Gadgets & Technik – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Tue, 18 Jun 2019 04:33:13 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.1 https://www.wihel.de/wp-content/uploads/2017/01/cropped-fiete_blau-2-72x72.png Gadgets & Technik – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de 32 32 Eisbrecher, beeindruckend in Szene gesetzt https://www.wihel.de/eisbrecher-beeindruckend-in-szene-gesetzt/ https://www.wihel.de/eisbrecher-beeindruckend-in-szene-gesetzt/#respond Wed, 19 Jun 2019 10:30:24 +0000 https://www.wihel.de/?p=96250 Eisbrecher, beeindruckend in Szene gesetzt | Gadgets | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Ich find ja das Prinzip Eisbrecher faszinierend und absurd zugleich: unfassbare Kraft in ein Schiff gepackt, um ganz bewusst Eis kaputt zu machen, weil andere Schiffe dazu nicht in der Lage sind, aber eben dort fahren müssen, wo sie es dank Eis eigentlich nicht können.

Das ist beinahe so, als ob man mit einem Bulldozer durch Staus pflügen würde, weil die Leute zu blöd sind, eine Rettungsgasse zu bilden. Okay, der Vergleich hinkt vermutlich ein bisschen zu sehr als das mir das lieb ist, aber grundsätzlich ist es halt schon der Job von Eisbrechern, einfach umherzufahren und Eis kaputt zu machen. Klingt irgendwie recht leicht, ist aber sicherlich doch recht fordernd, mindestens aufgrund der Kälte.

Im nachfolgenden Video gibt es auf jeden Fall zwei Eisbrecher, die per Nuklearkraft fahren und dabei nicht weniger als 75.000 PS unter der Haube haben. Und damit keiner dumm stirbt: die gehören natürlich zu Russland, die wiederum die einzige nuklearbetriebene Flotte besitzen. Die Schiffe selbst werden vor allem als Begleitung für andere Schiffe eingesetzt, die für Forschungsexpeditionen, Rettungsaktionen und touristische Kreuzfahrten genutzt werden:

Это видео было снято в Северном Ледовитом океане в марте 2018 года. За 7 дней съемочная группа прошла через Баренцево море в Карское вокруг архипелага Новая Земля на атомном ледоколе «Ямал»— мы видели северное сияние и белых медведей, понаблюдали за тем, как буксируют застрявшие во льду суда, и очень замерзли.

В ролике можно увидеть два российских ледокола — «50 лет Победы» и «Ямал» с мощностью 75000 лошадиных сил и отличительной акульей пастью, которая появилась на нем в 1994 году во время одной из детских гуманитарных программ. По легенде, кто-то предложил нарисовать на носовой части улыбающуюся акулью пасть, чтобы детям было веселее. В настоящее время Россия обладает единственным в мире флотом из атомных ледоколов. Их используют для обеспечения проводки судов в акватории Северного морского пути в замерзающие порты РФ, научно-исследовательских экспедиций, аварийно-спасательных операций и туристических круизов.

Wie gesagt, wenn das nicht so unfassbar kalt wäre, sicher ein lässiger Job.

Im Grunde sind ja Ei-Speisen zum Frühstück gar nicht mal so schwer, vollkommen egal, ob gerührt, gebraten oder gekocht. Einzige Ausnahme vielleicht sind Egg Benedict, wobei wenn man da den Dreh (höhö) erstmal raus hat, ist das auch kein Problem. Übrigens meine Lieblingsversion an morgendlichen Ei-Speisen. Da ist es schon absurd, dass wir die Version eigentlich nie Zuhause machen – wäre vermutlich aber auch ein wenig zu aufwändig, gerade wenn man morgens schon vom Hunger gequält wird.

Dabei fällt mir auf, dass ich in Sachen Omelette nicht wirklich bewandert bin. Klar, die Zubereitung ist keine wirkliche Raketenwissenschaft, nein, was ich meine: ich hab vielleicht in meinem Leben 2 Mal Omelette gegessen. Bei mittlerweile beinahe 33 Jahren ist das nicht wirklich oft.

