Animation – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Wed, 14 Aug 2019 13:25:02 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.3 Animation: The Boy who asks question – Wofür ein Fragezeichen gut ist https://www.wihel.de/animation-the-boy-who-asks-question-wofuer-ein-fragezeichen-gut-ist/ https://www.wihel.de/animation-the-boy-who-asks-question-wofuer-ein-fragezeichen-gut-ist/#comments Thu, 05 Sep 2019 14:58:20 +0000 https://www.wihel.de/?p=97244 Animation: The Boy who asks question – Wofür ein Fragezeichen gut ist | Animation | Was is hier eigentlich los?

Okay, dieses Mal geht es wirklich nicht um das Thema „Urlaub“, ich bin ja selbst schon ganz genervt davon und das, wo ich den Beitrag doch zu einer Zeit geschrieben habe, in der der Urlaub noch ordentlich weit in der Zukunft lag.

Viel mehr möchte ich nur kurz noch eine Sache erwähnen, die ich an meinem neuen Job unfassbar gut finde und vielleicht sogar ein bisschen liebe: man kann zu jeder Zeit und zu nahezu jedem Thema Fragen stellen und bekommt niemals nie einen schiefen Blick, ein Augenrollen oder sonstiges Feedback, das einen Zweifeln oder sich schämen lässt.

Ich weiß, das ist eigentlich das Normalste der Welt, aber ich hatte eben auch schon Jobs, bei denen man sehr schnell an den Punkt kommt, an dem man denkt, dass auch nur die kleinste Nachfrage nach Wasauchimmer schon der erste und größte Fehler ist, den man machen kann.

Dabei ist es das genaue Gegenteil: Nur wer fragt, kann auch dazu lernen, zeigt Interesse und wird am Ende schlauer. Außerdem kann so eine Frage auch noch ganz anders nützlich sein, denn sie bringt ein äußerst praktikables Fragezeichen mit sich – ein paar Anwendungsbeispiele im nachfolgenden Animationsfilmchen:

Also: Nie aufhören, Fragen zu stellen!

Das Ding hier schlummert schon eine ganze Weile in meinem Feedreader und mittlerweile bin ich die letzten Tage immer wieder drüber gestolpert und dachte zum wiederholten Male: ach komm, hebste mal für später auf, wenn dir der Content ausgeht – ist ja schließlich zeitlos und auch noch in ein paar Monaten schön anzusehen.

Nun, heute hab ich dann intensiver nach Content suchen müssen und wurde dabei überrascht, dass ich irgendwann bei gespeicherten Artikeln aus 2018 angekommen bin. Keine Ahnung, ob es an mir liegt oder der Content insgesamt einfach schlechter geworden ist, aber immer seltener speicher ich mir Beiträge ab, aus denen ich was machen will. Ich wird wohl tatsächlich alt.

Auf jeden Fall stamm dieses Werk hier von Omar Hashem, der eigentlich gar nicht für seine Fähigkeiten in der Animationskunst bekannt ist – dürfte sich aber schnell ändern. Denn das nachfolgende Video ist sein Erstlingswerk und es ist so verdammt gut, dass man meinen könnte, Hashem hätte in seinem Leben nie etwas anderes gemacht:

My first personal 3D short film,
a surreal journey from a dream warm world to a cold, isolated one.
consider it a homage to all the movies/artists that I admire.

Ein paar Standbilder aus dem Video gibt es an dieser Stelle – da wird noch mal deutlich, wie großartig seine Arbeit am Ende tatsächlich ist.

Ich könnte jetzt sagen, dass es mit guten Videos wie mit Wein ist – sie brauchen ein paar Jahre, um noch besser zu werden und vor sich hin zu reifen. Aber machen wir uns nichts vor, manchmal bin ich einfach dumm und merke nicht, wenn gute Videos gut sind. Oder ich bekomm sie einfach nicht mit, weil auch meine Lebenszeit begrenzt ist und Tag nur 24 Stunden hat.

