:: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Fri, 18 Jun 2021 04:07:38 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.7.2 Auch wieder wahr https://www.wihel.de/auch-wieder-wahr/ https://www.wihel.de/auch-wieder-wahr/#respond Fri, 18 Jun 2021 19:03:06 +0000 https://www.wihel.de/?p=115889 Fairerweise finde ich den Vorwurf an Jens Spahn bzw. das Gesundheitsministerium “zu viele Masken gekauft zu haben” nicht ganz fair, allein schon, weil ich ähnliches getan hab. Gut, nicht für 7 Milliarden, aber “zu viel” ist mir halt immer noch lieber als “zu wenig”. Dann hörts aber mit den Sympathien auch schon wieder auf und gerade einem Jens Spahn sollte man mittlerweile öfter mal vors Schienbein treten. Trotz, aber vor allem auch wegen seiner Leistung …

Auch wieder wahr | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

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Mausio – Spread Love feat. Bibiane Z https://www.wihel.de/mausio-spread-love-feat-bibiane-z/ https://www.wihel.de/mausio-spread-love-feat-bibiane-z/#respond Fri, 18 Jun 2021 18:06:24 +0000 https://www.wihel.de/?p=113501 Mausio - Spread Love feat. Bibiane Z | Musik | Was is hier eigentlich los?

Seit Mausio vor ziemlich genau einem Jahr bei Warner Music unterschrieb, hat er das Tempo beständig hochgehalten. Mit Singles wie Care To Know, Acidbounce, You and Me und Love In Your Eyes baute er seine bereits große Fangemeinde weiter aus und blickt inzwischen auf über 60 Millionen Streams seiner Musik, über 555k monatliche Spotify-Hörer und eine breite mediale Aufmerksamkeit. Mit seiner neuen Single Spread Love nutzt der angesagte DJ/Producer seine Plattform nun, um sich in den Dienst einer größeren Sache zu stellen: den Kampf gegen Hass und Mobbing im Internet.

Zusammen mit dem EDM-Newsportal DJ MAG Germany und unterstützt von der hiesigen Musikbranche, startet Mausio die Kampagne #spreadlove, um damit ein Zeichen gegen die zunehmend toxische Atmosphäre im Netz zu setzen, die für Betroffene starke seelische Belastungen nach sich zieht. „Let’s just spread some love”, schlagen die Lyrics seines neuen Songs stattdessen vor. Getragen von einem großartigen 80er-Vibe, nimmt uns Spread Love mit zurück in eine Zeit, als das Internet noch ein Ort war, an dem Ideen verbreitet wurden und nicht Hass. Mausio (bürgerlicher Name Claudio Mikulski) ist auch Drehbuchautor und Regisseur des offiziellen Musikvideos zum Song, das von Mightkillya produziert wurde.

Aktuell haben sich bereits knapp 50 namhafte Partner der Kampagne angeschlossen, darunter Club-Institutionen wie das Bootshaus in Köln (#6 Club der Welt) oder Neuraum in München, und Festivals wie Open Beatz oder das Fortland Festival.

Über den Song sagt Mausio: „Ich war schon immer ein großer Fan vom Sound der 80er. Diese Art von Musik macht mir grundsätzlich gute Laune und ich finde es extrem cool, dass so viele Künstler den Style gerade wiederbeleben und ihm eine moderne Note geben. Ich habe Bibiane zu einer Songwriting-Session vom Bahnhof abgeholt und auf dem Weg ins Studio haben wir verschiedene 80s-Songs gehört und waren direkt total inspiriert, unsere eigene Interpretation davon zu produzieren. Noch am selben Abend hatten wir den ersten Entwurf des Songs fertig. In der Woche darauf war ich zu Besuch bei meiner Mutter und habe ihr verschiedene Projekte gezeigt, an denen ich zu der Zeit gerade arbeitete. Einer davon war einer der ersten Versionen von Spread Love. Ihre Augen fingen an zu strahlen und sie begann durch die Wohnung zu tanzen. Das hat mich unglaublich berührt und glücklich gemacht und mir wurde sofort klar, dass ich diesen Song unbedingt fertig machen muss. Das Projekt wurde dann sehr aufwendig, weil ich den Mix so sauber und perfekt wie möglich gestalten wollte, ohne dabei meinen Signature Sound zu verlieren. Nach Monaten langer Arbeit und unzähligen Versionen war ich endlich super zufrieden und habe den Song zum finalen Mastering geschickt. Mum, this one is for you!

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Rise Against – Nowhere Generation https://www.wihel.de/rise-against-nowhere-generation/ https://www.wihel.de/rise-against-nowhere-generation/#comments Fri, 18 Jun 2021 14:58:23 +0000 https://www.wihel.de/?p=113499 Rise Against - Nowhere Generation | Musik | Was is hier eigentlich los?

Die mehrfach mit Gold und Platin ausgezeichnete Punk Rock-Band Rise Against ist zurück mit einem provokanten und dynamischen Album Nowhere Generation, dem ersten neuen Studioalbum der Gruppe in vier Jahren. Mit der Veröffentlichung zeigt die freimütige Band mit dem Finger auf große Unternehmen und Politik, die ihr Spiel auf sozialer und wirtschaftlicher Ebene gegen Millennials, Generation Y und Generation Z auf ihrer Suche nach dem American Dream richten. Musikalisch ist das Album flammender, aggressiver Punk Rock; textlich wurden die elf Songs zum Teil von den Kindern der Bandmitglieder und der Community der Rise Against-Fans inspiriert. Nowhere Generation ist seit dem 4. Juni draußen.

McIlrath sagt: „Heute gibt es das Versprechen des American Dreams, und dann gibt es die Realität des American Dreams. Amerikas ‘historische Norm’, dass es der nächsten Generation besser gehen wird als der vorherigen, wurde durch eine Ära massiver sozialer, wirtschaftlicher und politischer Instabilitäten und dem Ausverkauf der Mittelklasse geschmälert. Der Hauptpreis, der durch harte Arbeit und Engagement versprochen wurde, existiert nicht mehr für alle. Wenn die Privilegierten die Erfolgsleiter erklimmen und diese dann von oben verbrennen, wird das Zersprengen zur einzigen Antwort.“

Zudem haben Rise Against mittlerweile auch das Musikvideo zu Nowhere Generation vorgestellt, ein starkes und dynamisches Stück, das vollständig in Schwarzweiß gedreht wurde und zum geschlossenen, kampagnenübergreifenden Thema des Albums beiträgt: Die Kritik an Mainstream-Popkultur und derjenigen, die an der Spitze aktiv daran arbeiten, die echte Gleichheit für alle zu unterdrücken. Das Video bietet auch einen ersten Blick auf das visuelle Motiv, das in allen Aspekten des Nowhere Generation-Projekts verwoben ist, wie zum Beispiel der Albumverpackung und den sozialen Netzwerken der Band.

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The Devils – I Appeared to the Madonna https://www.wihel.de/the-devils-i-appeared-to-the-madonna/ https://www.wihel.de/the-devils-i-appeared-to-the-madonna/#comments Fri, 18 Jun 2021 10:52:34 +0000 https://www.wihel.de/?p=113497 The Devils - I Appeared to the Madonna | Musik | Was is hier eigentlich los?

The Devils, bestehend aus Switchblade Erika und Gianni Blacula, haben bereits vor ein paar Wochen ein neues Video zum Track I Appeared To The Madonna online gestellt. I Appeared To The Madonna ist nach dem Titeltrack Beast Must Regret Nothing, Real Man und Devil Whistle Don’t Sing die vierte Single aus ihrem aktuellen Album.

Gianni und Erika kamen zum ersten Mal im September 2019 während einer Spanien-Tournee mit Alain Johannes in Kontakt, als sie auf der Suche nach Inspirationen für ihr neues Album waren. Im selben Moment befand sich Alain auf einer Europa-Tournee, die in Italien endete. Die Zusammenarbeit entstand ganz spontan, aus gegenseitiger Wertschätzung zwischen den Devils und dem berühmten Produzenten und Musiker. Das Album wurde in Neapel in einer zweiwöchigen Session in einem historischen Studio aufgenommen, das mit einem großen Aufnahmeraum mit wirklich einzigartiger Akustik ausgestattet ist. Alain hat aktiv an der Produktion des Albums mitgewirkt, indem er am kreativen Prozess teilnahm und ihnen bei den Arrangements half.

The Devils haben sich 2015 in Neapel gegründet und ihre ersten beiden Platten wurden vom legendären Garage-Rock-Produzenten Jim Diamond produziert.

