Games – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Sun, 02 Jan 2022 10:44:03 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.8.3 Die schlechtesten Spiele des Jahres 2021 https://www.wihel.de/die-schlechtesten-spiele-des-jahres-2021/ https://www.wihel.de/die-schlechtesten-spiele-des-jahres-2021/#comments Mon, 03 Jan 2022 15:39:29 +0000 https://www.wihel.de/?p=123630 Die schlechtesten Spiele des Jahres 2021 | Games | Was is hier eigentlich los?

Man muss ja auch mal dankbar für das sein, was man bekommt, selbst wenn man nicht danach gefragt hat. Bei dem ganzen Homeoffice sind wir das von vornherein gewesen, weil von Zuhause arbeiten immer irgendwie toll war – auf Dauer aber auch eintönig und teils belastend, besonders wenn man nicht die besten Voraussetzungen hat, um vernünftig von Zuhause zu arbeiten.

Entsprechend hab ich letztes Jahr (und teils auch das Jahr davor) kräftig investiert und mittlerweile ein Setup, bei dem mich am meisten frustriert, dass man nicht mehr wirklich optimieren kann.

Dazu gab es aber auch: Freizeit. Denn tatsächlich ist mit dem Wegfall der ganzen Reisezeit zwischen Heim und Büro ein ordentliches Mehr an Zeit hinzugekommen, zumal man einen Teil des Haushalts auch mal nebenbei machen kann. Stört ja schließlich keinen, wenn die Waschmaschine läuft, während man im Meeting sitzt oder die Mittagspause für den Wocheneinkauf genutzt wird.

Ein bisschen dieser Zeit konnte ich tatsächlich in das eine oder andere Spiel investieren und da waren tatsächlich ein paar gute dabei. GTA Online hab ich recht spät aber dennoch für mich entdeckt, genauso auch Stardew Valley und vor allem den neuen Landwirtschaftssimulator. Glaubt mir, wenn ich euch sage, dass es nichts Entspannenderes gibt als nach einem anstrengenden Tag sich auf den Trecker zu schwingen und ein Feld zu pflügen. Oder pflügen zu lassen.

Zum Schluss hab ich mir mal Guardians of the Galaxy auf der Playstation gegönnt. Ich war recht skeptisch, ob die Testberichte wirklich stimmen, aber ich muss ganz ehrlich sagen: Ich hab schon lange kein Spiel mehr erlebt, dass dermaßen viel Spaß macht. Die Mischung zwischen „quasi Film“ und Spiel ist nahezu perfekt, die Handlung unterhaltsam und wie oft ich schon dachte, dass es gleich zu Ende ist und dann doch noch weiter geht … das war einfach schön. Hat wirklich richtig viel Spaß gemacht.

Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten und natürlich gab es auch im letzten Jahr einige Spiele, die einfach nur scheiße waren. Glücklicherweise hatte ich nichts davon selbst vor der Nase, aber zur Sicherheit hier eine kleine Auflistung von den Kollegen von Game Two – damit man auch 2022 weiß, wo man lieber einen Bogen drum machen sollte:

Dann doch lieber ein bisschen digitale Feldarbeit.

Oh, da wird einem ja direkt nostalgisch ums Herz: Kennt eigentlich noch jemand Point & Click-Spiele? Eine durchaus berechtigte Frage, wenn man bedenkt, dass wir eigentlich im Zeitalter leben, bei dem sich Spiele vor allem durch immer realistischere Grafiken auszeichnen (und mittlerweile deswegen auch einen übertriebenen Hardware-Bedarf an den Tag legen). Gerade diese Matrix Unreal 5-Demo ist da übertrieben beindruckend – täuscht aber eben auch nicht darüber hinweg, dass es mehr braucht, als nur geile Grafik. Finde zumindest den Abschnitt auf der Autobahn … ansehnlich, aber spielerisch langweilig.

Da hatten wir es früher scheinbar ein bisschen besser denn ob der begrenzten Möglichkeiten im Visuellen wurde mehr in die Idee selbst und die Tiefe der Geschichten gesteckt. Behaupte ich jetzt einfach mal, wenn auch ich mich nicht davon frei machen kann, dass hier sicher sehr viel Romantik und Nostalgie mitschwingt.

Auf jeden Fall gab es da recht viele Point & Click-Adventure. Viel Comic, vor allem aber viel Denken und ausprobieren. Und ich hab sie eigentlich gehasst, weil die eben doch sehr oft sehr unlogisch waren bzw. man nicht um zwei oder drei Ecken, sondern nicht weniger als
6.356.545.987 bewältigen musste.

Das artete dann schnell darin aus, dass ich einfach nur noch wild alles angeklickt und sämtliche Kombinationen ausprobiert hab – alles andere als Sinn des Spiels und äußerst frustrierend. Aber auch Spaß bringend, wenn man denn mal weiter gekommen ist.

Mit Pants Quest lebt das Genre wieder ein bisschen auf, wenn auch als Indie-Spiel und erst im Februar nächsten Jahres. Dafür geht es aber um nichts weniger als … das Finden der eigenen Hose – ein gewisser Bezug zur Realität ist also schon mal gegeben:

Pants Quest is a tiny, lovingly crafted point & click adventure game about finding your way in life. And your pants. Sometimes just getting dressed & leaving the house feels like an impossible task. Follow one man’s emotional journey to deal with the hurdles that life can throw at you on a bad day.

Wer mag, packt sich das einfach auf den Steam-Wunschzettel. Ich werds definitiv mal ausprobieren … sofern ich denn meine verdammte Hose endlich finde!

In letzter Zeit ist FIFA bei mir tatsächlich etwas zu kurz gekommen, was vor allem daran lag, dass mir natürlich als Erwachsenes Individuum gerade Richtung Weihnachten immer mehr Freizeit fehlt, der Fokus bei dem Spieler natürlich immer mehr auf das gemeinsame Online-Spiel gerichtet ist, ich aber ehr bevorzuge alleine und möglichst entspannt zu daddeln … und ich einfach bisher andere Spiele gespielt hab. Far Cry 6, Cyberpunk, nun Guardians of the Galaxy … da ist das Prinzip Fußball ein bisschen zu sehr eingeschränkt, als da wirklich mithalten zu können.

Könnte aber auch daran liegen, dass ich die wirklich entscheidenden Neuerungen bei FIFA 22 bisher noch nicht wirklich ausprobiert hab – erstmal muss ich Pauli zur deutschen Meisterschaft führen, danach können wir weitersehen. Das wird allerdings auch noch dauern, denn mehr als ein, zwei Partien lässt der Tagesablauf nicht zu.

Worüber ich mir ehr weniger Gedanken mache, was aber zumindest in der Sportnachrichten-App meiner Wahl immer öfter für Meldungen sorgt: Die Wertungen der Spieler. Das scheint mittlerweile ein richtiges Prestige-Ding zu sein und bestimmt steckt da auch jede Menge Arbeit drin, aber wenn wir mal ehrlich sind: Wie wichtig kann es sein, was irgendein Spielehersteller mit Profitgier wirklich von einem Spieler denkt?

Hoffentlich ein Gedankengang, der vor allem auch bei den Spielern vorherrscht, die mit eher weniger prominenten Wertungen leben müssen – wie zum Beispiel Daniel Skretteberg. Das ist der wohl schlechteste Torwart, den es in FIFA 21 gibt, der aber nachfolgend mal zeigt, dass er doch deutlich besser ist, als ich das jemals sein könnte:

Irgendwo natürlich auch Quatsch, weil keine realen Spielbedingungen, aber Kern ist letztendlich dennoch: Es ist nur ein Videospiel und entsprechend nur sehr bedingt mit der Realität zu vergleichen.

Ähnlich geartete Videos gibt es haufenweise übrigens an dieser Stelle, teils auch mit deutlich besser bewerteten Spielern (aber nach wie vor unter künstlichen Bedingungen).

Ich bin ja großer Simulator-Fan, wobei das auch immer eine Hassliebe ist, die bereits da anfängt, dass die meisten Simulatoren nur selten eine Anleitung haben. Und wenn doch, dann ist die sie überfordernd, dass man dafür gefühlt erstmal studiert haben muss. Insofern dürfen Simulatoren gern nah an der Realität sein, aber bitte nicht zu nah – gibt schließlich Gründe, warum man manches nur digital erleben will oder kann.

Ein Simulator, in den ich gern immer mal wieder reinschaue: Der Police Simulator. Ich weiß gar nicht, ob das immer noch als Alpha- oder mittlerweile schon Beta-Spiel durchgeht, aber letztendlich übernimmt man die Rolle eines Streifenpolizisten und darf so „aufregende“ Aufgaben wie Strafzettel verteilen oder Unfälle aufnehmen erledigen.

Entsprechend unhektisch spielt sich das Ganze im Moment auch, leider teils auch mit dem einen oder anderen Bug. Was halt okay ist, wenn das bei Steam auch so ausgezeichnet ist, dennoch war ich neulich recht beleidigt, als das Spiel einfach so komplett abgestürzt ist – tatsächlich das erste Mal, seit ich es installiert hab.

Also hab ich die Gelegenheit genutzt und mal nach Alternativen geschaut, schließlich haben auch andere Entwickler schöne Simulatoren. Und irgendwie bin ich da beim DEEEER Simulator gelandet – macht halt schon neugierig im Sinne von „Kann ich da tatsächlich ein Reh bzw. Hirsch spielen?

