Travel auf wihel.de - Was is hier eigentlich los https://www.wihel.de/kategorien/kultur/travel/ Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Wed, 18 Jan 2023 05:52:40 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.1 Oregon in 8K https://www.wihel.de/oregon-in-8k/ https://www.wihel.de/oregon-in-8k/#comments Thu, 19 Jan 2023 11:47:21 +0000 https://www.wihel.de/?p=146318 Oregon in 8K | Was is hier eigentlich los?

Ganz klischeehaft und eigentlich auch ein bisschen peinlich denk ich bei natürlich erstmal an das Gewürz Oregano und weiß bis heute nicht, wie man die Aussprache richtig betont. Langgezogenes O oder E? Oder geht sogar beides? Und warum reden wir überhaupt darüber, wenn man das ohnehin kaum nutzt? Fragen über Fragen …

Fragen könnte man auch über den Bundestaat stellen, denn auch der spielt eher eine untergeordnete Rolle, zumindest in meinem Alltag. Was vermutlich daran liegt, dass Oregon nicht so richtig was gegenüber die Leuchtturmstaaten und Städte der vorweisen kann. 33 Bundestaat, der neuntgrößte aller Bundestaaten, aber Bevölkerungstechnisch irgendwo auf Platz 27 – viel Land, wenig Menschen, das reißt niemandem vom Hocker, finde ich aber eigentlich ganz angenehm.

Entsprechend gibt es auch recht wenige Sehenswürdigkeiten, vor allem die Natur steht hier im Vordergrund, wobei 5 Denkmäler erwähnt werden können: das Cascade-Siskiyou National Monument, das John Day Fossil Beds National Monument, das Newberry National Volcanic Monument und das Oregon Caves National Monument. Und ja, das hab ich eiskalt von Wikipedia abgeschrieben, genau wie den anderen Kram auch.

Auch erwähnenswert und mit einem „immerhin“ versehen: Auch wenn es die Todesstrafe in Oregon offiziell noch gibt, wird sie aktuell nicht mehr aktiv angewendet, stattdessen wurden alle Todesurteile in lebenslange Haftstrafen umgewandelt. Was die Abschaffung bisher verhindert hat: Die Todesstrafe wurde per Referendum eingeführt und kann auch nur damit wieder abgeschafft werden – klappt aktuell aber nicht.

Und da wir nun alle schlauer geworden sind, fehlt eigentlich nur noch ein visueller Eindruck der dann doch sehr schönen Landschaften von Oregon:

Vielleicht ist Mittelmaß und „kaum was besonders“ dann doch recht erstrebenswert. Schön isses da auf jeden Fall.

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Unterwegs in einem Privat-Zug https://www.wihel.de/unterwegs-in-einem-privat-zug/ https://www.wihel.de/unterwegs-in-einem-privat-zug/#comments Thu, 19 Jan 2023 07:03:48 +0000 https://www.wihel.de/?p=146315 Unterwegs in einem Privat-Zug | Was is hier eigentlich los?

Ach, die Bahn … ich bekomm da immer die gleichen Gedanken, die wir alle sicherlich schon mal hatten und über die sich die Bahn zumindest auf Twitter selbst lustig macht. Was dort irgendwie sympathisch wirkt, ist aber letztendlich ein Armutszeugnis, denn die dort eingesetzte Energie könnte man auch sehr gut dafür nutzen, all die Missstände zu beheben, die die Bahn nun mal hat.

Dabei ist Bahn-Bashing natürlich mittlerweile auch Volkssport geworden, nur … das kommt ja nicht von ungefähr. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen und so, wird halt noch mal befeuert, wenn man liest, dass Bahn-Chef Richard Lutz zusätzlich zu seinem Gehalt von 900.000€ noch mal einen Bonus von 90.000€ bekommt, während 40% der Züge mit Verspätungen angekommen sind. Zumal bei der Bahn ein als pünktlich gilt, wenn er weniger als 6 Minuten Verspätung hat – an Lächerlichkeit kaum zu übertreffen, besonders mit Blick auf den asiatischen Raum und wie der Bahnverkehr da funktioniert.

Aber gut, ich hab leicht reden, ich muss mich mit dem Kram ja nicht auseinandersetzen, weiß dafür aber auch, dass so mancher Problemberg irgendwann kaum noch wegzuräumen ist. Was halt bei der Bahn besonders schade ist, gerade in Deutschland, weil sämtliche alternativen Verkehrsmittel Nachteile haben. Eigentlich ist die Bahn DAS Verkehrsmittel der Stunde – es wird eben nur auf ganzer Linie verkackt.

Ich will nicht behaupten, dass das in den US of A besser ist, aber es ist mindestens … anders. Denn dort gibt es. Tatsächlich Leute, die sich Waggons kaufen, die dann aufpolieren und „ausstatten“ um sie dann mit Gleichgesinnten zu privaten Zügen zusammenzustecken, in denen sich dann andere für recht viel Geld Plätze kaufen können, um damit durch die Gegend zu fahren. Wäre in Deutschland kaum möglich, ist dort drüben aber scheinbar ein Ding.

Und ja, das hat dann schon sehr viel mit Luxus und Extravaganz zu tun, dafür legt man dann aber auch mal locker 300 bis 600 Dollar auf den Tisch. Hat dann aber auch definitiv was zu erzählen und für seine Instagram-Stories:

Hab allerdings auch gehört, dass Reisen mit der Bahn in den Staaten noch viel ungeiler ist als hier.

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Timelapse: Dublin https://www.wihel.de/timelapse-dublin/ https://www.wihel.de/timelapse-dublin/#comments Wed, 18 Jan 2023 11:28:13 +0000 https://www.wihel.de/?p=146267 Timelapse: Dublin | Was is hier eigentlich los?

Oha, erleben wir etwa eine kleine Renaissance der klassischen Timelapse-Videos? Leider nein, denn auch das Ding hier ist mittlerweile stolze 11 Jahre alt und geht damit eigentlich schon zur Schule. Allerdings kannte ich es noch nicht und freu mich wie ein kleines Schnitzel, dass es mal wieder ein Video gibt, bei dem ganz viel ganz schnell passiert, aber eben nicht dieser ganze Hyperlapse-Quatsch die eigentlich sehr angenehme Stimmung zerstört.

Außerdem hat es mich dazu gebracht, mal zu schauen, warum Dublin auch als „Fair City“ bezeichnet wird, schließlich weiß ich erstaunlich wenig über Dublin, weil die Stadt einfach so eine Mittelfeld-Stadt ist. Kennt man vom Namen und weiß ungefähr, wo sie liegt, aber sonst? Wird’s halt dünn.

Dünn ist dann auch die Erklärung für „Fair City“: Liegt wohl einfach an den sehr humanen Preisen für Dinge, die man in Dublin erleben kann – teils muss man auch gar nix bezahlen. Dazu eignen sich vor allem diverse Themen-Spaziergänge, für mich ja eher abschreckend, aber wer so richtig Kultur genießen will … Oder man schaut im Dead Zoo vorbei, dem Natural History Museum, in dem es mehr 10.000 Ausstellungsstücke gibt.

Kann natürlich auch einfach an Molly Malone liegen, einem irischen Volkslied, das wohl sowas wie die inoffizielle Hymne von Dublin ist und mit den Zeilen

In Dublin’s fair city
where the girls are so pretty,
I first set my eyes on sweet Molly Malone

Los geht. Und sehr viel mehr fällt mir dann zu Dublin auch nicht meh rein, außer dass man da eigentlich mal hin müsste, was man aber allgemein schon über zu viele Städte gesagt hat und dann doch nur teilweise bis gar nicht umsetzt.

Immerhin, Richard Twomey hat vor 2011 im März und April ein paar Videos mit seiner Canon gemacht und daraus das nachfolgende Timelapse gebastelt:

Ich wünschte, es würde wieder mehr davon geben …

Ich will gar nicht schon wieder davon anfangen, dass es draußen für diese Jahreszeit einfach viel zu warm ist und Silvester mit beinahe 20°C zwar angenehm, aber eben nicht richtig ist. Guckt halt raus, schaut halt Nachrichten und hört, was Wissenschaftler dazu sagen, dann ist die Lage eigentlich recht eindeutig.

Ich will aber mal sagen, dass dieser ständige Regen mittlerweile extrem frustrierend ist. Mir ist natürlich klar, dass wir dazu auch kleinteilig beitragen, aber gerade in den letzten zwei Wochen sind wir so oft zwischen und Glückstadt hin und her gefahren und lass mich nicht lügen, aber wir hatten vielleicht zwei Mal keinen Regen – ansonsten einfach immer.

Stört im Auto selbst natürlich nur bedingt, aber da es auch noch relativ früh und dafür dann lange dunkel ist, ist das auch kein entspanntes Fahren, besonders wenn dann Abschnitte dabei sind, bei denen man Fahrbahnmarkierungen kaum noch erkennen kann. Und ja, klassisches First-World-Problem während da in irgendwelchen Mittelgebirgsregionen die Leute langsam wieder am Absaufen sind, zumal das ja ohnehin alles selbstgemacht ist und niemand aus der Katastrophe von 2021 die richtigen Schlüsse gezogen und Maßnahmen ergriffen hat.

Was ich eigentlich nur sagen will: Dieser ständige Regen nervt mittlerweile hart. Und doch können wir uns noch freuen, denn immerhin müssen wir (noch) nicht mit absoluten Extremwetterverhältnissen leben, wie zum Beispiel in Jakutsk.

Das ist einer der kältesten Orte der Welt, wo gut und gerne mal -71°C herrschen, aber auch mit diesen Temperaturen kann man leben lernen. Das Wichtigste dabei: Feuer:

Life in the coldest inhabited place on earth is not easy, and even seemingly simple daily tasks, can take a whole day!

Locals dedicate their weekend to doing laundry and washing in their wooden bathhouse, the only option for maintaining personal hygiene in a region without running water.

Dauert dann halt alles länger, aber geht. Würde selbst dennoch gern darauf verzichten wollen.

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Im höchsten Apartment Manhattans https://www.wihel.de/im-hoechsten-apartment-manhattans/ https://www.wihel.de/im-hoechsten-apartment-manhattans/#comments Wed, 28 Dec 2022 11:31:04 +0000 https://www.wihel.de/?p=144686 Im höchsten Apartment Manhattans | Was is hier eigentlich los?

