Travel – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Sat, 27 Nov 2021 10:22:57 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.8.2 More Than Just Parks – Digital in die Natur https://www.wihel.de/more-than-just-parks-digital-in-die-natur/ https://www.wihel.de/more-than-just-parks-digital-in-die-natur/#comments Thu, 25 Nov 2021 15:09:29 +0000 https://www.wihel.de/?p=122282 More Than Just Parks – Digital in die Natur | Travel | Was is hier eigentlich los?

Könnte das hier der Anfang einer sehr merkwürdigen Reihe sein? Vielleicht, denn sowohl vor 3 Jahren als auch vor 6 Jahren hatte ich schon mal jeweils ein Video des YouTube-Kanals More Than Just Parks – es bietet sich also an, alle 3 Jahre einfach wieder ein Video in einen Beitrag zu packen, wobei vermutlich niemand so wirklich auf dem Schirm haben wird, dass das eine Reihe ist. Verdammte schnelllebige Gesellschaft aber auch …

Bei More Than Just Parks ist der Name Programm: herrliche Naturaufnahmen, die weit über den Besuch in einem Park (wobei hier bestimmt auch irgendeine Anspielung auf Nationalparks inkludiert ist) hinausgehen.

Und da die Zeichen ja gerade ohnehin wieder auf Lockdown stehen, finden wir uns vermutlich in zwei, drei Wochen in der Situation wieder, wo man einfach Zuhause bleiben soll, maximal zur Arbeit und Einkaufen raus darf und ansonsten zusehen muss, wie man die Zeit totgeschlagen bekommt. Spazierengehen hat sich da ja als Trend durchgesetzt – oder halt eben die digitalen Ausflüge, während man selbst auf der Couch einfach fett wird.

Oder vielleicht auch nicht, denn ehrlicherweise dachte ich schon, dass die Große Koalition dafür steht, einfach alles auszuhalten, nichts zu tun und mal zu schauen, wie sich der Großteil selbst regelt, aber ist ja tatsächlich auch nicht so, dass wir seit der letzten Bundestagswahl absolut ohne Regierung sind. Aber hey, die 4. Welle kam ja mindestens genauso überraschend wie die 3. Und vermutlich auch die 5. Bis 28. …

Ich schweife wieder ab. Da hilft tatsächlich nur Ablenkung und Entspannung und dafür eignen sich die Videos von More Than Just Parks tatsächlich sehr gut.

Eine kleine Auswahl:

From the creators of More Than Just Parks, in partnership with the U.S. Forest Service, Your Forests Your Future proudly presents More Than Just Forests | Black Hills! Join us as we take you on a visual journey through one of the most stunning and unique regions in the country. Explore a vast forest where spires of granite rise above the evergreens in dazzling formations. This is the Black Hills.

Situated in the heart of Vermont, the Green Mountain National Forest is a vast land of hardwood forests, beautifully carved by glaciers with the most spectacular displays of fall foliage in the world.

From the creators of More than Just Parks, in partnership with the U.S. Forest Service, More Than Just Forests proudly presents More Than Just Forests | Dixie. Nestled in the rugged southwestern corner of Utah, Dixie National Forest spans nearly 2 million acres of jaw-dropping scenery and endless vistas. Join us as we take you on a visual journey through alpine lakes and forests of aspen to vast red deserts and dazzling formations of sand and stone. This is Dixie. Filmed primarily in 8K.

In the remote far reaches of the Mojave Desert lies the largest national park in the continental United States. Hidden here in the hottest place on earth is another world full of diverse life and colorful landscapes. Join us as we take life to the extreme and explore Death Valley. Filmed primarily in 8K.

ROCKY MOUNTAIN 8K is the culmination of several years spent filming in the rugged mountains of Colorado. Situated in the heart of Colorado’s Front Range, Rocky Mountain National Park spans more than 400 square miles of jaw-dropping mountain beauty. Journey with us as we experience all four seasons of life high in the wild heartland of the continental divide.

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Ein 360°-Flug durch die ISS https://www.wihel.de/ein-360-flug-durch-die-iss/ https://www.wihel.de/ein-360-flug-durch-die-iss/#comments Wed, 17 Nov 2021 06:47:54 +0000 https://www.wihel.de/?p=121996 Ein 360°-Flug durch die ISS | Travel | Was is hier eigentlich los?

Wir haben wieder einen Deutschen im Weltall! Okay, ist jetzt nichts, wo man auf seine eigene Leistung stolz sein kann und vermutlich kann niemand einen persönlichen Vorteil daraus ziehen, außer er heißt Matthias Maurer und wird mit dem auf der ISS verwechselt.

Aber wir leben auch in einem Zeitalter, wo Raumfahrt nicht mehr den Stellenwert hat, den sie früher hatte – über die Gründe kann man nur spekulieren. Könnte daran liegen, dass das einfach alles unfassbar teuer ist, so eine Rakete auch nicht wirklich zuträglich für die Umwelt oder die Erfolge, gerade gegenüber der breiten Bevölkerung, eher rar gesät sind. Oder halt auch alles in Kombination, denn ehrlich gesagt: So richtig mit Ruhm haben sich die Vereine nicht bekleckert.

Ich mein, ich hab neulich erst gelesen, dass ein Asteroid, der der Erde verdammt nah kam, erst entdeckt wurde, als er schon vorbeigeflogen ist. Okay, der kam auch aus Richtung Sonne und ist damit natürlich schwer auszumachen, aber wer Milliarden verschlingt, sollte auch mittlerweile technischen Gerät haben, dass ohne „Gucken“ funktioniert. Gerade wenn man an einem Projekt tüftelt, um genau solche Asteroiden durch Beschuss so abzulenken, dass sie nicht mit der Erde kollidieren.

Vielleicht fragt man da mal die Russen, die haben nämlich diese Woche auch weltraumtechnisch Schlagzeilen geschrieben, allerdings in dem sie wohl mit einer Rakete einen Satelliten abgeschossen haben. Mit Absicht, war wohl eine Anti-Satelliten-Rakete. Die Schlagzeilen kamen dann daher, dass die Trümmerteile die ISS bedroht haben und so Maurer nebst Kollegen zur Sicherheit in Rettungskapseln geflüchtet sind.

Will sagen: Die Raumfahrt hat es nicht einfach, schon gar nicht, wenn die größten Ereignisse auch noch darin bestehen, dass sich reiche Geldsäcke in einem riesigen Pimmel in den Weltraum schießen lassen (und auch dann noch behaupten, dass Menschen zukünftig im Weltall geboren werden. Bezos, Alter …)

Daher sollten wir schnell die Gelegenheit nutzen und einmal selbst einen kleinen 360°-Flug durch die ISS machen. Wer weiß, wann das das nächste Mal möglich ist? (Heißt: Ihr könnt mit der Maus in dem Video umher navigieren, einfach Maustaste gedrückt halten und bewegen)

Schon 20 Jahre alt, aber so richtig gemütlich ist das da nicht, oder?

Gerade seit den Einschränkungen der Reisen haben diese Videos, in denen jemand mit einer guten Kamera durch irgendwelche Weltmetropolen läuft oder fährt, stark an Attraktivität gewonnen – ist es doch die letzte Möglichkeit, mal ein bisschen mehr von dem zu sehen, was außerhalb der eigenen 4 Wände, seines Kiezes oder seiner Stadt passiert.

Und gerade jetzt, wo wir einfach mal ganz aktiv schauen, wie hoch so eine Inzidenz denn wirklich wandern kann, würde es mich nicht wundern, wenn die viel besprochenen Einschränkungen wiederkommen, obwohl sie doch schon vor Monaten für immer beendet erklärt wurden (wehe, einer sagt jetzt, dass man das doch schon damals so nicht hätte sagen können!)

Oft sind diese Videos durchaus beeindruckend, gerade wenn man selbst noch nie vor Ort war. Manchmal auch überraschend, spätestens dann, wenn man Richtung Mittel- und Südamerika schaut, denn die Filmindustrie hat uns doch jahrzehntelang eingebläut, dass dort alles mit Sepia-Filtern und Gelbstich existiert. Und dann schaust du da irgendwelche Videos und das sieht plötzlich so aus wie hier, teils sogar richtig bunt. Was ist da denn los? Belügen die uns etwa?

In Kabul selbst war ich noch nicht, muss aber auch sagen, dass meine Motivation dahingehend recht gering ist. Quasi nicht existent und die Gründe sollten recht einleuchtend sein – falls nicht, einfach mal die Nachrichten einschalten oder einfach nur Kabul bei Google suchen.

Tatsächlich ist das nachfolgende Video auch das erste Video, dass zwar gut in die Reihe der Spazier-Geh und -Fahr-Videos passt, aber eben weder beeindruckt noch überrascht. Denn ehrlicherweise hab ich mir Kabul tatsächlich so trist und irgendwie fade vorgestellt, wie es vorkommt – was gemeiner klingt, als es soll, die Gründe für den Eindruck aber ebenfalls mehr als klar sind:

In This Video I Try To Show InSide Kabul City Driving In Old Alleyways

Halt auch irgendwo schade, wenn man bedenkt, dass das die Hauptstadt eines Landes ist.

Vor ein paar Wochen war ich von Berufs wegen auf einer Veranstaltung, auf die ich eigentlich schon immer mal wollte. Wobei, so richtig war ich da nicht, denn nach dem letzten Jahr und der rein digitalen Version gab es auch dieses Jahr die Möglichkeit, komplett remote an der Veranstaltung teilzunehmen.

Das war eigentlich recht angenehm, weil dieser ganze soziale Kram, den man zwangsläufig machen muss, einfach ausgeblieben ist und ich mich so komplett auf die Inhalte der Talks und Keynotes konzentrieren konnte.

