Design/Kunst – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Tue, 24 Mar 2020 06:25:53 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.3.2 Gesellschaftskritische Illustrationen von Michal Dziekan https://www.wihel.de/gesellschaftskritische-illustrationen-von-michal-dziekan/ https://www.wihel.de/gesellschaftskritische-illustrationen-von-michal-dziekan/#respond Wed, 25 Mar 2020 15:16:56 +0000 https://www.wihel.de/?p=101033 Mal wieder war ich der festen Überzeugung, dass ich die Arbeiten von Michal Dziekan bereits irgendwann in der Vergangenheit vorgestellt hab, denn derlei großartige Arbeiten bleiben eigentlich nicht sehr lange unbemerkt – schon gar nicht, wenn sie so sind wie von Dziekan.

Aber sowohl die Suche, die jeder nutzen kann als auch die interne Blogsuche sagen, dass ich ein Trottel bin oder mich wenigstens geirrt habe – kann aber auch gut sein, dass die letzte Aufräum-Aktion dazu geführt hat, dass ein Beitrag über ihn verschwunden ist. Hier und da ist man dann ja doch ein bisschen drastischer, was aber 1. Nichts daran ändert, dass seine Arbeiten toll sind und 2. So die Gelegenheit liefert, dass man noch mal drüber schreibt und dem Thema so neuen Auftrieb gibt. Außerdem kann ich jetzt auch mal erzählen, dass man sich hier auf wihel.de mit den Pfeiltasten der Tastatur durch die Beiträge bewegen kann. Hatte eigentlich nur ich für die Aufräumaktion gebraucht, finden ja aber vielleicht auch noch andere ganz nützlich.

Zurück zum eigentlichen Thema: Auf seiner Webseite beschreibt Michal Dziekan seine Kunst als „Blut, Schweiß und Tränen, übersetzt in Pixel und Druck“.

Klingt ein bisschen sehr pathetisch, aber schaut man sich seine Werke an, dann passt Blut und Schweiß wortwörtlich ziemlich gut – ist ja beides nicht besonders appetitlich und das trifft auch nicht selten auf seine Bilder zu. Was sie aber an sich nur noch besser macht, denn bei seinen Arbeiten geht es absolut nicht im heile Welten und eitel Sonnenschein:

In his illustrations, the artist captures many problems that plague our society, ranging from pollution to rampant consumerism and his unique style is as twisted as it is accurate.

Mehr seiner Arbeiten gibt es natürlich direkt bei ihm, auf Instagram oder auch behance. Schaut da ruhig mal rein, es lohnt sich.

Heute morgen schon erwähnt: so richtig mit Rausgehen und Freizeitangebote beanspruchen ist ja gerade nicht und Urlaub schon mal gar nicht – da muss man auf die virtuellen Möglichkeiten zurückgreifen und sich grundsätzlich mit der Situation arrangieren. Bleibt einem ja auch gar nichts anderes übrig und ist am Ende des Tages vernünftig.

Außerdem – und das kann ich nicht oft genug sagen – hat es mindestens aus finanzieller Sicht große Vorteile, wenn man einfach mal Zuhause bleibt, außerdem entspannt das ja auch Körper und Geist. Vielleicht lernen wir sogar so zwangsweise, wie Abschalten und Ausruhen richtig geht – wär doch auch mal was.

Und irgendwann werden dann auch die ganzen Kinos, Theater und Museen wieder ihre Pforten und dann kann man da immer noch reinrennen – läuft einem ja schließlich nicht weg. Und wer es so gar nicht ohne Museums-Rundgang aushält, sollte deswegen mal schleunigst zum Arzt, kann sich aber anschließend das Video von Axinya Gog anschauen.

Das geht nicht weniger als 5 Stunden und führt uns durch das Eremitage-Museum in St. Petersburg, eines der größten Museen der Welt.

Entsprechend pompös sieht das alles auch ein bisschen aus, bei 45 Galerien und 588 Ausstellungsstücke kann man vielleicht aber auch gar nicht anders. Was vielleicht auch noch das Prädikat besonders verdient: Gog hat das gesamte Video nur mit einem iPhone 11 Pro in 4K gefilmt:

Experience a 5 hr 19 min 28 sec cinematic journey through one of the world’s biggest museums in St. Petersburg, Russia. Take in 45 galleries, 588 masterpieces, and live performances, shot in 4K on iPhone 11 Pro in one continuous take.

Watch the highlights:
00:01:25 Jordan Staircase
00:49:00 The 1812 Gallery and the young cadet
02:06:02 See Rembrandt like never before
02:55:56 Hermitage Theatre contemporary ballet duet
03:03:50 Study the ceilings of the Raphael Loggias
03:56:25 Close-up on Caravaggio’s The Lute Player
04:50:32 Kirill Richter live performance

Und vielleicht ist das wirklich die Zukunft: Den ganzen Tag auf der Couch sitzen und alles nur noch virtuell erledigen.

Außerdem hab ich irgendwann irgendwo mal gelesen, dass sich die verwendete Farbe mit der Zeit in den Lymphknoten absetzt (und bis dahin sicher noch den einen oder anderen Weg im Körper nimmt) – ob das gesundheitsschädlich ist, kann ich nicht mehr erinnern und hängt sicher auch von den verwendeten Chemikalien ab, aber eklig ist es auf jeden Fall. Mit Sicherheit nichts, was man auf die leichte Schulter nehmen oder ignorieren sollte.

