Was gelernt – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Tue, 09 Jul 2019 12:11:47 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.2 Warum Weichspüler schlecht ist https://www.wihel.de/warum-weichspueler-schlecht-ist/ https://www.wihel.de/warum-weichspueler-schlecht-ist/#comments Thu, 11 Jul 2019 06:08:14 +0000 https://www.wihel.de/?p=96611 Warum Weichspüler schlecht ist | Was gelernt | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Ich musste mal auf die harte Tour lernen, dass Weichspüler eigentlich gar nicht geil ist. An sich ist es ja total toll, wenn die Wäsche frisch riecht und auch angenehm weich ist – wir alle kennen ja Handtücher, die man in die Luft halten und wie ein Brett wedeln kann, das mag keiner. Und so dachte ich, hau einfach überall Weichspüler rein, das fetzt.

Und dann kam der Tag, als sich die Lieblingshose – wir alle haben sie, DIE eine Hose, die man viel zu oft trägt – in ihre Bestandteile auflöste. Denn Weichspüler und Jeans, das verträgt sich nicht.

Aber nicht nur bei Jeans ist Weichspüler eine ziemlich beknackte Idee, sondern auch allgemein. Denn tatsächlich bestehen Weichspüler aus Tierresten, Parfum-Zeug und mitunter auch gesundheitsschädlichen Stoffen.

Marktcheck hat sich dem Thema genauer gewidmet und einen Beitrag dazu erstellt. Vorab sei gesagt, dass man mit derlei Sendungen eher vorsichtig umgehen muss, die verteufeln gern mal alles, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist und wenn man sich strikt an sowas hält, darf man am Ende des Tages gar nichts mehr.

Dennoch, die knapp 6 Minuten schaden nicht, denn ein bisschen Wahrheit schwingt da eben doch mit:

Weichspüler soll unsere Wäsche duftend und weich machen. Was kaum jemand weiß: Weichspüler besteht oft aus tierischen Schlachtabfällen, in denen Keime gut reifen können.

Dann lieber doch wieder harte Handtücher.

Und besonders glücklich können sich da die schätzen, die einen höhenverstellbaren Tisch besitzen, einen ergonomisch korrekten Stuhl und auch so viel Ausdauer, dass sie alle sonstigen Tipps für ein entspanntes Arbeiten im Sitzen berücksichtigen.

Nehme ich mir auch alle paar Monate immer mal wieder vor und bin auch sicher, dass da mindestens ein bisschen Wahrheit steckt – aber die Umstellung darauf ist jedes Mal dann doch diesen einen Ticken zu anstrengend, als dass ich wirklich dabei bleiben würde. Immerhin: einen höhenverstellbaren Tisch besitz ich bereits, nutze ihn nur viel zu selten.

Aber auch ohne größeren, technischen Schnick-Schnack kann man ein bisschen was für Nacken und Rücken machen – hier ein paar Beispiele, die das Wall Street Journal in Videoform festgehalten hat:

Our desks weren't made for us. They were made for everyone. So ergonomics expert Jon Cinkay from the Hospital for Special Surgery is here to show you how to make your desk and office chair adapt to you and not the other way around.

Besonders wichtig ist aber: bequem sitzen. Sonst kann man den ganzen Quatsch auch gleich ganz lassen.

Erklärt letztendlich auch, warum mir der Begriff Ultracrepidarian völlig unbekannt war, aber spätestens jetzt fällt auch auf, dass es deutlich zu viele davon auf dem Planeten gibt:

Das Wort der Woche: Ultracrepidarian | Was gelernt | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Oder wie man auch üblicherweise sagt: Klugscheißer.

Mehr davon gibt es als Wortschatzkarten, die man hier kaufen kann. Kleine Ahnung, wofür man die gebrauchen könnte, aber haben ist ja bekanntlich besser als brauchen.