Und ich wurde tatsächlich nicht enttäuscht, wovon ich auch nicht wirklich ausging, aber immerhin die Befürchtung hatte, denn das Programm aus dem letzten Jahr klang noch eine ganze Ecke spannender als das für dieses. Allerdings muss man sich auch klar machen, dass derlei Veranstaltungen nur selten so konvertieren, als dass der Preis für die Tickets sich tatsächlich gerechtfertigt anfühlt.

Überhaupt sind diese Konferenzen und Messen ja vor allem erstmal ein Klassentreffen für Leute, die sich ohnehin schon kennen und eigentlich immer nur mal den Arbeitgeber wechseln, damit sie sich was Neues erzählen können. Ich kann mir jedenfalls nur schwer vorstellen, dass wirklich mal jemand ausgerechnet hat, ob sich Karte, Stand und was sonst noch Geld kostet durch nachfolgende Aufträge und Projekte wieder ausgezahlt oder vielleicht sogar übertroffen haben.

Wie dem auch sei, weil das Ticket eben recht teuer war, dachte ich mir, dass ich da ja nicht allein hingehen muss. Also hab ich ein kleines Tool benutzt und auch anderen aus der Firma die Möglichkeit geboten, ebenfalls einfach mit einzusteigen, sofern es die Zeit denn zugelassen hat.

Und irgendwie war ich dann plötzlich Streamer, hab die Aufgabe auch ernst genommen. Was halt heißt, dass ich besonders auf die Qualität geachtet hab, aber auch, dass vor und nach dem Stream nicht einfach „nichts“ ist – und hab irgendwelche YouTube-Videos gestreamt. Bisschen Musik, aber eben auch mal einen Livestream aus Hamburg, den ich schon vor einer Weile verbloggt hab.

Womit wir auch beim Kern dieses Beitrags sind: Dem Livestream aus San Francisco. Der ändert jede Minute ein bisschen die Perspektive, zeigt dabei aber die ganze Zeit die Skyline der Stadt, was besonders cool ist, wenn man einschaltet während dort gerade die Nacht beginnt oder zumindest ist – weil das logischerweise mit all ihren Lichtern erst so richtig beeindruckt:

Tagsüber natürlich auch schön, dann aber wirklich nur bei sehr gutem Wetter.

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Knapp 2 Stunden die Pyramiden von Gizeh erkunden https://www.wihel.de/knapp-2-stunden-die-pyramiden-von-gizeh-erkunden/ https://www.wihel.de/knapp-2-stunden-die-pyramiden-von-gizeh-erkunden/#comments Wed, 27 Oct 2021 10:13:58 +0000 https://www.wihel.de/?p=121127 Knapp 2 Stunden die Pyramiden von Gizeh erkunden | Travel | Was is hier eigentlich los?

Mittlerweile hat sich meine Abneigung gegenüber Spazierengehen ja durchaus ein wenig gelegt, nicht zuletzt weil ich eingesehen hab, dass Bewegung zumindest bis zu einem gewissen Grad bzw. gewissen Intensität gar nicht mal so schädlich ist, wie man meint. Würde hier aber dennoch die fehlenden Langzeitstudien abwarten wollen, auch und gerade wegen meiner mir auferlegten Vorbildfunktion. Bis dahin geht aber gern selbst Spazieren, weil … weiß ich auch nicht.

Aber Spaß beiseite, mir ist natürlich klar, dass Bewegung wichtig ist und gerade durch das Laufband unter meinem Schreibtisch hat auch bei mir selbst der Anteil wieder etwas zugenommen. Gut, diese Woche nicht, weil ich drei Tage einem digitalen Training beiwohne und das schon sehr bekloppt wirken würde, wenn da einer in der Kamera immer auf der Stelle läuft, aber spätestens Donnerstag bzw. Freitag wird das wieder aktiviert. Weil es halt einfach extrem gut ist, wenn man sich bewegt und trotzdem nicht nur stumpf durch die Gegend läuft, sondern noch gut was arbeitstechnisch wegschaffen kann.

Bleibt allerdings noch das Problem, dass man relativ wenig von der Welt sieht bzw. sich die Szenerie nur bedingt verändert. Hier und da mal etwas mehr Staub und halt Kram, den man den Tag über auf den Schreibtisch gelegt oder wieder weggenommen hat – kommt einem richtigen Spaziergang aber nur bedingt nahe.

Da muss man also digital nachhelfen und nach dem ich das hier schon mit dem einen oder anderen Video bei Regen oder Nacht getan hab, wird es dieses Mal etwas kultureller und vielleicht auch wärmer.

Denn es geht für knapp 2 Stunden nach Ägypten und wir schauen uns einfach mal die Pyramiden von Gizeh an. Klassischer Touri-Spot, dafür dieses Mal aber auch ohne musikalische Untermalung und insgesamt recht ruhig. Mit entsprechender Hardware kann man da schon sehr gut einen Spaziergang imitieren – und sieht direkt wieder etwas mehr von der Welt:

▼▼Video Timeline Links▼▼
00:31 – Walking Tour Map
01:14 – Mortuary Temple of Khafre
02:43 – Pyramid of Khafre
22:21 – Pyramid of Khufu
24:00 – Eastern Cemetery
1:07:10 – Horse Ride Timelapse
1:09:04 – Pyramid of Menkaure
1:29:35 – Khafre Causeway
1:36:40 – Sphinx

Wen es interessiert: Das Video wurde Ende Januar 2019 früh morgens aufgenommen. Als die Welt noch ein bisschen mehr in Ordnung schien als es mittlerweile der Fall ist.

Was ich bisher ganz gut aus Gründen verheimlicht hab: Ich hab mir einen neuen Sessel gekauft. Nicht, dass der Alte kaputt gegangen wäre, aber über die Jahre leidet so ein Möbelstück dann doch erheblich. Außerdem musste ich den Hocker dazu immer mit Line teilen, was dann auch für eine ungesunde Sitzhaltung vor dem Fernseher sorgt.

Problem war allerdings: Ich durfte den gar nicht kaufen, wegen Platz und – wie sich mittlerweile herausstellte – optisch die Meinungen sehr unterschiedlich sein können. Auf der anderen Seite finde ich Funktion wichtiger und mache daher gern beim Aussehen den einen oder anderen Kompromiss.

Und naja, wenn dann mal so ein Fall vorliegt, bin ich auch einfach großer Fan von „erstmal Anschaffen und gucken“ und dann kann man das ja immer noch rückgängig machen. Oder halt nicht, weil is ja dann erstmal da. Sicher, es gibt angenehmere und konfliktfreiere Wege und Möglichkeiten, aber die dauern halt immer so lange und zu meiner Verteidigung sei gesagt: Ich wollte das Ding schon seit mehr als einem Jahr.

Entsprechend war dann der Sonntag, als Line aus dem Kurzurlaub zurück kam eher schwierig, mittlerweile ist aber alles wieder gut. Viel mehr noch, ich hab sie schon in meine nächsten Pläne eingeweiht und zu meiner Überraschung hat sie damit kein Problem.

So will ich mir unter anderem ein Schreibtischgestellt anschaffen, damit das Ding hier höhenverstellbar wird. Bei einer Platte von 2,40m nicht ganz einfach, zwei Optionen hab ich aber mittlerweile gefunden. Und dann hätte ich gern noch ein Laufband, sodass ich beim Arbeiten auch laufen kann. Nicht rennen, sondern einfach laufen, um wenigstens auf ein paar mehr Schritte und Bewegung zu kommen.

Böse Zungen könnten meinen, dass ich ja auch einfach Spazieren gehen könnte. Stimmt, aber dabei kann ich nur schwer arbeiten. Und ohne Arbeit wird es halt sinnlos, weil es eben einfach nur Rumlaufen ist. Außerdem kann ich ja trotzdem „Spazieren“, muss mir ja nur ein passendes Video anmachen – wie zum Beispiel das von uly huerta, bei dem es 30 Minuten durch Osaka geht:

Line meinte dazu nur: Du bist schon so ein kleiner Freak. Recht hat sie.

Das letzte Mal in Aarhus war ich … da gab es noch keine iPhones. Noch nicht mal Handys mit Farbdisplay. Ich weiß nicht mal, ob Nokia da schon ein richtiges Ding war, was letztendlich bedeutet: Das ist unfassbar viele Jahre her und ich kann mich nicht mal mehr an die Jahreszahl erinnern.

Da wir auch noch regelmäßig im Herbst den jährlichen Dänemark-Urlaub gemacht haben, war auch das Wetter eher so meh und als Kind findet man Urlaub mit den Eltern auch nur bedingt toll – insofern hab ich gemischte Gefühle und Erinnerungen, wenn ich an Aarhus zurückdenke. Immerhin sind die Erinnerungen aber überschaubar.

Auf der anderen Seite war der Dänemark-Urlaub über den Jahreswechsel 2018/2019 einer der besten, den wir je hatten, weil halt sehr entspannend und gemütlich und absolut stressfrei. Deswegen war es auch besonders schmerzhaft, als wir die Wiederholung für das darauffolgende Jahr aufgrund von Corona absagen mussten – dass das dennoch teuer war weil der Anbieter ein Arschloch vor dem Herrn ist, will ich nicht weiter ausführen.

Und ehrlicherweise sieht es auch dieses Jahr nicht so aus, als würde Urlaub im Ausland Sinn machen, selbst wenn es sich um unser Nachbarland im Norden dreht. Vielleicht ist bzw. bleibt es erlaubt, heißt ja aber nicht, dass man es dann auch zwingend machen muss – Vernunft und so.

