:: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Wed, 25 Nov 2020 05:59:25 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.3 Ist das der beste Burger der Welt? https://www.wihel.de/ist-das-der-beste-burger-der-welt/ https://www.wihel.de/ist-das-der-beste-burger-der-welt/#comments Thu, 26 Nov 2020 19:07:07 +0000 https://www.wihel.de/?p=107299 Berechtigte Frage, auch wenn ich gut und gerne auf die Pommes verzichten kann. Aber gerade jetzt, wo ja Take-away die einzige Alternative ist, dürfte das hier ein absoluter Renner sein. Nächste Frage daher: Wo gibt’s den? Und wer holt mir ein bis 3?

Ist das der beste Burger der Welt? | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

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Unbekannte Fakten über Tiere – Dieses Mal von Brian Ahearn https://www.wihel.de/unbekannte-fakten-ueber-tiere-dieses-mal-von-brian-ahearn/ https://www.wihel.de/unbekannte-fakten-ueber-tiere-dieses-mal-von-brian-ahearn/#comments Thu, 26 Nov 2020 15:47:07 +0000 https://www.wihel.de/?p=107289 Unbekannte Fakten über Tiere – Dieses Mal von Brian Ahearn | Design/Kunst | Was is hier eigentlich los?
© Brian Ahearn

So ganz klar ist ja noch nicht, wie wir Weihnachten feiern werden, aber bisher steht zumindest in unserem Haushalt schon mal fest: Ich werd wie jedes Jahr mit Mia zu meinen Eltern fahren und Line feiert quasi mit dem anderen Teil der Familie. Liegt zum einen anderen, dass meine Eltern Weihnachten anders zelebrieren als sie das gern hätte, gleichzeitig sehen wir aber meine Eltern deutlich weniger als ihre – da ist es nur fair, dass wenigstens ich die Feiertage bei ihnen verbringe.

Normalerweise würde Line am zweiten Feiertag auch nachkommen, worauf wir aber aus bekannten Gründen dieses Jahr wohl verzichten werden – was halt auch komisch wird, allein schon weil Hund und Frau selten so lange getrennt waren. Überhaupt ist noch nicht mal klar, wie lange ich dann dort bleibe und wann es wieder gen Zuhause geht.

Was ich hingegen weiß: Das Fernsehprogramm wird wieder ganz furchtbar. Entweder schauen meine Eltern irgendwelche alten Märchen, die mir schon als Kind zum Hals raushingen, irgendeinen Trash-Mist oder Tier-Dokumentationen. Letzteres ist eigentlich auch gar nicht schlecht, lernt man da doch eigentlich immer was bei – aber üblicherweise erzählen die ja dann doch immer das Gleiche.

Da ist Brian Ahearn schon die bessere Alternative, denn der hat Anfang des Jahres damit angefangen, Fakten über Tiere zu illustrieren. Dabei wählt er nicht nur welche aus, die man so vielleicht noch nicht kannte, sondern weiß auch mit einem Hauch Humor zusätzlich zu begeistern:

Unbekannte Fakten über Tiere – Dieses Mal von Brian Ahearn | Design/Kunst | Was is hier eigentlich los?
© Brian Ahearn
Unbekannte Fakten über Tiere – Dieses Mal von Brian Ahearn | Design/Kunst | Was is hier eigentlich los?
© Brian Ahearn
Unbekannte Fakten über Tiere – Dieses Mal von Brian Ahearn | Design/Kunst | Was is hier eigentlich los?
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Unbekannte Fakten über Tiere – Dieses Mal von Brian Ahearn | Design/Kunst | Was is hier eigentlich los?
© Brian Ahearn
Unbekannte Fakten über Tiere – Dieses Mal von Brian Ahearn | Design/Kunst | Was is hier eigentlich los?
© Brian Ahearn
Unbekannte Fakten über Tiere – Dieses Mal von Brian Ahearn | Design/Kunst | Was is hier eigentlich los?
© Brian Ahearn
Unbekannte Fakten über Tiere – Dieses Mal von Brian Ahearn | Design/Kunst | Was is hier eigentlich los?
© Brian Ahearn

Wie immer bei Künstlern sollte jeder direkt einen Abstecher zu Instagram machen und dort den Folge-Button betätigen – darüber hinaus lohnt sich natürlich auch der Besuch der Seite, die zum Projekt dazugehört (auch wenn immer mal wieder im Wartungsmodus ist). Und wer richtig was fürs Karma tun will, schaut sich mal auf seiner Patreon-Seite um.

Eigentlich weiß ich es ja besser, will es aber auch nicht wahr haben und behaupte deswegen: Bestimmt ist die Kunst des Glas-Blasens eines der wenigen Handwerke, bei denen die Industrie nur bis zu einem gewissen Grad Einzug halten kann – richtig gute Qualität bekommt man nach wie vor nur von jemanden, der über die letzten Jahre unvergleichliche Erfahrung gesammelt hat und auch nachts um 3 Uhr geweckt werden kann und dir ohne zu zögern und mit geschlossenen Augen ein Glas hin Rekordzeit hinzaubert. Die kleinen Lügen des Lebens, damit es noch ein wenig romantischer bleibt.

Überhaupt ist die Glasbläserei aber eines der faszinierenden Handwerke überhaupt, weil halt auch Glas ein ziemlich verrückter Werkstoff ist. Allein, dass das ja eigentlich Sand ist, dass man das Zeug erhitzen und dann nach Belieben verformen kann, aber auch dabei genau wissen sollte, was man tut … das lernt man halt nicht, in dem man einfach nur YouTube-Videos schaut.

Das Corning Museum of Glass hat Chris Rochelle bei genau dieser Arbeit über die Schulter geschaut und gibt dabei nicht nur faszinierende Einblicke in sein Schaffen, sondern machen auch endlich das, was ich schon lange gefordert hab: Mit 90 Minuten ist das auch endlich mal eine ausreichend lange Doku – mindestens um ordentlich viel Zeit sinnvoll totzuschlagen:

Watch Chris Rochelle create air-twist patterns in glass that become the stems of intricate goblets. This old and complex technique involves trapping lines of air in a gather of glass and twisting it to create a mesmerizing spiral effect.

Joined by a trusted team of gaffers, this demo will rely heavily on teamwork, utilizing the “garage” (an oven to hold glass objects at the right temperature). Rochelle makes each separate piece and then assembles them into finished works of art.

Bei der ganzen Corona-Thematik sind (natürlich) andere Themen deutlich in den Hintergrund getreten, allen voran die Klimapolitik, die kurz vorher ja medienbestimmend war – ist vielleicht auch gar nicht so schlecht, denn gerade jetzt sind Demonstrationen ja eine eher schlechte Idee, auch wenn der Großteil der Covidioten nicht drauf verzichten möchte. Was zumindest auf dem Papier auch okay wäre – wer die Pandemie nicht ernst nimmt, kann ja gern weitermachen wie bisher, soll sich dann im Zweifel aber auch nicht beschweren, dass es anders kommt, als sie oder er es gern wahrgehabt hätte – doof ist halt nur, dass diese Deppen auch eine Gefahr für alle anderen darstellen.

Und natürlich darf man das Klima und andere Themen nicht zu sehr aus den Augen verlieren – immerhin regeln sich aber auch ein paar der Dinge von allein. Zum Beispiel hat der CO2-Ausstoß abgenommen, weil wir halt alle Zuhause bleiben (ich weiß, bei Weitem nicht genug, aber immer noch besser als gar nicht) und auch das Reisen eher nicht mehr stattfinden ist zwar schlecht für den Geldbeutel so manches Airline-Vorstandes, aber gut für die Umwelt.

Was sich eher nicht von allein löst: Das Thema Recycling. Und da hat Jehu Garcia einen ganz interessanten Ansatz gewählt: er betreibt sein Haus und sogar sein Auto mit ausrangierten Laptop-Batterien. Die werden mit Strom von Solarpanels auf seinem Dach gefüttert, was halt einfach gut ist, nicht nur wegen dem DIY-Faktor, dem eingesparten Geld und eben dem Umstand, dass Altes noch weiterverwendet werden kann.

