Fotografie – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Mon, 19 Apr 2021 09:08:34 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.7.1 Wunderbare Fotografien von Erik Witsoe https://www.wihel.de/wunderbare-fotografien-von-erik-witsoe/ https://www.wihel.de/wunderbare-fotografien-von-erik-witsoe/#comments Thu, 10 Dec 2020 15:19:05 +0000 https://www.wihel.de/?p=107893 Es gibt so Menschen, die laufen einfach durch die Welt, knipsen mit was auch immer ein Foto von scheinbar belanglosen Motiven und / oder Situationen und am Ende ist jedes Bild ein kleines Kunstwerk. Es gibt nicht viel, was ich mehr bewundere als das und ich bin bis heute nicht dahinter gekommen, was es braucht, um zumindest ansatzweise in derlei Regionen des Fotomachens vorzustoßen. Klar, üben, üben, üben – aber wer bringt schon die nötige Disziplin auf, wenn die ersten Ergebnisse einfach nur scheiße sind?

Ich befürchte ohnehin, dass da sehr viel Talent mit reinspielt und Talent kannste halt nicht lernen, genauso wie man sich seine Familie und Nachbarn nicht aussuchen kann und gegessen wird ohnehin, was auf den Tisch kommt. Ist dann einfach so und ist vielleicht auch gar nicht schlimm – wär ja irgendwo auch bekloppt, wenn wir alle sensationell gute Fotos machen könnten, allein weil dann das Sensationelle zur Normalität wird und das will ja auch keiner.

Einer, der richtig gute Fotos machen kann und dabei die scheinbar normalsten Momente gekonnt und faszinierend einfängt, ist Erik Witsoe. Der US-Fotograf lebt mittlerweile in Warschau und verdient mit Fotografien seine Brötchen – neben seinen professionellen Arbeiten beeindrucken aber vor allem seine Street-Fotografien.

“His approach to photography is largely inspired by cinema which you’ll find reflected throughout his portfolio. His work has been featured in the pages of many magazines, books and articles as well as the subject of exhibits and printed works. His photo-book ‘Okiem przybysza’ won Third Place in Poland’s National Review of Books, in the category of books on Tourism.”

Wie sich das für einen guten Fotografen gehört, hat Witsoe aber nicht nur einen Instagram– und Facebook-Account, sondern ist auch auf 500px und Flickr vertreten, hat auch eine eigene Seite inkl. angeschlossenem Shop – und führt sogar einen eigenen Blog! Vorbeischauen lohnt sich also in mehrfacher Hinsicht.

Fotografen werden mir bestimmt Recht geben (oder halt auch nicht, denn eigentlich hab ich keine Ahnung): Das beste Licht zum Fotografieren bekommt man immer noch in der Morgen- und Abenddämmerung. Wenn die Sonne kurz vorm Untergehen oder schon hinter dem Horizont verschwunden ist – das kann schon sensationell werden.

Haben wir auch mal im Urlaub ausprobiert und sind dafür irgendwann um kurz nach 3 Uhr aufgestanden … leider hat uns das Wetter aber einen Strich durch die Rechnung gemacht. Was am Ende auch nicht schlimm war, denn ich bin ohnehin nicht gut im Bildermachen, insofern gab es auch keine Erwartungshaltung, die es zu erfüllen galt. Wär aber dennoch geil gewesen, hätten wir überraschen können.

So bleibt uns nur die Arbeit anderer zu bewundern, so wie bei den Bildern von Riley Blakeway aus Neuseeland:

WINNER – ‘Best Short Film’ 2015 MIMPI Film Festival Brazil
WINNER – ‘Best Cinematography’ 2015 MIMPI Film Festival Brazil
WINNER – ‘Sonny Miller tribute award for Best Cinematography’ 2016 San Diego Surf Film Festival
FINALIST – 2016 AdventurePro Film Festival
OFFICIAL SELECTION – 2015 REDirect surf film festival
OFFICIAL SELECTION – 2016 Kona Surf Film Festival
OFFICIAL SELECTION – 2016 Miami Independent Film Festival
OFFICIAL SELECTION – 2016 Los Angeles CineFest
OFFICIAL SELECTION – 2016 Water: Take 1 Festival
OFFICIAL SELECTION – 2016 Aotearoa Surf Film Festival
OFFICIAL SELECTION – 2016 Honolulu Surf Film Festival
OFFICIAL SELECTION – 2016 Vagabonde Festival Bordeaux
OFFICIAL SELECTION – 2016 Swedish International Film Festival
OFFICIAL SELECTION – 2016 Time & Tide Film Festival

Director / Cinematographer / Editor: Riley Blakeway
Featuring: Chippa Wilson, Dion Agius, Nate Tyler
Original Music by: Sasami Ashworth
Score Produced by: Avi Zahner
Water Cinematography: Talon Clemow
Second Camera: Aidan Stevens
Supported by: Monster Energy / RED Camera

Colored at The Mill Los Angeles
Colorist: Nick Sanders
Executive Producer, Color: Thatcher Peterson
Color Producer: Antonio Hardy
Production Coordinator, Color: Diane Valera

Aus Gründen ist diese Woche mal ein bisschen weniger los …
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Street-Fotografie – Ein Bild von 1838 bis 2019 https://www.wihel.de/street-fotografie-ein-bild-von-1838-bis-2019/ https://www.wihel.de/street-fotografie-ein-bild-von-1838-bis-2019/#comments Tue, 18 Jun 2019 10:41:30 +0000 https://www.wihel.de/?p=96236 Street-Fotografie – Ein Bild von 1838 bis 2019 | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los?

