Festivals & Konzerte – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Sun, 04 Aug 2019 14:34:16 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.3 wihel macht's zum zweiten Mal - Summer Breeze 2019 - Vorbericht https://www.wihel.de/wihel-machts-zum-zweiten-mal-summer-breeze-2019-vorbericht/ https://www.wihel.de/wihel-machts-zum-zweiten-mal-summer-breeze-2019-vorbericht/#respond Sun, 04 Aug 2019 14:34:16 +0000 https://www.wihel.de/?p=97031 wihel macht's zum zweiten Mal - Summer Breeze 2019 - Vorbericht | Festivals & Konzerte | Was is hier eigentlich los?

Während die letzten Klänge auf Deutschlands härtestem Acker in Wacken verhallen, spürt man schon die heraufziehende sommerliche Brise aus dem Süden, welche sich zu einem regelrechten Sturm entwickelt und zwischen dem 14.08. und 17.08. orkanartig entladen wird.

Wir reden hier natürlich vom Summer Breeze 2019, welches auch in diesem Jahr mit einem exquisiten Lineup um die Ecke kommt.

Gestartet wird am Donnerstag mit IN FLAMES den Mitbegründern des Melodic-Death-Metals aus Göteburg. Diese werden mit neuen Songs vom kürzlich erschienenen Album Gravity ordentlich für Stimmung sorgen.

Weiter geht es mit den Australiern von PARKWAY DRIVE welche mit ihrer brandheißen Show am Freitag den Fans einheizen werden und einen regelrechten Feuersturm auslösen werden.

Was einige vielleicht nicht wussten: beinahe wären die Auftritte auf Wacken und dem Summer Breeze angesagt worden aufgrund eine Kniebruchs des Bassisten Jia O’Connor. Dieser wird wahrscheinlich wie in Wacken im Rollstuhl auf der Bühne stehen/sitzen! Respekt.

Am Samstag wird mit BULLET FOR MY VALENTINE welche sicherlich jedem mit Tears don’t fall aus dem Jahre 2006 im Ohr sind.

Natürlich lassen es die Jungs am letzten Abend noch einmal richtig Krachen um das Summer Breeze noch einmal so richtig den Endspurt zu verpassen.

Weiterhin gibt es natürlich noch viele weitere Bands dessen Erwähnung wir euch nicht vorenthalten wollen: Tobias Sammet’s All-Star-Projekt Avantasia allem voran zu erwähnen wird euch feinsten Symphonic Metal bieten, Mittelalter-Klänge und düstere Texte gibt es von den Spielleuten um Eric Fish von Subway to Sally. Düsterer wird es dann mit DIMMU BORGIR welche wohl jedem Metalhead geläufig sein dürften.

Natürlich wird es auch Black Metal geben und hier freuen wir uns ganz besonders auf die Norweger EMPEROR. Bands wir HAMMERFALL, ELUVEITUE, CRADLE OF FILTH und DRAGONFORCE beginnen das Lineup abzurunden.

Zu erwähnen sei, dass mittlerweile die Anreise am Dienstag ab 10:00 Uhr erfolgen kann, jedoch mit einem kleinen Unkostenbeitrag von 10€ pro Person. Dafür gibt es am Dienstag ab 15:00 Uhr auf der Ficken Party Stage mitten auf dem Campground schon einiges zu sehen. In Kooperation mit dem Fantasy Filmfest wird die finnische Metal-Komödie Heavy Trip gezeigt und anschließend geben sich Bands wie EAT THE GUN aus Münster oder den „Kassierern“ aus Oberschwaben MORBID ALCOHOLICA.

Mittwoch findet wie gewohnt die Nuclear Blast Label Night statt: DEATH ANGEL, ENSLAVED, HYPOCRISY, NAILED TO OBSCURITY und SOILWORK werden bis in die späten Stunden auf der T-Stage spielen. Apropos T-Stage: Diese ist nicht mehr wie gewohnt in einem Zelt untergebracht sondern ist mittlerweile zu einer richtigen Open-Air Bühne herangewachsen!

Eine weitere Veränderung trifft das ausgeschenkte Bier auf dem Summer Breeze. Dieses wird in diesem Jahr von der Kulmbacher Brauerei Mönchshof kommen und verschiedene Geschmäcker bedienen: Original, Kellerbier und Natur Radler.

Wer immer noch überzeugt werden muss sich ein E-Ticket zu kaufen und zu bangen was das Zeug hält kann sich auch das Aftermovie von 2018 geben.

Natürlich wird es in diesem Jahr auch Tagestickets geben welche ihr für 66,60€ an der Tageskasse des jeweiligen Festivaltags oder Online als E-Tix (https://summer-breeze.shop) erstehen könnt. (mit Ausnahme des Dienstags und Mittwochs, diese sind Besitzern eines Festivaltickets vorenthalten).

Lineup Summer Breeze 2019:

Aborted, After The Burial, Ahab, , Airbourne, All Hail The Yeti, Anaal Nathrakh, Anomalie, Avantasia, Avatar, Battle Beast, Beast In Black, Begging For Incest, Bembers, Blasmusik Illenschwang, Brainstorm, Brymir, Bullet For My Valentine, Burning Witches, Bury Tomorrow, Carnal Decay, Caspian, Clawfinger, Code Orange, The Contortionist, Cradle Of Filth, Crippled Black Phoenix, Cypecore, Death Angel, Decapitated, Decembre Noir, Deicide, Déluge, Deserted Fear, Dimmu Borgir, The Dogs, Dornenreich, Double Crush Syndrome, Downfall Of Gaia, Dragonforce, Dust Bolt, Dyscarnate, Eat The Gun, Eluveitie, Emperor, Endseeker, Enslaved, Equilibrium, Evergreen Terrace, Evil Invaders, Eyes Set To Kill, Fear Of Domination, Final Breath, Frosttide, Gaahls Wyrd, Get The Shot, Gost, Grand Magus, Gutalax, Hämatom, Hamferð, Hammerfall, Harpyie, Hate Sqaud, Heavysaurus, Higher Power, Hypocrisy, In Flames, Ingested, Iron Reagan, Izegrim, Kambrium, King Apathy, King Diamond, Kissin‘ Dynamite, Knasterbart, Krisiun, Kvelertak, The Lazys, Legion Of The Damned, Leprous, Letters From The Colony, Lik, Lionheart, Loathe, Lordi, Lord Of The Lost, Meshuggah, Midnight, Morbid Alcoholica, Mr. Irish Bastard, Mustasch, Myrkur, Nailed To Obscurity, Napalm Death, Nasty, The New Death Cult, The Ocean, Oceans Of Slumber, Of Mice & Men, Orphalis, Ost + Front, Parkway Drive, Pighead, Promethee, Queensrÿche, Randale, Rectal Smegma, Rise Of The Northstar, Rotting Christ, Skalmöld, Skindred, Slaughter Messiah, Soen, Soilwork, Subway To Sally, Teethgrinder, Testament, Thron, Thy Art Is Murder, Tragedy, Turbobier, Twilight Force, Unearth, Une Misère, Unleashed, Unprocessed, Van Canto, Versengold, Windhand, Winterstorm, Xenoblight, Zeal & Ardor.

wihel macht's zum zweiten Mal - Summer Breeze 2019 - Vorbericht | Festivals & Konzerte | Was is hier eigentlich los?