Ist aber auch nicht meine Schuld, sondern liegt an der Tatsache, dass wir keinen Omelette-Brat-Roboter besitzen. Den könnte man einfach anmachen und muss nur noch warten – was aber ob der Einfachheit des Gerichts ja auch schon wieder maßlos übertrieben wäre:

Und vor allem: reinigt sich bestimmt nicht mal selbst – und darauf kommt es ja am Ende an.

Wenn ich bei der Bundeswehr eines gelernt hab, dann definitiv, wie man sich eine Krawatte bindet. Wobei das dort ja Langbinder heißt, aber im Grunde das Gleiche meint. Dabei stellt sich heraus, dass nicht nur der Knoten ordentlich sitzen muss – quasi die Basis des Ganzen – sondern auch die Länge nach dem Binden stimmen muss.

Denn der Langbinder bzw. die Krawatte hat mit der Spitze auf der Gürtelschnalle zu sitzen. Darüber sieht man aus wie ein Clown, darunter wie ein Vollidiot. Und dass ich mir das nicht einfach ausgedacht hab, sieht man ganz besonders häufig bei Donald Trump, der bis heute niemanden gefunden hat, der ihm die Krawatte vernünftig oder zumindest ein bisschen kürzer bindet.

Tatsächlich gibt es aber Menschen, die das auch mit Anleitung nicht hinbekommen und womöglich ohne Krawatte das Haus verlassen müssen. Oder sich die Finger brechen. Aber wir leben im Jahr 2019, wo derlei Unfälle nicht mehr sein müssen und das trifft natürlich auch auf den Krawattenknoten-Bereich zu – dank Modern Tie.

Dahinter stecken letztendlich die beiden Brüder Ryan und Daniel Smith, die ein einfaches Prinzip auf den Markt gebracht haben: magnetische Krawatten-Knoten. Da werden einfach ans Hemd gedängelt, eine Krawatte dran geklippt und schon sieht man aus wie geschniegelt:

Magnetische Krawatten-Knoten von Modern Tie | Gadgets | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Simple Idee und trotzdem find ich es ziemlich cool. Wer saich schlau darüber machen will, schaut hier vorbei.

Vielleicht ist das sogar der eigentliche Grund, warum die Politik mit dem Klimawandel und dem Kohleausstieg nicht aus de Pötte kommt. Nicht weil sie etwa strunzdumm sind und Fakten nicht akzeptieren können – sie sehen einfach nichts.

Genau hier betritt Dominic Wilcox die Bühne und präsentiert sein Periskop. Ursprünglich entwickelt, damit kleine Menschen hinter großen Menschen was sehen können, ich bin mir aber sicher, dass das auch für Meetings ganz gut klappt und ebenso in der Politik. Schließlich weiß doch jeder, dass es essentiell ist, dass man immer gucken muss. Und auch die sonstigen Erfindungen von Wilcox wirken auf den ersten Blick recht albern, sind aber eigentlich gar nicht so blöd:

Logisch, dass sich auch ein Blick auf seine Webseite lohnt, wo es noch deutlich mehr zu entdecken gibt, selbst während der Shop geschlossen ist. Und genauso natürlich auch auf sein Facebook- und Instagram-Profil.

Dieses Bier-Balance-Spiel kam mir jetzt in jüngster bzw. mittelalter Vergangenheit immer mal wieder unter die Augen – scheinbar ist da irgendwas im Busch und ein neuer Hype entsteht, der sich aber eher anschleicht, statt mit der Tür direkt ins Haus zu fallen.

Vielleicht liegt die Faszination dafür auch wieder in unserem Urtrieb, dass wir es total geil finden, wie sich andere zum Affen machen. Ich mein, das ist letztendlich die übriggebliebene Existenzberechtigung nahezu sämtlicher Sendungen von RTL2 ...

Vielleicht ist es aber auch nur meine Überheblichkeit, dass ich das alles nur für absurd halte, weil ich das Prinzip durchschaut habe: statt sich in Richtung Bier zu beugen, muss man sich nur zurücklehnen und ein bisschen an den Fäden wackeln – dann sollte der Rest schon von allein funktionieren.