Besonders spannend ist das Fernsehprogramm immer wann? Genau, an Feiertagen. Da trennt sich dann die Spreu vom Weizen und man sieht, wo sich noch Mühe gegeben wird. Die einen zeigen dann Klassiker, die anderen den ganzen Tag irgendwelche Märchen und dann gibt es noch die, die einfach ein Programm hinrotzen und in den Feierabend gehen. Da läuft dann den ganzen Tag ein und dieselbe Sendung bis zum nächsten Tag – das eigentlich Schlimme ist aber: Es gibt Leute, die das geil finden.

Spartensender machen das ganz gerne mal, was aber auch okay ist, denn so begründet sich wenigstens das Dasein irgendwo auf den hinteren Rängen. Und wer eben den ganzen Tag dabei zuschauen will, wie irgendwelche Dödels Häuser renovieren und dabei vorgeben, irgendein unrealistisches Budget zu nutzen, der darf dann eben auch mal ein bisschen auf der Fernbedienung rumdrücken.

Überhaupt ist mir schleierhaft, wieso solche Formate überhaupt noch laufen. Ich mein, die meisten werden sich niemals solche Butzen leisten können und wie geil muss es sein, sich den ganzen Tag vor Augen zu führen, was man selbst nie erreichen kann? Das wirkt fast schon wie Selbstgeißelung.

Aber gut, ich mach mal mit und zeig euch einfach das höchste Apartment in . Das besteht dann auch aus nicht weniger als 7 Schlafzimmern, 11 Badezimmern, zwei voll ausgestatteten Küchen und warum auch immer einem Ballsaal – kostet aber auch entsprechend ein kleines Sümmchen, um nicht zu sagen: 250.000.000 Dollar.

Today Architectural Digest brings you high above Manhattan to tour the ultra-luxurious penthouse at Central Park Tower on West 57th street, the highest residential home on the planet. Soaring over 1,400 feet above , the triplex is currently on the market for $250,000,000. With 7 bedrooms, 11 bathrooms, 2 full kitchens and a private ballroom to go along with world-class amenities, it only takes a quarter of a billion dollars to own the crown jewel of Billionaire’s Row.

Es mag vermessen klingen, aber meins ist das nicht …

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The Jerk Chicken Kings of Jamaica https://www.wihel.de/the-jerk-chicken-kings-of-jamaica/ https://www.wihel.de/the-jerk-chicken-kings-of-jamaica/#comments Thu, 08 Dec 2022 15:58:29 +0000 https://www.wihel.de/?p=143107 The Jerk Chicken Kings of Jamaica | Was is hier eigentlich los?

Ich bin ja nach wie vor großer Fan von Fast Food, wobei ich Fast Food nicht zwingend immer mit Burgern und Pizza aus dem Ofen gleichsetzen würde, schon gar nicht beim goldenen M oder der Königsdynastie, mit denen wir aufgewachsen sind.

Viel mehr seh ich Fast Food tatsächlich wortwörtlich – halt alles, was man sich mal fix kaufen und aus der Hand essen kann. Und gerade da hat sich der Markt ja durchaus in den letzten Jahren gewandelt und wartet auch mit deutlich besseren Speisen auf als irgendwelche Pappburger, in die man noch eine Scheibe Käse geworfen hat. Heißt aber auch nicht, dass ich nicht doch vermehrt den Kram aus der Tiefkühlung essen würde, denn dank Pandemie und Co. war das mit dem Verlassen des Hauses nicht so wirklich ein Ding und in der näheren Umgebung sind die Möglichkeiten natürlich begrenzt.

Außerdem verzichte ich unter der Woche aufs Mittagessen, um dem Verdauungsloch am Nachmittag zu entgehen. Ich weiß, hängt davon ab, was man isst, und lässt sich auch vermeiden, aber ich ess eben auch gerne, damit es schmeckt und nicht damit ich irgendwelche Regeln beachten darf, die ich auch einfach so vermeiden kann.

Dennoch, Fast Food find ich toll, vor allem in Richtung Street Food – was gefühlt in oder zumindest in unserem Dunstkreis viel zu kurz kommt. Wenn man sich dann noch anschaut, wie das in anderen Ländern und Kulturen ist … da gilt einfach wieder „wer da keinen Hunger bekommt, ist ein Psychopath“:

In this episode of Street Food Icons, we head to Kingston, Jamaica, and get a taste of Hopeton and his son, Glenville’s, pan chicken. The father-son duo and a handful of others serve up some of the tastiest and most popular pan chicken on the island. Sean Paul, Usain Bolt, weekend party-goers, and even politicians flock to Northside Chicken to eat this single-menu-item delicacy seasoned with thyme and scotch bonnets, then grilled on cleaned-out oil drums.

Keine Ahnung, wie es schmeckt, aber so wie es aussieht, will ich mich da sofort reinlegen!

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Zu Besuch in der größten Geisterstadt Kanadas https://www.wihel.de/zu-besuch-in-der-groessten-geisterstadt-kanadas/ https://www.wihel.de/zu-besuch-in-der-groessten-geisterstadt-kanadas/#comments Thu, 01 Dec 2022 07:06:53 +0000 https://www.wihel.de/?p=142524 Zu Besuch in der größten Geisterstadt Kanadas | Was is hier eigentlich los?

Geisterstädte sind eigentlich ein unfassbar trauriges Ding, weil das einfach oft die letzten Überbleibsel von irgendeinem wirtschaftlichen Niedergang oder einer anderen großen Tragödie sind (militärische Auseinandersetzung, Naturkatastrophe, andere menschliche Nöte)

Das wird am deutlichsten, wenn man sich selbst mal versucht in die Lage zu versetzen, dass man ernsthaft entscheiden muss, ob man sein Heim verlässt oder nicht – und nicht selten ohne zu wissen, wohin es eigentlich geht. Wilde Behauptung: Die wenigsten würden das wohl tun. Womit deutlich werden dürfte, wie fatal das eigentlich ist, wenn eine ganze Stadt aufgegeben wird, besonders wenn man zu den letzten gehört, die den Ort verlassen.

Die größte Geisterstadt in ist Anyox. Wohl einigermaßen künstliche angelegt gab es in der Stadt allerlei Vorzüge für die Bergbauarbeiter, die dort hauptsächlich angesiedelt waren, z.B. einen Golfplatz oder auch den ersten Tennisplatz aus Holz 1918. Auch gab es in den 20er Jahren recht lange den höchsten hydraulischen Damm des Landes.

Auf der anderen Seite: 1923 gab es verheerende Waldbrände, die auch Anyox beinahe vollständig ausgelöscht haben. Dennoch, Bergbau war weiterhin angesagt, also hat man die Stadt wieder aufgebaut. Irgendwann kam aber auch der saure Regen verursacht durch die Schmelze dazu, der zumindest die umliegenden Bäume kahl werden ließ.

Richtig problematisch wurde es dann zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise mit sinkenden Preisen für unter anderem Kupfer. Das war dann mehr oder weniger der Klassiker: Die Nachfrage fehlt, die Lager füllen sich bzw. werden nicht geleert und irgendwann kann man den Laden einfach dicht machen. Das war dann auch 1935 der Fall und damit starb die Stadt mehr oder weniger schnell. Dazu haben dann auch noch mal zwei Waldbrände 1942 und 1943 beigetragen, die auch noch die letzten Holzbauten zerstört haben.

Exploring with Wade war nun vor ein paar Wochen vor Ort und hat sich angeschaut, was man sich noch anschauen kann:

Und irgendwie … muss ich hier immer ein bisschen an Wolfsburg denken. Weniger wegen irgendwelchen Waldbränden, aber mehr ob seiner Künstlichkeit und Abhängigkeit von Volkswagen …

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Der Flughafen in San Francisco scheint ziemlich toll zu sein https://www.wihel.de/der-flughafen-in-san-francisco-scheint-ziemlich-toll-zu-sein/ https://www.wihel.de/der-flughafen-in-san-francisco-scheint-ziemlich-toll-zu-sein/#comments Tue, 29 Nov 2022 15:19:59 +0000 https://www.wihel.de/?p=142425 Der Flughafen in San Francisco scheint ziemlich toll zu sein | Was is hier eigentlich los?

Bekanntermaßen hab ichs ja nicht so mit dem Fliegen, sodass mich die letzten beiden Jahre nicht wirklich gestört haben, als es per Flugzeug nicht so wirklich durch die Welt ging. Im Gegenteil, da wir in irgendeiner Einflugschneise vom liegen, war es eigentlich auch sehr angenehm, dass gerade abends doch mehr Ruhe herrschte. Außerdem konnte ich mir ganz easy auf die Fahne schreiben, dass ich mit meinem Nicht-Fliegen ja ganz entscheidend zum Klimaschutz beitragen würde.

Das hat sich mittlerweile wieder gedreht, die Anzahl der Flugzeuge abends, die noch fix vor dem nächtlichen Flugverbot landen wollen, hat wieder deutlich zugenommen und auch die Stories von überfüllten Flughäfen – vor allem in Sachen Gepäck – liegen noch gar nicht so lange zurück. Auch meinen Chef hats zwischenzeitlich erwischt und er hat seinen Urlaub ohne das geplante Gepäck verbracht. Aber immerhin wiederbekommen, nachdem er schon zwei Wochen wieder zuhause war …

Immerhin, war für mich eine weitere Bestätigung, dass das mit dem Verreisen per Flugzeug weiterhin nicht sein muss, ich mein, Urlaub ohne seine Sachen – ich kann mir da wesentlich Schöneres vorstellen. Und doch werd ich im Dezember auch mal wieder zum Flughafen machen, denn die 4. Corona-Impfung steht an. Klar, geht auch beim Hausarzt, aber die sind da immer ein bisschen zickig und ehrlicherweise will ich da auch gar nicht großartig rumdiskutieren. Wenn ich die haben möchte, möchte ich die haben. Und das geht tatsächlich noch immer am besten bei den wenig verbliebenen Impfzentren, die wir haben.

Ob ich dann auch mal schauen kann, wie es beim Flughafen so allgemein läuft, wird sich noch zeigen müssen, scheinbar spielt das aber auch keine Rolle, wenn man mal den Vergleich mit dem Flughafen in ziehen will.