Auf der anderen Seite: Das ist halt auch kreuzgefährlich, denn Batterien sind ja wie kleine Bomben – da reicht schon ein My an falscher Handhabung und man hat quasi alles direkt in Brand gesetzt:

The rechargeable batteries in your laptop, your cell phone, your headphones: all of these can be used to power your life and take you off the grid. DIY Powerwalls – rechargeable lithium-ion battery installations, made from recycled batteries – are the future of power, whether you know it or not.

We visited Jehu Garcia, a DIY Powerwall builder and enthusiast, and the folks at EV West in Southern California as well as the University of Michigan Battery Lab to see just how DIY Powerwalls can power your home, your car, and even the rest of your neighborhood.

Zum Nachmachen vielleicht nicht empfohlen, inspirierend aber auf alle Fälle.

Umso schöner, wenn man zu den Glücklichen gehört, die eine ergattern konnten. Umso ärgerlicher, wenn man sie trotzdem nicht direkt benutzen kann …

Pechvogel des Tages | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

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Eine fully customizable LED-Maske https://www.wihel.de/eine-fully-customizable-led-maske/ https://www.wihel.de/eine-fully-customizable-led-maske/#comments Wed, 25 Nov 2020 15:16:45 +0000 https://www.wihel.de/?p=107251 Eine fully customizable LED-Maske | Gadgets | Was is hier eigentlich los?

Ich hab neulich noch irgendwo gelesen, dass Corona mittlerweile 1 Jahr alt ist – der erste Mensch soll sich wohl in China Mitte November infiziert haben. Das Virus hat sich dann still und heimlich verbreitet, bis es dann bekanntermaßen mehr mediale Aufmerksamkeit bekommen und die Welt so verändert hat, wie wir das mittlerweile kennen.

Was halt auch bedeutet: Wir leben schon verdammt lange mit dieser Situation und sollten eigentlich langsam damit gelernt haben, umzugehen, doch die Infektionszahlen und Maßnahmen sprechen eine andere Sprache – alles nichts Neues.

Es bedeutet aber auch, dass wir nach knapp einem Jahr „andere Welt“ noch immer nicht gelernt haben, wie man Masken richtig trägt. Wobei ich das direkt revidieren muss, denn mit Lernen hat das schon lange nichts mehr zu tun – viele von uns sind einfach zu große Arschlöcher, um sich und andere zu schützen, weil … spielt eigentlich keine Rolle, denn es gibt keine vernünftige Begründung dafür, ein egoistischer Wichser zu sein. Umso erstaunlicher, wie viele es davon gibt, die letzten Demonstrationen machen es ja recht einfach, sie zu identifizieren.

Dabei dachte ich zumindest kurz, dass Masken ein neues Geschäftsfeld sein werden, denn gerade Anfang des Jahres hat der eine oder andere damit sicherlich gut verdient, wenn auch ebenfalls mit Arschlochmethoden. Das hat sich mittlerweile etwas gelegt, dennoch gehören Masken mittlerweile irgendwie dazu und ich wär ganz ehrlich froh, wenn sie dauerhaft im Alltag integriert werden. Der hygienische Aspekt lässt sich ja nicht einfach wegwischen und gerade wer krank ist, sollte sich einfach einen Lappen vors Gesicht halten.

Und vielleicht entsteht hier ja langsam aber sicher doch ein neues Business, zumindest gibt es auf Kickstarter ein teils spannendes, teils aber auch recht gruseliges Projekt: Eine LED-Maske, auf die man nach Belieben anzeigen kann, was man will.

Möglich machen das 2.000 LEDs und die passende Smartphone-App – erinnert mich dann aber doch mehr an Watchdogs Legion oder auch The Purge als an Rücksichtnahme und Gesundheitsprävention:

This is our fully customizable LED Mask brought to you by Neon Culture.
Why be one character, when you can be them all with our LED Mask!
Download your favorite character face online and send it to our LED Mask!
Simply just download our custom application to your phone and then sync your phone to our LED mask through Bluetooth, and let the creative fun begin!
The LED mask features over 2,000 full color LEDs!
Our LED Mask is USB chargeable!
The power run time on a full charge is 12 hours of creative fun!
THAT’S NOT ALL!
You can also customize your own text on our LED Mask along with a cool music equalizer effect with music from your phone!
Our LED Mask brings a whole new creative aspect to the do it yourself saying!

Auch nicht wirklich positiv: Für 12 Stunden Laufzeit muss man die Maske 5 Stunden aufladen und das für einen Preis von mindestens 100 Dollar. Schnapper sieht halt anders aus, die Idee mag ich aber dennoch. Und auch wieder nicht, weil The Purge halt doch Eindruck hinterlassen hat und womöglich gar nicht so weit von der Realität entfernt ist.

Richtig cool wäre noch, wenn die Maske auch die Augen- und Mundbewegungen vom Gesicht wiederspiegeln würde.

Wer dennoch mitmachen möchte, schaut einfach mal bei Kickstarter vorbei.

Seit gut einer Woche liegt mir Line in den Ohren, dass ich endlich mal meine Birnen essen soll, die wir vor ein paar Wochen im Alten Land gepflückt haben. Dabei ist es ja gerade ihre Schuld, dass ich das bisher nicht getan hab und mich nun in einer äußerst schwierigen Situation befinde – und das jedes Jahr aufs Neue.

Denn von den Äpfeln, die wir eigentlich gepflückt haben, sind keine mehr übrig, was bedeutet: Das ist schon eine ganze Weile her und die Birnen haben langsam ein gewisses Alter erreicht. Ganz auf Birnen verzichten möchte ich aber auch nicht, weil Birnen einfach um ein Vielfaches besser sind als Äpfel. Sieht man ja allein schon daran, dass Äpfel absolute Massenware sind und auch in nahezu jedem Getränk auftauchen, selbst in denen, bei denen man es nie für möglich gehalten hätte. Die Birne jedoch wird nach wie vor als was Besonderes behandelt und nicht einfach verramscht.

Zurück zum Thema: Mittlerweile sind die Birnen also recht alt – vielleicht sogar zu alt, um noch wirklich zu schmecken, was halt auch Scheiße wäre, weil wir sie dann nur noch wegschmeißen können. Was nur wieder zu Schimpferei der Frau führt, die dann wieder sagt, dass wir nächstes Jahr keine pflücken, was wir dann dennoch ignorieren. Verlierer auf ganzer Linie quasi.

Ich will aber auch nicht nachschauen … Schrödingers Birne quasi. Solange ich nicht Bescheid weiß, ob die Birnen noch gut sind, sind sie es und auch gleichzeitig wieder nicht. Schau ich nach, hab ich aber Gewissheit und im schlechtesten Falle sind sie es zu 100%. Da sind mir die 50% doch lieber …

Wäre immerhin egal, wenn ich aus dem Obst noch Kunst machen könnte, so wie José Pereira es macht. Das grenzt zwar beinahe an Lebensmittelverschwendung, ich bin aber sicher, dass er auch nur bereits abgelaufene Nahrung für seine Kunst verwendet. Die ist nämlich gar nicht mal so schlecht:

Art in apple, see how to carve a beautiful apple flower.

If you like, please subscribe to the channel and activate the bell.

Learn how to cut and decorate fruit.

How to make a bird on apple, by J.Pereira Art Carving Fruit

In this video teaching how to make a simple decoration on apple.

Werft gern mal einen genaueren Blick auf seine Videos – das sind nicht nur viele, die sind auch recht inspirierend, wenn es um das Anrichten von (vor allem, aber nicht nur) Obst geht.

Interessant, aber auch definitiv gruselig: So langsam kommen die Einschläge näher. Damit mein ich nicht, dass ich auch ein Alter erreiche, bei dem das Ende des Lebens in greifbarer Nähe ist – bis dahin wird hoffentlich noch eine ganze Weile ins Land ziehen. Viel mehr mein ich die Idioten, die nicht verstanden haben, dass es so einem Coronavirus scheiß egal ist, ob man weiterhin Bock hat, Zuhause zu bleiben oder „findet, dass das jetzt auch alles langsam mal reicht“.