Aber zugegeben, ein bisschen lustig sind die Versuche schon anzuschauen:

A drinking game with a device which looks like gallows. There is a wooden board hanging on ropes and on the wooden board there is a beer glass. You have to control the board to drink the beer. There is a lot of beer lost during the game. The video is recorded while playing the game with a soccer team when they were in Elsendorp in the Netherlands.

Aber so richtig besoffen wird man davon nicht oder?

In einen gut sortierten Haushalt, der auch die nächste Zombie-Apokalypse + große Koalition überleben will, gehört natürlich auch mindestens eine Dose WD-40 – das Wundermittel des Möchtegern-Handwerkes, dass sicher auch problemlos auf offene Wunden, Brüche und Hosenlöcher gesprüht werden kann und eine heilende bzw. helfende Wirkung entfaltet. Besagen zumindest diverse Mythen.

Ich verbinde mit WD-40 vor allem die Geschichte des Namens, also warum WD-40 WD-40 heißt. Denn Iver Norman Lawson, der Erfinder und Unternehmer hinter WD-40 hat genau 40 Versuche gebraucht, um die perfekte Formel zu finden. Das WD selbst steht für Water Displacement.

Und tatsächlich ist WD-40 ein kleines Wundermittel, denn es eignet sich natürlich nicht nur für seinen offensichtlich vorgesehenen Einsatz, sondern auch ein paar Lifehacks, die man nicht unbedingt direkt auf dem Schirm hatte:

In this video we'll show you 20 amazing ideas with WD-40.

Eine Welt ohne WD-40 wäre möglich – aber sinnlos.

Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit finde nur ich das Video hier spannend, aber ich hab halt einfach einen Faible für große Maschinen, die verrückte Dinge tun, auf die ich selbst nicht gekommen wäre. Zum Beispiel genau passende Verpackungen, dabei hab auch ich schon schlechte Erfahrungen damit gemacht. Zum Beispiel kamen die beiden Festplatten für unsere NAS in einem Karton an, in den locker 50 Festplatten gepasst haben.

Natürlich weiß ich, dass der Versender vermutlich schlichtweg einfach keine andere Verpackung hatte und eine kleinere mit Extrakosten verbunden wäre – bekloppt ist es dennoch, wenn man aus einem riesigen Karton nur etwas sehr Kleines herausholt.

Um genau sowas zu verhindern gibt es den CMC Cartonwrap 1000, der die Ware erst scannt und anschließend passgenau faltet, was das ganze allein aus einer technischen Perspektive ziemlich geil macht. Und natürlich denk ich beim Video auch die ganze Zeit an die Simpsons-Folge, in der Bart mit seiner Klasse eine Karton-Fabrik besucht:

Da ist es fast schon schade, dass ich in meiner Freizeit nichts mit Kartons mache.

Was ich als Kind auch immer haben wollte: einen Aktenvernichter. Irgendwie hat man ja dann doch immer mal wieder die wahnsinnige Vorstellung, dass alles, was man aufschreibt, total wichtig und super geheim ist, gerade vor den eigenen Eltern. Und allen anderen auch, denn was wissen die schon von den eigenen Angelegenheiten, dem Leben, der Welt und einfach allem? Und dann wahren die noch nicht mal die eigene Privatsphäre – logisch, dass da ein Aktenvernichter das einzig wahre Gadget ist, das man braucht.

Natürlich hab ich nie einen bekommen, aber mein Vater hatte sich irgendwann mal einen angeschafft. Und naja ... die Faszination darüber verflog dann auch recht schnell.

Aber mittlerweile leben wir in Zeiten von DSGVO und Co. sodass ein Schredder durchaus wieder Sinn machen würde, müsste dann aber auch deutlich mehr können, als nur Streifen schneiden – Profis machen da ja schließlich auch ein bisschen mehr als der Ottonormalverbraucher (Stichwort: Verwirbelungen).