Seit ihrer Gründung sind sie ständig auf Tour, mit über 400 Gigs zwischen Europa und Nordamerika. Sie tourten und spielten mit Größen wie JON SPENCER & THE HITMAKERS, THE SONICS, BOSS HOG, THE MONSTERS, MUDHONEY, GBH, NASHVILLE PUSSY, GUITAR WOLF und KID CONGO, und spielten auf dem bekannten Azkena Rock Festival, Helldorado, Clanx Festival, Sleazefest, Cosmic Trip, Gambeat, Munster Raving Looney Party, Beaches Brew und Festival Beat.

Der Name der Band stammt übrigens aus Ken Russells legendärem Film „The Devils“.

The Devils sind der Sound von Verwüstung und Chaos; ihr Stil ist primitiv, gefüllt mit Sex, Sünde und Rock’n’Roll. Sie sind wild, laut und sexy.

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Tom Grennan – Little Bit of Love https://www.wihel.de/tom-grennan-little-bit-of-love/ https://www.wihel.de/tom-grennan-little-bit-of-love/#comments Fri, 18 Jun 2021 06:02:49 +0000 https://www.wihel.de/?p=113495 Tom Grennan - Little Bit of Love | Musik | Was is hier eigentlich los?

Tom Grennan hat vor einer kleinen Weile schon Little Bit Of Love veröffentlicht, die euphorische neue Single aus seinem neuen, zweiten Album Evering Road. Little Bit Of Love ist eine ungeschminkte, kraftvolle Popballade über das Gefühlschaos, das mit dem Schmerz einer endenden Beziehung verbunden ist und durch die ehrliche Auseinandersetzung mit sich selbst noch verstärkt wird.

Tom über den Track: ​„Little Bit Of Love handelt von dem mentalen Kampf, etwas entweder hinter sich zu lassen oder eine Beziehung neu aufleben zu lassen.“ Sein zweites Album ist nach der Straße in East London benannt, in der Tom mit seiner damaligen Freundin gewohnt hat und ist sowas wie ein Knotenpunkt aus Liebe, Kummer und Erlösung. Ein mutiges und spannendes neues Kapitel, durchsetzt mit rohem Gefühl und flammender Ehrlichkeit.

Zum Bersten gefüllt mit kühnen Songs, die das neue Jahrzehnt definieren und dabei die Herzen der Hörer in Brand setzen, liefert Evering Road mit Something Better auch eine Hymne für Hoffnung und Optimismus​, die erhebende erste Single This Is The Place​, das beseelte Oh Please und das Gospel inspirierte ​Amen​. Gleichzeitig ist das Album ein zutiefst nachdenkliches und persönliches Werk – eine reformierende und bestärkende Erfahrung, von der Tom hofft, dass sie denjenigen hilft, die ähnliche emotionale Krisen zu verkraften hatten:

„Dieses Album war eine so heilsame Erfahrung – es hat mir durch eine der schwersten Zeiten meines Lebens geholfen. Evering Road dokumentiert eine Phase der Veränderung, in der ich so viel gelernt habe, ein neuer Mann geworden bin und mich an einen Ort neuer Gelassenheit und positiver Wahrnehmung begeben habe. Gospel und Soul hatten während der Entstehung dieses Album großen Einfluss auf mich – für mich sind sie sehr emotional und gleichzeitig ermutigend, und ich wollte diese DNA in meiner Musik transportieren. Ich konnte es kaum abwarten, dass die Leute das Album hören können. Und hoffentlich kann es mindestens für einen anderen Menschen eine Art Rettungsanker sein.”

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Die schlaueste Suppe der Welt https://www.wihel.de/die-schlaueste-suppe-der-welt/ https://www.wihel.de/die-schlaueste-suppe-der-welt/#comments Thu, 17 Jun 2021 18:02:24 +0000 https://www.wihel.de/?p=115799 An sich muss man dem nichts hinzufügen, aber wenn selbst die Suppe das weiß … sagt das halt auch viel über seine Anhänger und Befürworter aus …

Die schlaueste Suppe der Welt | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

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Wie funktioniert eigentlich Bluetooth? https://www.wihel.de/wie-funktioniert-eigentlich-bluetooth/ https://www.wihel.de/wie-funktioniert-eigentlich-bluetooth/#comments Thu, 17 Jun 2021 14:56:40 +0000 https://www.wihel.de/?p=115796 Wie funktioniert eigentlich Bluetooth? | Nerd-Kram | Was is hier eigentlich los?

Bluetooth ist ja auch so eine Zaubertechnologie, die es gefühlt seit schon immer gibt, keiner so wirklich erklären kann, die aber sowohl gehasst als auch geliebt wird, weil sie teils recht störrisch funktioniert.

Geht zumindest mir immer mal so, wenn sich das Smartphone mit dem Auto verbinden soll, um CarPlay nutzen zu können, dafür aber mehrere Anläufe nötig oder auch das De- und Aktivieren des Bluetooth-Services nötig sind.

Überhaupt ist Bluetooth ja auch erstmal komisch, allein der Name … Blauzahn. Tatsächlich hat das aber historische Gründe und geht auf den dänischen König Harald Blauzahn zurück, der Teile Norwegens und Dänemarks vereint hat. Was dann ja schon wieder Sinn macht, Bluetooth vereint ja auch irgendwelche Teile durch seine Funkverbindung. Allerdings halt nicht immer stabil und irgendwie auch träge, wobei das nicht immer zwingend an der Verbindung liegen muss – so fair sollte man dann auch sein. Außerdem muss man auch mal anerkennen, dass Bluetooth bereits seit den 90er Jahren gibt und der Bums damit beinahe so alt ist wie ich. Und ich bin echt alt.

Ebenso muss man die Entwicklung an sich anerkennen. Gab es bei Version 1 noch erhebliche Sicherheitsprobleme, unterschiedliche Geräte waren gar nicht miteinander zu verbinden und eine Übertragungsrate von etwas mehr als 700 kbit/s ist zwar in Deutschland nach wie vor beinahe Standard (hauptsächlich auf die Geschwindigkeit bezogen, aber auch sonst sind wir ja nicht gerade Digital-Helden), reißt aber niemanden vom Hocker.

Mittlerweile sind wir immerhin bei 2 Mbit/s angekommen und es lassen sich sogar Richtungen von Geräten mit Bluetooth erkennen und visualisieren, was u.a. Apple mit den Airtags recht gut vermarktet.

So ungeil Bluetooth also ist, es ist auch irgendwie schon ein bisschen geil. Und Branch Education versucht jetzt noch zu erklären, wie Bluetooth so prinzipiell funktioniert:

A ton of your devices use Bluetooth to communicate wirelessly. But how does Bluetooth work? In this video, we’ll dive into the details of how your smartphone sends audio to your wireless headphones. Bluetooth is rather complicated and thus we’re going to use a number of analogies and tools to explain it fully.

Oder anders gesagt: Voodoo. Es ist immer Voodoo.

Eigentlich sagt man ja, dass ein Fahrrad so leicht und schmal wie möglich sein soll, damit man damit so schnell und einfach wie möglich fahren kann. Sieht man ja auch regelmäßig bei der Tour de France – das hat schon seinen Sinn, warum sowohl Fahrrad, Reifen als auch Fahrer gerade im seitlichen Profils beinahe kaum noch wahrzunehmen sind. So geil Reibung auch ist, beim Fahrradfahren will die eigentlich keiner haben, zumindest nicht im normalen Ausmaß (ganz ohne wäre zwar lustig, aber am Ende auch doof).

Allerdings gibt es bekanntlich auch Versionen, bei denen die Reifen deutlich dicker sind im Vergleich zu normalen Fahrrädern. Hab ich bis heute nie so ganz verstehen können, außer vielleicht dass damit ein bisschen mehr Stabilität einhergeht, aber Google sagt auch, dass man die Dinger gern nimmt, wenn man durch Sand oder Schnee fährt.

Jetzt kann man sich natürlich fragen, warum man ausgerechnet durch Sand oder Schnee mit dem Fahrrad fahren will, aber zu Schulzeiten bin ich auch bis in den tiefsten Winter mit dem Fahrrad gefahren. Ohne diese fetten Reifen, dafür nicht selten auch mal rutschend.

Will sagen: es kann schon Gründe geben und sei es einfach nur die eigene Dummheit – gerade ohne diese dicken Reifen.

Dem Ganzen die Krone setzt wohl aber BigWR mit seinem Bigfoot Bike auf. Natürlich eine Eigenkreation, aber ich würde mal behaupten: Dickere Reifen gibt es nirgendwo anders an einem Fahrrad zu sehen. Und damit kann man tatsächlich fahren, wobei ich meine Zweifel hab, dass das auf Dauer wirklich Spaß bringt. Oder nicht doch sinnlos anstrengend ist.

