büro verwendet und über den man sich keine größeren Gedanken macht – ein Schelm wer daher nicht einen Minigedanken daran verschwendet, dass das hier alles vielleicht doch nur ein abgekartetes Spiel unserer Arbeitgeber ist, um wenigstens einmal die Nebenkosten drücken zu können.

Bevor ich aber gänzlich zum neuen Xavier Naidoo werde, schwenken wir den Fokus lieber in eine andere Richtung. Was hingegen sehr schön am heimischen Kaffee ist: Line und ich wechseln uns jeden Tag damit ab, wer für uns beide Kaffee kocht. Ist mit Siebträger ja dann doch ein wenig aufwändiger im Vergleich zum Büro – aber wer Geschmack haben will, muss eben auch ein bisschen leiden. Oder eben mehr Zeit investieren. An dieser Stelle auch ausdrücklich erwähnt: Ihr Kaffee schmeckt deutlich besser als meiner und ich weiß bis heute nicht, warum.

Ebenso spannend: Wie Kaffee in anderen Ländern zubereitet wird. Scheinbar gibt es da eine Vielzahl von Methoden, wobei ich nur zwei oder drei andere kenne und die auch eher darauf basieren, dass man bestimmte Utensilien weg lässt oder hinzu nimmt – aber alles mehr oder weniger lächerlich, wenn man mal schaut, was in Schweden, Mexico oder anderswo mit Kaffee alles gemacht wird:

If there is one thing people everywhere love, it just might be coffee—more than 2 billion cups are consumed on this planet every single day. In this installment of “Around the World,” we travel to five different countries to sample five different kinds of coffee because, frankly, someone had to do it. From café de olla in Mexico to egg coffee in Vietnam, we still haven’t met a cup we didn’t like.

Ich bin mir gar nicht sicher, ob das überhaupt so eine gute Idee ist, aktuell derlei Videos wie das nachfolgende zu präsentieren. Auf der einen Seite denke ich immer, dass es besser ist als nix und gerade jetzt, wo wir nur in unseren Buden hocken schadet es ja nicht, zumindest virtuell ein paar Ausflüge zu machen. Auf der anderen Seite treibt es natürlich das Fernweh sehr schnell sehr hoch und wenn man dann gezwungen ist, die Füße still zu halten … das ist wie so eine juckende Stelle auf dem Rücken, an die man nicht ran kommt, egal wie sehr man sich verrenkt. Schwierige Entscheidungen, die dieser Tage gefällt werden wollen …

An sich ist das Video von Eric Nichols aber auch nur eines dieser typischen Reise-Videos, bei denen einfach mal mitgefilmt und am Ende alles irgendwie ganz toll zusammengeschnitten wurde – nicht wirklich etwas, dass man nicht schon gesehen hätte, besonders aus den bekannten Metropolen dieser Welt. Aber man muss auch sagen, dass Nichols das sehr gut gemacht hat und eben nicht in eine der typischen Reise-Destinationen war, die wir alle beinahe schon nicht mehr sehen können – stattdessen war er in Irland.

Gut, davon gibt es sicherlich auch schon Videos zu Hauf, doof ist aber der, der seinen Urlaub allein daran fest macht oder dann halt kein Video macht. Denn nach wie vor gilt: Lieber ein gut gemachtes Video zu viel als zu wenig.

Außerdem kann es von einem Land nie genug Reiseberichte geben, in dem sie Mars und Snickers frittieren:

In September 2019 we set out to explore Ireland for 2 weeks. Starting in Dublin we rode down to Cork and then through the Ring of Beara and the Ring of Kerry, ending our trip with a last-minute decision to see the Cliffs of Moher. From the fright of driving on the left side of the road, the endless sheep that scatter the island, to the green and vast scenery, Ireland will not be a journey we soon forget.

This film is a collection of the sights and sounds I captured throughout our trip.

Was mich aber am meisten beeindruckt: Dass man tatsächlich nach dem Trip noch die Motivation findet, das Video im Nachgang fertig zu machen. Habe derlei ja auch schon öfter mal probiert, bin aber schon nach wenigen Tagen an den Aufnahmen gescheitert. Und das ist ja nicht mal der Großteil der Arbeit, der damit verbunden ist …

War ich eigentlich letzte Woche noch in ziemlich guter Laune und dachte, dass Homeoffice auf Dauer gar nicht mal so schlimm ist, muss ich mittlerweile zugeben: so ein bisschen Abwechslung wär eigentlich nicht verkehrt. Ich mein, ich war noch nie ein großer Fan von Zusammentreffen mit Menschen, schon gar nicht mit vielen, aber diese zwanghafte Beinahe-Isolation, sie geht doch nicht so leicht an mir vorbei, wie ich das eigentlich erwartet hätte. Gut möglich, dass das aber auch nur an den Temperaturen liegt und es einfach zu kalt ist, um mal die Balkontür offen zu lassen und so ein bisschen mehr frische Luft zu bekommen.

Klar ist natürlich auch, dass das Jammern auf ganz hohem Niveau ist und gerade jetzt viele ganz andere, teils existenzbedrohende Probleme vor sich herschieben – ist ja auch immer leichter gesagt bzw. geschrieben als es am Ende aushaltbar ist. Dagegen sind die Problemchen, die wir so haben, nahezu nicht existent. Und am Ende bringt Jammern ehrlicherweise ja auch nix also hören wir damit am besten direkt wieder auf und widmen uns den positiven Dingen, auch wenn das schon mal leichter gefallen ist.

Definitiv eines dieser positiven Dinge, wenn nicht sogar das positivste am heutigen Tag: Die Win-Compilation von Maik und mir. Denn wenn uns schon Urlaube, schlechtes oder super gutes Wetter, Schnupfen oder einfach nur Motivationslosigkeit nicht aufhalten können, dann auch nicht Corona. Wir liefern ab, bei Wind und Wetter, Tag und Nacht, ob hungrig oder satt … wir beenden das an dieser Stelle lieber, bevor es völlig eskaliert.

Fakt ist, wir ziehen weiterhin durch und so auch diesen Monat, wo eine Win-Compilation vielleicht dringender denn je gebraucht wird. 61 Videos in fast 12 Minuten – da muss sich selbst ein Corona-Virus warm anziehen um dieser geballten Ladung an Wins widerstehen zu können:

Natürlich geht auch diesen Monat wieder zahlreicher Dank an all unsere (un)freiwilligen Mithelfer, jeden der das Video teilt und weiter verbreitet, unseren Kanal abonniert und ganz besonders an alle, die uns über Patreon unterstützen.