Denn der scheint ziemlich gut zu sein:

Ist halt blöd, dass ich extra dafür fliegen müsste, um mir das selbst mal anzuschauen …

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Hamburg: Der Bunker wird grün https://www.wihel.de/hamburg-der-bunker-wird-gruen/ https://www.wihel.de/hamburg-der-bunker-wird-gruen/#comments Mon, 21 Nov 2022 11:36:17 +0000 https://www.wihel.de/?p=141810 Hamburg: Der Bunker wird grün | Was is hier eigentlich los?

Dank dem einen oder anderen Skandal bei den Öffentlich-Rechtlichen zuck ich immer ein bisschen zusammen, wenn mal über Allerwelts-Themen in größeren Nachrichten-Sendungen berichtet wird. Aus den Lokal-Nachrichten kennt man das ja, aber mir kam auch damals schon der Bericht krude vor, als von einer Dame erzählt wurde, die mit toten Tieren sprechen kann.

Das hat ja grundsätzlich schon so einen merkwürdigen Esoterik-Touch, aber ich versteh auch, wenn das Sommerloch zuschlägt – da muss man sich was aus den Fingern saugen und wenn das eben jemand ist, der mit Wesen aus der Astral-Ebene kommunizieren kann, dann ist das halt so. Wir leben ja ohnehin im Zeitalter, in dem alles möglich ist, Hauptsache es ist absurd oder nahe der Unvorstellbarkeit. Wie wir mittlerweile wissen: Da war auch Vetternwirtschaft im Spiel, egal ob da jetzt irgendeine fadenscheinige Untersuchung was rausgefunden haben will oder nicht (wie glaubhaft kann das sein, wenn da Kollegen gegen Kollegen recherchieren?).

Hier mag das ein bisschen anders gelagert sein, hoffe ich zumindest, denn es geht einfach nur um den Feldstraßen-Bunker in . Riesen Klotz, den man nicht loswerden kann oder will, weil das mit übertriebenen Kosten verbunden wäre und irgendwie mag ich auch den Ansatz, dass man stattdessen versucht, das Ding irgendwie nützlich zu machen und in das Stadtbild zu integrieren.

Auf der anderen Seite: Ist halt schwer, weil das einfach ein riesiger Betonklotz ist. Aber man hat die Challenge angenommen und dort kräftig rumgewerkelt, wobei ich den aktuellen Stand gar nicht so richtig kenne, außer dass man sich da nun an die Begrünung macht bzw. vor Kurzem gemacht hat. Ich erinner mich auch noch, wie die vorgefertigten Bilder aussahen und das war tatsächlich nicht schlecht, scheinbar hat man aber nun gemerkt, dass Wetter und Wind da auch ein Wörtchen mitreden wollen – und musste wohl ein bisschen umplanen.

Die mit einem Beitrag genau dazu:

Finde das durchaus spannend und bin wirklich gespannt, wie das am Ende aussieht und genutzt wird. Gerade weil ja Handyempfang und auch Lichtsituation nach wie vor so ganz anders sind im Vergleich zu den Bauten drumherum.

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In Japan gibt es Kuchen aus der Dose https://www.wihel.de/in-japan-gibt-es-kuchen-aus-der-dose/ https://www.wihel.de/in-japan-gibt-es-kuchen-aus-der-dose/#comments Thu, 17 Nov 2022 11:44:41 +0000 https://www.wihel.de/?p=141533 In Japan gibt es Kuchen aus der Dose | Was is hier eigentlich los?

Dass die Menschen in anders sind als wir, ist hinlänglich bekannt und damit meine ich natürlich nicht nur den optischen Aspekt, sondern vor allem auch die dortige Kultur, die ich nach wie vor faszinierend finde, weil das noch immer (und vielleicht sogar immer mehr) eine Mischung aus Tradition und Moderne ist, die zumindest weit weg betrachtet, nur bedingt zusammenpasst, gleichzeitig aber auch wieder ganz wunderbar.

Außerdem leben die Japaner einfach im Jahr 3.000 und sind uns meilenweit voraus. Da sind einfach Dinge möglich, an die wir noch nicht mal zu denken wagen und überhaupt kommt es mir vor, dass die eher vom Schlag „Machen“ sind, während wir hierzulande vor allem darauf stehen, alles totzudiskutieren. Wobei, mögen wir eigentlich nicht, machen wir aber trotzdem.

Auf der anderen Seite: In Japan ist sicher auch nicht alles Gold was glänzt und gerade so manche Arbeitsbedingungen sollten dann tatsächlich mal totdiskutiert werden, damit man sie endlich los wird. Um nicht zu sagen: Ich red gern mal von Leistungsgesellschaft, in Japan sieht man aber ganz gut, wie das tatsächlich aussehen kann. Mal anschauen und ein bisschen mehr fühlen würd ich das gerne, aber so dauerhaft – lieber nicht (was nicht heißt, dass ich super faul bin – was ich bin – aber dort ist „Schlafen – Arbeiten – Schlafen“ wortwörtlich zu nehmen).

Ich will mich aber auch gar nicht zu negativ über andere Kulturen auslassen, lieber sollten wir erstmal vor der eigenen Tür kehren, da gibt es genug zu tun. Also zurück zu den coolen Dingen aus der Zukunft, die wir selbst erst in 5.000 Jahren erleben dürfen, allein schon weil das Internet hier so beschissen ist:

In Japan gibt es aus der Dose! Gut, hier gibt es auch mal Kuchen im Glas oder auch Kuchen aus der Tasse, aber das ist meist einfach nur eine Backmischung, die man mit heißer Milch zusammenrührt und dann macht Teig eben das, was Teig so macht. In Japan kann man aber an Automaten gehen und sich einfach einen fertigen Kuchen ziehen.

Und nicht nur das, den gibt es auch in transparenten Dosen und der sieht gar nicht mal so scheiße aus:

Nicht, dass wir das unbedingt bräuchten, aber dennoch faszinierend. Schmeckt bestimmt auch noch.

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Eine Fahrt mit der Schlafwagenfähre in Japan https://www.wihel.de/eine-fahrt-mit-der-schlafwagenfaehre-in-japan/ https://www.wihel.de/eine-fahrt-mit-der-schlafwagenfaehre-in-japan/#comments Tue, 08 Nov 2022 11:03:35 +0000 https://www.wihel.de/?p=140941 Eine Fahrt mit der Schlafwagenfähre in Japan | Was is hier eigentlich los?

Dass die Chinesen bzw. besser gesagt ein Teil der Asiaten (ich geb zu, es fällt mir schwer, da trennscharf unterscheiden zu können, geht den Menschen drüben aber vermutlich nicht viel anders und hat ja auch irgendwelche wissenschaftlichen Gründe, weil der Mensch andere Menschen unbewusst und irgendwie auch sinnlos in Kategorien unterscheidet. Sagen zumindest amerikanische Wissenschaftler) bereits in der Zukunft leben, ist ja hinlänglich bekannt.

Also technologisch gesehen, menschenrechtlich ist man irgendwo mal falsch abgebogen und hat den verpasst, den andere genommen haben – aber auch hier muss man vorsichtig sein, denn nur was wir hier als gut und normal erachten, muss ja nicht automatisch auch richtig sein. Irgendwie ist das alles immer ganz dünnes Eis und erklärt vielleicht auch, warum aktuell alle so am Durchdrehen sind, wenn Chinesen irgendwo beim Hamburger Hafen ein Stück gegen Geld tauschen wollen. Witzig übrigens dabei ist, dass das Stück auch noch „Tollerort“ heißt, obwohl das bestimmt gar nicht so toll da ist und überhaupt, wieso nicht „toller Ort“? Alles sehr kompliziert.

Ich will mich hier aber auch gar nicht geopolitisch auslassen, dafür weiß ich darüber zu wenig und will ehrlich gesagt auch gar nicht mehr wissen, eben weil das alles im Grunde sehr kompliziert ist, aber auch gar nicht kompliziert sein müsste, wenn denn Menschen tatsächlich einfach mal was zusammen machen wollen würden, als immer nur gegeneinander und auf den eigenen Vorteil bedacht.

Bei dem ganzen Kram muss man allerdings anerkennen: Transport können die Asiaten. Also Personentransport, besser gesagt Personenbeförderung, gerade in . Nicht nur, dass da die Züge im fantastischen Takt fahren und unfassbar pünktlich sind, dabei auch noch angenehmen Komfort bieten und der Deutschen Bahn in eigentlich allen Belangen die lange Nase zeigen – auch zu Wasser scheinen die einfach zu wissen, wie man es macht.

So zumindest der Eindruck, wenn man mit der Schlafwagenfähre unterwegs ist. Die Reise selbst dauert dann natürlich auch ein bisschen, je nachdem wo man hin will. Im nachfolgenden Video zum Beispiel ging es von Kobe nach Miyazaki, also knappe 500 Kilometer übers Wasser und das Ganze in der Rokko-Fähre, was wohl die neueste Nachtfähre in Japan und seit dem 04. Oktober in Betrieb ist.

Und da sieht man dann auch mal, wie schön Reisen eigentlich sein kann:

Mit umgerechnet 80€ ist man wohl dabei und ohne das selbst gemacht zu haben: Da kannste absolut nicht drüber meckern.

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Eine 4K-Bergachterbahn-Fahrt https://www.wihel.de/eine-4k-bergachterbahn-fahrt/ https://www.wihel.de/eine-4k-bergachterbahn-fahrt/#comments Thu, 13 Oct 2022 05:49:24 +0000 https://www.wihel.de/?p=138823 Eine 4K-Bergachterbahn-Fahrt | Was is hier eigentlich los?

Eigentlich ist das hier nur ein Beitrag für Line, aber wenn Millionen von Influencern jedes Fitzelchen ihres Lebens mit ihrer Followerschaft teilen (oder zumindest so tun, wir wissen ja mittlerweile alle, dass vieles davon nicht so real ist, wie es immer aussieht), dann kann ich das ja auch mal machen. So bleibt immerhin die Chance gewahrt, mit sehr viel sinnfreiem Quatsch doch noch Millionär zu werden und davon träumen wir doch alle.

Eigentlich nehm ich mit diesem Beitrag aber auch nur Bezug auf etwas, dass wir vor ein paar Wochen im Fernsehen (oder halt auf YouTube, dass wir auch regelmäßig im TV schauen) gesehen haben. Leider fällt mir nicht mehr ein, welches Format das war, tippe aber auf irgendwas mit Pierre M. Krause, der unter anderem ab und an mal mit Promis geht.