]]>
https://www.wihel.de/das-wort-der-woche-ultracrepidarian/feed/ 3
Warum das Deutsche so hart klingt https://www.wihel.de/warum-das-deutsche-so-hart-klingt/ https://www.wihel.de/warum-das-deutsche-so-hart-klingt/#comments Wed, 05 Jun 2019 06:06:03 +0000 https://www.wihel.de/?p=96101 Warum das Deutsche so hart klingt | Was gelernt | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Ich bin ein großer Fan der deutschen Sprache und behaupte sogar, dass man sich in andern Sprachen nicht so differenziert ausdrücken kann, wie im Deutschen. Das hat natürlich seinen Preis und der kommt direkt mit dem Schwierigkeitsgrad – man hört ja immer wieder, dass die deutsche Sprache eine schwere Sprache sei. Ich mein, selbst wir Deutschen schaffen es ja nicht fehlerfrei durch unsere Sprache und wenn ich mir die Jugendsprache von heute so anschaue – Besserung ist nicht in Sicht.

Außerdem hat die deutsche Sprache den Ruf weg, besonders hart und irgendwie auch abgehackt zu klingen – sagen zumindest andere, man selbst bekommt das ja nur bedingt mit. Da ist allerdings tatsächlich etwas dran und François Conrad erklärt nachfolgend sehr anschaulich und unterhaltsam, woran das liegt.

Immer wieder schön, wenn man die Dinge tägliche erlebt und dann endlich auch weiß warum und wieso und überhaupt. Ich mag sowas sehr.

Slivki hatten wir schon mehrere Male auf dem Blog – Videos mit Tipps für den Alltag. Ich hab zwar noch nie einen davon verwendet, aber es ist ja immer gut, wenn man welche in der Hinterhand hat. „Haben“ ist schließlich besser als „brauchen“, sagte meine Oma schon (die zum Glück keinen Keller hatte – bei solchen Sprüchen kann das schnell mal übel werden).

Ich muss aber auch sagen, dass die Lifehacks im neuesten Video nicht wirklich bahnbrechend sind. Allein für den ersten Lifehack gibt es auch einen wesentlich simpleren Trick: man schaut einfach, auf welcher Seite des Steckers das USB-Symbol angebracht ist, denn das ist in 99,7% der Fälle die Seite, die nach oben zeigen muss.

Und auch der Trick mit der Ölflasche ist nicht wirklich neu und wird von Kellnern gerade bei Weinflaschen schon ewig eingesetzt (zumindest ich mach das seit 2005 so).

Auf der anderen Seite: nur weil ich es schon kenne oder Alternativen bekannt sind, heißt das ja nicht, dass das hier nicht für andere hilfreich sein kann. Außerdem wirkt Slivki recht sympathisch und Stefan scheint mir auch ein ziemlich cooler Zeitgenosse:

Zack – Wieder was gelernt. Hier stirbt keiner dumm.

]]>
https://www.wihel.de/6-neue-lifehacks-von-slivki/feed/ 1
Wie man bessere E-Mails schreibt - Tipps von Dani Donovan https://www.wihel.de/wie-man-bessere-e-mails-schreibt-tipps-von-dani-donovan/ https://www.wihel.de/wie-man-bessere-e-mails-schreibt-tipps-von-dani-donovan/#comments Mon, 03 Jun 2019 14:21:50 +0000 https://www.wihel.de/?p=96074 Woran ich mich im neuen Job tatsächlich erst gewöhnen musste: keine E-Mails schreiben. Das fiel besonders schwer, da ich aus einer eher größeren Firma kam, wo E-Mails einfach an der Tagesordnung waren, aber ich muss auch zugeben: da ist diese ganze Nummer auch schnell mal ausgeufert und aus Mails wurden sowas wie Chats. In dem Moment vielleicht cool, aber da noch mal irgendwas nachfassen ist nahezu unmöglich. Zumal wir Outlook nutzen mussten und Outlook ist einfach scheiße (gerade wenn man Gmail gewöhnt ist).

In der neuen Firma setzen wir aber hart auf Slack. Geht schneller, ist einfacher, ungezwungener und im Zweifel führt es schneller dazu, dass man von Angesicht zu Angesicht spricht. Eigentlich hab ich Outlook nur noch, um den Kalender vernünftig bedienen zu können und für ein paar Mails mit Externen.

