Nerd-Kram auf wihel.de - Was is hier eigentlich los https://www.wihel.de/kategorien/gadgets-technik/nerd-kram/ Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Sun, 14 Aug 2022 10:26:29 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.0.1 Drive and Listen – Musik hören und durch Städte fahren https://www.wihel.de/drive-and-listen-musik-hoeren-und-durch-staedte-fahren/ https://www.wihel.de/drive-and-listen-musik-hoeren-und-durch-staedte-fahren/#comments Mon, 15 Aug 2022 10:19:00 +0000 https://www.wihel.de/?p=134747 Drive and Listen – Musik hören und durch Städte fahren | Was is hier eigentlich los?

Es gab mal eine Zeit, da hab ich mir bei Überschriften noch richtig Mühe gegeben und auch aus dem langweiligsten Thema noch versucht, was herauszuholen. Wie man sieht, die Zeit ist lange vorbei und wenn es einfach nur darum geht, dass man am Rechner Musik hören und ein Video schaut, in dem jemand mit dem Auto durch irgendeine Stadt fährt, dann wird das auch genau so betitelt. Stumpf ist bekanntlich Trumpf.

Es gab aber auch mal eine Zeit, da hab ich beim Arbeiten einen Podcast nach dem anderen weggesuchtet. Gerade am Anfang der -Ära, weil das eben einfach das Programm war, wenn ich zur Arbeit gefahren bin. Mittlerweile bin ich komplett aus dem Podcast-Game raus, was insofern witzig ist, weil ich viel Wert darauf gelegt hab, dass ich Folgen chronologisch höre und auch keine auslasse.

Es gab sogar mal eine Zeit, da hab ich während der Arbeit ganze Serien weggesuchtet, weil man das da auch endlich mal machen konnte – hat ja sonst immer die Zeit für gefehlt. Aber all diese Zeiten sind vorbei, mittlerweile hab ich sehr oft einfach gar nichts laufen. Keine Ahnung, ob das meine Konzentration nun fördert oder nicht, aber sehr oft vergess ich einfach, mir irgendwas anzumachen.

Drive and Listen – Musik hören und durch Städte fahren | Was is hier eigentlich los?

Das könnte sich jetzt aber ändern, denn mit „Drive & Listen“-Seiten schlägt man direkt mehrere Klappen: zum einen kann man dabei ganz wunderbar mal wieder klassisches hören, zum anderen dabei ein bisschen durch irgendwelche Städte fahren.

Denn derlei Seiten kombinieren einfach beides. Klingt unspektakulär? Ist es auch, aber genau das kann beim Arbeiten ja recht förderlich sein. Und wer so gar keinen Bock auf Musik hat, kann auch einfach den typischen Straßenlärm anknipsen und sitzt dann virtuell mit im Auto.

Zwei Beispiele, die ich gefunden hab und sich nicht wirklich unterscheiden:

drivenlisten.com

driveandlisten.herokuapp.com

Nehmen sich beide nicht viel und ein bisschen schade ist auch, dass die Videos nach relativ kurzer Zeit einfach wieder von vorne losgehen, wobei da wohl auch ab und an mal ein anderes Video automatisch ausgewählt wird. Und auch dass die Senderauswahl eher landesspezifisch statt richtig ortsspezifisch präsentiert wird, macht das Ganze ein klein wenig unauthentisch. Auf der anderen Seite: Mit DAB+ und irgendwelchen Radio-Apps sind wir ja schon lange nicht mehr auf klassisches UKW und Co. angewiesen.

Immerhin kann man so a) ein bisschen mitraten, wo man sich gerade befindet oder b) einfach mal neue Städte erkunden. Ich mag das.

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274 Spiele, die wie Wordle sind https://www.wihel.de/274-spiele-die-wie-wordle-sind/ https://www.wihel.de/274-spiele-die-wie-wordle-sind/#comments Tue, 09 Aug 2022 10:50:48 +0000 https://www.wihel.de/?p=134359 274 Spiele, die wie Wordle sind | Was is hier eigentlich los?

Dass Firmen andere Firmen kaufen, gehört genauso zum Leben dazu, wie das Naturgesetz, dass der Schwächere vom Stärkeren gefressen wird. Das war schon zur Jurassic Park-Zeit so und ist auch heute noch der Fall, wobei Stärke sich nicht zwingend allein durch Kraft äußert – oft gehört mittlerweile auch einfach nur Geld dazu. Wobei, das ist dann einfach Finanzkraft.

Was aber auch zu diesen Firmenübernahmen dazugehört: Sie gehen selten für die gut aus, die irgendwie mit der kleineren Firma verbandelt sind. Seien es jetzt Mitarbeiter, aber auch Kunden, denn nicht selten wird der Dienst einfach integriert, was nichts anderes bedeutet als verschlimmbessert und / oder eingestellt.

274 Spiele, die wie Wordle sind | Was is hier eigentlich los?

Eines der jüngsten Beispiele, dass auch mich betroffen und tatsächlich seit langem mal wieder sehr traurig gemacht hat: Spotify hat das Spiel Heardle gekauft. Das war einer der zahlreichen Wordle-Klone, bei dem man aber nicht Wörter rät, sondern Songs – je schneller, umso besser. Und wenn ich eines gut kann, dann Songs raten. Zahlreiche unterlegene Kollegen beim Spiel SongPop Party wissen, was ich meine.

Nun könnte man meinen, dass es reicht, das Spiel einfach laufen zu lassen. Bisschen Werbung dazu, vielleicht noch irgendwie mit den eigenen Diensten verknüpft und schon hat sich der Kauf für alle gelohnt. Aber denkste – Spotify hat den Laden für zahlreiche Länder einfach dicht gemacht und das auch direkt von heute auf morgen. Oder um es ganz konkret zu sagen: Von allen Optionen hat Spotify die wirklich absolut dämlichste gewählt.

274 Spiele, die wie Wordle sind | Was is hier eigentlich los?

Allerdings reden wir hier auch nur von einem Spiel und die Welt hat gerade ganz andere Sorgen, zumal … es gibt ja noch viele, viele andere Klone im Wordle-Sinne. Allen voran ist da natürlich musicvidle von Kollege Maik zu nennen, aber ich bin einfach zu schlecht, was Musikvideos angeht.

Wem das auch so geht, der kann mal auf likewordle vorbei schauen, dort gibt es angeblich 274 weitere Varianten des beliebten Spiels. Habs selber nicht nachgezählt, würde mich aber wundern, wenn da jemand nicht fündig wird.

Aber Obacht, Heardle wird dort auch aufgeführt, geht aber wie gesagt in Deutschland nicht …

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Wie heutige Apps unter Mac OS 9 aussehen würden https://www.wihel.de/wie-heutige-apps-unter-mac-os-9-aussehen-wuerden/ https://www.wihel.de/wie-heutige-apps-unter-mac-os-9-aussehen-wuerden/#comments Tue, 28 Jun 2022 14:01:15 +0000 https://www.wihel.de/?p=131235 Wie heutige Apps unter Mac OS 9 aussehen würden | Was is hier eigentlich los?

Seit gut 8 Monaten bin ich nun mit meinem neuen Macbook und dem M1-Chip unterwegs und kann daher einigermaßen gefestigt sagen, dass ich durchaus zufrieden bin. Ich würd mich nicht zwingend als Heavy User bezeichnen, hab aber das vorherige Modell durchaus öfter an seine Leistungsgrenzen gebracht – wobei, das war ja nicht ich, sondern die diversen Programme, die mal gut, mal schlecht laufen.

Gerade Browser hab ich da relativ häufig getestet und versucht in Sachen Performance zu verbessern – weniger durch Modifikation der Software selbst, aber meine Tabnutzung war da schon deutlich bedachter, als es mittlerweile wieder der Fall ist. Weil einfach schlichtweg genug Power vorhanden ist, dass man sich darüber wieder keine Gedanken machen muss.

Was allerdings nervt: Alle paar Tage bzw. Wochen spackt das System dann doch unreproduzierbar und in immer wieder anderer Form herum. Ob das jetzt am OS selbst oder der neuen Architektur der Chips liegt, kann ich nur schwer beurteilen – kam halt beides einigermaßen gleichzeitig hier zusammen und lässt sich nur schwer differenzieren. Aber oft hilft da nur ein Neustart, damit alles wieder so funktioniert, wie es soll.

Das gabs früher halt nicht. Und natürlich gehör ich dann auch zu denen, die sagen, dass das früher alles ein bisschen besser war und unter Steve Jobs nicht gegeben hätte. Stammtischparolen müssen halt sein.

Aber auch mit etwas mehr Ernsthaftigkeit hab ich den Eindruck, dass Software früher einfach ein bisschen durchdachter war, gerade was Ressourcenverbrauch und Stabilität angeht. Und wenn man sich ein bisschen Mühe gibt, dann würde man auch die vermeintlich stabileren Versionen mit aktuellen Apps und Software zum Laufen bringen können. Den Video-Beweis dafür gibt es dank Michael Freeney ja bereits:

Außerdem: Mac OS 9 und dazu die M1-Chips … in Sachen Performance wäre das sicherlich unschlagbar.

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Wie man sich in den 80ern die Häuser der Zukunft vorgestellt hat https://www.wihel.de/wie-man-sich-in-den-80ern-die-haeuser-der-zukunft-vorgestellt-hat/ https://www.wihel.de/wie-man-sich-in-den-80ern-die-haeuser-der-zukunft-vorgestellt-hat/#comments Thu, 02 Jun 2022 14:52:41 +0000 https://www.wihel.de/?p=129225 Wie man sich in den 80ern die Häuser der Zukunft vorgestellt hat | Was is hier eigentlich los?

Ich find ja derlei „Zukunftsaussichten“ aus der Vergangenheit immer ganz spannend, weil wir in genau dieser Zukunft leben und dann direkt vergleichen können, was eingetreten ist und was nicht. Das Problem daran ist nur: Es ist meistens sehr ernüchternd, denn oft sind diese Blicke oder Wünsche in bzw. an die Zukunft immer recht hoffnungsvoll und wenn man dann mal genauer hinschaut, haben wir eigentlich nur E-Scooter und Bubble Tea geschafft.

Ehrlicherweise muss man aber auch sagen: Das ist sehr oft sehr unfair, denn tatsächlich gibt es recht viel technischen Fortschritt und spätestens seit Beginn der Pandemie ist die Forschung allgemein ein bisschen mehr sexy geworden. Zumindest bei vernünftig agierenden Menschen.

Das Problem ist da eher die Profitgier zahlreicher Leute in leider zahlreichen, falschen Positionen. Die treffen dann halt dumme Entscheidungen (für die Allgemeinheit) und schon war es das mit dem technischen Fortschritt für die breite Masse.

Mindestens genauso spannend wie die recht alten Zukunftsaussichten sind dann auch die, die deutlich weniger weit zurückliegen. Allein aus logischen Gründen müssten die Voraussagen und Wünsche deutlich dichter an der sein, vor allem auch weil vieles schon möglich ist, was vorher nicht möglich war.

