Musik – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Mon, 01 Jun 2020 18:48:07 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.4.1 Die Songs aus dem Jahr 1988 https://www.wihel.de/die-songs-aus-dem-jahr-1988/ https://www.wihel.de/die-songs-aus-dem-jahr-1988/#respond Tue, 02 Jun 2020 10:10:50 +0000 https://www.wihel.de/?p=101760 Die Songs aus dem Jahr 1988 | Musik | Was is hier eigentlich los?

Die neue Ausgabe („neu“, weil sie sogar noch einen Tag älter ist, als die, die ich sonst schon immer verspätet präsentiert habe), ist dieses Mal ein bisschen besonderer als sonst. Zum einen ist sie eine ganze Ecke länger als sonst, was aber vor allem daran liegt, dass sich die Jungs hinten raus ein bisschen Platz für eine kleine Ansage genommen haben.

Zum anderen ist das so ziemlich die erste Ausgabe, in der ich einen Großteil der Songs nicht ansatzweise wiedererkannt hab. Zur Sicherheit hab ich natürlich auch direkt einen Blick auf die Liste der verwendeten Künstler geworfen, denn – auch wenn ich kein Experte bin – eigentlich kenn ich mich ganz gut mit Musik aus den 80ern aus (nicht zwingend mit Benamung von Künstlern und Songs, aber vieles kennt man ja einfach) – nur scheinbar zum Ende hin nicht.

Und auf das steuern wir mittlerweile sehr direkt zu, denn wenn mich nicht alles täuscht, müsste diesen Donnerstag noch eine Ausgabe kommen und dann war es das. Oder vielleicht auch nicht und es geht mit den 90ern weiter, die aber nun mal nicht ansatzweise so gut sind wie meine geliebten 80er.

Dahingehend müssen wir uns wohl schlichtweg überraschen lassen – jetzt aber erstmal die vielleicht besten Songs aus dem Jahr 1988 in einem erneut sehr gut gearteten Mix von The Hood Internet:

Und wie immer, die Liste der verwendeten Künstler in alphabetischer Reihenfolge:

The Bangles, Big Daddy Kane, Billy Ocean, Bobby Brown, Boogie Down Productions, Boy Meets Girl, Cocteau Twins, Danzig, Enya, Erasure, Escape Club, Fine Young Cannibals, Freddie Jackson, Fugazi, Guns N’ Roses, Information Society, Jeffrey Osborne, Joan Jett & The Blackhearts, L’Trimm, The La’s, Living Colour, MC Lyte, Metallica, Mike + The Mechanics, Milli Vanilli, N.W.A, Neneh Cherry, New Edition, New Kids On the Block, Paula Abdul, Pixies, Poison, Primitives, Prince, Public Enemy, R.E.M., Rob Base & DJ E-Z Rock, Robert Palmer, Roxette, Slick Rick, Steve Winwood, Talk Talk, They Might Be Giants, Tracy Chapman, U2, Whitney Houston

Ebenso die vorherigen Ausgaben: 1979, 1989, 1981, 1982, 1983, 1984, 1985, 1986 und 1987. Gibt es im übrigen auch hier als geschmeidige Playlist direkt auf YouTube.

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Bloodhype – Violent Heart https://www.wihel.de/bloodhype-violent-heart/ https://www.wihel.de/bloodhype-violent-heart/#respond Fri, 29 May 2020 18:12:14 +0000 https://www.wihel.de/?p=101146 Bloodhype - Violent Heart | Musik | Was is hier eigentlich los?

Der Plan von Bloodhype war einfach: Mit Freunden Musik machen in einer WG in Friedrichshain, nachts Tracks auf dem Laptop des Frontmanns Elmar Weyland aufnehmen, Debüt-EP veröffentlichen, 2 Millionen Streams, einen Hype in Blogs von London bis Lissabon, von Paris bis Poznan erzeugen.

Aber war das wirklich der Plan? Keiner erinnert sich so wirklich …

Nach einem Sommer voller Festivals, Support Tourneen mit Taking Back Sunday und den Blackout Problems, der ersten ausverkauften Headliner-Tour machen Elmar Weyland, Erik Laser, Matt Müller und Christopher Kohl alias Bloodhype jetzt auf jeden Fall tatsächlich große Pläne:

Nachdem Ende 2019 Hate Candidate veröffentlicht wurde, steht die neue Single Violent Heart jetzt in den Startlöchern. Ein schimmernder 80s-Throwback mit modernem Twist – der perfekte Soundtrack zu einem High-School-Film voller Selbstmitleid, Drama und gebrochenen Herzen. Mastermind und Frontmann Weyland holte sich für den Song Unterstützung von dem UK Produzenten John “P Nut” Harrison, der schon mit Amy Winehouse oder Alice Merton große Erfolge feiern konnte. Der retrofuturistische Signature-Sound von Bloodhype konnte so ein komplett neues Level erreichen. Synthie-Basslines kicken durch Layer aus nostalgischen Akkorden und verhalltem Piano – und bereiten so die Bühne für Weylands starke Melodien.

Das Video zu Violent Heart wirkt wie eine synästhetische Erfahrung – gewaltige Lichteffekte, Schatten und Performance erzeugen zusammen etwas größeres als die Summe der einzelnen Teile. Mit jeder Sekunde scheint Weyland zu wachsen – dieses Mal ohne die gewohnte Gitarre und stattdessen im schnittigen roten 80s-Cut-Anzug wirbelt er über die Bühne wie eine Mischung aus Michael Hutchence und Falco.

Am Saxophon werden Bloodhype im Video von der Jazz-Musikerin Sofia Salvo aus Buenos Aires unterstützt. Sie fügt sich absolut natürlich in das Bandgefüge ein, als sei sie schon immer dabei gewesen. Eine weitere verzerrte Silhoutte im Bild, ein weiterer Gruß an das Lieblingsjahrzehnt von Bloodhype.

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Phantogram – Into Happiness https://www.wihel.de/phantogram-into-happiness/ https://www.wihel.de/phantogram-into-happiness/#respond Fri, 29 May 2020 14:38:49 +0000 https://www.wihel.de/?p=101144 Phantogram - Into Happiness | Musik | Was is hier eigentlich los?

Phantogram haben sich nie einem bestimmten Genre verschrieben. Mit harten Beats, psychedelischen Gitarrensounds und ihrem ganz eigenen Elektro-Pop fordern Sarah Barthel und Josh Carter den Zeitgeist immer wieder aufs Neue heraus.

Mit der neuen Single Pedestal kündigten Phantogram die Veröffentlichung ihres mit Spannung erwarteten vierten Studioalbums Ceremony an!

Seit ihrem Debütalbum Eyelid Movies 2010 hat das Duo fast eine halbe Milliarde Streams gesammelt, zwei ihrer Singles wurden vergoldet, sie spielten weltweit ausverkaufte Headline Shows und tourten mit Bands wie The xx, Alt-J, Muse oder M83. Mit ihrem letzten Album Three enterten sie die Top5 der Billboard Charts und ihre Songs waren der Soundtrack diverser Apple Kampagnen – zuletzt ihre Single Into Happiness für Apple TV+.

Tief erschüttert hatte die Band der tragische Tod von Sarahs Schwester Becky durch Selbstmord. Während in fast alle Songs von Three ihre Trauer, Wut und Verletzlichkeit hinein floss, markiert Ceremony eine Art Wiedergeburt und verkörpert ein dunkles, aber dennoch hoffnungsvolles neues Kapitel.

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Tom Grennan – This is the Place (Acoustic Video) https://www.wihel.de/tom-grennan-this-is-the-place-acoustic-video/ https://www.wihel.de/tom-grennan-this-is-the-place-acoustic-video/#respond Fri, 29 May 2020 10:22:36 +0000 https://www.wihel.de/?p=101142 Tom Grennan - This is the Place (Acoustic Video) | Musik | Was is hier eigentlich los?

Wir schrieben den Juli des Jahres 2018, als für Tom Grennan ein Märchen wahr wurde und eine der ungewöhnlichsten Pop-Erfolgsgeschichten Großbritanniens ihr mehr als verdientes Happy End bekam. Nachdem der Bauarbeiter-Sohn aus Bedford in der Folge des unerwartet frühen und jähen Endes seiner Fußballer-Karriere zunächst unverhofft (durch die Teilnahme an einem Karaoke-Abend) zum Sänger einer Band und später (durch den Auftritt in einem Pub) zum Majorlabel-Signing geworden war, schoss sein Debütalbum Lighting Matches von null auf Platz fünf der offiziellen britischen Charts.

Der Longplayer, der u.a. die Singles Found What I’ve Been Looking For und Something in the Water enthielt, verzeichnete mehr als eine Viertelmilliarde Streams und wurde zu einem der meistverkauften Debütalben des Jahres 2018. Nun veröffentlicht der 24-jährige Sänger und Songwriter die erste neue Musik seit seinem über alle Maßen erfolgreichen Erstling. This Is The Place ist der Titel des Songs, der einen ersten Vorgeschmack auf sein zweites Album gewährt, das noch in diesem Jahr erscheinen soll.

„In diesem Song geht es darum, einen Ort völliger Ruhe zu finden und dem ganzen Chaos und Gemetzel zu entfliehen“, erklärt er. „Mein ‚Happy Place‘, meine erste Anlaufstelle. Ob nun alleine oder mit der Person, die ich liebe. Das Lied dokumentiert die Reise, die ich dorthin unternehme und die ich wirklich zu jeder Tageszeit antreten würde, um einen ruhigen und gereinigten Geisteszustand zu erreichen.”

This Is The Place feierte sein UK Radiodebüt im Programm von BBC Radio One, wo Annie Mac den Song zur „Hottest Record” gekürt hatte. Derzeit arbeitet er im Studio an seinem zweiten Album.

Und auch wenn wir es schon mal hatten, hier noch einmal die Version mit Strom und allem drum und dran:

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ONR – Sober https://www.wihel.de/onr-sober/ https://www.wihel.de/onr-sober/#respond Fri, 29 May 2020 06:14:04 +0000 https://www.wihel.de/?p=101140 ONR - Sober | Musik | Was is hier eigentlich los?

Hinter ONR (ausgesprochen “Honor”) steckt der Sänger, Songwriter, Multiinstrumentalist und selbsterlernte Produzent Robert Shields, der in ländlicher Isolation auf einer Schaffarm in den schottischen Highlands aufwuchs. Inspiriert – um nicht zu sagen gelangweilt – vom Blick aus dem elterlichen Farmhaus auf Klippen und die Nordsee, begann Shields im Alter von 12 Jahren seine eigenen Songs zu schreiben und aufzutreten.

Noch während der Schulzeit konnte er erste Erfolge verbuchen: Er gewann einen Songwriting-Wettbewerb, in dessen Jury Chris Martin von Coldplay saß. Später bekam er das Angebot für einen Studienplatz am Liverpool Institute of Performing Arts – gegründet von Sir Paul McCartney – und lehnte es ab!

In seiner isolierter Kindheit war das Songwriting eine Form des Eskapismus und ein Handwerk, das er unbedingt perfektionieren wollte. Und seine harte Arbeit zahlte sich aus, er zog die Aufmerksamkeit eines Managers auf sich, der ihn mit nach L.A. nahm – sein erstes Mal außerhalb Schottlands – was in einem regelrechten Label-Krieg gipfelte. Doch Robert fühlte sich geistig und musikalisch nach wie vor nicht bereit und lehnte alle Angebote ab.