Würde aber auch bedeuten, dass das Ding hier im Video von Vornherein raus wäre – aber es ist halt Lego und gleichzeitig ein richtig gutes Beispiel für iteratives Arbeiten. Und irgendwie funktioniert es ja am Ende doch. Ein Bisschen zumindest:

Testing different gear setups for shredding paper. Enjoy!

Es ist ja fast schon ein bisschen bekloppt, dass die Jungs und von Vorwerk immer aus Wuppertal nach Hamburg kommen müssen, damit ich – der ja nun auch schon seit Ende 2005 in der Hansestadt wohnt – ein bisschen mehr von der Stadt sehe. Ging es beim vorletzten Besuch noch in die Elbphilharmonie (da müssen ja schließlich alle mal rein), stand kurz Ende letzten Jahres eher ein Geheimtipp auf dem Programm.

Und damit sind wir eigentlich schon bei der zweiten bekloppten Sache, denn ich hab tatsächlich noch nie so lange für einen Test gebraucht, schon gar nicht in Verbindung mit einem Event, weswegen ich tatsächlich auch schon die eine oder andere schlechte Nacht geschlafen hab. Die Gründe dafür sind vielfältig, aber natürlich hängen sie mit unserem seit November hinzugekommenen Familienmitglied zusammen, aber auch damit, dass wir halt nicht jeden Tag saugen und auch dem neuesten, technischem Familienmitglied eher selten auf die Finger gucken müssen: denn der VR300 saugt von allein.

Test: Der Vorwerk VR300 Saugroboter | sponsored Posts | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Fangen wir aber beim Event an, denn es ging in den Eiskeller. Klingt kälter als es letztendlich war, aber wenn ich mich richtig erinnere, waren wir mal eben 70 Meter unter der Erdoberfläche – dazu ein Eingang, der eher in einem Hinterhof angesiedelt war, jeder darf sich hier selbst mit seiner Fantasie auseinander setzen.

Die Hauptdarsteller des Abends waren damals der neue Akku-Sauger VB100 und natürlich der VR300. Zum VB100 möchte ich gar nicht all zu viele Worte verlieren, gerade weil eben nicht von uns getestet und auch nicht wirklich ein Bedarf bei uns für das Gerät besteht.

Der Abend selbst war natürlich in erster Linie informativ sowie ausprobier-reich, am meisten ist mir aber vor allem das unfassbar gute Essen, die großartige, musikalische Unterhaltung und die urgemütliche Stimmung. Es bewahrheitete sich mal wieder, was wir eigentlich schon lange wussten: wenn Vorwerk ruft, dann lohnt sich das Kommen.

Ein paar Wochen zogen danach ins Land und – wie eingangs erwähnt – bekamen wir haarigen Zuwachs. Ich hatte nicht ganz ohne genau diesen Hintergedanken einen Test vorgeschlagen und angefragt, allerdings mahlen auch in Wuppertal die Mühlen manchmal langsam. An sich nicht weiter schlimm, führte aber bei uns dazu, dass wir zwischenzeitlich einen anderen Saugroboter angeschafft haben. Nicht unbedingt, weil wir vorab zu wissen meinten, dass der viel besser wäre, sondern schlichtweg aufgrund des Preises (Schnapper-Angebot im Netz, was willste machen?) und der Notwendigkeit. So ein Hund verliert dann eben doch recht viele Haare, selbst als Welpe.

Insofern war es dann beinahe schon überraschend, als der Postbote mit dem Paket unterm Arm im Hausflur stand, aber so hatten wir wenigstens auch einen direkten Vergleich – macht die Competition natürlich nicht einfacher, aber am Ende profitiert ja der Nutzer von den Eindrücken.

Tatsächlich hat es dann aber auch noch mal zwei Wochen gedauert, bis ich endlich Muse und vor allem Zeit gefunden habe, das Paket auszupacken – unterschätzt nie, wie viel Aufmerksamkeit und Kraft ein Welpe in Anspruch nehmen kann. Der Lieferumfang war recht überschaubar, was man bei einem Saugroboter aber auch durchaus erwarten kann: der VR300, die Basisstation, Stromkabel, Staubbehälter, Filter, Seitenbürste und die Anleitung verbargen sich im Paket.

