Games – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Mon, 31 Aug 2020 05:19:07 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.1 Der wohl realistischste Flugsimulator, den es je gab: Airplane Mode https://www.wihel.de/der-wohl-realistischste-flugsimulator-den-es-je-gab-airplane-mode/ https://www.wihel.de/der-wohl-realistischste-flugsimulator-den-es-je-gab-airplane-mode/#comments Tue, 01 Sep 2020 10:13:18 +0000 https://www.wihel.de/?p=103564 Der wohl realistischste Flugsimulator, den es je gab: Airplane Mode | Games | Was is hier eigentlich los?

Hier und da hatte ich es schon angerissen und ich kann es auch nicht so richtig glauben, dass ich es schreibe, aber so ein bisschen vermiss ich das verreisen. Jap, das fühlt sich sehr komisch an, aber immer wenn mein Bildschirmschoner loslegt und virtuell über die Themse in London fliegt denk ich mir, dass es schon schade ist, dass wir da dieses Jahr gar nicht hin können und wohl auch in den nächsten Jahren nicht – Corona und Brexit sei Dank. So fremd und strange die erste Reise vor ein paar Jahren dorthin auch war, durch die darauffolgenden Male hat man die Stadt dann doch mögen gelernt, gerade weil man einigermaßen schnell da ist (und es sich schon sehr vertraut anfühlt, wenn man dort am Flughafen noch zu viel Zeit hat, den Süßigkeitenladen plündert und noch ein letztes Mal das „Fastfood“ dort genießt, was einfach drölfmillionen Mal besser ist als das Fastfood, dass wir hier kennen.

So einen richtigen Langstreckenflug hab ich allerdings noch nicht mitgemacht, wäre wohl aber dieses Jahr in unseren Flitterwochen gekommen. Die hoffentlich ausfallen, denn ehrlicherweise will keiner von uns aktuell in die USA fliegen – da ist es noch mal eine ganze Ecke abgefahrener als bei uns.

Dank dem Airplane Mode – dem wohl realistischsten Flugsimulator für Flugpassagiere – muss ich auf diese Erfahrung aber nicht verzichten, denn in dem Spiel passiert genau das: man sitzt als Gast im Flugzeug und kann einen 6-stündigen Flug erleben. Heiß also mehr oder weniger: Sitzen, gucken, Knöpfe drücken, schlechte Filme sehen, das Essen genießen und durch das Boardmagazin blättern …

Airplane Mode delivers all the thrills of a real-time, six-hour commercial airline flight… in Coach. At least you’ve got a window seat.

Dabei verspricht das Video jede Menge Abwechslung, denn bei jedem neuen Spiel passieren unvorhergesehene Ereignisse wie Turbulenzen, schlechtes Internet oder auch Verspätungen … halt wie im richtigen Leben.

Wer mag, wird auf Steam schnell fündig und kann sich das Spiel schon mal vormerken – als Erscheinungstermin steht zwar nur grob 2020, aber das Jahr ist ja (leider) auch noch nicht rum. Könnte also noch klappen.

Etwas mehr als einen Monat müssen wir noch warten, dann gibt es – wie jedes Jahr – eine neue Ausgabe der FIFA-Reihe. Ich muss aber ganz ehrlich sagen, dass ich dieses Mal nicht so wirklich gehyped bin, wie die Jahre zuvor, was vor allem daran liegt, dass es beim letzten Teil nicht wirklich innovativ zuging. Hatte man vorher mit dem neuen Story-Modus neues Terrain betreten und das auch gar nicht mal so schlecht (wenn auch recht klischeehaft und teils sehr seifenopern-esk), hat man beim letzten Teil gerade da wieder stark abgebaut. Klar, auch beim VOLTA-Modus gab es sowas wie eine Story, aber das war dermaßen flach und belanglos … eigentlich schon peinlich, wenn man vergleicht, was vorher möglich war. Wenn sich dann auch technisch nicht viel tut und alles eher wie ein Add-On als eine wirkliche Weiterentwicklung anfühlt, darf man sich schon fragen, warum man dafür den vollen Preis bezahlen soll.

Vor ein paar Wochen nun hat EA einen Gameplay-Trailer nebst einiger Erklärungen auf das gemeine Fußvolk losgelassen und gibt so einen ersten Einblick in das, was uns erwartet. Und ich spoiler direkt: Ich befürchte, es wird genauso mager ausfallen wie beim Vorgänger. Klar, man kann Mitspieler besser steuern, alles sieht ein bisschen besser aus und soll sich noch realistischer verhalten als beim Vorgänger (der im Vorjahr angeblich schon das höchste der Gefühle war) – aber so wirklich innovativ ist da nichts bei. Außer vielleicht das neue Zeitreise-Tool.

Da fällt schon am meisten ins Gewicht, dass es scheinbar endlich richtiges Publikum geben wird – nach all den Jahren sind also doch noch kleine Wunder möglich, was aber auch nur aufgrund seiner Historie erwähnenswert ist und nicht wirklich dafür sorgt, dass ich „Shut up and take my money“ rufe.

Get rewarded for your creativity and control with new gameplay features in FIFA 21: http://x.ea.com/64129

Das soll nicht heißen, dass das alles super schlecht ich, denn Rückschritte kann ich bisher keine erkennen – aber so ein wirklicher Fortschritt fehlt halt auch und dafür dann irgendwas um die 60€ zu bezahlen … da hätte ich mehr Argumente erwartet.

Nachdem ich im vorherigen Beitrag ja schon dazu aufgerufen habe, dass ihr euch alle während der Arbeitszeit schön einen hinter die Binde kippen sollt (hab ich nicht, aber die Gerüchteküche brodelt schon) kommt hier gleich die nächste Gelegenheit, die euch hilft, dass ihr heute so gar keine von euren Aufgaben schafft: Six Cats Under.

Die Geschichte dazu ist schnell erzählt: Eine ältere Dame ist natürlich im Besitz von diversen Katzen – typische Katzenlady, die ihre Einsamkeit scheinbar mit Hilfe der Vierbeiner bekämpft. Und die gerne liest. Das Problem: Genau das wird ihr zum Verhängnis und sie vom Bücherregal erschlagen.

Kleines Point & Click-Adventure für zwischendurch: Six Cats Under | Games | Was is hier eigentlich los?

Als Poltergeist kommt sie aber zurück und versucht nun, die Katzen aus ihrer Wohnung zu befreien – sprich: Tür auf und ab in die Freiheit mit den Viechern.
Allerdings kann sie als Poltergeist nur mit einigermaßen leichten Sachen interagieren, sodass daraus schnell eine knifflige Nummer wird – und genau hier kommt ihr ins Spiel.

So geht es im Grunde eigentlich darum, alles mal anzuklicken, zu verstehen, wie die Dinge funktionieren und so die eine oder andere Katze dazu zu bewegen, sich von ihrem Platz zu bewegen.

Kleines Point & Click-Adventure für zwischendurch: Six Cats Under | Games | Was is hier eigentlich los?

Hat man den Kniff einmal raus, ist man mit dem ganzen Spiel in wenigen Minuten durch – bis dahin kann es aber ein wenig dauern. Macht auf jeden Fall Spaß und ist für zwischendurch eine gern genommene Abwechslung.

A little point-and-click puzzle game where you rescue your herd of cats by directing them with your poltergeist powers.

Wer sich die paar Minuten Knobelei geben möchte, klickt einfach auf diesen überdimensionierten Button.

Und wer zwischendurch verzweifelt (bin ich auch), kann sich ja das Walkthrough anschauen und einfach „nachklicken“. Macht dann etwas weniger Spaß, bringt aber das Erfolgserlebnis wesentlich schneller.

Einen ersten Trailer zum kommenden, weiteren Teil von Watch Dogs hatten wir schon mal vor einiger Zeit und so langsam aber sicher kommt das Erscheinungsdatum näher – also eine gute Gelegenheit, noch mal die Erinnerungen aufzufrischen und die Vorfreude zu steigern.

Die ersten beiden Teile haben schon sehr viel Spaß gemacht, wobei ich den ersten Teil dann doch ein wenig gelungener fand. Lag vielleicht an „is halt neu“ oder der deutlich packenderen Story. Aber allein dass man durch die Straßen laufen und quasi per Knopfdruck hacken konnte … das war schon großartig.