Sollte es aber doch mal wieder mehr in den Fokus rücken, muss unbedingt Eden Kozokaro a.k.a. Kozo Tattoo berücksichtigt werden … Denn der 19-jährige (!) israelische Tattoo-Artist, der irgendwann mal mit einer billigen Stech-Maschine von eBay angefangen hat, bringt ganz wunderbare Pop-Kultur-Motive unter die Haut.

Und da ist wunderbar noch die Untertreibung des Jahres, denn die Arbeiten sind ausnahmslos großartig:

My tattooer friends and I are trying our best to show everyone that tattoos are nothing less than an expression of art.

Wer gern mehr von ihm sehen möchte, schaut am besten auf Instagram vorbei – dort gibt es dann zum Teil auch die Vorlagen zu sehen, nach denen er gestochen hat, was die Motive nur noch großartiger macht, als sie eh schon sind. Wirklich tolle Arbeiten dabei.

Ausgefallene Modelle sind dennoch nicht meins und eigentlich gibt es auch nur zwei Farben, die für mich in Frage kommen: Schwarz und Grau. Alles andere ist dann meist doch einen Tick zu weit drüber oder ich muss Einschränkungen in der Kombinationsmöglichkeit meiner anderen Klamotten in Kauf nehmen – und dafür bin ich einfach zu alt. Und zu faul.

Insofern verwundert es eigentlich auch nicht, dass ich mittlerweile das zweite Paar Air Force 1 besitze, dass ich auch vorher schon besessen hab – hat mir einmal gefallen, gefällt mir wieder, warum also nicht noch mal kaufen, wenn die erste Runde durchgelatscht ist? Außerdem sind die einfach unfassbar bequem und wenn man auf die Schuhe auch noch angesprochen wird, kann man so viel ja nicht falsch machen.

Was ich damit sagen will: Ich mag Sneaker, beschränke mich aber auf wenige Modelle. Sind halt am Ende doch einfach nur Schuhe.

Außer bei Tom Yoo – hier dreht es sich zwar auch um Schuhe bzw. Sneaker, allerdings sind die alles andere als bequem. Und doch großartig, denn er bastelt die einfach aus LEGO.

Viel besser ist aber noch, dass er an dieser Stelle sogar Anleitungen für den heimischen Zusammenbau zur Verfügung gestellt hat.

Too many people have copied my designs and sold sets for their own profit without giving proper credit – that’s not cool with me so now I’m giving all of you access to the original designs for free.

Und wer noch mehr von ihm sehen will, schaut am besten direkt auf seinem Instagram-Profil vorbei. Lohnt sich!

Aber ich bin damit nicht allein, denn unser firmenweiter Innovationsday hat unter anderem auch ein Projekt zu Tage gebracht, dass schlichtweg lautete: Stop the meeting-madness.

Als Outcome hätte ich wohl ein bisschen mehr erwartet ohne konkrete Vorstellung davon gehabt zu haben, aber immerhin gab es ein paar sehr nützliche Tipps. Die liegen zwar alle mehr oder weniger auf der Hand, aber dennoch muss man darauf erstmal kommen. Ein paar Beispiele:

  • Pünktlich anfangen: Wer zu spät kommt, hat Pech gehabt. Viel mehr noch, nimmt man da auch nach Erscheinen keine Rücksicht und rekapituliert noch mal, was alle anderen – die pünktlich waren – schon gehört haben.
  • Nur erforderliche Personen einladen: „Wär schon gut, wenn du dabei bist“ hört man immer wieder – und dann sitzt man da und hat nicht viel mehr als ein paar Worte zur Begrüßung beigetragen. Bei schwierigen Themen sicher nicht die schlechteste Art sich durchzuschlagen, aber alles in allem immer eine reine Zeitverschwendung.
  • Kein Meeting ohne Todos: Meetings, in denen man nur informiert, sollten keine Meetings sein. Am Ende eines jeden Meetings sollten Todos vereinbart worden sein, sodass jeder, der etwas zu tun hat, auch weiß, was er zu tun hat. Und das trifft im Idealfall auf alle Teilnehmer zu.

Alles ziemlich logisch oder? Und doch werden wir wieder in irgendwelchen Dussel-Meetings landen und uns fragen, was wir hier eigentlich machen. Eine weitere Möglichkeit, um die Zeit rumzukriegen: Malen.

Genau das macht der Mensch hinter dem Instagram-Account BeastFlaps und die sind schlichtweg nur großartig:

Wer mag, folgt direkt auf Instagram und wirft auch mal einen Blick auf die dazugehörige Webseite – dort gibt es gegen einen schmalen Taler das eine oder andere witzige Gimmick.

Aber darum soll es hier gar nicht erst gehen, schließlich gibt es viel Wichtigeres im Leben, über das man sich aufregen kann, wie zum Beispiel die Dämlichkeit der FDP in Thüringen und von mir aus auch auf Bundesebene. Zumindest hätte ich im Gegensatz zu Mia kein Problem damit, wenn die FDP keine Rolle mehr spielen würde. Nirgendwo.

