Gadgets & Technik auf wihel.de - Was is hier eigentlich los https://www.wihel.de/kategorien/gadgets-technik/ Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Mon, 08 Aug 2022 04:56:26 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.0.1 274 Spiele, die wie Wordle sind https://www.wihel.de/274-spiele-die-wie-wordle-sind/ https://www.wihel.de/274-spiele-die-wie-wordle-sind/#comments Tue, 09 Aug 2022 10:50:48 +0000 https://www.wihel.de/?p=134359 274 Spiele, die wie Wordle sind | Was is hier eigentlich los?

Dass Firmen andere Firmen kaufen, gehört genauso zum Leben dazu, wie das Naturgesetz, dass der Schwächere vom Stärkeren gefressen wird. Das war schon zur Jurassic Park-Zeit so und ist auch heute noch der Fall, wobei Stärke sich nicht zwingend allein durch Kraft äußert – oft gehört mittlerweile auch einfach nur Geld dazu. Wobei, das ist dann einfach Finanzkraft.

Was aber auch zu diesen Firmenübernahmen dazugehört: Sie gehen selten für die gut aus, die irgendwie mit der kleineren Firma verbandelt sind. Seien es jetzt Mitarbeiter, aber auch Kunden, denn nicht selten wird der Dienst einfach integriert, was nichts anderes bedeutet als verschlimmbessert und / oder eingestellt.

274 Spiele, die wie Wordle sind | Was is hier eigentlich los?

Eines der jüngsten Beispiele, dass auch mich betroffen und tatsächlich seit langem mal wieder sehr traurig gemacht hat: Spotify hat das Spiel Heardle gekauft. Das war einer der zahlreichen Wordle-Klone, bei dem man aber nicht Wörter rät, sondern Songs – je schneller, umso besser. Und wenn ich eines gut kann, dann Songs raten. Zahlreiche unterlegene Kollegen beim Spiel SongPop Party wissen, was ich meine.

Nun könnte man meinen, dass es reicht, das Spiel einfach laufen zu lassen. Bisschen Werbung dazu, vielleicht noch irgendwie mit den eigenen Diensten verknüpft und schon hat sich der Kauf für alle gelohnt. Aber denkste – Spotify hat den Laden für zahlreiche Länder einfach dicht gemacht und das auch direkt von heute auf morgen. Oder um es ganz konkret zu sagen: Von allen Optionen hat Spotify die wirklich absolut dämlichste gewählt.

274 Spiele, die wie Wordle sind | Was is hier eigentlich los?

Allerdings reden wir hier auch nur von einem Spiel und die Welt hat gerade ganz andere Sorgen, zumal … es gibt ja noch viele, viele andere Klone im Wordle-Sinne. Allen voran ist da natürlich musicvidle von Kollege Maik zu nennen, aber ich bin einfach zu schlecht, was Musikvideos angeht.

Wem das auch so geht, der kann mal auf likewordle vorbei schauen, dort gibt es angeblich 274 weitere Varianten des beliebten Spiels. Habs selber nicht nachgezählt, würde mich aber wundern, wenn da jemand nicht fündig wird.

Aber Obacht, Heardle wird dort auch aufgeführt, geht aber wie gesagt in Deutschland nicht …

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Ein nasses Handtuch vor dem Ventilator als Hilfe gegen Hitze https://www.wihel.de/ein-nasses-handtuch-vor-dem-ventilator-als-hilfe-gegen-hitze/ https://www.wihel.de/ein-nasses-handtuch-vor-dem-ventilator-als-hilfe-gegen-hitze/#comments Tue, 26 Jul 2022 10:48:33 +0000 https://www.wihel.de/?p=133360 Ein nasses Handtuch vor dem Ventilator als Hilfe gegen Hitze | Was is hier eigentlich los?

Ach Wetter … des Deutschen liebstes Thema gleich nach Fußball und wie man eine Bratwurst richtig grillt. Ich hab eben mal in den Bericht geschaut, gerade weil gestern ja auch wieder einigermaßen heiß war, aber es sieht gut aus, die nächsten Tage werden wohl einigermaßen normal.

Wobei auch keiner mehr weiß, was normal ist, schließlich sollen ja auch diese Extreme, die wir in jüngster Zeit hatten, das neue Normal sein, weil halt „Don’t look up“ eben doch nicht nur irgendein Film war, sondern die Realität gut eingefangen hat.

Aber ich will hier gar keine Panikmache betreiben, dafür sind wir einfach noch viel zu privilegiert und ziehen hier halt einfach alles zu, um die Temperaturen wenigstens drinnen einigermaßen erträglich zu halten (was im Übrigen sehr gut funktioniert, man darf halt nur wirklich einfach nicht raus gehen oder irgendwas aufmachen).

Außerdem: Ventilatoren! Ich weiß nicht, ob ich Kachelmann zustimmen würde, dass man die gerade bei Älteren direkt ins Gesicht stellen (und gleichzeitig doch wieder alles aufreißen) sollte, aber der Besitz und Einsatz allein ist schon Gold wert.

Neu hab ich für mich entdeckt, den einfach gen Zimmerdecke zu richten und die Physik einfach ihren Dienst tun zu lassen, weil halt direkte Bestrahlung einfach nicht gut ist. Das senkt dann die Temperatur im ganzen Raum und ist einfach sehr angenehm.

Hingegen noch nicht ausprobiert, aber dennoch für mindestens interessant befunden: Die Kombination mit nassen Handtüchern. Das hat dann vermutlich ein bisschen was von Klimaanlage, ich bin aber unsicher was die Luftfeuchtigkeit im Raum angeht.

Dennoch, so ein ähnliches Gestell wie desertsun02 haben wir hier auch, sodass es eigentlich nur noch mal richtig heiß werden muss, um das mal einem Selbsttest zu unterziehen:

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LEGO bringt The Office als Set! https://www.wihel.de/lego-bringt-the-office-als-set/ https://www.wihel.de/lego-bringt-the-office-als-set/#comments Thu, 21 Jul 2022 14:00:35 +0000 https://www.wihel.de/?p=132993 Vor einer ganzen Weile hab ich schon mal irgendwo erwähnt, dass wohl der kreativste und wirtschaftlichste Schachzug von war, die zu erfinden. Dabei können LEGO-Enthusiasten eigene Bausätze und Sets „erfinden“ und dann die Community darüber abstimmen lassen, was von LEGO am Ende produziert werden soll.

Der Vorteil für LEGO liegt dabei auf der Hand: Man kann eigentlich die komplette Kreativabteilung in den Ruhestand schicken, weil die Fans ausreichend Ideen liefern und man auch gleichzeitig die Nachfrage danach klärt. Am Ende muss man das ganze nur noch herstellen und einen gepfefferten Preis draufklatschen, schon wird man reich. Also noch reicher als man eh schon ist.

Und genau das macht LEGO auch, wobei die Kreativabteilung bestimmt noch immer bezahlt wird, ich hoffe es zumindest. Ich will der Firma da auch gar keinen Vorwurf machen, wie gesagt, eigentlich ein genialer Schachzug. Vor allem, wenn dabei wirklich gute Idee rumkommen – und das tun sie.

Neuestes Werk ist dabei unter anderem The Office. Großartige Serie, die dämlicherweise auf Netflix „Das Büro“ heißt, aber immerhin vollständig dort geschaut werden kann und geschaut werden sollte. Die Parallelen zu Stromberg sind gerade am Anfang sehr offensichtlich, irgendwann laufen beide Serien aber auseinander und werden jeweils besser, vertraut mir da einfach mal.

Und wer damit dann fertig ist, schaut sich anschließend das Set bei LEGO an und wird verstehen, warum das so unfassbar großartig ist:

  • Each character’s mini figure has a list of potential accessories:
    • Michael – World’s Best Boss Mug, Dundie, Santa Hat, Bandana
    • Jim – Jello Mold, Briefcase, Ring
    • Pam – Teapot, Painting Palette and Brush
    • Dwight – Beet, Bobblehead, Briefcase, Elf Hat, Pumpkin Hat
    • Angela – Cat (potential cat names include Bandit, Sprinkles, Garbage, etc)
    • Kevin – Candy Jar, Pizza, Taco, Chili Pot
    • Oscar – Money, Ice Skates, Calculator
    • Meredith – Slurpee Cup, Bottle of Dandelion Tea
    • Creed – Guitar
    • Andy – Guitar, Microphone
    • Phyllis – Knitting Needles, Knitting Basket, Teddy Bear from Bob Vance
    • Stanley – Pretzel, Crossword, Pie
    • Darryl – Hand Cart, Briefcase, Dunder Mifflin Paper Boxes
    • Toby – File boxes, Bow-tie, Book (Chad Flenderman novel?)
    • Kelly – Cellphone, Purse
    • Ryan – Cellphone
    • Erin – Camera, Phone

Mittlerweile hat LEGO das Ding auch schon zur Vorbestellung mit ins Sortiment aufgenommen, ab Oktober will man mit der Auslieferung beginnen. Nur der Preis ist mit 120€ mal wieder eine ordentliche Ansage – immerhin bekommt man dafür auch richtig viele Steinchen und Figuren.

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Ein Regenschirm, bei dem man die Hände frei hat https://www.wihel.de/ein-regenschirm-bei-dem-man-die-haende-frei-hat/ https://www.wihel.de/ein-regenschirm-bei-dem-man-die-haende-frei-hat/#comments Thu, 21 Jul 2022 10:57:13 +0000 https://www.wihel.de/?p=132990 Ein Regenschirm, bei dem man die Hände frei hat | Was is hier eigentlich los?

Zugegeben, aktuell ist eher weniger an Regen zu denken, dafür ist es aktuell einfach viel zu warm, aber wenn dieser Beitrag erscheint, sollten wir die größte Hitzewelle erstmal hinter uns haben. Für diese Woche. Und vielleicht diesen Monat, denn fest steht auch, dass das bei weitem nicht das Ende der Fahnenstange war.

