Bloggerei – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Wed, 01 May 2019 05:17:23 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.3 Nicht nur Artikel 13 ist ein großer Quatsch https://www.wihel.de/nicht-nur-artikel-13-ist-ein-grosser-quatsch/ https://www.wihel.de/nicht-nur-artikel-13-ist-ein-grosser-quatsch/#comments Mon, 18 Mar 2019 15:43:30 +0000 https://www.wihel.de/?p=94966 Nicht nur Artikel 13 ist ein großer Quatsch | Bloggerei | Was is hier eigentlich los?

Über Artikel 13 dürfte mittlerweile jeder Bescheid wissen, der ins Internet geht und dabei keine AOL-CD mehr braucht und auch so langsam vergessen hat, was ICQ überhaupt war. Vor ein paar Wochen schon hatte ich das sehr hervorragende Video von Alexander Lehmann gebracht, in dem er den ganzen Sachverhalt einigermaßen verständlich erklärt hat.

Aber nicht nur Artikel 13 ist eine direkte Ausgeburt aus der Hölle, sondern auch Artikel 11 und 12. Artikel 11 kennt man sogar schon, denn den Vorreiter dazu gibt es mehr oder weniger in Deutschland bereits und hört auf den wunderbaren Namen „Leistungsschutzrecht“. Wer sich nicht mehr erinnert oder damals den Kopf in den Sand gesteckt hat: Google sollte Geld dafür bezahlen, dass es Nutzer auf die Seiten diverser Verlage geschickt hat.

Fand Google natürlich zu Recht ziemlich bescheuert und hat die Verlinkungen einfach entfernt – kam natürlich bei den Verlagen eher semi-gut an, denn die Nutzer blieben weg. Mittlerweile gibt es das Leistungsschutzrecht zwar noch auf dem Papier – mehr aber auch nicht.

Die Jungs und Mädels von Ultralativ haben für jeden einzelnen Artikel ein kleines Erklärbärvideo zusammengebastelt, dass man sich gerade jetzt noch mal fix reinziehen sollte, schließlich sind am 23.03. Demos angesagt – da schadet es nicht, wenn man weiß, warum man auf die Straße geht:

#Artikel13 ist für viele nur die Spitze des Eisberges wenn es um unrealistische Richtlinien in der neuen Urheberrechtsreform für das Internet geht. #Artikel11 wirft auch so einige Fragezeichen auf.

#Artikel13 ist im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, wenn es um die neue Urheberrechtsreform geht.
Dennoch sind #Artikel11 und #Artikel12 nicht so vergessen. Auch wenn der normale Konsument weniger von ihren Auswirkungen spüren wird, sind sie nicht weniger fragwürdig.

Artikel 13 und Uploadfilter sind aktuell DAS Thema im neuen deutschen Internet. Die Thematik ist aber leider etwas komplexer als die Schlagwörter "Zensurmaschine" oder "Memeverbot".

Kann man sich fast nicht ausdenken, ich weiß.

Wer mit einigermaßen offenen Augen aktuell durchs Netz geht, wird unweigerlich auch schon von Artikel 13 und diesen ominösen Uploadfilter gehört haben. Je nach eigene Filterblase bekommt man dann auch schnell mit, dass es dazu ordentlich Empörung gibt, nicht zuletzt, weil der Kampf schon halb gewonnen schien und die Politiker dann sogar noch mit einer verschärften Version um die Ecke gekommen sind, die sogar so schnell fast schon komplett durchgewunken wurde, so schnell konnte man gar nicht gucken.

Und über allem steht die große Drohung, dass das Internet, so wie wir es kennen, mit Artikel 13 nicht mehr existieren wird. Auch so ein Ausspruch, den sich vermutlich niemand vorstellen kann und wir wissen ja: was man sich nicht vorstellen kann, gibt es auch nicht (was vielleicht auch die Erklärung ist, warum wir keine Demonstrationen zu dem Thema wie in Frankreich haben).

Was aber genau steckt eigentlich dahinter und was soll das mit den Zensur-Befürchtungen? Alexander Lehman, an diversen Stellen schon mal Thema, erklärt genau das – wie immer auf leicht verständlich und perfekt animierte Art und Weise:

Wieso wird Artikel 13 zwingend zu Uploadfiltern führen? Und wieso wird das nicht die Urheberrechte stärken, sondern die großen Plattformen noch mächtiger machen?

Und wie du was dagegen unternehmen kannst:

https://www.pledge2019.eu
https://www.saveyourinternet.eu

Ich muss aber auch sagen: Upload-Filter gibt es teils tatsächlich schon. Youtuber sollten das noch am ehesten kennen, genauso all diejenigen, die auch schon auf Vimeo und Facebook mit dem Thema zu tun hatten und denen nicht nur Videos gelöscht oder deaktiviert wurden, sondern denen auch mit direkter Account-Sperre gedroht wurde.

Und ich will ehrlich sein: ich kann nicht genau sagen, welche von beiden Seiten – Gegner und Befürworter – tatsächlich im Recht ist. Was am Ende nur bedeutet, dass Artikel 13 an sich einfach nur scheiße sein kann.

Die Blogroll - sie ist auch so ein armes Würstchen. Eigentlich gehört sie zum guten Ton und zeigt doch jedem, der darauf steht, ein klein wenig Anerkennung. Das aber auch nur, wenn man die Seiten darauf wirklich regelmäßig besucht. Sie hat es aber auch nicht leicht, müsste man sie doch regelmäßig pflegen und dann ist da ja auch noch der Umstand, dass sie meistens eine eigene Seite ist, die sich irgendwo hinter einem einfachen Link versteckt. Als Blogroll hat man es schon nicht leicht und noch viel schwieriger ist es für alle, die sich darauf befinden - wenn sie sich denn darauf befinden.