Anderes Thema: Oscars. Fanden jetzt wieder am Wochenende statt und haben mich erneut so gar nicht interessiert. Ich gebe sogar zu, dass ich bis Montag morgen gar nicht wusste, dass die Dinger schon wieder verliehen werden – gut zu wissen und auch zu sehen, dass die hiesigen Push-Eilmeldungen der diversen Nachrichten-Apps hin und wieder doch noch einen Mehrwert bieten.

Und wie bringen wir nun Corgis und die Oscars zusammen? Gar nicht, denn das machen Bryan Reisberg und Alex Garyn für uns und haben diverse Film-Poster ver-corgi-t und das ist natürlich sehr großartig – was ich nicht nur sage, weil wir einen Corgi haben:

Maxine’s humans were clever in how they rehashed the original film posters. They renamed the movies to be corgi-centric and even imagined elements of the design to fit with Maxine’s life. Quentin Tarantino’s film Once Upon a Time in Hollywood is now Once Upon a Time in Fluffywood. The original actors—Brad Pitt, Leonardo DiCaprio, and Margot Robbie—are replaced with different iterations of Maxine. Beyond that, the “Hollywood” aspects of the source poster are forgotten and now include things that pertain to Maxine, such as New York City (where she lives) as well as her love of Cheerios.

Der aufmerksame Corgi-Fan wird es schon gemerkt haben: auf allen Plakaten ist Maxine der Mittelpunkt und wer mehr Fluff davon sehen möchte, schaut am besten direkt auf Instagram vorbei.

Sein Stil ist dabei allerdings recht wiedererkennbar, was definitiv kein negativer Punkt ist, denn am Ende sind seine Arbeiten einfach immer großartig – so auch seine Reihe „The Freshest Foods“.

Dabei zu beobachten: Obst und Gemüse mit mehr oder weniger großen menschlichen Alltagsproblemen. Aber wer weiß, vielleicht sind Avocado, Kartoffel und Co. auch nur Menschen:

Mehr seiner Arbeiten gibt es an dieser Stelle, bei Facebook und hier kann man sogar das eine oder andere Design auf irgendeinem Produkt kaufen.

Neben Twitter und Co. landet man dann auch schnell auf Kickstarter, Amazon und Co. und ehe man sich versieht, hat man auch schon irgendwelchen Krempel gekauft. Bei mir waren das dieses Jahr beinahe Jacken, allerdings hab ich schnell festgestellt, dass es sich um Scam handelte und die ziemlich cool aussehenden Klamotten eigentlich gar nicht existierten.

Das gilt im Grunde auch für die coolen Sneaker von Jeff Cole, die zahlreiche Anlehnungen an pop-kulturelle Themen, Filme etc. haben, aber leider auch nicht wirklich real sind. Wobei das ja schon wieder gut ist, denn ich würde mir wohl fast alle davon zulegen wollen, was dann doch ziemlich ins Geld gehen würde:

Mehr Arbeiten von Cole gibt es direkt auf seinem Instagram-Account. Reinschauen lohnt sich!

Statt sich aber einfach jedes Mal darüber aufzuregen, hat er einfach eine eigene Rubrik gestartet und präsentiert so jede Woche eine ganze Latte an positiven Nachrichten – Werft da ruhig mal einen Blick rein.

The Happy Broadcast liefert quasi ein Pendant dazu. Nur das hier die Nachrichten auch gleichzeitig noch ein bisschen illustriert sind und halt eher unregelmäßig bzw. nicht in der großen Anzahl wie bei Marco das Licht der Welt erblicken. Den Blick ins Positive auf die Welt korrigieren sie dennoch mindestens genauso:

Wer gern mehr sehen möchte, schaut hier oder am besten direkt auf Instagram vorbei und klickt gefälligst den Follow-Button. Der Alltag ist schließlich so schon grau genug.

PS: Und wem das irgendwie bekannt vorkommt – jep, gab es für 2018 auch schon.

Aber ein paar sind noch übrig geblieben, die neben all den Trollen und anderen Idioten noch wissen, wie man wirklich hilft. Und mit etwas Glück wird eine virale Nummer draus und alle fangen irgendwie an, Enten zu malen und wenig später kann man sich vor lauter Entenzeichnungen gar nicht mehr retten.

So oder so ähnlich hat es sich vielleicht bei Victoria und ihrer Facebook-Seite Smol Animol Memes, vielleicht wollte ich aber auch nur ein bisschen rumpöbeln – wir werden es wohl nie erfahren. Macht aber auch nichts, denn das Endergebnis zählt und das besteht tatsächlich aus jeder Menge Entenzeichnungen. Victoria bat genau darum und gab auch direkt eine kleine Hilfestellung, denn Schnabel, Füße und ein Auge waren bereits da, sodass man nicht sonderlich unterschiedliche Zeichnungen erwarten könnte.

Aber das Internet ist nun mal das Internet:

Noch mehr Exemplare gibt es an dieser Stelle und ich freu mich jetzt schon, wenn es eine Fortsetzung davon gibt.

Aber der lokale Händler bietet einen beschissenen Service und eine noch beschissenere Auswahl und ich bin furchtbar faul. Bzw. hab schlichtweg nicht die Zeit, nach Feierabend oder am Wochenende durch die Innenstadt zu dackeln und dort sämtliche Anschaffungen zu tätigen, zumal dann der Transport an mir hängen bleibt.