Will heißen, dass selbst Leute langsam widerspenstig werden, von denen wir das so nicht erwartet haben – das war besonders überraschend, als wir im engeren Kreis zusammensaßen und jemand sagte, dass eine regelmäßige Fahrt nach Hause (der- oder diejenige arbeitet unter der Woche außerhalb) ja unproblematisch sei, denn „man bekommt das ja einfach nicht“. Das ist halt nicht nur intellektuell schwierig, sondern auch weil man sich Familie ja nicht aussuchen kann.

Man muss aber auch sagen, dass da auch die Politik eine gewisse Teilschuld hat. So ist zumindest die aktuelle Idee, den Lockdown bis 20. Dezember zu verlängern, aber für Weihnachten Ausnahmen zuzulassen, schlichtweg dumm. Natürlich wäre ein Weihnachtsfest allein Zuhause alles andere als geil – aber auch hier ist das dem Virus ziemlich egal, das tut einfach, was es tut.

Und da spielt dann auch keine Rolle, ob man mittlerweile die Schnauze voll hat vom Zuhause Bleiben und die üblichen Reisen vermisst – mehr als YouTube und Vimeo ist halt einfach nicht drin, außer man ist ein Arschloch.

Mir ist natürlich klar, dass das nur ein kleiner Trost und billiger Ersatz ist – aber immerhin kann man dann auch ein bisschen in der Zeit zurückreisen. Und so zum Beispiel einmal schauen, wie es in London 1924 aussah – Spoiler: ziemlich genau so, wie man sich das vorstellt.

Take a trip on a horse-drawn towing barge from Limehouse into old Central London!
The trip goes over the Regents Canal from Limehouse, via the Wharves of East London, Mile End Road, Various locks, White Chapel, Heartford Union Canal, Old Ford, Acton’s Lock, Hackney, through Islington Tunnel, passes under the New River, over the GNR at Kingscross, under the Midland at St.Pancras, Kentish Town, Alpine Chalet, through Regents Park and London Zoo and ends at Paddington Basin just off Edgeware Road.

Und jetzt bleibt einfach mit dem Arsch weiterhin Zuhause. So schwer ist das nämlich in Wahrheit nicht.

2020 als Eis-Sorte | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Dennoch gilt auch hier: It’s funny, ’cause it’s true.

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Nur ein Typ, der ein Verkehrschaos auflöst https://www.wihel.de/nur-ein-typ-der-ein-verkehrschaos-aufloest/ https://www.wihel.de/nur-ein-typ-der-ein-verkehrschaos-aufloest/#comments Tue, 24 Nov 2020 15:47:19 +0000 https://www.wihel.de/?p=107215 Nur ein Typ, der ein Verkehrschaos auflöst | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Irgendwann schon mal erzählt: Line und ich wechseln uns beim Kaffeekochen morgens jeden Tag ab – zumindest hab ich immer Montag und Mittwoch übernommen, sie Dienstag und Donnerstag und an den restlichen Tagen haben wir uns regelmäßig beide immer davor gedrückt und gewartet, dass der jeweils andere die Nerven verliert und einfach selbst Kaffee kocht.

Mittlerweile hat auch hier die Disziplin gesiegt und wir wechseln uns tatsächlich jeden Tag ab, sodass jeder mal zum Beispiel am Mittwoch dran ist. Und das ist auch gut so, denn wenn ich dran bin, hat das auch immer mit erhöhtem Blutdruck zu tun. Nicht, weil es mich so unfassbar wütend macht, dass ich Kaffee kochen muss, sondern weil ich dann aus dem Küchenfenster schaue und sehe, wie die ganzen Helikopter-Eltern ihre Kids mit dem Auto bis ins Klassenzimmer fahren.

Das allein wär auch noch gar nicht schlimm, irgendwo muss so ein Helikopterelter ja sein Helikopter-Dasein ausleben. Aber zu sehen, wie dumm die sich einfach anstellen und die ohnehin schon enge Straße mit noch mehr Dummheit vollstopfen und dann eigentlich sehr simple Dinge tun müssten, um das Chaos aufzulösen und stattdessen mit nur noch mehr Dummheit alles verschlimmert … es macht mich wütend.

Ebenso, dass sie unseren Privatparkplatz nicht nur nutzen, sondern auch auf maximal dumme Art und Weise benutzen. Bin schon am Überlegen, ob ich nicht a) einfach unseren Wagen quer in die Einfahrt stelle oder unserem Vermieter mal empfehle, eine Schranke dort zu installieren – nur um zu sehen, dass die Welt untergeht, denn damit würde gar keiner mehr klarkommen.

Um das mal zu verdeutlichen: Im nachfolgenden Video ist es artähnlich. Jede Menge dumme Menschen, die sich so dumm in ein Chaos verfahren haben und einfach zu dumm sind, um es allein lösen zu können. Einziger Unterschied: Es findet sich dann doch einer, der das Zepter in die Hand nimmt und den Leuten hilft:

Not all heroes wear capes. Wobei ich die Chance auch gern genutzt gesehen hätte, um festzustellen, ob die Leute tatsächlich verhungern und verdursten würden, statt einfach mal den Kopf einzuschalten.

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Hongkong mit der Drohne erkundet https://www.wihel.de/hongkong-mit-der-drohne-erkundet/ https://www.wihel.de/hongkong-mit-der-drohne-erkundet/#comments Tue, 24 Nov 2020 11:44:14 +0000 https://www.wihel.de/?p=107212 Hongkong mit der Drohne erkundet | Travel | Was is hier eigentlich los?

Ein bisschen witzig ist es ja schon, dass ich eigentlich seit Jahren erzähle, dass der virtuelle Urlaub vor dem Rechner doch der bessere Urlaub ist, weil so unnötiger Kram wie Packen, Urlaubsübergabe, das Zurücklegen langer Strecken und auch Jetlag einfach wegfallen. Zudem ist ja der Kostenfaktor auch ein ganz anderer, je nachdem welche technische Ausstattung man für seinen kleinen Zwischenurlaub zur Verfügung hat – dürfte sich aber zumindest über die Zeit rentieren.

Und jetzt, wo Urlaubmachen tatsächlich flach fällt (oder flachfallen sollte – einige Idioten halten es ja nach wie vor für eine gute Idee, ihr eigenes und das Leben der anderen zu riskieren, damit man „sich mal ein paar Tage erholen kann“), stellt sich heraus: Das war gar kein so großer Quatsch, den ich da von mir gegeben hab. Oder besser gesagt: Da war viel Quatsch dabei, aber der Kern der Aussage ist halt doch gar nicht so verkehrt.

Beflügelt von der nicht laut ausgesprochenen Bestätigung machen wir uns daher für die nächsten 7 Minuten auf nach Hongkong. Da waren wir virtuell zwar schon einige Male, aber dieses Mal kommt noch die klassische Perspektive von Drohnen hinzu und die nächtliche Atmosphäre tut auch ihr übrigens, dass das alles sehr faszinierend aussieht – aber irgendwo auch sehr unwirklich und beinahe wie aus einem Sci-Fi-Film.

Ist aber halt auch Hongkong, da sind die ja ohnehin der Zeit voraus:

Nǐ hǎo and welcome to this aerial drone footage of Hong kong, (HKSAR) China in 4K UHD resolution!
In this clip you can see all the famous sights / spots like the International Commerce Centre, Two International Finance Centre, Central Plaza, Bank of China Tower, The Center, Hong Kong Market, Gloucester Road, The Port of Hong Kong, the beautiful Bay Area, the breathtaking skyline in total and much more!

Nachdem ja mittlerweile klar ist, dass Line und ich nicht mehr so wirklich regelmäßig ins Büro fahren, haben wir vor ein paar Wochen all unsere persönlichen Sachen aus dem Büro geholt. Das ist sogar einigermaßen spannend, denn man bekommt ja gar nicht mit, was man so alles über die Monate und teils Jahre ins Büro schleppt – bis man dann doch mal alles auf einmal wieder rausholen muss.

Das war irgendwo aber auch ein bisschen wehmütig, hat aber immerhin den Vorteil, dass Mia noch mehr Körbchen hier Zuhause hat. Um nicht zu sagen: Wir haben nun mehr Körbchen als Räume, ein absolutes Hundeparadies.