Nachfolgend wie immer die Liste der verwendeten Videos in chronologischer Reihenfolge:

01. Il Teatro Nazionale serbo suona “Bella Ciao” in videocall (via)
02. Precautionary self isolation can be fun❗️ (via)
03. Where are my gamers at?! (via)
04. Cats and Domino (via)
05. During Quarantine, Couple Tries the Horse Trick || ViralHog
06. “Effusion” Final LIVE performance (via)
07. Extreme Trial training at home with Toni Bou (via)
08. floor is lava – STAY AT HOME PARCOUR (via)
09. i thought twitter deserved to see this video of a chameleon washing its hands
10. Making CARDBOARD Air Force 1s, Then Wearing Them In NIKE Store (via)
11. Dog eats in high chair – Cooper Rodden (via)
12. I’m bored (via)
13. The adventure continues! 🐧🐧
14. Danish people singing “You’ve got a friend” from their windows (via)
15. Residents at Bryn Celyn Care Home in #Maesteg, Wales have been keeping themselves entertained and active during tough times by playing #HungryHippos! (via)
16. His favorite place is his bed (via)
17. I made a Talking Book | Stop Motion Experiment (via)
18. SELF ISOLATION by Rob Wakefield (via)
19. Hi there! I’m Cortana! (via)
20. Mario Kart Stunts (via)
21. In order to keep moving, this sports instructor in Seville teaches from a roof. (via)
22. Auch in dieser schwierigen Zeit gibt es pure Lebensfreude. Der erste Weidegang unserer Kühe. (via)
23. Dog Shows Boy How to Use the Trampoline || ViralHog
24. We Built the World’s Largest Air Hockey Table • This Could Be Awesome #8
25. TAMBURO MECCANICO XXI – [Electro-mechanical rhythm machine] (via)
26. たぶん世界一薄いサンドウィッチ (via)
27. Toilet Paper Splitting Machine (via)
28. Police in Mallorca Spain – Ni andalucía ni valencia (via)
29. [재업] MINIATURE [미니 카메라 만들기] 라이카M10. [ENG SUB]Making a miniature camera LEICA M10 (via)
30. When your granny is your ghost producer (via)
31. Day 10 (via)
32. Yo ho Yo ho a quarantine’s life for me! (via)
33. Wood Carving – TOYOTA Land Cruiser V8 2020 (New Version) – Woodworking art (via)
34. #tiktoк #foryou #fyp #vireal #magic (via)
35. The New Humans Have Arrived!!! (via)
36. Ghost Ping Pong
37. An Israeli man walks his dog via drone (source: Facebook) (via)
38. Gymnastic’s Coach Prevents an Injury || ViralHog (via)
39. Anche #Agrigento #restaacasa. (via)
40. Just got sent this video from a friend who is a doctor! <3 Ingenious! (via)
41. Confinement J+5, Marie s adapte, pas facile pour nous !! 🤣🤣 (via)
42. Look what these kids did with Arduino. (via)
43. Gorillaz – Feel Good Inc. (Stylophone cover) (via)
44. Homemade Screw Tank Test Drive (via)
45. Parkour Guy Hits Again With A Backflip At A Terrifying Height (via)
46. How to make a Lego CAKE (via)
47. Penguins going down stairs
48. This is a mood 🐢
49. Talented Artist Draws Using Both Hands At Same Time (via)
50. Snow blowing Unicorn takes on Michigan snowstorm (via)
51. In a day or twOoOoOoOoOo. Take On me – a-ha
52. So, schnell mal was gebastelt, um die nächsten 14 tage gut rumzubringen 😬🍻💪
53. OVER TIME – Sammy Carlson (via)
54. Social Distancing Flipbook…Hi Stranger (via)
55. Ronnie Mac Visited My House and Attempted the World’s Most Legendary Pond Gap… *BALD EAGLE BOOTER*
56. Theft Management with a Splash || ViralHog (via)
57. Weird Bike with Invisible Wheels (via)
58. You know. I’m something of a dj myself. (via)
59. Super Mario Bros. Theme on 2 Credit Card Machines (via)
60. スケボーで遊ぶ文鳥5 (via)
61. 😂
62. Lonely Day on FLOPPOTRON
63. When you got no game at the #StaringGame but your animal enrichment is on point. (via)

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Manchmal hat man auch einfach Glück https://www.wihel.de/manchmal-hat-man-auch-einfach-glueck/ https://www.wihel.de/manchmal-hat-man-auch-einfach-glueck/#comments Wed, 01 Apr 2020 14:49:17 +0000 https://www.wihel.de/?p=101122 Bei all den negativen Schlagzeilen aktuell und der nicht enden wollenden Homeoffice-Zeit, kommt es auch und gerade jetzt darauf an, dass man den Blick für positive und gute Nachrichten nicht völlig verliert – schließlich gibt es nach wie vor keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.

Und sei es einfach nur der Moment, in dem man unverschuldet aber völlig zu Recht pures Glück hat. So wie hier:

Manchmal hat man auch einfach Glück | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

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Wie man wirklich JEDEN Cocktail mixt https://www.wihel.de/wie-man-wirklich-jeden-cocktail-mixt/ https://www.wihel.de/wie-man-wirklich-jeden-cocktail-mixt/#comments Wed, 01 Apr 2020 10:55:45 +0000 https://www.wihel.de/?p=101110 Wie man wirklich JEDEN Cocktail mixt | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Vor ein paar Wochen hatten wir in der Firma den ersten firmenweiten Innovations-Day – ein Tag, an dem man mal nicht die übliche Arbeit erledigt, sondern was spaßiges, innovatives und teils völlig anderes macht. Klingt ein bisschen nutzlos, aber auch stressig und am Ende kann es genau das sein, ich hatte jedoch Glück und mein Wunschprojekt zugeteilt bekommen.

Das war ein Online-Shop, den wir als Spielwiese aufsetzen wollten, gleichzeitig kann man darüber intern auch ganz gut „Werbegeschenke“ verkaufen und überhaupt war es einfach naheliegend durch meinen vorherigen Job das zu machen, hab ich doch früher genau dafür Geld bekommen. Das aber eigentlich witzige ist: Haben wir bei Tom Tailor 9 Monate für den Shop gebraucht, haben wir den ersten Prototypen jetzt innerhalb von zwei Stunden auf die Beine gestellt. Der Vergleich hinkt zwar erheblich, ich mag ihn dennoch.

Wie dem auch sei, damit das einigermaßen präsentierbar ist, hab ich auch direkt ein paar Produkte erstellt und mich ein wenig kreativ ausgetobt. Neben einem Werkstudenten, einem unfassbar guten Kugelschreiber und einer CEO-Tasse kann man sich dort nun auch eine Art Sprechstunde mit der Geschäftsführung kaufen – aber nur, wenn man am gleichen Tag noch fahren muss, ansonsten ist Alkohol die bessere Wahl.

Und jetzt hab ich sehr weit ausgeholt, um auf das Thema Alkohol zu kommen, aber es hat sich gelohnt, denn nachfolgend zeigt uns Epicurious, wie man nahezu jeden Cocktail zusammen mixt. Das kann zwar von Natur aus niemals vollständig sein und hier und da bin ich mir nicht mal sicher, ob es sich um einen Cocktail handelt – aber da ist so furchtbar viel leckeres dabei, dass ich jeglichen Kater direkt in Kauf nehme:

Grab your shakers and swizzle sticks – class is back in session! Today on Method Mastery, New York bartender Jeff Solomon shows us how to conjure up almost every cocktail he’s been asked to mix, step by step. Watch as he stirs, shakes, and garnishes his way down the list – then make your next evening cocktail a new adventure.

Nachfolgend auch direkt die Liste aller gezeigten Cocktails und wann es das dazugehörige Rezept gibt – denn gerade jetzt spricht nicht viel dagegen, sich einfach mal hemmungslos zu betrinken.