Es ist aber auch ein ungeschriebenes Gesetz (oder vielleicht hat das auch mal jemand aufgeschrieben, wer weiß das schon?), dass derartige Hitzewellen nur selten ohne Unwetter zu Ende gehen. Gewitter und auch Regen gehören da eigentlich dazu und wenn es Mutter Natur nicht übertreibt, ist das auch immer recht angenehm, weil halt abwechslungsreiche Erfrischung. Außer natürlich es kühlt nur bedingt ab, denn dann kommt auch noch hohe Luftfeuchtigkeit hinzu und man fühlt sich komplett wie in den Tropen. Überhaupt ist hohe Luftfeuchtigkeit eine der dämlichsten Erfindungen überhaupt, die braucht einfach niemand.

Darum solls aber auch gar nicht gehen, sondern darum, wie wir uns vor Regen schützen. Überhaupt ist der Mensch ja oft nur auf der Suche nach Schutz, sei es nun vor , Kälte oder eben Regen. Hier und da einigermaßen erfolgreich, in Sachen Regen eher sehr pragmatisch – man hält sich halt was über dem Kopf.

Gerade für Menschen, die etwas größer sind als der Durchschnitt ist das sehr nervig, weil dann oft zum Regenschirm gegriffen wird und ich kann bei weitem nicht mehr zählen, wie oft ich schon ohne gekonnte Ausweichmanöver mein Augenlicht deswegen verloren hätte. Ebenfalls nervig: Man hat immer mindestens eine Hand nicht zur Verfügung, weil der Schirm gehalten werden soll.

Damit ist nun aber Schluss, denn Sergii Gordieiev von The Q hat jetzt quasi einen Regenschirm erfunden, der vermutlich okay gut vor Wasser schützt, bei dem man aber vor allem beide Hände immer frei hat. Und verrückt sieht es auch noch aus:

Schon ein bisschen genial, aber leider auch recht groß, selbst im zugeklappten Zustand. Bin dennoch dafür, dass wir hier entwicklungstechnisch weiter machen sollten – ich würd so ein Ding benutzen wollen.

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Extreme 4D Gaming Setup by Colin Furze https://www.wihel.de/extreme-4d-gaming-setup-by-colin-furze/ https://www.wihel.de/extreme-4d-gaming-setup-by-colin-furze/#comments Thu, 21 Jul 2022 05:52:32 +0000 https://www.wihel.de/?p=132987 Extreme 4D Gaming Setup by Colin Furze | Was is hier eigentlich los?

Mittlerweile kann man auch sagen, dass Colin Furze genauso zum Internet gehört wie Katzenvideos, Memes und unsere Win-Compilation, 11, 9 Millionen YouTube-Abonnenten bestätigen das und selbst wenn die nicht reichen würden, das erste Video hat er vor 15 Jahren hochgeladen. Will sagen: Der junge Mann macht das schon eine ganze Weile und das einigermaßen erfolgreich.

Allerdings sieht man hier auf der Seite relativ wenig Katzenvideos und auch Memes halten sich stark in Grenzen, lediglich die Win-Compilation hat aus Gründen ihren regelmäßigen Auftritt (was sie auch so hätte, weil Win-Compilations einfach toll sind). Und so ist es auch mit Colin Furze und seinen Videos.

Sofern die Blogsuche hier tatsächlich richtig funktioniert, zeigt sie eindeutig: Einen eigenen Beitrag hat er noch nie spendiert bekommen, lediglich kurze Clips in diversen Win-Ausgaben werden da als Ergebnis ausgespuckt, davon aber gleich 4, was letztendlich nur den Text oben bestätigt.

Der Grund dafür ist relativ simpel: Der Mann ist furchtbar laut. Also richtig laut und teils auch sehr drüber, was mich direkt immer abschreckt. Ich mein, ich hab ja nichts gegen Begeisterung und auch Übertreibung ist bis zu einem gewissen Grad gern gesehen – aber Furze ist halt schon ziemlich durchgeknallt und lebt das auch aus.

Das ist auch beim nachfolgenden Video nicht anders, aber immerhin bleibt er mal Zuhause und einigermaßen ungefährdet. Viel mehr noch, er veranschaulicht sehr gut, was eigentlich 4D-Gaming ist. 2D und 3D kennt ja jeder, aber 4D ist dann logischerweise das nächste Level und hat vor allem was mit „Fühlen, Riechen und Schmecken“ zu tun:

Xbox asked me to build some PC accessories to show off PC Game Pass… obviously I took it to the extreme.

Muss man aber auch wissen, ob man das wirklich Zuhause haben wollen würde.

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Eine übertrieben kraftvolle Schleifmaschine https://www.wihel.de/eine-uebertrieben-kraftvolle-schleifmaschine/ https://www.wihel.de/eine-uebertrieben-kraftvolle-schleifmaschine/#comments Wed, 20 Jul 2022 14:54:25 +0000 https://www.wihel.de/?p=132936 Eine übertrieben kraftvolle Schleifmaschine | Was is hier eigentlich los?

Mit dem Hauskauf haben wir uns nicht nur darauf festgelegt, dass wir die große Stadt ein bisschen verlassen (was ja im Moment irgendwie alle tun, Pandemie sei Dank), sondern auch entschieden, dass wir in den nächsten Jahren ordentlich Schulden abstottern werden. Das muss man übrigens ganz oft sagen, weil die Summe halt unfassbar groß ist und eine gewisse Gewöhnung bedarf – je öfter man das also sagt, umso normaler wird es und ganz vielleicht lernen wir dann auch wieder ruhig zu schlafen.

Ist natürlich (noch) Spaß, dafür ist das einfach so absurd viel Geld, dass man das gar nicht begreifen und noch viel weniger planen kann, auch wenn wir das natürlich wie alle anderen auch versuchen. Wie sagt man so schön? Wird schon …

Vor allem haben wir uns aber auch dafür entschieden, handwerklich geschickter werden zu müssen. Da hab ich tatsächlich ein bisschen Bock drauf, musste aber zum Beispiel gestern feststellen, dass das gar nicht so einfach ist. Denn offenbar hat bei uns der Kühlschrank nach etwas mehr als 10 Jahren das zeitliche gesegnet und ich find nicht wirklich Anleitungen, wie man das via Selbstreparatur zumindest versuchen kann, zu fixen. Wenn die eigene Zukunft an einem Gerät scheitert, dass unsere Lebensmittel länger frisch halten soll …

Für einfachere Tätigkeiten sollte unser Talent aber ausreichen. Muss es auch, denn zum Beispiel stehen diverse Schleifarbeiten im Haus an, weil Madame gern Farbe ins Spiel bringen will. Aber auch das gestaltet sich zumindest an manchen Stellen schwierig, zumindest wenn man den bereits angefragten Malern glauben schenken darf. Gerade Türen mit Verzierungen – und seien sie noch so einfach – sind ein echter Kostentreiber. Da überlegt man dann zwei Mal, ob man das Geld in die Hand nimmt und den Profi ranlässt oder sich selbst geißelt.

Vielleicht liegt es aber auch nur am fehlenden Werkzeug, denn wenn ich mir zum Beispiel die von JohnnyQ90 so anschaue – damit ist jede Schleifaktion eigentlich ein Kinderspiel:

Bekomme direkt harte Tim Taylor-Vibes, hoffe aber gleichzeitig, dass die Erfolgsquote bei JohnnyQ90 höher liegt.

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Mit einem Kit Car durch den Parcour geheizt https://www.wihel.de/mit-einem-kit-car-durch-den-parcour-geheizt/ https://www.wihel.de/mit-einem-kit-car-durch-den-parcour-geheizt/#comments Tue, 19 Jul 2022 10:54:31 +0000 https://www.wihel.de/?p=132853 Mit einem Kit Car durch den Parcour geheizt | Was is hier eigentlich los?

Um Kollege Maik nur sehr kurz zu zitier-kopieren: Jap, das wäre eigentlich ein ganz großartiges Video für unsere Win-Compilation, aber mit der Jahreszahl 2017 im Uploaddatum leider komplett raus – immer diese verdammten, selbstgesteckten Regeln …

Aber ich nehm das gern zum Anlass, um mal ein bisschen was über Kit Cars zu erzählen, wobei mein Wissen auch nur von Wikipedia und ein paar anderen Seite stammt, die ich in 10 Minuten Alibi-Recherche überflogen hab. Spannend ist es dennoch.

Bei einem Kit Car handelt es sich um ein Auto, dass im Prinzip aus einem Bausatz entstanden ist. Gut, das gilt im weitesten Sinne auch von normalen Autos, da sind die Bausätze halt nur größer und wesentlich komplizierter – was aber auch immer ein gutes Argument ist, um sich teures (Spezial)Werkzeug kaufen zu können. Ziel bei den Kit Cars: Entweder will man teure Modelle optisch nachbauen oder halt was ganz Eigenes mit 4 Rädern auf die Straße bringen, vor allem in Großbritannien gibt es da einige Fans von.

Selbstverständlich wird dabei am Material „gespart“, sowohl Motor als auch Chassis haben mit dem Original nur wenig gemein, vom Aussehen mal abgesehen. Beim Chassis wird zum Beispiel oft Kunststoff verwendet, was die Dinger dann auch deutlich leichter macht.

Spannend auch die Frage nach dem Preis, denn hier musste ich ordentlich suchen und scheinbar ist die Spanne recht groß, wenn auch nicht niedrig: Da waren Preise von 12.000 bis 50.000€ dabei, was dann auch erklärt, dass es bei Kit Cars vor allem darum geht, dass man selber schrauben kann.

Nichtsdestotrotz, die Dinger scheinen nach entsprechendem Zusammenbau ordentlich abzugehen:

So ein bisschen Lust hätte ich ja auch, so ein Ding mal auszuprobieren, glaube aber auch: Das Fahren sieht leichter aus, als es am Ende tatsächlich ist.

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Nicht ganz so normale Axt-Formen https://www.wihel.de/nicht-ganz-so-normale-axt-formen/ https://www.wihel.de/nicht-ganz-so-normale-axt-formen/#comments Thu, 14 Jul 2022 06:08:48 +0000 https://www.wihel.de/?p=132490 Nicht ganz so normale Axt-Formen | Was is hier eigentlich los?