Es ist beinahe schon bekloppt, wie regelmäßig wir uns immer Sachen vornehmen, nur um sie dann doch nicht zu machen. Kennt man vor allem von Silvester und irgendwelchen übertriebenen Vorsätzen – aber da sind wir Fuchs, da beteiligen wir uns nicht dran. Nein, bei uns reichen normale Wochenenden, um fixe Pläne zu schmieden und sie dann doch nur bis zur Unendlichkeit und noch weiter aufzuschieben.

Regelmäßige Fotografie-Spaziergänge zum Beispiel, gern auch mal zu besonders unchristlichen Zeiten. Wobei, das haben wir einmal im Urlaub tatsächlich umgesetzt – sind unfassbar früh aufgestanden und wollten einen bombastischen Sonnenaufgang fotografieren. Doof war da nur, dass das Wetter andere Pläne hatte, aber immerhin konnten wir so frische Brötchen für den Rest der Bande besorgen.

Artähnlich steht auch immer noch der Plan im Raum, Hamburg zu erkunden und uns ein bisschen in Sachen Street-Photography auszutoben. Keine Ahnung, wann wir das mal machen (oder halt ob), aber bis es soweit ist, schauen wir uns einfach gemeinsam die Compilation von Guy Jones an. Denn der hat Bilder aus den Jahren 1838 bis 2019 genommen – jedes Jahr eines – und zu einer Compilation verknüpft, die am Ende eine wunderbare Reise durch die Zeit der Fotografie darstellt:

Schon cool oder?

Mit einem Kombi wären wir auf der absolut sicheren Seite gewesen, mir sind die Dinger aber schlichtweg zu lang – gerade in Hamburg ist das ja mit den Parkplätzen immer so eine Sache. Bekanntermaßen ist es der Qashqai geworden, der platztechnisch absolut okay ist. Scheinbar war das ganze Unterfangen aber auch völlig unnötig und das Platzproblem ist vor allem ein Problem im Kopf, schließlich würde ja auch ein Motorrad reichen.

Zumindest beweisen das die Bilder von Jon Enoch, seines Zeichens Fotograf aus London, aus Hanoi:

Wer gern mehr davon sehen möchte, schaut am besten auf seiner Seite vorbei, den Kollegen von My Modern Met hat er außerdem ein recht interessantes Interview gegeben.

Außerdem dreht sich alles um Details. Seien es Klickstrecken, visuelle Aspekte oder auch nur Formulierungen in irgendwelchen Hinweistexten – auf die Details kommt es einfach an und meist liegt der Teufel in genau diesen.

Um Details geht es auch bei den Arbeiten von Pyanek, der in seiner Serie „Amazing Worlds“ teils extreme Nah-Aufnahmen von alltäglichen Dingen macht. Und dabei stellt man schnell fest, dass man meint, man wisse, wie der ganze Kram aussieht – dann aber doch teils sehr viele und ganz neue Details entdeckt:

Mehr seiner Arbeiten gibt es hier und natürlich auch auf Facebook.

Stattdessen werfen wir einen kleinen Blick auf die Arbeiten des 18-jährigen Márton Mogyorósy, der Barcelona von oben abgelichtet hat. Das klingt zunächst sehr unspektakulär, ich würde aber behaupten, dass selbst Kenner der Stadt selbige so noch nicht gesehen haben.

Wobei man auch sagen muss, dass Mogyorósy schon sehr bewusst geometrische Motive ausgesucht hat – aber hätte ja auch keiner ahnen können, dass Barcelona selbst davon sehr Interessante zu bieten hat:

Mehr seiner Arbeiten findet ihr an dieser Stelle. Dass sich der Klick lohnt, erklärt sich von selbst oder?

Im Gegensatz zu Peter Wihlborg bin ich da auch einfach nicht der Typ dafür und vor allem fehlt mir auch genügend Kreativität, als dass es nicht genauso langweilig wird, wie bei 90% der Selfie-Accounts.

Wihlborg hingegen macht und soll auch bitte weiterhin so viele Selfies machen, wie nur geht – denn die sind nicht nur stark unterhaltsam, sondern auch an Kreativität kaum zu übertreffen und vor allem eines: stark unlangweilig.

