Kino/TV – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Tue, 11 May 2021 06:40:34 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.7.2 Trailer: Venom – Let There Be Carnage https://www.wihel.de/trailer-venom-let-there-be-carnage/ https://www.wihel.de/trailer-venom-let-there-be-carnage/#comments Wed, 12 May 2021 06:05:30 +0000 https://www.wihel.de/?p=114405 Trailer: Venom – Let There Be Carnage | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Wer hier schon länger mitliest, weiß: Ich kann Verfilmungen von DC-Comics nur sehr wenig abgewinnen, weil die einfach immer scheiße sind. Beinahe ausnahmslos – lediglich die Nolan Trilogie um Batman fällt da absolut aus dem Muster. Aber alles andere? Großer Müll, vor allem aus der jüngeren Vergangenheit und da fällt vor allem auch die Wiederveröffentlichung von Justice League von Snyder mit rein. Denn nach einigem Abstand kann ich sagen: Das war vor allem eine große Zeitverschwendung.

Ich bin allerdings auch befangen, denn ich find eigentlich jeden Marvel-Film gut (bis halt auf den einen Hulk-Film über den halt auch aus Gründen niemand so wirklich spricht). Daher wird es auch immer schwierig, wenn diese beiden Universen aufeinander treffen und damit mein ich nicht die vertraglichen Verstrickungen. Bei Spiderman konnte man sich ja irgendwie einigen, bei den restlichen Figuren gibt es bisher keine Berührungspunkte – was vielleicht ja aber auch ganz gut ist.

An anderer Stelle wird es allerdings auch absurd, denn Venom ist ja bekanntermaßen ein Erzfeind von Spiderman, entsprechend auch im DC-Universum angesiedelt – tat aber bereits im ersten Film so, als würde es Spiderman gar nicht geben. Is halt auch albern.

Auf der anderen Seite: Venom ist ja eigentlich auch Bösewicht, wandelte sich im ersten Film aber auch zu sowas wie ein Held und allein das passt ja nur bedingt zusammen. Ehrlicherweise muss ich aber auch sagen: Ich hab keine Ahnung, was in den Comics dazu bisher abging … da hab ich noch mal einen anderen Geschmack.

Wie dem auch sei: Seit ein paar Tagen gibt es den ersten Trailer zum zweiten Venom-Film und der sieht jetzt auch gar nicht so schlecht aus. Aber eben auch nicht überragend. In Kurzform zur Story: Venom bekommt Stress mit Carnage, was zumindest ein bisschen wie eine Wiederauflage des ersten Teils klingt – da ging es ja auch gegen einen anderen Symbionten.

Mit dabei sind unter anderem Tom Hardy, Michelle Williams, Naomie Harris, Reid Scott, Stephen Graham, Woody Harrelson, Ed Kear und Alfredo Tavares.

Kinostart ist wohl der 21. Oktober, aber pandemiebedingt würde ich da nach wie vor nicht wirklich drauf setzen …

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Die anstehenden Kinofilme 2021 https://www.wihel.de/die-anstehenden-kinofilme-2021/ https://www.wihel.de/die-anstehenden-kinofilme-2021/#comments Tue, 11 May 2021 10:12:05 +0000 https://www.wihel.de/?p=114358 Die anstehenden Kinofilme 2021 | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Es ist ja nach wie vor ein bisschen absurd, über kommende Kinofilme zu sprechen, während ein Großteil von anstehenden Filme doch noch immer auf seine Ausstrahlung wartet, weil letztes Jahr (und auch dieses) so ziemlich alles verschoben wurde, was sich verschieben ließ.

Was ja irgendwo auch logisch ist, schließlich kostet so ein Film ja erstmal Geld und soll selbiges dann später wieder durch die Kinokassen einspielen – wenn aber alle mit dem Arsch Zuhause bleiben, wird’s halt schwierig. Und da ist dann auch Streaming nur bedingt als Ersatz tauglich, wie die Diskussionen um den „neuen“ Bond-Film gezeigt haben (wer es nicht mitbekommen hat: Die geforderte Summe war sämtlichen Streaming-Anbietern deutlich zu hoch).

Insofern nachvollziehbar – es wird aber lächerlich, wenn eine Verschiebung nach der anderen folgt. Pro Film. Ich mein, irgendwann hat dann auch der letzte Dödel begriffen, dass einfach keiner weiß, wann die Pandemie so weit eingedämmt ist, dass Kinos wieder öffnen können – da hilft dann auch kein ausgewürfeltes Datum.

Wie dem auch sei, so langsam zeichnet sich Licht am Ende des Tunnels ab. Zwar ist noch immer nicht klar, wann Kinos wieder Sinn machen oder zumindest ansatzweise irgendwie öffnen dürfen, dennoch haben die Ankündigungen an Filmen wieder ein bisschen zugenommen. Aufmerksame Leser wissen das unter anderem dadurch, dass auf unserem YouTube-Kanal wieder was los war (den ich auch nur hab, weil halt jeder einen Kanal hat. Und ich was mit den Trailern machen wollte, die mir immer mal wieder zugeschickt werden).

Nicht alles vom nachfolgenden Video ist auch dort gelandet und insgesamt war da jetzt noch nichts dabei, weswegen ich unbedingt ins Kino gehen müsste – aber nach der Durststrecke letztes Jahr muss man sich über alles freuen, dass man aktuell bekommen kann:

In dieser Compilation enthalten sind:
00:03​ Cash Truck
02:25​ Killer’s Bodyguard 2
04:21​ A Quiet Place 2
05:18​ Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings
07:21​ Conjuring 3: Im Bann des Teufels
09:54​ Fast and Furious 9
13:05​ Possessor
15:09​ Der Masseur
17:04​ West Side Story
18:32​ Weißbier im Blut
20:26​ Infidel
22:50​ Supernova
24:46​ Julia muss sterben
26:30​ Und täglich grüsst die Liebe
28:12​ Judas and the Black Messiah

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Ein epischer Marvel-Trailer zu den kommenden Filmen und Serien https://www.wihel.de/ein-epischer-marvel-trailer-zu-den-kommenden-filmen-und-serien/ https://www.wihel.de/ein-epischer-marvel-trailer-zu-den-kommenden-filmen-und-serien/#comments Thu, 06 May 2021 10:55:40 +0000 https://www.wihel.de/?p=114176 Ein epischer Marvel-Trailer zu den kommenden Filmen und Serien | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Kurz nach meinem letzten Beitrag zu einem Marvel-Thema (dem Trailer zur kommenden Loki-Serie) hatte ich schon befürchtet, dass ich mal wieder sehr großen Quatsch geschrieben hätte – irgendwo las ich, dass es direkt im Anschluss an das Staffel-Finale von Falcon and the Winter Soldier mit dem nächsten Film bzw. der nächsten Serie weitergeht – dabei hab ich doch behauptet, dass wir uns erstmal wieder ein bisschen gedulden müssten.

Mittlerweile bin ich schlauer … und hab sogar Recht. Wobei das auch mit Glück zu tun hat, denn ursprünglich sollte es bereits am 30.04. mit dem nächsten Film um Black Widow weitergehen, was ja super in die Gesamtplanung gepasst hätte – aber so wie 2020 ist auch 2021 vor allem geprägt von Verschiebungen in Sachen Film.

Um es kurz zu machen: Statt es nahtlos mit Black Widow weitergeht und dann Loki in Serienform kommt, müssen wir jetzt einfach den Mai mal so durchhalten, machen dann mit Loki einfach weiter und Black Widow kommt dann … irgendwann. Ich will mich bei Filmen einfach nicht mehr festlegen, kommt ja schließlich auch keiner auf die Idee, dass das ständige Verschieben in einer Pandemie recht sinnfrei ist.

Quasi als kleiner Ersatz oder auch Appetit-Anreger hat Marvel noch mal einen recht epischen Trailer herausgehauen, bei dem quasi alle bereits bekannten (und vielleicht weniger bekannten) Infos zusammengefasst sind. Sprich, wann Black Widow kommt, welche Serien in den Startlöchern stehen und was uns prinzipiell mittelfristig erwartet.

Vom News-Gehalt eher ein bisschen dürftig – von der Aufmachung her aber mal wieder sehr gelungen. Als kleiner Marvel-Fanboy hatte ich jedenfalls an so mancher Stelle Gänsehaut:

The world may change and evolve, but the one thing that will never change: we’re all part of one big family.

Eigentlich wollte ich diesen Trailer hier geflissentlich übergehen, weil ich – warum auch immer – die Inhaltsangabe zuerst gelesen hab und dann schon gar keine Lust mehr auf den Klick auf den Playbutton hatte. Außerdem hat die Menschheit in den letzten Jahren wirklich genug Zombie-Filme ertragen und es spricht für sich, dass vor allem The Walking Dead ein erheblichen Anteil daran hat, dass Zombies einfach nicht mehr cool sind (wenn man mal bedenkt, dass The Walking Dead mal schuld daran war, dass Zombies wieder cool geworden sind … )

Und warum sollte es mir hier anders gehen also euch, insofern: Dave Bautista wird mit einer Gruppe Söldner beauftragt, aus einem Casino 200 Millionen Dollar zu holen. Dabei handelt es sich aber nicht wirklich um einen reinen Überfall, denn in dem Casino findet kein normaler Spielbetrieb mehr statt – stattdessen handelt es sich „um das Herz einer untoten Verseuchung“ und ist gespickt von Zombies.
Aber nicht normale Zombies, die eher dumm durch die Gegend wandern und einfach nur sinnlos fressen wollen – sondern kluge Zombies, die sich organisieren und komisch anziehen.

Ihr seht, nichts, was wir nicht schon mal irgendwo gesehen haben oder von Haus aus nach allem klingt, aber nicht nach etwas, bei dem es sich lohnt, Lebenszeit zu investieren. Da hilft dann auch nicht, dass Zack Snyder am Ruder war, wobei ich nach seiner Justice League-Nummer ohnehin nicht mehr viel auf diesen „Stempel“ geben würde.

Nein, es ist letztendlich einfach nur die Überraschung, dass hier auch Matthias Schweighöfer mit von der Partie ist. Keine Ahnung, wie es dazu kommen konnte und ob das jetzt cool oder nur ein weiterer Beweis für die Sinnlosigkeit des Films ist – ich war dennoch überrascht. Vor allem auch davon, dass Schweighöfer scheinbar ganz gut an Körpermasse zugelegt hat.

Mit dabei sind unter anderem Dave Bautista, Ella Purnell, Matthias Schweighöfer, Hiroyuki Sanada, Omari Hardwick, Ana de la Reguera, Theo Rossi und Huma Qureshi.

Am 21.05.2021 soll das Ding dann auf Netflix erscheinen. Ein Schelm wer da sauer über die neuerliche Gebührenerhöhung von Netflix ist und hier einen Zusammenhang sieht …

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Günther Oettinger zu Gast bei Chez Krömer https://www.wihel.de/guenther-oettinger-zu-gast-bei-chez-kroemer/ https://www.wihel.de/guenther-oettinger-zu-gast-bei-chez-kroemer/#comments Mon, 19 Apr 2021 10:05:14 +0000 https://www.wihel.de/?p=113387 Günther Oettinger zu Gast bei Chez Krömer | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Wir alle kennen sie: Menschen, die man einfach nur kurz sehen muss und die einem abgrundtief und unumstößlich unsympathisch sind. Ich hab mich nie weiter damit beschäftigt und habe auch nicht vor das zu tun, werde so aber auch nie herausfinden, warum das bei diesen Menschen so ist. Gut möglich, dass das irgendwelche Energien und Schwingungen sind, die von denen ausgehen, vielleicht ist es aber auch nur pure Oberflächlichkeit – aber ich finde einfach alles, wirklich alles an Günther Oettinger unsympathisch. Und ja, da ist sein fieses Grinsen ganz weit mit vorn dabei, wenn es um die Ursachenforschung geht.

