Kultur – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Sun, 19 Jan 2020 17:07:40 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.3.2 Der Weltkrieg der Ameisen https://www.wihel.de/der-weltkrieg-der-ameisen/ https://www.wihel.de/der-weltkrieg-der-ameisen/#respond Mon, 20 Jan 2020 11:03:24 +0000 https://www.wihel.de/?p=99866 Der Weltkrieg der Ameisen | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Ich glaube, es war vor zwei Wochen, als auf Twitter der Hashtag „WWIII“ trendete – wenig verwunderlich, ist Twitter doch zum Großteil eine Ansammlung von sich empörenden Spackos, die nicht wissen, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen und grundsätzlich viel zu schnell viel zu hoch drehen. Zumindest bekomme ich darüber relativ schnell mit, was aktuell der größter Aufreger ist und um welches Thema ich ganz dringend einen Bogen machen muss – wobei die meisten Sachen auch einfach nur auf Twitter stattfinden und Twitter ohnehin in Deutschland nur eine bedingte Relevanz hat. Naja …

Aber es passt gerade zum Thema, auch wenn die Überschrift eher nach einem Film auf Tele5 von Freitagabend klingt – sie ist war. Auf der Welt herrscht Weltkrieg und das schon seit einigen Jahren. Einigen Millionen Jahren.

Wieso wir davon nichts mitkriegen? Weil dieser Krieg eher im Kleinen stattfindet und der Mensch als solches ja ohnehin mehr auf sich als auf alles andere fokussiert ist.

Da spielen Ameisen eher eine untergeordnete Rolle, wenn überhaupt. Aber genau dort tobt dieser besagte Krieg und wer wenn nicht Kurzgesagt könnte das besser, anschaulicher unter unterhaltsamer erklären? Eben:

Jeden Tag kämpfen Milliarden von Soldatinnen an tausenden von Fronten in einem gnadenlosen Krieg, der schon über hundert Millionen Jahre andauert: Der Weltkrieg der Ameisen.

Keine Woche beginnt besser als die, in der man direkt mit neuem Wissen startet. Oder?

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Die menschlichen Alltagsprobleme von Obst und Gemüse von Alex Solis https://www.wihel.de/die-menschlichen-alltagsprobleme-von-obst-und-gemuese-von-alex-solis/ https://www.wihel.de/die-menschlichen-alltagsprobleme-von-obst-und-gemuese-von-alex-solis/#comments Thu, 09 Jan 2020 15:18:12 +0000 https://www.wihel.de/?p=99702 Ich würde fast behaupten: die Mehrheit in meiner Generation hat mindestens schon einmal etwas von Alex Solis gehört oder wenigstens unwissentlich eine seiner Arbeiten gesehen – der intelligente wihel-Leser weiß natürlich, um wen es sich handelt – hatten wir doch Alex Solis an diversen Stellen mit unterschiedlichsten Arbeiten.

Sein Stil ist dabei allerdings recht wiedererkennbar, was definitiv kein negativer Punkt ist, denn am Ende sind seine Arbeiten einfach immer großartig – so auch seine Reihe „The Freshest Foods“.

Dabei zu beobachten: Obst und Gemüse mit mehr oder weniger großen menschlichen Alltagsproblemen. Aber wer weiß, vielleicht sind Avocado, Kartoffel und Co. auch nur Menschen:

Mehr seiner Arbeiten gibt es an dieser Stelle, bei Facebook und hier kann man sogar das eine oder andere Design auf irgendeinem Produkt kaufen.

Neben Twitter und Co. landet man dann auch schnell auf Kickstarter, Amazon und Co. und ehe man sich versieht, hat man auch schon irgendwelchen Krempel gekauft. Bei mir waren das dieses Jahr beinahe Jacken, allerdings hab ich schnell festgestellt, dass es sich um Scam handelte und die ziemlich cool aussehenden Klamotten eigentlich gar nicht existierten.

Das gilt im Grunde auch für die coolen Sneaker von Jeff Cole, die zahlreiche Anlehnungen an pop-kulturelle Themen, Filme etc. haben, aber leider auch nicht wirklich real sind. Wobei das ja schon wieder gut ist, denn ich würde mir wohl fast alle davon zulegen wollen, was dann doch ziemlich ins Geld gehen würde:

Mehr Arbeiten von Cole gibt es direkt auf seinem Instagram-Account. Reinschauen lohnt sich!

Willkommen im Jahr 2020 – Dem Jahr, in dem Fake-News und erfundene Wahrheiten keine Chance mehr haben.

Okay, soweit kann ich dann doch nicht gehen, aber auch dieses Jahr werde ich wieder versuchen nach bestem Wissen und Gewissen nur das zu erzählen, was ich auch wirklich kenne und irgendwie mit Fakten zu belegen ist. Und wenn das mal nicht der Fall ist, dann wird sich das aus dem Kontext vermutlich einigermaßen klar ergeben – schließlich gehört es ja genauso zu meinem Schaffen, dass ich auch mal ein bisschen Dummheit präsentiere. Schließlich schrob Goethe schon, dass der Mensch irrt, solange er strebt.

Und auch wenn das Gegenteil von gut gut gemeint ist, so will ich es doch auch gerade mit dem ersten Beitrag im neuen Jahr besonders gut meinen und ein bisschen Wissen erschaffen. Außerdem geht es auch gleich um Weltraum-Kram, der ja ohnehin meistens sehr spannend ist und wenn ich jetzt auch noch das Zauberwort „Wurmloch“ in den Raum stelle, schrecken hoffentlich nicht nur Stargate-Fans auf.

Da ich aber weder Physik studiert hab, noch großartig Wissen vorweisen kann (auch wenn ich das Thema immer mal wieder unglaublich spannend und faszinierend finde), müssen die Jungs und Mädels von Kurzgesagt her halten. Das machen die aber nicht nur mittlerweile beeindruckend erfolgreich, sondern auch nach wie vor sehr gerne und erklären uns jetzt gewohnt anschaulich und möglichst einfach, was es mit Wurmlöchern auf sich hat und welche Arten es davon womöglich gibt:

Soll keiner behaupten, er wäre wegen mir dumm ins neue Jahr gestartet.