Aber sie ist eben auch wichtig, denn schaut man sich die Beiträge der hiesigen Blogs an - und da sind wir hier keine Ausnahme - beschränken sich die meisten Verlinkungen doch eher auf ein schnödes "via", im besten Fall wird der Name auch noch dazu geschrieben. Da ist die Blogroll eine der wenigen Möglichkeiten, auch mal auf andere Blogs und Kollegen hinzuweisen. Kurzum: die Blogroll ist wichtig und gut. Und das wollen wir auch wieder ein bisschen mehr ins Scheinwerferlicht rücken:

Am 13.11.2018 ist der erste #TagDerBlogroll | Bloggerei | Was is hier eigentlich los?

Am 13.11.2018 ist Tag der Blogroll

Endlich ein Anlass, ein internationaler Tag, der uns alle dazu aufruft, dass wir unsere angestaubten oder gar nicht existierenden Blogrolls mal wieder auf Vordermann bringen. ALte Blogs, die gar nicht mehr vorhanden sind, können endlich mal entfernt, neue hinzugefügt und vor allem andere entdeckt werden. Vielleicht will man sich auch mal visuell ein bisschen austoben und etwas mehr als eine schnöde Linkliste zusammenklöppeln - alles egal, Hauptsache die Blogroll bekommt wieder ein bisschen mehr Aufmerksamkeit, damit auch die Blogs darin mehr Aufmerksamkeit bekommen.

So ganz rein zufällig ist das Datum nicht gewählt, denn am gleichen Tag ist auch der Weltnettigkeitstag - und darum geht es am Ende: seid nett zueinander.

Wer mag, kann diesen Beitrag gern als Anlass nehmen und ebenfalls auf die Aktion aufmerksam machen, viel wichtiger ist aber noch: am 13.11.2018 zusammen mit uns und anderen eine Blogroll präsentieren zu können, die sich sehen lassen kann.

Zusätzlich gibt es auf Facebook natürlich auch eine passende Veranstaltung, alle Infos gesammelt natürlich auch wieder auf wirliebenblogs.de

Wir freuen uns schon drauf!

Am 13.11.2018 ist der erste #TagDerBlogroll | Bloggerei | Was is hier eigentlich los?

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Das war meine Woche – KW 30 / 2018 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-30-2018/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-30-2018/#comments Sun, 29 Jul 2018 16:27:33 +0000 https://www.wihel.de/?p=91819 Wieder mal bin ich an diesem Wochenende Strohwitwer gewesen und so langsam bin ich mir sicher, dass ich die Nummer mit dem Faulenzen und Nichtstun in diesem Leben nicht mehr auf die Kette bekomme.

Highlights der vergangenen Woche

Das dauerhafte Highlight der zurückliegenden Woche dürfte sein, dass ich die Hitze überlebt hab. 37°C im Büro sind zwar möglich aber sinnlos. Dass das definitiv keine Übertreibung ist, zeigte sich dann auch daran, dass unsere HR-Abteilung offiziell darum gebeten hat, dass wir doch ins Homeoffice gehen mögen. Witzigerweise war ich da schon.

Ein richtig echtes Highlight ist aber vor allem der Verkauf unseres alten Wagens. Meine Menschenkenntnis hat mich nicht getäuscht, der Käufer machte auch weiterhin einen extrem guten Eindruck und so haben wir den ganzen Sack einfach am Dienstag zugemacht. Der Clio hat jetzt ein neues Zuhause und wir eine Sorge weniger.

Freitag stand dann noch eine Verabschiedung einer nun ehemaligen Kollegin an. Ich hatte mit wesentlich mehr Teilnehmern gerechnet, letztendlich haben wir aber in kleiner, gemütlicher Runde zusammengesessen und das war für einen ungeplanten Freitagabend wirklich sehr nett. Müsste man eigentlich viel öfter machen, wobei ja gerade die ungeplanten Treffen eigentlich immer am schönsten sind.

Den Rest des Wochenendes habe ich dann wie gesagt allein Zuhause verbracht. Ein Trip zur Waschanlage, die neue Win-Compilation, ein bisschen Haushalt und die eine oder andere Aufgabe vor dem Rechner haben dann doch dafür gesorgt, dass keine Zeit zum Daddeln blieb und das Wochenende auch wieder irgendwie wie im Flug vergangen ist. Aber lieber so, als den ganzen Tag einfach nur im eigenen Saft zu braten.

Highlights der kommenden Woche

Eigentlich hatte ich geplant, einfach jeden Tag ab Mittags ins Homeoffice zu gehen - aber fiese Kollegen haben mir dann doch ein paar unpassende Termine in den Kalender geschoben. An sich ist auch nichts weiter geplant, sodass ich lediglich hoffe, dass die Woche einigermaßen vernünftig abläuft, der eine oder andere Kollege von seinem nervigen Trip rutner kommt und der Freitag schneller da ist als gedacht - denn dann hab wieder frei.

