Nerd-Kram – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Tue, 14 May 2019 06:40:49 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.3 Die Partei schmeißt den AfD-Blocker unters Volk – online UND offline https://www.wihel.de/die-partei-schmeisst-den-afd-blocker-unters-volk-online-und-offline/ https://www.wihel.de/die-partei-schmeisst-den-afd-blocker-unters-volk-online-und-offline/#comments Wed, 15 May 2019 06:04:35 +0000 https://www.wihel.de/?p=95887 Die Partei schmeißt den AfD-Blocker unters Volk – online UND offline | Nerd-Kram | Was is hier eigentlich los?

Eigentlich find ich ja nahezu alles gut, was die Partei Die Partei so auf die Beine stellt, gerade weil sie scheinbar die letzte Partei ist, die sich – wenn es drauf ankommt – nicht wie der letzte Idiot verhält. Da steht zwar groß und fett Satire drauf, klammheimlich steckt aber auch Intelligenz drin und das kann man vom Rest nun mal leider nicht behaupten.

Es wär aber auch langweilig, wenn das immer so wäre. Von daher könnte man schon fast von Glück sprechen, dass die neueste Aktion nicht bedenkenlos von mir auf Zustimmung trifft: der AfD-Blocker. Der blockiert – wie das Pendant aus der Werbeindustrie – AfD-Inhalte im Netz und hilft so all denen, die keinen Bock auf die geistigen Ergüsse der Nazis haben, was ich durchaus verstehen kann.

Auf der anderen Seite hilft es halt einfach nicht, wenn man wegsieht – die scheiße ist ja trotzdem da und je länger man sie ignoriert, umso kräftiger fängt sie an zu stinken. Außerdem bin ich nicht sicher, wie das rechtlich aussieht, wenn eine Partei ein Werkzeug zur Verfügung stellt, um die Inhalte einer anderen Partei mehr oder weniger zu entfernen. Ich mein, wir leben ja in einem Land, in dem man sogar auf die Fresse bekommt, wenn man diese unsäglichen Wahlplakate entfernt.

Wer Bock drauf hat, geht einfach zu afdblocker.de (wofür man tatsächlich gern eine eigene Seite hätte basteln können, statt einfach nur weiterzuleiten).

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Die letzte Telefonzelle wurde abgerissen https://www.wihel.de/die-letzte-telefonzelle-wurde-abgerissen/ https://www.wihel.de/die-letzte-telefonzelle-wurde-abgerissen/#comments Tue, 30 Apr 2019 06:16:00 +0000 https://www.wihel.de/?p=95727 Die letzte Telefonzelle wurde abgerissen | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los?

Was ja die Wenigsten kaum wissen und sich gar nicht mehr vorstellen können: es gab nicht immer Handys und Smartphones. Stattdessen mussten wir uns verabreden, wenn wir uns das letzte Mal gesehen haben und uns einfach darauf verlassen, dass dem anderen nichts dazwischen kam. Auch Treffpunkte hatten so ihre Tücken, denn die Wege dorthin wollten ebenfalls vorher herausgesucht werden – oder man traf sich einfach an Orten, die man schon kannte.

Und wollte man doch irgendwie kommunizieren, suchte man Telefonzellen auf – vorausgesetzt man hatte eine Telefonkarte. Ich hab das Ding das letzte Mal benutzt, da bin ich noch zur Schule gegangen und selbst damals hat sich das schon irgendwie ziemlich awkward angefühlt. In ein Häuschen stellen und telefonieren, während das Leben an einem draußen vorbeizog, völlig verrückt.

Vor ein paar Tagen nun wurde die letzte Telefonzelle abgebaut und anlässlich dessen hat die Telekom direkt mal ein Video gemacht. Ein recht schlechtes zwar, aber deren Kompetenzen liegen ja auch eher woanders und überhaupt geht es hier eher um den historischen Moment als um die Inszenierung an sich:

Im wunderschönen St. Bartholomä am Königssee stand das letzte gelbe Telefonhäuschen Deutschlands. Doch nun musste es weichen. Wir haben es auf seiner letzten Fahrt begleitet: bei strahlendem Wetter über den klaren See. Denn St. Bartholomä ist nur per Wasserweg zu erreichen.