Erneut vertiefte er sich in die Verbesserung seiner Fähigkeiten, indem er sein Songwriting verfeinerte und seine Live-Show perfektionierte, hunderte von Gigs in ganz Europa spielte und letztlich mit Größen wie Bastille und Jake Bugg auf Tour ging. Währenddessen mischte er sich außerdem immer weiter unter die Talente der schottischen Singer-Songwriter-Szene, unter ihnen Lewis Capaldi und Calvin Harris.

Jetzt hatte Shields endlich seinen Platz als Songwriter gefunden und die Musik, mit der er sich selbst treu bleiben und auf die er stolz sein konnte. Kürzlich unterschrieb er einen Vertrag bei Warner Records, derzeit bereitet er die Veröffentlichung seiner “Must Stop” EP für dieses Frühjar vor: Vier funkelnde Synthie-Pop-Juwelen mit der treibenden Kraft von Rock-Hymnen.

Geschrieben, eingespielt und produziert wurden sie allesamt fast ausschließlich von Shields in seinem Heimstudio in Dumfries and Galloway.

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DIE Songs aus dem Jahr 1987 https://www.wihel.de/die-songs-aus-dem-jahr-1987/ https://www.wihel.de/die-songs-aus-dem-jahr-1987/#comments Mon, 25 May 2020 10:45:52 +0000 https://www.wihel.de/?p=101667 DIE Songs aus dem Jahr 1987 | Musik | Was is hier eigentlich los?

Es ist ja mittlerweile ein gewohntes Spiel: Montagmittag gibt es regelmäßig die besten Songs aus den 80ern, aufgesplittet nach Jahr. The Hood Internet hat damit irgendwann mal angefangen und den Start im Jahr 1979 gelegt. Zwischendurch gab es eine Pause, weil man lediglich 5 Ausgaben geplant hat – überraschenderweise ging es dann dieses Jahr mit 1985 weiter.

Mittlerweile sind wir im Jahr 1987 angekommen und somit kommt das neuerliche Ende mit großen Schritten auf uns zu … ich hatte letztes Mal schon gesagt, dass die Wehmut darüber immer größer wird. Eigentlich kann es jetzt auch nur noch schlechter werden, schließlich hat man mit meinem Geburtsjahr 1986 bereits den Höhepunkt in der letzten Ausgabe erreicht und auch die 80er neigen sich naturbedingt dem Ende entgegen.

Aber wir wollen nicht jammern, wir wollen genießen, solange es noch geht. Und das geht natürlich, denn auch mit dem Jahr 1987 haben The Hood Internet wieder einen sehr großartigen Mix auf die Beine gestellt. Bei dem ich aber auch sagen muss: man merkt langsam, wie dieses großartige musikalische Zeitalter langsam aber sicher qualitativ abnimmt. Das soll nicht heißen, dass der Mix nicht gut ist, aber die Stellen, die mir dann doch weniger gefallen als die anderen, nehmen zu.

Dennoch: alles noch um Längen besser als das, was man aktuell musikalisch in irgendwelchen Hit-Playlisten geboten bekommt, ich hab das extra am Wochenende noch mal mit einer der unzähligen Spotify-Playlisten gegengecheckt.

Wenn das also alles vorbei ist, fangen wir am besten wieder einfach von vorne an – jetzt aber erstmal die neue Ausgabe:

Wie gewohnt, nachfolgend alle verwendeten Künstler in alphabetischer Reihenfolge:

Aerosmith, Audio Two, Belinda Carlisle, Boogie Down Productions, The Cure, Def Leppard, Depeche Mode, Eazy-E, EPMD, Eric B. & Rakim, Eurythmics, George Michael, Guns N Roses, Heart, INXS, Jody Watley, Lisa Lisa & Cult Jam, LL Cool J, Love And Rockets, Madonna, MARRS, Michael Jackson, Midnight Oil, New Order, Pebbles, Prince, Public Enemy, R.E.M., Rick Astley, Salt N Pepa, Sonic Youth, Starship, T’Pau, Taylor Dayne, Tiffany, U2, Was (Not Was), When In Rome, Whitesnake, Whitney Houston

Und wer alle anderen Ausgaben noch mal sehen will: hier gibt es 1979, 1980, 1981, 1982, 1983, 1984, 1985, 1986 und alles verpackt in einer Playliste an dieser Stelle.

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Tippi Toppi Musikvideos Vol. 24 – Das vorletzte Video verändert dein Leben https://www.wihel.de/tippi-toppi-musikvideos-vol-24-das-vorletzte-video-veraendert-dein-leben/ https://www.wihel.de/tippi-toppi-musikvideos-vol-24-das-vorletzte-video-veraendert-dein-leben/#respond Sat, 23 May 2020 12:05:12 +0000 https://www.wihel.de/?p=101663 Tippi Toppi Musikvideos Vol. 24 – Das vorletzte Video verändert dein Leben | Musik | Was is hier eigentlich los?

Es ist Samstag, irgendwas um die drei oder vier Wochen sind rum und das bedeutet in (mittlerweile) guter alter Tradition: Es ist mal wieder Zeit für eine kleine Ladung Musikvideos, denn trotz anhaltender Verfügungen bezüglich Corona und damit einhergehender Rückbesinnung auf allerlei alter Verhaltensmuster: Musikfernsehen bleibt noch immer im Erdboden versunken. Zumindest wenn man im heimischen TV nicht doch mal die hinteren Senderregionen besucht. Wer es doch macht: Schaut euch ruhig mal Deluxe Music an. Ich hab keine Ahnung, wie die sich bisher halten können, aber da läuft mit unter genau das, was zumindest meine Generation noch kennt – Musikvideos. Und die sind teils gar nicht mal so schlecht was die Auswahl angeht.

Dennoch, da könnte mehr gehen und so haben einige Bloggerkollegen und ich uns vor einer ganzen Weile gedacht, dass wir das eben in die Hand nehmen. Wie man an der Überschrift erkennt, auch einigermaßen erfolgreich, 24 Ausgaben muss man erstmal durchhalten.

Aber genug der sinnlos langen Worte, denn wie schon damals bei den teils sehr überflüssigen Moderationen geht es hier nicht um Geblubber, sondern um meine kleine, aber feine Auswahl:

Arthur Brown – Fire

Wie sich das für mich gehört, wird so richtig tief in der Mottenkiste gewühlt und weit in die musikalische Geschichte zurückgegriffen – den Anfang macht ein Song aus dem Jahr 1968. Ich hab keine wirklichen Infos zu Arthur Brown und den Song auch das letzte Mal vor Ewigkeiten gehört (sieht man mal vom Recherche-Streifzug ab), aber so wahnsinnig das Video mit zunehmender Spieldauer wird, so abgefahren ist auch das dazugehörige Video. Und wenn das nicht reicht: Ein Video von 1968 ist allemal zeigenswert:

Die Ärzte – Elke

Vor vielen Jahren war ich mal richtig intensiver Ärzte-Fan und es gab kaum einen Song, den ich nicht komplett auswendig mitgröhlen konnte. Elke ist da jetzt nicht unbedingt das Highlight der Band, aber ich hab ein Faible für Comic-Videos und da ist Elke natürlich ganz weit vorn dabei. Außerdem ist es witzig.

Die Toten Hosen – Zehn kleine Jägermeister

Comic-Videos und Ärzte – da dürfen klischeebedingt die Toten Hosen natürlich nicht fehlen und wenn man an die Hosen denkt, dann natürlich auch an die Zehn kleinen Jägermeister. Mich hat der Song damals angeregt, genauer über den Tod nachzudenken, was an sich schon absurd war, in der Verbindung aber besonders. Darüber hinaus dürfte der Song für die Band in etwa so sein wie Männer sind Schweine für die Ärzte – deutlich zu oft gespielt und damit mittlerweile alles andere als cool. Hab ihn tatsächlich auch nur für diese Reihe hier noch mal aus der Versenkung geholt und würde nicht widersprechen, wenn wir danach das Kapitel ganz schnell wieder schließen:

Dia Frampton – Out of the Dark

Puh, das wird jetzt schwer zu verargumentieren sein, denn weder kommt in dem Songtext „life“ noch „change“ vor und bei dem Text allein kann man schnell an Pubertierende denken, die sich in ihrem eigenen Selbstmitleid baden und dann ganz plötzlich sich, das Leben und den Sinn des Seins erkennen. Ihr wisst schon. Auf der anderen Seite: Ich weiß gar nicht mehr, wo ich den Song aufgeschnappt hab, aber seitdem hör ich ihn eigentlich ganz gerne und höre für diese 3:30 Minuten nicht selten mit dem auf, was ich dabei eigentlich getan hab. Und das gab es vorher eher selten bis gar nicht, sodass der Song immerhin mein Leben ein bisschen verändert hat.

Eminem – Stan

Müsste ich was über Eminem an Wissen preisgeben, ich könnte nur verlieren. Daher ist alles, was jetzt kommt, reine Behauptung: Mit Stand hat Dido ihren Durchbruch geschafft und auch Eminem ist zumindest ein bisschen damit im Mainstream angekommen. Was ich hier dran aber tatsächlich mag, ist wie gut Video und Song zusammen passen – man könnte sogar fast behaupten, dass das Video zuerst da war und erst dann der Song so richtig fertiggestellt wurde. Vielleicht ist es aber auch nur der billige Twist am Ende, den ich damals großartig fand und der bis heute ein bisschen nachwirkt:

Und damit sind wir auch schon wieder am Ende angekommen. Irgendwie ist es immer schade, dass es dann doch so wenig Videos sind, auf der anderen Seite: Die Recherche, die dahinter steckt, darf man nicht unterschätzen.
Dennoch hoffe ich, dass die Auswahl einigermaßen gefällt oder zumindest überraschend genug ist, dass ihr auch die nächste Ausgabe verfolgt – die kommt dann wieder von Marco, der zum Glück einen genauso verschrobenen Geschmack hat, wie ich.

Und wer sich noch mal die letzte Ausgabe anschauen möchte, besucht einfach Maik – das Gesamtpaket an allen bisherigen Episoden gibt es hier als schnieke YouTube-Playlist oder auch drüben bei Spotify.

Übrigens: Wer auch Lust hat, mal ein paar Videos beizusteuern oder gar dauerhaft mitspielen will – einfach per Kommentar melden. Denn Spaß macht das hier nach wie vor.

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Vita Bergen – Over Now (Baby) https://www.wihel.de/vita-bergen-over-now-baby/ https://www.wihel.de/vita-bergen-over-now-baby/#respond Fri, 22 May 2020 18:07:59 +0000 https://www.wihel.de/?p=101067 Vita Bergen - Over Now (Baby) | Musik | Was is hier eigentlich los?

Vita Bergen, das Synonym für den vielseitigen Frontmann William Hellström, hat die Reise von der Lagerhaus Szene in Göteborg, Schweden, zu den großen Indie-Bühnen Europas angetreten. Die Single Over Now (Baby) ist die erste Single aus dem bevorstehenden Album Another Day in Paradise, das im Frühherbst erscheinen wird.

Vita Bergen wurde für den größten Musikpreis Schwedens nominiert, ist letztes Jahr sowohl in den USA als auch in Asien aufgetreten und wurde vor kurzem von Google für eine große internationale Zusammenarbeit (mit Live-Shows in Paris, London und Madrid) ausgewählt.