Nachfolgend zum Beispiel ein Clip aus der -Show „Tomorrow’s World“ von 1989 und wie man sich ein smartes Zuhause damals vorgestellt hat. Abgesehen von der Nummer mit dem Fön, den man einfach an eine Wand halten kann (witzig, dass keiner auf die Idee kam, dass so ein Ding gar kein Kabel mehr bräuchte) ist da vieles dabei, dass sich bewahrheitet hat:

Mit entsprechendem Geldeinsatz müsste sich im Grunde alles davon heute möglich machen lassen. Ich mein, Milchglas gibt es und die Nummer mit dem Licht sind ja am Ende auch nur einigermaßen klug eingesetzte Bewegungsmelder.

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Kleine Spielerei für zwischendurch: This Image Does Not Exist https://www.wihel.de/kleine-spielerei-fuer-zwischendurch-this-image-does-not-exist/ https://www.wihel.de/kleine-spielerei-fuer-zwischendurch-this-image-does-not-exist/#comments Tue, 24 May 2022 05:58:22 +0000 https://www.wihel.de/?p=128555 Kleine Spielerei für zwischendurch: This Image Does Not Exist | Was is hier eigentlich los?

hier, künstliche Intelligenz da, aber so richtig greifbares ist noch für niemandem damit herum gekommen. Was nicht heißen soll, dass ich diesen ganzen Hype und was dahinter steckt grundsätzlich leugne, kann ja schließlich auch sein, dass ich (und viele andere auch) das einfach nur komplett falsch verstanden haben, aber … scheint zum Glück noch ein weiter Weg bis zur Skynet-Übernahme der Menschheit zu sein.

Viel wahrscheinlicher ist wohl aber: Dieser ganze Kram mit und über künstliche Intelligenz geht auch viel einher mit aufgeblähtem Marketing-Bla-Bla. Fehlen einem schlagkräftige Argumente, basiert womöglich alles auf einer simplen Software, holt man einfach keine Kuh vom Eis. Packt man da aber noch irgendwas mit Algorithmen und künstlicher Intelligenz dazu, ist das plötzlich State of the Art und verkauft sich wie geschnitten Brot. Oder überhaupt.

Das ist am Ende sehr schade, weil künstliche Intelligenz ja durchaus ziemlich fantastische Sachen machen kann. Ich will jetzt nicht mit iPhone-Fotos anfangen, dort soll die auch fleißig mithelfen, aber ob das so stimmt, ist bei mittlerweile ja auch recht fraglich.

Nein, ich mein eher die Version, bei der die Komponente Mensch tatsächlich nicht mehr weiß, ob da ein anderer Mensch am Werk oder wirklich nur rein seine Finger im Spiel hatte. This Person Does not Exist ist da eines der berühmteren Beispiele, allerdings ist hier klar, dass tatsächlich keine der Personen existiert. Das führt dann schnell dazu, dass man sich einbildet, doch ein paar Stellen zu finden, an denen man das fest machen kann und schon fühlt man sich wieder der Technik überlegen.

Bei This Image Does Not Exist ist das schon ein bisschen schwieriger. Denn hier hat man tatsächlich die Wahl, ob das Bild menschengemacht oder aus der Dose stammt. Das fiese dabei: Die Stile variieren, sodass es noch mal schwerer wird, richtig zu liegen. Ein paar Beispiele:

Kleine Spielerei für zwischendurch: This Image Does Not Exist | Was is hier eigentlich los?

Das Besondere daran: DALL·E 2, das System dahinter, wird einfach mit einer Bildbeschreibung in natürlicher Sprache gefüttert und liefert dann ziemlich beeindruckende Ergebnisse. So weit weg scheint Skynet dann doch nicht mehr zu sein …

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Die SpaceX Dragon 2 im Simulator an die ISS andocken https://www.wihel.de/die-spacex-dragon-2-im-simulator-an-die-iss-andocken/ https://www.wihel.de/die-spacex-dragon-2-im-simulator-an-die-iss-andocken/#comments Mon, 23 May 2022 14:16:47 +0000 https://www.wihel.de/?p=128450 Die SpaceX Dragon 2 im Simulator an die ISS andocken | Was is hier eigentlich los?

Gerade früher war ich alles andere als geduldig – halt so eine typische Sache, die man auf dem Weg zum Erwachsenwerden lernen muss, manche halt mehr als andere. Bei mir war es eher mehr, was auch dazu geführt hat, dass so manche Entscheidung in meinem bisherigen Leben teurer ausgefallen ist, als sie hätte ausfallen müssen.

Mittlerweile kann ich behaupten (oder tue es einfach), dass das schon besser geworden ist, wenn auch nicht optimal. Handwerk ist da ein gutes Beispiel. Ich mag Handwerk und ab und an versuch ich mich da auch mal selber dran, hab mittlerweile verinnerlicht, dass „zwei Mal messen, ein Mal schneiden“ nicht einfach nur ein doofer Spruch ist und tatsächlich in der Ruhe jede Menge Kraft liegt.

Aber irgendwann will man auch mal fertig werden und wenn sich da vermeintliche Abkürzungen ergeben, nimmt man die gern mal. Was dann auch der Grund ist, dass unsere coole Holz-Kiste für die Balkonpolster grundsätzlich gut geworden ist, aber an so mancher Stelle natürlich die eine oder andere Macke hat. Man sieht einfach, dass da kein Profi dran war – wobei das auch alles einfach meiner mangelhaften Werkzeugausstattung zuzuschreiben ist. Ich bin dennoch nach wie vor stolz auf das Ding.

Fest steht aber auch: Zum Astronauten werd ich in diesem Leben nicht mehr. Nicht nur, dass mir dazu die körperlichen und geistigen Eigenschaften fehlen und ich auch fiel zu faul bin, um überhaupt mit dem Training beginnen zu können. Es fehlt auch einfach an Ruhe in besonders stressigen Situationen (wobei ich da tatsächlich relativ weit vorn im Wettbewerberfeld bin). Und eben an Geduld.

Hab ich neulich wieder gemerkt, als ich über den SpaceX- gestolpert bin. Der simuliert quasi die SpaceX Dragon 2 im Weltall und das dazugehörige, manuelle Andock-Manöver an die .

Natürlich hab ich beim ersten Versuch die „schnelle Nummer“ versucht und bin damit kläglich gescheitert, aber auch Versuch #3 und #4 waren erfolglos, obwohl ich da wirklich sehr ruhig und langsam gesteuert habe und geflogen bin.

Allerdings: Hab halt auch nie eine Ausbildung dafür genossen. Macht dennoch Spaß, sich darin immer wieder mal zu versuchen. Wer auch will, geht einfach hier lang.

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Damals™, als Excel noch toll war https://www.wihel.de/damals-als-excel-noch-toll-war/ https://www.wihel.de/damals-als-excel-noch-toll-war/#comments Tue, 17 May 2022 14:54:47 +0000 https://www.wihel.de/?p=127942 Damals™, als Excel noch toll war | Was is hier eigentlich los?

Ich bin, wie sehr viele Menschen vermutlich, kein großer Freund von . Aber, wie viele Menschen auch, hasse ich es nicht. Weil ich, wie viele Menschen auch, vermutlich nur sehr wenig von den fancy Features benutze, die Excel zu bieten hat. Ist halt in erster Linie eine Tabellenkalkulations-Software, die einem das Leben hier und da erleichtern kann.

Anerkennen muss man aber auch, dass man mit Excel sehr viel Schabernack treiben kann, wenn es denn einen lässt. Das geht mit Makros los, irgendwo spielen da auch Pivot-Tabellen eine Rolle (hab ich bis heute nicht verstanden) und wer es richtig wissen will, programmiert da ganze Spiele rein.

Wie gesagt, wenn es denn einen lässt, denn solche Späße wie der folgende kommen auch nicht aus dem Reich der Fantasie:

Damals™, als Excel noch toll war | Was is hier eigentlich los?

Dafür darf man aber nicht Excel die Schuld geben, sondern , denn eigentlich liegt das ja nur daran, dass irgendwer glaubte, dass es total gut ist, wenn Excel bestimmte Sachen alleine macht, von dem der Benutzer nichts weiß. Eine Lektion, die ich in den letzten Jahren gelernt hab, ist nun mal: Magic ist cool, aber nur solange der User weiß, was dort passiert und es kontrollieren kann. Geht bei dem Beispiel auch, aber eben erst hinterher.

Vermutlich kommt daher auch immer die Idee bei uns in der Firma, dass wir irgendwas machen müssen, um Excel endlich loszuwerden. Ehrlich gesagt: Das ist großer Quatsch, denn es gibt ja Gründe, warum Menschen Excel nutzen.

Die sind zwar mittlerweile andere als früher, aber 1992 war das Totschlagargument, dass man während einer Aufzugfahrt mit Excel fix eine Präsentation zusammenschustern konnte. Allerdings schienen da Präsentationen auch nur aus einer bunten Tabelle zu bestehen und PowerPoint war noch in weiter Ferne …

Wie einfach das Leben doch früher war, oder?

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Eine richtige Internet-Zeitmaschine https://www.wihel.de/eine-richtige-internet-zeitmaschine/ https://www.wihel.de/eine-richtige-internet-zeitmaschine/#comments Tue, 17 May 2022 10:52:30 +0000 https://www.wihel.de/?p=127939 Eine richtige Internet-Zeitmaschine | Was is hier eigentlich los?

Vor 20 Jahren hätte man vermutlich noch jemanden wenigstens auf dem Hocker zum Wanken gebracht (wenn schon reißen nicht klappt), wenn man von Zeitreise gesprochen hätte, aber mittlerweile wissen wir alle, wie „leicht“ das mit dem Internet doch geht. Gibt ja schließlich immer noch Seiten, die wie aus der Zeit gefallen scheinen und eigentlich Tabellen sind, irgendwo blinkt was ganz verrückt und all der neumodische Kram, den Webseiten normalerweise haben, ist noch Dekaden entfernt.

Überhaupt hat Zeitreise im Internet ja einen ganz anderen Stellenwert, denn schließlich vergisst das Netz nie – da geht es dann weniger um Physik oder technischen Kram als einfach nur einigermaßen okaye Recherche-Fähigkeiten. Und damit meine ich Googeln und wissen, wie man die Suchfilter richtig bedient. Und Zeit. Denn wer nichts vergisst, hebt viel auf und das muss man erstmal durchackern.

Dennoch ist es immer mal wieder spannend zu sehen, wie große Webseiten früher ausgesehen haben und witzigerweise gilt da oft genau das Gleiche wie beim Menschen: Es ist nicht verkehrt, dass diese Zeiten hinter uns liegen.

Dennoch, so mancher will nicht ganz von der Vergangenheit loslassen, schließlich war ja früher nicht alles schlecht™ und wenn man dann auch noch ein bisschen programmieren kann, kann selbst so eine Zeitreise noch mal aufgewärmt und ein bisschen cool verpackt werden.

Genau das hat der Science Elf gemacht, sich einen geschnappt, passendes Gehäuse dazu und ein bisschen was gecodet. Heraus kam eine „Maschine“, die Anfragen an Webseiten an die allseits bekannte Wayback-Maschine schickt und das Ergebnis dann zurück an den benutzen Computer.

Fühlt sich dann am Ende tatsächlich so an, als würde man wieder im Internet von früher unterwegs sein:

Setzt allerdings natürlich auch voraus, dass die gewünschte Seite tatsächlich in der Waybackmaschine gelandet ist.

