Musik – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Thu, 20 Jan 2022 13:56:50 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.8.3 half·alive – Make of It https://www.wihel.de/half%c2%b7alive-make-of-it/ https://www.wihel.de/half%c2%b7alive-make-of-it/#respond Fri, 21 Jan 2022 07:07:08 +0000 https://www.wihel.de/?p=121797 half·alive - Make of It | Musik | Was is hier eigentlich los?

Josh Taylor von half·alive sagt über den neuen Track Make of It: „Wie eigentlich immer gab es auch hier wieder so viele Geschichten, die zu der Entstehung dieses Songs beigetragen haben. Aber während einer Songwriting-Session – es war mitten in der Nacht – gab es da einen besonderen Moment der Klarheit, eine Art Schlüsselmoment, der diese ganz persönliche Geschichte von mir offenbarte, die Make of It ausmacht. Es war der Moment, als unser Produzent Mark mich plötzlich anstarrte und unvermittelt fragte: ‚Wirst du eigentlich jemals wütend? Und wenn ja, würde es ein half·alive-Fan, der kein Englisch spricht, nur anhand deines Tons erkennen können?‘.

Nachdem ich eine Weile über die Frage nachgedacht hatte, wurde mir bewusst, dass das Thema Wut in unseren Liedern gänzlich fehlte. Es gab Geschichten, die ich nicht aufschrieb, weil ich wollte, dass die Songs perfekt ausgearbeitet waren – inklusive eines Happy Ends, das alles zusammenhält. Manchmal jedoch ist gerade die unverarbeitete, frei fließende Emotion das, was ein Lied braucht. In diesem Bewusstsein ließ ich meiner ungefilterten Wut freien Lauf und 45 Minuten später war der Song fertig.”

Make of It folgt auf die zuvor veröffentlichten Tracks Summerland, Time 2 und What’s Wrong, die Anfang des Jahres erschienen sind. Die Band konnte für What’s Wrong weltweit mehr als 12,2 Millionen Streams einsammeln, war bei Alt Radio auf deren „Most Added“ gelistet und performte den Song bei Jimmy Kimmel Live.

Parallel zur Veröffentlichung der neuen Single beendeten half·alive eine Reihe von Headliner-Shows an der Westküste mit einem Stopp im The Wiltern in Los Angeles und dem Life is Beautiful Music & Art Festival.

Womit dann auch die eingangs gestellte Frage beantwortet sein dürfte, ob half·alive tatsächlich wütend werden können.

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Máni Orrason – D&G https://www.wihel.de/mani-orrason-dg/ https://www.wihel.de/mani-orrason-dg/#comments Fri, 14 Jan 2022 19:04:08 +0000 https://www.wihel.de/?p=121544 Máni Orrason - D&G | Musik | Was is hier eigentlich los?

Direkt nach der erschienenen Single Change The World bietet der neue Track des in Island geborenen Berliners Máni Orrason potenten Pop-Spaß und zeigt eine andere Seite des Künstlers.

„Ich denke, es wäre eine Schande, einen weiteren Song zu veröffentlichen, der wie Change the World klingt, es würde diesem Song die Energie nehmen“, sagt Orrason und verweist auf die verletzliche Introspektion und den trotzigen Geist seiner vorherigen Single. „Ich war in jemanden verknallt und wir haben uns gesehen“, erinnert er sich und betrachtet die Erinnerungen in den Texten von D&G als eine eskapistische, romantisierte Fiktion, die im Frühjahr spielt, wo sich alles frisch und voller unerforschter Möglichkeiten anfühlt.

Als Antithese zu Change The World ist D&G eine selbsternannte Sommer-Fuckboi-Hymne, in der Orrason seinen hedonistischen Fantasien in einer Reihe von Momentaufnahmen nachgeht. D&G selbst ist eine weitere großartige Zusammenarbeit zwischen Orrason und seinem Songwriter-Kollegen Yann Lauren, der – nach seiner Arbeit an Change The World – dazu beigetragen hat, D&G zum Leben zu erwecken.

Angetrieben von einem groovigen Bass und frivolen Beats kanalisiert D&G die federnde Verspieltheit von Phoenix und The 1975, um eine blühende Romantik durch 80er-Jahre-Sounds, Gitarren die an Mac DeMarco erinnern und helle, satte Synths einzufangen. Es ist so HD wie Lo-Fi, so nachsichtig wie naiv und – durch einen rosaroten Blick betrachtet – ist es ein dunstiger Nachhall eines traumhaften Sommers. Das begleitende Video unter der Regie von Andjani Autumn zeigt die schelmische und skurrile Surrealität von D&G auf dem Bildschirm.

„Als ich anfing, Musik zu machen, war meine Vorstellung von mir, ein ernsthafter Singer-Songwriter zu sein, ich trug Chelsea-Stiefel und einen schwarzen Mantel, hörte Bob Dylan und hatte eine Mundharmonika; Ich hatte diese puristische Idee vom Songwriting und wie ich existieren wollte“, erklärt Orrason und denkt darüber nach, dass dies nicht mehr das ist, womit er sich identifizieren kann. „Ich suche immer nur danach, aufgeregt zu sein. Ich möchte mich dazu bringen, in verschiedenen Dimensionen der Musik zu arbeiten und in verschiedenen Welten zu experimentieren. Aber ich denke, [als Künstler zu wachsen] ist auch nur der Einfluss verschiedener Erfahrungen und all dieser verschiedenen Zeiten [in meinem Leben]“.

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Nicklas Sahl – Stand Out Be Special https://www.wihel.de/nicklas-sahl-stand-out-be-special/ https://www.wihel.de/nicklas-sahl-stand-out-be-special/#comments Fri, 14 Jan 2022 15:53:04 +0000 https://www.wihel.de/?p=121542 Nicklas Sahl - Stand Out Be Special | Musik | Was is hier eigentlich los?

Mit seinen 24 Jahren hat der dänische Pop-Singer-Songwriter Nicklas Sahl bereits vieles von dem erreicht, wovon die meisten Popmusiker träumen: Eine ganze Serie von Radio- und Streaming-Hits, ausverkaufte Konzerthallen und Festival-Headlinerauftritte in seiner dänischen Heimat, dazu eine treue Fangemeinde. Sein 2020 veröffentlichtes Album Unsolvable war ebenso ein Erfolg wie die Lead-Single Four Walls, die #1 der dänischen Airplay-Charts erreichte. Und dann? Tja, dann kam Covid. Doch Sahl realisierte: die Zwangspause tat ihm gut, denn sie bescherte ihm eine dringend benötigte Auszeit. Nicklas nutzte sie, um über den Tellerrand hinauszublicken und zu überlegen, wo er sich als Künstler langfristig sieht:

„Ich habe innerhalb weniger Jahre viele der Dinge erreicht, von denen ich mein Leben lang geträumt habe. Damit einhergehend hatte ich das Gefühl, dass sich die Erwartungen an mich gewandelt haben. Ich bin nicht mehr der brandneue, aufstrebende Künstler in dieser Branche. Daher begann ich diesen Prozess mit einem Gefühl, dass ich meinen Wert als Künstler noch einmal ganz neu beweisen muss“, so Nicklas.

Für sein neues Album beschloss Nicklas Sahl daher, zu seinen Wurzeln zurückzukehren und eine Reihe Dogmen für sich aufzustellen: Die Songs mussten von ihm selbst kommen, sie mussten Geschichten darüber erzählen, wo er in seinem Leben gerade steht, und er musste anschließend in der Lage sein, sie überzeugend genug allein zu performen – nur er und eine Gitarre. Die Inspiration für diese Dogmen fand er bei einigen der größten Songwriter der Musikgeschichte wie Paul Simon, The Eagles und Paul McCartney.

Die großartige erste Single gibt einen Ausblick auf das, was auf dem kommenden Album zu erwarten ist. Stand Out Be Special wird von einem mitreißenden Gitarrenriff und einem Refrain vorangetrieben, der sich auf ironische Weise mit einem sehr zeitgemäßen Thema auseinandersetzt: dem allgegenwärtigen Druck, immer perfekt und makellos erscheinen zu müssen. “Stand out be special/ don’t be superficial/ be a man/ with a dream in your hand/ stand out be special/ be a star/ but humble/ you’re the one/ just take the world and run”.

Der Song porträtiert seine eigene Generation, der man mit auf den Weg gab, sie müsse besonders und außergewöhnlich werden – mit der Folge, dass Tausende von Menschen unter Ängsten und Stress leiden, weil der Druck und die Erwartungen zu hoch sind. Nicklas Sahl selbst kennt dieses Gefühl nur allzu gut, dass die großen Erwartungen bei einem selbst manchmal in Unsicherheit umschlagen.

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Alle Farben (feat. KIDDO) – Alright https://www.wihel.de/alle-farben-feat-kiddo-alright/ https://www.wihel.de/alle-farben-feat-kiddo-alright/#comments Fri, 14 Jan 2022 11:42:02 +0000 https://www.wihel.de/?p=121540 Alle Farben (feat. KIDDO) – Alright | Musik | Was is hier eigentlich los?

Nachdem er sein Signing bei Warner Music Germany bekannt gegeben hat, fackelte Alle Farben nicht lange und veröffentlichte seine erste Single Alright bei der neuen Labelheimat. Zusammen mit der schwedischen Singer-Songwriterin KIDDO liefert der Berliner Superstar-DJ und -Producer einen aufbauenden Song, der davon handelt, über die Nachwehen einer Trennung wieder zu sich selbst zu finden.

Wir alle kennen das: Aus einer großen Liebe wird manchmal ziemlich schnell großer Liebeskummer. Wir dachten, es sei für immer – doch plötzlich ist der Traum vorbei. „Wake me up say it’s a dream / Everything’s better together / Guess we were never meant to be”, muss KIDDO sich eingestehen. Getragen von Alle Farbens majestätischer Produktion, findet sie langsam zurück zu alter Stärke. Akzeptanz ist der erste Schritt zur Besserung, heißt es immer. Und genau darum geht es in diesem Song: zu akzeptieren, dass es vorbei ist, dass es eine Weile wehtun wird – aber am Ende wird alles wieder gut: „It’s gonna burn me for a while, but i’ll be fine / I might get wasted coz I’m lonely deep inside / I’m gonna miss you and it’s gonna make me cry / But in time / I’ll be alright.“

„Es war wunderbar, mit KIDDO zusammenzuarbeiten, sie hat eine außergewöhnliche Stimme. Ich liebe es einfach immer wieder, mit Leuten zu kollaborieren, die so eine großartige Stimme haben“, so Alle Farben. „Ich war vom ersten Augenblick in ihre Stimme verliebt. Sie hat ihren musikalischen Einfluss in den Song eingebracht und ich finde, es passt perfekt zu meinem Signature-Sound.“ Im Hinblick auf seine kommenden Studio-Produktionen sagt er: „Musikalisch bin ich irgendwo bei meinen Wurzeln geblieben, aber ich habe weniger organischen Sound dabei. Die Trompete hört man immer noch raus, es ist immer noch tanzbar, elektronisch und ich will immer noch ein Sommerfeeling in dein Herz bringen. Und ich habe immer wieder besondere Stimmen dabei, das macht meinen Sound und meine Musik aus.“

Nach einer Vielzahl internationaler Hits ist Alle Farben nun bereit, mit Alright (feat. KIDDO) das nächste Kapitel seiner bahnbrechenden Karriere aufzuschlagen.