Da bleibt dann weiterhin nur die digitale Version als das höchste der Gefühle. Immerhin, es rückt meine Erinnerungen an Aarhus gerade und zeigt, dass es dort absolut schön ist:

Midtown Aarhus is the second timelapse-video I’ve made of the beautiful city Aarhus in the central part of Denmark.
Jump on a tour through the city center of Aarhus and feel the atmosphere like you never had before.

Tech details:
~250 hours of shooting and location scouting.
~200 hours of story boarding, stabilizing, color grading and edit.
~40.000 RAW files captured during march – june 2015.

Würd ich tatsächlich gern mal wieder hin.

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Wellington … in a good day https://www.wihel.de/wellington-in-a-good-day/ https://www.wihel.de/wellington-in-a-good-day/#comments Tue, 14 Sep 2021 06:05:06 +0000 https://www.wihel.de/?p=117601 Wellington ... in a good day | Travel | Was is hier eigentlich los?

Wellington kannte ich bisher nur in Zusammenhang mit Fleisch und das auch nur aus der Theorie – habe es selbst nie gegessen oder wenn doch, dann einfach nicht gewusst. Dabei hätte ich durchaus schon mal Lust drauf, spätestens wenn es so zubereitet ist, wie hier.

Daher komm ich mir natürlich sehr dumm vor, erst jetzt gecheckt zu haben, das Wellington vor allem eine Stadt in Neuseeland ist und dazu auch noch Hauptstadt. Nun ja, man kann eben nicht alles wissen und wenn hier einer dumm sein darf, dann ja wohl ich. Außerdem gibt es Wellington ja auch noch gar nicht so lange (seit 1839) und wir hatten in der Schule ja ohnehin nur Mittelalter und Nazis in Geschichte. Hoffe dennoch, dass die knapp 200.000 Einwohner mir irgendwann verzeihen können.

Was hat Wellington nun aber zu bieten? Zum einen Ist es das Filmzentrum Neuseelands, vor allem seit der Weltpremiere des dritten Herr der Ringe-Filmes. Sportlich hat man sich vor allem im Rugby und Cricket einen Namen gemacht – zugegeben keine Sportarten, die hier besonders populär sind, aber irgendwas ist ja immer.

Zudem sieht Wellington einfach unfassbar klasse aus, wie nicht zuletzt Stephen Patience in seinem nachfolgenden Video beweist. Leider für meinen Geschmack mal wieder mit etwas zu viel Hyperlapse-Aufnahmen:

‘Wellington . . . on a good day’ is a collection of some of my favourite unpublished sequences taken over the past year. One sequence involved a ‘hyperlapse’ along Lambton Quay’s golden mile.

Up till now, these sequences were sitting idle on my hard drive. Then came the 2015 annual NZ Geographic Magazine photo competition with a new category for time lapse. What a great excuse to get creative and pull them together for my entry. Results will be made public this month.

Shooting clips for ‘Wellington … on a good day’ was never straight forward. A number of revisits were made to deal with issues of shooting through glass, exposure changes across changing light, and some extra stabilisation for the hyperlapse.

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Tokyo Rainy Nights https://www.wihel.de/tokyo-rainy-nights/ https://www.wihel.de/tokyo-rainy-nights/#comments Thu, 09 Sep 2021 14:43:47 +0000 https://www.wihel.de/?p=119210 Tokyo Rainy Nights | Travel | Was is hier eigentlich los?

Nicht nur, dass ich vorgestern mal wieder außerhalb meiner 4 Wände gearbeitet hab, ich hab mich im Anschluss noch mit einem Kollegen getroffen – wir wollten endlich mal wieder zusammen ein Bier trinken. Ein bisschen diese Normalität zelebrieren (oder auch nur ausüben), von der alle reden und die wir zuletzt vor knapp zwei Jahren hatten.

Und das war tatsächlich sehr ungewohnt, weil da eben auch viele andere Leute waren und auch wenn wir beide geimpft und ich auch noch getestet waren, so ein bisschen Unwohlsein ist dann doch immer dabei, wenn Leute mal näher kommen oder auch nur an einem vorbei laufen.

Dazu kam: Wir haben uns sehr gesittet verhalten und jeweils ein Bier und ein Alkoholfreies getrunken – keine Ahnung, ob das die natürliche Vernunft oder einfach nur das Alter ist. Oder der Auswahl in Sachen Bier bei der Lokalität geschuldet war, denn die war nicht so wirklich vorhanden.

So oder so dennoch ein schönes Treffen, weil halt ständig nur zu Hause irgendwann auch nervt und Menschen im realen Leben doch ein bisschen cooler sind als immer nur auf dem Bildschirm. Zumindest manchmal und im limitierten Maße – und eben nicht alle.

Was man 2019 auch unbedenklich machen konnte: Einfach umherlaufen. Klar, wurde auch Volkssport während irgendwelcher Lockdowns und wer währenddessen nicht spazieren ging, gehörte einfach nicht zum coolen Teil der Gesellschaft – aber auch das wurde dann eingeschränkt, wenn es zum Beispiel um die Anzahl der Personen ging.

Das hat auch Teemu Jarvinen gemacht und zwar in Tokio bei regnerischem Wetter und als es bereits dunkel war. Was dann am Ende ziemlich coole Bilder und eine ganz spezielle Atmosphäre ergab, die passend musikalisch untermalt und mit etwas Können schon sehr kinoreif aussieht:

Hatten wir artähnnlich auch schon mal mit New York an dieser Stelle.

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So klingt New York nach dem Ende des Shutdowns https://www.wihel.de/so-klingt-new-york-nach-dem-ende-des-shutdowns/ https://www.wihel.de/so-klingt-new-york-nach-dem-ende-des-shutdowns/#comments Wed, 14 Jul 2021 14:20:04 +0000 https://www.wihel.de/?p=116826 So klingt New York nach dem Ende des Shutdowns | Travel | Was is hier eigentlich los?

Neben all den fußballerischen, taktischen, emotionalen und deutschen Bundestrainer-Erkenntnissen hat die EM vor allem auch gezeigt, dass das mit der Vernunft und der verantwortungsvollen Selbstbestimmung des Menschen nicht so wirklich funktioniert. Gut, war jetzt nicht wirklich eine Überraschung, bereits das komplette letzte Jahr hat gezeigt, dass es einfach zu viele Arschlöcher und Vollidioten auf der Welt gibt. Oder sie einfach nur sichtbarer sind, was am Ende aber keinen Unterschied macht, weil sie einfach nur maximal nerven.

Es scheint aber auch allgemein immer schwerer zu werden, mit Vernunft und Logik zu handeln – oder wie lässt sich erklären, dass die Zahlen in Großbritannien mittlerweile ein Niveau erreicht haben, bei dem einem nur angst und bange werden kann, weiterhin aber so gut wie alle Maßnahmen noch in diesem Monat aufgehoben werden? Oder das in NRW sogar die Kontaktnachverfolgung bei einer Inzidenz unter 10 eingestellt werden soll (vielleicht sogar schon ist?), obwohl das genau die Situation ist, in der die Gesundheitsämter wieder Herr der Lage und Kontakte gezielt nachverfolgen können? Mir kommt es jedenfalls so vor, dass man nicht nur nicht aus den Erfahrungen der letzten 1,5 Jahre gelernt hat, man will auch gar nicht lernen. Weil … ja warum eigentlich?

Aber ich schweige schon wieder ab, was bei dem Thema auch einfach unfassbar schnell und leicht passiert und mindestens genauso nervt, wie alles andere auch. Denn am Ende sind wir ja auch selbst schuld, schließlich haben wir die Pappnasen in ihre Ämter gebracht. Und schaut man sich die aktuellen Umfragewerte an, lernen wir auch daraus nicht.

Stattdessen soll es hier einfach nur darum gehen, wie New York klingt, nachdem der Shutdown dort mehr oder weniger aufgehoben wurde. Spoiler: Sehr laut und wuselig – vielleicht kommt uns das aber auch nur so vor, weil das Gegenteil sehr lange angesagt war und wir uns einfach dran gewöhnt haben. Stichwort „new normal“ oder so.

Zumindest für mich kann ich sagen, dass ich die neugewonnene Ruhe mittlerweile zu schätzen gelernt hab.

Seit knapp einer Woche liegt mir Line vermehrt in den Ohren, dass wir wieder mehr Aktivitäten unternehmen sollen, was ja gerade in Zeiten der Pandemie extrem stark zurückgefahren wurde. Und irgendwo ist das auch nachvollziehbar, denn der letzte Urlaub, den man so bezeichnen könnte, liegt schon wieder 14 Wochen hinter uns, der nächste kommt erst in 10 Wochen.

Was dann in Summe einfach mal 24 Wochen sind, also zwei Jahre, nur eben in Wochen und irgendwie klingt das nach sehr viel. Auf der anderen Seite: Die Zahlen gehen wieder hoch und dieser ganze Delta- und Lambda-Scheiß klingt jetzt auch nicht gerade so, als wäre es eine schlaue Idee, zum Beispiel in NRW alles wieder aufzumachen. Oder gar die Kontaktnachverfolgung bei einer Inzidenz unter 10 einzustellen weil … ja, warum eigentlich?

Aber ich kann sie verstehen, der immer gleiche Alltag kann schon sehr zermürbend sein, was ja an sich absurd ist, denn Kontinuität ist ja eigentlich auch sehr erholsam. Nicht umsonst sagt man, dass ein geregelter Tagesablauf ungeheuer wichtig ist.

In zwei Wochen hab dann aber auch ich die volle Impfwirkung womöglich erreicht und dann sollte zumindest ein bisschen mehr gehen. Menschenmassen sind nach wie vor keine gute Idee, aber mal ein Ausflug an irgendeinen Strand, wo keiner ist oder zumindest mal wieder in den Hundepark sind dann wieder mehr okay als vorher.