Old Fashioned 1:45
Manhattan 2:54
Whiskey Sour 4:03
Sazerac 5:45
Whiskey Fix 7:11
Boulevardier 8:15
Presbyterian 8:58
Blinker 9:58
Improved Whiskey Cocktail 10:41
Monte Carlo 11:25
Mint Julep 12:05
Martini 13:39
Martinez 14:20
Gimlet 15:00
Gin Rickey 15:34
Negroni 15:52
Corpse Reviver Number 2 16:10
Aviation Number 1 16:37
Tom Collins 17:13
Ramos Gin Fizz 17:38
Bramble 19:10
20th Century 19:51
Bee’s Knees 20:46
Last Word 21:18
Vodka Martini 21:53
Moscow Mule 22:42
Headless Horseman 23:19
Vesper 23:30
Margarita 24:13
Paloma 24:47
Mexican Firing Squad Special 25:30
Daiquiri 26:04
Hemingway Daiquiri 26:32
Dark n’ Stormy 26:53
Mai Tai 27:20
Mojito 28:10
Hotel Nacional Special 28:47
Sidecar 29:31
French 75 29:55
Brandy Alexander 30:45
Vieux Carré 31:04
Pink Lady 31:38
Delmonico 32:13
Jack Rose 32:42
Pan American Clipper 33:01
Aperol Spritz 33:11
Americano 33:41
Champagne Cocktail 34:03
Bamboo 34:26
Pisco Sour 35:00
Caipirinha 35:50

Mittlerweile glaube ich nicht mehr, dass das schlimmste am Homeoffice eine mögliche Langeweile sein könnte, auch kein Lagerkoller, auch nicht die ausbleibende Bewegung oder das schlechte Fernsehprogramm, dass – nachdem man Netflix und Co. durchgespielt hat – immer verlockender wird. Ebenso nicht die fehlende, soziale Interaktion oder die allgemeine Verwahrlosung, weil man ja ohnehin niemanden mehr sieht und entsprechend auch keinen Grund hat, etwas aus sich zu machen. Und schon gar nicht die immer schlechter werdende Frisur.

Nein, das schlimmste ist Amazon. Dieser riesige Shopping-Gigant, der auch in der größten Krise noch immer liefern wird und seinen Besitzer im Minutentakt nur noch reicher macht, aber keine Ahnung von akzeptablen Arbeitsbedingungen hat und mögliche Hausschuhe neuerdings erst in einem Monat liefern kann. Wir alle kennen ihn und auch wenn immer mal wieder verteufelnde Stimmen laut werden – wir alle lieben ihn doch auch. Zuhause sitzen, irgendwas suchen und am besten mit nur einem Klick bestellen, das ist schon lange nicht mehr die Zukunft, sondern mittlerweile Pflicht.

Aber auch ganz furchtbar, denn mittlerweile bin ich wieder dazu übergegangen, irgendwelchen Scheiß zu bestellen, den ich zwar irgendwie brauche, aber eben auch nicht dringend. Außer das Reinigungszeug für meinen Rasierapparat, denn das ist überraschenderweise ausgegangen. Aber da warten auch noch ein neues Mikro (ich nehme weder Podcasts, noch Videos auf – aber wenn man schon im Homeoffice ist, dann gern auch mal ohne ständig Kopfhörer aufzuhaben), eine Nasendusche, diverse Comics, Hundefutter, Einmalhandschuhe und sicherlich noch irgendwas, was ich schon wieder vergessen hab.

Nur kein LEGO, wobei das auch nur eine Frage von Minuten sein kann, bis auch hier die Bestellung raus ist. Und dann bau ich mir eine Seifenblasenmaschine, denn Seifenblasenmaschinen sind einfach gut und vermutlich auch mit das Wichtigste, dass es aktuell gibt:

Das Grundprinzip dieser Erfindung ist zwar von professionellen Seifenblasenmaschinen abgeschaut. Trotzdem ist diese Realisierung mit Lego von mir erbaut. Baujahr 2006.

Tolles Gerät, aber wie furchtbar ist bitte die Schrift in dem Video? Das ist selbst für 2010 ganz ganz schlimm, Hansibumsi!

Und eventuell den schlimmsten Auspuff der Menschheitsgeschichte verbauen:

Der wahre Auspuff-König | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Vielleicht ist es aber auch ganz gut, dass ich nicht so wirklich Ahnung von dem ganzen Zeug hab. Vielleicht.

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Finger-Bindfaden-Kunst https://www.wihel.de/finger-bindfaden-kunst/ https://www.wihel.de/finger-bindfaden-kunst/#comments Tue, 31 Mar 2020 14:49:46 +0000 https://www.wihel.de/?p=101101 Finger-Bindfaden-Kunst | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Was ich ja zu meiner Jugendzeit bzw. Kindheit nie verstanden hab: Diese Bindfaden-Finger-Kunst, die einige in ihrer Freizeit bzw. während der Pausen zwischen den Schulstunden praktizierten. Einen oder eine gab es immer, die sich den Faden um die Finger wickelte, verknotete und meinte, irgendwelche Figuren damit abbilden zu können – am Ende haben aber alle nicht nur das Gleiche gemacht, es war auch vergebene Liebesmüh, weil es noch kein Instagram und Co. gab, wo sie den Quark präsentieren und unfassbar reich werden konnten. Und wir alle wissen ja: If it’s not on a picture, it doesn’t happen.

Vielleicht spricht hier aber auch nur der Neid aus mir, denn ich hab diese Form der Kunst einfach nie verstanden und/oder die meisten Figuren und ihre Komplexität gar nicht erkennen können. So sehr mich die unspannendsten Dinge auch faszinieren können, das war damals einfach nur Quatsch und hat nicht begeistert.

War aber auch nicht annähernd so gut, wie das, was XTRAP machen, die wahre Experte in Sachen Fingerfertigkeit sind, was an sich ja auch schon wieder bescheuert klingt, schließlich sind die Japaner und Asiaten im Allgemeinen ohnehin in allem Experten.

Wie dem auch sei, hier mal ein kleines Beweisvideo davon, wie wirkliche Finger-Bindfaden-Kunst geht und wie man mich in meiner Schulzeit wirklich hätte begeistern können:

Future Cat’s cradle…by XTRAP.
How to say it your country? Ayatori ? String figure ? Cat’s cradle?

Wer mag, wirft noch eine schnellen Blick auf die anderen Videos, denn mit Stiften und CDs können die Jungs und Mädels mindestens genauso gut umgehen.

Irgendwo hatte ich schon mal einen Beitrag, in dem es darum ging, wie faszinierend allerlei Kram ist, wenn man nur genau hinschaut, was irgendwie auch für so ziemlich alles gilt und wann, wenn nicht gerade jetzt finden wir den perfekten Zeitpunkt zur Entschleunigung um auch mal wirklich etwas genauer hinzuschauen? Ich weiß, das klingt so, als ob mir das ganze Homeoffice nicht bekommt und vielleicht mag das auch mehr denn je stimmen. Aber irgendwie finde ich es auch ganz passend an dieser Stelle zu erzählen, dass meine Mutter immer gern erzählt, dass ich als Kind gar nicht so viel Spielzeug gebraucht hab, weil ich mich einfach stundenlang mit meinen Händen beschäftigen konnte, indem ich sie einfach die ganze Zeit beobachtet und gemustert hab.

Gut möglich, dass das jede Menge über mich aussagt, mindestens aber, dass ich so tolle Hände hab, dass ich es selber kaum glauben kann. Oder so.

Zurück zum Thema, zu dem mir einfach sonst keine passende Anekdote einfallen will: Zeug in ganz nah rangezoomt – der Fachmann nennt das Makro – ist toll und wirkt nicht selten so, als würden wir in ganz neue Welten eintauchen. Vielleicht kann man daraus auch mal eine Spielshow machen, die dann nach der dritte Folge abgesetzt wird und bei der Kandidaten Makro-Aufnahmen von Kram sehen und erraten müssen, was es ist. Zu gewinnen gibt es dann genau dieses Zeug und/oder den Zonk – je nachdem, was man lieber haben möchte (ich wolle als Kind immer den Zonk).

It’s nice to look at everyday objects in super macro.