I show you how to make a Bigfoot bike with off-road tires. It is very cool sports, but you need a very strong body

Auf der anderen Seite: Isn Hingucker. Schade, dass man aber nicht sieht, wie sich das Ding in Kurven verhält.

Da isser ja endlich, der Sommer. So hätten wir vermutlich uns früher darauf gefreut und reagiert – mittlerweile ist das ja einfach nur belastend, wenn man Zuhause im Homeoffice vor dem Rechner sitzt und einfach nur zerfließt, weil man mal auf die Enter-Taste gedrückt hat.

Und wenn man sich mal anschaut, wie nass und kühl der Mai – zumindest in Hamburg – war, kann doch von normal schon gar nicht mehr die Rede sein oder? Mir ist das jedenfalls dann doch ein Stück weit zu extrem. Hitze, bei der man sich nicht mal mehr konzentrieren kann … dafür ist der Mensch einfach nicht gemacht. Aber das gilt ja auch fürs Fliegen und doch diskutieren wir darüber, ob 70€ für nach Malle zu viel sind oder nicht, insofern … mit Argumenten kommt man ja schon lange nicht mehr weit.

Immerhin weiß ich das frühe Aufstehen dadurch wieder ein bisschen mehr zu schätzen, denn dann sind nur läppische 11 Grad und das Arbeiten bei offenem Balkonfenster ist nicht nur so ruhig wie eh und je, das laue Lüftchen, dass einem um die Beine weht, ist auch äußerst angenehm. Und mittel- bis langfristig wird das sogar immer besser, denn vor ein paar Tagen hab ich erst gelesen / gehört, dass die Arktis viel früher eisfrei ist als gedacht. Bedeutet: Ein noch stärker verändertes Klima und somit noch mehr Gelegenheiten, morgens laue Lüftchen genießen zu können. Dass wir den Tag über dann einfach in den Wohnungen backen oder in Hamburg vielleicht schon direkt abgesoffen sind … steht auf einem anderen Blatt.

Spaß und Zynismus aber mal beiseite geschoben: Es könnte ja schlimmer sein und der Sommer soll ja auch ein bisschen warm sein. Nicht so sehr wie jetzt oder auch noch später (wir stehen ja erst am Anfang), aber Schnee wär halt schon krasser. Und so lernt man ja immerhin die kleinen Momente der Abkühlung mehr schätzen, die man sonst einfach so vorbeiziehen lässt.

Ja, sogar ein Spaziergang bei Gewitter in der Nacht ist da verführerisch. Da man aber allgemein bei Gewitter das Haus nicht verlassen soll, machen wir das einfach wieder auf die beste Art, die das 21. Jahrhundert zu bieten hat – virtuell:

Wer es ein bisschen lebensechter haben will, kann sich das Video ja in der laufenden Dusche anschauen. Nur so als Tipp.

Die einzige Tastatur, die man braucht | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Eigentlich sagt man ja, dass Rube Goldberg-Maschinen großer Quatsch sind. Eigentlich einfache Sachen auf möglichst komplizierte und viel zu lang dauernde Weise erledigen und dabei das Prinzip der Automatisierung – die ja eigentlich Dinge beschleunigen soll – ad absurdum führen … das ist eigentlich nicht cool. Besonders wenn man auch noch bedenkt, dass das Bauen dieser Maschine und das Austüfteln und Aufbauen von Winkeln, Abständen und Materialien noch mal ein Vielfaches länger dauert.

Und doch finden wir das nach wie vor immer spannend genug, dass wir uns zumindest die Ausführung jedes Mal anschauen. Liegt vermutlich am Domino-Day-Gen – diesen leider mittlerweile abgeschafften Feiertag haben wir ja auch immer wie die Blöden zelebriert und uns gefreut, dass irgendwelche Dödel wochenlang kleine Spielsteinchen aufgestellt haben, nur damit die am Ende irgendwer umstößt. Und wehe, das hat nicht so geklappt, wie geplant – dann sind Köpfe gerollt. Wortwörtlich (was auch erklärt, warum es den Domino Day nicht mehr gibt, denen sind einfach die billigen Arbeitskräfte ausgegangen).

Schwierig wird das Thema Rube Goldberg-Maschine im Kontext mit einem Weltkulturerbe und welches liegt da näher als die gute, alte Pizza? Eigentlich sollte man mit Pizza ja ohnehin nicht spielen, weil Pizza nicht nur Kultur, sondern Lebensgefühl und vermutlich einfach Gott in physischer Form ist. Die Verbindung mit etwas eigentlich sinnlosem, das grenzt schon sehr stark an Frevel – aber aufgrund der Natur der Rube Goldberg-Maschine und eben dem verdammten Domino Day-Gen müssen wir auch hier stillschweigend und irgendwie fasziniert zuschauen:

This machine uses a toy train to make a pizza automatically. No need to lift a finger!

Eigentlich eine gute Idee und automatisch belegte Pizza ist ja auch erstmal nicht verkehrt … aber bin nur ich das oder ist da einfach viel zu wenig Käse drauf? Darf sich das dann überhaupt Pizza nennen? Ganz gefährliches Pflaster, auf dem wir uns hier bewegen …

Ich wird nicht müde, weiter dafür einzutreten und zu kämpfen, dass Pinguine die besten und am meisten unterschätzten Vögel auf diesem Planeten sind. Und warum? Weil sie weiterhin unfassbar gut darin sind, zu verbergen, dass sie doch fliegen können.

Denn wenn wir schon behaupten, dass South Park und auch die Simpsons all die Jahre sehr zuverlässig die Zukunft vorhergesagt haben, dann kann auch nur stimmen, dass Lisa Simpsons das größte Geheimnis der Pinguine aufgedeckt hat: Wenn sie sich unbeobachtet fühlen, fliegen sie eben doch. Weiß halt nur keiner, weil man sie ja dann beobachten müsste …

Und das zeigt dann auch, wie schlau diese Viecher sind, weil sie sich einfach nicht erwischen lassen. Hinzu kommt natürlich, dass sie unfassbar niedlich aussehen, aber auch teils sehr gruselig – man denke nur an das eine Bild, wo jemand einen Pinguinschnabel von innen fotografieren konnte und gezeigt hat, wie viele kleine komische Reißzähne (Stachel?) da drin platziert sind. Das wiederum hat aber nichts mit Heimtücke zu tun, sondern dient sicherlich nur der Selbstverteidigung – wenn man so niedlich aussieht, muss man sich besonders zu wehren helfen. Gab es nicht sogar einen Fall hier in Deutschland wo irgendwer einen oder zwei Pinguine aus einem Zoo geklaut hat?

Aber nicht nur für Niedlichkeit steht so ein Pinguin, sondern auch für Stressreduktion. Denn jeder vergisst den Ärger dieser Welt, wenn ein Pinguin auf einen zugewatschelt kommt. Und das wiederum in Verbindung mit einem unfassbar guten Kleidungsstil, von denen andere nur zu träumen wagen können – selbst wenn die Friseur ein wenig ab der Norm geraten ist, wie zum Beispiel der Felsenpinguin beweist (der leider gerade durch Boris Johnson mit fiesen Vergleichen zu kämpfen hat).

Was ich damit meine, zeigt das nachfolgende Video ziemlich gut:

Psycho, wer das nicht großartig findet.

Ich muss sagen, ich hab sehr lange gebraucht, bis ich kapiert hab, dass bei vielen Comedy-Serien und Shows die Lacher, die man immer mal wieder hört, gar nicht so echt sind, wie sie scheinen sollen. Gerade in den früheren Produktionen hat man sich gefühlt auch noch mehr Mühe gegeben, das zu verschleiern – zumindest kann ich mich dran erinnern, dass die Lacher bei „Eine schreckliche nette Familie“ immer anders klangen als überall sonst.

Wenn ich aber so darüber nachdenke, bei der Cosby-Show war das schon sehr auffällig, die steht ja aber auch aufgrund ihres Haupthauptdarstellers unter speziellem Licht.

Auf der anderen Seite muss man zu meiner Verteidigung mir auch zugutehalten, dass bei vielen der Shows ja tatsächlich Publikum anwesend ist bzw. war. Warum dann dennoch auf Dosenlacher zurückgegriffen wird, erschließt sich mir nur bedingt, könnte aber gut einfach mit der Sound-Qualität zusammenhängen. Womöglich gibt es die Lacher sogar im Studio zu hören, damit die Leute auch wissen, wann sie Lachen sollen und wann nicht – ein bisschen wie mit den Anzeigetafeln, wann man klatschen soll (die es auch heute noch gibt, zumindest als ich das erste und einzige Mal bei einer Lanz-Sendung im Publikum saß).