Scheinbar ja, aber eben anders als man denkt, denn allein die Beschreibung startet schon mit „… DEEEER Simulator is a slow-life town destruction game …“ Was genau das heißen soll, kann man nur mutmaßen, so richtig Aufschluss gibt der dazugehörige Trailer auch nicht wirklich:

Put simply, DEEEER Simulator is a “Slow-Life Town Destruction Game”. You can spend your days enjoying a nice, relaxed frolic here and there together with the other animals around town, or you can choose to relieve some stress and absolutely destroy the town and everything in it.

Abgefahren trifft es wohl ganz gut und wäre sicher auch nicht meine erste Wahl, wenn ich an einen Simulator denke – wer aber mag, kann die Early Access bereits jetzt via Steam ordern. Ich verteil dann erstmal wieder Strafzettel, sofern mich das Spiel denn lässt.

]]>
https://www.wihel.de/der-deeeer-simulator/feed/ 7
Marvel Charakter oder Schriftart https://www.wihel.de/marvel-charakter-oder-schriftart/ https://www.wihel.de/marvel-charakter-oder-schriftart/#comments Wed, 27 Oct 2021 06:03:29 +0000 https://www.wihel.de/?p=121120 Marvel Charakter oder Schriftart | Games | Was is hier eigentlich los?

Es ist ja immer wieder faszinierend, wenn man auf Menschen trifft, bei denen das Gehirn ein bisschen anders funktioniert als bei einem selbst. Dabei mein ich nicht, dass die einfach langsamer oder schneller im Denken sind, aber man denke da nur mal an diesen einen Tippen, der unglaubliche Matheaufgaben ausrechnen konnte – im Kopf. Da hat man dann auch körperlich gesehen, dass der ganz anders funktioniert, weil der mit dem Kopf immer so gewackelt hat.

Sicher, da steckt dann auch irgendeine Technik dahinter und natürlich spielt da auch sehr viel Begabung mit rein, was dann das Gesamtpaket eher rar macht. Hängt man die Latte allerdings ein bisschen tiefer, trifft man schon deutlich mehr Exemplare, die von Berufs wegen oder eben auch einfach nur so ganz anders mit dem Kopf arbeiten als man selbst.

Marvel Charakter oder Schriftart | Games | Was is hier eigentlich los?

Ich hatte das zum Beispiel vor zwei Jahren und habe jemanden kennengelernt, der Hex-Farbwerte allein aus dem Kopf aufschreiben oder verändern konnte und schon wusste, welche Farbe dabei am Ende rauskommt. Wer Hex-Farbwerte nicht kennt: Das ist eine sechsstellige Kombination aus Zahlen und Buchstaben, die für eine Farbe im RGB-Raum steht. Die ersten zwei Stellen bestimmen dabei den Anteil an Rot, die nächste zwei an Grün und die letzten beiden den Anteil an blau.

Da steckt also System hinter, dennoch blicke ich da nur bedingt durch und nutze eher irgendwelche Seiten, die da deutlich unter die Arme greifen, wenn ich denn mal einen Farbwert oder benachbarte Farbwerte von ähnlichen Farben brauche. Der Typ aber hat einfach ein bisschen am Farbwert selbst geschraubt und das bekommen, was er wollte – und das war definitiv kein try and error.

Marvel Charakter oder Schriftart | Games | Was is hier eigentlich los?

Und ich hab mal einen kennengelernt, der konnte dir zu beinahe jeder Schriftart sagen, wie deren Name ist und zusätzliche Infos, die man absolut nicht braucht. Ehrlicherweise nicht ganz so faszinierend wie Farben, weil halt visuell hier eher der Teufel im Detail liegt, aber allein die Tatsache, dass jemand einfach so den Namen einer Schriftart erkennt (mal abgesehen von Arial, Times New Roman und Comic sans – das kriegen wir alle ja noch hin) ist einfach nur … krank.

Aber auch beneidenswert, weil der Typ dann beim Spiel „Marvel Character or Font“ ganz klar einen Vorteil hat, denn dabei geht es einzig und allein darum, richtig zu raten, ob es sich bei dem Namen um eine Schriftart oder einen Marvel-Charakter handelt – was dann auch gleichzeitig zeigt, wie absurd viele Marvel-Charaktere es doch mittlerweile gibt:

Marvel Charakter oder Schriftart | Games | Was is hier eigentlich los?

Wer es gern selbst mal versuchen will, schaut einfach hier vorbei oder klickt auf eines der Bilder.

Bestimmt irgendwo schon mal angedeutet: Ich hab wieder etwas mehr Zeit in diverse Spiele gesteckt, vor allem am PC. Das macht die PS5 zwar ein bisschen traurig, aber auch ihre Zeit wird wieder kommen, allerdings bringt der Einsatz von Tastatur und Maus deutlich mehr Freude, vor allem weil ich auch mal all die Indie-Games und Betas und Alphas vernünftig spielen kann, die unter Parallels auf dem Mac immer nur so semi-gut funktioniert haben.

Klar, die bringen immer nur kurz- bis mittelfristig Spaß, aber wir reden hier auch nicht von stundenlangen Spiele-Sessions, sondern ein paar Runden nach Feierabend. Und naja … sowas wie Far Cry spielt sich am PC eben doch besser als an der Konsole.

Dazu kommt natürlich meine Vorliebe für absurde Simulatoren. Den Festival Tycoon hab ich schon mal kurz angespielt, musste aber feststellen, dass man sich da doch etwas mehr reinknien muss, um was zu reißen – der neue Bussimulator schlummert auf der PS5, wurde aber auch schon mit der einen oder anderen Stunde bedacht.

Und der nächste Simulator steht sogar schon in den Startlöchern und macht gleich mehrfach Sinn, denn der ist nicht nur absurd, sondern beschäftigt sich auch mit einem Thema, von dem ich in der realen Welt jedweden Finger lassen würde: Strom.

Genau darum geht es beim Electrician Simulator, bei dem man letztendlich kaputte Schalter reparieren, Kabel verlegen und defekte Geräte wieder flott machen muss. Glücklicherweise nur virtuell, denn bekanntlich ist Strom nur wenig bereit zu diskutieren und äußerst zickig, wenn es darum geht, Fehler zuzulassen.

Immerhin, Lampen schließ ich mittlerweile problemlos auch im echten Leben an. Wer auch Bock auf das Spiel hat, folgt einfach diesem Link und packt sich das Ding mindestens auf die Wunschliste. Auf meiner ist es schon.

Ich hab es ja schon öfter erwähnt, ich hab das Spielkind in mir wiederentdeckt. Also eigentlich hab ich es nie so ganz verloren, aber seit der PS5 und dem reaktivieren des PCs bin ich doch wieder etwas häufiger am Daddeln. Meistens allein, weil halt Mitmenschen schwierig sind und wenn ich denn mal auf TikTok irgendwelche Clips von Multiplayer-Spielen sehe … ich bleib erstmal weiterhin allein.

Außerdem haben wir mittlerweile Herbst und das heißt, dass wieder ein paar Hochkaräter veröffentlicht werden, auch wenn mir da aktuell nur Far Cry 6 einfällt – aber da freu ich mich drauf. Passend dazu ist Line noch mal eine Woche weg und ich hab auch einfach frei, also beste Voraussetzungen um mal wieder herauszufinden, ob man wirklich viereckige Augen bekommen kann, wenn man zu lange vorm Bildschirm sitzt.

PopCorn SyFy – Wie viele Filme und Serien erkennst du? | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Außerdem bin ich ja relativ leicht zu begeistern. Wo es früher noch darum ging, die immer geilere Grafik zu bekommen und immer mehr Action über sich ergehen lassen zu können, ist mittlerweile klar: das kann alles noch so realistisch und bombastisch programmiert sein, wenn Spielprinzip und Story scheiße sind, bringt das einfach keinen Spaß.

Sieht man auch ganz gut an PopCorn SyFy – ein Spiel für den Browser. Gut, da sind Animationen und das ganze Drumherum auch schon deutlich übertrieben und eigentlich handelt es sich hier nur um ein Bilder-Rätsel, sodass sogar eine Story fehlt.

PopCorn SyFy – Wie viele Filme und Serien erkennst du? | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Aber es macht halt einfach Spaß, all die kleinen und großen Dinge zu entdecken und dann eben herauszubekommen, welcher Film bzw. Serie gemeint sein könnte. Sieht am Anfang jedenfalls deutlich einfacher aus, als es mit zunehmender Spieldauer ist.

PopCorn SyFy – Wie viele Filme und Serien erkennst du? | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

Wer auch gern spielen möchte, folgt einfach diesem Link oder klickt auf eines der Bilder. Läuft am besten in Chrome und hat leider den kleinen Wermutstropfen, dass keine deutsche Sprache unterstützt wird – da am besten bei den Lösungen ein bisschen drauf achten.

PopCorn SyFy – Wie viele Filme und Serien erkennst du? | Kino/TV | Was is hier eigentlich los?

]]>
https://www.wihel.de/popcorn-syfy-wie-viele-filme-und-serien-erkennst-du/feed/ 4
Der Photography Simulator https://www.wihel.de/der-photography-simulator/ https://www.wihel.de/der-photography-simulator/#comments Tue, 21 Sep 2021 14:51:58 +0000 https://www.wihel.de/?p=119670 Der Photography Simulator | Games | Was is hier eigentlich los?

Mittlerweile sollte bekannt sein, dass ich ein großer Fan von (schlechten) Simulatoren bin. Das „schlecht“ sollte eigentlich auch gar nicht in Klammern stehen, weil so richtig realistische Simulatoren … damit kann ich dann auch schon wieder nichts anfangen, zumal bei den meisten Simulatoren eher wenig erklärt wird – oder einfach zu viel. Und ich will nicht erst einen kompletten Beruf lernen, nur damit ich dann am Rechner ein bisschen daddeln kann.