Außerdem sagt ja auch keiner, dass Aktivität zwingend mit aktiv sein zu tun haben muss. Man kann ja auch einfach nur mal irgendwo anders hingehen und dort einfach sein. Finde ich ja ohnehin immer ganz angenehm, einfach mal irgendwo anders einen Kaffee trinken und den Leuten bei ihrem Gewusel zuschauen.

Oder mal an einen Hafen und die Schiffe beim Schaukeln beobachten. Ein bisschen wird das aber noch Dauer, sodass weiterhin nur die digitale Variante die wirklich sicherere ist – da dann aber auch in Polperro, einer kleinen Hafenstadt im Südwesten Englands:

Und um England sollte man allgemein ja wieder einen Bogen machen. Leider.

Viel mit Urlaub und Reisen war ja bekanntlich letztes Jahr nicht, zumindest nicht für die, die zu der vernünftigeren Fraktion der Menschheit gehören. Ich hab zumindest noch die Bilder im Kopf, als die ersten Leute wieder nach Mallorca reisen durften und sag mal so: Gut zu wissen, dass es noch immer ausreichend Leute gibt, die mit sehr viel Freude (und unbewusst) so manches Klischee komplett bestätigen.

Ehrlicherweise hat mich das nur bedingt tangiert, ich war ja noch nie großer Fan von ausgedehnten Urlauben und weiten Reisen, weil das halt immer auch sehr anstrengend und teuer ist und man Erholung auch einfach anders haben kann.

Überhaupt hat das letzte Jahr gezeigt, dass man Urlaub und „Verreisen“ gar nicht gleichsetzen kann und man, selbst wenn man Zuhause bleiben „muss“ Urlaub nicht verschmähen, sondern lieber nehmen sollte – der Körper braucht auch einfach mal Ruhe und ein bisschen Abwechslung von diesem „Arbeiten“, dass wir halt die meiste Lebenszeit über machen.

Ging zumindest mir letztes Jahr so – und ich bin halt auch gern mal derjenige, der einfach sagt, dass man doch auch arbeiten kann, wenn man ohnehin Zuhause ist. Macht das nicht. Ein Wochenende auf der Couch kann einfach auch sehr erholsam sein.

Und wenn man doch zwingend verreisen will, aber nur bedingt darf, dann lohnt sich durchaus auch mal ein Blick ins Umland. Ich weiß, hier im hohen Norden ist das leicht gesagt, weil die Landschaft und die meisten der Leute einfach sehr angenehm sind und das Wasser auch nicht weit ist – aber auch andere Teile Deutschlands haben ja durchaus ein bisschen was zu bieten.

Sachsen zum Beispiel. Zwar gibt es dort recht viele komischen Politiker und leider auch allgemein zu viel AfD, aber darüber hinaus landschaftlich und reisetechnisch einiges zu entdecken. Sebastian Linda, mittlerweile kein Unbekannter mehr, hat genau das gemacht und letztes Jahr einfach Urlaub in der Umgebung gemacht – und das ganze natürlich wieder filmisch festgehalten und sensationell gut aufbereitet:

Wie gesagt: Man kann eben auch gut Urlaub machen, in dem man einfach Zuhause bleibt.

Ich bin nach wie vor kein Fan von Spaziergängen, weil sie halt immer noch (und vermutlich für die Ewigkeit) keinen wirklichen Sinn haben – außer dass man eben durch die Gegend läuft des durch die Gegend laufen willens. Oder so. Sieht natürlich anders aus, wenn man mit dem Hund rausgeht oder die Gegend erkunden will, weil man Urlaub hat oder irgendwo neu hingezogen ist – aber sonst gibt es keinen Grund, einfach rumzulaufen. Mit dem Auto soll man ja auch nicht sinnlos durch die Gegend fahren.

Und gerade letzte Woche hat mir sogar das Wetter bei der Argumentation dagegen geholfen, denn nicht nur, dass wir Freitagabend essen waren, wir waren sogar mittags und nachmittags noch draußen, denn wir brauchten dafür natürlich einen negativen Corona-Test.

An die kommt man ja einigermaßen leicht ran – wobei ich auch schon wieder gelesen hab, dass Apotheken da langsam die Motivation verloren geht, weil die Nachfrage sinkt und die Vergütung gesunken ist. Irgendwo auch nachvollziehbar, wenn man für das Ausdrucken von QR-Codes 18€ und mehr bekommt und für die Tests mit Personalaufwand und Organisation weniger …

Worauf ich aber eigentlich hinauswill: Dafür waren wir jeweils zwei Mal 30 Minuten draußen, weil wir zu doof zum Ermitteln von Öffnungszeiten sind, und jedes Mal lief uns der blanke Schweiß nach 10 Minuten an der frischen Luft. Was einfach nur bedeutet: Selbst das Wetter will nicht, dass wir einfach draußen rumlaufen.

Sieht nachts natürlich anders aus und gerade wenn man allein unterwegs ist, kann das durchaus ganz schön sein. Zumindest wenn man mit passender Musik durch Hamburg läuft – so wie hier:

Benny Ruess is a quite well-known DJ and concert/party promoter in Hamburg’s indie & alternative scene since 1996. Especially the indie party series REVOLVER CLUB, which exist since 2001, has become an institution in the city’s alternative music-scene. Over the years he has become one of the best-known music connoisseurs of the alternative music scene, especially in the field of Shoegaze, Post Punk, Britpop and Neo-Psychedelic Rock n’ Roll.
For a long time he has also been a tour booker, promoter and business coordinator for various bands, artists and also the Hamburg BIMM College which he helped to build. Currently, as a freelancer himself, he is very hard hit by the Corona crisis and unemployed.

Vermutlich die einzige Ausnahme, bei der ich den Spaziergang an sich tolerieren würde. Aber auch nur, wenn wirklich alles passt.

Letzte Woche Donnerstag waren wir nach über einem Jahr mal wieder in einem Restaurant. Wobei das gar nicht mal so stimmt, denn wir saßen draußen, was zum einen den Temperaturen geschuldet war, zum anderen der einfacheren Handhabung der Gäste – draußen ist halt mehr erlaubt als drinnen.

Merkwürdigerweise hat nicht wirklich jemand nach Impfstatus oder Testergebnissen gefragt, aber ich will hier auch gar nicht großartig wieder auf die Einhaltung irgendwelcher Maßnahmen rumreiten – es ist ja beinahe schon ein ungeschriebenes Gesetz, dass wir jede Welle mitnehmen, die wohl kommen mag. Aber immerhin genießen wir den Sommer in vollen Zügen, wen interessiert da schon vorausschauendes Handeln? Klappt ja nicht mal im Straßenverkehr.

Genug gemeckert. Anlass war jedenfalls das Schwiegervaddern Geburtstag hatte und meine Eltern waren ob des ersten Hochzeitstages von Line und mir auch zu Besuch – da lohnt sich so ein Restaurantbesuch. Besonders für das Restaurant. Und mal abgesehen von teils recht langen Wartezeiten war das Essen auch sehr lecker und die Portionen einfach riesig.

Was uns auch wieder auf das Thema Italien gebracht hat und das ja niemand so gut Pizza machen kann, wie Italiener – aber auch nur die, die wirklich in Italien leben. Ob man das jetzt so ohne Einwand unterschreiben würde, muss jeder selbst wissen, aber es stimmt: In Italien gibt es furchtbar leckeres Essen, das man hier nur schwer bekommt.

Überhaupt ist Italien eigentlich immer eine Reise wert, was letztendlich auch das nachfolgende Video zeigt. Fairerweise sei gesagt, dass das Video im Rahmen der Aktion „Touch-ate.ch“ der Universität Zürich umgesetzt wurde und das Land damit natürlich nur von seinen besten Seiten zeigt. Für einen kurzen, virtuellen Urlaub will man ja aber auch nichts anderes haben, oder?

So ein bisschen Bock auf Urlaub dort hätte ich ja schon. Wenn das doch nur nicht immer so aufwändig wäre …

Da isser ja endlich, der Sommer. So hätten wir vermutlich uns früher darauf gefreut und reagiert – mittlerweile ist das ja einfach nur belastend, wenn man Zuhause im Homeoffice vor dem Rechner sitzt und einfach nur zerfließt, weil man mal auf die Enter-Taste gedrückt hat.

Und wenn man sich mal anschaut, wie nass und kühl der Mai – zumindest in Hamburg – war, kann doch von normal schon gar nicht mehr die Rede sein oder? Mir ist das jedenfalls dann doch ein Stück weit zu extrem. Hitze, bei der man sich nicht mal mehr konzentrieren kann … dafür ist der Mensch einfach nicht gemacht. Aber das gilt ja auch fürs Fliegen und doch diskutieren wir darüber, ob 70€ für nach Malle zu viel sind oder nicht, insofern … mit Argumenten kommt man ja schon lange nicht mehr weit.

Immerhin weiß ich das frühe Aufstehen dadurch wieder ein bisschen mehr zu schätzen, denn dann sind nur läppische 11 Grad und das Arbeiten bei offenem Balkonfenster ist nicht nur so ruhig wie eh und je, das laue Lüftchen, dass einem um die Beine weht, ist auch äußerst angenehm. Und mittel- bis langfristig wird das sogar immer besser, denn vor ein paar Tagen hab ich erst gelesen / gehört, dass die Arktis viel früher eisfrei ist als gedacht. Bedeutet: Ein noch stärker verändertes Klima und somit noch mehr Gelegenheiten, morgens laue Lüftchen genießen zu können. Dass wir den Tag über dann einfach in den Wohnungen backen oder in Hamburg vielleicht schon direkt abgesoffen sind … steht auf einem anderen Blatt.

