Travel – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Sun, 30 Aug 2020 13:26:58 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.1 45 Minuten mit dem Fahrrad durch Harlem und die Bronx https://www.wihel.de/45-minuten-mit-dem-fahrrad-durch-harlem-und-die-bronx/ https://www.wihel.de/45-minuten-mit-dem-fahrrad-durch-harlem-und-die-bronx/#comments Mon, 31 Aug 2020 10:23:31 +0000 https://www.wihel.de/?p=103552 45 Minuten mit dem Fahrrad durch Harlem und die Bronx | Travel | Was is hier eigentlich los?

Mittlerweile hab ich eingesehen, dass so ein bisschen mehr Bewegung meinem unförmigen Körper nicht zwingend schadet. Was nicht heißt, dass ich schon etwas geändert hätte, aber Einsicht ist ja schon mal ein guter Anfang und der erste Schritt. Viel mehr noch hab ich sogar ein bisschen im Internet recherchiert, was denn zum Beispiel ein E-Bike grob kosten würde, was immerhin schon mal eine verstärkte Absicht zur Änderung des Lebensstils zeigt.

Aber nicht nur das ist eine Sternstunde von mir, sondern auch, dass ich nicht einfach sinnlos irgendeins gekauft hab. Denn es ist ja so: Man kauft sich ein Fahrrad, man freut sich drüber, fährt damit vielleicht auch ein bis zwei Mal und dann hat man kein Bock mehr, weil einem der Arsch weh tut. Natürlich weiß man, dass das mit der Zeit vergeht und man einfach dran bleiben müsste – macht man aber nicht, weil Arschschmerzen einfach scheiße sind. Und dann versauert das Fahrrad im Keller und man hat ein paar Tausend Euro einfach zum Fenster hinaus geworfen.

So aber nicht ich, denn bei meiner Recherche hab ich auch einen Anbieter gefunden, bei dem man so ein E-Bike monatsweise mieten kann. Da bezahlt man zwar Geld für ein Fahrrad, dass einem mit jedem investierten Euro weiterhin nicht gehört, aber der Betrag ist kleiner und man kann erstmal easy herausfinden, ob sich eine Anschaffung lohnen würde. Hab ich gemacht und freu mich auch ein bisschen drauf – muss allerdings noch bis September warten.

Und naja, dann muss sich auch erstmal zeigen, ob ich das so nutzen würde – aber so oder so war ich schon deutlich smarter als in all den 30 Jahren zuvor, in denen ich Dinge einfach gekauft hab. Dafür ist der eine oder andere Schulterklopfer durchaus angebracht.

Ein bisschen ist es aber noch bis September und ich hab auch noch gar keine Ahnung, ob das nun Anfang oder Ende September was wird (und ob dann das Wetter überhaupt noch passt), aber bis dahin vertreib ich mir einfach die Zeit mit digitalem Fahrrad fahren. Schwitzt man weniger, bekommt keinen Muskelkater, der Arsch tut einem nicht weh und irgendwie war man trotzdem 45 Minuten beschäftigt. Und hat nebenbei noch ein bisschen was von Harlem und der Bronx gesehen:

Track Bike Toni @shogun.toro takes us on a quick one through Harlem and the Bronx.
The cycling shown in this video is a computer simulation. All acts done in this video are performed by a professional, in a controlled environment. Please ride according to your skill level, don’t try this at home kiddos. Some good timestamp provided by @ARGENTO XXX

2:35 Tony passing two roadies without pedaling
3:36 Blind intersection and Tony with a fast skid avoiding troubles
6:23 Sketchy move between two cars
8:30 Tony´s skills with some jumps and skid.
8:50 Fast descending. Crazy shit.
10:15 Yankee Stadium.
11:10 Tony with his twin on the motorcycle having fun.
14:08 “Terry be careful” LOL
14:45 Another fast moment.
16:05 Tony killing a little more the rear wheel.
18:50 Angry driver.
19:21 Another tight skid.
24:52 Wild descend.
26:25 Mini velodrome.
38:15 Spanish advisement.
43:25 Tony and Terry analysing the ride.

Entspannter kommt man nicht von A nach B. Ohne C zu verlassen …

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New York an Weihnachten 1976 https://www.wihel.de/new-york-an-weihnachten-1976/ https://www.wihel.de/new-york-an-weihnachten-1976/#comments Thu, 27 Aug 2020 14:41:31 +0000 https://www.wihel.de/?p=103524 New York an Weihnachten 1976 | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los?

Offiziell ist immer noch geplant, dass wir im Oktober in die USA fliegen – die eigentliche Hochzeitsreise, die wir ein bisschen geschoben haben, damit wir nicht unsinnig überhöhte Preise zahlen müssen. Gebucht irgendwann letztes Jahr, als von Corona noch keine Rede war – bekanntlich kam dann doch alles ein bisschen anders. Geheiratet haben wir inzwischen und sogar kleine Flitterwochen direkt im Anschluss innerhalb Deutschlands nutzen, weil die Lockerungen dann doch früher kamen als wir es zwischendurch befürchtet haben.

Ich behaupte aber mal: das wird im Oktober nicht der Fall sein, zum einen weil sich die obersten Entscheidungsträger in den USA in Bezug auf Corona wie die letzten Vollidioten verhalten und die Lage alles andere als im Griff haben, zum anderen weil in den USA nicht nur Corona eines der größeren Probleme ist. Oder anders gesagt: Wer aktuell in die USA fliegt um dort Urlaub zu machen, hat den Schuss nicht gehört.

Innerlich haben wir mit der Reise daher schon abgeschlossen, allerdings ist da ja noch das Problem mit der Kostenrückerstattung. Ein Flug wurde bereits von einer Airline abgesagt, leider ist es der dritte von 4 Flügen und somit der erste Teil des Rückflugs. Was gleich mehrfach unglücklich ist, weil es nicht dazu führt, dass die komplette Reise damit offiziell ins Wasser fällt und die aktuell bestehenden Corona-Sonderregeln nur für Europa gelten. Flüge über die europäische Grenze hinaus sind davon ausgeschlossen, was aktuell am Ende bedeutet: Für den ausgefallenen Flug können wir einen Gutschein von besagter Airline erhalten … was halt mal so gar nicht hilft. Keine Ahnung, wie sich das alles noch entwickeln wird, aber ich befürchte … den Großteil des Geldes sehen wir auch nicht wieder … Teures Lehrgeld, wenn man so will.

Aber Gesundheit geht nun mal vor und deswegen werden wir auch zwei, bis drei Mal überlegen, was wir am Ende machen – vermutlich aber Zuhause bleiben und stattdessen einfach Videos von New York gucken. Wenn wir nicht nach New York können, muss New York eben zu uns kommen – nachfolgend immerhin zur Weihnachtszeit und in Form einer kleinen Zeitreise aus dem Jahr 1976:

Some fantastic Super 8mm tourist footage of New York at Christmas in 1976, featuring all the classic locations!

This is a home movie and the music was the original music added to the Super 8mm film by the person who shot it. Although it doesn’t fit the time period it was their personal choice and as such I decided to keep it true to their edit.

Damals™

Natürlich hab auch ich schon diverse Sachen in meinem Leben verloren – der Klassiker in jeder Familie schlechthin: Turnbeutel der Kids im Bus. Die lässt man schnell mal liegen und dann sind sie einfach weg – in den allerseltensten Fällen hilft da noch ein Anruf oder Besuch im Busdepot, vom Fundbüro will ich gar nicht erst anfangen.
Aber auch Geld lose in der Hosentasche ist schnell mal verloren oder von der Waschmaschine verschluckt, genauso wie einzelne Schlüssel oder eure Unschuld (der musste einfach sein, sorry).