Ich begnüg mich dann doch lieber mit so einfachen Geschichten wie Bus Fahren o.ä. Und ja, natürlich hab ich mir auch den neuen Bus Fahr Simulator gekauft und schon die ersten Runden gedreht. Zum Vorgänger ist das dann doch noch mal eine ganze Ecke anders und gewöhnungsbedürftig – ich hab mir ehrlicherweise noch kein Bild machen können, ob ich den nun gut finde oder nicht. Aber Busfahren macht halt einfach Spaß und beruhigt, gerade nach einem stressigen Tag.

Vielleicht schau ich mir auch mal den Photography Simulator an. Im Kern geht es genau darum, was der Titel verspricht: Fotos machen. Am besten von Tieren und am besten richtig Gute. Logisch, dass das dann auch entsprechend Hardware voraussetzt, weil das ja alles auch unfassbar gut aussehen muss – auf der anderen Seite investiert man so nur einmal Geld in ein Spiel statt sehr viel Geld öfter in richtige Fotoausrüstung.

Optisch sieht das jedenfalls im Trailer ziemlich gut aus:

Learn and explore the world of a professional photography. Hunt for best pictures around the world. Sell your photos to magazines, buy and upgrade your gear, and whenever you get tired of waiting for a perfect shot there are ways to brighten your day waiting for you.

Wann genau das Spiel herauskommt, konnte ich auf die Schnelle allerdings nicht herausfinden, auch nicht, was es am Ende kosten wird. Wie aber bereits gesagt, es dürfte deutlich unter den Anschaffungskosten einer Fotoausrüstung sein. Setzt euch das Ding am besten einfach bei Steam auf die Wunschliste und dann sollte es Neuigkeiten geben, sobald sich etwas in Sachen Entwicklung bzw. Veröffentlichung tut.

Letzte Woche dachte ich schon, dass sich Facebook nun tatsächlich völlig ins Abseits gestellt hat, zumindest hier in Europa bzw. Deutschland. Ein Bloggerkollege hatte mich gut zwei Wochen vorher auf etwas aufmerksam gemacht, von dem ich bisher nur gelesen hab: Facebook schafft die Vorschaubilder bei Linkposts ab.

Also keine Bilder mehr, dafür nur diese Bauchbinde mit der Domain der verlinkten Webseite und halt eventuell noch ein bisschen Text. Freitag war es dann bei mir soweit, plötzlich gab es keine Vorschaubilder mehr, dafür aber jede Menge Posts, die wie verkrüppelte Twitter-Beiträge aussahen. Besonders ärgerlich natürlich für die Publisher, die komplett auf die Vorschau setzen und jetzt nicht mal mehr einen beschreibenden Text hatten.

Mittlerweile hat sich das alles wieder gerade gerückt und war vielleicht doch nur ein Bug – oder ein Test mit negativem Ausgang und Rolle rückwärts. Denn die Begründung für die eigentliche Änderung klingt zumindest anfänglich nachvollziehbar:

Urheberrecht. Genau das wollte Facebook damit lösen, scheinbar auf dem schlimmsten Weg, den man sich vorstellen kann und so wirklich ist das Thema auch gar nicht zu lösen, man denke da nur an solche Späße wie „Bilder dürfen nur noch 128 x 128 Pixel groß sein“.

Soweit ich weiß, ist zumindest diese Hürde verschwunden, was aber Tom Mulgrew nicht daran hindert zu zeigen, dass man auch auf dieser Größe durchaus arbeiten kann. Oder zumindest Billard spielen, denn genau das ist bei Mot’s 8-Ball Pool möglich – in wunderbar nostalgischer Pixelgrafik:

  • The game ends when the black ball is sunk.
  • If you sink it (legally) after sinking all your colored balls, you win. Otherwise you forfeit and your opponent wins.
  • The first ball sunk becomes that player’s color.
  • A legal shot involves hitting a ball of your color first, and not sinking the wrong color, white ball or black ball (except when you’re supposed to).
  • A free ball is awarded to the other player after a “foul”. A free ball means you get a free second shot even if you don’t sink a ball – as long as your shot was legal.

3D-Pool in 128 x 128 Pixel spielen | Games | Was is hier eigentlich los?

3D-Pool in 128 x 128 Pixel spielen | Games | Was is hier eigentlich los?

3D-Pool in 128 x 128 Pixel spielen | Games | Was is hier eigentlich los?

Und das macht tatsächlich für Zwischendurch recht viel Spaß. Wer gern auch mal möchte, geht einfach hier lang, der Start ist nur einen Klick entfernt und die Steuerung auch recht intuitiv.

Dass ich großer Fan von entspannenden Spielen bin, hab ich ja schon an diversen Stellen erwähnt. Nach Feierabend Konsole oder Steam anschmeißen und irgendwas Daddeln, bei dem man weder Kopf noch Reaktionsfähigkeit großartig beanspruchen muss – das ist eigentlich genau mein Ding.

Ein bisschen im Gegensatz dazu stehen meine Versuche in GTA5 Online, mittlerweile habe ich aber Wege und Möglichkeiten gefunden, möglichst allein in einer Sitzung zu spielen, was zumindest schon mal ein bisschen Entspannung garantiert – unfassbar, wie viele Deppen es gibt, die es nur darauf anlegen, anderen den Spaß zu verderben. Dennoch darf es zur Abwechslung dann auch noch mal eine Runde FIFA und natürlich der absolut gar nicht peinliche Bussimulator sein – denn im Gegensatz zur Realität ist das durchaus nervfrei und entspannend (was den Simulationsaspekt natürlich hart in Frage stellt). Naja, abgesehen von dem Typen mit seiner verdammten Mauzi.

Das hätte jetzt auch nicht zwingend eine PS5 gebraucht, aber auch da zählt der Komfort-Faktor und nicht mehr neben einem Düsenjet zu sitzen, ist schon noch mal ein ganz anderes Level.

Wenn es um Entspannung geht, dürfte auch Stray ein bisschen mehr Aufmerksamkeit verdienen, das zumindest zeigt der vor ein paar Tagen erschienene Gameplay-Trailer – und die Tatsache, dass man in dem Spiel eine Katze steuert.

Die Beschreibung selbst klingt ein bisschen absurd, das trifft allerdings auf die meisten Spiele zu:

Verirrt, allein und von der Familie getrennt muss eine streunende Katze ein altes Geheimnis aufdecken, um aus einer längst vergessenen Stadt zu entkommen.

Sieht jedenfalls für Entspannungsliebhaber wie mich recht vielversprechend aus:

Ein klein bisschen gedulden müssen wir uns aber noch, denn ein wirklicher Erscheinungstermin steht aktuell noch nicht fest – lediglich Anfang 2022 ist aktuell anvisiert.

]]>
https://www.wihel.de/gameplay-trailer-stray/feed/ 2
Die Videospiele des Jahres von 1980 bis 2020 https://www.wihel.de/die-videospiele-des-jahres-von-1980-bis-2020/ https://www.wihel.de/die-videospiele-des-jahres-von-1980-bis-2020/#comments Thu, 05 Aug 2021 10:31:45 +0000 https://www.wihel.de/?p=117680 Die Videospiele des Jahres von 1980 bis 2020 | Games | Was is hier eigentlich los?

Im Moment ist es wieder ein bisschen mauer mit Spielen bei mir. Nach Watch Dogs Legion und Assassin’s Creed Valhalla war da ohnehin schon sein Loch, dass ich zwischenzeitlich mit Horizon zu stopfen versuchte.

Aber a) nervt mich das Spiel mit seinen Teils langen Wegen und b) die Playstation an sich, die sich bei dem Spiel regelmäßig zum Düsenjet entwickelt. Ich hab dann auch mal God of War, Cyberpunk und selbst Last of Us noch mal herangezogen, aber keines hat so wirklich Klick gemacht und dafür gesorgt, dass ich Lust hatte, mehr Zeit darin zu investieren.

Zuletzt hab ich mich dann doch zu Spider-Man Miles Morales hinreißen lassen, was auch durchaus Spaß gemacht hat, teils sogar mehr als das Hauptspiel. Und auch das kleine Add-On zu Watch Dogs Legion ist erst zur Hälfte durch – dennoch bin ich gerade wieder ein bisschen mehr im GTA-Universum angekommen.

Genauer gesagt probier ich mich gerade im Online-Modus aus, aber nicht, um mit anderen zusammenzuspielen – ohne Menschen ist da nach wie vor schöner als mit – sondern um mich einfach ein bisschen auszutoben. Zugegeben, ich bin da sehr naiv rangegangen und dachte unter anderem, dass man dort auch Dinge machen kann, die wenig spannend, dafür aber legal sind – die Realität sieht dann doch ein bisschen anders aus.

Genauso wie die Erkenntnis, dass man bestimmte Sachen eben nicht alleine machen kann, was einem das Spiel aber nicht immer erzählt. Ich möchte gar nicht mehr zählen, wie oft ich versucht hab, einen Banküberfall vorzubereiten, bis ich irgendwo gelesen hab, dass das alleine gar nicht möglich ist.