So sehr diese Lacher mittlerweile auch künstlich wirken und teils nerven – sie sind tatsächlich aber nützlich. Ging zumindest mir zuletzt so, als ich irgendwelche Formate gesehen hab, wo normalerweise Publikum vorhanden ist und man nicht auf Lacher aus der Dose zurückgriff. Es wird da teils wirklich schwer, in die richtige Stimmung zu kommen oder das Ganze auch als so lustig zu empfinden, wie es mal mit Publikum der Fall war. Der Mensch scheint tatsächlich ein Herdenlacher zu sein, der alleingelassen schnell die Orientierung verliert.

Und wessen Schuld ist das? Die von Charles Douglass. Der hat nämlich die Lacher vom Band quasi erfunden und als erster ein Gerät dafür gebastelt. Wie sich das für damals gehört noch schön mit Tonband, tatsächlich aber auch schon ziemlich durchdacht:

A behind the scenes look at a “laugh track” session with audio engineer Carroll Pratt for TV sitcom “Webster” in 1983. Pratt added “canned laughter” to TV shows using a custom “laff box” which he designed and built. Pratt began doing “laugh sweetening” in the late 1950s with Charley Douglass, developer of the original “laff box” sound effects device. By the 1980s Pratt’s company was providing prerecorded laughter for about 80% of all sitcoms on TV in the U.S.

Und doch gilt auch hier: Echte Lacher sind nach wie vor besser als der künstliche Kram vom Band.

What a time to be alive | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Es ist wirklich kein Wunder, dass Aliens einen großen Bogen um uns machen …

In Anbetracht der bereits gestiegenen und der weiterhin drohenden Preissteigerungen beim Sprit macht man sich natürlich Gedanken, wie man zukünftig nicht in den finanziellen Ruin fährt.

Das Ziel ist klar, wir sollen mehr E-Autos kaufen und fahren. Wenn man aber weiß, dass in Deutschland auch mit die höchsten Strompreise existieren, ist das eigentlich an Absurdität schon kaum zu überbieten. Dazu kommt natürlich die mangelhafte Ladeinfrastruktur, gegen die immer mehr vermehrt angeredet wird, die aber einfach nach wie vor für Mehrfamilienhäuser und einer wirklichen Autowende schlichtweg lächerlich ist. Aber Deutschland war ja schon immer ein Land, in dem man mit Verboten und anderweitigen Bestrafungen die Bevölkerung in Richtungen lenkt als durch Anreize und Vorzüge – weil wir halt auch einfach zu dumm sind, was das Erkennen selbiger angeht und wie das mit Freiwilligkeit und Vernunft eigentlich funktioniert.

Stattdessen laden wir uns Tank-Apps runter und schauen einfach, wann der Sprit am günstigsten ist – und fahren dann auch gern mal 50 Kilometer durch die Gegend, um 2 Cent zu sparen. Ich weise hier bewusst nicht auf die mitschwingende Dummheit hin.

Oder man macht es wie ChrisFix und versucht einfach an anderer Stelle den Spritverbrauch zu senken. Zum Beispiel, indem man einfach das Gewicht des Wagens reduziert – denn je leichter so ein Auto ist, umso weniger Sprit verbraucht es. Wirkt sich dann aber logischerweise negativ auf den Komfort aus, irgendeinen Tod muss man ja aber immer sterben:

How much weight can you remove from your car? Well in today’s video we take weight reduction to the next level and find out!

Und wenn wir schon dabei sind, dann platzier ich hier gern auch noch: Dieser allgemeine Autohass, der sich immer mehr in absoluten Verboten in Innenstädten, radikaler Reduzierung von Parkplätzen quasi überall äußert und das Fahrrad als Allheilmittel zu sehen … ich glaub da nicht dran. Bereits in Hamburg hat sich gezeigt, dass die existierenden Dieselfahrverbote kaum bis keinen Einfluss haben und diese Schwarz-Weiß-Denke hat noch nie funktioniert.

Aber vielleicht irre ich mich auch und die ohnehin leidenden Innenstädte blühen wieder auf … wenn halt keiner kommt, weil nur noch zu Fuß erkundbar.

Wenn man sich mal so richtig alt fühlen will, dann braucht man einfach nur mal schauen, wann die größten Film-Highlights der jüngeren Geschichte erschienen sind. Herr der Ringe ist da ein gutes Beispiel – war ja schließlich damals schon sehr gewaltig und hat bis heute in zahlreichen Bereichen Maßstäbe gesetzt.

Und wann erschien der erste Teil? Genau, 2001. Das sind einfach mal 20 verdammte Jahre. Oder anders ausgedrückt: Das ist beinahe eine komplette Generation, wenn man der englischen Wikipedia Glauben schenken mag, die sagt, dass eine Generation irgendwo zwischen 22 und 33 Jahren liegt.

So wirklich besser wird es mit den anderen Teilen auch nicht, denn die erschienen jeweils ein Jahr später, also 2002 und 2003 – was am Ende einfach bedeutet: Selbst wenn du im Erscheinungsjahr der Filme geboren wurdest und sie so noch nicht mal gesehen hast, bist du bereits jetzt schon mit der Schule fertig und stehst mit einem Bein im Berufsleben. Das ist schon krass.

Aber Herr der Ringe dient nicht nur dazu, sich alt zu fühlen, es beeindruckt auch nach wie vor beim Einsatz von Spezial-Effekten. Mittlerweile kommt ja so gut wie keine Serie und kein Film mehr ohne aus, was vor allem am Fortschritt der Technik liegt. Irgendwo ein Greenscreen hingepackt und schon stehen einem sämtliche Möglichkeiten offen.

Das gilt natürlich auch für Herr der Ringe, allerdings gab es dort auch jede Menge analoge Spezialeffekte. Halt weniger Computer, dafür wesentlich mehr Handarbeit. Und das noch mal so direkt zu sehen wie im nachfolgenden Video erklärt, macht nicht nur Bock, die Filme mal wieder zu schauen, sondern ist auch einfach nur beeindruckend:

Everybody has seen The Lord Of The Rings trilogy and marveled at the incredible scale of it all. Tremendous battles, massive magical creatures and of course the famous use of motion-capture for the creation of Gollum. These achievements were so brilliant that perhaps they have blinded us to other incredible work that in comparison has been hugely underdocumented.

Unfassbar, wie viel Aufwand da reingesteckt wird und das nicht selten für nur ein paar Minuten Screenzeit. Wow.

Nicht nur, dass die Politik bei der Bekämpfung der Pandemie ein ziemlich offensichtliches Versagen an den Tag legt, auch in Sachen Immobilien ist aus den bisherigen Lippenbekenntnissen nicht wirklich viel mehr geworden. Zumindest wenn ich mir die Immobilienpreise in und um Hamburg anschaue, halte ich den Wunsch nach „XYZ neue Wohnungen pro Jahr“ für ein pures Wahlkampfversprechen, dass den Kalorienverbrauch seiner Aussprache nicht wert ist.

Dahingehend ist auch „das Verbot“ der Grünen für den Bau neuer Einfamilienhäuser nicht gerade förderlich, aber die nehmen ja ohnehin gerade jedes Fettnäpfchen mit, dass sich ihnen bietet (und da mein ich nicht irgendwelche Lebensläufe, aber wer den Wahlkampf mit „wir erhöhen den Benzinpreis um X,Y €“ führt, stellt sich halt besonders dumm an). Was nicht heißt, dass sich die anderen Parteien besser anstellen …

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Viel schlimmer als Politik, die bereits scheitert ihre Versprechen auch nur ansatzweise umzusetzen, ist Politik, die ihre Versprechen umsetzt … dabei aber auch kläglich versagt. Was ich damit genau meine: der Berliner Mietendeckel.

Ob der sinnvoll war oder nicht, kann man gern an anderer Stelle diskutieren – mittlerweile ist er aber Geschichte. Was ja okay ist, gibt es sicherlich gute Begründungen dafür. Schlimm ist allerdings, dass nun Mieter mit horrenden Nachzahlungen konfrontiert sind und Menschen ganz klar vor dem Ruin ihrer Existenz stehen. Und das da noch niemand auf die Straße brandschatzen gegangen ist – so wie man das zum Beispiel aus Frankreich kennt – wundert mich dann doch stark. Das ist einfach katastrophal.

Aus der Perspektive ist das nachfolgende Video eigentlich sensationell und macht auf so vielen Ebenen einfach nur Sinn. Denn darin zeigt ein Typ, wer sich einfach eine Wohnung in einen Berg haut. Super aufwändig, im Prinzip aber das klügste, was man machen kann. Und abgesehen von womöglich fehlenden Fenstern einfach nur unfassbar schlau.

Big cities have many amenities and attractions, but it doesn’t compare to the calm of the countryside. This man grew tired of living in the big city and returned to his hometown, where he now uses all his knowledge and resourcefulness to dig a house in the mountains. Could you build something like this?

