Gadgets & Technik – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Mon, 10 May 2021 06:25:56 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.7.1 Wie man aus Papier einen funktionierenden Bumerang basteln kann https://www.wihel.de/wie-man-aus-papier-einen-funktionierenden-bumerang-basteln-kann/ https://www.wihel.de/wie-man-aus-papier-einen-funktionierenden-bumerang-basteln-kann/#comments Tue, 11 May 2021 14:19:51 +0000 https://www.wihel.de/?p=114363 Wie man aus Papier einen funktionierenden Bumerang basteln kann | Gadgets | Was is hier eigentlich los?

Irgendwer aus unserem Bekanntenkreis beschäftigt sich intensiv mit Bumerangs, mir will aber seit Tagen nicht einfallen wer, was ja eigentlich peinlich ist … aber auch nicht, weil meine Familie recht klein ist und Linie im Besitz eines ganzen Clans ist. Und da sind nicht-verwandtschaftliche Verhältnisse noch gar nicht mit eingerechnet.

Ist aber auch egal, denn prinzipiell geht es hier erstmal um Bumerangs. Die fand ich als Kind nämlich ziemlich faszinierend, weil das einfach eine coole Vorstellung ist, dass man was wegwirft und das dann einfach zu einem zurück kommt. Als Kind weiß man halt noch nicht, dass das einer bestimmten Technik bedarf und so ein richtig gut funktionierender Bumerang gar nicht so aussieht wie in irgendwelchen Zeichentrickserien.

Und mittlerweile find ich Bumerangs auch recht absurd, was aber vor allem daran liegt, dass manche Leute – und eben auch besagter Bekannter – direkt hart damit übertreiben müssen. Die haben dann nicht nur einen Bumerang, sondern 3 bis 48 und machen auch so richtige Meisterschaften damit, wobei ich keine Ahnung hab, wie man damit irgendwelche Meisterschaften machen kann.

Auch Victor Poulin ist so einer, der das mit Bumerangs hart übertreibt, denn der hat davon eine ganze Menge allein an der Wand hängen. Gibt ja vieles, dass ich mir an die Wand hängen würde, so ein Ding aber nicht. Auf der anderen Seite: Victor Poulin versteht was von seinem Handwerk und zeigt uns nachfolgend, wie man mit ein paar Papierstreifen einen Bumerang bastelt, der easy in den eigenen 4 Wänden fliegen und auch tatsächlich zum Werfer zurückkommen kann:

Setzt natürlich dennoch einen gewissen verfügbaren Platz voraus. So können wir aber immerhin am Ende der Pandemie alle Bumerang-Experten sein.

Gadget des Jahres: Der Social Distance Zapper | Gadgets | Was is hier eigentlich los?

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Ein Roboter, der 24 Stunden Geldautomaten testet https://www.wihel.de/ein-roboter-der-24-stunden-geldautomaten-testet/ https://www.wihel.de/ein-roboter-der-24-stunden-geldautomaten-testet/#comments Thu, 06 May 2021 14:00:11 +0000 https://www.wihel.de/?p=114179 Ein Roboter, der 24 Stunden Geldautomaten testet | Gadgets | Was is hier eigentlich los?

Banken waren ja schon immer irgendwie unsympathisch, aber in letzter Zeit scheinen sie richtig am Rad zu drehen – zumindest finde ich es mittlerweile sehr fragwürdig, dass es Banken gibt, die auf ein „Vermögen“ von mittlerweile 25.000€ Strafzinsen an ihre Kunden weiterreichen. Die Summe an sich klingt erstmal nach viel, aber ehrlicherweise ist das nicht mehr als ein Notgroschen um für schlimmere Fälle abgesichert zu sein.

Und vielleicht hab ich jahrelang falsch gedacht, aber ist es nicht Aufgabe von Banken, dass Geld ihrer Kunden zu nehmen und gewinnbringend anzulegen? Entweder für die Kunden oder eben für sich selbst. Klar, vereinfacht ausgedrückt, aber die Bank soll mit dem Geld arbeiten. Wenn sie das aber nicht tut und stattdessen zum Beispiel bei der EZB parkt, muss sie dafür mittlerweile Strafen zahlen. Was prinzipiell erstmal okay ist, denn die Bank macht ja nicht das, was sie soll – mit dem Geld arbeiten. Und weil Banken Arschlöcher sind, reichen sie diese Strafe an ihre Kunden weiter.

Oder um es anders auszudrücken: Nicht nur, dass so eine Bank quasi Arbeitsverweigerung betreibt und damit ihre Kunden verarscht – sie gibt die Strafe dafür auch noch weiter und verarscht damit erneut.

Was an sich ja auch okay ist, wenn das nur ein paar Banken machen. Wer darauf keinen Bock hat, wechselt halt die Bank und dann „regelt sich der Markt schon von allein“. Das Problem ist: Immer mehr Banken fangen damit an. Und nicht nur das, immer mehr Banken fangen auch damit an, einfachste Girokonten nicht mehr kostenlos anzubieten und mindestens irgendwelche fragwürdigen Bedingungen daran zu knüpfen.

Angeblich weil es ja auch Service ist und die Kosten in den letzten Jahren gestiegen sind – klar, wenn man sich mal anschaut, wie viele unnötige Stellen überteuert besetzt sind und welche Boni so mancher Manager neben seinem überdimensionierten Gehalt bekommt … da muss die Kohle schon irgendwo her kommen. Immer mehr zahlen wollen, aber service-seitig nicht weiter ausbauen, da bleibt eben nur die Verteuerung.

Und was mich am meisten ankotzt: Bargeld. Die wenigsten Banken bieten Möglichkeiten, dass man Bargeld – sowohl Scheine als auch Münzen – auf das eigene Konto bekommt. Ich mein, ich hab sogar ein Konto bei einer Bank, nur damit ich Bargeld einzahlen kann (was ich dann auf das eigentliche Konto überweise). Das ist doch bescheuert.

So bescheuert, dass ich jetzt sogar den Faden komplett verloren hab – hier ist aber ein Roboter, der 24 Stunden lang Geldautomaten testen kann und testet:

So ein bisschen hat der LEGO-Hype in den letzten Wochen und Monaten wieder abgenommen (auch wenn meine Frau kurzzeitig komplett eskaliert ist und hier 8 LEGO-Sets aus dem Harry Potter-Universum geliefert wurden) und ich frag mich: Warum?

Ich mein, die Puzzle-Manie hat ja eindrucksvoll gezeigt, dass gerade die Pandemie eigentlich der perfekte Zeitpunkt für den massenhaften Verkauf von LEGO-Sets ist und man gerade jetzt eine Idee nach der anderen raushauen sollte, damit die Leute ihr mühsam erspartes und zum Glück nicht in Klopapier investiertes Geld rausrücken. Und wenn wir schon bei Ideen sind: Mit LEGO Ideas hat Lego ja auch eine Plattform geschaffen, wo man nicht mal mehr selbst nachdenken muss, sondern sich einfach bei der Community und ihren Ideen bedienen kann. Smarter Schachzug btw.

Aber so richtig coole Sets hab ich länger nicht gesehen, aber ehrlicherweise auch nicht nach gesucht, weil die halt nicht selten unfassbar teuer sind. Überhaupt müsste man mal herausfinden, ob das simple Kaufen von random Bauklötzen nicht doch günstiger ist und wenn man dann was bauen will, schaut man einfach bei LEGO Ideas vorbei. Dann bekommt man zwar keine vorgefertigten Sets wo nur ein paar Steinchen über bleiben – aber kann dann auch mal sowas cooles wie einen spielbaren Minigolf-Platz bauen.

Genau das hat LEGOParadise getan. Das Ding funktioniert erstaunlich gut, wenn auch mit drei Löchern etwas klein – aber gerade die Steuerungsmöglichkeiten der Figuren und all die kleinen zusätzlichen Mechaniken und beweglichen Teilchen sind schon ziemlich beeindruckend:

I’ve designed a fully functional mini golf course which includes 3 unique holes featuring a variety of landscapes and moving obstacles including a working golf ball elevator and spinning windmill!

Als LEGO würd ich hier nicht lang überlegen.

Eine der wenigen Dinge, die mir aus meiner Kindheit im Hirn eingebrannt geblieben sind: Staub ist der schlimmste Feind der Elektronik. Das ist auch der Grund, warum bei uns jahrelang Fernbedienungen in diesen Klarsichttüten eingewickelt waren, in denen man normale sein Pausenbrot mit in die Schule genommen hat. Richtig dicht eingewickelt konnte man sich daran ziemlich schnell gewöhnen und es war auch nicht von der Hand zu weisen, dass unsere Fernbedienungen auch nach Jahren noch wie neu aussahen, aber … das war auch schon ziemlich beknackt irgendwie.

Spätestens mit meinem Auszug aus dem elterlichen Haus hatte das in meinem Leben ein Ende, auch wenn die Vorteile klar auf der Hand lagen. Und scheinbar haben das auch meine Eltern eingesehen, ich kann mich jedenfalls nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal eine Fernbedienung in einer Tüte eingewickelt gesehen hab.