Highlights von wihel.de

Diese Woche hat vor allem auch gezeigt: Bewegung führt zu nix außer erhöhter Schweißproduktion. Da sollte das maximale der Gefühle lediglich die Bewegung des Mausfingers sein und das am besten durch die Highlights der zurückliegenden Woche - denn auch davon gab es wieder ein paar:

01. Die Rocker-Babys von Netto stellen klar: Gemüse kann nach Hause gehen!
02. Trailer: Ant-Man and The Wasp
03. Serdar Somuncu über Özil, Gündogan, Erdogan und die Fußball-WM
04. Wenn es so warm ist, dass deine Schuhe am Asphalt kleben bleiben
05. Der neue Superzoom von Nikon
06. Versaute Tiere: Warum Nemo wirklich abgehauen ist (und noch mehr)
07. Beobachtungen am Flughafen
08. Reifenrecycling der anderen Art
09. Ein Doppeldeckerbus zum Wohnmobil umgebaut
10. Das ist Zivilcourage: Elin Ersson verhinderte Abschiebeflug nach Afghanistan

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Wir lieben Blogs #1 https://www.wihel.de/wir-lieben-blogs-1/ https://www.wihel.de/wir-lieben-blogs-1/#comments Wed, 27 Jun 2018 14:23:17 +0000 https://www.wihel.de/?p=91145 Wir lieben Blogs #1 | Bloggerei | Was is hier eigentlich los?

Letzte Woche hatten wir es in etwas größerer Runde angekündigt und heute ist er nun gekommen – der Tag, an dem der Startschuss fällt und wir die Welt ein bisschen besser machen. Als wir da erstmalig im letzten Jahr drüber gesprochen hatten, wirkte er noch unrealistisch weit weg und plötzlich sitzt man dann vor dem Rechner und „muss“ die Blogs raussuchen, die man unbedingt empfehlen möchte.

Ein Kinderspiel, dachte ich mir noch am Wochenende, aber tatsächlich ist das dann doch wesentlich schwieriger als ich ursprünglich dachte – grundsätzlich les ich alle an die 150 Blogs ganz gern, viele werden dabei aber doch nur überflogen und liefern Futter für die eigenen Beiträge. Andere hingegen sind wahre Perlen, bekommen aber nur ausreichend Aufmerksamkeit, wenn die Zeit es zulässt. Und wieder andere hat man nur aus Gewohnheit drin oder weil man die Menschen dahinter kennt.

Insofern ist dieser Tag nicht nur dafür da, um anderen mal ein bisschen was aus meiner Schatztruhe zu zeigen, sondern dient auch eher unbeabsichtigt der eigenen Reflexion – man räumt ja seinen Feedreader viel zu selten auf. Aber genug der langen Worte, hier nun meine Empfehlungen frisch aus dem Feedreader:

Wir lieben Blogs #1 | Bloggerei | Was is hier eigentlich los?

Das Kraftfuttermischwerk

Ronny braucht vermutlich am Wenigsten Unterstützung in Sachen von Empfehlungen, ist sein Kraftfuttermischwerk doch einer der bekanntesten Blogs in diesem Land. Und doch les ich seine Beiträge gern, obwohl sie in den meisten Fällen unverschämt kurz sind. So ganz weiß ich auch nicht, was sein Erfolgsgeheimnis ist – vermutlich, weil es ihm die meiste Zeit über egal ist, wie die Sachen ankommen, die er so raushaut.

Wir lieben Blogs #1 | Bloggerei | Was is hier eigentlich los?

Fernsehersatz

Relativ spät von mir entdeckt ist bei Saschas Fernsehersatz der Name Programm. Auch hier genau wie bei Ronny unverschämt kurze Beiträge, die aber immer genau auf den Punkt getroffen. Designtechnisch nicht unbedingt ein Hingucker, aber im Vergleich zu den sonstigen Stereotypen herausstechend.

Wir lieben Blogs #1 | Bloggerei | Was is hier eigentlich los?

Gilly

Katzenblogger 2017 und 2018, wenn ich das richtig mitbekommen hab. Bloggt mittlerweile kaum noch, aber die kleinen Perlen, die dann mal wieder aufploppen, mag ich sehr. Und auch als Mensch nicht verkehrt geraten.

Wir lieben Blogs #1 | Bloggerei | Was is hier eigentlich los?

Minds Delight

Marco hat die Empfehlung eigentlich gar nicht verdient, hat er doch hoch und heilig bei der letzten Bloggerbutze versprochen, dass die Seite spätestens in der Woche nach der Bloggerbutze wieder online geht. Nun ja. Aber ich erinner mich noch an die Zeiten davor und mochte gerade seinen Schreibstil sehr gern – außerdem meine persönliche Comic-Koriphäe.

Wir lieben Blogs #1 | Bloggerei | Was is hier eigentlich los?

Seitvertreib

Das wohl schlimmste Design unter all den Empfehlungen (zum Glück sind Geschmäcker unterschiedlich), aber in Sachen Content immer fernab vom Mainstream und trotzdem konstant interessant. Außerdem behaupte ich, dass er genauso sehr Physik mag wie ich.

Wir lieben Blogs #1 | Bloggerei | Was is hier eigentlich los?

SerieslyAwesome TV

Natürlich der Serienblog in Deutschland und das sag ich nicht nur aufgrund der kleinen Verbandelung zum Gründer. Gerade bei Serien, die wir selbst Zuhause schauen, machen die Reviews immer Spaß – selbst im Vorfeld. Ich würd sogar so weit gehen, dass selbst die Spoiler hier noch qualitativ hochwertigen Anspruch haben.

Wir lieben Blogs #1 | Bloggerei | Was is hier eigentlich los?