Ich bin sogar regelrecht erstaunt gewesen, als ich mitbekommen hab, dass es Günther Oettinger überhaupt noch gibt, denn wenn wir mal ehrlich sind: Der Mann einfach nichts gerissen. Absolut gar nichts. Außer einer ganzen Schiffsladung voll an Merkwürdigkeiten in Bezug auf die Behandlung von Lobbyisten … und der Anwendung der englischen Sprache. Aber gerade über Letzteres macht man sich nicht lustig, wenn man es selbst nicht gut kann … man muss aber auch nicht viel können, um es besser als Oettinger zu machen.

Und genau dieser Oettinger war zuletzt Gast bei Chez Krömer, was gleich in mehreren Aspekten so manch Bemerkenswertes mit sich brachte.

Nachdem die 3 Staffel mit Teddy Teclebrhan endete und die neue Staffel mit Torsten Sträter und somit mit Freunden von Krömer begann, dachte ich schon, dass es das war mit der Bissigkeit. Freunde grillt man nicht, mit Freunden schnackt man und gerade die Sendung mit Sträter war einfach nur grandios. Auch die nächste Episode mit Karl Lauterbach war zwar unterhaltsam, aber ein Karl Lauterbach ist halt auch kein Arsch.

Zum Glück ging es dann mit Frauke Petry in alter Manie weiter und ich kann nur sagen: Was für ein unfassbar widerwärtiger Mensch diese Frau ist. Und wie unfassbar schade es ist, dass sie das nicht weiß. Oder vielleicht weiß sie es doch, was die Sache halt nur noch schlimmer macht.

Und mit Oettinger geht es nun eben weiter und ja, den Mann darf man einfach fertig machen (übrigens genau wie Petry), weil er es einfach nicht anders verdient hat – wie nicht zuletzt der eine oder andere Moment beweist, in dem die Stimmung hart zu kippen droht. Sieht man unter anderem daran, dass Oettinger durchaus den nötigen Respekt bei der Ansprache seines Gegenübers vergisst:

Chez Krömer” öffnet auch 2021 seine Tür zum Verhörraum. Der scheint gemütlicher, als er ist. Im abgewetzten Amtsstuben-Flair ist Kurt Krömer Gastgeber und Unruhefaktor zugleich. In dieser Folge ist Günther Oettinger zu Gast.

Vielleicht geht es nur mir so, aber Günther Oettinger ist nicht nur unfassbar unsympathisch – der Mann und alles an ihm wirkt einfach unglaublich falsch und aufgesetzt. Ausnahmslos. Schlimm, diese Form von Mensch.

Wir alle kennen sie: Filmfehler. Im Grunde gibt es eigentlich keinen Film, der nicht irgendwo einen Filmfehler hat, sei es nun veränderte Frisuren oder plötzlich anders positionierte Dinge im Film-Set – es gibt immer irgendeinen Dödel, der unbedacht etwas kurz mal bei Seite stellt, während die Kameras nicht laufen und am Ende weiß keiner mehr, wie es eigentlich vorher war.

Lässt sich halt nur schwer vermeiden, zumal ja so ein Film ohnehin recht komplex ist und aus einer Vielzahl an Details besteht. Aus mittlerweile dermaßen vielen Details, dass wir als Zuschauer nicht ansatzweise erahnen können, welche das überhaupt sind. Allein wenn man sich mal überlegt, wie viel Aufwand und Arbeit in eine Szene gehen kann, die am Ende nur ein paar wenige Sekunden vom Gesamtwerk ausmacht. Aber weiß ja auch keiner, ob es nicht genau die Schlüsselszene ist, die den Zuschauer dazu bringt, den Film als den besten Film aller Zeiten zu sehen.

Und genau deswegen muss man halt nahezu alle Szenen so behandeln, als sei es die eine entscheidende Szene. Was halt noch mal schwerer wird, wenn man ganz nebenbei Naturgesetze dafür aushebeln muss und eines der eher schwierigeren ist: Spiegelnde Oberflächen geben das Preis, was vor ihnen passiert. Was halt doof ist, wenn man einen Film macht, denn die wohl wichtigste Regel bei Filmen überhaupt lautet: Niemand soll die Kamera sehen.

Auf der anderen Seite und vielleicht auch gerade deswegen: Schafft man es, Spiegel so einzusetzen, wie wir sie aus der Realität kennen, aber gleichzeitig die Kamera verschwinden zu lassen, kann das unglaublich cool wirken. Nicht cool im Sinne von „nur deswegen ist das der beste Film aller Zeiten“, aber unterbewusst nehmen wir als Zuschauer eben doch war, dass da was komisch ist – quasi in dem es halt ganz normal ist wie im realen Leben.

Wie gesagt, teils super aufwendig, aber auch spannend zu sehen, zu welchen Tricks dabei gegriffen werden:

Mal schauen, wann wir zu den gleichen Mitteln für unsere Win-Compilation greifen …

So langsam scheint Marvel mit Filmen und Serien immer mehr in Richtung Omnipräsenz zu wandern – für die einen wahrscheinlich langsam nervig werdend, aber ich find das bekanntermaßen gar nicht mal so schlecht. Scheint auch eine ganz gute Strategie zu sein in einer Zeit, in der das mit den Kinofilmen nicht so wirklich klappt und auch alles schon mehrfach verschoben werden musste. Zumindest aus meiner Sicht macht Marvel auch hier viel richtig – wie gefühlt alles, was sie anfassen.

Und so gibt es mittlerweile seit ein paar Tagen auch einen neuen Trailer zum kommenden Black Widow-Film, der wohl auch der finale Trailer ist – weiß man aber nicht genau, weil … warum nicht noch mal einen bringen, wenn wieder irgendwas verschoben werden muss?

Mittlerweile ist dann auch klar, dass Natasha Romanoff gegen den Taskmaster in den Kampf zieht, was eigentlich eine recht witzige Vorstellung ist, wenn man beim Taskmaster an die Show mit Greg Davies und Alex Horne denkt.
Ist aber natürlich nicht so, beim Taskmaster handelt es sich eher um einen Gegenspieler, der die Kampfkünste seiner Gegner nachahmt, was ja allgemein eine gute Strategie ist – kennen wir bereits aus diversen Spielen.
Und damit das Ganze auch die richtige Prise Moral bekommt, muss Black Widow sich mehr oder weniger ihrer dann doch recht dunklen Vergangenheit stellen – bekommt aber Unterstützung von ihren Ersatzeltern Alexei Shostakov und Melina Vostokoff, sowie ihrer Kollegin Yelena Belova.

Finde übrigens, dass Black Widow als Rolle in all den Marvel-Filmen stark unterschätzt wird – denkt einfach mal drüber nach, in wie vielen Filmen sie Auftritte hatte und wie das mit Endgame ausgegangen wäre, wäre sie nicht dabei gewesen.

Mit dabei sind unter anderem Scarlett Johansson, Florence Pugh, David Harbour, Rachel Weisz, O. T. Fagbenle, William Hurt, Ray Winstone und Michelle Lee (II).

Erscheinungsdatum ist aktuell der 09.07.2021 – entweder in Kinos, die dann eben offen sind oder direkt bei Disney+ via VIP-Zugang.

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Trailer: Loki https://www.wihel.de/trailer-loki/ https://www.wihel.de/trailer-loki/#comments Wed, 07 Apr 2021 06:06:11 +0000 https://www.wihel.de/?p=112914 Trailer: Loki | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Ich war ja anfänglich ein bisschen enttäuscht von Wanda Vision – die ersten beiden Folgen in schwarz-weiß und dann diese komischen Serien-Parallelen … das war schon sehr absurd, aber gerade diese kleinen Unstimmigkeiten gegen Ende jeder Folge und der unbändige Glaube daran, dass Marvel da schon irgendeinen Plan hat, haben mich dann doch weiterschauen lassen.

Und das war gut, denn die Serie war auch trotz ihrer Kürze am Ende wirklich sensationell gut und irgendwie erfrischend und dennoch marvel-esk – wie ein langer Kinofilm. Natürlich hat auch dazu beigetragen, dass Marvel es mittlerweile unfassbar gut versteht, Filme und Serien miteinander zu verknüpfen, aber dennoch auch genug Spielraum für eine gewisse Eigenständigkeit zu lassen. Und das wir am Ende mit Wanda einfach die Phasen der Trauer durchlebt haben (halt ein bisschen heftiger, weil halt Superkräfte und so), rundet die ganze Sache nur noch ab.

Es dauerte dann auch nicht lange, bis Falcon und der Winter Soldier ihre Premiere feierten und ein bisschen hab ich schon gehofft, dass Marvel einfach dauerhaft Content liefert, halt nun auch einfach Serien bis zum nächsten großen Kinofilm. Begrüße ich natürlich sehr, gerade weil auch die ersten Folgen der zweiten Serie qualitativ großartig sind und zu unterhalten wissen – mir ist aber auch klar, dass der Plan recht ambitioniert wäre und wohl nur Wunschdenken ist.

Oder etwa nicht? Ganz vielleicht nicht, zumindest werden könnten die Pausen zwischen den Marvel-Projekten deutlich kürzer werden. Bei Falcon und dem Winter Soldier sind – keine Gewähr, ich bin alt und dumm – 6 Folgen geplant, 3 haben wir bereits hinter uns, das Ende naht also bald wieder. Und dann müssen wir uns gar nicht so lange mit uns selbst begnügen, denn am 11. Juni startet direkt die nächste Serie: Loki.

Dazu gibt es auch einen neuen Trailer, der ein bisschen mehr Infos zur Story liefert:

Dürfte die Wenigsten überraschen: Auch das finde ich schon wieder sehr großartig und freu mich schon jetzt drauf. Wobei ich auch sagen muss: Loki als „Guter“ … da hab ich mich schon bei den Comics ein wenig schwer getan, immerhin hat er Agent Coulson umgebracht …

Ich jammer ja immer gern mal, dass das mit den Serien mittlerweile wirklich schwierig ist – zu viel Einheitsbrei, keine wirklichen Leuchtturmprojekte weit und breit zu sehen und man vergeudet mehr Zeit damit, irgendwas zu suchen, als es dann tatsächlich zu schauen. Dazu eine ganze Armada an Streaming-Diensten, die alle bezahlt werden wollen und keiner bietet so wirklich das Rundum-Sorglos-Paket, was am Ende schon mal gut ins Geld gehen kann – gerade wenn man mehr als 2 oder 3 Anbieter nutzt (ich sprech da aus Erfahrung, kann mich aber auch nicht dazu durchringen, auf einen zu verzichten). Und doch hatte ich letzte Woche gut zu tun in Sachen Serien- und TV-Konsum.

Das Problem: Zwei Sachen davon haben schon wieder mit dem Staffelfinale aufgewartet, sodass ich mal wieder von 100 auf irgendwas um die 10 (was auch immer) runtergedrosselt werde, weil halt nächste Woche kein neues Futter bereit steht. Das sollten die Programmchefs wirklich mal besser timen – dass immer der ganze gute Kram gebündelt auf einmal kommt, artet teils schon in Arbeit aus.