Mehr von ihm – nicht nur Selfies – gibt es, natürlich, auf Instagram.

Was mir aber jetzt erst aufgefallen ist: so wirklich ging dieses Jahr in Sachen Schmetterlingen nichts oder? Gut, ich lebe in der Großstadt, da ist es mit Grünflächen und Wildblumen ohnehin so eine Sache – dennoch meine ich, dieses Jahr noch nicht einen Schmetterling gesehen zu haben.

Somit ist das hier mehr oder weniger eine Premiere für dieses Jahr – die aber immerhin detailreich und in Makro-Optik. Die Rede ist von den Bildern von Chris Perani, der unter Zuhilfenahme von einem Mikroskop und entsprechender Fotolinse Schmetterlingsflügel so zeigt, wie man sie vermutlich noch nie in seinem Leben gesehen hat:

Überraschend oder? Noch mehr Arbeiten von Chris Perani gibt es an dieser Stelle.

Im Urlaub haben wir es auch endlich mal geschafft, wenigstens an einem Abend richtig gute Bilder zu schießen – da bin ich mittlerweile sehr kritisch und find eigentlich alles ziemlich grottig, bei dem ich während des Schießens noch dachte, dass man was Cooles draus machen kann. Vielleicht fehlt mir da einfach das Auge, vielleicht auch nur die Übung oder der richtige Zeitpunkt – vielleicht auch alles zusammen.

Aber die Sonnenuntergangsbilder von Föhr sind mal richtig gut geworden und gerade mit dem Weiwinkel-Objektiv sind die wirklich gut geworden – da darf ich mir ruhig mal selbst auf die Schulter klopfen.

Was ich zudem immer versuche zu beachten: die 2/3-Regel. Motiv e direkt im Zentrum des Bildes sind für Touri-Bilder vielleicht ganz nett, aber eben nicht wirklich anspruchsvoll.

Allerdings gibt es durchaus Bilder, die sehr gekonnt mit der Bildmitte spielen und viel mehr noch: wir kennen die meisten der Bilder:

Discover the secret rule of photography composition… The middle line. This video is for educational purposes only and uses selected works from some of the world’s top photographers.

Please be sure to visit their sites and subscribe to their social channels to see more of their excellent work:

Andreas Gursky (http://www.andreasgursky.com)
Steve McCurry (http://stevemccurry.com/)
Dorothea Lange
Annie Liebowitz (http://www.leibovitzstudio.com/)
Hiroshi Sugimoto (https://www.sugimotohiroshi.com/)
Ansel Adams
Fan Ho (http://fanhophotography.com/)
Marcin Ryczek (http://www.marcinryczek.com)
David Burdeny (https://davidburdeny.com)
Tim Tadder (https://www.timtadder.com)
Platon (http://www.platonphoto.com)
Vivian Maier (http://www.vivianmaier.com)
Lara Jade (https://www.larajade.com)
Zack Arias (https://www.zackarias.com)
Christopher Anderson (https://christopherandersonphoto.com)

Manche Dinge fallen halt wirklich erst auf, wenn man mit der Nase direkt draufgedrückt wird.

Dank dem einen oder anderen Hundesitting sind wir auch schon recht gut vorbereitet – und haben festgestellt, dass der Unterschied zu einem Kind gar nicht so groß ist. Klar, ein bisschen haariger ist es, aber zum Beispiel in Sachen Spielzeug sind sich die beiden Parteien sehr gleich. Jeder hat sein Lieblingsspielzeug, dass von Zeit zu Zeit an Relevanz gewinnt und verliert und am Ende steht ein Sammelsurium an Kram, bei dem ja nichts weggeschmissen werden darf – dabei kann immer nur mit einem gespielt werden.

Die Tierfotografin Alicia Rius aus Santa Monica hat in ihrer kleinen Reihe A Dog’s Life genau diesen Umstand sehr gekonnt auf Bildern festgehalten und liefert nicht nur tolle Hundeportraits, sondern auch gleich einen kleinen Eindruck, was die jeweiligen Vierbeiner ausmacht:

Aber nicht nur Bilder kann sie gekonnt machen, sie hat auch gleich noch den ganzen Entstehungsprozess in Wort und Video (und weiteren Bildern) festgehalten, der zwar nicht in 5 Minuten konsumiert werden kann, aber ungemein interessant ist.

Und natürlich gibt es weitere Arbeiten von ihr an dieser Stelle, auf Behance und selbstverständlich Instagram.

Genauso hab ich schon mehrfach versucht, Spiegelungen zum Beispiel in Pfützen einzufangen – augenscheinlich ein sehr einfacher Weg für tolle Fotos. Das Problem: diese verdammten Pfützen sehen und verhalten sich nie so perfekt, damit man die Spiegelung auch vernünftig sieht. Ich bräuchte gefühlt 10 Hände mehr um abzählen zu können, wie oft ich das schon versucht hab – jedes Mal bin ich gescheitert.