Außerdem bekomm ich dann keine Amazon-Kartonagen. Die hab ich bisher vor allem als Altpapier gesehen, dank Monomi Ohno tat sich aber eine völlig neue Welt auf. Denn aus den Kartons kann man wesentlich mehr machen als zusammengefaltete Presspappe – eigentlich sogar so ziemlich alles. Und den besten Beweis erbringt sie gleich selbst:

Mehr ihrer Arbeiten gibt es hier.

Und vermutlich steht auch keine andere Gebäudeform so sehr für „Osten“ wie der Plattenbau, wobei der ja in der Theorie gar nicht so übel ist. Günstig und schnell hochgezogen – ist halt nur unfassbar hässlich und die Leute, die dort wohnen, wirken immer maximal zusammengepfercht.

Und doch, so ein Plattenbau kann auch einen gewissen Charme haben und wer sich dem absolut nicht erwehren kann, kann sich eine Miniaturausgabe sogar in die eigenen 4 Wände holen. Panelki nennt sich der Buch-Bastelsatz von Zupagrafika, der 164 Einzelteile mitbringt, die man dann herausnehmen und nach Belieben zusammensetzen kann – im Grunde also genau das gleiche Prinzip wie die große Ausgabe.

Und natürlich sieht das auch so einheitsbrei-ig wie die reale Ausgabe aus.

Wer mag, ist mit 22€ an dieser Stelle dabei – und ich glaub, ich bin es.

Keine Ahnung, ob ich es schon mal erwähnt hab, aber aktuell ist mein Entwicklerteam über zwei Standorte verteilt: zwei Leute sitzen in Belgrad, der Rest in Hamburg. Dank Videotechnologie funktioniert das aber erstaunlich gut – wenn man mal quatschen will, ruft man sich an … und quatscht.

Dabei kommt es aber nicht selten zu stillen awkward-Momenten. Eigentlich hat niemand mehr was zu sagen, aber trotzdem beendet keiner das Gespräch, was dann nicht selten dazu führt, dass man sich dumm anschaut oder einfach arbeitet, während die Leitung noch offen ist.

Ebenso häufig kommt es vor, dass bei uns Gespräche anfangen, aber einer von beiden noch kurz was machen muss, während der andere warten „darf“ – nicht ganz so awkward wie das Ende des Gesprächs, aber still awkward. Scheinbar können wir viel, aber Multitasking gehört nicht dazu.

Eine Fähigkeit, die DP Truong definitiv zu beherrschen scheint. Zwei Mal hatten wir sie schon vorgestellt, aber aller guten Dinge sind drei. Und dieses Mal zeigt sie nicht nur, wie sie Bilder eigentlich nur bestehend aus Punkten zeichnet, sondern auch dass sie zwei zur gleichen Zeit zu Papier bringen kann. Würde bei mir ja bereits nach den ersten 10 Sekunden zu Gehirnknoten führen:

2 Hands 2 Drawings at the same Time .
It took me 15 days to perform this challenge. with 6 drawings, and this is the picture I like the most .. drawing with two hands at the same time is really difficult .. I practiced my left hand a lot, ate rice, wrote , whenever I had the opportunity I used my left hand to work . ..

Wie schon beim letzten Mal: schaut euch auch die anderen Videos auf ihrem Kanal an!

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https://www.wihel.de/dp-truong-malt-zwei-bilder-nur-mit-punkten-zur-selben-zeit/feed/ 7
Malen wie ein Drucker – DP Truong tut es einfach https://www.wihel.de/malen-wie-ein-drucker-dp-truong-tut-es-einfach/ https://www.wihel.de/malen-wie-ein-drucker-dp-truong-tut-es-einfach/#comments Mon, 16 Sep 2019 14:47:53 +0000 https://www.wihel.de/?p=97846 Malen wie ein Drucker – DP Truong tut es einfach | Design/Kunst | Was is hier eigentlich los?

Ich hatte es vermutlich letzte Woche schon erwähnt, Line spätestens in der Wochenzusammenfassung: am letzten Wochenende ging es seit langem Mal wieder zu meinen Eltern. Und normalerweise bedeutet das immer, dass ich eine Vielzahl an technischen Geräten auf Vordermann bringen muss – dieses Mal allerdings keine Spur davon.

Viel mehr noch zeigten sie mir ihr neues Auto und mein Vater glänzte damit, dass die Internetleitung ein kleines Upgrade bekommen hat. Quasi falsche Welt: nicht ich konnte mit Technik oder zumindest Wissen darüber glänzen, sondern die hatten mal wieder was zum Angeben. Schön, dass das nach all den Jahren noch möglich ist.

Die Fahrkarte für die Heimreise meiner Mutter haben wir dennoch erst wieder in Hamburg ausgedruckt. Ich könnte jetzt behaupten, dass das daran lag, dass wir es vorher immer vergessen hatten, aber das würde mir die Überleitung zum nachfolgenden Video zerhauen.

Stattdessen tun wir einfach so, als hätten meine Eltern noch einen alten Nadeldrucker. Mittlerweile wär so ein Ding schon wieder cool, aber wer sich noch an die Teile erinnert: sie waren groß, laut und die Druckqualität war alles andere als geil. 56k-Modems waren aber auch scheiße und doch feiert mittlerweile diese nervtötenden Geräusche ab, die die Dinger gemacht haben, wenn sie sich ins Netz eingewählt haben.