Die Seitenbürste war schnell angebracht, der Aufbau der Basisstation war auch kein besonderes Hexenwerk, sodass der Kobold VR300 ziemlich schnell einsatzbereit war. Da hat beinahe schon der Download der App auf mein iPhone länger gedauert.

Damit der Saugroboter vor allem auch zukünftig vernünftig arbeitet, heiß es nun: Wohnung erkunden. Denn bei der ersten Fahrt wird der Grundriss abgeklappert und gespeichert, was vor allem dazu dient, dass man später Bereiche bearbeiten kann, zum Beispiel Sperr-Linien einzeichnen, falls der Kobold mal irgendwo nicht hin soll – oder eben nur an einer bestimmten Stelle saugen.

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Aller Anfang ist schwer

Allerdings gab es hier schon die erste Euphorie-Bremse, denn der Kobold weigerte sich, sowohl Bad als auch Küche zu erkunden. Dazu muss man wissen, dass wir einen anderen Boden in beiden Räumen haben als im Rest der Wohnung (dunkle Fliesen statt hellem Holz-PVC-Dingens), auf dem Weg in die Küche gilt es sogar eine kleine Stufe von knapp 1 cm zu erklimmen. Wir brauchten tatsächlich mehrere Anläufe und auch Support von Kobold, bis der Grundriss endlich mal erstellt war – was genau das Problem war, weiß ich bis heute nicht. Ebenso muss ich kritisieren, dass die Hilfestellung vom Support, man solle den Sauger dann doch einfach in der Küche starten lassen, nicht wirklich hilfreich war – denn es muss scheinbar immer an der Basis losgehen und die wollte ich nun wirklich nicht dauerhaft im Kochbereich stehen haben (lediglich für den Umriss hätte es auch kein Sinn gemacht, denn verstellte Basis hätte wohl eine Neuerkundung erfordert).

Und gerade diese vielen Versuche führten vor allem dazu, dass dieser Test nicht schon nach den ersten Wochen kamen. Die Erkundung nimmt ordentlich Zeit in Anspruch, idealerweise hat man auch alle Gegenstände aus dem Weg geräumt und überall die Türen offen – das kann man halt nicht beliebig oft am Tag machen. Hinzu kommt, dass die Räder vom VR300 in Verbindung mit unserem Boden wohl recht laut sind, sodass die Nachbarn von unten tatsächlich schon klingeln kamen (die sind allerdings auch komisch und trotz ihres Alters von knapp 150 Jahren extrem hellhörig …).

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Nachdem aber diese Hürden genommen waren, muss ich sagen: der VR300 tut, was er soll. Dank eingestellter Zeitpläne muss man sich im normalen Alltag nicht wirklich Gedanken über das Saugen machen (außer natürlich Dinge wegstellen, die den Roboter normalerweise behindern könnten), dank Eco-Modus ist auch eine Laufzeit von bis zu 90 Minuten drin, was ja gerade für größere Wohnungen sinnvoll ist. Das hat aber seinen Preis, denn mehr Laufzeit bedeutet weniger Saugleistung – wer die volle Power will, muss damit leben, dass die Laufzeit 30% geringer ist (also um die 60 Minuten).

Wer mag, kann über die App per Spot-Reinigung nur einen bestimmten Bereich saugen lassen oder den VR300 direkt über die App manuell steuern – so ein bisschen, wie ein ferngesteuertes Auto, nur halt langsamer, dafür aber sauberer.

Für Statistik-Freunde sieht man in der App, wie viele Quadratmeter der VR300 geputzt hat, ebenso wie lange er dafür gebraucht hat, auf dem Grundriss kann man zusätzlich schauen, wo er überall war.

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Das Reinigungsergebnis

Dank dem kleinen Fellknäuel sehen wir mittlerweile ganz gut, wann die Wohnung mal wieder gesaugt werden muss, denn das ist tatsächlich schneller nötig, als man glauben mag. So machen sich aber auch die Unterschiede bemerkbar, vor allem wenn man morgens die eher dreckige Wohnung verlässt und abends sauber wieder vorfindet, nachdem der VR300 gesaugt hat.