Im dritten Teil versucht man nun einen gänzlich anderen Weg zu gehen, denn im Grunde gibt es nicht DEN einen Charakter, den man durch die Spielwelt und Story begleitet – stattdessen kann man nahezu jede Figur aus dem Spiel steuern, vorausgesetzt sie wurde vorher „rekrutiert“.

Das bringt auf der einen Seite natürlich taktische Vielfalt, auf der anderen Seite … bin ich mindestens gespannt, wie viel Nähe man zu dem ganzen Bums als Spieler aufbauen kann. So oder so, dass man Missionen auf unterschiedliche Wege absolvieren kann, birgt immerhin jede Menge Potential, das Spiel mehrmals durchzuspielen.

Das nachfolgende Video vermittelt dazu schon mal einen sehr guten Eindruck:

Get your first look at new Watch Dogs: Legion gameplay. Recruit anyone from the entire population of London into your resistance. Coming Oct 29th.

It is time to take back London, and anyone you see in this iconic city can be recruited to your resistance. Corrupt opportunists have taken over and it’s up to you to build a resistance to give the city back to the people. With an entire population of potential recruits and the city’s technology at your fingertips, you’ll need to hack, infiltrate, and fight your way to liberate London. Welcome to the Resistance.

Am 29. Oktober soll das Spiel aktuell erscheinen – wie immer wär ich auch hier noch ein wenig vorsichtig. Bin aber auch nicht traurig, wenn es dabei bleiben würde.

PS: Hat sich zwischendurch noch wer an John Wick und James Bond (Idris Elba?) erinnert gefühlt?

Vor ein paar mehr Wochen schon hatte ich schon mal den ersten Trailer zum neuen Teil der Assassins Creed-Reihe vorgestellt, seitdem hab ich das Spiel wieder ein bisschen aus den Augen verloren, dafür aber mal einen der älteren Teile angezockt. Ich sag mal so: Schwierig, wenn man die Reihe von hinten aufrollt, besonders wenn man sich an die technischen Fortschritte der neueren Teile gewöhnt hat. Entsprechend ist meine Motivation auch schnell wieder im Sande verlaufen – hin und wieder denk ich aber darüber nach, ein paar der letzten Nebenquests von Odyssee noch zu daddeln. Schließlich ist es ja auch ein erhabenes Gefühl, wenn man ein Spiel wirklich zu 100% durchgespielt hat.

Im ersten Trailer zu Valhalla hat man zwar schon einen ganz guten Eindruck von dem bekommen, was da auf uns zukommt, aber diese filmischen Trailer geben ja auch immer nur einen Teil der Wahrheit wieder. Umso schöner ist es, dass Ubisoft nun vor wenigen Tagen auch die ersten Gameplay-Szenen gezeigt hat und ein bisschen mehr Erklärung gibt.

Technisch scheint sich im Vergleich zum letzten Teil nicht wirklich viel getan zu haben – sieht halt alles ein bisschen dunkler und düsterer aus – wir sind ja aber auch bei den Wikingern und das waren nun auch nicht gerade Frohnaturen.

Überhaupt könnte das ein Knackpunkt sein: Ob das wirklich so toll ist, dass man ganze Dörfer niederbrennen muss … moralisch nicht ganz einfach zu beantworten. Bekannt ist zudem, dass Entscheidungen des Spielers deutlich mehr Einfluss auf das Spielgeschehen haben sollen, ebenso bekommt die Siedlung des Spielers deutlich mehr Bedeutung.

Ansonsten macht man da weiter, wo man in Odyssee aufgehört hat: Deutlich mehr direkter Kampf und weniger Schleichen und unentdeckt bleiben. Das hat dann meiner Meinung nach nicht mehr viel mit dem Ursprungsgedanken von Assassins Creed zu tun, hat aber in Odyssee auch nicht weiter gestört. Macht irgendwo halt auch mehr Spaß, direkt ins Geschehen einzugreifen, als Stundenlang zu beobachten und geduldig zu sein.

In Assassin’s Creed® Valhalla, you are Eivor, a fierce Viking warrior raised on tales of battle and glory. Explore a dynamic and beautiful open world set against the brutal backdrop of England’s Dark Ages. Raid your enemies, grow your settlement, and build your political power in your quest to earn your place among the gods in Valhalla.

Aktuelles Veröffentlichungsdatum ist wohl nun der 17. November – ich wär da weiterhin noch vorsichtig. So mancher Kinofilm zeichnet sich ja mittlerweile auch eher dadurch aus, dass er immer wieder verschoben wird.

Die Far Cry-Reihe war auch sehr lange eine dieser Reihen, die mir immer wieder mal im Alltag (vor der Playstation) begegnet sind, die auch durchaus mal gehyped wurden, um die ich aber immer einen großen Bogen gemacht hab. Allgemein find ich Shooter auf einer Konsole … schwierig, da war das Zocken am Rechner mit Maus und Tastatur schon deutlich komfortabler.

Irgendwann kam dann sogar ein Far Cry-Film in die Kinos und damit hat die Reihe eigentlich komplett verloren. Also nicht allein wegen dem Film selbst, sondern weil Til Schweiger die Hauptrolle übernommen hat.

Und doch hab ich irgendwann letztes Jahr oder vor zwei Jahren mal reingeschaut, als die Preise für die meisten der Spiele ordentlich gefallen sind – und ich wurde nicht enttäuscht. Zumindest was den 5. Teil anbelangt, die anderen Teile waren dann doch eher meh. Aber diese Prepper-Welt mit ihren bekloppten … das hat schon wirklich Spaß gemacht und gerade das Ende fand ich äußerst gelungen, halt mal nicht das typische Happy End. Und um hier direkt zu spoilern: Am Ende geht die Welt unter und die verrückten hatten dann eben doch Recht. Ist auch mal ein Szenario, dass man sich zumindest mal durch den Kopf gehen lassen sollte – was wäre wenn?

Danach folgte dann auch noch Far Cry New Dawn, was zwar ganz okay war und mehr oder weniger an den 5. Teil andockte – aber mehr als ein paar weitere Spielstunden kam dabei nicht rum.

Das wird sich im Februar nächsten Jahres offenbar ändern, denn mit Far Cry 6 kommt der richtige Nachfolger – und bringt auch gleich Giancarlo Esposito Darsteller mit. Handlungstechnisch ist noch nicht allzu viel bekannt, abgesehen von: Inselstaat unter diktatorischer Führung in Form von Anton Castillo, der natürlich befreit werden will – so wie man das in etwa auch aus den vorherigen Teilen kennt.

Watch the world premiere of Far Cry 6, featuring Giancarlo Esposito and set in the war-torn world of Yara.

Das sieht schon gut aus, auch wenn es an wirklichen Gameplay natürlich mangelt – aber basierend auf dem letzten Teil werd ich wohl dieses Mal nicht wieder ewig lange warten, bis ich da mal reinschaue. Oder anders ausgedrückt: Ich hab Bock drauf!

Let’s Game It Out sollte mittlerweile recht bekannt hier auf wihel.de sein – ein Kanal auf dem diverse Spiele vorgestellt werden und wie man sie vermutlich nicht spielen sollte, zumindest wenn man die jeweiligen Entwickler fragt. Meist handelt es sich um Indy-Spiele, die man auf Steam für einen schmalen Taler bekommt und nicht selten hat man von den jeweiligen Spielen noch nie etwas gehört.

Und daraus ergeben sich direkt schon zwei Vorteile: man lernt mit jedem Video neue Spiele kennen und man … wird schlichtweg gut unterhalten. Denn wenn ich meine, dass man Spiele so nicht spielen sollte, ist das wohl die Untertreibung des Tages – kann aber auch nur mein persönliches Empfinden sein. Ich hatte jedenfalls noch nie den Eindruck, dass es bei Let’s Game It Out nur darum geht, Spiele vorzustellen.

Wie gesagt, das Prinzip des Kanals sollte bekannt sein und ebenso, dass man hier gekonnt gute Unterhaltung geboten bekommt. Dieses Mal musste „Prison Architect“ dran glauben – erneut ein Spiel, dass ich bereits selbst gespielt, aber auch hier die Chance verpasst hab, ähnlichen Schabernack zu treiben und zu schauen, wo die Grenzen der Logik erreicht werden können. Ich bin dann halt doch zu sehr der Typ, der sich an die üblichen Regeln hält …

Außerdem triggert mich bei derlei Spielen immer der Drang, möglichst effizient zu bauen, was mit eigenen, schäbigen Versuchen anfängt, aber schnell in größeren Recherchen im Netz mündet, um zu schauen, auf was man alles achten müsste und wie es andere gemacht haben.