Ich will aber gar nicht meckern, denn neues Serien-Futter zieht am Fernseh-Himmel auf und auch wenn es sich hier um einen vergüteten Beitrag handelt, ich bin wirklich dankbar für die Empfehlung – das sieht einigermaßen modern, unterhaltsam und doch nicht zu schwer aus (hatten wir neulich erst wieder und irgendwie ist das nicht cool, wenn man eine Serie nicht weiterschauen will, weil die Handlung einfach zu deprimierend ist).

Die Rede ist von Resident Alien, einer neuen Dramedy auf SYFY und damit ist dann auch schon garantiert, dass das nicht zu deprimierend werden kann. Zumal ich Dramedies mittlerweile sehr lieb gewonnen hab. Aber worum geht es konkret?

Letztendlich um einen Außerirdischen, der in der amerikanischen Kleinstadt Patient gelandet bzw. besser gesagt abgestürzt ist. Und wie sich das für Aliens gehört: Die wollen natürlich die Menschheit auslöschen, was aber nun mal nicht leicht ist, wenn man mit seinem Ufo abstürzt und dann auf sich allein gestellt ist. Hinzu kommt, dass die Bewohner der Stadt ziemlich verschroben sind und besagter Außerirdischer sich auch noch als Arzt Harry Vanderspeigle getarnt hat – der dann von der Polizei für einen Mordfall zu Rate gezogen wird.

Es passiert, was halt meistens passiert, wenn Außerirdische länger mit Menschen Kontakt haben: Sie merken, dass wir vielleicht doch nicht ausgelöscht werden sollen – wobei das natürlich auch nur unser Wunschdenken sein kann. Spielt für diese Serie aber auch keine Rolle, denn sowohl Trailer als auch die kleine Sneak Peek sehen recht vielversprechend aus:

Und hier schon mal ein kleiner Einblick:

Mit dabei sind unter anderem Alan Tudyk, Sara Tomko, Corey Reynolds, Alice Wetterlund, Levi Fiehler und Judah Prehn.

Und los geht es bereits ab dem 08.04 auf SYFY, neue Folgen erscheinen dann jeweils wöchentlich jeden Donnerstag. Ich werd da wohl öfter mal reinschauen – eine zweite Staffel ist auch schon bestellt, scheint also wirklich gut zu sein. Mehr Infos zur Serie gibt es hier.

Wie bereits irgendwo gesagt (so langsam fangen alle Beiträge gleich an oder?), wir haben Kurt Krömer für uns (wieder)entdeckt und suchten seit ein paar Tagen immer mal Videos hauptsächlich von ihm, aber auch mit ihm weg – vor allem weil unser Frühstück mehr Zeit braucht, als die Regionalnachrichten in Anspruch nehmen.

Die zwei Stunden mit Gregor Gysi haben wir mittlerweile auch durch, allerdings ging es hier weniger darum, dass Kurt Krömer irgendwen grillt, stattdessen erfährt man mal ein bisschen mehr von dem Mann hinter der Kunstfigur. Nicht super spektakulär, aber dennoch interessant, sofern man ein bisschen mehr über ihn wissen will.

Mit den alten Folgen von Chez Krömer sind wir allerdings auch alsbald durch, sodass es langsam eng wird in Sachen Humor-Futter – das übliche Problem, was man halt immer bekommt, wenn man Dinge einfach durchsuchtet.

Aber auf Krömer ist Verlass und so tauchte diese Woche ein neue Ausgabe zu Chez Krömer auf, zu Gast: Karl Lauterbach.

Okay, das ruft jetzt nicht wirklich Begeisterungsstürme hervor, gerade weil Karl Lauterbach in letzter Zeit in gewisser Weise omnipräsent ist und eigentlich immer nur am Jammern ist, auf der anderen Seite muss man aber auch sagen: Der Mann hat ja Recht. Und überhaupt gilt ja weiterhin: Don’t shoot the messenger.

Dennoch, als mich Line gefragt hat, was ich zu Karl Lauterbach denke, war es eben genau das: Er nervt mich, aber er hat ja Recht.

Und abgesehen von seinem ständigen Gewarne und Gejammer scheint der Mann nicht viel falsch gemacht zu haben in seiner bisherigen Karriere (oder hat sich zumindest nicht erwischen lassen), sodass das typische Grillen bei Chez Krömer dieses Mal auf ziemlicher Sparflamme stattfand. Dennoch sehenswert:

“Chez Krömer” öffnet auch 2021 seine Tür zum Verhörraum. Der scheint gemütlicher, als er ist. Im abgewetzten Amtsstuben-Flair ist Kurt Krömer Gastgeber und Unruhefaktor zugleich. In dieser Folge ist Prof. Dr. Karl Lauterbach (SPD) zu Gast.

Hoffen wir dennoch, dass Karl Lauterbach auch bald mal wieder Unrecht hat. Im positiven Sinne natürlich.

Wie so ziemlich alle DC-Superhelden-Filme (abgesehen von der Dark Knight-Reihe natürlich) war auch Suicide Squad jetzt nicht gerade ein Kracher – vor allem weil Jared Leto als Joker einfach eine unfassbare Fehlbesetzung ist, da hat auch der überraschende Auftritt am Ende von Zack Snyders Justice League so rein gar nichts geändert.

Aber immerhin gab es mal den einen oder anderen Witz und auch Will Smith hatte mal wieder was zu tun. Ich würd sogar sagen: es war einer der besten Filme aus dem DC-Universum, was ihn aber noch lange nicht gut macht. Immerhin: Damit kann man eine Fortsetzung begründen und genau die gibt es auch.

Wobei, eigentlich gibt es die nicht, denn „The Suicide Squad“ ist ein bewusst gewählter Name, denn hier handelt es sich um sowas wie einen Soft-Reboot. Das neue Suicide Squad soll deutlich mehr in Richtung Guardians of the Galaxy gehen und sich selbst nicht allzu ernst nehmen.

Das merkt man dem Trailer dann auch an, aber es zeigt auch direkt wieder das ganze Problem all dieser DC-Filme: Sie wollen genauso (cool) sein wie die Marvel-Streifen, was halt ganz großer Quatsch ist, denn die Marvel-Streifen gibt es ja schon – da braucht es keine schlecht gemachten Kopien.

Gut möglich, dass das auch Will Smith so sieht, denn der ist nämlich nicht mehr mit von der Partie (angeblich aus Termingründen, aber wir alle wissen mittlerweile, dass das nur eine billige Ausrede ist).

Check out the trailer for James Gunn’s The Suicide Squad, the heavily rated R remake of 2016’s Suicide Squad, the DC film that puts together the most dangerous incarcerated super-villains to form a defensive task force.

Mit dabei sind unter anderem Margot Robbie, Viola Davis, Joel Kinnaman, Jai Courtney, Idris Elba, John Cena, David Dastmalchian und Daniela Melchior.

Erscheinungsdatum soll wohl der 05.08.2021 sein. Und zumindest auf irgendeinem Streamingdienst würd ich mir den durchaus gern anschauen. Vielleicht klappt es ja doch mit einem erfolgreichen Reboot.

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Die Schönheit in Filmen von Quentin Tarantino https://www.wihel.de/die-schoenheit-in-filmen-von-quentin-tarantino/ https://www.wihel.de/die-schoenheit-in-filmen-von-quentin-tarantino/#comments Thu, 25 Mar 2021 15:06:15 +0000 https://www.wihel.de/?p=112406 Die Schönheit in Filmen von Quentin Tarantino | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Am Wochenende hab ich mir dann auch mal den Justice League-Film von Zack Snyder angeschaut – ein 4-Stunden-Monster, bei dem ich ganz am Anfang dachte, dass das ein ziemliches Nonsens-Projekt ist, weil halt Filme einfach noch mal machen, nachdem sie „kurz“ vorher erschienen sind … das schreit förmlich nach „Wir brauchen einfach noch mehr Geld“. Ähnlich sehe ich übrigens auch den Re-Release von Avatar – war doch auch nur eine Nummer, um Endgame wieder von Platz 1 der meistgesehenen Filme zu stoßen.

Tatsächlich steckt aber bei Justice League ein bisschen mehr dahinter, denn Zack Snyder hat den Film ursprünglich angefangen, aber nicht zu Ende gebracht. Entsprechend sind dann auch Argumente in Richtung „So hätt ich das aber nicht gemacht“ und „Ich mach das jetzt einfach noch mal und in besser“ ein bisschen mehr valide als sonst – ob das aber wirklich besser geworden ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich kann es auch nach dem Film nicht wirklich beurteilen, ist halt wirklich ein ziemlich anderer Film, der aber auch in der neuen Version nicht den Makel los wird, dass er wie Marvel sein will, aber eben nicht wie Marvel ist. Liegt aber auch einfach in der Natur der Sache – du kannst mit einem Film nicht das Aufholen, was andere über Jahre detailreich aufgebaut haben, selbst wenn der Film 4 Stunden geht.

Ich kann nicht mal behaupten, dass der Film sonderlich anders aussah. Klar, neu gedrehte Szenen und Superman trägt warum auch immer plötzlich schwarz … aber generell ist das optisch … schwierig. Ich kann mich zumindest an keine Szene erinnern, die nach besonders viel Mühe fürs Auge und für die Stimmung aussah.

Ganz anders ist da schon Tarantino, wobei der Vergleich hinkt, weil halt Zack Snyder vs. Tarantino genauso ist wie Äpfel mit Klemmbausteinen zu vergleichen. Kann man beides essen, hat aber nicht wirklich etwas gemeinsam.

Und wir alle wissen ja, dass Tarantino eben auch großartige Bilder und Einstellungen wichtig sind. Sicherlich auch ein Grund warum Tarantino eben ein deutlich anderes Standing hat als ein Zack Snyder:

Schaut euch Justice League trotzdem mal an – ist ja schließlich nicht so, als hätten wir gerade besonders viel zu tun.

Wer sein Tun und Schaffen gerade auf Instagram ein bisschen länger verfolgte, weiß auch, dass Fynn Kliemann irgendwann eine Zeit lang versucht hat, mit Netflix etwas auf die Beine zu stellen. Die Dokumentation zu seinem zweiten Album wäre dafür eigentlich ein guter Aufhänger gewesen – aber wir alle wissen auch, dass Netflix damals keinen Bock hatte und Kliemann dann, typisch für ihn, einfach selbst was auf die Beine gestellt hat – was immerhin och den Vorteil hatte, dass pandemie-bedingt geschlossene Kinos noch ein wenig unterstütz werden konnten.

Und wir wissen auch: Es hat ja dann doch noch mit Netflix geklappt, denn seit letzter Woche ist eine andere Doku mit Kliemann dort verfügbar und erzählt die Story, wie er zusammen mit Olli Schulz ein Hausboot gekauft und flott gemacht hat. So mal ganz nüchtern ausgedrückt.

Man könnte auch sagen, dass Olli Schulz Fynn Kliemann dazu verhaftet hat, das Hausboot von Gunter Gabriel zu kaufen und umzubauen – und sich damit in ein sowohl nervliches als auch finanzielles Abenteuer zu begeben, dass wohl jeder von uns mehr als einmal abgebrochen hätte.