Ich brauch echt mal Urlaub von Zuhause …

Was ich mich mindestens seit dem Wochenende ja frage: Ist es eigentlich gerade die perfekte Zeit um nach Urlaubsorten zu schauen? Laut Angebot und Nachfrage müsste man das mit einem klaren Ja beantworten, lässt man mal außer Acht, dass das Angebot künstlich verknappt wurde aufgrund der Auflagen und temporären Zwangsschließungen. Aber an sich dürfte ja niemand aktuell so wirklich a Urlaub denken bzw. ihn planen (an Urlaub denken wir vermutlich gerade alle), was wiederum die Preise mildern dürfte.

Gut, man weiß nicht wirklich, wann man überhaupt in einen mögliche Urlaub fahren könnte und ob man überhaupt das nötige Kleingeld dafür hat, aber so ganz grundsätzlich: perfekte Zeit oder? Oder? ODER?

Ihr merkt, das mit dem Urlaub brauchen ist nicht einfach nur so dahingeschrieben, den könnte ich wirklich ganz gut brauchen und damit meine ich nicht nur „nicht arbeiten“, sondern mal woanders hinfahren. Ich, der ja eigentlich nie Fan davon ist.

Schuld daran hat aber unter anderem das Video von Jonas Høholt und seinen Aufnahmen von Jütland. Allein das Wort ruft schon wieder Erinnerungen an die Zeit wach, als ich noch mit meinen Eltern jedes Jahr nach Dänemark gefahren bin oder auch an den Jahreswechsel vor zwei Jahren, als wir Mia noch ganz frisch hatten du Silvester in Dänemark verbracht haben. Selten hatte ich einen entspannenderen Urlaub und das trotz wenig optimalem Wetter.

Tatsächlich wusste ich aber auch gar nicht, dass Jütland nicht nur einen Teil von Dänemark bezeichnet, sondern einfach die komplette Halbinsel, die Nord- und Ostsee trennt. Wenn man so will, ist Jütland eigentlich Dänemark und irgendwie ist das schon die Erkenntnis der Woche.

‘Breath of the Seasons’ has been my personal project from early 2017 until early 2020.
Living around the Jutland peninsula in Denmark my entire life, what inspired me to make this film was the very difference between winter, spring, summer and autumn in the already
diverse Jutlandic landscapes – and the visually beautiful story this has.

To show this cycle in nature through timelapse photography has been a mammoth task and a huge completion for me personally. It has driven me through all spectres emotionally; exhaustion, excitement, despair, joy and everything in between.

The countless hours spent on locations made me see and feel the difference of all four seasons. It opened my eyes to how similar nature actually is to humans; As nature takes a single breath all four seasons play before our eyes until she’s ready for the next breath and it all starts over again.

Energy is everywhere and nothing is at a standstill.

Ein Trottel, wer da keinen Bock bekommt, direkt hinfahren zu wollen. Die Empfehlung, sich auch das erste Video anzuschauen, erklärt sich sicherlich von selbst.

Nur bei den Kontakten von eBay Kleinanzeigen sollte man vielleicht Vorsicht walten lassen …

eBay Kleinanzeigen - Wo man neue Freunde nur schwer findet ... | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

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Corona: Die krassesten Thesen und Lügen https://www.wihel.de/corona-die-krassesten-thesen-und-luegen/ https://www.wihel.de/corona-die-krassesten-thesen-und-luegen/#comments Mon, 30 Mar 2020 14:40:29 +0000 https://www.wihel.de/?p=101087 Corona: Die krassesten Thesen und Lügen | WTF | Was is hier eigentlich los?

Ich weiß ja, mir geht das Thema Corona auch schon ziemlich auf den Sack. Irgendwie ist es wie damals in der Schule. Eigentlich ist es total gut und richtig, dass man über die Zeit der Nationalsozialisten umfassend und zum Teil auch super detailliert unterrichtet wurde – aber ab einem gewissen Punkt fängt es einfach nur noch an zu nerven, da kann das Thema noch so wichtig sein, man will es einfach nicht mehr hören.

So geht es mir aktuell auch mit Corona, wobei es bei mir eher daran liegt, dass die Entwicklungen nicht so wirklich neu sind. Die Zahlen steigen weiter, ich warte eigentlich nur darauf, erneut zu hören, dass die Verfügungen länger andauern bzw. weiterhin bestehen und diese außergewöhnliche Situation im Moment immer mehr zur Normalität wird. Und so langsam frag auch ich mich, wie das gesellschaftlich alles noch hinhauen soll, wenn wir auch noch im Juni Zuhause hocken – denn mit jeder weiteren Woche Ausnahmezustand (wobei wir den noch nicht erreicht haben, aber ihr wisst was ich meine) wird es für viele nicht leichter, im Gegenteil.

Aber mich nervt auch, dass die Stimmen diverser Verschwörungstheoretiker und Dummschwätzer teils immer lauter werden. Das, was die von sich gegeben haben, war natürlich schon immer ziemlicher Schwachsinn und einfach nur unfassbar dumm, aber gerade in diesen Zeiten wirken sie dann doch intensiver – intensiver dümmer, intensiver nerviger, aber womöglich auch intensiver lauter. Als ob wir nicht gerade ganz andere Baustellen hätten …

Die Jungs und Mädels von STRG_F haben sich dem Thema mal wieder angenommen, beleuchten es mal mehr mal weniger gut und räumen ebenso mit den krassesten Thesen und Lügen zu dem Thema auf:

Fast alle sind sich sicher: Wir müssen Corona ernst nehmen. Doch während sich das Virus ausbreitet, streiten immer noch einige darum, ob es denn wirklich so gefährlich, so tödlich sein könne. Insbesondere im Netz verbreitet sich ein weiteres Virus: Das Virus gefährlicher Thesen, aber auch der Verschwörungstheorien. Wer sind die Verbreiter und was können wir glauben?
Für STRG_F Reporterinnen Carla und Désirée bedeutet Covid-19 drinnen bleiben, denn sie sind Risikopatientinnen. Eine Recherche aus der Quarantäne.

Zuhause bleiben ist weiterhin angesagt und ich bin nach wie vor ganz glücklich, dass wir nicht mehr in unserer alten Wohnung wohnen. Die war zwar auch muggelich, aber eben deutlich kleiner, ohne Balkon und insgesamt ziemlich dunkel. Eine gewisse Zeit kann man das ja in Kauf nehmen, gerade wenn man ohnehin die meiste Zeit Arbeiten oder unterwegs ist, aber gerade in der aktuellen Zeit wird uns jeden Tag ein Stückchen mehr bewusst, wie viel Glück wir doch hatten und damals die richtige Entscheidung getroffen haben. Allein mal eine halbe Stunde auf dem Balkon zu stehen ist einfach so viel wert gerade.

Vor allem, weil wir zu denen gehören, die sich (vermutlich) an die ganzen neuen Regeln zum draußen sein halten – viel mehr noch glaube ich, dass wir es sogar ein wenig übertreiben. Mehr als zum Einkaufen und für die Gassi-Runde mit Mia gehen wir schon gar nicht mehr raus. Am Samstag haben wir unter anderem ein paar Blumen für den Balkon besorgt und Lines Eltern auch eine vorbei gebracht – und ich war mir echt nicht sicher, ob das so überhaupt noch erlaubt ist. Aber lieber ein bisschen zu viel Vorsicht, als zu wenig, ne?

Wobei ja Zuhause bleiben jetzt auch nicht wirklich schwer ist. Man macht es einfach, genauso wie man sich die Hände nach dem Kacken wäscht oder einfach ins Bett geht, wenn man müde ist. Entzieht sich mir bis heute komplett, wieso es noch immer so viele da draußen gibt, die sich nicht einfach dran halten können. Ich mein, sie kriegen ja sonst ihren Arsch auch nicht für was Wichtiges auf die Straße und jetzt, wo es gerade wichtig ist, drinnen zu bleiben, geht nicht mal das?