Bei mir mehr oder weniger Frisch: Ein Teil meines Schlüsselanhängers. Der besteht aus einem Lego-Kopf und einer Art Schnürsenkel und der Lego-Kopf ist der von Iron Man, was einfach ziemlich cool ist – wenn man nicht wie ich die Maske von Iron Man verloren hätte. So sieht das ganze recht creepy aus, aber irgendwie hatte ich bisher noch keine Zeit, den Anhänger auszutauschen – Ersatz liegt nämlich schon seit ein paar Monaten parat (und mit keine Zeit haben meine ich natürlich, dass ich bisher zu faul war).

Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn du was verlierst, bist du in den meisten Fällen einfach am Arsch – bei der Geldbörse könnte man noch Glück haben, denn da sind meist Adresse des Besitzers irgendwo notiert und es gibt eine rechtliche Pflicht zur Zurückgabe. Aber sonst? Pustekuchen.

Anders in Tokyo. Die Asiaten sind ja ohnehin sehr besonders, gerade auch was den Umgang mit Mitmenschen angeht und da wundert es auch nicht, dass dort verlorene Sachen gänzlich anders behandelt werden als hierzulange. Great Big Story beleuchten das im nachfolgenden Video gewohnt gekonnt und zeigen mal wieder, dass die Asiaten es einfach drauf haben:

The bad news—you lost your wallet in Tokyo. The good news—chances are good you will get it back, along with all the cash tucked inside. In Japan, residents are diligent about making sure what’s lost is found and returned to its rightful owner. This is how the city’s stunningly efficient Lost & Found system works.

Wie einfach doch alles mit Rücksicht und Respekt doch sein kann oder?

Natürlich ist das hier wieder nur einer dieser Werbe-Clips, der zeigen soll, wie toll doch Aufnahmen mit einer GoPro sind – sind sie ja auch, ich besitz nicht grundlos ebenfalls eine (die ich dafür aber grundlos rumliegen lasse, weil man Zuhause eben wenig filmen kann, dass einer GoPro gerecht wird). Aber ich mag den Ansatz von GoPro, dass es zumindest immer so wirkt, als würden sie einfach Clips von ihren Kunden verwenden und so perfekt beweisen, dass ihr Produkt einfach gut ist. Ob das aber immer der Wahrheit entspricht … in der Werbung geht es ja selten um genau das.

Ich will mich aber auch gar nicht über GoPro oder die Werbeindustrie aufregen, dafür ist es viel zu warm und irgendwie ist das auch immer sinnlos vertane Zeit. Wir alle wissen ja, dass es nicht mal eine Pandemie schafft, die Menschheit zu grundlegendem Umdenken zu bringen (vielleicht geht da langfristig doch noch was – bin da aber eher zurückhaltend).

Nein, stattdessen hoffe ich einfach, dass es jedem von euch so geht wie mir und ihr bei dem Anblick des nachfolgenden Videos innerlich ein wenig abkühlt – denn Norwegen mit dem Kajak zu erkunden ist sicherlich nicht nur einfach großartig, toll und entspannend, sondern auch erfrischend, selbst wenn man nicht ins Wasser fällt.

Kann aber auch sein, dass die Qualität der Aufnahmen hier einen falschen Eindruck erwecken – dann funktioniert das Marketing immerhin so, wie es soll und GoPro hat erneut sein Ziel erreicht:

Compilation of GoPro 7 black clips from the fjords and coast of western Norway.
Filmed in 2.7k 4:3 60fps slow motion #HyperSmooth stabilization.

GoPro Response Nordic As #capturedifferent #goprohero7
Aqua-Bound
Level Six
Rockpool Kayaks

Und wenn der ganze Pandemie-Scheiß vorbei ist, dann machen Line und ich das auch mal (wehe, jemand versteht den “Witz” darin nicht).

Es ist mir gestern erst wieder bewusst geworden: Ich vermisse London ein bisschen. Das ist insofern absurd, als dass ich nach unserem ersten Trip eigentlich direkt wusste, dass ich dort zwar gern mal ein paar Tage hinreise, aber auf gar keinen Fall dort leben will. Allein dass die bis heute auf der falschen Straßenseite fahren, macht einen ja ganz kirre, dazu wirkt die Stadt einfach immer irgendwie einen Ticken zu hektisch und ist auch einfach mal übertrieben groß. Ich mein, da werden sicherlich eine Vielzahl von Menschen leben, die einfach mal den Großteil von London selbst nicht gesehen haben, weil es einfach so unfassbar groß ist. London ist einfach riesig.

Auf der anderen Seite waren wir aber nun schon drei Mal da und jedes Mal denk ich mir: Schön, wieder da zu sein. Klar, die Engländer haben einen völligen Idioten als Premier-Minister, aber wenn man sich mal in der deutschen Politik umschaut – so viele helle Kerzen gibt es auf der Torte auch nicht.

Und London hat ja definitiv auch seine schönen Ecken, eine zwar gewöhnungsbedürftige, aber eben auch gute Küche und so seinen ganz eigenen Charme. Gerade wenn man nicht direkt die Hotspots besucht kann London sogar einigermaßen entspannend sein und irgendwie find ich es mittlerweile richtig schade, dass die Spackos aus der EU ausgetreten sind (oder noch dabei sind – sieht ja auch keiner so richtig durch).

Charlie Johnston hat einen leider mal wieder viel zu kurzen Film über London gemacht und bringt ganz gut vor die Linse, was ich meine und mag: nicht der typische Touristen-Bums, den alle immer besuchen, sondern die kleinen Ecken voller lecker Essen und faszinierender Leute, die London dann doch lebenswerter machen, als man das auf den ersten Blick vielleicht sehen kann:

Mal schauen, ob und wann wir da mal wieder hinkönnen. Lust hätte ich auf jeden Fall.

Kurz vor und nach unserem Urlaub hab ich tatsächlich damit zu kämpfen gehabt, zu viel von meinem Lieblingsessen bekommen zu haben. Da wäre zum einen der Nudelsalat, den Line bzw. ihre Mutter immer mal wieder machen und den ich einfach nur Liebe. Nudeln, Knoblauch, Mozzarella und Tomaten – schon bin ich glücklich. Und den gab es sowohl vor unserem Urlaub, während unseres Urlaubs und auch direkt am Tag unserer Rückreise. Eigentlich geil, aber dann eben doch langsam zu viel, sodass ich mir erstmal eine Nudelsalat-Zwangspause auferlegt hab – wäre schließlich großer Mist, wenn ich mir den überfressen würde.

Und auch was meinen geliebten Pulled Pork-Burger angeht, konnte ich mich nicht beklagen, denn den hab ich sowohl am Wochenende vor unserem Urlaub bekommen, als auch drei Tage später als meine Eltern zu Besuch waren. In Anbetracht dessen, dass ich den gefühlt seit einem Jahr nicht mehr gegessen hab und dann direkt zwei Mal in einer Woche … definitiv ein Highlight.

Wenn wir aber schon bei Burgern sind, dann denkt man automatisch auch an das goldene M. Keine Ahnung, wie lange es schon her ist, dass ich zuletzt bei McDonalds war, aber es dürften mittlerweile Jahre sein. In Anbetracht der höherpreisigen Konkurrenz in den letzten Jahren, der aber damit auch gestiegenen Qualität der Burger aber auch irgendwie kein Wunder oder?

Dennoch ist es eine gute Gelegenheit, um sich mal das weltgrößte Restaurant in Orlando Florida zu besuchen – wenn auch nur virtuell (was ja immerhin gesünder ist und weniger auf die Hüften geht).

Denn in diesem Restaurant gibt es neben den üblichen Kram, den man auch hier zu Lande findet, ein paar Besonderheiten. Ich sag nur: Pizza.

We tour the largest McDonald’s in the world and find out they have much more to eat than just burger and fries.

Verrückt.

Sometimes one week is enough. To rest, to change your life, to think this through, to charge batteries, to take a step, to have some fun, to remind yourself about yourself.

