:: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Thu, 22 Apr 2021 04:22:28 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.7.1 San Holo – find your way https://www.wihel.de/san-holo-find-your-way/ https://www.wihel.de/san-holo-find-your-way/#respond Fri, 23 Apr 2021 10:35:12 +0000 https://www.wihel.de/?p=110867 San Holo - find your way | Musik | Was is hier eigentlich los?

Für San Holo ist alles persönlich. Jede Note ist eine Geschichte und jeder Text eine Erinnerung, eine hyperreale Erkundung von Zweck und gemeinsamer Erfahrung. Diese Emotionen schimmern auf bb u ok?, San Holos neuem Album, das am 21. Mai erscheint, fast überall durch. Mit beeindruckenden 20 Tracks ist bb u ok? San Holos (eigentlicher Name Sander Van Dijck) bisher gelungenstes Werk.

Aufgenommen im berühmten Stadtviertel von Los Angeles, Echo Park, erscheint bb u ok? drei Jahre nach seinem von der Kritik gefeierten Debüt album1, das durchweg unglaubliche Unterstützung erhielt, was dazu führte, dass San mit dem International Dance Music Award für den Breakthrough Artist of the Year und dem Edison Pop Award für das beste Dance Album ausgezeichnet wurde. Seine album1-Welttournee im Jahr 2019 umfasste 75 Shows, für die über 100.000 Tickets in Nordamerika, Europa, Asien, Neuseeland und Australien verkauft wurden, darunter Auftritte im Red Rocks Amphitheatre und im New Yorker Terminal 5. Im Jahr 2020 ist San bei verschiedenen virtuellen Sets aufgetreten, darunter Porter Robinsons Secret Sky Festival.

album1 leistete Pionierarbeit für einen Post-EDM-Sound, der die Grenzen zwischen Festivalhymnen und Lo-Fi-Schlafzimmerballaden verwischt. Auf bb u ok? erforscht San diese Schnittmenge weiter, indem er mehr analoge Instrumente und Geräte in seinen genreübergreifenden Sound mischt. Er ergänzt seine Band mit Kollaborationen, von den album1-Rückkehrern Bipolar Sunshine und The Nicholas bis hin zu Sans langjährigen Helden wie den Indie-Rockern American Football und Rivers Cuomo, seines Zeichens niemand geringeres als Kopf der Rock-Legenden Weezer.

Im folgenden hat Sander einige herzliche Worte darüber verfasst, was das neue Album für ihn bedeutet und wie er hofft, dass es bei den Fans auf ihre ganz eigene Weise ankommt: „Für mich geht es bei diesem Album, bb u ok?, um Verbindungen – die Verbindungen zwischen Menschen und Erinnerungen, Menschen und einander, Menschen und sich selbst. Ich war noch nie gut darin, mich durch Worte auszudrücken. Worte allein scheinen nie wirklich die Essenz meiner Gefühle zu erfassen. Wie soll ich auch erklären können, was ich fühle, wenn ich es einfach nur aufschreibe? Die meisten Gefühle sind so komplex, dass es fast schon naiv erscheint, sie in Worte fassen zu wollen. Und genau deshalb mache ich Musik, es ist die einzige Möglichkeit, mich wirklich auszudrücken. Diese Songs handeln von Erfahrungen, Gesprächen und Momenten, die ich im Laufe meines Lebens mit Menschen geteilt habe. Ich habe mein Herz in dieses Album gesteckt. Anstatt zu versuchen, dieses Album in Worten zu beschreiben, würde ich es lieber einfach nur hören lassen. Ich hoffe, es bringt euch irgendwo hin! Ihr könnt selbst entscheiden, was es für euch bedeutet – das ist für mich die Schönheit der Musik.“

Der Produzent lebt in seinem eigenen Kosmos und erschafft eine Welt der Schönheit und des Gefühls zwischen dem typischen Build-and-Drop-Bombast des Post-EDM und intimen Träumereien von Ambient Post-Rock. Im Dezember 2020 veröffentlichte er die gefühlvolle neue Single, bb u ok?, die von Billboard und DJ Times hoch gelobt wurde, während Dancing Astronaut den Track als „üppige Gitarrenmelodien und charakteristische Sounds, die an seine bahnbrechenden Hits erinnern“ beschrieben.

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MD ONE – Bombe A https://www.wihel.de/md-one-bombe-a/ https://www.wihel.de/md-one-bombe-a/#comments Fri, 23 Apr 2021 06:01:25 +0000 https://www.wihel.de/?p=110865 MD ONE - Bombe A | Musik | Was is hier eigentlich los?

Das französische Elektro-Pop-Duo MD ONE veröffentlichte Ende Januar mit Bombe A die zweite Single ihres kommenden Debütalbums Twelve Stars, welches dieses Jahr erscheinen wird. Wie auch andere MD ONE-Songs, hat Bombe A viele Bedeutungen. Bombe A beschreibt eine Romanze und ist zugleich eine Metapher, die eine idealisierte Frau darstellt. Es geht um Liebe auf den ersten Blick zwischen zwei Seelenverwandten, die durch die „perfekte Chemie“ miteinander verbunden sind. Ihre Liebe ist explosiv und unkontrolliert, genau wie das Lied und der Songtitel.

Das Rock-Gerüst des Liedes wird immer wieder von einem „Vintage-Rhythmus“ durchbrochen. Hinzu kommen tragende Synthies in aufeinanderfolgenden Schichten, die Hoffnung und Zweifel ausdrücken. Während des gesamten Songs ist ein einfaches und effektives Gitarrenriff zu hören, das die Flughöhe von Bombe A begleitet.

Das M in MD ONE steht für Marc, den Komponisten und Schöpfer der Band. Er ist der Alchemist und der Goldschmied der Klänge. Marc sucht nach Einfachheit als auch nach Stärke in seinen Akkorden und seinen Kompositionen, die er mit Gitarre und Keyboard erzeugt.

Das D gehört David, dem Texter und Sänger von MD ONE. Musik und Klänge inspirieren seine Sätze und seine Worte. Er mag es, wie manche Worte Gefühle hervorrufen und Träume zum Leben erwecken können. Einfach so, wenn man sie ausspricht. David strebt nach Gelassenheit und Spiritualität. Er liebt die Bühne und die einzigartige Beziehung, die sich dort zum Publikum entwickelt. Das ist wahre Magie.

MD ONE stehen für kräftige und gefühlvolle Lieder, in denen das Herz eine Sprache findet. Die gesungenen Wörter stolpern und sprühen vor Freude, Traurigkeit, Liebe und Melancholie.

MD ONE wurde nach verschiedenen Reisen zwischen Berlin, London, Kopenhagen und New York geboren. Die großen Hauptstädte bleiben für sie eine echte Quelle künstlerischer Inspiration und aus diesen Abenteuern schöpft das Duo seine ganze Energie: eine Vielzahl von Tönen, Bildern, Klischees, ein Wirbelwind von Eindrücken, Empfindungen und Metaphern, um eine Flut von Emotionen zu suchen oder sogar zu provozieren.

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Man kann nie genug Auspuff haben https://www.wihel.de/man-kann-nie-genug-auspuff-haben/ https://www.wihel.de/man-kann-nie-genug-auspuff-haben/#comments Thu, 22 Apr 2021 18:06:58 +0000 https://www.wihel.de/?p=113522 So langsam könnte ich eine eigene Reihe mit Bildern aufmachen, in denen Leute es in Sachen Auspuff maßlos übertreiben. Setzen wir hier aber einfach mal voraus, dass derjenige einfach sehr viel gegen Abgase tun will und hinter jedem Rohr auch noch mal ein Katalysator hängt:

Man kann nie genug Auspuff haben | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Was machen eigentlich all die Poser, wenn die E-Autos sich durchgesetzt haben und ein Auspuff einfach nicht mehr benötigt wird?

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Die wohl kürzeste Pressekonferenz im Tennis, die es je gab https://www.wihel.de/die-wohl-kuerzeste-pressekonferenz-im-tennis-die-es-je-gab/ https://www.wihel.de/die-wohl-kuerzeste-pressekonferenz-im-tennis-die-es-je-gab/#comments Thu, 22 Apr 2021 14:43:15 +0000 https://www.wihel.de/?p=113519 Die wohl kürzeste Pressekonferenz im Tennis, die es je gab | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Ich hab von Tennis ja relativ wenig Ahnung. Die groben Regeln bekomm ich noch irgendwie hin und das grundsätzliche Spielprinzip ist mir auch geläufig – aber abgesehen von den absoluten Top-Spielern kenn ich nicht wirklich jemand relevanten aus dem Sport und gefühlt haben wir Deutschen da auch schon sehr lange nichts mehr gerissen.