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24 Stunden Burning Man Festival eingefangen von Mark Day https://www.wihel.de/24-stunden-burning-man-festival-eingefangen-von-mark-day/ https://www.wihel.de/24-stunden-burning-man-festival-eingefangen-von-mark-day/#comments Tue, 07 Aug 2018 14:42:57 +0000 https://www.wihel.de/?p=91933 24 Stunden Burning Man Festival eingefangen von Mark Day | Festivals & Konzerte | Was is hier eigentlich los?

Ehrlich, so ganz hab ich das Burning Man Festival auch mit nun über 30 Jahren noch nicht verstanden – ich bin aber auch in derlei Hinsicht recht konservativ und sowieso ist der beste Ort im Leben die eigene Couch oder das eigene Bett. Da müsste schon viel zusammenkommen, damit ich mehrere Tage mitten in einer Wüste verbringe.

Auf der anderen Seite ist es aber auch faszinierend, wie viele Menschen dort jedes Jahr hin pilgern, was die dort so auf die Beine stellen und welche Kunst es immer wieder zu bewundern gibt.

Für mich bleibt es dennoch eine Hippie-Veranstaltung, was nun wesentlich negativer klingt, als es sein soll – man muss halt einfach Bock drauf haben und vermutlich ist ohnehin noch mal alles anders, wenn man erstmal da ist. Ich erinnere da nur an eine Folge von Malcolm mittendrin. Da war der Namensgeber der Serie auch alles andere als begeistert und wollte am Ende nie wieder von dort weg.

Mark Day erstellt seit einigen Jahren jedes Jahr einen kleinen Film über das Festival im letzten Jahr und die ist nicht nur sehr ansehnlich, sondern bringt so einem Holzkopf wie mir die Faszination sogar ein bisschen näher:

24 Hours at
Burning Man 2017 (in 2018)

An intentionally-overlong
trip through one man’s
Burning Man

Your mileage, and your
Burning Man may vary

Shot and edited by
Mark Day

Definitiv krasser Fakt zum Festival: das gibt es genauso lange wie es mich gibt.

Vielleicht beschränke ich mich einfach auf das Spielen der Luftgitarre. Ist nicht nur in der Anschaffung günstiger, auch Verspieler dürften deutlich schneller verziehen werden. Hinzu kommt noch: man kann eigentlich jeden Song spielen, der gerade läuft und das beinahe perfekt.

Theoretisch könnte ich sogar aus dem Stehgreif an irgendwelchen Meisterschaften teilnehmen – wie zum Beispiel an den niedersächsischen Luftgitarrenmeisterschaften, die am 18.05.2018 in Osnabrück stattfinden. Dabei kämpfen die besten Luftgitarristen und Luftgitarristinnen Norddeutschlands witzig, spektakulär und garantiert rockig um die Gunst der Jury, um neben einer E-Gitarre den Einzug in das Bundesfinale in München zu gewinnen. Zur Vorbereitung wird es am 28.04.2018 einen Workshop geben, bei dem alle Teilnahmeinteressierten ausprobieren können, ob Luftgitarre ihr neues Hobby wird:

The 20th Anniversary of the Air Guitar World Championships is celebrated in Oulu, Northern Finland on 26-28 August, 2015. The world's most talented air guitarists will battle over the shiniest trophy at the World Final on Friday 28th August.

Ever since the beginning, the purpose of the Air Guitar World Championships has been to promote world peace: "If you hold an Air Guitar in your hands, you can't hold a gun at the same time". In the course of two decades, the Olympics of Fun has broken barriers and brought together thousands of people from different corners of the world - with literally nothing.

The international Air Guitar Family celebrates the peaceful message all over the world at the official National Air Guitar Championships.

Wer da Bock drauf hat, findet hier nähere Informationen. Sieht auf jeden Fall nach einer Menge Spaß aus.

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Wie Silvester 2017 andernorts aussah https://www.wihel.de/wie-silvester-2017-andernorts-aussah/ https://www.wihel.de/wie-silvester-2017-andernorts-aussah/#comments Tue, 02 Jan 2018 11:42:11 +0000 https://www.wihel.de/?p=86879 Wie Silvester 2017 andernorts aussah | Festivals & Konzerte | Was is hier eigentlich los?

Das schlimmste am Silvester-Abend war dieses Mal für mich die leidige Debatte über Lautstärke und Luftverschmutzung durch Böller und Co - man könnte fast meinen, dass es erst das zweite Jahr war, an dem die Menschheit Silvester feiern würde und grausam die Erinnerungen vom ersten Mal wieder hoch kamen.

Natürlich ist das für Hund und Katze eine ziemliche Belastung und natürlich werden die Leute immer bekloppte und schmeißen noch mehr Geld für noch größere Batterien und noch lauteres Knallwerk aus dem Fenster. Aber das ist doch alles nicht neu und wer ist man denn, dass man nun für sich persönlich einfordert, dass gefälligst alle anderen um einen herum darauf Rücksicht zu nehmen haben?

Die Nummer ist eigentlich relativ einfach: entweder man findet sich damit ab oder man unternimmt etwas dagegen - in dem man seine Liebsten einpackt und zum Beispiel aufs Land fährt oder zumindest irgendwohin, wo diese ganze Knallerei eben nicht so ausartet, wie das in einer Großstadt nun mal jedes Jahr der Fall ist. Aber nein, stattdessen wird genörgelt und gemeckert, denn das ist uns Deutschen liebstes Hobby ...