Und hier macht der VR300 einen ausgezeichneten Job. Dabei sind ihm sowohl die zahlreichen Hundehaare von Mia als auch der Dreck von unseren Schuhen – gerade nach Spaziergängen durch Wald und Co. ziemlich egal. Es wird gnadenlos weggesaugt, was auf dem Boden liegt. Fairerweise sei gesagt, dass wir den Eco-Modus nicht getestet haben, das Augenmerk lag vor allem darauf, den ganzen Mist einfach abends nicht mehr auf dem Boden zu haben. Und auch unsere Flauscheteppiche in Wohn- und Schlafzimmer waren tiptop.

Die Pflege des VR300

Natürlich soll der kleine Racker vor allem unser Leben erleichtern – aber das hat auch in gewisser Weise seinen Preis über den eigentlichen Preis hinaus und der liegt in der Pflege. Dankenswerterweise muss man den VR300 aber nicht dusselige befragen oder rumtesten, bis er wieder zufrieden ist, sondern er gibt über die App Bescheid, wenn ihm was fehlt bzw. der Behälter geleert werden will. Dabei ist es jedem selbst überlassen, ob er den Behälter im Gerät belässt und ihn aussaugt (was irgendwie nach Inception klingt „Ich hab den Sauger ausgesaugt“) oder selbigen entnimmt und im Hausmüll ausleert).

Sofern nötig lassen sich auch Seitenbürste und Hauptbürste problemlos entfernen und bei Bedarf tauschen oder reinigen – gerade die Hauptbürste sollte man nicht vernachlässigen, da sich hier gern mal Haare herumwickeln. Wer da zu lange wartet, muss meist mehr machen als wirklich Spaß bringt.

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Der Preis und was der VR300 nicht kann

Womit wir relativ zügig schon beim Preis angekommen sind. 899€ möchte Vorwerk dafür gern haben und ich sag mal so: das ist schon eine ziemliche Hausnummer. Natürlich bekommt man dafür ein Gerät, dass die Wohnung saugt, wenn man nicht Zuhause ist – optimale Ausnutzung von Zeit und Ressourcen nennt man sowas wohl. Dazu steht Vorwerk nicht von ungefähr für Qualität und dieses „da bekommt man was für sein Geld“-Ding – aber bei dem VR300 bin ich doch das erste Mal ein wenig ernüchtert. Und das liegt nicht unbedingt am Preis allein, sondern an der Verbindung aus Preis und was ich dafür bekomme.

Da wären natürlich die Probleme am Anfang mit der Grundriss-Erkennung und die Lautstärke der Räder bei unserem Boden. Das sind aber eher subjektive Punkte, die nur uns betreffen.

Aber der VR300 hat leider das Problem, dass er sich in unserem Haushalt mit einem anderen Gerät messen lassen muss und wird ihm leider zum Verhängnis. Denn der andere Sauger hat die Grundrisserkennung bereits beim ersten Mal problemlos hinbekommen, ebenso ist die Lautstärke insgesamt deutlich geringer, aber nahezu fast gleicher Saugleistung.

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Dazu kommt, dass im Gegensatz zur Vorwerk-App wir immer sehen können, welche Bereiche der andere Sauger schon gereinigt hat – das ist gerade praktisch, wenn man doch mal die gesamte Wohnung saugen muss, während man Zuhause ist (die Dinger saugen ja eher selten nach Menschenlogik). Auch ist da die Spot-Reinigung für meinen Geschmack deutlich besser gelöst, denn dem VR300 sagt man, an welcher Stelle er saugen soll und dann werden immer ca. 2x2m gesaugt. Bei unserem zweiten Sauger können wir stattdessen im Grundriss die Fläche genau angeben, die gezielt gereinigt werden soll.