Besonders hart trifft meine Unwissenheit immer eine Kollegin aus meinem Team, die halt einfach in Sachen Tennis das komplette Gegenteil von mir ist und sich auch gern mal stundenlang in so ein Turnier setzt und sich freut, dass da zwei Menschen einen Ball hin und her schlagen. Aber ich will gar nicht gemein sein, Fußball ist da ja nur unwesentlich anders. Und sie kommt halt aus Serbien, die haben noch mal einen ganz anderen Bezug zu Tennis.

Ich weiß allerdings auch nicht, wie Pressekonferenzen beim Tennis normalerweise ablaufen – behaupte aber einfach mal, dass es keinen großen Unterschied zu denen im Fußball gibt.
Sprich: Eine Handvoll verantwortliche setzen sich auf ein Podest und dann fangen Reporter und Journalisten an, mal mehr mal weniger kluge Fragen zu stellen.

Kernaufgabe dann ist es, die Frage zu beantworten, in dem sie nicht beantwortet wird. Wer da an die üblichen Floskeln denkt, dass die Spieler von heute zu rundgeschliffen und mediale Profis sind, in dem sie weder Kante noch Profil zeigen … hat Recht. Ich kann mich jedenfalls nur selten an Pressekonferenzen erinnern, die mal wirklich unterhaltsam waren, schaue die Dinger aber auch eher selten.

Außer mal auf YouTube als Zusammenschnitt und da kommt dann meistens auch nur Jürgen Klopp drin vor, weil der es einfach besser macht.

Immerhin: Im Tennis können die Pressekonferenzen auch recht kurz sein, was ja aus Termingründen gar nicht mal verkehrt ist – wenn man das aber vorher nicht weiß und ein Spieler extra angefordert wird, dem man dann keine Frage stellt … kommt halt sowas wie bei Hubert Hurkacz heraus – immerhin 16. der Weltrangliste:

Aber souveräner Umgang von ihm, kannst nix sagen.

So sehr ich den technischen Fortschritt auch befürworte, manchmal kann er schon sehr hart nerven. Ich hab zum Beispiel Ende letzten Jahres einen recht simplen Wecker gesucht mit nur einer Anforderung – gefunden hab ich aber alles, nur nicht so wirklich das, was ich gesucht hab.

Wir fangen aber mit dem Hintergrund an, denn in der heutigen Zeit braucht man eigentlich keinen gesonderten Wecker mehr, wir alle haben ja schließlich Smartphones. Ladekabel dran und schon ist alles gut. Allerdings hat mir Line irgendwann mal erzählt, dass ich auch nachts wach werden und aufs Smartphone gucken würde – ich konnte mich da aber nie dran erinnern.

Und das klingt dann halt schon irgendwo nach Zwangshandlung und ungesundem Muster. Also hab ich kurzerhand das Smartphone aus dem Schlafzimmer verbannt – brauchte dadurch aber tatsächlich einen separaten Wecker.

Also hab ich erstmal nach Retro-Dingern geguckt, weil die ja einen gewissen Charme haben. Gern mit so einem Flip-Display und ohne irgendwelchen Schnickschnack. Einzige Anforderung: Ich möchte so viele Wecker wie möglich einstellen können, mindestens drei. Und das gibt es in der Analogen Welt scheinbar nicht. Entweder du hast einen Alarm oder zwei – an drei scheitert es scheinbar massiv.

Außer man kauft sich irgendwas, dass mit Laser Nummern an die Decke projiziert, Radio spielen, dein Smartphone laden, Kaffee kochen und Lotto spielen kann. Sieht dann dazu noch scheiße aus, lässt sich kaum bedienen und überhaupt, bezahl das Ding doch einfach und ärgere dich dann so lange darüber, bis es kaputt ist.

Am Ende ist es dann irgendein Ding von Lenovo geworden. Das kann auch ganz viel, will Internet haben – aber man kann den ganzen scheiß auch einfach deaktivieren. Genau das hab ich getan und somit wohl den dümmsten smarten Wecker, den man sich vorstellen kann, der aber wenigstens meine Anforderungen erfüllt.

Und er kann sogar ein digitales Klappzahlendisplay darstellen, was besser als nichts ist – das Original wäre aber cooler, gerade weil da viele kleine Details drin stecken, die man so gar nicht auf dem Schirm hat, die aber für das Gesamtkonstrukt unglaublich wichtig sind:

Ich lieb sowas einfach.

Der eine oder andere wird es vielleicht schon gesehen haben (also einer von euch beiden): Hier kleben jetzt neuerdings so komische Login-Buttons für Steady an diversen Stellen. Die haben überraschenderweise sogar Sinn, denn diese Seite kann man jetzt auch bei Steady unterstützen, sofern man denn will. Oder halt auch nicht, denn so wirklich hat keiner danach gefragt.

Und ich hab da auch ehrlich gesagt sehr lange gehadert, denn … warum sollte jemand für etwas Geld bezahlen, dass er auch kostenlos bekommt. Der Kapitalismus hat uns dahingehend verdorben und schaut man sich so manches Geschäftsgebaren an, kann ich absolut verstehen, dass die Leute geil auf „kostenlos“ sind. Auf der anderen Seite: Ich hab weder die Fähigkeiten, noch Zeit, noch Motivation mehr zu machen, als ich ohnehin schon mache und dafür Geld zu verlangen. Das hier war ja schließlich nie als Geschäft und mit Umsatzabsicht gestartet.

Dennoch: Es kostet halt Geld. Das ließ sich vor ein paar Jahren noch easy gegenfinanzieren, mittlerweile zahle ich drauf. Und da ist die Arbeitszeit nicht eingerechnet, da geht es rein weg um Server, Software und Tools – die leben schließlich auch im Kapitalismus und wollen Geld verdienen, manche sogar recht viel.

Wir sind dann jetzt auch mal bei Steady | Bloggerei | Was is hier eigentlich los?

Was aber auch nicht heißt, dass ich das nicht weiter gegenfinanzieren will – ist halt ein Hobby und das kostet in der Regel Geld. Auf der anderen Seite: Es gibt ja tatsächlich Leute, die beweisen, dass es noch Gutes im Menschen gibt. Die auch mal einfach so helfen ohne Hintergedanken – das sogar manchmal auch ich.

Und genau die (und alle anderen) können halt jetzt auch hier ein bisschen unterstützen. Damit das aber nicht komplett einseitig ist, hab ich zumindest eingebaut, dass Unterstützer die Seite absolut werbefrei genießen können. Die ist dann auch schneller, datenschutztechnisch ein bisschen sicherer und einfach geiler. Denn Rumbasteln an der Seite kann ich definitiv. Was natürlich auch stimmt: Man kann auch einfach einen Adblocker benutzen – spricht gar nix dagegen. Aber dann muss man halt damit leben, dass ich irgendwann verhungere, verdurste und spontan in Flammen aufgehe. In dieser Reihenfolge.

Wir sind dann jetzt auch mal bei Steady | Bloggerei | Was is hier eigentlich los?

Wer also gern mithelfen will, kann das an dieser Stelle tun. Und sobald man dann bei Steady eingeloggt ist, gibt es zumindest Werbefreiheit. Vielleicht irgendwann sogar mehr – aber ich will ungern Dinge versprechen, die ich dann nicht halten kann, das machen andere schon ganz gut, da braucht es mich nicht auch noch.

Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit.

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Pizza-Lifehack https://www.wihel.de/pizza-lifehack/ https://www.wihel.de/pizza-lifehack/#comments Wed, 21 Apr 2021 18:01:47 +0000 https://www.wihel.de/?p=113481 Grundsätzlich ist sowas ja zu verachten, schließlich handelt es sich um ein Weltkulturerbe und damit beinahe sowas wie um Kunstraub. Aber an sich sollten wir auch alle so sozial sein und Pizza immer feierlich teilen. Sharing ist caring und so …

Pizza-Lifehack | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

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Best of Web 13 von Zapatou https://www.wihel.de/best-of-web-13-von-zapatou/ https://www.wihel.de/best-of-web-13-von-zapatou/#comments Wed, 21 Apr 2021 14:17:52 +0000 https://www.wihel.de/?p=113478 Best of Web 13 von Zapatou | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Ein bisschen dauert es ja noch, bis Maik und ich wieder die virtuelle Schere schwingen und uns an das Schneiden der nächsten Win-Compilation machen. Und schaut man sich die Qualität an – ich weiß, das klingt jetzt sehr nach Eigenlob – kann ich die Stimmen nach häufigeren Ausgaben absolut verstehen. Allein, Wins machen einfach unglaublich viel mehr Spaß als Fails und es gibt davon einfach zu wenig, was für die Allgemeinheit natürlich schade ist, für uns aber gut, weil halt weniger Konkurrenz.