Aber selbst ohne Mails kommen die Ratschläge hier ganz Recht, geht es im weitesten Sinne ja eher um bessere Kommunikation, egal in welcher Schriftform. Zusammengetragen wurden die Tipps von Dani Donovan, ihres Zeichens Designerin, die einfach keine passenden Ratschläge beim Googlen finden konnte. Also hat sie kurzerhand auf Twitter nachgefragt und das ist das Ergebnis:

Tatsächlich muss ich sagen, dass ich viele der falschen Formulierungen genutzt hab, es so gegenübergestellt aber durchaus Sinn macht, anders zu schreiben. Und ich behaupte mal, dass ich nicht der Einzige bin, dem es so geht.

Ein paar Erklärungen dazu gibt es an dieser Stelle, darüber hinaus empfiehlt sich natürlich ein Blick auf die Arbeiten von Dani Donovan, genauso wie ein Besuch auf ihrem Instagram- und Facebook-Profil.

Auch so eine Schnapsidee von mir, die an die kurz vor der Umsetzung gescheitert ist: Schiedsrichter werden. Irgendwie beim Fußball dabei sein, aber nicht so wirklich abhängig sein von irgendwem anderen, um zu gewinnen und nebenbei anderen auch noch sagen, wenn sie Scheiße gebaut haben – das war so ungefähr meine Vorstellung und de klingt ja gar nicht so verkehrt oder? Außerdem würd ich dann mal ein bisschen Bewegung bekommen und dafür sogar noch bezahlt werden.

Allerdings hatte ich die Idee zu der Zeit, als in den Nachrichten öfter mal stand, dass wieder irgendein Schiedsrichter im Amateurfußball vermöbelt wurde. War halt nicht Bestandteil meines Plans, schien aber unvermeidbar – entsprechend hab ich den Plan auch recht schnell wieder verworfen.

Überhaupt entzieht sich mir mittlerweile, warum es überhaupt Leute gibt, die mit dem Schiedsrichterwesen anfangen, schließlich ist man gerade in den unteren Ligen eigentlich immer der Arsch und muss teils wirklich um sein Leben fürchten.

Die Sportschau hat dazu eine kleine, feine Doku gedreht und dabei 4 Schiedsrichter im Amateurbereich begleitet:

Schiedsrichter im Amateur-Fußball bekommen wenig Geld, sind aber mit Herzblut und oft auch mit Ehrgeiz im Einsatz. Heinz Heßling, Jonah Besong, Cynthia Günther und Luca Marx: vier spannendende Referees im Porträt - inklusive Tipps von Bundesliga-Schiedsrichter Sören Storks.

Da bleib ich doch lieber Schreibtischhengst. Schwitzt man ja auch weniger.

Am 26.05. ist EU-Wahl und das kommt in diesem Jahr vermutlich so selten überraschend, wie bei den letzten Malen zuvor, denn zumindest in meinem Kosmos fand in den letzten Wochen und Monaten deutlich mehr Politisierung als jemals zuvor statt. Gut möglich, dass das an den Flachpfeifen der AfD, FPÖ und wie sie sich sonst noch schimpfen, aber vor allem lag es bei mir persönlich an dem ganzen Terz um Artikel 13.

Viel mehr noch war das Ding nicht nur maximal enttäuschend und schlecht, es hat auch für Umdenken bei mir gesorgt. War ich bis dahin noch sowas wie ein Stammwähler und hab mein Kreuz eher so gesetzt, dass ich am Ende gehofft hab, dass das kleinere Übel schon irgendwie gewinnen wird, hab ich mir dieses Mal deutlich mehr einen Kopf darüber gemacht, wer meine Stimme bekommt.

Aber ich muss auch sagen, dass ich nach wie vor denke, dass es auf mein Kreuz nicht so wirklich ankommt – ist halt nur eine von ein paar Millionen, was kann die schon großartig ausrichten? Zumal sich die EU ja ohnehin so anfühlt, dass die Knallbirnen in Brüssel machen, was sie wollen und man selbst noch nicht mal wirklich weiß, was das überhaupt ist.

Genau hier kommt das neueste Video von Kurzgesagt gerade recht, denn dieses Mal erklären die Jungs und Mädels das Konstrukt der EU, beleuchtet, wie demokratisch die EU tatsächlich ist und was unsere Stimme wirklich zählt:

EU-Bürger zu sein bedeutet, dass viele Bereiche unseres Lebens von einem merkwürdigen Konstrukt reguliert werden. Von einer absurd kompliziert wirkenden Bürokratie, die gefühlt Entscheidungen über unsere Köpfe hinweg trifft.
Wie demokratisch ist die EU wirklich und kann deine Stimme überhaupt etwas bewirken?