Handyempfang dürfte da drin allerdings schwierig werden. Würde mich dennoch über eine Room-Tour nach Fertigstellung freuen.

Achtet da mal zukünftig drauf – Nacken- und sonstige Schmerzen sind leicht zu vermeiden, oft reicht da schon die berühmte Russenhocke für ein paar Minuten aus.

Gesunde Körperhaltung – so wichtig | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

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Großartige Organspende-Werbung – Cole Sweeney, das größte A****loch der Welt https://www.wihel.de/grossartige-organspende-werbung-cole-sweeney-das-groesste-aloch-der-welt/ https://www.wihel.de/grossartige-organspende-werbung-cole-sweeney-das-groesste-aloch-der-welt/#comments Mon, 14 Jun 2021 14:26:48 +0000 https://www.wihel.de/?p=115675 Großartige Organspende-Werbung – Cole Sweeney, das größte A****loch der Welt | Werbung | Was is hier eigentlich los?

Eigentlich dürfte ich mich ja gar nicht mehr wundern oder aufregen und doch bekomm ich jedes Mal Puls, wenn ich wieder höre, was die Politiker dieser Welt für einen Mumpitz verzapfen. Ganz konkret lief gestern beim Brötchen holen im Radio, dass in den USA vollständig geimpfte keine Maske mehr tragen müssen und auch hierzulande die Schreie danach immer lauter werden – nur halt eben auch für noch nicht vollständig Geimpfte, die Zahlen sind ja niedrig genug.

Keine Ahnung, wann es passiert ist, aber scheinbar spielt es keine Rolle mehr, dass das Tragen von Masken vor allem andere Schützen sollte und nicht einen selbst. In Verbindung mit der Tatsache, dass noch gar nicht klar ist, ob auch Geimpfte das Virus weiterverbreiten – und sei es auch im geringeren Maße – zeigt das eigentlich nur mal wieder: Der Mensch ist echt schwer von Begriff wenn es ums Dazulernen geht und die Welt ist voller Arschlöcher.

Sobald der eigene Arsch im Trockenen ist, interessiert eigentlich nichts mehr, schon gar nicht die Rücksicht auf andere. Und warum? Wegen Wahlkampf. Und dabei fang ich ganz bewusst erst gar nicht davon an, dass es vielleicht auch einfach eine beschissene Idee ist, Geimpfte ohne Maske rumlaufen zu lassen und so äußerlich erkennbar die Bevölkerung zu stigmatisieren.

Das gilt aber nicht nur beim Impfen so, da reicht auch jeden Morgen der Blick aus dem Fenster auf den Parkplatz, der regelmäßig von Helikoptereltern gekapert wird, damit das eigene Balg nicht 5 Schritte zu viel machen muss. Ich kann mir gar nicht genug Hände und Finger wünschen um zu zählen, wie viele Idioten da jedes Mal auf den Parkplatz fahren, aber dann gleichzeitig die Ein- und Ausfahrt versperren, denn … wen interessiert schon, was vor und hinter einem abgeht. Hauptsache man kann seinen eigenen Scheiß machen.

Insofern ist Cole Sweeney – im nachfolgenden Clip als das größte Arschloch der Welt dargestellt – eigentlich in guter Gesellschaft und ein gar nicht mal so seltenes Phänomen, wenn auch schon recht stark ausgeprägt.

Aber wenn für ihn Hoffnung besteht, dann vielleicht auch für den Rest …

The World’s Biggest Asshole is a Great Commercial with an unexpected Twist. A definite Must See…

Großartiger Spot!

Bekanntlich ist man ja immer erst hinterher schlauer und so ging es mir schon mal bei einer Sonnenfinsternis vor vielen, viele Jahren – ich könnte jetzt nachschlagen, wann das genau war, bin aber ehrlicherweise zu faul.

Was ich aber weiß: In den Medien wurde über nichts anderes mehr geredet, außer dass man da gefälligst nicht einfach so reinschauen, sondern eine dieser speziellen Brillen tragen sollte. Und dass ich verdammt jung war. Und wie unfassbar kalt das dann wurde, als die Sonne verdeckt war, weil das halt doch schon sommerlich und eben eine totale Sonnenfinsternis war, die man ja nur alle paar hundertmillionentausend Jahre miterleben kann.

Was auch bedeutet: Ich wusste eigentlich gar nicht, wie bedeutend das geschichtlich gesehen war, weil es eben sehr viel mehr Menschen gab und geben wird, die sowas nicht sehen im Vergleich zu denjenigen, die es mitbekommen haben. Und ich war einer davon.

Was mich zu dem Gedanken bringt, wie klein das eigene Licht doch ist, weil man eben nur selten versteht, ob man hier gerade bei einem geschichtsträchtigen Ereignis dabei ist oder nicht. Klar, es gibt auch Ausnahmen wie eine Pandemie – da dürfte jedem klar sein, dass das mal in den Geschichtsbüchern landet und man ein Teil davon ist, wenn auch nicht namentlich genannt. Umso bescheuerter wirken dann die, die sich bei diesem Ereignis wie die letzten Trottel verhalten und … oh man … das sind mal echt viele.

Letzte Woche gab es nun mal wieder eine Sonnenfinsternis, wenn auch hier in Deutschland nur partiell … und ich habs einfach komplett vercheckt. Ich mein, ich wusste vorher davon, mir ist aber erst hinterher aufgefallen, dass der ganze Spuk schon wieder vorbei ist und ohne mich stattfand.

Und wo war ich? So richtig peinlich beim Kühlregal im real. Also glaub ich, auf jeden Fall haben wir unseren Wocheneinkauf erledigt. Aber hey – wer kann schon sagen, dass er so unfassbar cool ist, dass er lieber Tiefkühlpizza kauft als einem astronomischem Highlight beizuwohnen?

Ganz vielleicht ging es anderen aber auch so, sodass wir jetzt einfach noch mal gemeinsam quasi nachschauen, was da letzte Woche eigentlich abging. Das dann auch noch deutlich cooler, weil von verschiedenen Orten aus auf der Welt, sodass die Finsternis auch ein bisschen krasser ist, als wir das hier in Deutschland hätten sehen können:

Several countries got to experience a celestial phenomenon on Thursday as they witnessed a solar eclipse lighting up the skies in the northern hemisphere.

Timelapse footage from St. Catharine’s, Ont. captured a partial solar eclipse, creating a spectacular crescent which rose in the night sky and painted the sky red.

Solar eclipses occur when the moon moves across the face of the sun and blocks out some or all of the light emanating from it.

Other countries experienced a “ring of fire,” or annular, solar eclipse where the moon moves entirely over the sun but does not block out its light, leaving a thin ring of brilliance.

Bisschen schade, dass da eigentlich auch passende Musik im Hintergrund, die aber leider viel zu leise ist.

Die Grillsaison ist mittlerweile im vollen Gange und das gefällt mir sehr. Ich hab es sicherlich schon das eine oder andere Mal erwähnt, aber ich liebe es, draußen zu essen und dementsprechend bin ich ein großer Fan vom Grillen. Auch, wenn ich schon seit zwei Jahren kein Fleisch und Fisch mehr essen und immer noch viele Menschen ratlos sind, was man denn so vegetarisches grillen könnte, das über Grillkäse hinausgeht. Dabei gibt es so vieles, was man machen kann. Zucchini und Aubergine schmecken gegrillt zum Beispiel fantastisch. Genauso kann man Champignons füllen und grillen, grüner Spargel, Gemüse-Tofu-Spieße oder auch Kartoffeln.

Die Beilagen zum Grillen dagegen sind zumindest in meiner Familie eigentlich immer vegetarisch. Da stellt sich selten die Frage, was man denn bloß machen könnte und Ideen sind reichlich vorhanden. Es gibt aber auch wirklich unglaublich viele gute Salate, Dips und andere Beilagen, die man machen kann. Hervorragend eignen tut sich auch das heutige Rezept. Das ist nicht nur frühlingshaft frisch, sondern auch würzig und passt hervorragend zu allem Möglichen Grillgut.

Pasta-Salat mit Bärlauch-Kräuter-Pesto, Radieschen und Feta

Zutaten:

400 g Pasta
1 rote Zwiebel
1 Bund Radieschen
30 g Bärlauch
30 g Petersilie
30 g Schnittlauch
80 g Parmesan
200 g Feta
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Pasta in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung garen. Das Wasser abgießen und die Pasta auskühlen lassen. Den Parmesan fein reiben. Die Radieschen waschen, das Grün abtrennen, grob hacken und beiseite legen. Die Radieschen halbieren. Die Petersilie und den Schnittlauch waschen, trocken schütteln und grob hacken. Den Bärlauch grob hacken.
  2. Für das Pesto den Bärlauch, das Radieschengrün, den Parmesan und 2/3 von Petersilie und Schnittlauch in einen Mixer geben. Die geschälten Knoblauchzehen und etwas Olivenöl dazugeben. Gut pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Radieschen und die Zwiebel darin etwa 5 Minuten andünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Sobald die Pasta abgekühlt ist, mit dem Pesto vermengen. Den Feta zerkrümeln und damit zusammen mit dem angebratenen Radieschen den Pastasalat garnieren. Die restlichen Kräuter über den Salat streuen und servieren.

