Gadgets & Technik – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Mon, 14 Oct 2019 06:09:11 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.4 Ein menschlicher Greifautomat https://www.wihel.de/ein-menschlicher-greifautomat/ https://www.wihel.de/ein-menschlicher-greifautomat/#respond Tue, 15 Oct 2019 06:03:45 +0000 https://www.wihel.de/?p=98270 Ein menschlicher Greifautomat | Gadgets | Was is hier eigentlich los?

Mit einem Greifautomaten hatte wohl jeder schon mal so seine Berührungen – bei den meisten eher negativer Natur. Aber es soll auch Menschen geben, die recht gut darin sind, Bloggerkollege Maik scheint wohl so ein Individuum zu sein (wobei ich das immer nur von ihm gehört aber nie selbst gesehen hab. Vielleicht also auch nur ein Mythos)

Denn Fakt ist: Wie bei jedem Spielautomaten sind auch Greifautomaten nicht dafür ausgelegt, dass sich Leute mal eben günstig iPhones oder auch nur Plüschtiere ziehen können – auch hier geht es knallhart um Profit und das funktioniert nun mal am besten, indem man Leute verarscht.

Denn auch wenn man vor lauter Naivität glaubt, dass das nur ganz knapp nicht geklappt hätte und das nächste Mal besser wird – dahinter steckt Kalkül, ein bisschen technische Intelligenz und Physik. Ich denke, man merkt, dass ich kein großer Fan von den Dinger bin.

Außer von der nachfolgenden denn, die aber auch definitiv außergewöhnlich ist, denn hier hat ein Vater einen Greifautomaten für seine Tochter gebaut – mit seiner Tochter. Denn die fungiert als Greifarm:

I decided to build a human claw machine for my daughter Clara’s 7th birthday party. I built this in the basement of our home. One of Clara’s favorite things is claw machines so we logically decided to build her the ultimate one. Our friends and family are in the video. The video is of myself running the wireless remote and of Clara being lowered into the prizes. I own and operate Stage Skins which is a stage set design company so I had the resources and creativity needed to successfully complete this project.

Und wenn man mal kein Bock auf das Kind hat, wird es dort reingehangen und man geht einfach weg.

In letzter Zeit hab ich wieder häufiger LEGO-Bausätze gesichtet, für die ich zwar weder Platz noch Geld habe, aber dennoch allesamt in meinen Besitz bringen muss – Körper und Geist wollen es so. Ich hab zwar noch keine Ahnung, wie ich das am Ende anstelle und ob es wirklich von Erfolg gekrönt sein wird, aber gut zu wissen, dass LEGO nach wie vor eine magische Anziehungskraft nicht zuletzt auf mich ausübt, schließlich muss ja auch dieser Hype irgendwann wieder vorbei sein.

Aber nicht nur in Sachen Produktentwicklung ist LEGO auf Zack (und wenn wir mal ehrlich sind: wie innovativ kann Produktentwicklung in einem Bereich sein, in dem es um kleine Bauklötzchen geht?), auch in Sachen Marketing darf man nicht die Füße hochlegen und sich auf den Lorbeeren ausruhen. Da braucht es nicht nur witzige Kampagnen, sondern auch gern mal komplett neue Wege und außergewöhnliche Ideen, wie zum Beispiel das Steuern eines richtigen tonnenschweren Baggers mit LEGO.

Genau das haben die Jungs und Mädels getan und zeigen dabei, wie die LEGO Technic Control+ App funktioniert und was man damit bei entsprechender Fantasie so alles machen kann:

What is the ultimate way to test the LEGO Technic Control+ app? By using it to control one of the biggest excavators in the world, of course! For this, we had to build a contraption made of LEGO Technic elements (the same we use in the 42100 LEGO Technic Liebherr excavator), mount it in the cabin of the real Liebherr R9800 and hope that we could control all the main functionalities of the excavator just by using the joysticks from the Control+ app.

Jemand dabei, der gern hinter die Kulissen schauen möchte? Gerne:

Eine Welt ohne LEGO – Sie wäre möglich, aber wohl deutlich trauriger.

Eine Frage, die sich vermutlich niemand gestellt hat: Wie werden eigentlich Kürbiskerne geerntet? Warum sollte man auch, schließlich erntet man Kürbisse ja für diverse Gründe und die Kerne können dann gern mal Ausschussware sein, die man eben einfach so verkauft oder auf Brötchen schmeißt.