Nicht so bei Let’s Game It Out – hier wird einfach wieder irgendwas gemacht und geschaut, was passiert, was auch dieses Mal teils erstaunlich gut funktioniert:

Probably the most requested game you’ve all asked me to play. Surely this island paradise is what you were expecting!

Und wie immer: Irgendwie triggert es auch, das Spiel mal wieder aus seiner Mottenkiste zu holen und selbst ein paar Stunden zu daddeln.

Let’s Game It Out gehört mittlerweile mit seinen Videos schon als regelmäßiger Gast zu wihel.de und regt mich in erster Linie dazu an, das eine oder andere Spiel auszuprobieren, dass er „vorstellt“. So wirkliche Vorstellungen sind das ja in der Regel nicht – viel mehr zeigt er, wie man die Spiele so richtig ad absurdum führt, die Konzepte der Entwickler sprengt und einfach richtig viel Spaß hat, Regeln zu brechen. Dennoch, viele seiner Spiele kannte ich vorher nicht und das eine oder andere hab ich dann auch mal ausprobiert (der Langzeit-Spaß blieb dann aber doch auf der Strecke).

Dieses Mal ist das anders gelagert, denn es geht um Project Hospital – vielleicht das erste Spiel, dass ich vor ihm gespielt hab. An sich eine klassische Krankenhaussimulation, bei der man sich je nach Lust und Laune in zahlreiche Details verlieren kann.

Natürlich hab ich das mit einer gewissen Portion Ernsthaftigkeit gespielt und versucht, einigermaßen erfolgreich zu sein, was gar nicht mal so einfach ist, je länger man spielt und je komplexer alles wird.

Ich bin aber auch nicht Let’s Game It Out und hab dementsprechend auch verpasst, einfach anders jede Menge Spaß zu haben. Dürfte auch erklären, warum ich keinen YouTube-Kanal mit 1,3 Millionen Abonnenten hab und immer noch hart für mein Geld schuften muss.

Bleibt also wieder mal nur, ihm dabei zuzuschauen und natürlich lohnt sich das auch bei seinem neuesten Video ganz besonders. Auch wenn das dieses Mal an der einen oder anderen Stelle recht makaber ist:

PRO HOSPITAL TIP: If you need to pass out, go ahead and aim for the floor. Don’t worry! Friendly personnel will be there to give you chest compressions for the next 30 hours before a stretcher arrives from the vortex on the 6th floor.

Was mich mittlerweile ebenso brennend interessiert: Was wohl die Spieleentwickler nach dem Schauen seiner Videos sagen würden.

So langsam könnte ich wirklich mal über eine eigene Kategorie für die Videos von Let‘s Game it Out nachdenken, die Anzahl der Beiträge häuft sich ja langsam aber stetig doch, ebenso manifestiert sich der Kanal als erste Anlaufstelle, wenn man mal weniger bekannte Spiele spielen möchte – oder einfach nur Unterhaltung sucht, in dem man jemandem beim Spielen zuschaut, der sich nur ungern an die von den Entwicklern vorgegebenen Rahmenbedingungen hält. Zumindest geht es nie vorrangig darum, Spiele so zu spielen, wie man sie eigentlich spielen sollte und an sich würde mich auch nicht wundern, wenn Josh eine größere Expertise als QA hätte – so viel Talent, Dinge bewusst kaputt machen zu wollen, sieht man selten.

In der neuesten Ausgabe geht es dieses Mal in die Welt von Hydroneer, dass allein schon optisch sehr abschreckend ist. Und auch das Spielprinzip spricht mich jetzt nicht wirklich an, denn laut Beschreibung handelt es sich hier um eine Bergbau-Simulation, in der man Gold und andere Edelsteine sucht, diese verkauft und damit seinen Bergbaubetrieb weiter ausbaut, um noch mehr Gold und Edelsteine zu finden.

Macht vermutlich die erste halbe Stunde Spaß, danach war es das aber mit der Motivation – außer man ist eben Josh und hat einen YouTube-Kanal namens Let’s Game it Out. Dann kann man auch mal ein paar Stunden mehr investieren und schauen, wie man das Spiel an seine Grenzen bringt und das Spielprinzip auf den Kopf stellt:

Hydroneer is a mining sandbox game where you dig for gold and other resources to build massive mining machines and a base of operation. Use primitive tools, hydro-powered machines, and player-built structures to dig and evolve your operation in this tycoon-style progression system.

PRO MILLIONAIRE TIP: All you’ve gotta do is exploit the honor system. It’s a win win!

Bei all dem Spaß, den man scheinbar haben kann … die knappen 10€ wären es mir weiterhin nicht wert.

Ich glaube, es war vor zwei Wochen als Sony oder wer auch immer die neue Unreal-Engine vorgestellt haben und zeigten, wie zukünftige Spiele und deren Grafiken wohl aussehen werden. Das war schon recht beeindruckend, besonders weil da vermutlich mit der Zeit noch ein bisschen mehr herausgekitzelt werden kann – reißt mich aber auch nur noch bedingt vom Hocker, denn die Zeiten von maximaler Faszination womöglich nur ob der Grafik sind halt schon länger vorbei.

Vielmehr muss ich mittlerweile regelmäßig lachen (und anschließend super genervt sein), wenn ich mal wieder die Playstation anschmeiße, Mortal Kombat 11 starte und das Ding kurz vorm abheben ist, weil die Lüfter auf Maximum laufen. Wer die PS4 kennt, weiß dann auch: das ist schon furchtbar fies laut.

Ebenso müsste es auch in der letzten Woche gewesen sein, als die Meldung die Runde machte, dass GTA 5 erstmalig kostenlos irgendwo zu haben sei und wir alle wissen ja, wie großartig GTA 5 damals schon war und auch immer noch ist. Die Meldung allein hat mich schon wieder getriggert, dass Ding nicht doch mal wieder durchspielen zu wollen. Das Problem nur: auf der PS4 gibt es keine Mods – was nicht nur an sich schon schade ist, sondern ganz besonders für mich, der hier die eine oder andere Mod schon vorgestellt hat.

Das gilt auch für die Nachfolgende, die zwar (noch) nix mit der neuen Unreal-Engine zu tun hat, aber mindestens genauso beeindruckt, denn sie bringt frischen Glanz in das GTA 5-Universum. Wobei ich vielleicht auch nur geflashed bin, weil die Präsentation mindestens genauso gut ist wie der Inhalt selbst:

NaturalVision Evolved (NVE) is a work-in-progress visual overhaul mod that is currently in the early access stage. Numerous changes were made to the environmental weathers, lighting system, ambient colors, tonemapping, world textures, building models and much more in order to blur the line between fantasy and reality.

Vielleicht muss doch mal wieder ein Gaming-PC her …

Ich will nicht sagen, dass ich mittlerweile gar kein Interesse mehr habe an dem, was das Bohemian Browser Ballett mittlerweile alles macht – aber irgendwie hab ich kein Interesse mehr daran, was das Bohemian Browser Ballett so macht. Okay, stimmt nur halb, eigentlich wollte ich nur mal diesen gar nicht so witzigen Satz zu Papier bringen (weil ich ihn eigentlich doch ganz witzig finde), aber irgendwie stand deren Tun und Schaffen früher wirklich mehr im Fokus.

So ganz weiß ich auch gar nicht, woran das liegt – vielleicht weil ich die letzten Phasen von Schlecky Silberstein mitbekommen habe, spitze Worte und Redewendungen mehr liebe als lustige Videos oder Christian Brandes leider nach wie vor recht unsympathisch finde, auch wenn er nicht selten wahre Dinge von sich gibt. Eigentlich ein ganz schönes Beispiel dafür, dass man jemanden für ein Arschloch halten kann, aber dennoch objektiv okay findet. DA SOLLTEN SICH MAL EIN PAAR EINE SCHEIBE VON MIR ABSCHNEIDEN. So.

