Was gelernt – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Mon, 10 Feb 2020 15:46:56 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.3.2 Dokumentation: Schiedsrichter Deniz Aytekin – Karten, Pfiffe, fette Bässe https://www.wihel.de/dokumentation-schiedsrichter-deniz-aytekin-karten-pfiffe-fette-baesse/ https://www.wihel.de/dokumentation-schiedsrichter-deniz-aytekin-karten-pfiffe-fette-baesse/#comments Mon, 10 Feb 2020 15:25:56 +0000 https://www.wihel.de/?p=100457 Dokumentation: Schiedsrichter Deniz Aytekin – Karten, Pfiffe, fette Bässe | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Ich fang den Beitrag direkt mal so an, wie die Dokumentation, die ich Samstag nach der Sportschau geschaut habe, selbst ungefähr anfängt: Eines der letzten Geheimnisse im Fußball ist das Tun und Handeln der Schiedsrichter. Ich mein, natürlich wissen wir, was ihre Hauptaufgabe auf dem Platz ist – aber außerhalb der Zeit zwischen An- und Abpfiff ist es doch ein größeres Mysterium, dieses Schiedsrichterdasein.

Ich wusste zumindest, dass die sich auch regelmäßig treffen, diverse Sport-Tests absolvieren müssen und die Aufgaben weit über 90 Minuten über den Platz laufen und mal bisschen in die Pfeife pusten hinaus geht.

Tatsächlich hat so ein Schiedsrichter aber (zumindest in der Theorie) einen ziemlich hohen Stellenwert. Er ist mit seinem Team dafür verantwortlich das Spiel zu leiten und dafür zu sorgen, dass sich alle in einem einigermaßen normalen Rahmen bewegen und entsprechend verhalten – man könnte sogar sagen, dass ein Schiedsrichter Chef auf dem Platz ist.

Umso erstaunlicher ist da im Vergleich die Bezahlung der Schiedsrichter und der Umstand, dass selbst in der Bundesliga das Schiedsrichterwesen noch immer nicht professionalisiert ist – also im Sinne von, dass die Schiedsrichter eben nicht hauptberuflich Schiedsrichter sind.

Nachfolgend eine kleine Dokumentation über Deniz Aytekin, einer der aktuell besten Schiedsrichter in Deutschland, die zwar keine Gründe für die bisherig ausbleibende Professionalisierung gibt und auch sonst leider sehr blass in Sachen Kritik bleibt, aber immerhin mal wieder einen kleinen Einblick in das Handeln auf und Neben dem Platz gibt:

Wer noch ein bisschen mehr erfahren will: wir hatten an dieser Stelle schon mal einen Beitrag darüber, was ein Schiedsrichter während des Spiels so alles erzählt, an dieser Stelle etwas mehr den Amateurbereich im Fokus und hier zumindest die Sicht in einem internationalen Spiel eines Schiedsrichters.

Trotz aller Nachteile: Spannender Job.

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Paid Likes – Wie funktioniert das Like-Business https://www.wihel.de/paid-likes-wie-funktioniert-das-like-business/ https://www.wihel.de/paid-likes-wie-funktioniert-das-like-business/#comments Tue, 21 Jan 2020 11:50:00 +0000 https://www.wihel.de/?p=99898 Paid Likes – Wie funktioniert das Like-Business | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Wisst ihr noch, damals, als es nur darum ging, wer die meisten Likes hat? Was waren das tolle Zeiten. Influencer auf Instagram gab es noch kaum bis gar nicht, Cambridge Analytica war maximal ein Unterrichtsfach an der Uni, Facebook noch sowas wie wichtig und Social Media relativ einfach gestrickt.

Aber auch damals gab es schon den großen Aufreger um Like-Käufe, die vermutlich bis heute nicht ausgestorben sind, aber – wie es der Eingang des Textes vermuten lässt – massiv an Relevanz verloren haben. Zumindest für die Plattformen, bei Agenturen und Beratern ist das ja immer noch mal eine andere Sache und kann gern ein bisschen dauern, bis auch die das geblickt haben.

Und wir alle kennen sicherlich auch noch die immer neuen „Skandälchen“ bei Instagram-Sternchen, bei denen Like-Käufe und ähnliches relativ schnell aufgeflogen sind bzw. Blaupausen gezeigt haben, das ein paar gut investierte Dollar in irgendwelche Like-Pakete schnell das eine oder andere Sponsoring gebracht haben.

Kurzum: es war ein Thema, ist ein Thema und wird vermutlich immer noch ein Thema sein. STRG_F haben sich damit mal ein bisschen genauer auseinandergesetzt und mal wieder eine sehenswerte Reportage gestrickt:

Likes und Herzchen, Fans und Follower: Sie sind die Währung auf Social-Media-Plattformen. Hast du viel, bist du wer. Doch der Applaus ist käuflich. Eine der Firmen, die Likes gegen Geld anbieten, sitzt in Deutschland. Ihre Likes kommen von echten Menschen mit echten Profilen – das macht die gekauften Likes für die Algorithmen der sozialen Netzwerke fast unerkennbar. Sie klicken für Politiker, für Influencer und Möchtegern-Influencer, für Firmen und Kampagnen. Wer kauft? Wer verkauft? STRG_F-Reporterin Svea Eckert hat sich in das Gewühle des Paid-Likes-Business gestürzt: ein Einblick in die Like-Fabrik.

Persönliches Fazit: Einfach nicht machen.

Ich glaube, es war vor zwei Wochen, als auf Twitter der Hashtag „WWIII“ trendete – wenig verwunderlich, ist Twitter doch zum Großteil eine Ansammlung von sich empörenden Spackos, die nicht wissen, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen und grundsätzlich viel zu schnell viel zu hoch drehen. Zumindest bekomme ich darüber relativ schnell mit, was aktuell der größter Aufreger ist und um welches Thema ich ganz dringend einen Bogen machen muss – wobei die meisten Sachen auch einfach nur auf Twitter stattfinden und Twitter ohnehin in Deutschland nur eine bedingte Relevanz hat. Naja …

Aber es passt gerade zum Thema, auch wenn die Überschrift eher nach einem Film auf Tele5 von Freitagabend klingt – sie ist war. Auf der Welt herrscht Weltkrieg und das schon seit einigen Jahren. Einigen Millionen Jahren.

Wieso wir davon nichts mitkriegen? Weil dieser Krieg eher im Kleinen stattfindet und der Mensch als solches ja ohnehin mehr auf sich als auf alles andere fokussiert ist.