So langsam aber sicher rückt der Umzug ins neue Haus näher und ohne großartig Details veröffentlichen zu wollen – es ist selbstverständlich sehr fraglich, ob wir auch dann einziehen können, wann wir das geplant hatten. Bei Neubauten ist das beinahe schon normal, gerade in der aktuellen Zeit mit gestörten Lieferketten, Handwerker-Mangel und übertriebenen Preisen – bei uns reden wir aber immerhin von einem schon fertig gebauten Haus.

Aktuell ist das auch noch gar kein so großes Problem, weil wir unsere Wohnung noch nicht gekündigt haben, aber spätestens wenn das passiert ist, haben wir eine faktisch geschaffene Deadline, die sich so auch nicht mehr verschieben lässt. Wenn man so will: Ab dann rennt die Zeit und Fakten müssen her.

Noch aber überwiegt die Freude, vor allem weil wir ein paar Pläne im Kopf haben, die wirklich gut werden können. Allein dass ich dann ein Arbeitszimmer hab, dass ich mir wirklich so einrichten kann, wie ich möchte ohne Rücksichtnahme auf bauliche Gegebenheiten, Vermieter usw. Und auch dass wir dann 3 Bäder haben werden (davon 1 Gästebad), löst schon allerlei Probleme, die sicherlich unter First World Problems abgetan werden – aber wird sich sicher auch keine beschweren, wenn er wirklich immer dann aufs Klo gehen kann, wann er will.

Und da ist dann natürlich noch das Grundstück, auf dem man sich austoben kann. Line hat da schon ganz wilde Ideen mit Bepflanzungen, Hochbeeten und weiß Gott noch was, mein Augenmerk liegt vor allem auf dem Zaun um das Grundstück auch Richtung Bach hinter dem Haus abzusichern (Hund und Kind kommen sonst nur auf weniger gute Ideen) und dem Rasen. Der ist aktuell stark pflegebedürftig und der Alman in mir will da ganz dringend etwas gegen machen.

Holzhacken steht da deutlich weniger im Fokus, vor allem weil wir auch – obwohl alles vorbereitet ist – erstmal auf einen Kamin verzichten. Für den Fall der Fälle muss ich dann aber auch die zahlreichen Axt-Varianten ausprobieren, die Jacob Witzling nachfolgend kurz zeigt:

Bin vor allem überrascht davon, wie gut die alle zu funktionieren scheinen. Wow!

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Was die ganzen Knöpfe am Formel-1-Lenkrad eigentlich bedeuten https://www.wihel.de/was-die-ganzen-knoepfe-am-formel-1-lenkrad-eigentlich-bedeuten/ https://www.wihel.de/was-die-ganzen-knoepfe-am-formel-1-lenkrad-eigentlich-bedeuten/#comments Wed, 13 Jul 2022 10:51:32 +0000 https://www.wihel.de/?p=132419 Was die ganzen Knöpfe am Formel-1-Lenkrad eigentlich bedeuten | Was is hier eigentlich los?

Als wir uns vor vielen Jahren unser aktuelles Auto gekauft haben (ich weiß schon gar nicht mehr, wann das war – 2018 vielleicht?), hatte ich eigentlich nur recht wenige Anforderungen an den Wagen: Genug Platz, weil da auch eine Hundebox Platz finden musste und mindestens akustische Einparkhilfen, weil man bei großen Autos eher schlecht gucken kann.

Am Ende ist es ein Nissan Qashqai geworden (buuuuh, SUV – mir egal), der genau diese Anforderungen erfüllt und mit seiner Rückfahrkamera sogar noch mehr bietet, sodass ich mittlerweile sagen kann: Nie mehr ohne! Gerade bei diesen großen Autos ist das eine unglaubliche Hilfe und wenn die sogar noch einigermaßen weitwinkelig ist, gibt es eigentlich nichts Besseres für Ausparken. Sollte meiner Meinung nach verpflichtend sein.

Was ich zudem an dem Wagen mag: Man kann dran rumbasteln. Also soweit das die eigenen Fähigkeiten zulassen, aber ich kam mir schon ein bisschen wie der König der Welt vor, als ich das Autoradio getauscht hab (um endlich CarPlay zu nutzen) und auch der Verbau der Dashcam nach vorne und hinten war zwar anstrengend, aber auch cool und sorgt für etwas mehr Sicherheitsgefühl, wenn wir unterwegs sind. Klar, vermeidet keine Unfälle, erspart aber Ärger im Nachhinein bei der Wahrheitsfindung.

Und er hat Knöpfe am Lenkrad. Etwas, dass ich früher für ziemlichen Quatsch gehalten hab, gerade weil manche Hersteller ja gar nicht genug von den Dingern verbauen können – wer die aber mal während der Fahrt genutzt hat, weiß wie angenehm das ist, zumal man irgendwann auch Funktion und Position verinnerlicht hat und quasi blind steuern kann. Auf jeden Fall besser als den Blick von der Straße zu nehmen, nur weil man mal den Sender wechseln will.

Und wenn wir über Verinnerlichen sprechen: Das müssen auch Formel-1-Fahrer, nicht zuletzt weil die ein bisschen fixer unterwegs sind als der Ottonormal-Fahrer. Eine echte Herausforderung, wenn man mal sieht, wie viele Knöpfe da an so einem Formel-1-Lenkrad verbaut sind …

Ich bleib dann doch erstmal bei meinem Lenkrad …

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Die vielleicht dünnste Uhr der Welt https://www.wihel.de/die-vielleicht-duennste-uhr-der-welt/ https://www.wihel.de/die-vielleicht-duennste-uhr-der-welt/#comments Tue, 12 Jul 2022 10:50:50 +0000 https://www.wihel.de/?p=132267 Die vielleicht dünnste Uhr der Welt | Was is hier eigentlich los?

Uhren sind scheinbar nach wie vor ein Ding und das wohl auch immer noch als Statussymbol. Vielleicht aber auch nur in meiner Bubble oder genauer gesagt: In den YouTube-Videos, die ich immer mal wieder schaue. Okay, ich geb zu, ich hab in letzter Zeit einfach nur ein paar mehr Videos von Aaron Troschke bzw. irgendwelchen anderen YouTube-Menschen gesehen und da hat die klassische Rolex- noch immer ihren festen Platz. Spannend, wie die sich auch nach Jahren noch als Statussymbol hält.

Überhaupt ist ja spannend, wie das noch immer so ist, obwohl mit Aufkommen der Smartwatches der Uhrenmarkt noch mal ordentlich durchgerüttelt wurde. Wo es sich früher nur um die Uhrzeit und ab und an mal so Features wie Widerstandsfähigkeit beim Tauchen, Leuchten im Dunkeln und vielleicht noch Höhenmesser gedreht hat, geht es heute um Notifications, Fitness-Tracking und man kann damit sogar wie in 80er-Serien telefonieren – Michael Knight lässt grüßen.

Und doch, die klassische Uhr ist einfach nicht wegzudenken. Gefühlt hat das Aufkommen der sogar sowas wie eine Bereinigung ausgelöst, denn im Großen und ganzen gibt es nur noch drei, vielleicht 4 Bereiche: Die einen, die nicht mehr als die Uhrzeit am Arm brauchen und einfach irgendwas billiges, dafür aber funktionsfähiges nutzen. Dann die, die mit der Uhr ganz klar ihren Status ausdrücken wollen und dafür dann auch mal tief in die Tasche greifen, neben denen, bei denen die Uhr vor allem mit Mode zu tun hat und die dann auch mehrere Modelle haben – je nach Outfit. Und halt die Smartwatch-Fans.

Fans der Richard Mille RM UP-01 werden wohl ganz klar zur zweiten Kategorie gehören, denn allein der Preis von knapp 1,9 Mio. Dollar spricht für sich selbst. Dafür bekommt man dann aber wohl auch die dünnste Uhr der Welt:

Hat was, wirklich schön find ich die nun aber auch nicht. Wobei es hier vermutlich weniger um Aussehen geht … Ist aber auch egal, denn bei gerade mal 150 produzierten Uhren muss ich mir keine Sorgen machen, dass mir die jemand andrehen wollen würde.

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Ein 79-jähriger entdeckt einen 3D-Drucker https://www.wihel.de/ein-79-jaehriger-entdeckt-einen-3d-drucker/ https://www.wihel.de/ein-79-jaehriger-entdeckt-einen-3d-drucker/#comments Mon, 11 Jul 2022 10:43:28 +0000 https://www.wihel.de/?p=132124 Ein 79-jähriger entdeckt einen 3D-Drucker | Was is hier eigentlich los?

Na wenn das mal nicht Wasser auf meine Argumentationsmühle in Bezug auf einen gegenüber Line ist: Ein Opa entdeckt die Großartigkeit eines 3D-Druckers. Bei alten Leuten ist das ja ohnehin so eine Sache, da grenzt ein Router-Neustart bereits an purer Magie, wenn die Enkel mal wieder das Internet reparieren.

Aber ein bisschen kann ich das nachempfinden, wenn ich denn auch mal in irgendwelche Programmier-Löcher falle und am Ende irgendwelche Tools oder Frameworks finde, die irgendein Problem von mir lösen, ich aber gar nicht nachvollziehen kann, wie die das tun – weil das in meinem Kopf halt unfassbar schwierig, ja eigentlich sogar unmöglich war.

Oder auch , die man anlernen und trainieren muss (und die eben nicht auf einem Haufen wenn-dann-Abfragen basiert). Prinzipiell ist das schon nachvollziehbar, aber wenn man dann doch mal etwas tiefer in die Materie einsteigt … alles Voodoo und Hexerei.

3D-Druck ist aber eigentlich recht simpel: erwärmtes Plastik, dass man dank Drucker so formt, wie man es haben will und dann wartet man einfach nur. Spontan muss man sich natürlich fragen, wie toll das tatsächlich ist, schließlich ist Plastik mittlerweile mehr als verpönt – wir schwören ja jetzt alle auf Papier. Wobei ich mich da auch schon frag, ob das so cool ist, weil halt Papier u.a. aus gewonnen wird und wenn wir seit Jahrzehnten schreien, dass man die Wälder nicht so abholzen darf, wie wir das eben tun … ist halt gesteigerte Nachfrage danach auch nicht gerade die ultimative Lösung.