Bedeutet also: zumindest bei unseren bisherigen Arbeitgebern geht die Richtung klar gen Homeoffice, wobei sich keiner von beiden richtig offiziell darauf festgelegt hat – meiner verteilt aber schon fleißig Büro-Inventar und das macht ja niemand, der weiterhin am alten Muster festhalten will.

Was für uns wiederum bedeutet: Wir investieren ins Homeoffice. Hab ich zumindest schon in diesem Jahr kräftig getan, aber ein Arbeitszimmer reicht dann irgendwann auch nicht mehr, besonders wenn man auch mal an Kinder denkt. Also schauen wir mittlerweile etwas aktiver nach Hauskauf-Möglichkeiten. Das haben auch Freunde von uns getan, die wir ebenfalls vor ein paar Wochen getroffen und ausgefragt haben und wo ich zumindest für mich festgestellt hab: Hauskauf bedeutet auch, dass ich meine handwerklichen Fähigkeiten schärfen muss.

Mussten sie zumindest ebenfalls machen, meinten aber auch, dass YouTube da ganz praktisch ist. Und da man damit nicht früh genug anfangen kann, schauen wir uns einfach mal an, wie Trockenbau funktioniert. In den 50ern. Weil die damals schon wussten, was sie tun (den Hinweis, dass das kein Anleitungsvideo ist, ignorieren wir gekonnt):

Alles eigentlich gar nicht so schwer – wenn man weiß, was man tut.

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Zu Besuch auf einer russischen Cyberpunk-Farm https://www.wihel.de/zu-besuch-auf-einer-russischen-cyberpunk-farm/ https://www.wihel.de/zu-besuch-auf-einer-russischen-cyberpunk-farm/#comments Mon, 23 Nov 2020 15:05:10 +0000 https://www.wihel.de/?p=107148 Zu Besuch auf einer russischen Cyberpunk-Farm | Nerd-Kram | Was is hier eigentlich los?

Machen wir uns nichts vor, wenn wir an Russland denken, landen wir recht schnell bei den typischen Klischees: Alle saufen den ganzen Tag nur Wodka, es ist immer kalt, jedes Auto hat eine Delle, weil die alle nicht fahren können und P in Demokratie steht für Putin. Überhaupt ist da alles deutlich gröber, kaltschnäuziger, brutaler, aber eben auch rückständiger. Technik funktioniert, aber nicht selten erst, indem man ihr einen ordentlichen Tritt verpasst hat.

Und genau von diesem Klischee dürfte Serge Vasiliev mehr oder weniger die Schnauze voll gehabt haben, denn die Realität sieht durchaus anders aus. Während wir eine technische Errungenschaft nach der anderen feiern, gehören die mittlerweile in Russland schon zum Alltag und sind beinahe schon wieder antiquiert. Ich muss dabei immer an die Geschichte denken, in der erzählt wird, dass die USA Millionen investiert haben, um einen Stift zu erfinden, der auch im Weltraum schreibt – die Russen haben einfach Bleistifte verwendet. Ob real oder Mythos, weiß ich bis heute nicht, hab aber auch nicht weiter nachgeforscht – dafür passt es einfach zu gut ins Bild.

Zurück zu Vasiliev und seiner Cyberpunk-Farm: Im nachfolgenden Video zeigt sich jedenfalls, dass die Russen deutlich fortschrittlicher sind, als wir das a) wahrhaben wollen und b) wohl jemals geglaubt hätten. Wobei das ja so richtig auch keiner weiß, denn was wissen wir Fußvolk denn schon, was „die da oben“ wirklich alles treiben. Denn man kann den Spieß auch ganz leicht umdrehen: Wenn selbst die Russen derlei Technik allein für die Landwirtschaft einsetzen, woher soll denn dann der Rest wissen, wozu die fortschrittlicheren Staaten mittlerweile in der Lage sind?

They say that Russia is a technically backward country, there are no roads, robotics do not develop, rockets do not fly, and mail goes too long. It’s a bullshit.

Говорят, что Россия – технически отсталая страна, нет дорог, роботехника не развивается, ракеты не летают, а почта идет слишком долго. It’s a bullshit.

Vielleicht ist das hier aber auch alles gar kein Spaß und es geht auf dem Mars wirklich schon so zu. Oder wir leben tatsächlich alle in der Matrix …

Chez Krömer hatten wir bisher zwei Mal hier auf dem Blog und ich kann ruhigen Gewissens sagen, dass das eigentlich viel zu wenig ist, wenn man sich auf YouTube mal anschaut, wer da sonst so zu Gast ist. Das Konzept trägt sich ja aber auch nahezu von selbst, denn wer sieht denn nicht gern, wenn ein einer mit großer Klappe aber eben auch Substanz eher minder-intelligenten Leuten verbal auf die Schnauze haut? Das ist ja quasi die Weiterentwicklung der Talkshows aus den 90ern, in denen es damals nur minderintelligente Leute gab – jetzt bekommen sie eben auch Kontra – mal merken sie dann, dass sie scheiße erzählen, häufig eben nicht, was das Ganze nur noch unterhaltsamer macht.

Was – bezugnehmend auf die Überschrift – auf Teddy Teclebrahn so ganz und gar nicht zutrifft. Klar, viele seiner Figuren passen natürlich auch in das Schema, ich würde mich aber soweit aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass er einigermaßen was im Kopf hat. Oder einfach der beste Beweis, dass das Glück mit den Dummen ist, was aber bei der Konstanz, mit der Teclebrahn Qualität abliefert, eher unwahrscheinlich sein dürfte.

Und genau damit scheint auch Krömer nicht so einfach umgehen zu können, was dann halt schnell darin mündet, dass wir seine Nippel zu sehen bekommen (geil, endlich mal im Stile der Bild einen Satz rausgehauen), das Gespräch aber doch alles andere als uninteressant ist.

Ich muss aber auch zugeben: Mir fällt es extrem schwer, Teclebrahn irgendwie ernst nehmen zu können – zu dicht sind dann doch manche Formulierungen an einigen seiner Figuren dran, was halt auch schnell nach hinten losgehen kann. Oder vielleicht auch gewollt ist, denn Kurt Krömer kennen wir ja auch alle nur als die Figur, die er unter anderem in dieser Show präsentiert (wobei es mich auch nicht wundern würde, wenn er immer so ist – solange keiner zu Schaden kommt, spricht ja nicht viel dagegen):

Nach dem Gewinn des diesjährigen Grimme-Preises ist Krömers Verhörraum wieder offen für “Freunde und Arschlöcher”, wie er seine Gäste liebevoll nennt. In dieser Sendung zu Gast: Teddy Teclebrhan: Komiker und Schauspieler.

Das wird sicher nicht das letzte Video aus der Reihe gewesen sein, aber wer klug ist, wird selbst aktiv und schaut einfach mal auf dem hauseigenen YouTube-Kanal vorbei – dauert ja dann doch immer ein bisschen, bis auch ich so manche Genialität erkenne.

Zimtkringel, Zimtschnecken, Zimt-Zupfbrot – Hefegebäck und Zimt passen einfach hervorragend zusammen. Für viele ist Gebäck dieser Art ausschließlich den kälteren Monaten vorbehalten, aber wenn es nach mir ginge, könnte ich jede Woche warme, duftende Zimtschnecken zum Frühstück essen. Insbesondere selbstgemachte oder wahlweise auch die von Mutterland, die sind nämlich auch ziemlich gut.

Heute soll es aber um Zimtkringel gehen und zwar um eine herbstliche Variante: Mit Kürbisteig und Apfelfüllung. Als ich das Rezept vor einiger Zeit entdeckte, hab ich es mir direkt abgespeichert, weil ich es unbedingt nachbacken wollte. Dann kam ich eine Weile nicht dazu, weil andere Rezepte geplant waren, aber neulich war es endlich soweit. Mit Hefeteig ist das immer so eine Sache, meistens brauche ich tatsächlich mehr Mehl, als im Rezept angegeben ist. Deswegen hab ich die Menge in dieser Version direkt schon erhöht. Am besten macht man es sowieso nach Gefühl: Nicht zu klebrig, aber auch nicht zu fest sollte der Teig sein.