Das Problem ist nur: Derlei Clips für eine Compilation wollen erstmal gefunden werden, was gerade in einer Pandemie nicht ganz leicht ist. Das kostet nicht nur Zeit, sondern ist auch ziemlich frustrierend. Dazu kommt dann noch der ganze Copyright-Kram und so ausgefeilt unsere Prozesse auch sind, so ein Video schneidet sich nicht von allein. Und überhaupt, wo ist denn eigentlich unsere geile YouTube-Plakette für mehr als 100.000 Abonnenten?

Was letztendlich dazu führt, dass es erstmal bei einem Video pro Monat bleiben muss – wer mehr will, muss sich bei den Kollegen umschauen. Klar, da landet man dann schnell bei Fail Army und Co., aber das sind halt Fails und ist somit einfach nicht das Gleiche.

Es gibt sie aber noch, die Guten, die neben uns auch anderen ein Lächeln ins Gesicht kleben wollen – vor allem Luc Bergeron gehört dazu, den man wohl besser als Zapatou kennt. Der macht das nämlich auch schon seit mehr als 15 Jahren (wow!) und weiß vermutlich auch, wie viel Arbeit das im Hintergrund ist. Dürfte zumindest erklären, warum eher noch seltener Videos veröffentlicht als wir.

Vor einiger Zeit war es zum Glück mal wieder soweit:

I have been doing the Best of Web series and other editing on a voluntary basis for 15 years now. There are at least 2500 hours invested for your enjoyment.

Wer Luc unterstützen will, kann das übrigens via gofundme tun.

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LEGO Crash Test: Porsche vs. Bugatti https://www.wihel.de/lego-crash-test-porsche-vs-bugatti/ https://www.wihel.de/lego-crash-test-porsche-vs-bugatti/#comments Wed, 21 Apr 2021 10:15:36 +0000 https://www.wihel.de/?p=113475 LEGO Crash Test: Porsche vs. Bugatti | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Man sollte ja meinen, dass die Jungs und Mädels beim ADAC eigentlich genug zu tun haben. Als erstes ist da natürlich das Kerngeschäft mit der Pannenhilfe, aber ein Blick auf die Webseite zeigt auch, dass die noch einiges mehr im Angebot haben – von Autovermietung über Fahrsicherheitstraining bis hin zum Reisebüro. Ob das alles so Sinn macht und immer eine kluge Entscheidung ist, sei mal dahingestellt – schadet aber sicher nicht, sich so breit wie möglich aufzustellen, gerade wenn sowas wie eine Pandemie alles durcheinander wirbelt. Auf jeden Fall lässt sich sagen: Die haben alle gut zu tun.

Und irgendwie fällt mir gerade auf, dass ich schon länger kein ADAC-Magazin bekommen hab – bisher die einzige Leistung, die mir meine Mitgliedschaft bisher gebracht hat. Nicht, dass ich da jemals wirklich intensiv reingeschaut hätte, aber wenn man jedes Jahr knapp 100€ zahlt, möchte man dafür ja auch was bekommen. Wobei das ja auch wie eine Versicherung ist:

Im Grunde zahlt man für etwas, dass man hoffentlich nie in Anspruch nehmen muss, was dann aber die Zahlung ad absurdum führt. Und wenn man es dann doch abschafft, braucht man es wenig später doch und hat sich richtig schön in die Scheiße gesetzt. Insofern: Besser haben als brauchen.

Gut möglich, dass die aber auch einfach das Magazin eingestellt haben weil … vernichtet unnötig Bäume und war halt zumindest für mich eher selten spannend. Außerdem werden dadurch ja neue Kapazitäten frei, die man wesentlich besser und gewinnbringender einsetzen kann … zum Beispiel in dem man Crash-Tests mit LEGO-Autos durchführt.

Genau das haben die nämlich im nachfolgenden Video getan:

Wenig überraschend: Wir fahren aus guten Gründen nicht mit Autos, die aus LEGO-Steinen gebaut wurden. Vielleicht dann doch wieder zurück zum Magazin?

Seit Monaten liegt mir Line schon in den Ohre, dass sie irgendeine Wand bei uns in der Wohnung mit Farbe anmalen will. Zum Glück nichts Spektakuläres, einfach nur ein Akzent in der Wohnung, um simple weiße Wände zu beseitigen und halt ein Ausrufezeichen zu setzen. Oder so.

Ich habs ehrlich gesagt nicht ganz verstanden, weil es in erster Linie Arbeit macht, Räume verkleinert, nur schwer wieder zu entfernen ist, sollten wir hier doch mal ausziehen und irgendwie ist es ja dann doch eine kahle Fläche, nur halt mit anderer Farbe.

Aber wir wissen auch: Happy wife, happy life. Entsprechend muss ein Kompromiss her und den haben wir auch irgendwie erreicht. Die riesige Wand ihm Wohnzimmer zu streichen hab ich klar verboten – das wäre einfach um ein Vielfaches too much. Dafür darf sie aber in der Küche machen, was sie will und das ist scheinbar okay.

Wobei ich mir da gar nicht so sicher bin, denn der Kompromiss existiert schon eine ganze Weile und die Wand in der Küche … ist immer noch weiß. Begrüße ich natürlich sehr, stellt aber auch die teils intensive Diskussion im Vorfeld in Frage.

Vielleicht wird sie aber doch noch vernünftig und wir versuchen es einfach mit Kunst an der Wand. Das spricht auch das Auge mehr an, ist leichter austauschbar und kann sogar als sowas wie eine Altersvorsorge betrachtet werden – Kunst verliert ja eher selten an Wert.

Außerdem hab ich das im Arbeitszimmer auch und freue mich eigentlich jeden Tag darüber, wenn ich meine Displaymates-Dinger anschaue, um mal kurz auf andere Gedanken zu kommen. Überhaupt ist das System genial, weil man einfach alles problemlos um-arrangieren kann, weil halt einfach nur Magnete dahinter an der Wand kleben.

Oder man nimmt sich sowas wie Kiyoshi Adachi gebastelt hat – kinetische Kunst. Die sieht nach Technik und Ingenieursbegabung aus, bewegt sich tatsächlich und hat einfach auch was für sich:

Leider hört man nicht den originalen Sound – kann mir gut vorstellen, dass das auf Dauer dann doch nervig ist. Ich mags trotzdem.

Ohne Worte | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

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Ein Pasta-Drucker https://www.wihel.de/ein-pasta-drucker/ https://www.wihel.de/ein-pasta-drucker/#comments Tue, 20 Apr 2021 14:00:25 +0000 https://www.wihel.de/?p=113446 Ein Pasta-Drucker | Gadgets | Was is hier eigentlich los?

Seit Jahren schon guck ich immer mal wieder nach einem Drucker, der auch gleichzeitig Duplex-Scan kann – sprich, der Seiten sowohl von vorn als auch hinten automatisch scannt. Idealerweise ist das auch ein Laserdrucker, weil halt Tintenstrahl bei geringer Nutzung mit vertrockneten Düsen sinnlos Geld verbrennt, ohne wirklich was zu tun.

Derlei Geräte kennt man ja aus Büros, das sind aber in der Regel immer solche fetten Klopper, die sich halt niemand Zuhause hinstellen will, zumal der Ottonormal-Nutzer auch gar nicht so viel Geld ausgeben will. Und kann. Also ich.

Diesen Funktionsumfang, aber in einem Gerät, dass man sich auf den Tisch stellen kann – das wäre quasi mein heiliger Gral. Bis dahin hab ich hier aber einen Drucker, der unfassbar viel Farbe verbraucht, dafür aber unfassbar selten benutzt wird. Der kann auch Scannen, aber eben nur eine Seite und sehr manuell – hat also noch nicht mal einen Einzug dafür.

Und darauf … steht ein Dokumentenscanner von Fujitsu, der halt unerlässlich für eine nahezu papierloses Büro ist. War auch nicht gerade billig, aber sein Geld schon mehrfach wert – lediglich die Software, die Fujitsu dazu anbietet, ist einfach großer Mist, genauso diverse Entscheidungen, was die Unterstützung von Betriebssystemen in den letzten Jahren angeht.