Aber lassen wir die schlechten Gedanken einfach im alten Jahr und schauen stattdessen einfach, wie die Menschen auf der Welt gefeiert, geknallt und ein Feuerwerk größer als das andere entfacht haben:

The world welcomes the start of a new year as 2018 is celebrated with fireworks and light shows in cities across the globe

In diesem Sinne ein verspätetes: Frohes Neues!

Heeeey Berlin,

wusstest du, dass ich am 08.04. in dir bin? Und wusstest du, dass es dabei um eine meiner Lieblingsaktivitäten geht - Essen nämlich? Denn an diesem Samstag findet die Subway® Streetfood Experience statt und wer sich da nicht lumpen lässt, schaut natürlich vorbei.

Anlass ist die aktuellen Sandwich-Highlights von Subway: das Pastrami Melt Sub und das Pulled Pork Sub. Und bei Pulled Pork kenn ich keinen Spaß, das muss gegessen werden!

Um das ausgiebig zu feiern, lädt Subway in eine der angesagtesten Event-Locations Berlins - in den FluxBau in der Pfuelstraße 5. In angenehmer Atmosphäre kann man seiner (kulinarischen) Kreativität komplett freien Lauf lassen und so zum Beispiel sein eigenes Sandwich zusammenstellen, in der Saucen-Werkstatt seine Geschmacksknospen verwöhnen (weiß doch jeder, dass nur mit der richtigen Sauce so ein Sandwich erst richtig gut schmeckt) und ebenfalls selbst kreieren oder sich in der Street-Art-School von einem erfahrenen Künstler in die hohe Kunst eines Stencils einweihen.

Blitzgewinnspiel: Sei dabei bei der SUBWAY® STREETFOOD EXPERIENCE | Festivals & Konzerte | Was is hier eigentlich los?

Highlight des Abends wird dann der Auftritt von Hip Hop und Soul-Star BRKN sein und natürlich gibt es die ganze Zeit über Essen, bis man nicht mehr kann.

Das allerbeste aber ist: 3 von euch können plus Anhang ebenfalls diesem kulinarischen Fest beiwohnen und das Konzert miterleben.

Gewinnspiel

Was ihr dafür tun müsst: schreibt mir einfach in die Kommentare, welches Sandwich von Subway euer absoluter Favorit ist! Facebook-Teilnehmer schreiben bitte zusätzlich ihre E-Mail-Adresse in den Kommentar (ich hab keine Lust Gewinner zu ziehen, die dann nicht antworten. Wer Bedenken hat, nutzt einfach das andere Kommentarformular. Da ist die E-Mail-Adresse dann auch nicht öffentlich)

Bis wann ihr teilnehmen könnt: 31.03.2017, 23:59 Uhr

Wann der Spaß stattfindet: 08.04.2017, ab 18:30 Uhr.

Wo der Spaß stattfindet: FluxBau, Pfuelstraße 5, 10997 Berlin

Was es zu gewinnen gibt: 3x2 Gästelistenplätze für das Konzert von BRKN

Besonderheit: Teilnehmen kann jeder, der 18 Jahre alt ist.

Wer mit will, hat dann einfach am 01.04. ein Auge auf sein Postfach und freut sich, dass Fortuna und random.org auf seiner Seite ist.

Ich drück euch die Daumen!

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Die Opening Titles des Reeperbahn Festivals https://www.wihel.de/die-opening-titles-des-reeperbahn-festivals/ https://www.wihel.de/die-opening-titles-des-reeperbahn-festivals/#comments Mon, 26 Sep 2016 14:37:59 +0000 https://www.wihel.de/?p=73500 Die Opening Titles des Reeperbahn Festivals | Festivals & Konzerte | Was is hier eigentlich los?

Auch bei uns stand das Wochenende (und ein bisschen der Woche vor dem Wochenende) ganz im Zeichen des Reeperbahn Festivals - ich sprach es bereits in der Wochenzusammenfassung an. Das besondere an diesem Festival ist ja nicht nur, dass es in der schönsten Stadt der Welt gastiert, sondern vor allem auch: man ist vollkommen unabhängig vom Wetter. Vollkommen egal, ob es nun regnet oder (unwahrscheinlicherweise) schneit - einfach in den nächsten Club, Bier geholt und guter Musik gelauscht. Gerade für mich ollen Spießer ist das ein nicht zu verachtender Punkt.

Schön ist auch, dass es immer mehr vermehrt Kunst zu bestaunen gibt und das Essen ist auch nicht zu verachten. Ich würde sogar so weit gehen und sagen: das Reeperbahn Festival ist mein Lieblingsfestival, weil es eben einiges nicht hat, dass man sonst in Kauf nehmen muss. Spießer, wie gesagt.

Was sonst eher weniger auffällt, sind die Opening Titles, die die auftretenden Künstler mehr oder weniger lieblos runterrattern. Dieses Jahr aber nicht, denn Vitaly Grossmann und Vincent Schwenk haben die sonst eher drögen Aufzählungen wunderbar in Szene gesetzt:

Reeperbahn Festival 2016 — titles from Vitaly Grossmann.

Und auch insgesamt war das Festival ein voller Erfolg - mehr als 38.000 Zuschauer sahen die Konzerte von über 400 Künstlern. Da müssen sich Hurricane, Dockville und Co. noch ordentlich strecken, um diese Zahlen zu erreichen (zumindest was die Anzahl der Künstler angeht).

Letztes Jahr waren wir eher zufällig erstmalig dort und wie das eben so ist, wenn man keine Erwartungen hat: man wird positiv überrascht. Somit hatten wir uns eigentlich auch vorgenommen, dieses Jahr zu gehen, das ganze Unterfangen aber irgendwie wieder aus den Augen verloren. Ich olles Sonntagskind hab trotzdem Glück und so kamen wir auch für dieses Jahr wieder an ein paar Karten. Nicht nur das, wir sind auch direkt beim ANCHOR Award dabei - oder wie es korrekterweise vollständig heißt ANCHOR 2016 – Reeperbahn Festival International Music Award.

Dabei treten 8 Acts im Wettbewerb gegeneinander an, alle aus den unterschiedlichsten Ecken der Welt und am Ende entscheidet eine renommierte Jury - in der unter anderem Tony Visconti, langjähriger Produzent von David Bowie sitzt - wer den ersten Award mit nach Hause nehmen darf. Dass das nicht nur Jux und Tollerei ist, da ist sich Alex Schulz, Initiator und Leiter des Reeperbahn Festivals, ziemlich sicher. Wenn es nach ihm geht, wird der Anchor Award das musikalische Pendant zur Goldenen Palme in Cannes.

