Design/Kunst – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Wed, 25 Nov 2020 05:56:57 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.3 Unbekannte Fakten über Tiere – Dieses Mal von Brian Ahearn https://www.wihel.de/unbekannte-fakten-ueber-tiere-dieses-mal-von-brian-ahearn/ https://www.wihel.de/unbekannte-fakten-ueber-tiere-dieses-mal-von-brian-ahearn/#comments Thu, 26 Nov 2020 15:47:07 +0000 https://www.wihel.de/?p=107289 So ganz klar ist ja noch nicht, wie wir Weihnachten feiern werden, aber bisher steht zumindest in unserem Haushalt schon mal fest: Ich werd wie jedes Jahr mit Mia zu meinen Eltern fahren und Line feiert quasi mit dem anderen Teil der Familie. Liegt zum einen anderen, dass meine Eltern Weihnachten anders zelebrieren als sie das gern hätte, gleichzeitig sehen wir aber meine Eltern deutlich weniger als ihre – da ist es nur fair, dass wenigstens ich die Feiertage bei ihnen verbringe.

Normalerweise würde Line am zweiten Feiertag auch nachkommen, worauf wir aber aus bekannten Gründen dieses Jahr wohl verzichten werden – was halt auch komisch wird, allein schon weil Hund und Frau selten so lange getrennt waren. Überhaupt ist noch nicht mal klar, wie lange ich dann dort bleibe und wann es wieder gen Zuhause geht.

Was ich hingegen weiß: Das Fernsehprogramm wird wieder ganz furchtbar. Entweder schauen meine Eltern irgendwelche alten Märchen, die mir schon als Kind zum Hals raushingen, irgendeinen Trash-Mist oder Tier-Dokumentationen. Letzteres ist eigentlich auch gar nicht schlecht, lernt man da doch eigentlich immer was bei – aber üblicherweise erzählen die ja dann doch immer das Gleiche.

Da ist Brian Ahearn schon die bessere Alternative, denn der hat Anfang des Jahres damit angefangen, Fakten über Tiere zu illustrieren. Dabei wählt er nicht nur welche aus, die man so vielleicht noch nicht kannte, sondern weiß auch mit einem Hauch Humor zusätzlich zu begeistern:

Wie immer bei Künstlern sollte jeder direkt einen Abstecher zu Instagram machen und dort den Folge-Button betätigen – darüber hinaus lohnt sich natürlich auch der Besuch der Seite, die zum Projekt dazugehört (auch wenn immer mal wieder im Wartungsmodus ist). Und wer richtig was fürs Karma tun will, schaut sich mal auf seiner Patreon-Seite um.

Seit gut einer Woche liegt mir Line in den Ohren, dass ich endlich mal meine Birnen essen soll, die wir vor ein paar Wochen im Alten Land gepflückt haben. Dabei ist es ja gerade ihre Schuld, dass ich das bisher nicht getan hab und mich nun in einer äußerst schwierigen Situation befinde – und das jedes Jahr aufs Neue.

Denn von den Äpfeln, die wir eigentlich gepflückt haben, sind keine mehr übrig, was bedeutet: Das ist schon eine ganze Weile her und die Birnen haben langsam ein gewisses Alter erreicht. Ganz auf Birnen verzichten möchte ich aber auch nicht, weil Birnen einfach um ein Vielfaches besser sind als Äpfel. Sieht man ja allein schon daran, dass Äpfel absolute Massenware sind und auch in nahezu jedem Getränk auftauchen, selbst in denen, bei denen man es nie für möglich gehalten hätte. Die Birne jedoch wird nach wie vor als was Besonderes behandelt und nicht einfach verramscht.

Zurück zum Thema: Mittlerweile sind die Birnen also recht alt – vielleicht sogar zu alt, um noch wirklich zu schmecken, was halt auch Scheiße wäre, weil wir sie dann nur noch wegschmeißen können. Was nur wieder zu Schimpferei der Frau führt, die dann wieder sagt, dass wir nächstes Jahr keine pflücken, was wir dann dennoch ignorieren. Verlierer auf ganzer Linie quasi.

Ich will aber auch nicht nachschauen … Schrödingers Birne quasi. Solange ich nicht Bescheid weiß, ob die Birnen noch gut sind, sind sie es und auch gleichzeitig wieder nicht. Schau ich nach, hab ich aber Gewissheit und im schlechtesten Falle sind sie es zu 100%. Da sind mir die 50% doch lieber …

Wäre immerhin egal, wenn ich aus dem Obst noch Kunst machen könnte, so wie José Pereira es macht. Das grenzt zwar beinahe an Lebensmittelverschwendung, ich bin aber sicher, dass er auch nur bereits abgelaufene Nahrung für seine Kunst verwendet. Die ist nämlich gar nicht mal so schlecht:

Art in apple, see how to carve a beautiful apple flower.

If you like, please subscribe to the channel and activate the bell.

Learn how to cut and decorate fruit.

How to make a bird on apple, by J.Pereira Art Carving Fruit

In this video teaching how to make a simple decoration on apple.

Werft gern mal einen genaueren Blick auf seine Videos – das sind nicht nur viele, die sind auch recht inspirierend, wenn es um das Anrichten von (vor allem, aber nicht nur) Obst geht.

Andreev selbst beschreibt sich als professioneller Non-Artist, was zwar witzig klingt, aber mit der Realität gar nicht so viel zu tun hat, wenn man sich mal seinen Instagram-Account anschaut. Am kreativsten ist er wohl immer kurz vor Halloween, was bei den Motiven nicht wirklich verwundert, ebenso nimmt er konstant an jedem Inktober teil. Wer das nicht kennt: Künstler und Illustratoren versuchen jeden Tag im Oktober ein Werk pro Tag fertig zu stellen und zu veröffentlichen – Andreev nutzt dabei sogar noch eine Eieruhr, um den Druck noch höher zu halten.

Den Kollegen von boredpanda hat er zudem noch ein bisschen mehr über sich und seiner Arbeit erzählt – leider ist das durch die zahlreichen Bilder recht zerstückelt. Um das Ganze ein wenig abzukürzen: Eigentlich ist er ein ganz normaler Typ, und Zeichnen ist sein Hobby – würde mich aber nicht wundern, wenn er damit nicht irgendwann auch mal ein bisschen Geld verdienen könnte, so denn er will:

Neben Instagram hat er auch noch einen YouTube-Kanal, der aber leicht recht dünn bestückt ist. Bleibt zu hoffen, dass auch da noch ein bisschen mehr kommt – bis dahin einfach auf Instagram verfolgen, ist ja für Kunst ohnehin die besser geeignete Plattform.

Homeoffice ist nicht mehr nur Privileg für ein paar Wenige, sondern hat sich zwangsweise in nahezu allen Firmen durchgesetzt und besonders denen nahezu sämtlichen Wind aus den Segeln genommen, die immer behauptet haben, dass es nicht gehen würde und ja auch nicht gebraucht würde. Und wer in Zoom investiert hat, dürfte sich mittlerweile auch mehr als einen goldenen Wasserhahn kaufen können.

Zusammengefasst kann man also sagen, dass Corona unser Leben durchaus an der einen oder anderen Stelle ordentlich auf Links gedreht hat, wobei ich wirklich froh und glücklich bin, dass sich bei uns die Auswirkungen tatsächlich nur darauf beschränken, dass wir einfach von Zuhause aus arbeiten und unsere größte Sorge ist, ob wir noch genug Scheißhauspapier haben (und aktuell: Ob wir Silvester nach Dänemark können).

Irina Bock ist Designerin im Silicon Valley und hat ein paar fixe Illustrationen entworfen, die das Leben vor und nach Ausbruch der Pandemie zeigen und trifft damit mehr als ein Mal den Nagel ziemlich gut auf den Kopf:

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Daily fashion #covidlife

Ein Beitrag geteilt von Irina Blok (@creativeblok) am

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Evening plans #covidlife

Ein Beitrag geteilt von Irina Blok (@creativeblok) am

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

#covidlife

Ein Beitrag geteilt von Irina Blok (@creativeblok) am

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

New spending habits #covidlife

Ein Beitrag geteilt von Irina Blok (@creativeblok) am

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Garbage day #covidlife

Ein Beitrag geteilt von Irina Blok (@creativeblok) am

Mehr davon und von ihr gibt es natürlich auf ihrem Instagram-Account – schlaue Leute folgen ihr direkt.