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Kevin Powell baut die Netflix-Oberfläche mit CSS nach https://www.wihel.de/kevin-powell-baut-die-netflix-oberflaeche-mit-css-nach/ https://www.wihel.de/kevin-powell-baut-die-netflix-oberflaeche-mit-css-nach/#comments Thu, 12 May 2022 14:05:19 +0000 https://www.wihel.de/?p=127546 Kevin Powell baut die Netflix-Oberfläche mit CSS nach | Was is hier eigentlich los?

Wisst ihr, was richtig nervt? . Und wisst ihr auch, was ziemlich geil sein kann? CSS. Wer schon mal damit zu tun hatte und an Webseiten rumschraubt, wird ziemlich genau wissen, was ich meine. Es ist kaum leichter und schwerer zugleich, fancy Sachen mit relativ wenig Befehlen zu machen.

Der beste Beweis dafür war mal vor einiger Zeit , der in diesem Beitrag einige Beispiele präsentiert hat, die alle nur mit CSS zusammengebaut wurden. Da merkt man dann auch wieder, dass CSS eigentlich viel mehr ist, als nur das, was dafür sorgt, dass Dinge an bestimmten Stellen in einer bestimmten Art und Weise dargestellt werden.

Und auch ich hab eigentlich relativ viel Freude daran, hier an der Seite immer mal wieder am CSS zu schrauben. Der Anfang ist dabei auch immer recht einfach, schwierig wird es, wenn solche Späße wie responsive Darstellung und vor allem irgendwelche Geschwindigkeitsoptimierungen dazu kommen. Dann ändert man was an der einen Stelle, was auch funktioniert, zerschießt aber irgendwo anders wieder was. Und ehe man sich versieht, hat man ein Monster erschaffen, bei dem man alle zwei Minuten denkt, dass das einfach scheiße ist und man am besten noch mal von ganz vorne anfängt. Ist zumindest regelmäßig bei mir der Fall.

Wie dem auch sei, Powell ist Profi und als Profi stellt man sich neuen Herausforderungen. So auch im nachfolgenden Video, bei dem er versucht, die -Oberfläche mit CSS nachzubauen.

Was ich dabei sehr mag: Auch er sitzt irgendwann einfach da und fragt sich, warum irgendwas nicht funktioniert, vor allem aber auch, warum etwas funktioniert. Da bekommt man schnell das angenehme Gefühl „er ist einer von uns“:

Und wenn man fair ist: Ist nicht ganz das, was Netflix macht, denn da wird nicht wieder an den Anfang zurückgesprungen, viel mehr ist das eine Art Infinity-Scroll. Dennoch beeindruckend und spannend zu sehen, was er wie an Code schreibt.

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Ein Verkehrssimulator zum Rumspielen https://www.wihel.de/ein-verkehrssimulator-zum-rumspielen/ https://www.wihel.de/ein-verkehrssimulator-zum-rumspielen/#comments Mon, 21 Feb 2022 15:49:10 +0000 https://www.wihel.de/?p=124192 Ein Verkehrssimulator zum Rumspielen | Was is hier eigentlich los?

Ich hab letzte Woche irgendwo gelesen, dass 2/3 der Unternehmen nach der Pandemie wieder zu den Zuständen zurückkehren wollen, die wir vor ihr hatten – was halt bedeutet, dass die Errungenschaften und Beweise, dass eben doch funktioniert, hinfällig sind. Abgesehen von den eh schon teils wirklich nicht nachvollziehbaren Maßnahmen und Nicht-Maßnahmen unserer Volksvertreter ist das eigentlich der beste Beweis dafür, dass der Mensch recht dumm ist.

Oder dass es eben doch mehr Arbeitgeber gibt, die eigentlich keine Arbeitgeber sein sollten, denn sehr weit vorne mit dabei ist oft der Grund des fehlenden Vertrauens in die Mitarbeiter. Ein Schelm, wer sich dann fragt, warum die Leute überhaupt eingestellt wurden, aber was weiß ich schon, bin ja nur Angestellter.

Für uns hat sich Homeoffice jedenfalls bewehrt und wir wollen ehrlicherweise diese „neue Form“ des Arbeitens nicht mehr aufgeben. Es ist halt schon sehr praktisch, wenn man diverse Hausarbeiten nebenbei erledigen kann, sich die Arbeitszeit so einteilt, wie es für einen passt und all die kleinen Lücken, die man zwischendurch mal halt, sinnvoll fühlt, um am Ende des Tages mehr vom Tag zu haben. Zudem hat zumindest mein Arbeitgeber einige Weichen gestellt, die sich so schnell nicht mehr umbiegen lassen, sodass ich frohen Mutes bin, dass wenigstens hier die Dummheit am Ende nicht obsiegt.

Ein Verkehrssimulator zum Rumspielen | Was is hier eigentlich los?

Außerdem ist das ja auch ein Kostenfaktor. Klar, Strom, Wasser usw. sind bei uns Zuhause nicht zu knappt gestiegen, einfach weil wir hier öfter sind und mehr Geräte laufen (und ja, ist schon fies, dass der AG im gleichen Atemzug ordentlich spart), aber allein der Spritverbrauch hat sich im Vergleich zu Vorpandemie-Zeiten um ein Vielfaches verringert. Es gibt nicht viele Wochen, in denen das Auto mehr bewegt wird als nur für den Wocheneinkauf (und jetzt bitte keine Diskussion, ob das Auto dann noch Sinn macht).

Dazu natürlich Parkgebühren. 10€ pro Tag müsste ich mittlerweile bezahlen, da kann sich jeder selbst ausrechnen, was am Monatsende übrig bleibt. Mein naiver Glaube daher: Das, was wir an anderer Stelle mehr zahlen, wird hier wieder eingespart. Hoffe ich zumindest.

Außerdem muss man sich dann den mit den anderen nicht antun, was gerade in mittlerweile sehr übel ist. Laut Statistiken sind Autoschlangen 2021 um 6.000 Kilometer angewachsen, insgesamt somit 31.800 Kilometer. Der längste war gar 29 Kilometer lang und insgesamt ist das alles viel mehr als noch vor der Pandemie. Da hat doch keiner Bock drauf.

Die Gründe dafür sind natürlich vielfältig und gerade Hamburg ist da schon seit Jahren gern vorne mit dabei – bevor aber jetzt jemand zum nächsten Verkehrsexperten wird, empfehle ich einen Blick auf diesen Traffic .

Der ist grafisch jetzt nicht die Welt, aber man verliert sich da sehr schnell in diversen Versuchen und Spielereien drin, um den Verkehr so flüssig wie möglich zu bekommen oder mindestens zu halten.

Ein Verkehrssimulator zum Rumspielen | Was is hier eigentlich los?

Und das ist tatsächlich schwieriger als gedacht!

Wer auch gern rumspielen will, klickt einfach auf diesen Link – und bringt hoffentlich ausreichend Zeit mit.

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Star Wars auf einem alten Gameboy gestreamt https://www.wihel.de/star-wars-auf-einem-alten-gameboy-gestreamt/ https://www.wihel.de/star-wars-auf-einem-alten-gameboy-gestreamt/#comments Wed, 19 Jan 2022 07:04:23 +0000 https://www.wihel.de/?p=123831 Star Wars auf einem alten Gameboy gestreamt | Was is hier eigentlich los?

Es ist landläufig bekannt: Ich hatte als Kind nie einen . Was mich offenbar nachhaltig geprägt hat – und hier ist das absolut nicht positiv gemeint, sieht man ja auch daran, dass ich nach 35 Jahren mit diesem Trauma zu kämpfen hab – hat selbst Angela Merkel nachdenklich gemacht.

Würde mich nicht wundern, wenn genau diese Story der Grund war, dass sie kein Bock mehr auf Kanzlerin hatte und stattdessen jetzt ihre Freizeit am Gameboy verbringt, quasi in Gedenken an mich. Ich würde mich geehrt fühlen.

Ich hab sogar aktiv versucht, das Trauma zu bekämpfen, sogar recht früh. Denn nachdem ich bei meinen Eltern ausgezogen bin, war eine der ersten Anschaffungen ein Gameboy (glaube Color, also mit farbigem Display). Der blieb dann aber nicht lange in meinem Besitz, denn wenn man bei Eltern auszieht, gibt es wichtigere Anschaffungen als ein Gameboy – hab ich dann auch gelernt und das Ding wieder verkauft. Naja.

Jahre später mit Line bereits als Partner in crime haben wir uns dann einen Nintendo 3DS angeschafft, was der Sache ja auch recht nahe kommt. Vor allem, damit sie auf längeren Autofahrten eine Beschäftigung hat, während ich versuche, uns nicht umzubringen – heimlich aber eben auch für mich. Und naja, das Ding wurde öfter aus der Schublade geholt, damit man es benutzen kann, als es dann tatsächlich genutzt wurde. Manch einer würde von Fehlinvestition sprechen, ich behaupte einfach „lieber haben als brauchen, man weiß ja nie“

Man muss aber auch sagen, dass im Zeitalter von High-End Computern, Next-Gen Konsolen und wir mehr in der Hosentasche mit uns rumtragen als damals bei der ersten Mondlandung zum Einsatz kam so ein Gameboy auch schon recht antik wirkt. Damit holt man keine Kuh mehr vom Eis und auch bei mir schwingt da mittlerweile jede Menge Nostalgie mit.

Auf der anderen Seite: Man kann mit so einem Gameboy deutlich mehr machen als sich das früher überhaupt jemand hätte vorstellen können, vorausgesetzt natürlich man hat ein bisschen handwerkliches und technisches Geschick dabei. Dann kann man unter anderem auch einfach Filme auf einen Gameboy streamen:

Klar, Qualität ist sehr fragwürdig und keiner weiß, warum das jemand überhaupt machen bzw. sich komplett anschauen würde. Aber das ist vermutlich auch nicht der Hauptantrieb der Aktion.

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Der Busy Simulator https://www.wihel.de/der-busy-simulator/ https://www.wihel.de/der-busy-simulator/#comments Tue, 21 Dec 2021 11:25:38 +0000 https://www.wihel.de/?p=123238 Der Busy Simulator | Was is hier eigentlich los?

Noch knapp zwei Tage muss ich arbeiten und dann heißt es: endlich wieder Urlaub. Dabei ist der letzte noch gar nicht so lange her, aber Körper und Geist schreien schon wieder nach ein paar erholsamen Tagen und das, obwohl ich die letzten Wochen gar nicht so anstrengend fand, zumindest was die bewusste Wahrnehmung angeht. Aber diese ganze Pandemie wirkt eben auch unterschwellig.

Ab dem 23. hab ich dann offiziell Urlaub und ehrlich gesagt: das war gar nicht mal so schlau. Denn ebenfalls ehrlich gesagt: Auf den allerletzten Metern vor dem Weihnachtsurlaub passiert ja meist ohnehin nicht mehr viel, zumindest wenn man in der richtigen Branche arbeitet.

Bei mir ist ohnehin über die Hälfte des Teams bereits im Urlaub, ich könnte nicht mal Arbeit erzeugen, wenn ich wollen würde. Und dankenswerterweise sieht auch niemand, was man eigentlich so im treibt – da ist die größte Herausforderung vor allem, dass der Messenger nicht plötzlich in den away-Modus switcht.