So meh die Nadeldrucker aber auch waren, das Prinzip, nach dem sie gearbeitet haben, findet auch heute noch eigentlich in jedem Drucker Anwendung: linienartig von links nach rechts und rechts nach links Farbe an bestimmten Stellen absondern und so nach und nach das Bild auf Papier bringen.

Genau das macht auch DP Truong, nur halt eben ohne Drucker, dafür mit der eigenen Hand, einem Stift und `’nem Zettel Papier. Das klingt absurd, irgendwie auch total unspannend, aber wenn man sich das mal anschaut – das ist schon Wahnsinn:

Drawing Will Smith . Gemini man 2019 . I Draw Like A Printe .
Many people say that I can draw as if I were a printer. However, I think I still don’t paint like a real printer. Today I’m going to draw the same way a printer does.

Und weil das halt noch nicht alles ist, sollte man sich auch die anderen Videos von ihr anschauen, bei denen sie unter anderem Tattoo-Maschinen zum Einsatz bringt oder auch mit Worten malt. Es ist schon ein bisschen sehr verrückt, was sie da treibt – aber auch unfassbar cool.

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Kleine Kunstwerke aus alten Uhren, gebaut von Dan Tanenbaum https://www.wihel.de/kleine-kunstwerke-aus-alten-uhren-gebaut-von-dan-tanenbaum/ https://www.wihel.de/kleine-kunstwerke-aus-alten-uhren-gebaut-von-dan-tanenbaum/#comments Wed, 11 Sep 2019 06:16:21 +0000 https://www.wihel.de/?p=97738 Hoffentlich kennt ihr das auch: hat man ein paar mehr Schubladen, müllen die von Zeit zu Zeit immer mehr zu. Auch wenn man sich jedes Mal ein unschlagbares Sortier-System ausdenkt, solange die Dinger nicht in der Küche sind, kommt immer der Punkt, an dem man sich nicht an seine Regeln hält und irgendwann einfach irgendwas irgendwo reinwirft und dann ist die letzte Barriere gefallen und das Chaos nimmt seinen Lauf.

Alle paar Monate fängt man dann mit dem Entrümpeln an und wundert sich, was man da überhaupt alles drin hat. Ein bisschen wie Keller, die man auch nur hat, damit man sie vollmüllen kann – abgesehen von den 2%, die man dann doch immer mal wieder rausholt und zurückstellt (Weihnachtsdeko zum Beispiel).

Ich wunder mich zum Beispiel immer wieder, dass ich noch Uhren finde, die aus der Prä-Smartwatch-Ära stammen. Meistens funktionieren die sogar noch, aber da eben nahezu jedwede Funktionalität fehlt, besteht einfach keine Chance auf ein Revival.

Zumindest bei mir, aber vielleicht kann Dan Tanenbaum ja helfen. Der sammelt nämlich bereits seit 20 Jahren Uhren, aber nicht nur, um sie einfach nur zu besitzen, sondern um daraus unter anderem kleine Kunstwerke zu erschaffen. Führt natürlich dazu, dass die Uhren mehr oder weniger komplett auseinandergenommen werden müssen und jegliche Reparatur ausgeschlossen ist – die Endergebnisse zeigen aber, dass dafür auch gar kein Grund besteht:

Mehr seiner Arbeiten gibt es an dieser Stelle.

Aber es gibt sie eben doch die Momente, wo man das gut merken kann, nämlich immer dann, wenn man irgendwas Bestimmtes sucht und einfach partout nicht finden will. Kluge Köpfe meinen, dass Nicht-finden an der eigenen Blödheit liegt, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die Dinge sich dann einfach denken: dem Vollidioten zeigen wir es jetzt mal und treiben ihn so richtig in den Wahnsinn. Und dann sind die Autoschlüssel plötzlich im Kühlschrank.

Ganz so boshaft geht es bei den Illustrationen des algerischen Künstlers Salim Zerrouki alias Ta7rich zwar nicht zu, jede Menge Eigenleben und Abenteuer diverser Alltagsdinge gibt es dennoch:

Mehr seiner Arbeiten gibt es natürlich auf seiner eigenen Seite oder auch hier und auf Tumblr.

Wobei das nur bedingt stimmt, denn beim Handwerken empfiehlt sich ja die Verwendung eines Bleistiftes ebenso – kommt halt nur keine Kunst raus. Außer man verkackt und das nicht wirklich stabile Wandregal geht nur noch als Kunst durch.

Deutlich mehr Anspruch als Kunst haben die Arbeiten von der eingangs erwähnten Charlotte Delarue, die definitiv weiß, wie man mit einem Bleistift umgeht. Und ja auch, dieser Text ist alles andere als künstlerisch wertvoll – is aber halt auch Urlaub, ne?

Mehr ihrer Arbeiten gibt es an dieser Stelle – unbedingt reinschauen, es lohnt sich wirklich.

Auch der britische Fotograf Ben Robins bewegt sich eher die meiste Zeit auf einem seriösen Gebiet (Hochzeits- und Eventdokumentation) und braucht daher natürlich ebenso einen kreativen Ausgleich, bei dem er sich austoben kann. Und genau das macht er mit seinen kreativen Fotomanipulationen, die sowohl recht absurd, aber eben auch verdammt gut gemacht sind:

Wer gern mehr sehen möchte, schaut einfach auf seiner Webseite, bei Instagram oder Facebook vorbei.