Dennoch kann man dort auch als Solo-Spieler seinen Spaß haben und den bekomm ich langsam immer mehr. Und sollte der doch mal wieder versiegen, dann schau ich einfach, was die Spiele des Jahres in den letzten 40 Jahren waren. In der jüngeren Vergangenheit würde ich da nicht jedes Mal zustimmen – aber irgendwas Spannendes wird sich auch da finden lassen:

Ich liebe ja Spiele, die es ohne großes Tamtam schaffen, einen Spieler für mehrere Stunden oder gar Tage an sich zu fesseln. Die dann am besten auch noch recht einfach anfangen und sehr gekonnt den Schwierigkeitsgrad erhöhen – aber so, dass man es eigentlich nicht direkt merkt. Und die dann trotzdem aber irgendwo auch noch gut aussehen, ohne zu sehr den Fokus darauf zu legen. Halt so Spiele wie Mini Motorways, die man mal schnell zwischendurch spielen kann oder halt auch einen ganzen Abend.

Einziges Manko: Auch bei solchen Spielen wird irgendwann ein Frustlevel erreicht, dass ich am liebsten vermeiden würde – eigentlich suche ich noch immer das perfekte Spiel, dass genau das vermeidet, aber dennoch nicht allzu viel vom Spieler abverlangt, ihn dennoch bei der Stange hält.

Und ich liebe, wenn irgendwelche Profis sich an Spielen versuchen, um zu prüfen, ob das Digitale der Realität entspricht und wie man dann das Spiel am besten spielen kann. So wie das damals der Typ mit Cities Skylines gemacht und erklärt hat, wie man dort Verkehrsprobleme löst. Das ist dann immer sehr schnell sehr logisch, zeigt aber auch, dass man eben Profi sein muss, um auf die Lösung zu kommen.

Ganz so professionell geht es nachfolgend nicht zu, weil man bei Mini Motorways nur bedingt vorausplanen kann, dafür grätscht der Zufallsgenerator zu stark dazwischen. Dennoch macht es Spaß und ist es fesselnd zu sehen, wie ein professioneller Straßenplaner mit der Herausforderung umgeht und wie weit er bei dem Spiel kommt:

From the makers of Mini Metro comes Mini Motorways! A highway engineering puzzle game and in this video I, a highway designer of 10 years, see if my real life engineering skills help me become better at the Mini Motorways puzzle game!

Immerhin können wir eine klare Empfehlung mitnehmen: Kreuzungen sind böse. Niemand will Kreuzungen.

Letzte Woche hab ich mich schon ein bisschen über das kommende FIFA ausgelassen bzw. die prinzipielle Praktik von EA im Allgemeinen. Daran hat sich bisher nichts geändert, außer dass ich immer ein bisschen wütender werde, wenn ich daran denke, dass diese Updates zum Vollpreis angeboten werden. Und mehr oder weniger auch gern mal teurer werden.

Dennoch hab ich am Wochenende auch endlich mal wieder meine vor Ewigkeiten gestartete Karriere weitergeführt. Weil das dann halt doch Spaß macht, wenn man das Gefühl hat, die Kontrolle über einen Spieler zu übernehmen und dafür zu sorgen, dass er fleißig Tore am Fließband schießt und eine erfolgreiche Karriere hinlegt, die man eigentlich selbst gern gehabt hätte – weils halt geil ist, wenn man mit seinem Hobby Geld verdienen kann. Und gerade in den höheren liegen ist das unverschämt viel Geld.

Aktuell spiel ich aber nur zweite Liga und ich hab jetzt schon Zweifel, dass sich das ändern wird, weil ich sehr selten eine Karriere mal wirklich zu Ende bringe – weil so eine Saison eben doch recht lang ist. Allein 34 Spiele in der Liga, dazu Pokal und auch malm Freundschaftsspiele, das zieht sich alles erheblich.

Was vermutlich im kommenden Teil nicht anders sein wird, dennoch rührt EA so langsam die Werbetrommel für das Spiel und präsentiert ein weiteres Video, dass deutlich mehr Gameplay zeigt, als es das Video beim letzten Mal getan hat.

Und ich schätze den Aufwand sehr, den EA da angeblich neu investiert hat, bleibe aber auch bei meinem Standpunkt, dass einfach nur neue Animationen einen Neupreis nicht rechtfertigen.

Go inside FIFA 22 with the Official Gameplay Trailer. Powered by Football™, FIFA 22 introduces HyperMotion Technology on PlayStation 5, Xbox Series X|S and Stadia, elevating every match across every mode: http://x.ea.com/69378

Und wenn ich den Kommentaren unter dem Video Glauben schenken mag, ist das nicht der einzige Kritikpunkt an EA. Schon schade irgendwie.

Ich bin ja großer Fan von eher schwachsinnigen Spielen, wobei „fernab des Mainstreams“ wohl besser passen würde. Halt Spiele, für die kein Massenmarkt da ist, für die es eher selten bis nie irgendwelche Turniere gibt und die sehr schnell und völlig zu Recht zügig als Zeitverschwendung abgetan werden.

Also kein CoD, Fortnite, PUBG, Counterstrike und wie sie nicht alle heißen. Stattdessen gern mal irgendwelche Simulatoren, am besten auch noch im Early-Access- oder Beta-Stadium, damit man sich so richtig schön ärgern kann, wenn Bugs und Abstürze auftreten.

Zuletzt war das irgendein Polizei-Simulator, tatsächlich noch als Early-Access tituliert und entsprechend limitiert. Und ebenso verbugt und eigentlich schnell durchgespielt, was eigentlich schon ein Wunder ist, denn zu einem guten Simulator gehört auch, möglichst wenig zu erklären und wenn, dann nur sehr kompliziert.

Es hat aber auch Spaß gemacht, weil es das so in der Form noch nicht gab und wenn man dann erstmal mit dem Polizei-Auto rumfahren kann … das hat doch was. Das wollten wir alle doch schon machen.

Daneben darf es auch gern mal die eine oder andere Stunde im LKW sein und so manchen Fahrgast hab ich auch schon mit meinem Bus-Unternehmen befördert. Klar, das wird alles recht schnell sehr eintönig, weil das halt auch das wahre Leben ist. Aber fürs Abschalten nach der Arbeit sind diese Spiele einfach Gold wert.

Unsicher bin ich da beim nachfolgenden Titel – wobei ich mir ja noch nicht mal sicher bin, ob das echt oder Fake ist. Jedenfalls geht es im The Last Video Store um genau das, den vermutlich letzten verbliebenen Video-Verleih. Nachdem Netflix und Co. diese in der realen Welt nahezu ausgelöscht haben, kann man hier noch mal digital das Vergnügen genießen und durch Regale stöbern, um sich am Ende einen oder mehrere Filme auszuleihen (was ich vor ca. 16 Jahren zuletzt gemacht hab). Sogar mit Survival-Mode, bei dem man Geld verdienen und Rechnungen bezahlen muss – aber auch so manchen Film tatsächlich im Spiel schauen kann:

Jack in and loiter outside some of the most iconic video store environments faithfully recreated from our fading memories. Pick a tape and choose whether to watch in a living room or movie theater themed room!

Don’t want to watch movies but want to meet others who share the same passion? Explore the surrounding area or hang out in the parking lot, or take a night drive around the neighborhood.

Survival mode includes realistic local jobs and bills to pay while managing your video enthusiast hobbies on the side.

Wie gesagt, keine Ahnung, ob Fake oder nicht, aber wer gern sowas wie auf dem Laufenden bleiben möchte, ist hier richtig aufgehoben.

Ich sags frei heraus: Ich war vom letzten FIFA recht enttäuscht. Nicht unbedingt weil ich zu hohe Erwartungen hätte, vielmehr hat mich die Realität eingeholt, von der schon viele vorher gesprochen haben – es sind eigentlich immer nur Updates, die sich EA wie einen Vollpreis-Titel bezahlen lässt. Nicht, dass ich das auch durch irgendein Belegexemplar umgehen könnte, aber es ändert ja nichts am generellen Problem.

Gab es vorher wenigstens noch mit dem Storymodus – der zugegeben recht platt war und von Kitsch nur so triefte – mal eine neue Idee und ein bisschen Abwechslung, war FIFA 21 sowas wie eine Rückbesinnung auf Kernfunktionen. Was an sich ja erstmal gut ist, aber wenn halt so gar nichts drumherum passiert und man sich schon darüber freuen muss, dass das Publikum besser geworden ist (dabei aber noch immer nicht gut), spricht das schon für sich.

Und wenn wir mal ehrlich sind: Ein paar neue Spieleranimationen und neue Jubel … damit holt man keine Kuh vom Eis. Das sollte eigentlich Standard sein und bei Preisen von 70€ bis 100€ mehr als erwartbar. Um nicht direkt die Frage zu stellen, was die so das ganze Jahr über treiben bis zum nächsten Titel, denn machen wir uns nichts vor: Lizenzen sind ein großer Trumpf in der Hand, aber eben nichts, auf dem man sich zu lange ausruhen kann.

So desillusioniert, wie ich mittlerweile bin, erwarte ich auch relativ wenig vom nächsten Teil, der hier und da schon als Trailer angepriesen wurde und am 01. Oktober in den physischen und digitalen Regalen drehen soll.

Dafür hat EA nun ein ausführlicheres Video online gestellt, dass ein bisschen was vom Gameplay und den „Neuheiten“ zeigt sowie erklärt – sieht für mich aber auch wieder mehr nach „Improvement“ als wirkliche „Evolution“ aus:

Get your first look at gameplay in the FIFA 22 EA Play Spotlight as the EA SPORTS FIFA development team go in-depth on new next-gen features, powered by HyperMotion technology on PlayStation®5, Xbox Series X|S, and Stadia. Learn more about HyperMotion: http://x.ea.com/69325

Tendiere daher immer mehr dazu, einfach mal eine Ausgabe auszulassen. Oder es doch als Belegexemplar zu organisieren – dann auch direkt mit ehrlichem Feedback, dass gefühlt wenig überschwänglich ausfallen dürfte. Wenn überhaupt.