Was ich selbst aber gar nicht wusste: das heißt eigentlich gar nicht Telefonzelle, sondern Telefonhäuschen – Zellen sind festgemauerte Dinger in Hotels und Postämtern. Nur, falls der Jauch mal wieder fragen sollte.

Meine letzte Partie Street Fighter ist vermutlich nicht nur gefühlt mehr als 20 Jahre her. Damals war an Konsolen noch gar nicht zu denken, zumindest nicht bei meinen Eltern, was rückblickend betrachtet gar nicht so verkehrt war – mein Cousin und meine Cousine hatten nämlich eine. Er macht mittlerweile irgendwelche Nazi-Sachen, sie vergnügt sich wohl damit, jeden Morgen in einen Eimer Farbe zu fallen. Weiß ich aber ehrlich gesagt auch nicht so genau, der Kontakt ist eher fragil bis gar nicht vorhanden. Nazi-Zeug schreckt halt ab.

Zurück zum Thema: Street Fighter hat aber auch schnell an Faszination verloren, denn gerade bei der Reihe läuft man schnell Gefahr, bei entsprechendem Rhythmus keine Chance mehr zu haben. Was ich damit meine, sieht man auch im nachfolgenden Video, wobei man hier noch ein oder zwei Dinge lernen kann:

Als Mirror Match bezeichnet man eine Partie, bei dem der gleiche Kämpfer benutzt wird. Und hat ja auch keiner ahnen können, dass man das auch noch bei der Spielweise so dermaßen wortwörtlich nehmen kann:

Beeindruckend ja – aber so gesehen haben beide verloren.

Ich weiß gar nicht mehr, was ich am Wochenende kurz gedaddelt hab, aber Line meinte dann recht überraschend, dass die Grafik ja schon ziemlich krass sei. Rief bei mir zunächst Verwunderung hervor, weil ich das Spiel schon eine ganze Weile spielte (also über mehrere Wochen hinweg), aber auch ein bisschen stolz – schließlich hab ich es ja ausgesucht und entschieden, damit meine Lebenszeit zu verschwenden.

Aber es hat mir auch gezeigt, wie normal mittlerweile der Qualitätsgrad der Grafik für uns geworden ist und das ist eigentlich sehr schade, sahen die Spiele doch vor ein paar Jahren noch deutlich verpixelter und einfach unechter aus (und wir fanden es früher trotzdem total geil, weil's halt das Beste war, was wir aktuell hatten).

Quixel zeigt mit seinem kleinen Video nun aber, dass das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht ist. Denn das Video hier drunter sind nicht irgendwelche Filmaufnahmen, in die man ein bisschen CGI reingeklatscht hat – das komplette Video stammt aus der Büchse:

Introducing Rebirth, a real-time cinematic produced by Quixel, harnessing the power of Unreal Engine and real-world scans from the Megascans Icelandic collection. With photorealistic results rivaling traditional offline renderers, Rebirth represents a new way of crafting computer graphics.

Set in the beautiful, other-worldly landscapes of Iceland, Rebirth brought together a team from VFX, games and ArchViz to produce a cinematic asking existential questions of machine/human hybrids.

Kann man eigentlich kaum glauben oder?

Es wirkt recht absurd, wenn ich schreibe, dass das nachfolgende Video schon 25 Jahre auf dem Buckel hat und das eigentlich 1994 ist – also ein Jahr, in dem ich das Leben schon mehr oder weniger im vollen Bewusstsein erlebt hab. Zumindest war ich auf der Welt und konnte absichtlich in eine Richtung laufen, viel mehr Erinnerungen an das Jahr hab ich aber auch nicht. Dennoch klingt es so, als sei das schon eine Ewigkeit her und 25 Jahre sind ja auch ein bisschen was. Was ich damit sagen will: scheiße, ich bin alt.