Was man aber gern mal vergisst: Nicht nur das Auto nimmt einen wesentlichen Platz im Leben ein, sondern noch allerlei anderer Kram, der sich vorzugsweise auf Rädern fortbewegt. Was wiederum zu einem ganz interessanten Gedanken führt: Wie wäre wohl die Welt, wenn das Rad nicht erfunden worden wäre?

Ein Gedanke, um die sich die Designer Richard Beerens und Ronald Mica aus Amsterdam nicht gekümmert haben – stattdessen haben sie einfach das Leben anhand dieser zahlreichen Vehikel illustriert. Auch wenn ich einen Großteil davon selbst nie besessen hab (zumindest den Part aus der Jugend), ist das doch recht spannend und gar nicht so weit weg von der Realität.

Mehr Arbeiten von Richard Beerens gibt es an dieser Stelle und von Ronald Mica hier.

Aus Gründen ist diese Woche mal ein bisschen weniger los …

Fotografen werden mir bestimmt Recht geben (oder halt auch nicht, denn eigentlich hab ich keine Ahnung): Das beste Licht zum Fotografieren bekommt man immer noch in der Morgen- und Abenddämmerung. Wenn die Sonne kurz vorm Untergehen oder schon hinter dem Horizont verschwunden ist – das kann schon sensationell werden.

Haben wir auch mal im Urlaub ausprobiert und sind dafür irgendwann um kurz nach 3 Uhr aufgestanden … leider hat uns das Wetter aber einen Strich durch die Rechnung gemacht. Was am Ende auch nicht schlimm war, denn ich bin ohnehin nicht gut im Bildermachen, insofern gab es auch keine Erwartungshaltung, die es zu erfüllen galt. Wär aber dennoch geil gewesen, hätten wir überraschen können.

So bleibt uns nur die Arbeit anderer zu bewundern, so wie bei den Bildern von Riley Blakeway aus Neuseeland:

WINNER – ‘Best Short Film’ 2015 MIMPI Film Festival Brazil
WINNER – ‘Best Cinematography’ 2015 MIMPI Film Festival Brazil
WINNER – ‘Sonny Miller tribute award for Best Cinematography’ 2016 San Diego Surf Film Festival
FINALIST – 2016 AdventurePro Film Festival
OFFICIAL SELECTION – 2015 REDirect surf film festival
OFFICIAL SELECTION – 2016 Kona Surf Film Festival
OFFICIAL SELECTION – 2016 Miami Independent Film Festival
OFFICIAL SELECTION – 2016 Los Angeles CineFest
OFFICIAL SELECTION – 2016 Water: Take 1 Festival
OFFICIAL SELECTION – 2016 Aotearoa Surf Film Festival
OFFICIAL SELECTION – 2016 Honolulu Surf Film Festival
OFFICIAL SELECTION – 2016 Vagabonde Festival Bordeaux
OFFICIAL SELECTION – 2016 Swedish International Film Festival
OFFICIAL SELECTION – 2016 Time & Tide Film Festival

Director / Cinematographer / Editor: Riley Blakeway
Featuring: Chippa Wilson, Dion Agius, Nate Tyler
Original Music by: Sasami Ashworth
Score Produced by: Avi Zahner
Water Cinematography: Talon Clemow
Second Camera: Aidan Stevens
Supported by: Monster Energy / RED Camera

Colored at The Mill Los Angeles
Colorist: Nick Sanders
Executive Producer, Color: Thatcher Peterson
Color Producer: Antonio Hardy
Production Coordinator, Color: Diane Valera

Aus Gründen ist diese Woche mal ein bisschen weniger los …
]]>
https://www.wihel.de/light-therapy-das-licht-bei-morgen-und-abenddaemmerung/feed/ 3
Polly Pocket-Modelle aus Film und Fernsehen https://www.wihel.de/polly-pocket-modelle-aus-film-und-fernsehen/ https://www.wihel.de/polly-pocket-modelle-aus-film-und-fernsehen/#comments Tue, 22 Sep 2020 14:15:53 +0000 https://www.wihel.de/?p=104256 Polly Pocket war ja früher so ein richtiges Ding, genau wie Barbie und entsprechend genauso uninteressant für mich – ich wurde aber dennoch zwischen den Cartoons damit vollgeballert, weil halt Targeting im Fernsehen schon damals extrem schwierig war und heute auch noch ist (mal abgesehen von den ganzen SmartTV – aber so richtig weiß ja auch niemand, wer am Ende davor sitzt).

Und irgendwie find ich das Konzept mittlerweile ganz spannend: Spielzeug, direkt in der Schachtel geliefert, die zum Spielzeug dazu gehört. Platzsparend und direkt ordnungsbringend, aufgrund der Größe und Form auch leicht zu verstauen – wenn ich es nicht besser wüsste, würd ich sagen, dass ist die perfekte Idee zum Geld drucken.

Und war es ja auch irgendwie – bis halt der Drucker nicht mehr funktionierte und die Firma Bluebird Toys irgendwann von Mattel geschluckt wurde.

Spannend find ich auch, wie sich die Figur gewandelt hat. Von damals knapp 1cm Größe zu heute irgendwas um die 8cm ist schone in wahnsinniger Sprung, ebenso die Anzahl der Gelenke und Features im allgemeinen. Irgendwie liegt es ja auf der Hand, dass auch Kinder einen gewissen Anspruch entwickeln und entsprechend Spielzeug immer raffinierter werden muss, aber es gerade in dem Bereich zu sehen … fühlt sich irgendwie verrückt an.

Wie dem auch sei, The ToyZone hat sich nun das Polly Pocket-Universum genommen und ein paar Serien und Filme ver-polly-pocket und das ist dann doch schon deutlich interessanter für mich.

Schade nur, dass das leider alles recht fiktional ist, um nicht zu sagen: Großartige CGI von Jan Koudela:

Könne aber auch gut sein, dass Mattel sich davon inspirieren lässt (will heißen: Die ersten 6 Ideen klaut und ab dann selbst entwickelt) und auf den Zug aufspringt. Hat bei LEGO ja auch ganz wunderbar funktioniert in den letzten Jahren.

Schon seit einer ganzen Weile fällt mir auf, dass der Anteil von Kunst hier auf wihel.de stark zurück gegangen ist. Das liegt zum einen daran, dass ich gar nicht so viel Kunst aktuell im Feedreader finde, aber auch daran, dass ich mittlerweile drölf mal abwäge, was ich bringen kann und was mir mit Sicherheit in ein paar Jahren eine fette Abmahnung ins Haus liefern lässt. Und die tun halt nach wie vor richtig weh, selbst mit Versicherung, Anwalt und sonstigem Pipappo – erstmal kostet das immer Geld.

Aber mir fällt auch auf, dass sehr viel Kunst auf andere Plattformen abwandert und sich nicht mehr so stark über Blogs verbreitet, sondern andere Kanäle dafür in Betracht kommen. Gerade Instagram ist dafür ja beinahe perfekt geeignet, auch wenn man sich mittlerweile damit arrangieren muss, dass man irgendwo zwischen zahlreichen (dummen) Influencern verortet wird.

Ob das die Verbreitung am Ende dadurch auch einfacher macht, vermag ich nur schwer zu beurteilen, ich hab aber auch den romantischen Glauben, dass Blogs irgendwann wieder ein bisschen mehr im Rampenlicht stehen, als das aktuell der Fall ist. Schlaghosen kommen ja schließlich auch alle paar Jahre wieder in Mode.

Auch Hye Sea tummelt sich auf Instagram und präsentiert dort ihre Kunst und das besondere daran ist, dass sie weder Pinsel, Farbe noch Stifte benutzt, sondern eigentlich nur … die Sonne. Und natürlich ein Glas, damit das Licht gebündelt wird und sie so statt Ameisen und anderes Ungeziefer einfach ihre Kreativität „verbrennt“

Extremst offensichtlich: Wer gern mehr davon sehen will, schaut einfach bei Instagram vorbei und folgt bei Gefallen ihrem Profil. Und / Oder schaut sich auch hier noch ein bisschen weiter um und lässt vielleicht den einen oder anderen Euro für ein Kunstwerk für Zuhause springen.