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Fred again.. – Billie (Loving Arms) https://www.wihel.de/fred-again-billie-loving-arms/ https://www.wihel.de/fred-again-billie-loving-arms/#comments Fri, 14 Jan 2022 06:49:00 +0000 https://www.wihel.de/?p=121538 Fred again.. - Billie (Loving Arms) | Musik | Was is hier eigentlich los?

Obwohl das Quellenmaterial hier aus einer anderen musikalischen Ära stammt als Freds bisherige Veröffentlichungen, fühlt es sich beim Hören weniger wie ein neuer Ansatz an als vielmehr wie eine natürliche Fortführung seiner bisherigen Praxis. In gewohnter „Actual Life“-Manier nimmt Fred ein Erlebnis aus seinem „echten Leben“ als Ausgangspunkt für den Song, in diesem Fall eine Ausgehnacht mit seinen Freunden, bei der er das Original zum ersten Mal hörte. Seine Handy-Aufnahmen der Dancefloor-Erleuchtung lieferten das Ausgangsmaterial für Billie (Loving Arms).

Fred sagt über den Track: „Für mich ist die zentrale Botschaft des Songs, dass man Hilfe von außen zulässt, wenn man sie am dringendsten braucht. Im vergangenen Jahr hatte ich das Gefühl, dass uns genau das in mancher Hinsicht nahezu unmöglich gemacht wurde. Ich meine … allein die physische Berührung einer Person, die dich in ihre Arme schließt, kann doch wie Medizin wirken, oder?“

Fred again…, der zu den erfolgreichsten UK-Produzenten unserer Zeit gehört und mit seinen Produktionen für große Namen wie Ed Sheeran, BTS und Stormzy schon 2019 15 Wochen (knapp 30%) des Jahres auf Platz 1 der britischen Charts zubrachte und sich zuletzt u.a. als Produzent von Ed Sheerans „Bad Habits“, „Aint It Different” von Headie One und der Solo-Debütsingle „Lifetime” von The xx’s Romy hervortat, hat als Solokünstler in der zweiten Jahreshälfte des letzten Jahres seine ersten Headline-Shows gespielt: Am 7. September stand ein ausverkauftes Konzert im Londoner Village Underground an, bevor er im Dezember für mehrere ausverkaufte Termine in New York, Brooklyn und Los Angeles in die USA reiste.

Freds Texte leben von der Spannung zwischen Euphorie und der Sorge, dass es eines Tages zu Ende gehen könnte. Selbst Songs, die entstanden, bevor sich der Gesundheitszustand seines Freundes dramatisch verschlechterte, nahmen durch das Prisma ihrer gemeinsamen Erfahrung eine neue Form an. Stürmische Klavierakkorde, satte Synthesizer und treibende Bass Drums überhöhen eine darunterliegende Trauer. Ein Track seines aktuellen Albums, Me (Heavy), besteht einzig aus Freds Stimme. Er spielt in der erstickenden Umgebung einer Krankenhaus-Intensivstation und sticht als der raueste, verletzlichste Moment aus dem Werk heraus.

Wenn Fred spricht, hält er oft mitten im Gespräch inne, um einige Noten zu singen oder einen zweistimmigen Akkord Riff auf dem Klavier zu klimpern und damit das Gesagte zu unterstreichen oder zu betonen. Für ihn ist Musik ein Ausdruck seiner Emotionen und hilft, Lücken im Gesagten zu füllen. Actual Life ist Freds eigene Reise durch Freude und Trauer. Doch seine Songs – die sich um Tanz, Sehnsucht, nachklingende Berührungen drehen – vermitteln etwas, das wir alle fühlen. Etwas, das uns wissen lässt: wir sind nicht allein.

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KID DAD – As Soon As America https://www.wihel.de/kid-dad-as-soon-as-america/ https://www.wihel.de/kid-dad-as-soon-as-america/#comments Fri, 07 Jan 2022 19:01:20 +0000 https://www.wihel.de/?p=121187 KID DAD - As Soon As America | Musik | Was is hier eigentlich los?

As Soon As America war die zweite Vorabsingle aus der neuen KID DAD-EP Bloom, die Ende letzten Jahres über Long Branch Records erschienen ist, und es ist der mutigste Song, den die Band aus Paderborn bisher veröffentlicht hat.

Bloom ist ein Strauß aus fünf ganz unterschiedlichen Blumen, die in den verschiedensten Farben aufblühen. Die erste davon, die Single Apartment erschien bereits vor einigen Wochen: Der Song markierte eine Neuerfindung für die Band, überführte ihren Sound vom bisherigen Post-Hardcore in stilvollen Art-Pop mit einem melancholisch-romantischen Text. Doch hier hören die Experimente nicht auf:

As Soon As America, die zweite Auskopplung, ist dafür das perfekte Beispiel. Bisher waren die Songs und Texte von KID DAD introvertiert, behandelten (meist) das konkrete Innenleben von Sänger und Gitarrist Marius Vieth. Doch diesmal nicht. Wie der Titel bereits vermuten lässt, spannt die Auskopplung den großen Bogen vom Individuum zu globalen Problematiken, die im Leben jedes Menschen eine Rolle spielen – Wie man es dreht und wendet, das Private ist politisch.

Dabei beweisen KID DAD Fingerspitzengefühl: “Es ist häufig von Gegenwind begleitet, wenn Künstler*Innen Länder, Staaten, System oder politische Konstrukte kritisieren – vor allem, wenn es nicht das eigne ist. Das wissen wir sehr gut und deshalb war es für uns stets ein schmaler Grat zwischen einem unreflektiertem Fingerzeig auf andere und dem Verlangen danach, der eigenen Wut über Ungerechtigkeit, Leid und Unmenschlichkeit Luft zu machen”, so die Band.

Die westliche Gesellschaft wächst, vielerorts, mit dem Bild eines glorifiziertem Bild von Amerika auf. “Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten” ist ein Ausspruch, den man schon in der Grundschule kennt. Doch mit dem Älterwerden, mit Kriegen in anderen Ländern und Rassismus, Polizeigewalt und vielen weiteren Ungerechtigkeiten im eigenen Land, ändert sich dieses Bild schnell. “Wir lieben Kultur, wir lieben Freiheit, wir lieben die Menschen und viele Dinge an Amerika, aber wir wollen auch, dass die Schattenseiten ebenso im Bewusstsein stattfinden, wie die neueste Blockbuster-Serie”, wie es die Band formuliert.

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The War On Drugs – I Don’t Live Here Anymore https://www.wihel.de/the-war-on-drugs-i-dont-live-here-anymore/ https://www.wihel.de/the-war-on-drugs-i-dont-live-here-anymore/#comments Fri, 07 Jan 2022 15:34:01 +0000 https://www.wihel.de/?p=121185 The War On Drugs - I Don't Live Here Anymore | Musik | Was is hier eigentlich los?

Vor ein paar Monaten ließen The War On Drugs ihre internationale Fangemeinde mit der Ankündigung des ersten neuen Albums seit vier Jahren jubilieren und veröffentlichten als Living Proof dieser Aussage den gleichnamigen Song, einige Wochen später einen weiteren Vorboten – den Titeltrack. I Don’t Live Here Anymore ist ein atemberaubend schöner Song, der alles mitbringt, wofür man The War On Drugs liebt!

So auch die existenziellen Themen, die Adam Granduciel zu Beginn anschlägt: „I was lying in my bed, a creature void of form/Been so afraid of everything, I need a chance to be reborn”, erinnert uns der Bandleader an das universelle Ringen um Erlösung. Granduciel produzierte den Song gemeinsam mit Shawn Everett, die leuchtenden Backing Vocals liefert die New Yorker Indiepop-Band Lucius. Zusammen singen sie: „We’re all just walkin’ through this darkness on our own.“

Thematisch gibt I Don’t Live Here Anymore einen ganz guten Eindruck auf das dazugehörige Album, das am 29. Oktober erschienen und ein ungewöhnliches Rockalbum ist, das von einem unserer alltäglichsten, aber auch beängstigendsten Prozesse handelt: dem Weitermachen und Durchhalten im Angesicht der Verzweiflung. Das offizielle Musikvideo wurde unter der Regie von Emmett Malloy an unterschiedlichen Orten in Los Angeles gedreht und verarbeitet diverse Referenzen an klassische Rock’n’Roll-Videos aus der Vergangenheit.

I Don’t Live Here Anymore ist das erste Studioalbum von The War On Drugs seit ihrem Grammy-Gewinn für das „Best Rock Album“ im Jahr 2018. Das neue Werk wurde über einen Zeitraum von drei Jahren in sieben unterschiedlichen Studios aufgenommen, bevor die Songs in mehr als einem Dutzend Sessions in Los Angeles und New York finalisiert wurden.

Granduciel und Everett verbrachten unzählige Stunden damit, jeden der Songs in seine Einzelteile zu zerlegen und neu zusammenzusetzen, wobei sie sich auf die besondere Kombination von Vielschichtigkeit und Fantasie verlassen konnten, die auch den Rest der Band auszeichnet.

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JXN – Cotton Candy https://www.wihel.de/jxn-cotton-candy/ https://www.wihel.de/jxn-cotton-candy/#comments Fri, 07 Jan 2022 11:25:18 +0000 https://www.wihel.de/?p=121183 JXN - Cotton Candy | Musik | Was is hier eigentlich los?

Der australische Pop- und R&B-Künstler JXN (alias Jacko Brazier) hat vor einer Weile seinen unbestreitbar eingängigen Track Cotton Candy veröffentlicht. Voller Charme und Frühlingsgefühle, kommt der cruisige, fast hypnotische Tune von einem sehr persönlichen Standpunkt, wie JXN erklärt: “Cotton Candy ist an mein Leben gerichtet und wie ich weiß, dass ich eine Nervensäge sein kann, aber auch die Tatsache zu schätzen weiß, dass bestimmte Leute zu mir halten können wie Zuckerwatte und sie wissen, dass sie auch auf mich zählen können.”

Andrew Stone, Head of City Pop Records, sagte: “JXNs engagierte Fangemeinde und seine charismatische Persönlichkeit haben uns wie so viele andere in seine Aura gezogen, und wir sind so glücklich, dass wir die Möglichkeit haben, mit ihm und seinem Team zu arbeiten. Er ist das Gesamtpaket und widmet sich voll und ganz seinem Handwerk als Autor und Performer. Chuggi und ich sind so glücklich, ihn im City Pop Roster begrüßen zu dürfen.”

