:: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Sat, 27 Nov 2021 10:22:57 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.8.2 Zum Glück können Kühe nicht fliegen https://www.wihel.de/zum-glueck-koennen-kuehe-nicht-fliegen/ https://www.wihel.de/zum-glueck-koennen-kuehe-nicht-fliegen/#comments Fri, 26 Nov 2021 20:13:21 +0000 https://www.wihel.de/?p=122339 … sähe aber nicht nur irgendwie sehr komisch aus, ich stell mir das auch unfassbar unpraktisch vor – so eine Kuh ist ja schon recht groß, da dann noch Flügel dran … allerdings hätte man dann vielleicht auch immer Milch auf Abruf und so frisch wie nur möglich …

Zum Glück können Kühe nicht fliegen | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

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Everdeen – Heart Shaped Gutter https://www.wihel.de/everdeen-heart-shaped-gutter/ https://www.wihel.de/everdeen-heart-shaped-gutter/#comments Fri, 26 Nov 2021 19:06:20 +0000 https://www.wihel.de/?p=120067 Everdeen - Heart Shaped Gutter | Musik | Was is hier eigentlich los?

Das hier ist für die Träumer. Für die Kämpfer. Für all die, die immer noch auf das Licht am Ende des Tunnels warten. Nach dem Chaos von den letzten zwei Jahren, die Jahre der geplatzten Träume und durchkreuzten Pläne, treten Everdeen auf den Plan und versorgen uns mit etwas, das wir so sehr gebraucht haben: Pure, ungefilterte Emotion. In Songform.

Und auch wenn alles andere den Bach runtergehen sollte, dann haben wir ja immer noch diese Arznei namens Stay, ein Album mit einem fast schon prophetischen Titel in diesem seltsamen Jahr, in dem alles zum Stillstand kam.

Nachdem sie in den letzten Jahren mehr als nur ein wenig Aufsehen in der erblühenden Indie-Szene Süddeutschlands generieren konnten, sind Everdeen jetzt bereit für den nächsten Schritt. Der wird aber eher zum Sprung: Mit Stay entledigen sie sich endgültig der Rolle der melancholischen, introvertierten Indie-Tagträumer und zeigen uns stattdessen ihr wahres, weltoffenes Gesicht. Zwischen kosmopolitischer Chuzpe und jener schwer greifbaren Sehnsucht gabeln auf dem Weg zahlreiche neue Einflüsse und Aromen für ihren jenseitigen Indie Rock auf und segeln entschlossen einem neuen Horizont entgegen.

Geschah natürlich nicht alles von heute auf morgen. Gegründet im sonnengetränkten San Francisco von US-Amerikaner Ian Stahl und der türkisch-deutschen Sängerin Sümeyra nachdem sie aus London an die Westküste der Vereinigten Staaten gezogen war, fand sich das Duo bald darauf in Stuttgart wieder. Hier trafen sie mit Schlagzeuger Thommy Mross und Bassisten Daniel Pflumm zusammen, mit dem sie ihren Sound reifen und gedeihen ließen. Wie es sich für ein wahrhaft interkontinentales und interkulturelles Quartett gehört, machte sich dieser Sound nie von einem bestimmten Ort abhängig und zielt eher auf internationale Standards ab, wie sie in Großbritannien oder Skandinavien aufgestellt werden. Stay zeigt die drei dabei, wie sie ihren gespenstischen, melancholischen Mikrokosmos verlassen und nach etwas Größeren, Universellerem streben. „Diese Veränderung in unserem Klangbild passierte vollkommen natürlich und hat überwiegend mit unseren eigenen Hörgewohnheiten zu tun“, erklärt Ian. „Wir wollten Songs schreiben, die wir selbst gern live hören würden.“

Das macht Stay nicht nur zu ihrer bislang stärksten Veröffentlichung; es ist zugleich ihr ergreifendstes, überzeugendstes Werk, ein Werk, das sich in triumphierenden, überwältigenden Soundwällen über seine Hörer ergießt. „Mit unserem Songwriting wollen wir die Geschichten unserer Lyrics unterstreichen. Das tun wir am liebsten, indem wir pure Euphorie entfesseln, die die Hörer bestenfalls direkt in die Brust trifft“, so Ian. „Unser Bedürfnis nach Katharsis durch Musik zwingt uns allerdings dazu, immer wieder neue Klangfelder zu erforschen und immer wieder andere Arrangements auszuprobieren.“

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Rebecca Lou – Bad Heart https://www.wihel.de/rebecca-lou-bad-heart/ https://www.wihel.de/rebecca-lou-bad-heart/#comments Fri, 26 Nov 2021 15:42:14 +0000 https://www.wihel.de/?p=120064 Rebecca Lou - Bad Heart | Musik | Was is hier eigentlich los?

Nach den ersten beiden Singleauskopplungen Lovesick und The Destroyer hat Rebecca Lou mittlerweile ihren dritten Doom-Pop-Kracher Bad Heart veröffentlicht. Der Song thematisiert das Nein sagen zu Personen um sich selbst zu schützen.

Bad Heart, sowie das neue Album Heavy Metal Feelings, behandelt das Ausbrechen von alten Gewohnheiten und Beziehungen die einem nicht gut tun. Die neue Single wird von einem treibenden Bass getragen und so zu einem echten Doom-Pop-Hit vorangetrieben.

Musikalisch bewegt sich Rebecca Lou, die von ihren Fans besonders für ihre ungestüme, direkte Art, ihren brachialen, aber doch irgendwie lieblichen Sound gefeiert wird, durch eine ganz eigene GenreTransformation. Dabei kombiniert sie massiven Heavy-Metal-Drums und -Gitarren mit einem zuckersüßen Pop-Beat, der den Doom-Pop Track perfekt vorantreibt.

Lou über ihre neuen Songs: Wie der Phönix aus der Asche, macht sie sich auf den Weg zurück zur eigenen Stärke und Haltung und erzählt auf dem im Oktober erschienen Album Heavy Metal Feelings selbstreflektiert über die eigenen Geschichten und Emotionen. Damit schafft sie eine Authentizität, die ihrer Hörerschaft die Einladung schenkt, sich zu identifizieren und für ein selbstbestimmtes Leben aufzustehen.

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All The Luck In The World – Only Avenues https://www.wihel.de/all-the-luck-in-the-world-only-avenues/ https://www.wihel.de/all-the-luck-in-the-world-only-avenues/#comments Fri, 26 Nov 2021 11:22:06 +0000 https://www.wihel.de/?p=120061 All The Luck In The World - Only Avenues | Musik | Was is hier eigentlich los?

“Finally found what has to be one of the simplest but most beautiful of songs, thank you” schrieb jemand vor 7 Jahren unter das YouTube-Video zum Song Never. Jetzt melden sich All The Luck In The World mit dem eindrucksstarken Song Only Avenues zurück – inklusive Tour-Ankündigung und neuem Album.

Only Avenues ist ein Beispiel für die komplexen Kompositionen, die uns auf How The Ash Felt erwarten, und eine Meditation voll von so kryptischer wie persönlicher Poesie, die von einem Buchladen in einem Ort namens Waverly über einen leeren Zug bis zu einer Hochbahn führt, nur um am Ende einzusehen: “We’re only avenues halfway down the high line.” Ein Song, der ein bisschen so klingt, als wäre Alt-J Readioheads “How to Disappear Completely” eingefallen.

Das Video zu Only Avenues zeigt die Straßen von Marseilles – mal mehr, mal weniger belebt. Dazwischen Sequenzen der Band, musizierend und sich gemeinsam als Einheit ihren Weg durch ein Gestrüpp aus Straßen und Wegen bahnend. Ein Meer an Eindrücken, alleine und klein sein in einer anonymen, überwältigenden Umgebung und doch seinen Halt finden durch zwischenmenschliche Begegnung. Dazu die Musik, die spielend leicht in der Lage ist, Gefühle in einem zu wecken, von deren Existenz nicht einmal das Unterbewusstsein zuvor Notiz genommen hatte.