“Ich habe den Song zum ersten Mal live mit nur einer E-Gitarre vor ganzen 700 Leuten in Stockholm gespielt, und das ganze Publikum fing plötzlich an, mit mir mitzusingen, obwohl noch niemand zuvor den Track gehört hatte. In den Lyrics heißt es: jetzt ist es vorbei, und du siehst jetzt so viel älter aus… Weißt du, ich bin nicht mehr 19 und hänge in den coolsten Clubs herum. Jemand anderes, viel jünger, cooler und attraktiver, hat nun meinen Platz eingenommen. Dies ist meine Version von Abba’s “The Winner Takes It All”.” sagt William selbst über den Track.

Vita Bergen wurde nach der Veröffentlichung eines Demos, das er in seinem Schlafzimmer aufnahm, vom skandinavischen Label Woah Dad unter Vertrag genommen, später dann von Glitterhouse Records und war auch schon auf zwei Europa-Tourneen.

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Swamp Dogg – Good, Better, Best https://www.wihel.de/swamp-dogg-good-better-best/ https://www.wihel.de/swamp-dogg-good-better-best/#respond Fri, 22 May 2020 14:00:22 +0000 https://www.wihel.de/?p=101065 Swamp Dogg - Good, Better, Best | Musik | Was is hier eigentlich los?

Der Nachfolger vom gefeiertem Album Love, Loss, And Auto-TuneSwamp Doggs erstem Album, das auf Platz 11 in den Billboard-Charts debütierte, und seinem ersten Chart-Erfolg seit seinem 1970er Song Mama’s Baby – Daddy’s MaybeSorry You Couldn’t Make It, erlaubt es Jerry Williams, alias Swamp Dogg, endlich in den Sound einzutauchen, mit dem er aufgewachsen ist: Country. Mit der Unterstützung von Pioneer Works Press nahmen sie das Album im Nashvilles Sound Emporium auf, unterstützt von einer Crack-Studio-Band unter der Leitung von Derick Lee, einem Keyboardvirtuosen, der fast vier Jahrzehnte lang als musikalischer Leiter der BET Bobby Jones Gospel Show arbeitete.

Insgesamt 14 Musiker, darunter Justin Vernon, Derick Lee, Chris Beirden und Moogstar, bilden den Backgrund für Swamp Doggs neuen – destruktiven – Entwurf zu seinem größten Hit, Don’t Take Her (She’s All I Got) der es in den 70er Jahren in Versionen von u.a. Freddie North, Johnny Paycheck oder Tracy Byrd in die Charts schaffte. Damals geschrieben zusammen mit seinem besten Freund Gary U.S. Bonds, steht der Track als ein Beispiel für eine Form von Country, die sich auf eine beklagenswerte Art und Weise mit Außenseiterrollen auseinandersetzt, wie es aus irgendeinem Grund nur bei Country-Songs möglich ist. Freddie North coverte es zuerst und machte es zu einem Top 40 Popsong, aber Johnny Paycheck brachte es 1971 auf Platz 2 der Country Charts.

Gleich auf zwei Songs ist Swamp Dogg im Duett mit der Country-Folk-Legende John Prine zu hören. „It’s the first time I seen John since the sixties!” lacht Swamp Dogg: Auf der unsterblichen, Psychedelic-Ballade Memories (feat. John Prine) und dem reflektierenden Please Let Me Go Round Again. Ursprünglich in seinen 40ern geschrieben und als Demo aufgenommen, ist Please Let Me Go Round Again ein Plädoyer für eine weitere Lebenschance, gesungen mit durchdringender emotionaler Bindung.

Seine neuen Lieder sind Erzählungen über die Liebe, über das Fehlen desjenigen, den man liebt, über Mitgefühl, Familie und Freunde und sogar über die Art von Liebe, die den Tod übersteigt. Mit Sorry You Couldn’t Make It, schließt sich für Swamp Dogg ein Kreis als etwas, das sich für ihn als eine Art unerledigtes Geschäft angefühlt hat. „They didn’t have any blacks in Country until Charlie Pride came along,” sagt er. „But in time, all things change and that’s what has happened to country music.” Wenn Swamp Dogg auf die heutige Realität in Nashville schaut, sieht er neue Chancen: Künstler, die so unterschiedlich sind wie Darius Rucker und Lil Nas X, treffen sich in einem Genre, über das er sich einst Sorgen machte, dass es ihm nie eine Chance geben könnte. „I’m anxious because it’s like I’ve taken all my money and put it on one horse”, sagt er. „But I believe in this horse.“

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Seafret – Magnetic https://www.wihel.de/seafret-magnetic/ https://www.wihel.de/seafret-magnetic/#respond Fri, 22 May 2020 10:45:12 +0000 https://www.wihel.de/?p=101063 Seafret - Magnetic | Musik | Was is hier eigentlich los?

Die britische Band Seafret präsentiert ihre neue Single Magnetic. Es ist die letzte Single-Auskoppelung aus dem lang ersehnten zweiten Album Most Of Us Are Strangers, welches am 13. März erschienen ist. Das Duo aus Bridlington, bestehend aus Sänger Jack Sedman und Gitarrist Harry Drapper beweist dabei eindrucksvoll ihre Fähigkeit, eine Pop-Hymne zu kreieren. Begleitet wird der Song von einem Musikvideo, das unter der Regie von Stuart Alexander entstanden ist. Dieser war auch schon für die Videos der Singles Most Of Us Are Strangers, Fall, Monsters und Loving You verantwortlich.

Seafret geben über das Video preis: “Wir wollten auf diesem Album etwas haben, bei dem die Leute tanzen und loslassen können. Das ist Magnetic! Es hat so viel Spaß gemacht, dieses Lied zu schreiben und aufzunehmen – wir alle haben unsere besten Moves ausgepackt. Es ist ganz anders als unsere vorherigen Sachen, aber wir haben keine Angst, neue Stile auszuprobieren, und wenn es euch ein gutes Gefühl gibt, warum nicht! Inspiriert wurden wir von der Anziehungskraft zu der Person, in die man sich verliebt hat. Dieses Gefühl, als gäbe es kein Entkommen. Es ist gleichzeitig aufregend und erschreckend, aber man weiß, dass man nicht mehr davonlaufen kann. Wir sind wirklich stolz und hoffen, dass euch Magnetic gefällt.“

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flora cash – Honey Go Home https://www.wihel.de/flora-cash-honey-go-home/ https://www.wihel.de/flora-cash-honey-go-home/#comments Fri, 22 May 2020 06:05:16 +0000 https://www.wihel.de/?p=101061 flora cash - Honey Go Home | Musik | Was is hier eigentlich los?

Das Indie-Pop-Duo flora cash veröffentlichte vor ein paar Wochen den neuen Track Honey Go Home. Das Lyric-Video feierte Premiere im Billboard Magazin. Der Release folgt auf den erst kürzlich veröffentlichten Song You Love Me und Missing Home, welcher mittlerweile über 6,4 Millionen Streams und 2,9 Millionen Videoaufrufe sammeln konnte.

flora cash konnte mit ihrer #1 Single You´re Somebody Else große Erfolge verzeichnen. Das Forbes Magazine bezeichnete den Song als „brilliant“ und sagte, es sei „der wohl faszinierendste Song im Radio des vergangenen Jahres“. Insgesamt wurde die Single über 100 Millionen mal gestreamt, erreichte eine #1 Platzierung im Alternative und Triple A Radio in US und ist eine der meist shazamten Alternative Songs des letzten Jahres.

flora cash performte You´re Somebody Else bereits in der „The Late Late Show With James Corden“, bei „Last Call With Carson Daly“ und bei “Live! With Kelly and Ryan”. Im Synch Bereich war der Song in folgenden Formaten gefeatured: Runaways (ABC), Locke & Key (Netflix), The Good Doctor (ABC), Fox Sports Thanksgiving Feature, Movistar Commercial (Mexiko, Zentralamerika, Südamerika).

Das verheiratete Duo entstand, als Cole Randall aus Minneapolis seine Musik auf die Plattform Soundcloud hoch lud und die Schwedin Shpresa Lleshaj auf Coles Account aufmerksam wurde. Sie fing an Kommentare unter den Songs zu hinterlassen, bevor sie sich über Facebook Nachrichten austauschten. Dies führte zunächst zu einem Telefonat, dann zu einer Marathon-Skype-Session und schließlich zu ihrer Hochzeit.

Dem Duo gelang es einen einzigartigen mystischen Stil aus persönlichen Ängsten, Kämpfen und letztendlichen Triumphen zusammenzunähen. 2017 veröffentlichten sie ihr Debüt Album Nothing Lasts Forever (And It´s Fine), welches schnell die Aufmerksamkeit von vielen Tastemakern erhielt. Darunter eine begehrte 9-out-of-10 Bewertung von Earmilk, sowie die Anerkennung von Noisey, Paste, Wonderland Magazine, Elmore Magazine und The Line of Best Fit.

Zusätzlich veröffentlichte die Band letztes Jahr ihre EP Press und schloss kürzlich eine Reihe von Shows als Support von „Judah & the Lion“ und „AJR“ ab.

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DIE Songs aus dem Jahr 1986 https://www.wihel.de/die-songs-aus-dem-jahr-1986/ https://www.wihel.de/die-songs-aus-dem-jahr-1986/#comments Mon, 18 May 2020 10:26:31 +0000 https://www.wihel.de/?p=101597 DIE Songs aus dem Jahr 1986 | Musik | Was is hier eigentlich los?

So langsam gewöhn ich mich daran, die Woche immer gleich zu beginnen, denn sie beginnt immer gleich gut, wenn nicht sogar so gut, dass es besser nicht sein könnte: Mit dem neuen Mix von The Hood Internet.

Und das gilt für diese Woche ganz besonders, denn mit der Ausgabe zu 1986 wird nun auch endlich meinem Geburtsjahr gehuldigt und ich will ganz objektiv behaupten: Einer der besten Mixe der Reihe. Überhaupt kann sich 1986 absolut sehen lassen. Ja gut, Tschernobyl war jetzt nicht gerade eine Glanzleistung der Menschheit, aber ansonsten hat das Jahr eigentlich nur Gutes hervorgebracht – mich zum Beispiel.

Und eben auch jede Menge Musik, wie die jüngste Ausgabe von The Hood Internet mal wieder beweist – aber auch hier sei gesagt, dass es wirklich schwer sein muss, totalen Mist abzuliefern, schließlich handelt es sich noch immer um die 80er.

Genug gesabbelt, Zeit für Musik:

Wer die vorherigen Ausgaben noch mal genießen möchte: hier gibt es 1979, 1980, 1981, 1982, 1983, 1984 und hier 1985. Oder greift einfach auf diese YouTube-Playlist zurück, die mittlerweile sogar wieder recht aktuell ist.

Wie gewohnt, nachfolgend die verwendeten Künstler und Bands in alphabetischer Reihenfolge:

The Bangles, Beastie Boys, Berlin, Billy Bragg, Billy Joel, Bon Jovi, Boogie Down Productions, Book Of Love, Bruce Hornsby & The Range, Cutting Crew, Cyndi Lauper, Duran Duran, Eric B. & Rakim, Europe, Fingers Inc., Genesis, Gwen Guthrie, Howard Jones, Human League, Janet Jackson, Lionel Richie, Loose Ends, Madonna, Metallica, Midnight Star, Nu Shooz, Oran Juice Jones, Orchestral Manoeuvres in the Dark, Paul Simon, Peter Gabriel, Robbie Nevil, Run-D.M.C., Run-D.M.C. & Aerosmith, Samantha Fox, Slayer, Smithereens, Stan Bush, Steve Winwood, Whistle

Und irgendwie bin ich jetzt schon wieder ein bisschen wehmütig, dass das erneute Ende absehbar ist …

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Alan Walker & Ava Max – Alone, Pt. II https://www.wihel.de/alan-walker-ava-max-alone-pt-ii/ https://www.wihel.de/alan-walker-ava-max-alone-pt-ii/#respond Fri, 15 May 2020 18:02:24 +0000 https://www.wihel.de/?p=100980 Alan Walker & Ava Max - Alone, Pt. II | Musik | Was is hier eigentlich los?