Also lieber doch wählen gehen, statt Zuhause die Füße hochzulegen. Dauert ja schließlich nicht lang und ein bisschen Bewegung tut euch gut. Oder ihr nutzt halt so wie ich die Briefwahl – abgesehen vom bekloppt langen Stimmzettel ist die auch mehr als einfach.

]]>
https://www.wihel.de/ist-die-eu-demokratisch-was-ist-deine-stimme-wert/feed/ 3
Ein professioneller Stunt-Fahrer und ein paar Fahrtechniken, die man sicher gebrauchen kann https://www.wihel.de/ein-professioneller-stunt-fahrer-und-ein-paar-fahrtechniken-die-man-sicher-gebrauchen-kann/ https://www.wihel.de/ein-professioneller-stunt-fahrer-und-ein-paar-fahrtechniken-die-man-sicher-gebrauchen-kann/#comments Wed, 15 May 2019 14:43:41 +0000 https://www.wihel.de/?p=95893 Ein professioneller Stunt-Fahrer und ein paar Fahrtechniken, die man sicher gebrauchen kann | Was gelernt | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Ich glaube, es war letzte Woche wieder als ich nicht nur ins Lenkrad hätte beißen, sondern das Ding komplett auffressen können, so bekloppt sind die Leute wieder gefahren bzw. haben sich verhalten. Ich versteh bis heute nicht, warum es so schwer ist, Kreuzungen freizuhalten, auf sein Recht zum Zwecke des Verkehrsflusses zu verzichten oder sich ganz allgemein nicht wie der letzte Arsch zu benehmen. Rücksichtsvoll und vorrausschauend – die Wörter hört und merkt man sich scheinbar wirklich nur, wenn man zur Fahrschule geht.

Da kann es ganz gut helfen, wenn man ein paar Fahrtechniken drauf hat, die vielleicht nicht jeder kennt – wofür genau möchte ich gern offen lassen. Wyatt Knox ist da vermutlich gerade der am besten Geeignetste, der den einen oder anderen Trick im nachfolgenden Video nicht nur zeigt, sondern auch erklärt:

Wyatt Knox, Special Projects Director at the Team O'Neil Rally School, is a true technician behind the steering wheel. Wyatt explains the different techniques he teaches to special operations personnel, including the pit maneuver, driving in reverse at high speeds, and taking over when the driver goes down.

Bevor man aber nicht in zwei Zügen rückwärts einparken kann, sollte man mit dem Rest gar nicht erst anfangen.

Ich meine, ich habe diese Doku schon mal vor einer Weile irgendwo gesehen, vielleicht sogar im linearen Fernsehen, dass wir früher immer geschaut haben, weil uns keine Alternativen zur Verfügung standen. Ich weiß, klingt verrückt, aber so war das damals, kurz nach der Jahrtausendwende.

Ich kann mich aber nur noch bruchteilhaft daran erinnern und vielleicht ist wieder das passiert, was mir in jüngster Vergangenheit auch beim Sportstudio im ZDF passiert, wenn ich mal wieder keine Sportschau in der ARD gucken konnte – ich bin einfach eingeratzt.

Line kommt dann immer an und sagt, ich soll doch einfach ins Bett gehen, aber was weiß die schon – ich hab schließlich nur mal kurz ein bisschen länger geblinzelt. Und das in der letzten halben Stunde der Ton aus war ist ja auch mehr Gerücht als Wahrheit …

Zurück zum Thema: das Video selbst hab ich in Gänze noch nicht gesehen (oder vielleicht doch – siehe weiter oben), will es mir hier aber mindestens für später mal hinkleben. Kommt doch ohnehin nur Quark im Fernsehen:

Beim Durchscrollen hat sich zumindest schon gezeigt: Menschen sind ziemlich bescheuert. Und damit mein ich natürlich nicht die Feuerwehrmänner, sondern die alte im Auto und alle anderen, die da blöd drum rum stehen und gaffen müssen.

PS: Hier gibt es noch eine kleine Doku zum Thema Feuerwehr.