Ganz so entspannt wird es bei mir aber nicht, denn das eine oder andere Meeting steht noch auf dem Plan, zum Großteil aber eher von der Sorte, bei der man nur zuhören muss. Da kann man dann auch mal die Kamera ausgeschaltet lassen, weil „das Internet gerade sehr schlecht ist und so besser funktioniert“. Wer hätte gedacht, dass die mangelhafte Infrastruktur in Deutschland doch noch mal zu was zu gebrauchen ist?

Und selbst im Meeting kann man zumindest den Eindruck erwecken, dass man gerade besonders beschäftigt ist – nämlich dann, wenn alle Messenger und Mailprogramme dieser Welt ihre Benachrichtigungstöne am besten im Sekundentakt von sich geben. Genau hier kommt der Busy Simulator ins Spiel.

Der Busy Simulator | Was is hier eigentlich los?

Funktioniert super, wenn man sich selbst oder Zimmernachbarn in den Wahnsinn treiben will, aber auch wenn man in Meetings eine „leicht nervige“ Geräuschkulisse vorgaukeln muss, um letztendlich fliehen zu können.

Gerade in den letzten Tagen im Büro sicherlich ein gutes Helferlein. Klick aufs Bild oder hier bringt euch direkt zum Busy Simulator.

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Wie gut sind die schlechtesten Spieler aus FIFA in Wirklichkeit? https://www.wihel.de/wie-gut-sind-die-schlechtesten-spieler-aus-fifa-in-wirklichkeit/ https://www.wihel.de/wie-gut-sind-die-schlechtesten-spieler-aus-fifa-in-wirklichkeit/#comments Tue, 30 Nov 2021 15:53:07 +0000 https://www.wihel.de/?p=122469 Wie gut sind die schlechtesten Spieler aus FIFA in Wirklichkeit? | Was is hier eigentlich los?

In letzter Zeit ist bei mir tatsächlich etwas zu kurz gekommen, was vor allem daran lag, dass mir natürlich als Erwachsenes Individuum gerade Richtung Weihnachten immer mehr Freizeit fehlt, der Fokus bei dem Spieler natürlich immer mehr auf das gemeinsame Online-Spiel gerichtet ist, ich aber ehr bevorzuge alleine und möglichst entspannt zu daddeln … und ich einfach bisher andere Spiele gespielt hab. Far Cry 6, Cyberpunk, nun Guardians of the Galaxy … da ist das Prinzip Fußball ein bisschen zu sehr eingeschränkt, als da wirklich mithalten zu können.

Könnte aber auch daran liegen, dass ich die wirklich entscheidenden Neuerungen bei FIFA 22 bisher noch nicht wirklich ausprobiert hab – erstmal muss ich Pauli zur deutschen Meisterschaft führen, danach können wir weitersehen. Das wird allerdings auch noch dauern, denn mehr als ein, zwei Partien lässt der Tagesablauf nicht zu.

Worüber ich mir ehr weniger Gedanken mache, was aber zumindest in der Sportnachrichten- meiner Wahl immer öfter für Meldungen sorgt: Die Wertungen der Spieler. Das scheint mittlerweile ein richtiges Prestige-Ding zu sein und bestimmt steckt da auch jede Menge Arbeit drin, aber wenn wir mal ehrlich sind: Wie wichtig kann es sein, was irgendein Spielehersteller mit Profitgier wirklich von einem Spieler denkt?

Hoffentlich ein Gedankengang, der vor allem auch bei den Spielern vorherrscht, die mit eher weniger prominenten Wertungen leben müssen – wie zum Beispiel Daniel Skretteberg. Das ist der wohl schlechteste Torwart, den es in FIFA 21 gibt, der aber nachfolgend mal zeigt, dass er doch deutlich besser ist, als ich das jemals sein könnte:

Irgendwo natürlich auch Quatsch, weil keine realen Spielbedingungen, aber Kern ist letztendlich dennoch: Es ist nur ein Videospiel und entsprechend nur sehr bedingt mit der zu vergleichen.

Ähnlich geartete Videos gibt es haufenweise übrigens an dieser Stelle, teils auch mit deutlich besser bewerteten Spielern (aber nach wie vor unter künstlichen Bedingungen).

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Wie künstliche Intelligenz Tetris kaputt gemacht hat https://www.wihel.de/wie-kuenstliche-intelligenz-tetris-kaputt-gemacht-hat/ https://www.wihel.de/wie-kuenstliche-intelligenz-tetris-kaputt-gemacht-hat/#comments Thu, 25 Nov 2021 11:50:48 +0000 https://www.wihel.de/?p=122279 Wie künstliche Intelligenz Tetris kaputt gemacht hat | Was is hier eigentlich los?

Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als als das Heilmittel für alles und jeden gefeiert wurde. Das ist ja ganz oft nur Buzzword Bingo und auch damals stellte sich schnell heraus, dass viele gar nicht wussten, was künstliche Intelligenz ist – oft wurde es auch einfach nur mit Automatisierung verwechselt.

Am eindrücklichsten aus der Zeit damals sind wohl die Chatbots, von denen einige bis heute noch existieren und ich sage ganz ehrlich: Ich kenne nicht einen, der auch nur annähernd gut funktioniert. Meistens sind das nur interaktive Suchmaschinen, die sich auf den ohnehin verfügbaren FAQ stützen und entsprechend hilfreich sind. Oder eben nicht. Ich jedenfalls bevorzuge nach wie vor den Kontakt zu einem richtigen Menschen – gern per Mail, weil Anrufen auch nervt.

Ein bisschen besser stellen sich da schon diverse Bildbearbeitungsprogramme an, die mittlerweile immer besser Hintergründe und Objekte so entfernen können, als seien sie tatsächlich gar nicht dagewesen. Gestern hab ich auch ein Video gesehen, bei dem man zwei Fotos „mergen“ konnte. Da war dann das erste Foto die Basis und das zweite hat für Stimmung und Aussehen gesorgt – da konnte man dann zum Beispiel die sächsische Schweiz sowohl verwinterlichen als auch in ein angenehm warmes Sommerkleid stecken.

Mittlerweile ist die künstliche Intelligenz etwas in den Hintergrund getreten, dafür reden alle über Krypto-Währungen, Blockchain und NFTs – auch hier weiß der Großteil aber gar nicht, was das ist, absurderweise spielt das aber keine Rolle, wenn es darum geht, unfassbare Geldsummen zu handlen.

So ganz ist die künstliche Intelligenz aber nicht raus, denn mindestens Greg Cannon nutzt sie, um Tetris zu spielen. Oder auch einfach Tetris kaputt zu machen:

Spannend, vor allem, wie lange Tetris dann doch durchgehalten hat.

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The Evolution von macOS 1984 – 2021 https://www.wihel.de/the-evolution-von-macos-1984-2021/ https://www.wihel.de/the-evolution-von-macos-1984-2021/#comments Thu, 25 Nov 2021 06:48:51 +0000 https://www.wihel.de/?p=122276 The Evolution von macOS 1984 – 2021 | Was is hier eigentlich los?

Man kann ja von halten was man will, genauso wie von Windows und Linux – aber die Jungs und Mädels aus Cupertino schaffen es wie kaum ein anderer, sich in Szene zu setzen und Marketing zu betreiben. Zumindest kenn ich es weder von Windows noch von Linux, dass da regelmäßig Events stattfinden und die Presse zumindest für ein paar Tage ordentlich mit Themen gefüttert wird (was bei Linux halt auch von Natur aus eher schwierig ist).

Genauso kommt mir bei Innovation eigentlich immer erst Apple in den Sinn, auch wenn das in den letzten Jahren stark nachgelassen hat. Aber war es nicht Apple, die der heutigen Bedienung mit Tastatur UND Maus die Tür geöffnet haben? Oder auch mit dem iPhone eine ganze Industrie auf links gedreht und dabei tatsächlich die Welt verändert haben? Oder auch mit dem eigenen Chip M1 zumindest einer Branche eine richtig lange Nase gezeigt haben?

Was ich damit sagen will: Eigentlich war es nahezu immer Apple, die mal neue Wege und neue Richtungen eingeschlagen haben und der Rest hat einfach nachgezogen. Sicher, da waren auch einige Griffe ins Klo dabei – es gibt keine logische Erklärung für eine Notch am Macbook und ich behaupte sogar, dass hier eine unnötige Komplexität für alle geschaffen wurde, die man leicht auch hätte einfach sein lassen können. Oder auch das Feiern der zurückgekommenen Anschlüsse kann man machen, ist aber halt lächerlich und am Ende dennoch ein Eingestehen eines Fehlers. Von geschlossenen Systemen, Abgaben und Zwang bei In--Käufen und manch anderes sehr merkwürdiges Gebaren will ich gar nicht erst ansprechen.

Apple ist daher bei Weitem nicht der Superheld und die good company, wie sie sich gern selbst in Szene setzt und beschreibt – aber es ist die company, die auch mal was ausprobiert – ich scheue mich noch vor der Verwendung des Begriffs Innovationstreiber, aber es geht in die Richtung.

Und das sieht man am Ende auch ganz gut bei der Software, allen voran macOS. Die Jungs und Mädels von Nobel Tech haben sich malm die Mühe gemacht und von macOS von seinen Anfängen 1984 bis 2021 in einem Video verarbeitet. Sieht natürlich auch bei Windows nicht ganz anders aus, ist aber dennoch beeindruckend zu sehen – gerade wenn man mal überlegt, dass da einfach nur 37 Jahre zwischenliegen:

Fairerweise sei auch noch gesagt: Monterey hat so manchen Bug, der mir ziemlich auf den Sack geht.

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Terminator vs. Robocop – Neue Version zum 15-jährigen Jubiläum https://www.wihel.de/terminator-vs-robocop-neue-version-zum-15-jaehrigen-jubilaeum/ https://www.wihel.de/terminator-vs-robocop-neue-version-zum-15-jaehrigen-jubilaeum/#respond Mon, 22 Nov 2021 15:29:31 +0000 https://www.wihel.de/?p=122153 Terminator vs. Robocop – Neue Version zum 15-jährigen Jubiläum | Was is hier eigentlich los?

Als wir am Wochenende bei meinen Eltern waren, ist mir mal wieder aufgefallen, wie sehr sie doch an manchen – scheinbar auch unwichtigen – Dingen hängen. Oder sie einfach nur nicht wegschmeißen, weil die noch gut sind.

Ganz konkret ist mir aufgefallen, dass sie noch immer Teelöffel haben, die ich aus meiner Kindheit kenne. Oder anders gesagt: Die Teelöffel sind älter als ich, aber nach wie vor im Einsatz. Gut, ist es nicht weiter verwunderlich, weil so ein Teelöffel ja nicht wirklich eine herausfordernde Aufgabe hat und wenn man damit jetzt keinen absoluten Schindluder treibt, auch einfach ewig halten können. Aber das dann so bewusst zu sehen, ist halt noch mal was anderes.

Lines trockener Kommentar daraufhin: ich glaube, die haben hier noch ganz andere Sachen, die älter sind als du. Und Recht hat sie, denn auch das eine oder andere Handtuch kenne ich schon aus Kindertagen – und Handtücher sind dann doch spektakulärer, weil halt jede Wäsche auch irgendwo am Material nagt.