Spaß und Zynismus aber mal beiseite geschoben: Es könnte ja schlimmer sein und der Sommer soll ja auch ein bisschen warm sein. Nicht so sehr wie jetzt oder auch noch später (wir stehen ja erst am Anfang), aber Schnee wär halt schon krasser. Und so lernt man ja immerhin die kleinen Momente der Abkühlung mehr schätzen, die man sonst einfach so vorbeiziehen lässt.

Ja, sogar ein Spaziergang bei Gewitter in der Nacht ist da verführerisch. Da man aber allgemein bei Gewitter das Haus nicht verlassen soll, machen wir das einfach wieder auf die beste Art, die das 21. Jahrhundert zu bieten hat – virtuell:

Wer es ein bisschen lebensechter haben will, kann sich das Video ja in der laufenden Dusche anschauen. Nur so als Tipp.

Gibt es eigentlich noch diese Sendungen, vornehmlich auf irgendwelchen süddeutschen Sendern, auf denen gerade morgens irgendwelche Schlager-Dudel-Musik läuft und man sich Berge anschauen kann?

Klassisches Füllfutter, um das Programm vollzubekommen oder auch einfach der wortloseste Wetterbericht der Welt. Ich hab bis heute nie verstanden, wer sich sowas anschaut, aber naiv wie ich bin, will ich einfach glauben, dass es genug gibt, dass das all die Jahre überlebt hat. Also falls es das noch gibt – ich möchte ehrlicherweise nicht nachschauen.

Tatsächlich kann ich aber verstehen, dass Leute gern mal ein bisschen in der Welt rumgucken wollen, wie der Tag an anderen Orten beginnt und verläuft, gern auch mit Musik – nur eben nicht in Süddeutschland mit dieser Traditionsmusik. Spricht für sich, das ich das nicht mal richtig benennen kann.

Ich bin da eher Fan von Meer, gern Nordsee, aber auch Ostsee – Hauptsache Wasser, weil Wasser halt gut ist. Irgendwie beruhigend und entspannend, aber auch ein bisschen furchteinflößend, wenn man denn mal dort ist und so gar kein Land mehr sehen kann. Ich mein, es braucht dann nicht viel, dass man ganz schnell am Arsch ist.

Aber auch ein Blick auf meine Wahlheimat Hamburg ist immer gern mitgenommen, weil man ja doch den ganzen Tag eher in seinem eigenen kleinen Kosmos verweilt. Ein kleiner Blick ein paar Kilometer weiter kann selbst da schon spannend sein.

Und dank dem livespotting-Kanal auf YouTube bekommt man genau das – Einblicke in andere Orte, quasi 24 Stunden am Tag, gepaart mit einigermaßen annehmbarer Musik. livespotting ist eigentlich ein Live-Streaming-Anbieter, der sich halt darum kümmert, das Kunden halt Live-Streams ins Netz bekommen. Nicht so richtig spannend ehrlich gesagt, finde aber das Marketing über den Kanal quasi im Sinne von „so könnte es aussehen“ durchaus gelungen:

Mixed streams from Hamburg City..

Borkum, Juist, Norddeich HDG, Norddeich Hafen, Norddeich Drachenwiese, Greetsiel, Wangerooge, Neuharlingersiel Hafen Ost, Neuharlingersiel Hafen West, Neuharlingersiel Panorama, Dangast, Wangerooge, Borkum Nordseeaquarium, Helgoland, NOK Brunsbüttel, Friedrichskoog, Büsum Hauptstrand, Büsum Museumshafen, Büsum Lagune, Kampen, Rantum, Westerland

Eckernförde, Helgoland, NOK Kiel, Laboe, Kühlungsborn, Marina Kühlungsborn, Warnemünde, Alter Strom Warnemünde, Rügen, Sassnitz, Wiek, Kröslin

Kommt übrigens besonders gut, wenn es schon dunkel ist oder der Tag mit gutem Wetter beginnt.

Line liegt mir ja immer wieder mit irgendwelchen Reisen und Ausflügen in den Ohren. Wenn man fragt, was sie sich zum Geburtstag wünscht: einen Ausflug. Zu Weihnachten? Eine Reise. Zum Hochzeitstag? Eine Unternehmung.

Das macht die Besorgung von Geschenken natürlich deutlich einfacher, aber sowohl Organisation als auch finanzieller Einsatz und Zeitaufwand … das kann schon anstrengend werden.

Immerhin: Im letzten Jahr konnte ich das ganz gut abblocken – mit Reisen war bekanntlich nicht viel und so richtig wusste und weiß ja auch keiner, wann das wieder möglich oder besser gesagt vernünftig ist. Schließlich haben wir Wahlkampf, da ist nur selten „erlaubt“ und „richtig“ in einem Satz zu nennen, zumindest in Bezug auf die Pandemie.

Und doch fängt sie wieder damit an, dass wir ja noch nach New York müssen, an den Gardasee, nach Portugal und was ist eigentlich mit der stornierten Reise nach Dänemark um Silvester rum? Dabei haben wir mittlerweile noch ganz andere Pläne, die noch mal viel mehr Geld verlangen als nur ein paar tausend Euro für ein Macbook oder ein Auto, das mit Strom fährt. Da kommen Reisen eher ungünstig gelegen.

Und irgendwo ist das ja auch gar nicht nötig, denn das meiste haben wir doch ohnehin schon im Internet gesehen. Und wollen wir uns wirklich diese ganzen Strapazen mit Packen, Zeitverschiebung, Vor- und Nachbereitung im Job und das ganze Drum und Dran antun? Gerade wenn wir einfach YouTube aufrufen und den Kram sogar mittlerweile in 12K anschauen können?

Ich würd das zumindest infrage stellen wollen, allein schon damit die Arbeit von Phil Holland nicht gänzlich umsonst war. Der hat sich über die letzten Jahre auf „long form, high
resolution, large format aerial cinematography“ spezialisiert und macht dann sowas, wie das nachfolgende Video:

Over the last several years I’ve been specializing in long form, high
resolution, large format aerial cinematography. For the first shoot with this new aerial array we rigged the system with 3X RED Weapon Monstro 8K VV cameras, which once processed creates stunning 100 megapixel motion picture images with a sensor size of approximately 645 Medium Format Film.

The resulting 12K by 8K footage is 48.5 times the resolution of HD 1080p and full of captured detail.

This is an 8K export of the footage. Best viewed in 4K or 8K full screen.

Den Profis ist es aufgefallen: Gefilmt mag es in 12K sein, die Wiedergabe sind aber „nur“ 8K. Dennoch maximal beeindruckend und tatsächlich sehr schön.

Seit ein paar Wochen mach ich nun regelmäßig Sport, was vor allem daran liegt, dass ich während dem letzten Jahr und dem ganzen Homeoffice gut zugenommen hab. Irgendwo auch logisch, denn die Wege von Bett zum Schreibtisch und Kühlschrank sind halt kurz – der Hunger aber gleich groß.

Und weil ich halt recht faul bin, hab ich mir was gesucht, was möglichst effizient ist – eine Rudermaschine. Die steht mittlerweile im Keller und ich versuche zumindest, alle zwei Tage dort draufzusteigen, jeweils immer für 1 Stunde.

Was dabei in den letzten Wochen aufgefallen ist: Den Puls in der Fettverbrennungszone zu halten, ist gar nicht mal so einfach. Und die Kalorien verschwinden wesentlich langsamer, als man sie sich anfressen kann. Was halt besonders ärgerlich ist, denn im Grunde ist Abnehmen relativ einfach: Kaloriendefizit aufbauen und schon läuft das.

Insofern ist das mit den Erfolgen auch so eine Sache – so wirklich seh ich keine, bilde mir aber immerhin ein, dass die Bewegung so oder so nicht schlecht ist, ich sitz ja dann doch die meiste Zeit des Tages einfach nur rum und arbeite eher mit dem Kopf als mit allem anderen.

Außerdem ist es eine gute Gelegenheit, um nebenbei auf dem iPad irgendwelche Serien und / oder Filme zu schauen. Gerade die, die man normalerweise nicht intensiv schauen würde, bei denen man aber auch nicht großartig aufpassen muss.

Alternativ könnte ich natürlich auch einfach Spazieren gehen, weil das da mit der Fettverbrennungszone deutlich einfacher ist. Da rutsch ich einfach rein und bin so lange drin, bis der Spaziergang vorbei ist – allerdings war ich nie ein großer Fan vom sinnlosen rumlaufen und werd es wohl in diesem Leben auch nicht mehr werden. Zumal ja das Wetter nahezu im gesamten Mai einfach nur für den Arsch war, von ein paar Ausnahmen abgesehen.

Nee, dann doch lieber nur virtuelle Spaziergänge. Da kann das Wetter egal sein, man sieht trotzdem eine Menge und am Ende tun einem nicht die Füße weh – gerade nach 5 Stunden und 20 Kilometern durch Paris kann ich da gern drauf verzichten und bin Prowalk Tours sehr dankbar für den Einsatz und die Möglichkeit, meine Komfortzone nicht verlassen zu müssen:

This walking tour of PARIS was filmed on Friday July 18th and 19, 2020 starting at 11:45 AM at the Rue Mouffetard Market. In this walk you will the most famous streets, monuments and parks in Paris including the Pantheon, the Latin Quarter, the Luxembourg Gardens, the Louvre, Notre Dame, Champs-Élysées, the Arc de Triomphe, the Eiffel Tower and much much more! For the best experience, be sure to turn on closed captions [CC] and wear headphones 🎧 as you watch this tour.