]]>
https://www.wihel.de/fifa-22-ein-ausblick-auf-neue-features-und-gameplay/feed/ 3
Let’s Game it Out: Going Medieval https://www.wihel.de/lets-game-it-out-going-medieval/ https://www.wihel.de/lets-game-it-out-going-medieval/#comments Thu, 22 Jul 2021 14:30:43 +0000 https://www.wihel.de/?p=117138 Let’s Game it Out: Going Medieval | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Schaut man sich die Videos der jüngeren und älteren Vergangenheit von Let’s game it out an, wird schnell klar: der Unterhaltungsfaktor steht hier absolut im Vordergrund. Ich behaupte aber: Das Konzept ist viel vielschichtiger, ob nun beabsichtigt oder nicht.

Da ist zum einen der QA-Faktor, denn Josh versucht regelmäßig nicht nur Konzepte ad absurdum zu führen, sondern probiert auch immer wieder aus, Spielemechaniken kaputt zu kriegen, was vor allem bei Indie-Spielen und Beta-Versionen beinahe schon garantiert ist. Das Schöne ist: er macht das nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern auf seine eigene, unterhaltsame und witzige Weise.

Und da ist natürlich auch der Werbe-Faktor, der vor allem bei mir zieht. Nicht nur, dass ich seine Videos schaue, um unterhalten zu werden und eine gewisse Lachgarantie abzurufen – ab und an schau ich mir die Spiele, die er vorstellt, dann auch mal selbst an. Umso schöner ist dann auch mal, wenn er ein Spiel unter die Finger bekommt, das ich vor ihm schon gespielt hab – natürlich nicht so wie er und mit etwas mehr Ernsthaftigkeit, aber ist doch auch mal nett zu sehen, was alles möglich gewesen wäre und warum man selbst nicht gekommen ist.

Von mir bisher nicht gespielt: Going Medieval. Allein die Grafik ist ein bisschen abschreckend, wenn auch nicht hässlich und das Spielprinzip wirkt jetzt auch nicht sonderlich innovativ – am Ende ist es wie Age of Empires oder sonstige Strategie-Spiele, bei denen man ein Volk steuert, Häuser baut und einfach dafür sorgt, dass die am Leben bleiben.

Aber allein dass man die zu Kannibalen erziehen kann, ist einen Blick mindestens wert. Und auch um einfach genau so einen Schabernack zu treiben, wie es Josh getan hat – ich mein, dieser Graben mit den Feinden erinnert doch hoffentlich nicht nur mich an The Walking Dead und World War Z, oder?

Mit knappen 23€ ist man über Steam dabei. Wie so oft leider erstmal nur für Windows.

Das Coole an der Anschaffung meines Rudergerätes ist ja nicht nur die erhöhte Chance, doch ein paar Kilos zu verlieren (klappt bisher noch nicht so wirklich), sondern dass ich jetzt auch wieder die Möglichkeit hab, ein paar mehr Serien und Filme zu schauen. Denn eine Stunde lang da nur sitzen und rudern ohne irgendwas anderes ist schon hart langweilig und führt schnell dazu, dass selbst 1 Minuten sich wie eine Ewigkeit anfühlt.

Wichtig dabei ist, dass man nicht zu anspruchsvolle Filme und Serien auswählt, denn allzu viel Konzentrationsleistung ist dann doch nicht möglich – mangelt ja bekanntlich am Sauerstoff im Gehirn bei sportlicher Betätigung. Aber Zeug, dass man mal vor Ewigkeiten gesehen hat, funktioniert ganz gut und am Ende geht es ja mehr um die Ablenkung als jede Kameraperspektive und jede gespielte Emotion zu 100% wahrnehmen und im Anschluss sezieren zu können.

Oder anders gesagt: Alles, was man am Rechner oder auf dem Fernseher mit dem Smartphone in der Hand nebenbei gucken kann, eignet sich dafür hervorragend. Aktuell ist das bei mir unter anderem mal wieder Sons of Anarchy. Bei iMDb gar nicht mal so schlecht bewertet, aber gerade wenn man die Serie schon einmal komplett gesehen hat, muss man nicht mehr jede Sekunde mit hundertprozentiger Aufmerksamkeit beglücken.

Und auch Ash vs. Evil Dead hab ich so endlich mal schauen können. Hatte ich schon mal vor einer ganzen Weile geschaut, als das erstmalig bei Amazon Video verfügbar war, bin aber so überhaupt gar nicht hängen geblieben. Mittlerweile gibt es die Serie auch bei Netflix und wenn man dann eben auf der Rudermaschine sitzt, kommt eben eines zum anderen.

So ganz kann ich die iMDb-Bewertung von ebenfalls 8 Komma irgendwas nicht nachvollziehen, liegt aber vielleicht auch nur an mir. Denn immerhin gibt es genug Fans, um auch ein Spiel auf die Beine zu stellen … das letztendlich genau wie die Serie mit jeder Menge Blut daherkommt:

Nun ja.

Aktuell daddel ich wieder ein bisschen mehr, was vor allem an meinem Konsum in TikTok liegt – da spülte mir der Algorithmus in letzter Zeit häufiger Streamer mit mal mehr mal weniger lustigen Clips aufs Display – und das Unterbewusstsein wird ja dann automatisch getriggert und verlangt nach Daddelei.

Außerdem hab ich nun auch Ghost Recon Breakpoint mehr oder weniger durch – so richtig lässt sich das leider nicht sagen, weil einem Episoden angezeigt werden, die nicht aktivierbar sind und ich befürchte bereits, dass sich die Hersteller hier irgendwas ausgedacht haben, was definitiv nicht das Licht der Welt erblicken wird. Zumindest las ich irgendwas von einem Zwei-Jahres-Plan und wenn man bedenkt, dass das Spiel 2019 rauskam … gefühlt hat da irgendwer sehr ambitioniert verkackt.

Heißt aber auch, dass ich Nachschub brauche, was ja auch immer eine gute Möglichkeit für Abwechslung ist. Das führt dann dazu, dass man mich mal wieder Bus fahren oder auch in Horizons irgendwelche mechanische Tiere erlegen sieht. Und still und heimlich trauere ich dem einen oder anderen Spiel aus der Vergangenheit nach.

Zum Beispiel gab es für die Playstation mal ein Spiel, bei dem man als Fahrradkurier Zeitung ausliefern musste und dabei Tricks machen konnte. So ein bisschen wie bei Tony Hawk, nur halt mit dem BMX und einer „Nebenaufgabe“. Ich weiß bis heute nicht mehr, wie das hieß und hab es entsprechend auch nie wieder gefunden.

Gleiches gilt für Guitar Hero, dass ich auch mal vor Jahren für den PC gefunden hatte. Natürlich hab ich nie den passenden Controller dafür besessen, am Ende des Tages spielt es ja aber auch keine Rolle, wann man wo raufdrückt – Hauptsache es ist der richtige Knopf bzw. die richtige Taste zur richtigen Zeit, die Illusion, dass man bekannte Songs nachspielen könnte, bleibt ja trotzdem.

Aber auch das hab ich wieder aus den Augen verloren und damit immerhin die Erklärung, warum mir vergleichbarer Ruhm wie bei CarnyJared nie zu Teil wurde. Denn der ist am Ball geblieben und hat nun auch den schwierigsten Song in Guitar Hero zu 100% durchgespielt:

Wenn man bedenkt, dass das Ding eigentlich als Scherz und unbesiegbar implementiert wurde … Wahnsinn.

]]>
https://www.wihel.de/ein-typ-der-den-schwierigsten-track-in-guitar-hero-zu-100-geschafft-hat/feed/ 2
Der Powerwash-Simulator https://www.wihel.de/der-powerwash-simulator/ https://www.wihel.de/der-powerwash-simulator/#comments Mon, 26 Apr 2021 10:30:20 +0000 https://www.wihel.de/?p=113652 Der Powerwash-Simulator | Games | Was is hier eigentlich los?

Ich liebhasse Aufräumen. Ich weiß, nichts Besonderes, weil es vielen so geht, aber man muss ja auch mal über solche Dinge reden. Aufräumen nervt und befriedigt zugleich ungemein. Vor allem nervt es, weil man meist erstmal noch mehr Chaos anrichtet als ohnehin schon – außer man räumt Dinge einfach nur von A nach B oder versteckt sie in irgendwelchen Schubladen, aber das ist halt auch kein richtiges Aufräumen.

Und meistens ist das auch noch unfassbar anstrengend, weil es seltenst nur eine Sache von ein paar Minuten ist. Außerdem bleibt es ja nicht nur beim Aufräumen, man muss ja auch Dinge saubermachen, stellt im Zweifel sogar fest, das einiges einfach kaputt ist und überhaupt – das Konzept von Aufräumen ist äußerst schwierig zu begreifen. Zumal es vorher einfach nie motivierend ist und auch nur ansatzweise nach Spaß aussieht.

Auf der anderen Seite: Hat man den ganzen Scheiß erstmal fertig, ist das ein unfassbar gutes Gefühl. Plötzlich hat man mehr Platz, findet Dinger schneller und man fühlt sich viel befreitet. Geht mir zum Beispiel immer im Keller so. Da ist man zwar selten, aber wenn man da reinkommt, hat man ja meist ein konkretes Ziel – oft irgendwas hochholen, das man gerade braucht. Und wenn man dann ganz genau weiß, wo es ist, easy rankommt und nach wenigen Minuten schon wieder raus gehen kann – Wahnsinn. Es gibt kaum was Besseres.