Die Nominierten

Aus Schweden geht Albin Lee Meldau an den Start, der mit seinen 28 Jahren und seiner Stimme an Jeff Buckley erinnert und in seiner Heimat zu den hoffnungsvollsten Newcomern zählt.

Conner Youngblood kam vor 24 Jahren in der Country-Hochburg Nashville zur Welt und hat seine ganz eigene Mischung aus Pop-, Folk- und Indie-Elementen zusammengerührt.

Gleich dreifach präsentiert sich das Vereinigten Königreich: Holly Macve wartet mit verschlungenen Folk-Songs auf und Olivia Sebastianelli bietet einen Mix aus Poprocksongs, poetischem Tiefgang und politisch anspruchsvollen. Den Schluss bildet das energetische Quintett Shame.

Konni Kass zeigt, dass nicht nur die Fußballer der Färöer Inseln überraschen können und präsentiert sich mit Soul und Jazz, die weiteste Anreise aber hatten wohl Parcels aus Australien, die mit Funk-Gitarren und sonnigen Melodien die australische Sonne in das mittlerweile doch wieder etwas verregnetere Hamburg bringen.

Und auch aus Deutschland gibt es einen Teilnehmer oder besser gesagt drei: Woman stammen aus Köln und bewegen sich souverän zwischen Dancefloor und Popcharts, Minimalismus und üppigem Soul.

Spielzeiten

Was bringen euch die besten Infos zu den Teilnehmern, wenn ihr nicht wisst, wo und wann sie spielen? Weniger als der Weihnachtsmann im Sommer - aber auch diese Infos haben wir natürlich parat:

Albin Lee Meldau spielt am 22.09.2016 von 23:40 bis 00:20 Uhr im Imperial Theater.
Conner Youngblood spielt am 23.09.2016 von 23:45 bis 00:30 Uhr im Imperial Theater.
Holly Macve am 22.09.201 von 20:00 bis 20:40 Uhr im Molotow.
Konni Kass am 23.09.201 von 21:00 bis 21:40 Uhr im Imperial Theater.
Olivia Sebastianelli am 22.09.201 von 21:10 bis 21:40 Uhr im Imperial Theater.
Parcels am 23.09.201 von 21:30 bis 22:10 Uhr im Molotow.
Shame am 21.09.201 von 21:30 bis 22:10 Uhr im Molotow.
Woman am 21.09.201 von 22:50 bis 23:20 Uhr im Imperial Theater.

Ab morgen gehts los: Das Reeperbahn Festival und der ANCHOR Award 2016 | Festivals & Konzerte | Was is hier eigentlich los?

Die Jury

Der bereits erwähnte Toni Visconti sitzt natürlich nicht allein in der Jury. Neben ihm entscheiden am Ende des Festivals Islands Popwunder Emiliana Torrini, MTV Legende Ray Cokes, die schwedische Singer-Songwriterin Anna Ternheim, die in Paris lebende Hamburger Künsterlin Y’akoto sowie James Minor, Head of Music des South by Southwest Festivals, wer am Ende den Award mit nach Hause nimmt.

Ob der ANCHOR am Ende nun wirklich Sprungbrett, Startrampe oder gar Katapult wird, muss sich erst noch zeigen. Aber der erste Schritt in die Richtung ist gelegt und wenn ich mir sowohl Talente als auch Jury anschaue - das kann eigentlich nicht nach hinten losgehen. Alle weiteren Infos zum Award findet ihr hier, zum Festival selbst am besten hier.

Line und ich werden dieses Mal jedenfalls nicht ganz ohne Erwartung zum Reeperbahnfestival gehen und doch bin ich mir recht sicher, dass wir auch dieses Jahr nicht enttäuscht werden.

Wer kommt mit?

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Das erste Mal Hurricane https://www.wihel.de/das-erste-mal-hurricane/ https://www.wihel.de/das-erste-mal-hurricane/#comments Wed, 06 Jul 2016 18:11:47 +0000 https://www.wihel.de/?p=71326 Das erste Mal tut weh, heißt es immer - kann ich bei unserer kleinen Premiere vor ein paar Tagen nicht bestätigen, denn wir waren zum ersten Mal auf dem Hurricane. Eigentlich sind wir gar nicht so sehr die Festival-Typen. Im Zelt schlafen, total unvernünftig essen, die einzige Flüssignahrung aus Bier bestehend und hygienetechnisch auch ein bis zwei Jahrhunderte in der Zeit zurück geschickt werden - da sind wir Spießer und das sogar sehr gerne.

Glücklicherweise wurden wir aber dieses Jahr von Firestone eingeladen und hatten die Wahl zwischen urigem Gezelte und zivilisiertem Hotel - logisch, dass die Wahl da nicht schwer viel. Von einem Kollegen durfte ich mir da noch anhören, dass das ja total falsch wäre, die Zukunft sollte uns aber zeigen, dass die Entscheidung definitiv nicht die schlechteste war.

Angefangen hat aber alles am Freitag mit einer eigentlich sinnfreien Tour von Hamburg nach Hannover (besonders nachdem sich herausgestellt hat, dass wir alle aus Hamburg gekommen sind), schön am Festival vorbei. Es stand aber eine Fahrt mit einem alten VW-Bulli (dem man sein Alter definitiv nicht ansah) auf den Plan und dafür kann man eben auch so einen kleinen Ritt auf sich nehmen. In Sachen Effizienz natürlich völliger Humbug, aber die Fahrt hat sich am Ende gelohnt, wie Line - sie ist im Bus mitgefahren, ich mit dem Auto quasi hinterher - zu berichten weiß:

Ich bin ja wirklich kein großer Auto-Kenner und habe mich daher auch nie so richtig damit beschäftigt. Aber einen VW-Bulli, den wollte ich tatsächlich schon immer einmal fahren. Wenn man's genau nimmt, wollte ich sogar einen besitzen, wenn "ich erwachsen bin". Ich glaube, ich hatte sogar VW-Bulli bei SchülerVZ (ach ja, das gute, alte SchülerVZ) unter den Dingen gelistet, die ich mag. Das führte dazu, dass ich in einem Jahr viele kleine VW-Bullis und allen möglichen Kram mit einer Abbildung dergleichen darauf zum Geburtstag bekam. Ein Miniatur-Bulli steht sogar noch in meinem Bücherregal (echt jetzt, Martin, brauchst du jetzt gar nicht zu kontrollieren).