Da spielen Ameisen eher eine untergeordnete Rolle, wenn überhaupt. Aber genau dort tobt dieser besagte Krieg und wer wenn nicht Kurzgesagt könnte das besser, anschaulicher unter unterhaltsamer erklären? Eben:

Jeden Tag kämpfen Milliarden von Soldatinnen an tausenden von Fronten in einem gnadenlosen Krieg, der schon über hundert Millionen Jahre andauert: Der Weltkrieg der Ameisen.

Keine Woche beginnt besser als die, in der man direkt mit neuem Wissen startet. Oder?

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Wurmlöcher erklärt – Wir biegen uns das Universum zurecht! https://www.wihel.de/wurmloecher-erklaert-wir-biegen-uns-das-universum-zurecht/ https://www.wihel.de/wurmloecher-erklaert-wir-biegen-uns-das-universum-zurecht/#comments Thu, 02 Jan 2020 06:57:11 +0000 https://www.wihel.de/?p=99532 Wurmlöcher erklärt – Wir biegen uns das Universum zurecht! | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Willkommen im Jahr 2020 – Dem Jahr, in dem Fake-News und erfundene Wahrheiten keine Chance mehr haben.

Okay, soweit kann ich dann doch nicht gehen, aber auch dieses Jahr werde ich wieder versuchen nach bestem Wissen und Gewissen nur das zu erzählen, was ich auch wirklich kenne und irgendwie mit Fakten zu belegen ist. Und wenn das mal nicht der Fall ist, dann wird sich das aus dem Kontext vermutlich einigermaßen klar ergeben – schließlich gehört es ja genauso zu meinem Schaffen, dass ich auch mal ein bisschen Dummheit präsentiere. Schließlich schrob Goethe schon, dass der Mensch irrt, solange er strebt.

Und auch wenn das Gegenteil von gut gut gemeint ist, so will ich es doch auch gerade mit dem ersten Beitrag im neuen Jahr besonders gut meinen und ein bisschen Wissen erschaffen. Außerdem geht es auch gleich um Weltraum-Kram, der ja ohnehin meistens sehr spannend ist und wenn ich jetzt auch noch das Zauberwort „Wurmloch“ in den Raum stelle, schrecken hoffentlich nicht nur Stargate-Fans auf.

Da ich aber weder Physik studiert hab, noch großartig Wissen vorweisen kann (auch wenn ich das Thema immer mal wieder unglaublich spannend und faszinierend finde), müssen die Jungs und Mädels von Kurzgesagt her halten. Das machen die aber nicht nur mittlerweile beeindruckend erfolgreich, sondern auch nach wie vor sehr gerne und erklären uns jetzt gewohnt anschaulich und möglichst einfach, was es mit Wurmlöchern auf sich hat und welche Arten es davon womöglich gibt:

Soll keiner behaupten, er wäre wegen mir dumm ins neue Jahr gestartet.

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Wie man jemanden rettet, wenn er Feuer gefangen haben https://www.wihel.de/wie-man-jemanden-rettet-wenn-er-feuer-gefangen-haben/ https://www.wihel.de/wie-man-jemanden-rettet-wenn-er-feuer-gefangen-haben/#comments Thu, 19 Dec 2019 11:13:40 +0000 https://www.wihel.de/?p=99392 Wie man jemanden rettet, wenn er Feuer gefangen haben | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Das mag jetzt überraschend sein, aber wir steuern ja bekanntlich nicht nur direkt auf Weihnachten zu, sondern auch auf Silvester. Jahresabschluss feiern, sich kurz vor die Bewusstlosigkeit saufen und neue Vorsätze ergreifen, die man ohnehin nicht einhält – ihr kennt das.

Und irgendwie gehört halt auch noch Feuerwerk und Böllern dazu, schließlich kann man mehr oder weniger nur einmal im Jahr mit Pyrotechnik rumspielen – und da ja immer mehr auf den Trichter kommen, dass das mindestens beschissen für Umwelt und den eigenen Geldbeutel ist, weiß auch keiner, wie lange wir das noch können.

Doch ungefährlich ist das auch im Jahr 2019 nicht und ich bin sicher, dass trotz beginnenden Umdenken auch in diesem Jahr wieder diverse Körperteile nicht mehr da sind, wo sie eigentlich sein sollten. Mehr als Warnen und Aufpassen kann man da auch schon fast nicht mehr tun, aber für den Fall der Fälle, dass jemand Feuer fängt, könnte dieses Video hier eventuell hilfreich sein:

Sperrige Überschrift und dann noch nicht mal ein Video, dass ihr euch in gewohnter Form anschauen könnt, ohne auch nur ein Fitzelchen Text von mir zu lesen, aber das hier ist wirklich cool. Denn auch wenn ich das Meer auf der einen Seite sehr entspannend und beruhigend finde (wie so ziemlich alle Stadtaffen, die den ganzen Tag nur im Büro hängen und glauben, dass sie einfach so den Job kündigen und am Strand leben können – es dann aber aus Gründen doch nicht machen), auf der anderen Seite habe ich auch sowas wie Angst davor.

Denn einfach auf dem großen, weiten Meer ausgesetzt ist man schnell ziemlich am Arsch, viel mehr aber noch ist es das Unbekannte, dass in den Tiefen lauert und vielleicht total friedlich, aber eben unbekannt ist. Und wir Menschen neigen ja dazu, vor Unbekanntem erstmal Angst zu haben und irrational zu reagieren – dazu muss man sich nur mal die AfD-Spackos anschauen.

Wie auch immer, Neal Argarwal hat eine kleine Webseite gebaut, die ein wenig Licht ins Dunkel bringt und das auf spielerische Weise. Denn auf der scrollt man sich einfach durch die unterschiedlichen Tiefen und sieht so, wo wer lebt – und wo halt nicht. Spoiler: irgendwann wird es sehr, sehr ruhig.

Eine spielerische Visualisierung aller Lebewesen in den unterschiedlichen Meerestiefen | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Eine spielerische Visualisierung aller Lebewesen in den unterschiedlichen Meerestiefen | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Eine spielerische Visualisierung aller Lebewesen in den unterschiedlichen Meerestiefen | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Eine spielerische Visualisierung aller Lebewesen in den unterschiedlichen Meerestiefen | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Wer auch gern scrollen will, schaut einfach hier vorbei.

Schönheit liegt bekanntlich immer im Auge des Betrachters und nur weil ich etwas schön finde, heißt nicht, dass ihr das auch so empfindet. Eigentlich ist es wieder dieses klassische Geschmacks-Ding, dass jeder für sich selbst definieren muss und damit wäre dann eigentlich auch alles schon zur Schönheit gesagt …

… ABER so einfach ist es dann doch nicht. Denn es gibt durchaus allgemeine Definitionen von Schönheit, die sich auf Muster aus der Natur zurückführen lassen – Stichwort Goldener Schnitt zum Beispiel.