Neben Videos und allerlei anderen Kram, den ich noch mehr ignoriere als die Videos, machen die Jungs und Mädels hin und wieder auch mal ein Browser-Game. Die sind meist recht kurzweilig, haben mich dann aber doch nie mehr als ein paar Minuten gefesselt und sind schnell wieder in Vergessenheit geraten.

Das ist nun ein bisschen anders, denn das neueste Machwerk ist Corona World. Eigentlich ein simples Jump’n’Run-Spiel, auf mysteriöse Weise aber schnell süchtig machend.

Darin übernimmt man die Kontrolle einer Krankenschwester, die nach einem harten Arbeitstag noch einkaufen muss – u.a. mangelt es an Scheißhauspapier. Aber draußen wütet Corona, sodass sie Viren, verseuchten Joggern und vollgeschnodderten Taschentüchern geschickt ausweichen muss.

Schlüpfe in die Rolle einer Krankenschwester, die nach einem harten Arbeitstag einfach nur im Supermarkt einkaufen will. Aber Vorsicht! Überall lauern Infektionsgefahren. Nimm dich in Acht vor Joggern, Party People, Preppern und hochansteckenden Kindern. ­Schlage zurück, indem du deine Gegner desinfizierst. Hast du das Zeug, um Corona ein für alle Mal zu besiegen?

Wie gesagt, von mir ist da schon mehr Lebenszeit reingeflossen, als ich eigentlich wollte. Wer das auch gern tun möchte, folgt einfach diesem Link.

Let’s Game It Out hatten wir schon an diversen Stellen – toller YouTube-Kanal mit nicht ganz so bekannten Spielen und noch weniger ernstem Spielziel, denn was der Kollege eigentlich macht: Spiele so spielen, wie man sie eigentlich nicht spielen sollte.

Das mag in erster Linie natürlich maximal amüsant sein, ich nutze den Kanal mittlerweile aber auch, um mal Spiele kennenzulernen, die man sonst nicht auf dem Radar hat. Oder zumindest Bestätigung zu finden, wenn doch mal ein Spiel dabei ist, dass auch ich gespielt hab (dann aber deutlich „richtiger“ als er es tut – wobei das ja auch im Auge des Betrachters liegt).

In der neuesten Ausgabe geht es dieses Mal um SimAirport, dass auf den ersten Blick wie Airport CEO aussieht, was ich an dieser Stelle schon mal vorgestellt hab. Ich mag solche Aufbau-Simulatoren ja ganz gerne, gerade wenn es ein wenig kniffliger ist und man gefühlt erst beim 20. Versuch alles so aufgebaut hat, dass es gut funktioniert. Denn die Herausforderung liegt im vorrausschauenden Planen, was umso schwerer ist, wenn man bestimmte Sachen erst nach und nach freispielt.

Nun kann man sagen, dass SimAirport nur eine billige Kopie von Airport CEO ist (oder andersrum), spielt am Ende des Tages aber auch keine Rolle, denn man soll ja Spaß haben – und das geht hoffentlich mit der einen als auch der anderen Version.

Spaß hat Let’s Game It Out definitiv, auch wenn er wieder mal deutlich zu viel Schabernack treibt. Und ja, ich habe wirklich Schabernack geschrieben:

PRO AIRPORT TIP: As SimAirport properly demonstrates, the best airports are the ones where you physically can’t leave. Ever.

Wird mal wieder Zeit, dass ich auch dieses Spiel aus seiner virtuellen Mottenkiste hole und die eine oder andere Stunde meines Lebens verschwende. Airport CEO gibt es an dieser Stelle, SimAirport hier.

So ein kleiner Fan der Assassins Creed-Reihe war ich ja schon länger und hab an diversen Stellen über die jeweils neuen Teile ein paar Gedanken abgelassen. Gerade Odyssey hat mich sehr lange an den Bildschirm gefesselt, auch wenn die Missionen mit fortschreitender Spieldauer an Abwechslung verloren – Spaß gemacht hat es allemal, und da schließ ich bewusst die übertriebenen Passagen in Unterwelt und Co. mit ein. So sehr, dass ich sogar im Nachgang noch den Syndicate-Teil ausgegraben und ebenfalls nebst Addons gespielt habe. Und selbst Unity habe ich angefangen, werde damit aber tatsächlich nicht so wirklich warm, was vor allem daran liegt, dass sich Freiraum und Steuerungsmöglichkeiten mit jedem Teil verbessert haben und ich quasi die Entwicklung rückwärts daddel. Schlechte Entscheidung, ich weiß, aber man muss ja nicht alles richtig machen.

Was ich aber rückblickend sehr wohlwollend zur Kenntnis genommen hab: Beginnend mit Origins hat man sich von dem dann doch irgendwann recht engen Korsett der Attentäter verabschiedet. In Odyssey blieb davon nahezu nichts mehr, selbst die versteckte Klinge war Geschichte.

Im nächsten Teil kommt sie dann wieder zurück, doch auch hier lässt der erste Trailer erahnen, dass man sich weiterhin an die „neu gewonnene“ Freiheit hält, denn dieses Mal geht es zu den Wikingern (keine Ahnung, ob die überhaupt Assassinen hatten). Und wie das bei den Wikingern so ist, da wird nicht lange diskutiert, auch hier sprechen eher Taten statt Worte.

Große Innovationen wird man vermutlich dennoch nicht erwarten dürfen, sei es nun in Bezug auf das Setting (gibt ja mittlerweile genug Serien und Filme aus dem Wikinger-Reich) oder auch die Spielmechanik, denn da war Odyssey meiner Meinung nach schon recht ausgereift – nur das ständige Rumreisen gerade über weite Strecken hat schnell genervt.

The first trailer for Assassin’s Creed Valhalla is here. Check out our first look at Vikings in the long running franchise.

Ende 2020 soll das Video in den (digitalen) Läden stehen – aus aktuellem Anlass wär ich aber vorsichtig in Bezug auf irgendwelche genaueren Planungen …

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https://www.wihel.de/trailer-assassins-creed-valhalla/feed/ 2
“Animal Crossing: New Horizons“ erklärt https://www.wihel.de/animal-crossing-new-horizons-erklaert/ https://www.wihel.de/animal-crossing-new-horizons-erklaert/#comments Thu, 16 Apr 2020 10:34:43 +0000 https://www.wihel.de/?p=101259

Es ist schon immer wieder überraschend, wie wichtig es doch sein kann, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und allein dadurch unfassbar großen Erfolg zu haben. Neuestes Beispiel: Animal Crossing: New Horizons.

Vor gut einem Jahr hat Line von ihrem damaligen Arbeitgeber eine Nintendo Switch mit nach Hause gebracht – mein Gadget-Herz lies das Ding zwar höher schlagen, aber ein, zwei Blicke in die Liste der verfügbaren Spiele später war das auch schon wieder vorbei – das Nintendo-Universum ist nicht so wirklich meins. Dennoch: tolles Gerät und der bisherige Erfolg gibt Nintendo auch in vielen Punkt Recht.

So richtig ins Rollen kam die ganze Switch-Nummer gefühlt aber erst seit gut einer Woche, denn da erschien Animal Crossing. Ein Spiel, dass ich bis heute nicht wirklich verstanden hab, dass aber bei mir auch immer mehr den „Haben will“-Trigger kitzelt, denn gefühlt spricht einfach jeder davon und alle finden es gut (natürlich ohne großartig zu erklären, warum). Und an dem Punkt sind wir halt auch nur doofe Herdentiere – wenn wirklich alle sagen, dass es toll ist, dann muss es ja auch toll sein. Muss ja schließlich auch seine Gründe haben, warum das Ding so durch die Decke geht.

Was ich bis dato immerhin erfahren bzw. beobachten konnte: Das liegt weder an der Grafik, noch an einem besonders ausgeklügelten Spielsystem, sondern einfach daran, dass wir gerade alle in unserer eigenen Bude hocken, nicht wissen, was wir mit uns anfangen sollen und das Spiel mit seinem doch eher entspannten, vielleicht sogar völlig sinnbefreiten Spielprinzip die perfekte Ablenkung zur Corona-Krise liefert. Wie eingangs gesagt: zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Einer, der das Spiel deutlich besser reviewen kann als ich, ist videogamedunkey, den wir schon mal hier und hier hatten und der sich nun auch Animal Crossing zur Brust genommen hat:

“You owe me 200,000 golden doubloons and i better get it too” – Tom Crook.

