Kino/TV – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Wed, 09 Sep 2020 06:08:58 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.1 Die besten Amazon Film-Reviews (bis jetzt) https://www.wihel.de/die-besten-amazon-film-reviews-bis-jetzt/ https://www.wihel.de/die-besten-amazon-film-reviews-bis-jetzt/#comments Thu, 10 Sep 2020 14:38:31 +0000 https://www.wihel.de/?p=103684 Ein Projekt bzw. Feature, dass ich bei meinem alten Arbeitgeber beinahe schon nicht mehr hören konnte, weil es als eines der Allheilmittel überhaupt immer wieder genannt wurde (wie so viele andere Allheilmittel): Kundenbewertungen. Denn als Online-Shop kannst du nur überleben, wenn die Kunden zufrieden sind und das auch ausdrücken.

Stimmt sogar, wobei das im Grunde für beinahe jede Firma auf diesem Planeten gilt – sind deine Kunden zufrieden, stehen deine Chancen gut, dass Firmenende in weite Ferne rückt. Und gerade auch als Onlineshop brauchst du Empfehlungen und Alleinstellungsmerkmale um gegen Marktplätze und etablierte Plattformen bestehen zu können – du musst dem Kunden einfach was bieten, damit er deine Seite aufruft.

Das Problem ist halt nur: Gerade wir Deutschen neigen eher dazu, Bewertungen zu schreiben, wenn wir nicht zufrieden sind und einfach mal meckern wollen. Ist alles super, freuen wir uns – und sagen es nicht weiter. Aber wehe, auf der Rechnung ist ein Komma falsch gesetzt, dann dürfen sich die Richter in Karlsruhe schon mal in ihre Roben werfen – dann ist hier aber was los. Das muss man sich auch nicht bieten lassen, Kunde ist schließlich König und die da oben machen ohnehin schon viel zu lange, was sie wollen.

Will heißen: Kundenbewertungen können funktionieren … das ganze Thema ist aber ein Haifischbecken mit nicht nur einem Problemherd. Vielleicht aber tröstlich: Das betrifft nicht nur uns Deutsche und auch nicht die kleinen Shops von nebenan – auch die großen Plattformen haben damit zu kämpfen, Amazon vielleicht sogar am meisten.

Wenn man aber nicht davon betroffen oder auf irgendwas angewiesen ist, dann ist das in erster Linie sehr unterhaltsam und ein guter Beweis dafür, dass Menschen auf der ganzen Welt durchaus sehr dumm sein können.

Amazon Movie Reviews ist ein Twitter-Account, der die “besten” Bewertungen zu diversen Filmen sammelt – denen hoffentlich niemand die Beachtung schenkt, die eine Review eigentlich bekommen sollte:

Das Folgen auf Twitter sei an dieser Stelle mehr als empfohlen – lustiger wird 2020 vermutlich ohnehin nicht mehr.

Zu Freizeitparks hab ich über die Jahre eine regelrechte Hassliebe entwickelt. Auf der einen Seite ist es natürlich cool, dass es einen Ort gibt, an dem man so viele Fahrgeschäfte wie sonst nirgends nutzen und eigentlich den ganzen Tag was erleben kann, mit etwas Glück sogar ohne sich wiederholende Bezahlung. Außerdem ist für Essen und Trinken gesorgt und gerade für Kids ist das ein bisschen wie das Paradies auf Erden.

Auf der anderen Seite ist der Eintritt unfassbar teuer (was vielleicht in Relation steht, wenn man wirklich jedes Fahrgeschäft mitnimmt), alles auf maximalen Kommerz getrimmt, Essen und Trinken werden zu Wucherpreisen unters Volk gebracht und nicht selten verbringt man die meiste Zeit in den Parks mit … in Warteschlangen stehen. Außerdem bin ich kein großer Fan von Fahrgeschäften, weil ich den Leuten nicht traue und einmal Final Destination zu oft gesehen hab.

Und so ganz abwegig sind die Filme auch gar nicht, denn mit dem Action Park in New Jersey gab es durchaus ein prominentes Beispiel dafür, dass so ein Action Park durchaus gefährlich sein kann.

Der Park bestand dabei aus drei Bereichen: dem Alpine Center, der Motorworld und der Waterworld, wobei letztere einer der ersten Wasser-Parks in Amerika war. Das Problem: Alles war irgendwie schlecht, angefangen von den Fachgeschäften, dem unfähigen Personal, über bescheuerte Besucher und natürlich nahezu nicht vorhandener Sicherheitsvorkehrungen.

Was dann letztendlich in zahlreichen Verletzungen mündete und wohl auch in offiziell 6 bekannten Todesfällen. HBO bringt dazu morgen eine Dokumentation heraus, was auch der Grund ist, warum ich gar nicht weiter spoilern will:

Class Action Park is the first-ever feature-length documentary to explore the legend, legacy, and truth behind a place that long ago entered the realm of myth. To some, New Jersey’s infamous Action Park was the most spectacularly fun amusement park on Earth: A place where unruly 1980s teenagers were given free rein to go gonzo on strange contraptions that seemed to violate the laws of common sense (and perhaps physics). To others, it was an ill-conceived death trap. One thing is sure: It’s the type of place that will never exist again.

Er sich dennoch etwas umfassender informieren will, dem leg ich den dazugehörigen Wikipedia-Artikel ans Herz – aber Vorsicht, das WTF könnte ganz schnell ganz groß auf eurer Stirn auftauchen …

Ich sags offen: Wonder Woman war seit langem mal wieder ein Film, den ich nicht am Stück geschaut hab – nicht, weil mir die Zeit fehlte, sondern weil ich ihn einfach sehr furchtbar fand und eigentlich abbrechen wollte. Irgendwie war dann die Neugier aber doch zu groß, wie der ganze Bums am Ende ausgeht, sodass ich mir irgendwann noch mal einen Ruck gegeben und den Rest geschaut hab.

War dann auch gar nicht so schlecht, wie gedacht, aber nach wie vor kann ich mir eigentlich jeden Marvel-Film 5 bis 6 Mal reinziehen (was ich durchaus getan hab), die DC-Streifen reichen aber wirklich ein Mal. Denn nach wie vor wirkt das von DC einfach wie gewollt und nicht gekonnt, was leider nach wie vor verstärkt wird, da Marvel mit seiner Heldenriege einfach viel eher am Start war und nicht alles mit der Brechstange erzwingen will. Eigentlich schade, denn mit Batman und Superman hat man schon zwei sehr coole Helden in den eigenen Reihen …

Zurück zu Wonder Woman: Die kriegt bekanntlich auch einen neuen Streifen und der spielt dieses Mal in den 80ern. Was an sich halt schon wieder Quark ist, denn der erste Streifen war ja irgendwann um den ersten Weltkrieg angesiedelt, Justice League mehr oder weniger im Hier und Jetzt und nun geht es wieder zurück in die 80er? Zeitsprünge sind ja bei Weitem keine Seltenheit, aber dieses Hin und Her ist dann doch too much (DC eben wieder).

Erschwerend kommt hinzu, dass auch noch Chris Pine wieder mit von der Partie ist, der eigentlich im ersten Streifen gestorben ist – vermutlich einfach nur, damit man einen Haufen dämlicher Witze unterbringen kann, die Leute aus der Vergangenheit über die Zukunft machen.

Und irgendwo geht es auch um Barbara Minerva, die mal eine Kollegin und Freundin von Wonder Woman war, aber nun die Böse spielen muss, weil sie sich in die Gepardenfrau Cheetah verwandeln kann. Oder trotz dieser Fähigkeit. Spielt am Ende auch keine Rolle mehr, weil mich das ganze Setting schon wieder unfassbar wütend macht, für wie dumm man eigentlich verkauft werden soll.

Mit dabei sind unter anderem Gal Gadot, Chris Pine, Kristen Wiig, Pedro Pascal, Robin Wright, Connie Nielsen, Natasha Rothwell und Ravi Patel.

Kinostart ist aktuell der 01. Oktober 2020 – wär aber auch nicht schlimm, wenn man den noch ein bisschen verschiebt. Oder ganz lässt, denn dafür Geld auszugeben, erscheint mir schwachsinnig.

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Die ersten 2,5 Stunden von MTV https://www.wihel.de/die-ersten-25-stunden-von-mtv/ https://www.wihel.de/die-ersten-25-stunden-von-mtv/#comments Mon, 24 Aug 2020 14:46:16 +0000 https://www.wihel.de/?p=103482 Die ersten 2,5 Stunden von MTV | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los?

Leider hab ich die besten Zeiten des Musikfernsehens auch schon nicht mehr mitbekommen – ich war damals einfach zu jung, um zu verstehen und anzuerkennen, wie großartig es sein kann, neben großartiger Musik auch unterhaltsame Videos serviert zu bekommen. Ich war halt damals noch (zu) jung und dumm und hatte kein Geld.

Als dann tatsächlich Musikfernsehen auch für mich interessant wurde, war zum einen die Musik schon auf dem absteigenden Ast, vor allem aber nahm die Durchsetzung mit Werbung – vor allem für Klingeltöne und völlig sinnfreie Abos – zu und gipfelte wenige Jahre später in einem unerträglichen Ausmaß. Wir alle kennen das Ergebnis: Es wurde Werbefernsehen, bei dem man zwischendrin mit etwas Glück und viel Geduld auch mal ein Musikvideo erleben durfte.

Dazu eine unfassbar große Anzahl an Pseudo-Reality-Sendungen, die einfach nur schlecht waren. Lange Rede, kurzer Sinn: Mit Musik hatte das nicht mehr viel zu tun und mit Fernsehen auch nicht mehr.

Da wundert es auch nicht, dass MTV irgendwann von der Bildfläche verschwand. Irgendwann lief das Programm dann im Bezahlfernsehen und warum auch immer ist man nun wieder im frei empfangbaren TV zu finden. VIVA war da schon beständiger, hat aber vor ein paar Monaten auch die Füße hochgerissen, sodass mir eigentlich nur noch Deluxe Music einfällt, die tatsächlich auch noch richtiges Musikfernsehen betreiben – aber eben deutlich unter dem Radar unterwegs sind (was vielleicht auch gar nicht verkehrt ist – Erfolg in dem Bereich scheint zu fragwürdigen Entscheidungen zu führen).

