Joint Venture

Gegründet wurde Joint Venture im Jahre 1993 von Martin „Kleinti“ Simon und Götz Widmann. Der erste Auftritt des Duos fand im Oktober 1993 in der Bonner Kneipe Folktreff statt.

Widmann und Simon schrieben in ihren deutschen Texten, die meistens der Unterhaltung dienen sollten, über Alltagsthemen, Politik, Sexualität, Alkohol, Haschisch und andere Drogen. Begleitet haben sie ihre Lieder mit zwei Akustikgitarren und einer Mundharmonika (Simon).

Joint Venture gelten als Begründer der neueren deutschen Liedermacher-Szene, da sie sich deutlich von den aus den 1970er Jahren stammenden Liedermachern abgrenzten.

Viele Joint-Venture-Lieder finden sich als Coverversionen bei diversen deutschsprachigen Gruppen wieder. So gibt es unter anderem eine Coverversion des Liedes Tach, Herr Chef von Vicki Vomit. Das Lied Süffelmann wurde von der Kölner Kölschrock-Gruppe Brings gecovert.

Der Name des Debütalbums Dinger stammt nicht von dem Wort Ding für etwas unspezifisches, sondern ist ein Wortspiel aus Dichter und Sänger. Joint Venture hatten ursprünglich vor sich Dinger anstatt Liedermacher zu nennen, da Liedermacher zu dieser Zeit nicht mehr im Trend waren.

Am 5. Juni 2000 starb Simon unerwartet an einem Herzinfarkt, was das Ende für Joint Venture bedeutete. Zu der Beerdigung auf dem Friedhof am Buchenhang am Fuße des Bonner Venusberges kamen ca. 300 Freunde, Fans und Angehörige. Unter den Trauergästen waren u.a. der Künster Gottfried Helnwein und der Comedian Ingo Appelt.

Götz Widmann tritt seitdem als Solokünstler auf und spielt bei seinen Konzerten nach wie vor auch alte Joint-Venture-Stücke.

Quelle: Wikipedia

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Martin
Technikbegeistert und immer auf der Suche nach spannenden, beeindruckenden und/oder lustigen Themen schreibt Martin neben seinem Hauptberuf täglich mehrere Artikel für wihel.de. Oder wie er es beschreibt: Andere teilen ihre Internetperlen lediglich mit ihren Freunden, wir teilen Sie mit allen, die es interessiert. Alle Beiträge von Martin ansehen.

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