Viel mehr noch gibt es sogar mittlerweile wissenschaftliche Ansätze, die Schönheit und ihre Wirkung erklären wollen und wer könnte das eigentlich alles besser erklären und visualisieren als unsere Lieblings-YouTube-Erklärbären von Kurzgesagt? Richtig, niemand:

Es ist schwer zu sagen, was Dinge schön macht. Aber wenn wir etwas Schönes sehen, dann wissen wir instinktiv, dass es schön ist. Warum ist das so und wie beeinflusst Schönheit unser Unterbewusstsein?

Immer wieder toll, wenn man etwas neues lernt.

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Wie Magneten hergestellt werden https://www.wihel.de/wie-magneten-hergestellt-werden/ https://www.wihel.de/wie-magneten-hergestellt-werden/#comments Wed, 13 Nov 2019 07:00:08 +0000 https://www.wihel.de/?p=98737 Wie Magneten hergestellt werden | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Eigentlich find ich Magneten total super – Dinge zusammenhalten, ohne Schrauben, Nägel oder Leim verwenden zu müssen und bei Bedarf wieder trennen zu können … das ist doch die ultimative Zukunftstechnologie!

Aber ich hab auch regelmäßig Angst vor Magneten. Nicht, weil ich ein Idiot bin – was ich bin – sondern weil ich jedes Mal befürchte, dass meine Bank- und sonstigen Karten dadurch unbrauchbar werden. Denn auch wenn die meisten Karten irgendwo einen Chip integriert haben, der mindestens 2 Atomkriege überstehen kann, setzen noch viel zu viele Geld- und sonstige Institute auf die Verwendung des Magnetstreifens. Dabei weiß doch jeder, dass die darauf enthalten Infos alles andere als sicher sind.

Aber eigentlich liegt die Angst nur daran, dass ich mal einen Gürtel hatte, der was Magnetisches an der Gürtelschnalle hatte und ich genau auf der Höhe immer meine Geldbörse gehalten hab, wenn ich an der Kasse stand. Logisch, dass das keine meiner Karten wirklich super fand. Und der Huzzle, den das nach sich zieht ist dermaßen real …

Nichtsdestotrotz schauen wir uns einfach mal an, wie Magnete überhaupt hergestellt werden. Schließlich muss man den Fein kennen, um ihn verstehen zu können:

Ever wondered how magnets are made? Get the full history and ‘making of’ right here!

Und eigentlich können Magnete ja auch gar nichts dafür, dass Karten so labil gebaut sind. Kein Wunder, dass wir das verdammte Bargeld nicht loswerden …

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Die beliebtesten Musik-Genres von 1910 bis 2019 https://www.wihel.de/die-beliebtesten-musik-genres-von-1910-bis-2019/ https://www.wihel.de/die-beliebtesten-musik-genres-von-1910-bis-2019/#comments Wed, 30 Oct 2019 07:04:15 +0000 https://www.wihel.de/?p=98545 Die beliebtesten Musik-Genres von 1910 bis 2019 | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los?

Es ist schon erstaunlich, wie sehr der Mensch auf Listen, Rankings und sonstige Vergleiche abgeht und ich würde sogar behaupten, dass der Mensch das einzige Tier ist, das sich permanent in irgendwelchen (Schwanz)Vergleichen messen muss – wobei Machtkämpfe um die Rangordnung innerhalb des Rudels ja häufiger im Tierreich vorkommen.

Nur ist den Tieren dabei ziemlich egal, wer am Ende auf welchem Platz landet – es kommt nur auf den Erstplatzierten an. Beim Menschen ist das nicht viel anders, schließlich kann auch hier meist nur einer gewinnen und der Zweitplatzierte ist der erste Verliere … bla bla bla.

Und doch, so manche Rangfolge weckt auch mein Interesse, besonders wenn sie von Data Is Beautiful kommt, von denen wir hier oder auch hier schon mal die eine oder andere Visualisierung hatten. Und da aller guten Dinge drei sind, schieben wir jetzt noch eine hinterher, über die man sich vermutlich am meisten streiten kann – schließlich geht es um Geschmäcker und bei denen geht das ganz wunderbar.

Dann aber auch wieder nicht, denn die Jungs und Mädels stützen ihre Rangfolgen-Spielchen nicht auf irgendein Bauchgefühl oder persönliche Befindlichkeiten, sondern harte Zahlen – in diesem Fall Vinyl- und CD-Verkäufe. Dürfte zwar gerade zu Beginn der Darstellung noch seine Unschärfen haben, aber irgendeinen Tod muss man ja immer sterben:

Timeline history of the most popular music genres and styles from 1910 to 2019. Historical popularity is based on worldwide vinyl and CD records release frequencies for specific genre adjusted to recent years music charts. Numbers are relative to each other to reflect popularity change throughout the years (it’s not a percentage). I’ve tried to use sub-genres in most cases to present as much as possible diversity.

Hip-Hop ey …

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Wie man mit Haarausfall umzugehen lernt https://www.wihel.de/wie-man-mit-haarausfall-umzugehen-lernt/ https://www.wihel.de/wie-man-mit-haarausfall-umzugehen-lernt/#respond Tue, 29 Oct 2019 07:02:24 +0000 https://www.wihel.de/?p=98524 Wie man mit Haarausfall umzugehen lernt | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Hier unter uns kann ich es ja sagen: mir fallen die Haare aus. Hab ich sicher auch schon irgendwo mal erwähnt, aber mittlerweile hab ich große Gewissheit, denn das geht schon eine ganze Weile so und auch wenn ich nur alle paar Monate zum Friseur gehe – dass die Stelle da am Hinterkopf immer größer wird, lässt sich einfach nicht von der Hand weisen.

Dabei kann ich mich noch gut erinnern, wie voll das Haar noch vor ein paar Jahren war – nicht unbedingt eine bessere Zeit, weil meine Friseuren alles gewonnen hätten, nur keine Preise, mit denen man angeben kann. Aber es war einfach mehr auf dem Kopf und in jungen Jahren konnte man damit noch einiges anstellen.

Und nicht nur Gott allein weiß, dass ich mit dem lichter werdenden Haar auch so meine Probleme hatte, das komplette Internet zwei Mal durchsuchte, um eine Lösung zu finden und auch nicht davor scheute, irgendwelche Mittelchen beim Arzt einzufordern. Die ersten Versuche vergeblich – irgendwann fand ich aber einen, der das Spiel mitspielte. Nur gebracht hatte es nix und so wurde die Haarpracht weniger und weniger.

Mittlerweile kann ich sagen: scheiß drauf, is halt so. Und letztendlich ist es auch gar nicht so verkehrt, wenn man frisurentechnisch deutlich weniger Auswahl hat – trägt man halt dauerhaft kurz, ist ja auch deutlich pflegeleichter. Außerdem: Wenn Jason Statham damit umgehen kann, dann kann ich das auch.