Nur mit dem Kaloriendefizit wird es dadurch auch nicht einfacher …

Im Grunde gehört Indien jetzt nicht unbedingt zu den Ländern, die ich unbedingt mal reisen wollen würde, einfach weil ich glaube, dass das unglaublich anstrengend ist. Unglaublich warm, unglaublich hohe Luftfeuchtigkeit, unglaublich viele Menschen, …

Auf der anderen Seite kann ich mir gut vorstellen, dass Indien auch ziemlich spannend sein kann, weil es halt kulturell ja doch eine komplett andere Welt ist und das eine oder andere Video sorgt ja schon dafür, dass man ein bisschen (mehr) Lust darauf bekommt.

Und dann schaut man Nachrichten und denkt sich: Heilige Scheiße, vermutlich will gerade niemand in Indien sein, nicht mal die Inder selbst, denn was dort abgeht, ist mit „katastrophal“ beinahe schon untertrieben. Mir fehlen da tatsächlich die passenden Worte für.

Ebenso fehlt mir daher auch eine einigermaßen passenden Überleitung zu dem kleinen Film, den Nathan Hussein über Indien gedreht hat, weil … einfach so das aktuelle Geschehen wegschieben ist genauso falsch wie einfach nur zu sagen „Schau mehr doch einfach, wie schön das vor dieser Katastrophe war“.

Das Video ist dennoch sehenswert und vielleicht können wir einfach nur hoffen, dass irgendwann sowas wie Normalität wieder einkehrt und andere die Gelegenheit bekommen, ähnliche Videos zu machen oder sich zumindest davon überzeugen können, dass es tatsächlich so schön ist, wie Hussein es hier zeigt:

I’m sharing this film along with a donation to the British Asian Trust, who are currently helping to provide emergency oxygen to India. Please donate if you can: britishasiantrust.enthuse.com/covidnow
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Shot in 2017 over two months travelling across India, from Amritsar to Kerala.

The music and soundtrack are comprised entirely (ok, mostly) from sounds recorded organically: The voice of a Kathakali performance in Kerala; the drums from a dance in Pushkar; the sound of a man trying to sell us a flute on the streets of Varanasi.

Whilst showcasing many of India’s natural and man-made beauties, the film focuses on the people that truly make it a wonderfully unique place. Particular care was taken with the immersive, continuous edit. All transitions are ‘in-camera’ – No artificial filters, presets or masking.

Über die letzten Jahre bin ich zu einem sehr ekelhaften Frühaufsteher mutiert. Unter der Woche brauch ich dafür immer noch zwei Wecker, die jeweils um 05:00 Uhr und 05:20 Uhr klingeln, damit ich spätestens um halb sechs aus dem Bett komme – aber der letzte Urlaub hat auch gezeigt, dass es mir mittlerweile sehr schwer fällt, mal länger als 7 Uhr zu schlafen.

Und ich geb auch zu: Ich find das gar nicht so schlecht. Denn es ist ein sehr angenehmes Gefühl, wenn man vor allen anderen wach ist, in den Tag startet und dann mehr oder weniger das Maximum herausholen kann. Das hat auch viel mit den Zeiten zu tun, als wir alle noch ins Büro gefahren sind, denn zu keiner Zeit konnte ich besser dort arbeiten, als wenn noch so gut wie niemand vor Ort ist. Diese Ruhe, diese Friedlichkeit … einfach schön.

Klar, gibt es auch abends, aber irgendwann ist man halt ausgepowert und wenn man die ganzen Eindrücke vom Tag schon intus hat, in diversen Meetings saß und bereits neue Aufgaben die Todoliste sprengen … da will doch keiner anfangen, konzentriert zu arbeiten oder?

Außerdem ist es auch irgendwie ganz schön, die Welt wach werden zu sehen. Wenn der Verkehr langsam zunimmt, die Frische am Morgen der Wärme des Tages weicht und alles langsam lauter wird … ich mag diese Phase der Veränderung, auch wenn ich das Ergebnis dann eher meh finde.

Kurzum: So ein Morgen ist ziemlich schön. Und das ist er auch in Chicago – findet nicht nur ich, sondern auch Craig Shimala, der mit seinem Helikopter als Fotojournalist seine Brötchen verdient. Und weil er das so sieht, hat er über 4 Tage hinweg die Morgen in Chicago eingefangen.

Nicht fancy schmancy mit Timelapse und sonstigem Special Effect-Schnickschnack, sondern beinahe schon amateurhaft – was ich aus unerfindlichen Gründen sehr mag:

Es passt, aber hin und wieder muss ich bei der Musikauswahl auch einfach an die Werbespots in Baumärkten denken … keine Ahnung, ob das nun gut oder schlecht ist.

Wenn man so will, ist es schon ein bisschen peinlich: Letztes Jahr wollten Line und ich als Hochzeitsreise eine Woche nach New York. War ich halt noch nie und war ja vor Corona ein vielleicht gar nicht so schlechter Ort – zumindest für diejenigen, die noch nie da waren, gibt’s da bestimmt viel zu gucken.

Dann kam halt Corona und auch die bekannten Unruhen dank Trump und wir haben den ganzen Plan verworfen. Nicht verschoben, sondern verworfen, weil halt direkt alles zusammengebucht und entsprechend auch stark eingeschränkt, was Verschieben vs. Erstattung angeht.

Im weiteren Verlauf waren wir uns dann auch recht schnell einig: Das wird noch dauern, bis wir wirklich auch nur ansatzweise daran denken können, in die Staaten zu fliegen – schließlich sterben die Leute reihenweise und wer nicht stirbt, stürmt halt das Kapitol und setzt sich irgendwelche Büffel-Hörner auf. Da war nicht mehr viel von dem Land, in dem es jeder zu was bringen kann und Träume wahr werden.

Schaut man allerdings jetzt über den großen Teich, kann man eigentlich nur neidisch werden. Da wird geimpft wie blöd und auch wenn die totalen Zahlen natürlich höher sind als hierzulande – relativ gesehen haben die USA mehr als zugelegt. Zumindest im Vergleich zu Deutschland wird da gerade viel richtig gemacht und die einstige Supermacht zeigt eindrucksvoll, zu was sie in der Lage ist.

Heißt also nicht nur, dass wir uns ob der Dauer geirrt haben – ein Besuch in dem Land wird zunehmend wieder attraktiver. Allerdings vergebens, denn man muss kein Genie sein, um bereits jetzt zu wissen: Willst du aus Europa in die Staaten, geht da ohne Impfung und Dauertest nicht viel. Und wir wissen ja, wo die aktuelle Achillesverse in diesem Land liegt …

Bleibt also weiterhin nur der virtuelle Besuch. Heute mal wieder per Drohne und immerhin ganze 70 Minuten lang – das Ergebnis von The Dronalist und drei Jahren Drohnenaufnahmen:

Zum Glück stirbt die Hoffnung ja zuletzt.

Ich geb ja zu, meine Wochenzusammenfassung am Sonntag war jetzt nicht sonderlich positiv, mindestens von der Stimmung her. Aber was soll man auch sagen, wenn man seit mehr als einem Jahr jede Regel befolgt, das Haus wirklich nur für das Nötigste verlässt und gleichzeitig sieht, wie die ganzen Idioten im Flieger nach Malle sitzen, Kassel unsicher machen, ihre exekutiven Pflichten massiv verletzen und sich mit dubiosen Deals die Taschen vollstecken. Vom üblichen Bla Bla und wischiwaschi-Verordnungen will ich gar nicht erst anfangen.

Und auch wenn das langsam so eine Art Mode-Aussage wird: Auch ich bin müde. Nicht nur körperlich, sondern auch psychisch und das nicht erst seit dem Tinnitus im letzten Jahr. Aber sie werden ja auch nicht müde, ihre Fratzen in die Kamera zu halten und irgendwelchen Stuss von sich zu geben, während andere um ihre Existenz bangen bzw. selbige bereits verloren haben. Und ein Ende ist nicht in Sicht.

Auf der anderen Seite: Uns geht es nicht schlecht. Wir haben ein Dach über dem Kopf, Internet, dürfen täglich arbeiten und über die Bezahlung kann ich mich auch nicht beschweren. Wer kann schon von sich behaupten, dass er im letzten Jahr keine Kurzarbeit machen musste und auch sonst ziemlich fest im Sattel sitzt (außer natürlich besagte Politiker, die so sehr am Hungertuch nagen, dass sie noch diverse Nebeneinkünfte – legal und illegal – bemühen müssen). Insofern ist tatsächlich unsere einzige Aufgabe lediglich, durchzuhalten. Aber auch das ist in gewisser Weise anstrengend …

Da hilft nur, Ablenkung und Zerstreuung zu suchen. Irgendwas, das einen auf andere Gedanken bringt oder sogar entspannen lässt. Eine Stunde Japan zum Beispiel. Natürlich nur wieder digital, aber immerhin bleibt man dann gesund, setzt sich nicht den üblichen Reisestrapazen aus und spart auch noch Geld.

Bitteschön:

1-hour 8K aerial video of Japan shot between 2018-2019. Filming locations (In order of appearance): Izu, Yaskushima, Kyoto, Hakodate, Tokyo, Yokohama, Enoshima, Nagoya.We will continue to film across Japan in 2020 and beyond in 8K.

Vermutlich ist es dem einen oder anderen aufgefallen, ist natürlich zum Großteil auch „nur“ ein Zusammenschnitt von bereits bekannten Videos … aber wer will in diesen Tagen dem geschenkten Gaul schon ins Maul schauen?

Ich kann kaum glauben, dass ich das mal schreibe, aber tatsächlich vermisse ich das Reisen ein bisschen. Also nicht das Reisen selbst, denn das ist immer anstrengend und nervig und meistens niemals schön, schon gar nicht mit dem Flieger. Viel zu oft hab ich zuletzt einfach daran gedacht, dass es doch total schön wäre, wenn man nach 30 Minuten einfach da sein könnte. Keine nervigen Mitreisenden, kein Kofferschleppen, kein sinnloses rumwarten. Und wenn man selbst noch fährt, kommt ja auch noch die Anstrengung dazu.