Kann man an dieser Stelle auch direkt mal allgemein empfehlen, denn Krause scheint ein recht sympathischer Typ zu sein und wenn er denn mit Promis spazieren geht – oder gar mal bei ihnen übernachtet – wirkt das immer alles andere als gestellt. Dazu bringt Krause schon von Haus aus einen gewissen Humor mit, ohne dabei aber zu drüber zu sein und auch seine Gäste scheinen stets recht ehrlich zu antworten, ohne nur darauf aus zu sein, dass sie sich in irgendeiner Art unbedingt präsentieren müssen. Kurz gesagt: Anschau-Empfehlung.

Und in einer der Folgen ging es mit einer kleinen durch die Landschaft (den Harz? Ich kann mich wirklich nur noch wenig an Details daran erinnern). Sah spaßig aus, zumal einigermaßen ungefährlich, weil man nur an ein oder zwei Stellen wirklich bremsen musste – und dann dabei auch noch die Landschaft genießen, das stell ich mir recht schön vor. Line auch, denn sie wollte unbedingt wissen, welche Rodelbahn das war und ob wir da nicht auch mal hin könnten.

Wo wir allein nur dafür definitiv nicht hinfahren werden, ist die . Dafür ist mir der Weg dann doch zu weit, auch wenn man mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt wird. Allerdings gibt es ja auch das Internet, dass einem da stellvertretend gut aushelfen kann, insofern muss hier erstmal das nachfolgende Video reichen:

Natürlich weiß ich, dass das in Natur noch mal ganz anders wirkt, aber die Schweiz liegt halt leider nicht direkt um die Ecke.

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Weit weg von allem: Das Erzgebirge https://www.wihel.de/weit-weg-von-allem-das-erzgebirge/ https://www.wihel.de/weit-weg-von-allem-das-erzgebirge/#comments Wed, 21 Sep 2022 06:06:47 +0000 https://www.wihel.de/?p=137232 Weit weg von allem: Das Erzgebirge | Was is hier eigentlich los?

Wissen ja viele auch nicht: Ich hab tatsächlich noch Verwandtschaft im . Und auch an der Ostsee, was halt als Kind sensationell gut war, weil meine Eltern dann Betreuungstechnisch die Klassiker relativ leicht abdecken konnte. Egal, zu welcher Oma es ging, da standen entweder Berge oder eben Strand und Meer auf dem Programm.

Man muss aber auch sagen: Ich hab zu den Wenigsten von ihnen noch Kontakt, weil Familie wie Arbeitskollegen ist: kannste dir nicht aussuchen, musste halt mit klar kommen, was halt einfacher fällt, wenn da jedes Mal ein paar Hundert Kilometer bis zum nächsten Besuch liegen.

Letztendlich auch ein bisschen schade, denn ich seh z.B. bei Line, wie Familienzusammenhalt auch sein kann (was unter uns gesagt aber auch schnell anstrengend wird, wenn man allein bedenkt, dass die alle mal Geburtstag haben und feiern und man dann auch irgendwie ständig unterwegs ist). Was am Ende bedeutet: Wenn es um (Kurz)Urlaube an Ostsee oder im Erzgebirge geht, hat sich der Heimvorteil aufgelöst und ich muss auf das zurückgreifen, was allen geboten wird.

Wobei man sich auch ernsthaft fragen muss: Was will man eigentlich im Erzgebirge? Meine Erinnerungen beschränken sich jedenfalls darauf, dass es mit dem Auto gar nicht so leicht zu befahren, zu Fuß aber noch viel schlimmer ist, weil die Höhenunterschiede schon erheblich sind. Und die Leute sprechen halt sehr merkwürdig, teilweise sogar so unverständlich, dass man sich wie in einem anderen Land vorkommt – dabei hat man die Grenze zu Bayern noch gar nicht überschritten.

Tatsächlich hat das Erzgebirge aber ein bisschen was zu bieten, was der nachfolgende Image-Film auf sehr angenehm witzige Weise herausstellt. Und sei es nur, dass man einfach weit weg von allem ist:

Komisch sprechen tun die da aber trotzdem.

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Citywalks – Digital durch Städte spazieren https://www.wihel.de/citywalks-digital-durch-staedte-spazieren/ https://www.wihel.de/citywalks-digital-durch-staedte-spazieren/#comments Mon, 22 Aug 2022 10:12:53 +0000 https://www.wihel.de/?p=135245 Citywalks – Digital durch Städte spazieren | Was is hier eigentlich los?

Es ist ja hinlänglich bekannt, dass ich so absolut kein Fan von bin, allein schon weil „Herumlaufen ohne Ziel“ einfach falsch klingt. Was man alles in der Zeit erledigen könnte …
Hinzukommt, und auch das hab ich schon in der Wochenzusammenfassung gestern erwähnt, dass die Pandemie bei mir erheblich zugeschlagen und somit jegliche Motivation zu Bewegung verändert hat.

Ich weiß natürlich, dass Bewegung gesund ist und es keine Alternative dazu gibt (und ich mich entsprechend durch sämtliche negativen Erscheinungen durchkämpfen muss), aber „einfach fitter“ werden reicht da noch nicht als Ziel. Das muss halt schon wirklich einen Mehrwert bringen.

Citywalks – Digital durch Städte spazieren | Was is hier eigentlich los?

Um da auch direkt ein Beispiel zu liefern und zu zeigen, dass das durchaus funktioniert: Am Ende der Sommerparty stand ich vor der Frage, ob ich mir nicht irgendein gesharetes Car organisiere und damit direkt nach Hause fahre oder doch noch mal zurück zum Büro, um mein eigenes Auto zu nutzen. Spart dann immerhin Aufwand am nächsten Tag, denn ich muss es nicht mehr abholen.

Genau dafür entschied ich mich auch und stand direkt vor der nächsten Frage: Carsharing nutzen um Büro zu fahren oder zu Fuß gehen? Kurz gecheckt, wo denn der nächste Wagen wäre, nicht wirklich was gefunden und dann eben die 2 Kilometer per pedes zurück gelegt.

Mag für andere lächerlich erscheinen, aber man darf nicht vergessen, dass sich bereits Füße und Rücken bemerkbar machten und ich eigentlich nur noch liegen wollte. Aber ich hab gekämpft – eben weil Nutzen und Aufwand klar im Verhältnis zueinander standen.

Citywalks – Digital durch Städte spazieren | Was is hier eigentlich los?

Was letztendlich bedeutet: Ich bin für Bewegung zu haben, wenn es sich denn lohnt. Spaziergänge aber bitter weiterhin nur am Rechner in digitaler Form, da kann man dann auch mal easy peasy durch andere Städte laufen.

citywalks.live ist da eine sehr zu empfehlende Seite, denn da klickt man sich einfach durch die Städte, bleibt bei der, die einem gefällt und wählt dann noch, ob mit oder ohne Ton und ob bei Tag oder bei .

Nicht mehr und nicht weniger, trotzdem schön. Frage mich nur, was der Datenschutz zu den ganzen unzensierten Gesichtern sagt. Und wer die Variante via Auto bevorzugt, schaut noch mal hier vorbei.

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Drive and Listen – Musik hören und durch Städte fahren https://www.wihel.de/drive-and-listen-musik-hoeren-und-durch-staedte-fahren/ https://www.wihel.de/drive-and-listen-musik-hoeren-und-durch-staedte-fahren/#comments Mon, 15 Aug 2022 10:19:00 +0000 https://www.wihel.de/?p=134747 Drive and Listen – Musik hören und durch Städte fahren | Was is hier eigentlich los?

Es gab mal eine Zeit, da hab ich mir bei Überschriften noch richtig Mühe gegeben und auch aus dem langweiligsten Thema noch versucht, was herauszuholen. Wie man sieht, die Zeit ist lange vorbei und wenn es einfach nur darum geht, dass man am Rechner Musik hören und ein Video schaut, in dem jemand mit dem Auto durch irgendeine Stadt fährt, dann wird das auch genau so betitelt. Stumpf ist bekanntlich Trumpf.

Es gab aber auch mal eine Zeit, da hab ich beim Arbeiten einen Podcast nach dem anderen weggesuchtet. Gerade am Anfang der Homeoffice-Ära, weil das eben einfach das Programm war, wenn ich zur Arbeit gefahren bin. Mittlerweile bin ich komplett aus dem Podcast-Game raus, was insofern witzig ist, weil ich viel Wert darauf gelegt hab, dass ich Folgen chronologisch höre und auch keine auslasse.

Es gab sogar mal eine Zeit, da hab ich während der Arbeit ganze Serien weggesuchtet, weil man das da auch endlich mal machen konnte – hat ja sonst immer die Zeit für gefehlt. Aber all diese Zeiten sind vorbei, mittlerweile hab ich sehr oft einfach gar nichts laufen. Keine Ahnung, ob das meine Konzentration nun fördert oder nicht, aber sehr oft vergess ich einfach, mir irgendwas anzumachen.

Drive and Listen – Musik hören und durch Städte fahren | Was is hier eigentlich los?

Das könnte sich jetzt aber ändern, denn mit „Drive & Listen“-Seiten schlägt man direkt mehrere Klappen: zum einen kann man dabei ganz wunderbar mal wieder klassisches hören, zum anderen dabei ein bisschen durch irgendwelche Städte fahren.

Denn derlei Seiten kombinieren einfach beides. Klingt unspektakulär? Ist es auch, aber genau das kann beim Arbeiten ja recht förderlich sein. Und wer so gar keinen Bock auf Musik hat, kann auch einfach den typischen Straßenlärm anknipsen und sitzt dann virtuell mit im Auto.

Zwei Beispiele, die ich gefunden hab und sich nicht wirklich unterscheiden:

drivenlisten.com

driveandlisten.herokuapp.com

Nehmen sich beide nicht viel und ein bisschen schade ist auch, dass die Videos nach relativ kurzer Zeit einfach wieder von vorne losgehen, wobei da wohl auch ab und an mal ein anderes Video automatisch ausgewählt wird. Und auch dass die Senderauswahl eher landesspezifisch statt richtig ortsspezifisch präsentiert wird, macht das Ganze ein klein wenig unauthentisch. Auf der anderen Seite: Mit DAB+ und irgendwelchen Radio-Apps sind wir ja schon lange nicht mehr auf klassisches UKW und Co. angewiesen.

Immerhin kann man so a) ein bisschen mitraten, wo man sich gerade befindet oder b) einfach mal neue Städte erkunden. Ich mag das.