Aber man muss auch sagen, dass wir das in Hamburg scheinbar ganz gut hinbekommen. Klar, die Infektionszahlen steigen nach wie vor, aber zumindest meine Beobachtung ist, dass sich die Anzahl der absoluten Idioten stark im Rahmen hält. Ich weigere mich zwar, das als Höchstleistung anzuerkennen (schließlich ist es nun mal nicht schwer, einfach nicht raus zu gehen), bin aber doch ein bisschen stolz, ein Teil davon zu sein.

Und auch die Agentur JUSTADDSUGAR hat zusammen mit Geheimtipp Hamburg dieser „Leistung“ eine kleine Würdigung gebastelt, nämlich in Form des nachfolgenden Videos:

Wie gesagt, es gibt andere, die aktuell deutlich mehr für die Menschheit leisten, aber dennoch ein tolles Video.

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Line macht Blumenkohl-Frühlingszwiebel-Quiche https://www.wihel.de/line-macht-blumenkohl-fruehlingszwiebel-quiche/ https://www.wihel.de/line-macht-blumenkohl-fruehlingszwiebel-quiche/#comments Mon, 30 Mar 2020 06:06:25 +0000 https://www.wihel.de/?p=101068 Line macht Blumenkohl-Frühlingszwiebel-Quiche | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Für das heutige Rezept wird weißes Gold benötigt. Nein, kein Klopapier und auch kein Koks, sondern Mehl. Denn auch das scheint heutzutage Mangelware zu sein, weil bescheuerte (!) Menschen horten ohne Ende. Ich war mir zunächst nicht sicher, ob dieses Rezept in der aktuellen Situation die beste Wahl ist, hab mich letztendlich doch dafür entschieden. Wer Mehl bunkert, soll das schließlich bitte auch verbrauchen.

Zum Frühling gehört für mich eine gute Quiche einfach dazu. Man kann sie mit Gemüse der Saison zubereiten, kalt und warm essen und zum Abendessen sowie zum Brunch anbieten. Quiche ist einfach unheimlich vielfältig und auch ein sehr einfaches, schnelles Gericht. Außerdem kann ein zwei-Personen-Haushalt davon locker zwei bis drei Tage essen und man braucht sich in der Mittagspause keine Gedanken machen, was man kochen soll. Heute kommen Blumenkohl und Frühlingszwiebeln in die Quiche und dazu gibt es Rucola.

Blumenkohl-Frühlingszwiebel-Quiche mit Rucola

Zutaten:

Für den Teig:
250 g Mehl
100 g Butter
1 Ei
120 g Quark

Für die Füllung:
400 g Blumenkohl
5-6 Frühlingszwiebeln
4 Eier
150 g Quark
50 Sahne
80 g geriebener Parmesan
200 g Rucola
3 EL Olivenöl
1 EL Milch
Muskat
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten verkneten und in Frischhaltefolie eingewickelt mindestens eine Stunde im Kühlschrank kaltstellen. Die Quicheform einfetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig in zwei Hälften teilen. Eine Hälfte ausrollen und in die Form geben, andrücken und noch einmal 20 Minuten in den Kühlschrank stellen. Den Backofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen.
  2. Für die Füllung den Blumenkohl in kleine Röschen teilen. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Blumenkohl darin einige Minuten goldbraun anrösten, mit etwas Muskat würzen. Frühlingszwiebeln waschen und abtropfen lassen. Bis auf zwei Stangen alle in feine Ringe schneiden. Das Gemüse zusammen mit Salz und Pfeffer würzen. Drei Eier zusammen mit dem Quark, dem Parmesan und der Sahne mit einem Pürierstab pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Das Gemüse auf dem Teigboden der Quiche verteilen. Die Ei-Mischung darübergeben. Zwei Frühlingszwiebeln auf die Mischung legen. Den restlichen Teig ausrollen, in Streifen schneiden und nach Belieben auf die Quiche legen. Das letzte Ei mit der Milch verquirlen und das Teig-Gitter damit einstreichen. Im heißen Ofen auf mittlerer Schiene 40-45 Minuten backen.
  4. Den Rucola waschen, trocken schütteln und ggf. mit Olivenöl und Salz und Pfeffer würzen. Ich habe darauf verzichtet, weil ich Rucola einfach pur liebe. Quiche mit dem Rucola servieren.

Guten Appetit!

Line macht Blumenkohl-Frühlingszwiebel-Quiche | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Line macht Blumenkohl-Frühlingszwiebel-Quiche | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Wer noch nie gerösteten Blumenkohl (oder auch Brokkoli) gegessen hat, sollte das dringend nachholen. Denn obwohl er schon gekocht gut schmeckt, ist gerösteter Blumenkohl einfach noch mal eine ganz andere Liga. Die Quiche ist cremig, würzig, hat richtig gute Röstaromen und der scharfe Rucola passt hervorragend dazu. Insgesamt ein tolles Gericht im Frühling, das man wie gesagt warm und auch kalt genießen kann.

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Das war meine Woche – KW 13 / 2020 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-13-2020/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-13-2020/#comments Sun, 29 Mar 2020 16:34:52 +0000 https://www.wihel.de/?p=101073 Das war meine Woche – KW 13 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

An den Wochenzusammenfassungen merkt man erst richtig, wie langweilig sein Leben gerade ist. Dadurch, dass man im Homeoffice ist und auch sonst nicht viele soziale Kontakte pflegt, erlebt man viel weniger und hat demzufolge auch nicht so viel zu berichten. Highlights gibt es hier und da natürlich trotzdem, aber so spannend und abwechslungsreich wie früher sind die eher nicht mehr. Zum Glück geht es aber gerade jedem so, zumindest jedem intelligenten Menschen, der sich an die Vorgaben hält.

Highlights der vergangenen Woche

Mein absolut größtes Highlight in den letzten Wochen ist Mia. Erstens genieße ich es sehr, jeden Tag den ganzen Tag mit ihr zusammensein zu können und zweitens ist sie der Grund, warum ich überhaupt noch genug Bewegung bekomme und an die frische Luft gehe. Außerdem sorgt sie für so viele schöne Momente, bringt uns zum Lachen und hält uns beschäftigt. Neulich hab ich irgendwo gelesen, dass Haustiere in der aktuellen Situation denken, dass man nur zuhause bleibt, um mehr Zeit mit ihnen zu verbringen. Und in gewisser Weise ist das der positivste Nebeneffekt, den diese Zeit mit sich bringt.

Das war meine Woche – KW 13 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Obwohl man von Zuhause arbeitet und sich morgens nicht mal mehr eine Hose anziehen müsste, haben wir uns unsere normalen Rhythmus beibehalten. Wir stehen früh auf, machen uns fertig und dann gehe ich eine große Runde mit Mia. Dadurch kann ich jeden Morgen den Sonnenaufgang beobachten, bekomme ein bisschen Bewegung und entdecke neue Ecken in der Nachbarschaft, die ich vorher nicht kannte. Wie zum Beispiel eine Schafweide und eine Gänsewiese nur 10 Minuten Fußweg von unserer Wohnung entfernt, mitten im Wohngebiet zwischen Mehrfamilienhäusern.