Wie auch immer, irgendwer hat jedenfalls nun die ersten Stunden von MTV aufbereitet und ins Netz gestellt. Das allein ist schon ganz großartig, aber mindestens genauso faszinierend ist die Videobeschreibung an dieser Stelle, die auch ein bisschen von Problemen und kleinen Fehlern von damals™ erzählt:

Damals, als Musikfernsehen seinen Namen noch zu Recht trug.

Ich war ja damals schon alles andere als begeistert, als es hieß, dass Robert Pattinson den neuen Batman verkörpern wird – passt halt basierend auf seinen bisherigen Rollen, seiner Statur und überhaupt allem für mich so gar nicht zum Charakter.

Aber nachdem Ben Affleck ja schon nicht großartig überraschen konnte, war das auch gar nicht weiter schlimm, es geht dann halt einfach immer weiter bergab, bis es irgendwann mal wieder bergauf geht. Oder einfach gleich schlecht bleibt.

Und natürlich waren die Fußstapfen, die Nolan und Bale mit ihrer Trilogie zurückgelassen haben, einfach unfassbar riesig, sodass es geradezu ein Unding war, diese auch nur einigermaßen adäquat ausfüllen zu können – aber wenigstens vom äußerlichen hätte man versuchen können, jemanden zu finden, der wenigstens von Statur und Alter besser passen würde.

Aber sie werden sich schon was dabei gedacht haben und mittlerweile ist es ja auch Gang und Gäbe, dass Regisseure Rollen und Charaktere immer wieder neu interpretieren müssen, egal wie absurd und schwachsinnig es auch werden mag.

Immerhin: Es gibt einen ersten Trailer zum kommenden Batman-Streifen und wenn man sich mit Batman niemals nie beschäftigt hat, sieht der eigentlich auch gar nicht so schlecht aus. Immerhin sehr anders als das, was wir bisher vom dunklen Ritter kennen und mit anders mein ich düster. Und kaputter, was vor allem für die zahlreichen Figuren gelten dürfte.

Ich hab dennoch meine Zweifel, dass das hier ausreichend gut funktioniert und da ist es beinahe auch schon egal, dass ich durch die vorherigen Filme ein einigermaßen festgefahrenes Rollenbild hab:

Mit dabei sind unter anderem Robert Pattinson, Colin Farrell, Zoë Kravitz, John Turturro, Andy Serkis, Paul Dano, Jeffrey Wright und Peter Sarsgaard.

Der Film soll am 30. September 2021 in die Kinos kommen – immerhin noch ordentlich weit weg, dass das sogar mit Corona gar nicht sooo unrealistisch klingt.

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2. Trailer: The Boys – Staffel 2 https://www.wihel.de/2-trailer-the-boys-staffel-2/ https://www.wihel.de/2-trailer-the-boys-staffel-2/#comments Tue, 11 Aug 2020 14:13:23 +0000 https://www.wihel.de/?p=103331 2. Trailer: The Boys – Staffel 2 | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Eigentlich versuch ich ja gerade bei bei diesen Postings immer recht nah an der Zeit und entsprechend dem Veröffentlichungszeitpunkt des Trailers dran zu bleiben – ansonsten habt ihr den ja schon überall anders gesehen und braucht nicht mehr hier vorbei schauen, selbst wenn ihr meine kongenialen Worte dazu verpasst.

Aber dann denk ich mir auch, dass ich mir eigentlich gar keinen Stress machen müsste, denn meistens liegen ja zwischen Trailer und Staffelstart noch diverse Leben und ich bin hoffentlich nicht der einzige, der dann bei besagtem Start schon wieder alles vergessen hat. Da ist so ein kleiner Erinnerungsschub aufgrund von Spätzündung auch nicht verkehrt.

Außerdem hab ich im Urlaub die Comic-Reihe endlich abschließen können, was bei mir ja immer besonders lange dauert, weil ich eigentlich nur im Urlaub wirklich intensiv Comics lese und Urlaub ist halt meist nur ein Mal im Jahr. Was ich damit sagen will: dauert bei mir manchmal einfach alles ein bisschen länger, was in mancher Lebenslage aber nicht verkehrt ist. Wenn ihr versteht was ich meine.

Wie dem auch sei: daher weiß ich, dass die Comics und die Serie zumindest basierend auf der letzten Folge der ersten Staffel und dem, was wir im nachfolgenden Trailer sehen, erheblich auseinander driften, was aber auch gar nicht schlecht sein muss, weil dann alle, die die Comics kennen, nicht krampfhaft irgendwelche Parallelen suchen müssen und sich ärgern, wenn es in der Serie einfach verkackt wurde.

Stattdessen liefern die Bücher einfach nur das Setting und der Rest ist freies Austoben – was ja irgendwie auch für Preacher gelten sollte, aber eben nur bedingt gut funktioniert hat (für mich leider deutlich schlechter als scheinbar für den Rest …)

Lange Rede, kurzer Sinn – es gibt noch mal 3 Minuten aus der kommenden Staffel, die zeigen, dass noch mal eine ganze Schippe im Vergleich zur ersten Staffel oben drauf kommt:

Mit dabei sind unter anderem Karl Urban, Jack Quaid, Antony Starr, Erin Moriarty, Dominique McElligott, Jessie T. Usher, Chace Crawford, Karen Fukuhara und Nathan Mitchell.

Ab 04. September geht es auf Amazon Video dann weiter. Und ich hab Bock drauf.

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Host – Ein Horrorfilm nur mit Zoom gedreht https://www.wihel.de/host-ein-horrorfilm-nur-mit-zoom-gedreht/ https://www.wihel.de/host-ein-horrorfilm-nur-mit-zoom-gedreht/#comments Tue, 11 Aug 2020 05:59:43 +0000 https://www.wihel.de/?p=103325 Host – Ein Horrorfilm nur mit Zoom gedreht | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Eine der Gewinnerin dieser ganzen Corona-Nummer dürfte definitiv Zoom sein – Video-Call-Remote-Work-Irgendwas-Software, deren Nutzung durch das ganze Homeoffice in ungeahnte Höhen schoss, der Firma aber nicht nur jede Menge Einnahmen, sondern zwischenzeitlich auch Ärger eingebracht hat. Denn mit Schutz und Privatsphäre hat man es am Anfang nicht so genau genommen – musste man ja auch nicht, gab ja nicht so viele Benutzer wie jetzt.

Wir nutzen Zoom in der Firma schon eine ganze Weile, wobei ich gar nicht sagen kann, warum es ausgerechnet diese Software geworden ist. Schaut man sich aber die Konkurrenten an, dürfte die Wahl auch nicht sonderlich schwer gewesen sein. Skype (gerade for Business) kann man eigentlich komplett vergessen, Facebook und Co. würde vermutlich nur der letzte Idiot seine Geschäftsgeheimnisse anvertrauen und Google … ist vielleicht der einzig ernstzunehmende Konkurrent.

Ich mag Zoom mittlerweile jedenfalls sehr gern, auch wenn es immer mal wieder die eine oder andere technische Macke hat. Und wer weiß, vielleicht war all der Ärger für die Firma auch gar nicht so verkehrt, immerhin hat man sich an manchen Stellen bewegt und nachgebessert.

Wenn man so will sogar so sehr, dass Zoom mittlerweile sogar ein recht wichtiger Bestandteil für einen Kinofilm geworden ist: Host. Denn genau dieser Film spielt mehr denn weniger komplett in Zoom und beschreitet so auch mal einen etwas neueren Pfad in der Filmbranche (leider nicht komplett neu, denkt man an diverse Serien, die ähnliches schon mal gemacht haben – Modern Family fiel mir da als erstes ein).

Der hat natürlich jede Menge Logik-Fehler und vermutlich würde wohl niemand diese ganzen gruseligen Momente und Schocksituation mit Zoom filmen – auf der anderen Seite ist es halt wie mit Paranormal Activity: aus dann doch eher beschränkten Möglichkeiten holt man jede Menge raus und nutzt das Wichtigste Instrument, dass ein Horrorfilm verwenden kann – die eigene Fantasie des Zuschauers:

HOST is the story of six friends who hire a medium to hold a séance over Zoom during lockdown, but they get far more than they bargain for as things quickly go wrong. When an evil spirit starts invading their homes, they begin to realize they might not survive the night. The film stars Haley Bishop (Deep State), Radina Drandova (Dawn of the Deaf), Edward Linard (The Rebels), Jemma Moore (Doom: Annihilation), Caroline Ward (Stalling It) and Emma Louise Webb (The Crown).

Mit dabei sind unter anderem Haley Bishop, Radina Drandova, Edward Linard, Jemma Moore, Caroline Ward und Emma Louise Webb.

Wer den Film gern sehen möchte, wird auf shudder.com fündig – in Deutschland muss man wohl über Amazon Video schauen (einfach mal nach „shudder“ suchen). Spannend dabei ebenso: Alle Darsteller mussten Kameras selbst bedienen (logisch bei Zoom) und auch bei den Effekten kräftig mit anpacken. Denn nach wie vor gilt Social Distancing, sodass Rob Savage, Regisseur des Films, keinen Fuß in je eine der Wohnungen der Darsteller gesetzt hat. Oder anders gesagt: Coole neue Art, Filme zu machen. Auch wenn das hier definitiv nicht das Highlight des Jahres ist.

Ich bin ja immer schnell dazu geneigt zu behaupten, dass der deutsche Film endlich mal aus seiner biederen Ecke herausgekommen und international anerkannt ist oder zumindest auf einem guten Weg dahin. Schließlich gab es mit Dark und How To Sell Drugs Online (Fast) zwei Serien, die auf Netflix relativ erfolgreich waren bzw. noch immer sind und auch handwerklich durchaus absolut mit der Konkurrenz mithalten können. Oder auch 4 Blocks, dass ich gerade wieder erneut angefangen habe.

Auf der anderen Seite: Sind halt nur zwei bis drei Serien, sodass man vorsichtig sein muss, hier nicht irgendwelchen Glückstreffern auf den Leim gegangen zu sein – zu oft rutschen die Filme und Serien ja dann doch in ihre alten Muster ab und am Ende weiß man gar nicht, ob man froh sein soll, dass es endlich vorbei ist oder sich ärgern muss, dass man die Lebenszeit nie wieder zurück bekommt.

Daher bin ich auch vorsichtig, was Biohackers angeht – ein weiteres deutschsprachiges Netflix Original, dass uns bald beim Streaminganbieter erwartet.