Obwohl das mit dem Staub natürlich stimmt, bin ich auch hier sehr nachlässig. Ich find Staub nicht geil, aber es braucht eben doch ein bisschen länger, bis es mich so sehr nervt, dass ich ihn beseitigen muss. Was aber auch daran liegt, dass es keine coole Staubbeseitigung ohne gleichzeitige Verteilung von Staub gibt und der scheiß einfach auch unfassbar schnell wiederkommt.

Obendrein: es ist ja nicht nur Staub der nervt, sondern auch Krümel und anderer Mist. Kann man natürlich vermeiden, in dem man einfach nicht am Rechner isst, aber machen wir uns nichts vor: Es ist wie mit einem neuen Auto. In den ersten drei Monaten wird das Ding klinisch betrieben, danach wird man nachlässig und spätestens nach einem Jahr fungiert das Ding als fahrbare Küche und Esszimmer.

Immerhin: ich hab mir so einen Schreibtischpuste-Dings gekauft. Schweineteuer, aber auf lange Sicht halt besser als diese Druckluft-Dosen, um zumindest die Tastatur regelmäßig zu reinigen. Funktioniert bisher ganz gut, lediglich der Geräuschpegel ist heftig.

Die nächste Anschaffung werden dann die Snactiv-Sticks sein – quasi Essstäbchen, die man mit einer Hand easy kontrollieren kann und mit denen man sich die Finger nicht schmutzig macht:

Ob sich das in der Praxis bewährt, muss man erst noch sehen, aber zumindest die Community auf Kickstarter hat mal wieder deutlich mehr Geld gegeben, als die Macher ursprünglich haben wollten. Und das ist ja nie ein schlechtes Zeichen.

Ganz wilde Theorie: Niemand, wirklich niemand von uns hat das dringende Bedürfnis, sich irgendwelche Körperteile abschneiden zu wollen (und falls doch, dann bitte zum Arzt damit – es gibt tatsächlich eine Krankheit, die sich genau dadurch äußert) und nein, ich schreib jetzt auch nicht, dass man sich das ja beim folgenden Gadget noch mal überlegen kann, auch wenn es recht beeindruckend ist.

Denn auch wenn ich niemand im direkten oder indirekten Bekanntenkreis habe, der auf eine Prothese angewiesen ist, mein Bauchgefühl sagt mir: Die wären auch froh, wenn sie keine Prothese bräuchten. Wenn ich so nachdenke, fällt mir überhaupt nur eine Person ein, die dafür in Frage kommen würde und das liegt auch schon etliche Jahre zurück – und der Typ war halt wirklich ein Idiot (was nicht heißt, er hätte sein Schicksal verdient, aber so richtig Bock auf Kontakt hatte ich weder damals, noch heute) Und soweit ich mich erinnern kann, hat der auch nie eine Prothese getragen – allerdings hat bei ihm auch der ganze Arm gefehlt und ich hab keine Ahnung, ob da Prothesen überhaupt einen sinnvollen Effekt haben.

Auf der anderen Seite: Die Technik macht ja wahnsinnige Fortschritte und gefühlt stehen wir kurz davor, dass man sich nur einen Chip ans Hirn kleben muss und dann einen komplett bio-mechanischen Körper steuern kann. So zumindest mein Eindruck nach dem Schauen das nachfolgenden Videos.

Darin sieht man, wie (irgendeine) Nika die Esper Hand ausprobiert und das ist – wie bereits erwähnt – einfach nur beeindruckend.

Nika is amazing and a fast learner.
A month ago she tried her left hand for the first time in her life.

Hier und da natürlich noch ein bisschen unlocker, aber so prinzipiell … schon ein bisschen Wahnsinn. Hoffen wir dennoch, dass niemand von uns je Bedarf dafür hat.

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Die feinen Details eines Klappzahlendisplays (Split-Flap Display) https://www.wihel.de/die-feinen-details-eines-klappzahlendisplays-split-flap-display/ https://www.wihel.de/die-feinen-details-eines-klappzahlendisplays-split-flap-display/#comments Thu, 22 Apr 2021 10:38:43 +0000 https://www.wihel.de/?p=113515 Die feinen Details eines Klappzahlendisplays (Split-Flap Display) | Gadgets | Was is hier eigentlich los?

So sehr ich den technischen Fortschritt auch befürworte, manchmal kann er schon sehr hart nerven. Ich hab zum Beispiel Ende letzten Jahres einen recht simplen Wecker gesucht mit nur einer Anforderung – gefunden hab ich aber alles, nur nicht so wirklich das, was ich gesucht hab.

Wir fangen aber mit dem Hintergrund an, denn in der heutigen Zeit braucht man eigentlich keinen gesonderten Wecker mehr, wir alle haben ja schließlich Smartphones. Ladekabel dran und schon ist alles gut. Allerdings hat mir Line irgendwann mal erzählt, dass ich auch nachts wach werden und aufs Smartphone gucken würde – ich konnte mich da aber nie dran erinnern.

Und das klingt dann halt schon irgendwo nach Zwangshandlung und ungesundem Muster. Also hab ich kurzerhand das Smartphone aus dem Schlafzimmer verbannt – brauchte dadurch aber tatsächlich einen separaten Wecker.

Also hab ich erstmal nach Retro-Dingern geguckt, weil die ja einen gewissen Charme haben. Gern mit so einem Flip-Display und ohne irgendwelchen Schnickschnack. Einzige Anforderung: Ich möchte so viele Wecker wie möglich einstellen können, mindestens drei. Und das gibt es in der Analogen Welt scheinbar nicht. Entweder du hast einen Alarm oder zwei – an drei scheitert es scheinbar massiv.

Außer man kauft sich irgendwas, dass mit Laser Nummern an die Decke projiziert, Radio spielen, dein Smartphone laden, Kaffee kochen und Lotto spielen kann. Sieht dann dazu noch scheiße aus, lässt sich kaum bedienen und überhaupt, bezahl das Ding doch einfach und ärgere dich dann so lange darüber, bis es kaputt ist.

Am Ende ist es dann irgendein Ding von Lenovo geworden. Das kann auch ganz viel, will Internet haben – aber man kann den ganzen scheiß auch einfach deaktivieren. Genau das hab ich getan und somit wohl den dümmsten smarten Wecker, den man sich vorstellen kann, der aber wenigstens meine Anforderungen erfüllt.

Und er kann sogar ein digitales Klappzahlendisplay darstellen, was besser als nichts ist – das Original wäre aber cooler, gerade weil da viele kleine Details drin stecken, die man so gar nicht auf dem Schirm hat, die aber für das Gesamtkonstrukt unglaublich wichtig sind:

Ich lieb sowas einfach.

Der eine oder andere wird es vielleicht schon gesehen haben (also einer von euch beiden): Hier kleben jetzt neuerdings so komische Login-Buttons für Steady an diversen Stellen. Die haben überraschenderweise sogar Sinn, denn diese Seite kann man jetzt auch bei Steady unterstützen, sofern man denn will. Oder halt auch nicht, denn so wirklich hat keiner danach gefragt.

Und ich hab da auch ehrlich gesagt sehr lange gehadert, denn … warum sollte jemand für etwas Geld bezahlen, dass er auch kostenlos bekommt. Der Kapitalismus hat uns dahingehend verdorben und schaut man sich so manches Geschäftsgebaren an, kann ich absolut verstehen, dass die Leute geil auf „kostenlos“ sind. Auf der anderen Seite: Ich hab weder die Fähigkeiten, noch Zeit, noch Motivation mehr zu machen, als ich ohnehin schon mache und dafür Geld zu verlangen. Das hier war ja schließlich nie als Geschäft und mit Umsatzabsicht gestartet.

Dennoch: Es kostet halt Geld. Das ließ sich vor ein paar Jahren noch easy gegenfinanzieren, mittlerweile zahle ich drauf. Und da ist die Arbeitszeit nicht eingerechnet, da geht es rein weg um Server, Software und Tools – die leben schließlich auch im Kapitalismus und wollen Geld verdienen, manche sogar recht viel.

Wir sind dann jetzt auch mal bei Steady | Bloggerei | Was is hier eigentlich los?

Was aber auch nicht heißt, dass ich das nicht weiter gegenfinanzieren will – ist halt ein Hobby und das kostet in der Regel Geld. Auf der anderen Seite: Es gibt ja tatsächlich Leute, die beweisen, dass es noch Gutes im Menschen gibt. Die auch mal einfach so helfen ohne Hintergedanken – das sogar manchmal auch ich.