Arbeiten tu ich im Homeoffice tatsächlich noch mehr und länger als im Büro. Schon deswegen, weil die kurzen Küchenpausen zwischendurch fehlen und eine richtige Mittagspause, in der ich nicht am Platz sitze, gab es im Homeoffice bisher nur ein einziges Mal, nämlich am Donnerstag. Da hab ich zum ersten Mal wirklich eine Stunde MittagsPAUSE gemacht, bin mit Mia in der Sonne spaziert und hab danach die Bananenbrot-Backmischung von Foodchoice gebacken. Den Bananenkuchen haben wir dann nachmittags noch warm auf dem Balkon genießen können, unglaublich lecker.

Das war meine Woche – KW 13 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Abends schaffe ich es im Moment oft, frisch zu kochen, wozu ich an normalen Büro-Tagen keine Lust mehr hatte. So gab es letzte Woche schon den ersten grünen Spargel mit Kartoffeln und Halloumi oder Süßkartoffelpommes mit Bohnen, dem restlichen Halloumi, Aioli und Rucola. Außerdem Flammkuchen mit frischem Gemüse, Salate und ab und zu Pasta. Insgesamt esse ich im Homeoffice also deutlich gesünder als im Büro. Dazu kommen Workouts, mit denen uns unser Personaltrainer von der Arbeit täglich versorgt, sodass man eigentlich gut beschäftigt bleibt.

Und trotz allem freu ich mich schon wieder sehr auf die Zeit, in der wir uns am Wochenende einfach mit Freunden und Familie treffen können, alle in den Arm nehmen, in Cafés frühstücken, bummeln und abends essen gehen können. Aktuell bleibt uns wohl nichts anderes übrig als abzuwarten, vernünftig zu handeln und so viel Zeit wie möglich ohne Kontakt zu anderen zu verbringen.

Das war meine Woche – KW 13 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Am Samstag haben Martin und ich Blumen für den Balkon besorgt und auf dem Rückweg meinen Eltern eine Blume als Überraschung vorbeigebracht, natürlich mit genügend Sicherheitsabstand. Nachmittags hab ich dann im T-Shirt auf dem Balkon in der Sonne gesessen und Eis gegessen. Dazu ein gutes Buch und fertig ist das Sommergefühl. Und dann wacht man am Sonntag, dem ersten Tag der Sommerzeit im Jahr 2020, auf und zack – es schneit.

Highlights der kommenden Woche

Traurig, aber wahr: Vielleicht komme ich in der nächsten Woche endlich mal dazu, Fenster zu putzen und den Balkon auf Vordermann zu bringen. Dann wären zwei große Punkte von meiner Frühjahrsputz-Liste erledigt. Am Montag hab ich nämlich einen Tag Resturlaub aus dem letzten Jahr. Ansonsten hoffe ich weiter auf gutes Wetter und weniger verrückte Menschen, die glauben, dass sie mit Mehl- und Klopapier-Vorräten gerettet sind. We’re all in this together, people!

Highlights von wihel.de

Jetzt, wo ihr hoffentlich alle zuhause hängt, habt ihr vermutlich noch mehr Zeit, die ihr im Internet verplempern könnt. Die Highlights von wihel.de könnt ihr euch hier anschauen und eventuell auch ein zweites oder drittes Mal genießen:

01. Dank Corona: Endlich wissen wir, warum „er“ eine Maske trägt
02. Alternative: Toilettenpapier aus Holz
03. Line backt Bananen-Karottenkuchen mit Eierlikör-Frischkäse-Frosting
04. Unsichtbare Fahrrad-Räder
05. Kurt Krömer zur Lage der Nation
06. Frankfurt und Los Angeles so gut wie verlassen
07. Gesellschaftskritische Illustrationen von Michal Dziekan
08. Freizeittipps von Helge Schneider
09. Unterhaltsame Etiketten in Klamotten
10. Tierlaute in anderen Sprachen

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Tippi Toppi Musikvideos Vol. 17 – Das vorletzte Video verändert dein Leben (ein bisschen vielleicht) https://www.wihel.de/tippi-toppi-musikvideos-vol-17-das-vorletzte-video-veraendert-dein-leben-ein-bisschen-vielleicht/ https://www.wihel.de/tippi-toppi-musikvideos-vol-17-das-vorletzte-video-veraendert-dein-leben-ein-bisschen-vielleicht/#respond Sat, 28 Mar 2020 11:46:19 +0000 https://www.wihel.de/?p=101076 Tippi Toppi Musikvideos Vol. 17 – Das vorletzte Video verändert dein Leben (ein bisschen vielleicht) | Musik | Was is hier eigentlich los?

Willkommen zur ersten, richtigen Quarantäne-Ausgabe unseres kleinen Musik-Video-Round-ups, denn mittlerweile dürften nahezu alle von uns den Großteil ihrer Zeit Zuhause verbracht haben. Und gerade in dieser Zeit ist ja gute Unterhaltung noch wichtiger als sonst, sodass die Reihe umso bedeutender ist. Viel mehr noch kann ich es ja jetzt offen zugeben: Ich hätte nicht gedacht, dass wir so viele Ausgaben schaffen und gerade der Start war durch Vergesslichkeit und technische Probleme alles andere als einfach – aber mindestens die 17. Ausgabe ist der perfekte Beweis, dass man mit „einfach dran bleiben“ richtig was auf die Beine stellen kann.

Außerdem freu ich mich, dass ich ausgerechnet in dieser Woche dran bin, denn die letzten zwei, drei Tage haben mindestens zwei richtig gute Perlen hervor gebracht, mit denen wohl keiner gerechnet hätte. Aber keine Sorge, ich bleibe meiner Klassiker-Linie treu – auch dieses Mal gibt es mindestens ein Video, dass so alt ist, dass wohl nur ich darauf gekommen bin.

Los geht’s:

Die Ärzte – Ein Lied für Jetzt

Wie vermutlich alle war auch ich gestern maximal überrascht, als ich morgens den Rechner angemacht hab und den neuen hingehunzten Song nebst Homeoffice-Video der besten Band der Welt entdeckt hab. Mein erster Gedanke war natürlich, einen eigenen Beitrag darüber zu schreiben, aber der Tag war bereits durchgeplant und so sensationsgeil sind wir hier auf wihel.de ja auch nicht. Außerdem hatte ich direkt diese kleine Reihe im Kopf, wo es einfach perfekt reinpasst.

Das Video selbst ist nicht wirklich spektakulär, passt aber in die aktuelle Zeit perfekt rein und weiß mit Kleinigkeiten durchaus zu unterhalten, der Text ist auch einfach nur grandios und sowieso braucht es eigentlich nie einen besonderen Grund, warum man ein Video der drei bringen sollte.

Fynn Kliemann – Schmeiß mein Leben auf den Müll

Hatte Maik in einer der vorherigen Ausgaben noch das unverschämte Glück, dass der Heimwerkerkönig ausgerechnet in seiner Woche ein neues Video veröffentlicht hat, war das Glück dieses Mal auf meiner Seite. Und ich behaupte sogar, dass ich sogar noch ein bisschen mehr Glück hab, denn das neue Video zum Song hat es in sich. Nicht weniger als 2.906 Darsteller kommen darin vor, denn gar nicht mal so wenige Frames des Videos hat Kliemann für die Leute in der freien weiten Welt herausgegeben. Damit man ihn bekommt, musste man lediglich die Pose von Kliemann nachstellen und als Bild einreichen. Alle Bilder wurden dann wieder an die richtige Stelle ins Video gesetzt und herausgekommen ist am Ende ein richtig gutes Video zu einem richtig guten Song. Aber Vorsicht – is nix für Epileptiker.