All das führte dazu, dass ich mich sehr über den Umstand gefreut habe, im Bulli mitfahren zu dürfen. Mit dabei waren Lina Mallon, Sascha Pietsch und Alexandra Oebel (Links zu ihren Festival-Recaps findet ihr weiter unten im Beitrag).

Und dann düsten wir also los in Richtung Scheeßel. Wobei düsen natürlich übertrieben ist, wir tuckerten mehr so über die Autobahn und später durch malerische Orte, bis wir nach ca. 2,5 Stunden am Ziel eintrafen. Während der Fahrt war für Essen und Getränke gesorgt, es wurden spannende Gespräche geführt und zwischendurch gab es natürlich auch noch eine kleine Foto-Pause, damit alle den Bulli ablichten konnten.

Das erste Mal Hurricane | Festivals & Konzerte | Was is hier eigentlich los?

Fun fact: Auf den Bildern sieht der Hintergrund großartig und idyllisch aus, nicht wahr? In Wirklichkeit standen wir am Rande eines Lidl-Parkplatzes, der auf einer Seite an das Feld angrenzte. Die andere Seite war aber weitaus weniger glamourös. Insgesamt eine sehr entspannte Fahrt mit sehr entspannten Menschen. Vielen Dank an dieser Stelle an Philipp, der den Bus gefahren ist - hast du gut gemacht, ich hätte es mir nicht zugetraut.

Das mit dem Hinterherfahren hat auch ganz gut geklappt, zumindest bis zur zweiten Ampel. Wie das aber eben so ist, Gelb-Phase, der Vorrausfahrende gibt Gas und dann wird ganz überraschend rot. Ein Mal Profis hinterherfahren ... Also hab ich die Strecke dann eben alleine bewältigt und war wie durch Zauberhand vor den anderen im Hotel. Genug Zeit, um das Auto auszuladen, W-Lan klar zu machen, alles einigermaßen einzurichten und exakt 7 Minuten auf dem Bett zu entspannen \o/

Unser Hauptquartier war also die nächsten Wochen das Hotel Schnuck im idyllischen Örtchen Schneverdingen. Eine halbe Stunde hatten wir dann noch Zeit, bis die Taxen kamen, die uns endlich zum Festival-Gelände bringen sollten. Kurzer Zwischenstopp am Pressehäuschen und dann war es endlich soweit: die ersten Festivalmassen kamen uns entgegen.

Also aussteigen und einen kräftigen Fußmarsch hinlegen, bei dem wir direkt feststellten: Gummistiefel wären 'ne gute Idee. Das Gute war: hatten wir dabei. Das Schlechte war: sie lagen im Hotel. Konnte ja aber auch keiner ahnen, dass es auf einem Festivalgelände wirklich matschig zugehen würde. Klar, alle reden darüber, aber was wissen die denn schon? Glaubt ja auch niemand den Kram, der im Fernsehen kommt, genauso wenig die zahlreichen Märchen, die die Festivalerprobten von sich gaben. Nun denn, hinterher ist man immer schlauer.

Witzigerweise sollte sich auch an diesem Tag wieder herausstellen, dass die Welt ein Dorf ist, denn mitten in der wartenden Masse vor dem Einlass trafen wir Marc von Testspiel - bereits das zweite Mal, dass wir einfach irgendwo hingegangen sind und er plötzlich neben einem stand. Diese Blogger ey, wirste einfach nicht los.

Endlich auf dem Gelände angekommen, ging es zuerst zum Firestone-Stand, kurzes Vorstellen bei unseren Gastgebern und dann gab es auch endlich das erste Bier. Fragt mich nicht warum, aber auf so einer Veranstaltung schmeckt es doch gleich noch ein bisschen besser als allein vor dem heimischen Fernseher. Währenddessen haben gerade auch Royal Republic gespielt. Kannte ich bis dahin nicht, fand ich aber direkt gut - es wird also ein Top Wochenende werden.

Zumindest so lange, bis die Durchsage kam, dass das Gelände evakuiert wird - na Halleluja. Fährste ein Mal von Hamburg nach Hannover nach Schneverdingen nach Scheeßel und schon fällt einem der Himmel auf den Kopf. Ein wenig ratlos, was wir denn nun machen sollten, watschelten wir zum Firestone-Stand zurück, die werden ja schon wissen, was zu tun ist.

Wussten sie auch, wobei die Hostessen sich wirklich Mühe gegeben haben, uns vom Stand vertreiben zu wollen. Aber wenn man als Hostess nur gefühlt 1,20m groß ist und dann einer der bekanntesten und gutriechendsten Blogger mit seinen 1,80m und einem leichten Bauchansatz erstmal da steht, dann wirste den eben auch nicht direkt wieder los. Somit war mein stoischer Pragmatismus endlich mal für etwas gut und wir versammelten uns wieder als kleine Gruppe, um im Regen zum Bus zu laufen.

Wirkte an sich alles ein wenig panischer als es hätte sein müssen, aber die Erfahrungen von Rock am Ring haben sicherlich ihre Spuren hinterlassen. Mehr als ein kleines Gewitter mit Regen war es am Ende nicht, dennoch ist Vorsicht die Mutter der Porzellan-Kiste und die wird schon wissen warum. Dennoch machte sich zu keiner Zeit das Gefühl breit, irgendwer wäre in Gefahr oder es wär vollkommen übertrieben. Ich fand es jedenfalls sehr okay.

Nach ein bisschen Warterei ging es also ins Hotel zurück - bisschen frisch machen, irgendwas zum Abendessen suchen und den Tag ausklingen. Es gab zwar noch die Möglichkeit, danach wieder zurück zum Gelände zu fahren, aber die Fahrt den ganzen Tag über hat dann doch sichtlich Spuren hinterlassen. Die Spießer kamen also wieder raus und gingen ein bisschen früher ins Bett als der Rest. Anmerkung von Line: Außerdem spielten abends KIZ und Rammstein und aus dem Alter (zumindest bei ersteren) sind wir allmählich wohl raus.

Wie sich am nächsten Morgen heraus stellen sollte: nicht die schlechteste Idee, war der andere Teil der Truppe doch erst zwischen 4 und 5 Uhr wieder im Hotel. Wir also fit wie ein Turnschuh waren bereit für den ersten, richtigen Festival-Tag, haben aber vorher noch Schneverdingen-City besucht. Einen tollen Rossmann haben die da.