Zurück zum eigentlichen Thema und zu meiner Wiederholung von vor ein paar Beiträgen: Ich brauch so ein Ding. Am besten auch noch in der Form, dass damit der letzte Idiot umgehen kann, denn ich hab viele Ideen für 3D-Drucke und ein Großteil ist dabei sogar mit praktischem Nutzen verbunden. Klar, die eine oder andere Deko-Figur kommt da sicher auch mal raus, aber irgendwelche kleinen Gimmicks und Gadgets für den Alltag, die man sonst nirgendwo käuflich erwerben kann, weil halt zu klein und wenig nachgefragt …

Außerdem erhöht es die Chance auch mal in unserem Freundes- und Bekanntenkreis ähnliche Situationen zu erzeugen wie hier:

Schon sehr niedlich. Und sehr nachvollziehbar, weil 3D-Drucker einfach geil sind.

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Wall-E als 3D-Druck zum Zusammenfalten https://www.wihel.de/wall-e-als-3d-druck-zum-zusammenfalten/ https://www.wihel.de/wall-e-als-3d-druck-zum-zusammenfalten/#comments Tue, 05 Jul 2022 06:09:54 +0000 https://www.wihel.de/?p=131818 Wall-E als 3D-Druck zum Zusammenfalten | Was is hier eigentlich los?

Steter Tropfen höhlt den Stein, das wussten nicht nur Leute, die sehr lange beobachtet haben, wie Wasser Steine Formen und Verformen kann – sondern auch ich, der mittlerweile gelernt hat, dass man größere Anschaffungen gut vorbereiten muss.

Nicht nur muss ausreichend Platz vorhanden sein, sowohl für Anschaffung als auch Umverpackung, es braucht auch das nötige Geld (bezeichnend, welche Reihenfolge ich hier gewählt habe) und vor allem sowas wie eine Erlaubnis von der Regierung. Und das sag ich als einer, der eher der Auffassung war, dass man erstmal kaufen und später um Entschuldigung bitten sollte – das klappt nämlich nur bei besonders guten Anschaffungen.

Zum Beispiel hab ich zuletzt einen Akku-Staubsauger von Makita gekauft. Der ist in der Anschaffung selbst sehr günstig, allerdings braucht man ja auch Akku und Ladegerät, was das Gesamtpaket schon wieder recht teuer erscheinen lässt. Entsprechend hab ich recht viel recherchiert, um auch wirklich sicher sein zu können, dass sich der Aufwand lohnt – und das Ding irgendwann aufgrund von Produktknappheit bestellt.

Und was soll ich sagen? Der ist nicht sonderlich schön, dafür aber recht laut – aber der saugt unfassbar gut, vor allem für einen Akku-Sauger. Dazu leicht in der Bedienung und auch ohne größeren Schnickschnack. Ist halt ein Sauger, da ist das Aufgabenfeld recht klar und alles andere würde nur Ablenken. Um es auf den Punkt zu bringen: Line liebt ihn und ich kann das sehr gut nachvollziehen.

Was uns zum nächsten Projekt bringt: Ein . Damit hab ich mich ehrlicherweise recht wenig beschäftigt, weiß aber mittlerweile, dass ich unbedingt so ein Ding brauche – dafür häufen sich einfach die Anwendungsfälle, bei denen man irgendein Teil oder irgendein Gadget braucht, dass nirgendwo oder zu überteuerten Preisen zu finden ist und mit einem eigenen 3D-Drucker ziemlich schnell zu lösen wäre. Klassisches Beispiel: Meine Smartphone-Halterung für den Monitor. wird da was ähnliches auf den Markt schmeißen, allerdings nur iPhone-spezifisch, ich hätte gern eine Universal-Lösung.

Oder halt auch einfach Wall-E, den man per Falttechnik (und ehrlicherweise ein bisschen Leim) zusammenbauen kann. Der hat zwar keinen direkten Nutzen, aber selten hat mich ein Zusammenbau so sehr gefesselt wie hier:

Somit ist der Wunsch nach einem D-Drucker komplett nachvollziehbar, oder?

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Super kleine Skateboards für jeden Fuß https://www.wihel.de/super-kleine-skateboards-fuer-jeden-fuss/ https://www.wihel.de/super-kleine-skateboards-fuer-jeden-fuss/#comments Thu, 30 Jun 2022 10:08:11 +0000 https://www.wihel.de/?p=131341 Super kleine Skateboards für jeden Fuß | Was is hier eigentlich los?

Man sollte ja meinen, dass sowas wie Inlineskates oder auch klassische Rollschuhe mittlerweile am Ende ihrer Entwicklungsstufe angekommen sind – Schuhe mit Rädern sind halt konzeptionell schon von Natur aus begrenzt, dafür ist das Prinzip zu einfach.

Was natürlich nicht heißt, dass da bis heute immer wieder neue Detail-Ideen ausprobiert und vermutlich auch umgesetzt werden. Rollen, die noch leichter und leiser laufen, Materialien, die noch stabiler sind und Bremsen, die einfach noch besser bremsen sind da sicherlich nur die offensichtlichsten Bereiche.

Wenn wir aber schon über Bremsen sprechen: Ich hab nie gelernt, die Dinger zu benutzen. Gerade wenn die vorne am Schuh waren, macht das für mich so gar keinen Sinn und die hinten angebrachten waren mir vom Winkel her immer zu heftig. Irgendwie hab ich beide Konzepte nie so richtig verstanden, fahre aber mittlerweile auch keine Inlineskates mehr …

Dann kommt aber plötzlich Lance Lynn um die Ecke und präsentiert seine Freeskates. Im Prinzip könnte man sich auch darüber streiten, ob es sich hier tatsächlich um Rollschuhe handelt, denn genauso gut könnten das einfach super kleine Skateboards sein, von denen man einfach zwei benutzen muss – ist vermutlich am Ende auch einfach egal, weil es unfassbar gut aussieht, wenn jemand damit gekonnt durch die Straßen fährt.

Denn die Besonderheit ist, dass die Dinger nicht wirklich mit dem Schuh bzw. Fuß des Fahrers verbunden sind. Bietet maximale Freiheit, ist aber vermutlich auch gar nicht so leicht zu beherrschen:

Wer die Dinger auch gern mal ausprobieren will, schaut einfach hier vorbei – preislich aber definitiv kein Schnapper. Auf der anderen Seite ist ja mittlerweile ohnehin alles teuer …

Mittlerweile ist es wieder ein bisschen ruhiger um geworden, was nachvollziehbar ist, weil die Idee, irgendwelche popkulturellen Bausätze auf den Markt zu schmeißen, zwar nach wie vor unfassbar gut ist, aber irgendwann eben auch auserzählt. Erschwerend kommt hinzu: Die Preise sind teils wirklich ziemlich gepfeffert.

Allein der Millennium Falcon ruft 800€ auf, die Friends-Apartments 140€ (dafür aber auch mit deutlich weniger Steinen und Platzbedarf) und Harry Potters Hogwarts will 420€ aus der Tasche ziehen. Es gibt noch weitere Beispiele und klar, teils kann man auch schon zweistellig zuschlagen, dann aber eben mit Abstrichen und gefühlt trotzdem noch recht teuer. Wüsste ich es nicht besser, würde ich behaupten, dass sich LEGO hier dadurch mehr selbst im Weg steht, als das eigentlich sein müsste.

Ein deutlich smarterer Move war da schon die Idee mit , bei der Leute ihre eigenen Kreationen einreichen und darauf hoffen können, dass LEGO sie ins Programm mit aufnimmt. Ich mein, leichter kann man nicht an neue Produktideen kommen und das beinahe schon kostenlos (je nachdem wie schlau und arschlochig man sich im Nachgang anstellt).

Eine der neueren und vielleicht unspektakuläreren Ideen, für mich aber so großartig, dass mir der Preis dafür fast schon egal wäre, ist das -Haus, dass SJs Workshop eingereicht hat. Wer Taskmaster nicht kennt, hat definitiv etwas in seinem Leben verpasst und allein um die ganzen Easter Eggs verstehen zu können, die dort verbaut sind, sollte man sich die Serie (bzw. eigentlich ist es ja eine Show) so schnell wie möglich anschauen:

Das Taskmaster-Haus als LEGO-Set | Was is hier eigentlich los?

Das Taskmaster-Haus als LEGO-Set | Was is hier eigentlich los?

Das Taskmaster-Haus als LEGO-Set | Was is hier eigentlich los?

Die Easter Eggs:

  • The smashed watermelon on the lab floor
  • Patatas the cat
  • A bust of the impressed mayor
  • An (absolute) casserole on the kitchen counter
  • A very special cake
  • A microphone for singing songs about Rosalind
  • A tragic potato
  • An equally tragic hula hoop
  • A tin of baked beans (pre-counted)
  • The siren and coat hangers for boiler suits
  • An egg on the lab table
  • A hiding spider
  • Greg’s portrait in the hall
  • The weather vane
  • Money for buying the Taskmaster a gift
  • A target on the exterior wall
  • Plenty of tasks
  • Ollie

Die Version von SJs Workshop beinhaltet irgendwas um die 2.030 Steine und hat bereits die erforderlichen Votes zusammenbekommen, damit LEGO darüber entscheiden kann, ob es das Set so oder in abgewandelter Form ins Programm aufnimmt. Und ich sag mal so: Wäre unfassbar dumm, das nicht zu tun …

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Ein Fahrrad mit zwei halben Reifen https://www.wihel.de/ein-fahrrad-mit-zwei-halben-reifen/ https://www.wihel.de/ein-fahrrad-mit-zwei-halben-reifen/#comments Wed, 29 Jun 2022 14:01:52 +0000 https://www.wihel.de/?p=131288 Ein Fahrrad mit zwei halben Reifen | Was is hier eigentlich los?

Früher war ich mal sehr großer Fan von Kickstarter und hab da eigentlich regelmäßig nach neuen Projekten geschaut. Das war noch zu Zeiten, als Pebble darüber seine neuen Uhren finanziert hat und es einigermaßen sicher war, dass unterstütze Projekte auch tatsächlich das Licht der Welt erblicken würden.

