Travel – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Sun, 29 Mar 2020 17:40:15 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.3.2 Danke Hamburg, dass du Zuhause bleibst https://www.wihel.de/danke-hamburg-dass-du-zuhause-bleibst/ https://www.wihel.de/danke-hamburg-dass-du-zuhause-bleibst/#respond Mon, 30 Mar 2020 10:26:40 +0000 https://www.wihel.de/?p=101084 Danke Hamburg, dass du Zuhause bleibst | Travel | Was is hier eigentlich los?

Zuhause bleiben ist weiterhin angesagt und ich bin nach wie vor ganz glücklich, dass wir nicht mehr in unserer alten Wohnung wohnen. Die war zwar auch muggelich, aber eben deutlich kleiner, ohne Balkon und insgesamt ziemlich dunkel. Eine gewisse Zeit kann man das ja in Kauf nehmen, gerade wenn man ohnehin die meiste Zeit Arbeiten oder unterwegs ist, aber gerade in der aktuellen Zeit wird uns jeden Tag ein Stückchen mehr bewusst, wie viel Glück wir doch hatten und damals die richtige Entscheidung getroffen haben. Allein mal eine halbe Stunde auf dem Balkon zu stehen ist einfach so viel wert gerade.

Vor allem, weil wir zu denen gehören, die sich (vermutlich) an die ganzen neuen Regeln zum draußen sein halten – viel mehr noch glaube ich, dass wir es sogar ein wenig übertreiben. Mehr als zum Einkaufen und für die Gassi-Runde mit Mia gehen wir schon gar nicht mehr raus. Am Samstag haben wir unter anderem ein paar Blumen für den Balkon besorgt und Lines Eltern auch eine vorbei gebracht – und ich war mir echt nicht sicher, ob das so überhaupt noch erlaubt ist. Aber lieber ein bisschen zu viel Vorsicht, als zu wenig, ne?

Wobei ja Zuhause bleiben jetzt auch nicht wirklich schwer ist. Man macht es einfach, genauso wie man sich die Hände nach dem Kacken wäscht oder einfach ins Bett geht, wenn man müde ist. Entzieht sich mir bis heute komplett, wieso es noch immer so viele da draußen gibt, die sich nicht einfach dran halten können. Ich mein, sie kriegen ja sonst ihren Arsch auch nicht für was Wichtiges auf die Straße und jetzt, wo es gerade wichtig ist, drinnen zu bleiben, geht nicht mal das?

Aber man muss auch sagen, dass wir das in Hamburg scheinbar ganz gut hinbekommen. Klar, die Infektionszahlen steigen nach wie vor, aber zumindest meine Beobachtung ist, dass sich die Anzahl der absoluten Idioten stark im Rahmen hält. Ich weigere mich zwar, das als Höchstleistung anzuerkennen (schließlich ist es nun mal nicht schwer, einfach nicht raus zu gehen), bin aber doch ein bisschen stolz, ein Teil davon zu sein.

Und auch die Agentur JUSTADDSUGAR hat zusammen mit Geheimtipp Hamburg dieser „Leistung“ eine kleine Würdigung gebastelt, nämlich in Form des nachfolgenden Videos:

Wie gesagt, es gibt andere, die aktuell deutlich mehr für die Menschheit leisten, aber dennoch ein tolles Video.

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Mit dem Fahrrad durch Tokyo https://www.wihel.de/mit-dem-fahrrad-durch-tokyo/ https://www.wihel.de/mit-dem-fahrrad-durch-tokyo/#respond Thu, 26 Mar 2020 15:16:22 +0000 https://www.wihel.de/?p=101055 Mit dem Fahrrad durch Tokyo | Travel | Was is hier eigentlich los?

Der zweite Beitrag diese Woche, der irgendwas mit dem Fahrrad zu tun hat – man könnte fast meinen, ich hätte plötzlich meine sportliche Ader wiedergefunden. Aber keine Sorge, so weit ist es dann doch noch nicht gekommen, wobei ich vorgestern Abend schon darüber nachgedacht hab, dass ich bei all dem ganzen Homeoffice doch mal ein wenig Bewegung und frische Luft vertragen könnte. Wenn man das Haus für mehrere Tage so gar nicht verlassen hat, könnte das eine gute Idee sein, aber sowohl Mikrowelle als auch Klobürste haben mich dann eindrucksvoll davon überzeugt, dass das nicht nötig sei und mit mir alles vollkommen normal ist. Wer will da schon widersprechen?