Und genau die (und alle anderen) können halt jetzt auch hier ein bisschen unterstützen. Damit das aber nicht komplett einseitig ist, hab ich zumindest eingebaut, dass Unterstützer die Seite absolut werbefrei genießen können. Die ist dann auch schneller, datenschutztechnisch ein bisschen sicherer und einfach geiler. Denn Rumbasteln an der Seite kann ich definitiv. Was natürlich auch stimmt: Man kann auch einfach einen Adblocker benutzen – spricht gar nix dagegen. Aber dann muss man halt damit leben, dass ich irgendwann verhungere, verdurste und spontan in Flammen aufgehe. In dieser Reihenfolge.

Wir sind dann jetzt auch mal bei Steady | Bloggerei | Was is hier eigentlich los?

Wer also gern mithelfen will, kann das an dieser Stelle tun. Und sobald man dann bei Steady eingeloggt ist, gibt es zumindest Werbefreiheit. Vielleicht irgendwann sogar mehr – aber ich will ungern Dinge versprechen, die ich dann nicht halten kann, das machen andere schon ganz gut, da braucht es mich nicht auch noch.

Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit.

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Ein Pasta-Drucker https://www.wihel.de/ein-pasta-drucker/ https://www.wihel.de/ein-pasta-drucker/#comments Tue, 20 Apr 2021 14:00:25 +0000 https://www.wihel.de/?p=113446 Ein Pasta-Drucker | Gadgets | Was is hier eigentlich los?

Seit Jahren schon guck ich immer mal wieder nach einem Drucker, der auch gleichzeitig Duplex-Scan kann – sprich, der Seiten sowohl von vorn als auch hinten automatisch scannt. Idealerweise ist das auch ein Laserdrucker, weil halt Tintenstrahl bei geringer Nutzung mit vertrockneten Düsen sinnlos Geld verbrennt, ohne wirklich was zu tun.

Derlei Geräte kennt man ja aus Büros, das sind aber in der Regel immer solche fetten Klopper, die sich halt niemand Zuhause hinstellen will, zumal der Ottonormal-Nutzer auch gar nicht so viel Geld ausgeben will. Und kann. Also ich.

Diesen Funktionsumfang, aber in einem Gerät, dass man sich auf den Tisch stellen kann – das wäre quasi mein heiliger Gral. Bis dahin hab ich hier aber einen Drucker, der unfassbar viel Farbe verbraucht, dafür aber unfassbar selten benutzt wird. Der kann auch Scannen, aber eben nur eine Seite und sehr manuell – hat also noch nicht mal einen Einzug dafür.

Und darauf … steht ein Dokumentenscanner von Fujitsu, der halt unerlässlich für eine nahezu papierloses Büro ist. War auch nicht gerade billig, aber sein Geld schon mehrfach wert – lediglich die Software, die Fujitsu dazu anbietet, ist einfach großer Mist, genauso diverse Entscheidungen, was die Unterstützung von Betriebssystemen in den letzten Jahren angeht.

Überhaupt sind Drucker (und eben auch Scanner) aber in erster Linie Teufelswerk. Wir alle kennen die Scherze über Drucker, die nie funktionieren – aber das sind eben keine Scherze, sondern wahre Geschichten aus dem Leben, die noch nicht mal überspitzt wiedergegeben sind. Dafür kenn ich einfach zu viele Drucker, die einfach nicht schwarz-weiß drucken wollen, weil fucking Magenta alle ist.

Daher sollten Drucker einfach staatlich verboten werden und es sollte nur noch eine Variante überhaupt existieren dürfen: Pasta-Drucker. So einen hat Nikita Neitzke nämlich an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart gebaut:

Vielleicht sollten wir auch alles nur noch in Pasta-Form ausdrucken. Und dann essen wir schlechte Nachrichten und Rechnungen einfach auf.

Irgendwann zu Schulzeiten hab ich auch mal einen Kurs angefangen, bei dem ich lernen wollte und sollte, wie man mit 10 Fingern blind auf der Tastatur schreibt, weil das halt cool ist, wenn man so schnell schreiben kann, wie andere sprechen – hilft ja nicht nur beruflich, sondern damit kann man bestimmt auch Mädels klar machen. So meine nicht vorhandenen Gedanken damals und weil die Mädels halt ausblieben, hab ich das eigentlich auch nie zum Abschluss gebracht.

Dennoch würde ich mich schon als sowas wie ein Schnellschreiber bezeichnen, zumindest bescheinigen mir andere, dass ich relativ schnell tippen kann, besonders wenn ich es einfach aus dem Kopf heraus tue (so wie diesen Beitrag). Zumindest muss ich nicht mehr zwingend auf die Tastatur schauen, wenn ich tippe – außer es handelt sich um irgendwelche Sonderzeichen wie π, ∑, ∆ oder auch æ. Halt die Dinger, die noch nicht mal auf den Tasten stehen und wo eigentlich niemand weiß, wie man sie überhaupt schreibt.

Seit Jahren hat sich aber auch in meinen Hirn ein Satz von Ryan Hayashi eingebrannt, der mal klugerweise gesagt hat, dass es keine Rolle spielt, wie sehr man übt und trainiert – es wird immer einen Asiaten geben, der noch eine Schippe drauflegen kann. Was ja auch einfach stimmt, denn diese kleinen, flinken Asiaten sind teils richtige Maschinen und hängen sich dermaßen ins Zeug, dass man einfach nur seinen Hut ziehen kann. Und aufgeben.

Aber eben nicht überall und so ein Beispiel wäre die nachfolgende Schreibmaschine von Toshiba. Ich bin leider wieder mal zu faul und unmotiviert, da näher nachzuforschen, nach dem ersten flüchtigen Blick stellt man aber schnell fest, dass die eben nur beim flüchtigen Blick so aussieht wie eine handelsübliche Schreibmaschine.

Denn tasten sucht man vergeblich und wenn man sieht, wie das Ding bedient wird, hat das mit vielem zu tun, nur nicht mit Geschwindigkeit. Vermutlich, weil dort mit einem Tipp ganze Wörter geschrieben werden und nicht nur einzelne Buchstaben:

Toshiba Typewriter Model BW-2112
Serial no. 7227442

Dennoch dürfte spannend sein, mit welcher Methode man ganze Texte schneller auf Papier bekommt – Einzelbuchstaben oder doch mit dieser Maschine.

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Skydio 2 – Eine super intelligente Drohne https://www.wihel.de/skydio-2-eine-super-intelligente-drohne/ https://www.wihel.de/skydio-2-eine-super-intelligente-drohne/#comments Wed, 14 Apr 2021 10:00:09 +0000 https://www.wihel.de/?p=113188 Skydio 2 – Eine super intelligente Drohne | Gadgets | Was is hier eigentlich los?

So ein bisschen ist das Thema „Drohne“ bei mir aufs Abstellgleis geraten, sowohl als Konsument als auch als jemand, der damit zumindest Pläne hatte, irgendwelche Videos zu machen.

Als Konsument hat man ja mittlerweile auch beinahe alles gesehen und auch wenn die Perspektiven dann doch immer recht frisch sind – als Mensch gewöhnt man sich ja schnell an neue Dinge. Außer man ist Querdenker, dann wird man auch in 100 Jahren weder mit Vernunft klar kommen, noch mit dem Arsch Zuhause bleiben können.

Und als Schaffender müsste ich mich erstmal mit den ganzen Regeln auseinander setzen, die man als Drohnenpilot mittlerweile befolgen muss, an unproblematische Orte fahren und dort auch erstmal den Umgang üben. Wenn man dann noch bedenkt, dass so eine Drohne ja auch ein bisschen was kostet … da überlegt man sich halt zwei Mal, ob man das Geld investiert und im Zweifel sprichwörtlich in den Sand setzt, weil man einfach zu doof zum Steuern ist.

Überhaupt bin ich ja ein Fan von Automatisierung und das Dinge einfach alleine laufen. Gibt es dann also nicht eine Drohne, die man einfach in die Luft wirft und die den Rest mehr oder weniger alleine macht? Gibt es!

Die nennt sich Skydio 2 und kann unter anderem selbstständig ein vorher festgelegtes Objekt verfolgen und Filmen, selbst in recht drohnen-komplizierten Umgebungen, wie Wäldern. Und das funktioniert überraschend gut:

I Put this Autonomous Drone to the Ultimate Test, have it Track a Person through the woods with millions of trees in the way, track My Supra driving under a steel bridge and try and push it to the extreme to see what it does when I go faster and try to lose it.

Natürlich hat so ein Gadget auch einen anständigen Preis – $999 werden aufgerufen und wer sich eine schon mal vorab reservieren möchte, darf direkt mal $100 auf den Tisch legen. Und dann muss man eben drauf vertrauen, dass sich das Ding nicht selbst in den Sand setzt … aber irgendwas ist ja immer.

Es heißt, allem wohnt ein Zauber inne und je nach Blickwinkel, esoterischer Lebensweise und eingenommener Drogen kann da sogar was dran sein. Muss aber auch nicht, denn eigentlich heißt es richtigerweise, dass jedem Anfang ein Zauber inne wohnt, aber wer will da schon kleinlich sein.