Bei aller Frische, die wir getankt hatten - es war umsonst, denn der Samstag fiel bekanntlich im wahrsten Sinne des Wortes komplett ins Wasser. An dieser Stelle muss man allen Verantwortlichen des Festivals aber ein großes Kompliment aussprechen, die Informationspolitik war aller erste Sahne. Zwar bekam ich im Gegensatz zu Line keine Push-Meldungen über die App, eine Neuinstallation hievte mich aber dann doch noch auf den Informationsolymp. So hieß es also Facebook checken, auf die nächste Push-Meldungen warten und sich in Geduld üben, während die Öffnung des Festivals immer weiter nach hinten verschoben wurde.

Eigentlich ein Grund, um langsam sauer zu werden, aber dank der zahlreichen Bilder und Kommentare auf Facebook war schnell klar: da war wirklich nicht viel zu machen. Wenn das Wasser teilweise bis zu den Knien steht, macht es eben keinen Sinn, den Pöbel rauszulassen. Was mich da tatsächlich nur genervt hatte, waren die zahlreichen neunmalklugen Kommentare auf Facebook von irgendwelchen Spackos, die nicht mal vor Ort waren, aber unbedingt besser wissen wollten, dass man das gesamte Festival doch einfach absagen sollte. Haters gonna hate, aber bitte für sich alleine, ihr Volldeppen. Aber so sind wir Deutschen eben - 80 Mio. Bundestrainer und Wetter-Veranstaltungsexperten in Personalunion.

Gegen 20 Uhr ging es dann aber doch noch zum Festivalgelände - im schnieken Mercedes-Transporter und mit jeder Menge Spaß. Doof war hier nur, dass das Festival für den Samstag dann doch noch abgesagt wurde. Gut war aber, dass unser Fahrer recht entspannt war und mit uns einfach bis zur Absage im Auto wartete, sodass wir direkt nach der Absage gleich wieder die Möglichkeit zur Rückkehr hatten. Die armen Tröpfe im anderen Shuttle hatten nicht so viel Glück.

Was also nun anfangen mit dem angebrochenen Abend? Logisch, die Hotelbar auf Festigkeit prüfen. Außerdem lief ja noch Fußball und man überraschenderweise hatte man auch einen Raum für uns mit Plane - wir kleinen Dreckschweinchen - vorbereitet. Dass der eher gut gemeint als gut war, dürfte das kleine Video zeigen:

Also ab an die Bar und Fußball gucken. Hier haben wir dann auch Sean, Manager von The London Souls kennen gelernt, nebst einem trinkfesten Finnen samt besserer Hälfte. Wie jeder weiß, sind solche Bekanntschaften die besten, also war auch klar, dass wir definitiv nach dem Schließen der Bar noch nicht ins Bett konnten. Somit war das Motto noch: ab nach Schneverdingen City in die angesagteste Bar, die der Ort zu bieten hatte.

M One war ihr Name und dass wir hier genau richtig waren, zeigten am Ende nicht nur die beiden Leinwände, auf denen original Sat1 und Pro7 liefen. In Schneverdingen weiß man eben, wie man Kunden anlockt. Ein wirklich toller Abend mit jeder Menge Heidegeist (irgendwas mit Schnaps und Mundwasser), tollen Gesprächen und viel Gelächter. Wir haben definitiv das Beste daraus gemacht. Anmerkung von Line: Und das bis 4 Uhr morgens... da sag noch mal einer, dass stecke so ein junger Körper leicht weg. Pustekuchen!

Der letzte Tag stand also auf dem Programm und - yeah endlich - auch mit richtigem Festival-Feeling. Ab 11:30 Uhr war das Gelände offen und wir somit fast pünktlich irgendwann gegen halb drei auch vor Ort. Es ging direkt zu Tom Odell, der zwar schon spielte, aber seine beiden Hits Another Love und Magentised extra für uns aufgehoben hatte - vielen Dank noch mal dafür, wir revanchieren uns mit dem nächsten Bier. Ich geb zu: er hat auch mich ziemlich geflasht, auch wenn ich im Gegensatz zu Line kein Pipi inne Augen haben sollte.

Danach war etwas Luft mit Fotogeschieße, Nahrungssuche (Flammkuchen mit Lachs - richtig gut), Biergetrinke, Matschgestapfe und dem Checken der Lage am Merchandising-Stand. Klassischer Anfängerfehler, die geilen Sachen waren natürlich ausverkauft. Ich wusste es bereits am Freitag, dass der erste Gang am nächsten Tag direkt dahin gehen sollte, aber dieser verdammte Wassersamstag. Auch hier: hinterher ist man immer schlauer.

Weiter ging es dann zu James Bay, der nun wirklich nicht mein Fall war, aber was man nicht eben für die bessere Hälfte so tut. Das Wetter wurde weiter besser, wir aßen und tranken noch mehr und chillten uns knapp zwei Stunden auf eine naheliegende Wiese - einfach mal die Atmosphäre genießen, die Füße entspannen und sein. Einfach mal sein ist ja sowieso total wichtig und wird viel zu wenig gemacht, hier war es genau das Richtige.

Mein persönliches Highlight sollte aber noch kommen: Mumford & Sons. Letztes Jahr noch ein bisschen enttäuscht vom Konzert, fieberte ich dem Auftritt auf meine ganz eigene Weise entgegen und betete zu Petrus, dass er weiter durchalten würde - er hielt durch (auch du bekommst beim nächsten Mal ein Bier, versprochen!). Mittlerweile war es dunkel und wir auch echt durchgefroren, aber für Mumford & Sons kann man das schon mal auf sich nehmen, es würde sich schon lohnen.

Es lohnte sich und wie. Gerade die Stücke der letzten Platte schlugen ein wie eine Bombe und ich bekomm bereits jetzt noch Gänsehaut, wenn ich nur daran zurück denke. Geile Typen, geile Musik, geiler Ausklang - mein Pipi inne Augen-Moment.

Der Abend endete dann mit einem strammen Fußmarsch zurück zum Auto (wir standen am Scheeßeler Bahnhof) nebst Umweg, da die breite Masse noch nicht verstanden hat, dass eine Unterführung eben nur begrenzt Platz bietet und der letzten Nacht im Hotel. Überraschenderweise waren wir trotzdem vor den anderen, die mit dem Shuttle zurück fuhren, im Hotel und entsprechend am nächsten Tag auch wieder ein bisschen frischer als der Rest.