Dennoch, der Weg war nicht einfach und auch 52skillz weiß das nur zu gut. Aber wenigstens hat er dazu ein großartiges Video gemacht, bei dem er uns zeigt, wie schwer der Weg von Erkenntnis bis zur Akzeptanz denn wirklich ist – und vor allem, wie lang er sein kann:

I’ve been losing my hair for about 5 years. During this time it’s had an incredibly negative impact on my self esteem. I viewed having a thick head of hair as beautiful, honest and powerful, while being bald is often portrayed as a visual and moral ugliness.

Prior to a few months ago, I could count on one hand the number of people that I shared these feelings of “ugliness” with. I buried them, and did what I could do to prevent people from noticing my thinning hair.

Recently I said “FRICK THAT”, and decided to start being open and honest about how hard it’s been to watch my hair slowly disappear. At first this was challenging because I’m not used to being this vulnerable.

But, after two months of owning the buzzed head look, and having open conversations about why balding has been super shitty for me, these feelings of “ugliness” have mostly evaporated.

Losing your hair sucks. But talking about it makes it easier.

Am Ende muss man sich aber auch hier eingestehen: Der Natur kann man einfach nur ihren Lauf lassen. Notfalls halt auch ohne Haare auf dem Kopf.

Ich bin ja absolut kein Freund von Leuten, die anderen ungefragt, dafür aber umso intensiver auf die Nase binden müssen, wie sie sich ernähren, warum sie das genau so tun und wieso man das unbedingt selbst auch so machen muss. Viel mehr noch führt das nur dazu, dass ich recht schnell in eine Trotzreaktion flüchte und dann genau das Gegenteil mache – vollkommen egal, welche Argumente dafür oder dagegen sprechen.

Überhaupt: die ersten 30 Lebensjahre hab ich ganz okay überstanden, sodass ich behaupten würde, dass das ein ziemlich guter Beweis ist, dass ich auch ohne auf den Sack gehende Ratschläge einigermaßen überlebensfähig bin.

Und das könnte auch der Grund sein, warum es bei uns Zuhause sehr lange gedauert hat, bis ich Lines Verhalten gefolgt und auf Hafermilch umgestiegen bin. Hängt natürlich auch damit zusammen, dass diese ganzen Milchersatzprodukte alle irgendwie anders schmecken und nur ein Bruchteil wirklich einigermaßen genießbar ist – aber der Hauptgrund war dann eben doch, dass ich gemerkt habe, dass ich normale Milch im Kaffee nicht mehr so gut vertrag.

Klar, könnte auch auf Kaffeeweißer oder Kondensmilch umsteigen – aber so wirklich geil ist das Zeug ja nie und wenn die Frau des Hauses mit Hafermilch gute Erfahrungen gemacht hat, warum nicht also mal ausprobieren? Gedacht, getan und so gibt es in meinem Kaffee zumindest Zuhause nur noch das Zeug rein (im Büro sieht das anders aus, aber auch nur, weil ich mir den Kram selbst besorgen und meinen Namen drauf schreiben müsste, was mir a) zu aufwändig ist und b) maximal albern ist – Lebensmittel Namen geben, wo sind wir denn?).

Und die Entscheidung ist auch noch aus weiteren Gründen gar nicht so schlecht, wie das neue Video von den Jungs und Mädels von Kurzgesagt beweist. Denn die beschäftigen sich in ihrer neuesten Ausgabe mit den Vor- und Nachteilen von Milch:

In den letzten Jahren wurde Milch recht kontrovers diskutiert. Manche sind der Ansicht, dass sie ein notwendiger und wertvoller Teil der Ernährung ist – und gesund für die Knochen. Andere befürchten sie könnte mit Krebs und einem frühen Tod in Verbindung stehen. Wer hat also Recht? Und warum trinken wir überhaupt Milch?

Aber auch hier zeigt sich mal wieder: Es kommt immer auf die Menge an. Und wer es übertreibt, ist am Ende selbst schuld. Wie bei so vielen Dingen …

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Wie man ein Messer richtig schärft https://www.wihel.de/wie-man-ein-messer-richtig-schaerft/ https://www.wihel.de/wie-man-ein-messer-richtig-schaerft/#comments Thu, 24 Oct 2019 14:33:03 +0000 https://www.wihel.de/?p=98442 Wie man ein Messer richtig schärft | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Ich glaube, es war mal mein Vater, der mir beibringen wollte, wie man ein Messer richtig schärft – vielleicht wollte ich mir das aber auch nur abgucken und dann autodidaktisch beibringen. So oder so: ich weiß bis heute nicht, wie man ein Messer richtig schärft, was mich aber nicht davon abgehalten hat, es immer mal wieder zu probieren – zum Leidwesen der Messer und meiner Mitmenschen, die plötzlich eine noch stumpfere Klinge hatten als vorher.

Dabei weiß keiner so gut wie ich, dass so ein richtig scharfes Messer ein echter Segen sein kann und erst so richtig Spaß ins Kochen bringt. Außerdem: nur damit kann man auch wirklich schneiden. Viele verwechseln ja Schneiden mit Hacken, Reißen oder Quetschen – so ein richtig sauberer Schnitt ohne wirklichen Widerstand, das ist schon maximal befriedigend, wenn man es denn hinbekommt.

Wobei, mittlerweile weiß ich zumindest ungefähr, worauf es beim Schärfen von Klingen ankommt: der richtige Winkel, Wasser, ein vernünftiger Schleifstein und vor allem Geduld.

Und Cook with E erledigt den Rest mit nicht weniger als 30 Minuten ausführlicher Erklärung und dem einen oder anderen Trick. Ich sag mal so: ich hab schon spannendere Videos gesehen, bin aber trotzdem hängen geblieben und hab es komplett geschaut.

Und das will ja was heißen:

Today, I’ll be showing all the basics of sharpening a knife on a whetstone. First, we are going to go over the 4 fundamentals of sharpening, which are: 1. The abrasive 2. The sharpening angle 3. The burr & 4. Consistency.

Next, I will do an end to end sharpening of a cheap $11 knife, showcasing that you don’t need expensive knives to get a screamingly sharp edge.

A sharp knife is a happy knife, A sharp knife is a safe knife. Once you enter the world of whetstone sharpening, you’ll never want to go back.

Im Grunde ganz einfach oder?

Croissants sind schon ein sehr merkwürdiges Lebensmittel: Sie stehen für ein besonders großartiges Frühstück, dass diesen völlig unsinnigen, leichten Touch von Frankreich reinbringen soll, schmecken idealerweise sehr lecker – aber so richtig weiß niemand, ob man das Ding immer wieder in Marmelade stippt, abbeißt, stippt, abbeißt … oder doch irgendwie in zwei Hälften schneidet, um es wie ein Brötchen zu behandeln, was es ja aber nicht ist.