Locations [in order of appearance]: Ölüdeniz, Kaş, Istambul, Kekova, Antalya, Olympos, Aspendos, Perge, Kaputaş, Patara, Side, Manavgat Şelalesi, Myra Örenyeri.

Aus Gründen ist diese Woche mal ein bisschen weniger los …

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Timelapse Showreel Jonas Hofmann https://www.wihel.de/timelapse-showreel-jonas-hofmann/ https://www.wihel.de/timelapse-showreel-jonas-hofmann/#comments Wed, 24 Jun 2020 08:17:25 +0000 https://www.wihel.de/?p=101946 Timelapse Showreel Jonas Hofmann | Travel | Was is hier eigentlich los?

I had the great opportunity to shoot some Timelapse and Hyperlase in diffrent Locations all over Europa.
This is a collection of some of the most beautiful places i visited.

Aus Gründen ist diese Woche mal ein bisschen weniger los …

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Shichi Go San Tokyo https://www.wihel.de/shichi-go-san-tokyo/ https://www.wihel.de/shichi-go-san-tokyo/#comments Tue, 23 Jun 2020 13:13:24 +0000 https://www.wihel.de/?p=101944 Shichi Go San Tokyo | Travel | Was is hier eigentlich los?

Tokyo, a fascinating place to be. It has so many different sides, a busy one, a quiet, peaceful one, a highly modern but also a very traditional one. I was lucky when I visited Tokyo on the weekend of November 15th last year that on this day the Shichi-Go-San festival took place at the Meiji Jingu Shrine in Tokyo. It is a traditional rite of passage and festival day in Japan for three- and seven-year-old girls and three- and five-year-old boys, held annually on November 15 to celebrate the growth and well-being of young children.

In front of the Meiji Jingu Shrine I listened to the music of a street musician, who really captivated me. He was playing on kind of a homegrown instrument, mesmerizing! Later, I googled him, found him on twitter, contacted him and he was so generous to provide the music for this film, writing an original song – thanks Sam!

Aus Gründen ist diese Woche mal ein bisschen weniger los …

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Dutch Scapes – Eine kleine Reise durch die holländische Natur https://www.wihel.de/dutch-scapes-eine-kleine-reise-durch-die-hollaendische-natur/ https://www.wihel.de/dutch-scapes-eine-kleine-reise-durch-die-hollaendische-natur/#comments Tue, 23 Jun 2020 08:08:44 +0000 https://www.wihel.de/?p=101942 Dutch Scapes - Eine kleine Reise durch die holländische Natur | Travel | Was is hier eigentlich los?

“Dutch Scapes – A timelapse journey through Dutch nature” is a one man project to show people the beauty of our country, The Netherlands. Many people are always complaining about the weather and the ‘boring’ landscapes, but look at this video!! Now you can say that is totally nonsense! I am appreciating the Dutch landscapes more and more every time I am out shooting and I hope you too by seeing this short film!

Aus Gründen ist diese Woche mal ein bisschen weniger los …

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PAYSAGES/FRANCE & PARIS https://www.wihel.de/paysages-france-paris/ https://www.wihel.de/paysages-france-paris/#comments Mon, 22 Jun 2020 13:04:23 +0000 https://www.wihel.de/?p=101940 PAYSAGES/FRANCE & PARIS | Travel | Was is hier eigentlich los?

All these time lapse sequences have been made in France. Shots of Le Mont Saint-Michel and Paris (Place de la Concorde, Cathédrale Notre-Dame, Arc de Triomphe, Tour Eiffel) are native 8K resolution from a Nikon D800E.

8K time lapse shots have been commissioned by NHK Japan for promoting 8K technologies.
All others shots are personal standards 4K from a Canon 5D MKII.

Aus Gründen ist diese Woche mal ein bisschen weniger los …

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Kyoto Japan – Hyper Motion https://www.wihel.de/kyoto-japan-hyper-motion/ https://www.wihel.de/kyoto-japan-hyper-motion/#comments Mon, 22 Jun 2020 08:00:47 +0000 https://www.wihel.de/?p=101938 Kyoto Japan - Hyper Motion | Travel | Was is hier eigentlich los?

A showcase of traditional streets, temples and shrines in autumn Kyoto, and also one of shooting/editing style with the Glidecam. Shot at 96fps high speed shutter, exported at 24fps. I used not only slow motion but also fast motion like a style of Hyper-Lapse in the editing.

Aus Gründen ist diese Woche mal ein bisschen weniger los …

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Timelapse: Amsterdam – My Home https://www.wihel.de/timelapse-amsterdam-my-home/ https://www.wihel.de/timelapse-amsterdam-my-home/#comments Tue, 09 Jun 2020 10:29:37 +0000 https://www.wihel.de/?p=101830 Timelapse: Amsterdam – My Home | Travel | Was is hier eigentlich los?

Dank Corona ist ja dieses Jahr bisher einiges ausgefallen, so unter anderem auch der Junggesellingenabschied (oder welches Wort dafür auch immer das richtige ist) von Line. Meiner auch, aber ich leg da ohnehin nicht so viel Wert drauf und wir beide sind auch unter keinen Umständen die Typen, die da mit Bauchladen sich in der Öffentlichkeit zum Affen machen und das auch noch gut finden würden.

Ehrlicherweise weiß ich gar nicht, ob für mich überhaupt was geplant wurde, aber Line wollte mit ein paar Mädels über ein Wochenende nach Holland fahren. Richtig entspannen, zu viel Zeug bequatschen und einfach eine gute Zeit haben, was ich selbst im Nachhinein noch für eine extrem gute, wenn auch ein bisschen langweilige Idee halte.

Nicht zuletzt weil mir hier auch wieder unser Urlaub in Amsterdam in den Sinn kommt, der eigentlich recht schön, aber auch wieder nicht schön war. Ich hatte damals gerade einen neuen Job angefangen, war ohnehin schon gestresst vom aktuellen Großprojekt und einem an wahnsinn grenzenden Projektplan und konnte entsprechend auch im Urlaub nicht davon lassen. Führte unter anderem dazu, dass ich eine komplette Bottsfahrt mehr von meinem Handy als von Amsterdam gesehen hab.

Das ist nicht nur grundsätzlich bescheuert, sondern auch ganz besonders, denn im Endeffekt hat mir niemand gedankt, dass ich den Urlaub beinahe komplett versaut hätte, ich arbeite nicht mal mehr bei dem Kackverein und vermutlich wär das alles viel besser geworden, hätte ich die Arbeit einfach mal Arbeit sein lassen. Schließlich ist das alles ohnehin nicht kriegsentscheidend.

Neben dieser Erkenntnis bleibt aber auch der Gedanke, dass wir da definitiv noch mal hin müssen und dann so richtig Urlaub machen. Bis dahin helfen dann nur wieder die üblichen Videos wie das von Albert Dros, der über zwei Jahre hinweg Material gesammelt hat und nun Amsterdam so präsentiert, wie es ist: schön.

My long awaited timelapse film about my current hometown Amsterdam is finally finished! This film consists of footage shot during a 2 year period (mostly before COVID), has all different seasons transitioning into each other and even has a lunar eclipse above the city skyline.

With this timelapse film I wanted to create something unique. I wanted to create a visual experience with beauty, flow and emotion. I want locals to be proud of their city when they watch this film, and tourists wanting to visit (even more). I put this all in a film packed with little details. There’s a big ‘fun facts’ list that can all be read on a dedicated page I created.

Amsterdam is one of the most beautiful (and relatively little) cities in the world. Our city is not ‘spectacular’ as it does not have impressive skyscrapers and hyper modern buildings. But It’s just the whole atmosphere with our beautiful old buildings, romantic canals and everything that comes with it.

Und da wir ja schon da waren, kann ich es endlich auch mal schreiben: Amsterdam – immer eine Reise wert. Besonders wegen den verrückten Süßigkeiten, dem leckeren Käse und den ziemlich geilen Supermärkten.