JXN sagt über den Gesang: “Die Entscheidung, sich mit City Pop und der gesamten Chugg-Familie zusammenzutun, war ein Kinderspiel. Ihre Fähigkeit, Rekorde und Künstler zu brechen, ist unvergleichlich und wir sind alle sehr zuversichtlich und gespannt auf das, was noch kommen wird.”

JXN gab sein Live-Debüt als Support von Allday, Mallrat und E^ST an verschiedenen Orten in Australien und spielte Ende letzten Jahres eine Reihe von Solo-Shows in Melbourne, Brisbane und Sydney. Nach einem beeindruckenden Start ins Jahr 2018 mit der Veröffentlichung seiner ersten Single Solitude ließ JXN die Veröffentlichungen Red Lights, eine Zusammenarbeit mit dem New Yorker Rapper A Boogie Wit Da Hoodie, und Going Off mit dem Bronx-Rapper A$AP Twelvyy folgen, gefolgt von dem Breakup-Jam Just Okay.

Insgesamt wurden die Tracks über 9 Millionen Mal weltweit gestreamt. Sein Debütalbum Never A Sad Adventure wurde 2020 veröffentlicht und von der Kritik gelobt… “Die organische und elektronische Instrumentierung verschmilzt mit absoluter Leichtigkeit in den sechs Tracks.” (Acid Stag)

Auch wenn JXN den Anschein erweckt, als sei er für den Ruhm prädestiniert, steht er doch mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Für ihn geht es bei Musik um menschliche Beziehungen, nicht um materiellen Gewinn – “Ich habe Musik immer dazu benutzt, um Menschen zu erreichen und mit ihnen in Kontakt zu treten und ihnen verschiedene Emotionen zu vermitteln”, sagt er. “Es ist mir sehr wichtig, meine Botschaften zu vermitteln, die Menschen zu inspirieren und sie glücklich zu machen.”

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LA JARRY – Precious time https://www.wihel.de/la-jarry-precious-time/ https://www.wihel.de/la-jarry-precious-time/#comments Fri, 07 Jan 2022 06:01:52 +0000 https://www.wihel.de/?p=121181 LA JARRY - Precious time | Musik | Was is hier eigentlich los?

“Like Sex Pistols meet the Beatles!” Wenn man auf der Suche nach einer Band ist, die die Bühne stürmt und all ihre Stärke in ihre Performance steckt, dann ist LA JARRY eine Band, die man kennenlernen sollte. Sie spielen energiegeladene Rock/Punk – Musik. Die Jungs sind bekannt für ihre eingängigen Refrains und die einzigartige Stimme ihres Sängers.

David Pourtau, der blinde Gitarrist, schafft es, einen modernen und unverwechselbaren Sound zu kreieren, wie man perfekt auf dem Album „Precious Time“ und der dazugehörigen, gleichnamigen neuen Single Precious Time feststellen kann. Die Band tritt regelmäßig in den USA, Großbritannien, Europa und Kanada auf und wird 2022 auf mehreren Festivals in den USA zu sehen sein.

Etliche Radiosender weltweit haben Tracks von LA JARRY schon ins Programm aufgenommen u.a. Südafrika, USA, UK, Kanada, Frankreich und Japan. Die Mitglieder von LA JARRY haben viel Zeit mit Peter Gabriels Team in den Realworld Studios in Bath (England) verbracht, was ihrer Musik neben den rockigen Wurzeln auch spirituelle Einflüsse verschafft hat.

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Carolina Eyck weiß, wie man ein Theremin spielt https://www.wihel.de/carolina-eyck-weiss-wie-man-ein-theremin-spielt/ https://www.wihel.de/carolina-eyck-weiss-wie-man-ein-theremin-spielt/#comments Tue, 28 Dec 2021 15:22:39 +0000 https://www.wihel.de/?p=123448 Carolina Eyck weiß, wie man ein Theremin spielt | Musik | Was is hier eigentlich los?

Es klingt ja immer ein bisschen albern, wenn irgendwer behauptet, dass er keine Ahnung von etwas hat, von dem eigentlich alle eine Ahnung haben. Mein erster Gedanke ist dann immer, dass sich da jemand gerade ein bisschen wichtig tun will, in dem er auf Biegen und Brechen anders sein will als alle anderen. Einfaches Beispiel: Jemand, der noch nie How I met your mother gesehen hat.

Ich mein: Es ist absolut ausgeschlossen, dass jemand nicht mindestens eine Folge davon gesehen hat, schließlich gibt es keine andere Serie, die häufiger von ProSieben wiederholt wurde. Einzige Ausnahme wäre vielleicht noch Two and a half men – sicher bin ich mir da aber nicht, wobei das vermutlich auch keinen Unterschied macht. Optisch sind sich die Serien ja doch sehr ähnlich und würde mich nicht wundern, wenn man eine Folge der einen Serie schaut, aber glaubt, es wäre die andere.

Was ich aber eigentlich sagen wollte: Ich weiß gar nicht, ob noch immer so häufig The Big Bang Theory auf ProSieben gezeigt wird. Gefühlt besteht der Sender ja ohnehin nur aus den drei Serien und irgendwas mit Joko & Klaas, aber seit wir lineares Fernsehen nur noch selten schauen, würde es mich nicht wundern, wenn sich das mittlerweile geändert hat. Mich würde aber auch nicht wundern, wenn alles noch wie vor ein paar Jahren ist. Die guten Zeiten waren ja ohnehin die, in denen das gleiche nur mit den Simpsons passiert ist, weil die Simpsons halt cool sind. Oder waren.

ABER – und das muss man tatsächlich groß schreiben – ich hab durch TBBT auch etwas gelernt: Was ein Theremin ist. Wobei, eigentlich weiß ich nicht, was das ist, aber ich weiß, dass es das gibt und das man damit sowas wie Musik machen kann.

Und heute hab ich dann gelernt, dass Carolina Eyck das Theremin wie wohl keine Zweite spielen kann, um nicht zu sagen: Das ist das erste Mal, dass das Ding einigermaßen gut klingt:

Mit zahlreichen internationalen Gold- und Platinplatten und Auszeichnungen auf der ganzen Welt hat der Dresdner Purple Disco Machine im letzten Jahr Maßstäbe gesetzt. Nach bereits vier Single-Veröffentlichungen aus seinem zweiten Album – Hypnotized feat. Sophie and the Giants, Exotica, Fireworks feat. Moss Kena und Playbox – liefert der begehrte Produzent mit Dopamine jetzt die fünfte und letzte Auskopplung aus seinem Album Exotica.

Für die neue Single hat Purple Disco Machine sich mit der in London lebenden und in den Niederlanden geborenen Singer/Songwriterin Eyelar zusammengetan, deren junge Karriere Kollaborationen mit Künstlern wie Demi Lovato, Little Mix, Charli XCX, Bastille und David Guetta umfasst. Gleichzeitig erfuhr sie massive Unterstützung von BBC Radio 1 und verkaufte kürzlich ihre im September stattfindende erste Headliner-Show im Londoner Camden Assembly aus. Dopamine ist eine ausgewogene Kombination aus Eyelars quirligen Hooks und ihrem Pop-Feingefühl und Purple Disco Machines charakteristischen Basslinien und generellem 80´s Disco Funk.

Mit den Erfolgen seiner internationalen Hitsingles Hypnotized sowie Fireworks hat sich Purple Disco Machine schnell zur echten Bank des Genres entwickelt. Hypnotized war weltweit eine Hymne, die über alle Plattformen insgesamt über 275 Millionen Mal gestreamt wurde, während sich der Track sich in Italien, Polen, Österreich und der Schweiz Platin sicherte und auch in Deutschland Gold Status erreicht hat.

Direkt danach folgte das unbeschwerte Fireworks mit aktuell mehr als 80 Millionen Streams und Radio-Dominanz in ganz Europa, inklusive Airplay No.1-Platzierungen in Italien und Deutschland sowie dem erst kürzlich gemeldeten neuen globalen Shazam-Höchstwert auf #41.

Mit bis dato knapp einer Milliarde Streams für seinen Katalog und über neun Millionen monatlichen Hörern auf Spotify wird Purple Disco Machine dem Hype um seine Stellung als #2 Beatport Artist of All Time weiterhin gerecht. Über seine Serie hochkarätiger Remixes für Dua Lipa, Mark Ronson, Foals, Calvin Harris, Fatboy Slim, Sir Elton John, Royal Blood, Lady Gaga & Ariana Grande, Duke Dumont und Diplo & SIDEPIECE sowie die tonangebenden Originaltracks Body Funk, Dished (Male Stripper) und Devil In Me feat Duane Harden & Joe Killington aus dem Debütalbum Soulmatic hat sich Purple Disco Machine konstant weiterentwickelt und seinen ganz eigenen Sound geprägt.

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Ro Bergman – Animal https://www.wihel.de/ro-bergman-animal/ https://www.wihel.de/ro-bergman-animal/#comments Fri, 17 Dec 2021 15:43:44 +0000 https://www.wihel.de/?p=120950 Ro Bergman - Animal | Musik | Was is hier eigentlich los?

Nach New Horizon von 2019 erschien am Mitte September die neue EP Hi Lo von Ro Bergman. Produziert von Niko Stössl und Sebastian „Zebo“ Adam in Berlin und Wien.

Sehnsüchtige Fernen und eine gewisse ursprüngliche Form von Freiheit schwingen im Sound des Österreichers mit, wenn er seinen elegischen Gesang über üppig produzierten Pop-Arrangements aufbäumt.

Hi Lo ist noch persönlicher als der Vorgänger. Inspiriert von seinen Reisen, Ausbrüchen und Trips zu sich selbst, spricht Ro Bergman wohl vielen von uns aus der Seele. Es sind sehr intime Einblicke, die er auf mächtige, energiegeladene Stücke im super Breitbandformat prallen lässt. Von Melancholie zu Euphorie, von Hoffnung zu Entwicklung: Der neue Ro Bergman ist geboren.

Für den Song Animal ließ er sich von der Natur und ihren erbarmungslosen Gegensätzen inspirieren – von ihrer ungezähmten Schönheit, aber auch von den Abgründen dahinter. Musikalisch erfasst er das alles in ausufernden Arrangements, die gut und gerne als Soundtrack zu einem noch nicht gedrehten Film dienen könnten – die ganze Dramatik seiner Musik wird im aufwändigen Berggipfel-Video durch zwei Tänzer der Wiener Staatsoper visuell transportiert. Ein Gesamtkunstanspruch, den in dieser Form nicht mehr viele Popsänger der neuen Generation an den Tag legen.