Kaputtes Glas kann ein ziemlicher Graus sein und damit mein ich nicht nur, dass das Reinigen von zerbrochenem Glas ein ziemlicher Akt ist und sicher auch nicht ungefährlich – viel mehr sind es die Begleitumstände. Zum einen fällt mir da wieder ein, warum ich aus Gründen mal vor Jahren eine Glasscheibe in einer unserer Türen kaputt gemacht hab. An sich kein großes Ding, passiert halt – wenn dir dann aber bewusst wird, dass deine Versicherung dir den dicken Mittelfinger zeigt, weil zwar deine komplette Wohnung versichert ist, aber eben das Glas in Türen und Fenstern nicht, dann fühlst du dich einfach nur verarscht. Und bestätigt, warum eigentlich niemand Versicherungen mag.

Das war dann insgesamt auch ein recht teurer Spaß, besonders wenn man noch berechnet, dass man jeden Monat in eine Versicherung einzahlt, die dann nicht das macht, wofür man jeden Monat einzahlt.

Anderes Beispiel, dass zum Glück nicht mir passiert ist: Schaden in der Frontscheibe des Autos. Auch an sich nichts Wildes, denn so eine Frontscheibe ist beinahe schon ein Wunderwerk der Technik und hält ordentlich was aus. Aber allein die Vorstellung, dass das Ding in jeder Sekunde reißen könnte und man dann einfach sinnlos stirbt … is mir nix.

In dem Fall hat die Versicherung übrigens anstandslos gezahlt, auch wenn da kein unerheblicher Selbstkostenanteil dabei war (der Gesamtpreis aber noch mal eine ganze Nummer größer). Glas und Versicherungen … kannst nicht mit, kannst nicht ohne.

Und dann kommt auch noch Simon Berger daher und macht Glas mutwillig kaputt. Aber das ist okay, denn er tut es im Namen der Kunst und wenn man sich die Ergebnisse mal anschaut, dann darf er das gern auch noch eine ganze Weile weiter machen.

Simon Berger is an artist who works with a hammer and glass. He has figured out a way to crack the glass so precisely that it creates an image of a face. It’s a delicate process that has taken him three years of trial and error to get right. Sometimes it takes him one try, but other times it can take him five. And an expensive series of mishaps could cost hundreds of Swiss francs. One wrong hit, and he’ll have to start all over again.

Street Art & Glass
A making of by Simon Berger (Switzerland)
for Resilience edition | Street Art Fest Grenoble – Alpes (2020).

Wer gern mehr von ihm sehen möchte, schaut am besten bei Instagram oder auf seiner Webseite vorbei.

Aber darum soll es hier nicht gehen, zumal gar nicht belegt ist, dass Etoni Mama hier Lebensmittel tatsächlich verschwendet. Viel mehr versucht die japanische Mutter dreier Kinder ihre Liebsten kreativ zu überraschen und ein bisschen Spaß und Freude auf den Teller zu bringen – in dem sie sich immer wieder neue Anordnungen, Muster und nachgebildete Figuren einfallen lässt.

Und das macht sie mittlerweile so erstaunlich gut, dass sich nicht nur ihre Kinder daran erfreuen, sondern auch das Internet:

Natürlich gibt es noch viel mehr von ihr zu sehen und das findet man am besten natürlich auf Instagram. Um die 151.000 Abonnenten tun das schon und wenn ihr schlau seid, gesellt ihr euch einfach dazu. Und wer noch ein bisschen mehr Foodporn sehen möchte, dem empfehle ich einen Blick in diese Kategorie oder auch diese Suche. Angeordnetes Essen gibt es dort weniger, dafür andere Foodporn-Kunst, die garantiert dafür sorgt, dass ihr Essen in anderem Licht seht. Oder mindestens Hunger bekommt. Und selbstverständlich lohnt sich auch immer ein Blick in die Kategorien von Line – denn warum Essen nur anschauen, wenn man es auch selbst machen kann.

Als ich noch deutlich jünger war – mein Alter muss noch gerade so zweistellig geworden sein, wollte ich Zuhause immer eine Schreibmaschine haben. Nicht, weil ich sie dringend bräuchte oder auch nur ansatzweise vorhatte, damit (längere) Texte zu schreiben, aber irgendwie war das ja cool, dass man nur auf ein paar Tasten hauen konnte und dann Buchstaben auf Papier erschienen – quasi für die Ewigkeit.

Und irgendwie kamen wir dann auch damals an eine Schreibmaschine und somit schnell an meine erste ernüchternde Erfahrung. Denn Schreiben auf einer Schreibmaschine ist gar nicht so leicht – die Anschläge verlangen einen deutlich längeren Weg im Vergleich zu heutigen Computertastaturen, dazu muss man auch einiges an Kraft aufwänden, Zeilenumbrüche muss man selbst setzen und Fehler verzeihen die Dinger ja einfach mal gar nicht.

Irgendwann hatten wir dann auch so eine semi-elektrische Schreibmaschine, bei der die Tastenanschläge schon sehr nah an das Computergefühl heran kamen und auch Zeilenumbrüche wurden selbstständig gesetzt bzw. ließen sich leichter setzen als das bei einer herkömmlichen Schreibmaschine der Fall ist. Und man konnte Dinge sogar ein bisschen korrigieren. Vom Nostalgiefaktor blieb da aber nicht mehr viel übrig, sodass womöglich genau das das erste Mal war, dass ich einsehen musste, dass moderne Technologie und nostalgische Romantik nur schwer miteinander einhergehen.

Ich hab aber auch nie ausprobiert, was James Cook macht, der nicht nur einen unfassbar coolen Namen hat, sondern mit seiner Schreibmaschine auch zeichnet. Dafür wurde die zwar nie so wirklich konzipiert, aber Kreativität bahnt sich ja immer ihren Weg. Und wenn man Cook dabei so zuschaut, fragt man sich auch schnell, warum das nicht schon immer ein valider Einsatzzweck für Schreibmaschinen war:

This is vol. 2 of the production of my typewriter art from various scenes around the Essex countryside in the summer of 2020. The three “typicitions” were drawn from observation at the historic Layer Marney Tower, Tollesbury Marina and Thaxted Parish Church. These drawings were typed on my 73″ Silverreed 200 and I managed to get through a couple of ribbons on these pieces of work!

A short film about the production of my typewriter art of various scenes around the Essex countryside from December 2019. The three “typicitions” were partly-drawn from observation. I spent no more than 3 hours at each location and completed these drawings indoors (where it was nice and warm.) These drawings were typed on my 71″ Adler Tippa and 56″ Oliver Courier typewriter.

This is a timelapse of my typewriter art of the Fourth Doctor, a.k.a Tom Baker from Doctor Who. This “typicition” of mine took 6 hours in total over a period of just one day. This portrait was typed on my 50’s Oliver Courier typewriter which is my go-to machine!

Bisher gibt es nur recht wenig Videos auf seinem YouTube-Kanal – hoffentlich kommt da noch ein bisschen mehr.

„Geschehnisse“ ist ja auch so ein Wort, dass man viel zu selten benutzt. Ist aber auch unfassbar sperrig und irgendwie hat man bei der Benutzung immer das Gefühl, dass es noch ein viel besseres Wort gibt, dass deutlich angenehmer von der Zunge geht und viel besser beschreibt, was man eigentlich sagen will. Oder?

Aber darauf wollt ich gar nicht hinaus, sondern dass ich vor ein paar Wochen schon leider feststellen musste, dass eines meiner Lieblingsvideos auf YouTube nicht mehr verfügbar ist. Das war ein Zaubertrick aus einer Show von Pen & Teller und der Typ hat einfach einen der besten Kartentricks überhaupt abgeliefert – vor allem war aber sein Gequatsche drumherum sensationell gut, witzig und unterhaltsam. Natürlich hab ich auch direkt den Namen von ihm vergessen, aber er hat den ikonischen Satz geprägt: Egal, wie sehr du trainierst, es wird immer einen Asiaten geben, der es besser macht als du“.

Und damit hat er ja auch Recht – die Asiaten sind einfach unglaublich und wenn man ihnen nur genug Zeit gibt, werden sie die Weltherrschaft an sich reißen.

Bis dahin machen sie einfach weiter das, was sie bereits sehr gut können und das ist unter anderem gute Werbespots erstellen. Okay, das klingt nach einem Scherz, denn meistens sind die Werbespots, die man aus Asien kennt, maximal überdreht und nicht selten können sie epileptische Anfälle auslösen – aber auch hier bestätigt die Ausnahme die Regel.

Wie zum Beispiel der von Daihei Shibata – wobei das nicht wirklich Werbespots sind, sondern einfach ein paar Illusionen, die vermutlich für irgendwelche Einspieler verwendet werden. Ändert aber nichts daran, dass das Spiel mit den Erwartungen des Zuschauers und dem Brechen selbiger ganz wunderbar gelungen ist:

Design Ah is an education TV program for the purpose of telling the fun of the design and bringing up design-like viewpoint and sensitivity.
This is one of the corners for that.
Something different will happens from what we expected.

