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Ich hab nichts gegen Deutsche, aber ... - Michel Abdollahi | Was is hier eigentlich los?
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Ich hab nichts gegen Deutsche, aber … – Michel Abdollahi

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Da isser wieder, der . Vor kurzem noch hatten wir seinen Besuch in Jamel recht spät hier thematisiert, nun war er wieder unterwegs. Und wie es seine Art ist, weiß er nicht nur erneut zu überraschen, sondern stellt wieder unangenehme Fragen dort, wo es sich die Wenigsten wohl trauen würden. Denn bei all der Flüchtlingsthematik und dem damit leider zusammenhängenden Diskussionen über Ausländerfeindlichkeit und sonstigem braunen Rotz, geht ein Standpunkt sehr stark unter: die Sichtweise derjenigen, gegen die immer wieder und leider auch immer stärker gehetzt wird.

Wie es der Zufall will, war genau das gestern auch kurz Thema im Büro. Ich war am Rechner eines Kollegen zugange , während sich selbiger mit einem anderen Kollegen unterhielt. Und dieser wiederum meinte, dass er neulich an der Ampel neben jemandem im Talar stand. Das typische Bild hierzulande eben: Talar, langer Bart, entsprechende Kopfbedeckung – eigentlich nicht weiter erwähnenswert. Aber eben jener Kollege meinte, dass seine erste Reaktion war zu schauen, ob dieser Talar-Träger einen Rucksack oder eine verdächtige Ausbuchtung in der Gürtelgegend hätte.

Auch ich kann mich nicht frei machen, dass ich diese Reaktion verstehen kann – nichtsdestotrotz wissen wir hoffentlich alle, dass genau das falsch ist. Mir kommen sofort Gedanken an „Kleider machen Leute“, „Was wäre wenn die zahlreichen Terroranschläge von Deutschen verübt worden wären“ oder „Muss denn für alles die Religion vergewaltigt werden?“.

Michel Abdollahi jedenfalls hat nun Ausländer und ausländisch-aussehende Menschen auf der Straße gefragt, wie sie sich fühlen und was sie (über uns Deutsche denken):

Ich wünsche mir noch immer eine Welt, in der man bedenkenlos aus einer Toilette trinken kann. Und eine Welt, in der es um den Menschen geht und nicht um Religion, Klamotten oder Aussehen.

[via]

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