Überhaupt sind Drucker (und eben auch Scanner) aber in erster Linie Teufelswerk. Wir alle kennen die Scherze über Drucker, die nie funktionieren – aber das sind eben keine Scherze, sondern wahre Geschichten aus dem Leben, die noch nicht mal überspitzt wiedergegeben sind. Dafür kenn ich einfach zu viele Drucker, die einfach nicht schwarz-weiß drucken wollen, weil fucking Magenta alle ist.

Daher sollten Drucker einfach staatlich verboten werden und es sollte nur noch eine Variante überhaupt existieren dürfen: Pasta-Drucker. So einen hat Nikita Neitzke nämlich an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart gebaut:

Vielleicht sollten wir auch alles nur noch in Pasta-Form ausdrucken. Und dann essen wir schlechte Nachrichten und Rechnungen einfach auf.

Es sind ja immer die kleinen Dinge, die man oft einfach macht, ohne weiter darüber nachzudenken, weil man das irgendwann so gelernt und ja eigentlich schon immer so gemacht hat. Zum Beispiel die Benutzung von Klopapier anstelle einer WC-Dusche. Ist hierzulande ja wenig weit verbreitet, Richtung Asien aber einfach Gang und Gäbe.

Oder auch einfach Zahlen. Ich mein, wer kann sich noch wirklich an die Zeit erinnern, als er keine Ahnung von Zahlen hatte – und somit eigentlich die perfekte Gelegenheit, das System in Deutschland infrage zu stellen? So gut wie niemand, weil man einfach irgendwann das macht, was alle anderen schon seit Jahren machen. Weil, hat man ja so gelernt.

Denkt man allerdings mal ein bisschen genauer darüber nach, ist die Art und Weise wie wir zählen, ganz großer Quatsch. Denn bei zweistelligen Zahlen zählen wir sinnloserweise verkehrtherum, bei dreistelligen Zahlen muss man sogar von der ersten zur dritten und dann zur zweiten Stelle springen … das macht selbst Muttersprachlern Probleme. Und fällt mir besonders auf, wenn ich mal wieder die ganze Woche mehr denn weniger English gesprochen hab.

Und so wirklich gibt es da auch gar keinen Grund, warum wir das so machen – viel mehr noch hatten wir sogar die Chance, das System schon vor Ewigkeiten zu verbessern, so wie es andere Länder getan haben. Aber wir Deutschen lieben einfach unser „das haben wir schon immer so gemacht“:

Nikola Obermann erklärt uns die etwas komplizierte Art der Deutschen verkehrt herum zu zählen.

Dabei würde eine Umstellung halt vieles einfacher machen. Für alle. Aber das gilt ja auch für die Abschaffung der Zeitumstellung zwei Mal im Jahr und wir alle wissen, wie erfolgreich hier die Vernunft bisher siegen konnte … Irgendwer hat halt immer was zu meckern.

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Eine japanische Schreibmaschine https://www.wihel.de/eine-japanische-schreibmaschine/ https://www.wihel.de/eine-japanische-schreibmaschine/#comments Tue, 20 Apr 2021 05:52:46 +0000 https://www.wihel.de/?p=113440 Eine japanische Schreibmaschine | Gadgets | Was is hier eigentlich los?

Irgendwann zu Schulzeiten hab ich auch mal einen Kurs angefangen, bei dem ich lernen wollte und sollte, wie man mit 10 Fingern blind auf der Tastatur schreibt, weil das halt cool ist, wenn man so schnell schreiben kann, wie andere sprechen – hilft ja nicht nur beruflich, sondern damit kann man bestimmt auch Mädels klar machen. So meine nicht vorhandenen Gedanken damals und weil die Mädels halt ausblieben, hab ich das eigentlich auch nie zum Abschluss gebracht.

Dennoch würde ich mich schon als sowas wie ein Schnellschreiber bezeichnen, zumindest bescheinigen mir andere, dass ich relativ schnell tippen kann, besonders wenn ich es einfach aus dem Kopf heraus tue (so wie diesen Beitrag). Zumindest muss ich nicht mehr zwingend auf die Tastatur schauen, wenn ich tippe – außer es handelt sich um irgendwelche Sonderzeichen wie π, ∑, ∆ oder auch æ. Halt die Dinger, die noch nicht mal auf den Tasten stehen und wo eigentlich niemand weiß, wie man sie überhaupt schreibt.

Seit Jahren hat sich aber auch in meinen Hirn ein Satz von Ryan Hayashi eingebrannt, der mal klugerweise gesagt hat, dass es keine Rolle spielt, wie sehr man übt und trainiert – es wird immer einen Asiaten geben, der noch eine Schippe drauflegen kann. Was ja auch einfach stimmt, denn diese kleinen, flinken Asiaten sind teils richtige Maschinen und hängen sich dermaßen ins Zeug, dass man einfach nur seinen Hut ziehen kann. Und aufgeben.

Aber eben nicht überall und so ein Beispiel wäre die nachfolgende Schreibmaschine von Toshiba. Ich bin leider wieder mal zu faul und unmotiviert, da näher nachzuforschen, nach dem ersten flüchtigen Blick stellt man aber schnell fest, dass die eben nur beim flüchtigen Blick so aussieht wie eine handelsübliche Schreibmaschine.

Denn tasten sucht man vergeblich und wenn man sieht, wie das Ding bedient wird, hat das mit vielem zu tun, nur nicht mit Geschwindigkeit. Vermutlich, weil dort mit einem Tipp ganze Wörter geschrieben werden und nicht nur einzelne Buchstaben:

Toshiba Typewriter Model BW-2112
Serial no. 7227442

Dennoch dürfte spannend sein, mit welcher Methode man ganze Texte schneller auf Papier bekommt – Einzelbuchstaben oder doch mit dieser Maschine.

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Für mehr Chuck Norris in Berlin https://www.wihel.de/fuer-mehr-chuck-norris-in-berlin/ https://www.wihel.de/fuer-mehr-chuck-norris-in-berlin/#comments Mon, 19 Apr 2021 18:07:19 +0000 https://www.wihel.de/?p=113394 … aus Gründen …

Für mehr Chuck Norris in Berlin | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

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Trailer: Army of the Dead https://www.wihel.de/trailer-army-of-the-dead/ https://www.wihel.de/trailer-army-of-the-dead/#comments Mon, 19 Apr 2021 14:09:13 +0000 https://www.wihel.de/?p=113391 Trailer: Army of the Dead | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Eigentlich wollte ich diesen Trailer hier geflissentlich übergehen, weil ich – warum auch immer – die Inhaltsangabe zuerst gelesen hab und dann schon gar keine Lust mehr auf den Klick auf den Playbutton hatte. Außerdem hat die Menschheit in den letzten Jahren wirklich genug Zombie-Filme ertragen und es spricht für sich, dass vor allem The Walking Dead ein erheblichen Anteil daran hat, dass Zombies einfach nicht mehr cool sind (wenn man mal bedenkt, dass The Walking Dead mal schuld daran war, dass Zombies wieder cool geworden sind … )

Und warum sollte es mir hier anders gehen also euch, insofern: Dave Bautista wird mit einer Gruppe Söldner beauftragt, aus einem Casino 200 Millionen Dollar zu holen. Dabei handelt es sich aber nicht wirklich um einen reinen Überfall, denn in dem Casino findet kein normaler Spielbetrieb mehr statt – stattdessen handelt es sich „um das Herz einer untoten Verseuchung“ und ist gespickt von Zombies.
Aber nicht normale Zombies, die eher dumm durch die Gegend wandern und einfach nur sinnlos fressen wollen – sondern kluge Zombies, die sich organisieren und komisch anziehen.

Ihr seht, nichts, was wir nicht schon mal irgendwo gesehen haben oder von Haus aus nach allem klingt, aber nicht nach etwas, bei dem es sich lohnt, Lebenszeit zu investieren. Da hilft dann auch nicht, dass Zack Snyder am Ruder war, wobei ich nach seiner Justice League-Nummer ohnehin nicht mehr viel auf diesen „Stempel“ geben würde.

Nein, es ist letztendlich einfach nur die Überraschung, dass hier auch Matthias Schweighöfer mit von der Partie ist. Keine Ahnung, wie es dazu kommen konnte und ob das jetzt cool oder nur ein weiterer Beweis für die Sinnlosigkeit des Films ist – ich war dennoch überrascht. Vor allem auch davon, dass Schweighöfer scheinbar ganz gut an Körpermasse zugelegt hat.

Mit dabei sind unter anderem Dave Bautista, Ella Purnell, Matthias Schweighöfer, Hiroyuki Sanada, Omari Hardwick, Ana de la Reguera, Theo Rossi und Huma Qureshi.