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Timelapse: London Day https://www.wihel.de/timelapse-london-day/ https://www.wihel.de/timelapse-london-day/#comments Thu, 04 Aug 2022 10:08:26 +0000 https://www.wihel.de/?p=134044 Timelapse: London Day | Was is hier eigentlich los?

Normalerweise grab ich sollte alten Beiträge nur aus, wenn wir aktuell im Urlaub sind, wie man aber an den anderen Beiträgen heute und auch in den letzten Tagen sieht, ist zumindest noch ein bisschen Aktualität gegeben. Die finale Erklärung ist aber: Nicht ich hab das Ding ausgegraben, sondern jemand anderes und mir schlichtweg in den Feedreader gespült.

Ich find hier aber direkt wieder mehrere Sachen sehr bemerkenswert, sodass man die 13 Jahre, die das Video auf dem Buckel hat, mindestens ignorieren kann, vielleicht sogar auch feiern muss, weil alte Videos eben mittlerweile einen ganz angenehmen Charme haben können.

Allen voran ist da natürlich an sich zu nennen. Diese Stadt, in die ich gern mal wieder reisen würde, aber sowohl Klima als auch Brexit und eben die dortigen Politiker einem das alles andere als einfach machen. Aber noch immer fällt mir schwer, die Stadt irgendwie richtig beschreiben zu können – eine Mischung zwischen schön, hässlich, eng und doch irgendwie lebenswert. Oder auch nicht, weiß ich schließlich nicht, weil wir da nicht leben. Faszinierend kommt da wohl noch am ehesten ran.

Und dann ist da eben auch der Fakt, dass bei diesem Video ein 2G und 3GS zum Einsatz kamen und ich mein, WTF – wir sprechen mittlerweile in diesem Jahr vom iPhone 14. Allein zwischen diesen Modellen liegen Welten, aber das iPhone an sich war damals ein absoluter Gamechanger und wenn man sich einfach nur die technische Entwicklung der letzten 13 Jahre anschaut, wird einem regelrecht schwindelig.

Somit alles in allem ein großartiges Video, ohne dass es dabei irgendwelche hochaufgelösten und glattpolierten Bilder braucht:

LondonDay – a day in London using timeLapse to follow the activities in the capital. Shot with a Canon G9using the ChDK script and two iPhones a 2G and a 3GS and processed with quickTime.
It is about going through rain, sun, clouds in the sky and busy places. Just like London in the summer.

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Zu Besuch im Haus in der 575 Wandsworth Road https://www.wihel.de/zu-besuch-im-haus-in-der-575-wandsworth-road/ https://www.wihel.de/zu-besuch-im-haus-in-der-575-wandsworth-road/#comments Mon, 18 Jul 2022 14:46:12 +0000 https://www.wihel.de/?p=132744 Zu Besuch im Haus in der 575 Wandsworth Road | Was is hier eigentlich los?

Ich muss ja immer ein bisschen Schmunzeln, wenn ich bei einigen Kollegen höre, dass sie kurz vor dem Urlaub stehen. Auf der einen Seite sind da natürlich die nicht ganz so niedrigen Infektionszahlen – erinnert sich noch jemand daran, dass der Sommer eigentlich entspannt werden sollte? – die keiner mehr so richtig ernst nimmt.

Auf der anderen Seite sollte mittlerweile auch jeder mitbekommen haben, dass Fliegen aktuell eine eher weniger gute Idee ist, vor allem wenn man größeres Gepäck mitnimmt. Ich scherze schon immer mit meinem Chef, der demnächst nach Sansibar fliegen will und wohl nur Handgepäck mitnehmen möchte. Immerhin: Dort ist immer gleiches Wetter, immer gleiche Temperaturen, könnte also für ihn gut ausgehen. Der Rest hingegen sollte am besten einfach auf Gepäck verzichten und sich am Urlaubsort neu einkleiden.

Oder man vermeidet einfach eine größere Strecken und längere Aufenthalten. Die Heimat hat ja schließlich auch schöne Ecken zu bieten und wer eben doch über die Grenzen hinaus will, schaut sich eben einfach bei den Nachbarn um.

In der Theorie würd ich hier dann auch empfehlen, allerdings steuern die aktuell auch auf eine nicht ganz angenehme Hitzewelle zu – muss halt jeder selber wissen, was er will und auch kann.

Aber wenn man mal da ist, sollte man vielleicht in der 575 Wandsworth Road vorbeischauen. Das Haus wurde 1981 vom Kenianer Khadambi Asalache – Autor, Dichter, Architekt und Mathematiker – gekauft und dann in den nächsten 20 Jahren im maurischen Stil von Hand dekoriert.

Und das ist einfach nur beeindruckend und unfassbar schön:

A short film documenting and introducing the newly acquired National Trust property ‘575 Wandsworth Rd’.
-The house of the late Khadambi Asalache (passed in 2006)-Author, Poet, Architect, Mathematician and creator of this extraordinary house (his home) on the Wandsworth Road, in South London.

Mittlerweile befindet sich das Haus im Besitz des National Trust und man kann zwei Mal in der Woche an Führungen teilnehmen.

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40 Minuten entspannte Sardinen-Wuselei https://www.wihel.de/40-minuten-entspannte-sardinen-wuselei/ https://www.wihel.de/40-minuten-entspannte-sardinen-wuselei/#comments Mon, 27 Jun 2022 14:44:36 +0000 https://www.wihel.de/?p=131084 40 Minuten entspannte Sardinen-Wuselei | Was is hier eigentlich los?

Das Schöne an so einem Urlaub, der auch mal ein paar Tage länger geht, ist ja: Man ist danach ziemlich gut erholt. Also wenn man das macht, was einem Spaß macht und Erholung bringt.

Das Ärgerliche an so einem Urlaub ist allerdings: Der muss a) gut vorbereitet sein, was schon mehr Aufwand im Vorfeld bedeutet und dafür sorgt, dass man noch mal mehr Erholung braucht als ohnehin schon. Und b) bleiben halt auch einige Sachen liegen, da kann die eigene Vertretung noch so gut funktionieren – hat ja einen Grund, warum man selbst existiert.

Was dann eben dazu führt, dass die ganze Entspannung, die man in den letzten Tagen angesammelt hat, schneller wieder verfliegt, als einem das lieb ist. Aber gut, so ist das Leben und hat ja auch sonst keiner gefragt, ob man das will oder damit einverstanden ist.

Da hilft dann am Ende nur, dass man sich selbst nicht direkt am Anfang zu sehr stressen lässt und auch immer wieder nach kleinen Entspannungsphasen sucht bzw. diese gekonnt im Alltag einbaut. Ab und an mal ins Grüne schauen, hilft da schon viel – genauso sollte man Überstunden tunlichst am Anfang vermeiden (und auch generell, weil einem das ohnehin nicht ausreichend gedankt wird).

Und man kann sich auch einfach mal 40 Minuten lang anschauen, wie Sardinen umherwuseln. Die treten naturgemäß ohnehin immer in riesigen Schwärmen auf und bilden durch ihre Farbgebung schon ein ziemliches Schauspiel – in 4K ist das dann noch mal schöner.

Außerdem ist das mal ganz nett, weil die meisten die Viecher vermutlich nur in frittierter Form oder als Beilage auf Pizzen kennen. Ich hab mit Sardinen nicht mal als Lebensmittel nähere Erfahrungen gemacht und leg es auch nicht drauf an. Anschaulich sind sie dennoch:

Und wer wie ich den kürzlichen Urlaub möglichst lange erhalten will, schaut das Video einfach direkt noch mal, vielleicht aber mit etwas geeigneter Musik …

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Brazil https://www.wihel.de/brazil/ https://www.wihel.de/brazil/#comments Thu, 23 Jun 2022 14:25:00 +0000 https://www.wihel.de/?p=128920 Brazil | Was is hier eigentlich los?

Ohne große Umschweife und weil eben aus Gründen diese Woche alles ein bisschen kürzer ausfällt als sonst:

Peter Orlinski war auf Reisen in und hat dort ziemlich viele tolle Aufnahmen eingefangen. Die sind mittlerweile auch schon recht alt, aber wenn man sich das Video mal anschaut, dann wirkt das doch alles recht zeitlos. Und eben schön.

Aus Gründen gibt es diese Woche in paar kürzere Beiträge. Muss auch mal sein.

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Time is nothing // Around the world Timelapse https://www.wihel.de/time-is-nothing-around-the-world-timelapse/ https://www.wihel.de/time-is-nothing-around-the-world-timelapse/#comments Thu, 19 May 2022 05:45:28 +0000 https://www.wihel.de/?p=128111 Time is nothing // Around the world Timelapse | Was is hier eigentlich los?

Ich lehn mich mal weit aus dem Fenster und behaupte: Jeder von uns hat diesen einen Traum, nicht mehr das arbeiten zu müssen, was sie oder er gerade arbeitet, sondern nur noch das machen zu dürfen, was einem wirklich Spaß oder anderweitige Befriedigung bzw. Erfüllung bringt. Außer halt die, die ihr Hobby schon zum Beruf gemacht haben, wobei dann auch keiner weiß, ob das wirklich eine gute Idee ist, weil dann das Hobby Gefahr läuft, zu nerven und wenn man an sich ja nun ein anderes Hobby braucht, um sich von der Arbeit abzulenken und mal auf andere Gedanken zu kommen.

Was ich aber konkret meine: Diese Freiheit, von jetzt auf gleich entscheiden zu können, sein Leben zu ändern – vielleicht sogar nicht nur in beruflicher Hinsicht – ist das, was viele von uns gern erreichen würden. Vielleicht nicht mal bewusst und vielleicht auch nicht in einer Form, dass man da aktiv drauf hinarbeitet, aber es würde wohl keiner sagen, dass er dieses Geschenk nicht haben wollen würde. Weil das einfach sehr geil ist, wenn man nicht mehr in irgendeiner Abhängigkeit zu irgendwas steckt. Und das tun wir nun mal, weil wir eben Geld verdienen müssen, weil wir eben nicht einfach in den Wald in eine Lehmhütte ziehen können und selbst wenn doch, gibt es noch viel mehr, dass wir mit Geld zahlen müssen.

Wäre zumindest meine Traumvorstellung. Jederzeit kündigen und einfach was anderes machen zu können, ohne direkt irgendwelchen Existenzängsten ausgesetzt zu sein. Das braucht nicht zwingend Reichtum, wie man Reichtum eben kennt, aber eine gewisse Unabhängigkeit gegenüber Geld. Quasi in einem gesunden Maße, sofern das denn möglich ist.