Was ich damit aber eigentlich sagen will: Obwohl ich nun schon ein gewisses Alter hab, ist es doch beeindruckend, was alles doch noch älter ist, obwohl das gar nicht sein müsste. Und ein bisschen so ist das auch mit dem Streifen „ vs. “.

Der hat mittlerweile 15 Jahre auf dem Buckel und ging damals durch ein Internet, wie wir uns das heute gar nicht mehr vorstellen können. Facebook war noch ein Ort, an dem man mehr oder weniger gerne war. Twitter quasi gerade aus dem Ei geschlüpft – und diese Seite noch gar nicht existent. Ich weiß nicht mal, ob ich damals überhaupt schon Ahnung von HTML und hatte, geschweige denn, was das ist.

Entsprechend ging auch der gesamte an mir vorbei, war aber damals schon ein echter Hingucker – was er auch noch heute ist. Denn zwei Filme so zusammenzuschneiden, dass da quasi ein neuer draus entsteht, ist halt einfach hohe Kunst.

Und die gibt es anlässlich des Jubiläums noch mal ein bisschen aufgehübschter und kein bisschen weniger toller:

VIDEO

Aber nicht, dass jetzt Hollywood auf die Idee kommt, das einmal richtig professional als Remake aufzulegen. Denn Remakes sind nur in wirklich seltenen Fällen wirklich gut.

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Schach zu viert spielen https://www.wihel.de/schach-zu-viert-spielen/ https://www.wihel.de/schach-zu-viert-spielen/#comments Thu, 11 Nov 2021 06:43:20 +0000 https://www.wihel.de/?p=121778 Schach zu viert spielen | Was is hier eigentlich los?

Nachdem der Hype um das von abgeklungen ist, scheint auch wieder etwas in den Hintergrund geraten zu sein und ich mach da keinen Hehl draus, dass ich da ganz froh drüber bin.

Denn ich kann es noch immer nicht. Also die Regeln schon, aber dieses Vorausplanen und „genau“ wissen, was der andere macht oder ihn in eine Richtung zwingen – das will mir nach wie vor nicht in den Kopf. Ich mein, nur weil man „allgemein“ auf irgendeinen Zug reagiert, heißt das ja nicht, dass das auch jeder macht. Warum nicht einfach mal aus der Norm ausbrechen und irgendeine Figur spielen, die sonst niemand anrühren würde?

Überhaupt hat die Netflix-Serie auch gezeigt, dass Schach vor allem viel mit Lesen und Lernen zu tun hat, damit man dann irgendwann einfach genau das macht, was andere gemacht haben. Klar, hatte scheinbar Erfolg und niemand will das Rad neu erfinden. Dennoch versteh ich nicht, warum jemand, der mehrere Optionen hat, nicht auch immer in der Theorie jede dieser Optionen wählen kann. Da Voraussagen zu treffen … das ist doch wie raten.

Ich war aber auch in Mathe sehr schlecht und insgesamt würde es mich nicht wundern, wenn ich der einzige Mensch auf diesem Planeten bin, der da eine Denkblockade hat. Und als ob das nicht schon schwer genug ist, macht man Schach auch noch künstlich schwerer. Speed-Schach ist da eine der populäreren Varianten – Zeitdruck halt, keine Ahnung, wer sowas im Schach oder auch allgemein geil findet.

Oder auch diese Mischung mit Boxen und Schach – nie selbst gesehen, finde es aber allein in der Theorie schon sehr faszinierend. Oder man spielt einfach mal Schach zu viert. Da hat der Zeitfaktor auch eine recht prominente Rolle, zusätzlich wird es spannend, weil man mit seinen Figuren gleich zwei Gegner mehr kalt stellen muss.

Sieht dann in etwa so aus:

You’ll never be able to play regular chess again.

Habe auch hier versucht, irgendwas zu verstehen – aber is halt Schach, das hat bei mir einfach keinen Zweck. Jemand Bock auf Mau Mau?

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Das Tamagotchi im Browser: TAMAJOJI https://www.wihel.de/das-tamagotchi-im-browser-tamajoji/ https://www.wihel.de/das-tamagotchi-im-browser-tamajoji/#comments Thu, 12 Aug 2021 06:09:12 +0000 https://www.wihel.de/?p=117936 Das Tamagotchi im Browser: TAMAJOJI | Was is hier eigentlich los?

Erinnert sich noch jemand an Tamagotchis? Diese kleinen Eier, die man sich zum Beispiel an den Schlüssel hängen konnte und in dem ein virtuelles Haustier wohnte? War damals™ (90er?) ein riesen Hype – an dem meine Eltern mir verboten, dran teilzunehmen.

Ich hab dann ein oder zwei Jahre später dennoch noch auf den Zug aufspringen können, war allerdings eine komplett andere Bahn, die auch noch an jedem Mini-Bahnhof hielt – will sagen: Ich hatte dann auch so ein Ding, aber eben nicht das Original, sondern nur einen Abklatsch, bei dem zum Beispiel immer das gleiche Tier umsorgt werden wollte. Und das war auch noch ausgerechnet eine Katze. Eine sehr hässliche Katze.

Das Versprechen damals: Mit dem Tamagotchi bekommt man ein virtuelles Tier, dass genauso gepflegt und umsorgt werden muss, wie ein richtiges Haustier – nur eben für den Bruchteil des Geldes und bei Scheitern stirbt auch nicht direkt jemand. Also eigentlich ideal für Kinder, um Verantwortung zu lernen.

Was ich bis heute nicht wusste: Die erste Version des Tamagotchis hatte nur einen Lebenszyklus. Ist das Viech also gestorben, konnte man das Gerät nur noch wegschmeißen und musste sich ein neues kaufen. Großartig für den Kapitalismus, bescheuert für alle anderen.

Mit der zweiten Generation und sämtlichen Ablegern, Plagiaten und Konkurrenzprodukten war das dann schnell Geschichte, dafür gab es diverse neue Features – der Hype hielt dennoch nur ein paar Monate an.

Wer dennoch noch mal das Gefühl erleben oder erstmalig ein Tamagotchi betreuen will, braucht dafür heute aber nur noch einen Browser. Und TAMAJOJI:

Das Tamagotchi im Browser: TAMAJOJI | Was is hier eigentlich los?

Das Tamagotchi im Browser: TAMAJOJI | Was is hier eigentlich los?

Das Tamagotchi im Browser: TAMAJOJI | Was is hier eigentlich los?

Kostet nix und macht genauso viel Spaß wie mit dem Original. Was nicht heißt, dass das wirklich Spaß macht. Wer es noch etwas realistischer haben will, kann auch mal bei eBay vorbeischauen – da gibt es noch zahlreiche Angebote von „richtigen“ Tamagotchis, teils zu absurden Preisen.

Wer die browserversion spielen mag, geht einfach hier lang.

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All das ist nur mit CSS gebaut https://www.wihel.de/all-das-ist-nur-mit-css-gebaut/ https://www.wihel.de/all-das-ist-nur-mit-css-gebaut/#comments Tue, 10 Aug 2021 10:51:52 +0000 https://www.wihel.de/?p=117864 All das ist nur mit CSS gebaut | Was is hier eigentlich los?

Im Grunde arbeite ich in einem Fullstack-Team, was sehr angenehm ist, weil wir dadurch recht unabhängig Projekte und Tools umsetzen können. Allerdings ist das auch gar nicht so fullstack-ig unterwegs, denn in Sachen Frontend sind wir maximal mit Basis-Fähigkeiten ausgestattet. Das hat bisher ausgereicht, verhindert aber auch, dass wir ab und an mal richtig zaubern können.

Das zeigt sich immer dann ein bisschen deutlicher, wenn ich – als Nicht-Entwickler – auch mal im Code rumwühle. Würde ja immer behaupten, dass das ganz großer Quatsch ist, was ich da mache (definitiv ist es aber häufig unnötiger Quatsch), aber rein vom visuellen Resultat her hat sich noch keiner beschwert. Hat aber auch kaum jemand in den Code geschaut.

Und was man an dieser Stelle auch sagen muss: Das liegt oft nicht an mir, sondern daran, dass mittlerweile recht mächtig geworden ist. Grundlegend kümmert es sich natürlich noch immer nur darum, wie etwas wo aussieht, aber mittlerweile habe ich schon Kniffe angewendet, die ich a) alle wieder vergessen hab und b) vor ein, zwei Jahren so noch gar nicht möglich gewesen wären.

Was ich meine, zeigt Kevin Powell nachfolgend – denn all das, was wir da so sehen, ist rein mit CSS gebaut. Und ja, das wirkt tatsächlich wie Voodoo, selbst für Leute, die ein bisschen mehr Ahnung vom Programmieren haben (womit ich mich direkt schon wieder ausschließe):

People say I’m the king, but like… yeah this stuff is insane 😅

The codepen that inspired this video: https://codepen.io/amit_sheen/full/abBgWvJ
Make sure to check out Amit Sheen’s CodePen profile, I could do an entire video like that just looking at his stuff: https://codepen.io/amit_sheen

If you’d like to learn how 3D stuff is done with CSS, Amit Sheen showed me the ropes in building a 3D, rotating cube with a bouncing ball on top of it: https://youtu.be/NdftnCDwKaU

Wie schnell die eigenen Erfolge da schon wieder lächerlich wirken, ein Wahnsinn.

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Warum Captchas immer schwerer werden https://www.wihel.de/warum-captchas-immer-schwerer-werden/ https://www.wihel.de/warum-captchas-immer-schwerer-werden/#comments Wed, 21 Jul 2021 06:07:44 +0000 https://www.wihel.de/?p=117100 Warum Captchas immer schwerer werden | Was is hier eigentlich los?

Es gab mal eine Zeit, da waren Captchas so nervig wie Cookie-Banner. Und mindestens genauso omnipräsent, weil halt einfach niemand Bock auf Spam und Bots hatte. Das scheint sich gefühlt gebessert zu haben, vielleicht sind wir aber auch einfach nur abgestumpft oder die ganzen Cookie-Banner verzerren das Bild und alles ist noch viel schlimmer als vorher. Denn selbst Captchas an sich sind schlimmer geworden und dafür gibt es recht simple Gründe.

Es ist auch keine zwei Tage her, dass ich krachend an einem Captcha gescheitert bin. Denn mittlerweile bekommt man da ja irgendwelche Bilder und muss anklicken, was das Captcha angeklickt haben will – nur waren bei mir Wunsch und Wirklichkeit so gar nicht stimmig. Sprich: Ich sollte Bahnen anklicken, es gab aber keine Bilder mit Bahnen. Ich sollte Ampeln suchen, aber da waren keine Ampeln. Und gleiches auch mit Bussen, nur die Boote haben mich dann gerettet.

Ein gutes Beispiel für eine Beobachtung, die es schon länger im Netz gibt: Captchas haben sich mittlerweile massiv verändert. Waren das früher noch gut lesbare Wörter, die man einfach abtippen musste, sind es mittlerweile kleine Suchspiele, die einen in den Wahnsinn treiben können. Ich mein, wir kennen alle das Problem, wenn wir nicht wissen, ob diese drei Pixel auf der einen Kachel noch zum Gesuchten dazugehören oder nicht.