Denn viel mehr geht es mir darum, dass selbst unscheinbare Kleinigkeiten – gern aus dem Alltag – beeindruckend sein können, wenn man mal einen genaueren Blick darauf wirft. Zum Beispiel Umzugskartons.

Pappe, die man in einer bestimmten Weise falten muss und die dann mehrere Kilo einfach problemlos trägt – und das alles ohne den Einsatz von Kleber oder anderweitigen Mitteln, die den Boden zusammenhalten. Wer auch immer sich das mal anfänglich ausgedacht hat, der muss sich doch bis heute in den Arsch beißen, dass er sich das nicht hat patentieren lassen.

Oder auch die Schraubverschlüsse bei so Tetra Paks, die man immer mal wieder im Laden kaufen kann. Ich mein, ich hab bis heute nicht verstanden, warum es da so viele Arten an Verschlüssen gibt und am schlimmsten sind die, bei denen man irgendeine Lasche noch abreißen muss – da ist die Verkleckerung quasi vorprogrammiert.

Genial hingegen sind die, die man einfach dreht und die dann einfach öffnen. Denn dahinter steckt richtige Ingenieurskunst, wie das nachfolgende Video zeigt:

A random break from electronic stuff. The very complex and ingenious gadget found in some drink cartons.

Fraglich allerdings das Tetra Pak selbst. An sich ja besser als irgendein Plastik-Scheiß, aber diese Alu-Folie kann doch auch nicht so richtig geil für die Umwelt sein oder? Und über die absolut korrekte Mülltrennung will ich da lieber auch nicht nachdenken …

Eine noch etwas andere Darstellung des ganzen Mechanismus gibt es direkt von Tetra Pak an dieser Stelle.

Wie sagt man so schön: Verheiratet sein heißt vor allem, dass man jede Woche aufs Neue diskutiert, was am Wochenende gegessen wird. Ist zumindest bei uns so und ja auch kein Wunder, denn viel mehr passiert halt auch nicht, wenn alles zu ist und man nur Zuhause hockt.

Das Problem allerdings: Ich bin angeblich recht picky und Line will immer irgendwelchen neumodischen Kram kochen, den eigentlich niemand mag. Sprich: Pilze, Auberginen, Zucchini oder auch Linsen. Und genau das sorgt halt regelmäßig für Probleme, ist aber auch maximal unnötig, weil sie ja auch einfach zu normalen Lebensmitteln greifen kann.

Aber Spaß beiseite, mittlerweile hat die Vernunft gesiegt und das heißt meistens mittlerweile: Sie macht einfach, was sie will und ich ess irgendwas anderes. Im Zweifel halt Toast mit Käse und Wurst drauf, das funktioniert immer.

So langsam nehmen aber auch die Momente wieder zu, in denen ich mir überlege, dass ich doch auch einfach für mich Sandwiches machen kann. Gerade nachdem der Grill wieder aus dem Keller in die Wohnung gewandert ist, bietet sich das ja an, außerdem haben wir bestimmt auch noch irgendwo einen Sandwich-Maker, den ich zuletzt beim Umzug gesehen hab.

Das Ding ist nur: Ist halt auch aufwändig, was Zubereitung und vor allem Reinigung angeht. So ein Sandwich ist ja schließlich innerhalb weniger Minuten verputzt, dafür aber dann diverse geöffnete Lebensmittelpackungen im Kühlschrank haben und am Ende alles vom übrig gebliebenen Fett und Käse befreien … da muss man Bock drauf haben.

Immerhin, die Zubereitung kann man ein klein wenig vereinfachen – wenn man denn einen 3D-Drucker hat. Kuroki Yuto hat den und hat sich jetzt diverse kleine Maschinen gebastelt, die ihm die eine oder andere Aufgabe im Alltag abnehmen. So eben auch die Zubereitung eines Sandwiches:

Man sieht direkt, dass da noch ordentlich Potential drin steckt. Nicht nur was die reine Arbeitszeit angeht – hier und da sind mir das noch zu viele manuelle Schritte durch Menschenhand.

Was ich an der Pandemie bzw. an den daraus resultierenden Beschränkungen gar nicht so schlecht finde: Sie macht aktuell Spieleabende unmöglich. Ich spiel ja eigentlich ganz gern, aber nicht selten auch einfach gern alleine und an der Playstation oder am Rechner – und eben nicht am Küchentisch an einem Spielbrett.

Allein bis man erstmal anfangen kann, denn oft muss man sich ja erstmal die Regeln auf die Kette schaffen und dann im richtigen Moment anwenden. Allein da gibt es schon den ersten Stolperstein, denn was machen, wenn man eine oder mehrere Regeln gar nicht erst versteht?

Und dann dieses ständige „Denken müssen“. Ich bin jetzt kein Raketenwissenschaftler, muss aber dennoch jeden Tag ordentlich denken – da möchte ich das nach Feierabend oder am Wochenende nur bedingt im gleichen Maße und wenn dann nur über Sachen, auf die ich wirklich Bock habe. Fiktive Trolle, die ich mit zwei Würfeln ins Jenseits befördern soll, gehören da halt nicht dazu.

Und dann halt das Gefühl, wenn man einfach verliert, am besten noch gegen ein Spiel. Ich kann mich noch erinnern, dass wir letztes Jahr einen Spieleabend hatten, an dem wir tatsächlich alle zusammen gegen ein Spiel gespielt haben. Klingt an sich ja schon mal becheuert, aber noch bescheuerter ist, dass wir verloren haben. Gegen Pappe und Plastik – es gibt kaum etwas peinlicheres als das.

Nee nee, da sind mir andere Spiele einfach lieber. Und selbst wenn es nicht digital sein darf, dann doch lieber sowas wie Crokinole oder auch das klassiche Jenga. Wobei ich Jenga jetzt auch nicht soooo super finde, weil es halt schon echt viel Geschicklichkeit braucht, um weit zu kommen.

Oder halt eine Jenga-Pistole, die man sich „relativ leicht“ selbst bauen kann und die erstaunlich gut funktioniert. Zumindest wenn man The Q ist:

Have you ever wondered how to play Jenga like a pro ? The answer is simple – you just need Uzi 😁

Bisschen Quatsch allerdings: Das Ding wie eine Uzi aussehen zu lassen und dann kann man damit nur einen Schuss abgeben.

Es gibt ja Leute, die wirklich richtig intensiv mit dem Smartphone daddeln. Und da meine ich nicht die ganzen Verrückten, die (zumindest vor der Pandemie) durch die Weltgeschichte laufen und Pokemon einfangen. Keine Sorge, ich darf das schreiben, ich hab auch mal dazu gehört, so lange, bis ich die ganzen Ratzfratze und Taubsis nicht mehr sehen konnte.

Nein, ich meine die, die sich wirklich mit einem Controller vor das Ding setzen und stundenlang spielen. Die sich auch ein Smartphone kaufen würden, dass wirklich komplett auf Gaming ausgelegt ist (gibt es wirklich) und die ein Smartphone für alles besitzen, nur nicht zwingend zum Telefonieren. Gut, ich telefoniere damit auch nicht wirklich, aber zum Spielen ist mir dann die Steuerung doch zu frickelig, der Bildschirm zu klein und ehrlicherweise hat es noch kein Spiel geschafft, mich auch mal wochenlang an sich zu fesseln.

Dazu kommt ja noch der Drang, mittlerweile auch von Apple, mit Abos und In-App-Käufen für einen dauerhaften Geldregen bei den Entwicklern zu sorgen. Gönn ich ihnen natürlich, zumindest in der Theorie – führt aber auch dazu, dass mein Geld immer weniger wird. Oder eben doch der Spielspaß auf der Strecke bleibt, denn die wenigsten Spiele sind tatsächlich so ausbalanciert, dass man auch ohne monetären Einsatz noch Spaß am Spiel hat. Es ist halt mittlerweile wirklich eine Seuche geworden …

Das letzte Spiel, dass ich aber noch mit viel Freude gespielt hab: Bomb Squad Academy. Kleines Knobelspiel, dass sich ruhig mal jeder anschauen kann – relativ leicht zu verstehen, mit jedem Level aber schwieriger zu lösen. Und natürlich in Sachen Steuerung recht simpel gestrickt.

Wer es dennoch etwas anspruchsvoller haben möchte und zum Beispiel lieber mit ordentlich PS unter dem Arsch über den Asphalt donnert, schaut sich einfach mal das nachfolgende Video an – und baut sich dann seinen Lenkrad-Controller einfach selbst:

@yagethiininging

play the game 🤪#regoo #tiktok #foryou #phone #fyp

♬ original sound – YAGETECH

Mal davon abgesehen, dass das ein bisschen wackelig aussieht – beeindruckend.

Natürlich hab auch ich mir letztes Jahr zu Weihnachten und / oder Geburtstag eine Playstation 5 gewünscht und trauer der Chance immer noch ein bisschen nach, nicht direkt eine bestellt zu haben, als ich es konnte. Zumindest juckt es in den Fingern, gerade weil im näheren Bekanntenkreis die Anzahl er Besitzer weiterhin zunimmt und ich absolut keine Ahnung hab, wie die Leute das machen. Zumindest in den Shops, die ich so besuche, ist das Ding immer innerhalb von Sekunden ausverkauft (natürlich wegen der beschissenen Bots).