“Can you wake me up a little sooner“ bittet Ro Bergman im Song Wake. Keine Minute will verschwendet sein. Der Berg/die Welle/das Abenteuer wartet. In Pandemie-Zeiten wiegt diese Sehnsucht doppelt. „Mein Anspruch war schon etwas Zeitloseres als eine Corona-Hymne zu schreiben, aber klar ist die Sehnsucht nach mehr als Hausarrest jetzt besonders ausgeprägt“, verrät uns Ro Bergman.

Ro Bergman’s musikalischer Weg ist ein Grenzgang – feinsinnig gesponnene Songs verbinden lyrische Tiefe mit musikalische Höhen. Am Ende bleibt eine klare und tiefgründige Botschaft: Es ist in Ordnung, dass du anders bist, ja es ist sogar wunderbar, dass du bist, wie du bist.

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Kidswaste – Time Is Mine https://www.wihel.de/kidswaste-time-is-mine/ https://www.wihel.de/kidswaste-time-is-mine/#comments Fri, 17 Dec 2021 11:34:29 +0000 https://www.wihel.de/?p=120948 Kidswaste - Time Is Mine | Musik | Was is hier eigentlich los?

Der französische Produzent Kidswaste (eigentlich Quentin Beauvois) hat sich mit der amerikanischen Singer-Songwriterin Olivia Reid zusammengetan, um seine neue Single, Time Is Mine, aufzunehmen.

„Nach einer schönen Nacht konnte ich nicht schlafen und habe stattdessen das Instrumental für Time Is Mine entwickelt. In meinem Kopf spielte ich einen bittersüßen Moment dieses Abends nach, der stark in meine Produktion einfloss. Olivia hat für den Track Wunder vollbracht, indem sie mir ihre Stimme geliehen und die richtigen Worte gefunden hat, um das auszudrücken, was ich nicht konnte – man kann jemanden vermissen, man kann einen Moment vermissen, und gleichzeitig kann man dankbar sein für die Erinnerungen, die man geteilt hat und in der Zukunft machen wird.“, schildert Kidswaste den Entstehungsprozess seines neuen Songs.

Und Sängerin Olivia Reid erklärt weiter: „In Time Is Mine geht es darum, dass man das Zeitgefühl verliert, wenn man mit jemandem zusammen ist, selbst wenn man sich bloß aus der Ferne unterhält. Die Beziehung fühlt sich so einfach und magisch an, dass der Rest der Welt an einem vorbeischwebt.“

Seitdem Kidswaste in seinem Schlafzimmerstudio in Nordfrankreich anfing, Songs zu schreiben, hat sich für Quentin viel verändert. Er hat mit hochkarätigen Künstlerinnen und Künstlern zusammengearbeitet und seine Veröffentlichungen haben über 75 Millionen Streams auf verschiedenen Plattformen generiert und wurde zudem von Medien wie Billboard und This Song Is Sick unterstützt. Kidswaste hat bereits mit Chelsea Cutler, Gnash, Sophie Simmons, KOLE, Manila Killa und anderen zusammengearbeitet, außerdem hat er bereits ODESZA, Chet Porter, Jai Wolf, DROELOE und andere auf Tour begleitet.

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Colleen Green – Highway https://www.wihel.de/colleen-green-highway/ https://www.wihel.de/colleen-green-highway/#comments Fri, 17 Dec 2021 07:08:32 +0000 https://www.wihel.de/?p=120946 Colleen Green - Highway | Musik | Was is hier eigentlich los?

Mittlerweile vor ein paar Wochen erschien das neue Studioalbum Cool der Slacker-Pop-Königin aus Los Angeles Colleen Green. Der Nachfolger des 2015 veröffentlichten I Want To Grow Up, das von der Musikwebseite Stereogum als „bubblegummy slacker-rock classic“ beschrieben wurde, ist ihr erstes neues Album seit sechs Jahren. Für Cool hat sich Colleen Green außerdem erstmals mit dem Produzenten Gordon Raphael zusammengetan, der den Songs den letzten Schliff verpasst hat.

Nach der 90s-infizierten Lead-Single I Wanna Be a Dog (“a catchy, funny and straightforwardly earnest song about … how nice it would be to be a dog.” – The New York Times) und der charmanten New Radicals-Hommage It’s Nice To Be Nice folgt nun mit Highway die letzte Auskopplung der US-Musikerin.

Das Video zu Highway stammt von Ben Kettleson und zeigt Colleen Green in ihrem Signature-Look (schwarze Lederjacke, Sonnenbrille). Dazu kommentiert sie den Track wie folgt:

“The newest in a long line of my songs that use driving and being in cars as allegory. Living and touring on the west coast for 10 years, I grew to dislike the highway. It represents so many things that I hate about myself and about humanity/society in general. Not having a car for over a decade helped make me a much calmer person. When I’m on the bus or walking, I am stress-free. I don’t have to talk and I don’t have to worry about anything. I love being able to look all around me and notice beautiful, simple things. When people are on the highway, they’re going too fast to notice any kind of beauty, and they have a whole mess of stressors to deal with. Country roads represent freedom and serenity. Something I appreciate about where I’m from and where I’m now living again is that there are many different ways to get to a place. Even though LA is a huge city, there’s pretty much only one way to get anywhere and it’s very confining.“

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DJ Earworm Mashup – United State of Pop 2021 (Strawberry Ice Cream) https://www.wihel.de/dj-earworm-mashup-united-state-of-pop-2021-strawberry-ice-cream/ https://www.wihel.de/dj-earworm-mashup-united-state-of-pop-2021-strawberry-ice-cream/#comments Thu, 16 Dec 2021 15:58:14 +0000 https://www.wihel.de/?p=123053 DJ Earworm Mashup - United State of Pop 2021 (Strawberry Ice Cream) | Musik | Was is hier eigentlich los?

Gerade in den letzten Jahren hab ich den Bezug zu “neuer” Musik komplett verloren. Heißt: Alles, was so in den Charts gerade in den vorderen Rängen auftauchte, ging eigentlich komplett an mir vorbei.

Die Gründe dafür sind auch recht naheliegend: Es gibt kein echtes Musikfernsehen mehr, dass einem neuen Kram näher bringt. Die Radiosender werden mit jeder Woche unerträglicher, weil entweder übertrieben viel Werbung kommt oder eben die immer gleichen 5 Songs gespielt werden. Oder einfach beides zusammen plus noch viel mehr, dass einfach nur nervt. Am Ende des Tages hängen wir dann einfach am Tropf von irgendwelchen Algorithmen irgendwelcher Streaming-Dienste und jeder bekommt nur das serviert, was auf ihn persönlich zugeschnitten ist – was aber auch wieder nicht stimmt, weil da natürlich auch Profitgier und anderer Unsinn langsam die Oberhand gewinnt.

Sieht man tatsächlich sehr gut an Netflix, die sich ja damit rühmen, dass sie besonders datengetrieben sind. Sind sie vermutlich auch, aber dennoch irgendwo falsch abgebogen – was letztendlich darin resultiert, dass der Mainstream Oberhand gewonnen hat und wir nur noch mittelmäßigen Durchschnittsscheiß bekommen. Erinnert euch nur mal an die Anfangszeit, als ein Highlight nach dem anderen geschaut werden wollte – ich kenne mittlerweile nicht mal mehr die Hälfte von dem, was zur Auswahl steht und absolut nichts davon erweckt auch nur den Hauch von „Oh, das klingt interessant, dass will ich jetzt gucken“. Und so ist es eben auch bei Musik.

Aber ich hab aufgeholt und das liegt witzigerweise an einem Spiel auf meinem Smartphone: Beatstar. Ein bisschen wie Guitar Hero, nur eben mit allen möglichen Songs, was dann eben auch dazu führt, dass ich mal neueren Kram höre und „spiele“

Alternativ bietet sich da auch der Jahres-Mix von DJ Earworm an, der auch für 2021 die 25 subjektiv besten Songs in ein Mashup gepackt hat, der nicht selten besser klingt als die Einzelstücke in ihrer Originalversion.

Adele – Easy On Me
Ariana Grande – 34+35
Billie Eilish – Therefore I Am
BTS – Butter
Cardi B – Up
Chris Brown and Young Thug – Go Crazy
Doja Cat – Need To Know
Doja Cat and SZA – Kiss Me More
Drake featuring Future and Young Thug – Way 2 Sexy
Dua Lipa – Levitating
Ed Sheeran – Bad Habits
Ed Sheeran – Shivers
Glass Animals – Heat Waves
Justin Bieber featuring Daniel Caesar and Giveon – Peaches
Kid Laroi and Justin Bieber – Stay
Lil Nas X – Montero (call Me By Your Name)
Lil Nas X and Jack Harlow – Industry Baby
Masked Wolf – Astronaut In The Ocean
Olivia Rodrigo – Good 4 U
Olivia Rodrigo – Drivers License
Olivia Rodrigo – Deja Vu
Silk Sonic featuring Bruno Mars and Anderson .Paak – Leave The Door Open
Taylor Swift – All Too Well (10 Minute Version) (Taylor’s Version)
The Weeknd – Save Your Tears
Walker Hayes – Fancy Like

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Zwei Gitarristen, die gegenseitig ihre Instrumente spielen https://www.wihel.de/zwei-gitarristen-die-gegenseitig-ihre-instrumente-spielen/ https://www.wihel.de/zwei-gitarristen-die-gegenseitig-ihre-instrumente-spielen/#comments Thu, 16 Dec 2021 11:55:35 +0000 https://www.wihel.de/?p=123050 Zwei Gitarristen, die gegenseitig ihre Instrumente spielen | Musik | Was is hier eigentlich los?

Oh, das hier ist ein ganz wunderbares Beispiel für gleich mehrere Sachen:

Wie schnell man doch mit dem ersten Eindruck falsch liegen kann

Das Vorschaubild zeigt eigentlich schon, was an dem Video bzw. der ganzen Aktion so besonders ist: Die beiden mischen einfach ihre Hände. Der eine griffelt am Hals rum, der andere spielt die Seiten und das halt gleichzeitig. Mein erster Gedanke dennoch: Die spielen ja bestimmt was total Gleiches, sodass die Handbewegungen einfach identisch sind – sieht cool aus, aber ob man da nun die eigene Hand benutzt oder jemand hilft, macht am Ende keinen Unterschied.

