Martin
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Gruselig: Den gerade Beerdigten als Kuchen zum Leichenschmaus

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Der Tod ist so ein Thema, bei dem ich ehrlich froh bin, wenn ich mit ihm keine Berührung hab. Zumindest wenn es sich dabei um Angehörige handelt. Was sagt man den Hinterbliebenen? Wie verhält man sich? Sagt man überhaupt etwas? Ab wann darf man wieder lachen? Witze machen? Alles Fragen, auf die es keine universelle Antwort gibt und bei denen man sich nicht sonderlich anstrengen muss, um die falsche Antwort zu geben. Aber der Tod – und da freut sich das Phrasenschwein – gehört halt auch zum Leben dazu.

Allerdings bezweifel ich, dass die nachfolgende Form der „Ehrung“ überhaupt jemals massentauglich in der Gesellschaft ankommt, denn hier wird einfach der Verstorbene im Kuchenform zum Leichenschmaus verschnabuliert. Vielleicht eine Art Sekte? Oder nur eine äußerst merkwürdige Tradition? Skurril ist es auf jeden Fall:

Tatsächlich handelt es sich hier weder um das eine, noch das andere. Denn wie die ganzen Fotografen es schon vermuten lassen, ist das nicht irgendeine Trauerfeier im privaten Rahmen, sondern die berüchtigte Performance-Kunst und der Verstorbene ist niemand geringerer als Lenin himself. Die Idee dazu hatte der russische Künstler Yuri Shavelnikov.

Macht die ganze Nummer allerdings auch nicht weniger skurril – Performancekunst halt.

[via]

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