Und trotzdem schaff ich es immer wieder, in irgendeiner Ecke Müll zu sammeln. Kartons und Plastikfolie zum Beispiel, weil es sich einfach nicht lohnt, für einen Karton und / oder eine Folie extra zur Mülltonne zu gehen. Irgendwann ist das aber einfach so viel, dass ich direkt schlechte Laune bekomme, sobald ich den Keller aufschließe. Wenn es mir dann aber irgendwann zu viel wird und wir mal wieder einen Vormittag den Keller auf Vordermann bringen – danach ist das einfach einer der schönsten Orte des Planeten.

Vielleicht ist das auch einfach das Geheimnis von Aufräumen selbst: Das es nervt wie Sau, aber am Ende halt doch gut ist – und irgendwo auch entspannt. Gerade der letzte Punkt ist ein wesentlicher Bestandteil beim Powerwash Simulator. Darin räumt man zwar nicht direkt auf, sorgt aber auch für mehr Sauberkeit und Ordnung, in dem man einfach virtuell ein bisschen rumkärchert. Und das kann durchaus befriedigend sein:

Let the soothing sounds of water wash away your worries as you fire up your PowerWasher and blast away every speck of dirt and grime you can find.

Use different sizes and shapes of nozzles and develop your own personal PowerWashing technique!

Release the pressure, with PowerWash Simulator!

Noch hat es das Spiel nicht final auf Steam geschafft, weil da so eine unsinnige Pandemie dazwischen kam, aber immerhin gibt es schon mal eine Demo-Version, in der man sich ein bisschen austoben kann. Wegen der Entspannung.

Nachdem ich vor ein paar Wochen sehr erfolgreich meine Streaming-Karriere gestartet hab (2 Follower – wooohooo!!!!), ist es in letzter Zeit ein bisschen ruhiger auf meinem Twitch-Kanal geworden.

Zum einen glaube ich noch immer, dass ich da nicht wirklich was verloren hab, weil ich halt wirklich nicht gut vor mich hindaddel, zum anderen ist das durch mein Setup mit der Playstation nicht wirklich interaktiv. Und mit fremden Leuten reden … das ist jetzt auch nicht so meins. Aber hin und wieder sehen sich das Leute an, somit ist der damit verbundene Reichtum nur eine Frage der Zeit, genauso wie die Tattoos im Gesicht.

Weiterer Grund für die Ruhe: Ich hab eigentlich Ghost Recon durch, zumindest was den Hauptboss angeht. Keine Ahnung, warum man nur 50% des Spiels durchspielen muss, damit man die finale Mission starten kann, aber mittlerweile daddel ich das nur noch aus Alman-Gründen (man muss ja beenden, was man angefangen hat) und mangels Alternativen.

Aus lauter Verzweiflung (und weil es günstige Angebote gab) hab ich nun auch mal in Control und Beyond: Two Souls reingeschaut … aber so richtig kann ich mich damit noch nicht anfreunden. Dafür macht der Kampf gegen Drogenkartelle und deren Bosse einfach noch zu viel Spaß und auf derlei story-starke Spiele muss man ja auch erstmal Bock haben und Zeit investieren wollen. Das ist nach einem anstrengenden Arbeitstag eher schwierig.

Vielleicht klappt aber der Sprung zu „Definitely Not Fried Chicken“. Das bringt nicht nur eine gehörige Portion Breaking Bad zurück in die heimischen 4 Wände, sondern auch zwei Wirtschaftssimulationen in einem Spiel. Denn neben dem Betrieb eines Restaurants ist das eigentliche Ziel, dass genau das nur als Tarnung benutzt wird, um sein Drogengeschäft im großen Stil aufzuziehen.

Klingt ehrlich gesagt erstmal wieder stressig, aber auch recht witzig – zumal das ja bei Breaking Bads Gus Fring auch recht gut funktioniert hat:

  • Baue dein Drogenimperium aus dem Nichts auf, verkaufe Marihuana, Kokain, Methamphetamin und andere Waren.
  • Kümmere dich gleichermaßen um dein illegales Drogengeschäft und um deine „legalen“ Unternehmen.
  • Baue die Gebäude für dein Drogengeschäft sowie deine anderen Unternehmen und individualisiere sie.
  • Verbessere deine Ausstattung und die Ausrüstung deines Personals für bessere Produkte und mehr Profit.
  • Gestalte dein Imperium, von Brathähnchen-Restaurants über Waschsalons bis hin zu Nachtclubs.
  • Verwalte deine Belegschaft, stelle Personen ein oder feuere sie, kümmere dich um ihre Wünsche und Bedürfnisse, damit sie gute Arbeit leisten.

Auf Steam kann man sich das Spiel immerhin schon mal auf die eigene Wunschliste setzen und als Veröffentlichungsdatum wird auch noch 2021 angegeben – mit etwas Glück dauert es also nicht mehr lang, bis wir selbst zum Kartellboss aufsteigen können. Bleibt nur zu hoffen, dass dann nicht so ein Idiot wie ich daher kommt und alles in Schutt und Asche legt. Schon gar nicht für zwei Follower auf Twitch.

Als ich vor ein paar Wochen Assassins Creed Valhalla durchgespielt hab, war er wieder da – dieser Moment, in dem einem klar wird, dass man wieder ganz viel Zeit zurück gewonnen hat, aber gar nicht direkt weiß, was man damit anfangen soll. Natürlich muss ein neues Spiel her, aber die Frage ist ja immer, welches. Schließlich ist das am besten genauso fesselnd wie das vorhergehende und am besten hat es auch ein ähnliches Spielprinzip, schließlich will sich ja keiner direkt wieder komplett umgewöhnen müssen.

Letztendlich hab ich dann ein paar Spiele ausprobiert, bin jetzt aber erstmal bei Ghost Recon Wildlands hängen geblieben. Storytechnisch natürlich eher so la la, aber für eine schnelle Runde nach Feierabend ist es ganz gut geeignet und wer freut sich nicht, wenn er die Welt ein wenig von Drogendealern befreit? Eben.

Worauf ich aber auch mal wieder Lust hätte: Irgendeine Wirtschaftssimulation mit perfektem Schwierigkeitsgrad. So ein Spiel, dass man eine halbe Stunde spielen kann oder auch beinahe zwei Tage am Stück. So ein bisschen wie Anno 1602 damals, dass mal richtig gemütlich war oder auch schon in Hektik ausarten konnte. Hach, was war das schön.

Ganz vielleicht könnte hier Festival Tycoon einspringen, zumindest gefällt mir schon mal, dass es ein Szenario wählt, dass bisher noch keiner beackert hat. Kein Krankenhaus, dass geführt werden will, kein Pizza-Restaurant, kein Vergnügungspark – stattdessen muss man Festivals organisieren.

Klar, am Ende geht es auch nur darum, dass man möglichst viel Geld verdient und auch grafisch ist das jetzt nichts, was einem vom Hocker reißt – aber gerade nach dem Festival-armen Jahr 2020 und der scheinbaren Fortsetzung in diesem Jahr gewinnt das Spiel gleich noch mal ganz ohne Zutun an Attraktivität.

Create and manage your own music festival empire. Book bands, setup stages, organize your line-up, layout tents and portaloos, roll out the food trucks and build your festival’s reputation to appease sponsors and earn big bucks 💰

Auf Steam kann man sich das Spiel schon mal auf die eigene Wunschliste packen und wenn alles glatt läuft, können wir sogar noch dieses Jahr unsere eigenen Festivals organisieren. Zwar nur ein kleiner Trost, aber besser als gar nichts oder?

Der Among Us-Hype hat bei mir wieder stark abgenommen, was an mehreren Gründen liegt: Zum einen ist es halt schon sehr fies, dass das Ziel des Spiels eigentlich ist, dass man lügt oder sich irgendwelchen Behauptungen erwehren muss. Als Team-Maßnahme absolut ungeeignet und auch wenn wir innerhalb des Teams viel Spaß hatten – ich hatte durchaus schlimme Gedanken, was wäre, wenn Kollege XY mich jetzt tatsächlich belügt?

Zweiter Grund: Ich bin als Imposter wirklich sehr schlecht. Klar, ich könnte diverse Strategien und Taktiken lesen und mich daran halten … aber das hat ja dann auch schon wieder weniger mit Spaß zu tun. Ich will ja nicht erst studieren müssen, nur um ein bisschen Spaß zu haben und eben nicht nachdenken zu müssen.

Dritter Grund: Läuft es schlecht, ist man die ganze Zeit eigentlich nur damit beschäftigt, auf die nächste Runde zu warten – nämlich immer dann, wenn man als einer der ersten um die Ecke gebracht wird.

Und vierter und zunächst letzter Grund: Ich hab keine Freunde und finde daher niemanden, der mit mir spielt. Das in Verbindung mit dem ersten Grund … es ist ein Teufelskreis.

Als Ausrede eignet sich aber auch ganz gut, dass wir in der Regel die Versionen spielen, die man nicht modden kann, was dann auf Dauer auch ein bisschen langweilig wird – zumindest wenn man weiß, was alles möglich ist. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Variante, in der nicht nur 100 Spieler zusammen spielen können (was ja an sich schon großartig klingt), sondern auch alle Imposter sind und das Ziel nun ist, einfach zu überleben? Das macht aus Among Us mehr oder weniger ein völlig neues Spiel, das zumindest zeitweise nach jeder Menge Spaß aussieht:

So wirklich eine offizielle Quelle für diesen Mod (oder auch andere) hab ich auf die Schnelle nicht finden können, aber scheinbar ist diese Seite hier ein ganz okayer Anlaufpunkt. Im Zweifel einfach mal selbst ein bisschen googeln.