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Wie man jemanden rettet, wenn er Feuer gefangen haben https://www.wihel.de/wie-man-jemanden-rettet-wenn-er-feuer-gefangen-haben/ https://www.wihel.de/wie-man-jemanden-rettet-wenn-er-feuer-gefangen-haben/#comments Thu, 19 Dec 2019 11:13:40 +0000 https://www.wihel.de/?p=99392 Wie man jemanden rettet, wenn er Feuer gefangen haben | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Das mag jetzt überraschend sein, aber wir steuern ja bekanntlich nicht nur direkt auf Weihnachten zu, sondern auch auf Silvester. Jahresabschluss feiern, sich kurz vor die Bewusstlosigkeit saufen und neue Vorsätze ergreifen, die man ohnehin nicht einhält – ihr kennt das.

Und irgendwie gehört halt auch noch Feuerwerk und Böllern dazu, schließlich kann man mehr oder weniger nur einmal im Jahr mit Pyrotechnik rumspielen – und da ja immer mehr auf den Trichter kommen, dass das mindestens beschissen für Umwelt und den eigenen Geldbeutel ist, weiß auch keiner, wie lange wir das noch können.

Doch ungefährlich ist das auch im Jahr 2019 nicht und ich bin sicher, dass trotz beginnenden Umdenken auch in diesem Jahr wieder diverse Körperteile nicht mehr da sind, wo sie eigentlich sein sollten. Mehr als Warnen und Aufpassen kann man da auch schon fast nicht mehr tun, aber für den Fall der Fälle, dass jemand Feuer fängt, könnte dieses Video hier eventuell hilfreich sein:

Sperrige Überschrift und dann noch nicht mal ein Video, dass ihr euch in gewohnter Form anschauen könnt, ohne auch nur ein Fitzelchen Text von mir zu lesen, aber das hier ist wirklich cool. Denn auch wenn ich das Meer auf der einen Seite sehr entspannend und beruhigend finde (wie so ziemlich alle Stadtaffen, die den ganzen Tag nur im Büro hängen und glauben, dass sie einfach so den Job kündigen und am Strand leben können – es dann aber aus Gründen doch nicht machen), auf der anderen Seite habe ich auch sowas wie Angst davor.

Denn einfach auf dem großen, weiten Meer ausgesetzt ist man schnell ziemlich am Arsch, viel mehr aber noch ist es das Unbekannte, dass in den Tiefen lauert und vielleicht total friedlich, aber eben unbekannt ist. Und wir Menschen neigen ja dazu, vor Unbekanntem erstmal Angst zu haben und irrational zu reagieren – dazu muss man sich nur mal die AfD-Spackos anschauen.

Wie auch immer, Neal Argarwal hat eine kleine Webseite gebaut, die ein wenig Licht ins Dunkel bringt und das auf spielerische Weise. Denn auf der scrollt man sich einfach durch die unterschiedlichen Tiefen und sieht so, wo wer lebt – und wo halt nicht. Spoiler: irgendwann wird es sehr, sehr ruhig.

Eine spielerische Visualisierung aller Lebewesen in den unterschiedlichen Meerestiefen | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Eine spielerische Visualisierung aller Lebewesen in den unterschiedlichen Meerestiefen | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Eine spielerische Visualisierung aller Lebewesen in den unterschiedlichen Meerestiefen | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Eine spielerische Visualisierung aller Lebewesen in den unterschiedlichen Meerestiefen | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Wer auch gern scrollen will, schaut einfach hier vorbei.

Statt sich aber einfach jedes Mal darüber aufzuregen, hat er einfach eine eigene Rubrik gestartet und präsentiert so jede Woche eine ganze Latte an positiven Nachrichten – Werft da ruhig mal einen Blick rein.

The Happy Broadcast liefert quasi ein Pendant dazu. Nur das hier die Nachrichten auch gleichzeitig noch ein bisschen illustriert sind und halt eher unregelmäßig bzw. nicht in der großen Anzahl wie bei Marco das Licht der Welt erblicken. Den Blick ins Positive auf die Welt korrigieren sie dennoch mindestens genauso:

Wer gern mehr sehen möchte, schaut hier oder am besten direkt auf Instagram vorbei und klickt gefälligst den Follow-Button. Der Alltag ist schließlich so schon grau genug.

PS: Und wem das irgendwie bekannt vorkommt – jep, gab es für 2018 auch schon.

Das Ding hier hab ich letzte Woche beim Durchwühlen meiner Feeds gefühlt bei jedem zweiten Beitrag gesehen und es natürlich für die typische Apple-Werbung gehalten, für die Apple nun mal steht. Und um das direkt vorweg zu nehmen: das ist es auch.

Wär an sich auch gar nicht so schlimm, aber wer die Nachrichtenlage in den letzten Monaten in Bezug auf Apple verfolgt hat – die Firma hat sich schon länger nicht mehr mit Ruhm bekleckert und viel von seiner Faszination verloren. Das ist an sich nicht schlimm und vielleicht einfach nur der natürliche Lauf der Dinge. Aber es ist auch nichts, warum man weiterhin in Jubelstürme ausbrechen sollte – nur weil man das früher mal gemacht hat.

Irgendwie hab ich dann aber doch auf Play gedrückt und mich an eine extrem gut inszenierte Schneeballschlacht erfreuen dürfen. Klar, in Sachen Marketing ist Apple noch immer ganz weit vorn dabei und wenn sich dann auch noch David Leitch – Regisseur von Deadpool und John Wick – für den Clip verantwortlich zeigt, kann das eigentlich nur eine große Nummer werden. Was ja aber nicht bedeutet, dass man das nicht würdigen kann.

Und welch höhere Würdigung kann es geben, als einen Beitrag auf wihel.de?

Und vielleicht sind alle von Apple mittlerweile so enttäuscht, weil die Erwartungen einfach zu hoch sind. Aber auch weil sie einen sinnlosen Bug nach dem anderen produzieren …

Schönheit liegt bekanntlich immer im Auge des Betrachters und nur weil ich etwas schön finde, heißt nicht, dass ihr das auch so empfindet. Eigentlich ist es wieder dieses klassische Geschmacks-Ding, dass jeder für sich selbst definieren muss und damit wäre dann eigentlich auch alles schon zur Schönheit gesagt …

… ABER so einfach ist es dann doch nicht. Denn es gibt durchaus allgemeine Definitionen von Schönheit, die sich auf Muster aus der Natur zurückführen lassen – Stichwort Goldener Schnitt zum Beispiel.

Viel mehr noch gibt es sogar mittlerweile wissenschaftliche Ansätze, die Schönheit und ihre Wirkung erklären wollen und wer könnte das eigentlich alles besser erklären und visualisieren als unsere Lieblings-YouTube-Erklärbären von Kurzgesagt? Richtig, niemand:

Es ist schwer zu sagen, was Dinge schön macht. Aber wenn wir etwas Schönes sehen, dann wissen wir instinktiv, dass es schön ist. Warum ist das so und wie beeinflusst Schönheit unser Unterbewusstsein?