Und was meine Annahme der Werbespots in Asien allgemein angeht: Subjektiv, nicht wirklich Ahnung habend und einfach nur darauf basierend, was mal zu uns rüber schwappt. Wer weiß, vielleicht haben die ja mittlerweile auch die besten Werbespots der Welt.

Dafür, dass ich Pixelkunst eigentlich unfassbar gut finde, fällt mir immer wieder auf, wie wenig Zeit und Recherche ich da investiere – meist muss dann doch irgendwo anders her der Stein des Anstoßes kommen und ich hab jedes Mal die gleichen Gedanken dazu.

Dabei ist Pixel-Kunst einfach eine unfassbar angenehme Form der Kunst und vielleicht sogar maximal unterschätzt, denn mit wenig viel erreichen schaffen halt nur die Wenigsten.

Was mich wieder daran erinnert, dass ich neulich irgendwo ein Video gesehen hab, in dem irgendwer ein relativ simples Spiel sehr schnell programmiert hat. Der Fokus lag dabei eher auf Code und Logiken, aber nebenbei hat der Typ auch ein paar grafische Elemente designt und einfach mal aus dem Handgelenk ein paar Pixelgrafiken geschubst. Das lief natürlich alles im Zeitraffer, sodass man nie so ganz weiß, wie wieviel Zeit und Arbeit da reingeflossen ist – sich aber einfach hinzusetzen, genau zu wissen, wo welcher Pixel hin muss, damit das am Ende einfach funktioniert … für mich immer wieder faszinierend.

Ganz vielleicht ist es aber auch nur wieder die einfache Verblüffung, wie andere das hinbekommen im Vergleich zu meinem eigenen Scheitern. Viel zu oft hab ich schon versucht, bei diversen Bildern rumzuretuschieren, weil irgendwas entfernt werden musste oder ein bisschen zu unförmig war. Und jedes Mal sah es hinterher schlimmer aus als vorher – scheinbar ist mein Hirn einfach nicht in der Lage, mit Pixeln vernünftig arbeiten zu können.

So bleibt es bei der Bewunderung der Arbeit anderer – nachfolgend ein paar sehr gelungene Beispiele:

Hoffentlich animieren die mich dazu, mal ein bisschen mehr Zeit zumindest für Suche und Huldigung dafür aufzuwenden. Die obligatorische Follow-Empfehlung darf natürlich auch an dieser Stelle nicht fehlen.

Ich könnt ja schon ein bisschen aus der Haut fahren, wenn ich irgendwo mal wieder lese, dass wir in Hamburg oder allgemein in Deutschland einen Lockdown bzw. eine Ausgangssperre hatten – das ist schlichtweg falsch und wird auch nicht wahrer, je häufiger man das behauptet und wiederholt. Jeder durfte zu jeder Zeit sein Haus verlassen, einkaufen gehen und ja teils auch problemlos seine Freizeit unter freiem Himmel gestalten. Einzige Ausnahme: Diejenigen, die nachweislich infiziert waren bzw. sind.

Das sah in anderen Ländern schon ganz anders aus. Aber wer schert sich schon um Details, wenn man endlich wieder was hat, über das man sich aufregen kann? Die da oben machen doch ohne nur, was sie wollen oder sollen, gesteuert von Bill Gates und der ZDF Fernsehmaus (die wiederum von diesem kleinen blauen Elefanten manipuliert wird). Was für eine Gesellschaft soll das sein, in der durch das Tragen von Masken und Abstand zu anderen Mitmenschen geschützt werden? Das will doch keiner.

Aber das Leben hat sich nun mal geändert, ob mit oder ohne Maske ist da schon beinahe egal. Der Hamburger Kameramann und Cutter Lukas Ellerbrock hat das gekonnt in Bildern eingefangen und war gerade in den ersten Tagen, als noch richtig wenig auf den Straßen und Flächen Hamburgs los war, fleißig geknipst.

Herausgekommen sind eine Vielzahl von Bildern, die Hamburg so zeigen, wie es die wenigsten wohl je gesehen haben – leer, verlassen und auf seltsame Art und Weise ruhig und entspannt. Aber eben auch surreal, denn eigentlich ist ja immer was los.

78 dieser Bilder hat er nun in einem Bildband zusammengefasst, der per Crowdfunding nach Unterstützung und Umsetzung sucht:

Wer mag, kann sich an dieser Stelle beteiligen, die Kampagne läuft noch ein paar Tage und es fehlt auch noch ein bisschen bis zur sicheren Umsetzung des Projektes.

Gut möglich aber auch, dass der Autoindustrie einfach nur das Schicksal blüht, dass allen Industrien und Geschäftszweigen blüht – irgendwann ist es halt einfach vorbei, zumindest mit dem dauerhaften Erfolg. Immer mehr, immer weiter, immer höher geht halt einfach nicht.

Und da hilft dann auch kein durchsichtiges Auto, so wie beim Pontiac Ghost Car. Okay, die Überleitung war mehr schlecht als recht, aber draußen sind auch Tausendhundertmillionen Grad, da kann keiner Höchstleistung erwarten. Dennoch ist das Pontiac Ghost Car einen Blick wert, denn es ist nahezu vollständig durchsichtig und gewährt so Einblicke in ein Auto, die man sonst nicht bekommt – nicht mal der Mechaniker, der das Ding irgendwann zusammengebaut hat.

Das spannende dabei: Die Form lässt es eigentlich schon erahnen, das Ding wurde nicht etwa in unseren modernen Zeiten als Werbe-Gag oder aus Style-Gründen gebaut, sondern 1939 und um eine Art Ausblick in die Zukunft zu geben. Denn Designer Norman Bel Geddes hat sich genau so die Zukunft vorgestellt – wir alle fahren in durchsichtigen Autos umher …

Ich hab allerdings so meine Zweifel, dass man dauerhaft wirklich durchschauen kann – so ein Auto bleibt ja durch Benutzung eher selten sauber, sowohl von außen als auch innen. Dürfte dennoch spannend zu sehen sein, wie da alles im Inneren zusammenarbeitet und welches Teil wann was genau macht.

Nachfolgend gibt es ab ungefähr 01:39 noch mal eine Handvoll mehr Infos zum Wagen:

Seit irgendwas um die 5 oder 6 Monate hocken wir nun schon Zuhause, wobei das ja eigentlich kein Hocken mehr ist – wir arbeiten lediglich von Zuhause aus und machen sonst nicht viel anders als sonst. Der Wechsel ins Homeoffice (oder besser gesagt Mobile Office, denn so ein Homeoffice bringt ja rechtlich noch ein paar Hürden mit sich) war auch gar nicht so schwer, wir haben das vorher ja auch schon ab und an gemacht. Und doch muss ich rückblickend sagen: Auch ich hatte mindestens ein Mal eine Phase, in der mir das alles tierisch auf den Sack ging, die Motivation ist gar nicht den Weg in unsere Wohnung gefunden hat und ich irgendwie durch war.

Mittlerweile hat sich das aber wieder gedreht und ich behaupte: Ich hab mich mehr als dran gewöhnt und will auch gar nicht mehr ins Büro zurück – zu groß sind der Gewinn durch den wegfallenden Arbeitsweg und die optimal auf mich angepasste Umgebung.

Was aber mittlerweile nervt: Das zwei-tägliche Kaffeekochen. Das haben Line und ich uns recht schnell angewöhnt, denn so muss jeder Mal ran, der Kaffee schmeckt nie gleich und wir haben eine kleine Tradition, an der wir uns festhalten können. Eigentlich also sogar eine gute Erfindung – aber das Saubermachen nervt halt richtig. Besonders morgens will ich eher meine Ruhe und hab eh schon genug zu tun. Da noch die Maschine fertig machen und hinterher alles wieder putzen … das will doch keiner.

Außerdem ist Line deutlich besser, was Amateur-Latte-Art angeht. Okay, ich versuch es auch gar nicht erst, aber was sie da mittlerweile zaubert … das ist schon nicht schlecht.

Hat aber gegen das nachfolgende Beispiel so gar keine Chance – vielleicht dient genau das aber auch der Motivation, sich noch mehr zu steigern:

Und wenn wir schon dabei sind, gibt es hier gleich noch ein bisschen mehr Latte-Art.