Man kann es ruhig so sagen: Die große Zeit der Timelapse-Videos ist mittlerweile nahezu endgültig vorbei – was aber auch absolut okay ist, denn mittlerweile haben wir uns ja selbst an den üblichen Hotspots mehr als satt gesehen und das Prinzip des Zeitraffer-Videos birgt ja schon an sich eine natürlich begrenzte Halbwertszeit. Ein bisschen schade find ich es dennoch, denn ich hab die Dinger eigentlich immer sehr gern geschaut und wird wohl zukünftig einfach die hauseigene Kategorie bemühen müssen, wenn der Drang mal wieder größer wird.

Nichtsdestotrotz, die eine oder andere Perle findet man dennoch immer mal wieder und so auch in diesem Fall, in dem wir im Schnelldurchlauf einmal Catania besuchen. Das hat dann auch gleich den Vorteil, dass wir direkt was über Catania lernen, denn ich hab vorher noch nie von dieser Stadt gehört.

Tatsächlich gehört diese aber zu den spätbarocken Städten des Val di Noto und gehört somit zum UNESCO Weltkultur-Erbe. Ich weiß, das klingt irgendwie besonders, aber auch wieder nicht, daher immer dran denken: Pizza gehört auch dazu und das hebt alles gleich auf ein ganz neues Niveau.

Ansonsten wirkt zumindest das, was bei Wikipedia über die Stadt steht, alles nicht schlecht, aber jetzt auch nicht besonders herausragend, außer vielleicht die Universität, die mit dem Baujahr 1434 die älteste Universität Siziliens ist. Und natürlich die barocke Baukunst, die sich durch die gesamte Stadt zieht – wenn man so will, kann man sagen, dass Catania scheinbar eine richtig gute Mittelklasse-Stadt ist, die ihre Perlen hat, aber auch nicht zwingend komplett im Rampenlicht stehen will. Behauptung – ich war ja selbst noch nie da.

Thought 5 years ago, when I was still a beginner, and completed in 6 months, this project consists of 12965 photos with a weight of 347GB. I made this video to enhance and make known the beauties that the city of Catania has to offer from an architectural and landscape point of view. The video is certainly aimed at tourists, but above all at us citizens of Catania, who often take what we have for granted.

Gar nicht so schlecht oder?

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NIÑO – Corse Roadtrip / Khalil Gibran https://www.wihel.de/nino-corse-roadtrip-khalil-gibran/ https://www.wihel.de/nino-corse-roadtrip-khalil-gibran/#comments Mon, 18 May 2020 14:33:24 +0000 https://www.wihel.de/?p=101600 NIÑO - Corse Roadtrip / Khalil Gibran | Travel | Was is hier eigentlich los?

So richtig mit Urlaub kommt man ja noch nicht voran, den weltweiten Reisewarnungen und örtlichen Auflagen sei Dank – muss man ja aber auch nicht zwingend, schließlich ist es vor der eigenen Haustür auch nicht sooo schlecht. Sofern es denn nicht sooo schlecht vor der eigenen Haustür ist. Ihr wisst schon.

Was mich dabei aber am meisten stört: Man kann nicht planen. Ich mein, ich war ja noch nie der große Urlaubsfan, besonders wenn wir von einem längeren Zeitraum reden, also mehr als einer Woche. Diese ganze Vorbereitung und Nachbereitung, der Weg zum Zielort, das ganze Aufarbeiten hinter her im Beruf … wenn man mit dem Kram fertig ist, braucht man eigentlich direkt schon wieder Urlaub und dann geht der ganze Bums von vorne los. Eigentlich ist Urlaub einer der schlimmsten Teufelskreise überhaupt.

Und doch … haben wir letzte Woche Dänemark gebucht. Natürlich erst für Silvester und ein gewisses Risiko ist da natürlich neuerdings immer dabei, denn wer weiß schon, was im Dezember gerade los ist. Aber der letzte Dänemark-Urlaub über Silvester war dann doch die Ausnahme, die die Regel bestätigt, weil einfach unfassbar entspannend. Also so richtig.

Aber wie gesagt, dauert noch, bis es so weit ist (und vielleicht ist es ja auch nie soweit, wenn sich der ganze Scheiß hier wieder verschärft), sodass wir erstmal weiterhin Vorlieb mit Bewegtbildern in Videoform nehmen müssen. Vorteil: Entspannt schneller. Nachteilt: Die Entspannung hält bei Weitem nicht so lange an.

Und einer, auf den dabei immer Verlass ist, ist Sebastian Linda. Dessen Videos hatten wir schon diverse Male, sein neuestes Werk entführt uns dieses Mal zu einem kleinen Roadtrip auf Korsika:

Here is the new music and film from our Roadtrip to the beautiful island of corse.

On the way we listened together as a family to the poetry from Kali Gibran and the Poem “On Children” really stuck with us, while watching the beauty of Corse unfolding in front of our eyes.

I wrote the song about a year ago and recorded it, but I needed more time to understand my inner thoughts to create the combination of reality and fantasy children have.

Maybe some childhood dreams awake from your side.

Bereits zum Anfang der „Wir bleiben alle Zuhause“-Phase hatten wir ein Video von Nippon Wandering, in dem er mit dem Fahrrad durch Tokyo geradelt ist. In der aktuellen Phase nach wie vor eine gute Gelegenheit, um ein wenig spazieren zu gehen oder eben mit dem Fahrrad unterwegs zu sein und doch wie verordnet Zuhause zu bleiben. Gerade für mich, der noch immer versucht, herauszufinden, wie lange er denn wirklich so richtig zu Hause bleiben kann, ist das nahezu perfekt.

Ich scheitere aber immer wieder, weil nach wie vor der Müll rausgebracht werden oder ich doch mal mit unserer kleinen Pupskarotte raus muss – für Letzteres gibt man den Rekordversuch natürlich auch gern auf, ich bin aber dennoch der Meinung, dass eigentlich problemlos 7 Tage möglich sind. Zumal wir ja mittlerweile alle ganz gut geübt sind in Sachen Videokonferenzen und „ich bestell jeden Scheiß im Internet“.

Aber zurück zum eigentlich Kern des Beitrags: Nippon Wandering war wie eingangs angesprochen wieder mit dem Fahrrad unterwegs, dieses Mal aber abends um halb 8. Soweit so unspektakulär, allerdings handelt es sich hier um den 6. Tag, nach dem die japanische Regierung den Ausnahmezustand verhängt hat.

Insofern sieht man Japan auch ungewöhnlich leer, gerade zu dieser späten Stunde – mittlerweile aber auch irgendwie ein normaler Anblick, wenn sich denn alle an die Anordnungen halten.

So oder so, wieder ein tolles Video, dass irgendwie ungewöhnlich, aber gleichzeitig auch entspannend ist:

It’s the day 6 after a state of emergency was declared in Tokyo. This video was taken at 7:30 pm on Tuesday, 14 April 2020.

Nach wie vor gilt: Schaut lieber solche Videos, als selbst draußen rumzuwuseln, auch wenn es weiterhin schwer fällt. Is einfach besser so. Auf dem dazugehörigen Kanal gibt es ja genug Auswahl.

Ich sag es direkt zu Anfang: Das ist hier natürlich auch ein bisschen geschummelt, weil selbst New York ohne Menschen unter keinen Umständen so lautlos daher kommt – fällt spätestens bei der fahrenden U-Bahn auf.

Aber das ist auch gar nicht Kern des kleinen und definitiv viel zu kurzen Filmchens, sondern es geht darum, einmal zu vermitteln wie bedrückend aber auch entspannend sonst sehr belebte Orte sein können, wenn doch Ruhe einkehrt bzw. sämtliche sonst störende Menschen nicht da sind.