Besonders deutlich wird das, wenn Youtuber Lazy Square die ersten 30 Jahre seines Lebens in schmale 30 Sekunden Animations-Video packt. Das das außerordentlich gut animiert ist, steht dabei außer Frage, am meisten mag ich aber, dass sich alles in seinem Zimmer abspielt.

Und natürlich, wie sich die Plakate an der Wand ändern, welche Phasen er wie durchmacht und das tatsächlich mehr oder weniger nach einer Verschwendung von Lebenszeit aussieht. So, wie das vermutlich bei uns allen der Fall war. Außer man hat Facebook oder einen anderen Kram erfunden, der einen unfassbar reich gemacht hat:

Anniversary video // Подвожу итоги к прошедшему юбилею

An dieser Stelle eine ausdrückliche Empfehlung für die restlichen Videos auf seinem YouTube-Kanal – da sind ein paar wirkliche Perlen dabei, allen voran seine Terminator-Parodie.

Dieser ständige Montag, der stoisch jede Woche ankommt, beginnt mich dieses Jahr besonders früh zu nerven – zumindest regt es mich zunehmend immer mehr auf, dass das Wochenende nur aus zwei und die Arbeitswoche aus 5 Tagen besteht. Auch wenn mir meine Arbeit Spaß macht, aber die Zeit auf der heimischen Couch oder beim Erledigen von irgendwelchem Mist in den eigenen 4 Wänden bringt dann einfach doch mehr Spaß.

Außerdem kann die Arbeit halt auch so viel Spaß machen, wie sie will, irgendwas gibt es immer, das stört oder nervt und einen davon abhält, einfach mal konzentriert zu arbeiten. Außer man hat zwei Hunde im Büro, die mal kurz aufeinander losgegangen sind, sodass die Kollegen ein bisschen Angst bekommen – schon nehmen die Besuche schlagartig ab.

Und wenn es doch mal überhandnimmt, dann rastet man eben einfach mal am Ende der Woche aus und macht klare Ansagen. Oder beseitigt das Problem auf andere Weise, zum Beispiel so wie im Animationsfilmchen von Damien Bastelica, der meine Wochen eigentlich perfekt zusammenfassen. Nur dass ich mehr Haare auf der Brust habe:

Mondays can be a drag. But imagine if everyday sucked. Well, that's Roger's life and... he's having one hell of a week.

Diese Woche dürfte aber nichts zu befürchten sein, schließlich sind es ja nur 4 Tage Arbeit.

Seit mehreren Monaten folge ich schon einem Account auf Instagram, der eigentlich immer nur einen kleinen Igel zeigt. Nie von mir verbloggt, ich tippe mal auf pure Angst vor Abmahnungen, empfehle aber jedem, diesem Account zu folgen – ein bisschen Süßigkeit, die einem dem Tag oder zumindest die Woche erhellen kann.

Und dieser Account zeigt gleichzeitig: Igel sind schon ziemlich niedliche Tiere. Wobei das ja ohnehin für alle Tiere gilt, die noch klein sind – außer vielleicht Nacktmulle, die sehen einfach immer aus wie Penisse, egal ob klein oder groß. Kann man aber auch süß finden. Irgendwie.

Um einen Igel dreht sich auch der vielleicht süßeste Weihnachtsfilm des Jahres. Natürlich animiert, denn Igel hören eher schlecht auf Kommandos und natürlich wird hier auch hart auf die Emotionsdrüse gedrückt. Und natürlich ist das auch nur wieder Werbung – macht ihn alles aber nicht wirklich schlecht:

Directed by Kyra & Constantin 'First Christmas' is a love story told in beautiful animation with woodland characters spreading the message. We follow Henry the Hedgehog as he starts at a new school. His spikes make it hard for him to fit in but luckily he has a friend, Squirrel, looking out for him. The CGI animation has been given a truly unique tactile and fuzzy feel with Kyra & Constantin telling the story of love through the adorable characters.

Damit dürfte klar sein, dass der diesjährige Pokal für den Weihnachtsfilm des Jahres mal nicht an Edeka und Co. geht. Wobei – vielleicht kommt da ja auch noch was.