Wobei man eigentlich genauso gut sagen könnte: Von dem Hausboot von Gunter Gabriel blieb nicht mehr viel übrig – wenn ich das richtig verstanden hab, eigentlich nur das Dach und selbst da bin ich mir nicht mal so sicher. Ein absolut übertriebenes Projekt, dass man mit Vernunft (und Verstand) nicht wirklich erklären kann.

Aber auch eine schöne Doku, die man sich in 4 Folgen mal gönnen kann, gern auch an einem Abend, so wie wir es getan haben. Und danach empfehle ich gern noch die Outtakes, die es mittlerweile auf YouTube gibt.

Zwei Männer, ein Boot und viel zu viele Rechnungen… Das ist keine mathematische Formel, sondern das Rezept für garantiertes Chaos. Und wie chaotisch es war, seht ihr hier. Videomaterial via Bernd Hermes.

Das Hausboot mit Olli Schulz und Fynn Kliemann, jetzt auf Netflix.

Schon schön geworden. Die komplette Doku gibt es direkt hier.

Vor ein paar Wochen haben Line und ich endlich das angefangen, was wir uns eigentlich schon seit letztem Jahr vorgenommen haben: Alle Marvel-Filme nacheinander zu schauen. Doch zwei Einschränkungen gibt es zum ursprünglichen Plan dann doch:

Wir schauen sie nicht direkt alle nacheinander, denn so viel Zeit muss man ja erstmal aufbringen und dafür jetzt extra Urlaub nehmen, ist dann doch ein bisschen zu viel. Stattdessen haben wir jetzt eine Standard-Auswahl, wenn wir mal wieder nicht wissen, welchen Film wir schauen sollen, weil ja nach wie vor nur mittelprächtige Kost auf den Streaming-Anbietern zur Verfügung steht.

Und wir lassen den Hulk-Film mit Edward Norton weg. Der gehört ja eigentlich auch dazu, aber ist einfach unfassbar schlecht und scheiße, dass ich es gar nicht so recht glauben kann, dass ich den zwei Mal gesehen hab.

Das wars dann aber auch mit den Kompromissen und für mich ist sogar ein bisschen was Neues dabei, denn wir gucken die Filme in chronologischer Reihenfolge – hab ich so auch noch nicht gemacht und das, obwohl ich jeden Film mindestens schon drei Mal gesehen hab.

Somit wird auch klar, dass ich die Filme wirklich sehr mag, was ja durchaus Kontroversen auslöst und eigentlich nur davon getoppt werden könnte, wenn jemand sagt, dass er die DC-Filme viel mehr mag. Weil … die sind halt doch schon sehr kacke und wollen immer so sein wie Marvel, sind es aber nicht, weil sie halt nicht Marvel sind. Und weil sie vermutlich einfach niemals diesen Aufwand und Herzblut betreiben, den Marvel nun mal betreibt.

Sieht man unter anderem auch an dem nachfolgenden Video, das zeigt, wie weit Marvel eigentlich bei seinen Filmen in die Zukunft plant. Das allein ist schon mehr als beeindruckend, viel beeindruckender ist da aber noch, dass das ja am Ende auch alles so gekommen ist, wie sie das geplant haben. Wobei … hinterher kann man das ja immer behaupten und dann kurz vorher fix die Pläne so drehen, als ob es dann so aussieht als … nee, glaub ich nicht:

Viel mehr glaub ich lieber, dass die einfach Bock auf ihren Job haben und wissen, wie gute Filme gehen.

Mortal Kombat ist eigentlich der perfekte Beweis, dass auch ich mich so manchem Hype nicht entziehen kann. Sowohl bei der 10. Ausgabe und der 11. Ausgabe des Videospiels lass ich mich nicht nur von den Trailern und den ersten Gameplay-Videos anstecken, sondern hab das Spiel auch kurz nach Veröffentlichung auf meine Platte geschmissen.

Und ich weiß ganz ehrlich nicht warum. Klar, grafisch ist das schon nicht verkehrt und kurzzeitig bringt das natürlich auch Spaß, gerade wenn man mal ein bisschen Frust ablassen will. Aber Line hat zum Beispiel halt so gar keinen Sinn für dieses Genre, was bedeutet, dass ich es alleine zocken muss. Das Spielprinzip an sich bietet auch nicht gerade sonderlich viel Abwechslung und die Story … davon fangen wir am besten auf gar keinen Fall an.

Insofern macht es aus meiner Sicht auch nur sehr bedingt Sinn, dass man auch nur über einen Mortal Kombat-Film nachdenkt. Was ich dabei allerdings komplett verdrängt hab: Den gab es ja sogar schon mal. 1995 kam der raus und zeigt aktuell eine IMDb-Wertung von 5,8 – in gewisser Weise bestätigt das also meinen initialen Gedanken.

Aber ich hab auch keine Ahnung und deswegen wird es auch in diesem Jahr einen Mortal Kombat-Film geben, natürlich mit ebenso bekloppter Story wie die Videospiel-Vorlage. Denn darin geht es um den bereits seit Jahrhunderten schwelenden Krieg zwischen der Outworld und der Menschheit. Der wird aber nicht einfach irgendwo als Schlacht ausgetragen, nein, im Zentrum steht ein mystisches Turnier. Und wer das 10 Mal gewinnt, der gewinnt auch den Krieg, was so viel bedeutet wie: Wenn die Outworld gewinnt, übernimmt der fiese Shang Tsung das Ruder.
Und ehrlicherweise sieht das gar nicht mal so gut aus, denn seine Schergen haben bereits 9 Mal gewonnen …

Mit dabei sind unter anderem Joe Taslim, Josh Lawson, Lewis Tan, Jessica McNamee, Tadanobu Asano, Mehcad Brooks, Ludi Lin und Chin Han.

Kinostart ist aktuell der 08. April 2021, aber wir alle wissen ja, darauf ist im Moment eher wenig Verlass.

Und so ganz prinzipiell … kann man dafür vermutlich auch einfach warten, bis es den irgendwo zum Streamen gibt.

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Trailer: Justice League – The Snyder Cut https://www.wihel.de/trailer-justice-league-the-snyder-cut/ https://www.wihel.de/trailer-justice-league-the-snyder-cut/#comments Tue, 16 Feb 2021 07:08:47 +0000 https://www.wihel.de/?p=110753 Trailer: Justice League – The Snyder Cut | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Mittlerweile kann ich nicht mal mehr sagen, dass es langsam aber sicher dazu kommt, dass wir unter der Kino-Flaute leiden – wir sind schon mittendrin im Dilemma. Wurde wieder besonders deutlich, als Line und ich am Wochenende abends einen Film schauen wollten und die hiesigen Streaming-Dienste abgegrast haben.

Alles schon irgendwie gesehen, entweder zu oft oder bereits wissen, dass der Film schlecht ist – oder dann doch nicht gesehen, aber auch absolut nichtssagend vom Namen her, dass wir das Risiko gar nicht erst eingehen wollten. Wir schauen eh schon selten zusammen Filme und dann soll der doch bitte auch eine gewisse Sicherheit mit sich bringen, dass er uns beide unterhält.

Am Ende sind wir dann bei Captain Marvel hängen geblieben, denn den hatte Line noch nicht gesehen … ich damit dann zum vierten Mal. Immerhin kann man Marvel öfter schauen, bevor auch die so richtig langweilig werden.

Böse Zungen ziehen auch ein anderes Beispiel heran: Justice League. Passt gerade ganz gut zu meinem Marvel-Beispiel, denn Justice League sollte ja das Avengers von DC werden, ist aber genauso auf die Fresse gefallen, wie alle anderen DC-Filme auch. Nicht, dass ich den einen oder anderen auch schon mehr als einmal gesehen hätte, aber es ist einfach um ein Vielfaches schlechter.

Eine zusätzliche Besonderheit bei Justice League: Angefangen hat den Film Zack Snyder, vollendet aber wurde er von Joss Whedon, wobei vollendet nicht ganz stimmt, denn der brachte auch gleich ein neues Skript mit und es entstand trotz der beinahe schon 3,5 fertigen Stunden ein nahezu neuer Film.

Mittlerweile arbeitet Snyder aber fleißig an seiner Version und wenn man so will, könnte man auch einfach sagen: Mittlerweile steht es so schlecht um die Filmindustrie, dass sie Filme einfach ein zweites Mal veröffentlichen.

Der neue Trailer zum Snyders-Cut zeigt aber, dass es sich hier tatsächlich um einen mehr oder weniger neuen Streifen handelt und das der halt dann doch ganz anders aussieht, was Whedon da ursprünglich fertiggestellt hatte:

Mit dabei sind unter anderem Ben Affleck, Henry Cavill, Gal Gadot, Jason Momoa, Ezra Miller, Ray Fisher, Amy Adams und Amber Heard.

Ab dem 18. März soll der Film dann auf HBO Max erscheinen, scheinbar als Miniserie, u.a. weil sich der Film auch auf 4 Stunden verlängert.

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YouTube-Empfehlung: Taskmaster https://www.wihel.de/youtube-empfehlung-taskmaster/ https://www.wihel.de/youtube-empfehlung-taskmaster/#comments Thu, 11 Feb 2021 15:29:37 +0000 https://www.wihel.de/?p=110558 YouTube-Empfehlung: Taskmaster | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Irgendwann letztes Jahr hat Bloggerkollege Maik über Taskmaster gebloggt und etwas von Aufgaben erzählt. Hätte normalerweise nicht meine Aufmerksamkeit erregt, denn wir alle wissen ja, wie das ist, wenn irgendwelche F-Promis im Fernsehen irgendwelche Dulli-Aufgaben erledigen müssen. Das ist halt selten lustig, was sowohl an den Promis als auch an den Aufgaben liegt.

Er hat aber öfter schon mal an anderer Stelle Taskmaster erwähnt und Maik ist nun auch nicht gerade jemand, der mit Kritik bei Film und Fernsehen sparsam umgeht. Bedeutet im Umkehrschluss also: Wenn er etwas okay findet, ist es meistens gut und wenn er etwas gut findet, ist es meistens großartig. Und Taskmaster fand er gut, wenn nicht sogar sehr gut.

Also reingeschaut und direkt hängen geblieben. So sehr, dass es mir auch unfassbar egal war, dass die Serie ausschließlich auf Englisch verfügbar ist und ich sowas eigentlich immer meide, weil man sich dauerhaft konzentrieren muss, um auch wirklich alles zu verstehen.

Das Prinzip ist relativ einfach: 5 Comedians (später auch der eine oder andere Schauspieler) bekommen diverse Aufgaben gestellt, die sie möglichst kreativ, schnell oder auch lustig lösen müssen. Der Taskmaster bewertet anschließend die Lösungen, verteilt Punkte und am Ende wird abgerechnet, wer sowohl die aktuelle Ausgabe als auch alle Ausgaben einer Staffel gewonnen hat.

Klingt nach einem Prinzip, dass auch in Deutschland funktionieren könnte – wird es aber nie, weil unsere Promis und Comedians einfach zu schlecht sind. Denn was es dafür vor allem braucht: Grips und die Fähigkeit, über sich selbst lachen zu können.

Ich gebe aber auch zu, allein vom Erzählen versteht man nur bedingt, wie großartig die Show ist, daher nachfolgend eine kleine subjektive Auswahl der besten Ausgaben:

Jon Richardson, Katherine Ryan, Richard Osman, Joe Wilkinson and Doc Brown race to get all the shopping into the shopping trolley on the other side of the river.

Iain, Joe, Lou, Paul and Sian have to get as close to Alex as possible in 10 second gaps, without him seeing them.