Handlungstechnisch steht die junge Mia Akerlund im Fokus, die in Freiburg Medizin studiert. Ihr Ziel: Die Zusammenarbeit mit der angesehenen Dozentin Tanja Lorenz, die sich einen Namen im Bereich des Bio-Hackings gemacht – aber nicht, weil das futuristischer Kram ist, sondern weil sie den mysteriösen Tod ihres Bruders aufklären will (was halt schon wieder typisch deutsch ist – irgendwelche Amateure müssen unbedingt Detektiv spielen). Logisch, dass das mit zunehmender Zeit immer gefährlicher wird, gerade weil ja Gen-Experimente im Spiel sind.

Der Trailer sieht dabei gar nicht sooo schlecht aus, aber irgendwie erinnert mich das dann doch sehr an Anatomie 2 …

Von THC-Chips bis hin zu genetischen Verbesserungen: Willkommen in der Welt des Biohackings. Als Mia ihr Medizinstudium beginnt, wirkt sie wie alle anderen Studenten. Doch als sie sich das Vertrauen der brillanten Professorin Lorenz sichert, wird offensichtlich, dass sie ein Geheimnis verbirgt – ein Geheimnis so groß, das es das Schicksal der gesamten Menschheit ändern könnte.

Mit dabei sind unter anderem Luna Wedler, Jessica Schwarz, Thomas Prenn, Benno Fürmann, Caro Cult, Jing Xiang, Sebastian Jakob Doppelbauer, Adrian Julius Tillmann und Zeynep Bozbay.

Serienstart ist aktuell der 20. August 2020

Eigentlich hätte ich einen großen Bogen um diese Serie gemacht, aber ich mochte damals den Film „Domino“ und der Fakt, dass die Serie von den Machern von „Orange Is The New Black“ reichen immerhin aus, mal einen Blick zu riskieren.

Und ich sag es direkt: Der Blick wiederum reicht nicht aus, um sich wirklich auf den Serienstart zu freuen, aber es war jetzt auch nicht so schlimm, als dass ich die menschliche Existenz oder zumindest die Bezahlung der Serienmacher infrage stellen würde. Gut möglich, dass wir hier eine Serie bekommen, die man mal so nebenbei laufen lassen kann, während man was anderes macht. Steuererklärung zum Beispiel.

Dennoch: man nehme ein bisschen Kopfgeldjäger-Spirit, zwei Zwillingsschwestern und halt die typischen Teenager-Probleme, schmeiße alles in einen Mix und herauskommt Teenage Bounty Hunters. Oder so.

Die beiden Zwillingsschwestern Sterling und Blair Wesley haben keinen Bock mehr auf ihre Südstaatengemeinschaft und tun das, was Teenager in einem gewissen Alter tun: Sie rebellieren. Im Fall der beiden tun sie das, in dem sie sich mit dem Kopfgeldjäger Bowser Jenkins zusammenschließen und fortan auf Kopfgeldjagd gehen. Ich weiß, klingt schwachsinnig, aber was willste machen? Daneben steht natürlich weiterhin die Schule und alle damit einhergehenden Probleme und Problemchen an:

Sie haben die Sache mit der Work-Life-Balance voll im Griff. Ab 14. August seid ihr auf Netflix mit „Teenage Bounty Hunters“ gesegnet.

Mit dabei sind unter anderem: Maddie Phillips, Anjelica Bette, Kadeem Hardison, Virginia Williams, Mackenzie Astin, Shirley Rumierk, Devon Hales, Spencer House, Charity Cervantes und Eric Graise.

Los geht es ab dem 14. August direkt auf Netflix. Und ich sag mal so: Die erste Folge kann man sich ruhig mal geben, aber ich hab da so meine Zweifel, dass es genauso süchtig machen wird, wie es OITNB getan hat.

Seit irgendwas um die 8 Jahre machen Maik und ich nun schon die Win-Compilation und auch wenn wir absolut keine gestandenen Profis in Sachen Filmbearbeitung sind, würd ich behaupten: Die Entwicklung, die wir über die Jahre genommen haben, ist schon enorm. Von „einfach zusammengeklastscht“ über „lass mal was mit Effekten machen“ bis hin zu dem, was wir mittlerweile jetzt haben (wobei aktuell nur Maik versteht, wie man das macht, was wir jetzt machen).

Was ich dabei besonders mag: Wie dieses kleine Hobbyprojekt quasi automatisch dafür sorgt, dass wir zumindest ein bisschen mehr Ahnung in Sachen Video-Schnitt und -bearbeitung bekommen haben und auch weiterhin bekommen, dazu noch mehr oder weniger autodidaktisch. Hilft mir zum Beispiel sehr, wenn ich die Videos zu unseren Sprint-Reviews im Büro schneide und so dem ganzen noch mal einen kleinen Schub geben kann. Ebenso, wenn mal wer anders ein bisschen Hilfe bei einem Video braucht.

Außerdem mag ich es zu entdecken, wie kleine Kniffe und Tricks angewendet werden, um das eine oder andere Problem zu lösen. Ein Beispiel: Hat man zwei Clips oder Video-Parts bei denen das eine deutlich lauter endet als das andere (oder deutlich lauter anfängt als das vorhergehende), kann es unschöne Knacks im Sound geben. Die Lösung: Den Pegel des ersten Frames einfach auf 0 runterregeln und schon passt es.

Ebenso hab ich herausgefunden, wie man den Übergang von Ende und Anfang eines Loop-Videos sanfter gestalten kann (Tipp: das Video in der Mitte cutten und dann die beiden Parts einfach vertauschen, sodass das eigentliche Ende in der Mitte des gesamten Films ist – der Rest ist nur Übergangs-Magie und ein bisschen Frickelei) und so meinen Zoom-Hintergrund etwas aufwerten.

All das sind aber mehr oder weniger Kinderspielereien, wenn man sich anschaut, was Béla Films auf die Beine gestellt hat, in dem einfach mal 94 Videos nahezu perfekt zusammengeschnitten wurden:

After seeing an edit by Gugga Leunnam on the marvel subreddit, I took my shot at making my own type of match cut edit. I did not at all realize the absolute mess and time commitment I was getting into but was extremely happy with the outcome. I hope everyone is staying safe during these difficult times!

Kleiner Trost: Gut zu sehen, dass auch andere unfassbar viel Zeit in sowas investieren können.

Ich versuch ja wirklich unvoreingenommen gegenüber deutschen Filmen zu sein, aber der deutsche Film an sich macht es einem auch nicht leicht. Davon mal abgesehen, dass nach wie vor noch immer viele unnötige Szenen eingebaut werden und man bis heute keinen guten Weg gefunden hat, damit ein Film a) nicht zu kompliziert, aber auch b) nicht völlig belanglos ist. Da macht leider auch Dark keine Ausnahme – ich hab selbst unter größten Anstrengungen die 3. und finale Staffel nicht mal zur Hälfte verstanden. Und sind wir ehrlich: Keiner hat Bock, ständig nachzuschauen, wer mit wem verwandt ist und wann wie welcher Charakter wo in welcher Zeit steckt.

Erschwerend kommt hinzu: Die Dialoge sind meistens immer kacke. Das fällt bei Serien wie Stromberg kaum auf oder gehört sogar entscheidend dazu – aber alles, was irgendwo einen Anspruch auf Ernsthaftigkeit hat, scheitert meist bei den Dialogen und verwendeten Wörtern. Denn die haben selten bis gar nichts mit dem Alltag zu tun und wie Menschen nun mal miteinander reden. Aktuell schauen wir wieder 4 Blocks und da fällt das angenehm auf: nicht alles versteht man, weil die Schauspieler teils stark nuscheln – aber so wird nun mal realistisch gesprochen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Der deutsche Film steht sich oft selbst im Weg. Und daran wird leider auch Faking Bullshit nichts ändern, selbst wenn ein begnadeter Bjarne Mädel mitspielt. Auf der anderen Seite ist die Grundstory herrlich deutsch und sehr nah an der Realität.

Denn es geht um eine kleine Hauptstadt, irgendwo in NRW, die eine sensationell gute Kriminalitätsstatistik vorweisen kann – denn es passiert halt nichts. Das ist gut, da kann man stolz drauf sein und zum Dank soll die Polizeiwache aufgelöst werden. Ein Schelm, wer jetzt an die Corona-Lockerungen denkt und all die naheliegenden Beispiele, warum genau das ziemlicher Quark ist – aber wie gesagt: typisch deutsch.
Das finden die ansässigen Kollegen der Polizeiwache natürlich alles andere als toll und schmieden daher den Plan, die Kriminalitätsstatistik künstlich nach oben zu treiben – was natürlich deutlich nach hinten los geht …

Mit dabei sind unter anderem Erkan Acar, Adrian Topol, Bjarne Mädel, Sanne Schnapp, Alexander Hörbe, Friderikke-Maria Hörbe, Sina Tkotsch und Reza Brojerdi.

Kinostart ist aktuell der 27.08.2020

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Trailer: Project Power https://www.wihel.de/trailer-project-power/ https://www.wihel.de/trailer-project-power/#comments Tue, 21 Jul 2020 10:55:35 +0000 https://www.wihel.de/?p=102319 Trailer: Project Power | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Irgendwann hat vermutlich jeder mal von uns den Gedanken im Kopf: So eine Superkraft – die wär schon nicht schlecht. Was einem sich dabei für ganz neue Möglichkeiten eröffnen würden … aber vorher müsste man sich überlegen, welche Superkraft man denn haben wollen würde. Stärke? Hilft nur bedingt, wenn man weiterhin so verletzlich wie jeder andere ist. Selbstheilung? Wir alle kennen die Geschichte von Wolverine und der wirkte mit jedem weiteren Lebensjahr nicht wirklich glücklicher. Gedanken lesen? Ich bin mir sicher, der Schuss geht schneller nach hinten los als man Telekinese buchstabieren kann.

Lange Rede, kurzer Sinn: Das wirkt immer ganz einfach, ist es aber womöglich am Ende nicht. Und wenn es richtig schlecht läuft, dann darf man in Sachen Superkraftauswahl noch nicht mal mitreden.

Genau das ist auch der Fall in Project Power, was aber erstmal gar nicht so schlimm ist, denn die Superkraft gibt es nur zeitlich begrenzt. Das liegt an der neuen Designerdroge, die in New Orleans die Runde macht – die verleiht einem nämlich Superkräfte, aber nur für ein paar Minuten (und sicher nicht ganz ohne Nebenwirkungen). Allerdings weiß man vorher nicht, welche Superkraft in einem schlummert, sodass zumindest der erste Trip besonders spannend sein dürfte. Und da ich bewusst Drogen schrob: logisch, dass sich die neuen Pillen auch auf die Verbrechensraten auswirken.
Ein Umstand, der natürlich geändert werden muss und deswegen tut sich Jamie Foxx mit Dominique Fishback und Joseph Gordon-Levitt zusammen und macht Jagd auf die Drahtzieher hinter den Drogen. Denn die haben überflüssigerweise auch noch seine Tochter gekidnappt.