Ihr merkt auch: Ich hab natürlich keine bekommen. Stattdessen: Ein Spielzeug aus Holz. Womit dann auch sämtliche Klischees bestätigt sind, ich will aber gar nicht meckern, denn mein Holzspielzeug ist das Brettspiel Crokinole.

Und das ist schon ziemlich cool, auch wenn wir es bisher nur zwei Mal gespielt haben. Die Regeln klingen am Anfang etwas kompliziert, sind aber schnell gelernt und diese Mischung aus Geschicklichkeit und Glück – das macht schon Spaß. Ein bisschen wie Billard, nur ohne Kugeln. Und Queue. Und Löcher. Und grünen Tisch. Man muss es einfach mal spielen um es gut finden zu können.

Was wir da auch schnell gemerkt haben: Technik ist der Schlüssel zum Erfolg – mit bloßem, gewalttätigen Schnipsen des Fingers kommt man nicht weit, viel mehr noch: Das kann sehr schnell ziemlich weh tun.

Wer es dennoch auf die rabiate Weise versuchen will, der wird wohl um die nachfolgende Finger Flick-Maschine nicht herumkommen. Wäre dann im übrigen auch der einzige wirklich sinnvolle Anwendungsfall in meinem Kopf. Außer man hat als Hobby, ständig Glühbirnen zerschnipsen zu wollen …

Level UP Your Finger Flick

If you have weak finger flick – it’s not a problem anymore! This machine for you 😂

What a time to be alive, oder?

In Sachen Spielzeug ist Retro ja immer wieder mal angesagt, zumindest wenn man an das digitale Spielzeug denkt. Egal ob Konsolen von früher (wobei früher hier schon die Playstation 1 meint, die jetzt auch nicht übertrieben lang in der Vergangenheit liegt – zumindest im Vergleich mit einer C64 oder dem Amiga) oder auch nur Spiele. Passt man nicht auf, schlittert man ganz schnell in einen Hype und feiert dann rückständige technisch und fiese Pixelgrafik ab.

Okay, das klang jetzt gemeiner als es sollte, denn auch ich find es nicht schlecht, wenn es nicht nur um glatte Kanten und realistisch aussehende Figuren geht und so mancher Pixelmatsch ist ja das perfekte Beispiel dafür, dass die Story noch immer eines der entscheidenden Elemente bei einem Spiel sein sollte. Auf der anderen Seite haben mir die neueren Tomb Raider-Titel auch mehr Spaß gemacht als der Quatsch von früher. Nicht ausgeschlossen: Kann auch an meinem Alter liegen.

Und auch sonst geht es in der Pandemie ein bisschen mehr back to the roots – zumindest scheint die Anzahl der Puzzle-Begeisterten dramatisch zugenommen zu haben und auch dieses „Spazieren gehen“ haben gefühlt früher deutlich weniger Leute praktiziert. Wir alle besinnen uns also ein bisschen mehr aufs wesentliche und irgendwie wollte ich jetzt hier einen coolen Bogen zu Spielzeug von früher schlagen, das vornehmlich aus Holz bestand und gar nicht so viel Chi-Chi mit sich brachte.

Klappt aber nur bedingt, denn das kleine Holz-U-Boot von Chi-Chun Yin ist zwar aus Holz – weiß dann aber doch seiner Fähigkeiten zu beeindrucken. Denn dreht man die kleine Kurbel an der Seite, fängt einfach alles an, sich zu bewegen:

Das ist nicht nur sehr niedlich, da dürfte auch einige Ingenieurskunst reingeflossen sein. Von den handwerklichen Fähigkeiten will ich gar nicht erst anfangen.

Nachdem ich mich im vorherigen Beitrag schon Alman-typisch aufgeregt und rumgeklugscheißert habe, machen wir doch einfach mit dem nächsten typisch-deutschen Thema weiter: Dem Maschendrahtzaun.

Und genau hier legen wir eine Vollbremsung hin – aber so eine richtige und nicht den Quatsch, den wir gerade pandemie-mäßig haben. Denn hier sind direkt zwei Dinge falsch.

Zum einen dreht sich der Beitrag gar nicht um eine richtige Maschendrahtzaun-Maschine im Kleinformat, sondern lediglich um ein Gadget, dass Draht so biegt, dass man daraus einen Maschendrahtzaun zusammenklöppeln kann – man muss die Drahtfäden aber natürlich noch selbst zusammendängeln. Bei der Größe aber vielleicht auch gar nicht verkehrt, ist ja schließlich doch deutlich instabiler als das übliche Format.

Zudem ist der Maschendrahtzaun gar nicht so deutsch, wie ihm angedichtet wird, zumindest wenn wir vom Sechseckgeflecht, Hasendraht, Kaninchendraht oder auch Hühnerdraht sprechen.

Denn eigentlich hat Charles Barnard 1844 die weltweit erste Drahtnetzmaschine gebaut – und das in England!. Mindestens genauso bemerkenswert: 1932 hat sich dann der internationale Verband für sechseckige Drahtgeflechte gegründet, zu dem dann Werke in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Österreich und auch Tschechien und Dänemark gehörten. Der Verkauf fand dann durch die International Wire-Export-Co. statt – Iweco, hat man vielleicht hier und da schon mal gehört.

Mit all dem hat W&M Levsha nur sehr wenig zu tun – das ist halt mehr ein Bastelprojekt, funktioniert aber dafür dennoch erstaunlich gut … und wer weiß schon, wann man mal einen Mini-Zaun gebrauchen kann? Spätestens wenn die Mini-Kaninchen die Weltherrschaft übernehmen wollen, können wir dankbar dafür sein:

Today I’ll make a machine that produces the chain link, but a very little one. This chain link will have the smallest meshes in the world.
Enjoy!

Schon niedlich.

Ich find ja derlei Spielzeugwaffen immer ein bisschen schwierig. Dauert meist nicht lang, bis einer kommt und meint, man würde Waffen verherrlichen und auch wenn so ein Vorwurf ein bisschen Nahe liegt, erinnert mich das auch immer an diese Deppen, die sagen, dass alle, die Ballerspiele spielen automatisch Amokläufer werden. Wohlwissentlich ignorierend, dass es genug Studien gibt, die nicht nur das Gegenteil behaupten, sondern auch tatsächlich Vorteile vom Computerspielen zeigen und belegen.

Und dann denk ich mir halt auch: Ja mei, lieber eine Handgranate aus LEGO, lieber eine Nerf-Gun für teures Geld von Amazon und Co. als wirklich ein Grund für Tragödien und Eilmeldungen sein. Irgendwo muss man die Kirche ja auch mal im Dorf lassen und ich hab halt so gar nichts mit der Kirche am Hut.

Auf jeden Fall seh ich bei dem nachfolgenden Video weniger die Parallelen zur Realität als die großartige Ingenieurskunst, die Make It LEGO hier an den Tag gelegt hat, denn das Konstrukt scheint halt genauso wie eine richtige Handgranate zu funktionieren, außer das man halt nicht wirklich einen Stift ziehen muss. Dafür hat man trotzdem genug Zeit, um „in Sicherheit“ zu gehen, bevor das Ding einfach explodiert.

Und das tut es – zum Glück ohne wirklichen Schaden anzurichten:

working HandGrenade!

Außer beim Domino-Day, da kann man mit dem Teil schon sehr viele Leute ins Unglück stürzen. Gibt’s den eigentlich überhaupt noch?

Ich bin ja mittlerweile sehr großer Fan von iterativem Arbeiten. Sprich: Irgendwo anfangen, kleine Schritte machen und von da aus immer wieder überprüfen, was man verbessern kann oder wo bzw. wie man weitermacht. Klingt logisch, spart unnötige Korrekturschleifen und verhindert idealerweise auch, dass man sich eine gewisse Zeit lang komplett verrennt. Was nicht heißt, dass ich es nicht mag, wenn man auch von vornherein alles durchdacht hat – aber wir alle wissen ja, wie schnell sich die Welt mittlerweile dreht und einmal nicht aufgepasst ist plötzlich ein sehr guter Impfstoff ohne jeglich nachvollziehbaren Grund (vorrübergehend) nicht mehr zugelassen.

Genauso bin ich großer Fan davon, gemachte Erfahrungen und auch Tools mehrfach einzusetzen und zu verwenden. Denn was einmal funktioniert hat, kann sicher auch ein zweites Mal funktionieren und wer will schon gemachte Fehler wiederholen, wenn er auch von der Vergangenheit profitieren kann? Außer man ist Anhänger von der AfD, dann spielt Geschichte keine Rolle mehr, zumindest nicht so, wie sie tatsächlich mal passiert ist.