Joe Lycett, Noel Fielding, Lolly Adefope, Hugh Dennis & Mel Giedroyc make the most exotic sandwich they can. Follow by a secret bonus task…

A very controversial Taskmaster ruling over who throws a potato in a golf hole the fastest.

Doc Brown, Joe Wilkinson, Jon Richardson, Katherine Ryan and Richard Osman compete to build the highest bridge for a potato.

Erklärt sich natürlich von selbst, dass wir mittlerweile alle 10 Staffeln durchgesuchtet haben. Und deswegen mittlerweile auch im Besitz eines VPNs allein dafür sind, weil nicht alle Staffeln auf YouTube verfügbar sind (aber nach und nach wieder aufgestockt werden).

Klare Anguck-Empfehlung also.

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Trailer: Der Spion https://www.wihel.de/trailer-der-spion/ https://www.wihel.de/trailer-der-spion/#comments Tue, 09 Feb 2021 07:02:52 +0000 https://www.wihel.de/?p=110479 Ich denke, wir sind uns alle einig darin, dass Filme mit Spionen und dem kalten Krieg als Setting schon lange eine alter Hut sind – aber scheinbar ist es wie Unkraut, das vergeht einfach nicht. Und gerade in der heutigen Zeit, wo Feine gar nicht mehr klar identifizierbar sind und alles irgendwie im Schatten (oder halt Internet) stattfindet, sehnt sich vielleicht der eine oder andere an die gute alte Zeit zurück, in denen die Verhältnisse immerhin klarer waren.

Gestern hatte ich mich mal wieder ein bisschen über das Angebot bei Netflix ausgelassen und es ist sicherlich auch keine Überraschung, dass die Geschichte, die ich dort erzählt hab, damit abschließt, dass wir einfach wieder Sherlock angefangen haben. Schon dutzende Male gesehen und eigentlich auch schon in die Jahre gekommen – aber da weiß man wenigstens, was man hat und es ist ja nach wie vor verdammt gut.

Außerdem Benedict Cumberbatch. Fieser Nachname, aber unglaublich guter Schauspieler, bei dem ich durchaus behaupten kann, dass ich bisher keinen Film mit ihm gesehen hab, der nicht gut war. Allerdings: Allzu viele Filme mit ihm hab ich jetzt auch noch nicht gesehen.

Insofern ist es gleich doppelt gut, dass „Der Spion“ in den Startlöchern steht, denn auch dort spielt Cumberbatch mit und mimt den Vertreter Greville Wynne, der sich mit einem Geheimdienstoffizier der Sowjetunion anfreundet und nach und nach in das Spionagegeflecht der CIA, dem MI6 und eben der Sowjetunion gezogen wird.

Klingt nach einem Klassiker und somit eher wenig spannend, der Trailer macht aber tatsächlich Lust auf mehr. Und halt Cumberbatch, ne?

Mit dabei sind unter anderem Benedict Cumberbatch, Rachel Brosnahan, Jessie Buckley, Angus Wright, Merab Ninidze, Russell Balogh, Bern Collaco und Miles Richardson.

Kinostart ist aktuell der 15. April 2021, aber wir alle wissen ja, wie das gerade mit den Kinos so läuft.

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Trailer: Tribes of Europa https://www.wihel.de/trailer-tribes-of-europa/ https://www.wihel.de/trailer-tribes-of-europa/#comments Mon, 08 Feb 2021 11:03:04 +0000 https://www.wihel.de/?p=110420 Trailer: Tribes of Europa | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Am Wochenende war es wieder soweit, Line und ich saßen vor Netflix und haben den Großteil des Abends damit verbracht, etwas zu suchen, dass wir beide gucken wollten. Bei unterschiedlichen Geschmäckern ist das von Haus aus nicht einfach, aber mittlerweile sind Netflix und Co. einfach nur noch Suppen voller Mittelmäßigkeit oder „alter“ Sachen, die man schon viel zu oft gesehen hat.

Erst am Wochenende hab ich irgendwo gelesen, dass Netflix es wie kein anderer Service versteht, Filme und Serien auf ihre Massentauglichkeit beim Publikum zu testen und ihnen dann genau das vorzusetzen, was sie wollen. Das führt aber unweigerlich zu Langeweile und dann enden wir genau da, wo wir jetzt sind: Nichts gefällt mehr so sehr, dass man es unbedingt sehen will, weil alles irgendwie gleich ist.

Und am Ende darf sich Netflix dann für einen Shuffle-Modus feiern lassen, bei dem man als Zuschauer einfach das Fressen muss, was einem vorgesetzt wird. Innovation? Könnte man meinen, aber im Prinzip hat Netflix damit einfach nur das lineare Fernsehen erfunden. Also genau das, wovor wir alle mal zu Netflix geflüchtet sind – wie doof die Menschheit doch sein kann, erschließt sich in diesen Tagen besonders.

Aber vielleicht ist ja Tribes of Europa mal wieder dieser kleine Lichtfleck am Tunnel des Durchschnitts, wobei allein schon der Titel mit seinem verblödeten Denglish ziemlich bescheuert ist. Aber hey, Dark war ja auch ein ziemlicher Überraschungserfolg, zumindest in den ersten beiden Staffeln (in der dritten hat schließlich keiner mehr den Durchblick behalten können).

Man schreibt das Jahr 2074. Nach einer mysteriösen globalen Katastrophe herrscht Krieg unter den Tribes, die aus den Trümmern Europas hervorgegangen sind. Drei Geschwister vom friedfertigen Stamm der Origines – Kiano (Emilio Sakraya), Liv (Henriette Confurius) und Elja (David Ali Rashed) – werden von den anderen getrennt und sind fortan auf sich allein gestellt. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich in einem actiongeladenen Kampf um die Zukunft dieses neuen Europas ihren eigenen Weg zu bahnen.

Ich befürchte allerdings: Das wird großer Quatsch. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sogar behaupten, dass man hier sehr direkt an Dark anknüpfen will, es sich aber dabei so leicht wie möglich machen will und deswegen einfach Oliver Masucci wieder eingespannt hat.

Mit dabei sind unter anderem Henriette Confurius, Oliver Masucci, David Ali Rashed, Emilio Sakraya, Melika Foroutan, Igor Pecenjev, Klaus Tange, James Faulkner.

Ab 19. Februar geht es auf Netflix los und vielleicht hab ich ja auch einfach mit allem Unrecht und das wird gut. Zu wünschen wäre es.

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Trailer: Fukushima https://www.wihel.de/trailer-fukushima/ https://www.wihel.de/trailer-fukushima/#comments Mon, 25 Jan 2021 15:21:23 +0000 https://www.wihel.de/?p=109809 Trailer: Fukushima | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Zu den Katastrophen der jüngeren Vergangenheit gehört ohne Zweifel Fukushima und hat nicht ohne Grund die ganze Diskussion um Kernkraft und Energiegewinnung damit zumindest neuerlich angestoßen. Das Problem ist halt nur, dass der Großteil der Menschen eher dumm ist und dann eben gern auf den einfachen Weg geht und auf die altbewährten Methoden zurückgreift – Kohle und Öl. Natürlich ignorierend, wie scheiße das insgesamt doch ist.

Sieht man ja auch daran, dass trotz der aktuellen Lage noch immer Deppen aus CDU, FDP und sonstigen Parteien weiterhin ihre eigene Meinung über wissenschaftliche Fakten stellen – und so erneut bzw. andauernd weiter fordern, dass der Lockdown spätestens Ende Februar beendet werden muss, weil das ja so alles gar nicht mehr geht und überhaupt.

Dass da noch keiner vorher auf die Idee gekommen ist – einfach mal dem Virus sagen, dass es jetzt auch reicht und wir schließlich an die Wirtschaft denken müssen. Also wirklich. So langsam glaub ich aber auch, dass da ein gewisses Kalkül dahinter steckt. Wir hatten ja ohnehin schon das Problem, dass die Alterspyramide ziemlich in Schieflage geraten ist und wir im Grunde zu wenig junge Menschen haben, die für zu viele alte Menschen in welcher Form auch immer sorgen müssen. Da passt es doch ganz gut, dass die Alten- und Pflegeheime gerade kräftig ausgedünnt werden …

Zurück zum eigentlichen Thema: Zu jeder guten Katastrophe gehört natürlich auch ein Film. Das war bei Boston so, das war bei Deepwater Horizon so, ebenfalls bei Tschernobyl und jetzt eben auch bei Fukushima. Vielleicht der einzige Unterschied: bei allen vorher genannten war der Mensch und seine Ignoranz ein wesentlicher Bestandteil – bei Fukushima hat vor allem Mutter Natur zugeschlagen (wobei sich hier die Frage ergibt, wie viel Verstand man haben muss, mit sowas nicht rechnen zu können).

Und ich sag es auch direkt, der Trailer überzeugt mich nicht. Es wirkt so ein bisschen wie die Serie Tschernobyl, nur in schlecht, ebenso frag ich mich noch immer, warum da im Trailer der Start in den USA stattfinden muss, wenn sich doch alles auf der anderen Seite der Welt abspielt.

Vielleicht hat der Film aber auch einfach nur das Problem, dass Tschernobyl halt vorher raus kam und eine der besten Miniserien überhaupt ist:

Mit dabei sind unter anderem Kôichi Satô, Ken Watanabe, Hidetaka Yoshioka, Naoto Ogata, Shohei Hino, Mitsuru Hirata, Masato Hagiwara und Riho Yoshioka.

Spricht dann auch für sich, dass der Film am 11. März direkt digital erscheint und keinen Umweg über die Kinos dreht. Wobei Kinos ja ohnehin ein heikles und wenig verlässliches Thema sind.

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Serien-Empfehlung (vielleicht): Sky Rojo https://www.wihel.de/serien-empfehlung-vielleicht-sky-rojo/ https://www.wihel.de/serien-empfehlung-vielleicht-sky-rojo/#comments Thu, 21 Jan 2021 06:59:29 +0000 https://www.wihel.de/?p=109644 Serien-Empfehlung (vielleicht): Sky Rojo | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Das Leben wird nicht einfacher, schon gar nicht bis Mitte Februar, denn der Lockdown wird verlängert. Es geht also weiter wie bisher und das trifft auch auf Netflix zu (und auch mich in Sachen „schlechteste Überleitungen, die man als Amateur bringen kann“), denn natürlich hört der Streaming-Anbieter nicht einfach wegen Corona mit der Produktion und dem Angebot neuer Serien auf – auch wenn ich in letzter Zeit festgestellt hab, dass man auch viel alten Kram zurück holt wie zum Beispiel Friends.

Was übrigens super nervig ist, weil ich auf Prime noch nicht fertig war und auch nicht mehr weiß, bei welcher Folge wir aufgehört haben.

Und natürlich hört Netflix auch nicht auf, auf einigermaßen sichere Bänke zu setzen, warum sollte man auch ein unnötiges Risiko eingehen? Hat natürlich den Nachteil, dass sich das Angebot insgesamt irgendwann sehr angleicht und wir im Mittelmaß und der Unabwechslung versinken, aber dazu hab ich mich an anderer Stelle schon zur Genüge ausgelassen.