Bloodhound Gang – Bad Touch

Wie versprochen, der erste Klassiker, den vermutlich noch einige kennen werden, denn so alt sind die Jungs von der Bloodhound Gang ja nun auch noch nicht und mindestens Evil Jared sah man hin und wieder noch im deutschen Fernsehen. Und manchmal reicht es einfach schon aus, wenn ein paar Typen im Affenkostüm durch Paris rennen und darüber singen, wie sie Sex wie Tiere haben. Bloodhound Gang eben.

2Pac – Changes

Und da haben wir unseren kleinen Clickbait-Beitrag. Zugegeben, vermutlich wird der Song euer Leben dann doch nicht verändern und an sich hab ich mit 2Pac auch nicht wirklich was am Hut. Ja, ich musste sogar erstmal den Songtext googlen und schauen, ob da nicht noch ein bisschen mehr passt, als nur der Name des Songs. Tut es, denn mehr oder weniger geht es im Song eben auch darum, dass man sein Leben verändert / verändern will oder eben doch nicht, weil selbiges auch mal ein Arschloch sein kann. Muss jeder für sich selbst interpretieren, aber ich find den Song immerhin ausreichend gut genug, als dass ich mich nicht schlecht fühle, ihn hier zu bringen. Vielleicht schäm ich mich sogar ein bisschen, dass es ausgerechnet die Clickbait-Position geworden ist.

Chris Isaak – Wicked Game

Und wenn wir schon bei Klassiker sind, dann soll es auch noch ein richtiger sein. Tatsächlich schlepp ich den Song schon seit meinem letzten Mal mit mir herum und das wird ihm absolut nicht gerecht. Das Video selbst galt (und gilt vielleicht immer noch) als Sexiest Video of all time, was nicht zuletzt an der leicht bekleideten Helena Christensen liegen dürfte, gewann aber auch gleich drei VMAs 1991 und war ebenfalls für das beste Video des Jahres immerhin nominiert.

Und damit sind wir auch schon wieder durch, was heute irgendwie gefühlt schneller ging als sonst. Vielleicht aber auch nur eine gute Gelegenheit, dass ihr noch mal an den Anfang des Beitrags scrollt und die Videos einfach ein zweites Mal schaut – sicher ist sicher. Darüber hinaus könnt ihr auch jederzeit unsere YouTube-Playlist mit allen bisherigen Videos (ohne die Clickbait-Dinger natürlich) abonnieren und für Spotify-Liebhaber haben wir hier auch noch was. Und wenn wir schon dabei sind: werft auch ruhig einen Blick auf die vorherige Ausgabe bei Maik und natürlich auch bei Johannes!

Nächste Woche geht es dann bei Marco weiter, sofern er es nicht vergessen sollte (Hint hint, Marco!)

Bleibt gesund!

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Richtiges Männerduschgel https://www.wihel.de/richtiges-maennerduschgel/ https://www.wihel.de/richtiges-maennerduschgel/#respond Fri, 27 Mar 2020 20:07:19 +0000 https://www.wihel.de/?p=101074 Heute zufällig auf Twitter die berechtigte Frage gelesen, ob man in der aktuellen Zeit eigentlich duschen müsste. Wenn wir ohnehin alle allein Zuhause hocken, dann kann man die Gelegenheit schließlich nutzen und mal herausfinden, wie sehr man wirklich stinken kann. Problem dabei: So ein Geruch zieht schnell mal in Möbel, Vorhänge und sonstigen Kram – da hat man ohne aufzupassen schnell mal länger was von. Und gerade wir Männer neigen ja dazu, auch mal ein bisschen intensiver zu riechen, was zwar biologisch irgendwas mit Paarungsverhalten zu tun hat, am Ende aber doch immer irgendwie unangenehm ist.

Macht aber nix, denn wir waren auf dem Mond und wir wissen auch, wie richtiges Männerduschgel funktioniert:

Richtiges Männerduschgel | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Grunz!

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The Men – Children All Over the World https://www.wihel.de/the-men-children-all-over-the-world/ https://www.wihel.de/the-men-children-all-over-the-world/#respond Fri, 27 Mar 2020 19:04:39 +0000 https://www.wihel.de/?p=100252 The Men - Children All Over the World | Musik | Was is hier eigentlich los?

Die New Yorker Rockband The Men war schon immer genreübergreifend und unberechenbar unterwegs, aber auf ihrem achten Album Mercy überraschen sie mit Kontinuität. Zum ersten Mal seit ihrer Gründung 2008 haben sie drei Alben in gleicher Besetzung herausgebracht. Diese Stabilität des Line-ups hat sich auf ihrem neuen, live eingespielten Album, bewährt und zeigt das Trio auf dem Höhepunkt ihrer kollaborativen Verbindung und ihres kreativen Schaffens.

Mercy wurde im Serious Business Studio auf Tape mit nur minimale Overdubs aufgenommen. Die Lead-Single Children All Over The World liefert einen ersten Vorgeschmack auf das 7-Track starke neue Werk. Ein Song, der wie eine verlorene B-Seite von Leonard Cohens „Death Of A Ladies’ Man“ klingt und das Zeug zum Rock-Klassiker besitzt.

Gründungsmitglied Nick Chiericozzi sagt zur Auskopplung: “‘Children’ was, like a lot of songs, altered and tossed around quite a bit before it took shape. At one point it sounded like a cruising metal tune — our version of metal that is. After the synth landed though, it felt complete and off it went.”

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Destroyer – Cue Synthesizer https://www.wihel.de/destroyer-cue-synthesizer/ https://www.wihel.de/destroyer-cue-synthesizer/#respond Fri, 27 Mar 2020 15:27:36 +0000 https://www.wihel.de/?p=100250 Destroyer - Cue Synthesizer | Musik | Was is hier eigentlich los?

Dan Bejar beschreibt Cue Synthesizer, den aktuellen Song von Destroyer, als „vielleicht das verwegenste Stück Musik, das Destroyer auf Band aufgenommen hat.“ Der Song zeugt von Bejars Humor und seinen unverkennbaren Wortspielkünsten. Der Mastermind befiehlt: “Cue Synthesizer, Cue Gitarre!” über eine sich aufbauende Instrumentierung. Selbstbewusst und viel entspannter, lässt sich der Song als ein wahres Groove-Monster bezeichnen. Cue Synthesizer ist anders als alles, was man bisher aus „Have We Met“ gehört hat.

Auch durch die visuelle Gestaltung hebt sich Cue Synthesizer von den früheren Singles des Albums ab: Eine Mannschaft aus Lagerarbeitern in Kapuzenmänteln verhüllt ihre Umgebung in Plastikfolie. „The idea of the world is no good“ singt Bejar aus der Sicherheit seines Autos, das ebenfalls mit einer eisblauen Hülle überzogen ist. Kühl und isolierend bewahrt diese Verpackung ihren Inhalt vor einer ebenso trostlosen Existenz.

Cue Synthesizer ist die dritte Single-Auskopplung von Have We Met. Bereits veröffentlicht wurden It Just Doesn’t Happen und Crimson Tide. Die Vorgängeralben Kaputt, Poison Season und ken wurden von der Kritik gelobt. Im April geht Destroyer mit Have We Met auf Europa-Tournee.

Have We Met, wie Dan Bejar es ausdrückt, „ist auf so verrückte Weise zusammengekommen – alle zu gleichen Teilen Ecstasy und Terror.“ Ursprünglich als Y2K-Album konzipiert (aber schnell wieder verworfen), stand Bejar schließlich ohne ein klares Konzept da. Also sagte er: „Scheiß drauf“ und ließ alles einfach laufen, während er zu Hause Brainstorming machte.