Der spanische, aber mittlerweile in Kanada lebende Fotograf Guido Gutiérrez Ruiz hingegen beherrscht das perfekt und zeigt auf seinem Instagram-Account, was wirklich gute Fotos sind:

Schlau ist der, der ihm direkt auf Instagram folgt. Und Prints sowie weitere Infos und noch mehr Bilder gibt es natürlich auf seiner eigenen Seite.

Vor Ewigkeiten hab ich mal einen schönen Satz gelesen, der sinngemäß so ging: Soziale Netzwerke sind wie Flüsse – man hält das Gesicht rein, saugt auf, was gerade passiert und danach macht man wieder das, worauf man wieder Bock hat. Dass man Dinge verpasst, liegt einfach in der Natur der Sache und an sich ist das nicht schlimm.

Aber gut, die Bevormundung ist nun mal da und wir müssen damit klar kommen – die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Ändert nichts daran, dass sich dort auch immer wieder mal ein paar Perlen tummeln und die Instagram-Account von Grigoriy Shkarupilo gehört definitiv dazu:

Gefällt? Dann geht es hier direkt zum Account – ein Klick auf den Folgen-Button und schon verpasst man nichts mehr. Sofern der Algorithmus gnädig ist.

Aber sonst sind mir Raupen relativ egal, bin ich denen ja bestimmt auch. Interessanter wird es, wenn man sich die Bilder von Igor Siwanowicz anschaut, der ein paar eher außergewöhnliche Exemplare mit seiner Linse eingefangen hat und zeigt, dass für Insekten nach wie vor gilt: eigentlich sind das doch die Außerirdischen, nach denen immer gesucht wird oder?

Noch mehr Bilder – auch von anderen Insektengetier – gibt es direkt hier. Scheint ein Fable für merkwürdige Viecher zu haben.

Und doch schafft es diese Region der Welt immer wieder, einen gewissen Reiz zu erzeugen und Neugier zu schüren – zumindest auf Bildern braucht es nicht viel, um mich doch umzustimmen und den nächsten Urlaub dort zu planen. Ich mein, einmal muss man das schon gesehen haben, um sich wirklich eine Meinung zu bilden oder?

Diese Bilder kommen dieses Mal vom Kanadier James Wong, der in Hongkong lebt und weiß, wie man die Stadt sehr gekonnt bei Nacht einfängt. Erweckt natürlich auch den Eindruck, dass die Stadt niemals schläft und wahrscheinlich wirklich immer in Bewegung und total laut ist – aber visuell macht das einiges her:

Noch mehr Bilder von Wong gibt es an dieser Stelle, genauso kann man ihm auf Instagram folgen. Und um versöhnlich abzuschließen: er wär wohl nicht dahingezogen, wenn es absolut nicht aushaltbar wäre.

Bestes Beispiel ist das Bild von der Einkaufswagenreihe. Ich mein, wie oft hat man selbst schon Einkaufswagen gesehen, aber ist einfach nicht in der Lage, den Blickwinkel genau so zu legen, damit sich ein richtig gutes Foto ergibt?

Der aus Brighton stammenden Bertie Taylor kann das richtig gut und verdient sich so nicht nur meinen Neid, sondern auch jede Menge Anerkennung. Unspektakuläre, aber eben auch tolle Bilder:

Noch wesentlich mehr von ihm gibt es hier und wie sich das mittlerweile gehört, hat er auch einen Instagram-Account.

Das ist am Ende sehr schade, gibt es doch recht viele Fotografen, die tolle Bilder machen, zu denen man aber nur ein paar Zeilen aufs digitale Papier bringen kann, was mir grundsätzlich widerstrebt. Im besten Fall der schlechten Fälle hat man immerhin ein bisschen Text geschrieben, der nicht wirklich viel mit dem Fotografen selbst zu tun hat, aber doch über die zwei Zeilen hinausgeht. So wie dieser.

Der Fotograf in diesem Fall ist der in London lebende Alan Schaller, der wunderbare Schwarz-Weiß-Fotos macht und dabei ein wirklich gutes Auge für Licht, Schatten und Kontraste beweist. Oder ganz simpel ausgedrückt: ich mag seine Bilder sehr.

Noch mehr seiner Arbeiten gibt es hier und wer sein Weihnachtsgeld investieren möchte, kann an dieser Stelle das eine oder andere Print für die heimischen 4 Wände erwerben.

Auch in Sachen Fotografen muss ich ehrlicherweise passen. Klar, eine Hand voll Namen würde ich mich viel nachdenken noch hinbekommen – aber es ist wie mit Malern, mir ist da das Werk an sich wichtiger als der Künstler dahinter. So wie Kleider Leute machen, sind Namen irgendwann auch nur Schall und Rauch.