Mit dabei sind unter anderem Jamie Foxx, Joseph Gordon-Levitt, Dominique Fishback, Rodrigo Santoro, Machine Gun Kelly, Amy Landecker und Courtney B. Vance.

Und wie das in der Neuzeit so ist: kommt nicht ins Kino, dafür aber direkt zu Netflix und wird wohl im August zu sehen sein.

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Trailer: The King’s Man – The Beginning https://www.wihel.de/trailer-the-kings-man-the-beginning/ https://www.wihel.de/trailer-the-kings-man-the-beginning/#comments Thu, 02 Jul 2020 14:19:34 +0000 https://www.wihel.de/?p=102084 Trailer: The King’s Man – The Beginning | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

An sich mochte ich die ersten beiden Kingsman-Teile ja sehr gern, auch wenn ich Taron Egerton zu den Schauspielern zähle, die maximal überbewertet sind bzw. waren – nach seiner Robin Hood-Nummer kam ja nicht mehr viel und das war auch gut so, denn der Film war einfach nur schlecht.

Aber Geheimagenten-Filme gehen ja immer und wenn sie sich auch noch nicht allzu ernst nehmen, ist das umso besser, was bei den Kingsman-Filmen ja definitiv der Fall war. Außerdem Colin Firth und Mark Strong – da muss man sich schon sehr anstrengen, um einen Film zu verkacken und von Samuel L-Jackson will ich gar nicht erst anfangen. Da kenn ich eigentlich nur einen Film, der richtig scheiße war und das lag definitiv nicht an ihm (wen es interessiert: irgendein Film, in dem die Leute zu Zombies wurden, weil sie ihre Telefone benutzt haben – dicht an der Realität, aber wirklich mies umgesetzt).

Und weil die ersten Filme gar nicht mal so erfolglos waren, muss es natürlich einen dritten Teil geben – The King’s Man: The Beginning.

Typisches Prequel, dass die Anfänge des Geheimagentenvereins zeigen soll, entsprechend also auch ohne Egerton, dafür aber mit Ralph Fiennes und jeder Menge historischer Figuren wie Mata Hari oder auch Rasputin.

Handlungstechnisch wird das Rad natürlich nicht neu erfunden – irgendein Bösewicht will die Welt ins Chaos stürzen und die Kingsman wollen und werden das sicherlich verhindern. Rein vom Trailer sieht das wie ein typischer Kingsman-Film aus, ich hab aber dennoch Zweifel, ob das auch zum dritten Mal so gut funktionieren wird … ist halt dieses Mal eine andere Form von Abgedrehtheit.

Während sich die schlimmsten Tyrannen und kriminellen Genies aller Zeiten zusammenschließen, um einen Krieg zu planen, in dem Millionen Menschen ausgelöscht werden sollen, muss ein Mann alles daransetzen, sie aufzuhalten. Entdecken Sie die Ursprünge des ersten unabhängigen Geheimdienstes in THE KING’S MAN – THE BEGINNING.

Mit dabei sind unter anderem Ralph Fiennes, Gemma Arterton, Rhys Ifans, Harris Dickinson, Djimon Hounsou, Matthew Goode, Tom Hollander und Daniel Brühl.

Kinostart ist aktuell der 17.09.2020, wobei man da ja noch immer vorsichtig sein muss. Kann gut sein, dass sich der genauso verschieben wird, wie bei anderen „aktuellen“ Filmen auch.

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Trailer: The Old Guard https://www.wihel.de/trailer-the-old-guard/ https://www.wihel.de/trailer-the-old-guard/#comments Thu, 04 Jun 2020 14:06:34 +0000 https://www.wihel.de/?p=101778 Trailer: The Old Guard | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Irgendwie ist das immer eine Zwickmühle mit Comic-Verfilmungen, bei denen ich nicht mal wusste, dass ein Comic Basis für den Film ist. Auf der einen Seite ist da die Freude auf einen neuen Film, der gar nicht mal so schlecht aussieht, ebenso ein neu entdeckter Comic, bei denen nicht wenige meinen, dass er ziemlich gut ist.

Auf der anderen Seite ist da immer die Frage, was man sich zuerst „antun“ soll: Comic und Film. Ein bisschen wie mit Büchern, die man gelesen hat und dann dazu den Film sah – meist ist der Film eine Enttäuschung, weil er nichts mit der Fantasie zu tun hat, die man beim lesen entwickelte. Oder man hat zuerst den Film gesehen und kann sich dann nicht wirklich auf das Buch einlassen.

Bei Comics kann das sogar noch schlimmer sein, denn da wird einem bei der Fantasie ordentlich unter die Arme gegriffen – weicht der Film dann deutlich davon ab, ist die Enttäuschung umso größer, da spielt dann meist auch die Reihenfolge keine Rolle mehr.

Und genau vor diesem Dilemma steh ich bei The Old Guard. Zumal die Story runtergebrochen nicht so super spannend klingt: Ein Truppe von Soldaten hat das Wunder der Unsterblichkeit für sich entdeckt und kämpft sich entsprechend durch die Jahrhunderte. Wie das bei Unsterblichen aber irgendwie immer ist, irgendwann haben die keine Lust mehr unsterblich zu sein. Freunde und Familien sterben naturbedingt und irgendwie lebt man nur in seinem kleinen Kosmos – vielleicht vergeht sogar der Sinn des Lebens, wenn kein Ende absehbar ist.

Aber was ich bisher so gelesen hab, scheint der Comic dennoch gar nicht schlecht und auch der Trailer zum Film sieht alles andere als schlecht aus:

Mit dabei sind unter anderem Charlize Theron, Chiwetel Ejiofor, Matthias Schoenaerts, Marwan Kenzari, KiKi Layne, Anamaria Marinca, Luca Marinelli und Harry Melling.

Am 10. Juli soll der Film auf Netflix erscheinen, den Comic gibt es unter anderem an dieser Stelle.

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Trailer: Dark – Season 3 https://www.wihel.de/trailer-dark-season-3/ https://www.wihel.de/trailer-dark-season-3/#respond Thu, 28 May 2020 05:54:45 +0000 https://www.wihel.de/?p=101728 Trailer: Dark – Season 3 | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Mit deutschen Serien und Filmen ist es ja immer ein bisschen schwierig – die Anzahl derer, die man wirklich bedenkenlos gut findet und empfehlen kann, kann man eigentlich noch immer an einer Hand abzählen und sie laufen seltenst zu einer annehmbaren Zeit im frei empfangbaren Fernsehen und dann auch noch auf irgendwelchen Spartensendern.

Und am Ende wundern sich alle, warum die Einschaltquoten nicht ausreichen, um auf die wirklich prominenten Plätze und Sender wechseln zu können, die noch immer und immer mehr mit irgendwelchem Schrott gefüllt werden. Das ist in etwa so, aus Protest nicht einkaufen zu gehen und sich dann zu wundern, dass man Hunger hat, weil der Kühlschrank ständig leer ist. Oder gegen Pandemien demonstrieren zu gehen …

Aber es gibt eben auch Ausnahmen und eine, wenn nicht sogar DIE, ist Dark. Was mich tatsächlich ein wenig verwundert, denn Dark hat auch sehr viel von dem Mist, den andere Serien auch haben und der sie schlecht macht, aber scheinbar ist Zeitreise noch immer ein Ding, dass sich die Leute gerne anschauen. Außerdem ist Dark auch einfach gut gemacht, was Szenerien, Bilder und Atmosphäre anbelangt – kann also auch sein, dass hier das pure Handwerk die anderen Mängel einfach sehr gut kaschiert.

Soll am Ende aber auch egal sein, denn die Leute mögen Dark einfach und das sicherlich auch zu Recht. Auf der anderen Seite muss ich zugeben: Der Handlung der zweiten Staffel zu folgen, war schon deutlich schwieriger als bei der ersten Staffel und der neue Trailer zu nun dritten und letzten Staffel lässt erahnen: es wird nicht einfacher.

Ein letztes Mal werden die Zuschauer in die mysteriöse Welt Windens entführt und die Knoten in den Köpfen durch alle Erzählebenen entwirrt. Während die ersten beiden Staffeln das Konzept der Zeit dekonstruieren, fügt das Ende der Trilogie die Dimension des Raums hinzu. Jonas wird in eine Parallelwelt gebracht, die eine verzerrte Spiegelung von Winden zu sein scheint. Während er versucht, den Zusammenhang zwischen dieser Welt und seinem eigenen Schicksal zu verstehen, streben die anderen Charaktere aus seiner ursprünglichen Welt danach, den endlosen Zyklus der Ereignisse zu durchtrennen, der sie gefangen hält. Im Zentrum der Erzählung über zwei Welten, über Licht und Schatten, steht eine tragische Liebesgeschichte epischen Ausmaßes.

Ab dem 27.06. geht es auf Netflix los.

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Trailer: El Presidente https://www.wihel.de/trailer-el-presidente/ https://www.wihel.de/trailer-el-presidente/#comments Tue, 19 May 2020 10:34:41 +0000 https://www.wihel.de/?p=101619 Trailer: El Presidente | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Gerade ist ja das Thema Fußball besonders „heiß“. Seit letztem Wochenende rollt der Ball wieder und nach wie vor versuche ich, dazu nicht wirklich meine Meinung rauszuhauen – bei derlei Diskussionen gerade im Gesamtkontext kann man eigentlich nur verlieren, insbesondere weil 81 Mio. Experten Zuhause hocken und nur darauf warten, rumzupöbeln. Nur so viel: Ich hab mich gefreut, endlich wieder Sportschau gucken zu können und ganz bewusst alles drum herum ausgeblendet. Wie gesagt, über Vernunft oder Unvernunft braucht man (mit mir) nicht diskutieren, das führt einfach zu nix – die Entscheidungen treffen ohnehin andere.

Passend aber zum Kontext hat Amazon Prime eine neue Drama-Serie angekündigt, die erstmal gar nicht so schlecht klingt: El Presidente.

Klingt erstmal nach typischen Drogenboss-Politik-Kram, handelt aber vom chilenischen Fußballverband und dessen neuen Präsidenten Sergio Jadue. Der hat anfänglich nichts mit Fußball am Hut, wird aber 2011 zum Präsidenten des chilenischen Fußballverbandes ANFP.