Mittlerweile bin ich auch ein paar Mal auf die Nase gefallen. Entweder kam am Ende gar kein Produkt heraus oder sie waren alles andere als das, was man ursprünglich versprochen hat. Dazu ist die Auswahl an Projekten mittlerweile eher … schwierig. Viele Spiele und Bücher, aber auch viel Kram, den es eigentlich schon gibt und wo sich der entscheidende USP im Vergleich zur Konkurrenz nur schwer erkennen lässt.

Ab und an find ich dann aber doch was spannend. Ganz neu sind so Sattelüberzüge fürs . Die liegen hier noch unausgepackt, sind aber im Grunde ein sicheres Ding, weil man damit nicht viel falsch machen kann, außerdem waren sie nicht sonderlich teuer. Und alles, was meinem zarten Poschi hilft, muss einfach ausprobiert werden.

Größtes Learning jedenfalls für mich: Hände weg von wirklich ausgefallenen Sachen – egal wie gut die Idee auch sein mag, es gibt oft Gründe, warum andere damit nicht auf den Markt gekommen sind und oft sind es eben Gründe der Machbarkeit.

The Q ist auf Kickstarter eher weniger aktiv, dürfte aber in Sachen Ausgefallenheit in der ersten Liga mitspielen. Sowohl in der Win-Compilation als auch als einzelne Beiträge hatten wir schon diverse Videos präsentiert und mein Bauchgefühl sagt mir, dass auch das Neueste seinen Weg in die nächste Win-Ausgabe finden wird.

Für ein paar Sekunden ist mir das dann aber doch zu gut, denn wenn man ein Fahrrad baut, dass mit zwei halben Rädern tatsächlich funktioniert und man bedenkt, wie unfassbar sauber man arbeiten muss, dass das auch tatsächlich reibungslos klappt … das verdient einfach einen eigenen Beitrag:

Schon cool. Aber auch ein bisschen unpraktisch, was den Platzverbrauch angeht.

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Einen CyberTruck selbst gebaut https://www.wihel.de/einen-cybertruck-selbst-gebaut/ https://www.wihel.de/einen-cybertruck-selbst-gebaut/#comments Wed, 29 Jun 2022 05:51:39 +0000 https://www.wihel.de/?p=131280 Einen CyberTruck selbst gebaut | Was is hier eigentlich los?

ist auch so ein Thema, dass in letzter Zeit immer schwieriger geworden ist. Auf der einen Seite muss man ihm ja dankbar sein, weil er mit Tesla das Thema Elektromobilität erst so richtig ins Rollen gebracht hat – und ja, mir ist bewusst, dass das auch mehr oder minder auf einer Übernahme fußt und er nicht Gründer der Firma ist. Ist für das Ergebnis aber egal, denn letztendlich hat es erst ihn gebraucht, damit der ganze Automobilmarkt ordentlich durchgewirbelt wird.

Zudem hab ich gestern noch gelesen, dass er mit SpaceX der NASA geholfen hat, unabhängig(er) von russischen Raumfahrtkapseln zu werden, was gerade in der aktuellen weltpolitischen Lage sicher nicht verkehrt ist, besonders wenn man sich die letzten Äußerungen von Roskosmos-Chef Rogosin anschaut. Scheint ein ganz schräger Typ zu sein …

Auf der anderen Seite sind da Äußerungen in Sachen Homeoffice, die mehr als aus der Zeit gefallen scheinen, die ganze Twitter-Übernahme wirkt wie eine einzige Farce und eine fixe Idee eines bockigen Teenagers, aus der man nur schwer wieder herauskommen kann und wenn man sich damit rühmt, die zukünftig die Republikaner zu wählen und dabei äußerst fragwürdige Argumente anführt, dürfte die Sympathie-Werte auch nicht gerade durch die Decke treiben.

Oder anders ausgedrückt: Musk hat so seine Momente, allerdings in beide Richtungen und in letzter Zeit war es leider die falsche – die, die mindestens maximal nervt. Da muss man sich dann auch fragen, wie viel Kredit durch all die guten Dinge noch vorhanden oder schon aufgebraucht ist.

Außerdem: Er verspricht gern viel, hält dann aber eben wenig. Der zum Beispiel war schon vor einer ganzen Weile in der Presse, legendär da auch die Vorstellung mit dem einen oder anderen Fauxpas – nur kaufen kann man ihn noch nicht. Oder besser gesagt, kann man vermutlich schon, aber produziert wird er noch nicht.

Ein Umstand, den Youtuber Cyber Hooligan nicht länger hinnehmen wollte und einfach aus seinem alten Prius einen eigenen CyberTruck gebastelt hat. Ist am Ende weniger Truck als beim Original, dürfte aber dennoch genauso wenig eine Straßenzulassung bekommen, wie das Original:

Netter Projekt, braucht man aber vermutlich genauso wenig wie den echten CyberTruck.

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Wie heutige Apps unter Mac OS 9 aussehen würden https://www.wihel.de/wie-heutige-apps-unter-mac-os-9-aussehen-wuerden/ https://www.wihel.de/wie-heutige-apps-unter-mac-os-9-aussehen-wuerden/#comments Tue, 28 Jun 2022 14:01:15 +0000 https://www.wihel.de/?p=131235 Wie heutige Apps unter Mac OS 9 aussehen würden | Was is hier eigentlich los?

Seit gut 8 Monaten bin ich nun mit meinem neuen Macbook und dem M1-Chip unterwegs und kann daher einigermaßen gefestigt sagen, dass ich durchaus zufrieden bin. Ich würd mich nicht zwingend als Heavy User bezeichnen, hab aber das vorherige Modell durchaus öfter an seine Leistungsgrenzen gebracht – wobei, das war ja nicht ich, sondern die diversen Programme, die mal gut, mal schlecht laufen.

Gerade Browser hab ich da relativ häufig getestet und versucht in Sachen Performance zu verbessern – weniger durch Modifikation der Software selbst, aber meine Tabnutzung war da schon deutlich bedachter, als es mittlerweile wieder der Fall ist. Weil einfach schlichtweg genug Power vorhanden ist, dass man sich darüber wieder keine Gedanken machen muss.

Was allerdings nervt: Alle paar Tage bzw. Wochen spackt das System dann doch unreproduzierbar und in immer wieder anderer Form herum. Ob das jetzt am OS selbst oder der neuen Architektur der Chips liegt, kann ich nur schwer beurteilen – kam halt beides einigermaßen gleichzeitig hier zusammen und lässt sich nur schwer differenzieren. Aber oft hilft da nur ein Neustart, damit alles wieder so funktioniert, wie es soll.

Das gabs früher halt nicht. Und natürlich gehör ich dann auch zu denen, die sagen, dass das früher alles ein bisschen besser war und unter Steve Jobs nicht gegeben hätte. Stammtischparolen müssen halt sein.

Aber auch mit etwas mehr Ernsthaftigkeit hab ich den Eindruck, dass Software früher einfach ein bisschen durchdachter war, gerade was Ressourcenverbrauch und Stabilität angeht. Und wenn man sich ein bisschen Mühe gibt, dann würde man auch die vermeintlich stabileren Versionen mit aktuellen Apps und Software zum Laufen bringen können. Den Video-Beweis dafür gibt es dank Michael Freeney ja bereits:

Außerdem: Mac OS 9 und dazu die M1-Chips … in Sachen Performance wäre das sicherlich unschlagbar.

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Die PS5 als Slim-Version https://www.wihel.de/die-ps5-als-slim-version/ https://www.wihel.de/die-ps5-als-slim-version/#comments Tue, 28 Jun 2022 10:57:16 +0000 https://www.wihel.de/?p=131231 Die PS5 als Slim-Version | Was is hier eigentlich los?

Bestimmt schon mal irgendwann erzählt: Im Zuge der Pandemie und der beginnenden Ära des Homeoffice (die unvernünftigerweise von vielen Firmen wieder versucht wird, einzustampfen) hab ich mir einen neuen Schreibtisch gegönnt. Oder besser gesagt, eine neue Schreibtischplatte, die deutlich größer ist als das, was man sonst so im Handel kaufen kann. Einfacher Grund: Ich brauchte mehr Platz.

Mittlerweile kann der sich auch in der Höhe verstellen und an sich bin ich zufrieden damit, aber mittelfristig kommt da doch noch mal eine neue Platte, denn die kann noch mal 10 Zentimeter tiefer sein (aktuell steht die genau diese 10 Zentimeter von der Wand weg).

Denn fest steht: Platz kann man nie genug haben, besonders auf einem Schreibtisch. Da wollen Drucker, Bildschirm und Macbook untergebracht werden, außerdem weiß ich eine Fläche für Papierkram durchaus zu schätzen. Und die muss ja auch irgendwo stehen.

Gerade die ist da ein regelrechtes Monster und auch wenn man die sowohl hinstellen als auch hinlegen kann, die braucht einfach ordentlich Platz. Ist aber auch klar, denn in Sachen Performance ist das auch ein wahres Monster und mich würde nicht wundern, wenn die NASA bei besserer Verfügbarkeit ihre PS4-Konstuktion upgraden würde.

Dennoch muss ich auch zugeben: Die läuft hier viel zu selten dafür, dass ich händeringend danach gesucht und ewig drauf gewartet hab. Wie das eben so mit der Vernunft und gerade der Einsicht im Alter ist, wenn es um die Menge an eigener Freizeit geht.

Dafür hat Youtuber DIY Perks zwar auch keine Lösung, kann aber zumindest in Sachen Größe kräftig unter die Arme greifen, vorausgesetzt natürlich man hat das nötige handwerkliche Geschick. Denn der hat sich eine handelsübliche PS5 genommen und in ein deutlich kleineres Gehäuse gepackt.

Das war natürlich anfänglich alles einfacher als gedacht, aber das Endergebnis kann sich sowohl in Sachen Formfaktor als auch in Sachen Temperatur-Entwicklung durchaus sehen lassen:

Und sieht irgendwie auch wesentlich schnieker aus, oder?

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Stefan Grünfelder und seine Kugelbahn Nr. 19 https://www.wihel.de/stefan-gruenfelder-und-seine-kugelbahn-nr-19/ https://www.wihel.de/stefan-gruenfelder-und-seine-kugelbahn-nr-19/#comments Wed, 22 Jun 2022 10:07:37 +0000 https://www.wihel.de/?p=128906 Stefan Grünfelder und seine Kugelbahn Nr. 19 | Was is hier eigentlich los?