Problem bzw. Clou: Sind halt zwei unterschiedliche Instrumente und auch wenn Bass und Gitarre beinahe das gleiche Bedienkonzept haben, werden sie doch unterschiedlich gespielt. Und das ist dann schon wieder sehr cool

Wie schwer es ist, bei sowas eine passende Headline zu finden

Man sieht es ja direkt, die Überschrift gibt nur sehr spärlich wieder, was hier eigentlich passiert. Zumal ich gar nicht weiß, ob man BassistInnen auch GitarristInnen nennen darf oder ob sich dann nicht irgendwer auf den Schlips getreten fühlt. Musiker sind da ja teils sehr eigen …

Wie unfassbar das eigentlich ist

Liegt natürlich auf der Hand, schließlich würde es sonst dafür keinen Beitrag hier auf wihel.de geben. Man muss aber dennoch mal kurz darüber nachdenken, was das eigentlich für eine Leistung ist. Keine Ahnung, ob die beiden das stundenlang geübt haben oder einfach so können, aber allein für das Gehirn muss das ja unglaublich anstrengend sein – schließlich sollen ja beide Hände irgendwie zusammenarbeiten, dürfen aber nicht, weil sie eben was komplett Unterschiedliches tun. Gehör hilft da auch nur bedingt, weil man ja vermutlich gar nicht weiß, auf welche Hand man sich jetzt konzentrieren soll. Und zu guter Letzt: Das braucht bestimmt auch jede Menge vertrauen, weil man sich einfach auf den anderen verlassen muss.

Kurzum: Das ist schon ziemlich stark.

Nach ihrem ersten Album Vertigo, das 2018 veröffentlicht wurde, sind die in Paris lebenden Musiker von BLOW mit dem neuen Album Shake the Disease zurück. Auch wenn sie die Aufnahmemethoden und das Studio gewechselt haben, schreibt und komponiert das gleiche Team immer noch zusammen: Quentins Texte, Thomas am Bass und Jean an der Gitarre.

Nachdem der Zauber des Erfolgs abgeklungen war, hatte die Band bald das Gefühl, dass sie sich wiederholen würden und in eine Sackgasse geraten waren. Also beschlossen sie, alles hinzuschmeißen. Das Bedürfnis war groß, die Leute zu überraschen, auch sich selbst, und über den Tellerrand zu schauen. Sie beschlossen, mit Crayon, einem neuen Produzenten von Roche Music in Paris, zusammenzuarbeiten, und begannen, eine Menge Material zu schreiben, Dinge auszuprobieren, Fehler zu machen und loszulassen.

Auch die letzte Frage: Sollten wir so weit gehen, unseren Namen zu ändern? Auch wenn die Elektronik einem analogen Sound gewichen ist, Shake the Disease ist BLOW pur.

Für diejenigen, die nach Bezeichnungen und Rückverfolgbarkeit suchen, hier ein paar ihrer Inspirationen: Pink Floyd, Moderat, Darkside, Jungle, The Beatles, Weather Report, Anderson Paak, Flying Lotus, Jai Paul. Ihre Inspirationen sind vielfältig, aber nichts Ungewöhnliches für eine Gruppe, die sowohl für ihre Neugier als auch für ihre Vielfalt bekannt ist. Was die Bilder und Worte angeht, so sind sie von Ian Curtis und Jim Morrison inspiriert.

Das Album ist eh ein wenig an die 70er/80er Jahre angelehnt und lässt eine leichte Nostalgie aufkommen. Was die Texte betrifft, so gibt es einen roten Faden: die Dualität. Ohne jemals in Schizophrenie zu verfallen, steht diese Dualität zwischen dem, was ich gerne wäre” und dem, was ich wirklich bin” im Zentrum. Fragen führen zu Veränderungen im Leben, die sich fast alle von uns stellen, wenn wir in die Dreißiger gehen, genau wie die Mitglieder von BLOW.

Wer wollen wir sein? Wer sind wir? Wie können wir es schaffen, dass diese beiden sehr unterschiedlichen, wenn nicht sogar diametral entgegengesetzten Wesen in uns koexistieren? Auf der einen Seite stehen unsere primären Bedürfnisse: Libido, Instinkt und das Bedürfnis zu dominieren. Auf der anderen Seite unser Über-Ich, ein innerer Polizist, der unsere Triebe, unsere Wünsche kontrolliert. Shake the Disease ist ein Handbuch für den Kampf gegen unsere inneren Dämonen. Dieser innere Kampf wird durch eine immer düsterere Welt, die BLOW als unsere eigene erkennt, nicht erleichtert: ein außer Kontrolle geratenes Klima, allgegenwärtige Maschinen, eine immer mächtigere künstliche Intelligenz … All dies mental zu bewältigen, ohne unsere Instinkte und unsere Spontaneität zu verlieren, ist der Leitgedanke des Albums.

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VIZE x Anna Grey – Way Back Home https://www.wihel.de/vize-x-anna-grey-way-back-home/ https://www.wihel.de/vize-x-anna-grey-way-back-home/#comments Fri, 10 Dec 2021 15:25:27 +0000 https://www.wihel.de/?p=120728 VIZE x Anna Grey - Way Back Home | Musik | Was is hier eigentlich los?

VIZE sind zurück und präsentieren ihren Fans einen ganz anderen Sound. Way Back Home ist eine Kollaboration zwischen dem deutschen DJ- und Produzenten-Duo und Newcomerin Anna Grey, der ebenfalls aus Deutschland stammenden Singer/Songwriterin. Lyrisch beschreibt der Track wie es ist, einem geliebten Menschen immer einen sicheren Hafen zu bieten und auf der anderen Seite geht es darum, auch in sich selbst ein sicheres Zuhause zu finden, um nach innen zu schauen und sich zu erlauben, sich auch auf das eigene Glück zu konzentrieren.

Ein Thema aus dem Feld der geistigen Gesundheit, das Anna Grey bereits eine Weile auf ihren Social Media-Kanälen sowie ihrem TikTok-Channel anspricht und mit dem sie eine ganze Community treuer Anhänger und Unterstützer hinter sich versammelt hat.

VIZE über die Zusammenarbeit: „Wir haben eine ganze Weile an dieser Veröffentlichung gearbeitet und sind sehr froh, dass sie jetzt erscheint. Mit Way Back Home wollten wir etwas ganz Neues zeigen, das unsere Fans nicht von uns erwartet hätten. Mit Anna zu arbeiten war schlicht ein Vergnügen, was man hoffentlich in dem Song auch hört.“

Anna Grey dazu: „Way Back Home handelt davon, für jemanden diese eine Person zu sein, die ihn oder sie immer wieder zu dem zurückführt, was er oder sie wirklich ist. Ich bin überglücklich, dass dieser Song entstanden ist und dankbar für die Zeit, die wir gemeinsam im Studio verbracht haben!“

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Mild Minds – Machine https://www.wihel.de/mild-minds-machine/ https://www.wihel.de/mild-minds-machine/#comments Fri, 10 Dec 2021 11:08:18 +0000 https://www.wihel.de/?p=120675 Mild Minds - Machine | Musik | Was is hier eigentlich los?

Machine ist eine elektronische Produktion voller menschlicher Emotionen, die flirrende Synthie-Melodien mit flüchtigem Gesang verbindet. Es folgt auf die kürzlich erschienene Single No Skin, eine Zusammenarbeit mit dem britischen Künstler Frameworks, die in der L.A. Weekly vor seinem Auftritt im Splash House in Palm Springs gelobt wurde. Das Magnetic Magazine beschrieb den Song als „ein wunderschönes Stück Vocal-Electronica“.

„Mit den neuen Singles wollte ich zwischen maschinellen und menschlichen Einflüssen hin- und herpendeln: Vocal-Tracks, die intime menschliche Gefühle erforschen, und Dance-Platten, die von Maschinen und künstlicher Intelligenz inspiriert sind. Die Entscheidung, dies in einem ‚Single-Format‘ zu tun, sollte ein Hin und Her ermöglichen; gleichzeitig zwei Richtungen zu erforschen, aber auch thematisch unsere Verschmelzung mit der Technologie zu erkunden. Machine war der einzige Song, den ich während der Hotelquarantäne bei der Einreise nach Australien Ende 2020 aufgenommen habe. Er wurde fast ausschließlich mit einem Prophet 5 Synthesizer aufgenommen. Ich beschäftigte mich damals mit den Themen KI und Robotik und stellte mir eine Zukunft vor, in der diese beiden Technologien miteinander verschmelzen und in der Lage sind, selbständig Strukturen zu bauen.“, erklärt Mild Minds seinen neuen Track.

Mild Minds, der mit Bonobo, Maribou State, Caribou und Four Tet verglichen wird, ist das Geistesprodukt von Benjamin David. Der für den GRAMMY® Award nominierte Künstler, Sänger und Produzent komponiert elektronische Musik, die unabhängig vom Genre ist, und schafft dabei ein feines Gleichgewicht zwischen tanzbaren und Downtempo-Stimmungen. Mit mehr als 20 Millionen Streams in seinem Katalog und Auftritten vor zahlreichen ausverkauftem Venues stellte David 2018 das Projekt Mild Minds mit seiner SWIM-EP vor und unterzeichnete bei ODESZAs Label Foreign Family Collective.

Er tourte mit zahlreichen Künstler*innen, von Big Wild bis TYCHO, hat gerade eine Show im sagenumwobenen Red Rocks Amphitheatre in Colorado hinter sich.

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Two Lanes – Satie: Pièces froides: II. Danses de travers, 2. Passer https://www.wihel.de/two-lanes-satie-pieces-froides-ii-danses-de-travers-2-passer/ https://www.wihel.de/two-lanes-satie-pieces-froides-ii-danses-de-travers-2-passer/#comments Fri, 10 Dec 2021 07:00:45 +0000 https://www.wihel.de/?p=120673 Two Lanes – Satie: Pièces froides: II. Danses de travers, 2. Passer | Musik | Was is hier eigentlich los?

Deutsche Grammophon präsentiert Fragments. Was entsteht, wenn einige der kreativsten Köpfe der elektronischen Musik Werke eines Pioniers der Klassik neu interpretieren? DGs gattungsübergreifende neue Reihe gibt Antwort. Fragments stellt die Musik jeweils eines Komponisten in den Mittelpunkt und veröffentlicht Monat für Monat ein zeitgenössisches Rework dessen Werks als e-Single. Es entsteht ein dynamischer Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Tradition und Innovation, Schöpfung und Neuschöpfung – eine kontemporäre Werkschau, die auch als Album erscheint.

Im Fokus der ersten Folge von Fragments steht die Musik des französischen Exzentrikers und Avantgardisten Erik Satie, des Vaters des modernen Minimalismus. Selbst ein Jahrhundert nach seinem Tod ist Saties Einfluss allgegenwärtig. Das Berliner Duo Two Lanes hat nun Passer neu bearbeitet, den zweiten der Danses de travers aus den Pièces froides. Ihr Danses de travers No. 2 eröffnet die Reihe.

“Die Künstler, die wir angesprochen haben, waren begeistert von unserem Konzept”, sagt Marc Fritsch, Director Special Projects bei Deutsche Grammophon. “Das Ergebnis ist eine individuelle und durchaus eklektische Sammlung von Remixes und Bearbeitungen. Fragments verknüpft verschiedene kreative Ebenen – klassisch und elektronisch, online und offline, alt und neu. Die Reihe integriert unterschiedliche Kunstformen und lässt die Musiker in zeitlose Traditionen des Musikmachens eintauchen. Ihre Musik ist überraschend, anders und definitiv spannend, genau wie Saties Werk bei seinem Erscheinen.”