Kürbis-Zimtkringel mit Apfelfüllung

Zutaten:

Für den Teig:
250 g Kürbispüree
550 g Mehl
1 Pck. Trockenhefe
70 g Zucker
180 ml Milch
60 g weiche Butter
1 Ei
1/2 TL Kardamom (gemahlen)
1/2 TL Salz

Für die Füllung:
2 kleine Äpfel
80 g Zucker
130 g geschmolzene Butter
50 g gemahlene Mandeln
2 TL Zimt
1/4 TL Gewürznelke (gemahlen)
1/4 TL Muskat
1/4 TL Kardamom

Außerdem:
1 Eigelb
2 EL Milch

Zubereitung:

  1. Für den Teig die Trockenhefe zusammen mit dem Zucker in eine Schüssel geben. Die Milch leicht erwärmen und hinzugeben. Umrühren und etwa 10 Minuten stehen lassen. Ich habe übrigens Hafermilch verwendet und das hat wunderbar funktioniert. In der Zwischenzeit das Mehl mit Kardamom, Salz und der Butter vermengen. Die Hefemilch hinzugeben, etwas verkneten, dann das Ei zum Teig geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Sollte der Teig noch zu klebrig sein, etwas mehr Mehl hinzugeben. Zum Schluss mit ein wenig warmer Butter einreiben und anschließend abgedeckt an einem warmen Ort etwa 1-1,5 Stunden gehen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten. Dafür die Äpfel waschen, schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Mandeln mit dem Zucker in einer Pfanne ohne Öl karamellisieren lassen. Mit den Gewürzen mischen und beiseite stellen.
  3. Den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den aufgegangenen Teig noch einmal kurz durchkneten, dann in etwa 12-14 gleich große Stücke teilen. Jeweils zu einem kleinen Rechteck ausrollen und mit etwas geschmolzener Butter bestreichen. Apfelstücke und Mandeln darauf verteilen, dann der Länge nach einrollen. Nun die Rolle etwas platt drücken und der Länge nach einschneiden, sodass zwei Stränge entstehen. Diese wieder etwas mehr verschließen und dann im Wechsel übereinanderlegen, damit eine Art Zopf entsteht. Die beiden Enden zu einem Kringel verbinden und auf eines der Backbleche legen.
  4. Das Eigelb und die Milch verquirlen und die Kringel damit einstreichen. Im heißen Ofen etwa 20-25 Minuten goldbraun backen, herausnehmen und leicht auskühlen lassen.

Guten Appetit!

Line backt Kürbis-Zimtkringel mit Apfelfüllung | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Line backt Kürbis-Zimtkringel mit Apfelfüllung | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Die Kürbis-Zimtkringel schmecken leicht warm am allerbesten. Deswegen hab ich sie an den darauffolgenden Tagen immer für 20 Sekunden in die Mikrowelle gesteckt. Die Kringel mit der Apfelfüllung sind sehr saftig und haben durch die Mandeln sogar ein wenig Crunch. Perfektes Hefegebäck für ein Herbstfrühstück. Traurig, aber wahr: Es könnte tatsächlich sein, dass dies schon das letzte Kürbisrezept in diesem Jahr sein wird. Aktuell ist jedenfalls kein weiteres geplant, aber wer weiß, vielleicht fällt mir doch noch eines ein.

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Das war meine Woche – KW 47 / 2020 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-47-2020/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-47-2020/#comments Sun, 22 Nov 2020 18:12:32 +0000 https://www.wihel.de/?p=107066 Das war meine Woche – KW 47 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?
Ein kleiner Rückblick zu unserem Urlaub im Oktober.

Wieder eine Woche näher an Weihnachten. Und ich möchte nicht lügen, ich bin ganz froh, dass die vergangene Woche vorbei ist. Denn es war viel zu tun und jeder Tag hatte gefühlt zu wenig Stunden. Zum Wochenende hin wurde es dann wenigstens etwas ruhiger, sodass die freien Tage auch tatsächlich genossen werden konnten.

Highlights der vergangenen Woche

Über stressige Wochen kann man ja sagen, was man will, aber wenn man am Ende viel geschafft hat, fühlt sich das auch gut an. Deswegen ist eines meiner Highlights zwangsläufig, dass ich bei der Arbeit viel von meiner To-Do-Liste streichen konnte. Auf der anderen Seite tauchen für jeden abgeschlossenen Punkt gefühlt zwei neue auf, aber darum kümmert sich dann mein Zukunfts-Ich in der nächsten Woche.

Das war meine Woche – KW 47 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Ein weiteres Highlight ist definitiv meine Yoga-Challenge, die ich immer noch einhalte. Jeden Tag Yoga und das einen ganzen Monat lang. Mittlerweile sind wir sogar bald schon am Ende der Challenge angekommen und ich denke, es wird mir fehlen. Sich jeden Tag mindestens 10 Minuten Zeit zu nehmen, seine Yogamatte herauszuholen und sich nur darauf und nichts anderes zu konzentrieren, tut unglaublich gut. Gerade wenn man viel zu tun hat, ist es so wichtig, sich hin und wieder eine kleine Auszeit zu gönnen. Und manchmal reichen nur 10 Minuten, Hauptsache, man kann kurz abschalten. Die langen Yogaeinheiten, 30-60 Minuten sind mir trotzdem lieber. Und auch davon konnte ich in der vergangenen Woche einige unterbringen.

Ein weiteres Highlight muss es einfach sein, dass ich, was Weihnachtsgeschenke angeht, schon ganz gut vorgeplant habe und daher gar nicht mehr so viel fehlt. Man sollte solche Besorgungen eigentlich jedes Jahr frühzeitig einplanen, damit es nicht kurz vor knapp in Stress ausartet. Aber einige Geschenke fehlen noch, da werde ich in den kommenden Wochen hoffentlich fündig.

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Manchmal hilft nur Comfort food.

Mein letztes Highlight, das in Wahrheit aber sogar mein größtes Highlight ist, dreht sich ebenfalls rund um Weihnachten. Denn ich hab endlich weihnachtlich geschmückt und höre schon seit einer Woche fast ausschließlich Weihnachtsmusik. Die Vorweihnachtszeit soll im Hause wihel einfach zelebriert werden und damit kann man kaum früh genug beginnen. Auf Netflix sind auch schon um die 300 Weihnachtsfilme auf meine Liste gewandert, die alle noch vor Weihnachten geguckt werden wollen. Deswegen hoffe ich insgeheim, dass Martin in den kommenden Wochen viele Teamabende haben wird, denn ihn kann ich nicht dazu bewegen, sie mit mir zu schauen. (#Grinch)

Highlights der kommenden Woche

Am allermeisten freue ich mich auf das Wochenende, denn da ist nicht nur 1. Advent, sondern auch Neeles und mein Weihnachtswochenende, auf das ich mich schon sehr lange freue. Backen, Weihnachtsmusik hören, Weihnachtsfilme schauen und einfach ein richtig schönes Vorweihnachtswochenende haben – das klingt nicht nur fantastisch, das wird es auch, da bin ich sicher.

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Highlights von wihel.de

Selbst in den stressigsten Wochen schafft Martin es, euch hier mit lauter gutem Content zu versorgen, damit IHR mal eine Weile aus eurem eigenen Stress gerissen werdet, auf andere Gedanken kommt und einfach kurz abschalten könnt. Ich muss ehrlich sagen, manchmal frage ich mich, wie er das anstellt. Aber dann klingelt sein Wecker um 5 Uhr morgens und es fällt mir wieder ein. Wie dem auch sei, hier nun die Highlights der vergangenen Woche.