Und im Zuge dessen bringt er erstmalig die Copa America nach Chile, was natürlich auch ordentlich Geld in die Kassen des Landes spült. Womit wir auch beim eigentlichen Aufhänger sind, denn mit Geld kommt automatisch auch Korruption und da die FIFA mit von der Partie ist, ist das mehr oder weniger sogar natürlich. So verwundert es auch nicht, dass es am Ende gar nicht mehr um Fußball geht, sondern u.a. um Bestechungsgelder im Wert von 150 Millionen Dollar (und wenn man so will: auch beim Restart der Bundesliga geht es selbstverständlich nicht um den Sport allein . hauptsächlich rollt der Ball des Geldes wegen wieder).

Eine der größten Verschwörungen dieser Zeit stürzt die Welt des Fußballs in die Krise: Der FIFA-Skandal steckt voller krimineller Machenschaften, Intrigen und Korruption.

Die Originalversion mit Untertiteln soll es ab dem 05.06.2020 geben, irgendwann später dieses Jahr soll dann auch die Synchronfassung der jeweils einstündigen Folgen erscheinen.

Mit dabei sind unter anderem Andrés Parra, Paulina Gaitán, Karla Souza, Cristóbal Tapia Montt und Alberto Ajaka.

Wenn ich mal grob zurück denke: Nach Harry Potter kam für Daniel Radcliff nicht mehr wirklich viel oder? Dürfte zum einen daran liegen, dass vermutlich nicht nur ich ihn ständig mit Elijah Wood verwechsel (wenn man so will ist Daniel Radcliff einfach Elijah Wood mit einem leichter zu merkenden Namen – bin ich hier schon einer großen Sachen auf der Spur?). Oder es ist tatsächlich das typische Schicksal dieser ganzen Kinderstars, die relativ jung unglaublich großen Erfolg mit einer einzigen Rolle hatten und daran nie anknüpfen konnten. Die vielleicht auch einfach immer mit dieser einen Rolle verbunden werden und deswegen niemals aus dieser Nummer rauskommen können. Oder einfach dem schnellen und viel zu früh kommenden Erfolg erliegen, obwohl alle wissen, dass zu früh kommen nie gut ist.

Ich will natürlich die Erfolge von Radcliff nicht schmälern und sicher sind da auch viele gute Filme dabei – nur für einen zweiten großen Durchbruch hat es ja irgendwie nie gereicht.

Gefühlt scheint Radcliff das mittlerweile aber auch egal zu sein, zumindest scheut er sich nicht davor, eher ungewöhnliche Wege einzuschlagen. Swiss Army Man ist da ein gutes Beispiel und Guns Akimbo dürfte ebenfalls dazu gehören (kann aber auch sein, dass das wieder auf irgendeiner Vorlage beruht, die ich bisher nicht kannte – falls nicht: Chapeau für die Idee!).

Darin spielt er Miles, einen ziemlichen Durchschnittstypen, der nicht so wirklich was auf die Kette bekommt. In den Tag hineinlebend und sich selbst bemitleidend – klassischer Loser, wenn man so will.
Und dann kommt der Tag, an dem er unfreiwillig in einen modernen Gladiatorenkampf hineingezogen wird, zwangsweise ums ein Leben kämpfen soll und das Ganze ins Internet gestreamt wird. Hat natürlich keiner Bock drauf und so auch Miles nicht, muss aber schnell einsehen, dass er nicht wirklich eine Wahl hat. Denn: Ihm wurden Waffen an die Hände geschraubt …

Klingt absurd, sieht auch ziemlich abgedreht aus, dürfte aber zumindest für einen Freitagabend oder Sonntagnachmittag als passable Unterhaltung reichen.

Mit dabei sind unter anderem Daniel Radcliffe, Samara Weaving, Rhys Darby, Ned Dennehy, Natasha Liu Bordizzo, Mark Rowley, Hanako Footman und Set Sjöstrand.

Kinostart ist wohl aktuell der 25.06.2020, wobei ich damit nach wie vor vorsichtig wäre – Lockerungen hin oder her.

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2. Trailer: Snowpiercer https://www.wihel.de/2-trailer-snowpiercer/ https://www.wihel.de/2-trailer-snowpiercer/#comments Tue, 12 May 2020 14:02:20 +0000 https://www.wihel.de/?p=101543 2. Trailer: Snowpiercer | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Das hier ist natürlich nicht der richtige zweite Trailer, in der Zwischenzeit gab es sicherlich den einen oder anderen mehr – aber es ist der zweite Trailer hier auf wihel.de, denn man muss ja nicht zu jedem Film und jeder Serie immer sofort jeden Trailer bringen. Viel zu oft hab ich mich damit schon aufs Maul gepackt und zumindest meine eigene Erwartungshaltung in eine Höhe geschraubt, sodass die entweder nicht mehr erfüllbar war oder zumindest zu hoch für den jeweiligen Film bzw. die jeweilige Serie. Außer bei Avengers Endgame, der treibt mir auch beim 4. Mal gucken noch einen Kloß in den Hals und ist einfach nur toll – ich bin aber auch ein Superhelden-Opfer par excellence.

Zurück zum Thema: Einen Trailer zu Snowpiercer hatten wir schon mal an dieser Stelle, wer die Suchfunktion des Blogs benutzt, findet auch direkt das filmische Pendant und wird feststellen: Jap, hängt irgendwie zusammen. Gut, dazu muss man auch kein Sherlock Holmes sein – damit sind wir aber auch schon an dem Punkt angekommen, an dem man deutlich zweifeln darf.

Der Film mit Chris Evans war gut, keine Frage, aber hat damals schon als Neuerscheinung niemanden so wirklich von den Füßen gerissen – ob das allein am mangelhaften Marketing lag oder an den Meinungen diverser Experten / Massen, will ich gar nicht großartig recherchieren. Aber als Film hat das eben alles einigermaßen gut funktioniert und war trotz versuchtem offenen Ende gut auserzählt.

Will heißen: Ob das auch als Serie funktioniert, würde ich erstmal in Frage stellen wollen, kommt doch schnell der Gedanke auf, dass das einfach nur ein sehr langsam erzählter und gestreckter Film ist, den es eben auch in Kürzer und mit Captain America zu sehen gibt.

Allerdings sieht auch der neuerliche Trailer nicht so aus, als würde man mit der Serie direkt ins Klo greifen:

Wer weiß, ganz vielleicht gibt es doch eine Überraschung und die Nummer funktioniert einigermaßen gut.

Mit dabei sind unter anderem Alison Wright, Annalise Basso, Benjamin Haigh, Daveed Diggs, Iddo Goldberg, Jaylin Fletcher, Jennifer Connelly, Katie McGuinness, Lena Hall, Mickey Sumner, Roberto Urbina, Sasha Frolova, Steven Ogg und Susan Park.

Ab dem 25.05. können wir uns auf Netflix selbst ein Bild davon machen – für ganz ungeduldige geht es bereits ab dem 17.05. auf TNT los.

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Kevin James als Ton-Mann bei I Am Legend https://www.wihel.de/kevin-james-als-ton-mann-bei-i-am-legend/ https://www.wihel.de/kevin-james-als-ton-mann-bei-i-am-legend/#comments Tue, 28 Apr 2020 10:37:48 +0000 https://www.wihel.de/?p=101384 Kevin James als Ton-Mann bei I Am Legend | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Ach, ich mochte I Am Legen sehr. Das war damals diese sehr kurze Phase, als Will Smith einen Film nach dem anderen rausgehauen hat, aber jeder irgendwie sehr gut war, allein schon von der Story. Keine Sequels, Prequels und sonstige-quels, stattdessen mal wieder ein Hauch von Innovation und Ideen für Filme. Nicht gerade selbstverständlich, wenn man mal denkt, dass er bereits Wild Wild West gedreht hat – und wenn es nach mir geht, würde ich ihm auch niemals Aladdin verzeihen wollen.

Bereits gestern hatten wir ja schon eines der neuern Videos von Kevin James und ich weiß nicht, aber ich freu mich, dass er scheinbar ein neues Hobby gefunden hat und damit offenbar auch einigermaßen erfolgreich ist. Bilde ich mir zumindest ein, vielleicht ist das alles auch eher aus der Not heraus geboren, weil niemand mehr eine Serie mit ihm machen will, er aber dennoch laufende Kosten decken muss. Und so wirklich weiß ja auch keiner, ob er das tatsächlich alleine macht oder da deutlich mehr Professionalität hinter steckt, als es das Romantiker-King-of-Queens-Serienherz wahr haben will.

Wie auch immer, eine seiner Paraderollen ist der Ton-Typ, den er in diverse Filme reinschnippelt und die Dialoge … sagen wir einfach mal „auffrischt“.

Passte erstaunlich gut bei Braveheart und passt ebenso gut in I Am Legend. Beinahe schon witzig: Gerade die Szene zeigt, wie gut Will Smith eigentlich schauspielern kann. Umso mehr schade sind seine Klogriffe und verhunzten Fortsetzungen (nein, ich fang jetzt nicht von Bad Boys an. Nein, ich fang jetzt nicht von Bad Boys an. Nein, ich fang jetzt nicht von …)

Mindestens genauso witzig:

Was Kevin James in die Video-Beschreibung schrieb und wie Will Smith drauf reagierte:

Kevin James als Ton-Mann bei I Am Legend | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Abonniert den Kanal von Kevin James. Es lohnt sich wirklich.

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Trailer: Into the night https://www.wihel.de/trailer-into-the-night/ https://www.wihel.de/trailer-into-the-night/#comments Tue, 28 Apr 2020 06:09:35 +0000 https://www.wihel.de/?p=101381 Trailer: Into the night | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Seit ein paar Wochen schau ich schon The Last Ship, wobei sich das ganz eigentlich über mehrere Monate hinzieht – letztes Jahr hab ich damit angefangen, die Serie dann aber wieder aus den Augen verloren oder die nächste Staffel, die ich gucken wollte, hätte auf Amazon gekostet. Das ist ohnehin so ein Unding auf Amazon Video, erst schön mit ein paar Staffeln die Leute anfüttern und wenn man dann so richtig drin ist, wird man zur Kasse gebeten.