Was im Filmgeschäft seit Jahren tipptopp funktioniert, kann eigentlich auch im Musikbiz nicht ganz verkehrt sein. So oder so ähnlich könnte der Gedankengang von Produzent/DJ Alan Walker ausgesehen haben, als er sich ans Songwriting für seine neue Single machte.

Vor drei Jahren hatte der 22-jährige mit Alone einen seiner größten Hits gelandet: die Single, die von der schwedischen Sängerin Noonie Bao gesungen worden war, hatte in zahlreichen europäischen Ländern die Spitzengruppe der Charts erreicht (u.a. Platz vier in Deutschland, Platz eins in Norwegen und Österreich, Platz zwei in Schweden) und war vielfach mit Gold- und Platin ausgezeichnet worden. In den deutschen Airplay-Charts kletterte Alone sogar bis auf Platz zwei. Jetzt legt Alan Walker Teil zwei des Erfolgssongs vor: Alone Pt. II entstand unter Mitwirkung der US-amerikanischen Sängerin Ava Max, die 2018 mit der Single Sweet but Psycho einen Welthit gelandet hatte.

Doch damit nicht genug der Alan Walker-News: mit The Walker Excavations erschienen soeben die ersten Level seines 3D Mobile & Desktop-Spiels, die verschiedene Settings aus den Musikvideos von Alan Walker zeigen. In einer Serie von digitalen Escape Rooms müssen Spieler in der Rolle als „Walker #28300“ Hinweise aufspüren und Rätsel lösen, um den Weg von einem Raum zum nächsten zu meistern. Die Storyline des Games orientiert sich an den Erzählungen der Musikvideo-Trilogie bestehend aus On My Way, Alone Pt.II und einer noch zu erscheinenden Single.

The music video for my brand new single “Alone, Pt. II” with @Ava Max is finally here. This is the second chapter, continuing the story from the “On My Way” music video revealing many unanswered questions. I hope you like it, and are as excited as I am!

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Avaion – Pieces https://www.wihel.de/avaion-pieces/ https://www.wihel.de/avaion-pieces/#respond Fri, 15 May 2020 14:50:43 +0000 https://www.wihel.de/?p=100978 Avaion - Pieces | Musik | Was is hier eigentlich los?

Avaion ist ein in Süddeutschland ansässiger Multiinstrumentalist und Komponist. Während andere Künstler 5-10 Leute brauchen, um Songs zu schreiben, Vocals aufzunehmen, Beats zu generieren, zu produzieren und zu mischen, macht Avaion all diese Schritte alleine.

Im Alter von 6 Jahren begann er mit dem Piano, später mit Gitarre und Orgel. Musik spielte also immer eine immense Rolle in Avaions jungem Leben und wurde von Jahr zu Jahr wichtiger. Mit seinen sich stetig verbessernden Fähigkeiten auf verschiedenen Instrumenten begann er, eigene Songs zu komponieren und zu schreiben. Er fing auch an zu singen und zu rappen und eigene Beats zu kreieren.

2018 veröffentlichte er seine Debütsingle Fucked Up, die einen frischen und neuen Stil repräsentiert, indem er eine sanfte moderne Basslinie mit seinem eigenen Vocal-Rap-Mix und selbst gespielten organischen Instrumenten kombiniert. So kreierte er einen neuen energetischen – melancholischen Stil.

Avaion präsentiert mit seiner neuen Single Pieces einen frischen neuen Mix aus melancholischen Vocals und futuristischen Basslines. Stimmungshebende Beats kombiniert mit einem träumerischen, entspannenden Touch. Ein Song, der zum Tanzen anregt, aber auch gleichzeitig ein Song, der emotionsvoll und entspannend sein kann.

Video by OFFTHEPROJECT
Director: Oliver Bernotat
Produced by: Moritz Feith & Markus Drössler
Director of Photography & Edit: Mo.Creates Assistant
Camera: Maximilian Bauert
Assistant Director: Ines Göbel
Key Grip & Lighting: Jonas Wagner
Lightning Assistant & Crane Operator: Johan Munsberg
Hair & Make-Up: Jessy Hausen & Marie Ziemes
Styling: Marilyn Hausen
Color: Jonas Wagner & Moritz Mai
Actor: Kara Edenberg & Avaion

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Sparta – Believe https://www.wihel.de/sparta-believe/ https://www.wihel.de/sparta-believe/#respond Fri, 15 May 2020 10:42:55 +0000 https://www.wihel.de/?p=100975 Sparta - Believe | Musik | Was is hier eigentlich los?

Eine gar nicht mal so kleine Sensation: 14 Jahre nach dem gefeierten dritten Album Threes melden sich Sparta, die Band von Ex-At The Drive-In Gitarrist Jim Ward, dieses Jahr mit einem neuen Album zurück.

In seiner langen musikalischen Karriere ging es Jim Ward nie um Eitelkeiten, Geld oder eine große Erzählung bei der er im Mittelpunkt steht. Es ging immer um den Song, die Melodie, die Texte. Als er 2017 begann an neuen Songs zu arbeiten, die wieder mehr Riff- und E-Gitarren-orientiert waren, rief er sofort seinen langjährigen Freund Matt Miller an, mit dem er vor 20 Jahren das Projekt Sparta gründete, und das vierte Album Trust The River nahm Formen an.

Klar, die Band lag nun 14 lange Jahre auf Eis, aber um eine “Reunion” handelt es sich trotzdem nicht. “Mir war immer wichtig, eine Band nie wirklich aufzulösen. Denn wenn man sich meine Karriere anguckt, war die immer nur von vielen “On-Off-Projekten” bestimmt. So sehr ich es in der Hand habe, versuche ich keine Permanenz in meinem Leben zu haben” sagt Ward.

Jim Ward war seit Threes natürlich nie untätig: nachdem er als Gitarrist von At The Drive-In einen eigenen Teil der Musikgeschichte schrieb, veröffentlichte er mehrere Solo-Alben und startete zuletzt als Sleepercar ein Alt-Country-Projekt. Auf Trust The River mischen sich diese Einflüße hörbar in den Sparta-Sound, der immer noch mit einem Bein im Alternativerock und Posthardcore steht, auf der anderen Seite aber auch ruhigere Momente hat oder, wie in der Single Believe, auch mal an Bruce Springsteen erinnert.

Dass seine melancholische Seite nun auf den Sound seiner Jugend stößt, war “ein ganz natürlicher Prozess, der sich für mich schon lange angedeutet hat” findet Ward.

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Musik für leere Einkaufszentren https://www.wihel.de/musik-fuer-leere-einkaufszentren/ https://www.wihel.de/musik-fuer-leere-einkaufszentren/#respond Thu, 14 May 2020 14:04:54 +0000 https://www.wihel.de/?p=101571 Musik für leere Einkaufszentren | Musik | Was is hier eigentlich los?

Mit den leeren Einkaufszentren ist es ja scheinbar erstmal vorbei, zumindest für die nächsten Wochen – den neuerlichen Lockerungen der Bundes- und Landesregierungen sei Dank. Und ich will ehrlich sein: Für die zahlreichen Geschäfte freut es mich natürlich, aber was ich mittlerweile an Kommentaren, Redebeiträgen in diversen Nachrichtensendungen und anderweitige Wortmeldungen „aus der breiten Masse“ gelesen, gehört und gesehen habe … 98% der Menschen sind ja wirklich eher dumm. Verwende ich zwar gern als Spaß und es war auch immer klar, dass er bis zu einem gewissen Grad stimmt – aber der Spruch passt wie Faust auf Auge!

Als ob dieser ganze Lockdown, der nicht mal ein Lockdown war, eine Bestrafung für die Leute sein sollte und alle plötzlich den wahren Grund dafür vergessen hätten. Ebenso haben wir vorgestern irgendeinen Beitrag gesehen, in dem Ladenbesitzer zu Wort gekommen sind, die nichts Besseres zu tun hatten, als sich darüber zu beklagen, dass sie plötzlich von einem Tag auf den anderen wieder öffnen dürfen. Ich mein, geht’s noch? Ihr müsst NICHT öffnen, ihr dürft. Wenn das ein Problem ist, dann lasst eure Butze doch einfach zu.

Es ist wirklich gerade alles ganz schlimm, aber nicht weil es schlimm ist, sondern weil sich Menschen so verhalten, wie sie sich verhalten.

Aber ich schweife ab, denn eigentlich soll es um leere Einkaufszentren gehen. Das stell ich mir tatsächlich einigermaßen faszinierend und gruselig vor, denn so ganz ohne Menschen ist da ja schon viel Fläche und vor allem viel Hall. Plötzlich hört man auch das kleinste Geräusch, weiß aber gar nicht so genau, wo das herkommt. Auf der anderen Seite: Eine gute Gelegenheit um mal ein paar Klassiker auf ganz andere Weise zu genießen – einmal Totos Africa durch ein leeres Einkaufszentrum schallen lassen, das hätte schon was.

Und das scheint tatsächlich ein Ding auf YouTube zu sein, zumindest was das verändern der Musik angeht, damit sie eben so klingt, wie sie in einem leeren Einkaufszentrum klingen würde. Auffällig dabei auch: der Großteil der Songs kommt aus dem besten Jahrzehnt in Sachen Musik – den 80ern:

Wer gern mehr davon will, findet hier eine Playlist mit aktuell 73 Songs – ich finds mega.

Viel zu oft hab ich schon davon geschwärmt, wie toll es doch wäre, hätte ich damals nicht so schnell aufgehört das Spielen einer Gitarre zu lernen – ich mein, ich hab ja nicht mal richtig angefangen. Aber das Problem ist ja auch einfach mal: meist fängt man das als Kind oder Jugendlicher an, in einer Zeit, in der man ohnehin alles und für jeden lernen muss (ja, Mama, ich weiß, man lernt immer nur für sich) – aber im Kopf hat man alles, nur eben nicht lernen. Und somit auch schon gar nicht irgendwas freiwillig lernen zu wollen, vollkommen egal, wie cool das in ein paar Jahren sein mag.

Daher ist es beinahe schon witzig, wie sehr ich mich mittlerweile freue, neue Dinge zu lernen. Wobei das auch nicht ganz stimmt, denn ich hab nach wie vor kein Bock, irgendwelchen Mist auswendig zu lernen – das bessere Wort wäre hier wohl „verstehen“.

Aber hinterher ist man immer schlauer und das macht auch vor dem Beherrschen einer Gitarre nicht halt. Sind eben andere cooler als ich, sorgen dafür, dass die Stimmung am Lagerfeuer großartig ist und bleibt und werden von Jung und Alt angehimmelt. Passt schon, ich kann dafür andere Sachen gut. Atmen zum Beispiel, da macht mir so schnell keiner was vor.