Webtapete

Ich kann nicht genau sagen, was Tobi auszeichnet – vielleicht ist es nur der Name bzw. die URL, die ich sehr mag. Vom Inhalt her ungefähr genauso wie wir alle, die wir uns Lifestyle- und Unterhaltungsblogger schimpfen. Wenn man uns als Blogfamilie sieht, ist Tobi vielleicht das Nesthäkchen, dass noch im Wachstum ist. Auch hier dürften die Beiträge deutlich länger sein, ich schau dennoch gern und regelmäßig rein.

Wir lieben Blogs #1 | Bloggerei | Was is hier eigentlich los?

Zimtsternin

Nicht nur eine von drei Säulen der Bloggerbutze, sondern auch noch ein Blog der alten Schule. Statt den lustigen Videos, die man überall sieht, gibt es hier nahezu ausschließlich Prviates, was zur Abwechslung sehr angenehm ist – besonders wenn man den Menschen dahinter ein bisschen kennt. Beiträge kommen selten, dafür aber gut.

Wir lieben Blogs #1 | Bloggerei | Was is hier eigentlich los?

Langweiledich.net

Und hier schließt sich der Kreis, denn Maik braucht vermutlich die Empfehlung noch weniger als Ronny. Qualitativ gut, auch wenn für mich nicht immer was dabei ist – aber allein durch unsere mittlerweile seit Jahren bestehende Win-Compilation-Zusammenarbeit muss er mit genannt werden. Außerdem eint uns der beste Hoster der Welt und natürlich die thematische Nähe. Und Hamburg. Und andere Sachen, die mir gerade nicht einfallen.

Das sind sie, meine kleinen Perlen für diese Runde. Natürlich gibt es noch weitaus mehr, die ebenfalls hätten genannt werden müssen - aber ich bin optimistisch und glaube, dass die erste Runde nicht die letzte gewesen ist. Insofern muss ich mir natürlich noch Futter für die nächsten Male aufheben.

Alle weiteren Empfehlungen, Teilnehmer sowie eine Sammelstelle für weitere Infos und mehr gibt es direkt auf wirliebenblogs.de - reinschauen!

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Gedankentüdelüt (68): Aus meinem Bloggeralltag https://www.wihel.de/gedankentuedeluet-68-aus-meinem-bloggeralltag/ https://www.wihel.de/gedankentuedeluet-68-aus-meinem-bloggeralltag/#comments Wed, 23 Aug 2017 18:09:13 +0000 https://www.wihel.de/?p=83832 Gedankentüdelüt (68): Aus meinem Bloggeralltag | Kolumne | Was is hier eigentlich los?

Wenn einem für die Kolumne so gar kein Thema einfällt, warum dann nicht einfach mal erzählen, wie man das hier alles so bewerkstelligt? Genau so dachte ich und genau das ist auch die Situation - es ist aber auch verdammt schwer, jede Woche ein Thema zu finden, dass einigermaßen interessant ist, wenn der Alltag im Moment nur aus Arbeit besteht. Klar, man könnte ein bisschen über die Arbeit ablästern, aber a) liest dann hier vielleicht doch der eine oder andere Kollege respektive Chef mit, b) handelt es sich um Interna, bei der mein Arbeitsvertrag was dagegen hat, es öffentlich breitzulatschen und c) nervt es mich ja selbst, dass ich gerade in letzter Zeit so furchtbar über Mitmenschen herziehen musste. Aber was willste machen, wenn 98% der Menschen eher dumm sind?

Mein Tag unter der Woche beginnt eigentlich regelmäßig um 5 Uhr, wenn der liebevolle Wecker-Klingelton mich aus der unproduktiven Schlafphase reißt. Eine halbe Stunde im Bad mit Klositzungs-E-Mail-Feed-Instagram-Checkung zieht anschließend ins Land und die Kaffeemaschine wird geweckt - wenn ich schon nicht schlafen kann, warum sollte sie das tun?

Gedankentüdelüt (68): Aus meinem Bloggeralltag | Kolumne | Was is hier eigentlich los?

Anschließend geht es direkt an den Rechner, die letzten Beiträge für den aktuellen Tag wollen geschrieben werden - außerdem sind ja doch wieder ein paar Feeds aufgelaufen, die abgearbeitet werden müssen. Damit bin ich in etwa bis kurz vor 7 beschäftigt, bis es erneut ins Bad geht - der Kaffee will wieder raus, außerdem muss ich das "Draußen"-Gesicht aufsetzen, sodass auch Kontaktlinsen, Rasierer und die eine oder andere Creme bzw. Rasierwasser durch die Luft fliegen. Mit etwas Glück landen die auch in meinem Gesicht, aber sicher kann man sich da nie sein.

Gedankentüdelüt (68): Aus meinem Bloggeralltag | Kolumne | Was is hier eigentlich los?

Dann heißt es: ab ins Büro. Der tägliche Wahnsinn wartet und kann nur gestemmt werden, indem man sein Gehirn direkt am Eingang abgibt. Dort wird es mit ein bisschen Knabberzeug und Wasser betreut, bis es gegen Feierabend wieder abgeholt werden kann. Zwischen den zahlreichen unnötigen Meetings, diverser DDoS-E-Mail-Attacken der Kollegen und super wichtigen Calls werf ich immer mal wieder einen Blick in den Feedreader und speicher mir weg, was ich später noch mal genauer ansehen will. Manche Posts kann ich direkt zum Bloggen wegspeichern, manche müssen noch mal genauer begutachtet werden, andere fliegen direkt ins Datennirvana. Selektion ist hier das Stichwort und Darwin wäre da ein großer Fan von mir, denn nur der Stärkste (=Interessanteste) kann gewinnen.