Aber wenn man dann da ist, dann ist das eigentlich immer toll, aber auf seine ganz eigene Weise. Unsere Ausflüge nach London zum Beispiel hatten immer irgendwelche negativen Seiten, aber insgesamt haben wir uns dann damit arrangiert und am Ende hat es Spaß gemacht. Beim ersten Urlaub war es zum Beispiel das Fehlen von sauberer Bettwäsche und fiesem Geruch nach gebratenem Speck im gesamten Airbnb. Ließ sich dann alles am ersten Abend regeln und schon war es ein guter Urlaub (wenn auch anstrengend, weil extrem viel Rumlaufen und so).

Das zweite Mal war dann schon besser, aber ein unfassbar kleines Apartment und wenn ich mich richtig erinnere, hatten wir am ersten Abend herbe Probleme, etwas passendes zu Essen zu finden.

Das dritte Mal hingegen war unfassbar super, weil Pressereise, mitten in der Innenstadt in einem schnieken Hotel mit lecker Essen und großartiger Aussicht – dafür dann aber leider nur eine Nacht.

Gleiches gilt auch für Holland, wenn auch hier die negativen Aspekte anders gelagert waren – aber auch hier wär es irgendwie ganz schön, wenn man wüsste, dass man – wenn man will – einfach ins Auto einsteigen und hinfahren könnte. Allein schon wegen der ganzen großartigen Süßigkeiten und der Erdnusssauce, die einfach immer bei jeder Reise dorthin eingekauft werden müssen.

Aber Reisen ist nicht, weil wegen Corona und ich will damit auch gar nicht wieder anfangen. Denn eigentlich ist das Gejammer ja nur dafür da, dass ich irgendeine merkwürdige Einleitung habe, um das nachfolgende Timelapse-Video zeigen zu können. Darin geht es im Schnelldurchlauf mit einem kleinen Schiff durch Hollands Kanäle und weil Holland einfach schön ist, ist natürlich auch das Video schön:

In 2013 a special transport over water left from Rotterdam to Amsterdam. A timelapse camera was installed at 30 mtrs high. The resulting film gives a unique and stunning view of the old Dutch waterways, in 4K. And, you will pass a few dozen different bridges that all open before your eyes.

Images were shot with a Canon 550d at an interval of 3 seconds, totalling around 30.000 pictures taken. In 2013 the film couldn’t be published right away due to restrictions. After a few years it was forgotten. Till now.

Irgendwann. Irgendwann geht’s auch da wieder hin.

Im Grunde ist ja Norwegen oder die skandinavischen Länder insgesamt ein sehr sympathisches Reiseziel. Vielleicht ist es dort ein bisschen kälter, als einem das lieb ist, aber insgesamt sind die Länder ja immer weit vorn dabei bei den positiven Kategorien, wie zum Beispiel Zufriedenheit der Einwohner, Internetverfügbarkeit und -geschwindigkeit im Allgemeinen, Umgang mit Kindern und Eltern, … Die Liste ist da nicht gerade kurz.

Aber dann kam auch da Corona an und mit dem Sonderweg, den Schweden ging und mehr oder weniger auch weiterhin geht, hat die Sympathie nicht gerade wenig gelitten. Klar, es ist nur ein Land, dass da aus der Reihe tanzt, aber als guter Deutscher schert man natürlich alle über einen Kamm.

Kann aber auch sein, dass das auch der Frust ist, der aus mir spricht, weil wir letztes Jahr unseren Silvester-Urlaub in Dänemark absagen mussten, weil die Grenzen dicht waren und der Anbieter dennoch die Hand kräftig aufgehalten hat. Bucht bloß nie bei Novasol – großartige Preise, aber die AGB sind ein maximal schlechter Scherz, der Kundenservice quasi nicht vorhanden und die Webseite nach der Buchung nahezu unbenutzbar. Weiß man leider immer erst hinterher.

Zurück zum Thema und den Reisen nach Skandinavien und somit auch Norwegen. Aktuell hält sich da meine Motivation stark in Grenzen, sollte das Thema Impfungen aber doch noch mal an Fahrt aufnehmen und einigermaßen durch sein, könnte man da wieder drüber nachdenken.

Bis dahin bleibt uns nur das, was mittlerweile Normalität geworden ist – digital auf die Reise gehen und einfach auf dem Bildschirm anschauen, was in der Realität viel mehr Spaß macht. Immerhin kommt das nachfolgende Video nicht nur mit beeindruckenden Bildern, sondern auch einer angemessenen Länge daher:

Norway is one of the most scenic countries in the world. Enjoy this 4K relaxation film across the Norway’s most beautiful regions. From the endless Fjords to the stunning Lofoten Islands, Norway’s landscapes have so much to offer.

Immerhin sparen wir durch das Nicht-Reisen auch eine ganze Menge Geld.

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https://www.wihel.de/60-minuten-durch-die-schoenheit-norwegens/feed/ 5
London im Jahr 1924 https://www.wihel.de/london-im-jahr-1924/ https://www.wihel.de/london-im-jahr-1924/#comments Wed, 25 Nov 2020 06:57:47 +0000 https://www.wihel.de/?p=107245 London im Jahr 1924 | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los?

Interessant, aber auch definitiv gruselig: So langsam kommen die Einschläge näher. Damit mein ich nicht, dass ich auch ein Alter erreiche, bei dem das Ende des Lebens in greifbarer Nähe ist – bis dahin wird hoffentlich noch eine ganze Weile ins Land ziehen. Viel mehr mein ich die Idioten, die nicht verstanden haben, dass es so einem Coronavirus scheiß egal ist, ob man weiterhin Bock hat, Zuhause zu bleiben oder „findet, dass das jetzt auch alles langsam mal reicht“.

Will heißen, dass selbst Leute langsam widerspenstig werden, von denen wir das so nicht erwartet haben – das war besonders überraschend, als wir im engeren Kreis zusammensaßen und jemand sagte, dass eine regelmäßige Fahrt nach Hause (der- oder diejenige arbeitet unter der Woche außerhalb) ja unproblematisch sei, denn „man bekommt das ja einfach nicht“. Das ist halt nicht nur intellektuell schwierig, sondern auch weil man sich Familie ja nicht aussuchen kann.

Man muss aber auch sagen, dass da auch die Politik eine gewisse Teilschuld hat. So ist zumindest die aktuelle Idee, den Lockdown bis 20. Dezember zu verlängern, aber für Weihnachten Ausnahmen zuzulassen, schlichtweg dumm. Natürlich wäre ein Weihnachtsfest allein Zuhause alles andere als geil – aber auch hier ist das dem Virus ziemlich egal, das tut einfach, was es tut.

Und da spielt dann auch keine Rolle, ob man mittlerweile die Schnauze voll hat vom Zuhause Bleiben und die üblichen Reisen vermisst – mehr als YouTube und Vimeo ist halt einfach nicht drin, außer man ist ein Arschloch.

Mir ist natürlich klar, dass das nur ein kleiner Trost und billiger Ersatz ist – aber immerhin kann man dann auch ein bisschen in der Zeit zurückreisen. Und so zum Beispiel einmal schauen, wie es in London 1924 aussah – Spoiler: ziemlich genau so, wie man sich das vorstellt.

Take a trip on a horse-drawn towing barge from Limehouse into old Central London!
The trip goes over the Regents Canal from Limehouse, via the Wharves of East London, Mile End Road, Various locks, White Chapel, Heartford Union Canal, Old Ford, Acton’s Lock, Hackney, through Islington Tunnel, passes under the New River, over the GNR at Kingscross, under the Midland at St.Pancras, Kentish Town, Alpine Chalet, through Regents Park and London Zoo and ends at Paddington Basin just off Edgeware Road.

Und jetzt bleibt einfach mit dem Arsch weiterhin Zuhause. So schwer ist das nämlich in Wahrheit nicht.

Ein bisschen witzig ist es ja schon, dass ich eigentlich seit Jahren erzähle, dass der virtuelle Urlaub vor dem Rechner doch der bessere Urlaub ist, weil so unnötiger Kram wie Packen, Urlaubsübergabe, das Zurücklegen langer Strecken und auch Jetlag einfach wegfallen. Zudem ist ja der Kostenfaktor auch ein ganz anderer, je nachdem welche technische Ausstattung man für seinen kleinen Zwischenurlaub zur Verfügung hat – dürfte sich aber zumindest über die Zeit rentieren.

Und jetzt, wo Urlaubmachen tatsächlich flach fällt (oder flachfallen sollte – einige Idioten halten es ja nach wie vor für eine gute Idee, ihr eigenes und das Leben der anderen zu riskieren, damit man „sich mal ein paar Tage erholen kann“), stellt sich heraus: Das war gar kein so großer Quatsch, den ich da von mir gegeben hab. Oder besser gesagt: Da war viel Quatsch dabei, aber der Kern der Aussage ist halt doch gar nicht so verkehrt.

Beflügelt von der nicht laut ausgesprochenen Bestätigung machen wir uns daher für die nächsten 7 Minuten auf nach Hongkong. Da waren wir virtuell zwar schon einige Male, aber dieses Mal kommt noch die klassische Perspektive von Drohnen hinzu und die nächtliche Atmosphäre tut auch ihr übrigens, dass das alles sehr faszinierend aussieht – aber irgendwo auch sehr unwirklich und beinahe wie aus einem Sci-Fi-Film.