David Lap beherrscht nicht nur das Spielen der Gitarre, der beherrscht quasi das Spielen diverser Instrumente – dank seiner Gitarre. Im nachfolgenden Video zeigt er, was ich genau meine und wie vielseitig so eine Gitarre einsetzbar ist. Und reibt ganz nebenbei noch ein bisschen mehr Salz in die Eingangs angesprochene Wunde ob der verpassten Chance:

I tried to get closer to the sound of some musical instruments with my acoustic and electric guitars for the third time. I discovered that using a hairdryer you can create a sound similar to that of a synth/pad.

Was wohl die anderen Instrumentenhersteller jetzt sagen … ganz vielleicht wird die Gitarre jetzt auch gemobbt, weil sie den anderen Instrumenten die Daseinsberechtigung nimmt. Und ganz vielleicht ist das okay, denn WAS BILDET SICH DENN DIE GITARRE ÜBERHAUPT EIN?

Meine Freude darüber, dass sich The Hood Internet nicht an ihr eigens auferlegtes Ende ihrer 80er-Mashup-Reihe gehalten haben, hatte ich ja schon letzte Woche einigermaßen Ausdruck verleiht und so langsam wird mir bewusst, dass das sogar gleich mehrere Vorteile mit sich bringt:

Zum einen natürlich die andauernde Huldigung an das musikalisch beste Jahrzehnt der Musikgeschichte und nein, ich werde nicht müde, das immer und immer und immer und immer wieder zu schreiben – weil es einfach mal so ist. In keinem Jahrzehnt sonst war die Musik besser, da helfen auch die üblichen Ausnahmekünstler nix (wehe, jetzt kommt einer mit den Beatles um die Ecke …)

Zum anderen: Eigentlich ist die Veröffentlichung der Videos an einem Donnerstag für mich maximal ungelegen. Freitags kommen immer nur irgendwelche Musikbeiträge (da würde es eigentlich wie die Faust aufs Auge passen), die ich allerdings schon Wochen vorher geschrieben hab. Dann kommt das Wochenende, an dem naturgemäß nicht viel passiert und für einen Montag ist das Video im Internetzeitalter eigentlich schon wieder alt.

Aber es handelt sich um Musik aus den 80ern, die wird niemals alt, die wird einfach nur besser und besser, sodass sich der ungünstige Zeitpunkt eigentlich in etwas Positives verwandelt und ich so am heiligen, arbeitsfreien Sonntag zumindest einen Beitrag weniger suchen muss, der dann für Montag passt.

Dieses Mal nun ist das Jahr 1985 dran und liefert natürlich einen gewohnt guten Mix, der zumindest meiner Meinung nach die auch am tanzbarsten Version von allen Ausgaben ist. Nicht, dass ich jemals tanzen würde, aber es fällt schwer, nicht wenigstens mitzuwippen:

Wie auch beim letzten Mal hier die Liste der verwendeten Künstler und Bands:

Aretha Franklin, Billy Ocean, Cameo, Commodores, The Cult, The Cure, DeBarge, Dire Straits, Doug E. Fresh & The Get Fresh Crew, Dream Academy, Duran Duran, Echo And The Bunnymen, Eddie Murphy, Faith No More, Grace Jones, Huey Lewis & The News, INXS, Jesus & Mary Chain, Kate Bush, Katrina & The Waves, Killing Joke, LL Cool J, Madonna, Miami Sound Machine, Mike + The Mechanics, Minor Threat, Motley Crue, Mr. Mister, New Order, Orchestral Manoeuvres In The Dark, The Outfield, Pat Benatar, Pet Shop Boys, Phil Collins, Prince & The Revolution, The Replacements, Robert Palmer, Run-D.M.C., Schoolly D, Simple Minds, Siouxsie & The Banshees, Stacey Q, Starship, Talking Heads, Tears For Fears, Tom Waits, Whitney Houston, Yello

Und nächstes Mal kommt dann auch endlich mein Geburtsjahr – keine Ahnung, ob das ein weiterer Indikator dafür ist, dass es noch besser wird oder eher ein Stolperstein, durch den man die Erwartungen wieder runter schrauben sollte. Ein sehr großer Stolperstein vielleicht sogar.

Zu den vorherigen Ausgaben: 1979, 1980, 1981, 1982, 1983 und 1984. Alle bisherigen Ausgaben als Playlist gibt es darüber hinaus hier.

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Mia. – No Bad Days https://www.wihel.de/mia-no-bad-days/ https://www.wihel.de/mia-no-bad-days/#respond Fri, 08 May 2020 18:06:27 +0000 https://www.wihel.de/?p=100988 Mia. - No Bad Days | Musik | Was is hier eigentlich los?

Die Idee für den Song No Bad Days kam der Band beim Durchforsten ihres Instagram-Feeds. Auf einem Foto zu sehen: Marie, 25, MiA.-Fan durch und durch, in der ersten Reihe beim Konzert. Auch im Bild: Ihr Unterarm. Auf dem steht, in großen bunten Buchstaben „No Bad Days“ tätowiert. Warum nicht einfach mal die Connection zwischen Künstler und Fan umdrehen? Den Song zum Tattoo schreiben und nicht umgekehrt? Eben. Und das Video: Eine Überraschung für Marie, die diesen Tag sicher so schnell nicht vergessen wird.

“No Bad Days – so steht’s auf deiner Haut / No Bad Days – gestochen scharf, groß und laut“, singt Mieze Katz auf der neuen Single ihrer Band MiA. Für ein selbstbestimmtes Leben und das leidenschaftliche Anderssein. Für alle Geisterfahrer und Gegendenstromschwimmer Für sich und all die anderen wilden Mädchen und Jungs da draußen.

Wer die bisherigen Videoauskopplungen vom Album Limbo verfolgt hat, der weiß, dass MiA. sich Clip für Clip etwas Neues einfallen lassen. Nach dem tanzenden Tagesschausprecher Thorsten Schröder im Video zum Titeltrack, war die Band dieses Mal auf geheimer Mission unterwegs.

Unter dem Vorwand, eine Doku über MiA.-Fans zu drehen, von der Band aus ihren eigenen vier Wänden gelockt, um dann heimlich das Wohnzimmer kurzerhand zur Bühne umzufunktionieren und dort nach Maries Rückkehr gemeinsam mit jeder Menge Konfetti die Weltpremiere von ihrem Song zu feiern.

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Kazy Lambist – Oh My God https://www.wihel.de/kazy-lambist-oh-my-god/ https://www.wihel.de/kazy-lambist-oh-my-god/#comments Fri, 08 May 2020 14:59:17 +0000 https://www.wihel.de/?p=100902 Kazy Lambist - Oh My God | Musik | Was is hier eigentlich los?

Sky Kiss, die neue EP von Kazy Lambist, ist eine Reise durch verschiedene musikalische Einflüsse von Kazy Lambist. Insgesamt vier neue Tracks, jeder mit seiner eigenen Identität. Die EP beginnt mit einem Pop-Sound, gleitet dann in Richtung Downtempo und schließt mit dem Titeltrack Sky Kiss, der in Zusammenarbeit mit Jean-Benoît Dunckel von der legendären Band Air entstanden ist und uns in eine träumerische Atmosphäre eintauchen lässt, die Kazy Lambist in seiner Jugend idealisiert hat. Die neue EP bringt die Talente von Glasses, Amouë und Jowee Omicil zusammen, und das mit umwerfender Wirkung.

Die Präsenz von Amouë ist ein integraler Bestandteil des Projekts Kazy Lambist, sowohl in kreativer Hinsicht als auch auf der Bühne. Es war nur selbstverständlich, dass sie auch auf dieser EP zu hören ist. Der Track Deï handelt von unkontrollierbaren Gefühlen, die zu stark sind, um zu verschwinden, und ihrer zerstörerischen Kraft. Das himmlische Feeling des Tracks, vergleichbar mit dem einer heiligen Messe, dient dazu, die Überlegenheit dieser Gefühle gegenüber dem einfachen menschlichen Willen hervorzuheben.

Auch wenn er seinen Vornamen mit einem legendären britischen König teilen mag, hat Arthur Dubreucq in den letzten Jahren unter dem Pseudonym Kazy Lambist am runden Tisch des Elektro-Pops Platz genommen. Mit gerade einmal 25 Jahren hat der junge Franzose – dessen Debütalbum 33 000 Ft. im Juni letztes Jahr veröffentlicht wurde – bereits eine beeindruckende Karriere hinter sich. Seine Tracks, die Arthur online veröffentlichte, haben Millionen von Hörern angehäuft, wobei sein Fanclub einige große Namen gewonnen hat. Im Ausland haben der Oscar-Preisträger Guillermo del Toro und die britische Regisseurin Ana Lily Amirpour in aufgeregten Tweets ihre Liebe zur Musik von Kazy Lambist bekundet.

Arthur wurde in Montpellier geboren und wuchs dort auf – heute lebt er immer noch da. Als Junge lernte er klassisches Klavier, dann versuchte er sich als Gitarrist in Rockbands. Zu Hause waren es Alben von Gainsbourg und LPs mit afrikanischen Klängen, die den Plattenspieler dominierten, ebenso wie der Soundtrack zu The Virgin Suicides, der einen besonderen Eindruck hinterließ. Im persönlichen Pantheon des jungen Mannes regierte der Jazz mit großen Namen wie Duke Ellington, dem er auf seiner ersten EP mit dem Track Duke Elise & I Tribut zollt.

Auf der anderen Seite des Atlantiks setzte sich seine musikalische Ausbildung fort: Ein Jahr vor dem Abitur brachte ein Austauschprogramm Arthur nach Kanada, direkt an die Grenze zu Alaska, “inmitten von Bären und Karibu”. Der Schüler fügte dann eine neue Schnur an seinem Bogen hinzu: Er nahm Selbstverteidigungsunterricht, um zu lernen, wie man im Falle eines Eisbärenangriffs zurückschlägt. In Kanada spielen viele Gymnasiasten Musik, und Arthur wurde zu einem leidenschaftlichen Hip-Hop-Fan. Da er sich beim Rappen auf Englisch nicht wohl fühlte, begann er, Beats für andere auf seinem Computer zu komponieren.

Zurück in Frankreich setzte er diese Arbeitsweise fort. “Nach und nach kaufte ich die Ausrüstung, die ich brauchte, um mein eigenes Home-Studio aufzubauen. Und so komponiere ich immer noch, allein in meinem Schlafzimmer.” Und so wurde Kazy Lambist geboren, der Künstler mit dem erfundenen Namen, dessen Bedeutung uns immer noch entgeht. “Ich erfinde gerne neue Bedeutungen für Kazy Lambist, wenn ich gefragt werde, was der Name bedeutet“, lächelt Arthur. “Gerade jetzt möchte ich sagen, dass es der Name eines traditionellen Alkoholtrinkers im Norden von British Columbia in Kanada ist.” Prost!

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God Damn – Hi Ho Zero https://www.wihel.de/god-damn-hi-ho-zero/ https://www.wihel.de/god-damn-hi-ho-zero/#respond Fri, 08 May 2020 10:45:57 +0000 https://www.wihel.de/?p=100900 God Damn - Hi Ho Zero | Musik | Was is hier eigentlich los?

Während der Aufnahmen zum dritten Album des Trios God Damn aus dem britischen Black Country verlor Sänger Thomas Edward seinen Job als Lehrer. Der Grund: Der ehemalige katholische Chorsänger hatte Bibeln zerstört. “Es war gar nicht so satanistisch, ich hab auch den kleinen getauften Chorknaben in mir gespürt, als ich sie ‘recyclet’ habe und um Gottes Gnade gebeten”, erklärt Edward mit einem Augenzwinkern. “Eine Kollege filmte die ganze Aktion und ein weiteres Mitglied aus dem Kollegium mailte das Video an die Schule, unter der Vorgabe, ein verärgertes Elternteil zu sein. Ich glaube für mich bedeutete die Aktion die Trennung von Staat und Religion.” Damit wären die Themen für das neue Album seiner Band gesetzt: Religion, Spiritualität, Gesellschaft und Politik sind die vorherrschenden Sujets auf dem neuen, selbstbetitelten Album von God Damn.