Gedankentüdelüt (68): Aus meinem Bloggeralltag | Kolumne | Was is hier eigentlich los?

Mit etwas Glück komm ich gegen 17 Uhr wieder aus dem Bürodschungel heraus, kämpfe mich wie Indiana Jones zu seinen besten Zeiten durch den Berufsverkehr und sitze dann eigentlich genau wieder da, wo ich morgens aufgehört hab: vor dem Rechner.

Neue Feeds warten bereits zähnefletschend, außerdem sind da ja noch die Dinger, die ich mir für später gespeichert hab. Außerdem wollen die ersten Postings vorbereitet und E-Mails beantwortet werden, vielleicht bleibt auch etwas Zeit für ein bisschen Programmiererei und wenn der Tag gut lief, mach ich gegen 20 Uhr Feierabend. Außer wenn die Kolumne ansteht, die immer ein wenig mehr Zeit braucht.

Gedankentüdelüt (68): Aus meinem Bloggeralltag | Kolumne | Was is hier eigentlich los?

So nüchtern runtergeschrieben klingt das sowohl nach Viel als auch nach einem entspannten Arbeiten - aber es sind eben auch 15 Stunden Arbeit an 5 Tagen die Woche, was schon ein bisschen Wahnsinn ist. Aber wie das so mit Hobbies ist - da opfert man gern auch mal sein Erstgeborenes.

Tools, die ich nutze

Inoreader

Ohne Feedreader gehts einfach nicht.

Evernote

Hauptsächlich hab ich hier eine Notiz mit unterschiedlichen Zeitslots für unterschiedliche Tage, an denen ich die URLs zu den verbloggenden Beiträgen kopiere. Gleichzeitig wird dann doch mal die eine oder andere Idee dort festgehalten.

Photoshop

Amateurhafte Bildbearbeitung gibt es auch bei mir, außerdem ist das Skalieren und optimierte Speichern ein Träumchen. Wenn es mal ein bisschen mehr sein soll, kommt Lightroom aus der Ecke gekrochen.

XnConvert

Doppelte Komprimierung von Bildern fetzt - hier zum Glück einigermaßen verlustfrei und für mich alten Speicher-Nazi unabdingbar. Das coole ist: packe ich Bilder in einen bestimmten Ordner, werden sie automatisch optimiert.

Viel mehr ist es eigentlich nicht, wobei natürlich immer Optimierungsbedarf besteht. Vielleicht ist aber genau dieser Post Stein des Anstoßes, dass auch mal ein paar andere Kollegen aus dem Nähkästchen plaudern. Haben wir am Ende des Tages ja alle was von.

Gedankentüdelüt (68): Aus meinem Bloggeralltag | Kolumne | Was is hier eigentlich los?

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Gedanken-Tüdelüt (46): Wie ich Google dann doch nicht besiegt hab https://www.wihel.de/gedanken-tuedeluet-46-wie-ich-google-dann-doch-nicht-besiegt-hab/ https://www.wihel.de/gedanken-tuedeluet-46-wie-ich-google-dann-doch-nicht-besiegt-hab/#comments Wed, 15 Feb 2017 19:13:46 +0000 https://www.wihel.de/?p=78360 Wie stark man vom großen Suchmaschinenriesen abhängig ist, merkt man besonders immer dann, wenn es unschön wird. In der letzten Woche hab ich festgestellt, dass die Besucherzahlen hier rückläufig sind und das in einem Ausmaß, dass schwer nach Fehler aussieht. Verwunderlich, hab ich doch keine größeren Änderungen vorgenommen. Dennoch ein Umstand, den man nicht auf die üblichen Schwankungen im Jahr zurückführen kann, aber sich auch nicht mal eben wegignorieren lässt.

Also ein bisschen genauer geschaut und gegoogelt - pervers, Google zu benutzen, wenn hier doch die Ursache liegt, aber das wusste ich da noch nicht - und siehe da: der Schuldige ist die Google Bildersuche. Denn die wurde umgestellt und für den Nutzer selbst benutzerfreundlicher gemacht.

Gedanken-Tüdelüt (46): Wie ich Google dann doch nicht besiegt hab | Nerd-Kram | Was is hier eigentlich los?

Früher war es so, dass Google die Bilder in kleiner Größe als Ergebnis präsentierte und klickte der Nutzer anschließend auf ein Bild, wurde direkt die Seite geladen, auf der das Bild zu finden war. Alles cool, denn Analytics zählte das als Aufruf.

Mittlerweile fällt aber genau dieser Schritt weg, stattdessen präsentiert Google die größere Version direkt bei sich auf der Seite. Kein direkter Aufruf der beinhaltenden Seite, kein Analytics-Ping - und ich armer Frosch sitz dann hier vor doofen Zahlen. Sieht dann in etwa so aus:

Gedanken-Tüdelüt (46): Wie ich Google dann doch nicht besiegt hab | Nerd-Kram | Was is hier eigentlich los?

Eigentlich der richtige Zeitpunkt, den Kopf in den Sand zu stecken, ein bisschen zu weinen und sich damit abzufinden. Passt nur leider nicht zu mir und so dachte ich: ach komm, ist doch Sonntag - 'ne Stunde investiert und alles wird cool.