Guten Appetit!

Line macht Pasta-Salat mit Bärlauch-Kräuter-Pesto, Radieschen und Feta | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line macht Pasta-Salat mit Bärlauch-Kräuter-Pesto, Radieschen und Feta | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Bis vor ein paar Jahren hab ich das Grün von Radieschen eigentlich immer entsorgt. Mittlerweile versuche ich immer, es irgendwie anders zu verwerten. Sei es als Pesto oder auch einfach als Grün im Salat. Manchmal hat man mit dem Radieschengrün kein großes Glück und es wird schnell gelb, deswegen empfehle ich, es direkt nach dem Kauf zu waschen, trocken zu schütteln und dann entweder weiter zu verarbeiten oder einzufrieren.

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Das war meine Woche KW 23 / 2021 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-23-2021/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-23-2021/#comments Sun, 13 Jun 2021 16:07:34 +0000 https://www.wihel.de/?p=115669 Das war meine Woche KW 23 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?
Hund vor Blume

Puh ey, das war eine arbeitsintensive Woche und doch ist irgendwie gar nichts passiert – fühlt sich komisch an, wenn man eigentlich recht ausgepowert ist und doch irgendwie nichts zu erzählen hat, außer eben Meetings, Meetings und noch mehr Meetings. Insofern müssen wieder die besonders kleinen Dinge herhalten und die gab es zum Glück dann doch.

Highlights der vergangenen Woche

Das größte Highlight vorab: Ich hab es wieder geschafft, nicht ein vernünftiges Bild für diese Reihe hier zu schießen. Wär es nicht so trottelig, könnte man meinen, ich hätte einen Lauf und so trottelig das auch ist, er wird vermutlich noch weiter gehen. Aber Konstanz ist ja auch erstmal nichts schlechtes.

Ansonsten zeigt der Blick in den Kalender auf die zurückliegende Woche: Ich hab echt viel vor dem Rechner gesessen und trotzdem kaum gearbeitet. Immerhin der Dienstag sticht da aber ins Auge, denn es war seit langem mal wieder ein Tag, an dem ich nicht ein Meeting hatte – was tatsächlich auch Absicht war. Denn bei uns stehen Feedbacks an und die hab ich an dem Tag vorbereitet.

Das war meine Woche KW 23 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?
Hudn mit anderem Hund

Davor gab es aber erstmal einen Corona-Test, der für mich der erste war. Viel hab ich davon gehört, aber das selbst zu erleben ist ja noch mal was anderes und auch wenn das nur ein Schnelltest war, ist es doch noch mal eine gewaltige Nummer, wenn jemand irgendwas in die Nase schiebt. Nicht sonderlich tief, aber doch unangenehm. Und wofür? Einen fucking Friseurbesuch.

Aber auch der war sehr nötig, denn das letzte Mal war ich im November vorstellig und sah entsprechend auch aus, wie der letzte Dulli. Klar, ist auch ein bisschen witzig, wenn die Haare im Nacken langsam nach vorne wachsen – sieht am Ende aber einfach nur scheiße aus.

Freitag stand dann auch das Feedbackgespräch für mich an, was dieses Mal irgendwie komisch war. Oder besser gesagt: Komisch eigentlich nicht und irgendwie auch gar nicht so schlecht, aber aus unbekannten Gründen bin ich nun auch ein bisschen ratlos, wie die Reise weitergeht im Sinne von Weiterentwicklung, Aufstieg oder einfach Status Quo erhalten. Irgendwie ist das dieses Jahr mit den Feedbacks einfach verhext – erstaunlich in wie vielen Bereichen sich die Pandemie doch ungeahnt auswirkt.

Das war meine Woche KW 23 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?
Hund mit Stock

Ebenfalls ein Highlight, das eigentlich keines ist: Ich hab wieder mit Sport angefangen. Noch nicht so super regelmäßig wie vor der Impfung, aber es wird. Wäre dennoch besser, wenn das auch mal ein bisschen mehr Spaß bringen würde, aber einfach nur fett sein ist halt auch keine Alternative.

Highlights der kommenden Woche

Das dürfte vor allem schon mal der Werkstatt-Termin morgen früh sein – eigentlich absurd, weil das immer mit Geld ausgeben verbunden ist, aber ich mag auch das Gefühl danach, dass alles wieder ein bisschen heiler und intakter ist als vorher.

Ansonsten ist das Hauptthema der Woche OKRs, was ich eigentlich recht bescheiden finde, weils halt immer auch Marketing-Bullshit bedeutet und man schnell in so eine esoterische Ecke abdriftet, die zwar gut klingen kann, aber nur bedingt was mit der Realität zu tun hat.

Das war meine Woche KW 23 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?
Hund im Sonntags-Blues

Und am Wochenende steht der erste Hochzeitstag an, den wir ein bisschen größer feiern als man das vielleicht normalerweise macht, aber da die richtige Hochzeitsfeier in diesem Jahr endgültig der aktuellen Situation und Vernunftsgründen zum Opfer fiel (nur weil man etwas darf, heißt das nicht, dass es auch richtig ist), kommt da noch ein bisschen mehr Familie zusammen, von dem der Großteil auch schon durchgeimpft ist. Das wird bestimmt super, aber auch anstrengend.

Highlights von wihel.de

Bis dahin ist aber noch ein bisschen Zeit und wie jeden Sonntag sollten wir die verbliebenen Stunden nutzen, bevor die Maloche wieder alles abverlangt. Die Wahl dieses Woche besteht dann zwischen Fußball und den Highlights von wihel.de – nicht ganz einfach, aber wenigstens gibt es hier auf der Seite weder Fouls, noch Abseits. Das dürfte wenigstens ein paar von euch überzeugen in die Highlights der letzten 7 Tage zu schauen. Im Zweifel einfach in der Halbzeitpause.

01. Ein zusätzliches Auge für alle „Smombies“
02. Tutorial: Ultromedia Please – Das viel bessere Photoshop
03. Dänische Werbung: Helm tragen ist eine gute Idee!
04. Ernährungsfehler aufgedeckt
05. Eine entspannte Verfolgungsjagd durch Birmingham
06. Lifehack gegen Fruchtfliegen
07. Eine Maschine, die Baby-Gebrabbel übersetzt
08. Lifehack: Wie man garantiert nie verschläft
09. Line backt Zitronen-Cheesecake mit Erdbeeren und Blaubeeren
10. 24-Stunden Live-Webcams aus Hamburg, der Nordsee und mehr

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Fast so mysteriös wie das Bermuda-Dreieck: Das magische WC-Dreieck https://www.wihel.de/fast-so-mysterioes-wie-das-bermuda-dreieck-das-magische-wc-dreieck/ https://www.wihel.de/fast-so-mysterioes-wie-das-bermuda-dreieck-das-magische-wc-dreieck/#comments Fri, 11 Jun 2021 19:07:45 +0000 https://www.wihel.de/?p=115591 Und das zeigt dann auch direkt den Grund, warum ich öffentliche Toiletten stark zu vermeiden versuche (abgesehen von Raststätten bei längeren Fahrten sogar maximal erfolgreich bisher) und auch sonst einfach das heimische Klo am liebsten hab. Weil “sauber” und “kostenlos” einfach die beste Kombination ist …

Fast so mysteriös wie das Bermuda-Dreieck: Das magische WC-Dreieck | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

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L’aupaire – Boatman’s Call https://www.wihel.de/laupaire-boatmans-call/ https://www.wihel.de/laupaire-boatmans-call/#comments Fri, 11 Jun 2021 18:07:49 +0000 https://www.wihel.de/?p=113252 L'aupaire - Boatman's Call | Musik | Was is hier eigentlich los?

Zwei Jahre Zeit sind seit seinem letzten Album Reframing vergangen, mit dem L’aupaire das Publikum faszinierte, herausforderte und zum Perspektivwechsel einlud. Die Monate vor dem ersten „Lockdown“ beschreibt er als eine für ihn musikalisch erfüllende und wunderbar kreative Zeit, in der auch Ocean Girl, Flamenco und Bubbles entstanden sind. Das selbst gedrehte Video zu Ocean Girl nimmt mit auf eine spontane und sommerlich-leichte Reise an die Ostsee in einem alten Bus. Das Video zu Flamenco vermittelt die Leidenschaft und Schönheit des Tanzes, aber auch die Einsamkeit und Wehmut der Liebe.