Mir ist das letzte Woche aufgefallen. Bekanntermaßen arbeite ich aktuell daran, Amazon leer zu kaufen, was unter anderem mit sich bringt, dass ich öfter mal zur Packstation muss. Genau das hab ich letzte Woche getan und bin quasi kurz nach dem Aufstehen aus dem Haus, was so viel bedeutet wie: Kurz nach 6.

Abgesehen von der Vermeidung von anderen Menschen gab es dazu nicht wirklich einen Anlass, aber ich muss schon sagen: So früh los und dann die Straßen und die Stadt nur für sich haben – das ist schon sehr angenehm.

Und so ähnlich dürfte es dem Protagonisten im nachfolgenden Video hinter der Kamera gegangen sein, mindestens weil es sicher nicht viele Möglichkeiten gibt, New York einmal so leer für sich zu haben:

I shot this content during the 2020 pandemic to capture the eerie feeling I was receiving walking the empty streets.

Und wie dumm das eigentlich ist, dass die ganze Reklame und sonstige Leuchtzeug trotzdem noch Betrieben wird. Ist doch gar keiner mehr da, der das sehen könnte.

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Eine halbe Stunde Spazierengehen durch Shanghai https://www.wihel.de/eine-halbe-stunde-spazierengehen-durch-shanghai/ https://www.wihel.de/eine-halbe-stunde-spazierengehen-durch-shanghai/#comments Mon, 06 Apr 2020 10:30:51 +0000 https://www.wihel.de/?p=101159 Eine halbe Stunde Spazierengehen durch Shanghai | Travel | Was is hier eigentlich los?

Neue Woche, alles Lied: Wir sitzen wieder Zuhause und können uns schon als Helden bezeichnen, wenn wir die täglichen Mindestschritte durch den Weg zwischen Couch und Kühlschrank zusammenbekommen. Ich kann mich immer nur wiederholen, ich bin heilfroh, dass wir mittlerweile eine größere Wohnung haben und besonders in dieser Woche werde ich unseren Balkon noch mehr abfeiern als eh schon, denn endlich spielt das Wetter auch mal mit.

Auch wenn ich durchaus mittlerweile eine Grundgenervtheit von der aktuellen Situation habe – ein bisschen hab ich auch versucht, herauszufinden, wie lange ich wirklich durchhalte mit dem „nicht rausgehen“. Aktuell sind es drei Tage, allerdings würde ich wohl noch länger aushalten, wären da nicht die kleinen Verpflichtungen wie Einkaufen oder der Müll, der dann doch lieber früher als später in die Tonne wandert. Ohne das und mit den paar Mal auf den Balkon stellen wären vermutlich aber problemlos 7+ Tage drin. Behaupte ich jetzt einfach mal.

Zumal man ja zum Spazieren gar nicht mehr raus muss, schließlich haben das andere schon vorher gemacht und dankenswerterweise einfach mitgefilmt, sodass man sich den Bums einfach Zuhause anschauen kann. Ist nicht nur gesünder, man ist auch dem Teils ekligen Wetter nicht ausgesetzt. Und Social Distancing hält man damit auch perfekt ein, besonders wenn man sich derlei Videos allein anschaut. Am besten auf der Couch, während man sich die nächste Pizza reinschaufelt – für euch bereits getestet:

Walking the Waterfront (The Bund) in Shanghai China. I hope this video can bring joy to someone regardless of my cheap gimbal. The Bund is a waterfront that stretches down the Huangpu River for about a mile. A great place to photograph the skyline of Shanghai. It’s been a while since I’ve uploaded a video as social media is blocked and my vpn was down. Almost impossible to get a video uploaded so I flew to Thailand for a week.

Und wer Shanghai kacke findet, an dieser Stelle hatten wir schon mal New York. Sogar mit Regen, damit der Vorteil beim Zugucken von Zuhause aus noch mal deutlicher wird.

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Ireland von Eric Nichols https://www.wihel.de/ireland-von-eric-nichols/ https://www.wihel.de/ireland-von-eric-nichols/#comments Thu, 02 Apr 2020 06:08:32 +0000 https://www.wihel.de/?p=101128 Ireland von Eric Nichols | Travel | Was is hier eigentlich los?

Ich bin mir gar nicht sicher, ob das überhaupt so eine gute Idee ist, aktuell derlei Videos wie das nachfolgende zu präsentieren. Auf der einen Seite denke ich immer, dass es besser ist als nix und gerade jetzt, wo wir nur in unseren Buden hocken schadet es ja nicht, zumindest virtuell ein paar Ausflüge zu machen. Auf der anderen Seite treibt es natürlich das Fernweh sehr schnell sehr hoch und wenn man dann gezwungen ist, die Füße still zu halten … das ist wie so eine juckende Stelle auf dem Rücken, an die man nicht ran kommt, egal wie sehr man sich verrenkt. Schwierige Entscheidungen, die dieser Tage gefällt werden wollen …

An sich ist das Video von Eric Nichols aber auch nur eines dieser typischen Reise-Videos, bei denen einfach mal mitgefilmt und am Ende alles irgendwie ganz toll zusammengeschnitten wurde – nicht wirklich etwas, dass man nicht schon gesehen hätte, besonders aus den bekannten Metropolen dieser Welt. Aber man muss auch sagen, dass Nichols das sehr gut gemacht hat und eben nicht in eine der typischen Reise-Destinationen war, die wir alle beinahe schon nicht mehr sehen können – stattdessen war er in Irland.

Gut, davon gibt es sicherlich auch schon Videos zu Hauf, doof ist aber der, der seinen Urlaub allein daran fest macht oder dann halt kein Video macht. Denn nach wie vor gilt: Lieber ein gut gemachtes Video zu viel als zu wenig.

Außerdem kann es von einem Land nie genug Reiseberichte geben, in dem sie Mars und Snickers frittieren:

In September 2019 we set out to explore Ireland for 2 weeks. Starting in Dublin we rode down to Cork and then through the Ring of Beara and the Ring of Kerry, ending our trip with a last-minute decision to see the Cliffs of Moher. From the fright of driving on the left side of the road, the endless sheep that scatter the island, to the green and vast scenery, Ireland will not be a journey we soon forget.

This film is a collection of the sights and sounds I captured throughout our trip.

Was mich aber am meisten beeindruckt: Dass man tatsächlich nach dem Trip noch die Motivation findet, das Video im Nachgang fertig zu machen. Habe derlei ja auch schon öfter mal probiert, bin aber schon nach wenigen Tagen an den Aufnahmen gescheitert. Und das ist ja nicht mal der Großteil der Arbeit, der damit verbunden ist …

Was ich mich mindestens seit dem Wochenende ja frage: Ist es eigentlich gerade die perfekte Zeit um nach Urlaubsorten zu schauen? Laut Angebot und Nachfrage müsste man das mit einem klaren Ja beantworten, lässt man mal außer Acht, dass das Angebot künstlich verknappt wurde aufgrund der Auflagen und temporären Zwangsschließungen. Aber an sich dürfte ja niemand aktuell so wirklich a Urlaub denken bzw. ihn planen (an Urlaub denken wir vermutlich gerade alle), was wiederum die Preise mildern dürfte.

Gut, man weiß nicht wirklich, wann man überhaupt in einen mögliche Urlaub fahren könnte und ob man überhaupt das nötige Kleingeld dafür hat, aber so ganz grundsätzlich: perfekte Zeit oder? Oder? ODER?

Ihr merkt, das mit dem Urlaub brauchen ist nicht einfach nur so dahingeschrieben, den könnte ich wirklich ganz gut brauchen und damit meine ich nicht nur „nicht arbeiten“, sondern mal woanders hinfahren. Ich, der ja eigentlich nie Fan davon ist.