Die drei irischen Songwriter und Multi-Instrumentalisten Neil Foot, Ben Connolly und Kelvin Barr kennen sich seit Schulzeiten, schreiben ebenso lange schon gemeinsam Musik und zogen vor kurzem aus der beschaulichen irischen Provinz nach Berlin. Und während ein Umzug in die Hauptstadt für nicht wenige ein Kipppunkt wäre, ab dem man so gar nichts mehr auf die Kette bekommt, beweist die Band auf ihrem neuesten Album How The Ash Felt das exakte Gegenteil: Offenbar haben die drei in Berlin nicht nur ein neues Zuhause, sondern auch eine neue Form des künstlerischen Zusammenlebens- und -arbeitens gefunden, innerhalb derer sie ihren Sound, ihre musikalische Vision entscheidend weiterentwickeln können. ´

Natürlich drängt sich gleich der Gedanke auf, dass hier auch die Corona-Pandemie und das, was sie mit uns gemacht hat, verhandelt wird: Denn Einsamkeit, Verlust und Verunsicherung sind ja neben allem anderen zentrale Themen von How The Ash Felt, dass sich – auch das stärker als seine Vorgänger – ein wenig internationaler anfühlt: Die Songs spielen in New York City, in Frankreich, der Ostküste Irlands und, natürlich, in Berlin. Doch Pandemie hin oder her, in How The Ash Felt geht es aber auch darum, sich seinen Gefühlen zu stellen und einzusehen, dass man den eigenen Geistern manchmal eben nicht entkommen kann.

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Lost Frequencies – Where Are You Now https://www.wihel.de/lost-frequencies-where-are-you-now/ https://www.wihel.de/lost-frequencies-where-are-you-now/#comments Fri, 26 Nov 2021 07:15:10 +0000 https://www.wihel.de/?p=120059 Lost Frequencies - Where Are You Now | Musik | Was is hier eigentlich los?

Nach der Veröffentlichung seines Tracks Rise im Frühjahr, steht Lost Frequencies mit 10 Multi-Platin-Singles, über 13 Millionen monatlichen Hörern und Milliarden Streams allein auf Spotify weiterhin an der Spitze der globalen elektronischen Musikszene und hat erst kürzlich seine neue Single Where Are You Now released. Mit dabei ist als Feature der britische Singer-Songwriter Calum Scott, der durch die Talentshow “Britain’s Got Talent” bekannt wurde, bevor er einen #2 Charthit und ein Top4 Album in UK landete und von namhaften Persönlichkeiten wie Girlgroup Little Mix oder Hollywood Schauspieler Ashton Kutcher supportet wurde. Where Are You Now beginnt mit einer mitreißenden, einladenden Melodie, die von Calum Scotts rauer Ausnahmestimme und Lost Frequencies vielschichtigen Beats und unerschütterlicher Bassline vervollständigt wird. Bei den Lyrics hat außerdem kein geringerer als Michael-Patrick Kelly an der Single mitgewirkt.

Ich bin super aufgeregt meine neue Kollab mit Calum Scott mit der Welt zu teilen und bin froh, dass wir zusammenarbeiten konnten, da er mich bereits zuvor gebeten hatte seinen Track ‘Dancing On My Own’ zu remixen. Das hat damals leider nicht funktioniert, daher bin ich umso glücklicher, dass wir jetzt an diesem neuen Track „Where Are You Now“ zusammenarbeiten konnten. Calum hat die Vocals unglaublich gut aufgenommen und ich kann es kaum erwarten die Nummer live zu spielen. Ich hoffe jeder wird ihn genauso lieben wie ich!

Lost Frequencies hat sich auch als Solokünstler behauptet, was sowohl seine Streaming-Zahlen als auch die vielen Liveshows beweisen – wie z.B. Auftritte auf den Hauptbühnen des Tomorrowland- oder des EXIT-Festivals, wo er als „meistgebuchter Festivalkünstler 2019“ geehrt wurde und Künstler wie The 1975 abgehängt hat. Ebenso eindrucksvoll sind seine Headliner-Touren, die eine gekonnte Balance zwischen seinen DJ-Sets und den „Lost Frequencies Live“-Performances mit kompletter Live-Band dokumentieren und ihn über die Grenzen der USA und Europa hinaus geführt haben. Auch Remixes für Künstler wie LSD, Miley Cyrus, Ellie Golding und viele andere unterstreichen: Ob es darum geht, dem Sturm zu trotzen oder selbst der Blitz zu sein.

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Und wir dachten, Friseurläden wären schlimm … https://www.wihel.de/und-wir-dachten-friseurlaeden-waeren-schlimm/ https://www.wihel.de/und-wir-dachten-friseurlaeden-waeren-schlimm/#comments Thu, 25 Nov 2021 19:08:01 +0000 https://www.wihel.de/?p=122287 Puh ey. Die müssen schon einen echt verdammt guten Döner machen, um noch ernst genommen werden zu können …

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More Than Just Parks – Digital in die Natur https://www.wihel.de/more-than-just-parks-digital-in-die-natur/ https://www.wihel.de/more-than-just-parks-digital-in-die-natur/#comments Thu, 25 Nov 2021 15:09:29 +0000 https://www.wihel.de/?p=122282 More Than Just Parks – Digital in die Natur | Travel | Was is hier eigentlich los?

Könnte das hier der Anfang einer sehr merkwürdigen Reihe sein? Vielleicht, denn sowohl vor 3 Jahren als auch vor 6 Jahren hatte ich schon mal jeweils ein Video des YouTube-Kanals More Than Just Parks – es bietet sich also an, alle 3 Jahre einfach wieder ein Video in einen Beitrag zu packen, wobei vermutlich niemand so wirklich auf dem Schirm haben wird, dass das eine Reihe ist. Verdammte schnelllebige Gesellschaft aber auch …

Bei More Than Just Parks ist der Name Programm: herrliche Naturaufnahmen, die weit über den Besuch in einem Park (wobei hier bestimmt auch irgendeine Anspielung auf Nationalparks inkludiert ist) hinausgehen.

Und da die Zeichen ja gerade ohnehin wieder auf Lockdown stehen, finden wir uns vermutlich in zwei, drei Wochen in der Situation wieder, wo man einfach Zuhause bleiben soll, maximal zur Arbeit und Einkaufen raus darf und ansonsten zusehen muss, wie man die Zeit totgeschlagen bekommt. Spazierengehen hat sich da ja als Trend durchgesetzt – oder halt eben die digitalen Ausflüge, während man selbst auf der Couch einfach fett wird.

Oder vielleicht auch nicht, denn ehrlicherweise dachte ich schon, dass die Große Koalition dafür steht, einfach alles auszuhalten, nichts zu tun und mal zu schauen, wie sich der Großteil selbst regelt, aber ist ja tatsächlich auch nicht so, dass wir seit der letzten Bundestagswahl absolut ohne Regierung sind. Aber hey, die 4. Welle kam ja mindestens genauso überraschend wie die 3. Und vermutlich auch die 5. Bis 28. …

Ich schweife wieder ab. Da hilft tatsächlich nur Ablenkung und Entspannung und dafür eignen sich die Videos von More Than Just Parks tatsächlich sehr gut.

Eine kleine Auswahl:

From the creators of More Than Just Parks, in partnership with the U.S. Forest Service, Your Forests Your Future proudly presents More Than Just Forests | Black Hills! Join us as we take you on a visual journey through one of the most stunning and unique regions in the country. Explore a vast forest where spires of granite rise above the evergreens in dazzling formations. This is the Black Hills.

Situated in the heart of Vermont, the Green Mountain National Forest is a vast land of hardwood forests, beautifully carved by glaciers with the most spectacular displays of fall foliage in the world.

From the creators of More than Just Parks, in partnership with the U.S. Forest Service, More Than Just Forests proudly presents More Than Just Forests | Dixie. Nestled in the rugged southwestern corner of Utah, Dixie National Forest spans nearly 2 million acres of jaw-dropping scenery and endless vistas. Join us as we take you on a visual journey through alpine lakes and forests of aspen to vast red deserts and dazzling formations of sand and stone. This is Dixie. Filmed primarily in 8K.

In the remote far reaches of the Mojave Desert lies the largest national park in the continental United States. Hidden here in the hottest place on earth is another world full of diverse life and colorful landscapes. Join us as we take life to the extreme and explore Death Valley. Filmed primarily in 8K.

ROCKY MOUNTAIN 8K is the culmination of several years spent filming in the rugged mountains of Colorado. Situated in the heart of Colorado’s Front Range, Rocky Mountain National Park spans more than 400 square miles of jaw-dropping mountain beauty. Journey with us as we experience all four seasons of life high in the wild heartland of the continental divide.

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Wie künstliche Intelligenz Tetris kaputt gemacht hat https://www.wihel.de/wie-kuenstliche-intelligenz-tetris-kaputt-gemacht-hat/ https://www.wihel.de/wie-kuenstliche-intelligenz-tetris-kaputt-gemacht-hat/#comments Thu, 25 Nov 2021 11:50:48 +0000 https://www.wihel.de/?p=122279 Wie künstliche Intelligenz Tetris kaputt gemacht hat | Nerd-Kram | Was is hier eigentlich los?

Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als künstliche Intelligenz als das Heilmittel für alles und jeden gefeiert wurde. Das ist ja ganz oft nur Buzzword Bingo und auch damals stellte sich schnell heraus, dass viele gar nicht wussten, was künstliche Intelligenz ist – oft wurde es auch einfach nur mit Automatisierung verwechselt.