Im neuen Musikjahr kehrt L’aupaire mit dem Akustik-Song Boatman’s Call zurück, benannt nach einem seiner persönlichen Lieblingsalben von Nick Cave. Der Song erzählt von zwei Liebenden, in der Anfangsphase ihrer Beziehung, die in Dauerschleife das Nick Cave Album “The Boatman’s Call” hören und alles scheint unendlich, ewig, unzerstörbar. „Ich liebe es, mit solchen Momenten zu spielen und diese aufzubrechen“, erzählt L’aupaire. „In meinen Songs cineastische Bilder und wechselnde Perspektiven einzubauen.”

Auch bei Boatman’s Call zieht L’aupaire das Publikum in seinen Bann und wiegt es in dem Ideal der unendlichen Liebe, um schließlich aufzulösen, dass es vorbei ist und nur die Erinnerung bleibt. Die Texte und Momentaufnahmen übertragen kleine Alltagsbeobachtungen in Gefühlsessenzen und wirken wie ein Konzentrat. Wer Boatman’s Call hört, wird mitgerissen in den Liebestaumel, der am Ende doch nur wie ein Traum scheint.

L’aupaire hat seine Stimme, seinen kreativen Weg gefunden und definiert. Dass Musik immer auch ein Stück den Jetzt-Zustand widerspiegelt und von Veränderung genährt wird, ist für L’aupaire Ziel und Reise zugleich. Die „DNA“ seiner Musik ist auch in der Umsetzung seines kreativen Schaffens zu finden: „Jeden Tag schreibe, komponiere, produziere ich – unterstützt aus einem wunderbaren Pool von Musiker*innen, Freund*innen, die mir Inspiration und Input geben und immer wieder fantastische Instrumente einspielen.“

Mit Boatman’s Call veröffentlicht L’aupaire eine bilderreiche Liebesgeschichte, berauschend, berührend, bewegend.

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Communions – Cupid https://www.wihel.de/communions-cupid/ https://www.wihel.de/communions-cupid/#comments Fri, 11 Jun 2021 14:16:47 +0000 https://www.wihel.de/?p=113250 Communions - Cupid | Musik | Was is hier eigentlich los?

Für sich allein stehend erinnert Cupid an den Indie-Rock mit Ecken und Kanten der Debüt-EP von Communions, die hoch gelobt wurde. In Cupid können wir spüren, was Pitchfork Communions‘ “ernsten Geist” nennt – Naivität, Unschuld, Romantik, Freiheit.

Cupid handelt von Befreiung und Unabhängigkeit, vom Loslassen der negativen Kräfte, die einen von der Liebe, die man für jemanden oder etwas besitzt, zurückhalten.” – Martin Rehof

Die zwei Rehof-Brüder, die den Kern von Communions bilden, präsentieren auf ihrem zweiten Album Pure Fabrication sehr viel reifere Perspektiven als zuvor – weil sie Intuition und Intellekt, Bauchgefühl und Bedeutungsvolles locker kombinieren, sie ihre Punkwurzeln aus dem Umfeld des Kopenhagener Mayhem-Clubs auch mit sehr viel eingängigeren Melodien.

Während Bird of Passage, der Opener des Albums, diese Themen einleitete und Splendour uns die Sicht der Band auf zerstörerische Liebe zeigte, zeigt uns Cupid, die dritte Single des Albums, nun Communions‘ Vision von naiver Liebe und Freiheit.

Inspiriert ist das neue Album von Communions nicht nur von persönlichen Erfahrungen der beiden Brüder, sondern auch von unterschiedlichsten Mythen und den ältesten Geschichten der Menschheit. Gut zehn Jahre ihrer Kindheit und beginnenden Jugend hatten die beiden Dänen in Seattle verbracht; erst dann zogen sie mitten in dieser so prägenden Lebensphase zurück nach Kopenhagen.

Während Pure Fabrication einerseits der Versuch ist, den eigenen Platz und das eigene Selbstverständnis durch die Linse von uralten Geschichten und Mythen zu definieren – aufmerksame Zuhörer*innen werden Spuren von Goethes „Faust“, Shakespeares „König Lear“, von Homers Sirenen und den Nornen ausmachen können, den schicksalsbestimmenden Wesen in der nordischen Mythologie –, ist der Longplayer insgesamt sogar noch mehr als das:

Es ist ein Blick von oben aufs Menschsein, eine Meta-Betrachtung der conditio humana.

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San Holo – IT HURTS! https://www.wihel.de/san-holo-it-hurts/ https://www.wihel.de/san-holo-it-hurts/#comments Fri, 11 Jun 2021 10:23:07 +0000 https://www.wihel.de/?p=113242 San Holo - IT HURTS! | Musik | Was is hier eigentlich los?

San Holos neues Album, bb u ok?, umfasst beeindruckende 20 Tracks und zeigt den Niederländer, wie er seinen eigenen, bahnbrechenden Weg geht, indem er als Künstler im Feld der elektronischen Musik analoge Instrumente einsetzt und u.a. mit der Rockband American Football und Rivers Cuomo von Weezer zusammenarbeitet. Vor ein paar (mehr) Tagen hat er die melodische und emotionale Single, IT HURTS! veröffentlicht, auf der sein unverwechselbarer Gitarrenstil einmal mehr zu hören ist und die ihn noch weiter in eine neue, alternative Richtung führt.

Über den Track sagt Sander: “Ursprünglich habe ich IT HURTS! über die Liebe geschrieben, aber wie vieles in meiner Musik ist es genauso auf das Leben im Allgemeinen anwendbar. Es gibt Höhen und Tiefen im Leben und viele Momente, die ‚wehtun‘. Das Leben kann hart sein. Das Leben kann hässlich sein. Aber es ist der Schmerz, der alles ‚echt‘ macht, ob es nun der Schmerz ist, der aus der Liebe kommt, oder die Kämpfe des Lebens im Allgemeinen. Manchmal ist es besser, Schmerz zu fühlen, als gar nichts zu fühlen. Alles formt dich zu dem, was du bist – das Gute und das Schlechte.”

IT HURTS! ist die zweite Singleauskopplung aus dem neuen Album und folgt auf das kürzlich veröffentlichte find your way, das hierzulande u.a. von DJ Mag Deutschland, Bayern 3, NDR N-Joy, SWR Das Ding, SR Unser Ding und Musikfreitag und international von Billboard, NME Japan und EDM.com unterstützt wurde.

Der Track ist eine Ode daran, in schwierigen Zeiten optimistisch und positiv zu bleiben – ein Thema, das sich durch das gesamte Album zieht. San hat kürzlich auch ein beeindruckendes Video zu find your way veröffentlicht, bei dem THUNDERLIPS Regie geführt haben, ein mehrfach ausgezeichnetes Duo aus Auckland, Neuseeland, das bereits mit Größen wie Two Door Cinema Club zusammengearbeitet hat. Die auffälligen und ungewöhnlichen Visuals sind eine hypnotisierende, von den 80ern inspirierte Reise hinter die Kulissen traumhafter Filmsets und Studios, die den neuen, an Alternativ-Indie angelehnten Sound von San Holo auf dem kommenden Album widerspiegelt.

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Gigi D’Agostino, Vize, Emotik – Never Be Lonely https://www.wihel.de/gigi-dagostino-vize-emotik-never-be-lonely/ https://www.wihel.de/gigi-dagostino-vize-emotik-never-be-lonely/#comments Fri, 11 Jun 2021 06:14:29 +0000 https://www.wihel.de/?p=113238 Gigi D'Agostino, Vize, Emotik - Never Be Lonely | Musik | Was is hier eigentlich los?

Für diese Aufgabe haben mehrere Generationen Dance-Kompetenz an den Reglern gesessen: Keine Geringeren als Gigi D’Agostino, Vize und Emotik haben sich vorgenommen, mit einem Track verlorene Seelen zu retten. Selbstverständlich findet die Erlösung namens Never be lonely standesgemäß auf dem Dancefloor statt: Bei Play geht direkt die Sonne auf und Never be lonely hebt mit warmen Beats und supereingängiger Hook ab. Für breites Grinsen und einen reibungslosen Flug sorgt das Gipfeltreffen dreier echter Experten in ihrem Fach.