Am 21.05.2021 soll das Ding dann auf Netflix erscheinen. Ein Schelm wer da sauer über die neuerliche Gebührenerhöhung von Netflix ist und hier einen Zusammenhang sieht …

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Günther Oettinger zu Gast bei Chez Krömer https://www.wihel.de/guenther-oettinger-zu-gast-bei-chez-kroemer/ https://www.wihel.de/guenther-oettinger-zu-gast-bei-chez-kroemer/#comments Mon, 19 Apr 2021 10:05:14 +0000 https://www.wihel.de/?p=113387 Günther Oettinger zu Gast bei Chez Krömer | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Wir alle kennen sie: Menschen, die man einfach nur kurz sehen muss und die einem abgrundtief und unumstößlich unsympathisch sind. Ich hab mich nie weiter damit beschäftigt und habe auch nicht vor das zu tun, werde so aber auch nie herausfinden, warum das bei diesen Menschen so ist. Gut möglich, dass das irgendwelche Energien und Schwingungen sind, die von denen ausgehen, vielleicht ist es aber auch nur pure Oberflächlichkeit – aber ich finde einfach alles, wirklich alles an Günther Oettinger unsympathisch. Und ja, da ist sein fieses Grinsen ganz weit mit vorn dabei, wenn es um die Ursachenforschung geht.

Ich bin sogar regelrecht erstaunt gewesen, als ich mitbekommen hab, dass es Günther Oettinger überhaupt noch gibt, denn wenn wir mal ehrlich sind: Der Mann einfach nichts gerissen. Absolut gar nichts. Außer einer ganzen Schiffsladung voll an Merkwürdigkeiten in Bezug auf die Behandlung von Lobbyisten … und der Anwendung der englischen Sprache. Aber gerade über Letzteres macht man sich nicht lustig, wenn man es selbst nicht gut kann … man muss aber auch nicht viel können, um es besser als Oettinger zu machen.

Und genau dieser Oettinger war zuletzt Gast bei Chez Krömer, was gleich in mehreren Aspekten so manch Bemerkenswertes mit sich brachte.

Nachdem die 3 Staffel mit Teddy Teclebrhan endete und die neue Staffel mit Torsten Sträter und somit mit Freunden von Krömer begann, dachte ich schon, dass es das war mit der Bissigkeit. Freunde grillt man nicht, mit Freunden schnackt man und gerade die Sendung mit Sträter war einfach nur grandios. Auch die nächste Episode mit Karl Lauterbach war zwar unterhaltsam, aber ein Karl Lauterbach ist halt auch kein Arsch.

Zum Glück ging es dann mit Frauke Petry in alter Manie weiter und ich kann nur sagen: Was für ein unfassbar widerwärtiger Mensch diese Frau ist. Und wie unfassbar schade es ist, dass sie das nicht weiß. Oder vielleicht weiß sie es doch, was die Sache halt nur noch schlimmer macht.

Und mit Oettinger geht es nun eben weiter und ja, den Mann darf man einfach fertig machen (übrigens genau wie Petry), weil er es einfach nicht anders verdient hat – wie nicht zuletzt der eine oder andere Moment beweist, in dem die Stimmung hart zu kippen droht. Sieht man unter anderem daran, dass Oettinger durchaus den nötigen Respekt bei der Ansprache seines Gegenübers vergisst:

Chez Krömer” öffnet auch 2021 seine Tür zum Verhörraum. Der scheint gemütlicher, als er ist. Im abgewetzten Amtsstuben-Flair ist Kurt Krömer Gastgeber und Unruhefaktor zugleich. In dieser Folge ist Günther Oettinger zu Gast.

Vielleicht geht es nur mir so, aber Günther Oettinger ist nicht nur unfassbar unsympathisch – der Mann und alles an ihm wirkt einfach unglaublich falsch und aufgesetzt. Ausnahmslos. Schlimm, diese Form von Mensch.

Nachdem gefühlt jeder das bekannte TikTok-Rezept mit ofengerösteten Feta und Tomaten ausprobiert hat, hab ich mir überlegt, dass man mit gerösteten Tomaten doch noch ganz wunderbar andere Gerichte zubereiten kann. Nahegelegen hätte vermutlich ein anderes Rezept mit Pasta. Allerdings hatte ich noch einen Rest Weißwein da (viele mögen sich fragen, wie das passieren kann, aber ich trinke nun mal sehr wenig Alkohol) und damit lag dann auf der Hand, dass es Risotto werden wird.

Ich finde, Risotto geht einfach immer. Und mit Tomaten sowieso. Die meisten Zutaten hat man meist zuhause oder kann, wenn mal etwas fehlt, auch immer gut improvisieren. So braucht man zum Beispiel nicht zwingend Wein, sondern kann nur Gemüsebrühe verwenden. Wenn man keine Schalotten hat, nimmt man eine halbe normale Zwiebel. Selbst Risottoreis kann man zur Not mit normalem Reis oder Risoni (Nudeln in Reiskornform) substituieren. Wie ihr seht, habt ihr absolut keine Ausrede, dieses Rezept nicht nachzukochen.

Risotto mit ofengerösteten Tomaten

Zutaten für 4 Personen:

250 g Risottoreis
2 Schalotten
4 Knoblauchzehen
800 ml Gemüsebrühe
150 ml trockenen Weißwein
80 g geriebenen Parmesan
500 g Cherry-Tomaten
2 große Tomaten
4 Zweige Thymian
1 Bio-Zitrone
2 EL Butter
15 g Pinienkerne
1 Handvoll Rucola
Olivenöl
Chiliflocken
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 200 g Ober-Unterhitze vorheizen und eine kleine Auflaufform mit den Cherry-Tomaten füllen. Mit Olivenöl beträufeln, mit Chiliflocken, Salz und Pfeffer abschmecken. Den Thymian waschen, trocken schütteln und zwei Zweige zu den Tomaten geben. Im heißen Ofen etwa 20-30 Minuten rösten, bis die Schale der Tomaten leicht gebräunt ist.
  2. In der Zwischenzeit das Risotto vorbereiten. Die Blätter der anderen zwei Thymianzweige abzupfen. Den Parmesan reiben. Die Schale der Bio-Zitrone fein abreiben. Die großen Tomaten in grobe Stücke schneiden. Die Schalotten und den Knoblauch schälen und fein hacken. In einem großen Topf die Butter erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin dünsten. Den Risottoreis hinzugeben, kurz anbraten und mit dem Weißwein ablöschen. Dann nach und nach die Gemüsebrühe hinzugeben, immer einkochen lassen und dann die nächste Kelle Gemüsebrühe hinzugeben. Dabei stetig rühren und auf mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Reis gar ist. Nach der Hälfte der Garzeit die Stücke der großen Tomaten hinzugeben. Vom Herd nehmen und den Parmesan und Thymian unterrühren. Mit Zitronenschale, Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie goldbraun sind. 2/3 der ofengerösteten Tomaten unter das Risotto rühren. Das Risotto mit Parmesan, Pinenkernen, Rucola und den restlichen Ofentomaten garniert servieren.

Guten Appetit!

Line kocht Risotto mit ofengerösteten Tomaten | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line kocht Risotto mit ofengerösteten Tomaten | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

So simpel und schnell zubereitet, dazu noch unglaublich lecker. Perfekt für ein schnelles Abendessen unter der Woche. Das Pendant dazu, Pasta mit einfacher Tomatensoße (z.B. aus gerösteten Tomaten), Rucola, Parmesan und Pinienkernen ist mein absolutes all-time-favorite Gericht, das ich einfach wirklich jeden Tag essen könnte. Deswegen bin ich vermutlich auch ein so großer Fan von dieser Variante mit Risotto. Natürlich könnte man noch ganz viel anderes ofengeröstetes Gemüse hinzugeben, falls man sich nicht nur auf Tomaten beschränken möchte.

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Das war meine Woche KW 15 / 2021 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-15-2021/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-15-2021/#comments Sun, 18 Apr 2021 16:52:15 +0000 https://www.wihel.de/?p=113379 Das war meine Woche KW 15 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall und immer ständig noch höher und noch weiter scheitert irgendwann an der Realität und den physikalischen Gesetzen. Dinge, die man weiß, die aber dann doch ein klein wenig überraschend sind, wenn man sie am eigenen Leib erfährt. Ging mir die Woche nicht ganz so, aber nachdem ich mit den letzten Rückblicken immer außerordentlich Glück hatte, war es nur eine Frage der Zeit, bis auch mal wieder die blanke Normalität Einzug hält.