So wirklich gut ist die Serie auch nicht, aber zum Nebenbei-Gucken reicht es und sie hat durchaus ihre Momente. Wenn man mal davon absieht, dass es anfänglich um ein todbringendes Virus ging und Realität deutlich dichter dran ist, als zu dem Zeitpunkt, als ich mit der Serie angefangen hab. Wobei man ja aktuell ohnehin jede Serie, die sich mit dem Ende der Menschheit, in welcher Form auch immer, beschäftigt, verteufeln könnte.

In eine ähnliche Richtung wie Last Ship würde ich auch Into the night einordnen, nur steht hier nicht ein Schiff und seine Crew im Mittelpunkt, sondern ein Flugzeug. Und die Sonne. Denn die hat sich plötzlich entschieden, nicht mehr für Leben zu sorgen, sondern von jetzt auf gleich für sämtliches Leben auf der Erde tödlich zu sein.

Naja, außer für die Crew und Passagiere einer Maschine aus Brüssel, die kurzerhand Schutz in der Dunkelheit suchen und scheinbar immer nach Westen fliegen (wo sie bestimmt noch andere Menschen treffen werden, die dann aber vielleicht nur zeitweise überleben. Oder einfach ab sofort unter der Erde wohnen).

Reißt niemanden so wirklich vom Hocker oder? Stimmt, die ersten ein, zwei Folgen kann man sich aber dennoch mal anschauen, auch wenn dank dem Trailer klar ist, dass es wohl hauptsächlich um die Gruppe der Überlebenden und deren Zusammenspiel gehen wird. Bunter Haufen unterschiedlichster Charaktere – das Rezept kennen wir mittlerweile auswendig:

Mit dabei sind unter anderem Mehmet Kurtuluş, Jan Bijvoet, Pauline Etienne, Laurent Capelluto, Astrid Whettnall, Edwin Thomas, Stefano Cassetti, Vincent Londez, Alba Gaia Bellugi, Yassine Fadel, Ksawery Szlenkier, Nabil Mallat und James McElvar.

Los geht es bereits diesen Freitag auf Netflix.

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Trailer: Capone https://www.wihel.de/trailer-capone/ https://www.wihel.de/trailer-capone/#respond Wed, 22 Apr 2020 10:02:10 +0000 https://www.wihel.de/?p=101324 Trailer: Capone | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Von Al Capone haben die einen oder anderen sicherlich schon mal gehört – einer der wohl berühmt-berüchtigtsten Verbrecher der jüngeren Menschheitsgeschichte und quasi der Erfinder der Geldwäsche. Aber auch Glücksspiel, Prostitution, Schutzgelderpressung und Alkoholschmuggel dienten zum Bezahlen der Miete (und vermutlich noch weitaus mehr).

Aber so richtig was über Al Capone weiß vermutlich niemand, ich immerhin noch, dass er gar nicht über seine eigentlichen Verbrechen gestolpert ist, sein Endgegner aber das Finanzamt war. Denn mit dem Finanzamt legt sich einfach keiner ungeschoren an!

Unbekannt war mir allerdings, wie oft bzw. wie lange Capone dann letztendlich ins Gefängnis musste und auch, dass er wohl an Syphilis erkrankte und unter Demenz litt – um nur mal einen kurzen Blick auf das Ende seines Schaffens zu werfen. Denn in den meisten Fällen hat so ein Gangster-Leben ja noch weitaus mehr zu berichten, wobei man auch nie so wirklich weiß, was nun wahr oder was falsch ist und ob da nicht noch viel mehr im Verborgenen schlummert oder vielleicht doch weitaus weniger passiert ist. Kennt man ja. Oder halt nicht, weil die wenigsten von uns mit richtigen Verbrechern zu tun haben – wie Oma schon immer sagte, man kann den Leuten nur bis vor den Kopp gucken.

Wie auch immer: am besten frischt man sein Wissen über derlei Persönlichkeiten mit Büchern oder Filmen auf, was gleich noch mehr Spaß macht, wenn einigermaßen bekannte Schauspieler mitspielen und die Story alles andere als trocken aufgebaut ist.

Genau das scheint der Fall bei Capone zu sein, in dem Tom Hardy die Hauptrolle übernimmt und der ebenfalls einen Blick auf die letzten Jahre von Al Capones „Karriere“ wirft:

The 47-year old Al Capone, after 10 years in prison, starts suffering from dementia and comes to be haunted by his violent past.

Kann natürlich sein, dass der Trailer hier wieder mal die bereits die besten Szenen vorweg genommen hat – aber so für den ersten Eindruck scheint sollte man den Film nicht schon von vornherein abschreiben.

Mit dabei sind unter anderem Tom Hardy, Matt Dillon, Linda Cardellini, Kyle MacLachlan, Noel Fisher, Jack Lowden, Kathrine Narducci und Al Sapienza.

Bisher scheint noch kein Kinostart bekannt zu sein, was ich aber einfach mal auf die aktuelle Corona-Krise schiebe. Kann ja keiner genau sagen, wann der Bums endlich vorbei ist.

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So sahen Special Effects früher aus https://www.wihel.de/so-sahen-special-effects-frueher-aus/ https://www.wihel.de/so-sahen-special-effects-frueher-aus/#comments Wed, 15 Apr 2020 06:05:21 +0000 https://www.wihel.de/?p=101243 So sahen Special Effects früher aus | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Nachdem wir ja nun schon gefühlt 82 Wochen zu Hause hocken und sowohl Netflix als auch Prime als auch erst kürzlich gestartet Disney+ durchgeschaut haben, wird es mittlerweile immer schwerer, guten Stoff für den viereckigen Kasten namens Fernseher zu finden. Selbst die wiederholende Wiederholung einer Wiederholung ist nicht mehr attraktiv, dabei war sie es doch immer, die den letzten Rettungsanker darstellte, nachdem man schon zwei Stunden mit Suchen auf Netflix verbracht hat. Man munkelt sogar schon, dass manch einer vor lauter Verzweiflung zurück ins lineare Fernsehen schielt – kurzum: Die Kacke ist am Dampfen.

Meine Lösung des Problems: einfach auch mal alten Filmen wieder eine Chance geben, wobei die Definition alt hier eher aus Lines Richtung kommt. Gerade am Wochenende hab ich mir endlich mal Knowing angeschaut. Kein wirklich guter Film, was man allein schon daran sieht, dass Nicolas Cage mitspielt und er ja allgemein kein Indikator für wirklich gute Filme ist – war dann auch bei diesem so. Aber der war auch von 2009, was gerade mal 11 Jahre hinter uns liegt, bei Line aber eben schon alt ist.

Und so werd ich mich sukzessive zurückarbeiten bis in eine Zeit, in der es noch nicht mal richtige Special Effects gab. Wobei das nicht richtig ist, sie waren halt nur anders und ich würde behaupten, sogar deutlich aufwändiger in der Umsetzung.

Einer ihrer Pioniere war Ray Harryhausen, der dafür sogar mal einen Academy Award gewann – was aber auch schon einige Zeit her ist, aus Lines Sicht gesprochen: Äonen. 1949 war das nämlich.

Nachfolgend ein kleiner Zusammenschnitt seiner Arbeit, einen Großteil hab ich davon sogar als Kind noch selbst geschaut:

The four and a half minute compilation of every Ray Harryhausen animated creature in feature films, presented in chronological order.

The creatures, by order of appearance:

Mighty Joe Young – Mighty Joe Young (1949)
Rhedosaur – The Beast from 20,000 Fathoms (1953)
It (giant octopus) – It Came from Beneath the Sea (1955)
Brontosaur – The Animal World (1956)
Allosaur – The Animal World (1956)
Brontosaur Hatchling – The Animal World (1956)
Stegosaur – The Animal World (1956)
Sceraptosaur – The Animal World (1956)
Triceratops – The Animal World (1956)
Tyrannosaur – The Animal World (1956)
Flying Saucers – Earth vs. the Flying Saucers (1956)
Spaceship – Twenty Million Miles to Earth (1957)
Ymir – Twenty Million Miles to Earth (1957)
Elephant – Twenty Million Miles to Earth (1957)
Cyclops – The 7th Voyage of Sinbad (1958)
Serpent Woman – The 7th Voyage of Sinbad (1958)
Roc Hatchling – The 7th Voyage of Sinbad (1958)
Roc – The 7th Voyage of Sinbad (1958)
Skeleton – The 7th Voyage of Sinbad (1958)
Dragon – The 7th Voyage of Sinbad (1958)
Squirrel – The 3 Worlds of Gulliver (1960)
Crocodile – The 3 Worlds of Gulliver (1960)
Crab – Mysterious Island (1961)
Phororhacos – Mysterious Island (1961)
Cephalopod – Mysterious Island (1961)
Bee – Mysterious Island (1961)
Talos – Jason and the Argonauts (1963)
Harpies – Jason and the Argonauts (1963)
Hydra – Jason and the Argonauts (1963)
Skeletons – Jason and the Argonauts (1963)
Moonship – First Men in the Moon (1964)
Space Sphere – First Men in the Moon (1964)
Moon Cow – First Men in the Moon (1964)
Kate Calendar’s Skeleton – First Men in the Moon (1964)
Selenite – First Men in the Moon (1964)
Grand Lunar – First Men in the Moon (1964)
Brontosaur – One Million Years B.C. (1966)
Archelon – One Million Years B.C. (1966)
Allosaur – One Million Years B.C. (1966)
Triceratops – One Million Years B.C. (1966)
Ceratosaur – One Million Years B.C. (1966)
Pterodactyl – One Million Years B.C. (1966)
Rhamphorhynchus – One Million Years B.C. (1966)
Pterodactyl Hatchlings – One Million Years B.C. (1966)
Horse – The Valley of Gwangi (1969)
Eohippus – The Valley of Gwangi (1969)
Pteranodon – The Valley of Gwangi (1969)
Ornithomimus – The Valley of Gwangi (1969)
Gwangi – The Valley of Gwangi (1969)
Styrathosaur – The Valley of Gwangi (1969)
Elephant – The Valley of Gwangi (1969)
Homonicus – The Golden Voyage of Sinbad (1974)
Figurehead – The Golden Voyage of Sinbad (1974)
Kali – The Golden Voyage of Sinbad (1974)
Centaur – The Golden Voyage of Sinbad (1974)
Griffin – The Golden Voyage of Sinbad (1974)
Ghouls – Sinbad and the Eye of the Tiger (1977)
Baboon – Sinbad and the Eye of the Tiger (1977)
Minoton – Sinbad and the Eye of the Tiger (1977)
Hornet – Sinbad and the Eye of the Tiger (1977)
Walrus Giganticus – Sinbad and the Eye of the Tiger (1977)
Troglodyte – Sinbad and the Eye of the Tiger (1977)
Guardian of the Shrine – Sinbad and the Eye of the Tiger (1977)
Vulture – Clash of the Titans (1981)
Pegasus – Clash of the Titans (1981)
Calibos – Clash of the Titans (1981)
Bubo – Clash of the Titans (1981)
Dioskilos – Clash of the Titans (1981)
Medusa – Clash of the Titans (1981)
Scorpions – Clash of the Titans (1981)
Kraken – Clash of the Titans (1981)

Ob das jetzt für oder gegen mich spricht, kann ich aber nicht beurteilen. Definitiv aber teils schon verrückt, dass das damals der neue Standard war – heute würde man Leute für derlei auslachen.