Mindestens genauso erstaunlich: Wie viel noch in so eine Tasse rein passt, selbst wenn sie eigentlich schon maximal voll aussieht. Und wer noch mehr davon will, schaut sich einfach auf dem Instagram-Account von @milkyfinesse um, der ist voll von Latte-Art.

Nachdem LEGO ja schon vor ein paar Jahren sehr kunst- und eindrucksvoll die Kurve von „Spielzeug“ zu Hype-Nerd-alle-wollen-es-haben-Produkten hingelegt hat – letztendlich, in dem man einfach mal ein paar Lizenzen eingeheimst und sich von seinem wir-machen-alles-wie-immer-Gehabe verabschiedet und sowas wie das Simpsons-Haus und mehr produziert hat – versucht LEGO nun mal wieder etwas Neues: Kunst.

Oder zumindest sowas wie Kunst, denn irgendwie ist es ja immer noch LEGO – aber es nimmt gleichzeitig auch die 8- bzw. 16-Bit-Liebhaber ins Visier. Denn die neueste Idee sind kleine Steckbilder, die am Ende eben ein Bild mit recht bekannten Motiv ergeben und wie Pixel-Kunst für die heimischen 4 Wände fungieren.

Aktuell kann man sich Bilder von Andy Warhol, den Beatles, Marvel oder auch Star Wars in die Bude hängen, muss aber eben erst selbst zu sowas wie einem Künstler werden, denn wie das bei LEGO so ist – da wird selbst zusammengebaut.

Preislich ist das allerdings nicht ganz ohne, knappe 120€ möchte LEGO jeweils pro Bild haben – liefert aber gleichzeitig auch bei dem einen oder anderen Kunstwerk noch einen passenden Soundtrack mit dazu, den man sich beim Zusammenbau anhören und dabei entspannen kann.

Tatsächlich bin ich hier aber ein bisschen skeptisch, was den durchschlagenden Erfolg anbelangt. Sicher, die Pixel-Art-Liebhaber werden sicher mit dem Gedanken einer Anschaffung spielen, aber so wirklich innovativ ist das nicht. Die lizensierten Sets hatten wenigstens noch ausreichend Nerd-Faktor dabei, bei Kunst scheiden sich aber eher die Geister.

Erschwerend kommt hinzu: Es mangelt hart an Auswahl – aktuell 4 Motive (eigentlich drei, Marvel kommt erst noch) sind dann doch arg wenig. Da hilft auch nicht wirklich, dass man mit jedem Set noch mal zusätzliche Varianten basteln kann.

Maik ist natürlich kein Unbekannter und dürfte einigen zumindest von der Win-Compilation im Gedächtnis geblieben sein – ganz nebenbei schreibt er aber auch noch über Serien, hat irgendwo einen Podcast und führt natürlich seinen eigenen Blog. Und Maik hat auch hin und wieder mal die gleichen Gedanken wie ich, nur scheinbar öfter: Diese Art des Bloggens, wie ich es mache, bringt so seine Tücken mit sich. Abmahnungen sind da ein richtig fieses, aber nicht selten präsentes Zauberwort, ebenso versteht nicht jeder, dass man auch mit Fremd-Content und eigenen Gedanken und Sätzen originell sein kann.

Natürlich ist eigener Content irgendwie geiler und besser – das Problem ist aber, dass der deutlich mehr Energie und Zeit braucht und dann auch erstmal sein Publikum finden muss. Die Schlagzahl, die wir hier haben (und die bei Weitem nicht sehr hoch ist, da gab und gibt es ganz andere Kaliber), wäre damit nicht zu halten und ebenso kann ich mir zumindest einigermaßen sicher sein, dass auch anderen das gefällt, was uns gefällt und was wir hier zeigen.

Aber Maik ist nun mal Maik und probiert gern viel aus – so eben auch das Ding mit dem eigenen Content. Und das scheint sich so langsam bezahlt zu machen, denn neulich hat er „seine“ vertauschten Markenlogos präsentiert und die find ich doch tatsächlich sehr gut. So gut, dass ich erstmal nicht gerafft habe, dass das aus seinem Gehirnschmalz entstanden ist, sondern von irgendeinem genie-gleichen Künstler stammen muss. Wobei das eine ja das andere nicht ausschließt:

Vertauschte Markenlogos von Maik Zehrfeld | Design/Kunst | Was is hier eigentlich los?

Vertauschte Markenlogos von Maik Zehrfeld | Design/Kunst | Was is hier eigentlich los?

Vertauschte Markenlogos von Maik Zehrfeld | Design/Kunst | Was is hier eigentlich los?

Vertauschte Markenlogos von Maik Zehrfeld | Design/Kunst | Was is hier eigentlich los?

Vertauschte Markenlogos von Maik Zehrfeld | Design/Kunst | Was is hier eigentlich los?

Vertauschte Markenlogos von Maik Zehrfeld | Design/Kunst | Was is hier eigentlich los?

Vertauschte Markenlogos von Maik Zehrfeld | Design/Kunst | Was is hier eigentlich los?

Hatter wirklich gut gemacht oder? Darüber hinaus – und das muss ich eigentlich gar nicht extra sagen – lohnt sich natürlich auch ein Besuch auf Langweiledich.net immer. Weil er auch sonst ein sehr gutes Näschen bei anderen Sachen beweist.

Genauso versteh ich bis heute nicht, wie ein Mensch in der Lage sein kann, wirklich mit nur einem Strich teils sehr komplexe Bilder aufs Papier zu bringen, denn … du musst ja eigentlich schon das fertige Bild im Kopf haben, damit du weißt, wo du langmalst, wo nicht und vor allem auch wie, damit das mit einem Strich ja aufgeht. Ich mein, manche schaffen ja nicht mal das Haus vom Nikolaus und das würde ich nicht wirklich als Kunst bezeichnen.

Das war damals schon beeindruckend, als wir Art of Brady dabei zusehen durften, wie ein Bild mit nur einem Strich in 24 Stunden entsteht – fairerweise sei aber gesagt, dass das teils dann doch eher zusammenhanglose Einzelbilder waren, die einfach miteinander verbunden wurden – bei Tyler Foust ist das noch mal ein bisschen anders. Eher Einzelmotive, ebenfalls aus einer Linie, dafür aber noch mal ein bisschen komplexer und gleichzeitig einfacher zu erkennen.

Gefühlt würd ich sagen, dass er sich hier auch eines recht simplen Tricks bedient, sodass es noch mal deutlich komplexer erscheint, als es am Ende ist – auf der anderen Seite kenn ich den Trick nicht und selbst damit dürfte es noch schwierig genug sein, derlei Bilder am Ende auf Papier zu bringen:

Wer gern mehr von Tyler Foust sehen möchte, ist auf seiner Webseite direkt richtig aufgehoben, schaut bei Instagram vorbei oder kauft auch einfach ein paar seiner Werke bei RedBubble bzw. Etsy. Oder schaut ihm einfach auf YouTube über die Schulter.

Irgendwo schon mal erzählt und vielleicht auch mindestens einmal zu oft, aber alle paar Monate bekomm ich einen Rappel und komme auf die hirnrissige Idee, ganz dringend irgendwas in unserer Wohnung umstellen zu müssen. Sei es die Couch nebst Sessel, um eine neue Perspektive auf den Fernseher zu bekommen, mein Schreibtisch oder die Verkabelung, weil die nächste ultimative Optimierungsidee angeklopft hat oder auch einfach nur irgendwas an dieser Seite, weil ich mir einbilde, dass danach alles viel besser und runder läuft (was es definitiv nicht oft genug dann auch tut).

Oder es sind einfach nur Arbeitsabläufe, wenn ich mal wieder eine App suche, obwohl die, die ich die ganze Zeit verwendet hab, eigentlich problemlos läuft. Keine Ahnung, ob das einfach nur dieser Selbstoptimierungstrieb ist, der uns allen mittlerweile durch soziale Netze und Co. eingeprügelt wird oder ob man es doch positiver bezeichnen kann und ich einfach nur immer mal wieder versuche, über den Tellerrand hinaus zu schauen.

Insofern kann man auch von Glück reden, dass wir nach wie vor zur Miete wohnen und uns (noch) kein Haus gekauft haben. Davon mal abgesehen, dass das in Hamburg nahezu unmöglich ist und wir für ein Leben weiter außerhalb noch ein bisschen an den Voraussetzung schrauben müssen, vermutlich würde ich das Ding auch einfach nur kaputt basteln.