Und leider sind auch die No-Go-Linien kein Alleinstellungsmerkmal, denn auch das kann unser zweiter Sauger bereits von Haus aus, genauso wie die Steuerung über Alexa (die ich im Übrigen bei beiden Saugern sehr umständlich finde und nach wie vor die Zeiten herbeisehne, in denen ich nur noch sagen muss, dass Alexa das Wohnzimmer saugen soll und genau das passiert). Viel mehr noch: er wischt sogar, auch wenn das Wischen eher darin besteht, einen nassen Lappen am Ende unterm Hintern hinter sich herzuziehen – und das alles für unter 400€, also gerade mal der Hälfte des Preises.

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Und genau das ist aus meiner Sicht der Kern des Problems: der VR300 ist absolut nicht schlecht und ich würde sogar die subjektiven Kritik-Punkte ausklammern. Aber irgendwie fehlt ihm das eine oder andere Feature, dass den Preis von 899€ wirklich rechtfertigt. Denn selbst wenn man für Name und Qualität gern ein bisschen mehr Geld in die Hand nimmt, die Kluft zu anderen Geräten ist mir persönlich dann doch zu groß. Zumindest bekommt man rein von den Features nicht viel mehr als was man bei anderen für einen deutlich geringeren Preis auch bekommt.

Das bedeutet aber nicht, dass der VR300 bereits jetzt schon gescheitert ist und keine Chance gegenüber seinen Mitbewerbern hat. Tatsächlich sehe ich noch jede Menge Potential, gerade in Sachen Software. Denn Saugen können sie alle, aber am Ende gewinnt der, der den Saugroboter so komfortabel, intuitiv und leicht bedienbar macht.

Und in Sachen Verarbeitung und Material des Gerätes an sich muss sich der VR300 ohnehin nicht verstecken.

Ich bin jedenfalls gespannt, was da in nächster Zukunft noch kommt und ob es der VR300 schafft, unser zweites Gerät nicht doch noch endgültig in den vorzeitigen Ruhestand zu verbannen. Bis dahin dürfen sich die beiden immerhin abwechseln.

Wer gern mehr Infos zu Vorwerk oder dem Kobold VR300 haben möchte, schaut an dieser Stelle vorbei. Und Infos zum VB100 gibt es hier.

The Stircle ging bereits Ende letzter Woche ein bisschen durch die Decke der Blogosphäre (dämliches Wort), besonders weil sich schnell ein paar fanden, die natürlich mal wieder nicht in der Lage waren, ihren Unmut über die Idee für sich zu behalten und einfach da weiterzumachen, wo sie aufgehört haben.

Stattdessen kluge Ratschläge, dass man doch abwaschbare Metalllöffel nehmen solle, wäre ja schließlich viel besser für die Umwelt. Denkt halt nur keiner dran, dass auch die erstmal angeschafft und gereinigt werden müssen – vom potentiellen Diebstahl mal ganz abgesehen.

Zurück zum Stircle: dahinter verbirgt sich letztendlich eine kleine Platte auf die man seinen Kaffeebecher stellt und der dann den ganzen Bums mal in die eine, mal in die andere Richtung dreht und so den Inhalt umrührt. Sieht edel aus, dürfte relativ sauber sein, ist aber mit 345$ jetzt auch nicht gerade billig:

400 million stir sticks are thrown in the trash every day. That bothers me. Wooden sticks are bad. Plastic sticks are worse. I wanted a way to stir with no sticks.

So, it goes… Place cup here. Stir happens. Grab and go. Less trash, less CO2, less money and more trees.

A Stircle should stir 50,000 cups on about $0.10 of electricity or $0.000002 per stir. So, it costs 99% less to run than stir sticks. It can significantly reduce waste associated with stir stick production, distribution, transport, packaging, labeling, usage and disposal. It can also replace the spoon used by employees behind the counter, ensuring a consistent taste with zero cross-contamination.

Finde die Idee jetzt nicht per se schlecht, glaube aber, dass es schwierig wird, wenn man nur ein so ein Ding im Kaffee seiner Wahl vorfindet – wollen ja immer ein paar mehr ihren Kaffee umrühren. Und mehrere gehen dann doch schon sehr ins Geld, zumal: man könnte den Becher ja auch einfach selber ein bisschen schütteln …