Aus der Stunde sind dann leider vier geworden, gratis gab es noch Kopfschmerzen oben drauf und jede Menge Rumspielerei. Vor allem aber viel lesen, denn in weiten Teilen der Welt gab es diese Form der Bildersuche schon eine ganze Weile - irgendwer muss doch da eine Lösung haben.

Und siehe da, pixabay hatte offenbar auch eine Lösung. Nur ist die lediglich hilfreich, wenn man tiefergehende Programmierkenntnisse hat und sowieso eine Infrastruktur, die passt. Beides bei mir nicht der Fall, unterkriegen wollte ich mich dennoch nicht.

Ein großes Problem: Anhand der URL direkt zur Bilddatei war noch nicht rauszubekommen, zu welchem Beitrag es gehört.

Aber ich hatte wenigstens auch zwei Vorteile: ich weiß, wie man Redirects schreibt und wir verwenden hier seit einer ganzen Weile die Beitragstitel als Bildnamen. Damit musste sich doch etwas anstellen lassen.

Und tatsächlich wähnte ich mich schon auf der Siegerstraße, denn folgendes Modell schien tatsächlich zu klappen:

Dank dem SEO-Plugin von Yoast kann man Links auf die Anhangseite von Bildern (also nicht die direkte URL der Bilddatei, sondern dieser Schmu, den WordPress automatisch anlegt - der, bei dem das Bild wie ein eigener Beitrag angelegt wird) direkt auf den Beitrag umleiten. Hilft eigentlich bei Indexierungsfails, sollte aber auch hier mein heiliger Gral sein.

Also hab ich einen Redirect geschrieben, der Aufrufe auf die direkte Bild-Datei so umschreibt, als würde er auf die Anhangseite gehen. Und den Rest erledigt das Yoast-Plugin - BAM, Google ausgetrickst. Dazu noch die Regel so angepasst, dass das nur passiert, wenn man von der Bildersuche kommt und schon ist alles tutti. Man hätte mir den Nobelpreis verleihen sollen.

Viel mehr noch hatte ich auch gleich ein Thema für diese Kolumne und obendrein sogar ein Tipp, wie auch andere davon profitieren können. Doof und Glück zugleich, dass ich trotzdem noch mal alles kontrolliert hab und siehe da: der Mist funktioniert trotzdem nicht.

Denn der Redirect greift nicht nur beim Aufruf des Beitrags im URL-Feld, sondern leider auch auf die Links im Beitrag selbst. Bedeutet also schlussendlich: das Bild im Beitrag wird auf den Beitrag umgeschrieben und produziert einen Bild-Fehler. Somit landet der User zwar auf dem richtigen Beitrag, sieht aber nicht mehr das Bild, dass er eigentlich sehen wollte.

Also hab ich vorgestern alles wieder rückgängig gemacht. Vier Stunden Lebenszeit verschwendet, Dinge gelernt, die mir am Ende nichts bringen und der Kopf kann dann auch wieder in den Sand gesteckt werden. Hurra...

Am Ende aber auch kein Beinbruch, denn letztendlich wäre es auch nur eine Umbiegung des zweiten Buttons, den Google mittlerweile anbietet - ein sehr schwacher Versuch um zu retten, was eigentlich nicht mehr zu retten ist.

Im Netz liest man auch von einigen Plugins, die helfen sollen (in erster Linie geht es dabei um Watermarking - es ist aber auch zu lesen, dass dann die Indexierung durch Google gestoppt/verringert wird, also auch keine allzu gute Idee), allerdings wird hier vorausgesetzt, dass kein Caching und auch kein CDN vorhanden ist. Zwei Dinge, die für mich auf gar keinen Fall in Frage kommen.

So bleibt mir nur zu hoffen, dass die Art der Bildersuche auf Seitens Google zurückgedreht wird (hahahahahaha ... ich weiß) oder jemand eine Lösung findet, die Aufrufe aus der Google Bildersuche auf die direkte URL des Bildes zum dazugehörigen Beitrag verlinkt und dabei auch mit Caching und CDN zurechtkommt. Dürfte aber in etwa im Bereich liegen, in dem man auch das Bernsteinzimmer findet.

Schade.

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Gedanken-Tüdelüt (43): Gestochen scharfe Bilder für Retina-Displays einbauen https://www.wihel.de/gedanken-tuedeluet-43-gestochen-scharfe-bilder-fuer-retina-displays-einbauen/ https://www.wihel.de/gedanken-tuedeluet-43-gestochen-scharfe-bilder-fuer-retina-displays-einbauen/#comments Wed, 18 Jan 2017 19:15:05 +0000 https://www.wihel.de/?p=77291 Da haben wir den Salat und genau das, was ich befürchtet hab: ich hab für die heutige Kolumne überhaupt kein Thema. Liegt zum einen daran, dass ich mich ausschließlich mit privatem Kram beschäftigt hab, außerdem ist auch nicht wirklich viel passiert - zumindest nichts, über das ich aktuell schreiben kann, will oder muss.

Ich hatte dann erst überlegt, einfach mal die aktuellen Schlagzeilen vom heutigen Morgen zu kommentieren - aber bei all der Fake-News-Schwemme und den unqualifizierten Meinungsäußerungen, nach denen keiner gefragt hat, braucht es nicht auch noch eine zusätzliche von mir.

Ein Rant über Schleichwerbung wäre auch noch eine Möglichkeit gewesen, aber letztendlich wird sich auch da nichts dran ändern, wenn nicht mal jemand endlich mit der Anwaltskeule Amok läuft. Wer allerdings Abmahnungen ohne vorherigen, vernünftigen Kontakt nun als Mittel der Wahl in Betracht zieht ... das fühlt sich auch einfach nicht richtig an.