Erschwerend kommt hinzu: Das muss auch richtig konfiguriert sein. Ich hab zum Beispiel auch mal mit Captchas hier auf der Seite rumgespielt, weil halt Kommentar-Spam massiv nervt und Kosten verursacht – habe das Ganze aber schnell wieder aufgegeben, weil es nur bedingt gegen Bots geholfen hat und sämtliche Optimierungen auf den Kopf gestellt hätte. Oder eben nicht, aber dann hätte jeder ein Captcha lösen müssen, um die Seite Besuchen zu können – will ja auch keiner.

Wie kam es nun aber eigentlich dazu? Und warum hat Yahoo dafür eigentlich noch niemand auf die Fresse gehauen?

A captcha is a simple test that intends to distinguish between humans and computers. While the test itself is simple, there’s a lot happening behind the scenes. The answers we give captchas end up being used to make smarter, thus ratcheting up the difficulty of future captcha tests.

But captchas can be broken by hackers. The tests we’re most familiar with already have been broken. Captcha makers try to stay ahead of the curve but have to balance increasing the difficulty of the test with making sure any person on earth — regardless of age, education, language, etc. — can still pass it. And eventually, they might have to phase out the test almost entirely.

Eigentlich ein schönes Bild: Wir trainieren Computer, um unser Leben zu vereinfachen, aber die trainierten Computer machen uns das Leben schwer.

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Eine App, die LEGO-Steine scannt und Bauvorschläge erstellt https://www.wihel.de/eine-app-die-lego-steine-scannt-und-bauvorschlaege-erstellt/ https://www.wihel.de/eine-app-die-lego-steine-scannt-und-bauvorschlaege-erstellt/#comments Wed, 07 Jul 2021 10:15:52 +0000 https://www.wihel.de/?p=116575 Eine App, die LEGO-Steine scannt und Bauvorschläge erstellt | Was is hier eigentlich los?

Ich muss ja immer ein bisschen Schmunzeln, wenn mal wieder irgendwo ein Video oder ein Bild auftaucht, das zeigen soll, was sich die Leute früher vorgestellt haben, wie das Leben im Jahr 2021 mit all seinen technologischen Errungenschaften sein soll – im Vergleich mit dem, was wir tatsächlich zur Verfügung haben, liegen da nicht selten Welten zwischen Wunsch und Wirklichkeit.

Ich mein, wir haben weder fliegende Autos noch wirksamen Umweltschutz und bei der Bekämpfung einer Pandemie sind wir eigentlich nur gut, wenn wir nichts tun und Zuhause bleiben. Und selbst das kriegen einige nicht hin.

Auf der anderen Seite hinkt das Bild natürlich auch erheblich, weil wir alle nicht wirklich objektiv urteilen können, weil wir halt oft nur das Hier und Jetzt sehen. Wenn man sich mal überlegt, welche vor 70 oder 80 Jahren zur Verfügung stand – es gibt immerhin recht viele Menschen, die älter sind und daher genau diese Zeit kennen – ist es hingegen beinahe unglaublich, was die Menschheit seitdem erreicht hat.

Ich mein, vor 20 Jahren hatten wir noch nicht mal Smartphones und haben für SMS bezahlt, ein paar Jahre früher gab es nicht mal das Internet für Ottonormalsterbliche – einmal über den Tellerrand geschaut fällt dann doch auf, dass da einiges in den letzten Jahren ging.

Nur war irgendwie schon immer da und hat eine gewisse Beständigkeit in seinem Tun und Schaffen. Das sind halt nach wie vor Bausteine, die man einfach zusammenstecken und daraus irgendwas bauen kann, lediglich die Einsatzszenarien haben sich über die Jahre erweitert. Oder anders gesagt: LEGO bleibt irgendwie immer gleich, nur die Welt drumherum ändert sich – schafft es aber immer wieder LEGO sinnvoll mit einzubeziehen.

So auch bei Brickit – eine , die LEGO bzw. die Vielzahl an Bausteinen, die man oft einfach wahllos rumliegen hat, neu belebt. Denn die scannt diese einfach und macht daraus Bauvorschläge und Anleitungen.

Was recht unspektakulär klingt, sieht im Video mindestens genauso einfach aus – ist aber dafür doppelt faszinierend:

Das Spannendste ist vermutlich aber die Technik dahinter – die wohl die wenigsten von uns jemals werden verstehen können. Wer das selbst ausprobieren möchte, lädt sich einfach die Brickit-App herunter. Gibt es aktuell nur für iOS, soll dann im Herbst kommen – wer das nicht verpassen will, kann sich an dieser Stelle benachrichtigen lassen.

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Mit diesen einfachen Schritten schützt ihr euch vor Android Spyware https://www.wihel.de/mit-diesen-einfachen-schritten-schuetzt-ihr-euch-vor-android-spyware/ https://www.wihel.de/mit-diesen-einfachen-schritten-schuetzt-ihr-euch-vor-android-spyware/#respond Thu, 01 Jul 2021 05:08:40 +0000 https://www.wihel.de/?p=116336 Die Zeiten, als Handys nur zu Kommunikationszwecken genutzt wurden, sind lange vorbei. Heutzutage erleichtern sie unseren Alltag in vielen Bereichen und bieten nahezu unendliche Möglichkeiten, um uns die Zeit zu vertreiben. Doch so schön sich das alles auch anhört, gibt es doch auch eine Kehrseite. Denn dadurch, dass diese kleinen Geräte so viel über uns wissen, sind sie ein beliebtes Ziel für Sypware-Angriffe geworden. In diesem Artikel erfahrt ihr, was Spyware eigentlich ist, wie ihr euer -Gerät davor schützen könnt und wie ein VPN dazu beitragen kann.

Was ist eigentlich Spyware und welche Auswirkungen kann sie haben?

Eine wichtige Information zum Anfang: Spyware kann sich auf allen Geräten, die mit dem Internet verbunden sind, breit machen. Es handelt sich dabei um eine Software, die sich auf dem jeweiligen Gerät einnistet und dann alle eure Online-Aktivitäten aufzeichnet. Die Installation geschieht in der Regel ohne dass der Nutzer etwas davon mitbekommt. Ein kurzer Besuch auf einer schadhaften Webseite genügt dabei schon. Spyware kann aber auch im Tarnmantel eines legitimen Programms kommen, das man sich bewusst installiert.
Die Auswirkungen von Spyware können sehr unterschiedlich ausfallen. Für die meisten ist es zwar keine schöne Vorstellung, dass ein Programm alle ihre Aktivitäten ausspionieren und aufzeichnen kann, aber dennoch ist sie oft harmlos. So kann Spyware zum Beispiel sogar vom Smartphone-Hersteller selbst kommen, um damit eure persönlichen Interessen herauszufinden und euch individuelle Angebote und Werbung anzeigen zu können. Von dieser Art von Spyware habt ihr also weiter nichts Schlimmes zu befürchten. Es gibt jedoch auch die Sorte, über die ihr euch durchaus Sorgen machen solltet. Das sind nämlich diejenigen, die es auf Identitätsdiebstahl oder gar auf Wirtschaftsspionage abgesehen haben. Dabei schafft die Software es teilweise sogar, Zugriff auf Mikrofon oder Kamera des Smartphones zu erlangen und euch so auszuspionieren.

So schützt ihr euer Android-Gerät vor Spyware

Hundertprozentigen Schutz vor Spyware gibt es zwar nicht, aber dennoch gibt es ein paar Möglichkeiten, mit denen ihr sie in den meisten Fällen umgehen könnt.

Nur Software aus sicheren Quellen installieren

Die Apps, die ihr auf euer Smartphone herunterladet, solltet ihr ausschließlich aus dem offiziellen Play Store beziehen, denn bei Drittanbieter-Apps besteht immer ein hohes Risiko, dass ihr euch Spyware oder andere Malware auf euer Handy holt. Doch selbst bei den Apps aus offiziellen Quellen ist Vorsicht geboten, denn auch hier kann sich manchmal Schadsoftware einschleichen. Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, solltet ihr also erstmal einen Blick auf die Bewertungen der anderen Nutzer werfen. Verdächtig ist es, wenn ein Entwickler nur eine einzige herausgebracht hat und auch noch keine Bewertungen vorzuweisen hat.

Berechtigungen mit Vorsicht erteilen

Es gibt Apps, die bei der Installation ein ganzes Portfolio an Berechtigungen verlangen. Hierbei lohnt es sich, auch mal kritisch zu hinterfragen, warum eine bestimmte App überhaupt verschiedene Zugriffsrechte verlangt. Es ist beispielsweise völlig logisch, dass eine Anwendung, die zur Navigation dient, Zugriff auf den Standort benötigt, aber für ein Programm, mit dem man Notizen erstellen kann, ist das wohl eher nicht der Fall. Bei solchen unberechtigterweise angeforderten Zugriffsrechten solltet ihr immer hellhörig werden und lieber auf die Installation der App verzichten. Es kann auch nicht schaden, einmal die Berechtigungen von Anwendungen anzusehen, die ihr bereits vor längerer Zeit installiert habt.

Apps und Betriebssystem immer up-to-date halten

Sowohl für das Betriebssystem des Smartphones selbst als auch für die Anwendungen gibt es immer wieder Aktualisierungen. Diese enthalten Verbesserungen, damit alles reibungslos laufen kann. Aber auch Sicherheitslücken werden mit Updates behoben. Leider verzichten immer noch viele Handynutzer darauf, diese wichtigen Aktualisierungen so schnell wie möglich zu installieren. Doch damit öffnet ihr Spyware und anderer Malware Tür und Tor, da sie durch die Sicherheitslücken leicht in euer System eindringen kann.

Achtung bei E-Mail-Anhängen und Links

Von E-Mail-Anhängen und Links aus unbekannten Quellen solltet ihr sowieso die Finger lassen, das dürfte inzwischen schon vielen klar sein. Doch es gibt auch genügend Hacker, die E-Mails täuschend echt fälschen können, sodass sie aussehen wie vom Telefondienstanbieter, vom Kreditinstitut oder von bekannten Online-Shops. Aus diesem Grund ist auch dabei äußerste Vorsicht geboten. Ein falscher Klick genügt und ihr habt Spyware auf eurem Gerät. Wenn ihr also unsicher seid, ob es sich um eine „echte“ E-Mail handelt, solltet ihr lieber erst einmal persönlich beim vermeintlichen Absender nachfragen.

Verwendung eines

Durch die Verwendung eines VPN-Dienstes wird ein verschlüsselter Tunnel zwischen dem Client und dem VPN-Server erstellt, durch den der Datenverkehr läuft. Das bedeutet, niemand kann eure Online-Aktivitäten ausspionieren, noch nicht einmal euer Internetprovider. Sogar eure IP-Adresse bleibt verborgen, da stattdessen die des VPN-Servers angezeigt wird. Ein VPN ist also besonders gut geeignet, wenn ihr Wert auf Privatsphäre und Datenschutz legt.