Klassische Einleitung, wenn mir zu dem Thema so gar nichts einfällt: Ich hab ja keine Ahnung von Kunst und werd wohl auch nie welche bekommen, weil Kunst vermutlich einfach Genie ist – kannste nicht lernen (und ich frag mich schon immer, was man im Kunststudium eigentlich lernt). Gerade bei übertrieben abstrakter Kunst bin ich schon von Anfang an raus, bei sowas wie dem nachfolgenden Video fasziniert mit sich zumindest noch der Bastel-Anteil.

Denn Stefan Grünfelder hat da eine 300 Meter lange Kugelbahn gebaut, die nicht nur ziemlich verwoben, sondern auch richtig schön groß ist. Erinnert mich ein bisschen an die Kugelbahn, die ich mal geschenkt bekommen und immerhin angefangen habe, aufzubauen. War dann aber doch ziemlich fitzelig, weil man da so komische Plastikröhren verbauen musste, die Anleitung dazu aber alles andere als anwenderfreundlich und ich ziemlich schnell am Aufgeben. Ende vom Lied: ich hab das Ding nie fertig gebaut und besitze es jetzt auch gar nicht mehr …

War bei mir aber halt auch gar nicht erst als Kunst deklariert.

Aus Gründen gibt es diese Woche in paar kürzere Beiträge. Muss auch mal sein.

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Wie Kugelschreiber funktionieren https://www.wihel.de/wie-kugelschreiber-funktionieren/ https://www.wihel.de/wie-kugelschreiber-funktionieren/#comments Tue, 21 Jun 2022 14:41:03 +0000 https://www.wihel.de/?p=128801 Wie Kugelschreiber funktionieren | Was is hier eigentlich los?

Ich weiß bis heute nicht, ob er Mythos stimmt, aber als Kind hat man immer zu hören bekommen, dass man keine Kugelschreiber nutzen soll, weil einem dadurch die Handschrift versaut wird. Womöglich ist da sogar was dran, weil man als Kind halt ohnehin in allem in der Entwicklungsphase steckt und es gibt einfach schon genug Ärzte, deren Sauklaue keiner entziffern kann.

Später wird man aber feststellen, dass Kugelschreiber einfach unfassbar praktisch sind, zumindest praktischer Füllfederhalter. Kein Warten darauf, dass die Tinte endlich trocken ist und auch nicht diese ständige Angst, dass einem der Füller ausläuft, weil sich die Patrone mal wieder gelöst hat. Von der semi-guten Stabilität so mancher Feder gar nicht erst angefangen.

Im Alltag sind Kugelschreiber einfach praktischer, allerdings hab ich auch noch nie stundenlang mit Kugelschreibern geschrieben. Digitalisierung sei Dank, ist da das Keyboard einfach häufiger im Einsatz.

Nichtsdestotrotz kann man sich mal anschauen, wie so ein Kugelschreiber eigentlich funktioniert. Denn da steckt durchaus eine ganze Menge Ingenieurskunst drin:

A ballpoint pen seems simple: press a button you can write, press again and put it in your pocket. Yet inside a clever mechanisms turns that simple push into all sorts of other motions. This video uses detailed animation to look inside the iconic Parker Jotter ink pen and see how it works.

Aus Gründen gibt es diese Woche in paar kürzere Beiträge. Muss auch mal sein.

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Goodbye Floppotron 2.0 – Hello Floppotron 3.0 https://www.wihel.de/goodbye-floppotron-2-0-hello-floppotron-3-0/ https://www.wihel.de/goodbye-floppotron-2-0-hello-floppotron-3-0/#comments Thu, 16 Jun 2022 14:46:42 +0000 https://www.wihel.de/?p=130431 Goodbye Floppotron 2.0 – Hello Floppotron 3.0 | Was is hier eigentlich los?

Je nachdem, wie lange man bei einer Firma angestellt ist, läuft man irgendwann Gefahr, zum Inventar dazu zu gehören. Das ist gerade nach einer Ausbildung auf der einen Seite gut, weil man dann einigermaßen sicher im Sattel sitzt, aber gehaltstechnisch lassen sich da keine großen Sprünge machen.

Was natürlich auch fein sein kann, wenn man sich damit abfindet und gerade wenn man einigermaßen gut eingestiegen und mit seinem Leben zufrieden ist, gibt es da nicht viel zu meckern – ich mag zum Beispiel Situationen, in denen ich allein durch meine Firmenzugehörigkeit ein gewisses Wissen angesammelt hab, dass immer wieder hilfreich sein kann.

So ein bisschen ist das auch mit dem Internet. Sobald irgendwas gut und neu ist, stürzen sich alle darauf und reden bzw. schreiben darüber, irgendwann flacht der Hype aber ab und „man gehört zum Inventar“. Das ist sehr oft sehr schade, weil sich das für denjenigen immer wie ausbleibende Wertschätzung anfühlt – dabei ist ja gar nichts schlechter geworden.

Unsere Win-Compilation ist da ein gutes Beispiel: Nachdem wir die 100k Abonnenten geknackt haben, sind die Zahlen nicht eingebrochen, aber stagnieren ein bisschen. Natürlich kommen da immer noch neue Abos hinzu, aber eben nicht mehr in den Willen wie kurz vor der magischen Marke. Auf der anderen Seite: Sind wir wirklich mal spät dran, wird dann doch „gemeckert“ und gefragt, wo die neue Ausgabe bleibt.

Und auch Paweł Zadrożniak gehört mit seinem Floppotron 2.0 dazu und war völlig zu Recht diverse Male in Ausgaben der Win-Compilation erhalten, hat nun aber das Projekt beerdigt. Die gute Nachricht ist: Letztendlich um Platz für Version 3.0 zu machen:

Con te partirò (Time to Say Goodbye) cover by The Floppotron, computer hardware orchestra.

The big upgrade of my PC hardware orchestra. 512 floppy disk drives, 16 hard disks and 4 scanners.

Manchmal muss eben etwas sterben, damit etwas Neues entstehen kann.

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Ein Basketball-Korb, bei dem jeder Wurf trifft https://www.wihel.de/ein-basketball-korb-bei-dem-jeder-wurf-trifft/ https://www.wihel.de/ein-basketball-korb-bei-dem-jeder-wurf-trifft/#comments Thu, 16 Jun 2022 10:42:51 +0000 https://www.wihel.de/?p=130427 Ein Basketball-Korb, bei dem jeder Wurf trifft | Was is hier eigentlich los?

Ich würd ja gern sagen, dass ich früher echt gern gespielt hab, weil das halt schon einer der cooleren Sportarten ist, auch wenn ich bisher nie die Regeln so komplett verstanden hab. Aber es spricht ja für sich, welchen Stellenwert dieser Sport in den US of A und mittlerweile auch außerhalb der Grenzen hat. Fußball spielt halt jeder, Football und Eishockey eher die, die den passenden Körper dafür haben und Basketball eben alle, die wirklich cool sein wollen. Und groß sind.

Aber ey, man ahnt ja gar nicht, wie enorm anstrengend dieser Sport ist. Dieses ständige hin- und her Gerenne, dazu ist das dann auch überraschend körperbetont und als ob das noch nicht reicht, braucht man auch noch eine gewisse Hand-Augen-Koordination, denn Werfen muss man ja auch noch. Dabei ist doch gerade Letzteres schon ohne Herzrasen alles andere als einfach, auch wenn ich weiß, dass es da vor allem auf Technik ankommt (mein Gehirn ist aber partout weigert, das einzugestehen und anzuwenden)

Da bleibt dann nur der Basketball-Korb, den Stuff Made Here gebastelt hat. Den jungen Mann hatten wir schon ein paar Mal in Beiträgen verewigt und es scheint, dass er es sich zur Aufgabe gemacht hat, so Sportidioten wie mir unter die Arme zu greifen. Nach Billard und einem Bogen, der nahezu immer ins Ziel trifft, gibt es nun einen Basketball-Korb, bei dem jeder Wurf angeblich sitzen soll:

I’ve known this was the endgame for the robotic basketball hoop ever since I made the first one. It’s time I actually did it.

Jetzt müssen wir nur noch den Part mit dem Rennen irgendwie lösen und dann würd ich auch noch mal drüber nachdenken, in den Sport einzusteigen. Und einfach unfassbar reich werden, weil alle Sportler immer unfassbar reich werden! Ausnahmslos.

Start

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Wie Neon-Leuchten per Hand gemacht werden https://www.wihel.de/wie-neon-leuchten-per-hand-gemacht-werden/ https://www.wihel.de/wie-neon-leuchten-per-hand-gemacht-werden/#comments Wed, 08 Jun 2022 14:04:25 +0000 https://www.wihel.de/?p=129663 Wie Neon-Leuchten per Hand gemacht werden | Was is hier eigentlich los?

Am Wochenende waren wir seit langem mal wieder bei IKEA und ja, ich weiß, das ist eigentlich das schlimmste, was man am Wochenende machen kann, weil da einfach jeder zu IKEA fährt. Aber wir sind mittlerweile ganz gut darin, um 10 sind wir spätestens da und normalerweise in weniger als einer Stunde wieder raus.

Denn der Trick ist: Du fährst nicht zu IKEA, um dir Möbel anzuschauen. Das machst du gefälligst Zuhause, suchst dir ein paar Sachen aus und schaust dann nur noch vor Ort, ob das auch alles tatsächlich so passt.

Dennoch hab ich auch dieses Mal ein bisschen länger nach Deko geschaut, bin allerdings nicht wirklich fündig geworden. Trotzdem kommt der Umzug zwar langsam aber stetig näher und da wir dann mehr Platz haben, will der auch gefüllt werden. Zumindest ein bisschen, zumal wir endlich Wände haben, in die man auch bedenkenlos bohren kann. Musste ich tatsächlich erst 36 Jahre alt werden, um von der Last des Altbaus befreit zu werden …

Da IKEA wie gesagt nicht wirklich hilfreich war, geht die Suche weiter (und wird vermutlich auch noch eine Weile andauern, weil man bei Deko ja nie Zeitdruck hat). Und so kommen auch mal wieder Neon-Leuchten in meinen Fokus.