Ebenfalls besonders schlimm an diesem Homeoffice: Man suchtet Serien durch wie nix Gutes. Am Freitag kam zum Beispiel die neue Staffel Haus des Geldes raus und – ohne direkt ein Urteil abgeben oder spoilern zu wollen – sind wir beinahe schon wieder fertig (oder sind es auch schon, wenn ihr diese Zeilen lest). Und dann heißt es wieder: ewig suchen, was man denn schauen könnte, nur um dann doch wieder was zu glotzen, was man schon 9823742734328324 Mal gesehen hat – einfach weil man nicht weiß, ob der ganze andere Kram wirklich gut ist oder man bereits herausgefunden hat, dass die Zeiten einfach vorbei sind, in denen man einfach irgendwas angemacht hat und das gut war.

So ein bisschen vermiss ich ja die alten Zeiten, genauso wie ich einige alte Sendungen mittlerweile schmerzlich vermisse. Wo sind denn die Streaming-Anbieter, die mit JAG – Im Auftrag der Ehre, Hör mal wer da hämmert, Alle unter einem Dach oder Eine schrecklich nette Familie anbietet? Stattdessen gibt es immer wieder neue Anbieter, immer wieder mal kostenlose Staffeln für einen begrenzten Zeitraum, aber weiterhin nicht das eine Angebot, das alles abdeckt. Ich weiß, die Diskussion ist so alt wie der Staub hinter der Waschmaschine, aber das macht es ja nicht besser.

Immerhin, ein wenig Nostalgiebefriedigung gibt es nachfolgend, denn das ist einfach mal die allererste Folge „Schlag den Raab“ – damals wusste vermutlich noch keiner so genau, wie das wird und ob sich die 3 Stunden lohnen, aber irgendwie haben wir es dann doch alle geschaut und waren am Ende gar nicht mal so sehr enttäuscht wie es zum Beispiel bei den letzten Ausgaben der Fall war.

Und da wir ja alle ohnehin jede Menge Zeit haben, schauen wir uns das jetzt einfach gemeinsam an. Was sollten wir auch sonst anderes tun? Eben.

Das ist die legendäre 1. Ausgabe der Kult-Spielshow Schlag den Raab. Hier tritt Stefan Raab zum ersten Mal den Kampf um 500.000€ an.

Und wenn wir schon dabei sind, schauen wir uns auch gleich noch ein Best of von Raabs größten Erfolgen und Niederlagen an. Denn keiner konnte das jeweils so gut wie er.

Stefan versteht es die Spiele spannend zu machen. Oft sah es so aus, als würde er das Spiel verlieren, doch in letzter Sekunde konnte das Ergebnis noch zu seinen Gunsten drehen. Seine allergrößten Siege dürften jedoch seine zu-Null-Siege sein.

Unglaublich aber wahr: auch ein Raabinator kann einmal verlieren. Stefan wurde ein Schwebebalken zum Verhängnis oder eine Steinschleuder. Die Kandidaten haben einfach die Nerven behalten und verdient den Raab geschlagen.

Wo wir ja eben schon bei Corona waren und die meisten von uns vermutlich ohnehin heute und in den nächsten Tagen in den heimischen 4 Wänden verweilen sollen, dürften sich vor allem Streaming-Anbieter wie blöde freuen. Denn was soll man neben Homeoffice anderes machen, als den ganzen Tag Serien zu schauen? Würde mich jedenfalls nicht wundern, wenn die Zahlen die nächsten Wochen durch die Decke gehen – wobei ich am Wochenende auch schon gelesen hab, dass das ein richtig guter Belastungstest für die Infrastruktur wird, bei dem die ersten schon vorab auf die Idee gekommen sind, dass man Netflix im Zweifel abschalten müsste. Denkt da mal drauf rum … dann ist hier die Kacke aber richtig am Dampfen.

Wie dem auch sei: Es gibt Neuigkeiten zu Penny Dreadful. Das war eine der ersten Serien, die ich damals auf Netflix mit durchgesuchtet hab, was vor allem natürlich am Cast lag, aber auch das ganze Setting hatte sehr viel, dass mir gefallen hat. War am Ende dann ein bisschen zu viel Drama und Geheule, insgesamt mochte ich die Serie aber gern – war auf jeden Fall schade, dass es am Ende nur 3 Staffeln wurden, wobei man ja mittlerweile auch sagen muss, dass so ein klares Ende auch Segen sein kann. Ja, ich schau auf dich, Walking Dead.

Etwas überraschend (für mich) kam dann die News, dass es doch weiter geht, nur nicht so ganz, wie gedacht. Die Rede ist von Penny Dreadful: City of Angels (jetzt mit Doppelpunkt, aber auch nur, weil zwei Doppelpunkte in der Headline einfach scheiße aussehen).

Gespielt wird im Jahr 1938 in Los Angeles und im Mittelpunkt steht dieses Mal Natalie Dormer, die die meisten vermutlich noch aus Game of Thrones kennen werden. Natürlich geht es auch wieder um den ganzen mystischen Kram und der erste Trailer sieht auch recht vielversprechend aus:

In darkness, everything comes to light. When a grisly murder shocks Los Angeles in 1938, Detective Tiago Vega and his partner Lewis Michener become embroiled in an epic story that reflects the rich history of the city.

Mit dabei sind unter anderem Daniel Zovatto, Natalie Dormer, Nathan Lane, Jessica Garza, Johnathan Nieves, Rory Kinnear, Kerry Bishe, Adriana Barraza, Amy Madigan, Brent Spiner, Lin Shaye, Michael Gladis, Piper Perabo, Julian Hilliard, Lorenza Izzo, Adam Rodriguez, Sebastian Chacon, Thomas Kretschmann, Dominic Sherwood und Ethan Peck.

Los geht es am 26. April auf Showtime, ob bzw. wann und wo das Ganze auch nach Deutschland kommt, scheint wohl noch nicht fest zustehen.

Was ich ja immer wieder schade finde, neben all dem anderen Kram, der in Deutschland nur schwer nachvollziehbar ist: Warum gute Serien so oft unter den Tisch gekehrt werden oder mindestens zu menschenunwürdigen Zeiten laufen.

Der Tatortreiniger zum Beispiel. Kam zwar ab und am im Fernsehen, aber hat einfach nie den Sendeplatz bekommen, den die Serie verdient hat. Und das, obwohl mehr oder weniger mit Preisen zugeschissen. Gilt auch mehr oder weniger für Skylines, was ich zwar jetzt nicht übergut fand, die aber – wenn man so will – posthum mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde (da wär ich gern mal Mäuschen gewesen, als die Verantwortlichen die Nachricht dazu bekommen haben).

Und ein bisschen gilt das auch für Dittsche. Gibt ja immer wieder mal Folgen, aber wenn man sich da nicht intensiv drum bemüht, bekommt man davon nicht wirklich was mit und ich weiß bis heute nicht, wann die regelmäßig ausgestrahlt werden. Eine Zeit lang hab ich das noch per Podcast mitbekommen, was letztendlich auch nur ein Mitschnitt der Folgen war, aber so wirklich kommt es auf das Bild ja nicht an und selbst nur akustisch ist es unterhaltsam.

Aber da meine bevorzugten Podcasts zum Teil exklusiv auf Spotify laufen und ich wegen zwei oder dreien nicht noch eine Extra-App nutzen will, war die Nummer auch schnell wieder vorbei (ich weiß, ist auch kacke von mir, aber man kanns ja ohnehin nicht allen Recht machen).

Bleibt am Ende nur das Netz, dass mich hier und da auf neue Ausgaben stubst und spätestens dann frag ich mich immer wieder, warum ich nicht doch mehr Zeit investiere und selbst schaue, dass ich am Ball bleibe und der Serie mehr folge – nicht zuletzt wegen dem Bezug zu aktuellen Themen.

Und wenn ein Thema gerade beherrschend ist, dann ja wohl Corona – aber auch dazu hat Dittsche eine Meinung:

Chefvisite! Chefvisite! Dittsche steht hobeltrinkend mit Gummistiefeln in der “Eppendorfer Grill-Station”. Er hat Herrn Karger beim Hamsterkauf im Supermarkt gesehen und fragt sich nun, inwieweit Nudeln gegen Corona helfen. Weil jetzt auch die Unternehmen wegen des Corona-Virus weniger Kleidung produzieren, hat Dittsche eine Weltidee entwickelt: Schuh2Go. Der DFB hat am Weltfrauentag Bibiana Steinhaus für das Bayern-Spiel in der Bundesliga angesetzt und im All wurde ein torkelnder Mini-Mond entdeckt. Dittsche glaubt aber, es sei der Tesla, den Elon Musk mit einer Rakete da raufgeschossen hat.

Wer glaubt, dass Vin Diesel über die Jahre nur noch Fast & Furious-Streifen machen kann, wird wahrscheinlich von der Realität gar nicht so weit weg liegen, aber wer weiß – vielleicht kommt ja auch noch mal irgendeine Triple X-Fortsetzung um die Ecke geschossen. Irgendwie schade, denn selbst ein Vin Diesel, der jetzt nicht unbedingt als großer Charakter-Darsteller in die Geschichtsbücher eingehen wird, kann durchaus gute Filme machen. Extreme Rage war zum Beispiel absolut nicht verkehrt und konnte sogar einigermaßen ernstgenommen werden.

War vielleicht aber auch nur ein Ausrutscher, denn schaut man sich seine Film-Vita weiter an … sagen wir mal so: er versteht es, seine Zuschauer zu unterhalten, ohne sie zu sehr zu fordern. Und solche Leute braucht es ja auch, keine Frage.