Wer es bisher noch nicht sein Eigen nennt: gibt es an dieser Stelle (Partnerlink), hier sogar im Verbund mit einer Switch (Partnerlink). Gefühlt scheint der Preis aber ein wenig zu hoch zu sein, wobei das ja vermutlich auch nur an der aktuell hohen Nachfrage liegt.

In der Wochenzusammenfassung bereits erwähnt: Letzte Woche hatte ich ein Team-Event. Natürlich mit maximalem Social Distancing, aber auch wieder nicht. Jeder saß zwar Zuhause, zwei sogar in einem ganz anderen Land, aber irgendwie doch alle dank Videostream zusammen und am Daddeln. Und mit Daddeln meine ich nicht fancy Kram wie Shooter oder ähnliches – wir haben dank Tabletop Simulator Brettspiele gespielt. Richtig schön oldschool, richtig lange und vor allem mit jeder Menge Spaß.

Ein Work-Life-Balance-Spiel: Dungeons & Deadlines | Games | Was is hier eigentlich los?

War nicht nur grundsätzlich gut, sondern auch um aus dem Alltagstrott herauszukommen, der natürlich aktuell schwieriger ist, weil unter anderem Arbeit und Freizeit stark vermischt werden. Konnte man früher Beruf und Privates noch mindestens durch den Weg von und zum Büro abgrenzen, sind es jetzt nur ein paar Meter – für Leute wie mich, die ohnehin nur am Rechner arbeiten, sind es sogar nur ein paar Mausklicks.

Und überhaupt ist mir aufgefallen, dass es deutlich mehr Disziplin braucht. Die Tabs sind meistens weiterhin geöffnet, Slack ist auch immer irgendwie an, da ist die Verlockung, doch noch irgendwas zu machen, natürlich groß. Wer da nicht sagt, dass er jetzt im Feierabend ist und sich dran hält, arbeitet schnell deutlich mehr, als er eigentlich sollte.

Ein Work-Life-Balance-Spiel: Dungeons & Deadlines | Games | Was is hier eigentlich los?

Spiele sind da also eine perfekte Abwechslung, besonders im Vollbildmodus. Das dürfte beim nächsten Spiel allerdings schwer werden, viel mehr noch hat es auch direkt etwas mit der berühmt berüchtigten Work-Life-Balance zu tun: Dungeons & Deadlines.

Gespielt wird im Browser, fancy Grafik gibt es nicht, stattdessen jede Menge Text und ein paar Buttons, die man klicken muss.

Ziel ist es natürlich, Arbeit und Freizeit in Einklang zu bringen, 31 Tage Probezeit hat man und die gilt es zu überstehen. Was leicht klingt, ist aber nach ein paar Klicks alles andere als einfach – ganz so, wie im realen Leben.

Ein Work-Life-Balance-Spiel: Dungeons & Deadlines | Games | Was is hier eigentlich los?

Wer es gern ausprobieren möchte, geht hier lang.

Genug Zeit dürften die meisten von uns dafür ja haben – sofern sie denn ihre eigene Work-Life-Balance im Griff haben …

Wie jedes gut erzogene Kind der 80er fand natürlich auch ich Steven Seagal total gut. Rückblickend betrachtet sind vor allem zwei Punkte dafür verantwortlich:

Ich hab “Alarmstufe Rot” als seinen ersten Film gesehen, der bekanntlich sein bisher größter kommerzieller Erfolg war. Und ich fand natürlich cool, dass er nicht nur in Filmen vorgibt, kämpfen zu können, sondern auch in der realen Welt dahingehend Erfolge vorweisen kann.

Das Problem mit Seagal zeigte sich aber auch schnell: Seine Filme waren irgendwie alle gleich und das kannste halt nur 2,3 oder maximal 4 Mal machen, danach wird es einfach nur langweilig. Entsprechend war auch schnell wieder aus meinem Fokus verschwunden – bei anderen offenbar auch.

Nichtsdestotrotz, zumindest früher war Seagal ein echter Tausendsassa: Lebte 15 Jahre in Japan, ist bewandert in diversen Kampfkünsten (mittlerweile hat er den 7. Dan), hat die eine oder andere Kampfkunst-Schule eröffnet und macht zu allem Überfluss auch noch Musik (allerdings auch nur so semi-erfolgreich)

Dass er sich also auf seinem Erfolg ausruhen würde, kann man nun nicht behaupten und auch nicht, dass er es nicht immer wieder versuchen würde – dank Robert Rodriguez‘ “Machete” war er dann doch mal wieder im Kino zu sehen und wenn mich nicht alles täuscht, wird er auch bei den “Expendables” wohl mitmischen.

Aber es ist nicht alles so toll, wie es am Anfang glaubt und bei Seagal sind das vor allem eher politische Ansichten. Die russische Staatsbürgerschaft gab es direkt von Putin und auch für Lobbyarbeit für russische Waffenhändler scheint sich ein Steven Seagal nicht zu schade zu sein.

Und mindestens genauso bescheuert wäre wohl das nachfolgende Spiel geworden, das 1994 hätte erscheinen sollen – wobei, irgendein Trottel hätte sicherlich auch dafür Geld ausgegeben. Wenn nicht sogar Putin selbst:

Steven Seagal is The Final Option is a game developed by TekMagic and was scheduled for release in 1994. The available beta of the game contains two levels, with the second apparently having no end. After its SNES cancellation, the game was scheduled to be released for the PlayStation and Nintendo 64, but was ultimately mercifully canceled again. The game also featured apparent load times, and these were largely cut out of the video to allow the video to run under YouTube’s video length limit.

Vor einer ganzen Weile schon hab ich mir endlich mal „Abgeschnitten“ mit Moritz Bleibtreu angesehen – schließlich wissen wir alle, dass die meisten Filme mit Bleibtreu einigermaßen sehenswert sind. Außerdem spielte auch Jasna Fritzi Bauer mit, die alle ganz toll finden, bei der ich aber immer zuerst an ihre Rolle in .jerks denken muss, wo sie halt nicht so wirklich sympathisch rüber kommt – aber wer bin ich, dass ich ihr nicht doch noch eine Chance geben sollte?

Und insgesamt auch ein guter Film, nur halt nicht sonderlich gruselig, zumindest nicht wenn man ihn, wie ich, tagsüber schaut. Aber immerhin ähnelt das Setting dem von The Mortuary Assistant. Denn genau wie Jasna Fritzi Bauer darf man auch in diesem Spiel einigermaßen ungelernt die Obduktion stellvertretend übernehmen, weil El Cheffe dringend weg muss. Glücklicherweise gibt es eine Anleitung, sodass man ja nur das machen muss, was aufgeschrieben steht – sollte eine leichte Nummer werden.

Wären da nicht diese kleinen Merkwürdigkeiten, die schnell immer größer werden und ehe man sich versieht, steckt man mitten in einem Horror-Spiel:

The mortician has had a family emergency and needs to leave the office in the middle of the embalming process. He has called you to ask if you could come in and finish the work for him. He’s confident you will be able to handle the job.

Still new to the mortuary and the embalming process, you reluctantly agree. He’s been kind enough to leave a check list for you. Simply follow the steps to complete the embalming.

Wer gern mag, schaut einfach hier vorbei und kann sich das Spiel kostengünstig herunterladen. Leider aktuell nur für Windows verfügbar und auch mehr Prototyp als vollumfängliche Version, aber ich finde, das sieht sehr vielversprechend aus – trotz oder gerade weil das Rad nicht neu erfunden wird. Spätestens seit Paranormal Activity wissen wir ja ohnehin, dass es auf die kleinen Dinge und Details ankommt.

Ebenso auch direkt die Empfehlung, sich das dort erwähnte Kickstarter-Projekt mal anzuschauen – sieht ebenfalls verstörend vielversprechend aus und kann noch ein paar Tage lang unterstützt werden.

So wirklich neue, innovative Spielideen sucht man mittlerweile genauso verzweifelt, wie neue, innovative Film-Ideen. Irgendwie war alles schon mal da, wir haben alles schon gesehen und meist dreht es sich nur darum, irgendein Prequel oder Sequel durchzuackern oder Ideen werden einfach mit neuer Farbe angemalt, sind aber nach wie vor die gleichen.