Am eindrücklichsten aus der Zeit damals sind wohl die Chatbots, von denen einige bis heute noch existieren und ich sage ganz ehrlich: Ich kenne nicht einen, der auch nur annähernd gut funktioniert. Meistens sind das nur interaktive Suchmaschinen, die sich auf den ohnehin verfügbaren FAQ stützen und entsprechend hilfreich sind. Oder eben nicht. Ich jedenfalls bevorzuge nach wie vor den Kontakt zu einem richtigen Menschen – gern per Mail, weil Anrufen auch nervt.

Ein bisschen besser stellen sich da schon diverse Bildbearbeitungsprogramme an, die mittlerweile immer besser Hintergründe und Objekte so entfernen können, als seien sie tatsächlich gar nicht dagewesen. Gestern hab ich auch ein Video gesehen, bei dem man zwei Fotos „mergen“ konnte. Da war dann das erste Foto die Basis und das zweite hat für Stimmung und Aussehen gesorgt – da konnte man dann zum Beispiel die sächsische Schweiz sowohl verwinterlichen als auch in ein angenehm warmes Sommerkleid stecken.

Mittlerweile ist die künstliche Intelligenz etwas in den Hintergrund getreten, dafür reden alle über Krypto-Währungen, Blockchain und NFTs – auch hier weiß der Großteil aber gar nicht, was das ist, absurderweise spielt das aber keine Rolle, wenn es darum geht, unfassbare Geldsummen zu handlen.

So ganz ist die künstliche Intelligenz aber nicht raus, denn mindestens Greg Cannon nutzt sie, um Tetris zu spielen. Oder auch einfach Tetris kaputt zu machen:

Spannend, vor allem, wie lange Tetris dann doch durchgehalten hat.

Man kann ja von Apple halten was man will, genauso wie von Windows und Linux – aber die Jungs und Mädels aus Cupertino schaffen es wie kaum ein anderer, sich in Szene zu setzen und Marketing zu betreiben. Zumindest kenn ich es weder von Windows noch von Linux, dass da regelmäßig Events stattfinden und die Presse zumindest für ein paar Tage ordentlich mit Themen gefüttert wird (was bei Linux halt auch von Natur aus eher schwierig ist).

Genauso kommt mir bei Innovation eigentlich immer erst Apple in den Sinn, auch wenn das in den letzten Jahren stark nachgelassen hat. Aber war es nicht Apple, die der heutigen Bedienung mit Tastatur UND Maus die Tür geöffnet haben? Oder auch mit dem iPhone eine ganze Industrie auf links gedreht und dabei tatsächlich die Welt verändert haben? Oder auch mit dem eigenen Chip M1 zumindest einer Branche eine richtig lange Nase gezeigt haben?

Was ich damit sagen will: Eigentlich war es nahezu immer Apple, die mal neue Wege und neue Richtungen eingeschlagen haben und der Rest hat einfach nachgezogen. Sicher, da waren auch einige Griffe ins Klo dabei – es gibt keine logische Erklärung für eine Notch am Macbook und ich behaupte sogar, dass hier eine unnötige Komplexität für alle geschaffen wurde, die man leicht auch hätte einfach sein lassen können. Oder auch das Feiern der zurückgekommenen Anschlüsse kann man machen, ist aber halt lächerlich und am Ende dennoch ein Eingestehen eines Fehlers. Von geschlossenen Systemen, Abgaben und Zwang bei In-App-Käufen und manch anderes sehr merkwürdiges Gebaren will ich gar nicht erst ansprechen.

Apple ist daher bei Weitem nicht der Superheld und die good company, wie sie sich gern selbst in Szene setzt und beschreibt – aber es ist die company, die auch mal was ausprobiert – ich scheue mich noch vor der Verwendung des Begriffs Innovationstreiber, aber es geht in die Richtung.

Und das sieht man am Ende auch ganz gut bei der Software, allen voran macOS. Die Jungs und Mädels von Nobel Tech haben sich malm die Mühe gemacht und Evolution von macOS von seinen Anfängen 1984 bis 2021 in einem Video verarbeitet. Sieht natürlich auch bei Windows nicht ganz anders aus, ist aber dennoch beeindruckend zu sehen – gerade wenn man mal überlegt, dass da einfach nur 37 Jahre zwischenliegen:

Fairerweise sei auch noch gesagt: Monterey hat so manchen Bug, der mir ziemlich auf den Sack geht.

Flachwitz der Woche | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

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Ein Besuch in Tokyos “Electric Town” 1993 https://www.wihel.de/ein-besuch-in-tokyos-electric-town-1993/ https://www.wihel.de/ein-besuch-in-tokyos-electric-town-1993/#comments Wed, 24 Nov 2021 15:24:20 +0000 https://www.wihel.de/?p=122250 Ein Besuch in Tokyos “Electric Town” 1993 | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los?

Immer, wenn wir bei meinen Eltern sind, machen wir einen Abstecher zum Spielzeugladen im nahegelegenen Einkaufszentrum. Nicht, dass wir da jemals was gekauft hätten – wobei, ich glaube einmal Modellfarbe für ein Modell, das mein Vater zusammenbauen wollte – aber man muss ja immer mal schauen, was es so Neues gibt und was die Kids heutzutage womöglich auf den Wunschzettel schreiben würden.

Vielleicht ist es aber auch nur der Umstand, dass wir mal sehen wollen, was uns alles in der Kindheit verwehrt geblieben ist. Entweder, weil es die Idee damals noch nicht gab oder unsere Eltern ihr Erspartes zusammengehalten haben.

Und ich muss sagen, da ist jetzt nicht sonderlich viel Innovation dabei. Klar, im Detail gibt es schon deutliche Verbesserungen, aber am Ende ist das Spielzeug doch recht gleich zu dem, was wir damals hatten. Außer Nerf-Guns. Die wünsch ich mir schon seit Jahren, aber mangels Motivation bei Line lohnt sich die Anschaffung nicht. Wobei ich nach wie vor Glaube, dass das eine gute Idee ist, so ein riesiges Geschütz vor der Wohnungstür aufzustellen und wenn der Paketbote mal wieder klingelt, eine kleine Überraschung für ihn parat zu haben …

Dennoch verbringen wir jedes Mal mehr Zeit in dem Laden, als wir eigentlich eingeplant haben – man muss ja schließlich genau gucken. Und ein bisschen fühlt sich das so an wie der Besuch von David Hoffmann, der 1993 Akihabara besucht hat – Tokyos „Electric Town“.

Dort gab es schon sehr früh allen möglichen Schnickschnack in Sachen Technik, der ja geradezu der damaligen Zeit wie eine Zeitreise in die Zukunft gewirkt haben muss. Und tatsächlich ein bisschen neidisch macht, denn ich wär zu der Zeit da wohl auch durchaus gern durchgeschlendert und hätte rumgestöbert, was es so alles gibt.

It seemed to me at the time that they were pretty far ahead of us in terms of the variety of electronic devices, all of which are classics now, and probably highly collectible

Ich will mich ja nicht ständig wiederholen, aber … ist eigentlich mal jemandem aufgefallen, wie viele Dinge wir im Alltag haben, für gegeben hinnehmen, aber eigentlich so gar nichts darüber wissen?

Das ging mir neulich so, als wir mal wieder Pfandflaschen weggebracht haben. Für Glasflaschen gibt es das schon, seit ich denken kann, für Plastikflaschen wurde es während meiner Jugend eingeführt und ich will auch gar nicht über Sinn und Unsinn nachdenken – letzteres gewinnt ja ohnehin und das nicht ganz zu Unrecht. Da reicht ja schon der Fakt, dass man Plastikflaschen nicht knicken darf, weil sie sonst nicht mehr zurückgenommen werden, aber genau das passiert, sobald sie durch den Pfandautomaten durch sind. Oder dass man Glas teils wegschmeißen darf und teils Pfand dafür bekommt – ohne wesentlich ersichtlichen Unterschied.

Immerhin hab ich aber nun gelernt, dass Plastikpfand tatsächlich von jedem Händler, der Pfand annimmt, angenommen werden muss – bei Glas dürfen sie aber tatsächlich picky sein und bestimmte Sachen ablehnen. Gut zu wissen, führt das Pfandsystem aber nur noch mehr ad absurdum.

Tatsächlich will ich aber nicht auf Pfand hinaus, sondern auf Flaschendeckel. Die sind ja auch immer da, aber so richtig weiß ja keiner, wie die Dinger hergestellt werden. Und sind die eigentlich genormt? Ich mein, die Deckel zwischen einer Cola- und einer Fanta-Flasche dürften ziemlich gleich sein, sind ja auch die gleichen Flaschen, nur mit anderem Etikett. Aber kann man Deckel von zwei wirklich unterschiedlichen Herstellern ohne Einschränkung verwenden?