Immer wieder toll, wenn man etwas neues lernt.

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Die wohl größte Sammlung von Amateurvideos aus der DDR https://www.wihel.de/die-wohl-groesste-sammlung-von-amateurvideos-aus-der-ddr/ https://www.wihel.de/die-wohl-groesste-sammlung-von-amateurvideos-aus-der-ddr/#comments Wed, 04 Dec 2019 07:05:35 +0000 https://www.wihel.de/?p=99143 Die wohl größte Sammlung von Amateurvideos aus der DDR | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los?

Oh man, ich befürchte, dass mir allein das Wort „Amateurvideos“ einen Haufen dubioser Besucher auf die Seite spülen wird, dabei hat das hier mit Bettgeschichten und anderen Frivolitäten nicht wirklich etwas zu tun – zumindest solange man nicht irgendeinem besonderen Fetisch nachgeht.

Außer man interessiert sich ganz besonders für das Leben von anderen Menschen, was mich zu meiner ursprünglichen Einleitung bringt: Erinnert sich noch jemand an die allererste Staffel Big Brother? Unglaublich erfolgreich, weil a) keiner der Teilnehmer wusste, was für Nachwirkungen das ganze Projekt haben würde und b) wir Menschen ja von Natur aus total geil drauf sind, andere bei/in ihrem Leben zu beobachten. Deswegen gucken alte Menschen ständig aus dem Fenster (und warten nur darauf, ihren Nachbarn mit irgendwelchen Dummheits-Regeln auf den Sack zu gehen) und wir auf dem Weg von der Arbeit nach Hause in Wohnungen, wo andere bereits ihren Feierabend genießen.

Und für die wird es jetzt besonders toll, denn Open Memory Box behauptet, dass sie die größte Sammlung an digitalisierten Amateur-Videos aus der Zeit von 1947 bis 1990 aus der DDR zur Verfügung stellen. Das sollen irgendwas um die 415 Stunden sein und natürlich ist es so herrlich nostalgisch, teils verwackelt und in absolut keiner aufgebügelten HD-Qualität, wie man sich das nur vorstellen kann – ich liebs:

Mehr gibt es hier.

Ich will nicht sagen, dass es mein Traum ist, mal nach Japan zu reisen und zu gucken, was dort so abgeht, weil ich das auch schon mal über Australien gesagt hab und mittlerweile dieser Drang nahezu vollständig verflogen ist (was total gut ist, da es in Australien echt fieses Getier gibt).

Außerdem glaub ich, dass Japan einfach trotz Tradition und durchaus ruhiger Momente unfassbar bunt, laut, schnell und hektisch ist und man darauf erstmal klar kommen muss um damit klar zu kommen. Bin zwar jetzt kein Dorfliebhaber, aber alles, was größer als Hamburg ist, ist dennoch anstrngend.

Wobei das in dem nachfolgenden Video gar nicht mal so hektisch und krass rüber kommt. Denn darin laufen wir virtuell knapp 40 Minuten durch Dotonbori, dem Entertainment District von Osaka und das auch noch direkt in 4K:

Walking around Dotobori, Osaka. It’s been a long time since I’ve been here. It was pretty bustling as usual :D Love Osaka!! Enjoy the city sounds and night city ambience.

Sieht machbar aus. Wobei, wir waren ja jetzt 40 Minuten da, reicht eigentlich auch oder?

Es ist wieder ein bisschen Zeit für Nostalgie, denn am Wochenende hab ich mir den aktuellen Rambo-Film angeschaut und was soll ich sagen? Je mehr Teile davon rauskommen umso beschissener werden die Filme. Was bei Rambo eigentlich gar nicht möglich ist, steht die Reihe doch für so ziemlich alles, außer anspruchsvolle Story und besonderen Tiefgang. Oder anders gesagt: man muss sich schon hart anstrengen, um das zu verkacken. Gilt aber auch für den Teil davor und irgendwie hätte man es bei den ersten 3 belassen sollen.

Aber auch ein Silvester Stallone muss Miete zahlen und wer will es ihm verwehren, die Kuh solange zu melken, wie sie noch Milch gibt?

Zeigt aber auch, dass man auf gar keinen Fall die Filme aus den 80ern und 90ern krampfhaft ins Hier und Jetzt hieven sollte. Ich mein, es hat ja einen Grund, warum diese Art der Filme damals so unfassbar erfolgreich war, mittlerweile aber andere Streifen die Kinokassen füllen – unabhängig, ob man die jetzt besser fand oder nicht.

Diesem Drang muss man einfach widerstehen, besonders wenn einem so warm ums Herz wird, wie mir, wenn man mal wieder eine Compilation mit zahlreichen Ausschnitten aus den größten Klassikern schaut. So wie beim nachfolgenden Video (auch wenn ich Alphaville mit Forever Young in dem Zusammenhang nicht wirklich passend finde):

Die Liste der gezeigten Filme:

1. Zurück in die Zukunft
2. Aliens
3. Basic Instinct
4. Die City-Cobra
5. Braveheart
6. Alien
7. Batman Forever
8. Big
9. Dumm und dümmer
10. Ferris Bueller macht blau
11. Ghost
12. Ghostbusters
13. Highlander
14. Zurück in die Zukunft
15. Forrest Gump
16. Universal Soldier
17. Das fünfte Element
18. Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes
19. Jurassic Park
20. Zurück in die Zukunft
21. Abyss
22. Das Phantom-Kommando
23. Stirb Langsam
24. Leon
25. Red Scorpion
26. Police Academy
27. Robocop
28. Pulp Fiction
29. Scarface
30. Star Wars: Das Imperium schlägt zurück
31. Terminator 2
32. Auf der Nadel
33. Das Schweigen der Lämmer
34. Taxi Driver
35. Titanic
36. Taxi
37. Kickboxer
38. Mad Max 2
39. Total Recall
40. The Beach
41. Police Story 2
42. Predator
43. Bodyguard
44. Knocking on heavens door

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Wenn das Internet eine Ente zeichnen soll https://www.wihel.de/wenn-das-internet-eine-ente-zeichnen-soll/ https://www.wihel.de/wenn-das-internet-eine-ente-zeichnen-soll/#comments Tue, 26 Nov 2019 07:02:17 +0000 https://www.wihel.de/?p=98915 Wisst ihr noch, damals, als man im Internet noch Fragen stellen konnte und hilfreiche Antworten bekam? War das nicht schön? Und heute? Heute fragt man und bekommt erstmal als Antwort, dass man grammatikalisch falsch gefragt hätte, einen nichtssagenden Link zu Google und würd gleichzeitig dafür fertig gemacht, dass man sowohl die unterschiedlichen Geschlechter nicht respektieret als auch die eigene Öko-Bilanz vernachlässigen würde. Und das nur, weil man mal gefragt hat, ob jemand eine Ente zeichnen könnte.