Schuld daran hat aber unter anderem das Video von Jonas Høholt und seinen Aufnahmen von Jütland. Allein das Wort ruft schon wieder Erinnerungen an die Zeit wach, als ich noch mit meinen Eltern jedes Jahr nach Dänemark gefahren bin oder auch an den Jahreswechsel vor zwei Jahren, als wir Mia noch ganz frisch hatten du Silvester in Dänemark verbracht haben. Selten hatte ich einen entspannenderen Urlaub und das trotz wenig optimalem Wetter.

Tatsächlich wusste ich aber auch gar nicht, dass Jütland nicht nur einen Teil von Dänemark bezeichnet, sondern einfach die komplette Halbinsel, die Nord- und Ostsee trennt. Wenn man so will, ist Jütland eigentlich Dänemark und irgendwie ist das schon die Erkenntnis der Woche.

‘Breath of the Seasons’ has been my personal project from early 2017 until early 2020.
Living around the Jutland peninsula in Denmark my entire life, what inspired me to make this film was the very difference between winter, spring, summer and autumn in the already
diverse Jutlandic landscapes – and the visually beautiful story this has.

To show this cycle in nature through timelapse photography has been a mammoth task and a huge completion for me personally. It has driven me through all spectres emotionally; exhaustion, excitement, despair, joy and everything in between.

The countless hours spent on locations made me see and feel the difference of all four seasons. It opened my eyes to how similar nature actually is to humans; As nature takes a single breath all four seasons play before our eyes until she’s ready for the next breath and it all starts over again.

Energy is everywhere and nothing is at a standstill.

Ein Trottel, wer da keinen Bock bekommt, direkt hinfahren zu wollen. Die Empfehlung, sich auch das erste Video anzuschauen, erklärt sich sicherlich von selbst.

Zuhause bleiben ist weiterhin angesagt und ich bin nach wie vor ganz glücklich, dass wir nicht mehr in unserer alten Wohnung wohnen. Die war zwar auch muggelich, aber eben deutlich kleiner, ohne Balkon und insgesamt ziemlich dunkel. Eine gewisse Zeit kann man das ja in Kauf nehmen, gerade wenn man ohnehin die meiste Zeit Arbeiten oder unterwegs ist, aber gerade in der aktuellen Zeit wird uns jeden Tag ein Stückchen mehr bewusst, wie viel Glück wir doch hatten und damals die richtige Entscheidung getroffen haben. Allein mal eine halbe Stunde auf dem Balkon zu stehen ist einfach so viel wert gerade.

Vor allem, weil wir zu denen gehören, die sich (vermutlich) an die ganzen neuen Regeln zum draußen sein halten – viel mehr noch glaube ich, dass wir es sogar ein wenig übertreiben. Mehr als zum Einkaufen und für die Gassi-Runde mit Mia gehen wir schon gar nicht mehr raus. Am Samstag haben wir unter anderem ein paar Blumen für den Balkon besorgt und Lines Eltern auch eine vorbei gebracht – und ich war mir echt nicht sicher, ob das so überhaupt noch erlaubt ist. Aber lieber ein bisschen zu viel Vorsicht, als zu wenig, ne?

Wobei ja Zuhause bleiben jetzt auch nicht wirklich schwer ist. Man macht es einfach, genauso wie man sich die Hände nach dem Kacken wäscht oder einfach ins Bett geht, wenn man müde ist. Entzieht sich mir bis heute komplett, wieso es noch immer so viele da draußen gibt, die sich nicht einfach dran halten können. Ich mein, sie kriegen ja sonst ihren Arsch auch nicht für was Wichtiges auf die Straße und jetzt, wo es gerade wichtig ist, drinnen zu bleiben, geht nicht mal das?

Aber man muss auch sagen, dass wir das in Hamburg scheinbar ganz gut hinbekommen. Klar, die Infektionszahlen steigen nach wie vor, aber zumindest meine Beobachtung ist, dass sich die Anzahl der absoluten Idioten stark im Rahmen hält. Ich weigere mich zwar, das als Höchstleistung anzuerkennen (schließlich ist es nun mal nicht schwer, einfach nicht raus zu gehen), bin aber doch ein bisschen stolz, ein Teil davon zu sein.

Und auch die Agentur JUSTADDSUGAR hat zusammen mit Geheimtipp Hamburg dieser „Leistung“ eine kleine Würdigung gebastelt, nämlich in Form des nachfolgenden Videos:

Wie gesagt, es gibt andere, die aktuell deutlich mehr für die Menschheit leisten, aber dennoch ein tolles Video.

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Mit dem Fahrrad durch Tokyo https://www.wihel.de/mit-dem-fahrrad-durch-tokyo/ https://www.wihel.de/mit-dem-fahrrad-durch-tokyo/#respond Thu, 26 Mar 2020 15:16:22 +0000 https://www.wihel.de/?p=101055 Mit dem Fahrrad durch Tokyo | Travel | Was is hier eigentlich los?

Der zweite Beitrag diese Woche, der irgendwas mit dem Fahrrad zu tun hat – man könnte fast meinen, ich hätte plötzlich meine sportliche Ader wiedergefunden. Aber keine Sorge, so weit ist es dann doch noch nicht gekommen, wobei ich vorgestern Abend schon darüber nachgedacht hab, dass ich bei all dem ganzen Homeoffice doch mal ein wenig Bewegung und frische Luft vertragen könnte. Wenn man das Haus für mehrere Tage so gar nicht verlassen hat, könnte das eine gute Idee sein, aber sowohl Mikrowelle als auch Klobürste haben mich dann eindrucksvoll davon überzeugt, dass das nicht nötig sei und mit mir alles vollkommen normal ist. Wer will da schon widersprechen?

Dennoch, ein klein wenig Bewegung ist nie verkehrt und gerade in den aktuellen Zeiten sollte man das noch auskosten, solange es geht – Stichwort Ausgangssperre (wobei man ja selbst da das Haus noch verlassen darf, nur eben nicht mehr ganz so unbeschwert und frei wie vorher), aber bitte nach wie vor auf genügend Abstand achten und sich einfach rücksichtsvoll normal verhalten.

Oder man bleibt mit seinem dicken Arsch doch auf dem Sofa kleben (so wie ich) und schaut anderen zu, wie sie draußen rumwuseln. Mit etwas Glück findet man dann vielleicht auch ein Video wie das von Nippon Wandering TV, dass dank POV-Machart den Eindruck vermittelt, man würde sich selbst bewegen – wer sogar noch eines dieser VR-Sets hat. kann sich das Video auch direkt vor den Kopf knallen und so den Effekt noch verstärken. Erspart einem dann auch das lästige Hose-anziehen:

I took a long bike ride in Shinjuku, Tokyo. A biking on a sunny day felt really good! Enjoy the bike ride Pov, traffic noise, and Tokyo’s busy street ambience.

An dieser Stelle auch klar die Empfehlung mal einen genaueren Blick auf den Kanal zu werfen – irgendwie ein faszinierendes Konzept oder?

Tag 3 der bis auf Weiteres angeordneten Homeoffice-Zeit. Die Vorräte schwinden, die sozialen Kontakte sind nahezu nicht mehr existent und so langsam fehlt uns der Büro-Kaffee, der zwar niemals so gut schmeckt wie der aus der heimischen Maschine, aber mindestens zur Stärkung der Abwehrkräfte ganz gut war.

Ist natürlich Quark, tatsächlich fühlt sich das Leben noch relativ normal an, außer dass man mit den meisten Kollegen einfach nur virtuell in den Austausch tritt, statt sich irgendwo auf dem Flur zu begegnen.

Und auch wenn es immer mehr Einschränkungen gibt, so wirklich hat sich zumindest für uns nicht viel geändert – man könnte fast meinen, wir lebten bereits unbewusst dauerhaft im Krisenmodus, was zwar irgendwie sehr schade klingt, uns aber wenigstens die nötige Erfahrung beschert hat.

