Ich breche eine Lanze für …

… als erstes den guten (alten unglaublich attraktiven) MC Winkel. Ach Gott, ich kann euch hier bis hier ins arschkalte Hamburg hören: „Buuuh, du Arschkriecher, nur weil er ’n top Blogger ist und damit auch noch Geld verdient, der Sack“

Ja tut er und ja, seinen Blog les ich gerne, vor allem, wenn mal wieder n Vlog kommt oder irgend eine private Geschichte aus der Jugend. Müsster mal gelesen haben, lohnt sich! Aber darum solls hier gar nicht gehen, sondern um was privates, fast fernab vom Internetz. Aber nur fast.

Ich hab vor ein oder zwei Wochen beim Emser in irgendeinem Beitrag, quasi mit dem letzten Satzzeichen, was über Haare gelesen und wie man da ganz angenehm und für wenig Geld was gegen tun kann. Damn! Genau das was ich brauche. Also kurz ein Kommentar hinterlassen und direkt ne Antwort drauf bekommen. Allein das ist schon erste Sahne, dass muss man definitiv sagen. Danach kam ein kurzer Austausch per Kommentar und ich dann also los zum Hautarzt. Leider bin ich an Mutter Beimer geraten, die letztendlich das Gespräch unter dem Motto führte: „Ich hab tolles Haar, ne Villa in Blankenese, du Pimpel kannst mir gar nichts, sieh doch zu wie du damit klar kommst“ Ungelogen! Ich hab wirklich alles versucht, mein geballter maskuliner Charme ist schon aus der Tür rausgequollen und auch die Verknüpfung mit Samson, der seine ganze Kraft nur dank seiner Haare besaß, hat nicht gezogen. Unglaublich, aber sie blieb die fleischgewordene Delila.

Ich breche eine Lanze für …

Nun gut, ich also nach Hause und ’ne Mail nach Kiel geschickt. Was folgte? Ein kurzer Mail-Verkehr innerhalb Kiels, das Resultat: geh mal zu einem Arzt nach Wandsbek, das soll dort lüppen. Ich also hin, ne Stunde gewartet, ein kurzes Gespräch – am 27. wird mir Blut abgenommen um meine nahezu legendäre Gesundheit zu checken und dann bekomm ich endlich das ersehnte Rezept um der Pharmaindustrie doch noch aus ihrer Krise zu helfen.

Kurzum: ohne den Kieler muss ich in den nächsten Monaten nicht wie Thailands weißester Mönch rumrennen. Und schon gar nicht so leben.

das Thema ist zwar noch nicht beendet, aber der positive Ausgang wurde mir bereits zugesagt

… als zweites für den weniger streng riechenden Sumit. Ich hab vor kurzem ja mal meine Plugins rausgehauen, in der Hoffnung, dass jemand noch ’n Tipp hat oder wie der letzte Samariter mit irgendwelchen neumalklugen (wäh?) Ratschlägen um die Ecke kommt? Sumit kam.

Ich hab kurzerhand das eine oder andere Plugin rausgehauen, aber der eigentliche Support, den ich hier zum Besten geben will, kam für Feedly. Mit delicious (wird wohl jetzt dicht gemacht, oder?) gab es immer mal wieder Probleme wegen 500 error-Scheiße, was echt nervig ist. Besonders, wenn man wie ich, nicht direkt Amok läuft und wirklich jeden Scheiß da rein kloppen muss, nur um ihn 10 Minuten später online zu stellen. Lieber mal n bisschen gechillt das Netz absurfen, hier n geiles Video finden, da mal n nices Bild – halt der ganze cramble, für den man eben nicht genug Muse hat, um daraus n eigenen Beitrag zu wursten. Gleichzeitig gibts dann auch noch Linkliebe ohne Geschlechtskrankheiten.

Wo war ich? Ach ja – es ging auch erst mit einer privaten Kommentar-Konservierung los, bis wir dann irgendwann zu Facebook gekommen sind. Kurz: der Chat ist scheiße. Ich hab das in Miranda eingebunden, weil die Web-Version alles andere als stabil ist. Bringt aber auch nix. Also weiter zu Skype. Dank nem kurzen Skype-Support und hier und da eine Erklärung bin ich nun absoluter Feedly-Nutzer. Und es ist einfach verdammt geil, besonders im Chrome (ne genaue Beschreibung warum erspar ich mir hier – benutzt es einfach!!!).

Genau das ist doch absolut geil: man kennt sich nicht persönlich, liest einfach nur, was jeder für einen zu Wort gewordenen Hirnschmalz von sich gibt, vergleicht wer den dünnsten und kürzesten hat – und letztendlich bekommt man auch noch solchen Support. Vielen Dank dafür.

Ich breche eine Lanze für …

Und lieber Herr Schäuble-von-der-Leye-und-wie-sie-nicht-alle-noch-heißen: ich hab zwar vorher schon gewusst, dass bei richtigem Gebrauch das Internet mehr nützlich als schadhaft ist (angeblich stirbt man nach dem Verzehr von 3 Esslöffeln Salz – nur mal so, was Benutzung und Auswirkung von alltäglichen Sachen angeht), aber wenn Sie selbst das nicht überzeugt, sollten Sie einfach mal spontan im Januar in die Spree rollen. Das hilft vielleicht.

Betrachtet das als Weihnachtsgeschenk, ich hab nämlich kein Geld – mir schenkt ja keiner welches.

Warum eigentlich nicht?


Über Martin

Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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