Die wollte ich schon immer mal haben, weil das einfach immer cool aussieht und diesen herrlichen Touch der 80er hat. Aber eben auch teuer sind und nicht ganz ungefährlich. Und auch gar nicht so leicht zu produzieren, zumindest wenn man sie per Hand herstellt.

So wie hier:

Did you know that neon signs are making a comeback? That’s right, with so many years of safe corporate signage to bore us, neon is coming back as an art form for indoor signs. This is no longer your typical pizza or “Open” sign, but images, symbols, statements in all different colours and shapes, popularized by science fiction movies and the cyberpunk subgenre. In this video, we are with The Boss from the Neon Family, Gérald Collard, who has been making neon signs for several decades. He is a hidden gem in the Saint Henri neighbourhood of Montreal.

Aber wer weiß – genug Platz dafür hätten wir endlich mal.

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Wie man sich in den 80ern die Häuser der Zukunft vorgestellt hat https://www.wihel.de/wie-man-sich-in-den-80ern-die-haeuser-der-zukunft-vorgestellt-hat/ https://www.wihel.de/wie-man-sich-in-den-80ern-die-haeuser-der-zukunft-vorgestellt-hat/#comments Thu, 02 Jun 2022 14:52:41 +0000 https://www.wihel.de/?p=129225 Wie man sich in den 80ern die Häuser der Zukunft vorgestellt hat | Was is hier eigentlich los?

Ich find ja derlei „Zukunftsaussichten“ aus der Vergangenheit immer ganz spannend, weil wir in genau dieser Zukunft leben und dann direkt vergleichen können, was eingetreten ist und was nicht. Das Problem daran ist nur: Es ist meistens sehr ernüchternd, denn oft sind diese Blicke oder Wünsche in bzw. an die Zukunft immer recht hoffnungsvoll und wenn man dann mal genauer hinschaut, haben wir eigentlich nur E-Scooter und Bubble Tea geschafft.

Ehrlicherweise muss man aber auch sagen: Das ist sehr oft sehr unfair, denn tatsächlich gibt es recht viel technischen Fortschritt und spätestens seit Beginn der Pandemie ist die Forschung allgemein ein bisschen mehr sexy geworden. Zumindest bei vernünftig agierenden Menschen.

Das Problem ist da eher die Profitgier zahlreicher Leute in leider zahlreichen, falschen Positionen. Die treffen dann halt dumme Entscheidungen (für die Allgemeinheit) und schon war es das mit dem technischen Fortschritt für die breite Masse.

Mindestens genauso spannend wie die recht alten Zukunftsaussichten sind dann auch die, die deutlich weniger weit zurückliegen. Allein aus logischen Gründen müssten die Voraussagen und Wünsche deutlich dichter an der Realität sein, vor allem auch weil vieles schon möglich ist, was vorher nicht möglich war.

Nachfolgend zum Beispiel ein Clip aus der -Show „Tomorrow’s World“ von 1989 und wie man sich ein smartes Zuhause damals vorgestellt hat. Abgesehen von der Nummer mit dem Fön, den man einfach an eine Wand halten kann (witzig, dass keiner auf die Idee kam, dass so ein Ding gar kein Kabel mehr bräuchte) ist da vieles dabei, dass sich bewahrheitet hat:

Mit entsprechendem Geldeinsatz müsste sich im Grunde alles davon heute möglich machen lassen. Ich mein, Milchglas gibt es und die Nummer mit dem Licht sind ja am Ende auch nur einigermaßen klug eingesetzte Bewegungsmelder.

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Ein Mann, der seit 25 Jahren Leica-Kameras repariert – The Art of Work https://www.wihel.de/ein-mann-der-seit-25-jahren-leica-kameras-repariert-the-art-of-work/ https://www.wihel.de/ein-mann-der-seit-25-jahren-leica-kameras-repariert-the-art-of-work/#comments Thu, 02 Jun 2022 10:48:14 +0000 https://www.wihel.de/?p=129222 Ein Mann, der seit 25 Jahren Leica-Kameras repariert – The Art of Work | Was is hier eigentlich los?

Sehr lange wollte ich mal eine Leica-Kamera haben, denn wie jeder weiß, habe ich sehr viel Freude am Fotografieren und schieße wann immer möglich Bilder, unter anderem auch weil ich mich selbst dadurch verbessern will. Sieht man unter anderem daran, dass in meiner Wochenzusammenfassung ein Bild an das andere gereiht wird und Line sich regelmäßig an meinem Fundus bedient.

Ist natürlich Quatsch. Also zum Großteil, denn tatsächlich guck ich immer ein bisschen neidisch auf Fotos, die andere schießen, besonders wenn sie gut gelungen sind. So schwer kann das ja schließlich nicht sein, man muss doch nur im richtigen Moment auf den Auslöser drücken, zumal mittlerweile die Technik auch kräftig unterstützt.

Doch wir wissen: Wenn es so einfach wäre, gäbe es viel mehr Profi-Fotografen. Isses aber nicht und das ist ja auch gut, ansonsten könnte man von der Fotografie nur schwer leben.

Und Leica hatte da immer noch einen besonderen Stellenwert, weil die halt in erster Linie für qualitativ hochwertige Kameras und Zubehör stehen, was man nicht zuletzt am Preis sieht. Oder auch daran, dass sie nur selten bis gar nicht Leihgeräte vergeben, weil … sie es halt einfach nicht müssen.

Mittlerweile seh ich das allerdings ein bisschen anders, da lebt halt vor allem die Marke von der Marke und dem Image. Was nicht heißt, dass die Produkte weniger gut sind, aber irgendwann überlegt man halt zwei Mal, ob es einem das Geld tatsächlich wert ist – nicht zuletzt weil auch die Teile kaputt gehen können und dann das Investment noch mal größer wird.

Zumal: Es wird immer schwieriger, jemanden zu finden, der solche Geräte noch reparieren kann. Youxin Ye ist so jemand und repariert Leica Kameras seit mehr als 25 Jahren und macht das natürlich genau so, wie man sich das vorstellt: Mit jeder Menge Hingabe und Ruhe.

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Kleine Platinen, die U-Bahnen in Echtzeit visualisieren https://www.wihel.de/kleine-platinen-die-u-bahnen-in-echtzeit-visualisieren/ https://www.wihel.de/kleine-platinen-die-u-bahnen-in-echtzeit-visualisieren/#comments Wed, 01 Jun 2022 14:50:24 +0000 https://www.wihel.de/?p=129178 Kleine Platinen, die U-Bahnen in Echtzeit visualisieren | Was is hier eigentlich los?

Ich bin ja mittlerweile dafür bekannt, dass ich sehr gern sehr viel Geld in irgendwelche Gadgets investiere und das nicht selten auch in Kram, der dann nur ein paar Monate benutzt wird. Nicht, dass ich das Geld auch einfach anzünden könnte, da ist schlichtweg nur der Dran nach immer mehr Optimierung, weil halt auch Gadgets sich immer weiter entwickeln.

Daher bearbeite ich Line aktuell auch ein wenig in Sachen , weil 3D-Drucker einfach geil sind und jedes Leben um ein Vielfaches erleichtern können, selbst wenn man aktuell noch keine Ahnung hat, was man damit drucken wollen würde. 3D-Drucker sind die Zukunft, viel mehr noch als irgendwelcher NFT-Mist oder das dämliche Metaverse.

Ganz selten triggern mich aber nicht nur Gadgets, die vor allem aufgrund ihrer Nützlichkeit und Funktion interessant sind, ab und an darf es auch einfach mal Deko sein. Ich weiß, klingt komisch und als Neandertal-geprägter Mann mit zu vielen Haaren auf dem Rücken hab ich mit Deko eigentlich sehr wenig am Hut – aber Ausnahmen müssen die Regel auch mal bestätigen.

Dieses Mal sind es die kleinen Karten von traintrackr. Das sind eigentlich kleine Platinen, die man an Strom anschließt und dann ein bisschen leuchten, dahinter steckt aber wohl tatsächlich die Darstellung von U- und S-Bahnen in Echtzeit. Halt einfach nur sehr minimalistisch und dadurch in gewisser Weise sehr schön:

Tracks trains on the Underground, showing trains arriving in stations live, as each vehicle moves around the network.

Board shows all 12 main underground lines: Bakerloo, Central, Circle, District, DLR, Hammersmith & City, Jubilee, Metropolitan, Northern, Piccadilly, Victoria, Waterloo & City

Animation shown at 5x Speed

Kleine Platinen, die U-Bahnen in Echtzeit visualisieren | Was is hier eigentlich los?

Tracks trains on the MTA in City, showing trains arriving in stations live, as each vehicle moves around the network.

Our MTA board shows all 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, A, B, C, D, E, F, G, J, L, M, N, Q, R, W, Z and shuttle lines.

Kleine Platinen, die U-Bahnen in Echtzeit visualisieren | Was is hier eigentlich los?

Updated Version 2021 – Including Green Line Extension

Tracks trains on the MBTA in Boston, showing live locations as each vehicle moves around the network.

This board shows trains going in both directions to all Red line, Blue line, Orange line and Green line stops

Kleine Platinen, die U-Bahnen in Echtzeit visualisieren | Was is hier eigentlich los?

Ich find die wirklich sehr toll. Doof allerdings: Die sind auch ziemlich teuer. London in 30×40 cm schlägt direkt mit 315 Dollar zu Buche …

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Kleine Spielerei für zwischendurch: This Image Does Not Exist https://www.wihel.de/kleine-spielerei-fuer-zwischendurch-this-image-does-not-exist/ https://www.wihel.de/kleine-spielerei-fuer-zwischendurch-this-image-does-not-exist/#comments Tue, 24 May 2022 05:58:22 +0000 https://www.wihel.de/?p=128555 Kleine Spielerei für zwischendurch: This Image Does Not Exist | Was is hier eigentlich los?

hier, künstliche Intelligenz da, aber so richtig greifbares ist noch für niemandem damit herum gekommen. Was nicht heißen soll, dass ich diesen ganzen Hype und was dahinter steckt grundsätzlich leugne, kann ja schließlich auch sein, dass ich (und viele andere auch) das einfach nur komplett falsch verstanden haben, aber … scheint zum Glück noch ein weiter Weg bis zur Skynet-Übernahme der Menschheit zu sein.