Was aber immer geht: hilfreiche Tipps, auch wenn es nur einen kleinen Kreis anspricht. Eine gute Tat am Tag und so, ihr wisst schon.

Denn bei der letzten Bloggerbutze kam auch die Frage auf, wie man mit Retina-Displays bei seinem Blog umgehen kann oder soll. Denn im Grunde ist die Lösung recht einfach: lad ein Bild in doppelter Größe hoch, der Browser wird das schon runterrechnen.

Kann man machen und hab ich so als Lösung auch von einem Theme-Entwickler schon lesen müssen. Diese Lösung taugt allerdings nur bedingt, denn warum sollte ich ein Retina-Bild auf einem Bildschirm laden, der gar kein Retina unterstützt und für den das Bild schlichtweg zu groß ist? Das ist unnötiger Datenmüll und wird auch von Google nicht unbedingt als geil angesehen - zu Recht. Denn letztendlich gilt auch hier genauso: wir haben in Deutschland nun mal keine unbegrenzten Datenvolumina (außer für den Preis eines Einfamilienhauses) und entsprechend als Webseitenbetreiber auch sowas wie eine Verantwortung unseren Nutzern gegenüber. Wer mehrere MB bei jedem Seitenaufruf durch die Leitung schubst, gehört geteert und gefedert. So viel wie nötig, so wenig wie möglich ist die Devise.

Die viel bessere Lösung

Außerdem gibt es eine viel bessere Lösung, die sich sogar ziemlich leicht implementieren lässt. Ich hab das hier in den letzten Tagen lediglich für statische Bilder gemacht (was Mumpitz ist, schließlich sind die meisten Bilder statisch), da die Beitragsbilder je nach Quelle schon von Haus aus kaum zu retten sind.

Der heilige Grahl in diesem Falle lautet: srcset.

Wer sich den Quelltext diverser Seiten anschaut, wird genau dieses Attribut schon häufiger gesehen haben, WordPress hat das mit Version 4.4 ebenfalls eingeführt. Das Attribut dient letztendlich dazu, den Browser entscheiden zu lassen, wann er welche Bildvariante nehmen kann - je nachdem, wie es aktuell am besten passt. In erster Linie ist das für responsive Designs interessant, aber der Grund ist stets der Gleiche: warum soll ich ein größeres Bild laden, wenn es auch kleiner geht?

Und genau dieses Attribut kann man auch für die Retina-Geschichte nehmen. Nehmen wir das Beispiel mit dem kleinen Spotify-Bild, dass wir hier im Footer einsetzen. Wer mit einem Retina-Display schaut, sieht das Bild gestochen scharf (hoffentlich), alle anderen in der üblichen Qualität - hier noch mal direkt als Beispiel:

non-Retina:

Gedanken-Tüdelüt (43): Gestochen scharfe Bilder für Retina-Displays einbauen | Nerd-Kram | Was is hier eigentlich los?

Retina (wer kein Retina-Display hat, sieht keinen Unterschied):

Gedanken-Tüdelüt (43): Gestochen scharfe Bilder für Retina-Displays einbauen | Nerd-Kram | Was is hier eigentlich los?

Gut oder? Der Unterschied ist: beide Male sind es unterschiedliche Bilder, nämlich ein Mal in nativ 300px Breite für das non-Retina-Bild und einmal in 600px Breite für das Retina-Bild. Also wieder doppelte Größe, wie eingangs schon erwähnt, nur das der Browser durch das srcset-Attribut selbst entscheidet, welche Variante am Ende darstellt.

Der eingebundene Code dafür sieht wie folgt aus:

<img src="https://www.wihel.de/wp-content/uploads/2017/01/spotify_logo_rgb_green_wihel-4.png" srcset="https://www.wihel.de/wp-content/uploads/2017/01/spotify_logo_rgb_green_wihel-3.png 1x, https://www.wihel.de/wp-content/uploads/2017/01/spotify_logo_rgb_green_wihel-4.png 2x" width="300" height="300" />

Wer sich das srcset-Attribut genauer anschaut, sieht auch gleich die unterschiedlichen Bildvarianten, jeweils mit dem Hinweis "1x" oder "2x". Die 1x-Variante ist die für non-Retina-Displays, die 2x-Variante für Retina-Displays. Wichtig ist natürlich, dass ihr dem Browser noch mitgebt, wie breit das Bild maximal sein darf - ansonsten wird das Bild in voller Größe dargestellt.

Finde ich ziemlich selbsterklärend, extrem einfach zu nutzen und deutlich besser als jedem direkt die teils zu große Variante um die Ohren zu klatschen.

Wer das ganze auch noch für alle anderen Bilder nutzen möchte, kann das gern manuell tun oder schaut sich einfach mal WP Reti­na 2x an. Nutze ich selbst nicht, wurde mir aber bei meiner Recherche immer wieder empfohlen.

Wer darüber hinaus mag, kann sich auch mal im News-Bereich auf unserer Hostingseite umschauen, da gibt es immer wieder mal ein paar nette Tipps in Sachen WordPress.

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Das ist Fiete https://www.wihel.de/das-ist-fiete/ https://www.wihel.de/das-ist-fiete/#comments Tue, 27 Dec 2016 19:12:14 +0000 https://www.wihel.de/?p=76235 Das ist Fiete | Bloggerei | Was is hier eigentlich los?