An dieser Stelle noch mal ein großes Dankeschön an Firestone für die Einladung und die wirklich großartige Betreuung rund um das gesamte Wochenende. Gerade bei dem ganzen Evakuierungskram hätte man sich nicht besser aufgehoben fühlen können. Ebenso ein großer Dank an das ganze Punkt PR-Team für die großartige Planung, allen voran natürlich Leonie (und sorry für das Gemecker wegen Hannover. Hinterher können wir wenigstens drüber lachen und haben was, dass wir unseren Enkelkindern erzählen können). Ebenso an die gesamte Bloggertruppe, bestehend aus Sascha von Horstson, seiner besseren Hälfte Ole, Can von RAP-N-BLUES und seiner besseren Hälfte Alexandra sowie Lina Mallon und Luiseliebt. 90% kannte ich (persönlich noch) nicht, aber ich hätte den Samstagabend mit niemandem lieber verbracht.

Und natürlich ein großes Kompliment an alle, die das Festival möglich gemacht haben, allen voran FKP Scorpio, und das Social Media-Team sowie allen Helfern, die wenigstens den letzten Tag gerettet haben, und den zahlreichen Besuchern, die nicht nur durchgehalten sondern - so wie wir - das Beste aus allem gemacht haben.

Meine Hoffnung in die Menschheit ist wieder gewachsen, das hat alles sehr viel Spaß gemacht. Bis zum nächsten Jahr!

[dieser Beitrag entstand nach freundlicher Einladung zum Hurricane von Firestone] ]]> https://www.wihel.de/das-erste-mal-hurricane/feed/ 7 Gewinnspiel: 2 Karten für das Reeperbahnfextival 2015 https://www.wihel.de/gewinnspiel-2-karten-fuer-das-reeperbahnfextival-2015/ https://www.wihel.de/gewinnspiel-2-karten-fuer-das-reeperbahnfextival-2015/#comments Fri, 11 Sep 2015 18:04:04 +0000 https://www.wihel.de/?p=62386 Gewinnspiel: 2 Karten für das Reeperbahnfextival 2015 | Festivals & Konzerte | Was is hier eigentlich los?

Mehrfach erwähnt: ich und Festivals, das ist so ein bisschen wie die Nachbarschaft in der städtischen Vorortgegend - im Grunde haben wir nichts gegeneinander, aber an sich ist es auch ziemlich cool, wenn man sich gegenseitig in Ruhe lässt. Und dennoch haben wir mittlerweile eine eigene Festival-Kategorie, denn ihr junges Volk seid da ja doch begeisterte Hingeher und Nachleser.

Mein Problem ist einfach: ich verbinde mit Festivals in erster Linie Musik. Wenn ich da hin will, dann will ich auch Musik sehen, hören und dank der Lautstärke auch fühlen. Allerdings will ich auch nicht jede Band sehen, sondern nur die, die mir gefallen.

Was ich allerdings nicht will: in irgendwelchen Zelten schlafen, das auch noch schlecht und unbequem, dank Regen sowieso im Dreck suhlen, mich von kalten Ravioli ernähren, den ganzen Tag von Menschen umgeben sein, die gemerkt haben, dass man auch als Neandertaler ein Wochenende verbringen kann und vor allem: einen Mindeststandard an Körperhygiene einhalten. Dieses ganze Camping- und Back to the Roots-Feeling mag toll sein - wenn man jünger ist. Heute hab ich da keinen Spaß mehr dran. Schließlich ist das heimische Bett, zumindest wenn man alles richtig gemacht hat, noch immer das bequemste Bett von allen.

Das Reeperbahnfestival ist da quasi die perfekte Alternative. Schimpft sich natürlich auch Festival, hat aber eigentlich nur die ganzen positiven Aspekte eines Festivals und lässt den Nervkram einfach hinter sich. Kein Rumgezelte, schlechtes Wetter ist auch vollkommen egal und theoretisch muss man auch kein billiges, kaltes Essen von zu Hause mitschleppen. Denn das Reeperbahnfestival läuft komplett in diversen Clubs (wie z.B. das Docks oder die Große Freiheit 36), Spielstätten (wie z.B. das Imperial Theater) und sogar in Kirchen (wie z.B. die St. Pauli Kirche oder Michel) ab. Feste Räumlichkeiten mit stabiler Überdachung - geübte Festivalgänger werden das bestimmt als totalen Luxus erachten.

Schlafstätte und Verpflegung liegen natürlich in eigener Hand, die Organisatoren des Reeperbahnfestival haben aber auch dafür Partner-Hotels (schaut ihr mal hier) in der Hinterhand. Und wenn das Hotelbuffet nichts ist, sei euch gesagt: allein auf der Reeperbahn gibt es so viele Möglichkeiten für Futter, dass ihr euch - sofern ihr es drauf anlegt - nahezu totfressen könnt. Von den zahlreichen Getränkemöglichkeiten ganz zu schweigen.

Insgesamt erwarten uns dieses Jahr über 600 Programmpunkte, breit gefächert über 400 Konzerte, 30 Kunstprogramme und 150 Konferenzveranstaltungen - die alle in mehr als über 70 Locations untergebracht bieten zumindest für meinen Geschmack ein ziemlich starkes Wochenende. Allein deswegen und den oben genannten Punkten werde ich dieses Jahr mit einer Konsequenz meinerseits brechen und verkünde hiermit feierlich:

Das Reeperbahnfestival 2015 wird mein erstes Festival sein, auf dass ich ohne Bedenken gehe (und alle so "Yeeah, wihel for president"). Einen Plan, was ich alles sehen will, hab ich zwar noch nicht - aber ein Blick in die Veranstaltungen (guckst du hier) hat schon mal 20 nicht unbekannte Künstler hervor gebracht. Somit stehen eigentlich alle Zeichen auf "das wird gut".

Gewinnspiel

Ich will da aber natürlich nicht alleine hingehen - ich nehm einfach noch ein paar Leute von euch mit. Denn die Organisatoren waren so gnädig und haben uns noch zwei Karten für den Donnerstag (das ist der 24.09) zur Verlosung zur Verfügung gestellt. Und da ihr ja wie oben schon beschrieben ganz figgerig auf Festivals seid, will ich die natürlich unters Volk werfen.

Wer also gern am Gewinnspiel teilnehmen möchte, hinterlässt einfach unter diesem Beitrag einen Kommentar - die Facebook-Kommentierer vergessen bitte nicht, eine E-Mail-Adresse mit zu notieren, damit ich bei möglichem Gewinn den- oder diejenige erreichen kann.