Wobei dann doch schnell die Frage aufkommt: Erntet man die Kürbisse, um an die Kerne zu kommen und der Rest wird einfach nur für Produktionen genutzt, um nicht so viel vom Kürbis zu verschwenden? Oder ist es – wie eingangs angenommen – genau umgekehrt und die Kerne sind ein Zufallsprodukt, mit dem man auch noch ein paar Euro verdienen kann?

Wir werden es wohl nie erfahren, zumindest nicht im nachfolgenden Video. Denn da sieht es so aus, als ob wirklich nur die Kürbiskerne interessant sind, sodass direkt nach Auflesen der Kürbisse selbige zermatscht werden, um an besagte Kerne zu kommen:

The Moty KE 3000 is a machine that harvests pumpkin seeds. The device positions pumpkins into a straight line then picks them up with a large spiked wheel. Inside the machine, a four-part drum crushes the pumpkins and separates all the seeds for an easy harvest. Moty also sells other pumpkin harvesting machines that can dry and wash the seeds.

Aber was wissen wir Stadtkinder denn schon?

Hatten wir neulich noch die meistgenutzten Messenger inklusive jeder Menge Nostalgie-Gefühl, präsentiert Data is Beautiful bereits den nächsten Vergleich im Verlauf der Zeit: die meistgenutzten Smartphone-Browser der letzten 9 Jahre.

Und das ist irgendwie spannend, aber auch nicht, denn durch die Fragmentierung des Android-Marktes liegt es eigentlich auf der Hand, dass da der eine oder andere Browser mehr auftaucht, während ich auf iOS eigentlich immer nur den Safari benutze, was vor allem daran liegt, dass der hart ins System integriert ist – den zu ersetzen ist gar nicht so einfach, genauso wie die Mail-App, die aber bei mir seit iOS 13 ziemlich rumnervt.

Am Rechner selbst sieht das zeitweise ein bisschen anders aus, denn alle paar Monate probier ich mich mal wieder durch die gängigen Browser – aber eigentlich auch nur, um dann wieder bei Chrome zu landen, weil is halt einfach der Schnellste. Doof nur, dass der auch so RAM-hungrig ist …

Timeline of mobile browsers worldwide market share from 2010 to nowadays. Includes both smartphones and feature phones. Data from Chinese mobile users is not included.

Und wenn wir schon von Desktop sprechen, warum dann nicht auch einfach hier einen Blick in die Vergangenheit wagen? Der reicht sogar bis ins Jahr 1996:

I have updated this chart with the recent data. Also there’re statistical adjustments to Opera, Firefox and Safari numbers thanks to the additional data sources. This should reflect browsers market share with much better accuracy than my previous video. Timeline of worldwide desktop web browsers popularity from 1996 to 2019.

Gestern Abend musste ich noch mal in den Keller, weil Mias Hundefutter zur Neige ging. Schlau wie wir sind, haben wir immer welches auf Lager, denn so ein Ende der Futtervorrätigkeit kommt mindestens genauso überraschend wie Weihnachten oder die Tagesschau um 20 Uhr im Ersten.

Das ist insofern erzählenswert, weil ich eigentlich schon meine Schlafklamotten angezogen hatte und somit deutliche Signale aussendete, dass ich das Haus unter keinen Umständen mehr verlassen wollen würde – tat ich dann aber halt doch, denn ein verhungerter Hund ist ja auch irgendwie doof.

Und so kam es, dass ich mich nicht nur darüber aufregen musste, sondern auch wie maximal ungünstig Line ihr Fahrrad in den Keller gestellt hat – nämlich so, dass kein Mensch mehr an irgendwas rankommen würde. Gutmütige würden jetzt sagen, dass sie es einfach vergessen hat, ich glaube aber viel mehr, dass da pure Absicht hinter steckt und ihr einziges Ziel ist, mich maximal zu ärgern.

Hat geklappt und es ist nur meinem äußerst langen Geduldsfaden zu verdanken, dass ich nicht direkt alles angezündet hab, nicht mal ihr Fahrrad. Hätte ich aber machen sollen …

Sie hätte sich ja dann einfach ein neues kaufen können und zwar dann, wenn sie es wirklich braucht (und nicht, wenn es nur dämlich mitten im Weg steht). Das von The Q zum Beispiel, denn das hat auch gleich ein Alleinstellungsmerkmal: keine Reifen. Dafür Schuhe.

Sieht nicht so aus, als ob eine Fahrt damit sonderlich bequem und spaßig wäre, aber Verfolger kann man so immerhin leicht abschütteln:

In today’s video I want to show you short instruction of making unique bicycle with running shoes instead of wheels!