Bei Sky Rojo setzt man nun auf die Macher von Haus des Geldes, was an sich gar keine schlechte Nachricht ist, zumindest wenn man lediglich die erste oder die ersten beiden Staffeln von Haus des Geldes betrachtet – als also fest stand, dass man nicht unnötig in die Länge geht und die gesamte Serie in sich einigermaßen schlüssig und nahezu perfekt aufeinander abgestimmt war. Wir wissen aber auch, dass es am Ende anders kam und das natürlich zu Lasten der Qualität der Serie ging, wie sollte es auch anders sein.

Vielleicht ist man bei Sky Rojo schlauer, vielleicht auch nicht – der erste Eindruck sieht aber gar nicht so schlecht aus, was auch sehr an den Tarantino-esken Parallelen liegen kann. Definitiv aber nicht an dem typischen Gelbstich, der uns mal wieder den Eindruck vermittelt, dass alles südländisch sein muss:

Inhaltlich geht es wohl um Prostituierte, die sich gegen ihren Zuhälter gestellt haben und nun auf der Flucht sind – dabei vor dem einen oder anderen kriminellen Akt aber nicht zurückschrecken.

Zwei Staffeln sind geplant, ab dem 19.03.2021 soll es losgehen und spätestens dann sehen wir ja, ob sich das Schauen tatsächlich lohnt oder ob auch hier das Mittelmaß erbarmungslos zuschlägt.

Das Internet ist noch immer ein schwieriger Ort – einmal nicht aufgepasst, schon hat man irgendwelche Trolle an der Backe, die man nur noch schwer los wird und wer sich darauf einlässt, hat im Grunde eigentlich schon verloren.

Bei mir haben es letzte Woche gleich zwei versucht, was irgendwo auch ganz nett ist, weil es schon mal mindestens einer mehr war als im gesamten Jahr vorher – aber so grundsätzlich ist das dann doch eher nervig. Besonders wenn man eben nicht wie ich erstmal drauf scheißt, was die Leute so von sich geben, sondern sich das zu Herzen nimmt und glaubt, dass die Leute damit wirklich etwas bezwecken wollen (abgesehen davon, dass man sich einfach nur ärgert und daran kaputt geht).

Unter anderem ging es dabei um diesen Trailer – irgendein neuer Netflix-Film, der am Ende tatsächlich maximal mittelmäßig war. Was ja auch okay ist, ich mag es dennoch nicht, wenn jemand einfach nur den Trailer sieht und direkt abschließend den Film als Mist beurteilt, eben nur basierend auf dem Trailer. Wir alle wissen schließlich, wie sehr einen Trailer in die Irre führen können, ob nun in die eine oder andere Richtung. Sind halt einfach immer nur wenige Minuten und die haben von Natur aus nur eine begrenzte Aussagekraft.

„Killerargument“ bei der Diskussion dabei: Anthony Mackie sei nur ein Abklatsch von Denzel Washington. Davon mal abgesehen, dass das vermutlich nicht mal sein Ziel oder seine Absicht sei … fragwürdiges Argument um für oder gegen einen Film zu argumentieren, der mit Denzel Washington so rein gar nichts zu tun hat.

Aber vielleicht kommt da The Little Things gerade recht, denn hier spielt Washington tatsächlich mit – als eher alternder Sheriff in Kern County in Kalifornien, der eigentlich recht ausgebrannt ist und eher eine ruhige Kugel schieben will. Interessiert allerdings einen Serienkiller recht wenig und treibt daher sein Unwesen, was sowohl den Sheriff als auch einen jungen Detective auf den Plan ruft.

Die sind sich anfänglich natürlich beide nicht grün, aber mit ein paar Lebensjahren auf dem Buckel und dem berühmten Auge fürs Detail überzeugt der Alte den Jungen – und stellt die Partnerschaft dennoch hart auf die Probe, da er es mit Regeln nicht so wirklich ernst nimmt und auch noch irgendein dunkles Geheimnis im Rucksack dabei hat …

Mit dabei sind unter anderem Denzel Washington, Rami Malek, Jared Leto, Sofia Vassilieva, Natalie Morales, Joris Jarsky, Michael Hyatt und Isabel Arraiza.

Eigentlich sollte der Film am 28.01.2021 in die Kinos kommen – ihr wisst ja aber, was gerade los ist. Wird also auf unbestimmt verschoben oder kommt dann irgendwann überraschend bei irgendeinem Streaming-Service.

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The Beauty of Sherlock https://www.wihel.de/the-beauty-of-sherlock/ https://www.wihel.de/the-beauty-of-sherlock/#comments Mon, 18 Jan 2021 11:21:11 +0000 https://www.wihel.de/?p=109502 The Beauty of Sherlock | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Ende letzter Woche hatte ich mich eigentlich schon wieder gefreut, denn es sollte stressig werden – stressig all den neuen Kram zu schauen, der da auf die Streaming-Dienste losgelassen wurde. Da wäre zum einen die neue Folge The Expanse, die ich noch nicht geschaut hatte, ich dachte auch, dass es wieder Nachschub bei American God gegeben hätte, ebenso die ersten beiden Folgen Wanda Vision und auch Bjarne Mädel hat einen neuen Film gemacht, der schon auf der Watchlist gelandet ist.

Ich muss aber zugeben: Absolut nichts davon hatte einen Eindruck hinterlassen, als dass man irgendwas davon direkt schauen müsste. Allgemein bewahrheitet sich das, was ich schon vor Ewigkeiten mal gesagt hab – dieses Setzen auf Quantität statt Qualität der Streaminganbieter geht immer mehr nach hinten los. Vor lauter Mittelmaß weiß man sich immer weniger entscheiden zu können und am Ende schauen wir alle wieder nur irgendwelche Wiederholungen von Sachen, die wir schon x-Mal gesehen haben. Insofern hätte ich mich auch gar nicht auf die ganzen Sachen freuen müssen, weil es mich ohnehin nicht vom Hocker reißen wird, aber da wir nach wie vor alle Zuhause hocken und in Sachen Kultur das Fernsehen aktuell der einzige konstante Lieferant ist … gibt man sich auch mit weniger zufrieden.

Umso schwerer wiegen dann solche Erkenntnisse wie, dass die letzte Sherlock-Folge schon wieder ganze 4 Jahre her ist – die allererste Folge sogar irgendwas um die 10 Jahre und dass es auch nur 13 Folgen gab. Da wird dann auch deutlich, wie zweischneidig das Schwert doch ist: Unfassbar gute Qualität auf der einen Seite, ewig lange Wartezeiten auf der anderen. Und wir wissen ja, dass sich bei Sherlock das Warten lohnt, aber es fällt eben auch unfassbar schwer, weil man natürlich immer mehr von dem „guten Zeug“ will – gerade Sherlock zählt ja auch noch mal zu dem deutlich besseren Zeug.

Bleibt nur zu hoffen, dass wir nicht weitere 4 Jahre warten müssen, auch wenn spätestens bei dem Video von The Beauty Of deutlich wird, dass sich das Warten definitiv lohnt – kaum eine Serie war so schön wie Sherlock:

Und ja, mir ist bewusst, dass es in diesem Beitrag nur darum ging, dass Dinge deutlich werden. Hoffe, das ist deutlich geworden.

So langsam scheint es sich tatsächlich so einzuspielen, dass Filme immer öfter direkt bei Streaming-Diensten landen, statt zuerst im Kino gezeigt zu werden – vielleicht trügt der Schein aber auch aktuell, weil die Kinos ja ohnehin geschlossen sind. Irgendwo lag der Schritt aber auch nahe, die Logistik scheint mir deutlich leichter von der Hand zu gehen und es spricht ja eigentlich alles dafür, die Leute direkt auf dem heimischen Sofa zu erreichen, statt dass die erstmal wieder das Haus verlassen müssen. Ich muss da immer mal wieder an Wall-E denken, als die Leute die ganzen Tag nur noch rumlagen und alles für sie erledigt wird – diese Zukunft scheint nicht mehr allzu weit weg zu sein.

Bekloppt ist da nur, wenn kino-ähnliche Preise für das Ausleihen des digitalen Films in den heimischen 4 Wänden verlangt werden – dafür ist der Service-Faktor dann doch nicht groß genug, als dass sich der Preis rechtfertigen würde (man zahlt ja schließlich für Location, eingebaute Technik und das Event an sich – das ist Zuhause entweder nicht gegeben oder wurde schon durch Hardware-Anschaffung an anderer Stelle bezahlt).

Wie auch immer, Outside the WIre scheint mir auch wieder so ein Film zu sein, der gut und gerne ins Kino hätte landen können, aber direkt auf Netflix verfügbar sein wird. Das ist zum einen erstmal cool, weil halt keine Extra-Kosten damit verbunden sind und mit Anthony Mackie übernimmt auch niemand unbekanntes die Hauptrolle – auf der anderen Seite war ähnliches auch schon bei The Old Guard zu sehen und der Film war dann doch eine ziemliche Enttäuschung (hab mir extra noch die Comic-Vorlage organisiert, um zu wissen, worum es geht).

Inhaltlich bekommt der Drohnenpilot Harp einen neuen Vorgesetzten und muss mit diesem in einer Militärzone irgendeine Weltuntergangsmaschine sicherstellen. Praktischerweise ist Captain Leo – besagter Vorgesetzter – mehr Android als Mensch, was die ganze Sache erheblich vereinfachen dürfte:

Mit dabei sind unter anderem Anthony Mackie, Damson Idris, Emily Beecham, Michael Kelly (II), Pilou Asbæk, Enzo Cilenti, Velibor Topic und Henry Garrett.

Verfügbar sein soll der Film dann ab dem 15. Januar 2021 auf Netflix. Da er wie gesagt nix kostet, wäre es aber auch verschmerzbar, wenn das genauso eine Nummer wird, wie The Old Guard. Außer die Lebenszeit, die bekommt man nicht wieder …

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Der deutsche Netflix-Jahresrückblick https://www.wihel.de/der-deutsche-netflix-jahresrueckblick/ https://www.wihel.de/der-deutsche-netflix-jahresrueckblick/#comments Tue, 29 Dec 2020 06:58:20 +0000 https://www.wihel.de/?p=108732 Der deutsche Netflix-Jahresrückblick | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Ja, es muss dann doch noch ein Jahresrückblick sein und um direkt noch eine Warnung hinterherzuschicken – das war sicher nicht der letzte, mindestens fehlt ja noch der Win-Rückblick von Maik und mir.

Ebenso schick ich voraus, dass das hier kein absolutes Highlight ist, was allein schon daran liegt, dass das Video gerade mal etwas mehr als eine Minute lang ist, aber es reiht sich ganz gut in die Social-Media-Aktivitäten von Netflix ein. Denn ehrlicherweise muss man auch mal sagen, dass das, was da auf Twitter über den Streaming-Account passiert … gut gemeint ist. Und wir alle wissen ja, das Gegenteil von gut ist nun mal gut gemeint.

Das mein ich auch gar nicht mal so böse, denn so wirkliche Schnitzer sind da nicht dabei, aber nahezu jeder Post wirkt einfach wie die kleine Schwester der Berliner Verkehrsgesellschaft, die in Sachen Social Media ja bekanntermaßen einen herausragenden Job machen. Würde mich nicht wundern, wenn das auch die Blaupause für Netflix ist – aber ich werd einfach das Gefühl nicht los, dass da jemand trotzdem versucht, einfach bei jedem beliebt zu sein. Und das funktioniert halt auf Dauer nicht.

Vielleicht ist es aber auch einfach der Mangel an Informationsgehalt und der dadurch überproportional große Anteil an „Klamauk“. Ja, ich hab Klamauk geschrieben, um deutlich zu machen, wie unterhaltsam das Ganze tatsächlich ist. Wie gesagt, tut keinem weh, macht aber auf Dauer auch einfach keinen Spaß.