Aber ein paar sind noch übrig geblieben, die neben all den Trollen und anderen Idioten noch wissen, wie man wirklich hilft. Und mit etwas Glück wird eine virale Nummer draus und alle fangen irgendwie an, Enten zu malen und wenig später kann man sich vor lauter Entenzeichnungen gar nicht mehr retten.

So oder so ähnlich hat es sich vielleicht bei Victoria und ihrer Facebook-Seite Smol Animol Memes, vielleicht wollte ich aber auch nur ein bisschen rumpöbeln – wir werden es wohl nie erfahren. Macht aber auch nichts, denn das Endergebnis zählt und das besteht tatsächlich aus jeder Menge Entenzeichnungen. Victoria bat genau darum und gab auch direkt eine kleine Hilfestellung, denn Schnabel, Füße und ein Auge waren bereits da, sodass man nicht sonderlich unterschiedliche Zeichnungen erwarten könnte.

Aber das Internet ist nun mal das Internet:

Noch mehr Exemplare gibt es an dieser Stelle und ich freu mich jetzt schon, wenn es eine Fortsetzung davon gibt.

Ich sag’s ganz offen: ich mag unseren Fernseher nicht. Gekauft irgendwann, als Line und ich zusammen gezogen sind, hatte ich damals keine Ahnung von Fernsehern. Groß musste er sein, genügend HDMI-Anschlüsse haben und irgendwas mit 4K wär eigentlich auch nicht schlecht – aber vor allem war ausschlaggebend, dass meine Eltern noch aus einer Generation stammen, in der Grundig für absolute Qualität stand.

Und so haben wir auch einfach einen Grundig gekauft. Groß ist er, HDMI-Anschlüsse sind auch ausreichend vorhanden und er spielt das normale Fernsehbild. Also eigentlich nichts, worüber man sich beschweren müsste oder? Mal davon abgesehen, dass 4K halt noch lange nicht 4K ist und der Wechsel nach der Daddelei mit der Playstation auf den Anschluss für den Fire TV immer mehrere Anläufe braucht und überhaupt gibt es mittlerweile für gleiches Geld so viel mehr auf dem Markt …

Entsprechend kann ich die 8K, die im nachfolgenden Video enthalten sind auch nur bedingt genießen, aber ein Timelapse über Berlin guckt man sich dann auch mal mit weniger Qualität an, weil es davon viel zu wenige gibt. Außerdem hatten wir schon mal ein Video von Cities in 4K (wobei mindestens mit diesem Video der Name schon nicht mehr passend ist) an dieser Stelle und vermutlich wird es nicht das Letzte gewesen sein:

Berlin is the largest and main city of Germany, it is also the 2nd city in the EU, after London.
There are a lot of things and places which need to be seen in Berlin but will you find the time for it?

The video Berlin in 8K will give you few impressions about this city. There are so many places that holds many stories on the surface for you to see: stories of East and West Berlin, stories of the past, present and future, stories of former tragedies and modern tolerance.

PLaces which are worth a visit and which you can see in Berlin in 8K on the channel of Cities in 4K are: Brandenburger Tor, Reichstag, the Berlin Wall, Museumsinsel, Pergamonmuseum, East Side Gallery, Neues Museum, Schloss Charlottenburg, Gemäldegalerie, Fernsehturm, Potsdamer Platz, Deutsches Historisches Museum, Holocaust Memorial, DDR Museum, Berliner Dom, Neue Synagoge, Schlossgarten Charlottenburg, Pariser Platz, Karl-Marx-Allee.

Bemerkenswert: Berlin kommt hier echt verdammt gut weg und zeigt durchaus viele schöne Ecken. Schade, dass es aber beinahe auch fast alle sind …

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Berlin Moves https://www.wihel.de/berlin-moves/ https://www.wihel.de/berlin-moves/#comments Thu, 14 Nov 2019 15:45:28 +0000 https://www.wihel.de/?p=98764 Berlin Moves | Travel | Was is hier eigentlich los?

Für Videos gilt das gleiche wie für Jobs, mit denen es ist, wie mit dem Sand am Meer – es gibt genug, wenn nicht sogar zu viel davon. Auf der einen Seite natürlich gut, weil wir alle schon keinen Bock mehr auf das nächste Video über New York oder Asien haben und es deutlich mehr Videos über deutsche Städte geben sollte, auf der anderen Seite ist Berlin aber nach wie vor einfach keine schöne Stadt.

Oder vielleicht doch, wenn man halt keine sonderlich hohen Ansprüche hat und es einem scheiß egal ist, wie eine Stadt aussieht und das Menschen sich den ganzen Tag wie die letzten Arschlöcher benehmen. Ich gebe zu: maximale Übertreibung, aber warum sich nicht auch einfach mal mit jedem anlegen, der in Berlin wohnt? Leben am Limit durch Provokation, muss man doch auch mal ausprobieren.

Mein ich natürlich nicht (komplett) so, aber Berlin ist für mich einfach kein Ort, an dem ich leben will. Ein Ausflug für ein paar Tage ist da vollkommen ausreichend, damit ich wieder weiß, wie lebenswert Hamburg ist (als ob ich das je vergessen würde) – manchmal reichen aber auch ein paar Minuten.

Zum Beispiel 3, wenn sie denn von Alex Soloviev kommen, der in einem seiner neuesten Werke mal wieder gekonnt Berlin und seine Menschen eingefangen hat:

The very last atempt to describe infinity of capital of Germany. Berlin is big, loud, dark, green and overwhelming. No matter where you are, this city revolves around you for 24 hours. There will never be a tomorrow, it is always now, no matter what it means to you.

Und wer jetzt bei dem Namen Alex Soloviev ins Grübeln kommt – jop, zwei seiner Videos hatten wir schon mal hier und hier.

Aktuell drehen ja wieder alle frei, weil sich zum 30. Mal der Jahrestag des Mauerfalls jährt. Ich will nicht sagen, dass man dieses historische Ereignis deutlich weniger schätzen bzw. daran erinnern sollte – aber dass jetzt wieder alle im Ostalgie-Fieber sind … meine Herren, muss das immer wieder sein?