So ein Kamin in den heimischen 4 Wänden hat schon was: sorgt nicht nur, dass man ordentlich bei den Heizkosten spart, sondern bringt auch eine ganze Menge Gemütlichkeit ins Heim. Und irgendwie mag ich auch den Geruch, wenn man das Haus verlässt und die Nachbarn wieder ordentlich einheizen – erinnert immer ein bisschen an die Urlaube in Dänemark aus meiner Kindheit.

Aber mittlerweile sind wir ja alle klimawahnsinnig und da ist so ein Kamin nicht sonderlich beliebt, wobei ich direkt in Frage stellen würde, ob Fernwärme da wirklich viel sauberer ist. Ich hab aber auch ehrlicherweise keine Ahnung und will sie auch gar nicht haben, denn so wie das Thema mittlerweile diskutiert wird, ist das alles nur noch scheiße. Die einen machen gar nix, die anderen übertreiben maximal und irgendwie hat doch die gesamte Menschheit das gesunde Maß völlig aus den Augen verloren.

Von daher würde ich den Water Vapor Fireplace in erster Linie auch nicht als umweltfreundliche Alterative verkaufen, sondern als cooles Gadget, denn das ist es definitiv. Denn bei dem Ding wird Wasserdampf einfach mit LEDs angestrahlt und das sieht dann halt auch wie echtes Feuer aus, nur eben in der ungefährlichen Version.

Und wer mag, kann zwischendurch auch die Farbe wechseln, aber blaues Feuer ist halt dann auch schon wieder ziemlicher Quatsch:

Have you ever seen water that burns? Water vapor fireplace inserts AFIRE. Modern and design fireplace with cold flames 100% safe.

Kosten werden auf der hauseigenen Webseite nicht direkt aufgeführt, aber wer mag, findet dort eine ganze Latte an weiteren Informationen und kann ja einfach mal an dieser Stelle unverbindlich nachfragen.

Ich glaube, es war kurz ein Thema in einem der Podcasts, die ich wöchentliche höre: Die Telefonnummer aus der Kindheit. Angeblich gibt es viele Leute, die diese noch immer auswendig können – ich gehöre nicht dazu.

Was ich aber noch immer im Kopf habe: Meine damalige ICQ-Nummer. Womit wir beim eigentlichen Thema wären: Messenger. ICQ gehörte vor ein paar Jahren noch zum ultimativen Standard und zu meiner Zeit ging es eigentlich nur darum, ob jemand ICQ oder den MSN Messenger nutzt.

Ein kurzer Blick zeigt: Letzterer ist mittlerweile tot, aber ICQ scheint es wohl immer noch zu geben. Keine Ahnung, wer den in Zeiten von WhatsApp, Facebook und Co. noch benutzt, aber früher war es halt DAS Ding. Das ikonische Ah-Oh bei jeder neuen Nachricht konnte man noch Kilometer weit gegen den Wind hören, ebenso legendär sind die Fake-Nachrichten, die man bekam, um diese verdammte Blume einzufärben. Irgendwann bin ich dann auf Trillian umgestiegen, weil sich dort mehrere Messenger in einem zusammenführen ließen – gibt es scheinbar auch immer noch.

Warum also nicht mal einen Blick auf die Entwicklung der Messenger von 1997 bis 2019 werfen? Klar ist, was heutzutage genutzt wird, aber so ein kleiner nostalgischer Blick ist ja nie verkehrt:

Timeline history of the world most popular instant messenger apps (desktop software in early years) starting 1997 up to 2019. Measured by number of monthly active users worldwide.

Und was zur Hölle ist QQ?

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Ein tragbarer Stuhl für jede Gelegenheit https://www.wihel.de/ein-tragbarer-stuhl-fuer-jede-gelegenheit/ https://www.wihel.de/ein-tragbarer-stuhl-fuer-jede-gelegenheit/#comments Tue, 24 Sep 2019 14:26:30 +0000 https://www.wihel.de/?p=97957 Ein tragbarer Stuhl für jede Gelegenheit | Gadgets | Was is hier eigentlich los?

Ich bin ja auch eher der Typ der lieber sitzt statt steht, was vor allem damit zu tun hat, dass ich während der Bundeswehr nahezu den ganzen Tag stehen musste, wofür der Mensch ja einfach nicht gemacht ist, sonst hätten wir 4 Beine bekommen. Nur so kann gewährleistet werden, dass sich das gesamte Körpergewicht gleichmäßig verteilt und keiner der Füße zu stark belastet wird, sodass er womöglich anfängt zu schmerzen.