Ist aber halt auch Hongkong, da sind die ja ohnehin der Zeit voraus:

Nǐ hǎo and welcome to this aerial drone footage of Hong kong, (HKSAR) China in 4K UHD resolution!
In this clip you can see all the famous sights / spots like the International Commerce Centre, Two International Finance Centre, Central Plaza, Bank of China Tower, The Center, Hong Kong Market, Gloucester Road, The Port of Hong Kong, the beautiful Bay Area, the breathtaking skyline in total and much more!

Eigentlich ist das Gemecker über das Homeoffice ja auch Quatsch – im Grunde macht es ja nicht wirklich einen Unterschied, ob man jetzt im Büro arbeitet oder in seinem heimischen Arbeitszimmer (sofern denn vorhanden), Raum ist Raum. Tatsächlich kann es aber doch recht belastend sein, wenn Arbeit und Privates zu nah beieinander sind, zumindest ich muss mittlerweile deutlich mehr Disziplin an den Tag legen, um nicht doch nicht mal Abends in meine Mails zu schauen oder „das eine noch fix fertig zu machen“ – die Versuchung ist durchaus groß, wenn der Arbeitsraum quasi nebenan ist.

Und auch unterbewusst kann zum Beispiel der Weg zur Arbeit wie ein Aufwärmen sein und den Arbeitstag einläuten, was halt wegfällt, wenn man quasi direkt aus dem Bad vor den Rechner fällt. Dazu kommt dann noch, dass man quasi in seiner Freizeitkleidung arbeiten geht, was die Grenzen nur noch mehr verwischt und wenn man nicht aufpasst, dann arbeitet man plötzlich rund um die Uhr. Oder halt gar nicht, weil man aus dem Freizeitmodus nicht herauskommt.

Aber vielleicht haben die Japaner die ultimative Lösung und schlagen sogar zwei Fliegen mit einer Klappe: Denn dort kann man für relativ wenig Geld (je nach Blickwinkel) einfach aus einem Freizeitpark heraus arbeiten. Auch dort gilt, dass es eigentlich keine Rolle spielt, von wo man arbeitet – Hauptsache Strom und Internet sind vorhanden. Und wenn du dann einfach aus einem Riesenrad heraus ins Zoom-Meeting gehst, ist zumindest schon mal sicher, dass du den besten Hintergrund hast.

Wer gerade zufällig vor Ort ist, kann ja mal im Yomiuriland vorbeischauen – der Rest guckt mit mir das nachfolgende Video:

An amusement park in the Japanese capital Tokyo has found a unique way to safely welcome back some visitors during the Covid-19 pandemic. The Yomiuriland park has opened its doors to people tired of working from home, and is offering guests a way to roll on with business from a more uplifting location – the Ferris wheel.

Fraglich natürlich, ob das so einen Freizeitpark vor dem finanziellen Kollaps bewahrt, aber der Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Hier kann ich es ja sagen: Ich war von der letzten Apple Keynote bzw. den beiden letzten Keynotes tatsächlich doch sehr enttäuscht. Eigentlich mag ich Apple ja und ignoriere gern auch, dass der Großteil des Preises, den man für ein Gadget bezahlt, für den Namen drauf geht. Aber mittlerweile tauchen sämtliche Neuerungen als Leaks im Vorfeld auf, sodass es eigentlich keine Überraschungen mehr gibt – was halt durchaus eine okaye Strategie sein kann, aber eben den Zauber der Keynotes zerstört. Was mich aber viel mehr ärgert: Mittlerweile entwickelt man ganz offensichtlich am Ottonormalnutzer vorbei. Die neuen iPhones sind sicher total toll wenn es um Geschwindigkeit und Kamera geht – für die verwackelten Bilder von Gabi braucht es den ganzen technischen Schnickschnack aber einfach nicht. Ebenso die Entdeckung von 5G als den geilen Scheiß zu lobpreisen … bis zu einem gewissen Punkt braucht man wirklich Eier dafür, aber es gibt eben auch das Level, ab dem es wirklich nur noch lächerlich ist. Was erschwerend hinzukommt: Die zahlreichen Einschränkungen, die man bei dem iPhones berücksichtigen muss, z.B. das kein 5G zur Verfügung steht, wenn man zwei Sim-Karten benutzt oder der Provider zufällig die „falsche“ Frequenz verwendet. Ich könnte ja noch verstehen, dass man mit 5G gewartet hat, um die Fehler der Konkurrenz direkt vermeiden zu können – ist aber offensichtlich nicht der Fall.

Vielleicht ist es aber insgesamt auch einfach nur der Mangel an Innovation. So wirklich konnte Apple schon seit Jahren nicht mehr überraschen und jedes neue iPhone war zwar eine solide bis gute Weiterentwicklung – aber eben kein wirklicher Sprung mehr. Und das in Verbindung mit den fehlenden Airtags, auf die ich tatsächlich sehr gespannt bin, aber auch befürchte, ebenfalls enttäuscht zu werden, … macht halt keinen Spaß. Oder zumindest deutlich weniger als früher.

Was nicht heißen soll, dass Apple ab sofort oder schon seit längerem schlecht ist und nur noch scheiße baut – gerade die beiden nachfolgenden Videos beweisen eindrucksvoll, was man mit dem iPhone 12 Pro videotechnisch anstellen kann:

I’ve been home in New York for the past 7 months and a lot has changed. I’ve never explored the city this much before and with the release of the new iPhone 12 Pro I wanted to make sure I captured little more than just Manhattan.

Being an aerial photographer pretty much full time and having early access to the iPhone 12 Pro, made this project a no brainer. To an extent, I have overshot San Francisco in many ways, but I knew this would be a good chance to compare my new work to my previous work that was shot with various cameras and older iPhones.

Going back in 2016, my buddy Jaron Schneider and I created an iPhone only aerial film, shooting multiple cities across the United State from a helicopter with the iPhone 6s when 4K was first introduced on iPhone. It was definitely fun to re-watch that and see how far the quality and additional cameras/lenses have made this new iPhone 12 Pro a continued improvement and tool.

Aber das sind halt Ausnahmen und nicht die breite Masse. Oder wie es ein Kollege ganz treffend auf den Punkt gebracht hat: Apple hat es sensationell gut geschafft, dem User Pro-Produkte als Consumer-Produkte anzudrehen.

Hatte ich im letzten Urlaub doch deutlich mehr Timelapse-Videos untergebracht, war es in diesem Urlaub lediglich eines. Was man leicht damit erklären könnte, dass die Zeit der Timelapse-Videos schon seit längerem vorbei ist – u.a. weil man irgendwie ja schon alles gesehen hat, aber auch weil dieser ganze Hyperlapse-Quatsch eben doch nicht geil ist und so das ganze Spektakel erst kaputt gemacht hat. Ist zumindest meine Meinung, ich war aber auch noch nie großartiger Fan davon, weil es der Faszination des Timelapse eigentlich komplett entgegen steht.

Wie auch immer, ein Video hätte ich dann noch und darin reisen wir einfach virtuell nach Budapest – ein nicht ganz so typischer Urlaubsort. Selbstverständlich ebenfalls wieder in 4K.

The journey of Cities in 4K continues through Budapest, an amazing city who occupies both banks of river Danube. It is the largest and the capital city of Hungary and one of the largest cities in EU.

Some scenes which are part of this video and places from where the shots are taken: Elizabeth Bridge, Chain Bridge, Liberty Bridge, View from the Buda Castle in two directions, panoramic view from the Citadella, St. Stephan´s Basilica, view from the observation deck of St.Stephan´s church, Adam Clark Tunnel, Heroes Square, Fisherman´s Bastion, Parliament Building Budapest.

Budapest is a huge city with a rich historical, political and industrial background. There are a lot of historical buildings and squares which should be seen and explored. A lot of hotels and restaurant are also located in old buidlings with an interesting history.

Aus Gründen ist diese Woche mal ein bisschen weniger los …
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https://www.wihel.de/budapest-in-4k/feed/ 3
Paris in 4K https://www.wihel.de/paris-in-4k/ https://www.wihel.de/paris-in-4k/#comments Wed, 21 Oct 2020 06:03:53 +0000 https://www.wihel.de/?p=105170 Paris in 4K | Travel | Was is hier eigentlich los?

Wie die zwei Stammleser vermutlich schon mitbekommen haben: Die Beiträge sind diese Woche ein bisschen kürzer, einfach weil ich sie vorbereitet hab – denn aktuell sind wir im Urlaub. Und Urlaub bedeutet nicht nur Stress im Job, weil man alles so fertig machen muss, dass das eigene Fehlen die üblichen Abläufe nicht stört, sondern auch Stress beim Bloggen – denn mit Internet ist im Urlaub nicht viel.

Was wiederum geil ist, denn so toll das Internet auch ist, es ist schön, wenn man davon mal ein bisschen Abstand nehmen kann. Und genau das tuen Line und ich. Außerdem ist Urlaub auch doof für die, die nicht Urlaub haben, ganz besonders für Kollegen, die die wegfallende Kapazität auffangen müssen. Und alle anderen, die neidisch sind, weil sie auch gern Urlaub hätten.

Daher auch in diesem Urlaub, wie in jedem anderen auch, ein klein wenig Ersatz, wenn auch nur für wenige Minuten. Dieses Mal eben Paris, immerhin in 4K:

After the Color Run Paris , enjoy the city of Paris through Timelapses & Glidecam smooth shots !
I hope you’ll enjoy, don’t forget to leave a feedback and Share it on Facebook & Twitter :D
If you enjoyed your friends could enjoy it too :) !

Ebenfalls tröstlich: Es ist kein Erholungsurlaub und vermutlich werd ich ohnehin schlechte Laune haben, weil die Frau ständig irgendwo umherlaufen will.

Aus Gründen ist diese Woche mal ein bisschen weniger los …