Muss man zumindest vom Klang her auch bei Mike Myers so sehen, denkt man bei diesem Namen doch eher an Horrorfilme (wobei der Kollege ja Michael hieß) oder den Schauspieler von Austin Powers. Dieses Mal ist aber der Fotograf aus Chicago gemeint, der einfach unfassbar gute Bilder macht und bei denen – zumindest die, die ich gesehen hab – einfach keines dabei ist, dass ich schlechter finde als das Vorhergehende oder Nachfolgende:

Hätte er einen Instagram-Account, ich würde jedes einzelne Bild von ihm liken. Oh Moment – hat er ja und den findet man hier. Und sogar ein recht üppiges Portfolio an dieser Stelle, bei dem man auch gleich Prints käuflich erwerben kann – da lohnt sich mehr als ein Blick.

Zum Teil mach ich das heute auch noch, dann aber nur mit Anleitung vom Fachprofi – man lernt ja doch ein bisschen mit dem Alter dazu. Muss man auch, denn mittlerweile muss ich die technischen Geräte selbst bezahlen. Am heikelsten war da mein Akku-Tausch beim iPhone, zum Glück mit positivem Ausgang.

Todd McLellan macht sowas ähnliches auch und beherzigt dabei vor allem die wichtigste Regel: Ordnung. Wer nicht jedes einzelne Teil fein säuberlich ablegt, bekommt den Kram am Ende natürlich nicht wieder zusammen. Am Ende gibt das natürlich ein großartiges Foto – quasi als Gegenpol macht er von den Sachen aber auch noch ein Bild davon, wie das ganze Zeug in die Luft geworfen aussieht. Mag ich sehr, gerade aufgrund der Gegensätze:

Noch mehr Arbeiten von McLellan gibt es hierm direkt aus der Serie Things Come Apart an dieser Stelle.

Seit nun mehr 8 Jahren bereist er die asiatischen Länder und beweist, dass er nicht nur in Sachen Töne ein sensationell gutes Händchen hat, sondern auch visuell mit großem Talent gesegnet ist:

Mehr von ihm gibt es direkt hier – logisch, dass sich auch hier das Vorbeischauen mehr als lohnt und eigentlich Pflicht ist.

Kann aber auch daran liegen, dass wir mit dem Wetter nicht so wirklich Glück hatten, ich permanent irgendwelche Arbeits-E-Mails schreiben musste und wir sowieso mal wieder viel zu viel laufen mussten. Vielleicht ist Amsterdam also doch ganz schön und es lag einfach an mir und meinem schiefen Blickwinkel, dass die Stadt dieses Mal nicht so gut bei weg kam.

Schaut man sich die Bilder von Stijn Hoekstra hingegen an, wirkt Amsterdam doch sehr verführerisch. Das Wetter nass-kühl, aber irgendwie auch gemütlich, wenn man sich vorstellt, dass man in einem der kleinen Häuser am Fenster sitzt, die Heizung aufgedreht ist und zuschaut, wie so langsam der Winter kommt:

Ich mag das sehr. Noch viel mehr tolle Bilder von Stijn Hoekstra gibt es direkt hier.

Zum Krieg – denn das ist es nun mal – gehören auch Kriegsfotografen dazu. Vor etwas mehr als 6 Jahren hatten wir das Thema schon mal hier, nun geht es um Kainoa Little. Der dokumentiert die Geschehnisse in und um Mossul seit April 2017 – hat aber ein Problem, das eigentlich natürlich ist, über das aber zumindest ich noch nicht nachgedacht hab: das Angebot an Kriegsfotografie übersteigt mittlerweile die Nachfrage. Little findet mittlerweile für seine Bilder keine Abnehmer mehr, was sowohl für sich spricht als auch ziemlich bezeichnend ist.

Immerhin: statt sie ungesehen auf irgendwelchen Platten oder Speicherkarten verstauben zu lassen, hat Kainoa Little sie einfach selbst veröffentlicht und ich möchte einfach glauben, dass es ihm letztendlich darum ging, die Bilder so oder so der Öffentlichkeit zu zeigen:

Mehr davon gibt es hier, weitere Arbeiten an dieser Stelle – Reinschauen lohnt sich!

Danach folgt das gemeinsame Abendessen und ein bis zwei Folgen Netflix-Kram auf der Couch, bis es ins Bett geht. Klingt ziemlich langweilig, ist aber schon eine Herausforderung alles in dieser Zeit zu schaffen.

Und doch mag ich diese Routine, gerade was das gemeinsame Essen betrifft. Wenn man sich sonst schon nicht den Tag über sieht, dann sind es diese kleinen Momente zusammen, die alles ein bisschen schöner machen. Und in der Regel sind das nun mal die Mahlzeiten des Tages.