Außerdem: es krümelt wie Sau und stellt man sich ungeschickt an, hat man mehr neben dem Teller liegen als final im Magen. Aber darum soll es nicht gehen, sondern viel mehr um den Herstellungsprozess vorher.

Youssouf Katari, Croissant Master aus der Orwashers Bakery in New York City, gibt einen kleinen Einblick in den Herstellungsprozess und verrät, worauf es ankommt:

Learn about the buttery magic behind how croissants are made ✨

Schon nicht schlecht, so ein Croissant – aber mein regelmäßiges Roggenbrötchen am Wochenende geb ich dafür trotzdem nicht auf.

Das Weiße Haus dürfte eines der berühmtesten Gebäude der Welt sein, wenn nicht sogar das berühmteste überhaupt. Dabei sieht es von außen ja dann doch recht unscheinbar aus. Berühmt halt, aber architektonisch jetzt auch keine Wucht.

Ich selbst war zwar noch nicht da, habe aber dennoch bisher eher den Eindruck bekommen – dank Filme und Serien natürlich – dass das Ding auch gar nicht mal so groß ist, was die Filme und Serien dann schnell unglaubwürdig macht, weil da doch jede Menge Menschen rumwuseln.

Tatsächlich aber scheint das Weiße Haus ein ziemlicher Wuchtbrummer zu sein mit teils ungeahnten Räumen, Gängen und vor allem einer beinahe schon wahnwitzigen Raumaufteilung. Im nachfolgenden Video bekommen wir zumindest einen kleinen Eindruck davon, was dort alles untergebracht ist – da ist es fast schon schade, dass man mit Arbeit zugeschüttet wird und nur wenige der Vorzüge auch so richtig genießen kann:

Und was ist jetzt mit den ganzen Geheimgängen und dem Hauptquartier der Illuminaten?

Ich gebs offen zu: ich war noch nie Paintball spielen. Und ehrlicherweise hält sich die Motivation dazu auch in Grenzen, denn dafür war ich schon mal beim Laser-Tag – und da red ich nicht von dem klicki-bunten Mist, den man zum Beispiel von HIMYM kennt, sondern schon von einer recht militärisch angehauchten Variante, die auch gar nicht mal so ungefährlich ist – mein ehemaliger Chef ist direkt mal in so einen Gewehrlauf gerannt und hat nicht gerade wenig Blut verloren.

Der Vorteil beim Laser-Tag im Vergleich zu Paintball liegt dabei klar auf der Hand: lässt man sein Gesicht da, wo es sein soll, bleiben die Schmerzen einigermaßen in Grenzen – zumindest beim Spielen, den Tag danach kann man dennoch vergessen, sofern man nicht komplett durchtrainiert ist (und selbst dann dürfte der Muskelkater nicht weit weg sein).

Zweiter Vorteil: es dürfte wesentlich umweltschonender sein, denn Laser-Tag hat nicht wirklich Materialien, die man auffüllen muss oder anderweitig verbraucht. Paintball hingegen arbeitet mit diesen kleinen Farbkügelchen, die ja aus Gummi oder Plastik-Gedöns bestehen, damit die Farbe drin bleibt und nur bei entsprechender Geschwindigkeit aufplatzt.

Und wie werden die Dinger hergestellt? Ziemlich genau so:

Paintballs are made of entirely of nontoxic, food-grade ingredients. The same gelatin used in gummy bears gives paintballs’ shells structure. Food dye is used to give the shell and paint color.

Keine Ahnung ob trotz oder gerade wegen dem neuen Wissen – ich bleib bei der Laser-Variante.

Kräne sind ja auch so ein Ding, die einfach immer sofort da sind oder halt nicht oder? Also, was ich meine: hat schon mal wirklich jemand gesehen, wie ein Kran aufgebaut wird? Und braucht man dafür nicht einen größeren Kran, der dann seinen kleineren Kran-Bruder hochzieht? Und wenn ja, wer hat eigentlich den größeren Kran aufgebaut? Sind Kräne womöglich pures Hexenwerk, weil sie nur durch einen gedanklichen Teufelskreis entstehen und somit jeglichen Naturgesetzen widersprechen?

Nein, sind sie nicht, denn so wie es aussieht, sind Kräne sogar ziemlich cool, weil sie sich selbst aufbauen können. Quasi wie Schnecken oder Seepferdchen, die bei Bedarf einfach das Geschlecht wechseln und so dafür sorgen, dass sie eigentlich nie aussterben. Wobei ich mich auch gerade frage, wie schnell das zum Beispiel bei Seepferdchen geht und ob die sich dann tatsächlich selbst fortpflanzen, ohne einen Partner zu benötigen. Hätte in der Schule vielleicht doch besser aufpassen oder nicht so faul für Selbstrecherche sein sollen.

Wie auch immer, so jedenfalls wird ein Kran aufgebaut:

Ever wonder how cranes that build high-rise buildings get built? They can build themselves upwards!

Keine Ahnung, ob jeder Kran so aufgebaut wird oder die Theorie mit einem größeren Kran doch noch zum Greifen kommt, aber immerhin haben wir jetzt mal eine Möglichkeit tatsächlich gesehen.

Am Wochenende haben wir unter anderem auch über vergangene Events und Aktionen gesprochen und da kam natürlich auch unser kleiner Ausflug zu Subways wieder auf den Tisch. An sich nichts Wildes, wenn auch interessant, aber mit etwas Abstand kann man einfach sagen, dass es bessere und schlechtere Events gab. Vielleicht bin ich aber auch nur ein bisschen befangen, weil ich nicht weiß, wo mein T-Shirt von damals geblieben ist.

Vielmehr soll es aber darum gehen, wie anspruchsvoll dann doch selbst sowas einfaches wie die Zubereitung eines Sandwiches sein kann – denn genau das haben wir damals ja ausprobiert und teils gar nicht mal so gut hinbekommen (was aber vor allem daran lag, dass uns die Rezepte fremd waren und wir so gar kein Gefühl für die Mengen hatten – ich wette, eine Woche im Laden mitgearbeitet und ich hab das auch drauf).

Denn ehrlicherweise: ohne Übung kann man gar nicht anders als scheitern. Gilt aber nicht nur für Sandwiches, sondern auch für Burger und Pizzen. Wissen natürlich auch die Jungs und Mädels von Pizza Hut und haben bereits 1988 auf das Konzept des Trainingsvideos gesetzt. Und natürlich ist das so absurd-schlecht, dass es perfekt in die damalige Zeit passt und heute unter dem Label „großartig“ abzulegen ist:

Da soll noch mal einer sagen, Pizza ist `n Klacks.