Two Lanes fühlten sich von einem der wesentlichen Merkmale von Saties Passer besonders angezogen. “Die Leichtigkeit, das Spielerische der aufsteigenden gebrochenen Akkorde, die sich im Stück immer wieder entwickeln, brachte uns auf den Gedanken, einige Stellen auf dem Klavier einzuspielen, wie eine Erinnerung an das Original”, erklären die Künstler. “Indem wir diese Aufnahmen mit elektronischen Beat-Elementen und analogen Synthesizerklängen gemischt haben, konnten wir Saties Musik in unsere eigene musikalische Sprache übersetzen. Saties Musik hat uns schon immer inspiriert. Das Minimalistische und Schlichte in ihr findet man auch in der heutigen elektronischen Musik.”

Zur Veröffentlichung von Danses de travers No. 2 erscheint ein computeranimiertes Musikvideo des Motion-Designers und Illustrators Karim Dabbèche mit kreativen, monochromen, kaleidoskopisch wechselnden Bildern.

Nach zwölf e-Singles kommt Fragments im Mai 2022 auch als Album heraus – ein zeitgenössisches Echo auf Saties avantgardistisches künstlerisches Universum – auf eine Welt, in der sich Satie als Kabarettpianist ebenso bewegte wie als Komponist von Chansons oder atmosphärisch dichten Miniaturen. Einst im Dialog mit Picasso, Cocteau und Diaghilev findet er heute eine Antwort in den innovativen Klängen der elektronischen Musik.

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WTF des Tages: Ed Sheeran & Elton John – Merry Christmas https://www.wihel.de/wtf-des-tages-ed-sheeran-elton-john-merry-christmas/ https://www.wihel.de/wtf-des-tages-ed-sheeran-elton-john-merry-christmas/#comments Mon, 06 Dec 2021 15:48:00 +0000 https://www.wihel.de/?p=122727 WTF des Tages: Ed Sheeran & Elton John – Merry Christmas | WTF | Was is hier eigentlich los?

Mit dem zunehmend immer näher kommenden Weihnachtsfest dreht natürlich auch Line ein bisschen mehr am Rad als sonst. Was okay ist, hat ja jeder so seine Phasen und bei ihr ist das eben sehr stark mit Weihnachten verbunden – gerade wenn es an das Dekorieren der Wohnung und Backen dafür geht. Überhaupt sollte man gesellschaftlich mal infrage stellen, warum gerade das vierte Quartal des Jahres in jeglicher Hinsicht ein Ausnahmezustand ist. Ich mein, beruflich ist plötzlich alles überdringend und nicht wenige Bereiche laufen auf mehr als auf Hochtouren. Was halt jeder weiß, weil das jedes Jahr der Fall ist und damit eigentlich der beste Beweis dafür, dass man hier dringend mal was unternehmen sollte.

Gleiches gilt für den finanziellen Aspekt, weil plötzlich alle wie doof alles kaufen müssen, weil man ja auch wie doof alles schenken muss und damit Innenstädte und Läden überrannt, Paketfahrer an den Rand der Verzweiflung und Online-Shops zum Glühen gebracht werden.

Und das alles nur, damit man dann in der letzten Woche mehr oder weniger entspannen kann – je nachdem was man für eine Verwandtschaft hat. Was man eigentlich nutzen sollte, weil auch das komplette Jahr davor nicht entspannend war, aber eigentlich ist allein schon die Woche für den ganzen Weihnachtsstress viel zu wenig. Es ist wirklich absurd, was da immer wieder im Dezember überall abgeht.

Insofern kann ich mich eigentlich schon glücklich schätzen, dass sich der Wahnsinn hier zu Hause noch im Rahmen hält, auch wenn mich zum Beispiel die lautstark aufgedrehte Weihnachtsmusik besonders nervt. Bin ich nicht der Typ für und behaupte auch, dass es einfach keine gute Weihnachtsmusik gibt. Vor allem reicht auch einfach, was schon da ist – niemand braucht neue Weihnachtslieder.

Ist Ed Sheeran und Elton John aber egal, denn die beiden haben jetzt zusammen ein neues Weihnachtslied herausgebracht. Schließlich hat die Welt von Ed Sheeran noch lange nicht genug, glaubt zumindest Ed Sheeran selbst. Aber gut, auch der hat seine laufenden Kosten irgendwie zu decken und mit Elton John ist ein gewisser Erfolg natürlich vorprogrammiert.

Genau den find ich im Video auch noch recht erträglich, aber WTF spackt denn der Sheeran da so furchtbar vor der Kamera rum?

Freue mich jetzt schon, wenn der ganze Mist wieder vorbei ist und man einfach nur normal sein kann.

Endlich mal wieder ein Jubiläum und abgesehen von der wirklich mächtigen Zahl 100 ist das hier auch ein ganz besonders – denn mit aller Theatralik muss / darf / soll ich verkünden: Wir hören auf.

Natürlich nicht komplett mit dem Bloggen und allem, was dazu gehört, aber tatsächlich mit der „Tippi Toppi Musikvideos“-Reihe. Dafür gibt es natürlich Gründe und wie das sowohl bei Bands als auch sonstigen Serien und Reihen ist, könnte ich jetzt davon faseln, dass wir alles erzählt haben, was wir erzählen wollten, jeder sich neuen Interessen widmen will, aber natürlich auch ein Comeback nicht ausgeschlossen ist. Das wär allerdings auch ein bisschen Quatsch, schließlich sind wir ja weder Band noch Darsteller einer Serie.

Ich kann aber immerhin für mich sprechen: Natürlich hat diese Reihe durchaus Spaß gemacht, gerade weil ich quasi nur alle 4 Wochen etwas tun „musste“ und spätestens nach dem Aussterben der Musiksender gab es auch eine ganz nette Lücke, die man besetzen konnte. Allerdings ist das dann aber auch tatsächlich ordentlich Mehrarbeit, von der man gar nicht allzu viele durch den Beitrag mitbekommt, gerade organisatorisch waren da einige Überraschungen dabei. Was bei mir allerdings den größten Ausschlag dafür gegeben hat, um so langsam zu einem Ende zu kommen: Es gibt so unfassbar viele gute Songs, nur haben die meisten einfach gar kein oder nur ein sehr langweiliges, wenn nicht sogar beschissenes Video.

An sich ist das auch gar nicht schlimm, schließlich hat Musik in erster Linie was mit Hören statt Sehen zu tun – aber gerade für diese Reihe ist das dann eben sehr schade. Und macht am Ende alles doch recht kompliziert, weil die meisten Ideen, die ich oft hatte, genau daran gescheitert sind.

Daher, ein letztes Mal offiziell Vorhang auf für meine kleine Auswahl an erwähnenswerten Musikvideos – dieses Mal ganz im Sinne des Abschieds.

Stephan Remmler – Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei

Bereits hier wird schon deutlich, was ich vorher angesprochen hab, für mich sind die Musikvideos tatsächlich eher zweitranging. Gut, die Nummer von Stephan Remmler ist noch nicht mal etwas, was ich dauerhaft rauf und runter hören würde – aber es passt zum Abschiedsthema, mindestens in meinem Kopf, denn das war der erste Gedanke, den ich zu diesem Beitrag hatte: Alles hat eben ein Ende, nur die Wurst hat zwei.

Linkin Park – In The End

So ganz ohne Seriösität soll das dann hier aber doch nicht vonstatten gehen und da kommt Linkin Park genau richtig. Außerdem ist das Video durchaus bemerkenswert, gab es dafür doch 2002 bei den MTV Video Music Awards die Auszeichnung für das beste Rock Video, was die Legitimität für diese Reihe zweifelsfrei unterstreicht.

James Blunt – Goodbye My Lover

Ich hab mit James Blunt eher weniger am Hut, was seinem Erfolg natürlich absolut nicht geschadet hat. So richtig einen objektiven Grund gibt es dafür auch nicht, ich find halt seine Stimme ein wenig unangenehm. Und naja, natürlich haben da auch diverse Radiostationen ihre Mitschuld, denn gerade Goodbye My Lover wurde eine Zeit lang wirklich alle 5 Minuten gespielt.
Witzig allerdings fand ich die Aktion bei The Voice, als den Juroren eben jener James Blunt quasi als Kandidat vor die Nase gesetzt wurde. Haben sie natürlich schnell durchschaut, war aber dennoch nett mit anzusehen. Und gibt mir letztendlich die Möglichkeit einen der vorhandenen Plätze in dieser Reihe damit zu füllen, weil passt ja dann doch recht gut.

Madsen – Du schreibst Geschichte

Hier muss ich tatsächlich den Bogen ein bisschen weiter spannen und komme mir direkt wieder so vor, als wäre ich zurück in den Deutsch-Unterricht in der Schule versetzt. Denn ganz vielleicht haben auch wir mit den Tippi Toppi Musikvideos ein kleines bisschen Geschichte geschrieben – quasi mit jedem Wort und jedem Posting haben wir sie ein bisschen weiter geschrieben. Fakt ist aber auch, dass wir in der Masse dieses Internets natürlich weitestgehend untergehen und eben doch nur ein Tropfen im Meer von Nachrichten, Social Networks und Blinkebannern waren und irgendwie auch sind. Soll an dieser Stelle auch reichen, mindestens damit keiner auf die Idee kommt, ich hätte mir das jetzt aus den Fingern gesogen, weil ich nichts Besseres gefunden hab bzw. unbedingt den Song hier noch mit einreihen wollte.

The Doors – The End

Wie könnte man für das allerletzte Video in dieser Reihe etwas anderes nehmen als The End von den Doors? Ich weiß es nicht und daher ist auch vollumfänglich erklärt, warum es genau dieser Song an dieser Stelle sein muss. Es gibt nichts Besseres. Und es steht stellvertretend für das, was ich am Anfang geschrieben hab: Ein unfassbar guter Song, der aber einfach kein (gutes) Video bekommen hat – was mir immerhin die Gelegenheit gibt, noch ein letztes Mal gegen unsere selbst auferlegte oberste Regel zu verstoßen. Sorry!

Normalerweise würde ich jetzt hier wieder den üblichen Abschlussabsatz kopieren und die Verlinkungen anpassen – macht natürlich keinen Sinn mehr. Dennoch will ich den Hinweis auf unsere YouTube-Playlist mit allen bisherigen Videos nicht vergessen, wer ganz ohne Videos auskommt, kann auch mal bei Spotify vorbeischauen. Und natürlich bei den Kollegen Johannes, Maik und Marco. Dort genau wie hier, wird es natürlich weiterhin gute Musik, aber auch Beiträge zu anderen Dingen geben – nur eben nicht mehr in dieser Konzentration, wie das die letzten 100. Mal der Fall war.