Die Fotografin Lois Bielefeld hat sich aufgemacht, mal in die Amerikanischen Wohnzimmer und Küchen geluschert und in der Serie “Weeknight Dinners” festgehalten, wie die Leute in Übersee ihre abendliche Nahrungsaufnahme gestalten. Zum Teil schon traurig, zum Teil aber auch klischeebestätigend – sitzen die doch echt mit Klapptischen vor dem Fernseher. Und wir dachten, dass gibt es nur in Sitcoms:

Mehr gibt es direkt auf ihrer Webseite und natürlich bei Instagram.

Seit gut zwei Jahren nun hab ich Fotobücher für mich entdeckt. War ich früher eine richtige Leseratte, fehlt mir mittlerweile einfach die Zeit und Geduld, mal wieder ein ganzes Buch zu verschlingen. Im Urlaub mal ein Comic aber sonst sieht es dann doch recht mau aus. Wobei das Lesen nicht zu kurz kommt, das Internet ist schließlich voll mit Texten und wenn ich mir die ganzen Blogs so anschaue, die ich jeden Tag durchstöber – da kommt dann doch das eine oder andere Buch zusammen.

Bildbände sind da noch mal eine ganz andere Hausnummer und das nicht nur, weil es textlich doch eher sehr sparsam zugeht. Aber die Geschichten, die sich dann im Kopf zu den jeweiligen Bildern abspielen, sind mindestens genauso gut, wie opulente Szeneriebeschreibungen und Charakterisierungen.

Der sehr von mir geschätzte Kollege Ben Hammer will nun auch endlich mal einen Bildband rausbringen und sich damit endlich einen lang gehegten Traum erfüllen.

Da so ein Bildband aber nicht einfach fertig vom Himmel fällt, sondern auch den einen oder anderen € kostet, hat er dafür auf Indigogo eine Kampagne gestartet – bietet automatisch den Vorteil, dass man direkt bestellen kann und er gleichzeitig die benötigten Kosten drin hat. Win-Win für alle quasi:

Unterstützenswert: Das Leben und Sterben des Ben Hammer | Fotografie | Was is hier eigentlich los?

Was tun, wenn Dich Deine eigene Arbeit langweilt? 2016 war ein verrücktes Jahr und ich habe mich erstmals intensiver mit der Analogfotografie beschäftigt. Eine Mju2 wurde zu meinem ständigen Begleiter. Mit ihr dokumentierte ich Alltag, Begegnungen und Absurdes. Zwischen Alkohol und anderen Drogen. Fasziniert von der Unperfektheit des Lebens, abgewandt von dem Darstellungszwang von Instagram und Co. Echter, ungestellter. Mehr wir. Mehr meine Fotografie. Jetzt will ich sie in ein Buch pressen.

Unterstützenswert: Das Leben und Sterben des Ben Hammer | Fotografie | Was is hier eigentlich los?

Unterstützenswert: Das Leben und Sterben des Ben Hammer | Fotografie | Was is hier eigentlich los?

Wer ist eigentlich BENHAMMER?

Hallo, das bin ich. Ihr kennt mich vielleicht aus der deutschen Internet-und-Fotoszene, wo ich seit 2010 als Blogger und Fotograf aktiv bin. Vielleicht habt ihr schon einmal was von mir gelesen oder gesehen – vielleicht aber auch nicht. In den letzten 6 Jahren habe ich unzählige Fotografen kennenlernen dürfen, viele Fotografen auf meinem Blog mit ihrer Arbeit vorgestellt und selber den Weg in die Fotografie gefunden. Jetzt will ich mein erstes eigenes Buch machen. Über meine Leidenschaft zur Fotografie und meine ganz persönliche Sicht auf meine Mitmenschen.

Und genau dafür brauche ich jetzt Eure Hilfe!

Ich hab mir mein Exemplar bereits gesichert und ihr solltet das auch tun. Schließlich ist der Ben einer von den Guten und macht hervorragende Arbeit(en). Hier geht es direkt zur Kampagne.

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Gegen den Trend: Fotos mit der Gameboy-Kamera gemacht von Jean-Jacques Calbayrac https://www.wihel.de/gegen-den-trend-fotos-mit-der-gameboy-kamera-gemacht-von-jean-jacques-calbayrac/ https://www.wihel.de/gegen-den-trend-fotos-mit-der-gameboy-kamera-gemacht-von-jean-jacques-calbayrac/#comments Wed, 28 Sep 2016 14:02:35 +0000 https://www.wihel.de/?p=73562 Was mir mittlerweile extrem auf den Sack geht: dieser Kamera-Wahn, speziell bei Smartphones. Für mich war das neue iPhone tatsächlich eine Enttäuschung, auch wenn ich im Gegensatz zu vielen anderen nicht zum großen Bashing ansetzen muss. Ja, die AirPods sind Schwachsinn und ja, dass die Klinke sterben musste, ist auch ziemlicher Murks, gerade weil der Platzgewinn offenbar nicht genutzt wird. Hätte es unter Steve nie gegeben, bla bla. Statt zu meckern, kauft euch das Ding doch einfach nicht, so einfach ist die Geschichte.