Und genau das trifft ganz wunderbar auf das nachfolgende Video zu, dass das Sky Car von 1915 zeigt. Vermutlich ein Vorläufer von dem, was wir heute als Helikopter kennen und man sieht ganz wunderbar, welche Gedanken sich hier vermutlich gemacht wurden. Da ist zum einen der Rotor, bei dem man schon erkennt, dass verstanden wurde, dass man irgendwie die Bewegung braucht, um den Luftstrom so zu lenken, wie man ihn eben lenken muss.

An der Bewegung des Gesamtkonstrukts selbst sieht man zudem, wie von der Natur abgeschaut wurde – schließlich schlagen Vögel ja auch mit den Flügeln und irgendwie muss das doch mit dem Fliegen zusammenhängen, also bauen wir das auch so.

Den Erfolg sieht man ja im Video und ich hätte auch wenig Lust, auf dem Ding zu sitzen, dennoch ein mit Sicherheit wichtiger Zwischenschritt:

Man sitting in early helicopter invention, ‘Sky Car’, in January 1915. Umbrella style wing makes the Sky Car bounce up and down on the ground.

Und ist ja auch klar, dass nicht alles auf Anhieb gelingen kann. Außerdem viel Respekt an den Typen, der da knallhart bis zum Ende sitzen bleibt.

Eines der größten Mysterien des Lebens: Wie ist das eigentlich wirklich im Gefängnis? Zumindest hoffe ich, dass es für die meisten ein Mysterium ist und bleibt, denn alles andere würde nur bedeuten, dass ihr Scheiße gebaut habt. Oder jemand anderes und ihr die Suppe auslöffeln dürft, was deutlich zu positiv klingt, denn schließlich sollte niemand unschuldig ins Gefängnis.

Und prinzipiell könnte man ja auch wissen, wie es im Gefängnis ist, denn auch darüber gibt es zahlreiche Dokus auf ntv, Netflix und sonstigen Fernsehformat-Anbietern. Nur weiß man halt nie, wie viel davon Fiktion ist und was tatsächlich echt, genauso kommt es ja auch immer auf die Inszenierung an. Man denke da nur mal an so großartige Perlen wie die Ice Road Truckers, bei denen sich quasi alle 50 Meter ein Drama abspielt, weil die Straße mal wieder besonders glatt ist und eigentlich keiner weiß, wie die den Dauer-Thrill aushalten können.

Zumindest dachte ich eine Zeit lang, dass Gefängnis ja an sich gar nicht schlecht ist. Klar, Einträge im Führungszeugnis und Konsequenzen für das Leben danach sind alles andere als geil – aber im Grunde liegt man den ganzen Tag nur rum, kann Fernsehen gucken, bekommt quasi Kost und Logis umsonst und wenn man Bock hat, kann man sich auch dort ein kleines Taschengeld dazu verdienen. Mittlerweile ist auch mir natürlich klar, dass das eine sehr vereinfachte Betrachtungsweise ist und niemand sollte die Dauerlangeweile quasi jeden Tag unterschätzen und den ganzen Tag vorm Fernseher ist auch nur geil, wenn man auch andere Sachen machen könnte.

Zumal ja auch die Technik im Gefängnis alles andere als geil ist und den ganzen Tag nur öffentlich-rechtliche Sender – das schlaucht auch ganz schön. Überhaupt ist die Technik im Gefängnis ein bisschen anders als das, was wir so Zuhause rumstehen haben:

This is a history video. It’s about *old* tech. It’s old tech from the USA. Every country and every prison in those countries have different rules from one another, rules that change over time. The tech shown and discussed is from a variety of time periods and locations.

Auf der anderen Seite auch gar nicht so unspannend, wenn man direkt ins Innere des ganzen Zeugs sehen kann.

Es ist doch immer wieder erstaunlich, dass das Internet dafür sorgt, dass man eigentlich glaubt, man hat schon alles gesehen und dann kommt doch wieder irgendwo ein Bild und ein Video daher, dass einen eines besseren belehrt.

Würfel zum Beispiel. In der Regel haben die 6 Seiten, alle Seiten gleich lang und im Grunde weltweit bekannt. Niemand würde an dem Konzept eines Würfels rütteln, weil es mehr oder weniger funktioniert.

Klar, gibt dann noch Spezialformen für irgendwelche merkwürdigen Spiele, die vor allem merkwürdig sind, weil ich sie bisher nicht verstanden hab – aber auch, weil sie zusätzliche Seiten zum Würfel hinzufügen. Das Prinzip bleibt dennoch immer gleich: Du würfst den Würfel, der „rollt“ mehr oder weniger durch die Gegend und bleibt dann auf einer Seite liegen. Das ist letztendlich so sicher wie der Umstand, das Regen immer nach unten fällt. Naturgesetz quasi, Schwerkraft und Reibung sei Dank.

Daran ändert an sich auch nix, das es sogar gezinkte Würfel gibt, die ein bisschen in diesen Prozess eingreifen und ihn manipulieren – aber halt meist nur in die Richtung, dass der Kollege Zufall ein wenig ausgetrickst wird, wenn es dazu kommt, auf welcher Seite der Würfel am Ende landet. Auch hier bleibt das Prinzip ziemlich gleich, weil halt gelernt und Naturgesetz – Schwerkraft und Reibung sei Dank.

Und dann liest du was von einem runden Würfel.

Das macht im ersten Moment wenig Sinn, weil es ja eine Kugel sein muss und die bleibt nur schwerlich an einem Ort liegen, vor allem wenn sie erstmal in Bewegung ist. W&M Levsha hat dennoch einen gebaut und der funktioniert nicht nur erstaunlich gut, der könnte tatsächlich das Würfelgame, so wie wir es kennen, noch mal auf den Kopf stellen. Zumindest muss man nichts mehr sinnlos durch die Gegend werfen:

Today I will make some unusual dice. They will not be square but round and we will make them completely out of metal, with a wooden stand.

Ich bin fasziniert. Und begeistert. Ich will nur noch solch einen Würfel benutzen.

Seit dieser Woche ist in Sachen soziale Interaktion und „Leute treffen“ ja wieder ein bisschen mehr möglich, wobei ich auch nicht genau sagen kann, was. Jedes Bundesland kocht da ja sein eigenes Süppchen, Inzidenzwerte, die vor ein paar Wochen noch zu drastischen Maßnahmen geführt haben, stehen plötzlich für Lockerungen und ganz vielleicht ist das die Hauptstrategie – die Leute so sehr verwirren, dass keiner mehr Bock drauf hat und alle deswegen Zuhause bleiben. Geht zumindest mir so.

Angeblich dürfen sich aber wieder ein paar mehr Leute treffen und sogar (kontaktlos) Sport zusammen machen, was mich an eine Folge „Gemischtes Hack“ erinnert, in der die Jungs über einen neuen Sport gesprochen haben.

Dabei werfen sich Leute einen Ball zu, aber nicht direkt, sondern über ein Netz, das knapp über den Boden gespannt ist. Manche kennen das auch als Trampolin, ob man da aber ein Trampolin wirklich benutzen kann, weiß ich nicht – hänge ja weiterhin Zuhause, mache kaum Sport und hab auch keine Freunde, mit denen ich das Spielen könnte.

War damals auch schwer beschrieben und nicht nur Felix Lobrecht hat nicht so ganz verstanden, um was es da geht – ich auch nicht. Stellt sich jetzt die Frage, ob ich so schlau bin wie Felix Lobrecht oder er so dumm wie ich, das Ergebnis ist am Ende aber identisch. Von daher vielleicht auch egal.

Mittlerweile weiß ich aber: Es handelte sich damals und auch jetzt um Spikeball. Und das ist quasi wie Volleyball, aber auch wieder nicht – sieht auf jeden Fall bewegungsintensiv, aber auch spaßig aus, vor allem weil der Ball ja durchaus unkontrolliert vom Netz abspringen kann:

Wer das auch mal ausprobieren will, findet hier die passenden Sets (Partnerlink) für irgendwas um die 50 bis 60€. Würde allerdings behaupten, dass das am Strang noch mehr Spaß macht, weil man sich da auch mal unproblematisch auf den Boden hauen kann. Wobei der ja eigentlich Lava ist, zumindest für den Ball.

Am Wochenende ist uns aufgefallen, dass sich leichte Änderungen in der Familie auf ein Geburtstagsgeschenk für Line ausgewirkt haben. Ohnehin ist das ja immer sehr schwer, ein passendes Geschenk für sie zu finden, weil sie eigentlich immer nur Verreisen und irgendwelche Ausflüge geschenkt bekommen will.

Das klingt an sich erstmal einfach und die Organisation ist da auch kein größeren Problem (außer man lebt mitten in einer weltweiten Pandemie und soll mit dem Arsch Zuhause bleiben). Aber dafür muss man ja selbst erstmal Zeit finden, es muss ins Budget passen und so ein wenig Rahmenprogramm muss ja auch dabei sein.