01. Der süßeste Weihnachtsfilm in diesem Jahr – leider Werbung
02. Eine Covid-19-Genesene auf der Querdenken-Demo in Leipzig: Der Versuch eines Dialogs
03. Dog With Sign – Auch Hunde wollen protestieren
04. Woran du merkst, dass die Industrie dich hasst
05. Wie sie in den Staaten effektiv Verfolgungsjagden beenden
06. Senf – Der Scharfmacher des Nordes
07. Street Art von Sage Barnes
08. Line kocht Orzo-Risotto mit Kürbis, frittiertem Salbei und Ziegenkäse
09. Perfektes Weihnachtsgeschenk: Eine Seifenblasen-Maschine
10. Der Coca-Cola-Weihnachtswerbespot 2020

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Wer kann helfen? https://www.wihel.de/wer-kann-helfen-2020-11-20/ https://www.wihel.de/wer-kann-helfen-2020-11-20/#comments Fri, 20 Nov 2020 20:08:29 +0000 https://www.wihel.de/?p=107088 Und ich dachte die ganze Zeit, dass die Ansage, wir sollen alle lieber Zuhause bleiben, auch für Haustiere gilt. Aber scheinbar stimmt es wirklich, nature is healing …

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Wiesner – Im Reich der Illusion https://www.wihel.de/wiesner-im-reich-der-illusion/ https://www.wihel.de/wiesner-im-reich-der-illusion/#comments Fri, 20 Nov 2020 19:07:38 +0000 https://www.wihel.de/?p=104373 Wiesner - Im Reich der Illusion | Musik | Was is hier eigentlich los?

Wiesner veröffentlicht mit Im Reich der Illusion die erste Single aus seinem am neuen Album Seelenlotterie.

Im Reich der Illusion, in dem es um die Macht der Massenmedien und die Fragwürdigkeit der Suggestion einer heilen Welt geht, ist gleichzeitig auch der Kernsong des Albums. „Keine stumpfe Aneinanderreihung von Songs, sondern eher ein Konzeptalbum“, so beschreibt Mazze Wiesner sein neues Album.

„Das Thema Seelenlotterie drückt mit seinem Neologismus aus, was das Kernthema der Platte ausmacht. Es geht im Grunde um den Versuch, einen künstlerischen Blick aus diversen Perspektiven auf die derzeitigen globalen und lokalen Ereignisse zu werfen und miteinander zu verknüpfen. Dass jeder in sich zwei Seiten hat, a la Dr. Jekyll und Mr. Hyde, reizt mich als Thema immer wieder. Das in mir und meiner Umwelt zu beobachten und musikalisch zu reflektieren, ist ein großes Geschenk und immer wieder eine neue Herausforderung für mich.“

Keine unnötigen Schnörkel – roh und kantig brettern Gitarrenriffs auf potent treibenden Grooves, umrahmt von dreckigen Hammondsounds und weiten Pianoklängen. Die deutschen Texte mit Tiefe kommen mit bluesiger Reibeisenstimme daher und betten sich in eine Wand voll emotionsgeladener Rockmusik. Das ist Wiesner, das ist kompromissloser Deutschrock eines Masterminds, der mit der Musik ein Bündnis für das Leben einging.

Wiesner ist das Solo-Projekt von Multiinstrumentalist und Sänger Mazze Wiesner, das mit dem 2015 im Alleingang aufgenommenen Debüt-Album Unbenutzt ins Leben gerufen wurde. Nach der Veröffentlichung des zweiten Albums 5 vor 12 folgt nun das dritte Album Seelenlotterie – das bisher emotionalste Album von Mazze Wiesner, welches er innerhalb eines Jahres an verschiedensten Orten der Welt, wie u.a. Lemberg, Dubai, Stralsund und Bad Bleiberg schrieb.

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Hugo Barriol – Don’t Let Me Down https://www.wihel.de/hugo-barriol-dont-let-me-down/ https://www.wihel.de/hugo-barriol-dont-let-me-down/#comments Fri, 20 Nov 2020 15:32:19 +0000 https://www.wihel.de/?p=104371 Hugo Barriol - Don't Let Me Down | Musik | Was is hier eigentlich los?

Hugo Barriol begann seine Musikkarriere als Straßenmusiker in Sydney, Australien. Er gewann den Metro Music Awards in Paris im Jahr 2015 und nahm 2017 seine Debüt-EP auf, die erste Single On the road wurde über 7 Millionen Mal auf Spotify gestreamt.

2019 erschien sein Debütalbum Yellow, produziert von Ian Grimble und Hugo spielte mehr als 40 Konzerte und Festivals in ganz Europa. Nachdem er in Sydney und Paris gelebt hatte, zog er im August 2019 nach London, wo er seine neue EP Hey Loveschrieb.

My music is melancholic, sometimes sad but hopeful. I sing about things I don’t want to talk about. I tell stories, I try to turn dark thoughts or pain into something beautiful. It can be delicate, soft, sometimes tribal but I try to be always sincere in what I write. Inspired by folk, pop, rock, indie, my music is a mix of it all

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Big Gigantic – You’re The One https://www.wihel.de/big-gigantic-youre-the-one/ https://www.wihel.de/big-gigantic-youre-the-one/#comments Fri, 20 Nov 2020 11:25:36 +0000 https://www.wihel.de/?p=104369 Big Gigantic - You’re The One | Musik | Was is hier eigentlich los?

Das in Colorado beheimatete Duo Big Gigantic war bereit, sein Ende Februar erschienenes Album Free Your Mind mit einer Remix-EP wiederaufleben zu lassen, – seit dem 11. September ist das gute Stück verfügbar. Die erste Single daraus ist ein Remix für You’re The One von dem französischen Ausnahmekönner CloZee, der sie mit wogenden Bässen und einem passenden Hip-Hop-Bounce in berauschendes Terrain führt.

CloZees Interpretation kommt zusammen mit bereits veröffentlichten Remixen von Opiuo und Party Pupils, die zu einer sehr erfolgreichen Tracklist führen, die auch auf die zweite CD einer Deluxe-Edition von Free Your Mind passen.

Seit der Veröffentlichung von Free Your Mind Anfang 2020 haben Big Gigantic den größten Teil des Jahres damit verbracht, neue Meilensteine über ein Jahrzehnt in ihrer Karriere zu erreichen. Ihre Live-Performance von Friends bei den Red Rocks war der „Song of the Day“ bei NPR Music Live Sessions, während der Song sich weiterhin auf legendären Sendern wie KCRW und KROX verbreitete.

In den darauffolgenden Monaten lieferten sie auch einen Mix auf BBC Radio 1 für Diplo & Friends ab und erhielten gleichzeitig umfangreiche Unterstützung von Spotify, Apple Music und Amazon Music. Auch die Tastemaker-Medien stärkten Free Your Mind den Rücken und lobten das Album als „eine wunderschöne melodische Klanglandschaft mit üppigen Melodien“ und als „ein wirklich einzigartiges 13-Track-Erlebnis“.

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Gashi feat. Sting – Mama https://www.wihel.de/gashi-feat-sting-mama/ https://www.wihel.de/gashi-feat-sting-mama/#comments Fri, 20 Nov 2020 07:06:23 +0000 https://www.wihel.de/?p=104367 Gashi feat. Sting - Mama | Musik | Was is hier eigentlich los?

Vor einigen Wochen veröffentlichte Gashi sein brandneues Album 1984. Unter den vierzehn Tracks, mit denen der 30-jährige Wahl-New Yorker seine Fans auf eine musikalische Reise in die achtziger Jahre mitnehmen will, findet sich auch die aktuelle Single Mama, die keinen Geringeren als Legende Sting featured!

„Ich war in diesem Jahrzehnt noch nicht auf der Welt, aber ich verbinde mich so sehr mit allem aus dieser Zeit“, erklärt er. „Ich liebe alles an der Kultur der achtziger Jahre, von der Musik über die Filme bis zur Mode, und ich wünschte immer, ich hätte diese Zeit miterleben können. Meine Eltern haben 1984 geheiratet und einiges der besten Musik, die jemals gemacht wurde, kam aus den Achtzigern. Ich wollte nur Musik machen, die die Menschen so fühlen lässt, wie ich mich fühle, wenn ich etwas aus dieser Zeit höre.“

Labinot „Larry“ Gashi wurde 1989 im Kosovo als Sohn lybischer Eltern geboren, verbrachte seine Kindheit als Flüchtling in mehreren (meist europäischen) Ländern, bevor seine Familie 1998 schließlich in Brooklyn sesshaft wurde. Dort verbrachte er auch den Großteil seiner Teenager-Zeit. Seit 2008 produziert und veröffentlicht er seine eigenen Songs, zunächst als The Kid Gashi, später nur als Gashi.