Oder wir haben einfach nur noch nicht gemerkt, welche Einschränkungen uns direkt betreffen, denn meistens merkt man ja erst, dass etwas fehlt, wenn man es braucht. Urlaub zum Beispiel. Urlaub find ich gut, großartig wegfahren eher weniger und dieses Mal ist das Gesetz auch auf meiner Seite, denn mittlerweile darf man nicht mehr wirklich wegfahren.

Um es wie immer positiv auszudrücken: muss man ja auch nicht, wenn andere das für einen tun und dann tolle Videos anfertigen. So wie Mattia Bicchi, der mittlerweile in Madrid lebt und von seiner neuen Wahlheimat ein gar nicht mal schlechtes Video angefertigt hat. Das beeindruckt nicht nur, weil es in 8K ist:

My 2020 Timelapse and Hyperlapse showreel it’s all about Madrid, not because I didn’t travel, but because it became my new home! With this timelapse, I wanted to showcase some of my favourite spot I shot in 2019! Thank you, Madrid for gifting me with the incredible skies at sunset and for the new friendships!

Außerdem muss man auch immer den finanziellen Aspekt sehen: Zuhause bleiben spart jede Menge Geld. Und wer es Zuhause kacke findet, hat einfach grundsätzlich falsch gemacht – kann da aber mit der neu gewonnen Zeit direkt dran arbeiten.

Und wer ein bisschen mehr von Bicchi sehen will, schaut einfach mal auf seiner Seite vorbei oder auch hier, denn das Video gibt es bei ihm selbst nämlich nicht.

Wer hätte eigentlich gedacht, dass das politische Debakel in Thüringen sogar noch positive Aspekte haben könnte? Ich nicht wirklich, aber über den angekündigten Rückzug von Annegret Kramp-Cranberry will ich mich absolut nicht beschweren und dass nicht immer nur über die Sachsen geschimpft wird, erachte ich auch mindestens als abwechslungsreich.

Dennoch ist es keine Frage, dass das politische Treiben im Osten und besonders in Sachsen äußerst bedenklich ist und ich schäme mich jeden Tag ein bisschen, dass meine Heimat teils furchtbar bescheuert agiert.

Aber davon mal abgesehen ist der Osten eigentlich gar nicht so schlecht. Gut, die Netzabdeckung in Sachen Handyempfang oder Internet ist schlimmer als in manchem Dritte Welt-Land, hier und da versteht man die Leute ob ihres Dialekts auch beim besten Willen nicht und naja, man muss schon sehr weit weg sehen und die Augen richtig fest zudrücken, wenn man keine Nazis sehen will – aber landschaftlich und architektonisch ist es dann doch ganz schön dort.

Das gilt sogar für Dresden und nicht erst seit dem letzten Beitrag weiß jeder, dass ich als Leipziger ein besonderes Verhältnis zu Dresden hab (das natürlich absolut nichts mit objektiven Argumenten oder irgendwelchen logischen Gründen verknüpft werden kann – man mag sich einfach nicht)

Cities in 4K – schon an diversen Stellen auf dem Blog gehabt – hat sich der Landeshauptstadt angenommen und mal wieder ein sehr schönes, gestochen scharfes Stadt-Portrait erstellt und mir vor ein paar Tagen Bescheid gegeben, dass ich euch das zeigen soll.

Mach ich:

Dresden in 4K is a hyperlapse, timelapse, aerial video of the beautiful main city of Sachsen.

It is very known through it´s renowned art museums and classical architecture of the old town.
The most popular building is the baroque woman Church (Frauenkirche) with it´s impressively dome,
which is build in 1743 and reconstructed after the 2nd world war.

The Outer Ward (Zwinger), which is very close modeled to the Versailles castle, lodge a lot of museums.
The famous gallery Alte Meister is also lodged here with a lot of big pieces of art like the Sistine Madonna by Raphael.

Enjoy the beautiful ambient of Dresden in 4K and some of the main attractions like:
Zwinger, Frauenkirche, Semperoper Dresden, Residenzschloss, Neumarkt, Altmarkt, Kathedrale, Fürstenzug,
Brühlsche Terasse, Goldener Reiter, Albertinum, Stadtmuseum, Panometer, Blaues Wunder and a lot more.

Die bessere Wahl wäre Leipzig dennoch gewesen. Rein objektiv betrachtet.

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The Sound of Berlin https://www.wihel.de/the-sound-of-berlin/ https://www.wihel.de/the-sound-of-berlin/#comments Wed, 29 Jan 2020 11:21:37 +0000 https://www.wihel.de/?p=100201 The Sound of Berlin | Travel | Was is hier eigentlich los?

War natürlich klar, dass das Ding zwar nicht sofort, aber wenigstens in ein paar Tagen durch so ziemlich sämtliche Blogs gehen muss und niemand Rücksicht darauf nimmt, dass auch wir hier mal Wochenende machen und Themen einfach liegen bleiben (müssen). Wobei das ja schon immer ein grundsätzliches Problem war und ist – nicht nur bei Blogs – das manche eben den Weg der Geschwindigkeit gehen und andere irgendwas mit Qualität versuchen, dafür aber länger brauchen. Und überhaupt ist der Vorwurf ja immer lächerlich, schließlich ist man ja selbst schuld, wenn man schläft und noch andere Sachen außerhalb des Internets macht.

Wie auch immer, Gilad Avant und Stav Nahum alias Bonamaze haben einfach mal Berlin akustisch eingefangen und ein kleines Video daraus gebastelt, dass die zahlreichen Sounds von Berlin präsentiert.

Wenn man so will, eines dieser typischen Klischee-Videos, bei denen wir wieder gezeigt bekommen, wie laut, bunt und vielfältig Berlin doch sein soll – nur sagt einem niemand, dass Berlin halt gern mal 24/7 so ist und auf Dauer einfach anstrengend ist. Und ja, das ist meine rein subjektive Meinung, wer hier etwas länger mitliest, weiß, dass ich Berlin nicht viel Gutes abgewinnen kann.

Das Video ist dennoch gut, was ja beinahe auch schon wieder ein Klischee ist – denn meistens sind Videos über Berlin besser als Berlin selbst. Was vielleicht aber auch gar nicht so schwer ist:

A Musical Video using original sounds of the city of Berlin.
In only 6 days of shooting, BONAMAZE sampled more than 850 sounds!

Directed, Filmed, Edited & music by
Gilad Avant and Stav Nahum – BONAMAZE bonamaze.com

Line producer: Tal Rimon
Grading& VFX: Omri Grossman, juda revivo
Title designer : Daniel Tsukahira

Mich würde dennoch interessieren, wie wohl die Hamburg-Version aussehen könnte. Ein paar Ideen hätt ich da schon im Kopf.

Ich will nicht sagen, dass es mein Traum ist, mal nach Japan zu reisen und zu gucken, was dort so abgeht, weil ich das auch schon mal über Australien gesagt hab und mittlerweile dieser Drang nahezu vollständig verflogen ist (was total gut ist, da es in Australien echt fieses Getier gibt).

Außerdem glaub ich, dass Japan einfach trotz Tradition und durchaus ruhiger Momente unfassbar bunt, laut, schnell und hektisch ist und man darauf erstmal klar kommen muss um damit klar zu kommen. Bin zwar jetzt kein Dorfliebhaber, aber alles, was größer als Hamburg ist, ist dennoch anstrngend.

Wobei das in dem nachfolgenden Video gar nicht mal so hektisch und krass rüber kommt. Denn darin laufen wir virtuell knapp 40 Minuten durch Dotonbori, dem Entertainment District von Osaka und das auch noch direkt in 4K:

Walking around Dotobori, Osaka. It’s been a long time since I’ve been here. It was pretty bustling as usual :D Love Osaka!! Enjoy the city sounds and night city ambience.

Sieht machbar aus. Wobei, wir waren ja jetzt 40 Minuten da, reicht eigentlich auch oder?