Bei Bloodshot könnte man davon sprechen, dass wieder eine Chance vergeben wurde, aus diesem Muster auszubrechen, ich sag aber lieber, dass er seinem „Erfolgsrezept“ treu bleibt. Denn darin spielt er den erfolgreichen Elite-Soldaten Ray Garrison, der aber nebst Frau irgendwann brutal ermordet wird (als ob in Hollywood Elite-Soldaten einfach so ermordet werden …).

Damit wär die Geschichte wohl auch vorbei, bevor sie angefangen hat, wären da nicht ein paar verrückte Wissenschaftler, die sich Garrison schnappen und von den Toten zurückholen. Und das direkt mal frei nach der 6 Millionen Dollar Mann-Manier mit ein paar technischen Verbesserungen: Garrison spürt keinen Schmerz mehr, kann sich selbst regenerieren und somit insgesamt eine richtig krasse Killermaschine.

Doof nur, dass es das nicht frei Haus gibt und so muss er feststellen, dass es mit seiner üblichen Freiheit im Allgemeinen nicht mehr weit her ist. Und das finden Superkillermaschinen gar nicht so cool …

Mit dabei sind unter anderem Vin Diesel, Eiza Gonzalez, Sam Heughan, Toby Kebbell, Guy Pearce, Lamorne Morris, Talulah Riley und Jóhannes Haukur Jóhannesson.

Kinostart war bereits am 5. März 2020.

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Trailer: The Platform https://www.wihel.de/trailer-the-platform/ https://www.wihel.de/trailer-the-platform/#comments Tue, 10 Mar 2020 11:34:52 +0000 https://www.wihel.de/?p=100848 Trailer: The Platform | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Spätestens nach dem Schauen des Trailers darf man ganz offen die Frage stellen, warum ich ausgerechnet zur Mittagszeit einen Beitrag mit diesem Inhalt veröffentliche, denn leichte Kost ist das bei weitem nicht und gehört eigentlich eher in die Abendstunden. Aber mit Kost sind wir schon beim richtigen Stichwort angelangt, denn in „The Platform“ geht es tatsächlich vordergründig um Essen. Und ein Gefängnis.

Denn genau dort findet sich Goreng wieder und das auch noch freiwillig, um seinen Uni-Abschluss finanzieren zu können. Doch es handelt sich nicht um ein „normales“ Gefängnis, sondern um „The Pit“. Darin leben immer zwei Insassen auf einer Ebene, insgesamt in einem riesigen Hochhaus und in der Mitte gibt es ein Loch. Durch dieses Loch fährt eine Plattform, auf der wiederum jede Menge Essen zu finden ist. Jeder darf sich so viel nehmen, wie er essen kann, nur gelagert werden darf nicht. Und einmal im Monat werden die Insassen auf den Ebenen nach dem Zufallsprinzip neu verteilt.

Die Konsequenz daraus: Wer weiter oben wohnt, bekommt mehr, wer ganz unten wohnt im Zweifel gar nichts. Und die sich daraus ergebenden Parallelen zur Gesellschaft (und anderen Filmen) darf sich jetzt ganz fix jeder selbst überlegen – vielschichtig dürfte aber wohl allgemein gesagt recht untertrieben sein.

Der Film selbst wurde bereits auf den Toronto Film Festival im September letzten Jahres gezeigt und wird wohl unter anderem in Erinnerung bleiben, dass er irgendwann so heftig wird, dass die Leute damals das Kino vorzeitig verlassen haben.

Inside a vertical prison system, inmates are assigned to a level and forced to ration food from a platform that moves between the floors. Directed by Galder Gaztelu-Urrutia, The Platform is a twisted social allegory about mankind at its darkest and hungriest.

Mit dabei sind unter anderem Ivan Massagué, Zorion Eguileor, Antonia San Juan, Emilio Buale, Alexandra Masangkay, Miriam Martín und Mario Pardo.

Am 20.03. dürfen wir uns selbst ein Bild davon machen, denn dann ist der Streifen auf Netflix verfügbar.

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Trailer: Haus des Geldes – Staffel 4 https://www.wihel.de/trailer-haus-des-geldes-staffel-4/ https://www.wihel.de/trailer-haus-des-geldes-staffel-4/#comments Mon, 09 Mar 2020 15:21:29 +0000 https://www.wihel.de/?p=100834 Trailer: Haus des Geldes – Staffel 4 | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Mehrfach schon in diversen Beiträgen erwähnt: Haus des Geldes war seit langem mal wieder eine Serie, die Line und mich von der ersten Minute an begeistert hat – dabei war das Rezept dafür maximal simpel und eigentlich bekannt: Raubüberfall, irgendwelche ausweglosen Situationen und ein Genie, dass genau darauf stets vorbereitet schien.

So waren die ersten beiden Staffeln auch einfach nur großartig, vielleicht hat aber auch dazu beigetragen, dass von vornherein klar war, dass die Serie danach fertig erzählt ist. Es ist ja meistens so, dass Serien, die still und heimlich entstehen und so genug Zeit für allerlei Details, verstrickte Handlungsstränge und mehr haben / sich nehmen, am Ende immer großartig sind. Den Bach geht es immer dann runter, wenn durch Erfolg plötzlich doch nachgeliefert werden muss. Dann fehlt nämlich genau diese Zeit und am Ende erleben wir schnell zusammengefrickelte Handlungen, unsinnige Dialoge und all das, was die Serie ausgemacht hat, ist plötzlich nicht mehr da. Und ehe man sich versieht, läuft die x-te Staffel Walking Dead und man ist davon nur noch angenervt.

Ich will nicht sagen, dass die 3. Staffel Haus des Geldes wirklich schlecht war – aber es war schon deutlich weniger gut als die ersten beiden Staffeln und auch der neuerliche Trailer zur 4. Staffel erweckt nicht den Eindruck, dass man noch mal die Kurve kriegt. Vielmehr scheint es so, als dass mittlerweile so ziemlich alles aus dem Ruder läuft – vielleicht ist das aber auch nur der natürliche Lauf der Dinge bei einem Überfall nach dem anderen.

Ab dem 03. April dürfen wir uns dann selbst davon auf Netflix überzeugen. Und nur um auf Nummer Sicher zu gehen: Ich hab da schon wirklich Bock drauf – nur die Erwartungen sollte man lieber nicht zu hoch hängen.

Mit dabei sind unter anderem (sowohl immer noch als auch neu):

Gar nicht mehr so lange hin, dann geht es endlich mit Westworld weiter – leider ohne Anthony Hopkins, der für mich noch immer zu den besten Schauspielern gehört, die die Welt jemals hatte und der bestimmt auch privat total schwer in Ordnung ist. Dafür aber mit Jesse Pinkman, der noch immer vom Hype von Breaking Bad lebt, bisher aber mindestens in meiner Wahrnehmung erst noch beweisen muss, dass er auch mehr kann.

Tatsächlich gab es auch schon diverse Trailer für die kommende Staffel von Westworld, die aber alle nicht so wirklich hilfreich waren (außer vielleicht der hier), was Inhalt der Staffel angeht oder einfach irgendein Werbefilmchen aus der Serie selbst waren. Für absolute Fans großartig, aber ich muss ehrlich zugeben, dass ich die zweite Staffel nicht annähernd so gut fand wie die erste – war aber auch schwer, an den Erfolg anzuknüpfen, schließlich ist die Idee eines Freizeitparks mit Robotern, wo man tun und lassen kann, was man will, ziemlich großartig. Auf der anderen Seite birgt das auch jede Menge Potential und wenn ich mich richtig erinnere, lagen zwischen erster und zweiter Staffel viele, viele Monate – lange Wartezeit muss entsprechend auch mit hoher Qualität honoriert werden.

Was ich letztendlich sagen will: Ich hab mehr erwartet. Und so erwarte ich irgendwann auch einen Trailer, der ein bisschen mehr zum Inhalt der kommenden Staffel erzählt. Und genau den hat HBO jetzt endlich mal abgeliefert und dabei das kleine Hoffnungsfeuer in mir wieder angezündet – denn das sieht gar nicht mal so schlecht aus:

Will the Man in Black be our savior, or our undoing?

Mit dabei sind unter anderem Evan Rachel Wood, Jeffrey Wright, Thandie Newton, Ed Harris, Tessa Thompson, Luke Hemsworth, Katja Herbers und Aaron Paul.

Los geht es am 15. März.2020.

Ich hab es an diversen Stellen schon mal erwähnt, aber für einen vollwertigen Sonntag gehört für mich dazu, ausreichend auszuschlafen, in Ruhe zu frühstücken, genau so viel Zeit vor dem Rechner zu verbringen, dass es gerade anfängt zu nerven – und mindestens einen Film zu schauen.

Letzteres idealerweise nachmittags, damit man ruhig auch bei einschlafen kann, wenn es denn erforderlich ist – ist ja schließlich Sonntag (weswegen man auch unbedingt bereits geschaute Filme mit in Betracht ziehen sollte, da ist das Einschlafen dann nicht ganz so schlimm).

Hab ich auch am vergangenen Wochenende wieder gemacht und dabei Ad Astra geschaut. Wirkliche Gründe dafür gab es nicht, war halt gerade verfügbar und eigentlich sind Brad Pitt und Tommy Lee Jones sowas wie Garanten für anschaubare Filme, wobei die beiden natürlich auch schon ziemliche Fehlgriffe hingelegt haben. Ihr bisheriger Erfolg gibt ihnen dennoch Recht.

Tatsächlich aber war das ziemlicher Quark, von beiden Herren. Oder ich hab es einfach nicht verstanden, aber insgesamt wirkte das alles so, als wollte man unbedingt irgendwelche Preise gewinnen und hat dadurch einfach auf die falschen Dinge gesetzt. Immerhin visuell war das ganz nett.

Vielleicht war der Film aber auch nur Murks, weil Brad Pitt verhältnismäßig wenig vor der Kamera gegessen und getrunken hat. Denn das ist mir schon in der Vergangenheit aufgefallen: Der Typ schaufelt sich einfach immer was zwischen die Kauleisten.

Burger Fiction haben dazu einen kleinen Supercut gebastelt, der ihn genau dabei zeigt und es spricht für sich, dass das Ding 15 Minuten lang geworden ist:

There are certain things that some actors always do. Tom Cruise runs. John Cusack stands in the rain. Sean Bean dies. And Brad Pitt eats… a lot… in almost every movie he’s in. So we figured we’d put together a supercut of Brad Pitt doing what Brad Pitt does best. Eating.

Umso höher muss man bewerten, wie gut er sich in Form hält.