Unser letzter Ausflug nach Scharbeutz war da noch relativ leicht organisiert, aber zum Beispiel hat das Wetter nur bedingt mitgespielt. Wir haben dennoch das Beste draus gemacht, aber so ein bisschen hat sich das halt schon auf die Gesamtstimmung ausgewirkt.

Daher wollten wir für ihren letzten Geburtstag familiär schlau sein. So hab ich ihr ein Picknick am Strand geschenkt und von ihrer Schwester mit dem damaligen Freund gab es quasi den selbst umgebauten Camper für ein Wochenende – kann man also beides perfekt miteinander verbinden.

Wie gesagt, da kam dann so eine kleine Pandemie dazwischen, weswegen beide Geschenke noch nicht eingelöst sind – erschwerend kommt aber hinzu, dass der Camper aufgrund der familiären Änderungen auch nicht mehr so wirklich zur Verfügung steht. Und wir befürchten sogar, dass das eigentlich nur uns aufgefallen ist, was das Ganze schon wieder ein bisschen witzig macht.

Einen Alternativplan haben wir noch nicht wirklich entwickelt (was wir vielleicht auch nicht müssen, schließlich sollten sich die Schenkenden darum ja kümmern und mein Geschenk funktioniert ja auch so), vielleicht müssen wir aber auch einfach nur wesentlich kleiner Denken – Mody-klein quasi.

Denn die stellen Wohnwagen für Fahrräder her, was am Ende des Tages einfach nur rollende Kisten sind, die man sich ans Fahrrad klemmt:

Alle unsere Wohnwagen bestehen aus GFK oder Carbon in Leichtbauweise. Die Zelle selbst ist ein selbsttragendes Chassis und verwindungssteif, wobei wir keinen tragenden Grundrahmen aus Metall brauchen. Sie sind reparaturfreundlich konstruiert, sodass man bei ein wenig handwerklichem Geschick alle Teile austauschen oder selber reparieren kann. Wir verwenden ausschließlich große Laufräder in der Dimension von 26 Zoll. Das bringt Laufruhe und Fahrstabilität, sodass man mühelos Geschwindigkeiten von 25 km/h fahren kann. Der Tourer sticht vor allem in der Stadt als optisches Highlight heraus. Auf Radwegen, wie auch im sonstigen Straßenverkehr, ist er mit seiner Straßenbereifung bestens unterwegs. Mit der Trekkingversion können auch ohne weiteres Waldwege und unwegsame Feldwege befahren werden. Mit der Outdoorversion sind Sie für grobe Geländefahrten bestens gerüstet. Die breiten Reifen in der Dimension von 26 x 4,80 schlucken mühelos Sandpisten, Matsch und kleine Äste. Durch die erhöhte Bodenfreiheit sind auch Fahrten über unebenes und hügeliges Gelände gewährleistet.

Da wir uns zurzeit noch im Prototypenbau befinden, liegen die Anhänger gewichtsmäßig bei circa 50 Kg. In der Serie werden aber auch dann nach und nach die Gewichte reduziert, sodass wir dann bei circa 40 bis 45 Kg liegen werden.

Alle Wohnwagen entsprechen der deutschen Straßenverkehrsordnung und sind dementsprechend mit Lichtanlagen vorne und hinten versehen. Zusätzlich sind an den Seiten des Anhängers Reflektoren angebracht. Bei Fahrten im Ausland sind auf die dort geltenden Bestimmungen für Fahrradanhänger zu achten.

Nette Idee, aber halt auch schon sehr stark beengt. Dürfte zumindest seine Gründe haben, warum man nur am Anfang kurz mal wirklich Menschen so halbwegs drin liegen sieht. Wer sich dennoch gern informieren möchte, kann das an dieser Stelle tun.

Am Wochenende hab ich mich schon wieder ein bisschen irrational gefreut, denn zum zweiten Mal hat unser Fernseher rumgesponnen. Der hat mittlerweile auch schon irgendwas um die 10 Jahre auf dem Buckel und ist halt alles andere als gut, auch wenn die Marke früher mal als wirklich qualitativ gut galt.

Mittlerweile darf es aber gern ein bisschen größer und anders sein und da meine ich nicht mal irgendwelche fancy Smart-TV-Funktionen, aber das Bild könnte schon deutlich besser sein, die Farben klarer und alles irgendwie mehr wie im 21. Jahrhundert.

Doof nur, dass sich das Ding dann doch wieder gefangen hat und ich nun doch weiter warten muss, bis ich endlich einen neuen kaufen darf. Auf der anderen Seite: Wir können uns ja glücklich schätzen, dass wir keinen richtigen Röhrenfernseher mehr haben.

Den hatte ich tatsächlich noch vor ein paar Jahren und das auch in einer sehr großen Ausgabe, was irgendwie cool war, weil halt groß und von Vaddern geschenkt – aber auch unfassbar schwer und nicht gerade sparsam in Sachen Strom. Ich mochte ihn dennoch sehr und würde ihn aus Nostalgie-Gründen wahrscheinlich noch ein bisschen mehr mögen.

Denn mittlerweile sind ja nur noch LED, LCD und weißdergeierwas angesagt – so eine richtig große und schwere Röhre weiß ja keiner mehr zu schätzen. Ich kann allerdings auch nicht sagen, ob es da wirklich was zu schätzen gibt, denn auch nach dem dritten Mal lesen des Wikipedia-Artikels kann ich nur schwer wiedergeben, wie so ein Ding eigentlich funktioniert. Irgendwas mit Elektronenstrahlen, Leuchtfarbe und Magneten … keine Ahnung, wer sich das wieder ausgedacht hat, aber umso beeindruckender, dass es funktioniert und wie viele Jahre es funktioniert hat.

Mindestens genauso beeindruckend natürlich: Der Herstellungsprozess dieser Bildschirme.

Und jetzt: Daumen drücken, dass unser Fernseher endlich mal kaputt geht.

Ja, auch ich hab sehr stark gelacht, als Doro Bär ihren Job antrat und lautstark verkündet hat, dass wir digital größer denken müssen. Weniger Glasfaser, dafür mehr Flugtaxis und anderen Kram, von dem noch niemand weiß, dass er sie mal braucht. Oder sie existieren.

Das klang nach Quatsch, weil wir gerade in Deutschland ja nur selten wirklich groß denken und es nicht gewohnt sind, so tolle Sachen wie Regeln und Gesetze zumindest am Anfang auszublenden und zum Beispiel einfach mal den Datenschutz Datenschutz sein lassen.

Und dann gab es die ersten Startups, die sich mit eben jene Flugtaxis beschäftigen und so langsam den Weg in die Medien fanden. Es schien fast so, als wäre die gute Doro Bär doch nicht so verrückt und weltfremd, wie es am Anfang schien. Flugtaxis könnten tatsächlich ein Ding werden.

Und dann kam halt Corona. Und Lockdowns. Und Homeschooling. Und wir wurden alle sehr schnell wieder daran erinnert, dass wir vielleicht doch nicht an Flugtaxis denken sollten, wenn der Großteil aufgrund einer mehr als beschissenen Infrastruktur, lächerlich schlechten Tarifen und aberwitzig langsamen Leitungen nicht von Zuhause aus arbeiten können. Wenn wir es nicht mal geschissen bekommen, eine Schulklasse von einer Handvoll Kindern per Video-Telefonie zu verbinden (was im Übrigen kein Problem wäre, wenn man den Faktor Bürokratie mal reduzieren würde – ich sitz teils in Zoom-Calls mit mehr als 100 Leuten)

Was ich damit sagen will: Ja, Flugtaxis können schon geil sein, aber es ist halt sehr dumm, daran zu denken und in diese Richtung zu gehen, wenn einfach die Basis nicht stimmt. Schließlich baut man sich ja auch keinen Jacuzzi ins Haus, wenn noch das Fundament fehlt und niemand auch nur ansatzweise an ein Dach gedacht hat.

Außerdem: Flugtaxis sind gar nicht mal so eine innovative Idee, sondern nur aufgewärmtes Essen von vor vielen Jahren. 1949 nämlich hatte man schon mal die Idee und auch erste Prototypen entwickelt – hat sich dann halt bekanntermaßen doch nicht durchgesetzt:

A Flying Car (1949). Filmed in the 40s in Italy, a propellor driven automobile that flies makes its first test flight. Top land speed is 150mph and air speed is over 200mph. So the flying cars were being developed more than a quarter of century before Scaramanga made them famous in “The Man with the Golden Gun”.

Vermutlich aber auch einfach nur, weil man noch nicht die passende Technologie zur Verfügung hatte. So wie Howard Stark das ja auch schon mal kund getan hat und siehe da – irgendwann hat sein Sohn sogar die Zeitreise (er)finden können.

Gestern Abend war es so weit: Line und ich haben das erste Mal getrennt voneinander gegessen, obwohl es dazu eigentlich keinen (terminlichen) Anlass gab. Wir waren beide Zuhause, wir hatten ungefähr zur gleichen Zeit Hunger – warum also dieser Affentanz?