Eine Frage, die das nachfolgende Video nicht wirklich beantwortet, aber immerhin eine Maschine zeigt, die Flaschendeckel herstellen kann. Leider sieht man auch nur sehr wenig vom eigentlichen Herstellungsprozess, vermutlich aber weil es einfach nicht viel zu sehen gibt. Sieht zumindest für mich so aus, als ob man einfach flüssiges Zeug in eine Form spritzt, kurz wartet und dann am Ende einen Deckel hat. Unspektakulär, aber dennoch eine geile Maschine:

Nächste Frage: Kann man als Deckelproduzent tatsächlich gutes Geld verdienen und davon leben?

Seit gut zwei Jahren sehen wir ja sehr viel, dass wir vorher für scheinbar unmöglich hielten, teils zumindest andere für unmöglich hielten. Zum Beispiel, dass Homeoffice oder besser gesagt mobiles Office – also das Arbeiten außerhalb der eigentlichen Büro-Räume einer Firma – durchaus für viele problemlos möglich ist, obwohl jahrelang immer das Gegenteil behauptet wurde.

Wenn wir aber bei dem Beispiel sind: Wir haben auch gelernt, dass trotz des erbrachten Beweises viele Firmen sehr dumm agieren und trotz diverser Entwicklungen die Mitarbeiter eher früher als später zurück in die eigenen Räume beordern. Da sieht man dann auch, wie viel Vertrauen der eigene Arbeitgeber einem entgegenbringt – oft statt zu erkennen, dass weniger Mitarbeiterräume die eigenen Kosten sehr nett reduzieren können.

Und wir haben gelernt, wie wichtig Klopapier ist, genauso eine stabile und schnelle Internetleitung und das Netflix schneller leer geschaut ist, als ein Lockdown dauern kann.

Vor allem haben wir aber gelernt, dass es viel zu viele Arschlöcher auf der Welt gibt. Ein kleiner Teil der Unwilligen besteht tatsächlich aufgrund von Unwissen, die Mehrheit aber gehört tatsächlich in einen Sack gesteckt und draufgeschlagen – man trifft ohnehin immer den Richtigen. Ich rede von denen, die dauerhaft nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind, Schaden an allem und jedem in Kauf nehmen und nur vor sehr wenig zurückschrecken.

Das Traurige ist: Das gibt es nicht erst seit Corona, das gab es schon immer und in nahezu allen Bereichen. Geo Slam zum Beispiel und die nachfolgende Story haben eigentlich so gar nichts mit Corona zu tun, Slam ist dennoch ein Arschloch vor dem Herren und hat zahlreiche Nachwuchskünstler nicht nur hinters Licht geführt, sondern sowohl finanziell als auch psychisch fertig gemacht.

Die Kollegen von STRG_F sind der Sache auf den Grund gegangen:

Und das ist ja letztendlich das Kernproblem bei fast allem: Zu viele Menschen sind zu sehr auf den eigenen Vorteil bedacht.

So geht Wegfahrsperre | Awesome | Was is hier eigentlich los?

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Das erste Mobiltelefon, das man im TV vorgestellt hat https://www.wihel.de/das-erste-mobiltelefon-das-man-im-tv-vorgestellt-hat/ https://www.wihel.de/das-erste-mobiltelefon-das-man-im-tv-vorgestellt-hat/#comments Tue, 23 Nov 2021 15:29:09 +0000 https://www.wihel.de/?p=122227 Das erste Mobiltelefon, das man im TV vorgestellt hat | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los?

Als wir am Wochenende bei meinen Eltern waren, ging es natürlich auch um alte Geschichten – wie Eltern eben so sind. Sobald die Freundin oder Frau mal wieder da ist, muss man dringend den eigenen Nachwuchs mit alten Kamellen bloß stellen, so will es das Gesetz.

Gut, ganz so schlimm war es nicht, vielleicht aber auch weil mir das mittlerweile ein bisschen egal ist. Wir sind ja schon verheiratet und so eine Scheidung ist halt viel Aufwand und teuer – dafür sind wir einfach beide zu faul. Und geizig.

Irgendwann sind wir aber auch auf alte Geschenke gekommen und so auch auf die ersten Mobiltelefone. Ich weiß nicht, ob mein Vater tatsächlich eines der ersten besaß, die man damals in den 90ern für okayes Geld erwerben konnte – aber er war recht früh dabei. Ich weiß leider auch nicht mehr, welches Modell das war, aber der Hersteller war Siemens, die haben ja auch recht lange im Handymarkt mitgemischt. Bis dann halt Apple kam und alles auf den Kopf gestellt hat.

Ich weiß sogar noch, dass das so eine lustige Antenne hatte, die man tatsächlich ausziehen musste, weil es sonst einfach nicht funktioniert hätte. Sehr lange hab ich das für Quatsch gehalten, der lediglich dazu diente, dass sich Leute besonders wichtig fühlen konnten, während sie den Telefonvorgang damit einleiten konnten: „Seht her, gleich werde ich ohne Kabel telefonieren und muss dafür lediglich diese kleine Popelantenne herausziehen. Ich bin wichtig“.

Was die meisten allerdings nicht wussten: Das Mobiltelefon war da schon viel älter, als man sich das vorstellen konnte. Bereits 1976 wurde es im Fernsehen beworben und das sogar auf eine Art, wie Werbespots tatsächlich eigentlich sein sollten. Außerdem mit richtigem Telefonhörer – ich wünschte, wir würden heute noch damit rumlaufen.

Ehrlicherweise: Ich bin nicht sicher, ob das gezeigte Gespräch tatsächlich so stattgefunden hat oder ob nicht doch auch hier schon geschummelt wurde.

Ich kann schon gar nicht mehr sagen, seit wann ich Kontaktlinsen trage, aber so zwei Jahrzehnte dürften das mittlerweile schon sein. Und um nichts in der Welt würde ich wieder zurück zur klassischen Brille wechseln, weil es im Alltag einfach viel mehr Vorteile mit sich bringt, wenn man die Linse direkt am Auge hat, als nur kurz davor – gerade bei dem aktuellen Wetter mit viel Nass und fiesen Temperaturen.

Tatsächlich bin ich aber auch der Kontaktlinse ein bisschen überdrüssig, weil das halt eben doch ein dauerhafter Kostenfaktor ist. Daher hab ich mal vor ein paar Monaten abgeklopft, ob man da nicht operativ irgendwas drehen kann. Und ja, kann man, allerdings sind die Optionen begrenzt und die Einzige, die ich hätte, wird in der Regel erst bei älteren Leuten durchgeführt.

Was halt heißt, dass ich wohl noch ein paar Jahre warten muss, bis ich dann endlich an der Reihe bin – gerade in den beiden Pandemie-Jahren haben wir ja ganz gut Geduld lernen können.

Und während dieser ganzen Jahre mit Kontaktlinsen hab ich auch einiges über mich bzw. meine Augen gelernt. Zum Beispiel, dass man sich irgendwie automatisch den Blinzel-Reflex zum Teil abtrainiert, weil man sich ja regelmäßig in die Augen fassen muss, was aber bei Regen ziemlich hinderlich sein kann – fetzt nicht, wenn man die Tropfen immer direkt in die Augen bekommt.

Und auch, wie schnell man eigentlich eine Augenentzündung bekommen kann, wenn man mal nicht so akkurat arbeitet, wie man das üblicherweise tut. Das geht wirklich unfassbar schnell und ist vor allem absolut nervig, gerade mit Kontaktlinsen und gerade, wenn man auf die Dinger angewiesen ist, weil man sonst so blind wie ein Maulwurf ist.

Und ich hab gelernt, dass man möglichst wenig an den Augen rumfummeln soll, gerade Reiben ist eine ganz fiese Nummer. Überhaupt hilft das eigentlich nur in den seltensten Fällen und schon gar nicht, wenn man selbst was im Auge hat – im Gegenteil, reiben macht es meist nur noch schlimmer.

Außerdem passiert dann das mit dem Auge:

For the first time, dynamic MRI objectivates the effect of eye rubbing on the cornea and adjacent orbital structures. This material provides another evidence that keratoconus (and possibly other ocular conditions) is caused by excessive eye rubbing.

Lieber einfach lassen.

Es ist schwierig geworden mit Jan Böhmermann. Also für ihn wahrscheinlich nicht – ich tippe sogar darauf, dass für ihn in den letzten Monaten und Jahren vieles besser geworden ist, aber wir beide haben uns dann doch irgendwie auseinander gelebt.