Origami ist hier auf wihel.de alle paar Monate mal wieder ein Thema und jedes Mal fehlt mir eigentlich völlig der Bezug dazu, außer dass ich zur Bundeswehrzeit das Serviettenfalten gelernt hab. Natürlich hab ich bis auf zwei oder drei Figuren sämtliche Anleitungen wieder vergessen, aber ich nehm es mit Fassung und verhalte mich einfach wie ein guter Entwickler: googeln ist die Lösung für alles.

Und so wirklich hat man ja auch eher selten den Bedarf an Origami, meist nur, wenn irgendwelche Feiern anstehen. Und selbst dann nicht zwingend, denn Line hat stattdessen irgendwelche Rosen aus Servietten gefaltet, die zwar mittlerweile sehr gut aussehen, der Weg dahin war aber doch gehörig von Frust gefüllt.

Nichtsdestotrotz sind derlei Anleitungen gibt es immer wieder Momente, wo man derlei Anleitungen dann doch braucht, sie aber nur schwerlich bis gar nicht findet. Insofern mehr Notiz-Posting für mich als Unterhaltung für euch, aber auch ihr werdet den Tag erleben, wo das Origami-Unheil euch heimsacht. Seid bereit!

my paper: Printer paper
my size: 12cm x 12cm

How To Make an Easy Origami Butterfly (in 3 MINUTES!)
In this tutorial i’ll teach you to make this sweet butterfly.

Ich bin ja ein großer Fan von Bleistiften, kann aber gar nicht genau sagen, warum. Vielleicht, weil man sie in so unfassbar vielen Lebenslagen einsetzen kann, weil der Einsatz keine große Tätigkeit im Vorfeld braucht oder wegen der kleinen Anekdote aus der Raumfahrt:

Die besagt, dass die NASA mehrere Millionen Dollar eingesetzt hat, um einen Stift zu entwickeln, der auch unter Wasser bzw. bei Schwerelosigkeit schreiben würde – denn das tat halt kein anderer Stift. Nach ein paar Jahren und eben ziemlich viel verbranntem Geld haben sie wohl einen Weg gefunden, waren zufrieden mit dem Ergebnis und präsentierten der Welt ihre neueste Erfindung. Die Russen hingegen nahmen einfach – einen Bleistift.

Mit großer Wahrscheinlichkeit ein Mythos, aber wie gesagt, ich mag die Story.

Wenn wir aber von Bleistiften reden, dann reden wir auch schnell von Faber-Castell – ein Name, der für Qualität in diesem Bereich steht und bereits seit 1761 auf diesem Gebiet tätig ist. Man könnte also meinen, die wissen ganz gut, was sie tun, denn sie tun es lange und das mit Sicherheit eine ganze Weile mit einer gewissen Perfektion – immerhin fallen da mittlerweile in einem Jahr 2,3 Milliarden Stifte aus der Firma.

Wie sie das in etwa machen zeigen sie nun selbst mithilfe eines kleinen Einblicks via YouTube:

Producing 2.3 billion pencils a year and being in the business for over 257 years, Faber-Castell has a sound know-how of how quality pencils are made. Have a look behind the scenes of our manufacturing.

Ich mag sowas ja unheimlich gerne – mit etwas relativ Simplen unfassbar viel Geld machen und nebenbei auch noch einer der größten Experten auf diesem Gebiet werden/sein. Nice.

Ich weiß noch, wie meine Mutter versucht hat, mir als Kind einen Zauberwürfel (oder Rubiks Cube, wie die coolen Leute sagen) andrehen zu wollen. Hat sie dann auch mehr oder weniger geschafft, wenn es um die Besitzverhältnisse geht, aber so wirklich damit gespielt hab ich nie – sie dafür umso mehr.

Ich hab halt nie verstanden, wie das Ding funktioniert bzw. wie man es schafft, dass die Seiten einheitlich eingefärbt sind, hatte aber auch niemanden, der mir mal die Grundsätze und -züge beibringt. Stattdessen sinnlos wildes umherdrehen gefolgt von Frustration und dem Dasein des Zauberwürfels in irgendeiner Schublade (wie gesagt, nur solange bis sich meine Mutter das Ding gegriffen hat).

Während ich mittlerweile keinen mehr besitze, haben sich ganze Generationen etabliert, die das Ding in Fabelrekordzeiten lösen und mir stellvertretend jedes Mal damit zeigen, was für ein Trottel ich bin.

Aber damit ist es jetzt Schluss, denn Wired hat ein Video gebastelt, in dem die elementarsten Schritte gezeigt und erklärt werden, sodass quasi jeder so ein Ding lösen kann:

WIRED’s Robbie Gonzalez learned to solve a Rubik’s cube from Tyson Mao, one of the co-founders of the World Cube Association. In two weeks, Robbie got his solve time down from 45 minutes with Tyson, to 20 minutes on his own, to under a minute on average. Learn his 8-step method here.

Und jetzt muss ich mir doch wieder so ein Ding kaufen …

Piranhas ist auch so ein Wort, bei dem man eigentlich nie weiß, wie man es schreibt und jedes Mal nachgucken muss. Genauso wie Bourgeoisie, aber immerhin haben beide den gleichen Sympathiefaktor.

Und das nachfolgende Video zeigt nicht nur, wie man relativ einfach Piranhas fängt, sondern erinnert mich auch an meinen ersten (und automatisch zweiten) Angelausflug mit meinem Opa. Ich hatte natürlich so gar keine Ahnung, war auch nicht in der Lage, das Ding vernünftig auszuwerfen, aber ich konnte an der Kurbel drehen und Fische an Land ziehen – was somit auch so ziemlich meine einzige Beschäftigung war.

Und das konnte ich so gut, dass ich beim ersten Mal wesentlich mehr Fische als meine Opa fing – Anfängerglück wie aus dem Lehrbuch, würde man wohl sagen. Aber es gab auch den einen Fisch, der entkommen konnte, weil meine Oma mir eine Stulle in die Hand drückte und ich so eben nicht an die Angel springen und wie ein Irrer kurbeln konnte. Denn dank guter Erziehung hab ich die Stulle natürlich nicht einfach weggeschmissen und knallhart Prioritäten gesetzt – nein – ich war stattdessen schlichtweg mit der Situation überfordert. Und weiß auch bis heute nicht, warum ich immer wieder daran denken muss …

Fest steht aber: Piranhas angelt man nicht wirklich, mit dem richtigen Köder ist das aber auch so oder so ein ziemliches Kinderspiel:

Fishing piranha with a piece of meat.

Bevor einer fragt: schmecken sollen die tatsächlich recht gut. So wirklich versucht bin ich aber ehrlich gesagt nicht.