Aber immerhin mit einer guten Absicht, denn auch hier wird sich sicherlich alle paar Monate neues Potential zur Optimierung zeigen. Vielleicht versuch ich aber auch nur krampfhaft so viel wie möglich von diesen genialen Ideen hier einzubauen:

Amazing Home Design with Smart Furniture-Ingenious City Space Saving Solution!Latest interior design

Man braucht bei weitem nicht alles – aber lieber haben als brauchen, ne?

]]>
https://www.wihel.de/ziemliche-clevere-design-ideen-fuer-zuhause/feed/ 3
Interaktive Ballon-Tiere von Ryio Kajiyama https://www.wihel.de/interaktive-ballon-tiere-von-ryio-kajiyama/ https://www.wihel.de/interaktive-ballon-tiere-von-ryio-kajiyama/#comments Tue, 09 Jun 2020 06:18:00 +0000 https://www.wihel.de/?p=101827 Interaktive Ballon-Tiere von Ryio Kajiyama | Design/Kunst | Was is hier eigentlich los?

So wirklich reißt man mit Ballontieren heut zu Tage niemanden mehr vom Hocker und selbst den kleinsten kann man damit kein müdes Lächeln mehr abgewinnen, wenn man sie denn überhaupt dazu bekommt, von ihren iPhones wegzubekommen – Tinder ist halt spannender als mit Luft gefüllte Gummis, selbst wenn gerade hier eine nicht unerhebliche Verwechslungsgefahr besteht.

Ganz schlechter Scherz, ich weiß, aber Ballontiere sind nun mal wirklich ein alter Hut – besitzen aber dennoch das Potential zu traumatisieren. Bzw. besaßen und vielleicht gilt / galt das nur für mich, aber ich erinnere mich noch sehr gut, wie ich mal einen Ballondackel beim Einkaufen mit meinen Eltern geschenkt bekommen hab, der aber aufgrund von Zugluft auf dem Parkplatz einfach weggeflogen ist und wieder gesehen war. Ich weinte bitterlich, denn nie hab ich einen Freund so schnell gewonnen und so schnell wieder verloren.

Meinen Eltern war das egal, sie erkannten damals schon, dass mit Luft gefüllter Gummi nur mit Luft gefüllter Gummi ist – die waren aber damals auch einfach deutlich schlauer als ich. Oder haben selbst nie einen Ballondackel bekommen und wussten daher einfach nicht, was für einen Schmerz ich erlitt.

Der Japaner Ryo Kajiyama kann sicherlich auch so einen Dackel basteln, vermutlich sogar während er noch tief und fest schläft, und verstärkt sich daher eher auf komplexere Ballonfiguren. Die sind ohne Frage allesamt sehr toll, werden aber erst so richtig großartig, wenn man erkennt, dass die zum Teil sogar interaktiv sind.

Zumindest war es für mich das erste Mal, dass ich einen Ballontacker wirklich hab tackern sehen und auch ein Schloss nebst Schlüssel, dass sich öffnet, war mir in der Form neu:

Mehr seiner Arbeiten – man ahnt es schon – gibt es direkt auf Instagram. Logisch, dass sich das Reinschauen da lohnt.

Es dauert nicht mal mehr einen Monat und dann ist der große Tag gekommen: Wir heiraten. Was an sich schon ein wenig verrückt ist, weil man damit einmal mehr eines dieser Erwachsenen-Dinge macht, wir tun es auch noch in diesen verrückten Corona-Zeiten, was die ganze Angelegenheit anfangs nicht einfacher gemacht hat.

Denn mit der üblichen Feierei am gleichen Tag oder einen Tag später wird es dieses Jahr nix und auch wenn das eigentlich schon abzusehen war: wir haben mit der Entscheidung dann doch recht lange gewartet (wusste ja keiner so wirklich, wann was wie erlaubt ist).

Und nicht nur das, auch die ganze Vorbereitungen wurden dadurch noch mal deutlich schwieriger: Hatte ich unter anderem geplant mindestens einen Schneider aufzusuchen um wenigstens einmal in meinem Leben einen Anzug zu haben, der wirklich wie angegossen sitzt, war auch dieses Vorhaben durch die zahlreichen Schließungen schnell wieder vom Tisch. Zwar hat mittlerweile alles wieder einigermaßen auf, aber so ein Anzug fällt ja auch nicht einfach von der Stange und braucht ein bisschen Bearbeitungszeit.

nordgreen – Stilsichere Uhren und Gutes tun | sponsored Posts | Was is hier eigentlich los?

Also hab ich das Internet einmal leer bestellt, unsere Nachbarn und unsere Klingel auf Dauernutzung getestet und sicherlich einen nicht unerheblichen Fußabdruck in Sachen Umwelt-nicht-Schutz hinterlassen, aber mittlerweile auch einen Anzug nebst Hemden und Schuhen. Alles nicht ideal, aber durchaus tragbar und zumindest für den bürokratischen Akt gar nicht mal so schlecht.

Was aktuell noch fehlt, sind die kleinen Feinheiten, wie Fliege oder Krawatte, Einstecktuch und vielleicht auch eine Uhr. Schließlich machen Details das Gesamtpaket ja erst rund. Wobei … eine Uhr brauche ich eigentlich nicht, denn im Zweifel tut es auch die Smartwatch.

Aber auch die brauche ich nicht, denn wenn schon sämtliche Planungen mehr oder weniger über den Haufen geworfen wurden, das Karma meinte es dennoch ein bisschen gut mit mir und hat mich mit nordgreen zusammen gebracht.

Die schrieben mich schon vor einer ganzen Weile an, aber weder die Jungs und Mädels als auch ich haben uns mit Ruhm bekleckert, wenn es um schnelle Antworten ging, zusammengefunden haben wir trotzdem. Und das ist in vielerlei Hinsicht gut.

nordgreen – Stilsichere Uhren und Gutes tun | sponsored Posts | Was is hier eigentlich los?

Bei nordgreen handelt es um eine Uhrenmarke aus Kopenhagen und jeder weiß: mit Dänemark kriegt man mich eigentlich immer. Aber nicht nur deswegen ist nordgreen eine Empfehlung wert – hinter der Marke stehen auch erstklassige Produkte zu fairen Preisen.

Ich durfte mir recht frei eine Uhr aus dem Sortiment aussuchen und habe die Pioneer gewählt. Sieht auf den ersten Blick wie ein Chronograph aus, nur halt schlichter, aber bevor ich da jetzt krampfhaft irgendwelche Beschreibungen versuche, lass ich lieber nordgreen selbst zu Wort kommen, denn die haben das ganz gut auf den Punkt gebracht:

The Pioneer ist nordgreens Vorstellung eines minimalistischen Chronographs.

Dänemark genießt internationalen Ruhm als grünes, innovatives Land, das stets neue Möglichkeiten und positive Veränderungen anstößt. Genau das soll in dem Modell The Pioneer vertreten werden – der Weg zu einer besseren Zukunft.

Das erst leer wirkende Ziffernblatt lässt Platz für Gedanken. Manchmal ist weniger mehr. Der Chronograph kommt mit einigen Funktionalitäten wie einer Stoppuhr, einer Datumsanzeige, unterstreicht jedoch auch gleichzeitig Wagners Liebe zum Detail. So findet man beispielsweise die rote Spitze einer Windturbine in dem Sekundenzeiger wieder.

nordgreen – Stilsichere Uhren und Gutes tun | sponsored Posts | Was is hier eigentlich los?

The Pioneer ist mit einem Ziffernblatt in Weiß, Schwarz und Blau verfügbar und erhältlich in den Gehäusefarben Silber, Anthrazit und Roségold als 42mm Modell perfekt für Männer.

Kopf hinter dem Design ist Jakob Wagner, der 2020 für den Pioneer sogar den Red Dot Award verliehen bekommen hat, eine – wenn nicht sogar DIE – Auszeichnung für innovatives Produktdesign, Marken und Kommunikation. Wobei man aber auch sagen muss: Verwundert nicht, denn Jakob Wagner zeichnet sich unter anderem auch für Designs von Bang & Olufsen Möbel von HAY oder einer permanenten Ausstellung im MoMa aus. Der Mann versteht also sein Handwerk wie kein Zweiter.

Design und Uhren sind aber nicht das Einzige, für das nordgreen erwähnenswert ist, sondern auch für sein Giving Back Program, dass ich so in der Form gerade bei Uhrenmarken noch nicht gesehen hab.

nordgreen – Stilsichere Uhren und Gutes tun | sponsored Posts | Was is hier eigentlich los?