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Cory Marks – In Me I Trust https://www.wihel.de/cory-marks-in-me-i-trust/ https://www.wihel.de/cory-marks-in-me-i-trust/#comments Fri, 03 Dec 2021 19:05:50 +0000 https://www.wihel.de/?p=120377 Cory Marks - In Me I Trust | Musik | Was is hier eigentlich los?

Cory Marks hat vor ein paar Wochen seine neue EP Nashville Nights veröffentlicht, deren klanglicher Fokus diesmal klar auf dynamischer Rockmusik liegt. Sie bildet den Nachfolger zu Nashville Mornings, einer traditionelleren Country-EP, die Marks Anfang des Sommers veröffentlichte. Das Werk ist voll von Hymnen über die Treue zu sich selbst und den vielseitigen Emotionen, die mit dem Leben und der Liebe einhergehen, wobei Marks unverkennbarer Songwriting Stil hervorragend zur Geltung kommt.

Um die Veröffentlichung zu feiern, hat Marks auch ein offizielles Musikvideo zum Fokus-Track des Projekts, In Me I Trust, veröffentlicht. Der Clip erweckt die dröhnende, hymnische Essenz des Songs zum Leben und verbildlicht dabei ganze Leidenschaft des kanadischen Künstlers.

Marks kommentiert: “Dies ist eine Fortsetzung meiner letzten EP Nashville Mornings, nur dass ich dieses Mal meine Rockeinflüsse zeige. Ich möchte immer sicherstellen, dass ich all meine künstlerischen Facetten präsentieren kann und freue mich, dass ich durch diese beiden Kollektionen auch beiden Seiten mit meinen Fans teilen kann. Die Songs sind dazu gedacht, eure Samstagabende mit Spaß und Rock ‘n’ Roll zu füllen. Party on and see you out on the road!”

Im April veröffentlichte Cory Marks ein offizielles Musikvideo zu Blame It on the Double mit Tyler Connolly von Theory of a Deadman und dem gefeierten Gitarristen Jason Hook, welches Szenen aus dem Horror-Thriller THE RETALIATORS enthält. Der Track wird zusammen mit der Musik von Tommy Lee, Five Finger Death Punch, Papa Roach, Escape The Fate uvm. auf dem Original-Soundtrack zum Film enthalten sein. Marks wird zudem einen speziellen Cameo-Auftritt im Film haben.

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Surf Mesa – Another Life https://www.wihel.de/surf-mesa-another-life/ https://www.wihel.de/surf-mesa-another-life/#comments Fri, 03 Dec 2021 15:37:27 +0000 https://www.wihel.de/?p=120375 Surf Mesa - Another Life | Musik | Was is hier eigentlich los?

Der letzte Sommer wurde von Surf Mesa Mega-Platin-Hit ily (i love you baby) dominiert. Mit dem Track gelang es ihm über 2,5 Milliarden globale Streams zu generieren und über 5,6 Millionen TikTok Videos wurden mit seinem Sound unterlegt. Er dominierte sämtliche Charts, unter anderem auch die Eins der Billboard Dance/Electronic Sales Charts, erhielt zahlreiche Awards, darunter den Billboard Music Award 2021 als Top Dance/Eletronic Artis und Top Dance/Electronic Song und Nominierungen für den iHeartRadio Music Award 2021 für Dance Song of the Year und Dance Artist of the Year.

Another Life ist der Nachfolger seiner Kollaboration mit Madison Beer „Carried Away“ und „Somewhere“ ft. Gus Dapperton.

Powell Aguirre, der 20jährige Elektro-Produzent hinter Surf Mesa, hat bereits in seiner Schulzeit Beats produziert. Beeinflusst von ODESZA, Petit Biscuit and Kasbo, verbindet Surf Mesa seinen frischen Style mit wunderschönen Melodien und verpasst ihnen einen ganz eigenen Vibe mit starken Ambient-Einflüssen – so hat er sich Anerkennung von Künstlern wie Medasin, Laxcity und Treovr verschafft.

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HONNE – COMING HOME https://www.wihel.de/honne-coming-home/ https://www.wihel.de/honne-coming-home/#comments Fri, 03 Dec 2021 11:27:51 +0000 https://www.wihel.de/?p=120372 HONNE - COMING HOME | Musik | Was is hier eigentlich los?

HONNE geben mit ihrer neuen Single COMING HOME einen weiteren Vorgeschmack auf ihr aktuelles Album Let’s Just Say The World Ended A Week From Now, What Would You Do?.

Nach den ersten drei Tracks des Albums zeigt COMING HOME HONNE erneut von ihrer besten Seite, wenn es ums Gespür für das richtige Feature und einen außergewöhnlichen Grad an Kreativität geht. Gemeinsam mit der indonesischen Sängerin NIKI erzählt das Duo in der Ballade von den Strapazen des Tourlebens und dem Herzschmerz, wenn man von seinen Lieben getrennt ist.

Das offizielle Video unterstreicht die Botschaft des Tracks: Scheinwerfer und kräftige Farben fangen die Emotionen ein, die entstehen, wenn man so lange von zu Hause weg ist. Unter der Regie des Londoner Regisseurs Jay Green flackert das Video zwischen Bühnen, Taxen, Hotelzimmern und roten Teppichen hin und her, bevor es sich wieder auf das Konzept von Zuhause konzentriert – und auf die Freude, endlich wieder daheim zu sein.

Geschrieben im Laufe des Jahres 2020, fängt Let’s Just Say The World Ended A Week From Now, What Would You Do? HONNE in voller Blüte ein – als Songwriter, Produzenten und Kollabo-Partner. Das Projekt ist der Beginn einer neuen Ära ihrer Musik: “In der Vergangenheit haben wir uns selbst limitiert”, so HONNE. “Wenn wir an einem neuen Song gearbeitet haben und das Ganze eine wirklich spannende Richtung nahm, haben wir uns zurückgenommen und gefragt: ‘Können wir das wirklich bringen?’. Jetzt haben wir uns von diesen strikten Grenzen im Kopf verabschiedet und einfach genau das gemacht, was wir wollten.”

Dieses Gefühl der absoluten Freiheit zeigt sich auch an einer ungewöhnlichen Feature-Kombination: Khalid, Griff, NIKI, Pink Sweat$ & Sofía Valdés sind auf der LP vertreten. “Es ist definitiv unser bisher gefühlvollstes Album und voller Feature-Acts, von denen wir immer noch selbst nicht glauben können, dass wir sie an Bord bekommen haben. Das zeigt einfach, dass alles möglich ist, wenn man sich einer Sache wirklich widmet”, erklären sie. “Dies wird unser viertes Album sein (wenn man das Mixtape mitzählt) und über die Jahre hatten wir das Glück und die Ehre, eine ganze Reihe anderer Künstler*innen und Musiker*innen zu treffen und uns mit ihnen anzufreunden.”

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Au/Ra – Screw Feelings https://www.wihel.de/au-ra-screw-feelings/ https://www.wihel.de/au-ra-screw-feelings/#comments Fri, 03 Dec 2021 07:17:24 +0000 https://www.wihel.de/?p=120370 Au/Ra - Screw Feelings | Musik | Was is hier eigentlich los?

Nach anderthalb Jahren weltweiter Ungewissheit und Ausnahmezustand ist die neue Platte von Au/Ra das perfekte Gegenmittel gegen all die Ängste und unbehaglichen Gefühle, mit denen die allermeisten auf dieser Erde nur allzu vertraut sind. Sie erklärt: „Dieses Projekt heißt nicht umsonst ‚Soundtrack To An Existential Crisis‘. Zuerst die Idee dazu, aber dann auch die Produktion hat mir in den letzten 18 Monaten, in denen die Welt Kopf stand, dabei geholfen, nicht den Verstand zu verlieren. Ich hoffe und wünsche mir, dass es auch für dich da ist, wenn niemand sonst es sein kann.”

Mit dem Platin-Hit von 2018, dem Camelphat-Remix von Panic Room, hat sie bereits zwei Top-40-Tracks in Großbritannien vorzuweisen, und seit Kurzem ist sie als Feature auf Jax Jones’ „i miss u” zu hören, der immer noch hoch in den Airplay-Charts steht und ihr einen großen TV-Moment bescherte, als sie an seiner Seite bei Little Mix The Search auftrat. Der Track wurde von Radio 1, Capital und Kiss FM gespielt und verkaufte sich weltweit über 5,5 Millionen Mal. Die Originalversion von Panic Room ging mehr als einmal auf TikTok viral, und der Camelphat-Remix hielt sich neun Wochen lang in den Top 40. Ihre Zusammenarbeit mit Alan Walker auf seiner Single „Darkside” wurde weltweit über 400 Millionen Mal gestreamt.

Die auf Ibiza als Kind deutscher Eltern geborene und auf Antigua aufgewachsene Singer-/ Songwriterin Au/Ra hat eine einzigartige und kraftvolle, emotionale Welt voller innovativer Songs erschaffen, die vor allem die dunkle Seite der Menschen beleuchtet. Wundervolle Melodien, ausdrucksstarkes Songwriting und eine transzendente Produktion prägen ihr unglaublich umfangreiches musikalisches Universum, was sich auf beeindruckende Weise wie ein roter Faden durch ihr gesamtes kreatives Schaffen zieht.

Au/Ras kluges, ehrliches, erfrischendes Songwriting und ihr authentisches Storytelling, mit dem sich so viele identifizieren können, ist deutlich in allem zu spüren, was sie hervorbringt – angefangen beim Konzept bis hin zum vollständig realisierten Produkt. Jeder Track und jedes Video hat einen einzigartigen Plot – die Kunst ist ihr selbstgewähltes Ventil, um ihrer Welt einen tieferen Sinn zu geben. In dem Bewusstsein, dass ihre Fans ähnliche Dinge wie sie selbst erleben – ob nun mentale Gesundheitsprobleme, Existenzangst oder der Umgang ihrer Generation mit den sozialen Netzwerken – steht Au/Ras Musik sinnbildlich für die Hoffnungen und Ängste der Gen Z.

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Everdeen – Heart Shaped Gutter https://www.wihel.de/everdeen-heart-shaped-gutter/ https://www.wihel.de/everdeen-heart-shaped-gutter/#comments Fri, 26 Nov 2021 19:06:20 +0000 https://www.wihel.de/?p=120067 Everdeen - Heart Shaped Gutter | Musik | Was is hier eigentlich los?

Das hier ist für die Träumer. Für die Kämpfer. Für all die, die immer noch auf das Licht am Ende des Tunnels warten. Nach dem Chaos von den letzten zwei Jahren, die Jahre der geplatzten Träume und durchkreuzten Pläne, treten Everdeen auf den Plan und versorgen uns mit etwas, das wir so sehr gebraucht haben: Pure, ungefilterte Emotion. In Songform.