Ausgewählt aus vielen über Jahre abgespeicherten Skripte, die für Projekte „jenseits der Musik“ reserviert waren, und an seinem Küchentisch aufgenommen, erzählt Have We Met von Dan Bejar aus der Kaputt-Ära, der Texte aus dem Stand zusammenfügt, während er auf seiner Couch liegt. Der daraus resultierende Gesangs-Sound existiert im süßen Spot zwischen zwei kollidierenden Destroyer-Welten: Ein Hauch aus der Vergangenheit, ein schrillerer Bejar, beides gemixt mit einem entspannten, neuzeitlichen Crooning.

Keine Neuaufzeichnung. Kein Aufräumen. Der Band-orientierte Ansatz von Destroyer wurde auf Eis gelegt und der ständige Mitstreiter John Collins wurde mit der Aufgabe betraut, Synthie- und Rhythmus-Sektionen über einen Stream-Of-Consciousness-Bejar zu legen, während Nic Bragg eine „völlig unerwartete und irgendwie beruhigende“ dreidimensionale, fetzende Gitarre hinzufügte.

Dan Bejar zum Aufnahmeprozess: „The record could have gone on and on, and the mixes kept evolving up until about a day before we sent them off to be mastered, which was also 48 hours before John and his wife went to the birthing centre, where their first child was born; our true deadline!”

Nach dreizehn Alben, schafft es Have We Met sich irgendwo zwischen Markenzeichen und Neuland zu treffen – atmosphärische Annäherungen von Gefühl und Ort, Ironie geladene Einzeiler-Schläge in den Unterleib, eine Flut von Energie, die auf eine thematische Katharsis moderner Angst trifft, übermittelt mit einer mühelosen, hinreißenden Direktheit. Ab hier gibt es keine Notwendigkeit mehr, irgendwas weiter zu erklären. Destroyer hat alles für uns in seiner Musik aufgeschrieben.

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Mount Winslow – Flokati https://www.wihel.de/mount-winslow-flokati/ https://www.wihel.de/mount-winslow-flokati/#respond Fri, 27 Mar 2020 11:12:29 +0000 https://www.wihel.de/?p=100248 Mount Winslow - Flokati | Musik | Was is hier eigentlich los?

Es ist einer dieser Freitage: Heute gibt es mit Flokati die neue Single von Mount Winslow auf wihel.de, die mit ihrer ersten EP Anfang des letzten Jahres ein verheißungsvolles und von vielen Medien gespiegeltes Debüt gefeiert haben. Der vielschichtige und eigenwillige Song und das in Farben Flucht suchende Video sprechen für sich.

Weich wie ein Flokati-Teppich, der einlädt, sich in seinen Fasern zu verlieren. Und immer verfügbar. Die Versuchung, sich der Auseinandersetzung mit sich selbst zu entziehen, ist in Zeiten der Vergnügungsgesellschaft groß. Der Nährboden für Eskapismus mit einem Medienangebot, das niemals durchgebingt werden kann, riesig. So ungefähr lässt sich der Ausgangspunkt des Songs beschreiben, der mit der ausdrucksstarken Gleichsetzung Eskapismus = Flokati daherkommt und dessen schillerndes Klangbild den Hang zur Zerstreuung verkörpert, der in den Lyrics beschrieben wird.

Den derzeit an allen Ecken präsenten Indie-Folk-Playlist-Sumpf könnte man wohl am ehesten mit den Worten “Ganz schön, aber viel hängen bleibt da nicht” beschreiben. Ein Glück, dass die Debut-EP Burden of Time der vier Paderborner neue Wege aufzeigt, die das erwähnte Genre in den nächsten Jahren (hoffentlich) einschlagen könnte. In der Soundästhetik sehr organisch gehalten, erinnert das kreative Songwriting an Ben Howard oder die frühen Coldplay.

Vor allem sucht sich diese Musik aber ihren eigenen Weg, statt sich permanent mit Szenegrößen abzugleichen und Hypes hinterherzurennen. Und dieser Ansatz scheint zu fruchten. Mit ihrer Debüt-EP, die im März 2019 erschien – all DIY – landeten Mount Winslow in etablierter Fachpresse und fanden sich in Spotifys Indie Radar neben The National und Sun Kil Moon wieder.

Mal raue, mal anschmiegsame Vocals, hallgetränkte Gitarren, markante Fills, breite Klangflächen, organische Sounddetails in jedem Winkel der Songs und ein unkonventionelles Spiel mit Rhythmus und Dynamik zeugen von einer eigenen Handschrift mit viel Charme und Entwicklungspotential. Mit ihrem neuen Song + Video Flokati überzeugen die vier jungen Herren nicht nur im Songwriting, sondern setzen vor allem visuell nochmal einen drauf.

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Impala Ray – Impala Crush https://www.wihel.de/impala-ray-impala-crush/ https://www.wihel.de/impala-ray-impala-crush/#respond Fri, 27 Mar 2020 07:07:48 +0000 https://www.wihel.de/?p=99292 Impala Ray - Impala Crush | Musik | Was is hier eigentlich los?

Freiheit zu vertonen klingt super, bekommt aber nicht jeder hin. Weil dafür Studio-Skills allein nicht reichen. Man muss sie erlebt, sein Ding gemacht haben. Ray ist so einer. Einer, der unterwegs ist in der Welt. Einer, der schon lange Musik macht und sie auf Bühnen in ganz Europa gebracht hat.

Seine Songs sind von den Vibes der California Bay Area genauso inspiriert, wie von der Zeit, als er in Afrika gelebt hat. Sein Sound steht für Freiheit, Sorglosigkeit und der unbändigen Liebe am Leben. Impala Ray ist Dein akustischer Roadtrip mit Deinen besten Freunden zu den schönsten Orten der Welt.

Auf seinem dritten Album Jangwar Summers nimmt uns Impala Ray mit nach Afrika, wo er einen Sommer lang gelebt und die faszinierende Kultur aufgesogen hat. Dabei entführt Ray den Hörer auf eine Reise durch staubige Wüsten, bunte Slums und weite Steppen. So findet man auf Jangwar Summers Sounds von Matatu-Fahrern und Slumkids, genauso wie Urwaldgeräusche, klirrende Flaschen und erzählende Menschen.

Das alles verschmilzt dabei zu einem internationalen Sound mit viel Fernweh wofür man Impala Ray liebt. Kalifornischer West Coast Vibe trifft auf eine Fülle verschiedenster verrückter Instrumente wie Dulcimer, Xylophon, Tuba und neu eben auch afrikanische Rhythmen mit elektronischen Elementen.

Das Ergebnis: Rau und groovend zugleich. Dann wieder zart, lässig und herrlich speziell. Genauso wie die afrikanischen Antilopen, die Impalas, die Impala Ray ihren Namen leihen.

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Flachwitz der Woche: Quentin Tarantino oder Tentin Quarantino https://www.wihel.de/flachwitz-der-woche-quentin-tarantino-oder-tentin-quarantino/ https://www.wihel.de/flachwitz-der-woche-quentin-tarantino-oder-tentin-quarantino/#respond Thu, 26 Mar 2020 19:11:50 +0000 https://www.wihel.de/?p=101058 Gab ja schon länger keinen Flachwitz mehr, zumindest keinen, der auch offiziell so betitelt wurde. Und natürlich hat auch dieser irgendwas mit der aktuellen Weltlage zu tun, schließlich sind wir alle noch nicht ansatzweise genug genervt davon.

Insofern – bitteschön:

Flachwitz der Woche: Quentin Tarantino oder Tentin Quarantino | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Geht bestimmt gleich wieder.

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