Dahinter verbirgt sich im Grunde ein Modell, dass man auch von anderen kennt: Kaufe dieses oder jenes und ein Teil des Erlöses wird gespendet. Das wiederum kennt man, kann man auch gut finden, aber ich frag mich bei derlei Modellen immer: warum sind das immer nur so wenig Prozente oder so kleine €-Beträge? Was passiert mit dem Rest? Warum geht da nicht mehr? Und wer hält noch die Hand auf?

Bei nordgreen sieht das ein wenig anders, denn hier wird nicht mit harten Zahlen, sondern Fakten gearbeitet – außerdem kann jeder Käufer selbst entscheiden, wohin sein Anteil an Support geht.

Denn auf jeder nordgreen-Uhr gibt es auf der Rückseite eine individuelle Seriennummer. Zusammen mit dem Echtheitszertifikat aus der Verpackung wählt man auf der Seite sein Wunschprojekt aus, gibt eben jene Nummern an und hat schon gespendet bzw. nordgreen kümmert sich darum, dass die Spende da ankommt, wo sie ankommen soll.

So kann man mit dem Kauf einer Uhr zwei Monate sauberes Wasser für einen Menschen in Zentralafrika ermöglichen, einem Kind in Indien einen Monat Bildung sichern oder 50qm Regenwald in Lateinamerika retten.

Das ist schon ziemlich cool und deutlich greifbarer als 10% von XYZ gehen „irgendwohin“.

nordgreen – Stilsichere Uhren und Gutes tun | sponsored Posts | Was is hier eigentlich los?

Und zu guter Letzt sei noch erwähnt: Wer mag, kann sich seine Uhr auch komplett zusammenstellen. Einfach Modell wählen, Größe aussuchen, Gehäuse- und Ziffernblattfarbe bestimmen, Armbänder – gern auch zwei – auswählen und schon hat man sein recht individuelles Set zusammengestellt.

Halten wir also fest: Grundsätzlich bekommt man bei nordgreen in erster Linie auch nur eine Uhr. Keine fancy Smartphone-Funktionen, kein Schnick-Schnack, einfach nur ein Zeitmesser. Den aber wiederum in einem sehr zeitlosen und wirklich schönen Design von einem der besten Designer unserer Zeit. Und mit jedem Kauf einer Uhr darf man sich auch noch ein Projekt seiner Wahl aussuchen, dass dann recht unkompliziert und sehr konkret unterstützt wird.

Ich find das ganz ehrlich und trotz der zur Verfügung gestellten Uhr einfach nur sehr gut. Wie Dänemark eben auch ist: einfach nur gut.

Aber wir wollen halt Silvester wieder in Dänemark verbringen und manchmal muss man auch einfach stur und unvernünftig sein und einfach das beste hoffen.

Und Hoffnung braucht es in diesen Zeiten tatsächlich ein bisschen mehr, weil wir sonst alle vor die Hunde gehen. Hoffnung und Fakten – Letzteres umso mehr, je mehr Fake-News, Hildmanns und sonstige Bekloppte immer lauter werden und Zulauf finden. Ich brauch sicher niemandem erklären, warum das auf so vielfältigen Ebenen einfach nur krank, dumm und auch gefährlich ist – wir sind endgültig im Zeitalter angekommen, in dem Fakten diskutiert werden.

Und damit haben wir zwei Punkte, die ich für den Beitrag eigentlich brauche: Dänemark und Fakten. Denn die dänische Infografik-Agentur Ferdio hat Factourism an den Start gebracht.

Dabei handelt es sich um eine Seite, in der man diverse bekannte und weniger bekannte Fakten und Infos entdecken kann, jeweils immer liebevoll illustriert – und so wie viele andere Seiten und Accounts im Netz bereits erstellt wurden. Der Unterschied bei Factourism soll sein, dass hier die Qualität konstant auf einem hohen Level gehalten werden soll, was jetzt nicht wirklich ein umwerfender USP ist, aber ist ja auch schon, wenn es tatsächlich so ist.

Bis dahin freuen wir uns einfach über ein paar interessante Fakten, die wir bisher noch nicht kannten:

Gut oder? Aber auch kein Wunder, wenn Dänemark und Fakten eine Symbiose eingehen. Wer gern mehr davon sehen möchte, schaut einfach direkt auf factourism.com vorbei oder wird Follower auf Instagram.

Gestern dann hab ich mal wieder ein bisschen in Sachen Raspberry Pi rumgeschaut und vielleicht besteht noch Hoffnung, denn ich kann ja auch was anderes bauen. Zum Beispiel eine Wetterstation.

Nicht, dass wir eine brauchen würden, schließlich ist das Smartphone nicht weit und zeigt recht zuverlässig Wetter nebst Voraussage an – nur halt eben nicht aus unserer direkten Umgebung. Heißt: So richtig gebraucht wird das nicht, aber es gibt durchaus (sehr) kleine Argumente, die dafür sprechen. Glaub ich.

Oder ich geh es eine Nummer kleiner an und beschränke mich auf richtiges Basteln … mit Schere und Papier. So ganz auf den Computer-Aspekt muss ich dabei nicht mal verzichten, denn Rocky Bergen hat kleine Retro-Computer aus Papier ins Netz gestellt, die man sich einfach ausdrucken und dann eben zusammenstecken (oder direkt zusammenkleben) kann:

Construct the computer from your childhood or build an entire computer museum at home with these paper models, free to download and share.
Print, Cut, Score, Fold and Glue.

Da werden nicht nur Kindheitserinnerungen wach, ich kann mir auch endlich wieder einen Commodore 64 und / oder einen Amiga 500 in die Bude holen – so wie früher. Und das deutlich platzsparender als die Kisten damals waren. Hach, schön.

An dieser Stelle sind natürlich auch die weiteren Arbeiten von Rocky Bergen sehr empfohlen – ein Blick in sein Portfolio lohnt sich sehr, ebenso natürlich auch der Ausflug Richtung Instagram.

Aber davor, da ist eigentlich nicht viel passiert. Okay, Trump macht sich immer mehr zum Idioten, was aber niemanden verwundern noch überraschen dürfte, keiner weiß, wo Nordkoreas Machthaber gerade Urlaub macht und – das ist tatsächlich absolut ungeil – zahlreiche Menschen stehen vor einer ungewissen, finanziellen Zukunft. Ich will aber auch gar nicht behaupten, dass mittlerweile alles gut ist – nur die Hiobsbotschaften haben zumindest in Tagesschau und Co. gehörig abgenommen. Wie gesagt, vielleicht aber auch nur Einbildung.

So oder so, gute Nachrichten kann es nicht genug geben und es ist mal wieder Mauro Gatti, der ein paar positive Nachrichten – gerade in Corona-zeiten gleich doppelt wert – illustriert hat, so wie er es damals schon hier und an dieser Stelle getan hat.

Meine Lieblingsnews dabei: Die Pandas, die einfach nur ungestört sein wollen, damit sie schnackseln können. Hätte man auch selbst drauf kommen können …

Positive news has the ability to strengthen our hope, and that’s what I want to achieve with this collection; to offer help and support to everyone who is fighting the coronavirus in every sense of the word

Wer gern mehr Arbeiten von Gatti, positive Illustrationen oder einfach nur gute Nachrichten haben möchte, schaut am besten direkt bei Instagram vorbei.

Unter anderem hab ich auch mal wieder darüber nachgedacht, nicht auch nach diesen Kratzbildern oder „Malen nach Zahlen“-Dingern zu schauen. Da kommt zwar so absolut gar nichts bei rum, aber wenigstens lenkt es ein wenig ab und man ist irgendwie beschäftigt.

Alternativ könnte ich auch nach diesen Metall-Skulpturen schauen, die man sich zusammenfalten kann – ich glaube, von Star Wars gibt es da eine ganze Menge. Steht am Ende aber auch nur rum und verstaubt – zumal ich vermutlich viel zu sehr beim Zusammenbau ausrasten würde, weil irgendwas nicht so funktioniert, wie ich das will.