Viel schlimmer als das ist aber die schauspielerische Leistung nahezu aller Protagonisten im Film – man ist ja fast gewillt, im Vergleich die Leistung der hiesigen Soap-Schauspieler mit einem Oscar zu würdigen. Weniger schlecht und beinahe schon beeindruckend hingegen ist die Vision, die man damals schon zum Thema Car-Sharing und mobile Navigation hatte. Nicht ganz so, wie wir es heute nutzen, aber erstaunlich nah dran:

Am Beispiel eines verliebten Paares demonstriert dieser Industriefilm von 1994 die Visionen der Industrie zu Carsharing, Elektromobilität, Smartphone-Nutzung und Navigation im Auto. 25 Jahre später ist es etwas ernüchternd festzustellen, wie wenig von diesen Visionen tatsächlich von deutschen Unternehmen dann in die Praxis umgesetzt wurde. Denn viele der hier präsentierten Anwendungen sind tatsächlich vollkommen in unseren Alltag eingeflossen, sind jedoch weitestgehend von US-amerikanischen Playern entwickelt und kommerzialisiert worden, allen voran von Google (Google Maps, Android) und Apple (iPhone).

Tatsächlich schon irgendwie verrückt, dass trotz der Vision so gut wie kein deutsches Unternehmen in diesen Bereichen Fuß gefasst hat.

Mein Vater hat es geschafft! Nach unzähligen Jahren hat er mal wieder ein Modell fertig gebaut. Bereits im letzten Jahr haben wir ihm für sein Rentner-Dasein eine kleine Beschäftigung zum Geburtstag geschenkt in Form eines Modellbausatzes eines Schleppers aus dem Hamburger Hafen. Nicht all zu schwer (so ein Segelschiff ist ja dann gerade bei der Takelage recht fummelig und mit seinen dicken Pranken fast schon ein Ding der Unmöglichkeit), aber schon so, dass man da durchaus zwei bis drei Wochen zu tun hat.

Fairerweise muss man sagen: das hat er noch nicht fertig gestellt, aber immerhin schon mal alle Teile zusammen, die man für den Zusammenbau braucht - wir Dödels haben eine Brille vergessen, damit er auch die kleinen Frickelteile gut sehen kann. Dafür aber immerhin alle Farben organisiert. Und so dödelig wir waren, so fuchsig waren wir auch und dachten uns schon, dass er damit Schwierigkeiten hat, gerade weil die Übung fehlt.

Also gab es zu Weihnachten noch eine Nummer einfacher: ein Buddelschiff von LEGO (Partnerlink). Und genau das hat er mittlerweile fertig, sodass ich nicht nur neidisch bin, sondern auch stolz. Ich weiß ja selbst, wie anstrengend selbst das sein kann, habe ja vor zwei oder drei Jahren mal einen Mini aus LEGO (Partnerlink) bekommen und den auch in einem Rutsch inkl. Krämpfe im Bein zusammengebaut.

Und wer weiß, wenn er das eigentliche Modell fertig hat, kommt die nächste Stufe. Mit dem Ride of Blades von Shadow Elenter, quasi als Mischung aus beidem - denn das ist zwar auch aus LEGO, aber eben doch recht komplex. Dafür bewegt es sich allein und bestimmt nicht nur cool beim Zusammenbau, sondern auch beim Zuschauen:

It looks like a pure torture device, and it's ment to, but in reality all mechanical hazards on this thrill ride are designed to stop, or fold out of the way JUST in time!

Would you ride it?

This thing is HUGE! As usual I wanted to go technic figure scale, but I literally ran out of black pins and lift arms longer that 7L!
I used 14 power functions motors to power everything and 4 SBricks to control it all.
Everything is automated with SBrick sequences to make the cart go round and to stop all contraptions JUST in time.

I didn't make a complete build plan because that would take forever, but I can imagine someone that has more lego than me could make an EPIC haunted mansion ride for mini-figs with this track system. With that in mind I made a 3D file of the most basic loop that can be expanded by lengthening the conveyor belt and mirroring the entry side of a given segment to make either a left or right turn, the rest is up to the builder.

Ein paar mehr Bilder sowie Infos zu den verwendeten Teilen gibt es hier.