So ein bisschen erging es vielleicht auch . Der Fotograf hat vor 10 Jahren einfach seinen Job gekündigt und mit Reisen angefangen. 343 Tage war er unterwegs, hat dabei 17 Länder besucht und irgendwas um die 6237 Bilder geschossen. Und wie man das eben als Fotograf und Mensch mit Internet so macht, hat er daraus ein sehr wundervolles Timelapse gebastelt:

Und wem das nicht gereicht hat, der schaut sich einfach den „zweiten“ Teil an, der noch mal 14 Länder und viel mehr Bilder beinhaltet:

Und wenn das auch noch nicht reicht, dann empfehle ich einen direkten Abstecher zu seinem Vimeo-Kanal mit noch viel, viel mehr tollen Videos.

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Syrien, wie man es vielleicht nicht kennt https://www.wihel.de/syrien-wie-man-es-vielleicht-nicht-kennt/ https://www.wihel.de/syrien-wie-man-es-vielleicht-nicht-kennt/#comments Wed, 04 May 2022 10:52:41 +0000 https://www.wihel.de/?p=126826 Syrien, wie man es vielleicht nicht kennt | Was is hier eigentlich los?

Es drängt sich allein bei dem Namen „“ direkt wieder das Thema und Ukraine auf, aber ich bemühe mich dennoch, einen Bogen darum zu machen, wohlwissend, dass das natürlich auch alles andere als richtig ist. Wegschauen ist nie gut, allerdings kann man mit ein paar Buchstaben ins Internet geschrieben auch nur sehr bedingt helfen.

Was mich aber unter anderem an derlei Situationen stört: Das medial alles andere von jetzt auf gleich unwichtig wird und einfach nicht mehr stattfindet. So schlimm das alles aktuell auch ist, aber es bedeutet eben nicht, dass alle anderen Probleme plötzlich nicht mehr existieren, ganz im Gegenteil. Wir haben nach wie vor eine Pandemie, bei der mittlerweile sehr deutlich wird, dass schon seit Wochen der Fahrplan der Durchseuchung durchgezogen wird, gerade was die Kids angeht und auch wenn es keiner mehr zugeben mag: regierungstechnisch hat man die Segel gestrichen, lässt laufen und begründet das noch mit, dass ja alles nicht mehr angemessen sei. Ohne Experte zu sein: Bei der Impfquote und weiterhin mehr als 100.000 Fällen damit zu argumentieren, ist mindestens billig.

Neu wäre mir auch, dass wir die Klimakatastrophe in den Griff bekommen haben oder auch alle sonstigen Konflikte auf dieser Welt wie von Zauberhand mit Vernunft und Kompromissen endlich vom Tisch sind. Ohne zu nah an den Querdenker-Rand zu geraten muss man einfach sagen: Hier versagen die Medien kollektiv auf breiter Front.

Artähnlich hat es auch bad and bankrupt bei seinem Video über Syrien in die Beschreibung geschrieben, begnügt sich aber nicht nur mit der Kritik, sondern handelt auch aktiv, um zumindest seine Sicht zu verbessern und den eigenen Horizont zu erweitern:

I always thought the Middle East was just rock and sand and full of fanatical nutters. I mean that’s all the media ever show us isn’t it. And so to cast off my ignorance and prejudice I travelled down to the country with probably the worst reputation of all, Syria. I was joined by Wales’s most famous culinary expert @Simon Wilson ( check out his channel for his videos from the trip ) and our new Syrian mate Rami for a journey that both educated and surprised us.

Wichtiges Video. Sehr wichtiges.

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Eine Stunde bei Nacht durch Florenz spaziert https://www.wihel.de/eine-stunde-bei-nacht-durch-florenz-spaziert/ https://www.wihel.de/eine-stunde-bei-nacht-durch-florenz-spaziert/#comments Tue, 19 Apr 2022 10:17:57 +0000 https://www.wihel.de/?p=125820 Eine Stunde bei Nacht durch Florenz spaziert | Was is hier eigentlich los?

Schon wieder so ein Montag, der sich heimlich als Dienstag verkleidet hat, es ist wirklich zum verrückt werden. Aber ich will gar nicht groß meckern, dafür war mein Wochenende dann doch zu erholsam und das war auch dringend nötig – die Woche davor war einfach zu heftig.

Zudem: So erholsam ging das lange Wochenende gar nicht los, denn Freitag stand Osterfrühstück auf dem Programm, da muss man sich zumindest gesellschaftlich einigermaßen zusammenreißen, dazu im Anschluss direkt 4 Stunden Fahrt zu meinen Eltern und auch gestern waren es etwas mehr als 4,5 Stunden Fahrt wieder zurück nach Hause. Das schlaucht dann schon irgendwo – ich fühl mich dennoch erholter als am Ende der vergangenen Woche.

Sogar so erholt, dass ich beinahe Lust bekam, einen Spaziergang machen zu wollen und wir alle wissen, wie unsinnig ich Spaziergänge finde. Rumlaufen und Gucken, das ist nach wie vor einfach große Zeitverschwendung. Allerdings hab ich neulich auch irgendwo gelesen oder gehört, dass Spaziergänge gut für die Gesundheit sind.

Logisch, körperliche Bewegung ist – sofern man es denn nicht übertreibt – immer recht förderlich, nicht zuletzt um den Kampf gegen Kalorien doch noch irgendwie zu gewinnen, außerdem ist es angenehm für die Augen, wenn man möglichst viel Grün sieht (was wiederum Fragen in Richtung Stadtspaziergänger aufwirft) und mit der Hirnchemie passiert auch irgendwas, hoffentlich nur Gutes.

Auf der anderen Seite: Ich war am Wochenende auch faul und da bleiben dann eben doch Dinge liegen, die Richtung Ende bearbeitet werden wollen. Blogbeiträge vorbereiten zum Beispiel. Oder auch einfach mal wieder Daddeln, denn das kam in den letzten Tagen deutlich zu kurz (und geht bei meinen Eltern auch nur bedingt, weil man auch da gesellschaftlich einigermaßen funktionieren muss).

Was am Ende bedeutet und für mich schon wieder ein Segen ist: Wenn Spaziergänge, dann leider nur virtuell auf dem zweiten Bildschirm. Immerhin kann einem dann sowohl Wetter als auch Tageszeit egal sein – und auch mehr oder weniger der Ort.

In diesem Fall geht es also durch Florenz, das bei und sogar mit einigermaßen okayer Musik. Besser als nix:

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Ein Apartment in New York für schlappe 135.000.000 Dollar https://www.wihel.de/ein-apartment-in-new-york-fuer-schlappe-135-000-000-dollar/ https://www.wihel.de/ein-apartment-in-new-york-fuer-schlappe-135-000-000-dollar/#comments Tue, 05 Apr 2022 10:53:57 +0000 https://www.wihel.de/?p=125092 Ein Apartment in New York für schlappe 135.000.000 Dollar | Was is hier eigentlich los?

Am Sonntag konnte ich es endlich verkünden, denn am Dienstag haben wir den Sack zugemacht und den wohl teuersten Kaufvertrag unseres Lebens unterschrieben. Also bis jetzt, weiß ja keiner, wann wir endlich im Lotto gewinnen oder der afrikanische Onkel endlich sein Vermögen überweist, statt ständig neue E-Mails zu schreiben, die dann im Spam-Ordner landen.

Selbstverständlich werd ich hier nicht locker flockig über den Kaufpreis sprechen, allein schon weil Line mir dann unendliche Schmerzen zufügen würde – aber ich kann immerhin sagen, dass wir okay gut verhandelt haben, zumal die Preise gerade zum Jahreswechsel noch mal erheblich angezogen haben.

Denn Fakt ist: Das ist alles nur noch krank. Bereits als wir mit der Finanzierung in den letzten Zügen waren, wurden die Prozente schon kräftig angezogen. Um das mal zu verdeutlichen: Aktuell würden wir einen Zinssatz bekommen, der doppelt so hoch ist wie der Zinssatz, den es gab, als wir mit dem ganzen Thema Finanzierung angefangen haben – was letztendlich bedeutet, dass man entweder monatlich mehr zurückzahlen oder einfach länger zahlen muss und somit insgesamt alles deutlich teurer ist. Nicht „ein paar 100€ teurer“, sondern wir reden hier von vierstelligen Beträgen. Und angefangen haben wir im Januar.

Dazu kommen natürlich die Immobilienpreise selbst obendrauf. Mittlerweile haben wir die ganzen Alerts und Newsletter abbestellt, aber es hat sich schon stark bemerkbar gemacht, dass wir letztes Jahr häufiger Benachrichtigungen bekommen haben, seit dem Jahreswechsel die Frequenz aber erheblich abgenommen hat. Das liegt nicht etwa daran, dass plötzlich weniger verkauft wird, sondern dass die Preise noch mal kräftig angezogen und so aus unseren Suchkriterien rausgefallen sind – und wir haben schon keine super hochwertigen Inserate angeboten bekommen, überall musste (und muss) in Renovierung bzw. Sanierung investiert werden.

Und was einem auch klar sein muss: Wer bezahlten Wohnraum finden will, muss immer weiter aus der Stadt rausziehen. Allein in sind die Preise für Schrott überirdisch, in Berlin, Köln und Co. dürfte es nicht anders sein.

Sieht man auch am nachfolgenden Video, wobei es natürlich nur logisch ist, dass man in Summen hinlegen muss, die ein normaler Mensch nicht auf natürlichem Weg verdienen kann – finde aber auch „spannend“, dass das ob des Preises zumindest mich so gar nicht begeistert:

Aber die Aussicht ist schon krass.

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Ein nächtlicher Spaziergang durch Leipzig https://www.wihel.de/ein-naechtlicher-spaziergang-durch-leipzig/ https://www.wihel.de/ein-naechtlicher-spaziergang-durch-leipzig/#comments Tue, 22 Mar 2022 11:18:20 +0000 https://www.wihel.de/?p=124496 Ein nächtlicher Spaziergang durch Leipzig | Was is hier eigentlich los?