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Wie Fahrrad-Reifen hergestellt werden https://www.wihel.de/wie-fahrrad-reifen-hergestellt-werden/ https://www.wihel.de/wie-fahrrad-reifen-hergestellt-werden/#respond Thu, 08 Aug 2019 10:24:17 +0000 https://www.wihel.de/?p=97099 Wie Fahrrad-Reifen hergestellt werden | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?08

Am Wochenende hat Line damit begonnen, ihr Fahrrad auf Vordermann zu bringen und da bin ich echt froh drüber. Nicht, weil sie die Bewegung bräuchte, sondern weil es schon ein bisschen cool ist, dass sie sich einem Thema nähert, von dem sie nicht wirklich Ahnung hat. Und naja, weil ich in meinem jugendlichen Leichtsinn gesagt hab, dass ich das mache, aber bisher keine Zeit gefunden hab.

So kommt mir mittlerweile eher die Rolle des Beraters und Helfers in der Not zu, wenn sie gar nicht mehr weiter weiß. Wie zum Beispiel, dass die verdammte Luftpumpe nicht mit den neuen Ventilen funktioniert, was aber mehr als weniger daran liegt, dass die neuen Schläuche Auto-Ventile haben, die Luftpumpe aber nur für die sonst üblichen Fahrrad-Ventile was taugt. Wenn überhaupt.

Aber auch das Problem kriegen wir dank Versandhandel schnell und umfassend gelöst. Und bis dahin schauen wir uns einfach passend zum Thema an, wie Fahrradreifen hergestellt werden. Denn einfach nur Gummi zusammenmischen und in eine Form pressen ist es bei Weitem nicht allein:

Wider than regular road tires, mountain bike tires have raised knobs or lugs that add stability on uneven terrain. Built to withstand the trail, these tires can handle it all.

Wie immer gilt: soll ja keiner wegen uns dumm sterben, nech?

Ein kleiner Ausflug zurück in die Fahrschule und ein bisschen Physik am frühen Morgen, der aber sicher nicht schadet. Denn auf dem Weg nach Leverkusen hab ich ein Gespann vor mir gehabt, dass wirklich sehr bedenklich hin und her schwankte.

Das sind dann immer die Momente, in denen man sich maximal überlegen fühlt, weil man solche Videos wie nachfolgend natürlich kennt und zumindest theoretisch weiß, was schief läuft bzw. worauf es ankommt. Auf der anderen Seite weiß man aber selbst nicht, was man jetzt machen soll – mit genügend Abstand dahinter her tuckern oder beherzt dran vorbei ziehen. Ich entscheid mich dann gern für Zweiteres, denn sollte etwas passieren, hat das in der Regel Auswirkungen auf den nachfolgenden Verkehr und weniger nach vorn.

Genug gelabert, wird Zeit für das Video, das einem noch mal erklärt, warum eine richtige Gewichtsverlagerung sinnvoll ist und warum man um Gottes Willen gerade mit Anhänger nicht schneller fahren soll, als es erlaubt ist:

Proper trailer tongue weight improves the vehicle and trailer towing experience by improving performance. Not enough tongue weight or force on the hitch/tow ball causes an increase in trailer sway from side to side, making it difficult to control. Conversely, too much tongue weight or force on the hitch/tow ball could overload the rear tires of the towing vehicle, pushing the rear end of the vehicle around. This could also negatively affect the vehicle handling. Performance is impaired as you might not be able to go around corners and curves properly, and your vehicle may not stop quickly enough when you press the brake pedal.

Deutlicher kann man es nicht machen.

Natürlich fand auch ich als Kind damals Karate dank diverser Filme unfassbar cool und schaue auch heute noch begeistert zu, wenn sich Keanu Reeves mit seinem Pistolen-Kung-Fu durch die Gegnerhorden prügelt – wohlwissend, dass das mit Kampfsport nur bedingt etwas zu tun hat, schließlich stecken da diverse Choreografen hinter, die sich die Bewegungsabläufen ausdenken, damit das auch ja so cool aussieht, wie es aussieht.

Mit richtig echtem Kampfsport hingegen hab ich eher weniger am Hut. Das letzte Mal war, soweit ich weiß, der Kampf von Abraham mit dem berühmten Kieferbruch. Ja, war stark und irgendwo hab ich auch mitgefiebert, aber das war a) dem Zufall geschuldet und b) kam danach nicht mehr viel. Zumindest in meiner Wahrnehmung.

Das wird auch nicht viel anders bei Dambe sein, einer Kampfsportart aus Nigeria. Wirkliche Regeln gibt es dabei nicht, ein Kampf geht über drei Runden und ist beendet, wenn nichts passiert, einer aufgibt (oder ein Offizieller den Kampf beendet) oder eine Hand, ein Knie oder der Körper den Boden berührt.

Besonderes Merkmale ist wohl, dass ein Arm der Kämpfer „bandagiert“ ist – die Hauptwaffe im Kampf:

“Nigerian Dambe is a brutal and exhilarating sport. A fight to the knockout with prize money at stake,” say Alex Simpson and Sebastian Barros, the London-based co-directors behind this new project. “This style of Nigerian boxing is fiercely competitive and largely undocumented.”

The story of Dambe is told through the eyes of 35-year-old Taiwo, a street boxer from Ogun State, Nigeria.

Ein Fan davon werd ich wohl nie werden, aber interessant zu sehen, was es so auf der Welt alles gibt.

Ich würde ja fast sagen, dass David Yarrow den besten Job der Welt hat: jeden Tag an der frischen Luft, vermutlich seiner absoluten Berufung als Fotograf nachgehend und vor allem umgeben von einer riesigen Schar an Pinguinen. Keine nervigen Kollegen, vermutlich nur eine Hand voll E-Mails und sich den Tag so einteilend, wie es halt gerade passt. Und vor allem umgeben von einer riesigen Schar an Pinguinen.

Dazu noch das nötige Talent, dass seine Bilder absolut großartig sind und vermutlich insgesamt sehr mit sich im Reinen. Aber vor allem umgeben von einer riesigen Schar an Pinguinen. Pinguine so weit das Auge reicht – das muss doch einfach super sein.

Das Blöde ist nur: Pinguine leben halt eher in Gefilden, in denen das Wetter recht rau und kalt ist. Ich weiß, schlechtes Wetter gibt es nicht, sondern nur schlechte Klamotten, aber wer es eher warm und gemütlich mag, wird nicht so wirklich warm mit seinem Job – aber dann gibt es halt auch keine riesige Schar an Pinguinen.

Nachfolgend eine kleine Doku über das Schaffen von David Yarrow. Ihr wisst schon, der, der von einer riesigen Schar an Pinguinen umgeben ist:

This short follows the creative process of fine art photographer David Yarrow as he steps ashore the mind-blowing wildlife scenes of South Georgia.