Das ist einerseits natürlich mehr als schade, denn mit fortschreitender Lebenszeit wird das alles einfach nur langweilig und dann sitzt du an Tag X vor Netflix oder der Playstation und weißt einfach nicht, was du mit dir anfangen sollst – weil alles schon mal gesehen, gedaddelt und gemacht. Es kann sogar so schlimm kommen, dass womöglich nur rausgehen und Natur gucken hilft, was nun wirklich keiner will.

Andererseits aber auch nachvollziehbar, denn die Anzahl der Ideen ist natürlich endlich, besonders mit den immer gleich gegebenen Rahmenbedingungen.

Umso schöner, wenn dann doch mal wieder eine Idee aufploppt, die wenigstens einen Hauch von Innovation mitbringt: Legbreaker.

Der Name zeigt schon, dass die Grundidee eigentlich gar nicht so schön ist, denn jeder Sprung im Spiel führt dazu, dass man sich ein Bein bricht. Da man nur zwei Beine hat, bedeutet es: zwei Mal springen und das wars.

Klingt schmerzhafter als es am Ende ist, führt aber dennoch dazu, dass man sich ab einem gewissen erreichten Level wirklich Gedanken machen muss, wie man zum Ziel kommt:

Legbreaker – Break One of Your Legs Every Time You Jump in this Macabre Puzzle Platforming Game!

Was ich besonders mag: teils muss man sich sogar die virtuellen Beine brechen, um ans Ziel zu kommen. Das, was eher lästige Limitierung ist, wird somit zum Tür-Öffner.

Wer mag, kann das Spiel an dieser Stelle kostenlos herunterladen oder ist sogar so nett und bestimmt einen eigenen Preis. Steckt dann ja schließlich doch einiges an Arbeit drin.

Gerade noch davon gesprochen, dass ich besonders die nicht ganz so mainstreamigen Simulatoren sehr zu schätzen weiß, bei denen man nicht irgendeinem Zeit- oder wirtschaftlichen Druck ausgeliefert ist – einfach so vor sich hindaddeln ist ab einem gewissen Alter einfach nicht zu unterschätzen.

Definitiv nicht mainstreamig ist auch der Speaking-Simulator – weird scheint mir aber gerade mehr als treffend zu sein. Denn beim Speaking-Simulator macht man das, was wir schon auf diversen Webseiten immer mal wieder durch das Setzen eines Häkchens und das Finden von Ampeln oder Brücken tun müssen: Beweisen, dass man kein Roboter ist.

Nur eben nicht durch Anklicken von Kästchen oder Bildchen, sondern durch einfaches Sprechen, wobei „einfach“ hier überhaupt nicht zutrifft, weil wir Zunge und Mund einzeln und korrekt steuern müssen, sodass sich die gewünschten Laute formen.

Und so umständlich ich das beschrieben hab, so umständlich scheint sich das am Ende auch zu spielen:

Du hast ein vages Verständnis von menschlicher Interaktion? Dann ist das genau das richtige Spiel für dich!
Deine Mission ist einfach: Infiltriere eine Welt extrem gutgläubiger Menschen, sprich mit ihnen und überzeuge sie davon, dass du definitiv kein Roboter bist.

Die ekelhafte Kunst der menschlichen Sprache ist uns ein Rätsel. Irgendwie scheinen durch wahllose Bewegungen einer feuchten Zunge und das Bewegen von Lippen Wörter zu entstehen.

Aber wie ist das möglich? Wir wissen es nicht. Aber in dieser Simulation wirst du das schnell lernen müssen, wenn du nicht willst, dass dein Gesicht explodiert.

Aber Vorsicht: Wenn du Fehler machst, überlädt sich dein System, woraufhin deine KI gezwungen ist, Druck abzulassen, indem sie eine der vielen Gesichtsexplosionen und mechanischen Fehler auslöst. Tut mir leid, aber bei der aktuellen Wirtschaftslage mussten wir bei deinen Sicherheitsvorkehrungen ein wenig einsparen.

Während du deine Technologie aufwertest, musst du lernen, bei etwas Fröhlichem zu lachen und bei etwas Traurigem finster zu schauen. Augenkontakt ist ebenfalls wichtig, da es Menschen verdächtig vorkommt, wenn du ihnen mit breitem Grinsen in die Augen starrst, während sie dir eine tragische Geschichte erzählen.

Die Idee ist absolut großartig, aber ich befürchte, in mindestens gleiche Höhen kann auch das Frustlevel steigen … Wer es gern ausprobieren will, schaut einfach hier vorbei.

Ich bin ja ein großer Fan von Spielen, bei denen man gemütlich vor sich hindaddeln kann, ohne irgendeinem Erfolgsdruck zum Opfer zu fallen. Aufbausimulationen sind da von Natur aus gern von mir gesehen – wobei irgendein Druck ist da ja auch bei, sei es der rein wirtschaftliche Faktor oder auch nur der digitale Überlebenswille.

Deswegen mag ich diese strunzdummen Simulationen in der Landwirtschaft oder hinter dem Buslenkrad noch ein bisschen mehr – da macht man einfach, was man halt so macht, ohne dass es jemanden interessiert und ohne dass es wichtig ist, ob man am Ende erfolgreich ist (wobei man natürlich auch hier für besseres Spielen belohnt wird). Schließlich haben wir im echten Leben ja schon genug Erfolgsdruck und können nicht mal zwischenspeichern.

Coffee Talk dürfte sich ganz schnell und leicht dazugesellen, denn in dem Spiel geht es eigentlich nur darum, hinter dem Tresen zu stehen, Kaffee zu kochen und die Probleme diverser Leute anzuhören.

Coffee Talk is a coffee brewing and heart-to-heart talking simulator about listening to fantasy-inspired modern peoples’ problems, and helping them by serving up a warm drink or two.

Coffee Talk is a game about listening to people’s problems and helping them by serving up a warm drink out of the ingredients you have in stock. It is a game that depicts lives as humanly as possible, while having a cast that is more than just humans.

Immerse yourself in the stories of alternative-Seattle inhabitants, ranging from a dramatic love story between an elf and a succubus, an alien trying to understand humans’ lives, and many others modern readers will find strongly echo the world around them.

Wer mag und schlauer ist als ich, kann sich hier oder hier ja mal die Demo anschauen – scheint es leider für den deutschsprachigen Raum nicht zu geben. Alternativ kann man sich auch einfach an dieser Stelle ein bisschen mehr belesen.

Ich hab neulich noch gelesen, dass Menschen, die nicht ausreichend viel schlafen, riskieren, dass sie schneller dümmer werden als die, die regelmäßig auf ihre Soll-Schlafzeit kommen oder gar noch mehr – und ja, ich kann das bestätigen, denn ich schlaf relativ wenig, hab aber mittlerweile regelmäßig am mindestens an Freitagen den einen oder anderen Hirnaussetzer.

Und vielleicht ist das auch der Grund, warum ich bei dem neuesten Video von Josh von Let`s Game It Out mehr gelacht hab, als ich eigentlich sollte. Vielleicht ist es aber auch nur die eigene Unfähigkeit Spiele eben ganz anders zu spielen, als es die Entwickler und Designer ursprünglich im Kopf haben – vielleicht ist es aber schlichtweg auch nur das Bewundern der Genialität von Josh, der genau das macht.

Nach Two Point Hospital ist nun jedenfalls Planet Coaster dran, dass ich auch schon einige Stunden meiner Lebenszeit geschenkt hab – aber eben nicht ansatzweise so kreativ wie Josh es tut:

PRO PLANET COASTER TIP: The human body is the most high velocity item in the game.

Ich zwinge mich schon ein bisschen zu sehr glauben zu wollen, dass Josh einen ziemlichen Dachschaden haben muss – und dann muss ich schon über die nächste Szene lachen …

Mittlerweile hab ich mich ganz gut daran gewöhnt, nur noch auf der Konsole zu daddeln, wobei das natürlich die Spiele-Auswahl stark einschränkt, Shooter mit `nem normalen Playstation-Controller funktionieren bei mir einfach nicht, da bin ich oldschool – das klappt nur mit Maus und Tastatur.