Es gab mal eine Zeit, da war ich schon ein bisschen stolz auf meine Heimatstadt . Was eigentlich völliger Quatsch ist, weil man selbst so überhaupt keinen Einfluss darauf hat, wo man wie in welche Situation auf die Welt kommt, und wie soll man denn auf etwas stolz sein, auf das man so gar keinen Einfluss gehabt hat? Wobei, manchmal bin ich auch auf die Leistung anderer stolz … scheinbar doch schwieriger als gedacht. Jedenfalls war ich recht glücklich ob des Umstands, dass hier der Zufall scheinbar mal gut mitgespielt hat.

Denn Leipzig hat sich damals als die coole Stadt in hervorgetan. Recht viele Studenten, alles irgendwie so ein bisschen im Aufbruch – die spätere Bezeichnung, dass Leipzig das neue Berlin wird, kommt ja nicht von ungefähr und ich mein, Berlin war irgendwann auch mal cool. Auf der anderen Seite: Wenn man weiß, was aus Berlin geworden ist, will man auch nicht, dass der eigenen Heimatstadt das gleiche widerfährt.

Aber da ist halt auch immer die Hoffnung, dass der Mensch doch noch mal aus seinen Fehlern lernt und warum nicht vielleicht genau jetzt? Wehrt sich ja schließlich keiner dagegen, dass doch alles gut wird, oder?

Und dann kam halt Corona und die Bekloppten, die glaubten, dass es genau jetzt wieder an der Zeit ist, auf die Straße gehen zu müssen. Hat ja schließlich schon mal kurz vorm Mauerfall geklappt, dann muss das ja jetzt auch funktionieren – ignorierend, dass dem Virus solche Zusammenkünfte nicht nur scheiß egal, sondern sogar ziemlich willkommen sind. Wie die Zahlen danach hochgeschossen sind, lässt sich problemlos noch mal nachschauen.

Überhaupt ist Sachsen mittlerweile unfassbar schwierig geworden, gerade was die politische Landschaft angeht. Was insgesamt natürlich sehr traurig ist, wer sich damit ein bisschen näher beschäftigt, wird aber auch feststellen, dass das gar nicht so überraschend ist, wie manche gern tun wollen.

Wie dem auch sei, zurück zu guten Nachrichten: Nachdem Outro vor einer Weile durch das nächtliche Hamburg spaziert ist, ist nun Leipzig an der Reihe. Erneut mit musikalischer Untermalung, die nicht ganz mein Fall ist, aber es macht Spaß, einfach zuzuschauen, wie da eine bekannte Ecke nach der anderen auftaucht:

Wie beim letzten Mal seien entsprechend auch die anderen Videos des Kanals wärmstens empfohlen. Außer das aus Dresden – als Leipziger muss ich das sagen.

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Mit dem Nachtzug durch Japan https://www.wihel.de/mit-dem-nachtzug-durch-japan/ https://www.wihel.de/mit-dem-nachtzug-durch-japan/#comments Thu, 17 Mar 2022 15:50:40 +0000 https://www.wihel.de/?p=124462 Mit dem Nachtzug durch Japan | Was is hier eigentlich los?

Ich bin noch nie Nachtzug gefahren, aber zumindest in meinem Kopf ist das theoretisch die beste Form des Zugfahrens. Ich mein, man kann ja ohnehin nicht viel machen, sitzt nur da und schaut aus dem Fenster, während wirklich starke Menschen die Landschaft vorbeitragen. Genauso ist Schlafen relativ unproduktiv, zumindest wenn es um Aktivitäten geht – eigentlich wartet man auch nur, bis der Körper seine Energiereserven wieder aufgefüllt hat.

Beide „Warte-Tätigkeiten“ daher zu kombinieren ist die einzigst vernünftige Entscheidung, die man treffen kann. Und als kleinen Bonus bekommt man das Aufwachen an einem anderen Ort, womöglich um Urlaub zu machen. Wie gesagt, auf dem Papier ist das maximal sinnvoll.

Das Problem hingegen: Die . Davon mal abgesehen, dass man vermutlich eine Niere plus seine halbe Leber opfern muss, um sich ein Zugticket leisten zu können, macht die Bahn jetzt auch nicht unbedingt den Eindruck, als ob da Service wirklich groß geschrieben wird. Wobei ich hier nicht mal die Angestellten an sich meine – die sind ja auch nur Opfer eines auferlegten Systems. Nein, der komplette Apparat Deutsche Bahn krankt einfach seit Jahrzehnten und hat sich zu einem Monster entwickelt, dass scheinbar niemand mehr bändigen kann. Aber jährlich Preise erhöhen, das funktioniert noch sehr gut.

Jedenfalls kenn ich daher Nachtzüge nur aus dem Fernsehen und das meist aus anderen Ländern. Als Jack Whitehall mit seinem Vater unterwegs war – übrigens eine sehr großartige Serie auf Netflix – hat man so einen Nachtzug gesehen und das war tatsächlich sehr nett. Leider hab ich vergessen, in welchem Land sie dabei unterwegs waren …

Wie dem auch sei, auch in sieht eine Fahrt im Nachtzug gar nicht so schlecht aus. Klar, viel Platz ist das nicht, was aber auch vermutlich an der kompakten Bauweise der Asiaten im Allgemeinen liegt, aber ansonsten gibt es da nicht viel, worüber man meckern kann. Vor allem hat man ein Abteil für sich und somit seine Ruhe – der wohl wichtigste Faktor überhaupt:

Würd ich dort tatsächlich gern mal machen wollen.

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Alleine im Winter mit dem Jeep campen https://www.wihel.de/alleine-im-winter-mit-dem-jeep-campen/ https://www.wihel.de/alleine-im-winter-mit-dem-jeep-campen/#comments Wed, 23 Feb 2022 11:59:13 +0000 https://www.wihel.de/?p=124223 Alleine im Winter mit dem Jeep campen | Was is hier eigentlich los?

Gerade vor der Pandemie war es eigentlich so, dass ich absolute Ruhe nur schwer ertragen konnte. Gerade Einschlafen ist da ein echtes Problem, wenn dabei nicht der Fernseher oder irgendein Film läuft, kann ich schnell mal die ganze wach liegen, egal wie müde ich tatsächlich bin. Musik funktioniert im Zweifel auch, birgt aber immer die Gefahr, dass man schnell über Song oder Interpret nachdenkt, im Kopf mitsingt oder irgendwelche damit verbundenen Erinnerungen wieder hochkommen – nichts, dass einen schnell einschlafen lässt.

Und auch was das Arbeiten angeht, war Ruhe eher weniger förderlich. Irgendeine Netflix-Serie musste nebenbei mitlaufen oder mindestens Musik spielen, um sich wirklich auch mal konzentrieren zu können.

Doch in den letzten Tagen beobachte ich mehr und mehr, dass ich zwar die Tür zum Arbeitszimmer schließe und mir dann vornehme, irgendeine Serie o.ä. anzumachen, aber entweder dann viel zu viel Zeit mit der Suche nach einer verbringe … oder schlichtweg vergesse, mir was anzumachen. Gestern zum Beispiel hab ich relativ intensiv gearbeitet, was eigentlich meint: in Code rumgewühlt. Und am Ende musste ich dann feststellen, dass da 6 Stunden vergangen sind, in denen hier absolute Stille herrschte, von meinem genervten Gestöhne und leisem Gefluche mal abgesehen.

Sollte ich tatsächlich Stille und Ruhe endlich verstanden und schätzen gelernt haben? Das wäre beinahe verrückt, zumal ich dank Pandemie und / oder unterschwelligen Stress einen nicht unerheblichen Tinnitus als Untermieter ertragen darf – da sind eigentlich überdeckende Geräusche ganz gern gesehen.

Aber auch grundsätzlich hab ich zumindest „ruhiger“ mögen gelernt, was dann auch schnell darin resultiert, dass ich gern mal für mich allein bin. Gut, das war ich vorher auch schon und womöglich klingt das jetzt auch fieser als es sein soll, aber … die Momente, in denen Line mal tagsüber irgendwo anders ist, sind auch ganz schön. Geht ihr übrigens genauso, dabei gehen wir uns gar nicht mal so sehr auf den Sack. Ich mein, wenn wir arbeiten, tun wir das ohnehin in getrennten Räumen – aber ist halt doch noch mal anders, wenn man wirklich allein Zuhause ist.

Insofern kann ich Drew Simms gut verstehen, wenn er alleine irgendwo Urlaub macht. Weniger verständlich ist, dass das dann beim im endet, aber soll ja jeder machen, wie er mag. Das dabei entstandene Video ist jedenfalls sehr schön geworden – schade ist da nur, dass er zwischendurch auch mal quatscht und erklärt. Hätte als reines Impressionsvideo mit passender Musikuntermalung nahezu perfekt werden können:

Wenn das nicht so kalt wäre im Winter, würd ich das auch machen. Wenn ich dann auch Camping geil finden würde.

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Zu Besuch in einem russischen Supermarkt https://www.wihel.de/zu-besuch-in-einem-russischen-supermarkt/ https://www.wihel.de/zu-besuch-in-einem-russischen-supermarkt/#comments Tue, 01 Feb 2022 11:04:26 +0000 https://www.wihel.de/?p=123969 Zu Besuch in einem russischen Supermarkt | Was is hier eigentlich los?

Wo wir doch heute morgen schon bei guilty pleasure waren: Auch Supermärkte gehören dazu. Als wir zum Beispiel neulich wieder in Glückstadt waren, haben wir auf dem Rückweg noch einen dieser Billig-Supermärkte entdeckt und sind spontan direkt rangefahren. Ich glaube, der hier „Jawoll“ und damit weiß man dann auch, was einen erwartet – die sind halt nur sehr selten wirklich einladend und halt einfach darauf ausgelegt, dass der Preis am Ende entscheidet.

Und das tut er tatsächlich, denn wo sonst bekommt man Schokolade für unter 10 Cent? Klar, ist dann schon über dem Mindesthaltbarkeitsdatum, aber ein Fuchs weiß auch, dass Schokolade nur sehr selten schlecht wird – schon gar nicht knapp nach dem MHD. Schwiegervater hat jedenfalls kräftig zugeschlagen.

Selbstredend haben wir auch ein bisschen was eingepackt, vor allem aber hat sich wieder gezeigt, dass wir unfassbar viel Zeit in Supermärkten verbringen können, die man sonst nicht so oft besucht. Logisch, schließlich muss man auch alles mal anschauen und prüfen, ob man nicht doch noch was gebrauchen kann.

