Hamburg’s Schanzenviertel – Überleben in der Partyzone

Hamburg's Schanzenviertel - Überleben in der Partyzone

Vor zwei Jahren hatten wir schon mal das Thema Gentrifizierung am Beispiel der Esso-Häuser in . Die sind mittlerweile Geschichte, stattdessen werden da nun fancy Büroflächen hochgezogen – glaube ich zumindest, bin ja nicht der große Kiezgänger.

Damals eine Scheiß-Aktion, aber was willste machen? Wer die Kohle hat, sitzt meist doch am längeren Hebel.

Vor ein paar Tagen lief nun eine weitere Reportage zum Thema, dieses Mal geht es um das Schanzenviertel in Hamburg (auch wenn der Titel mehr als bescheuert ist). Letztendlich ist das Thema nicht neu: ehemalige „runtergekommene“ Viertel werden immer mehr von „hippen“ Bewohnern bezogen, die wiederum immer größere Einkommen anlocken, die wiederum immer teurere Geschäfte anlocken, die wiederum die Preise für Quadratmeter und Lebenshaltungskosten in die Höhe treiben, wodurch wiederum die „Urbevölkerung“ vertrieben wird und die ganze „Hippness“ verloren geht. Ihr wisst schon, Gentrifizierung halt.

Trotz scheiß Titel dennoch mal wieder eine starke Reportage – die knappen 25 Minuten sollte jeder Zeit haben:

Geliebtes Szeneviertel, Shoppingmeile, Party-Hotspot. Doch nicht jedem gefällt der Wandel des Viertels. Anwohner verteidigen es gegen die Kommerzialisierung mit unterschiedlichen Mitteln.

Für den Fall der Fälle, dass das Video nicht mehr geht, hier noch der Direktlink.

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Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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