Ich sag’s ganz offen: ich mag unseren Fernseher nicht. Gekauft irgendwann, als Line und ich zusammen gezogen sind, hatte ich damals keine Ahnung von Fernsehern. Groß musste er sein, genügend HDMI-Anschlüsse haben und irgendwas mit 4K wär eigentlich auch nicht schlecht – aber vor allem war ausschlaggebend, dass meine Eltern noch aus einer Generation stammen, in der Grundig für absolute Qualität stand.

Und so haben wir auch einfach einen Grundig gekauft. Groß ist er, HDMI-Anschlüsse sind auch ausreichend vorhanden und er spielt das normale Fernsehbild. Also eigentlich nichts, worüber man sich beschweren müsste oder? Mal davon abgesehen, dass 4K halt noch lange nicht 4K ist und der Wechsel nach der Daddelei mit der Playstation auf den Anschluss für den Fire TV immer mehrere Anläufe braucht und überhaupt gibt es mittlerweile für gleiches Geld so viel mehr auf dem Markt …

Entsprechend kann ich die 8K, die im nachfolgenden Video enthalten sind auch nur bedingt genießen, aber ein Timelapse über Berlin guckt man sich dann auch mal mit weniger Qualität an, weil es davon viel zu wenige gibt. Außerdem hatten wir schon mal ein Video von Cities in 4K (wobei mindestens mit diesem Video der Name schon nicht mehr passend ist) an dieser Stelle und vermutlich wird es nicht das Letzte gewesen sein:

Berlin is the largest and main city of Germany, it is also the 2nd city in the EU, after London.
There are a lot of things and places which need to be seen in Berlin but will you find the time for it?

The video Berlin in 8K will give you few impressions about this city. There are so many places that holds many stories on the surface for you to see: stories of East and West Berlin, stories of the past, present and future, stories of former tragedies and modern tolerance.

PLaces which are worth a visit and which you can see in Berlin in 8K on the channel of Cities in 4K are: Brandenburger Tor, Reichstag, the Berlin Wall, Museumsinsel, Pergamonmuseum, East Side Gallery, Neues Museum, Schloss Charlottenburg, Gemäldegalerie, Fernsehturm, Potsdamer Platz, Deutsches Historisches Museum, Holocaust Memorial, DDR Museum, Berliner Dom, Neue Synagoge, Schlossgarten Charlottenburg, Pariser Platz, Karl-Marx-Allee.

Bemerkenswert: Berlin kommt hier echt verdammt gut weg und zeigt durchaus viele schöne Ecken. Schade, dass es aber beinahe auch fast alle sind …

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Berlin Moves https://www.wihel.de/berlin-moves/ https://www.wihel.de/berlin-moves/#comments Thu, 14 Nov 2019 15:45:28 +0000 https://www.wihel.de/?p=98764 Berlin Moves | Travel | Was is hier eigentlich los?

Für Videos gilt das gleiche wie für Jobs, mit denen es ist, wie mit dem Sand am Meer – es gibt genug, wenn nicht sogar zu viel davon. Auf der einen Seite natürlich gut, weil wir alle schon keinen Bock mehr auf das nächste Video über New York oder Asien haben und es deutlich mehr Videos über deutsche Städte geben sollte, auf der anderen Seite ist Berlin aber nach wie vor einfach keine schöne Stadt.

Oder vielleicht doch, wenn man halt keine sonderlich hohen Ansprüche hat und es einem scheiß egal ist, wie eine Stadt aussieht und das Menschen sich den ganzen Tag wie die letzten Arschlöcher benehmen. Ich gebe zu: maximale Übertreibung, aber warum sich nicht auch einfach mal mit jedem anlegen, der in Berlin wohnt? Leben am Limit durch Provokation, muss man doch auch mal ausprobieren.

Mein ich natürlich nicht (komplett) so, aber Berlin ist für mich einfach kein Ort, an dem ich leben will. Ein Ausflug für ein paar Tage ist da vollkommen ausreichend, damit ich wieder weiß, wie lebenswert Hamburg ist (als ob ich das je vergessen würde) – manchmal reichen aber auch ein paar Minuten.

Zum Beispiel 3, wenn sie denn von Alex Soloviev kommen, der in einem seiner neuesten Werke mal wieder gekonnt Berlin und seine Menschen eingefangen hat:

The very last atempt to describe infinity of capital of Germany. Berlin is big, loud, dark, green and overwhelming. No matter where you are, this city revolves around you for 24 hours. There will never be a tomorrow, it is always now, no matter what it means to you.

Und wer jetzt bei dem Namen Alex Soloviev ins Grübeln kommt – jop, zwei seiner Videos hatten wir schon mal hier und hier.

Das muss schon ein ziemliches Zeichen sein, wenn man gleich über zwei Videos stolpert, die ausgerechnet die beiden Länder thematisieren, die auch bei einem selbst in jüngster Vergangenheit im Fokus standen – England und die Niederlande.

Das liegt natürlich an der geografischen Nähe und den damit doch einfacheren Reisebedingungen dort hin – aber es sind eben auch zwei tolle Länder, zumindest wenn man sich die schönen Ecken aussucht. Wobei, gilt eigentlich für jedes Land, aber irgendwelche Argumente brauch ich ja.

Auf jeden Fall hat Daniel Raven-Ellison ein paar Videos gemacht, die uns für irgendwas um die 100 Sekunden mit durch die Niederlande und Großbritannien nehmen. Der Clou dabei: Jede Sekunde steht für ein Prozent der Gesamtfläche und wie sie genutzt wird, sodass man für die Niederlande mal eben 24 Sekunden Weideland für Kühe bewundern darf – weil die halt viel Weideland für Kühe haben.

To get a better sense of proportion, let’s go on a hundred second walk across the nation.

Each second of the walk reveals one percent of our lands and how they look from above.

Are you ready for the Netherlands in 100 seconds?

“What does the United Kingdom really look like? To get a better sense of proportion, let’s go on a one hundred second walk across our nation. Each second of the walk reveals 1% of our lands and how they look from above. Are you ready for the UK in 100Seconds?”

Nearly 1 in 3 people in the UK think that over half of the country is built on. I made The UK in 100 Seconds in collaboration with Friends of the Earth and Jack Smith to give people a better sense of proportion.

Make sure you have your sound on. The voice over is by Benjamin Zephaniah.

Tolles Konzept und so schlecht gemacht sind die Videos auch nicht, da liegt die Empfehlung für die restlichen Ausgaben natürlich nahe – dazu bitte hier entlang.

An sich bin ich ja ein großer Freund davon, dass ja jeder machen soll, was er will, solange er anderen nicht auf den Sack geht – vor allem aber nicht mir. Das ist an sich auch gar kein Problem, ich meide ja bewusst größere Menschengruppen und verlasse ungern das Haus (draußen gibt es meist nur andere dumme Menschen, Arbeit oder schlechtes Wetter – drinnen einen wunderbare Couch, technische Gadgets und die Temperaturen sind auch häufig okay).

Nicht nur deswegen, aber eben auch gehen mir die Bereiche der Klimadebatte auf den Sack, die nur so vor Einseitigkeit triefen – Stichwort SUVs, Stichwort Fliegen vs. Bahn und auch Stichwort Kreuzfahrten. Sicher, alles Bereiche, in denen man jede Menge Potentiale zur Einsparung von CO2 und Co. vorfinden kann, aber so wie die Diskussionen geführt werden, ist das alles bereits zum Beginn zum Scheitern verurteilt, wird zu einseitig betrachtet und lässt leider noch jede Menge andere Bereiche vollkommen außer Acht.

Und doch hatte ich beim nachfolgenden Video lediglich nur einen Gedanken: Muss dieser verdammte Scheiß-Pott sich da wirklich durchquetschen?

Take a look at majestic Braemar cruising through the Corinth Canal today – 9th October 2019.

Is ja nicht so, dass andere Mütter auch in anderen Ländern/auf anderen Inseln leben würden …

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