Dabei weiß ich bis heute nicht, ob es nun wirklich Pawel ist oder vielleicht doch Paul, befürchte aber, dass es auf die wohl diplomatischste aller Optionen hinausläuft: beides ist bestimmt richtig.

Was ich aber weiß: auch der neue Schwung an Bildern ist ausnahmslos große Kunst und so bissig wie eh und je, wenn es darum geht, Missstände und Merkwürdigkeiten der Gegenwart anzusprechen und zu veranschaulichen:

Mehr seiner Arbeiten gibt es hier und natürlich auf Instagram. Empfehle ich ja ohnehin immer, aber bei Pawel Kuczynski gibt es direkt den Follow-Befehl!

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https://www.wihel.de/neue-grossartige-arbeiten-von-pawel-kuczynski/feed/ 4
Tolle Illustrationen von Mike Hughes https://www.wihel.de/tolle-illustrationen-von-mike-hughes/ https://www.wihel.de/tolle-illustrationen-von-mike-hughes/#comments Mon, 19 Aug 2019 14:49:09 +0000 https://www.wihel.de/?p=97349 Ich kann gar nicht genau sagen, was ich so toll an den Arbeiten von Mike Hughes finde, aber sie sind toll. Sehr sogar. Vielleicht sind es die klaren, dünnen Linien, kleinen Details oder schlichtweg, dass eigentlich immer viel los ist in seinen Arbeiten. Oder der klare Einsatz von Farbe – womöglich aber auch einfach die Mischung aus allem und sein ganz eigener Stil, der mir mindestens aus einer Comic-Reihe sympathisch bekannt vorkommt.

Und viel mehr will ich dazu auch gar nicht sagen, weil is halt einfach gut, ne?

Mehr von ihm gibt es natürlich hier, auf Instagram und wer mag, kann den einen oder anderen Print ja sogar käuflich erwerben.

Ich bin ja grundsätzlich kein großer Fan davon, meinen Geburtstag zu feiern und mittlerweile in der glücklichen Situation, dass Schwiegermuttern einen Tag nach mir hat, sodass wir eigentlich immer beide Geburtstage in einem Abwasch abfrühstücken.

Beinahe genauso schlimm ist der Geburtstag im Büro. Dann kommen wieder alle an, heucheln Freundlichkeit gratulieren, obwohl man eigentlich so gar nichts miteinander zu tun hat. Kuchen muss besorgt werden und das auch noch in ausreichender Menge, damit sich niemand benachteiligt fühlt – und das alles für 20€ aus der Firmenkasse.

Als ob das so eine Leistung wäre, dass man ein Jahr mehr überlebt hat.

Wie auch immer, letzte Woche bekam ich die Ehre Tisch für eine Kollegin schmücken zu dürfen, wobei das eher ein „müssen“ war und eigentlich meine Schuld – was bin ich auch immer als einer der Ersten im Büro? Aber ich hab meine Sache gut gemacht und sogar eine Girlande aufgehängt (die aber nicht mal richtig gehalten hat – hab halt andere Stärken). Nur auf Luftballons hab ich verzichtet, denn Luftballons haben einfach mal so gar keine Daseinsberechtigung.

Und wenn doch, dann nur, um kaputt gemacht zu werden. Das wiederum kann man aber auf äußerst kreative Weise machen, wie die nächsten 2 Minuten Videomaterial zeigen – aber Achtung, der Unterhaltungsfaktor hält sich dennoch in Grenzen.

Two minutes of balloon destruction from my Instagram www.instagram.com/janerichsen

Scheiß Luftballons ey.

Eine der viel zu oft gestellten und meistens falsch oder bisher nicht final beantworteten Fragen der Menschheit: Wie doof kann man eigentlich sein?

Ich selbst hab natürlich auch keine Antwort darauf, kann aber für mich selbst sagen: ziemlich doof. Denn ich hab schon wieder vergessen, wie das Spielzeug hieß, bei dem man mit zwei Reglern am unteren Gehäuserand einen kleinen Punkt auf einem Display steuern und so Bilder zeichnen konnte, die letztendlich aus einer Linie bestanden. War man fertig und wollte das Bild wieder loswerden, musste man nur kräftig schüttel und schon ging es von vorne los.

Ich hatte so ein Ding und hab es nie verstanden, damit vernünftig umzugehen, in den letzten Jahren aber durchaus Videos gefunden, bei denen manche richtige Kunstwerke damit erschaffen konnten. Und wenn mir der Name einfallen würde, würde ich vermutlich nicht nur ein Video davon hier drunterklatschen.

So bleibt uns aber nur die vollständig analoge Version von Art of Brady, der im Grunde das gleiche macht, nur eben auf Papier und mit einem Stift, dafür aber auch um ein Vielfaches besser als ich das jemals können würde:

Und das in der heutigen Zeit, wo alle nur noch auf Instagram und TikTok abhängen. Stark! Wer das ganze in mehr oder weniger Echtzeit sehen will, schaut einfach mal hier vorbei – bringt aber ein bisschen mehr Zeit mit.