Das im Hinterkopf ist es aber vielleicht auch ganz gut, dass das Video so kurz ist – immerhin auf den Punkt. Gleichzeitig zeigt es aber auch, dass Netflix den deutschen Serien einen ganz guten Push gegeben hat, zumindest zeigt es, dass da doch mehr geliefert wurde, als man an einer Hand abzählen kann. Und allein Dark hat ja international für ein bisschen Aufsehen gesorgt, aber auch How to sell drugs online (fast) hab ich ganz gern geschaut. Der Rest war dann doch leider eher wieder Mittelklasse oder wurde von mir nicht geschaut – aber war dennoch deutlich besser als das, was zum Beispiel die Öffentlich-Rechtlichen so servieren.

Summa summarum: Deutsche Serien können, wenn sie wollen. Und man sie lässt. Netflix hat das dankenswerterweise getan.

Für 2020 gab es leider keinen Skip-Button, aber dafür haben uns diese deutschsprachigen Shows begleitet – es war nicht alles schlecht in diesem Jahr!

Müssen sie halt nur noch Social Media auf die Kette kriegen und dann wird alles gut.

Ich hatte es ja schon bei diesem Best-of der Kinofilme aus diesem Jahr gesagt: 2020 war alles andere als ein richtiges Kino-Jahr. Liegt natürlich vor allem daran, dass die Kinos einfach nahezu komplett dicht waren oder auch wieder sind, aber eben auch daran, das Tenet nicht wirklich die Leute aus ihren Homeoffices in die dann doch zwischendurch geöffneten Kinos lotsen konnte.

Ich bin da aber auch ehrlich: Ich hab den Film neulich gesehen und hätte mich geärgert, hätte ich dafür Eintritt zahlen müssen. Der war zwar nicht schlecht, aber eben auch nicht überirdisch gut – und auch teils hart kompliziert. Spricht halt auch für sich, wenn selbst im Film der entscheidende Satz fällt: Denk nicht drüber nach.

Dazu kommt aber auch – und das hatte ich ebenfalls erwähnt – dass das System Kino schon absurd krank ist. Wenn Verleiher ihre Gier nicht in den Griff kriegen, immer absurdere Summen verlangen und so ein Kino eigentlich nur durch den Verkauf von Fressalien und billigen Studentenkräften überleben kann … ist doch klar, dass das Kartenhaus irgendwann zusammenfallen muss.

Wenn dann auch noch jemand auf die wahnwitzige Idee kommt, dass man das Kino doch eigentlich auch easy überspringen und direkt zu den Streaminganbietern gehen kann … ist das eigentlich schon ein sehr deutliches Zeichen, dass das Kino mehr oder weniger ein Auslaufmodell ist.

Ob das nun gut oder schlecht ist, vermag ich gar nicht mal zu beurteilen – am Ende geht’s aber auch nur darum, dass der Zuschauer unterhalten wird. Könnte mir dennoch gut vorstellen, dass die Pandemie auch hier ein Beschleuniger des Wandels ist, in welcher Form auch immer.

So oder so, Filme werden dennoch weiterhin produziert, manche besser, manche schlechter – und nachfolgend gibt es jetzt eine Stunde an Trailern zu kommenden Streifen:

  1. Dune
  2. Top Gun 2: Maverick
  3. Chaos Walking
  4. Free Guys
  5. Morbius
  6. Raya und der letzte Drache
  7. James Bond: Keine Zeit zu sterben
  8. King’s Man: The Beginning
  9. Fast and Furious 9
  10. King’s of Hollywood
  11. Ghostbusters 3: Legacy
  12. Tod auf dem Nil
  13. Der Prinz aus Zamunda 2
  14. Jungle Cruise
  15. Wonder Woman 1984
  16. The Little Things
  17. Resistance: Widerstand
  18. Peter Hase 2: Ein Hase macht sich vom Acker
  19. Spongebob Schwammkopf: Eine schwammtastische Rettung
  20. A Quiet Place 2
  21. Black Widow
  22. Tom & Jerry
  23. Die Croods: Alles auf Anfang
  24. Buddy Games
  25. Nobody
  26. Boss Baby: Es bleibt in der Familie
  27. Saw: Spiral
  28. Neues aus der Welt
  29. Rumble: Winnie rockt die Monster-Liga

Den einen oder anderen würde ich da tatsächlich schon gern sehen. Von mir aus auch ganz normal Zuhause.

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Die besten Filme aus 2020 https://www.wihel.de/die-besten-filme-aus-2020/ https://www.wihel.de/die-besten-filme-aus-2020/#comments Tue, 22 Dec 2020 11:49:19 +0000 https://www.wihel.de/?p=108448 Die besten Filme aus 2020 | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Heute morgen noch darüber gesprochen, dass es dann doch nicht das Konsolenjahr war, wie es sich wohl Hersteller und Kunden gewünscht haben – vielleicht ist es ja aber ein bisschen tröstlich, dass es auch so gar kein Kinojahr war. Wobei man von Trost sicher nicht sprechen kann, denn so manche große und kleine Kette sind hart ins Schwimmen geraten oder haben mittlerweile schon dicht gemacht.

Was dabei selten thematisiert wird: Wie krank das Business „Kino“ mittlerweile ist. Wir meckern ja immer schnell über die heftigen Preise allein für den Film, aber besonders auch für Snacks und Getränke – wissen aber nur selten, dass es eigentlich genau diese Snacks und Getränke sind, die den Laden am Laufen halten, weil die Filmindustrie die Hände besonders weit offen hält.

Dazu kommen dann noch die zahlreichen Streaming-Anbieter, die halt viel mehr Auswahl für weniger Geld bereitstsellen können. Wenn man dann von Heute auf Morgen schließen muss und dabei zusieht, wie plötzlich die Filmemacher sogar darüber nachdenken, den Schritt über das Kino gänzlich auszusetzen und direkt mit den Streaming-Anbietern zu sprechen … das ist schon hart.

Da könnte es schon ein anderer Trost sein, dass 2020 allgemein ein ziemlich bescheidenes Kinojahr war. Ein paar Filme wurden ja anfänglich noch gezeigt, Tenet als Heilsbringer sogar später im Jahr – der Großteil hat dann aber doch direkt auf Netflix und Co. stattgefunden. Und ich sag es ganz ehrlich: Ich kann mich an keinen Kracher erinnern, nicht mal unter Berücksichtigung der besonderen Umstände.

Dennoch hat es Sleepy Skunk geschafft, auch für dieses Jahr ein Movie Trailer Mashup mit den besten Filmen aus 2020 zu erstellen. Der ist gar nicht so schlecht, am meisten beeindruckt mich aber die Liste, die zeigt, welcher Film wann verwendet bzw. gezeigt wurde:

0:10 – Wander
0:11 – The Wild Goose Lake (double shot)
0:13 – I’m No Longer Here
0:14 – Freaky
0:15 – The Rental
0:16 – Deerskin (double shot)
0:17 – 15 Years
0:19 – Unhinged
0:20 – Fatman (double shot)
0:22 – Alive (double shot)
0:24 – Let Him Go
0:27 – Becky
0:28 – Shortcut (double shot)
0:29 – Promising Young Woman
0:30 – The Mortuary Collection
0:31 – The Craft: Legacy (double shot)
0:33 – Swallow (double shot)
0:35 – The Rhythm Section
0:36 – 1BR
0:37 – The Grudge
0:38 – The Lodge
0:39 – Saint Maud
0:40 – Behind
0:41 – The Call
0:42 – Come Play
0:43 – Saint Maud
0:44 – The Lie
0:45 – Freaky
0:46 – Bad Hair (triple shot)
0:49 – Come Away
0:49 – Kindred
0:50 – Nocturne
0:51 – Run (double shot)
0:53 – Brahms: The Boy II
0:55 – Host
0:55 – Vivarium (double shot)
0:57 – Come to Daddy
0:58 – First Cow
0:59 – The Turning
1:00 – The Owners (double shot)
1:02 – The Devil All the Time
1:03 – The Invisible Man
1:04 – The Wretched
1:05 – The Secrets We Keep
1:06 – The Platform (double shot)
1:08 – Fantasy Island
1:09 – Gretel & Hansel
1:10 – Color Out of Space (double shot)
1:11 – Blood Machines
1:12 – Nocturne
1:13 – Trolls World Tour (double shot)
1:18 – Bill & Ted Face the Music
1:19 – Trolls World Tour (double shot)
1:20 – Monster Hunter (double shot)
1:22 – Tenet (double shot)
1:23 – The Invisible Man
1:24 – The Empty Man
1:25 – Old Guard
1:26 – Sonic the Hedgehog
1:27 – Bad Boys For Life
1:28 – The New Mutants
1:29 – Parallel
1:29 – Spree
1:30 – The Wild Goose Lake
1:31 – Monster Hunter (double shot)
1:32 – Birds of Prey (triple shot)
1:35 – Echo Boomers
1:36 – Spontaneous
1:37 – Train to Busan 2: Peninsula (double shot)
1:38 – Guns Akimbo (double shot)
1:40 – Extraction (quadruple shot)
1:41 – Train to Busan 2: Peninsula
1:42 – Capone
1:43 – Underwater
1:44 – Greyhound (double shot)
1:45 – I’m Your Woman
1:46 – Bloodshot (double shot)
1:46 – Greenland
1:48 – Sound of Metal (double shot)
1:54 – The Vast of Night
2:06 – On the Rocks
2:08 – The Invisible Man
2:09 – Earth and Blood
2:10 – Promising Young Woman
2:11 – The Rental
2:13 – The Burnt Orange Heresy
2:14 – Relic
2:16 – The Assistant (double shot)
2:19 – Relic (double shot)
2:20 – The Roads Not Taken
2:23 – Downhill
2:25 – Another Round
2:26 – Nomadland
2:28 – Artemis Fowl (double shot)
2:30 – The Nest
2:31 – The Photograph
2:33 – The Way Back (double shot)
2:36 – Artemis Fowl
2:39 – La Vérité
2:40 – Love and Monsters (double shot)
2:41 – To All the Boys PS: I Still Love You (double shot)
2:44 – Rebecca (double shot)
2:46 – The One and Only Ivan (double shot)
2:49 – Mulan (triple shot)
2:55 – Come Away
2:56 – Over the Moon (double shot)
2:59 – The Life Ahead (double shot)
3:02 – Looks That Kill
3:03 – I Still Believe (double shot)
3:06 – Zombi Child
3:07 – Papicha (double shot)
3:10 – Ordinary Love
3:11 – Minari
3:12 – Only
3:14 – The Half of It (double shot)
3:16 – Wild Mountain Thyme
3:17 – Hillbilly Elegy
3:19 – Words on Bathroom Walls (double shot)
3:21 – All My Life
3:23 – Endless
3:24 – Ordinary Love
3:25 – Life in a Year
3:26 – A Perfectly Normal Family
3:28 – The Call 콜
3:29 – Weathering With You
3:31 – Wild Mountain Thyme (double shot)
3:33 – Hala
3:34 – Kindred (double shot)
3:34 – Onward (quintuple shot)
3:39 – The Hunt (double shot)
3:52 – She Dies Tomorrow
3:53 – Hope Gap (double shot)
3:56 – Project Power
3:59 – The Photograph
4:02 – Yellow Rose
4:05 – Uncle Frank
4:06 – Yellow Rose
4:08 – She Dies Tomorrow (double shot)
4:11 – I’m Thinking of Ending Things
4:14 – Beans
4:17 – All the Bright Places
4:20 – The Broken Hearts Gallery
4:21 – The Midnight Sky
4:22 – The Burnt Orange Heresy
4:23 – Monsoon
4:25 – The Lie
4:27 – Wander Darkly
4:28 – Babyteeth
4:30 – Life in a Year
4:32 – Nocturne
4:34 – Come Away
4:35 – Love and Monsters
4:36 – Gagarine
4:37 – Ammonite (double shot)
4:39 – Kajillionaire
4:40 – Call of the Wild
4:41 – And Then We Danced (double shot)
4:43 – Dolittle
4:44 – Emma.
4:46 – Summerland (double shot)
4:47 – Dolittle (double shot)
4:49 – On the Rocks
4:50 – Black Beauty
4:52 – Stargirl (double shot)
4:53 – Mank
4:55 – Clouds (double shot)
4:57 – Palm Springs (double shot)
5:00 – Ma Rainey’s Black Bottom (double shot)
5:02 – Soul (double shot)
5:04 – The Secret Garden
5:05 – All My Life (double shot)
5:07 – Undine
5:08 – Unpregnant
5:09 – Wonder Woman 1984 (triple shot)
5:11 – Over the Moon
5:12 – The Croods: A New Age
5:14 – The High Note (double shot)
5:15 – Prom
5:17 – Birds of Prey
5:18 – Eurovision
5:18 – Jingle Jangle: A Christmas Journey
5:19 – The Witches
5:20 – Borat Subsequent Movie Film
5:20 – Valley Girl
5:21 – Life is Beautiful
5:22 – Wolfwalkers
5:23 – Bill & Ted Face the Music
5:24 – The Midnight Sky
5:25 – Jiang Ziya