Dabei ist nicht mal wirklich was großartig passiert. Klar, während der Pandemie ist dieser Zwischenpodcast und somit zwei Folgen pro Woche schnell sehr nervig geworden und wurde von mir irgendwann einfach immer geskipped. Nein, ich glaube, es liegt einfach an mir und der Tatsache, dass ich allgemein mittlerweile keine Podcasts mehr höre.

Das ist nicht mal eine bewusste Entscheidung, es fehlt einfach der Weg zur Arbeit, bei dem man ohnehin viel machen kann, als Musik oder eben Podcasts zu hören. Wobei ich sagen muss, dass Fest und Flauschig gefühlt an Qualität verloren haben. Oder anders: Die Qualität blieb nahezu gleich, aber das reicht halt nur bedingt und man läuft einfach Gefahr, dass man sich selbst abnutzt, müde redet und die immer gleichen Themen irgendwann keine Kuh mehr vom Eis ziehen.

Auf der anderen Seite ist es aber auch schwierig, wenn man die ganze Zeit nur Zuhause bleiben muss und auch allgemein nicht viel in der Welt passiert, außer eben Corona und davon haben wir ja auch nun schon genug gehört.

Leider, aber auch zum Glück, beherrschen teils auch wieder andere Themen die Medien und eines davon war unter anderem Julian Reichelt. Wer weder von ihm noch dem dazugehörigen Skandal gehört hat, darf sich glücklich schätzen, der Rest weiß, dass Reichelt mal DAS Gesicht der BILD war. Für die meisten sicher keine Auszeichnung, mit der man sich schmücken möchte, es gibt aber nach wie vor Leute, die es geil finden, bei der BILD zu arbeiten.

Wie dem auch sei: Böhmermann hat das nun zum Anlass genommen und wirft einen Blick auf den Verlag hinter der BILD und stellt die – hoffentlich nicht ganz ernstgemeinte – Frage, wie relevant der Springer-Verlag überhaupt noch ist und ich will das für mich direkt vorab beantworten: Hoffentlich jeden Tag ein bisschen weniger.

Willkommen bei VIERTEL NACH WELKE – Der Talk, der Schlagzeilen macht. Wir diskutieren heute mit fünf hochkarätigen Gästen über: Sex, Kohlrouladen und den Machtverlust des einstigen Medienriesen Axel Springer SE. Ist der Springer Verlag publizistisch noch relevant? Und was bringt BILD überhaupt noch?

Anstrengendes Video, vermutlich sind die Sendungen auf dem neuen BILD-Sender alle so – hab ich aus Gründen bei uns aber direkt aus der Programmtabelle geschmissen.

Endlich: Auch unterwegs toasten | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

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Terminator vs. Robocop – Neue Version zum 15-jährigen Jubiläum https://www.wihel.de/terminator-vs-robocop-neue-version-zum-15-jaehrigen-jubilaeum/ https://www.wihel.de/terminator-vs-robocop-neue-version-zum-15-jaehrigen-jubilaeum/#respond Mon, 22 Nov 2021 15:29:31 +0000 https://www.wihel.de/?p=122153 Terminator vs. Robocop – Neue Version zum 15-jährigen Jubiläum | Nerd-Kram | Was is hier eigentlich los?

Als wir am Wochenende bei meinen Eltern waren, ist mir mal wieder aufgefallen, wie sehr sie doch an manchen – scheinbar auch unwichtigen – Dingen hängen. Oder sie einfach nur nicht wegschmeißen, weil die noch gut sind.

Ganz konkret ist mir aufgefallen, dass sie noch immer Teelöffel haben, die ich aus meiner Kindheit kenne. Oder anders gesagt: Die Teelöffel sind älter als ich, aber nach wie vor im Einsatz. Gut, ist es nicht weiter verwunderlich, weil so ein Teelöffel ja nicht wirklich eine herausfordernde Aufgabe hat und wenn man damit jetzt keinen absoluten Schindluder treibt, auch einfach ewig halten können. Aber das dann so bewusst zu sehen, ist halt noch mal was anderes.

Lines trockener Kommentar daraufhin: ich glaube, die haben hier noch ganz andere Sachen, die älter sind als du. Und Recht hat sie, denn auch das eine oder andere Handtuch kenne ich schon aus Kindertagen – und Handtücher sind dann doch spektakulärer, weil halt jede Wäsche auch irgendwo am Material nagt.

Was ich damit aber eigentlich sagen will: Obwohl ich nun schon ein gewisses Alter hab, ist es doch beeindruckend, was alles doch noch älter ist, obwohl das gar nicht sein müsste. Und ein bisschen so ist das auch mit dem Streifen „Terminator vs. Robocop“.

Der hat mittlerweile 15 Jahre auf dem Buckel und ging damals durch ein Internet, wie wir uns das heute gar nicht mehr vorstellen können. Facebook war noch ein Ort, an dem man mehr oder weniger gerne war. Twitter quasi gerade aus dem Ei geschlüpft – und diese Seite noch gar nicht existent. Ich weiß nicht mal, ob ich damals überhaupt schon Ahnung von HTML und CSS hatte, geschweige denn, was das ist.

Entsprechend ging auch der gesamte Film an mir vorbei, war aber damals schon ein echter Hingucker – was er auch noch heute ist. Denn zwei Filme so zusammenzuschneiden, dass da quasi ein neuer draus entsteht, ist halt einfach hohe Kunst.

Und die gibt es anlässlich des Jubiläums noch mal ein bisschen aufgehübschter und kein bisschen weniger toller:

VIDEO

Aber nicht, dass jetzt Hollywood auf die Idee kommt, das einmal richtig professional als Remake aufzulegen. Denn Remakes sind nur in wirklich seltenen Fällen wirklich gut.

Wieder mal später dran als alle anderen, aber wie gewohnt will ich auch dieses Mal wieder kurz meinen Senf zum neuen Trailer des kommenden Spiderman-Films abgeben – nicht zuletzt, weil das vielleicht der letzte Spiderman mit Tom Holland ist, denn bekanntlich hält Sony die Rechte an dem Helden und die Auftritte bei Marvel haben wir nur irgendwelchen Absprachen zu verdanken.

Was halt auch zeigt, wie absurd eigentlich diese ganze Rechte-Nummer am Ende des Tages ist. Spiderman gehört halt einfach zu Marvel dazu. Anderes Beispiel dafür, dass diese ganze Rechtehandel ziemlich beknackt enden kann: Star Trek Discovery. Denn eigentlich sollte die neue Staffel in Kürze bei Netflix starten, allerdings hat man sich bei Paramount scheinbar dagegen entschieden und so gibt es für deutsche Zuschauer eben nicht die baldige Fortsetzung – sondern erst 2022 und dann auch bei einem neuem Streaminganbieter. Für den darf man dann auch wieder extra zahlen und diese ganze Spirale der Defragmentierung dreht sich noch ein Stück weiter. Am Ende hat man dann alle seine Serien über alle Anbieter verteilt und zahlt entweder übertrieben viel. Oder einfach gar nicht, weil man das Spiel nicht mehr mitmacht.

Aber hier soll es erstmal um den Film gehen, wobei sich Spiderman vermutlich auch wünscht, dass er das Spiel nicht mehr mitmachen würde – allerdings hat er sich die Suppe selbst eingebrockt und durch irgendwelche Manipulationen von Raum und Zeit dafür gesorgt, dass alt bekannte Bösewichte aus anderen Universen nun bei ihm aufschlagen, u.a. Doc Ock oder auch Electro.

Ein bisschen schade an dem neuen Trailer finde ich, dass er ein wenig darauf aufsetzt, dass man den Teaser vorher schon mal gesehen haben musste, um wirklich alles zu verstehen – dabei ist auch diese Nummer mit den Teasern und Teaser-Trailern und richtigen Trailern mindestens genauso absurd wie mit den Rechten. Macht dennoch am Ende Lust auf den Streifen, auch wenn man noch nicht wirklich was von Toby Maguire und Andrew Garfield sieht (wobei die auch im Vergleich zu Tom Holland gar nicht mal so gut sind als Spinnenmann):

Übrigens gab es wohl in der brasilianischen Version des Trailers einen kurzen Moment, der wohl enthüllt hat, dass die beiden vorherigen Spidermänner doch dabei sind. War dann aber auch nur eine kurze Sekunde und aus meiner Sicht nicht wirklich was, auf das man sich stützen sollte.

Spätestens ab dem 16.12.2021 wissen wir es aber ohnehin endgültig, denn dann soll der Film in die Kinos kommen. Wobei da ja noch der eine oder andere Lockdown vorher dazwischenkommen dürfte …

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Line backt Apfel-Zimt-Schichtkuchen mit Mandel-Streuseln https://www.wihel.de/line-backt-apfel-zimt-schichtkuchen-mit-mandel-streuseln/ https://www.wihel.de/line-backt-apfel-zimt-schichtkuchen-mit-mandel-streuseln/#comments Mon, 22 Nov 2021 07:18:57 +0000 https://www.wihel.de/?p=122022 Line backt Apfel-Zimt-Schichtkuchen mit Mandel-Streuseln | Line backt | Was is hier eigentlich los?