Wann immer ich ein Spiel mehr oder weniger durchgespielt hab (in der Regel also die Hauptstory zu Ende ist), beschleicht mich diese Leere. Was soll ich nun mit mir anfangen, wenn die Arbeit vorbei ist und ich normalerweise die Konsole anschmeißen würde? Wird es überhaupt wieder ein Spiel geben, dass mich so sehr fesselt, wie das vorhergehende? Oder lohnt es vielleicht doch, die ganzen Nebenquests zu machen, die eigentlich dabei helfen sollen, die Hauptstory zu erleichtern und die nun mehr oder weniger ihre Daseinsberechtigung verloren haben?

Genau das geht gerade in meinem Kopf vor, denn ich hab Assassins Creed Valhalla durchgespielt. Eigentlich hätte mir das schon eher passieren müssen, weil ich vorher auch noch Watch Dogs Legion beendet hab, aber da kam eben Valhalla direkt im Anschluss, sodass ich lediglich das Spiel wechseln müsste.

Könnte ich nun auch mit Cyberpunkt machen und irgendwie ist auch The Witcher noch mal auf der Platte gelandet … aber bisher haben mich beide Spiele nicht gefesselt. Die Steuerung bei The Witcher ist halt gänzlich anders im Vergleich zu Watchdogs und Valhalla und Cyberpunk … ist halt `ne Nummer für sich. Diese Ego-Perspektive ist schon eine heftige Umstellung, dazu die Bugs, die auf der Konsolenversion ja mittlerweile mehr als bekannt sind … es ist gerade alles etwas schwierig.

Und so wirklich hilft da das Spiel von Max Garkavyy auch nicht. Grafisch kann es mit den genannten Titeln nicht mithalten, was aber auch nicht verwundert, wenn da nur ein Mensch dran gearbeitet hat, aber auch die Spielzeit ist mit wenigen Minuten relativ kurz gefasst.

Auf der anderen Seite: Es gibt keine Bugs und man kann 2020 noch mal spielerisch erleben – würde mich nicht wundern, wenn das einer der absoluten Horror-Klassiker der Videogame-Geschichte wird, bei dem Setting führt da eigentlich kein Weg vorbei:

2020 the Game – A Fun Little Bite Sized Video Game Recap of the Godawful Hellscape that Was 2020!

Wer auch gern mal spielen möchte, kann das hier tun – das Video hat aber eigentlich schon alles verraten, was man so machen kann. Ich find’s dennoch nett.

Gefühlt ist die Hitman-Reihe genauso alt wie ich, zumindest kann ich mich nicht mehr daran erinnern, wann ich das erste Mal über den ersten Teil gestolpert bin. Und doch hat mich die Reihe auch nie so sehr in seinen Bann ziehen können, wie es zum Beispiel GTA, Red Dead Redemption oder andere Titel gezogen haben, die ebenfalls für maximale spielerische Freiheit stehen.

Ein Grund könnte sein, dass es die zwar gab, aber eben doch in einigermaßen engen Grenzen, vielleicht ist es aber auch einfach die fehlende Abwechslung, denn am Ende geht es ja einfach nur darum, Zielpersonen unter die Erde zu bringen.

Oder – und da bin ich einfach ehrlich – die teils sehr kniffligen Rätsel und Abläufe, damit man auch wirklich unentdeckt seinen Auftrag erfüllen kann. Ich hab mich jedenfalls immer relativ schnell „mittendrin“ wiedergefunden, weil dann doch irgendwas eine Sekunde zu spät passiert ist, ich irgendwas übersehen hab oder einfach nur zu ungeduldig war.

Auf der anderen Seite: Die Reihe hat es eigentlich immer geschafft, dass ich mir den jeweils neuesten Titel zumindest mal angesehen und auch anfänglich Bock drauf hatte. Weil … so ein bisschen Auftragsmörder sein, viel Geld verdienen und dabei unerkannt vielleicht die Welt retten … das hat doch auch was. Gibt ja schließlich Gründe, warum James Bond so beliebt ist.

Ende Januar wird es nun den dritten Titel von Hitman geben, der natürlich auch wieder viel besser ist als sein Vorgänger – nachfolgend gibt es dann auch direkt ein paar erste Eindrücke vom Gameplay:

The World of Assassination is on the brink… Prepare to master the art of assassination with new gameplay features and items in HITMAN 3

Wie immer: Sieht gut aus, macht Bock auf mehr – fraglich dennoch, ob ich dieses Mal länger dran bleibe. Ein bisschen wünschen würd ich es mir ja.

Ich bin ja großer Fan von Simulationen, besonders von den ganz langweiligen, wie „Bus fahren“ und auch den einen oder anderen Landwirtschaftssimulator findet man in meiner digitalen Spielesammlung. Suchen muss man hingegen irgendwelche Flugsimulatoren und auch Züge habe ich zwar mal ausprobiert, aber irgendwie haben die mich nicht so wirklich gefangen nehmen können.

Eine Erklärung hab ich dafür nicht und muss auch zugeben, dass die Lust auf die Simulatoren immer nur sehr phasenweise kommt – denn so ein Simulator bringt es leider auch mit, dass er immer versucht recht nah an die Realität zu kommen. Und stundenlang einen Bus durch die Gegend zu fahren oder in Reihen ein Feld zu bestellen … das wird halt dann doch auch irgendwann langweilig, scheint fast so, als könnte man den Übeln der Realität einfach nicht entkommen.

Und das ist halt auch ein wichtiger Punkt und vielleicht der Grund, warum ich mich von Bahn und Flugzeug fernhalte: Es darf halt nicht zu realistisch sein. Wenn ich mich erst durch Kiloweise Handbücher wühlen und diverse (technische) Abläufe studiert haben muss, um überhaupt mal starten zu können … das bringt ja auch keinen Spaß. Ich daddel ja schließlich noch immer, um mich zu entspannen und nicht einen Job auszuführen, der a) niemandem hilft und b) nicht entlohnt wird (wehe, einer sagt jetzt, dass ich dann auch mit dem Bloggen aufhören kann).

Wie realistisch die nachfolgende Fahrt für Louise Cook ist, kann ich nicht beurteilen, handelt es sich doch hier in erster Linie um ein einfaches Rennspiel – dafür aber ist ihr Setup absolut sehenswert. Genauso wie die Performance, die Cook dann auch hinlegt:

Driving the Subaru WRC 2001 on the Bidno Moorland Reverse stage in Wales. Replay at the end :o)

Falls der eine oder andere sich die Zeit Zuhause nehmen und den Bums nachbauen will: Bei dem Spiel handelt es sich um Dirt: Rally 2.0 und diese verrückte Handbremse gibt inkl. USB-Anschluss auch einfach frei zu kaufen.

Mittlerweile hab ich dann auch mal mit dem neuen Teil von Assassin’s Creed angefangen und bin natürlich einigermaßen davon angetan. Dabei ist mir aber auch aufgefallen, dass ich jedes Mal doch recht zögerlich agiere.

Erschwert wurde der Beginn allein schon dadurch, dass der Veröffentlichungstag so fiel, dass ich noch mit Watch Dogs Legion beschäftigt war. Finde es ohnehin eine Frechheit, dass da nicht smarter mit den Veröffentlichungen agiert wird. Klar, Weihnachtsgeschäft und so – aber dass dermaßen viele gute A-Titel in kurzer Zeit hintereinander veröffentlicht werden, stellt hoffentlich nicht nur mich vor zeitliche Probleme.

Watch Dogs ist mittlerweile so gut wie durch, zumindest was die Haupthandlung angeht und seit ein paar Tagen bin ich nun in Englaland unterwegs. Der Anfang war wieder eher meh, weil man sich doch an eine zwar leicht aber eben doch in einigen Aspekten deutlich geänderte Steuerung reinfuchsen muss. Ausweichen und Blocken will wieder mehr geübt werden, darüber hinaus scheint die Spielwelt und vor allem die Anzahl an Aufgaben noch mal ordentlich angewachsen zu sein. Ich bin zumindest aktuell hart überwältigt und weiß gar nicht, welche Quest ich als nächstes ignorieren soll.

Dazu ein Fähigkeiten-Baum, der zwar einiges an Freiraum vermuten lässt, aber aus meiner aktuellen Sicht unnötig komplex zusammengeschustert wurde. Dazu natürlich der Aspekt des Siedlungsausbaus und irgendwelchen Kram soll man auch noch des Sammelns wegen sammeln.

Kurzum, das Spiel wird richtig viel Zeit fressen, was ja auf der anderen Seite auch schon wieder cool ist, wenn man bedenkt, was die Spiele heutzutage kosten. Außerdem macht das Wikinger-Dasein überraschend mehr Spaß als gedacht.

Noch mehr Zeit geht dann noch drauf, wenn man mal auf die ganzen Details achtet, die die Entwickler in das Spiel gebaut haben. Knightz hat sich die Mühe gemacht und mal 30 davon in ein Video gepackt und ich würde meinen nicht vorhandenen Wikinger-Bart verwetten, dass die Mehrzahl kaum jemandem aufgefallen ist:

Here’s 20 Small Details in Assassin’s Creed Valhalla… As expected Assassin’s Creed has returned and its full of detail, some new & some old, with this said here’s Part 1 :)

Here’s 10 More Small Details in Assassin’s Creed Valhalla… Like I said in the previous video with the return of AC comes a whole bunch of detail and so here I’m bringing you another 10 cool details in Assassin’s Creed Valhalla.