“Paradoxe Gedanken und gegensätzliche Überlegungen, das Debattieren von Gut und Böse in Religion und Moral, das Hinterfragen meiner Überzeugungen, all das hat mich viel beschäftigt. Der letzte Song auf dem Album Satellite Prongs beispielsweise, handelt von meinen Wünschen, was mit mir passiert, wenn ich sterbe. Ich will keinen Sarg, geb mich einfach so der Erde zurück”, fügt der Sänger hinzu.

Die vielseits gelobte Band nahm das neue Album innerhalb weniger Tage live auf, gemeinsam mit der legendären Produzentin Sylvia Massy. Dabei nutzten sie neben dem Studio auch eine stillgelegte U-Bahn Station für die Aufnahmen.

“Wir wollten einen dröhnenden, hallenden Drum-Sound, der nach Zersetzung klingt. Da haben wir uns für die Aldwych Station entschieden, die für das Firestarter-Video von The Prodigy sowie als Lager von unfassbar viel wertvoller Kunst während des zweiten Weltkrieges bekannt ist. Wir hatten eine Stunde Zeit um das ganze Setup aufzubauen und den Song einzuspielen. Inklusive hunderte Stufen mit schwerem Aufnahmequipment zu überwinden und den perfekten Take hinzubekommen. Aber gemeinsam mit dem unheimlichen und nostalgischen Gefühl in einer verlassenen U-Bahn Station zu sein, hat all das zu der besonderen Stimmung des Songs beigetragen”, so Edward.

Die Band, vormals ein Trio, dann ein Duo, jetzt wieder ein Trio, hat sich mit ihrem dunklen Debüt Vultures, dem 2016er Zweitwerk Everything Ever und Supports für die Foo Fighters, Thrice, Red Fang oder Frank Carter and the Rattlesnakes ein sehr loyale Fanbase erspielt. Für das selbstbetitelte neue Album haben God Damn mit vielen Einstellungen experimentiert, die teils bizarr anmuten: Zig Mikrofonkonfigurationen, ein Verstärker in einem viktorianischen Ofen, ein Fuzz-Pedal hergestellt aus einer Glühbirne, ein Gartenschlauch am Schlagzuegmikrofon, sowie dem menschlichen Phaser-Effekt – jemand bewegte sich während der Aufnahmen mit einem Mikrofon durch den Raum.

Doch nicht nur in puncto Sound ist die Band neue Wege gegangen, auch einschneidende persönliche Erfahrungen während der quasi-Zwangspause in den letzten Monaten durch Probleme mentaler Gesundheit, Schlafmangel und Thomas Herausforderungen als Vater eines autistischen Sohnes, haben God Damn geprägt. “Wenn man das Footage der Albumsessions sieht, wird relativ schnell klar, dass ich ein Problem mit starken Schmerzmitteln hatte.”

Die Leadsingle Dreamers eröffnet das Album mit einer viszeralen Gitarrenexplosion und wird zerissen von Edwards’ charakteristischem Crooning. “Dieser Song ist eine Vorschau für den Rest des Albums. Die Themen sind gesellschaftlicher Natur, die Gitarren sind bis zum ersten Buchstaben runter getuned”, berichtet Thom. Das folgende High Frequency Words, eine Remineszenz an The Eighties Matchbox B-line Disaster, zwingt den Hörer mit der Kraft eines Heavy-Rock Klassikers eingebettet in einen Pop-Rahmen quasi zur Unterwerfung. “Es gibt die Meinungs- und Redefreiheit, die oft missbraucht wird um bewusst beleidigend zu sein. Man sollte da zwischen Politik und Identität balancieren.” Diesen charmanten Ton hatten God Damn schon früher, auf ihrem dritten Album wirkt ihr einzigartiger Magentismus aber besonders stark.

Dank Edward’s Hintergrund in der Church of England und seine katholische Erziehung war das Christentum in seiner Kindheit omnipresent. Mit dem Älterwerden hat er dies jedoch immer weiter hinterfragt, so auch auf dem neuen Album seiner Band. “Schon früh habe ich die Scheinheiligkeit auf beiden Seiten gesehen. Bevorzugt Kapitalismus Spiritualität oder nackte Wissenschaft? Was ist deine Version von Gott und Religion? Für mich steht das inzwischen für ein gesundes Ökosystem und eine straighte Punk Rock Attitüde.”

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mxmtoon – fever dream https://www.wihel.de/mxmtoon-fever-dream/ https://www.wihel.de/mxmtoon-fever-dream/#comments Fri, 08 May 2020 05:58:51 +0000 https://www.wihel.de/?p=100898 mxmtoon - fever dream | Musik | Was is hier eigentlich los?

mxmtoon begann das Jahr mit dem neuen Song fever dream, den Paper Magazine so beschrieb: “ein nostalgisches Lied… Sie kommt auf der anderen Seite mit einer kraftvollen Botschaft für ihre Zuhörer heraus.” Kurz danach erwartete die Fans ein weiteres Vergnügen, denn die 19-jährige Singer/Songwriterin präsentierte das offizielle Video zu diesem Track nur kurz danach. Das Video zeigt Maia in einer besondren Tanzsequenz, in der sie ihrem jüngeren und zukünftigen Ich begegnet.

Sie erzählt über das Video: “Ich wusste von Anfang an, dass ich für fever dream ein tanzbasiertes Musikvideo haben wollte! Tanz war schon immer ein enorm wichtiger Teil meines Lebens, und endlich ein Lied zu machen, das sich anfühlt, als könnte es in einer anderen kreativen Welt, in der ich aufgewachsen bin, existieren, war äußerst aufregend. Wir wollten mit den Themen der Single arbeiten, um ein Video zu machen, das die Nostalgie, die der Text hervorruft, aber auch den Mut, sich vorwärts zu bewegen, veranschaulicht. Die Arbeit an diesem Projekt hat mir so viel Spaß gemacht, und die tolle Crew hätte keinen besseren Job machen können.”

Auf ihrem Debütalbum the masquerade, das im vergangenen Jahr erschien, präsentierte uns die 19-jährige Singer/Songwriterin mxmtoon das, was sie selbst als “reimende Tagebucheinträge” bezeichnet: eine spontane Darstellung ihrer privatesten Gedanken und Gefühle, die normalerweise sehr spät in der Nacht aus ihrem hell erleuchteten Gehirn sprudeln. Mit ihrer bewussten Weigerung, sich hinter Metaphern zu verstecken, erreicht die mittlerweile in Brooklyn lebende Künstlerin, die auch als maia bekannt ist, eine stille Tapferkeit und eine unbändige Ehrlichkeit, die denjenigen eine Stimme gibt, die oft ungehört bleiben.

“Als ich anfing, Musik zu machen, fühlte es sich wie eine Flucht aus meinem Alltag an, bei dem ich eine Maske aufsetzen musste, um zu verbergen, was ich wirklich fühlte”, sagt maia, als sie über den Titel von the masquerade spricht. “Das Songwriting war eine Möglichkeit, all die Dinge auszudrücken, über die ich in alltäglichen Face2Face Gesprächen nicht sprechen konnte, und sie mit einer Gemeinschaft von Menschen teilen zu können, die sich vielleicht auch hinter einer Fassade verstecken mussten, um den Tag zu überstehen.”

maia sagt selbst über den Song: “Mein Einstieg in die Musikindustrie war ein Achterbahnkapitel in meinem Leben, und auch heute noch bin ich extrem neu in dieser Welt. Bei fever dream geht es um genau das, und um den Vertrauensvorschuss, der erforderlich ist, wenn man in seinem Leben an verschiedenen Punkten Entscheidungen trifft. Man weiß vielleicht nicht immer, was dabei herauskommt, aber sich selbst zu vertrauen, sich die Möglichkeit zu geben, Risiken einzugehen und die Chance, sich neuen Herausforderungen zu stellen, kann sich sehr lohnen. Ein großer Teil meines Lebens hat sich seitdem wie ein fever dream angefühlt, eine Ansammlung von verschwommenen Momenten, die manchmal zu groß sind, um sie überhaupt zu begreifen, aber ich würde es nicht anders haben wollen.”

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DIE Songs aus dem Jahr 1984 https://www.wihel.de/die-songs-aus-dem-jahr-1984/ https://www.wihel.de/die-songs-aus-dem-jahr-1984/#comments Tue, 05 May 2020 06:18:37 +0000 https://www.wihel.de/?p=101464 DIE Songs aus dem Jahr 1984 | Musik | Was is hier eigentlich los?

Erinnert ihr euch noch an The Hood Internet? Das waren die großartigen Macher der 80er-Mixe, angefangen von 1979, über 1980, 1981, 1982 und 1983, die wirklich richtig gute Arbeit abgeliefert haben, aber auch gleich einen Wehrmutstropfen mitschickten, weil sie gesagt haben, dass nach den 5 Ausgaben Schluss sein soll.

Ein bisschen wie eine gute Serie, die vollumfänglich auserzählt ist, aus dem Nichts kommt und deswegen ausreichend Zeit hatte, um wirklich gut zu sein. So wie Haus des Geldes einmal war, als man am Anfang noch sagte, dass es nur zwei Staffeln geben würde. Oder Game of Thrones vor der 8. Staffel. Es ist zwar immer schade, wenn von vornherein das Ende schon absehbar ist – aber es steht meistens einfach für Qualität. Und so auch bei The Hood Internet.

Aber wie mit Serien, scheint es auch bei den Jungs (und vielleicht Mädels) zu sein: Es war zu gut, als das man wirklich die Finger davon lassen kann. Wobei, vielleicht ist es nicht ganz so, denn das Mittel des vorgezeichneten Endes kann auch ein geschickter Schachzug sein, um für die Fortsetzung genug Ruhe zu haben. Okay, bei Serien hat das bisher nie geklappt und sämtliche Fortsetzungen waren immer deutlich schlechter – musikalisch scheint das aber nicht zu stimmen.

Zumindest für die erste Ausgabe der Fortsetzung, denn The Hood Internet sind wieder da! Ganz überraschend gab es letzte Woche Donnerstagabend eine neue Folge aus der Reihe und was soll ich sagen? Es ist wieder mal sehr gut geworden.

Ich mein, das ist bei den 80ern nicht schwer, gab es doch nie bessere Musik, aber sie haben es wieder mal geschafft, einen wunderbaren Mix mit allerlei bekannten und weniger bekannten Stücken zusammen zu mischen. Genug der warmen Worte, Vorhang auf für das Jahr 1984:

Samples of more than 50 songs from 1984 mixed together into one 3-minute song by The Hood Internet. We’ll be releasing a new one of these every Thursday for the next six weeks.