Auf der anderen Seite: unter all diesem Müll und Krempel finden sich auch immer wieder mal ganz okaye bis gute Dokus und interessante Schnipsel aus der damaligen Zeit. So wie der nachfolgende, bei dem der Berliner Trabi-Werkstattchef Schulze euphorisch die Neuerungen des Trabant Deluxe vorstellt.

Wenn man bedenkt, wie viel Krempel mittlerweile heute in den Autos steckt … es war damals nicht alles schlecht:

Im Verkehrsmagazin von 1982 klärt der Berliner Trabi-Werkstattchef Schulze über die Verbesserungen am neuen Trabant-Modell auf …

Hat nur leider auch nichts an den langen Wartezeiten geändert. Wobei, ist ja auch eine Strategie, Nachfrage erzeugen, ohne sie zu bedienen …

Eigentlich find ich Magneten total super – Dinge zusammenhalten, ohne Schrauben, Nägel oder Leim verwenden zu müssen und bei Bedarf wieder trennen zu können … das ist doch die ultimative Zukunftstechnologie!

Aber ich hab auch regelmäßig Angst vor Magneten. Nicht, weil ich ein Idiot bin – was ich bin – sondern weil ich jedes Mal befürchte, dass meine Bank- und sonstigen Karten dadurch unbrauchbar werden. Denn auch wenn die meisten Karten irgendwo einen Chip integriert haben, der mindestens 2 Atomkriege überstehen kann, setzen noch viel zu viele Geld- und sonstige Institute auf die Verwendung des Magnetstreifens. Dabei weiß doch jeder, dass die darauf enthalten Infos alles andere als sicher sind.

Aber eigentlich liegt die Angst nur daran, dass ich mal einen Gürtel hatte, der was Magnetisches an der Gürtelschnalle hatte und ich genau auf der Höhe immer meine Geldbörse gehalten hab, wenn ich an der Kasse stand. Logisch, dass das keine meiner Karten wirklich super fand. Und der Huzzle, den das nach sich zieht ist dermaßen real …

Nichtsdestotrotz schauen wir uns einfach mal an, wie Magnete überhaupt hergestellt werden. Schließlich muss man den Fein kennen, um ihn verstehen zu können:

Ever wondered how magnets are made? Get the full history and ‘making of’ right here!

Und eigentlich können Magnete ja auch gar nichts dafür, dass Karten so labil gebaut sind. Kein Wunder, dass wir das verdammte Bargeld nicht loswerden …

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Kunst aus Amazon-Paketen https://www.wihel.de/kunst-aus-amazon-paketen/ https://www.wihel.de/kunst-aus-amazon-paketen/#comments Tue, 12 Nov 2019 11:31:47 +0000 https://www.wihel.de/?p=98717 Wenn ich das mal grob überschlage, würde ich sagen, dass 90% der Sachen, die ich kaufe und die nichts mit Essen zu tun haben, online bestellt werden. Und gut 80 – 90% davon über Amazon. Ich weiß natürlich, dass Amazon miserable Arbeitsbedingungen hat, der lokale Händler gestärkt werden muss und auch die CO2-Bilanz für Zeug, dass erst durch die halbe Weltgeschichte geschickt werden muss, damit es bei mir ankommt, nicht gerade berauschend ist.

Aber der lokale Händler bietet einen beschissenen Service und eine noch beschissenere Auswahl und ich bin furchtbar faul. Bzw. hab schlichtweg nicht die Zeit, nach Feierabend oder am Wochenende durch die Innenstadt zu dackeln und dort sämtliche Anschaffungen zu tätigen, zumal dann der Transport an mir hängen bleibt.

Außerdem bekomm ich dann keine Amazon-Kartonagen. Die hab ich bisher vor allem als Altpapier gesehen, dank Monomi Ohno tat sich aber eine völlig neue Welt auf. Denn aus den Kartons kann man wesentlich mehr machen als zusammengefaltete Presspappe – eigentlich sogar so ziemlich alles. Und den besten Beweis erbringt sie gleich selbst:

Mehr ihrer Arbeiten gibt es hier.

Das muss schon ein ziemliches Zeichen sein, wenn man gleich über zwei Videos stolpert, die ausgerechnet die beiden Länder thematisieren, die auch bei einem selbst in jüngster Vergangenheit im Fokus standen – England und die Niederlande.

Das liegt natürlich an der geografischen Nähe und den damit doch einfacheren Reisebedingungen dort hin – aber es sind eben auch zwei tolle Länder, zumindest wenn man sich die schönen Ecken aussucht. Wobei, gilt eigentlich für jedes Land, aber irgendwelche Argumente brauch ich ja.

Auf jeden Fall hat Daniel Raven-Ellison ein paar Videos gemacht, die uns für irgendwas um die 100 Sekunden mit durch die Niederlande und Großbritannien nehmen. Der Clou dabei: Jede Sekunde steht für ein Prozent der Gesamtfläche und wie sie genutzt wird, sodass man für die Niederlande mal eben 24 Sekunden Weideland für Kühe bewundern darf – weil die halt viel Weideland für Kühe haben.

To get a better sense of proportion, let’s go on a hundred second walk across the nation.

Each second of the walk reveals one percent of our lands and how they look from above.

Are you ready for the Netherlands in 100 seconds?

“What does the United Kingdom really look like? To get a better sense of proportion, let’s go on a one hundred second walk across our nation. Each second of the walk reveals 1% of our lands and how they look from above. Are you ready for the UK in 100Seconds?”

Nearly 1 in 3 people in the UK think that over half of the country is built on. I made The UK in 100 Seconds in collaboration with Friends of the Earth and Jack Smith to give people a better sense of proportion.

Make sure you have your sound on. The voice over is by Benjamin Zephaniah.

Tolles Konzept und so schlecht gemacht sind die Videos auch nicht, da liegt die Empfehlung für die restlichen Ausgaben natürlich nahe – dazu bitte hier entlang.

Und vermutlich steht auch keine andere Gebäudeform so sehr für „Osten“ wie der Plattenbau, wobei der ja in der Theorie gar nicht so übel ist. Günstig und schnell hochgezogen – ist halt nur unfassbar hässlich und die Leute, die dort wohnen, wirken immer maximal zusammengepfercht.