Wenn man so will, ist Pixel-Kunst vielleicht sogar noch schwieriger zu erschaffen, denn man muss mit wenigen Blöcken richtig angeordnet die Erwartungen beim Betrachter erfüllen, damit es am Ende aufgeht. Ein falsch platzierter Pixel und das ganze Bild hat nicht hin und vielleicht merkt man bereits die Frustration bei mir, hab ich das doch auch häufiger in der Vergangenheit versucht, bin aber jedes Mal kläglich gescheitert.

Das komplette Gegenteil dürfte Chuppixel sein, der Pixel-Kunst im Bereich von Filmen und Serien erstellt hat und die ist natürlich einfach nur sehr großartig:

Mehr seiner Arbeiten gibt es an dieser Stelle oder halt – wie üblich – auf Instagram.

Dieser Zoetrope-Kram scheint auch so ein dauerhaftes Ding im Netz zu sein, dass man so schwer los wird, wie Fußpilz – nicht, dass ich wüsste, wie schwer man Fußpilz wieder los wird, stelle es mir aber sehr schwer vor. Hab ja ohnehin so meine Probleme mit Pilzen und die in Verbindung mit Füßen … das braucht doch wirklich keiner.

So richtig hype-ig ist der Zoetrope-Kram allerdings auch nicht, sodass es beinahe ambivalent wirkt: cool, anzuschauen, aber nicht cool genug, dass es sich einmal komplett durchs ganze Netz verbreitet. Vielleicht ist das ganze Thema auch das erste, dass das gleiche Schicksal online wie offline erleidet, schließlich gab es das erste Zoetrope bereits 1834. Und vielleicht macht genau das das ganze Ding schon wieder außergewöhnlich.

Außergewöhnlich sind auch die Torten des Franzosen Alexandre Dubosc, ganz besonders sein letztes Werk „Freequences“, dass sowohl visuell als auch akustisch perfekt inszeniert ist:

Freequences ( 2’15” – FRANCE ) // ( Caketrope animation )
A “Short-Mandise” of Alexandre DUBOSC
with the support of the National Center for Cinema and Moving Image ( CNC / Talent )

Und jetzt wär ein Stück davon nicht schlecht oder?

Denn tatsächlich reagieren manche Männer besonders darauf, sind doch rot gefärbte Lippen eine Assoziation mit den weiblichen Primärgeschlechtsorgan – nur halt um 90 Grad gedreht. Und am Ende soll ja sowieso jeder machen wie er mag und es für richtig hält – meins ist es halt nicht.

Außer es handelt sich um Ryan Kelly, professionelle Make Up-Künstlerin aus Maryland. Ihr Art Lippenstift aufzutragen dient allerdings auch eher weniger dazu, das andere Geschlecht anzulocken, sondern viel mehr großartige Kunst zu erschaffen – und das kann sie wirklich sehr gut:

Mehr von ihren Arbeiten gibt es – natürlich – auf Instagram.

Besonders gern mach ich das immer mal, wenn es um Technik geht, denn was wir gerade in den letzten paar Jahren an Fortschritt gemacht haben, ist schon erstaunlich und mittlerweile in einem Stadium angekommen, bei dem sich wohl keiner mehr vorstellen kann, wie es wäre, wenn man nur die Hälfte davon einfach wegnehmen würde. Das betrifft aber nicht nur Technik im direktesten Sinne, sondern auch das Leben an sich miteinander, dass mittlerweile stark von sozialen Netzwerken geprägt ist – ob die am Ende wirklich Fluch oder Segen sind, wird sich auch heute noch erst zeigen müssen, aber die Tendenzen sprechen für sich.

Und nun packen wir soziale Netzwerke und Technik einfach mal mit dem Thema Reflexion und Rückblicke zusammen in einen Mixer, wirbeln das kräftig durcheinander und bekommen als Ergebnis: soziale Netzwerke in Form von alter Technik. Oder so.

Ich weiß, ein extrem langer Umweg, um einfach nur die Illustrationen von Sheng Lam vorstellen zu können, aber seine Kunst ist ja vermutlich auch nicht innerhalb eines Tages entstanden:

Noch mehr von seiner Kunst gibt es hier, natürlich auf Instagram und für die heimischen 4 Wände kann man hier sogar ein bisschen was käuflich erwerben.

Okay, zugegeben, vermutlich hat jeder zumindest von der Serie gehört und sie war ja nun mal mit das Beste, was wir in den letzten Jahren sehen durften – auch wenn die letzte Staffel durchaus ihre Tiefen hatte und trotz längerer Episoden durchaus sehr gehetzt wirkte (von diversen logischen Fehlern will hier keiner was hören, schon gar nicht von Kaffee-Bechern und dergleichen). Game of Thrones gehört eben auch zu den zahlreichen Serien, bei denen gerade das Ende in die „meh“-Ecke gehört. Liegt vielleicht doch einfach in der Natur der Sache.

Fairerweise muss man aber auch sagen: ja, die Serie hat die letzten irgendwas um die 10 Jahre der TV-Unterhaltung geprägt – ich tu mich aber schwer damit, schließlich lagen da auch unfassbar lange Pausen zwischen den Staffeln. Die hat es sicherlich bei dem Aufwand gebraucht, aber es ist halt doch was anderes, wenn eine Serie wirklich 10 Jahre mehr oder weniger durchlief oder immer nur ein paar Wochen ausgestrahlt wurde und dann musste man wieder warten.