Und auch wenn alles andere den Bach runtergehen sollte, dann haben wir ja immer noch diese Arznei namens Stay, ein Album mit einem fast schon prophetischen Titel in diesem seltsamen Jahr, in dem alles zum Stillstand kam.

Nachdem sie in den letzten Jahren mehr als nur ein wenig Aufsehen in der erblühenden Indie-Szene Süddeutschlands generieren konnten, sind Everdeen jetzt bereit für den nächsten Schritt. Der wird aber eher zum Sprung: Mit Stay entledigen sie sich endgültig der Rolle der melancholischen, introvertierten Indie-Tagträumer und zeigen uns stattdessen ihr wahres, weltoffenes Gesicht. Zwischen kosmopolitischer Chuzpe und jener schwer greifbaren Sehnsucht gabeln auf dem Weg zahlreiche neue Einflüsse und Aromen für ihren jenseitigen Indie Rock auf und segeln entschlossen einem neuen Horizont entgegen.

Geschah natürlich nicht alles von heute auf morgen. Gegründet im sonnengetränkten San Francisco von US-Amerikaner Ian Stahl und der türkisch-deutschen Sängerin Sümeyra nachdem sie aus London an die Westküste der Vereinigten Staaten gezogen war, fand sich das Duo bald darauf in Stuttgart wieder. Hier trafen sie mit Schlagzeuger Thommy Mross und Bassisten Daniel Pflumm zusammen, mit dem sie ihren Sound reifen und gedeihen ließen. Wie es sich für ein wahrhaft interkontinentales und interkulturelles Quartett gehört, machte sich dieser Sound nie von einem bestimmten Ort abhängig und zielt eher auf internationale Standards ab, wie sie in Großbritannien oder Skandinavien aufgestellt werden. Stay zeigt die drei dabei, wie sie ihren gespenstischen, melancholischen Mikrokosmos verlassen und nach etwas Größeren, Universellerem streben. „Diese Veränderung in unserem Klangbild passierte vollkommen natürlich und hat überwiegend mit unseren eigenen Hörgewohnheiten zu tun“, erklärt Ian. „Wir wollten Songs schreiben, die wir selbst gern live hören würden.“

Das macht Stay nicht nur zu ihrer bislang stärksten Veröffentlichung; es ist zugleich ihr ergreifendstes, überzeugendstes Werk, ein Werk, das sich in triumphierenden, überwältigenden Soundwällen über seine Hörer ergießt. „Mit unserem Songwriting wollen wir die Geschichten unserer Lyrics unterstreichen. Das tun wir am liebsten, indem wir pure Euphorie entfesseln, die die Hörer bestenfalls direkt in die Brust trifft“, so Ian. „Unser Bedürfnis nach Katharsis durch Musik zwingt uns allerdings dazu, immer wieder neue Klangfelder zu erforschen und immer wieder andere Arrangements auszuprobieren.“

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Rebecca Lou – Bad Heart https://www.wihel.de/rebecca-lou-bad-heart/ https://www.wihel.de/rebecca-lou-bad-heart/#comments Fri, 26 Nov 2021 15:42:14 +0000 https://www.wihel.de/?p=120064 Rebecca Lou - Bad Heart | Musik | Was is hier eigentlich los?

Nach den ersten beiden Singleauskopplungen Lovesick und The Destroyer hat Rebecca Lou mittlerweile ihren dritten Doom-Pop-Kracher Bad Heart veröffentlicht. Der Song thematisiert das Nein sagen zu Personen um sich selbst zu schützen.

Bad Heart, sowie das neue Album Heavy Metal Feelings, behandelt das Ausbrechen von alten Gewohnheiten und Beziehungen die einem nicht gut tun. Die neue Single wird von einem treibenden Bass getragen und so zu einem echten Doom-Pop-Hit vorangetrieben.

Musikalisch bewegt sich Rebecca Lou, die von ihren Fans besonders für ihre ungestüme, direkte Art, ihren brachialen, aber doch irgendwie lieblichen Sound gefeiert wird, durch eine ganz eigene GenreTransformation. Dabei kombiniert sie massiven Heavy-Metal-Drums und -Gitarren mit einem zuckersüßen Pop-Beat, der den Doom-Pop Track perfekt vorantreibt.

Lou über ihre neuen Songs: Wie der Phönix aus der Asche, macht sie sich auf den Weg zurück zur eigenen Stärke und Haltung und erzählt auf dem im Oktober erschienen Album Heavy Metal Feelings selbstreflektiert über die eigenen Geschichten und Emotionen. Damit schafft sie eine Authentizität, die ihrer Hörerschaft die Einladung schenkt, sich zu identifizieren und für ein selbstbestimmtes Leben aufzustehen.

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All The Luck In The World – Only Avenues https://www.wihel.de/all-the-luck-in-the-world-only-avenues/ https://www.wihel.de/all-the-luck-in-the-world-only-avenues/#comments Fri, 26 Nov 2021 11:22:06 +0000 https://www.wihel.de/?p=120061 All The Luck In The World - Only Avenues | Musik | Was is hier eigentlich los?

“Finally found what has to be one of the simplest but most beautiful of songs, thank you” schrieb jemand vor 7 Jahren unter das YouTube-Video zum Song Never. Jetzt melden sich All The Luck In The World mit dem eindrucksstarken Song Only Avenues zurück – inklusive Tour-Ankündigung und neuem Album.

Only Avenues ist ein Beispiel für die komplexen Kompositionen, die uns auf How The Ash Felt erwarten, und eine Meditation voll von so kryptischer wie persönlicher Poesie, die von einem Buchladen in einem Ort namens Waverly über einen leeren Zug bis zu einer Hochbahn führt, nur um am Ende einzusehen: “We’re only avenues halfway down the high line.” Ein Song, der ein bisschen so klingt, als wäre Alt-J Readioheads “How to Disappear Completely” eingefallen.

Das Video zu Only Avenues zeigt die Straßen von Marseilles – mal mehr, mal weniger belebt. Dazwischen Sequenzen der Band, musizierend und sich gemeinsam als Einheit ihren Weg durch ein Gestrüpp aus Straßen und Wegen bahnend. Ein Meer an Eindrücken, alleine und klein sein in einer anonymen, überwältigenden Umgebung und doch seinen Halt finden durch zwischenmenschliche Begegnung. Dazu die Musik, die spielend leicht in der Lage ist, Gefühle in einem zu wecken, von deren Existenz nicht einmal das Unterbewusstsein zuvor Notiz genommen hatte.

Die drei irischen Songwriter und Multi-Instrumentalisten Neil Foot, Ben Connolly und Kelvin Barr kennen sich seit Schulzeiten, schreiben ebenso lange schon gemeinsam Musik und zogen vor kurzem aus der beschaulichen irischen Provinz nach Berlin. Und während ein Umzug in die Hauptstadt für nicht wenige ein Kipppunkt wäre, ab dem man so gar nichts mehr auf die Kette bekommt, beweist die Band auf ihrem neuesten Album How The Ash Felt das exakte Gegenteil: Offenbar haben die drei in Berlin nicht nur ein neues Zuhause, sondern auch eine neue Form des künstlerischen Zusammenlebens- und -arbeitens gefunden, innerhalb derer sie ihren Sound, ihre musikalische Vision entscheidend weiterentwickeln können. ´

Natürlich drängt sich gleich der Gedanke auf, dass hier auch die Corona-Pandemie und das, was sie mit uns gemacht hat, verhandelt wird: Denn Einsamkeit, Verlust und Verunsicherung sind ja neben allem anderen zentrale Themen von How The Ash Felt, dass sich – auch das stärker als seine Vorgänger – ein wenig internationaler anfühlt: Die Songs spielen in New York City, in Frankreich, der Ostküste Irlands und, natürlich, in Berlin. Doch Pandemie hin oder her, in How The Ash Felt geht es aber auch darum, sich seinen Gefühlen zu stellen und einzusehen, dass man den eigenen Geistern manchmal eben nicht entkommen kann.

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Lost Frequencies – Where Are You Now https://www.wihel.de/lost-frequencies-where-are-you-now/ https://www.wihel.de/lost-frequencies-where-are-you-now/#comments Fri, 26 Nov 2021 07:15:10 +0000 https://www.wihel.de/?p=120059 Lost Frequencies - Where Are You Now | Musik | Was is hier eigentlich los?

Nach der Veröffentlichung seines Tracks Rise im Frühjahr, steht Lost Frequencies mit 10 Multi-Platin-Singles, über 13 Millionen monatlichen Hörern und Milliarden Streams allein auf Spotify weiterhin an der Spitze der globalen elektronischen Musikszene und hat erst kürzlich seine neue Single Where Are You Now released. Mit dabei ist als Feature der britische Singer-Songwriter Calum Scott, der durch die Talentshow “Britain’s Got Talent” bekannt wurde, bevor er einen #2 Charthit und ein Top4 Album in UK landete und von namhaften Persönlichkeiten wie Girlgroup Little Mix oder Hollywood Schauspieler Ashton Kutcher supportet wurde. Where Are You Now beginnt mit einer mitreißenden, einladenden Melodie, die von Calum Scotts rauer Ausnahmestimme und Lost Frequencies vielschichtigen Beats und unerschütterlicher Bassline vervollständigt wird. Bei den Lyrics hat außerdem kein geringerer als Michael-Patrick Kelly an der Single mitgewirkt.

Ich bin super aufgeregt meine neue Kollab mit Calum Scott mit der Welt zu teilen und bin froh, dass wir zusammenarbeiten konnten, da er mich bereits zuvor gebeten hatte seinen Track ‘Dancing On My Own’ zu remixen. Das hat damals leider nicht funktioniert, daher bin ich umso glücklicher, dass wir jetzt an diesem neuen Track „Where Are You Now“ zusammenarbeiten konnten. Calum hat die Vocals unglaublich gut aufgenommen und ich kann es kaum erwarten die Nummer live zu spielen. Ich hoffe jeder wird ihn genauso lieben wie ich!

Lost Frequencies hat sich auch als Solokünstler behauptet, was sowohl seine Streaming-Zahlen als auch die vielen Liveshows beweisen – wie z.B. Auftritte auf den Hauptbühnen des Tomorrowland- oder des EXIT-Festivals, wo er als „meistgebuchter Festivalkünstler 2019“ geehrt wurde und Künstler wie The 1975 abgehängt hat. Ebenso eindrucksvoll sind seine Headliner-Touren, die eine gekonnte Balance zwischen seinen DJ-Sets und den „Lost Frequencies Live“-Performances mit kompletter Live-Band dokumentieren und ihn über die Grenzen der USA und Europa hinaus geführt haben. Auch Remixes für Künstler wie LSD, Miley Cyrus, Ellie Golding und viele andere unterstreichen: Ob es darum geht, dem Sturm zu trotzen oder selbst der Blitz zu sein.

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