So langsam aber sicher steuern wir auf die Vorweihnachtszeit zu und wie jedes Jahr freu ich mich sehr darauf. Der Dezember ist einer meiner liebsten Monate und das nicht nur wegen der Dekoration, den Gemütlichkeit und den Feiertagen, sondern auch wegen des vielen guten Essens. Dazu gehört natürlich neben Weihnachtskeksen auch winterlich-weihnachtliche Kuchen so wie der heutige. Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, waren wir im Herbst Äpfel pflücken und mittlerweile sind davon nicht mehr viele übrig. Eine nicht geringfügige Menge ist in diesem Kuchen gelandet, denn der besteht zu größeren Teilen aus Äpfeln als aus Teig.

Dieser Kuchen ist hauptsächlich deswegen entstanden, weil ich einige Äpfel verwerten wollte, die nicht mehr ganz so frisch waren. Lange in der Küche stehen wollte ich allerdings auch nicht, deswegen habe ich kurzerhand improvisiert, nachdem ich ein ähnliches Rezept auf Instagram gesehen hatte. Der Teig erinnert sehr an Pfannkuchenteig und so sieht das Ganze am Ende auch aus. Dadurch lässt sich der Kuchen trotz der vielen Schichten aus Äpfeln wunderbar schneiden und ist außerdem sehr saftig.

Apfel-Zimt-Schichtkuchen mit Mandel-Streuseln

Zutaten für eine Kastenform (ca. 25 cm Länge):


Für die Streusel:
60 g Mehl
2 EL brauner Zucker
2 EL kalte Butter
2 EL Mandelblättchen
1/2 TL Zimt

Für den Kuchen:
65 g Zucker
130 g Mehl
4 Eier (Größe M)
80 ml Milch
80 g geschmolzene Butter
1 TL Zimt
5-6 Äpfel (z.B. Elstar)

Zubereitung:

  1. Für die Streusel alle Zutaten in einer Schüssel zu einem krümeligen Teig vermengen und kalt stellen. Den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen und eine Kastenform einfetten und anschließend mit Backpapier auslegen. Die Butter in der Mikrowelle oder über einem heißen Wasserbad schmelzen lassen und kurz abkühlen lassen.
  2. Die Eier zusammen mit dem Zucker hellcremig aufschlagen, dann Mehl und Zimt hinzugeben und gut verrühren. Zum Schluss die Milch und die geschmolzene Butter unterrühren. Beiseite stellen. Die Äpfel waschen, schälen und entkernen. Dann in sehr feine Scheiben schneiden. Hier kommt es euch zugute, wenn die Äpfel nicht ganz knackig frisch sind, da sie dann schneller brechen und das wollen wir natürlich vermeiden. Die Apfelscheiben in die Schüssel mit dem Teig legen und vorsichtig im Teig wenden.
  3. Die einzelnen Apfelscheiben vorsichtig in die Kastenform schichten. Dabei darauf achten, dass die Schichten so gleichmässig wie möglich sind. Die Streusel oben auf dem Kuchen verteilen und im heißen Ofen etwa 45-55 Minuten backen. Falls die Streusel zu braun werden, kann man sie mit Alufolie abdecken. Der Kuchen muss auf jeden Fall komplett auskühlen, bevor er geschnitten wird. Am besten stellt ihr ihn vorher noch für 1-2 Stunden in den Kühlschrank.

Guten Appetit!

Line backt Apfel-Zimt-Schichtkuchen mit Mandel-Streuseln | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Line backt Apfel-Zimt-Schichtkuchen mit Mandel-Streuseln | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Da Martin Äpfel nur in begrenzten Mengen isst, war umso mehr Kuchen für mich da, obwohl ich schon eine kleinere Kastenform als die hier ausgewiesene verwendet habe. Am besten bewahrt ihr den Kuchen im Kühlschrank und luftdicht verpackt auf, dann hält er sich gut eine Woche. Außerhalb des Kühlschranks würd ich ihn nicht so lange stehen lassen. Aber ehrlich gesagt fällt mir auch kein guter Grund ein, warum man so lange etwas von diesem Kuchen haben könnte, denn er ist so lecker, dass ich ihn auch an zwei Tagen hätte aufessen können. Besonders gefällt mir, dass er nicht so süß ist wie andere Kuchen, was natürlich auch mit der Apfelsorte zusammenhängt, die ihr benutzt.

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Das war meine Woche KW 46 / 2021 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-46-2021/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-46-2021/#comments Sun, 21 Nov 2021 17:40:46 +0000 https://www.wihel.de/?p=122060 Das war meine Woche KW 46 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Bis Weihnachten ist es nicht mehr lange hin und das bedeutet nicht nur, dass man sich so langsam mal Gedanken zu Geschenken und den Feiertagen machen sollte, sondern auch, dass bis Ende des Jahres jede Woche mindestens ein Highlight ansteht. Das ist zwar immer ein toller Ausblick und wirklich schön, aber auch anstrengend und nach dem Jahreswechsel freuen wir uns dann immer auf ein paar ruhige Wochenenden. Aber zurück zu der letzten Woche und den aktuellen Highlights.

Highlights der vergangenen Woche

Das Wetter war auf jeden Fall kein Highlight in der vergangenen Woche, so viel steht fest. Es war eigentlich nur grau, nass und morgens für meinen Geschmack zu kalt. Immerhin hatte ich so einen Grund, meine Winterjacke einzuweihen und damit hielt es sich dann auf den Morgenrunden gut aus. Dass es morgens so lange dunkel ist, finde ich auf der einen Seite gemütlich, auf der anderen Seite ist es aber auch ärgerlich, da Mia bald morgens nicht mehr über die Wiese toben können wird, weil es einfach zu dunkel ist. Aber so muss es dann eben ein paar Wochen gehen, bevor es wieder früher hell wird.

Das war meine Woche KW 46 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Ein Highlight war meine Arbeit in der letzten Woche. Das erste Mal seit Wochen musste ich nur selten länger arbeiten und konnte oft zu einer normalen Zeit Feierabend machen, was ich sehr genossen hab. Auch wenn meine Woche zu über 30% aus Meetings bestand, tat es wirklich gut, mal wieder mehr vom Abend für sich zu haben. Nicht, dass wir irgendwas spektakuläres vorgehabt hätten, aber eine Runde Yoga am Abend und ein paar Stunden nicht vor dem Rechner sind einfach schön. Und Anfang der Woche hatten wir so sogar Zeit, die letzten beiden Folgen Squid Game zu schauen. Ich bin jetzt schon gespannt auf die zweite Staffel und was uns dort warten wird.

Am Donnerstag stand ein weiteres Highlight an, denn wir sind zu Martins Eltern nach Leipzig gefahren, um dort ein verlängertes Wochenende zu verbringen. Nach der Arbeit noch so viele Stunden Autofahrt auf sich zu nehmen, um am Freitag von dort aus zu arbeiten, ist vielleicht auf den ersten Blick komisch, auf den zweiten maximiert es aber die Zeit, die wir gemeinsam verbringen konnten und da wir nicht oft im Jahr in Leipzig sind, war es umso schöner, mal wieder ein Wochenende dort zu verbringen. Mia freut sich sowieso wie ein kleiner Schneekönig, weil sie den ganzen Tag durch den Garten pesen kann wie eine Irre und alleine ihr dabei zuzusehen, macht einen glücklich.

Das war meine Woche KW 46 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Das Wochenende haben wir dann genutzt, um ein bisschen Bummeln zu gehen, zu entspannen, zu baden und einfach etwas Zeit mit der Familie zu verbringen, bevor es dann Sonntag wieder zurück nach Hamburg ging. Nachdem wir im September eine Woche zusammen im Urlaub waren und sehr viel Spaß hatten, wollten wir vor Weihnachten unbedingt noch einmal hin, denn wer weiß, wie die Infektionszahlen im Dezember aussehen und ob ich dieses Jahr nach Weihnachten hinfahren kann.

Highlights der kommenden Woche

Am Freitag steht ein Treffen mit Freunden an, auf das ich mich schon sehr freue. Ursprünglich sollte das schon vor einigen Wochen stattfinden, aber es musste leider kurzfristig ausfallen. Umso besser, dass wir es nun hoffentlich doch noch schaffen vor Weihnachten. Denn wie eingangs erwähnt, sind die freien Tage und Abende in der Vorweihnachtszeit rar gesät.