Ja ja, ich weiß: die Verschmutzung der Weltmeere ist ein alter Hut und so oft wie in letzter Zeit darüber gesprochen und berichtet wird, so sehr kann es auch keiner hören. Müssen wir ja auch nicht, denn schließlich haben wir durch Verbote von Plastiktüten und Strohhalmen alles unternommen, was in unserer Macht steht (für die ganz doofen: Ironie off).

Ich denke, die Lösungen sind jedem klar, genauso dass jeder bei sich anfangen muss – und auch, dass das niemand tun wird, schließlich machen es die anderen ja auch nicht. Wir alle kennen das spiel.

Und so kommt es vielleicht doch, wie es die Studenten der CGI Animation School MoPA prophezeien – die Evolution wird auch vor der Verschmutzung nicht stehen bleiben, auf der Türschwelle umdrehen und einfach warten, bis sich das irgendwie von selbst geregelt hat. Stattdessen gibt es dann eben doch Autohaie und kleine Ölfassfische, die zumindest im nachfolgenden Video ziemlich gut animiert sind:

When marine wildlife suffer the pollution surrounding it, the rules of survival change...

Eigentlich alles gar nicht so schlimm oder?

Ein kleines Making Of gab es direkt auch noch - ist ja immer ganz spannend, auch mal hinter die Kulissen zu schauen:

4 Jahre ist es auch schon wieder her, dass Alan Becker in meinen Dunstkreis eindrang - mit seinem Video Animator vs. Animation. Natürlich war ich wieder der Meinung, dass ich das Video hier auf der Webseite irgendwann festgehalten hätte, hab ich aber nicht. Ich hatte 2014 allerdings auch keine Ahnung von irgendwas und so verwundert ja weder das, noch das andere. Außerdem hab ich mich damals schon intensiv damit beschäftigt, mir keine ekelhaften Computer-Viren einzufangen (was mir, seit ich OSX benutze, auch einigermaßen gut gelungen ist). Liegt natürlich nicht allein am Betriebssystem, denn natürlich weiß auch ich, dass "es gibt keine Viren für den Mac" mehr Märchen als Realität ist - aber bisher blieb ich verschont.

Bis auf ein einziges Mal, dass aber mehr Phishing als Virus war und sich eher auf GMail bezog als auf meinen Rechner. Fiese Nummer damals. Aber nicht so fies wie der Virus, den Alan Becker mit seinem kleinen Animationsmännchen bekämpfen muss - ein Schelm, wer irgendwelche fiesen Gedanken dabei bekommt, dass Becker hier offensichtlich Windows im Einsatz hat:

Scheiß Cliffhanger ... dabei weiß doch jeder, dass am Ende das Schiff untergeht.

Fast genauso schlimm wie Werbung sind Jingles für den Sender, den man gerade sieht oder hört. Ein entscheidender Grund dafür, dass ich kaum bis gar nicht mehr Radio höre ist nämlich auch schlichtweg, dass ich nicht alle 5 Minuten daran erinnert werden muss, welchen Sender ich gerade höre. Die aktuelle Geräte-Generation hat ja ohnehin standardmäßig Möglichkeiten, genau diese Info anzuzeigen und ich halte mich auch noch nicht für dement genug, als dass ich diesen „Service“ wirklich bräuchte.

Gilt im Übrigen auch für Fernsehsender – wie debil muss man sein, dass die Anzeige in der oberen linken oder rechten Ecke mit dem aktuellen Sender-Logo nicht ausreicht und man nun auch visuell immer wieder dran erinnert werden muss, was man gerade schaut? Zumal das Niveau nahezu überall gleich ist und das mein ich bei Weitem nicht positiv.

Die einzigen, die das noch dürfen, sind die Jungs und Mädels des französischen Senders France 3 – denn die machen das immerhin auf witzige Weise, indem sie berühmte Szenen aus Film und Fernsehen mit Murmeltieren nachstellen:

Since 2013, France 3 has had original idents for summers and winters, with 3D-animated animals. In 2015, idents staging marmot musicians were introduced. They were designed by French agency Dream On. After handing over to balloon-animals last year, the marmots are back this year, with a brand new concept: mocking cult films.