Für mich enttäuschend war es vor allem, weil es nicht wirklich eine Weiterentwicklung gab. Klar, bisschen mehr Arbeitsspeicher, bisschen mehr Prozessor, aber sonst ist einfach nichts dabei, dass mir das Leben leichter macht. 3D-Touch hab ich dank Jailbreak auf meinem 6er ausprobiert – schafft den Sprung in meinen Alltag nicht. Die Homebutton-Architektur ist ein bisschen anders, aber auch das ist eher ein Detail statt “geil, brauch ich”. Stattdessen liegt der Fokus beim 7er vor allem auf der Weiterentwicklung der Kamera. Ist ja auch ganz nett, wenn man unterwegs schnell mal ein gestochen scharfes Foto machen kann – aber wirklich zur Produktivitätssteigerung trägt das nun auch nicht vorbei. Und wenn wir mal ehrlich sind: ob ein Bild jetzt 10 oder 12 oder 824 Megapixel hat, dürfte für den Ottonormalsterblichen nicht großartig von Bedeutung sein. Die Motive werden dadurch jedenfalls nicht besser.

Jean-Jacques Calbayrac geht hier genau den umgekehrten Weg. Statt mit dem neusten Smartphone und der verbesserten Kamera schnappt er sich einfach seinen alten Gameboy und die dazugehörige Kamera und knippst in London umher. Für ihn, den Gameboy Cameraman, geht es eben nicht darum, das letzte Detail einzugangen und mit Licht und Schatten zu spielen – er reduziert das Bild aufs Wesentliche und lässt dafür die großen Pixel sprechen:

We need to let go of the details and get back to the shape. The functions of this camera are so limited that it is like a journey in time in the history of photography. We are going back to the birth of digital photography.

Wer mehr davon möchte, folgt ihm am besten auf Instagram. Und lässt die Megapixel einfach mal Megapixel sein.

Auch bei Michael Crichton und Leigh MacMillan stand für ihre kleine Serie Conceptual Food Essen im Mittelpunkt, wenn auch in einer gänzlich anderen Form – sich bewegendes Essen als Stillleben. Ich möchte nicht wissen, wie ihr Arbeitsplatz nach dem Shooting aussah, für die Bilder hat es sich aber definitiv gelohnt – hat definitiv was:

Mehr Arbeiten gibt es hier.

Aber es funktioniert ja auch so gut, also warum daran etwas ändern? Dabei sieht die Wahrheit hinter den Bildern meistens vollkommen anders aus (ich erinnere mich da noch an eine Erzählung, die davon handelte, dass sich eine Bloggerin oder Instagrammerin – so richtig sieht da ja auch keiner mehr durch – ein pompöses Frühstück zusamenstelle, nur um es dann nach den “perfekten” Fotos unangetastet stehen zu lassen) und ist meist gar nicht so glamourös, wie es die Bilder vermuten lassen.

Wren Kitchens hat für eine neue Kampagne genau dieses Phänomen thematisiert und zusammen mit 5 Bloggern eine Kampagne inszeniert, die die wahre Welt hinter den wunderschönen Bildern zeigt. Es ist eben auch hier viel mehr Schein als Sein dabei:

Parenting bloggers are particularly pressured to perceive themselves as the perfect parents with the perfect life and the perfect kitchen on their blogs,” Wren Kitchens explain. “We asked them to show us their true reality behind the ‘perfect family’ perception.

Mehr Hintergrundinfos findet ihr hier.

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https://www.wihel.de/die-wahrheit-hinter-den-perfekten-food-blogger-fotos/feed/ 4
Mehl-Ballett-Fotos von Alexander Yakovlev https://www.wihel.de/mehl-ballett-fotos-von-alexander-yakovlev/ https://www.wihel.de/mehl-ballett-fotos-von-alexander-yakovlev/#comments Tue, 23 Aug 2016 18:29:47 +0000 https://www.wihel.de/?p=72662 Bis heute finde ich ehrlich gesagt kein Zugang zum Ballett, da hat auch Black Swan nicht wirklich geholfen (obwohl ich den Film dann doch recht okay fand). Ausdruck zwischen Musik und Tanz ist ja schön und gut, aber inwieweit das durch eine Pirouette oder dem sonstigen Rumgehüpfe nun auf den Punkt gebracht wird, will sich mir einfach nicht erschließen. Schieben wir das am besten einfach auf den Holzfäller in mir, der bei den Simpsons regelmäßig lachen muss.

Nichtsdestotrotz bewundere ich natürlich, mit welcher Disziplin die Tänzer ihr Tageswerk verrichten. Schaut man sich nur mal die Muskeln an, die sowohl Tänzerinnen und Tänzer nach ein bisschen Training entwickeln – das kommt nicht von ungefähr. Und allein diesen Stehen auf den Spitzen … müsst ihr selbst mal ausprobieren um zu wissen, wie unmenschlich das eigentlich ist.