Das italienische Genie Gigi D’Agostino wurde Ende der 90er Jahre durch globale Hits wie The Riddle oder L’Amour Toujours berühmt und ist bis heute erfolgreich: Zuletzt verzeichnete sein Track In My Mind eine Milliarde Spotify-Streams und über 800 Millionen YouTube-Views und 2020 sorgte Hollywood für insgesamt 70 Millionen Streams bei Spotify und 65 Millionen YouTube-Views. D’Agostino hat monatlich zehn Millionen Spotify-Hörer, 100.000 weitere Fans folgen der Dance-Ikone auf Instagram. Über Never be lonely sagt er: „Die Kollaboration mit Vize und Emotik hat mir extrem gut gefallen. Die Fusion unserer musikalischen und emotionalen Erfahrungen haben diese magische Alchemie erst möglich gemacht. Es ist wie im Märchen: Durch Musik und die Kraft unserer gemeinsamen Emotionen sind wir vereint und hoffentlich niemals allein.“

Vize melden über 800 Millionen Streams bei Spotify und haben sowohl die deutsche als auch die europäische Szene mit Remixes und Produktionen für Namen wie Sam Feldt, Dimitri Vegas, Imanbek, Alle Farben oder Felix Jaehn geprägt. Zuletzt veröffentlichten sie mit Paradise für Joker Bra & Leony einen weiteren Top-5-Hit und arbeiteten mit dem norwegisch-britischen Produzenten Alan Walker zusammen. White Lies, die Kollaboration mit der Band Tokio Hotel läuft aktuell als Titelsong der neuen Staffel von Heidi Klums TV-Show „Germany’s Next Topmodel“. Zu Never be lonely erklären Vize: „Gigi D’Agostino ist eine lebende Legende. Es war das reinste Vergnügen mit ihm und dem unglaublichen Emotik zu arbeiten. Natürlich hätten wir uns lieber persönlich getroffen, aber durch die Musik waren wir trotz der Distanz verbunden. Der Titel des Tracks spricht für sich – gerade in diesen Zeiten sollte sich niemand einsam fühlen.“

Der geheimnisvolle neue Superheld der Szene, Emotik, von dem niemand weiß, von wo aus er seine Tracks in die Welt schickt, ergänzt das Triumvirat: „Es war eine große Ehre, gemeinsame Sache mit diesen beiden Legenden aus zwei Generationen zu machen: Gigi D’Agostino mit seinen großartigen, zeitlosen Melodien und Vize mit ihren unfassbaren Drops. Werden wir es schaffen, unsere Mission zu erfüllen und die verlorenen Seelen zu retten?“

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Ernährungsfehler aufgedeckt https://www.wihel.de/ernaehrungsfehler-aufgedeckt/ https://www.wihel.de/ernaehrungsfehler-aufgedeckt/#comments Thu, 10 Jun 2021 18:06:24 +0000 https://www.wihel.de/?p=115536 Jetzt wird mir so einiges klar … Würde dann gern eine Rudermaschine gegen eine LKW-Ladung voll Kinderriegel tauschen wollen …

Ernährungsfehler aufgedeckt | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Ich bin ehrlich: Ich hab bis heute den Hype um Funko Pop-Figuren nicht verstanden. Nee, anders: Ich hab nicht verstanden, warum Leute da unfassbar viel Geld investieren und dann mit den Figuren nichts machen, außer sie in ihrer Verpackung irgendwo an Wände zu stellen.

Ich mein, ich versteh ja, dass Leute was sammeln. Hab ich auch schon mehrfach gemacht und mich dann irgendwann wieder von den Sachen getrennt, weil es halt Platz weg nimmt, zeit- und vor allem Geld-intensiv ist und Wertsteigerungen … naja, ist halt schwer, mit sowas wirklich gut Geld machen zu können. Was ja vermutlich ohnehin nie der eigentliche Antrieb sein sollte, ich will mir aber auch nicht vorstellen, dass Leute Briefmarken sammeln, weil Briefmarken so unfassbar geil sind. Sind sie nicht.

Und Funko Pop ist halt noch mal aus dieser speziellen Ecke, die einfach sehr viele Leute sehr geil finden, aber vermutlich weiß keiner so wirklich warum. Ist es die Niedlichkeit? Oder dass es mittlerweile einfach so unfassbar viele pop-kulturelle Figuren gibt? Oder ist das sowas verstecktes wie „kostet halt schon einiges, aber guck mal wie geil ich bin, weil ich mir so viele leisten kann“? Ich weiß es wirklich nicht, würde es aber gern mal verstehen wollen – vielleicht lohnt sich der Einstieg ja doch noch.

Oder halt auch nicht, denn vermutlich wird niemand an die Leistung von David Mebane kommen. Denn der hat angeblich die größte Funko Pop-Sammlung der Welt, mit mehr als 7.000 Figuren – selbstverständlich noch immer verpackt.

Angeblich kauft er so 20 bis 30 Stück davon pro Woche und irgendwie hab ich auch schon wieder gar keine Lust zu fragen, was das soll und woher der eigentlich die ganze Kohle nimmt. Oder wohin das mal führen soll …

David Mebane from Knoxville, Tennessee has only been collecting Funko Pops since 2014 but he purchases between 20 and 30 per week!

He has now amassed the largest collection of figures in the world, with an official total of 7,095.

Dennoch das deutlich bessere Hobby als … keine Ahnung … nackt auf einem Baum zu hocken und ein Uhu sein zu wollen. Oder so.

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24-Stunden Live-Webcams aus Hamburg, der Nordsee und mehr https://www.wihel.de/24-stunden-live-webcams-aus-hamburg-der-nordsee-und-mehr/ https://www.wihel.de/24-stunden-live-webcams-aus-hamburg-der-nordsee-und-mehr/#comments Thu, 10 Jun 2021 10:39:02 +0000 https://www.wihel.de/?p=115529 24-Stunden Live-Webcams aus Hamburg, der Nordsee und mehr | Travel | Was is hier eigentlich los?

Gibt es eigentlich noch diese Sendungen, vornehmlich auf irgendwelchen süddeutschen Sendern, auf denen gerade morgens irgendwelche Schlager-Dudel-Musik läuft und man sich Berge anschauen kann?

Klassisches Füllfutter, um das Programm vollzubekommen oder auch einfach der wortloseste Wetterbericht der Welt. Ich hab bis heute nie verstanden, wer sich sowas anschaut, aber naiv wie ich bin, will ich einfach glauben, dass es genug gibt, dass das all die Jahre überlebt hat. Also falls es das noch gibt – ich möchte ehrlicherweise nicht nachschauen.

Tatsächlich kann ich aber verstehen, dass Leute gern mal ein bisschen in der Welt rumgucken wollen, wie der Tag an anderen Orten beginnt und verläuft, gern auch mit Musik – nur eben nicht in Süddeutschland mit dieser Traditionsmusik. Spricht für sich, das ich das nicht mal richtig benennen kann.

Ich bin da eher Fan von Meer, gern Nordsee, aber auch Ostsee – Hauptsache Wasser, weil Wasser halt gut ist. Irgendwie beruhigend und entspannend, aber auch ein bisschen furchteinflößend, wenn man denn mal dort ist und so gar kein Land mehr sehen kann. Ich mein, es braucht dann nicht viel, dass man ganz schnell am Arsch ist.

Aber auch ein Blick auf meine Wahlheimat Hamburg ist immer gern mitgenommen, weil man ja doch den ganzen Tag eher in seinem eigenen kleinen Kosmos verweilt. Ein kleiner Blick ein paar Kilometer weiter kann selbst da schon spannend sein.

Und dank dem livespotting-Kanal auf YouTube bekommt man genau das – Einblicke in andere Orte, quasi 24 Stunden am Tag, gepaart mit einigermaßen annehmbarer Musik. livespotting ist eigentlich ein Live-Streaming-Anbieter, der sich halt darum kümmert, das Kunden halt Live-Streams ins Netz bekommen. Nicht so richtig spannend ehrlich gesagt, finde aber das Marketing über den Kanal quasi im Sinne von „so könnte es aussehen“ durchaus gelungen:

Mixed streams from Hamburg City..

Borkum, Juist, Norddeich HDG, Norddeich Hafen, Norddeich Drachenwiese, Greetsiel, Wangerooge, Neuharlingersiel Hafen Ost, Neuharlingersiel Hafen West, Neuharlingersiel Panorama, Dangast, Wangerooge, Borkum Nordseeaquarium, Helgoland, NOK Brunsbüttel, Friedrichskoog, Büsum Hauptstrand, Büsum Museumshafen, Büsum Lagune, Kampen, Rantum, Westerland

Eckernförde, Helgoland, NOK Kiel, Laboe, Kühlungsborn, Marina Kühlungsborn, Warnemünde, Alter Strom Warnemünde, Rügen, Sassnitz, Wiek, Kröslin

Kommt übrigens besonders gut, wenn es schon dunkel ist oder der Tag mit gutem Wetter beginnt.