Und was ebenfalls gut ist: Es kommen noch weitere Ausgaben, wenn ich mich nicht verzählt hab, geht es bis 1990 weiter. Der Vollständigkeit halber hier die verwendeten Künstler, zwar nicht in chronologischer, aber immerhin alphabetischer Reihenfolge:

A-Ha, Animotion, Art of Noise, Billy Ocean, Billy Squier, Bon Jovi, Bruce Springsteen, Bryan Adams, Cabaret Voltaire, Chaka Khan, Cherrelle, Chicago, Dead or Alive, Deniece Williams, Depeche Mode, Don Henley, Echo & The Bunnymen, General Public, Glenn Frey, Harold Faltermeyer, Husker Du, INXS, Kenny Loggins, Laura Branigan, Madonna, Metallica, New Edition, Newcleus, Ollie & Jerry, Pat Benatar, Paul Hardcastle, Philip Bailey with Phil Collins, Prince, Ray Parker Jr., Rebbie Jackson, REO Speedwagon, Run-D.M.C., Sade, Scandal (featuring Patty Smyth), Scorpions, Sheila E., Strafe, Talk Talk, Tears for Fears, The Cars, The Fleshtones, The Go-Gos, The Minutemen, The Ramones, The Replacements, The Sisters Of Mercy, The Smiths, Thompson Twins, Twisted Sister, U2, Van Halen, Wham!

An dieser Stelle sei natürlich auch die dazugehörige Playlist empfohlen, die Gesamtspielzeit-technisch zum Glück noch anwachsen wird.

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Kytes – Runaway https://www.wihel.de/kytes-runaway/ https://www.wihel.de/kytes-runaway/#respond Fri, 01 May 2020 18:09:13 +0000 https://www.wihel.de/?p=100815 Kytes - Runaway | Musik | Was is hier eigentlich los?

Rauf aufs Fahrrad – Kaltgetränk beim nächsten Späti besorgt und ab in Richtung Stadtstrand – deine besten Freunde warten schon. Ab den ersten Sekunden ihres neuen Albums good luck tauchen die Kytes in die Großstadt ein und die verträumte Stimme von Sänger Michael Spieler lädt uns ein, mit auf diesen Kurztrip zu kommen.

Aufbruch heißt nicht immer Abschied und Freundschaft heißt nicht Stillstand. Echte Leichtigkeit entsteht in genau diesem Mix aus Freiheit und Vertrautheit. Daraus ziehen die vier Münchner von den Kytes ihren Feel-Good-Sound, den sie auf ihrem neuen Album good luck in die Playlists für den Frühsommer 2020 schießen.

Aus der Rolle der Indie-Pop-Hoffnung sind die Kytes eigentlich schon lange herausgewachsen. Mit mehr als 250 europaweiten Konzerten und Auftritten auf den großen Festivals haben sie sich ihre Sporen auf der Bühne schon längst verdient. Dazu kommen mehr als 20 Millionen Streams ihrer Songs und etliche Musik-Preise, wie der „New Music Award“. Und trotzdem laufen die Kytes für viele immer noch ein wenig unter dem Radar. Und das, obwohl die allermeisten höchstwahrscheinlich schon mindestens einmal einen ihrer Songs gehört haben, denn: Die Songs der Kytes werden in TV-Shows genauso gern gespielt, wie in der Werbung oder im Radio – und das aus dem einfachen Grund, dass sie mit ihrer Musik schlicht immer eine Gute-Laune-Leichtigkeit-Atmosphäre schaffen.

Für ihr zweites Studio-Album good luck haben sich die Kytes nun einmal mehr weiterentwickelt. Ihr Sound ist reifer geworden und sie kommen mit dieser Platte endgültig auf der großen Pop-Bühne an. Dazu haben sie die Tür zum Synthie-Sound der 80er ganz weit aufgestoßen und sich so ein neues Klang-Outfit besorgt – Original Vintage aus dem Laden um die Ecke quasi. Allerdings denken die vier Musiker gar nicht daran ihre Identität als Indie-Band aufzugeben. Das neue 80s-Sound-Element steht den Jungs zwar sehr gut – sie schaffen aber die Balance mit den Gitarrensounds, für die die Kytes schon immer standen.

Dafür ist die Band neue Wege gegangen, hat sich von Labels losgesagt, wesentlich mehr in Eigenregie produziert und veröffentlicht das Ergebnis nun im eigenen Label Frisbee Records. Herausgekommen ist eine mittreißende Mischung aus Indie-Rock, zu dem auf Sommer-Open-Airs getanzt wird, und aus Radio-Pop, der den Soundtrack für den nächsten Road-Trip zum Badesee liefert.

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Danny Avila – Beautiful Girls https://www.wihel.de/danny-avila-beautiful-girls/ https://www.wihel.de/danny-avila-beautiful-girls/#comments Fri, 01 May 2020 14:35:43 +0000 https://www.wihel.de/?p=100813 Danny Avila - Beautiful Girls | Musik | Was is hier eigentlich los?

Seit Danny Avilas erstem Auftritt, welchen er vor 10 Jahren in einem kleinen spanischen Club hatte, ging es für den DJ & Produzenten nur noch bergauf!

Mit seiner Begabung, den Zahn der Zeit zu treffen, begeistert der mittlerweile 24-Jährige nicht nur seine Crowd sondern auch Superstar DJs wie Fedde le Grand, Calvin Harris und Tiësto. Releases wie Fat Beat, Too Good To Be True, Keep it Going oder End of the Night untermauern seinen Erfolg und bescheren dem gebürtigem Spanier mehr als 60 Millionen weltweite Streams und Auftritte auf den größten und beliebtesten Bühnen und Festivals der Welt.

So heizte Danny Avilas bereits der Crowd auf dem Tomorrowland, dem Coachella, der Tomorrowworld und dem Parookaville ein. Jetzt brachte er seine neue Single Beautiful Girls an den Start.

Das Original stammt von US Rapper & Singer Sean Kingston, wurde in zahlreichen Ländern mit Gold und Platin ausgezeichnet und gilt somit als Sean Kingstons größter Hit. Mit coolen House Vibes und eingängigen Vocals gibt Danny Avilas dem Song einen ganz neuen Vibe, der schon jetzt Frühlingsgefühle aufleben lässt.

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capitano – i wear a MASK https://www.wihel.de/capitano-i-wear-a-mask/ https://www.wihel.de/capitano-i-wear-a-mask/#comments Fri, 01 May 2020 10:24:46 +0000 https://www.wihel.de/?p=100811 capitano - i wear a MASK | Musik | Was is hier eigentlich los?

Zwei Jahre ist es her, dass capitano mit viel Brimborium und Ungestüm ihr vielversprechendes Indie Rock Debüt Hi! auf die Ladentheke knallten. Seitdem ist die CD endgültig verschwunden. Die Ladentheke ist verpfändet. Das Album per se – eher tot. Und capitano? Um die wurde es zwischenzeitlich auch bedenklich ruhig. Doch unterm Deckel hat´s ordentlich gebrodelt.

capitano-Frontmann John – ein groß gewachsener Hüne und schon früh mit Brusthaar und Bartwuchs – hat bewegende Themen, über die er in Zukunft sprechen möchte. Es geht um echte Auseinandersetzung mit der eigenen Seele, die Song für Song eine neue Tür öffnet. Weg von der Kunstfigur; hin zum ernstzunehmenden Künstler. Das Innere und das Äußere von John hadern seit jeher mit seiner Identität. In einem Interview sagte er kürzlich “Ich habe mein Leben lang eine Maske getragen. Es wird Zeit, zu mir selbst zu finden.“

Um dem gesellschaftlich vorgelebten Rollen-Stereotyp Mann zu entsprechen und von seinem toxischen Stiefvater akzeptiert zu werden, gab er sich als der harte Hund, der er nie wirklich war. Er war schon immer viel zu sensibel für die Rolle des Mannsbildes, das er für die Außenwelt spielte. „Ich war meinem Stiefvater nie Manns genug. Ich hatte andere Interessen, andere Bedürfnisse. Und doch war ich für ihn irgendwann Konkurrenz, ein Heranwachsender, den man klein machen muss, um sich selbst größer zu fühlen. Vieles habe ich von ihm kopiert. Ich kannte lange Zeit nur zwei Gefühle: Überschwang und Aggression. Beides vergiftet Freundschaften und Beziehungen. Und beides entfaltet sich am Besten im Drogen- und Alkoholrausch.“

Der Beginn von capitano war auch der Beginn einer Kehrtwende für John. Gemeinsam mit seinen Bandmitgliedern Dyve und Fuzz öffnete er sich seinem Bedürfnis nach emotionaler Mitteilung; Offene Darbietung gelebter Intimität auf der Bühne und im Studio. „Es ist schwer, dieses Männlichkeitsgehabe abzulegen. Dabei sorgt es nur für Leid. Man wird zum emotionalen Taubstummen. Sexismus, Homophobie, Schlägereien, Drängeln auf der Autobahn und diese ganze Scheiße kommt doch am Ende nur davon, dass man glaubt, nicht weinen zu dürfen und keine Umarmungen zu brauchen.“

capitano eröffnen jede Show mit i wear a MASK. Aus dem Tragen und Ablegen von John‘s kunstvoller Maske entsteht auf der Bühne ein Ritual, das, stellvertretend für die Masken aller Menschen im Raum, eine kraftvolle, befreiende Wirkung entfaltet. Für ein Publikum, das selbst genug hat vom Tragen ihrer eigenen Masken. „Ich mache mit unseren Songs mein Inneres öffentlich, damit Du einen Ort hast, an dem Du verstanden wirst.“ sagt John.

Die eine Maske, die er Abend für Abend aufsetzt, um sich freitanzen zu können von einer ganz anderen Maske, die man erst als solche erkennt, wenn sie fehlt. Genau von dieser Dualität handelt i wear a MASK, die neue Single von capitano.

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Allie X – Devil I Know https://www.wihel.de/allie-x-devil-i-know/ https://www.wihel.de/allie-x-devil-i-know/#comments Fri, 01 May 2020 07:13:13 +0000 https://www.wihel.de/?p=100809 Allie X - Devil I Know | Musik | Was is hier eigentlich los?

Die Kanadierin Allie X legte vor ein paar Woche ihr neues Studioalbum vor: Cape God! Nach dem „Regulars“-Vorboten hatte die für ihren einzigartig düsteren Popentwurf gefeierte 34-Jährige kurz vor dem Jahreswechsel noch die Auskopplung Love Me Wrong vorweggeschickt, aufgenommen mit ihrem langjährigen Freund Troye Sivan.

Auf ihrem persönlichsten, radikalsten und eindringlichsten Albumstatement umkreist Allie X auf Cape God, zu dessen weiteren Gästen auch die Singer/Songwriterin Mitski zählt, das Wesen der Identität und die Frage, was es wirklich bedeutet, ein*e Außenseiter*in zu sein. Schon im Dezember hatte Allie X zudem angekündigt, dass sie ab Ende März ihre erste große Headliner-Tour durch Nordamerika und Europa absolvieren wird – in Deutschland stehen Konzerte in Köln und Berlin im Mai auf dem Programm.

Die Welt, die Allie X auf Cape God entwirft, ist über mehrere Jahre in ihr herangereift, doch als sie sich schließlich gemeinsam mit dem Produzenten Oscar Görres in Schweden daran machte, die Songs im Studio in ihre endgültige Form zu bringen, ging plötzlich alles ganz schnell: Schon nach wenigen (sehr intensiven!) Wochen war das neue Album im Kasten. Ohne es geplant zu haben, landeten die beiden bei einem vielschichtigen, eher düsteren Sound, der einerseits klar an älteres Material anknüpft, andererseits aber auch immer wieder ganz neue Richtungen aufzeigt. „Ich würde sagen, da steckt sehr viel mehr von ‘mir’ in diesem Album“, kommentierte Allie X. Treffend ist dabei auch die Beschreibung der befreundeten Drag-Queen Sasha Velour, die dem Album „so eine grelle, typisch nordamerikanische Art von Melancholie“ attestierte. Insgesamt umspannt Cape God etliche Dimensionen und Genres: Die Songs funktionieren für sich, kreieren zusammen aber auch eine ganz eigene Stimmung, die sich durch das ganze Album zieht.