Viel wahrscheinlicher ist wohl aber: Dieser ganze Kram mit und über künstliche Intelligenz geht auch viel einher mit aufgeblähtem Marketing-Bla-Bla. Fehlen einem schlagkräftige Argumente, basiert womöglich alles auf einer simplen Software, holt man einfach keine Kuh vom Eis. Packt man da aber noch irgendwas mit Algorithmen und künstlicher Intelligenz dazu, ist das plötzlich State of the Art und verkauft sich wie geschnitten Brot. Oder überhaupt.

Das ist am Ende sehr schade, weil künstliche Intelligenz ja durchaus ziemlich fantastische Sachen machen kann. Ich will jetzt nicht mit iPhone-Fotos anfangen, dort soll die auch fleißig mithelfen, aber ob das so stimmt, ist bei mittlerweile ja auch recht fraglich.

Nein, ich mein eher die Version, bei der die Komponente Mensch tatsächlich nicht mehr weiß, ob da ein anderer Mensch am Werk oder wirklich nur rein Technik seine Finger im Spiel hatte. This Person Does not Exist ist da eines der berühmteren Beispiele, allerdings ist hier klar, dass tatsächlich keine der Personen existiert. Das führt dann schnell dazu, dass man sich einbildet, doch ein paar Stellen zu finden, an denen man das fest machen kann und schon fühlt man sich wieder der Technik überlegen.

Bei This Image Does Not Exist ist das schon ein bisschen schwieriger. Denn hier hat man tatsächlich die Wahl, ob das Bild menschengemacht oder aus der Dose stammt. Das fiese dabei: Die Stile variieren, sodass es noch mal schwerer wird, richtig zu liegen. Ein paar Beispiele:

Kleine Spielerei für zwischendurch: This Image Does Not Exist | Was is hier eigentlich los?

Das Besondere daran: DALL·E 2, das System dahinter, wird einfach mit einer Bildbeschreibung in natürlicher Sprache gefüttert und liefert dann ziemlich beeindruckende Ergebnisse. So weit weg scheint Skynet dann doch nicht mehr zu sein …

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Die SpaceX Dragon 2 im Simulator an die ISS andocken https://www.wihel.de/die-spacex-dragon-2-im-simulator-an-die-iss-andocken/ https://www.wihel.de/die-spacex-dragon-2-im-simulator-an-die-iss-andocken/#comments Mon, 23 May 2022 14:16:47 +0000 https://www.wihel.de/?p=128450 Die SpaceX Dragon 2 im Simulator an die ISS andocken | Was is hier eigentlich los?

Gerade früher war ich alles andere als geduldig – halt so eine typische Sache, die man auf dem Weg zum Erwachsenwerden lernen muss, manche halt mehr als andere. Bei mir war es eher mehr, was auch dazu geführt hat, dass so manche Entscheidung in meinem bisherigen Leben teurer ausgefallen ist, als sie hätte ausfallen müssen.

Mittlerweile kann ich behaupten (oder tue es einfach), dass das schon besser geworden ist, wenn auch nicht optimal. Handwerk ist da ein gutes Beispiel. Ich mag Handwerk und ab und an versuch ich mich da auch mal selber dran, hab mittlerweile verinnerlicht, dass „zwei Mal messen, ein Mal schneiden“ nicht einfach nur ein doofer Spruch ist und tatsächlich in der Ruhe jede Menge Kraft liegt.

Aber irgendwann will man auch mal fertig werden und wenn sich da vermeintliche Abkürzungen ergeben, nimmt man die gern mal. Was dann auch der Grund ist, dass unsere coole -Kiste für die Balkonpolster grundsätzlich gut geworden ist, aber an so mancher Stelle natürlich die eine oder andere Macke hat. Man sieht einfach, dass da kein Profi dran war – wobei das auch alles einfach meiner mangelhaften Werkzeugausstattung zuzuschreiben ist. Ich bin dennoch nach wie vor stolz auf das Ding.

Fest steht aber auch: Zum Astronauten werd ich in diesem Leben nicht mehr. Nicht nur, dass mir dazu die körperlichen und geistigen Eigenschaften fehlen und ich auch fiel zu faul bin, um überhaupt mit dem Training beginnen zu können. Es fehlt auch einfach an Ruhe in besonders stressigen Situationen (wobei ich da tatsächlich relativ weit vorn im Wettbewerberfeld bin). Und eben an Geduld.

Hab ich neulich wieder gemerkt, als ich über den SpaceX- gestolpert bin. Der simuliert quasi die SpaceX Dragon 2 im Weltall und das dazugehörige, manuelle Andock-Manöver an die .

Natürlich hab ich beim ersten Versuch die „schnelle Nummer“ versucht und bin damit kläglich gescheitert, aber auch Versuch #3 und #4 waren erfolglos, obwohl ich da wirklich sehr ruhig und langsam gesteuert habe und geflogen bin.

Allerdings: Hab halt auch nie eine Ausbildung dafür genossen. Macht dennoch Spaß, sich darin immer wieder mal zu versuchen. Wer auch will, geht einfach hier lang.

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Damals™, als Excel noch toll war https://www.wihel.de/damals-als-excel-noch-toll-war/ https://www.wihel.de/damals-als-excel-noch-toll-war/#comments Tue, 17 May 2022 14:54:47 +0000 https://www.wihel.de/?p=127942 Damals™, als Excel noch toll war | Was is hier eigentlich los?

Ich bin, wie sehr viele Menschen vermutlich, kein großer Freund von . Aber, wie viele Menschen auch, hasse ich es nicht. Weil ich, wie viele Menschen auch, vermutlich nur sehr wenig von den fancy Features benutze, die Excel zu bieten hat. Ist halt in erster Linie eine Tabellenkalkulations-Software, die einem das Leben hier und da erleichtern kann.

Anerkennen muss man aber auch, dass man mit Excel sehr viel Schabernack treiben kann, wenn es denn einen lässt. Das geht mit Makros los, irgendwo spielen da auch Pivot-Tabellen eine Rolle (hab ich bis heute nicht verstanden) und wer es richtig wissen will, programmiert da ganze Spiele rein.

Wie gesagt, wenn es denn einen lässt, denn solche Späße wie der folgende kommen auch nicht aus dem Reich der Fantasie:

Damals™, als Excel noch toll war | Was is hier eigentlich los?

Dafür darf man aber nicht Excel die Schuld geben, sondern , denn eigentlich liegt das ja nur daran, dass irgendwer glaubte, dass es total gut ist, wenn Excel bestimmte Sachen alleine macht, von dem der Benutzer nichts weiß. Eine Lektion, die ich in den letzten Jahren gelernt hab, ist nun mal: Magic ist cool, aber nur solange der User weiß, was dort passiert und es kontrollieren kann. Geht bei dem Beispiel auch, aber eben erst hinterher.

Vermutlich kommt daher auch immer die Idee bei uns in der Firma, dass wir irgendwas machen müssen, um Excel endlich loszuwerden. Ehrlich gesagt: Das ist großer Quatsch, denn es gibt ja Gründe, warum Menschen Excel nutzen.

Die sind zwar mittlerweile andere als früher, aber 1992 war das Totschlagargument, dass man während einer Aufzugfahrt mit Excel fix eine Präsentation zusammenschustern konnte. Allerdings schienen da Präsentationen auch nur aus einer bunten Tabelle zu bestehen und PowerPoint war noch in weiter Ferne …

Wie einfach das Leben doch früher war, oder?

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Eine richtige Internet-Zeitmaschine https://www.wihel.de/eine-richtige-internet-zeitmaschine/ https://www.wihel.de/eine-richtige-internet-zeitmaschine/#comments Tue, 17 May 2022 10:52:30 +0000 https://www.wihel.de/?p=127939 Eine richtige Internet-Zeitmaschine | Was is hier eigentlich los?

Vor 20 Jahren hätte man vermutlich noch jemanden wenigstens auf dem Hocker zum Wanken gebracht (wenn schon reißen nicht klappt), wenn man von Zeitreise gesprochen hätte, aber mittlerweile wissen wir alle, wie „leicht“ das mit dem Internet doch geht. Gibt ja schließlich immer noch Seiten, die wie aus der Zeit gefallen scheinen und eigentlich Tabellen sind, irgendwo blinkt was ganz verrückt und all der neumodische Kram, den Webseiten normalerweise haben, ist noch Dekaden entfernt.

Überhaupt hat Zeitreise im Internet ja einen ganz anderen Stellenwert, denn schließlich vergisst das Netz nie – da geht es dann weniger um Physik oder technischen Kram als einfach nur einigermaßen okaye Recherche-Fähigkeiten. Und damit meine ich Googeln und wissen, wie man die Suchfilter richtig bedient. Und Zeit. Denn wer nichts vergisst, hebt viel auf und das muss man erstmal durchackern.

Dennoch ist es immer mal wieder spannend zu sehen, wie große Webseiten früher ausgesehen haben und witzigerweise gilt da oft genau das Gleiche wie beim Menschen: Es ist nicht verkehrt, dass diese Zeiten hinter uns liegen.

Dennoch, so mancher will nicht ganz von der Vergangenheit loslassen, schließlich war ja früher nicht alles schlecht™ und wenn man dann auch noch ein bisschen programmieren kann, kann selbst so eine Zeitreise noch mal aufgewärmt und ein bisschen cool verpackt werden.

Genau das hat der Science Elf gemacht, sich einen geschnappt, passendes Gehäuse dazu und ein bisschen was gecodet. Heraus kam eine „Maschine“, die Anfragen an Webseiten an die allseits bekannte Wayback-Maschine schickt und das Ergebnis dann zurück an den benutzen Computer.

Fühlt sich dann am Ende tatsächlich so an, als würde man wieder im Internet von früher unterwegs sein:

Setzt allerdings natürlich auch voraus, dass die gewünschte Seite tatsächlich in der Waybackmaschine gelandet ist.

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