FIFA hingegen könnte perfekter kaum sein und ja, ich hab das vor Ewigkeiten auch mal am Rechner nur mit der Tastatur gespielt, ein Wunder, dass der liebe Gott meine Hände nicht hat abfaulen lassen.

Was ich damit sagen will: es hat halt alles sein Für und Wider und ich hab ohnehin nur bedingt Ahnung, wenn überhaupt. Aber Daddeln gibt es bei uns faktisch nur noch auf der Konsole. Ein weiterer Nachteil: Auf Mods muss man verzichten, was gerade bei GTA 5 wirklich richtig schade ist.

Aktuell wieder ein bisschen mehr, denn es gibt eine Mod, die das gute alte Vice City – immerhin eine der besten Versionen der Serie – in hochauflösend in die neue Version bringt. Kleiner Wehrmutstropfen, der es für mich wieder ein bisschen erträglicher macht: Soweit ich das überblicke, geht es hier tatsächlich nur um visuellen Kram, die grandiosen Radiosender aus Vice City sind nicht in der Mod enthalten:

Wer gern rumtesten will, kann das hier und hier tun.

Von Getting Over It hat der eine oder andere womöglich schon mal etwas gehört. Eines dieser Spiele, die man 5 Sekunden, 5 Minuten oder auch einfach 5 Jahre spielen kann, weil das Prinzip recht simpel ist, das Spiel insgesamt auf Dauer aber fordernd und immer wieder die eine oder andere Überraschung bereithält.

Ich hab das Ding vor Ewigkeiten mal auf dem iPhone und iPad installiert – schließlich hat ja jeder seine Momente, in denen er mal abschalten und einfach irgendwas ohne großen Stress daddeln will. Spätestens auf dem Klo.

So wirklich Spielspaß kam aber nicht auf, denn das Spiel hat schnell einen hohen Frustrationsgrad. Darin sitzt nämlich ein Typ in einem Kessel und bewegt sich einfach nur mit einem Hammer fort. Die ersten virtuellen Meter sind schnell gemacht, der erste Berg auch einigermaßen okay erklommen – danach wird’s aber maximal fies, denn die Schwerkraft ist ein unbarmherziges Arschloch.

Lockness06 beweist deutlich längeres Durchhaltevermögen als ich und hat das Spiel mehr denn weniger gemeistert – denn der rockt da mal eben in 84 Sekunden durch. Wer Bock hat, kann sich ein bisschen was abschauen, ich war jedenfalls überrascht, wie geschmeidig das dann doch von statten geht:

Watch as speedrunner Lockness06 makes one of the most FRUSTRATING GAMES EVER look like a simple walk in the park.

Ich werd es mir trotzdem nicht noch mal installieren – das macht nach 10 Minuten nur wieder wütend und erzeugt Selbsthass.

Ich hab es schon öfter erwähnt: Für den einen oder anderen Simulator bin ich durchaus zu haben. Geht halt nichts über ein paar Stunden im LKW auf der virtuellen Autobahn oder die eine oder andere Linie im Linienbus, bei der man sich zumindest digital ein nettes Nebeneinkommen dazu verdient. Weiß ja auch keiner, wann man dieses zusätzliche Wissen und die Übung mal gebrauchen kann – die Zombieapokalypse ist ja schon lange nicht mehr unwahrscheinlich.

Aber bei Simulatoren muss man nicht zwangsweise nur an das Fahren von irgendwelchen Fahrzeugen denken, ThePlayWay – ein polnisches Entwickler-Studio – geht gern auch mal ungewöhnliche Wege. Den Jesus-Simulator hatten wir ja bereits letzte Woche, ein Blick auf den hauseigenen YouTube-Kanal bzw. die Entwicklerseite zeigt: da erwartet uns noch einiges mehr.

Unter anderem wäre da „Save The Forest“, bei dem man die Natur retten kann, ohne sich selbst die eigenen Finger schmutzig machen zu müssen:

Forests are flooded with rubbish! Let’s have a look at the valley you live in – entirely covered with them… It’s a high time you finally hunker down, grab a bin liner and let’s your area challenge you – explore it and admire how the view is changing when you take care of it.

Oder einfach mal erleben, wie es ist Drogendealer zu sein? Kein Problem:

Have you ever thought about expanding your own crime empire, without the legal and moral consequences? SIMULATE IT!
Now you will finally be able to crawl into the dark alleys of the drug dealing business! Become a street business mastermind, or a ruthless gangster – it’s up to you!

Und wer dann doch lieber auf 4 Rädern unterwegs ist, schaut sich einfach mal den Taxi-Simulator an. Da hat die Konkurrenz ja bereits geliefert, aber auch hier dürfte ThePlayWay alles ein bisschen anders machen als der Rest:

Become a taxi driver and experience for yourself the everyday life in such interesting profession. One might think that working behind a taxi wheel is a dull and nondescript task. But you couldn’t be more wrong! In Taxi Simulator you will play as a shady rap driver and drive through the wildly urban areas.

Die Jungs und Mädels können aber nicht nur „Unsinn“, zu den deutlich bekannteren und erfolgreichen Spielen gehört unter anderem der Car Mechanic Simulator. Und den spiel ich auch hin und wieder mal.

Dass Steam durchaus ein Sammelbecken für sehr fragwürdige Spiele sein kann, dürfte hinlänglich bekannt sein – da reicht schon eine kurze Suche um besonders kritische Stimmen hinlänglich der Einlasskontrolle zu finden. Wobei das ja ohnehin erstmal eine Grundsatzfrage ist: stellt man nur die Plattform zur Verfügung oder kümmert man sich auch um die Kultur, die auf besagter Plattform herrscht?

Die Diskussion will ich aber gar nicht anstoßen, ich hab es bisher ganz gut geschafft, einen einigermaßen großen Bogen um derlei Spiele zu machen, nutze Steam aber dennoch nur bedingt gern – der Client ist einfach die Pest und mehr ein notwendiges Übel als brauchbares Tool

Mal wieder eine ganz besondere Perle dürfte I am Jesus Christ sein – eine Simulation, bei der man, wie es der Name schon sagt, in die Rolle von Jesus Christus schlüpft. Entsprechend streift man umher, vollbringt ein paar Wunder und würd zum Dank ans Kreuz genagelt – oder so. Meine Interesse an ein tieferes Eintauchen in Religionen ist halt hart begrenzt und irgendwie hatte ich auch nur semi Lust, genauer nach dem Spiel zu recherchieren, finde aber den Zeitpunkt so kurz vor Weihnachten beinahe schon großartig – hoffen wir einfach, dass das Spiel bis dahin auch wirklich erscheint:

Und so richtig weiß ich jetzt auch nicht weiter … Aber wer es haben will, schaut einfach hier vorbei.

Diesen Hype um Let’s Plays hab ich bis heute nicht verstanden. Ich mein, ich kann ja verstehen, dass man durchaus mal schauen möchte, wie andere diverse Situationen gelöst haben, gerade wenn man selbst nicht weiter kommt. Ebenso kann ich nachvollziehen, dass man sich auch mal Inspiration holen möchte, wenn man selbst komplett auf dem Schlauch steht und so gar keinen Plan hat – aber was mittlerweile für eine wahnsinnige Industrie bei/mit/durch Let’s Plays entstanden ist … unfassbar.

Dennoch, auch ich schau hin und wieder mal eines der Videos, wenn es zum Beispiel um ein Spiel geht, dass ich selbst spiele oder zumindest gespielt habe. Two Point Hospital zum Beispiel, kam irgendwann letztes oder vorletztes Jahr raus und hat das alt ehrwürdige Theme Hospital wenigstens ein bisschen ersetzen können.

Langfristig konnte mich das Spiel allerdings nicht fesseln, was vermutlich vor allem an den dann doch zu unrealistischen Krankheiten, Behandlungsmethoden und sonstigen Abgedrehtheiten liegen mag.

Vielleicht hab ich das Spiel aber auch einfach nur zu richtig gespielt. Josh von Let’s Game It Out geht da andere, unkonventionellere Wege und zeigt ganz nebenbei, dass so ein Krankenhaus gar nicht mal erfolgreich sein muss, um erfolgreich zu sein:

Just put the janitor in charge. It worked in Good Will Hunting. No, wait… no, no it didn’t. Don’t do that!

Immerhin dieser Aspekt ist sehr nahe an der realen Welt dran.