Der Weg, der zu Cape God geführt hat, war für Allie X vor allem eine Phase der Reflexion: „Ich hab die ganzen verschütteten Emotionen aus meiner Teenager-Zeit hervorgeholt … das ist die Perspektive, aus der dieses Album geschrieben ist“, so die Kanadierin. „Das war ein ganz natürlicher Prozess. Ohne groß nachzudenken bin ich dort gelandet, als ich erst mal losgelegt hatte. Am einfachsten war dabei mal wieder, das Ganze mit einem fantastischen Element zu erweitern, meine Geschichte mit Schönheit anzureichern – und so ist dann Cape God entstanden. Wenn ich die Kernidee auf einen Satz herunterbrechen müsste, würde ich sagen: Cape God ist ein Dazwischen, eine Übergangszone, die ich kreiert habe, um meine unterdrückten Gefühle zu erkunden und so vielleicht zu einem anderen Ergebnis zu kommen.“

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Tippi Toppi Musikvideos Vol. 21 – Das vorletzte Video verändert dein Leben https://www.wihel.de/tippi-toppi-musikvideos-vol-21-das-vorletzte-video-veraendert-dein-leben/ https://www.wihel.de/tippi-toppi-musikvideos-vol-21-das-vorletzte-video-veraendert-dein-leben/#comments Sat, 25 Apr 2020 10:40:03 +0000 https://www.wihel.de/?p=101303 Tippi Toppi Musikvideos Vol. 21 – Das vorletzte Video verändert dein Leben | Musik | Was is hier eigentlich los?

Wir schreiben die 21. Woche und somit auch die 21. Ausgabe unseres kleinen blogübergreifenden Blogprojektes und auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wie beim letzten Mal wiederhole: Wahnsinn, dass wir es so lange durchgezogen haben. Allein bei der Überschrift fühlte ich mich kurz an diese Bravo Hits-CDs von früher erinnert, die jedes Jahr oder alle paar Monate erschienen sind und die doch mittlerweile auch schon bei Ausgabe Drölfhundertzwanzig angekommen sein müssten oder?

Maik hatte zwar letzte Woche das augenscheinliche Jubiläum präsentiert, aber nur die besonders klugen Köpfe wissen, dass die 21. Ausgabe viel wichtiger und mächtiger ist. Denn die Quersumme aus 21 ist 3. Addiert man diese 3 zur 21, erhält man 24 und zieht man davon wiederum 1 ab (weil halt EINE Quersumme), erhält man die 23. Und wer denkt bei der 23 nicht sofort an die Illuminaten? So nämlich. Und das ist nur ein Indiz dafür, dass hier deutlich höhere Kräfte am Werk sind.

Aber zurück zum eigentlichen Thema und den besten Videos, die ich in dieser Woche ausfindig machen konnte (und die in diese Reihe passen).

Delush – Slow Your Attention

Das dürfte so ziemlich das erste Mal sein, dass mich eine PR-Mail erreichte, sie für wihel.de nicht sonderlich interessant war, ich sie aber nicht sofort wegsortierte bzw. löschte. Denn Auch wenn der neue Song von delush nicht ganz meinen aktuellen Geschmack trifft, mag ich das Video doch sehr. Hat ein bisschen was von Gigi D’Agostinos Bla Bla Bla, schlägt aber recht ruhige, angenehme Töne an.

Michael Jackson & Janet Jackson – Scream

Vor ein paar Monaten war Michael Jackson auch nach seinem Ableben etwas mehr in der Öffentlichkeit: Leaving Neverland kam raus und befeuerte die bereits bekannte Diskussion, ob er nun … oder nicht …
Ich will mich da gar nicht einklinken und hab die Dokumentation auch nur zum Teil geschaut – konnte aber ohnehin nur bedingt viel mit ihm und seinem Tun & Schaffen anfangen. Unter anderem weil neben den üblichen Hits auch sowas wie Scream immer mal wieder dazwischen war. Habe den Song bis heute nicht verstanden und glaube daher einfach, dass die Nummer lediglich entstand, damit er mal was mit seiner Schwester gemacht hat – aber das Video hatte damals schon etwas und das blieb bis heute so. Ich weiß nur nicht genau, was.

Lady Gaga – Bad Romance

Denke ich an Lady Gaga, denke ich nicht sofort an Bad Romance, der Aufschlag zu ihr wird aber dennoch damit gemacht – dabei liegt das nicht mal an ihr, sondern an Francis Lawrence. Der zeichnet sich nämlich für das Video verantwortlich, dürfte den meisten aber eher von dem Panem-Filmen bekannt sein und nein, er ist nicht mit Jennifer Lawrence verwandt, die haben nur zufällig den gleichen Nachnamen (außer die Illuminaten haben auch hier ihre Finger im Spiel). Auch wenn Geschmack immer im Auge des Betrachters liegt, hier passen Song und Video für mich perfekt zusammen – seh nicht nur ich so, denn das Ding hat 7 VMAs 2010 eingeheimst, unter anderem für das Video des Jahres.

Avicii – What Would I Change It To

Eigentlich ist der vorletzte Song ja nur Clickbait-Futter und soll wenigstens textlich irgendwie mit der Clickbait-Line zusammenhängen, was aber bei derlei Songs wie der von Avicii ziemlich schwierig ist – literarisch überzeugen derlei Nummern ja nie. Aber immerhin kommt im Titel das Wort „Change“ vor, außerdem verlangt das Wetter auch mal eine Nummer, zu der man wenigstens etwas mit dem Kopf zu nicken kann. Und irgendwie ist das ja auch sowas wie eine Veränderung im Leben oder?

Lady Gaga – Poker Face

Aber wenn wir schon eben bei Lady Gaga waren: Denk ich an sie, dann automatisch an Poker Face. Quasi ihr erster großer Song und der Stein des Anstoßes für eine bis hierhin außergewöhnliche Karriere, die ich zugegebenermaßen nicht wirklich verfolgt habe, aber wer einen Oscar gewinnt und als beste Hauptdarstellerin immerhin nominiert wurde, kann so schlecht ja nicht sein (auch wenn ihre Mitschüler das damals anders sahen). So wirklich beurteilen kann ich es nicht, aber mein Eindruck ist, dass sie dafür hart gekämpft und somit den Erfolg verdient hat – vermutlich mit der Veröffentlichung von Poker Face noch nicht wissend, wohin die Reise wirklich geht.

Und auch, wenn sich Poker Face und Bad Romance im Grunde ziemlich ähneln, ich mochte das Video mindestens damals als es raus kam.

Und damit sind wir auch schon wieder durch – aber nicht ohne den obligatorischen Hinweis auf die vorletzte Ausgabe bei Johannes, der “beinahe Illuminaten”-Version bei Maik und natürlich unsere YouTube– und Spotify-Playlist für alle, die die Songs noch mal in Ruhe und am Stück sehen bzw. Hören wollen. Nächste Woche geht es dann bei Marco weiter, der auch schon mal Lady Gaga gebracht hat. Der weiß eben auch, was gut ist.

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Rhonda – Blood and Tears https://www.wihel.de/rhonda-blood-and-tears/ https://www.wihel.de/rhonda-blood-and-tears/#respond Fri, 24 Apr 2020 18:08:19 +0000 https://www.wihel.de/?p=100723 Rhonda - Blood and Tears | Musik | Was is hier eigentlich los?

Das Cover von Blood & Tears ist das erste musikalische Zeichen von Rhonda in 2020 und der Vorbote für ein neues Album. Der Song ist eine Coverversion der ikonischen Metalband Danzig aus dem Jahr 1990, eine druckvolle Ballade über eine gescheiterte Beziehung und den damit verbundenen Trennungsschmerz. Rhonda verleihen dem ursprünglich sehr rockigen Song eine sehr soulige und getragene Note und lassen viel Raum für die ausdrucksstarke Stimme von Milo Milone.

Im Mai 2020 geht es für Rhonda auf Teil II ihrer “You Could Be Home Now”-Tour quer durch Deutschland – inklusive Halt in der bereits ausverkauften Elbphilharmonie in Hamburg.

2019 erschien mit You Could Be Home Now das aktuelle Album von Rhonda und konnte mit Platz 51 in den Album-Charts, den bisher besten Rang seit Bestehen der Band verzeichnen. Die Band bewegt sich in einem Klangkosmos aus Soul, Pop, Psychedelic und Moviescore.

Die vier Musiker um Sängerin Milo Milone haben mit You Could Be Home Now eine intime, rohe Momentaufnahme aufgenommen. Eine Aufnahme in der das Unausgesprochene und Versponnene der Filmmusik Ennio Morricones oder John Barrys aufblitzt, aber zugleich im Dreck von Punk und Rock’n’Roll verhaftet bleibt.

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Blossoms – Your Girlfriend https://www.wihel.de/blossoms-your-girlfriend/ https://www.wihel.de/blossoms-your-girlfriend/#respond Fri, 24 Apr 2020 14:26:38 +0000 https://www.wihel.de/?p=100721 Blossoms - Your Girlfriend | Musik | Was is hier eigentlich los?

Das britische Quintett Blossoms hat bewegte Jahre hinter sich. Nachdem ihr selbstbetiteltes Debütalbum 2016 auf Platz 1 der heimischen Albumcharts kletterte und ihnen einen Brit Award einbrachte, war der Brit-Pop der fünf Männer aus Stockport bei Manchester plötzlich omnipresent, der Song Charlemagne ständiger Begleiter im Geschmacksradio und in der Indie-Disco. Nach ihrem 2018er Zweitwerk Cool Like You, das es ebenfalls in die Top 5 der britischen Charts schaffte, erschien nun vor ein paar Wochen das dritte Blossoms Album Foolish Loving Spaces.

Produziert vom Team ihres Vertrauens James Skelly und Rich Turvey, bleiben Blossoms ihrem Sound zwischen The Verve und Oasis treu. Tom Ogden’s Lyrics machen Foolish Loving Spaces zu einem romantischen Hörerlebnis zwischen Licht und Schatten, die unterschiedlichen Stimmungen stammen oft aus der Feder des Pianisten Myles Kellock, der zwischen flächigen Soundtrack-Synthie Sounds und klassischem Klavierspiel wechselt. Pedal steel und Leadgitarrist Josh Dewhurst ist für den die zusätzliche Farbgebung verantwortlich, während Joe Donovan an den Drums und Charlie Salt am Bass tanzbare Grooves und teils sogar Gospel-Harmonien erzeugen.

Zur Inspiration des Albums erklärt die Band:

‘It’s just a pure celebration of love in all of its splendid and baffling guises, toying with the so-called sins of lust and forbidden infatuation … inspired, in ways, by a summer spent listening to Stop Making Sense, The Joshua Tree & Screamadelica’.

Im Frühjahr haben Blossoms jede Woche einen Podcast im Pub ihres Vertrauens aufgenommen – “The Blossoms” stand auch bei ihrer Namensgebung Pate. Im Frühjahr 2020 gehen Blossoms dann auf UK-Tour, Termine in Deutschland, Österreich und der Schweiz findet man am einfachsten hier.

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