Und doch, so ein Plattenbau kann auch einen gewissen Charme haben und wer sich dem absolut nicht erwehren kann, kann sich eine Miniaturausgabe sogar in die eigenen 4 Wände holen. Panelki nennt sich der Buch-Bastelsatz von Zupagrafika, der 164 Einzelteile mitbringt, die man dann herausnehmen und nach Belieben zusammensetzen kann – im Grunde also genau das gleiche Prinzip wie die große Ausgabe.

Und natürlich sieht das auch so einheitsbrei-ig wie die reale Ausgabe aus.

Wer mag, ist mit 22€ an dieser Stelle dabei – und ich glaub, ich bin es.

Ein weiteres Indiz, dass man alt wird: man versteht Werbung nicht mehr. Wobei es natürlich deutlich charmanter klingt, wenn man behauptet, dass man einfach schlauer als der Rest geworden ist (vielleicht aber auch dümmer als die Allgemeinheit) – ist am Ende aber auch egal, denn letztendlich steht nur fest, dass ich die heutige Werbung zu immer größeren Teilen nicht mehr verstehe. Und ich bin der festen Überzeugung, dass das nicht meine Schuld ist.

Denn auch wenn wir mittlerweile in der Empörungsgesellschaft angekommen sind – doof nur, dass sich ständig über die falschen Dinge empört wird – gefühlt kommt es immer häufiger vor, dass gerade in großen Firmen mit vielen beteiligten Menschen an irgendwelchen Projekten immer weniger auf die Idee kommen, beschissene Pläne zu hinterfragen oder wenigsten den Finger zu heben und zu sagen, dass das Quatsch wird, was man gerade macht.

Sieht man u.a. sehr schön daran, wie toll Werbung in den früheren Jahrzehnten war:

about 4 hours of 80s (86-89) and some early 90s (1990-1992) commercials (there are some dups. woops!) i got from some betamax tapes.

Vielleicht ist das aber auch nur die Nostalgie-Sucht, die hier aus mir spricht.

Ich glaube es war vorgestern, als die ARD ein kleines Special zum Abgang von Uli Hoeneß gesendet hat. Nicht, dass ich an der Person Hoeneß großartig interessiert wäre, aber Line war noch nicht Zuhause und mit gerade mal 45 Minuten konnte man das angenehm schnell weggucken.

War dann am Ende auch nicht so spannend und meiner Meinung nach deutlich zu arschkriecherisch, zeigte aber auch ganz interessant, wo der Fußball noch vor ein paar Jahren war. Und heute? Jonglieren sie mit dreistelligen Millionen-Summen, die man vor ein paar Jahren noch für absurd gehalten hat und während ein Traditionsverein nach dem anderen die Biege macht. Wobei ja auch klar ist, dass Tradition allein keine Gehälter zahlt.

Dennoch sind wir mittlerweile in Dimensionen angekommen, die vermutlich kein Mensch mehr verstehen, nachvollziehen oder in irgendeiner Form rechtfertigen kann. Außer mit dem standardisierten Argument, dass der Markt die Preise regelt.

So ganz neu ist das aber auch nicht. Selbst in den 80ern gab es ähnliche Meinungen und Äußerungen – die Summen waren halt nur andere:

Fußballer in der Bundesliga verdienen immer mehr Geld, die Ablösesummen steigen und die Stadiontickets und Bratwurst werden auch immer teurer. Schon 1984 haben sich Fans über das viele Geld im Fußball aufgeregt.

Und wer weiß, vielleicht werden die Leute in ein paar Jahren so ähnlich denken wie wir heute über früher. Die Summen sind dann halt nur andere.

Es ist schon erstaunlich, wie sehr der Mensch auf Listen, Rankings und sonstige Vergleiche abgeht und ich würde sogar behaupten, dass der Mensch das einzige Tier ist, das sich permanent in irgendwelchen (Schwanz)Vergleichen messen muss – wobei Machtkämpfe um die Rangordnung innerhalb des Rudels ja häufiger im Tierreich vorkommen.

Nur ist den Tieren dabei ziemlich egal, wer am Ende auf welchem Platz landet – es kommt nur auf den Erstplatzierten an. Beim Menschen ist das nicht viel anders, schließlich kann auch hier meist nur einer gewinnen und der Zweitplatzierte ist der erste Verliere … bla bla bla.

Und doch, so manche Rangfolge weckt auch mein Interesse, besonders wenn sie von Data Is Beautiful kommt, von denen wir hier oder auch hier schon mal die eine oder andere Visualisierung hatten. Und da aller guten Dinge drei sind, schieben wir jetzt noch eine hinterher, über die man sich vermutlich am meisten streiten kann – schließlich geht es um Geschmäcker und bei denen geht das ganz wunderbar.

Dann aber auch wieder nicht, denn die Jungs und Mädels stützen ihre Rangfolgen-Spielchen nicht auf irgendein Bauchgefühl oder persönliche Befindlichkeiten, sondern harte Zahlen – in diesem Fall Vinyl- und CD-Verkäufe. Dürfte zwar gerade zu Beginn der Darstellung noch seine Unschärfen haben, aber irgendeinen Tod muss man ja immer sterben:

Timeline history of the most popular music genres and styles from 1910 to 2019. Historical popularity is based on worldwide vinyl and CD records release frequencies for specific genre adjusted to recent years music charts. Numbers are relative to each other to reflect popularity change throughout the years (it’s not a percentage). I’ve tried to use sub-genres in most cases to present as much as possible diversity.

Hip-Hop ey …

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Wie man mit Haarausfall umzugehen lernt https://www.wihel.de/wie-man-mit-haarausfall-umzugehen-lernt/ https://www.wihel.de/wie-man-mit-haarausfall-umzugehen-lernt/#respond Tue, 29 Oct 2019 07:02:24 +0000 https://www.wihel.de/?p=98524 Wie man mit Haarausfall umzugehen lernt | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Hier unter uns kann ich es ja sagen: mir fallen die Haare aus. Hab ich sicher auch schon irgendwo mal erwähnt, aber mittlerweile hab ich große Gewissheit, denn das geht schon eine ganze Weile so und auch wenn ich nur alle paar Monate zum Friseur gehe – dass die Stelle da am Hinterkopf immer größer wird, lässt sich einfach nicht von der Hand weisen.

Dabei kann ich mich noch gut erinnern, wie voll das Haar noch vor ein paar Jahren war – nicht unbedingt eine bessere Zeit, weil meine Friseuren alles gewonnen hätten, nur keine Preise, mit denen man angeben kann. Aber es war einfach mehr auf dem Kopf und in jungen Jahren konnte man damit noch einiges anstellen.