Ihr wisst schon was ich meine und ich weiß es mal wieder ein bisschen mehr, denn als wir letzte Woche Montag mit Muttern im Einkaufszentrum waren, trat genau das ein: laufen, rumstehen, schmerzende Füße. Und dann hab ich mir auch noch nicht mal was gekauft – die maximale Enttäuschung also.

Abhilfe hätte vielleicht LEX schaffen können, denn dabei handelt es sich um einen anziehbaren Stuhl. Okay, es sind eher zwei Beine mit schmaler Sitzfläche, praktisch ist es dennoch.

Womit aber auch schon der positive Teil abgehakt wäre, denn den ganzen Tag mit diesen Beinchen am Arsch rumlaufen ist sicher kein Spaß und ich behaupte auch mal, dass das Gewicht (auf Dauer) nicht ganz ohne sein dürfte.

Für mich definitiv ein klarer Fall von „geile Idee, aber die Umsetzung … Alter, nee.“

The world’s first folding exoskeleton let you sit anywhere with a perfect posture and make backpack feels weightless.

Wer dennoch mehr Infos will, schaut hier oder bei Indigogo vorbei. Und kommt danach nochmal zurück und erklärt mir bitte, warum mittlerweile jede Kickstarter-Kampagne nach dem Ende auf Indigogo landet.

In nicht mal mehr zwei Wochen ist es wieder soweit und Line und ich gehen wieder Äpfel pflücken. Das machen wir einmal im Jahr weil … ja, weiß ich eigentlich gar nicht mehr. Haben wir irgendwann mal angefangen, weil es cool ist, Äpfel zu pflücken und nicht immer nur welche aus dem Supermarkt zu kaufen und sind seitdem dabei geblieben.

Dabei wollen wir auch gar nicht mehr unterschiedliche Anbieter wechseln und irgendwie geht es auch weniger um die Äpfel als um das Event an sich. Außerdem bekommen dann alle in der Familie ein paar Äpfel ab, was ja auch noch mal eine nette Story ist und uns ein sensationell gutes Image verpasst.

Immerhin ist das Äpfelpflücken da auch tatsächlich noch ein richtiges pflücken – habe gehört, woanders beschränkt sich das meist nur aufs Auflesen von Obst vom Boden. Davon mal abgesehen, dass das ein gewisses Geschmäckle hat – man darf nur das nehmen, was andere nicht mehr wollen – ist das ja auch körperlich echt beschissen. Dieses ständige Bücken geht halt schnell hart auf den Rücken und den Spaß sucht man meilenweit.

Glücklich ist da der, der ein Fallobstsammelgerät sein Eigen nennen kann, so wie das im nachfolgenden Video präsentiert wird:

Obst Sammelgeräte der Firma Huemer Obsterntetechnik ersparen mühsames Aufsammeln von Fallobst wie Birnen, Äpfel, Aprikosen udgl. Obstsammler sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich.

Find ich aber eher so meh, denn das Aufspießen von Äpfeln zerstört halt den Apfel – da gibt es auch noch ganz andere Geräte, die ohne Stachel auskommen, aber in etwa genauso funktionieren. Dennoch: geile Arbeitserleichterung.

Eine Useless Machine werden die meisten vermutlich schon mal irgendwo im Netz gesehen haben: eine Kiste mit einem Schalter und wenn man den betätigt, geht auf der Oberseite eine Klappe auf und irgendwas bringt den Schalter wieder in seine ursprüngliche Position zurück. Nicht mehr und nicht weniger und daher auch eigentlich recht nutzlos. Gibt es zudem in diversen Arten, meist mit einem Schalter oder auch mit mehreren, mal mit Sound mal ohne – das Prinzip ist aber im Grunde immer gleich.

Und was bisher auch immer gleich war: Schalter drücken, Klappe geht auf, Schalter wird zurückgestellt, Klappe zu. Aber nicht bei dem nachfolgenden Modell, das fast schon so wirkt, als würde die Maschine eine eigene Persönlichkeit haben.

Natürlich ist mir bewusst, dass hier einfach diverse unterschiedliche Arten entweder in einer bestimmten Reihenfolge oder nach dem Zufallsprinzip aufgerufen werden – aber es ist witzig anzuschauen und löst zumindest bei mir den „Shut up and take my money“-Reflex aus:

Beinahe schon absurd: dadurch find ich die Maschine gar nicht mal mehr so useless. Nachfolgend noch ein weiteres Modell:

Und das könnte man in der Theorie sogar käuflich erwerben, wird zumindest an dieser Stelle als Coming Soon gelistet.

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