Angesichts seines unzweifelhaften Gespürs für großartige Melodien und seiner textlichen Fähigkeiten war es lediglich eine Frage der Zeit, bis Gashi der Durchbruch im Musikbusiness gelingen würde. Nachdem er sich zunächst als Songwriter einen hervorragenden Namen erarbeitet hatte, zählt er mittlerweile zu den gefragtesten Acts weltweit.

Seine musikalischen Wurzeln liegen zwar im Hip-Hop, doch im Laufe der Zeit erweiterte der 30-jährige seine Palette ständig und schuf einen unverwechselbar einzigartigen Sound im Spannungsfeld zwischen Pop, Hip-Hop, Rap und Dance.

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Früh übt sich https://www.wihel.de/frueh-uebt-sich/ https://www.wihel.de/frueh-uebt-sich/#comments Thu, 19 Nov 2020 19:05:07 +0000 https://www.wihel.de/?p=106997 Schließlich bekommt man zwei linke Hände ja auch nicht einfach so vom lieben Gott geschenkt – da steckt harte Arbeit hinter, damit man im restlichen Leben nicht doch für handwerkliche Tätigkeiten eingeplant wird, auf die man eigentlich keinen Bock hat.

Früh übt sich | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Und mit „Lernen durch Schmerzen“ kann man auch gar nicht früh genug anfangen. So hab ich zum Beispiel gelernt, dass es eine dumme Idee ist, auf eine heiße Herdplatte zu fassen.

Eigentlich ist das Gemecker über das Homeoffice ja auch Quatsch – im Grunde macht es ja nicht wirklich einen Unterschied, ob man jetzt im Büro arbeitet oder in seinem heimischen Arbeitszimmer (sofern denn vorhanden), Raum ist Raum. Tatsächlich kann es aber doch recht belastend sein, wenn Arbeit und Privates zu nah beieinander sind, zumindest ich muss mittlerweile deutlich mehr Disziplin an den Tag legen, um nicht doch nicht mal Abends in meine Mails zu schauen oder „das eine noch fix fertig zu machen“ – die Versuchung ist durchaus groß, wenn der Arbeitsraum quasi nebenan ist.

Und auch unterbewusst kann zum Beispiel der Weg zur Arbeit wie ein Aufwärmen sein und den Arbeitstag einläuten, was halt wegfällt, wenn man quasi direkt aus dem Bad vor den Rechner fällt. Dazu kommt dann noch, dass man quasi in seiner Freizeitkleidung arbeiten geht, was die Grenzen nur noch mehr verwischt und wenn man nicht aufpasst, dann arbeitet man plötzlich rund um die Uhr. Oder halt gar nicht, weil man aus dem Freizeitmodus nicht herauskommt.

Aber vielleicht haben die Japaner die ultimative Lösung und schlagen sogar zwei Fliegen mit einer Klappe: Denn dort kann man für relativ wenig Geld (je nach Blickwinkel) einfach aus einem Freizeitpark heraus arbeiten. Auch dort gilt, dass es eigentlich keine Rolle spielt, von wo man arbeitet – Hauptsache Strom und Internet sind vorhanden. Und wenn du dann einfach aus einem Riesenrad heraus ins Zoom-Meeting gehst, ist zumindest schon mal sicher, dass du den besten Hintergrund hast.

Wer gerade zufällig vor Ort ist, kann ja mal im Yomiuriland vorbeischauen – der Rest guckt mit mir das nachfolgende Video:

An amusement park in the Japanese capital Tokyo has found a unique way to safely welcome back some visitors during the Covid-19 pandemic. The Yomiuriland park has opened its doors to people tired of working from home, and is offering guests a way to roll on with business from a more uplifting location – the Ferris wheel.

Fraglich natürlich, ob das so einen Freizeitpark vor dem finanziellen Kollaps bewahrt, aber der Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Nachdem unsere Bundeskanzlerin irgendwann im Sommer schon behauptet hat, dass wir an Weihnachten um die 19.000 Corona-Fälle pro Tag haben werden und wir diese Marke bereits Anfang November gerissen, ist eigentlich nur eine Schlussfolgerung möglich: Weihnachten findet dieses Jahr im November statt.

Was nicht nur mich vor Probleme stellt, denn ich hab nach wie vor nicht ein Geschenk, keine Idee und noch viel weniger Motivation, dass das Thema überhaupt anzugehen, gerade weil ja mittlerweile jeder Tag wie der vorhergehende und nächste ist. Ob da nun Weihnachten im Kalender steht oder nicht, spielt am Ende ja auch keine Rolle mehr.

Coca-Cola scheint aber ebenfalls vom vorgezogenen Weihnachtsfest überrascht gewesen zu sein – was komisch ist, haben die doch den Weihnachtsmann erfunden und somit ja auch Weihnachten – konnten aber einigermaßen nachlegen und präsentierten in der letzten Woche ihren Weihnachtswerbespot für dieses Jahr.

Natürlich mit dem üblichen Druck-auf-die-Tränen-Drüsen-Potential, was ja aber auch irgendwo gut ist, denn so merkt man wenigstens noch, dass man nicht gänzlich abgestumpft ist. Im Jahr 2020 eine recht essentielle Erkenntnis. Und ich möchte an dieser Stelle auch herausstellen, dass die Kollegen diesen Post besonders wertschätzen sollten, denn berufsbedingt gilt eigentlich die Ansage, dass niemand aus meinem Team Produkte von Coca-Cola konsumieren sollte – dafür haben die uns zu sehr geärgert. Was ja aber auch schon wieder schwer ist, weil man bei dem mittlerweile vorhandenen Markenmeer gar nicht mehr durchsieht, wer zu was gehört.

Aber Papa gehört jedenfalls nach Hause:

This Christmas, give something only you can give.

Be it in person, over an awkward video call, or just a quick message, making time for the ones you love is what makes Christmas truly the most special time of year, no matter how you do it.

Wherever you are, we hope you have a good one.

Merry Christmas

Ich muss zugeben: Wirklich gut gemacht. Hat zumindest beim ersten Mal einen Kloß im Hals hinterlassen.

So sehr sich die Welt auch in diesem Jahr geändert hat – wusstet ihr eigentlich, dass Corona am Dienstag angeblich 1 Jahr geworden ist? Laut unbestätigten Quellen soll es das erste Mal am 17.11.2019 bei einem Menschen aufgetaucht sein. Wahnsinn wie die Zeit vergeht – manche Dinge bleiben einfach gleich.

Zum Beispiel, dass alles ein Ende hat, nur die Wurst zwei, Regen fällt weiterhin stumpf nach unten und wer anderen eine Grube gräbt, sollte vorher seine Motive hinterfragen. Und natürlich, dass Fail-Videos um ein Vielfaches schlechter sind als Win-Videos, leider gibt es aber von Letzteren einfach viel zu wenig, was dann auch erklärt, warum Maik und ich seit irgendwas um die 10 Jahre unsere eigene Win-Compilation erstellen.

Und was sich auch nur selten ändert: Ausnahmen bestätigen die Regel. Ist bei dem nachfolgenden Video der Fall, denn hier haben wir tatsächlich mal wieder ein Fail-Video, dass ich überwiegend bedenkenlos teilen möchte, denn zumindest physisch kommt hier keiner so wirklich zu schaden. Psychisch könnte das schon anders aussehen, denn es geht um Schönheit und da ist so mancher ja besonders eitel und geht bei schiefem Scheitel keinen Schritt vor die Tür.

Ohnehin ist es ja unglaublich, was für ein Milliarden-Geschäft Schönheit doch mittlerweile geworden ist und was für unfassbare Geräte, Cremes, Tunken und sonstiger Kram dafür verkauft wird – nicht selten auch mit einem gewissen Gefährlichkeitsfaktor. Der noch mal verstärkt wird, wenn man nicht weiß, wie man mit den Geräten umgehen soll – oder man einfach gar keinen Plan vom Endergebnis hat und dann aussieht, wie ein Clown:

Some people go to great lengths for beauty. Sometimes these attempts are futile. Sometimes these attempts have the opposite of the intended effect.