Wegen Linsen. Ich hab ja allgemein schon den Ruf in der Familie weg, dass ich sehr picky bin, was Essen angeht, was aber einfach nicht stimmt – ich tu mich nur schwer mit Zutaten fernab der Normalität. Auberginen zum Beispiel. Sehen nicht nur beknackt aus, sondern sind auch geschmacklich einfach unfassbar schlecht, sodass es kein Wunder ist, dass sie auch als Emoji eigentlich anders-bedeutend verwendet werden.

Zucchini – mindestens genauso schlimm, kommt aber noch deutlich hässlicher um die Ecke. Genauso Walnüsse oder Mango in Curry-Suppe. Das sind alles solche kulinarischen Abenteuer, die müssen einfach nicht sein. Stattdessen ein paar Frikadellen, Erbsen-Möhrengemüse und dazu Kartoffelstampf – schon bin ich der glücklichste und zufriedenste Esser, den man weit und breit finden kann.

Und außerdem muss man auch verstehen: Ganz viel von meiner Abscheu hängt mit dem Essen bei meinen Eltern früher zusammen. Wenn man sich 4 Wochen nur von Grünkohl ernährt, dann reicht das für mindestens zwei Leben und überreife Zucchini für die nächsten 6 Wochen schädigen halt auch für den Rest des Lebens. Von Pilzen fangen wir gar nicht erst an.

Zurück zum Thema: Was hab ich also nun gestern gegessen? Natürlich ein Fertiggericht, weil ich halt auch den Aufwand des Kochens scheue, wenn das Essen in wenigen Minuten weg ist. Aufwand und Ertrag stehen da nach wie vor nicht im Verhältnis. Aber immerhin war es keine Pizza, sondern indisches Butterhuhn. Pizza wär zwar auch nicht schlecht gewesen, gibt es aber öfters – und außerdem fehlt mir die passende Pizza-LEGO-Maschine:

Special video to celebrate 5 years on YouTube! Join the Party, Pizza on us.
Making Pizza is an art and love, making Pizza with Lego it is fun and satisfaction.

Wobei mir das hier vermutlich auch einfach viel zu lange dauern würde.

Heute morgen hatten wir schon einen mehr oder weniger unpassenden Beitrag über Billard (unpassend, weil man es halt aktuell nicht an öffentlichen Orten spielen kann, weil einfach alles zu ist) und jetzt machen wir einfach weiter damit. Wobei, eigentlich ist der ja gar nicht so unpassend, wir haben immer noch Februar und somit eigentlich Winter – ist ja nicht meine Schuld, dass das Wetter gerade schlichtweg falsch ist.

Und das ist wirklich mehr als falsch, denn Mitte Februar sollte es einfach keine 20°C in diesen Höhenlagen geben. Sollte es einfach nicht. Klar, ich find das auch toll, den Nachmittag auf dem Balkon zu verbringen und wann kann man schon mal so früh im Jahr angrillen? Aber diese hohen Temperaturen jetzt bedeuten eben auch, dass die hohen Temperaturen später im Jahr noch viel höher sind. Und ich behaupte mal, dass keiner von uns Bock auf 40°C und mehr im Sommer hat … hatten wir ja teilweise letztes Jahr schon.

Gleichzeitig empfiehlt sich auch weiterhin ein Blick nach Texas. Zwar haben sich da die Temperaturen auch wieder „normalisiert“, aber die Folgen werden sicherlich noch ein wenig andauern. Will sagen: Es geht halt nicht nur um zu hohe Temperaturen, sondern auch um zu niedrige – oder insgesamt einfach um zu extreme. Und genau diese Fälle haben zugenommen, nehmen zu und werden zunehmen.

Eigentlich wollt ich aber gar nicht für bzw. gegen den Klimawandel plädieren, eigentlich wollte ich über Fahrradreifen sprechen. Genauer gesagt über welche, die das Fahrradfahren bei dem eigentlich üblichen Wetter im Februar deutlich verbessern, denn normalerweise liegt jetzt Schnee, die Bodenverhältnisse sind mehr als beschissen – Fahrradfahren ist da eigentlich nicht möglich.

Außer man verwendet reTyre – quasi Winterreifen fürs Fahrrad:

New technology can be difficult to wrap your head around – so we have created a short video explaining our product, complete with close-ups and a demonstration showing just how quick and easy it is to change your bike tyre with reTyre.

Würde jetzt nicht sagen, dass das Fahrradfahren im Winter dadurch genauso sicher wie im Sommer ist … aber wer halt so gar nicht aufs Fahrrad verzichten will, sollte hier ernsthaft über die Verwendung nachdenken.

Mit Billardspielen ist es ja gerade auch nicht so, außer man ist reich und im Besitz einer eigenen Billard-Halle. Oder zumindest eines Billard-Tischs, der aber wenigstens ein bisschen Platz braucht und idealerweise auch das Nichtvorhandensein von Nachbarn, weil es ja doch mal lauter werden kann. Zumindest steht der Besitz eines eigenen Billardtisches für einen gewissen Luxus.

Tatsächlich hab ich immer recht gern Billard gespielt, die Probleme waren nur: Die üblichen Hallen sind schon sehr ungemütlich und meistens recht voll – da kam man sich häufiger mit den Nachbarn in die Quere und auch wenn das immer sehr zivilisiert ablief, wenn man Menschen nicht mag, dann nerven die grundsätzlich und hier eben auch besonders.

Außerdem war ich nie wirklich gut, obwohl Billard vom Prinzip her eines der einfachsten Spiele ist – es ist ja im Prinzip nur einfachste Geometrie und Physik. Triffst du die Kugel mittig, rollt sie gerade nach vorn, triffst du sie eher rechts, rollt sie nach links und wenn du ein bisschen mehr Ahnung und Feingefühl hast, kannst du auch dafür sorgen, dass die weiße Kugel beim Treffen einer anderen Kugel scheinbar überraschend anders rollt, als man das erwarten würde.

Aber auch hier gilt: Klingt alles einfacher als es ist. Auch für Stuff Made here, nur ist der Unterschied zwischen uns, dass er sowohl technisch als auch handwerklich begabter ist – und sich daher einfach technische Hilfen gebastelt hat, die das Billard-Spielen deutlich vereinfachen.

Viel mehr noch, damit kann man sogar online gegen andere Spieler spielen:

An automatic pool playing robot – how hard could it be? Turns out harder than I thought. It took me quite a while to work through all the difficulties of this project but when it all finally came together is so worth it. To my surprise the most interesting aspect of this project is using the cue to play real games of pool over the internet. Let me know if you think twitch plays billiards would be worthwhile…

Wer da tatsächlich einen Billard-Tisch besitzt kann so auch unter Einhaltung der Corona-Regeln mit anderen spielen – das ist schon cool. Sieht aber auch noch recht unhandlich aus, da geht bestimmt noch mehr.

Die besten Dinge kommen ja immer dann, wenn man sie entweder nicht erwartet oder gerade nicht gebrauchen kann. Außer Lotto-Gewinne, die kommen entweder gar nicht oder immer zu den falschen Leuten, war zumindest bisher bei mir so. Aber die Einschläge kommen näher, denn haben sonst immer irgendwelche Leute in NRW gewonnen, war es neulich eine Frau in Hamburg. Da heißt es dranbleiben.

Aber darum soll es hier nicht gehen, sondern ums Geschenke-Einpacken. Mal wieder, weil es einfach ein unfassbares Hassthema ist und ich bin bis heute froh, dass sich meistens Line um Geschenke für Familie, Freunde und andere Menschen kümmert. Dennoch, mindestens zu Weihnachten muss auch ich immer einen Teil übernehmen und natürlich ist das jedes Mal eine Katastrophe – selbst mit solchen Lifehacks wie diesen hier (den ich übrigens zweimal verbloggt hab, daran sieht man mal, wie fertig mich das Thema macht).

Am schlimmsten ist aber: Wir leben im 21. Jahrhundert und bisher hat es niemand fertiggebracht, eine Maschine zu entwickeln, die Geschenkverpackungen scannt, die richtige Menge Papier zurechtschneidet und dann den ganzen Bums einfach einpackt. Stattdessen hantier ich dann wie so ein einarmiger Neandertaler mehrere Stunden und kann jedes Mal nur knapp einen Nervenzusammenbruch vermeiden. Wo ist denn da der technische Fortschritt?

Im Internet. Denn wenn die Politik versagt, muss das Volk eben selbst ran. Und The Brick Wall war selbst dran und hat nicht nur eine Maschine gebastelt, die sich um den richtigen Zuschnitt kümmert, sondern auch eine, die das Zeug auch noch für einen einpackt:

The biggest Lego Wrapping Factory built so far by The Brick Wall
Wrapping presents will never be the same!

Sieht allerdings so aus, als ob das relativ unflexibel in Sachen Größe und Form ist, Potential ist also noch vorhanden. Aber die Richtung stimmt auf alle Fälle.