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Wie funktioniert eigentlich Bluetooth? https://www.wihel.de/wie-funktioniert-eigentlich-bluetooth/ https://www.wihel.de/wie-funktioniert-eigentlich-bluetooth/#comments Thu, 17 Jun 2021 14:56:40 +0000 https://www.wihel.de/?p=115796 Wie funktioniert eigentlich Bluetooth? | Was is hier eigentlich los?

ist ja auch so eine Zaubertechnologie, die es gefühlt seit schon immer gibt, keiner so wirklich erklären kann, die aber sowohl gehasst als auch geliebt wird, weil sie teils recht störrisch funktioniert.

Geht zumindest mir immer mal so, wenn sich das Smartphone mit dem Auto verbinden soll, um CarPlay nutzen zu können, dafür aber mehrere Anläufe nötig oder auch das De- und Aktivieren des Bluetooth-Services nötig sind.

Überhaupt ist Bluetooth ja auch erstmal komisch, allein der Name … Blauzahn. Tatsächlich hat das aber historische Gründe und geht auf den dänischen König Harald Blauzahn zurück, der Teile Norwegens und Dänemarks vereint hat. Was dann ja schon wieder Sinn macht, Bluetooth vereint ja auch irgendwelche Teile durch seine Funkverbindung. Allerdings halt nicht immer stabil und irgendwie auch träge, wobei das nicht immer zwingend an der Verbindung liegen muss – so fair sollte man dann auch sein. Außerdem muss man auch mal anerkennen, dass Bluetooth bereits seit den 90er Jahren gibt und der Bums damit beinahe so alt ist wie ich. Und ich bin echt alt.

Ebenso muss man die Entwicklung an sich anerkennen. Gab es bei Version 1 noch erhebliche Sicherheitsprobleme, unterschiedliche Geräte waren gar nicht miteinander zu verbinden und eine Übertragungsrate von etwas mehr als 700 kbit/s ist zwar in Deutschland nach wie vor beinahe Standard (hauptsächlich auf die Geschwindigkeit bezogen, aber auch sonst sind wir ja nicht gerade Digital-Helden), reißt aber niemanden vom Hocker.

Mittlerweile sind wir immerhin bei 2 Mbit/s angekommen und es lassen sich sogar Richtungen von Geräten mit Bluetooth erkennen und visualisieren, was u.a. mit den Airtags recht gut vermarktet.

So ungeil Bluetooth also ist, es ist auch irgendwie schon ein bisschen geil. Und Branch Education versucht jetzt noch zu erklären, wie Bluetooth so prinzipiell funktioniert:

A ton of your devices use Bluetooth to communicate wirelessly. But how does Bluetooth work? In this video, we’ll dive into the details of how your smartphone sends audio to your wireless headphones. Bluetooth is rather complicated and thus we’re going to use a number of analogies and tools to explain it fully.

Oder anders gesagt: Voodoo. Es ist immer Voodoo.

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Die (angeblich) größte Funko Pop-Sammlung der Welt https://www.wihel.de/die-angeblich-groesste-funko-pop-sammlung-der-welt/ https://www.wihel.de/die-angeblich-groesste-funko-pop-sammlung-der-welt/#comments Thu, 10 Jun 2021 14:53:07 +0000 https://www.wihel.de/?p=115532 Die (angeblich) größte Funko Pop-Sammlung der Welt | Was is hier eigentlich los?

Ich bin ehrlich: Ich hab bis heute den Hype um -Figuren nicht verstanden. Nee, anders: Ich hab nicht verstanden, warum Leute da unfassbar viel Geld investieren und dann mit den Figuren nichts machen, außer sie in ihrer Verpackung irgendwo an Wände zu stellen.

Ich mein, ich versteh ja, dass Leute was sammeln. Hab ich auch schon mehrfach gemacht und mich dann irgendwann wieder von den Sachen getrennt, weil es halt Platz weg nimmt, zeit- und vor allem Geld-intensiv ist und Wertsteigerungen … naja, ist halt schwer, mit sowas wirklich gut Geld machen zu können. Was ja vermutlich ohnehin nie der eigentliche Antrieb sein sollte, ich will mir aber auch nicht vorstellen, dass Leute Briefmarken sammeln, weil Briefmarken so unfassbar geil sind. Sind sie nicht.

Und Funko Pop ist halt noch mal aus dieser speziellen Ecke, die einfach sehr viele Leute sehr geil finden, aber vermutlich weiß keiner so wirklich warum. Ist es die Niedlichkeit? Oder dass es mittlerweile einfach so unfassbar viele pop-kulturelle Figuren gibt? Oder ist das sowas verstecktes wie „kostet halt schon einiges, aber guck mal wie geil ich bin, weil ich mir so viele leisten kann“? Ich weiß es wirklich nicht, würde es aber gern mal verstehen wollen – vielleicht lohnt sich der Einstieg ja doch noch.

Oder halt auch nicht, denn vermutlich wird niemand an die Leistung von David Mebane kommen. Denn der hat angeblich die größte Funko Pop-Sammlung der Welt, mit mehr als 7.000 Figuren – selbstverständlich noch immer verpackt.

Angeblich kauft er so 20 bis 30 Stück davon pro Woche und irgendwie hab ich auch schon wieder gar keine Lust zu fragen, was das soll und woher der eigentlich die ganze Kohle nimmt. Oder wohin das mal führen soll …

David Mebane from Knoxville, Tennessee has only been collecting Funko Pops since 2014 but he purchases between 20 and 30 per week!

He has now amassed the largest collection of figures in the world, with an official total of 7,095.

Dennoch das deutlich bessere Hobby als … keine Ahnung … nackt auf einem Baum zu hocken und ein Uhu sein zu wollen. Oder so.

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Wenn Amazon Alexa und der Google Assistant gegeneinander Schach spielen https://www.wihel.de/wenn-amazon-alexa-und-der-google-assistant-gegeneinander-schach-spielen/ https://www.wihel.de/wenn-amazon-alexa-und-der-google-assistant-gegeneinander-schach-spielen/#comments Tue, 12 Jan 2021 07:05:58 +0000 https://www.wihel.de/?p=109282 Wenn Amazon Alexa und der Google Assistant gegeneinander Schach spielen | Was is hier eigentlich los?

Eigentlich hab ich mit Drama ja nicht viel am Hut, dafür ist der Alltag und das Weltgeschehen furchtbar genug, da brauch ich das nicht noch im , wenn ich eigentlich nur das Gehirn ausschalten will. Daher scheue ich eigentlich auch jedes Drama und ganz vielleicht hab ich auch nur geschaut, weil ich erst gar nicht gewusst hab, dass es sich dabei um ein Drama handelt.

Deutlich spannender an der Serie ist aber, dass Thomas Brodie-Sangster noch immer aussieht, ob er 12 ist – daran ändern halt auch Hut und Ledermantel nichts, genauso wenig eine übertrieben tiefe Synchronstimme. Immerhin konnte man ihn nach ein paar Folgen etwas ernster nehmen, aber so wirklich zuträglich war das Outfit nicht, schon gar nicht im Schachkontext.

Am allerspannendsten ist aber, was derlei Serien immer für Auswirkungen auf die reale Welt haben. Für eine genauere Recherche bin ich zwar zu faul, kann mir aber gut vorstellen, dass Schachvereine ordentlich Zulauf bekommen haben und auch Schachzubehör vermehrt über den (virtuellen) Ladentisch gingen.

Und auch ich hab kurz drüber nachgedacht, ob ich mich nicht noch mal mit der Materie beschäftigen soll, den Gedanken aber schnell wieder verworfen. Ich find’s einfach nicht spannend genug und scheitere auch jedes Mal an dem Gedanken, dass ja jeder Zug wieder x-fache neue Möglichkeiten mit sich zieht und die alle vorher (!) durchzudenken … da möchte ich Prof. Dr. Christian Drosten zitieren: „Ich hab besseres zu tun.“

Außerdem können das ja Amazon und der Assistant auch ganz gut alleine:

Amazon’s Alexa vs Google Assistant at a game of Chess. This is the full game which we had to restart 3 times as the devices timed out or stopped.

Hier sieht man dann auch ganz gut: Ist halt leider nicht so wirklich spannend, dabei zuzuschauen.

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Wie Schalldämpfer wirklich klingen https://www.wihel.de/wie-schalldaempfer-wirklich-klingen/ https://www.wihel.de/wie-schalldaempfer-wirklich-klingen/#comments Thu, 07 Jan 2021 07:01:38 +0000 https://www.wihel.de/?p=109060 Wie Schalldämpfer wirklich klingen | Was is hier eigentlich los?

Schaut man sich den einen oder anderen Action- bzw. Agentenfilm im Kino oder Zuhause an, fallen schnell zwei Dinge auf: Scharfschützen sind unglaublich cool und nahezu unbesiegbar und Schalldämpfer lassen jeden lauten Schuss zu einem kleinen Klicken verkommen.

Kein Wunder, dass ich früher daher immer dachte, dass man Kriege doch einfach nur noch mit Scharfschützen führen sollte. Verringert die Kollateralschäden sowohl menschlich als auch materiell erheblich – sollen sich doch einfach eine Handvoll gegenseitig auf die Lauer legen und einfach warten, bis sie ihr Ziel erreichen können. Allein aus finanzieller Sicht die deutlich bessere Alternative zu dem, was man kennt (oder halt einfach gar keine Kriege mehr führen, aber was weiß ich schon).

Und ebenso hab ich mich immer gewundert, warum einfach nie jemand einen Schalldämpfer benutzt. So ein Schuss kann ja einfach mal unfassbar laut sein und nicht ohne Grund sieht man Leute auf Schießständen zum Beispiel immer mit Gehörschutz – da ist es doch einfach nur dämlich, dass man nicht grundsätzlich und immer das Ding ran baut, damit es immer so klickt wie im .

Aber ich hätte es natürlich besser wissen müssen: Scharfschützen sind vielleicht cool, aber hauptsächlich besteht deren Hauptaufgabe darin, sich zu tarnen und ewig lange zu verstecken. Als Scharfschütze muss man da schon wirklich Bock drauf haben und die Ausbildung ist auch nicht ohne.

Und auch die Nummer mit den Schalldämpfern wird im Film hart überzeichnet. Klar, sie reduzieren die Lautstärke des Schusses um ein Vielfaches, aber vom bekannten Klicken sind wir dann scheinbar doch noch eine ganze Ecke entfernt:

We’re going to shoot a couple of suppressors to show you what they actually sound like.

Alternativ einfach sämtliche Konflikte mit Schnick-Schnack-Schnuck lösen – das ist dann noch mal leiser. Aber ohne Brunnen!

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Wie man den Adobe Flash Player los wird https://www.wihel.de/wie-man-den-adobe-flash-player-los-wird/ https://www.wihel.de/wie-man-den-adobe-flash-player-los-wird/#comments Tue, 05 Jan 2021 07:12:56 +0000 https://www.wihel.de/?p=108979 Wie man den Adobe Flash Player los wird | Was is hier eigentlich los?

Ein kleiner Service-Beitrag aus der – nicht etwa, weil mir die Themen ausgehen, sondern weil ich selbst ein bisschen in der Misere steckte und einfach behaupte, dass es auch andere treffen kann.

Dass der Flash Player stirbt, wissen wir eigentlich schon seit 2017 und seitdem hat man auch gern mal gesagt, dass Flash eigentlich schon längst tot ist. Wer mit Flash nichts anzufangen weiß, kann sich glücklich schätzen, denn seit dem 31.12.2020 braucht man da auch nichts mehr (zwangsweise) lernen, denn mit diesem Tag endet das offizielle Support-Ende durch Adobe.