Keine Ahnung, ob es Andrew Chase ähnlich ging, aber seine Skulpturen sind auch um ein Vielfaches besser als alles, was ich je machen könnte. Außerdem ist auch seine Geschichte dazu witzig-gut: Als Fotograf angefangen hat er sich seine Möbel selber zusammengebaut – viel mit Metall, Falten und Schweißgerät. Und das scheinbar so gut, dass seine Kunden anfingen danach zu fragen und selbige kaufen zu wollen, was Chase dann irgendwann auch dazu brachte, Tier-Skulpturen anzufertigen (weiß der Geier, wie man von Möbel auf Tiere kommt), die am Ende so aussehen:

After college, Andrew moved to Salt Lake City to work as a commercial photographer, and soon after bought a small welder to make a set of otherwise unaffordable security bars for his studio. After finishing the windows, he went a little crazy and welded all new furniture for his studio and apartment with mixed success. The bed and tables worked well enough but the couches and chairs although pretty, were cripplingly unergonomic and virtually un-sittable. Despite this, a number of Andrew’s photography clients liked his furniture well enough to commission pieces for their own workplaces. As a result, ad agencies across the Salt Lake valley are littered with ridiculously heavy bookcases and conference tables with lethally sharp edges and not quite enough leg room.

Andrew has made a number of animal sculptures of ever increasing complexity but each still bearing the unmistakable stamp of his first creations; heavy, greasy, and with lethally sharp edges. Thanks to the internet, these creations have sold worldwide and are particularly popular with Belgians.

Wer mehr möchte, sollte unbedingt auf seiner Webseite vorbeischauen, lohnt sich (wie immer, wenn ich sowas schreibe).

Aber sowohl die Suche, die jeder nutzen kann als auch die interne Blogsuche sagen, dass ich ein Trottel bin oder mich wenigstens geirrt habe – kann aber auch gut sein, dass die letzte Aufräum-Aktion dazu geführt hat, dass ein Beitrag über ihn verschwunden ist. Hier und da ist man dann ja doch ein bisschen drastischer, was aber 1. Nichts daran ändert, dass seine Arbeiten toll sind und 2. So die Gelegenheit liefert, dass man noch mal drüber schreibt und dem Thema so neuen Auftrieb gibt. Außerdem kann ich jetzt auch mal erzählen, dass man sich hier auf wihel.de mit den Pfeiltasten der Tastatur durch die Beiträge bewegen kann. Hatte eigentlich nur ich für die Aufräumaktion gebraucht, finden ja aber vielleicht auch noch andere ganz nützlich.

Zurück zum eigentlichen Thema: Auf seiner Webseite beschreibt Michal Dziekan seine Kunst als „Blut, Schweiß und Tränen, übersetzt in Pixel und Druck“.

Klingt ein bisschen sehr pathetisch, aber schaut man sich seine Werke an, dann passt Blut und Schweiß wortwörtlich ziemlich gut – ist ja beides nicht besonders appetitlich und das trifft auch nicht selten auf seine Bilder zu. Was sie aber an sich nur noch besser macht, denn bei seinen Arbeiten geht es absolut nicht im heile Welten und eitel Sonnenschein:

In his illustrations, the artist captures many problems that plague our society, ranging from pollution to rampant consumerism and his unique style is as twisted as it is accurate.

Mehr seiner Arbeiten gibt es natürlich direkt bei ihm, auf Instagram oder auch behance. Schaut da ruhig mal rein, es lohnt sich.

Heute morgen schon erwähnt: so richtig mit Rausgehen und Freizeitangebote beanspruchen ist ja gerade nicht und Urlaub schon mal gar nicht – da muss man auf die virtuellen Möglichkeiten zurückgreifen und sich grundsätzlich mit der Situation arrangieren. Bleibt einem ja auch gar nichts anderes übrig und ist am Ende des Tages vernünftig.

Außerdem – und das kann ich nicht oft genug sagen – hat es mindestens aus finanzieller Sicht große Vorteile, wenn man einfach mal Zuhause bleibt, außerdem entspannt das ja auch Körper und Geist. Vielleicht lernen wir sogar so zwangsweise, wie Abschalten und Ausruhen richtig geht – wär doch auch mal was.

Und irgendwann werden dann auch die ganzen Kinos, Theater und Museen wieder ihre Pforten und dann kann man da immer noch reinrennen – läuft einem ja schließlich nicht weg. Und wer es so gar nicht ohne Museums-Rundgang aushält, sollte deswegen mal schleunigst zum Arzt, kann sich aber anschließend das Video von Axinya Gog anschauen.

Das geht nicht weniger als 5 Stunden und führt uns durch das Eremitage-Museum in St. Petersburg, eines der größten Museen der Welt.

Entsprechend pompös sieht das alles auch ein bisschen aus, bei 45 Galerien und 588 Ausstellungsstücke kann man vielleicht aber auch gar nicht anders. Was vielleicht auch noch das Prädikat besonders verdient: Gog hat das gesamte Video nur mit einem iPhone 11 Pro in 4K gefilmt:

Experience a 5 hr 19 min 28 sec cinematic journey through one of the world’s biggest museums in St. Petersburg, Russia. Take in 45 galleries, 588 masterpieces, and live performances, shot in 4K on iPhone 11 Pro in one continuous take.

Watch the highlights:
00:01:25 Jordan Staircase
00:49:00 The 1812 Gallery and the young cadet
02:06:02 See Rembrandt like never before
02:55:56 Hermitage Theatre contemporary ballet duet
03:03:50 Study the ceilings of the Raphael Loggias
03:56:25 Close-up on Caravaggio’s The Lute Player
04:50:32 Kirill Richter live performance

Und vielleicht ist das wirklich die Zukunft: Den ganzen Tag auf der Couch sitzen und alles nur noch virtuell erledigen.

Außerdem hab ich irgendwann irgendwo mal gelesen, dass sich die verwendete Farbe mit der Zeit in den Lymphknoten absetzt (und bis dahin sicher noch den einen oder anderen Weg im Körper nimmt) – ob das gesundheitsschädlich ist, kann ich nicht mehr erinnern und hängt sicher auch von den verwendeten Chemikalien ab, aber eklig ist es auf jeden Fall. Mit Sicherheit nichts, was man auf die leichte Schulter nehmen oder ignorieren sollte.

Sollte es aber doch mal wieder mehr in den Fokus rücken, muss unbedingt Eden Kozokaro a.k.a. Kozo Tattoo berücksichtigt werden … Denn der 19-jährige (!) israelische Tattoo-Artist, der irgendwann mal mit einer billigen Stech-Maschine von eBay angefangen hat, bringt ganz wunderbare Pop-Kultur-Motive unter die Haut.

Und da ist wunderbar noch die Untertreibung des Jahres, denn die Arbeiten sind ausnahmslos großartig:

My tattooer friends and I are trying our best to show everyone that tattoos are nothing less than an expression of art.

Wer gern mehr von ihm sehen möchte, schaut am besten auf Instagram vorbei – dort gibt es dann zum Teil auch die Vorlagen zu sehen, nach denen er gestochen hat, was die Motive nur noch großartiger macht, als sie eh schon sind. Wirklich tolle Arbeiten dabei.

Ausgefallene Modelle sind dennoch nicht meins und eigentlich gibt es auch nur zwei Farben, die für mich in Frage kommen: Schwarz und Grau. Alles andere ist dann meist doch einen Tick zu weit drüber oder ich muss Einschränkungen in der Kombinationsmöglichkeit meiner anderen Klamotten in Kauf nehmen – und dafür bin ich einfach zu alt. Und zu faul.

Insofern verwundert es eigentlich auch nicht, dass ich mittlerweile das zweite Paar Air Force 1 besitze, dass ich auch vorher schon besessen hab – hat mir einmal gefallen, gefällt mir wieder, warum also nicht noch mal kaufen, wenn die erste Runde durchgelatscht ist? Außerdem sind die einfach unfassbar bequem und wenn man auf die Schuhe auch noch angesprochen wird, kann man so viel ja nicht falsch machen.

Was ich damit sagen will: Ich mag Sneaker, beschränke mich aber auf wenige Modelle. Sind halt am Ende doch einfach nur Schuhe.

Außer bei Tom Yoo – hier dreht es sich zwar auch um Schuhe bzw. Sneaker, allerdings sind die alles andere als bequem. Und doch großartig, denn er bastelt die einfach aus LEGO.

Viel besser ist aber noch, dass er an dieser Stelle sogar Anleitungen für den heimischen Zusammenbau zur Verfügung gestellt hat.

Too many people have copied my designs and sold sets for their own profit without giving proper credit – that’s not cool with me so now I’m giving all of you access to the original designs for free.

Und wer noch mehr von ihm sehen will, schaut am besten direkt auf seinem Instagram-Profil vorbei. Lohnt sich!