Das war meine Woche KW 46 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Highlights von wihel.de

Wie immer findet ihr hier auch die Highlights von wihel.de auf einen Blick. Holt euch am besten ein Heißgetränk eurer Wahl (Glühwein ist auch ok), lehnt euch zurück, klickt euch durch die Highlights und lasst euch vom besten der besten berieseln:

01. Wenn Menschen einfach ständig tanzen würden
02. Nubrella – Der freihändige Regenschirm
03. Tiësto & Karol G – Don’t Be Shy
04. Ein analoges Zählwerk aus Holz
05. Der Shelby Destroyer Disc Blaster
06. Jason Maher – Der vielleicht beste Magier auf Tik Tok
07. Die 10 Level des Taschenspielertricks (Sleight of Hand)
08. Der DEEEER Simulator
09. Wie ein Kran sich selbst aufbaut
10. Wie man perfekt und ohne Klebeband ein Geschenk einpackt

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Zum Glück ist (bald) Wochenende https://www.wihel.de/zum-glueck-ist-bald-wochenende/ https://www.wihel.de/zum-glueck-ist-bald-wochenende/#comments Fri, 19 Nov 2021 20:10:57 +0000 https://www.wihel.de/?p=122123 Ich will ja nicht schon wieder von der 4-Tage-Woche anfangen, aber sämtliche Versuche haben bisher gezeigt, dass das einfach nur förderlich ist. Ich sags ja nur …

Zum Glück ist (bald) Wochenende | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

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Charlie Hickey & MUNA – Seeing Things https://www.wihel.de/charlie-hickey-muna-seeing-things/ https://www.wihel.de/charlie-hickey-muna-seeing-things/#comments Fri, 19 Nov 2021 19:10:59 +0000 https://www.wihel.de/?p=119770 Charlie Hickey & MUNA - Seeing Things | Musik | Was is hier eigentlich los?

Der einundzwanzigjährige Künstler Charlie Hickey aus Pasadena veröffentlichte Anfang des Jahres seine bemerkenswerte, von Marshall Vore produzierte Debüt-EP Count The Stairs, die von Rolling Stone, NPR Music, Pitchfork, The FADER, Brooklyn Vegan, Stereogum, Paste und anderen gelobt wurde. Seit dem 12. November gibt es nun auch seine neue EP in physischer Form – seinem neuen Label Saddest Factory Records sei Dank.

Über das Signing sagt Phoebe Bridgers: „Charlie unter Vertrag nehmen zu können, ist einer der Gründe, warum ich ein Label gegründet habe.“ Um die Ankündigung vor ein paar Wochen zu feiern, veröffentlicht Charlie Hickey eine neu interpretierte Version der „Count The Stairs“-Single Seeing Things mit Hilfe seiner neuen Label-Kolleginnen MUNA.

„We love Charlie and are so happy we had the chance to put our little spin on Seeing Things,” sagen MUNA über die Zusammenarbeit. „We met Charlie years ago after he covered our song Taken. Katie and him connected over having a lot of the same neuroses and his writing really spoke to all of us – especially this song. We spent some time with the track and then had a fun day at Marshall’s studio recording these vocals together. We were trying to channel POSTAL SERVICE energy… taking these heartbreaking lyrics and just putting a really uptempo beat behind it that you can dance to under an overpass.”

Charlie Hickey fügt hinzu: „MUNA is my favorite band. Their songs are like a best friend who you can laugh with, dance with, cry with and do everything with. Listening to them makes me feel like the world is beautiful and like I’m not alone. I’ve been a super fan since way before I had ever known them and to hear them interpret this song was one of the coolest and most surreal feelings ever. They put so much love and care into it and truly expanded on what the song means to me.“

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PinkPantheress – Just for me https://www.wihel.de/pinkpantheress-just-for-me/ https://www.wihel.de/pinkpantheress-just-for-me/#comments Fri, 19 Nov 2021 15:42:50 +0000 https://www.wihel.de/?p=119768 PinkPantheress - Just for me | Musik | Was is hier eigentlich los?

Nachdem PinkPantheress im Frühjahr mit dem Track Pain in der Blogosphäre für Aufsehen sorgte und im Juli mit dem Song Break It Off ihr offizielles Debüt feierte, warteten Fans und Kritiker gespannt auf die nächsten Schritte der Londoner Künstlerin. Nun gibt es die Auflösung in Form der neuen Single Just For Me.

Produziert von Mura Masa, zeichnet sich der Track durch eine feingliedrige Komposition melodischer Gitarrenriffs aus, über die ihr charakteristisch zuckersüßer Gesang gleitet, während eine Etage tiefer UK-Garage-inspirierte Ohrwurm-Beats den Takt vorgeben. Wie hoch die Wellen bereits sind, die PinkPantheress mit ihrer Musik schlägt, zeigt die Tatsache, dass ein vorab veröffentlichtes Snippet des Tracks in über 600.000 TikTok-Videos zum Einsatz kam.

PinkPantheress sagt zu ihrem neuen Track: “Just For Me ist ein Song, der sich um ungesunde Obsessionen dreht und fast wie ein zweiter Teil von Pain ist.”

Ein paar schnelle Fakten zu PinkPantheress:

  • 20-jährige britische-kenianische Producerin und Sängerin, sesshaft in London
  • PinkPantheress erschafft ihre Musik bevorzugt um 3 Uhr morgens in ihrem Studentenwohnheim: “Ich muss meine Uni-Arbeiten erledigen und hatte nicht den Luxus eines Aufnahmestudios oder einer ‘kreativen Me-Time'”
  • Geboren 2001 in Bath im Südwesten Englands
  • 667+ TikTok-Follower und 4,1 Millionen Likes
  • Mit einer Diskografie von nur fünf Songs hat PinkPantheress bereits über 100 Millionen Streams bei Spotify
  • Obwohl sie erst seit 2021 Musik veröffentlicht, versammelt PinkPantheress bereits eine große Fangemeinde hinter sich, darunter Dazed, die ihre Musik als „unwiderstehlich eingängige Ohrwürmer“ bezeichnete. Auch i-D, Hunger, Pigeons & Planes und viele weitere brachten ihre Bewunderung zum Ausdruck

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Kelvin Jones – Jolene https://www.wihel.de/kelvin-jones-jolene/ https://www.wihel.de/kelvin-jones-jolene/#comments Fri, 19 Nov 2021 11:37:37 +0000 https://www.wihel.de/?p=119766 Kelvin Jones - Jolene | Musik | Was is hier eigentlich los?

Dieser Moment, wenn man einen Song als Kind immer und immer wieder gehört hat, ihn dann Jahre lang vergisst – und mit einem Mal merkt, wie sich das Stück wieder im Gehörgang zurückmeldet. Kelvin Jones hat genau das erlebt. Auf einmal war da wieder diese altbekannte Melodie. Und nachdem der 26-jährige 2021 mit dem Top-10-Airplay-Hit Don’t Let Me Go und Pillow bereits zwei in Eigenregie produzierte Songs veröffentlicht hat, folgt mit Jolene jetzt ein Cover des gleichnamigen Country-Klassikers von Dolly Parton. Kelvin Jones gelingt es dabei gekonnt, dem Original ein zeitgemäßes Update zu verpassen, das den ursprünglichen Western-Vibe beibehält, aber einen mit energiegeladenen Beats und atmosphärischen Synthesizern dennoch auf den Dancefloor zieht – und ein wichtiges Zeichen setzt.

„Als ich in Simbabwe aufwuchs, haben wir selten Lieder gehört, die nicht von dort kamen“, erinnert sich Kelvin Jones. „Wenn, dann liefen nur die ganz großen Hits – und Jolene war einer davon.“ Kein Wunder: Jolene von Dolly Parton gilt bis heute als erfolgreichster Song der 75-jährigen Sängerin aus den Südstaaten der USA. Aber den Song einfach nur ins Jetzt zu übertragen, wäre zu einfach. „Ein Cover muss für mich immer etwas Besonderes haben“, erklärt Kelvin Jones. Also wechselte er kurzerhand die Perspektive: Denn während Dolly Parton im Original eine gewisse Jolene anfleht, ihr nicht den Mann wegzunehmen, ist es in der Version von Kelvin der Mann selbst, der Jolene um diesen Gefallen bittet.

Apropos Gefallen: Nach der Fertigstellung des Songs schrieb Kelvin Jones Dolly Parton einen Brief, in dem er ihr seine Sicht auf den Song erklärte und um eine Zustimmung für seine Text-Bearbeitung von Jolene bat. „Sie war sofort einverstanden und liebt meine Version“, freut sich Kelvin Jones, der mit seinem Cover außerdem ein wichtiges Zeichen setzt: Wie schon Lil Nas X covert er als PoC und Pop-Künstler einen Country-Song und demonstriert so Diversität: Denn es gibt keine Grenzen – schon gar nicht in der Musik.