Phishing ist vermutlich schon seit dem Beginn des Internets ein Problem und selbst ich kann mich nicht davon freisprechen, nicht auch schon auf so eine Nummer reingefallen zu sein. Das ist schon ein paar Jahre her und sah wie folgt aus:

Einer meiner Kontakte – ein Agenturmensch – hatte mir eine Mail geschickt, ich glaube mit einem Briefing oder ähnliches. Die Mail war tatsächlich vom Account, lediglich der Anhang war etwas komisch. Aber wie das bei Agenturen so ist, da kocht auch jeder sein eigenes Süppchen, also hab ich draufgeklickt, mich mit meinen E-Mail-Daten angemeldet und schon ist es geschehen.

Nur wenige Sekunden später flog nämlich gleiche Mail von meinem Account an alle meine Kontakte … Und das war tatsächlich eine der raffiniertesten Phishing-Mails, die ich bisher gesehen hab. Eben weil sie von eigentlich vertrauenswürdigen Kontakten versendet wurde.

Es gibt natürlich auch weitaus schlechtere Versuche, die man sofort erkennt – aber eben auch ein paar, die sogar noch besser sind. Dennoch: mit etwas Übung kann man den Großteil erkennen. Und damit man in Übung bleibt, gibt es ein kleines Quiz von Google, dass nicht nur auf das Problem aufmerksam machen soll, sondern eben auch ganz gut zeigt, worauf man besser achtet:

Quiz: Kannst du Phishing erkennen? | Nerd-Kram | Was is hier eigentlich los?

Quiz: Kannst du Phishing erkennen? | Nerd-Kram | Was is hier eigentlich los?

Ändert natürlich nichts daran, dass wir alle im Netz nicht zu 100% sicher sind. Aber sofern man etwas tun kann, um die eigene Sicherheit und die der anderen zu erhöhen, sollte man das auch machen. Und sei es nur ein kleines Quiz.

Spätestens seit dem ersten Iron Man-Film war klar: die Zahl der Leute, die sich ein Roboterkostüm basteln wollen, wird radikal ansteigen. Dabei waren natürlich auch Robocop oder de Transformers maßgeblich entscheidend, aber Iron Man war halt genau die Figur, die quasi zeigte, dass es funktioniert und dass es unfassbar cool sein kann. Bau dir ein Roboter-Kostüm, werd unfassbar reich und schon bist du der Held vom Erdbeerfeld (auch wenn klar ist, dass da noch jede Menge Tony Stark bzw. Robert Downey Jr. dazu gehören – die Grenzen sind bei den beiden ja fließend).

Ich bezweifel zwar, dass das auch die Intention von dem Typen im nachfolgenden Video ist, nichtsdestotrotz besteht aber sein Hobby darin, genau solch ein Roboter-Kostüm zu basteln. Nur dass er dafür einfache Haushaltsgegenstände nimmt und die Dinger trotzdem unfassbar aufwändig und cool aussehen:

A Brooklyn man has a strange hobby of creating life size robots out of trash.

Ein paar weitere seiner Entwürfe gibt es an dieser Stelle. Würde mich nicht wundern, wenn zeitnah die Realität die Iron Man-Filme einholt.

Endlich wird der 13.11. in die Geschichte eingehen. Also eigentlich ist er das schon als Tag der Nettigkeit und bestimmt sind auch irgendwelche berühmten Menschen an diesem Tag geboren bzw. gestorben, aber was diesen Tag so richtig besonders macht, hat mindestens 2018 Jahre gebraucht, um zu Reifen und in seiner vollen Pracht in diesem Jahr das Licht der Welt zu erblicken. Denn heute ist ...

Tag der Blogroll

Die Blogroll an sich gibt es schon länger als die Menschheit und ist die perfekte Anlaufstelle, um neue Blogs zu finden. Gut, dafür könnte man auch irgendwelche ominösen Netzwerke durchforsten, lässt die ersten 100 Werbeblogs dabei außer Acht und findet dann vielleicht die eine oder andere Perle. Der Vorteil bei der Blogroll ist aber, dass sie mehr oder weniger kuratiert ist. Gefällt einem ein Blog und die Postings darauf, kann man auch relativ gefahrlos davon ausgehen, dass all die Blogs in der Blogroll - die idealerweise von dem Menschen hinter dem Blog auch gelesen werden - empfehlenswert sind.