Lierum larum, darum soll es hier nicht im Kern gehen, sondern um die großartigen Kunstwerke, die John Paul Xavier als – vielleicht – kleine Hommage an die Serie erstellt hat. Umso toller wird das Ganze noch, wenn man weiß, dass die Bilder gar nicht per Hand gemalt wurden, sondern am Computer entstanden sind:

Darüber hinaus lohnt sich natürlich ein Blick auf die weiteren Arbeiten von Xavier, die es an dieser Stelle gibt. Schöne Sachen dabei und natürlich auch ein paar, die tatsächlich auf echtem Papier entstanden sind. Und Instagram hat er natürlich auch.

So könnte ich den Keller aufräumen und umstrukturieren, was vermutlich sogar super vernünftig wäre, weil ich dann auch gleich die Basis für die nächsten Projekte legen könnte. Oder ich beschäftige mich endlich mal mit Drohnen, um dann am Ende total heiß drauf zu sein, aber aufgrund von der typisch deutschen Überregulierung all mein Geld für Drohnen auszugeben, die dann nicht fliegen dürfen.

Oder ich beschäftige mich endlich mal mit 3D-Druck, dass ich ohnehin total spannend finde, aber so gar keine Ahnung von habe und entsprechend die Investition scheue. Aber dann könnte ich endlich mal all das drucken, was ich schon seit Jahren suche und was es vermutlich gar nicht zu kaufen gibt, wie z.B.: … direkt vergessen.

Außerdem könnt ich dann kleine Soja-Schälchen drucken, die kleine Motive haben, die man erst richtig sieht, wenn man ein bisschen Soja-Sauce reinkippt. Klingt nach einer tollen Idee, auf die bestimmt bis jetzt keiner gekommen ist und die ich dann für viel Geld verkaufen und stinkreich werden könnte … oh Moment … :

Okay, die Idee kam zu spät, ist dafür aber dennoch sehr genial, wenn auch recht simpel und funktioniert nur, wenn man entsprechend wenig Sauce nimmt. Aber bei Kunst geht es ja selten um den praktischen Ansatz.

Wer so ein Schälchen will, schaut mal hier vorbei – dort gibt es die Dinger für umgerechnet 10 Dollar. Ein paar weitere optische Eindrücke gibt es auf Instagram.

Will man heutzutage mit seiner Kunst noch großartig auffallen und aus der Masse hervorstechen, sind die Möglichkeiten stark begrenzt – eigentlich gibt es nur noch zwei: ungewöhnliche oder provozierende Motive oder die Art der Entstehung weicht von der Norm ab. Der Rest fällt leider unter „alles schon mal gesehen“, was es natürlich nicht schlechter macht, aber … man hat es halt schon alles gesehen.

DP Truong fällt definitiv in die zweite Kategorie. Seine Zeichnungen sind absolut nicht schlecht, aber am beeindruckendsten ist dann doch, wie sie entstehen: quasi nur mit einem Zirkel.

Ich dachte auch erst, dass das irgendwie mit den groben Linien in der Vorbereitung zusammenhängt und durch die Zirkellinien sich am Ende einfach alles ergibt – tatsächlich aber muss er auch mit unterschiedlichen Druck beim Zirkeln arbeiten, was ich mir zumindest nicht so einfach vorstelle, wie es klingt.

Wie auch immer, mal was anderes und somit cool:

Drawing portrait QUAN A.P with a compass ,
have you ever draw a portrai with compass . i use compass to draw circles . It takes 6 hours to draw circles , and use light force to create blocks for the drawing ,

Ein Blick auf seine weiteren Videos lohnt sich ebenfalls.

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https://www.wihel.de/dp-truong-und-seine-zirkel-zeichnungen/feed/ 2
Game of Thrones – Recruitment Edition https://www.wihel.de/game-of-thrones-recruitment-edition/ https://www.wihel.de/game-of-thrones-recruitment-edition/#comments Tue, 18 Jun 2019 06:13:00 +0000 https://www.wihel.de/?p=96239 Was ich ja fast genauso wie Vorstellungsgespräche hasse: Lebensläufe. Der Lebenslauf kommt an 3. Stelle auf meiner Hassliste, vor ihm sind eigentlich nur das besagte Gespräch und davor wartet nur noch das Anschreiben.

Und jeder weiß eigentlich auch warum: im das Anschreiben muss irgendwelchen dämlichen Regeln folgen, die nur dazu führen, dass man sich eben nicht von der breiten Masse abheben kann und gerät sowieso immer zu lang. Und beim Lebenslauf sieht das ähnlich aus, nur dass man hier auch visuell noch Eindruck hinterlassen soll, was aber auch nur noch mehr dazu führt, dass man viel zu wenig Platz für viel zu viele Informationen hat. Und schafft man es dann doch, irgendwas rauszustreichen, sind es immer die falschen Sachen.

Außer man heißt Jade Jordan, dann sind Lebensläufe kein Problem. Zumindest nicht für die Charaktere aus Game of Thrones, wobei man ja fairerweise sagen muss, dass man durch die Serie Werdegang, Stärken und Schwächen usw. bereits kennt:

Und wenn wir mal ehrlich sind: hat doch eh keiner von denen Bock auf `nen ollen Büro-Job. Außer Samwell Tarly vielleicht. Mehr gibt es direkt hier.