Der Tag braucht jetzt wirklich mal mehr als 24 Stunden – wie sonst soll man denn die erforderliche Spielzeit neben all dem anderen unnötigen Kram (Atmen, Essen, Leben, …) noch unter einen Hut bringen?

Mittlerweile sind ja die meisten Geheimnisse um die PS5 seit letzter Woche gelüftet. Wir wissen endlich, wann sie kommt und wie viel die beiden Varianten kosten werden und ich sag mal so: Wie beim Apple-Event bin ich ein wenig unterwältigt, kann aber auch gar nicht sagen, warum genau. So wirkliche Erwartungen hatte ich nicht, viel mehr wurde alles mehr oder weniger bestätigt, aber irgendwie hofft man ja doch noch auf die eine oder andere Überraschung.

Witzigerweise habe ich am nächsten Morgen (wer bleibt denn bitte für eine Spielekonsole bis 22 Uhr auf?) kurz gecheckt, wie das mit Bestellungen aussieht und hatte auch die Gelegenheit, sie direkt zu ordern … aber mit dem Alter kommt auch die Vernunft. Und so lange ich nicht wirklich weiß, wie das mit der Abwärtskompatibilität aussieht, möchte ich nicht mal eben so 500€ ausgeben (ja, ich weiß, 99% sollen laufen, aber bei irgendwas um die 4.000 Spiele bleiben noch immer 40 über, die nicht laufen und bei meinem Glück sind es genau meine 40 …)

Mittlerweile kommt man aber auch erstmal nicht an die Konsole ran, was zwar schade ist, aber der Vernunft und vor allem dem Geldbeutel zuträglich. Also heißt es weiter abwarten auf die ersten Testberichte und gucken, was die Zeit mit sich bringt.

Und wenn wir beim Gucken sind, dann gucken wir uns einfach so lange den neun Gameplay-Trailer zum kommenden Spider-Man-Spiel an. Denn das sieht nach wie vor sehr gut aus und macht Bock auf mehr – war aber auch zu erwarten, nachdem man mit dem letzten Spiel schon viel richtig gemacht hat:

Experience the rise of Miles Morales in this gameplay sequence captured on PlayStation 5. Coming Holiday 2020.

Außerdem hab ich schon abgeklärt, dass die Frau des Hauses heiß auf das kommende Hogwarts-Spiel ist. Insofern stellt sich nicht mehr wirklich die Frage ob, sondern wann wir die Konsole kaufen – vorausgesetzt, die angesprochene Abwärtskompatibilität macht mir keinen Strich durch die Rechnung.

Es klingt von vornherein schon maximal absurd, denn das Auspacken von Umzugskartons ist in erster Linie anstrengend und nervig, aber ganz bestimmt nicht entspannend. Behaupte ich jetzt einfach mal, denn es gibt nicht viel, dass ich mehr hasse als umzuziehen. Ohnehin ist mein Traum, irgendwann mal einen dieser Services zu nutzen, bei denen man morgens die alte Wohnung verlässt und abends in die neue Wohnung geht und irgendwer alles aufgebaut und eingeräumt hat. Dürfte auch nervig zu organisieren sein, aber der Umzugstag selbst dürfte unfassbar gut sein.

Und bestimmt gibt es auch so wirklich kranke Menschen, die daran Spaß haben und es geil finden, Kartons zu schleppen, alles ein- und wieder auszupacken und am liebsten den Tag über nichts anderes machen, bis sie endlich das perfekte Feng Shui gefunden haben. Es gibt sehr viel kranke Menschen auf der Welt, aber das sind mit die Schlimmsten.

Tatsächlich kann das aber wirklich recht entspannend sein, wenn man den ganzen Nervkram einfach mal weg lässt. Keine Kisten, die in den dritten Stock geschleppt werden wollen, keine übertriebene Vorsicht, damit das Kristallglas nicht kaputt geht und auch keine Berge von Zeitungspapier, die man über Wochen gesammelt hat und nun entsorgen muss.

Stattdessen ein paar Mausklicks und der Fokus auf das Wichtigste: Die richtige Anordnung und die perfekte Konstellation zwischen Gadgets und Deko, bis es nicht nur praktisch, sondern auch schön angeordnet ist.

Genau das bekommt man beim Indie-Game „Unpacking“. Die Demo kann man sich bei Steam bereits herunterladen, das vollwertige Spiel wird es wohl ab 2021 geben und muss dahin auf eurer Wunschliste verharren.

Wer Angst vor Demos hat, kann sich gern vorab den Spieltrailer anschauen – der bringt aber die Spannung und den Nervenkitzel des Spiels nur bedingt rüber:

Unpacking is a zen puzzle game about the familiar experience of pulling possessions out of boxes and fitting them into a new home.

Mehr Infos gibt es natürlich am besten direkt bei Steam.

Hier und da hatte ich es schon angerissen und ich kann es auch nicht so richtig glauben, dass ich es schreibe, aber so ein bisschen vermiss ich das verreisen. Jap, das fühlt sich sehr komisch an, aber immer wenn mein Bildschirmschoner loslegt und virtuell über die Themse in London fliegt denk ich mir, dass es schon schade ist, dass wir da dieses Jahr gar nicht hin können und wohl auch in den nächsten Jahren nicht – Corona und Brexit sei Dank. So fremd und strange die erste Reise vor ein paar Jahren dorthin auch war, durch die darauffolgenden Male hat man die Stadt dann doch mögen gelernt, gerade weil man einigermaßen schnell da ist (und es sich schon sehr vertraut anfühlt, wenn man dort am Flughafen noch zu viel Zeit hat, den Süßigkeitenladen plündert und noch ein letztes Mal das „Fastfood“ dort genießt, was einfach drölfmillionen Mal besser ist als das Fastfood, dass wir hier kennen.

So einen richtigen Langstreckenflug hab ich allerdings noch nicht mitgemacht, wäre wohl aber dieses Jahr in unseren Flitterwochen gekommen. Die hoffentlich ausfallen, denn ehrlicherweise will keiner von uns aktuell in die USA fliegen – da ist es noch mal eine ganze Ecke abgefahrener als bei uns.

Dank dem Airplane Mode – dem wohl realistischsten Flugsimulator für Flugpassagiere – muss ich auf diese Erfahrung aber nicht verzichten, denn in dem Spiel passiert genau das: man sitzt als Gast im Flugzeug und kann einen 6-stündigen Flug erleben. Heiß also mehr oder weniger: Sitzen, gucken, Knöpfe drücken, schlechte Filme sehen, das Essen genießen und durch das Boardmagazin blättern …

Airplane Mode delivers all the thrills of a real-time, six-hour commercial airline flight… in Coach. At least you’ve got a window seat.

Dabei verspricht das Video jede Menge Abwechslung, denn bei jedem neuen Spiel passieren unvorhergesehene Ereignisse wie Turbulenzen, schlechtes Internet oder auch Verspätungen … halt wie im richtigen Leben.

Wer mag, wird auf Steam schnell fündig und kann sich das Spiel schon mal vormerken – als Erscheinungstermin steht zwar nur grob 2020, aber das Jahr ist ja (leider) auch noch nicht rum. Könnte also noch klappen.

Etwas mehr als einen Monat müssen wir noch warten, dann gibt es – wie jedes Jahr – eine neue Ausgabe der FIFA-Reihe. Ich muss aber ganz ehrlich sagen, dass ich dieses Mal nicht so wirklich gehyped bin, wie die Jahre zuvor, was vor allem daran liegt, dass es beim letzten Teil nicht wirklich innovativ zuging. Hatte man vorher mit dem neuen Story-Modus neues Terrain betreten und das auch gar nicht mal so schlecht (wenn auch recht klischeehaft und teils sehr seifenopern-esk), hat man beim letzten Teil gerade da wieder stark abgebaut. Klar, auch beim VOLTA-Modus gab es sowas wie eine Story, aber das war dermaßen flach und belanglos … eigentlich schon peinlich, wenn man vergleicht, was vorher möglich war. Wenn sich dann auch technisch nicht viel tut und alles eher wie ein Add-On als eine wirkliche Weiterentwicklung anfühlt, darf man sich schon fragen, warum man dafür den vollen Preis bezahlen soll.

Vor ein paar Wochen nun hat EA einen Gameplay-Trailer nebst einiger Erklärungen auf das gemeine Fußvolk losgelassen und gibt so einen ersten Einblick in das, was uns erwartet. Und ich spoiler direkt: Ich befürchte, es wird genauso mager ausfallen wie beim Vorgänger. Klar, man kann Mitspieler besser steuern, alles sieht ein bisschen besser aus und soll sich noch realistischer verhalten als beim Vorgänger (der im Vorjahr angeblich schon das höchste der Gefühle war) – aber so wirklich innovativ ist da nichts bei. Außer vielleicht das neue Zeitreise-Tool.

Da fällt schon am meisten ins Gewicht, dass es scheinbar endlich richtiges Publikum geben wird – nach all den Jahren sind also doch noch kleine Wunder möglich, was aber auch nur aufgrund seiner Historie erwähnenswert ist und nicht wirklich dafür sorgt, dass ich „Shut up and take my money“ rufe.

Get rewarded for your creativity and control with new gameplay features in FIFA 21: http://x.ea.com/64129

Das soll nicht heißen, dass das alles super schlecht ich, denn Rückschritte kann ich bisher keine erkennen – aber so ein wirklicher Fortschritt fehlt halt auch und dafür dann irgendwas um die 60€ zu bezahlen … da hätte ich mehr Argumente erwartet.