An sich bin ich ja ein großer Fan von Simulatoren, zumindest denen, die nicht allzu realistisch sind. Euro Truck Simulator, Bus Simulator und wie sie nicht alle heißen sind da ganz weit oben auf der Liste. Teils auch der Landwirtschaftssimulator – aber verdammt, wie lange das dauert, bis man mal ein paar Felder bestellt und geerntet hat …

Um Flugsimulatoren und auch Bahn-Simulatoren hab ich nach ein paar anfänglichen Tests hingegen einen größeren Bogen gemacht, weil dann doch deutlich mehr Fachkenntnisse vorausgesetzt werden, als man für ein paar Stunden in der Woche aufwänden.

Das gilt vermutlich auch für den Flight Simulator, ganz unerwähnt will ich ihn aber dennoch nicht lassen – denn die grafische Umsetzungen des Spiels ist einfach nur atemberaubend.

Außerdem ist Fliegen aktuell ja gerade ohnehin so eine Sache, dass das hier vermutlich die einzige Form ist, die man klima-moralisch noch einigermaßen vertreten kann (wobei es auch nur eine Frage der Zeit sein dürfte, bis der erste auch hier den CO2-Ausstoß berechnet):

First preview of the Microsoft Flight Simulator’s world!!! Absolutely amazing!! Features discovery series.

Und selbst die Gamestar-Jungs sind beeindrucket, was mir zumindest früher wichtig war als regelmäßiger Leser des Magazins:

Im Namen von Kapitän Markus Schwerdtel und der gesamten GameStar-Besatzung möchten wir euch herzlich an Bord begrüßen. Bitte bringt euren Sitz in eine aufrechte Position und schnallt euch an. Wir wünschen einen angenehmen Preview-Flug im neuen Microsoft Flight Simulator, Release 2020.

Das Spiel selbst kommt nächstes Jahr raus, wer auf dem Laufenden bleiben will, muss wohl oder übel regelmäßig hier vorbeischauen.

Aktuell daddel ich wieder ein bisschen mehr, weil Assassins Creed dann doch mehr Spaß macht, als ich das zu Anfang dachte (wie das so ist, wenn einige wesentliche Bestandteile geändert werden und man aus seiner Eingegroovvetheit noch nicht ausbrechen will), zumal man ja mit Quests einfach totgeschmissen wird und gefühlt ständig irgendwas zu tun hat.

Aber mir fällt auch immer mehr auf: ich bin nicht mehr der Typ, der gern lang stressig spielt. Stattdessen lieber entspannt vor sich hindaddeln, nur bis zu einem gewissen Grad nachdenken und dieses „Abschalten“ beim Spielen auch ein bisschen wortwörtlich nehmen. Um es auf den Punkt zu bringen: Daddeln darf nicht mehr anstrengend sein.

Ducklings.io – Entspannt die Enten-Familie einsammeln | Games | Was is hier eigentlich los?

Entsprechend freu ich mich auch immer, wenn ich mal wieder ein Spiel fürs iPhone finde, dass mir nicht viel abverlangt, aber dennoch so viel Spaß macht, dass es nicht nach 3 Tagen vom Telefon fliegt. Aktuell ist das Mini Motorways, Ducklings.io wäre aber auch sehr prädestiniert dafür.

Denn da steuert man per Maus eine kleine Ente und muss auf einem virtuellen See Küken einsammeln und nach Hause bringen. „Gestört“ wird man dabei von anderen Spielern und immer mal wieder vorbeifahrenden Booten bzw. Schiffen, aber alles eher in annehmbaren Maße, sodass man hier gut und gerne entspannt ein paar Minuten umherschwimmen kann.

Ducklings.io – Entspannt die Enten-Familie einsammeln | Games | Was is hier eigentlich los?

Aber Vorsicht, aus den Minuten kann auch schnell mal eine Stunde werden. Schließlich war doch da am Bildschirmrand noch ein Küken oder?

Wer auch will, schaut einfach hier vorbei.

Mir fiel gestern überraschend auf, dass wir noch gar nicht über den neuen Watch Dogs-Teil gesprochen haben, dabei war doch insbesondere der erste Teil mal wieder was erfrischend Neues neben all den sich wiederholenden Spielkonzepten und ewigen Fortsetzungen.

Eine Stadt, in der man wild rumhacken kann, dabei nur sein Telefon braucht und die auch noch darauf regiert – das hat schon großen Spaß gemacht. Zumal Story, Charaktere und Missionen selbst recht abwechslungsreich und authentisch waren – es war genau die Mischung, die einen an Konsole und Co. fesselt.

Dann kam irgendwann der zweite Teil und wie man das mit Fortsetzungen eigentlich immer ist: das war deutlich weniger geil. Aber irgendwie spielt man es ja doch, schließlich hat doch der Vorgänger mal Spaß gemacht und wenn man mindestens ein Auge zukneift, dann „ist der zweite Teil ja auch gar nicht so schlecht“. Ihr kennt das Phänomen und ich will auch gar nicht mehr jammern, als ich muss – der erste Teil hat mir trotzdem deutlich mehr Spaß gemacht.

Mit Watch Dogs Legion kommt nun Anfang nächsten Jahres der dritte Teil und der spielt dieses Mal in London, was ich aus teils unbekannten Gründen unfassbar gut finde. Natürlich wird auch hier Vater Staat ordentlich an der Unterdrückung schrauben, damit wir als Spieler einen Grund haben, uns dagegen aufzulehnen – quasi die Daseinsberechtigung für das Spiel.

Was aber das eigentlich Coole ist: man kann scheinbar jede (!) Figur in der Spielwelt spielen, die ihre eigene Hintergrundgeschichte und entsprechenden Vorteil mit sich bringt, was am Ende nicht nur die Strategien verändern dürfte, sondern hier und da auch einfach nur witzig ist. Vermutlich wird das dennoch irgendwie alles random passieren und wenn man lange genug spielt, werden sich die Geschichten womöglich auch wiederholen, aber allein der Gedanke, dass da tatsächlich jeder Charakter individuell gestaltet und mit derlei Details versehen wurde, ist grandios:

London is facing its downfall. With millions of Londoners at your fingertips, build the perfect team and take the city back! Who will be your first recruit: that big lad with a firm grip, that well-connected lawyer? That’s up to you. You’re in command!

Am 06.03.2020 soll es Stand jetzt losgehen – wer mag, kann ja hier schon mal vorbestellen.

Bereits letzte Woche ging ein Video viral, bei dem ein Verkehrspolizist im Mittelpunkt stand, der sich Gaffer bei einem Verkehrsunfall vorgenommen hatte. Seine Methode: direkte Konfrontation der Idioten und das Angebot, dass sie doch direkt ein Foto mit der Leiche machen können, wenn sie wollten.

Ebenso las ich gestern erst, wie bekloppt manche die gebildete Rettungsgasse missbrauchten: da war zum Beispiel ein Busfahrer, der da einfach durchbretterte (natürlich irgendwann stecken blieb und so den Rettungskräften den Weg versperrte) oder auch zwei PKW-Fahrer mit Wohnwagenanhänger bzw. .Pferdeanhänger, die sogar die Frechheit besaßen und wendeten, um die Rettungsgasse in falscher Richtung zu befahren. Kurzum: Menschen sind bekloppt und das kann man ruhig so pauschalisieren, wie ich es gerade getan haben.

Aber damit ist jetzt Schluss, denn jetzt wird zurückgeschlagen. Zumindest in dem kleinen Spiel vom Bohemian Browser Ballett. Darin gilt es als Sanität zum einen den Patienten am Leben zu halten, gleichzeitig aber auch sämtliche Idioten einen aufs Maul zu hauen. Einfaches Prinzip, dürfte aber mindestens auf Partys für dauerhaft Spaß sorgen:

Jetzt gibt’s aufs Maul. Zu lange haben sich Sanitäter von Gaffern und anderen Spinnern behindern lassen. In unserem neuen Game schlagen sie zurück.

Ich selbst bin aber offenbar ziemlich schlecht und schaffe es nicht ansatzweise, den Patienten über einen längeren Zeitraum am Leben zu halten. Könnte aber auch sein, dass es genau darum geht – Leben retten und Idioten abhalten funktioniert einfach nicht zusammen. Wer es selbst probieren will, geht hier lang.