Highlights der vergangenen Woche

Was dann schlussendlich diesen Part des Beitrags unglaublich schwer macht. Ein Highlight dürfte zumindest sein, dass ich ein kleines Holzgestellt zusammengechraubt hab, an dem nun eine iPad-Halterung befestigt ist, die wiederum mehr oder weniger an der Rudermaschine angebracht ist, sodass man beim Rudern endlich irgendwas auf Netflix, Prime Video oder sonstwo gucken kann und sich nicht ständig den Hals verrenken muss. Bei entsprechendem Film wird man dann extrem gut abgelenkt und merkt gar nicht mehr, dass man mit viel zu viel Anstrengung viel zu wenig Kalorien verbrennt.

Das war meine Woche KW 15 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Ein weiteres Highlight dürfte sein, dass ich bei meinen Hobby-Programmier-Sachen ordentliche Fortschritte ohne größere Frust-Momente erlebt hab. Das fühlte sich fast immer so an, als wüsste ich, was ich tue und dann hat es auch meist auf Anhieb geklappt – vielleicht wird ja doch noch sowas wie ein Amateur-Entwickler aus mir.

Und ich hab mich diese Woche drei Mal auf die Rudermaschine gechwungen, was halt ein Mal mehr ist als sonst und sowas wie eine deutlich fortgeschrittenere Regelmäßigkeit in die ganze Sache bringt. Ist halt nur bescheuert, wenn man das so gar nicht auf der Waage sieht, was aber nur an der Waage liegen kann – bestimmt einfach kaputt oder aus Versehen in den Mobbing-Modus versetzt. Man weiß es nicht.

Das war meine Woche KW 15 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?
Joghurt auf Corgi

Highlights der kommenden Woche

Da steht eigentlich gar nicht viel an. Relativ viele Meetings, die aktuell aber ganz okay sind, weil die größten Projekte bereits angeschoben sind und auf Umsetzung warten.

Vielleicht ist daher einfach das größte Highlight, dass ich endlich mal einen Termin für den Reifenwechsel klar machen kann, der dann vielleicht auch direkt noch nächste Woche klappt. Denn zumindest wettertechnisch scheint es ja ein bisschen bergauf zu gehen.

Das war meine Woche KW 15 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?
Line meckert immer, ich würde nur Biler von unserem Hund posten. Deswegen: Hier ein Specht, der gerne unser Hund wäre

Highlights von wihel.de

Nicht nur gefühlt ist weniger passiert als sonst und das in einer Zeit, in der ohnehin schon wenig passiert – aber wenigstens beitragstechnisch bleibt das hier konstant auf einem Niveau. Auf irgendeinem Niveau – was okay ist, solange wir nicht klar definieren, ob das nun gut oder schlecht ist. Der eine oder andere Leuchtturmbeitrag hat sich aber auch diese Woche wieder finden lassen, wie mindestens die nachfolgende Auflistung beweist:

01. Wie Kameras in Filmen verschwinden
02. Wie die Dinosaurier wirklich ausgestorben sind
03. Line backt ein echtes Original – Hamburger Franzbrötchen
04. Helga & Marianne über die Corona-Impfungen
05. 3D-Perspektiv-Kunst von Patrick Hughes
06. Die Genialität eines Tetra Pak-Schraubverschlusses
07. Chicago am Morgen
08. Ein merkwürdiger Werbespot für den Omega Mart
09. Rezo ist genauso mütend wie ich
10. Eine Jenga-Pistole

Kommt gut in die neue Woche!

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Konfuzius sprach … https://www.wihel.de/konfuzius-sprach-2021-04-16/ https://www.wihel.de/konfuzius-sprach-2021-04-16/#comments Fri, 16 Apr 2021 19:16:48 +0000 https://www.wihel.de/?p=113331 Und da hatter Recht, zumindest wenn man ein bisschen Entspannung auf dem Klo sucht. Außerdem wissen wir alle doch, dass unentspanntes Kacken mindestens Falten im Gesicht macht …

Konfuzius sprach ... | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

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Boy In Space – Dance Alone https://www.wihel.de/boy-in-space-dance-alone/ https://www.wihel.de/boy-in-space-dance-alone/#comments Fri, 16 Apr 2021 18:06:00 +0000 https://www.wihel.de/?p=110310 Boy In Space - Dance Alone | Musik | Was is hier eigentlich los?

Die Songs des 26-jährigen Sängers, Produzenten und Multi-Instrumentalisten Robin Lundbäck werden bei Spotify mittlerweile im zweistelligen Millionenbereich angeklickt und versprechen schon jetzt eine rosige Zukunft für den smarten, umtriebigen Schweden, der auch als Boy In Space besser bekannt ist. Die neue Single Dance Alone ist die erste Auskopplung aus seiner im Frühjahr erscheinenden EP und präsentiert ihn verträumter als bisher.

Der schwedische Künstler erzählt über den Song folgendes: “Dance Alone is about facing different kinds of issues with a puzzled mind. Not knowing why everything is the way it is and feeling like you wanna hide from it. The line “I’m playing games to kill the time until my batteries out, don’t mean to shut you out” is a perfect example that I can relate to a lot. We all have our ways to hide from trauma or things that make us anxious, a feeling of loneliness even if you are among others.”

Das Video wurde von dem schwedischen Regisseur Julius Hayes gedreht und zeigt die Einsamkeit auf unterschiedliche Art und Weise. Um die Fans in seine Arbeit mit einzubeziehen, bat Boy In Space die Fans auf seinen sozialen Plattformen, ihre persönlichen Geschichten über Mental Health einzusenden, und einige der Fan-Geschichten wurden in das Video aufgenommen.

Boy In Space über das Video: “To capture the essence of the song we wanted to show loneliness in different ways. Doing a lot of things that you usually wouldn’t do alone like dancing your head off and jumping on a trampoline or go out alone. For me it was important to say something with the video and shine a light on mental health issues and by sharing some true stories from my fans hopefully letting the viewers know that it’s very normal to not feel normal and we’re in this mess together.”

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Hugel & Dawty Music feat. Preston Harris – Come Get Me https://www.wihel.de/hugel-dawty-music-feat-preston-harris-come-get-me/ https://www.wihel.de/hugel-dawty-music-feat-preston-harris-come-get-me/#comments Fri, 16 Apr 2021 14:07:57 +0000 https://www.wihel.de/?p=110594 Hugel & Dawty Music feat. Preston Harris - Come Get Me | Musik | Was is hier eigentlich los?

Nachdem Hugel das vergangene Jahr mit dem ersten interaktiven Konzerterlebnis eines DJs in einer virtuellen Welt beendete, hält er auch in 2021 das Tempo weiter hoch. Der mehrfach Gold- und Platin-veredelte DJ/Producer legt seinen neuen Track Come Get Me vor und lieferte damit den offiziellen Song für die Winter-Edition der erfolgreichen Reality-Datingshow “Love Island”.

Come Get Me ist ein sinnlicher, soulvoller Track und handelt von einer folgenschweren Begegnung mit der schönsten Person, die man jemals gesehen hat. In seiner Produktion kombiniert Hugel samtweiche, Sade-eske Vibes mit seiner eigenen Spielart von House, genannt Romantic House. Für den Track tat sich Hugel mit dem Platin-ausgezeichneten Producer-/Künstlerduo Dawty Music und dem Independent-Künstler Preston Harris zusammen – beide aus dem kalifornischen San Diego – und beweist damit einmal mehr ein ausgezeichnetes Händchen in der Wahl der perfekten Kreativpartner, um seine künstlerische Vision in die Tat umzusetzen.

“Du hast gerade jemanden kennengelernt und die Luft zwischen euch knistert vor sexueller Energie. Es dreht sich alles um dieses Verführungsspiel. In einem Club oder auf der Straße, wir alle haben diese Anspannung schon einmal verspürt”, so Hugel über seinen neuen Song. “Ich bin so geflasht, dass Come Get Me der offizielle Soundtrack der diesjährigen Winter Edition von ‘Love Island’ in Deutschland ist. In ‘Love Island’ dreht sich alles darum, eine großartige Zeit mit neuen Leuten zu verbringen und den alten Scheiß hinter sich zu lassen. Ich hoffe, es hilft den Menschen da draußen, durch diese verrücken Zeiten zu kommen und die Vorfreude auf den nächsten Sommer zu steigern.”