Teilnahmeschluss ist der 18.09.2015 um Punkt 09:00 Uhr. Alles danach rutscht nicht mehr in den Lostopf, denn ich muss den oder die Gewinner direkt an die Organisatoren weitergeben, damit die Karten noch rechtzeitig ankommen.

Selbstverständlich drück ich allen Teilnehmern die Daumen und wer weiß - vielleicht sieht man sich mit einem Bier zuprostend auf der Reeperbahn. Schön wär das ja, ne?

Das Reeperbahnfestival 2015 noch mal in Zahlen:

- 23.09 - 26.09 2015
- über 30.000 Besucher werden erwartet
- über 600 Programmpunkte stehen bereit
- über 70 Locations öffnen ihre Tore
- wihel ist auch dabei :)

Wer noch ein bisschen Einstimmung braucht oder unschlüssig ist, ob er denn hier teilnehmen möchte (ich weiß, völlig abwegig), der wirft noch einen Blick in diese kleine Dokumentation "10 Jahre Reeperbahnfestival" - und hinterlässt dann einen Kommentar:

Alle weiteren Infos zum Festival findet ihr direkt auf reeperbahnfestival.com

[Update 18.09.2015]

Ich hab den Organisatoren gerade die Gewinner geschickt - die werden sich hoffentlich alsbald per Mail melden. Werft ruhig mal die Tage einen Blick mehr in euer E-Mail-Postfach. Vielen Dank für die rege Teilnahme - alle die nicht gewonnen haben, können natürlich trotzdem zum Festival kommen, so teuer sind die Karten ja nicht. Und das nächste Gewinnspiel lässt auch nicht lange auf sich warten.

Am 12.08.2015 ist es endlich soweit: Das Summer Breeze 2015 öffnet zum nun mehr 18. Mal seine Tore im bayrischen Dinkelsbühl! Auf 115 Hektar begrüsst das zweitgrößte Metal-Festival Deutschlands 42.000 Headbanger. Mit 120 bestätigten Bands ist das Festival abgerundet - ihr dürft also gespannt sein und euch über eine abwechslungsreiche Bühnenshow freuen.

Von Symphonic- über Heavy- bis hin zu Death-Metal ist alles vertreten. Die beiden Open Air-Hauptbühnen Main Stage und Pain Stage spielen jeweils abwechselnd, sodass auch jeder seine Lieblingsbands hören kann - wie z.B. Opeth, Nightwish oder Trivium.

Des Weiteren gibt es noch die Camel Stage, welche vielversprechende Newcomer-Bands beherbergt, und die T-Stage im Partyzelt, auf welcher am Mittwoch die Nuclear Blast Label Night stattfindet und die an den anderen Tagen die kleinen aber feinen "Headliner" beherbergt.

Als weitere Hauptakteure sind dieses Jahr "The Big Teutonic 4" anwesenend: KREATOR, SODOM, DESTRUCTION und TANKARD, welche wohl als Urgesteine der deutschen Trash-Metal-Bands selten zusammen auf ein und dem selben Festival erscheinen.

Neu ist diesmal, dass das Festival einen Tag früher den Campingplatz eröffnet. 10€ kostet der Spaß und soll wohl das Handling des Anreiseverkehrs verbessern.

Narürlich gibt es auch am Dienstag noch den ein oder anderen Grund anzureisen wie DarkSiffler in seinem Video zusammenfasst:

Technisch hat das Festival ebenfalls aufgeholt: ihr findet am Eingang die Jungs von battboost.de, bei denen ihr Powerbanks ausleihen könnt, um euer Handy wieder zu laden oder auch die Kamera wieder mit Saft zu füllen - Vodafone wird für hoffentlich ausreichenden Handyempfang sorgen, freut euch also auf vielleicht ausfallsicheres Internet und gute Sprachverbindungen!

Neu ist auch die Dusch- und WC-Flat für 10€, die wohl beste Neuerung ist aber sicherlich die Vorreservierung für gekühltes Beck’s und Beck’s Green Lemon, welches auf dem Festivalground abgeholt werden. Dürfte mit Sicherheit den einen oder anderen Kofferraum erleichtern und Platz für anderen Kram garantieren.

Wir freuen uns darauf, dieses Jahr erstmals für wihel.de zu berichten und euch mit vielen Fotos versorgen zu können.

Hier noch schnell ALLE Bands:

Aggaloch, Alestorm, Amorphis, Antropomorphia, Any Given Day, Autumnal, Autumnal, Avatarium, Battle Beast, Be'Lakor, Below, Belphegor, Betontod, Betraying The Martyrs, Black Stone Cherry, Bloodbath, Blutengel, Breakdown Of Sanity, Cannibal Corpse, Carcass, Carnifex, Chapel Of Disease, Charach Angren, Combichrist, Corvus Corax, Cradle Of Filth, Crown, Dark Fortress, Dark Tranquillity, Dead Lord, Death Angel, Death To All, Demonical, Demonical, Deserted Fear, Deserted Fear, Destruction, Diablo Blvd, Die Apokalyptischen Reiter, Dornenreich, Dreamshade, Drescher, Dust Bolt, Eisregen, Ektomorf, Emil Bulls, Ensiferum, Finsterforst, Fire Red Empress, Fuck You And Die, Ghost Brigade, Gloryhammer, Hackneyed, HARK, Hark, Hatebreed, Haudegen, Heidevolk, Hell City, Hour Of Penance, Hämatom, Inquisition, Isole, Isole, John Coffey, Kataklysm, Kissin Dynamite, Knorkator, Korpiklaani, Kreator, Kyle Gass Band, Lantlos, Lifeless, Machtgeschrei, Majesty, Marduk, Megaherz, Milking The Goatmachine, Nailed To Obscurity, Neaera, Necrotted, Ne Obliviscairs, Nervosa, Nervosa, Nightwish, Norgoth, Obey The Brave, Opeth, Ost+Front, Panzer, Paradise Lost, Powerwolf, Pripjat, Pyogenesis, Rectal Smegma, Reliquiae, Revel In Flesh, Riot Of The Underground, Rogash, Saltatio Mortis, Schirenc Plays Pungent Stench, Sepultura, Serum 114, Severe Torture, Sick Of It All, Sister Sin, Sodom, Sonic Syndicate, Steve N Seagulls, Suicidal Angels, Suicide Silence, Tankard, Temple Of Baal, Terror Universal, The Duskfall, The Gogets, The Green River Burial, The Sirens, Thränenkind, Thy Art Is Murder, To The Rats And Wolves, Trivium, Troldhaugen, Trollfest, Venom, Vitja, Walls Of Jericho

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