Und nicht nur Gott allein weiß, dass ich mit dem lichter werdenden Haar auch so meine Probleme hatte, das komplette Internet zwei Mal durchsuchte, um eine Lösung zu finden und auch nicht davor scheute, irgendwelche Mittelchen beim Arzt einzufordern. Die ersten Versuche vergeblich – irgendwann fand ich aber einen, der das Spiel mitspielte. Nur gebracht hatte es nix und so wurde die Haarpracht weniger und weniger.

Mittlerweile kann ich sagen: scheiß drauf, is halt so. Und letztendlich ist es auch gar nicht so verkehrt, wenn man frisurentechnisch deutlich weniger Auswahl hat – trägt man halt dauerhaft kurz, ist ja auch deutlich pflegeleichter. Außerdem: Wenn Jason Statham damit umgehen kann, dann kann ich das auch.

Dennoch, der Weg war nicht einfach und auch 52skillz weiß das nur zu gut. Aber wenigstens hat er dazu ein großartiges Video gemacht, bei dem er uns zeigt, wie schwer der Weg von Erkenntnis bis zur Akzeptanz denn wirklich ist – und vor allem, wie lang er sein kann:

I’ve been losing my hair for about 5 years. During this time it’s had an incredibly negative impact on my self esteem. I viewed having a thick head of hair as beautiful, honest and powerful, while being bald is often portrayed as a visual and moral ugliness.

Prior to a few months ago, I could count on one hand the number of people that I shared these feelings of “ugliness” with. I buried them, and did what I could do to prevent people from noticing my thinning hair.

Recently I said “FRICK THAT”, and decided to start being open and honest about how hard it’s been to watch my hair slowly disappear. At first this was challenging because I’m not used to being this vulnerable.

But, after two months of owning the buzzed head look, and having open conversations about why balding has been super shitty for me, these feelings of “ugliness” have mostly evaporated.

Losing your hair sucks. But talking about it makes it easier.

Am Ende muss man sich aber auch hier eingestehen: Der Natur kann man einfach nur ihren Lauf lassen. Notfalls halt auch ohne Haare auf dem Kopf.

Ich bin ja absolut kein Freund von Leuten, die anderen ungefragt, dafür aber umso intensiver auf die Nase binden müssen, wie sie sich ernähren, warum sie das genau so tun und wieso man das unbedingt selbst auch so machen muss. Viel mehr noch führt das nur dazu, dass ich recht schnell in eine Trotzreaktion flüchte und dann genau das Gegenteil mache – vollkommen egal, welche Argumente dafür oder dagegen sprechen.

Überhaupt: die ersten 30 Lebensjahre hab ich ganz okay überstanden, sodass ich behaupten würde, dass das ein ziemlich guter Beweis ist, dass ich auch ohne auf den Sack gehende Ratschläge einigermaßen überlebensfähig bin.

Und das könnte auch der Grund sein, warum es bei uns Zuhause sehr lange gedauert hat, bis ich Lines Verhalten gefolgt und auf Hafermilch umgestiegen bin. Hängt natürlich auch damit zusammen, dass diese ganzen Milchersatzprodukte alle irgendwie anders schmecken und nur ein Bruchteil wirklich einigermaßen genießbar ist – aber der Hauptgrund war dann eben doch, dass ich gemerkt habe, dass ich normale Milch im Kaffee nicht mehr so gut vertrag.

Klar, könnte auch auf Kaffeeweißer oder Kondensmilch umsteigen – aber so wirklich geil ist das Zeug ja nie und wenn die Frau des Hauses mit Hafermilch gute Erfahrungen gemacht hat, warum nicht also mal ausprobieren? Gedacht, getan und so gibt es in meinem Kaffee zumindest Zuhause nur noch das Zeug rein (im Büro sieht das anders aus, aber auch nur, weil ich mir den Kram selbst besorgen und meinen Namen drauf schreiben müsste, was mir a) zu aufwändig ist und b) maximal albern ist – Lebensmittel Namen geben, wo sind wir denn?).

Und die Entscheidung ist auch noch aus weiteren Gründen gar nicht so schlecht, wie das neue Video von den Jungs und Mädels von Kurzgesagt beweist. Denn die beschäftigen sich in ihrer neuesten Ausgabe mit den Vor- und Nachteilen von Milch:

In den letzten Jahren wurde Milch recht kontrovers diskutiert. Manche sind der Ansicht, dass sie ein notwendiger und wertvoller Teil der Ernährung ist – und gesund für die Knochen. Andere befürchten sie könnte mit Krebs und einem frühen Tod in Verbindung stehen. Wer hat also Recht? Und warum trinken wir überhaupt Milch?

Aber auch hier zeigt sich mal wieder: Es kommt immer auf die Menge an. Und wer es übertreibt, ist am Ende selbst schuld. Wie bei so vielen Dingen …

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Wie man ein Messer richtig schärft https://www.wihel.de/wie-man-ein-messer-richtig-schaerft/ https://www.wihel.de/wie-man-ein-messer-richtig-schaerft/#comments Thu, 24 Oct 2019 14:33:03 +0000 https://www.wihel.de/?p=98442 Wie man ein Messer richtig schärft | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Ich glaube, es war mal mein Vater, der mir beibringen wollte, wie man ein Messer richtig schärft – vielleicht wollte ich mir das aber auch nur abgucken und dann autodidaktisch beibringen. So oder so: ich weiß bis heute nicht, wie man ein Messer richtig schärft, was mich aber nicht davon abgehalten hat, es immer mal wieder zu probieren – zum Leidwesen der Messer und meiner Mitmenschen, die plötzlich eine noch stumpfere Klinge hatten als vorher.

Dabei weiß keiner so gut wie ich, dass so ein richtig scharfes Messer ein echter Segen sein kann und erst so richtig Spaß ins Kochen bringt. Außerdem: nur damit kann man auch wirklich schneiden. Viele verwechseln ja Schneiden mit Hacken, Reißen oder Quetschen – so ein richtig sauberer Schnitt ohne wirklichen Widerstand, das ist schon maximal befriedigend, wenn man es denn hinbekommt.

Wobei, mittlerweile weiß ich zumindest ungefähr, worauf es beim Schärfen von Klingen ankommt: der richtige Winkel, Wasser, ein vernünftiger Schleifstein und vor allem Geduld.

Und Cook with E erledigt den Rest mit nicht weniger als 30 Minuten ausführlicher Erklärung und dem einen oder anderen Trick. Ich sag mal so: ich hab schon spannendere Videos gesehen, bin aber trotzdem hängen geblieben und hab es komplett geschaut.