Ein Punkt, der sich daher auch nur schwer ändert: Nahezu alle haben es mehr denn weniger verdient, oder?

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Flachwitz der Woche: Eine Kettensäge https://www.wihel.de/flachwitz-der-woche-eine-kettensaege/ https://www.wihel.de/flachwitz-der-woche-eine-kettensaege/#comments Wed, 18 Nov 2020 19:09:52 +0000 https://www.wihel.de/?p=106961 Wenn man bedenkt, dass eine richtige Kettensäge ja auch mit einer Kette läuft und tut, was sie soll, ist das natürlich nur bedingt witzig – aber irgendwas ist ja immer. Ich musste dennoch lachen und wünsche dem Besitzer gutes Gelingen:

Flachwitz der Woche: Eine Kettensäge | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

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Wie sie in den Staaten effektiv Verfolgungsjagden beenden https://www.wihel.de/wie-sie-in-den-staaten-effektiv-verfolgungsjagden-beenden/ https://www.wihel.de/wie-sie-in-den-staaten-effektiv-verfolgungsjagden-beenden/#comments Wed, 18 Nov 2020 15:04:33 +0000 https://www.wihel.de/?p=106958 Wie sie in den Staaten effektiv Verfolgungsjagden beenden | Gadgets | Was is hier eigentlich los?

Ein recht netter Nebeneffekt von Corona ist ja auch: Die Kriminalitätsrate geht deutlich zurück. Zumindest was klassische Verbrechen angeht – gegen Auflagen verstoßen oder sich einfach besonders dumm anstellen, in dem man das Tragen von Masken verweigert, ist ja auch schon irgendwo kriminell, mindestens moralisch mehr als verwerflich. Aber wie Goethe schon schrieb: Der Mensch irrt, solange er strebt und wer gar nicht strebt, irrt halt gewaltig.

Vielleicht muss ich mich daher korrigieren: Die Kriminalitätsrate geht nicht zurück, die Kriminalität verschiebt sich nur in andere Bereiche. Ob das jetzt gut ist oder nicht, müssen andere Beurteilen, aber auch der klassische Verbrecher hat aktuelle Probleme, seinem Tagesbetrieb nachzugehen – wir hocken ja alle schon Zuhause. Soll der aber auch, insofern ist auch das gar nicht so schlecht.

Und ja auch ganz angenehm für die Polizei, die entweder weniger oder anderes zu tun hat – weniger Schießen, mehr meckern. Mehr Kontrolle von Clubs, Bars und Restaurants, dafür weniger Verfolgungsjagden. Wobei Letzteres ja nie so ein großes Ding in Deutschland war oder wir es zumindest nicht mitbekommen haben, weil wir keine TV-Sender haben, die sich damit beschäftigen.

Anders in den Staaten, in denen man derlei 24 Stunden am Tag schauen kann (oder halt konnte). Und wer das tat, dem wird vermutlich auch aufgefallen sein, dass die Gesetzeshüter auch hier immer mal wieder neue Gadgets ausprobieren – wie im nachfolgenden Video zu sehen.

Nennt sich wohl Grappler und sorgt scheinbar auf sehr humane Weise, dass ein verfolgtes Fahrzeug zum Stehen kommt:

A road rage incident and police chase on San Tan Loop 202 ended thanks to technology invented by a Peoria man.

Arizona Department of Public Safety troopers utilized the Grappler Bumper.

DPS dashcam video shows the pursuit of a suspect on Loop 202. It all started when a driver called 911 saying the car behind her was chasing her and rear-ending her.

Finde ich ja sehr spannend – wenn ich an so manchen Idioten auf der Autobahn denke, das eine oder andere Gadget würde ich mir auch für den Privatgebraucht wünschen.

Ich glaube, es war letzte Woche, als mal wieder durch die Blogs und Nachrichten ging, dass irgendwo irgendwer bei irgendeiner Restauration so richtig schön Mist gebaut hat – was noch witziger wäre, wenn es das erste Mal wäre, aber allein ich kann mich damit nun grob an drei Geschichten erinnern, bei denen eine Restauration tierisch nach hinten los ging.

Was halt besonders schade ist, weil die Kunst ja nicht ohne Grund unfassbar wertvoll ist und wenn dann irgendein Dödel ankommt und das innerhalb weniger Minuten (unwiederbringlich) zerstört … da kann man schon mal das eine oder andere Haar vor Wut verlieren.

Was halt erschwerend hinzukommt: Ich bin mir sicher, dass wir mittlerweile in einem Zeitalter leben, wo das einfach nicht mehr passieren muss. Dafür haben wir einfach viel zu viele technische Geräte, die helfen und unterstützen – oder einfach sogar ganze Berufe ersetzen.

In China zum Beispiel haben sie nun Drucker entwickelt, die sogar ganze Wände bedrucken können und das in einer Qualität, die einfach nur atemberaubend ist. Und halt auch eben schneller und womöglich sogar fehlerfreier als das ein menschlicher Maler je an die Wand bringen könnte.

Auf der anderen Seite: Das Ding dürfte durchaus einiges Kosten, gerade im Hinblick darauf, dass man nur eine begrenzte Anzahl an Wänden Zuhause hat und vielleicht auch nicht jede bedrucken lassen will. Außerdem kennen wir ja Drucker. Funktioniert beim ersten Einschalten problemlos, aber danach wird rumgeheult, dass Farbe fehlt oder nicht ausreichend Papier eingelegt ist. Könnte mir hier gut vorstellen, dass dem Drucker durchaus die eine oder andere Wand einfach nicht passt.

Gestern noch davon gesprochen, wie geil doch Senf ist und dass wir große Fans von Sushi sind – zwei Dinge, die nur sehr bedingt zusammen passen. Glaube ich zumindest, hab es tatsächlich noch nie zusammen probiert, würde mich aber auch nicht wundern, wenn das ausgezeichnet zusammenspielt. Wobei ja bei Sushi gerade der Reiz ist, dass der Fisch mehr oder weniger unbehandelt ist oder nur recht dezent gewürzt wird. Da kann Senf schon eine ziemliche Brechstange sein – vielleicht ist Senf aber auch nur in meinem Kopf eher was für Wurst oder Fleisch.

Außerdem gehört zu Sushi ja auch irgendwie immer Sojasauce und wer Sushi in diesem Land bestellt, der bekommt auch immer welche dazu – wobei das ja beinahe schon Frechheit ist, das Sojasauce zu nennen, denn mit richtiger Sojasauce hat die eigentlich nicht wirklich was zu tun. Hab ich zumindest mal gelesen, war ja selbst noch nie in Asien und hab entsprechend keine Erfahrung mit „richtiger“ Sojasauce – aber es liegt ja nahe, dass Produkte in diversen Länden so abgewandelt werden, dass es der heimischen Bevölkerung mundet. Was halt bei der Sojasauce unserer Lieferservices einfach komplett in die Hose gegangen ist und jetzt stehen wir halt mit schwarzem Konzentrat da, dass auch die letzte Sushi-Rolle ruiniert.

Die Reise nach Asien – vor allem aus Recherchegründen in Sachen Sojasauce – muss noch ein bisschen warten, nicht nur aufgrund von Corona, sondern auch wegen mangelnder Motivation (Sauce reicht halt allein nicht aus, um sich mehrere Stunden in ein scheiß Flugzeug zu setzen) – ist vielleicht aber auch gar nicht nötig, denn wir können ja auch einfach versuchen, Sojasauce auf traditionelle Weise hierzulande herzustellen.

Geht nämlich so:

Masatsugu Fueki uses the same traditional practice of making soy sauce that his predecessors used at Japan’s Fueki Syoyu Brewing over 220 years ago. Fueki takes us through the factory and the multi-step natural brewing process which only uses three ingredients — soybeans, flour, and salt.

Dabei fällt mir ein: Im Kühlschrank dürfte auch noch die eine oder andere Packung aus der letzten Sushi-Bestellung warten. Keine Ahnung, warum man die immer wieder aufhebt. Mehr über Sojasauce hatten wir übrigens auch hier und hier.