Wer es dennoch wissen will: Mit dem Flash Player konnte man früher komplexe Multimedia-Sachen im Netz zur Verfügung stellen – eigentlich gut, war am Ende aber auch häufiger ein Einfallstor für fiese Leute mit fiesen Ideen und noch fieseren Sachen. Außerdem kenn ich eigentlich niemanden, der Flash wirklich geil fand, insofern ist es nur verständlich, dass Adobe da irgendwann den Stecker gezogen hat.

Wie man den Adobe Flash Player los wird | Was is hier eigentlich los?

So ganz vorbei ist Flash aber noch nicht, auch wenn die hiesigen Browser-Hersteller da auch selbst schon durch Warnhinweise und standardmäßige Blockaden mitgewirkt haben – ab dem 12. Januar wird dann aber auch Adobe die Ausführung endgültig blockieren.

Und ich muss zugeben: Ich hab letztes Jahr tatsächlich noch Flash gebraucht, weil ich Superhelden generieren musste und es einfach so gut wie keine guten Superhelden-Generatoren im Netz gibt. Außer einen und der ist so knackig alt, dass er noch Flash braucht … Zugegeben, das Arbeiten damit war auch recht eklig, aber es funktionierte – dennoch war mir schon klar, dass ich mir für dieses Jahr was Neues einfallen lassen muss.

Darum soll es aber gar nicht gehen, sondern wie man den Flash Player – sofern man ihn noch installiert hat – wieder los wird. Denn kurzes Googeln zeigt die eigentlich recht leichte Lösung:

Wie man den Adobe Flash Player los wird | Was is hier eigentlich los?

Windows

Hier am besten einfach dieser Anleitung folgen. Eigentlich sollte der Flash Player schon durch ein Windows-Update entfernt worden sein – wer da dennoch manuell Hand angelegt hat, kann unter diesem Link auch manuell wieder deinstallieren. Übrigens: Der rote Text am Anfang steht dort nicht zum Spaß – bitte ebenfalls beachten.

OSX

Hier gibt es unter /Programme/Dienstprogramme ebenfalls eine zum deinstallieren, welche aber zumindest bei mir unter Big Sur gar nicht ausführbar war. Da könnte man nun mühselig selbst Hand anlegen und alles manuell löschen – oder man schaut einfach kurz hier vorbei und befolgt die dortigen Anweisungen.

Ist fast zu einfach, um dafür einen Beitrag zu schreiben – auf der anderen Seite schadet es nicht, wenn man seinen Rechner auch mal von unnötiger Software befreit. Sollte man ja ohnehin regelmäßig machen.

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Zu Besuch auf einer russischen Cyberpunk-Farm https://www.wihel.de/zu-besuch-auf-einer-russischen-cyberpunk-farm/ https://www.wihel.de/zu-besuch-auf-einer-russischen-cyberpunk-farm/#comments Mon, 23 Nov 2020 15:05:10 +0000 https://www.wihel.de/?p=107148 Zu Besuch auf einer russischen Cyberpunk-Farm | Was is hier eigentlich los?

Machen wir uns nichts vor, wenn wir an denken, landen wir recht schnell bei den typischen Klischees: Alle saufen den ganzen Tag nur Wodka, es ist immer kalt, jedes Auto hat eine Delle, weil die alle nicht fahren können und P in Demokratie steht für . Überhaupt ist da alles deutlich gröber, kaltschnäuziger, brutaler, aber eben auch rückständiger. funktioniert, aber nicht selten erst, indem man ihr einen ordentlichen Tritt verpasst hat.

Und genau von diesem Klischee dürfte Serge Vasiliev mehr oder weniger die Schnauze voll gehabt haben, denn die sieht durchaus anders aus. Während wir eine technische Errungenschaft nach der anderen feiern, gehören die mittlerweile in Russland schon zum Alltag und sind beinahe schon wieder antiquiert. Ich muss dabei immer an die Geschichte denken, in der erzählt wird, dass die USA Millionen investiert haben, um einen Stift zu erfinden, der auch im Weltraum schreibt – die Russen haben einfach Bleistifte verwendet. Ob real oder Mythos, weiß ich bis heute nicht, hab aber auch nicht weiter nachgeforscht – dafür passt es einfach zu gut ins Bild.

Zurück zu Vasiliev und seiner Cyberpunk-Farm: Im nachfolgenden Video zeigt sich jedenfalls, dass die Russen deutlich fortschrittlicher sind, als wir das a) wahrhaben wollen und b) wohl jemals geglaubt hätten. Wobei das ja so richtig auch keiner weiß, denn was wissen wir Fußvolk denn schon, was „die da oben“ wirklich alles treiben. Denn man kann den Spieß auch ganz leicht umdrehen: Wenn selbst die Russen derlei Technik allein für die Landwirtschaft einsetzen, woher soll denn dann der Rest wissen, wozu die fortschrittlicheren Staaten mittlerweile in der Lage sind?

They say that Russia is a technically backward country, there are no roads, robotics do not develop, rockets do not fly, and mail goes too long. It’s a bullshit.

Говорят, что Россия – технически отсталая страна, нет дорог, роботехника не развивается, ракеты не летают, а почта идет слишком долго. It’s a bullshit.

Vielleicht ist das hier aber auch alles gar kein Spaß und es geht auf dem Mars wirklich schon so zu. Oder wir leben tatsächlich alle in der Matrix …

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Eine Sekunde aus jedem bedeutenden Spiel der PS4-Ära https://www.wihel.de/eine-sekunde-aus-jedem-bedeutenden-spiel-der-ps4-aera/ https://www.wihel.de/eine-sekunde-aus-jedem-bedeutenden-spiel-der-ps4-aera/#comments Thu, 12 Nov 2020 15:23:48 +0000 https://www.wihel.de/?p=106707 Eine Sekunde aus jedem bedeutenden Spiel der PS4-Ära | Was is hier eigentlich los?

In irgendwas um 1 Woche ist sie vorbei, die große PS4-Ära, die dann 7 Jahre und ein paar Tage gehalten hat. Wobei das natürlich direkt so nicht stimmt, es werden ja sicher noch ein paar PS4-Konsolen verkauft werden, aber die Zahlen sind schon seit einiger Zeit rückläufig – spätestens nachvollziehbar, als die PS5 erstmals in den Medien aufgetaucht ist.

Und mal von den ganzen Nervereien rund um die ersten Vorbestellungen abgesehen (ich hätte tatsächlich easy eine kaufen können, als ich mal „einfach so naiv wie ich bin“ geschaut hab – aber so ganz trau ich der Abwärtskompatibilität noch nicht), so ein ganz klein wenig Bock hab ich ja schon drauf. Und das, obwohl sowohl Größe als auch Farbe nicht wirklich meins ist, aber ich hatte schon immer „nur“ Playstations und wird halt immer mit Betriebssystemen und anderen shitty Programmen in Verbindung gebracht.

Ein wenig erschwerend kommt nun noch hinzu: Gerade in den letzten Tagen hab ich einige Berichte gelesen, dass Microsoft relativ gute PR für die neue Xbox gemacht hat, was ich absolut nicht verneinen möchte und schon dachte, dass es sich Sony hier ein wenig zu leicht macht. Nun ist die neue Konsole draußen und direkt häufen sich die Berichte, dass sie nach den ersten Stunden der Benutzung nicht mehr wieder einschalten lassen, wenn man sie denn ausgeschaltet hat. Was halt einfach ein Super-Gau ist, gerade im Hinblick darauf, dass Sony nahezu zeitgleich sein neues Zugpferd auf die Menschen los lässt. Soll heißen: Deine PR kann noch so geil sein, wenn du qualitativ nicht liefern kannst, bist du am Arsch (was nicht heißt, dass Sony das gleiche blühen könnte – wir werden sehen)

Zurück zum eigentlichen Thema: Zum Abschluss der PS4-Ära hat Sony noch mal ein Video gebastelt, in dem 1 Sekunde aus jedem Spiel gezeigt wird, dass irgendwie die letzten 7 Jahre auf der Konsole geprägt hat. Viel dabei, das ich gar nicht kannte und noch nie gesehen hab – aber eben auch viel, dass wir wohl alle kennen:

With the PS5 launch right around the corner, we thought now is the perfect time to look back over the incredible generation of PS4. What a ride it’s been. So sit back and enjoy 1 second from every game that’s defined this generation.

Ich bin jedenfalls auf die ersten Testberichte gespannt. Und hoffe nach wie vor, dass sich bei den Farben noch was ändert – weiß ist halt schon echt ungünstig, gerade im Hinblick auf Langlebigkeit.

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Das nenn ich mal eine Männerhöhle https://www.wihel.de/das-nenn-ich-mal-eine-maennerhoehle/ https://www.wihel.de/das-nenn-ich-mal-eine-maennerhoehle/#comments Wed, 07 Oct 2020 10:12:18 +0000 https://www.wihel.de/?p=104969 Das nenn ich mal eine Männerhöhle | Was is hier eigentlich los?

Was bei den meisten auch deutlich gezeigt haben dürfte: Es ist unfassbar wichtig, dass jeder seinen eigenen Rückzugsort hat. Denn im hängt man ja nun mal wirklich 24/7 aufeinander und so manche Beziehung ist das ja gar nicht gewohnt, verbringt man doch gut und gerne ein Drittel des Tages normalerweise im Büro oder eben sonst wo auf der Arbeit. Drum prüfe, wer sich ewig bindet, wird hier endlich mal durchgezogen, wenn auch zwangsweise.

Wir haben das einigermaßen gut hinbekommen, wobei ich hier auch wirklich die Klappe halten muss, denn ich hab den Luxuspart abbekommen. Line sitzt eigentlich den ganzen Tag in der Küche mit einer eher improvisierten Arbeitsstation, während ich mit Greenscreen, überdimensioniertem Schreibtisch und optimaler Ausstattung meinen Arbeitstag bestreite. Allerdings, ich leg halt auch ein bisschen mehr Wert auf Ausstattung und Atmosphäre – wenn schon Höchstleistungen gewünscht sind, dann muss auch das Setup stimmen.

Unabhängig davon sehen wir uns aber nicht viel über den Tag verteilt. Klar, häufiger als zu Bürozeiten, aber eben auch nicht 24 Stunden am Tag aufeinander hockend – und das funktioniert dann erstaunlich gut.

Dennoch, wenn wir mal später ein Haus haben werden, muss das alles noch ein bisschen besser werden und dann soll jeder mehr oder weniger seinen Raum haben bzw. deutlich kleinere Kompromisse eingehen müssen. Dann ist aber auch mehr Platz da und insgesamt gibt es viel mehr Gestaltungsspielraum, sei es nun Keller oder einfach eine deutlich höhere Anzahl an Räumen.

Und ganz vielleicht ist dann auch noch Platz für eine richtige Männerhöhle – so wie in etwa die nachfolgende, wobei mir das deutlich zu viel Farbspielerei mit dem Licht ist:

Finally finished the SciFi ManCave… Hope you enjoy my quick tour.

Als Inspirationsquelle aber durchaus tauglich.

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