Abraham Joffe ACS: “There are few places left in the world that you can find yourself immersed in such a spectacle of nature. The staggering sight of hundreds of thousands of penguins and seals, encircled by a cathedral of mountain peaks and hanging glaciers would leave even the most jaded person in total awe. As David says in the film, you can really become quite dumb-struck by the sensory overload and it can be hard to know where to start. What made it even more special is the fact that we had this place all to ourselves for several days.

Ich mag Pinguine. Merkt man vielleicht.

Ich musste mal auf die harte Tour lernen, dass Weichspüler eigentlich gar nicht geil ist. An sich ist es ja total toll, wenn die Wäsche frisch riecht und auch angenehm weich ist – wir alle kennen ja Handtücher, die man in die Luft halten und wie ein Brett wedeln kann, das mag keiner. Und so dachte ich, hau einfach überall Weichspüler rein, das fetzt.

Und dann kam der Tag, als sich die Lieblingshose – wir alle haben sie, DIE eine Hose, die man viel zu oft trägt – in ihre Bestandteile auflöste. Denn Weichspüler und Jeans, das verträgt sich nicht.

Aber nicht nur bei Jeans ist Weichspüler eine ziemlich beknackte Idee, sondern auch allgemein. Denn tatsächlich bestehen Weichspüler aus Tierresten, Parfum-Zeug und mitunter auch gesundheitsschädlichen Stoffen.

Marktcheck hat sich dem Thema genauer gewidmet und einen Beitrag dazu erstellt. Vorab sei gesagt, dass man mit derlei Sendungen eher vorsichtig umgehen muss, die verteufeln gern mal alles, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist und wenn man sich strikt an sowas hält, darf man am Ende des Tages gar nichts mehr.

Dennoch, die knapp 6 Minuten schaden nicht, denn ein bisschen Wahrheit schwingt da eben doch mit:

Weichspüler soll unsere Wäsche duftend und weich machen. Was kaum jemand weiß: Weichspüler besteht oft aus tierischen Schlachtabfällen, in denen Keime gut reifen können.

Dann lieber doch wieder harte Handtücher.

Und besonders glücklich können sich da die schätzen, die einen höhenverstellbaren Tisch besitzen, einen ergonomisch korrekten Stuhl und auch so viel Ausdauer, dass sie alle sonstigen Tipps für ein entspanntes Arbeiten im Sitzen berücksichtigen.

Nehme ich mir auch alle paar Monate immer mal wieder vor und bin auch sicher, dass da mindestens ein bisschen Wahrheit steckt – aber die Umstellung darauf ist jedes Mal dann doch diesen einen Ticken zu anstrengend, als dass ich wirklich dabei bleiben würde. Immerhin: einen höhenverstellbaren Tisch besitz ich bereits, nutze ihn nur viel zu selten.

Aber auch ohne größeren, technischen Schnick-Schnack kann man ein bisschen was für Nacken und Rücken machen – hier ein paar Beispiele, die das Wall Street Journal in Videoform festgehalten hat:

Our desks weren’t made for us. They were made for everyone. So ergonomics expert Jon Cinkay from the Hospital for Special Surgery is here to show you how to make your desk and office chair adapt to you and not the other way around.

Besonders wichtig ist aber: bequem sitzen. Sonst kann man den ganzen Quatsch auch gleich ganz lassen.

Erklärt letztendlich auch, warum mir der Begriff Ultracrepidarian völlig unbekannt war, aber spätestens jetzt fällt auch auf, dass es deutlich zu viele davon auf dem Planeten gibt:

Das Wort der Woche: Ultracrepidarian | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Oder wie man auch üblicherweise sagt: Klugscheißer.

Mehr davon gibt es als Wortschatzkarten, die man hier kaufen kann. Kleine Ahnung, wofür man die gebrauchen könnte, aber haben ist ja bekanntlich besser als brauchen.

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Warum das Deutsche so hart klingt https://www.wihel.de/warum-das-deutsche-so-hart-klingt/ https://www.wihel.de/warum-das-deutsche-so-hart-klingt/#comments Wed, 05 Jun 2019 06:06:03 +0000 https://www.wihel.de/?p=96101 Warum das Deutsche so hart klingt | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Ich bin ein großer Fan der deutschen Sprache und behaupte sogar, dass man sich in andern Sprachen nicht so differenziert ausdrücken kann, wie im Deutschen. Das hat natürlich seinen Preis und der kommt direkt mit dem Schwierigkeitsgrad – man hört ja immer wieder, dass die deutsche Sprache eine schwere Sprache sei. Ich mein, selbst wir Deutschen schaffen es ja nicht fehlerfrei durch unsere Sprache und wenn ich mir die Jugendsprache von heute so anschaue – Besserung ist nicht in Sicht.

Außerdem hat die deutsche Sprache den Ruf weg, besonders hart und irgendwie auch abgehackt zu klingen – sagen zumindest andere, man selbst bekommt das ja nur bedingt mit. Da ist allerdings tatsächlich etwas dran und François Conrad erklärt nachfolgend sehr anschaulich und unterhaltsam, woran das liegt.

Immer wieder schön, wenn man die Dinge tägliche erlebt und dann endlich auch weiß warum und wieso und überhaupt. Ich mag sowas sehr.

Slivki hatten wir schon mehrere Male auf dem Blog – Videos mit Tipps für den Alltag. Ich hab zwar noch nie einen davon verwendet, aber es ist ja immer gut, wenn man welche in der Hinterhand hat. „Haben“ ist schließlich besser als „brauchen“, sagte meine Oma schon (die zum Glück keinen Keller hatte – bei solchen Sprüchen kann das schnell mal übel werden).

Ich muss aber auch sagen, dass die Lifehacks im neuesten Video nicht wirklich bahnbrechend sind. Allein für den ersten Lifehack gibt es auch einen wesentlich simpleren Trick: man schaut einfach, auf welcher Seite des Steckers das USB-Symbol angebracht ist, denn das ist in 99,7% der Fälle die Seite, die nach oben zeigen muss.

Und auch der Trick mit der Ölflasche ist nicht wirklich neu und wird von Kellnern gerade bei Weinflaschen schon ewig eingesetzt (zumindest ich mach das seit 2005 so).

Auf der anderen Seite: nur weil ich es schon kenne oder Alternativen bekannt sind, heißt das ja nicht, dass das hier nicht für andere hilfreich sein kann. Außerdem wirkt Slivki recht sympathisch und Stefan scheint mir auch ein ziemlich cooler Zeitgenosse:

Zack – Wieder was gelernt. Hier stirbt keiner dumm.

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