Cobra Kai war so ein bisschen meine Überraschung des Jahres. Natürlich hab auch ich als Kind Karate Kid geschaut und fand das total cool, war sogar fast animiert dazu, ebenfalls Karate machen zu wollen, hab aber zum Glück vorher noch verstanden, dass das halt weniger was mit Cool-Sein zu tun hat als mit anstrengenden Kram, auf den man als Kind keinen Bock hat. Außerdem will man das ja nur machen, wenn man auch bei Mister Miyagi machen kann.

Und wie immer war ich auch erst ein bisschen abgeschreckt vom Hype – wenn alle plötzlich Cobra Kai feiern, muss das ja nicht heißen, dass es gut ist. Paradebeispiel par excellence ist da nach wie vor The Walking Dead, wobei das ja auch stark gestartet ist, aber der Hype hielt halt noch an, als die Serie eigentlich schon längst den Bach runtergegangen ist.

Ich hab dann doch eingeschaltet, nahezu gänzlich ohne irgendwelche Erwartungen und fand das, was ich gesehen habe … tatsächlich gut. Nicht sehr gut, aber gut. Wunderbare Vermischung zwischen dem 80er-Flair damals und dem „heute“, dazu immer mal wieder ein paar Belanglosigkeiten und dieses bisschen zu viel Schmonzige, nur um dann doch wieder die Kurve zu kriegen.

Das ist quasi Mittelklasse auf sehr hohem Niveau, bei dem man irgendwie dran bleiben will, aber auch nicht direkt bis zum Ausstrahlungstermin warten muss und die Frau auch mal Zwischenquatschen darf, ohne dass man direkt genervt ist.

Mittlerweile gibt es nun auch einen Trailer zur dritten Staffel, der nicht nur zeigt, wie es nach dem kleinen Knall am Ende der zweiten Staffel weiter geht und macht direkt Lust auf mehr:

Neues Jahr, neue Staffel, aber immer noch Badass: Die dritte Staffel von „Cobra Kai“ feiert diesen Januar exklusiv auf Netflix Premiere. Und immer daran denken: Cobra Kai stirbt nie.

Weiter geht es dann wohl am 08.01.2021 direkt auf Netflix. Und das sei auch erwähnt: Schon ein bisschen unglaublich, dass es die Serie von YouTube zu Netflix geschafft hat.

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https://www.wihel.de/trailer-zur-3-staffel-cobra-kai/feed/ 3
Deutscher Trailer: Nobody https://www.wihel.de/deutscher-trailer-nobody/ https://www.wihel.de/deutscher-trailer-nobody/#comments Mon, 14 Dec 2020 15:57:38 +0000 https://www.wihel.de/?p=108034 Deutscher Trailer: Nobody | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Ein Problem, dass Schauspieler ja oft haben, besonders wenn sie in einer Rolle überaus gut spielen: Man verbindet sie immer wieder damit. Robert Downey Jr. Zum Beispiel wird für mich immer unmittelbar mit Tony Stark in Verbindung stehen, was sicherlich auch sein Auftreten außerhalb der Leinwand zusätzlich unterstützt.

Silvester Stallone wird immer der Haudrauf-Typ sein, der wohl niemals in einem Drama funktionieren kann, außer er trägt dabei die ganze Zeit Boxhandschuhe und schießt mit Pfeil und Bogen.

Und Bob Odenkirk ist immer irgendwie Saul Goodman – mehr oder weniger erfolgreicher Anwalt, der es definitiv nicht leicht im Leben hat, aber auch nicht selten schuld daran ist.

Was sich aber vielleicht ändern könnte – zumindest konnte ich die Verbindungen beim nachfolgenden Trailer ein bisschen lösen. In dem geht es um Hutch, der eigentlich ziemlich unscheinbar durchs Leben geht. Vorstadt-Familienvater, der einfach nicht im Mittelpunkt stehen will und von den meisten ignoriert wird – irgendwann auch mehr und mehr von seiner Familie.
Aber wie das mit stillen Wassern eben so ist, die sind nicht selten recht tief und so kommt es, wie es kommen muss: Nach einem Einbruch in seinem Haus macht es Klick und Hutch wendet sich einer dunklen Seite zu, die er eigentlich hinter sich gelassen hat.

Nobody stammt von den Machern von John Wick, Deadpool 2 und Hardcore – entsprechend schonungslos geht es dann auch zur Sache und gerade die Parallelen zu John Wick sind unübersehbar. Aber ich mochte die Reihe, zumindest die ersten beiden Teile und somit seh ich auch diesem Streifen einigermaßen positiv entgegen. Kein Hollywood-Highlight, aber für einen unterhaltsamen Abend dürfte gesorgt sein:

Mit dabei sind unter anderem Bob Odenkirk, Connie Nielsen, Christopher Lloyd, J.P. Manoux, Gage Munroe, Aleksey Serebryakov, Paisley Cadorath und Paul Essiembre.

Kinostart ist aktuell der 04.03.2021 – aber darauf kann man ja mittlerweile auch nichts mehr geben.

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Wynonna Earp – Start der 3. Staffel am 09. Dezember https://www.wihel.de/wynonna-earp-start-der-3-staffel-am-09-dezember/ https://www.wihel.de/wynonna-earp-start-der-3-staffel-am-09-dezember/#comments Tue, 08 Dec 2020 15:48:34 +0000 https://www.wihel.de/?p=107862 Wynonna Earp – Start der 3. Staffel am 09. Dezember | sponsored Posts | Was is hier eigentlich los?

Aktuell ist das mit Kino und Serien noch mal schwerer als ohnehin schon und ich hab mich erst am Wochenende wieder dabei ertappt, dass ich eine halbe Stunde nur damit verbracht hab, irgendwas zum Gucken zu suchen und am Ende doch wieder nur was gestartet hab, was ich schon x-Mal gesehen hab. Wenn die Auswahl schon schwierig ist, muss man ja nicht noch unnötig ein Risiko eingehen und etwas beginnen, das direkt enttäuscht oder?

In Pandemie-Zeiten ist das Ganze ungleich schwerer, was man vor allem im Bereich der Filme ganz gut sieht – da kam dieses Jahr nicht wirklich viel nach, weil alle eigentlich nur darauf warten, dass die Kinos wieder öffnen. Nachvollziehbar, schließlich muss mit dem Film auch Geld verdient werden, aber Filme machen, um sie dann nicht zu zeigen, widerspricht erstmal dem Urgedanken des ganzen Unterfangens.

Gleiches gilt im Grunde für Serien, nur eben verzögert, weil hier nicht selten schon ordentlich vorproduziert wurde. Dennoch, es wird bei uns Zeit, mal wieder was neues in die „Weiterschauen“-Reihe zu sortieren und da kommt die News zu Wynonna Earp eigentlich ganz Recht – gerade kurz vor Weihnachten, wo wir ohnehin alle ein bisschen mehr Zeit haben, mal eine Serie durchzusuchten.

Wynonna Earp – Start der 3. Staffel am 09. Dezember | sponsored Posts | Was is hier eigentlich los?

Ein bisschen anders als der Name vermuten lässt, dreht es sich bei Wynonna Earp nicht direkt um irgendwas im wilden Westen, die Verbindung dazu ist dennoch gegeben. Denn Wynonna Earp ist die Ur-Ur-Enkelin von Wyatt Earp selbst und der Name bringt auch direkt diverse Verpflichtungen mit sich. Denn hat Wyatt Earp zu seiner Zeit Verbrecher in Purgatory zur Strecke gebracht, muss Wynonna quasi das gleiche noch mal erledigen – denn all jene Verbrecher von damals tauchen als sogenannte Revenants wieder auf der Erde auf und wollen nicht nur ihr, sondern auch der gesamten Menschheit nur zu gerne an den Kragen.

Die erste Folge lief bereits 2016 auf dem US-Sender SYFY, die dritte Staffel wurde dort sogar schon 2018 ausgestrahlt – nun kommen auch wir in den Genuss. 12 Folgen umfasst die Staffel und wird sowohl mittwochs als auch donnerstags im Doppelpack ausgestrahlt – beginnend mit dem 09.12. (also morgen!)

Heißt also: morgen gibt es zwei Folgen, übermorgen gibt es zwei Folgen und dann nächsten Mittwoch wieder zwei, nächsten Donnerstag die nächsten beiden Folgen usw.

Und damit man auch weiß, worauf man sich einlässt, hat SYFY eine angenehm lange Preview veröffentlicht, welche die ersten 3 Minuten des Staffelauftaktes schon mal vorab zeigen:

Gleich zu Beginn der Staffel muss sich Wynonna mit einem Bus voller Vampire anlegen, bevor die ganze Stadt in ihren Bann gezogen wird. Unterdessen will der mächtige Dämon Bulshar, der Wynonnas Ur-Urgroßvater Wyatt und die gesamte Familie Earp verflucht hat, die Menschheit
auslöschen. Der Kampf gegen den Dämon bringt nicht nur ein verborgenes Familiengeheimnis ans Licht, sondern fordert auch einige Opfer…Wird Wynonna es schaffen, ihren Erzfeind zu besiegen und die Stadt Purgatory zu retten?

Bleibt nur noch die Frage, wo man denn SYFY genau schauen kann. Allen voran wäre da Sky zu nennen, aber Magenta TV, Vodafone oder auch waipu.tv haben den Sender im Programm, am besten ihr schaut einfach mal hier vorbei – dort sind alle Anbieter aufgelistet.

Kleine Info zum Abschluss: Die 4. Staffel ist auch schon geplant, damit geht es dann ab 07.01.2021 weiter.

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