Aber die Blogroll hat es nicht einfach, denn die Blogosphäre ist im ständigen Wandel und ehe man sich versieht, ist die Hälfte der Blogroll auch schon wieder tot oder inaktiv. So eine Blogroll will halt auch gepflegt und gehegt werden, nur zählt eben das auch gern mal zu den Dingen, die man definitiv macht - nur halt später.

Doch am Tag der Blogroll ist der perfekte Tag gekommen und so hab neben vielen anderen auch ich meine Blogroll mal aktualisiert, all die toten und inaktiven Blogs rausgeschmissen und die neu hinzugekommenen aufgenommen. Denn meine Blogroll ist tatsächlich ein Spiegel meines Feedreaders - jede einzelne Seite wird mindestens einmal am Tag gecheckt (wenn auch nicht immer durch einen direkten Besuch). Außerdem gibt es sie jetzt nicht mehr nur im Footer, sondern auch im Header - woohoo.

Wer also fast so coolen Content wie auf wihel.de lesen will, klickt sich einfach mal durch meine Blogroll. Und wer wissen will, wie ich das zusammengebaut hab, passt jetzt auf.

Beispiel-Code

Beispielcode ohne inline-Styling

Beispiel-Code visualisiert

Heute ist #TagDerBlogroll! | Nerd-Kram | Was is hier eigentlich los?

Bedeutet also schlussendlich, dass man diesen kleinen Service von WordPress nutzt, dort die Blog-URL hinten dranklatscht und das ganze dann als fremd-gehostetes Bild einbindet. Alles andere ist eine normale Verlinkung plus ein bisschen inline-Styling. Also wirklich super simpel, sieht aber meiner Meinung nach bei 95% der Seiten-Verlinkungen cool aus. Und ist somit zum Nachmachen empfohlen.

Wer darüber hinaus auch noch andere Blogrolls finden will, schaut einfach mal hier bei wirliebenblogs.de vorbei - dort sammeln wir alle Teilnehmer bzw. die jeweils erwähnten Blogrolls.

Denn auch am 13.11. eines Jahres gilt: Make blogs great again!

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Kann man Internet einfach durch Wasser übertragen? https://www.wihel.de/kann-man-internet-einfach-durch-wasser-uebertragen/ https://www.wihel.de/kann-man-internet-einfach-durch-wasser-uebertragen/#comments Mon, 05 Nov 2018 11:19:30 +0000 https://www.wihel.de/?p=93204 Kann man Internet einfach durch Wasser übertragen? | Nerd-Kram | Was is hier eigentlich los?

Das Verrückte ist ja, dass wir zu einem Teil der größten Dienste in diesem Internet durch ein riesiges Kabel im Meer verbunden sind. In Zeiten von Wlan und Co. eigentlich schon fast albern, schließlich sind die kabelgebundenen Verbindungen beinahe schon aus der Steinzeit (wobei ich sie immer noch bevorzuge, weil nach wie vor am stabilsten). Und überhaupt, das alles nur über ein dickes Kabel, dass da lediglich im Wasser rumschwimmt ... auf mich wirkt das nicht gerade wie die Zukunft.

Warum also nicht einfach das Kabel mal Kabel sein lassen und das Internet einfach direkt durchs Wasser schicken – davon haben wir ja genug.

Genau das hat The Action Lab in einem kleinen Versuch mal getestet und – da greif ich einfach mal dem Ergebnis vorweg – kam zu einem überraschenden Ergebnis, denn es funktioniert tatsächlich:

In this video I test whether or not it is possible to stream the internet through water instead of using cables! I splice my internet coaxial cable and connect them to some water to see if the internet can go through water!

Ok, geil ist anders. Hätte aber eher damit gerechnet, dass einfach gar nichts passiert.