Und das will ja was heißen:

Today, I’ll be showing all the basics of sharpening a knife on a whetstone. First, we are going to go over the 4 fundamentals of sharpening, which are: 1. The abrasive 2. The sharpening angle 3. The burr & 4. Consistency.

Next, I will do an end to end sharpening of a cheap $11 knife, showcasing that you don’t need expensive knives to get a screamingly sharp edge.

A sharp knife is a happy knife, A sharp knife is a safe knife. Once you enter the world of whetstone sharpening, you’ll never want to go back.

Im Grunde ganz einfach oder?

Croissants sind schon ein sehr merkwürdiges Lebensmittel: Sie stehen für ein besonders großartiges Frühstück, dass diesen völlig unsinnigen, leichten Touch von Frankreich reinbringen soll, schmecken idealerweise sehr lecker – aber so richtig weiß niemand, ob man das Ding immer wieder in Marmelade stippt, abbeißt, stippt, abbeißt … oder doch irgendwie in zwei Hälften schneidet, um es wie ein Brötchen zu behandeln, was es ja aber nicht ist.

Außerdem: es krümelt wie Sau und stellt man sich ungeschickt an, hat man mehr neben dem Teller liegen als final im Magen. Aber darum soll es nicht gehen, sondern viel mehr um den Herstellungsprozess vorher.

Youssouf Katari, Croissant Master aus der Orwashers Bakery in New York City, gibt einen kleinen Einblick in den Herstellungsprozess und verrät, worauf es ankommt:

Learn about the buttery magic behind how croissants are made ✨

Schon nicht schlecht, so ein Croissant – aber mein regelmäßiges Roggenbrötchen am Wochenende geb ich dafür trotzdem nicht auf.

Das Weiße Haus dürfte eines der berühmtesten Gebäude der Welt sein, wenn nicht sogar das berühmteste überhaupt. Dabei sieht es von außen ja dann doch recht unscheinbar aus. Berühmt halt, aber architektonisch jetzt auch keine Wucht.

Ich selbst war zwar noch nicht da, habe aber dennoch bisher eher den Eindruck bekommen – dank Filme und Serien natürlich – dass das Ding auch gar nicht mal so groß ist, was die Filme und Serien dann schnell unglaubwürdig macht, weil da doch jede Menge Menschen rumwuseln.

Tatsächlich aber scheint das Weiße Haus ein ziemlicher Wuchtbrummer zu sein mit teils ungeahnten Räumen, Gängen und vor allem einer beinahe schon wahnwitzigen Raumaufteilung. Im nachfolgenden Video bekommen wir zumindest einen kleinen Eindruck davon, was dort alles untergebracht ist – da ist es fast schon schade, dass man mit Arbeit zugeschüttet wird und nur wenige der Vorzüge auch so richtig genießen kann:

Und was ist jetzt mit den ganzen Geheimgängen und dem Hauptquartier der Illuminaten?

An sich bin ich ja ein großer Freund davon, dass ja jeder machen soll, was er will, solange er anderen nicht auf den Sack geht – vor allem aber nicht mir. Das ist an sich auch gar kein Problem, ich meide ja bewusst größere Menschengruppen und verlasse ungern das Haus (draußen gibt es meist nur andere dumme Menschen, Arbeit oder schlechtes Wetter – drinnen einen wunderbare Couch, technische Gadgets und die Temperaturen sind auch häufig okay).

Nicht nur deswegen, aber eben auch gehen mir die Bereiche der Klimadebatte auf den Sack, die nur so vor Einseitigkeit triefen – Stichwort SUVs, Stichwort Fliegen vs. Bahn und auch Stichwort Kreuzfahrten. Sicher, alles Bereiche, in denen man jede Menge Potentiale zur Einsparung von CO2 und Co. vorfinden kann, aber so wie die Diskussionen geführt werden, ist das alles bereits zum Beginn zum Scheitern verurteilt, wird zu einseitig betrachtet und lässt leider noch jede Menge andere Bereiche vollkommen außer Acht.

Und doch hatte ich beim nachfolgenden Video lediglich nur einen Gedanken: Muss dieser verdammte Scheiß-Pott sich da wirklich durchquetschen?

Take a look at majestic Braemar cruising through the Corinth Canal today – 9th October 2019.

Is ja nicht so, dass andere Mütter auch in anderen Ländern/auf anderen Inseln leben würden …

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Wie Paintball-Kugeln hergestellt werden https://www.wihel.de/wie-paintball-kugeln-hergestellt-werden/ https://www.wihel.de/wie-paintball-kugeln-hergestellt-werden/#comments Mon, 21 Oct 2019 10:07:42 +0000 https://www.wihel.de/?p=98373 Wie Paintball-Kugeln hergestellt werden | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Ich gebs offen zu: ich war noch nie Paintball spielen. Und ehrlicherweise hält sich die Motivation dazu auch in Grenzen, denn dafür war ich schon mal beim Laser-Tag – und da red ich nicht von dem klicki-bunten Mist, den man zum Beispiel von HIMYM kennt, sondern schon von einer recht militärisch angehauchten Variante, die auch gar nicht mal so ungefährlich ist – mein ehemaliger Chef ist direkt mal in so einen Gewehrlauf gerannt und hat nicht gerade wenig Blut verloren.

Der Vorteil beim Laser-Tag im Vergleich zu Paintball liegt dabei klar auf der Hand: lässt man sein Gesicht da, wo es sein soll, bleiben die Schmerzen einigermaßen in Grenzen – zumindest beim Spielen, den Tag danach kann man dennoch vergessen, sofern man nicht komplett durchtrainiert ist (und selbst dann dürfte der Muskelkater nicht weit weg sein).

Zweiter Vorteil: es dürfte wesentlich umweltschonender sein, denn Laser-Tag hat nicht wirklich Materialien, die man auffüllen muss oder anderweitig verbraucht. Paintball hingegen arbeitet mit diesen kleinen Farbkügelchen, die ja aus Gummi oder Plastik-Gedöns bestehen, damit die Farbe drin bleibt und nur bei entsprechender Geschwindigkeit aufplatzt.

Und wie werden die Dinger hergestellt? Ziemlich genau so:

Paintballs are made of entirely of nontoxic, food-grade ingredients. The same gelatin used in gummy bears gives paintballs’ shells structure. Food dye is used to give the shell and paint color.

Keine Ahnung ob trotz oder gerade wegen dem neuen Wissen – ich bleib bei der Laser-Variante.