Der eine oder andere hat es schon mitbekommen: ich hab an Weihnachten ein wenig Harakiri hier auf wihel.de und in den sozialen Netzwerken veranstaltet - neues Logo und 'ne andere Farbe inkl. neuer Schriftart gibt es auch (wobei die Schriftart schon ein paar Tage länger anders ist), denn als erstes hab ich gelernt, dass zu bestimmten Farben auch nur bestimmte Schriftarten passen. Verrückte Welt in der wir leben. Eigentlich keine wilde Sache, aber ich find sie dennoch großartig, eigentlich sogar viel besser als Gold.

Denn war das alte Logo eher aus der Not heraus geboren und innerhalb von nicht mal einer Stunde irgendwie zusammengefrickelt, haben Line und ich uns daran satt gesehen. Es fehlte an Persönlichkeit, an Bezug aber auch an "Großartigkeit". Es war ein Logo des Logo-Haben-Wollen-und-Müssen-Willens wegen - nicht wirklich schlecht, aber eben auch nicht so richtig gut.

Also hab ich ein paar Pfandflaschen mehr weggebracht und mich an richtige Profis gewandt - sollte letztendlich nur das von der Bloggerbutze hängen geblieben sein, es hat sich dennoch gelohnt.

Denn letztendlich bin ich dadurch an die Jungs und Mädels von skvint heran gekommen - wenn ihr Grafikkram braucht: hin da. Ein kurzer Plausch über die sozialen Medien, ein kleiner Besuch im Büro mit ein wenig Plausch und schon konnte es losgehen. Glaube ich, denn von Logoentwicklung hab ich weniger Ahnung als von theoretischer Physik - aber ich glaube, die Anforderungen waren auch nicht all zu hoch (wobei man das als "Kunde" ja immer leicht sagen kann).

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Dann fast schon wieder vergessen erreichte mich die Mail mit den ersten Entwürfen und beim fixen Rüberfliegen dacht eich schon: 1. Entwurf - geil. 2. Entwurf - geil. 3. Entwurf - nicht ganz so geil, aber geil. Und so zog sich das durch, was die Entscheidungsfindung für mich nicht wirklich einfacher machte. Alles war irgendwie gut und letztendlich haben wir alle es Line zu verdanken, dass es dann doch der kleine Fiete geworden ist - wobei natürlich auch meine Sympathie zu Pinguinen da einen gehörigen Anteil hat.

Das ist Fiete. Fiete ist der aufdringliche große Pinguin von Scholle 7.
Fiete schaut ständig vorbei und fragt sich "Was ist hier eigentlich los?".
Fiete ist dein neuer bester Freund – ob du willst, oder nicht.

Vielleicht ist es Fiete auch nur wegen der Story geworden, aber auch hier gilt: allein dafür hat es sich gelohnt. Fiete gibt es auch noch in anderen Farben, bis wir uns die aktuelle aber übersehen haben, bleibt das erstmal so.

Line und ich finden den kleinen Scheißer auf jeden Fall ziemlich perfekt und ich klopf mir seit Weihnachten jeden Tag selbst auf die Schulter, dass wir diesen Weg gegangen sind. Ist halt doch noch mal was anderes, wenn man Profis ran lässt, statt da selbst irgendwas mit Paint zusammenzuknüppeln.

Auf das Fiete uns allen noch viel mehr Spaß, Unterhaltung und sonstige tolle Internetfundstücke bringt.

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Die Wahrheit hinter den perfekten Food-Blogger-Fotos https://www.wihel.de/die-wahrheit-hinter-den-perfekten-food-blogger-fotos/ https://www.wihel.de/die-wahrheit-hinter-den-perfekten-food-blogger-fotos/#comments Wed, 24 Aug 2016 10:19:09 +0000 https://www.wihel.de/?p=72678 Was ich mittlerweile immer mehr schade an Instagram finde: es ist nicht mehr das, was es früher mal war. Okay, ich bin jetzt auch nicht der große Instagramer und mehr passiver als aktiver Nutzer, aber früher mochte ich die Bilder, die einfach aus der Hüfte geschossen wurden deutlich lieber, als diese perfekt inszenierten Bildchen, an denen kein einziger Nutzer mehr vorbei kommt. 12 Trillarden Fotos, eins davon ist dann okay und trotzdem müssen da noch 42 Filter rüber. Dann noch die obligatorischen, nichtssagenden Hahstags und los geht die wilde Like-Fahrt.

Aber es funktioniert ja auch so gut, also warum daran etwas ändern? Dabei sieht die Wahrheit hinter den Bildern meistens vollkommen anders aus (ich erinnere mich da noch an eine Erzählung, die davon handelte, dass sich eine Bloggerin oder Instagrammerin - so richtig sieht da ja auch keiner mehr durch - ein pompöses Frühstück zusamenstelle, nur um es dann nach den "perfekten" Fotos unangetastet stehen zu lassen) und ist meist gar nicht so glamourös, wie es die Bilder vermuten lassen.

Wren Kitchens hat für eine neue Kampagne genau dieses Phänomen thematisiert und zusammen mit 5 Bloggern eine Kampagne inszeniert, die die wahre Welt hinter den wunderschönen Bildern zeigt. Es ist eben auch hier viel mehr Schein als Sein dabei:

Parenting bloggers are particularly pressured to perceive themselves as the perfect parents with the perfect life and the perfect kitchen on their blogs,” Wren Kitchens explain. “We asked them to show us their true reality behind the ‘perfect family’ perception.

Mehr Hintergrundinfos findet ihr hier.