Wir alle sollten ein Murmeltier haben. Und mindestens einen Pinguin – alles andere ist Wahnsinn.

Arte gehört jetzt nicht unbedingt zu meinen bevorzugten Programmen und vermutlich sind wir alle fein damit, wenn wir uns darauf einigen, dass mein Intellekt dafür einfach nicht ausreicht. Aber Spaß beiseite: wenn ich mich vor den Fernseher hänge und lineares Programm schaue, dann eher aus Unterhaltungszwecken und dafür ist mir das Programm von Arte einfach nicht locker genug. Außerdem ist es bei mir im Hinterstübchen noch immer der Sender, der irgendwelchen Kram aus Frankreich zeigt und mit französischen Filmen kann ich einfach nicht umgehen.

Tatsächlich hat Arte aber auch ganz coole Sendungen im Programm, die auf witzige Weise Wissen vermitteln. So wie ich das manchmal auch tue, nur machen die das eben noch ein bisschen besser.

Ein schönes Beispiel dafür ist das nachfolgende Video, dass in bester Comic-Manier und trotzdem einigermaßen ungeschönt erklärt, dass Clowns-Fische – also Nemo und Konsorten – in Sachen Geschlecht recht flexibel sind und Pinguine womöglich irgendwann auf der Reeperbahn anzutreffen sind. Und was bitte ist mit dem Prachtkäfer los?

Niedliche Tiere tun den Menschen offenbar gut, manchmal wünschen sie sich sogar, als süßes Tier wiedergeboren zu werden. Aber man kann nicht davon ausgehen, dass Tiere, nur weil sie so niedlich sind wie etwa der Clownsfisch Nemo, auch ein rosarotes Leben haben. Im Tierreich geht es mindestens genauso brutal zu wie unter Menschen. Das zeigen zum Beispiel die bizarren Sexpraktiken der Bananenschnecke. Und selbst Prostitution ist in der Tierwelt gängige Praxis. Adeliepinguine prostituieren sich für eine Handvoll Steinchen …

Prostituierende Pinguine ... mehr muss man heute nicht sehen.

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Cartoons von Nick Murray Willis mit WWE-Kommentaren unterlegt https://www.wihel.de/cartoons-von-nick-murray-willis-mit-wwe-kommentaren-unterlegt/ https://www.wihel.de/cartoons-von-nick-murray-willis-mit-wwe-kommentaren-unterlegt/#comments Wed, 18 Jul 2018 06:13:03 +0000 https://www.wihel.de/?p=91632 Cartoons von Nick Murray Willis mit WWE-Kommentaren unterlegt | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Meine Oma war mal sehr sehr großer Fan von dieser ganzen Wrestling-Geschichte und als ich noch nicht kapiert hatte, dass das eigentlich alles nur gestellt ist, fand ich das auch recht spektakulär. Aber irgendwann dämmerte es auch immer und seitdem war die Nummer eigentlich aus meinem Bewusstsein raus.

Seit ein paar Monaten verfolge ich nun aber zumindest in der Sportnachrichten-App meiner Wahl das Geschehen. Sehr oberflächlich natürlich und so wirklich will ich da auch gar nicht weiter einsteigen – aber es ist schon ein Wahnsinn, was die da für Kohle scheffeln. Es funktioniert eben auch heute noch, die ureigenen Instinkte der Menschen mit solch einem Theater zu befriedigen, selbst bei mir.

Nick Murray Willis hat sich nun vor einiger Zeit einen Spaß daraus gemacht und Comics mit den teils hart übertriebenen WWE-Kommentaren unterlegt (oder die Comics zu den Kommentaren gezeichnet – kommt am Ende aufs Gleiche raus). Und das ist herrlich absurd, bizarr und lustig:

Wird mal wieder Zeit, dass ich eine Runde auf der Playstation daddel. Wobei mir 2k17 deutlich mehr Spaß gemacht hat als 2k18.

Sehr zu empfehlen sind auch die anderen Videos von Willis, unter anderem die Movie-Lines fand ich ebenfalls sehr unterhaltsam:

Unbedingt auch den Rest von ihm anschauen!

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