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The Reds, Pinks & Purples – Don’t Ever Pray In The Church On My Street https://www.wihel.de/the-reds-pinks-purples-dont-ever-pray-in-the-church-on-my-street/ https://www.wihel.de/the-reds-pinks-purples-dont-ever-pray-in-the-church-on-my-street/#comments Fri, 16 Apr 2021 10:44:54 +0000 https://www.wihel.de/?p=110588 The Reds, Pinks & Purples - Don't Ever Pray In The Church On My Street | Musik | Was is hier eigentlich los?

The Reds, Pinks & Purples ist eines der vielen musikalischen Leben des Künstlers Glenn Donaldson, ein Projekt, das die reinsten Elemente der Popmusik heraussiebt und dabei die Sichtweise eines eifrigen, in San Francisco lebenden Songwriters aufzeichnet. Das dritte Album von The Reds, Pinks & Purples mit dem Titel Uncommon Weather ist sowohl ein schwer fassbares Porträt von San Francisco – während einer seiner Schwankungen als unzumutbarer Ort für Musiker und Künstler – als auch ein Selbstporträt eines Songwriters, der eine weitere kostbare Sammlung zeitlos klingender DIY-Popsongs verschickt hat.

Wie The Reds, Pinks & Purples letzten Endes hier gelandet sind, ist eine Geschichte mit vielen Wurzeln, deren konsequenteste vielleicht die musikalischen Nachwirkungen seiner früheren Band The Art Museums sind, deren kurze Amtszeit in den späten 00ern mit einer explosiven Periode der Bay Area Rockszene zusammenfiel und auf die eine hermetische musikalische Periode Donaldsons folgte. Enttäuscht von der Auflösung seiner Band, wandte sich Donaldson mit einem instrumentalen, konzeptionellen Projekt namens FWY! vom DIY-Pop-Sound ab, begann aber in der Zwischenzeit mit einer gewohnheitsmäßigen Songwriting-Praxis, indem er entstehende Songs im E-Mail-Austausch mit Freunden teilte. In den Jahren 2013/2014 nahm The Reds, Pinks & Purples Gestalt an, als Moniker für Glenns direkteste Äußerungen im DIY-Pop-Modus, ermöglicht durch diesen neuen disziplinierten Output.

Zu diesem Zeitpunkt war San Francisco bereits wieder ein veränderter Ort. Der tragische Verlust seines ehemaligen Art Museums-Bandkollegen war eine weitere Quelle der Diskontinuität und des Bruchs. In den frühesten Songs von The Reds, Pinks & Purples kann man diese Auseinandersetzung mit dem Leben, mit Ängsten und verkümmernden Subkulturen hören. Für einen Künstler mit einem übergeordneten Interesse an den ästhetischen Prinzipien diskreter musikalischer Genres war diese Hinwendung zu seiner unmittelbaren Welt als Thema eine große Veränderung, die The Reds, Pinks & Purples von Donaldsons anderen musikalischen Unternehmungen abhob.

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Digital Rockers – Sunlight 2020 https://www.wihel.de/digital-rockers-sunlight-2020/ https://www.wihel.de/digital-rockers-sunlight-2020/#comments Fri, 16 Apr 2021 06:08:22 +0000 https://www.wihel.de/?p=110586 Digital Rockers - Sunlight 2020 | Musik | Was is hier eigentlich los?

Für die 2020-Version von Sunlight hat DJ Sammy junge Talente gesucht, die den Track remixen. Über 50 aufstrebende Producer haben mitgemacht und überwiegend großartige Interpretationen seines Hits abgebliefert. Jetzt haben der mallorquinische Star-DJ und Mitarbeiter seines MyClubroom Labels nach intensiver Abhöre die drei Gewinner bestimmt. Sieger des Contests wurden die Digital Rockers mit ihrem Remix. Auf dem zweiten Platz landete Kai Sheen mit seiner Version. Der dritte Platz ging an Svenj mit seinem Walking On Clouds Mix. Alle drei Versionen wurden nun als Remix EP auf MyClubroom Recordings veröffentlicht.

Die Digital Rockers sind ein DJ Projekt, dass sich ursprünglich aus den beiden Deutschen Künstlern DJ Shorty und Dee-Nay zusammensetzte. 2002 veröffentlichten sie ihre Debütsingle Because I Love You, ein Cover von Stevie B., die sie zusammen mit der deutschen DJ Legende Mark ´Oh produzierten. Seit 2016 setzt DJ Shorty das Projekt alleine fort und veröffentlichte bei Central Stage of Music nach langer Pause eine neue eigene Single. Zudem folgten Remixe u.a. für Dune und Vinylshakerz. Jetzt feiert er mit seiner Version von Sunlight 2020 seine erste Veröffentlichung auf MyClubroom Recordings.

Kai Krumbach alias Kai Sheen aus Mainz hatte in den 90er Jahren den ersten Kontakt zu Techno- und House-Musik. Er begann Techno und später House auf Partys aufzulegen. Nach einer Pause in den 2000er Jahren fängt er 2011 wieder an, elektronische Musik unter verschiedenen Namen und für verschiedene Künstler zu produzieren. Er remixt viele Tracks nationaler und internationaler Artists und erzielt mit Original-Songs weltweit hohe Platzierungen in Charts, wie den UK Upfront Club Charts, den deutschen Dance Charts, den Swiss Dance Charts oder den Music-Worx International Charts. Sein Remix von Sunlight 2020 wird Track Nr. 2 auf der The Remixes EP.

Sven Carduck Gomez aka Svenj wurde in Aachen geboren, lebt aber seit 1981 in der spanischen Stadt Puertollano. Nach seinem Start als Mitglied in einer Rockband, wandte er sich der elektronischen Musik zu. 1993 begann er als DJ. 1997 folgten erste Schritte als Produzent. Mit Electronica und Deep House Produktionen landete er auf einige Compilations und Playlists. Jetzt feiert er mit einem Walking On Clouds Mix als Track Nr. 3 die erste Veröffentlichung auf MyClubroom Recordings.

DJ Sammy ist einer der bekanntesten DJs und Produzenten weltweit. Mit über 20 Millionen verkauften Tonträgern und unzähligen Auszeichnungen ist der mallorquinische Global Player einer der weltweit erfolgreichsten Electronic Music Artist. Neben den Chart-Platzierungen, TV-Auftritten und Award-Auszeichnungen weltweit zog DJ Sammy auch in das renommierte DJ Mag Top 100 DJ-Ranking ein. Mit Platz 6 in Schottland, 8 in den UK Charts, 12 in Belgien, 21 in Irland, 28 in den Niederlanden, Top 40 in Australien und Top 50 in Deutschland war Sunlight einer der erfolgreichsten Tracks von ihm.

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Geil: Endlich Mouse-Pads von Nike https://www.wihel.de/geil-endlich-mouse-pads-von-nike/ https://www.wihel.de/geil-endlich-mouse-pads-von-nike/#comments Thu, 15 Apr 2021 18:04:56 +0000 https://www.wihel.de/?p=113225 Bisschen klein, aber für echte Nike-Fans dürfte das wie Weihnachten und Ostern zusammen sein. Preislich ist das wohl auch ganz annehmbar, allerdings fehlen so Späße wie RGB-Beleuchtung und zusätzliche USB-Anschlüsse:

Geil: Endlich Mouse-Pads von Nike | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Kommt dann aber vielleicht mit der nächsten Generation, weiß man noch nicht genau …

Das Thema „Logo“ ist einfach nicht totzukriegen, wobei ich auch sagen muss: Nachdem ich das Logo für diese Webseite mal in wirklich extrem professionelle Hände gegeben hab, hab ich mich bisher nicht satt gesehen und nach wie vor das Gefühl, dass es sehr gut passt – rückblickend mittlerweile die längste Zeitspanne, in der das der Fall ist, was halt für die Professionalität der Logoersteller spricht und mir nach wie vor sehr viel Dank abnötigt.

Aber wo „professionell“ drauf steht, muss nicht zwingend „professionell“ drinstecken und leider Gottes ist mein Arbeitgeber ein gutes Beispiel dafür. Das fingt mit dem Rebranding vor zwei oder drei Jahren an – an sich ja erstmal nicht schlecht, so eine Frischzellenkur von Zeit zu Zeit tut ja gut. Wenn dabei aber Farben rauskommen, die in den Augen beißen und vor allem schlecht mit weißem Hintergrund harmonieren … ich würd da mindestens mal die eine oder andere Frage stellen wollen in Richtung „Was soll denn das?“.

Aber es kommt noch besser, denn scheinbar sind Farbverläufe wieder modern. Und machen wir uns nichts vor: Niemand braucht Farbverläufe. Niemals. Auch nicht Instagram. Aber wir haben nun einen, der aber zum Glück die Schwierigkeiten mit weißen bzw. hellen Hintergründen nicht verbessert – wäre ja auch Wahnsinn.