Genauso mag ich die Bilder von Alexander Yakovlev, der eigentlich in Russland Recht (oder Jura) studiert hat – seine eigentliche Leidenschaft sind aber Bilder von professionellen Tänzern. Mit Hilfe von Mehl schafft er es auf eindrucksvolle Weise, die Kraft und Anmut der Tänzer und ihre Bewegungen festzuhalten:

Stark oder? Mehr seiner Bilder findet ihr hier und wer auf dem Laufenden bleiben will, folgt ihm auf Instagram.

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Mit kleinen Autos um die große Welt – Tolle Fotos von Kim Leuenberger https://www.wihel.de/mit-kleinen-autos-um-die-grosse-welt-tolle-fotos-von-kim-leuenberger/ https://www.wihel.de/mit-kleinen-autos-um-die-grosse-welt-tolle-fotos-von-kim-leuenberger/#comments Tue, 24 May 2016 06:09:38 +0000 https://www.wihel.de/?p=70286 Es soll ja tatsächlich Menschen geben, die haben eine riesen Freude daran, wenn sie Wandern gehen können – für mich vollkommen unverständlich, ist doch zielloses Umherlaufen eine der wenigen Freizeitbeschäftigungen, die für mich so gar keinen Sinn ergeben. Klar, man nimmt bestimmt bei entsprechender Strecke ab – aber das kann man auch mit Sport in deutlich weniger Zeit und definitiv auch deutlich effektiver bewrkstelligen.

Ein anderes Argument ist die wunderbare Landschaft, die man dabei genießen kann. Pff, kauf dir einen anständigen Rechner, ein Spiel der neuesten Generation – das reicht an Landschaft und Natur. Gerade Allergiker wissen die Vorteile der digitalen Welt zu schätzen.

Kim Leuenberger lässt sich davon allerdings nicht abhalten – wobei sie auch eher zufällig ihre Wanderlust wiederentdeckt hat. Vor 7 Jahren hat sie von ihren Eltern einen kleinen Spielzeug-VW-Bus geschenkt bekommen, der sein Dasein hauptsächlich auf einem Regal fristete. Eher aus einer Laune heraus schnappte sie sich irgendwann diesen Bus, ging damit in den Garten und machte ein paar Bilder mit ihm.

Auf Instagram gepostet kam das Bild allerdings überraschend gut an, sodass sie sich entschied, ein paar weitere Bilder online zu stellen – Internetfame ist schließlich noch immer die ehrlichste Währung. 5 Jahre später und einige Spielzeug-Autos mehr hat sie allerlei Bilder im Repertoir, die die kleinen Flitzer an verschiedensten Orten der Welt zeigen.

Ich muss wohl keinem großartig erklären, dass das eine wunderbare Fotostrecke geworden, bei denen die kleinen Autos in der großen Welt super inszeniert sind:

Noch viel, viel mehr Bilder findet ihr hier oder auf ihrem Instagram-Profil. Klarer Follow-Befehl ist hiermit erteilt.

Einer, der es dennoch schafft, ohne an irgendwelchen Syndromen – zumindest soweit ich weiß – zu leiden, ist der französische Fotograf und Autodidakt Julien Grondin. Denn genau der hat die letzten 3 Monate die Welt bereist und dabei stets versucht, die Sonne eindrucksvoll in seinen Bildern einzufangen.

Nicht nur, dass ihm das definitiv gelungen ist, Grondin hat einfach ein verdammt gutes Händchen für Landschaftsfotografie. Seine Seite ist vollgestopft mit wunderbaren Bildern, zeigt daneben im Blogbereich den direkten Vergleich zwischen “Basis”-Foto (die ich vielleicht auch noch hinkriegen würde) und fertigem Werk – und schreibt auch noch über seine Leidenschaft und sein Schaffen:

Wer mag, kann sich die Bilder sogar gegen kleines Geld in die heimischen vier Wände hängen. Wunderbare Arbeiten von jemandem, der scheinbar wieder mal erfolgreich sein Hobby bzw. seine Leidenschaft zum Beruf gemacht hat. Toll.

Mich nervt es immer, wenn man Leuten eine konkrete Frage stellt, als Antwort aber einen ganzen Roman zurückgelabert bekommt und dann auch noch genauso schlau wie vorher ist. Von Politikern kann man sowas ja erwarten, aber bei meinen Mitmenschen möchte ich sowas nicht. Kostet schließlich nur Zeit und Nerven.

Da ist David Zaitz schon ein deutlich angenehmerer Genosse, denn der amerikanische Fotograf hat es zu seiner Spezialität gemacht, kleine Geschichten zu erzählen und dabei komplett ohne Worte auszukommen. Dafür lässt er seine Bilder sprechen, die zwar auch keine Romane erzählen, aber dennoch zu unterhalten wissen:

Mehr davon, aber auch einfach “nur” gute Bilder findet ihr auf seiner Seite.

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