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Tiësto & Karol G – Don’t Be Shy https://www.wihel.de/tiesto-karol-g-dont-be-shy/ https://www.wihel.de/tiesto-karol-g-dont-be-shy/#comments Fri, 19 Nov 2021 07:01:27 +0000 https://www.wihel.de/?p=119764 Tiësto & Karol G - Don't Be Shy | Musik | Was is hier eigentlich los?

Tiësto und Karol G, das ist für sich genommen schon eine spektakuläre Paarung. Legendär wird es, wenn man die Tatsache hinzunimmt, dass ihre Kollaboration Don’t Be Shy den ersten englischsprachigen Song überhaupt für den Multiplatin-Superstar aus Kolumbien markiert. Auch für Tiësto ist der Song eine Premiere, denn die Grammy-ausgezeichnete, Platin-dekorierte internationale Ikone kollaboriert hier erstmals mit einem lateinamerikanischen Artist. Damit bleibt der Niederländer seiner Devise treu, unterschiedlichste Genres und Stile zu erkunden und seine Musik und sein Handwerk beständig weiterzuentwickeln.

Karol G ist ein derartig talentierter Superstar und die perfekte Ergänzung zu diesem Song. Ich war schlagartig begeistert, als ich ihre geschmeidigen Vocals auf Don’t Be Shy hörte. Ich freue mich unglaublich, diese Kollaboration mit unseren Fangemeinden auf der ganzen Welt zu teilen“, so Tiësto.

„Die Zusammenarbeit mit Tiësto war eine der schönsten Überraschungen, die dieses Jahr bisher für mich bereitgehalten hat. Es war fast ein wenig, als hätte ich es manifestiert“, so Karol G. „Meine Playlist enthält diverse Songs von ihm und ich höre sie oft. Als dann die Idee an mich herangetragen wurde, mit ihm zusammenzuarbeiten und obendrein einen Song auf Englisch zu singen, war meine Aufregung auf einem anderen Level. Das erste Mal einen Song komplett auf Englisch zu singen und das im Rahmen einer Kollaboration mit Tiësto? Wow. Mein Ziel war es immer, für meine spanische Musik bekannt zu sein, nun aber habe ich das Gefühl, dass der perfekte Zeitpunkt gekommen ist, um zu experimentieren, zu expandieren und ein anderes Publikum zu erobern.“

Begleitet wird die Veröffentlichung von einem offiziellen Musikvideo, das in Miami, Florida unter der Regie des phänomenalen Christian Breslauer gedreht wurde. Das Video spielt in einem sehr speziellen Museum, das voller Überraschungen steckt und neben einer berauschenden Tanzperformance von Karol G auch Auftritte von Tiësto und Comedian Blake Webber bereithält.

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Ich hab keine Ahnung von Handtaschen und das ist gut so https://www.wihel.de/ich-hab-keine-ahnung-von-handtaschen-und-das-ist-gut-so/ https://www.wihel.de/ich-hab-keine-ahnung-von-handtaschen-und-das-ist-gut-so/#comments Thu, 18 Nov 2021 19:00:30 +0000 https://www.wihel.de/?p=122047 Dachte ja schon, dass Schuhe meine Achillesverse wären, aber … was zur Hölle ist das?

Ich hab keine Ahnung von Handtaschen und das ist gut so | WTF | Was is hier eigentlich los?

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Der DEEEER Simulator https://www.wihel.de/der-deeeer-simulator/ https://www.wihel.de/der-deeeer-simulator/#comments Thu, 18 Nov 2021 15:56:55 +0000 https://www.wihel.de/?p=122044 Der DEEEER Simulator | Games | Was is hier eigentlich los?

Ich bin ja großer Simulator-Fan, wobei das auch immer eine Hassliebe ist, die bereits da anfängt, dass die meisten Simulatoren nur selten eine Anleitung haben. Und wenn doch, dann ist die sie überfordernd, dass man dafür gefühlt erstmal studiert haben muss. Insofern dürfen Simulatoren gern nah an der Realität sein, aber bitte nicht zu nah – gibt schließlich Gründe, warum man manches nur digital erleben will oder kann.

Ein Simulator, in den ich gern immer mal wieder reinschaue: Der Police Simulator. Ich weiß gar nicht, ob das immer noch als Alpha- oder mittlerweile schon Beta-Spiel durchgeht, aber letztendlich übernimmt man die Rolle eines Streifenpolizisten und darf so „aufregende“ Aufgaben wie Strafzettel verteilen oder Unfälle aufnehmen erledigen.

Entsprechend unhektisch spielt sich das Ganze im Moment auch, leider teils auch mit dem einen oder anderen Bug. Was halt okay ist, wenn das bei Steam auch so ausgezeichnet ist, dennoch war ich neulich recht beleidigt, als das Spiel einfach so komplett abgestürzt ist – tatsächlich das erste Mal, seit ich es installiert hab.

Also hab ich die Gelegenheit genutzt und mal nach Alternativen geschaut, schließlich haben auch andere Entwickler schöne Simulatoren. Und irgendwie bin ich da beim DEEEER Simulator gelandet – macht halt schon neugierig im Sinne von „Kann ich da tatsächlich ein Reh bzw. Hirsch spielen?

Scheinbar ja, aber eben anders als man denkt, denn allein die Beschreibung startet schon mit „… DEEEER Simulator is a slow-life town destruction game …“ Was genau das heißen soll, kann man nur mutmaßen, so richtig Aufschluss gibt der dazugehörige Trailer auch nicht wirklich:

Put simply, DEEEER Simulator is a “Slow-Life Town Destruction Game”. You can spend your days enjoying a nice, relaxed frolic here and there together with the other animals around town, or you can choose to relieve some stress and absolutely destroy the town and everything in it.

Abgefahren trifft es wohl ganz gut und wäre sicher auch nicht meine erste Wahl, wenn ich an einen Simulator denke – wer aber mag, kann die Early Access bereits jetzt via Steam ordern. Ich verteil dann erstmal wieder Strafzettel, sofern mich das Spiel denn lässt.

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Ein analoges Zählwerk aus Holz https://www.wihel.de/ein-analoges-zaehlwerk-aus-holz/ https://www.wihel.de/ein-analoges-zaehlwerk-aus-holz/#comments Thu, 18 Nov 2021 11:53:19 +0000 https://www.wihel.de/?p=122041 Ein analoges Zählwerk aus Holz | Handwerk | Was is hier eigentlich los?

Vorgestern hab ich wieder angefangen, auf Arbeit selbst ein bisschen im Code zu wühlen. Das ist eigentlich unfassbar herausfordernd, weil halt eben nicht einfach nur ein bisschen PHP, HTML und CSS – aber es macht auch Spaß, weil man bei Unbekannten eben sehr schnell eine hohe Lernkurve hat. Oder auch nicht, je nachdem, wie man sich anstellt.

Ehrlicherweise beschränke ich mich aber auch zum Großteil auf CSS und bastel einfach einen Darkmode in eines unserer Tools. Und natürlich ist das so entstanden, wie alles eigentlich Unnötige entsteht: Ich wollt nur mal fix was ausprobieren und dann waren plötzlich zwei Stunden rum und ein Großteil schon gemacht.

Auf der anderen Seite ist das aber auch ein schönes Projekt in Richtung Weihnachten und zwischen den Tagen, wo ohnehin eigentlich niemand so wirklich arbeitet und man natürlich durchschnaufen kann, sich aber teils auch Arbeit erstmal suchen muss. Und da ein paar andere Tools bereits einen Darkmode haben, ist das natürlich nicht schlecht, wenn man hier und da mal nachzieht.

Allerdings hatte ich auch schon wieder Momente, wo ich einfach nur dachte „Was soll denn die Scheiße?“ und „Lass mal lieber was mit Holz machen“. Manch Entwickler von uns plant auch bereits alternativ einfach Busfahrer zu werden, allerdings ist man dann mit der Dummheit und Fahrweise anderer Menschen konfrontiert und naja … Holz ist halt einfach netter zu dir. Oder hält zumindest das Maul.

Und dann kann man auch so wunderbare Sachen machen, wie im nachfolgenden Video von 宇生(たかお)の工作 zu sehen – ein Zählwerk, beinahe nur aus Holz und vollkommen analog.

Da ist es schon sehr schade, dass man ohne Japanisch-Kenntnisse nicht versteht, was der Mann einem erzählt:

Schade auch, dass ich nicht wirklich einen praktischen Anwendungsfall dafür hätte – hab ich allerdings auch nicht für meine Schrotflinte aus Holz, mit der ich Schnipsgummis verschießen kann. Ist halt auch schon an Holz, man muss nicht immer vernünftig oder sinnvoll sein.