Um das Ganze dann auch noch abzurunden haben wir über einen Wettbewerb intern Favicon-Vorschläge gesammelt. Wer nicht weiß, was ein Favicon ist: Das kleine Logo oben im Browser-Tab. Und natürlich ist es am Ende ein Entwurf geworden, der so absolut gar keine Aussage oder Verbindung zum eigentlichen Logo hat – oder wenn doch, sie sehr gut versteckt ist. Ich hab sie jedenfalls bis heute nicht verstanden.

Kurzum: Logos sind unfassbar schwierig, auch wenn sie eigentlich kinderleicht aussehen. Und genau deswegen gibt es auch Logo-Fabriken. Das sind Einrichtungen, in denen die wahren Profis sitzen und wo gute (hin und wieder aber auch schlechte) Logos am Fließband gefertigt werden.

Sieht dann so aus:

Okay, war dann doch ein bisschen mehr Quatsch als gedacht – dennoch aber großartige Arbeiten von §d-Künstler adnitsjig. Schaut da gern auch unbedingt auf dem Instagram-Kanal vorbei, da gibt es noch viel viel mehr 3D-Videos, die mindestens genauso gut sind.

Über die letzten Jahre bin ich zu einem sehr ekelhaften Frühaufsteher mutiert. Unter der Woche brauch ich dafür immer noch zwei Wecker, die jeweils um 05:00 Uhr und 05:20 Uhr klingeln, damit ich spätestens um halb sechs aus dem Bett komme – aber der letzte Urlaub hat auch gezeigt, dass es mir mittlerweile sehr schwer fällt, mal länger als 7 Uhr zu schlafen.

Und ich geb auch zu: Ich find das gar nicht so schlecht. Denn es ist ein sehr angenehmes Gefühl, wenn man vor allen anderen wach ist, in den Tag startet und dann mehr oder weniger das Maximum herausholen kann. Das hat auch viel mit den Zeiten zu tun, als wir alle noch ins Büro gefahren sind, denn zu keiner Zeit konnte ich besser dort arbeiten, als wenn noch so gut wie niemand vor Ort ist. Diese Ruhe, diese Friedlichkeit … einfach schön.

Klar, gibt es auch abends, aber irgendwann ist man halt ausgepowert und wenn man die ganzen Eindrücke vom Tag schon intus hat, in diversen Meetings saß und bereits neue Aufgaben die Todoliste sprengen … da will doch keiner anfangen, konzentriert zu arbeiten oder?

Außerdem ist es auch irgendwie ganz schön, die Welt wach werden zu sehen. Wenn der Verkehr langsam zunimmt, die Frische am Morgen der Wärme des Tages weicht und alles langsam lauter wird … ich mag diese Phase der Veränderung, auch wenn ich das Ergebnis dann eher meh finde.

Kurzum: So ein Morgen ist ziemlich schön. Und das ist er auch in Chicago – findet nicht nur ich, sondern auch Craig Shimala, der mit seinem Helikopter als Fotojournalist seine Brötchen verdient. Und weil er das so sieht, hat er über 4 Tage hinweg die Morgen in Chicago eingefangen.

Nicht fancy schmancy mit Timelapse und sonstigem Special Effect-Schnickschnack, sondern beinahe schon amateurhaft – was ich aus unerfindlichen Gründen sehr mag:

Es passt, aber hin und wieder muss ich bei der Musikauswahl auch einfach an die Werbespots in Baumärkten denken … keine Ahnung, ob das nun gut oder schlecht ist.

Wir alle kennen sie: Filmfehler. Im Grunde gibt es eigentlich keinen Film, der nicht irgendwo einen Filmfehler hat, sei es nun veränderte Frisuren oder plötzlich anders positionierte Dinge im Film-Set – es gibt immer irgendeinen Dödel, der unbedacht etwas kurz mal bei Seite stellt, während die Kameras nicht laufen und am Ende weiß keiner mehr, wie es eigentlich vorher war.

Lässt sich halt nur schwer vermeiden, zumal ja so ein Film ohnehin recht komplex ist und aus einer Vielzahl an Details besteht. Aus mittlerweile dermaßen vielen Details, dass wir als Zuschauer nicht ansatzweise erahnen können, welche das überhaupt sind. Allein wenn man sich mal überlegt, wie viel Aufwand und Arbeit in eine Szene gehen kann, die am Ende nur ein paar wenige Sekunden vom Gesamtwerk ausmacht. Aber weiß ja auch keiner, ob es nicht genau die Schlüsselszene ist, die den Zuschauer dazu bringt, den Film als den besten Film aller Zeiten zu sehen.

Und genau deswegen muss man halt nahezu alle Szenen so behandeln, als sei es die eine entscheidende Szene. Was halt noch mal schwerer wird, wenn man ganz nebenbei Naturgesetze dafür aushebeln muss und eines der eher schwierigeren ist: Spiegelnde Oberflächen geben das Preis, was vor ihnen passiert. Was halt doof ist, wenn man einen Film macht, denn die wohl wichtigste Regel bei Filmen überhaupt lautet: Niemand soll die Kamera sehen.

Auf der anderen Seite und vielleicht auch gerade deswegen: Schafft man es, Spiegel so einzusetzen, wie wir sie aus der Realität kennen, aber gleichzeitig die Kamera verschwinden zu lassen, kann das unglaublich cool wirken. Nicht cool im Sinne von „nur deswegen ist das der beste Film aller Zeiten“, aber unterbewusst nehmen wir als Zuschauer eben doch war, dass da was komisch ist – quasi in dem es halt ganz normal ist wie im realen Leben.

Wie gesagt, teils super aufwendig, aber auch spannend zu sehen, zu welchen Tricks dabei gegriffen werden:

Mal schauen, wann wir zu den gleichen Mitteln für unsere Win-Compilation greifen …

Dabei wäre es ja nach wie vor unfassbar wichtig, dass wir auch vermehrt gute Nachrichten hören, um nicht komplett durchzudrehen – gerade wenn manche von denen relativ leicht auszusenden sind:

Muss auch mal sein: Eine gute Nachricht | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Seid lieb zueinander!

Beinahe hätte ich doch tatsächlich gefragt, ob es eigentlich noch Werbung für richtige Supermarkt-Ketten gibt, aber zum Glück ist mir noch eingefallen, dass ja Edeka recht erfolgreich im Werbe-Game ist und REWE macht doch auch irgendwas, was halt nicht ganz so witzig, aber immer mal wieder über die Mattscheibe flimmert oder? Und je mehr ich drüber nachdenke, umso mehr erinnere ich mich auch daran, dass man ja auch erstmal zu Penny gehen muss, bevor der Rest Richtung Netto wackelt.

Aber was ist eigentlich mit dem Rest? Also Aldi, Real oder auch Kaufland? Haben die das nicht nötig? Oder kein Geld? Letzteres könnte man zumindest annehmen, denn gerade die beiden stehen ja dann doch eher für günstigere Preise, wobei man da bei Real sicher auch diskutieren kann – die werden ja aber so oder so aufgespalten. Oder auch nicht, ich les schon länger darüber, ohne das wirklich etwas merkliches passiert – zumindest was unseren Real hier in der Nähe betrifft. Und der sieht halt wirklich einigermaßen runtergekommen aus, das Angebot ist jetzt auch nicht wirklich aktuell und irgendwie ist es mittlerweile immer mehr wie in einen sterbenden Markt einkaufen zu gehen, der aber einfach nicht das Zeitliche segnen will.

Dabei muss Werbung ja gar nicht immer teuer und super hoch qualitativ aussehen – wichtiger ist ja viel mehr, dass sie Charme hat, im Gedächtnis bleibt und die Botschaft damit klar rüber kommt. Ich mein, wir haben schließlich in allen Bereichen genug Spots, bei denen man gar nicht oder nur sehr schwer versteht, worum es geht und was man als Zuschauer jetzt genau machen oder wissen soll.

Der Omega Mart ist da ein gutes Beispiel. Das sieht alles ein bisschen aus der Zeit gefallen aus und erinnert stark an die 80er bzw. 90er, brennt sich dadurch aber auch direkt in den Kopf. Lediglich das mit der Botschaft ist … schwierig. Und naja, der Spot dann ehrlicherweise insgesamt auch:

Ist natürlich Quatsch und mehr Kunst als alles andere von Mike Diva … ich will da trotzdem jetzt einkaufen gehen. Werbung wirkt!