Womit wir auch beim Grund wären, der mich am Ausland immer ein bisschen mehr reizt. Menschen und Kultur sind ja schön und gut, aber so wirklich spannend ist doch, was es in den Regalen zu kaufen gibt. Holland ist da zum Beispiel unfassbar spannend, weil die einfach sehr klug alles anbieten, egal ob das jetzt Obst, Gemüse oder auch Süßkram ist – in deren Läden kann man total schnell und einfach ein komplettes Monatsgehalt lassen, weil das alles so lecker ist.

England auch sehr spannend, aber gerade in Sachen Süßigkeiten schon stark begrenzt. Im Grunde gibt es eigentlich nur Schokolade und klassische Gummibärchen. Bei der Schokolade ist immerhin noch ein bisschen Abwechslung zu finden, im Prinzip aber auch nur zwischen „irgendwas mit Karamell“ und Orange. Mein Eindruck: Hauptsache süß und bloß keine Experimente. Was nicht heißt, dass das nicht alles lecker ist, aber eben auch stark eintönig.

Und in ? Hab ich bisher keine eigenen Erfahrungen machen können, aber dafür gibt es ja das Internet. Und Natasha, die uns einfach mal in einen in Khabarovsk mitnimmt:

Irgendwie auch recht spannend, oder?

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Wie die Nachbarschaft in Japan wirklich ist https://www.wihel.de/wie-die-nachbarschaft-in-japan-wirklich-ist/ https://www.wihel.de/wie-die-nachbarschaft-in-japan-wirklich-ist/#comments Wed, 26 Jan 2022 11:50:17 +0000 https://www.wihel.de/?p=123904 Wie die Nachbarschaft in Japan wirklich ist | Was is hier eigentlich los?

Es klingt immer ein bisschen fies, wenn man wieder davon anfängt, dass das Leben und die Leute in oder Asien im Allgemeinen recht verrückt scheint, dabei sind das einfach nur die kulturellen Unterschiede, die hier einfach ein bisschen größer sind.

Ich muss da immer an unseren Türkei-Urlaub denken, bei dem wir auch direkt nach der Landung und der Fahrt zum Hotel dachten, dass das eine riesiger Fehler war, wie wir all die Urlaubstage überhaupt irgendwie über die Bühne bringen oder es doch Möglichkeiten gibt, den Bums einfach abzubrechen. Eine Übernachtung später sind wir dann aber nicht nur sprichwörtlich mit der Situation warm geworden, sondern hatten auch einen recht okayen und teils spannenden Urlaub (auch wenn Line das ein bisschen anders sieht, aber die hat auch einfach unbegründete Vorbehalte gegenüber Pauschalurlauben. Die Jugend von damals, quasi …)

Will sagen: Urteile sind schnell und einfach gefällt, aber daher oft nicht richtig. Schließlich gibt es auch viel, was die Menschen in Asien sehr richtig machen – man muss sich dazu nur mal die öffentlichen Verkehrsmittel anschauen. Oder halt auch so Kleinigkeiten, dass die Leute, wenn sie denn in irgendeiner Form krank sind, selbstverständlich einfach eine Maske tragen – und dann auch nicht deswegen schief angeschaut werden.

Klar, es gibt auch Dinge, die sollten wir definitiv nicht nachahmen, so hört man ja immer mal wieder, dass manche Arbeitsverhältnisse ziemlich abartig sind und wenn man letztendlich nur arbeitet, um abends in einem Schrank im Stehen zu schlafen, nur damit man am nächsten Tag wieder arbeiten gehen kann … Was aber auch nicht heißt, dass in unseren Breitengraden nicht auch fragwürdige Verhältnisse herrschen.

Greg Lam lebt seit einigen Jahren in und macht ebenfalls seit einer Weile Videos, die das Leben dort ein bisschen näher beleuchten. Sehr angenehm ist dabei, dass das alles nicht auf Hochglanz poliert ist und wie die sonstigen Videos wirken, die man aus fernen Ländern kennt. Vielmehr geht es wirklich darum, einfach zu erklären und zu zeigen, wie das Leben dort ist.

So wie hier:

Logisch, dass hier auch die klare Empfehlung folgt, sich die anderen Videos mal genauer anzuschauen. Oder halt einfach mal selber hinfliegen und schauen, was dort los ist – idealerweise aber erst, wenn die Pandemie vorbei ist. Also 2065 oder so.

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Die schönsten Aufnahmen von Little Big World aus 2021 https://www.wihel.de/die-schoensten-aufnahmen-von-little-big-world-aus-2021/ https://www.wihel.de/die-schoensten-aufnahmen-von-little-big-world-aus-2021/#comments Tue, 25 Jan 2022 07:05:10 +0000 https://www.wihel.de/?p=123888 Die schönsten Aufnahmen von Little Big World aus 2021 | Was is hier eigentlich los?

Huch, noch ein Rückblick aus bzw. auf 2021. Ja. Nein. Vielleicht. Für manche, wenn sie denn die zahlreichen Videos von Little Big World regelmäßig konsumieren, was wenig verwunderlich wäre, weil die halt nahezu immer gut sind. Wenn man denn diesen ganzen Tilt-Shift-Kram mag.

Mochte ich auch mal, weil das halt sehr schnell wie Modelleisenbahn-Bauten aussieht und das mag halt nicht nur Horst Seehofer, sondern eigentlich alle Menschen. Irgendwo muss ja der Erfolg für das Miniatur Wunderland herkommen – und der ist definitiv da. Was irgendwo auch verwundert, weil die so gar nicht profitorientiert wirken und trotzdem schon ewig lange existieren und irgendwie immer weiter expandieren, mittlerweile ja sogar in neue Räume, die mit einer eigens angefertigten Brücke verbunden sind.

Tatsächlich gehör ich aber gar nicht mal zu den Fans von Little Big World, weil die halt sehr viel Tilt-Shift machen und wenn wir mal ehrlich sind: Kennste eins, kennste alle. Böse Zungen würden jetzt behaupten, dass das bei meinen innig geliebten Timelapse-Videos genauso ist … aber die haben dann einfach mal keine Ahnung von der Materie und ohnehin keine Freunde. Und wurden beim Verstecken auch nie gefunden, weil sie gar nicht erst gesucht wurden. So!

Tilt-Shift ist halt einfach nicht ganz so meins, wundert ja auch nicht, bin ich doch teils sehr großer Fan von Details und Kleinigkeiten. Klein gibt es da auch, aber eben nicht wirklich viele Details. Und wenn man dann auch selbst Werkzeuge zur Hand bekommen hat, derlei Kram selbst erstellen zu können – und dabei sieht, wie einfach das doch geht – ist der Zauber eben schnell verflogen.

Dennoch haben die Jungs und Mädels von Little Big World immerhin 11 Videos hochgeladen, die natürlich allesamt recht sehenswert sind, selbst wenn man kein großer Fan dieser Machart ist. Wer es ein bisschen komprimierter und schneller mag, bekommt nachfolgend die besten Aufnahmen aus allen Videos als kleine Compilation:

Und gefühlt bin ich überraschter als ich sollte, dass das als „Ore Mountains“ übersetzt wird. Klingt komisch, aber auch recht logisch.

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München in 8K https://www.wihel.de/muenchen-in-8k/ https://www.wihel.de/muenchen-in-8k/#comments Mon, 24 Jan 2022 11:53:49 +0000 https://www.wihel.de/?p=123878 München in 8K | Was is hier eigentlich los?

Ich will ja nicht schon wieder anfangen, dass das mit dem früher alles viel besser und schöner war – wer sich damit beschäftigt, was sicher was ich meine. Zumal: Vielleicht war das früher alles gar nicht besser und schöner, es gab einfach nur mehr Kooperationen, weil diese ganze Influencer-Nummer einfach noch nicht existierte und / oder die Leute einfach ein bisschen mehr nachgedacht haben, was Langfristigkeit angeht.

Ich will aber nicht jammern, schließlich ist das nach wie vor ein Hobby und nie als Gelddruckmaschine ausgelegt gewesen. Wer das eher als Ziel hat, sollte vielleicht doch einfach darüber nachdenken, seine Seele an den Teufel zu verkaufen und dummes Zeug in die Smartphonekamera zu labern. Oder sich einfach in Onlyfans versuchen. Der Zusammenhalt unter den Bloggern war jedenfalls noch nie sehr groß in Deutschland, sieht man ja vor allem an den letzten Versuchen, die allesamt recht schnell gescheitert sind – wundert aber auch nicht, denn meistens hat man sich ja auch nur auf Kundenevents gesehen und dann vorrangig auch eher, weil es dafür Geld und Co. gab und nicht rein weg wegen der Leute. Rückblickend ziemlich traurig, oder?

Dennoch freu ich mich, wenn mal wieder Dinge passieren, die aus „der alten Zeit“ stammen. Zum Beispiel, dass Leute nicht nur mit irgendwelchen SEO-Hintergedanken unsinnige Kommentare schreiben, die ohnehin halb-automatisch im Spam landen. Oder dass Leute einfach eine Mail oder auf anderem Weg Content vorschlagen, den man sich anschauen und idealerweise zu einem Beitrag verarbeiten kann.

Die Jungs und Mädels von haben das jetzt mal wieder gemacht und mir damit nicht nur ein Lächeln ins Gesicht geschmiert, sondern auch direkt ihr neues Video auf ganz klassische Weise verbreitet. Natürlich nicht in einer super persönlichen Mail und noch mit ganz vielen anderen in BCC, aber irgendwie find ich das schön, dass Leute noch diese ganz simplen Wege gehen, um ihre Sachen der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Allein das ist schon einen Beitrag wert, aber natürlich gehört auch dazu, dass die Videos immer von erstklassiger Qualität sind – nicht umsonst hatten wir schon diverse Videos als Beiträge hier auf der Seite.

Dieses Mal geht es nun nach und auch wenn ich durchaus unsinnige Vorbehalte gegenüber den Süden Deutschlands hab (und die überpräsenten Medienrepräsentanten nicht viel dagegen tun) und auch München jetzt nicht unbedingt als eine der schöneren Städte Deutschlands in Erinnerung hab, ist das doch sehr sehenswert. Und zeigt, dass auch München seine ansehnlichen Ecken haben kann:

Hinziehen und dort leben kommt dennoch nicht in Frage. Allein aus finanziellen Gründen (was mich wieder an ein TikTok-Video einer Immobilienfirma erinnert, dass sehr hübsch war – aber 2 Zimmer für 2.300€ sind einfach eine Frechheit)

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