Dennoch, ein klein wenig Bewegung ist nie verkehrt und gerade in den aktuellen Zeiten sollte man das noch auskosten, solange es geht – Stichwort Ausgangssperre (wobei man ja selbst da das Haus noch verlassen darf, nur eben nicht mehr ganz so unbeschwert und frei wie vorher), aber bitte nach wie vor auf genügend Abstand achten und sich einfach rücksichtsvoll normal verhalten.

Oder man bleibt mit seinem dicken Arsch doch auf dem Sofa kleben (so wie ich) und schaut anderen zu, wie sie draußen rumwuseln. Mit etwas Glück findet man dann vielleicht auch ein Video wie das von Nippon Wandering TV, dass dank POV-Machart den Eindruck vermittelt, man würde sich selbst bewegen – wer sogar noch eines dieser VR-Sets hat. kann sich das Video auch direkt vor den Kopf knallen und so den Effekt noch verstärken. Erspart einem dann auch das lästige Hose-anziehen:

I took a long bike ride in Shinjuku, Tokyo. A biking on a sunny day felt really good! Enjoy the bike ride Pov, traffic noise, and Tokyo’s busy street ambience.

An dieser Stelle auch klar die Empfehlung mal einen genaueren Blick auf den Kanal zu werfen – irgendwie ein faszinierendes Konzept oder?

Tag 3 der bis auf Weiteres angeordneten Homeoffice-Zeit. Die Vorräte schwinden, die sozialen Kontakte sind nahezu nicht mehr existent und so langsam fehlt uns der Büro-Kaffee, der zwar niemals so gut schmeckt wie der aus der heimischen Maschine, aber mindestens zur Stärkung der Abwehrkräfte ganz gut war.

Ist natürlich Quark, tatsächlich fühlt sich das Leben noch relativ normal an, außer dass man mit den meisten Kollegen einfach nur virtuell in den Austausch tritt, statt sich irgendwo auf dem Flur zu begegnen.

Und auch wenn es immer mehr Einschränkungen gibt, so wirklich hat sich zumindest für uns nicht viel geändert – man könnte fast meinen, wir lebten bereits unbewusst dauerhaft im Krisenmodus, was zwar irgendwie sehr schade klingt, uns aber wenigstens die nötige Erfahrung beschert hat.

Oder wir haben einfach nur noch nicht gemerkt, welche Einschränkungen uns direkt betreffen, denn meistens merkt man ja erst, dass etwas fehlt, wenn man es braucht. Urlaub zum Beispiel. Urlaub find ich gut, großartig wegfahren eher weniger und dieses Mal ist das Gesetz auch auf meiner Seite, denn mittlerweile darf man nicht mehr wirklich wegfahren.

Um es wie immer positiv auszudrücken: muss man ja auch nicht, wenn andere das für einen tun und dann tolle Videos anfertigen. So wie Mattia Bicchi, der mittlerweile in Madrid lebt und von seiner neuen Wahlheimat ein gar nicht mal schlechtes Video angefertigt hat. Das beeindruckt nicht nur, weil es in 8K ist:

My 2020 Timelapse and Hyperlapse showreel it’s all about Madrid, not because I didn’t travel, but because it became my new home! With this timelapse, I wanted to showcase some of my favourite spot I shot in 2019! Thank you, Madrid for gifting me with the incredible skies at sunset and for the new friendships!

Außerdem muss man auch immer den finanziellen Aspekt sehen: Zuhause bleiben spart jede Menge Geld. Und wer es Zuhause kacke findet, hat einfach grundsätzlich falsch gemacht – kann da aber mit der neu gewonnen Zeit direkt dran arbeiten.

Und wer ein bisschen mehr von Bicchi sehen will, schaut einfach mal auf seiner Seite vorbei oder auch hier, denn das Video gibt es bei ihm selbst nämlich nicht.

Wer hätte eigentlich gedacht, dass das politische Debakel in Thüringen sogar noch positive Aspekte haben könnte? Ich nicht wirklich, aber über den angekündigten Rückzug von Annegret Kramp-Cranberry will ich mich absolut nicht beschweren und dass nicht immer nur über die Sachsen geschimpft wird, erachte ich auch mindestens als abwechslungsreich.

Dennoch ist es keine Frage, dass das politische Treiben im Osten und besonders in Sachsen äußerst bedenklich ist und ich schäme mich jeden Tag ein bisschen, dass meine Heimat teils furchtbar bescheuert agiert.

Aber davon mal abgesehen ist der Osten eigentlich gar nicht so schlecht. Gut, die Netzabdeckung in Sachen Handyempfang oder Internet ist schlimmer als in manchem Dritte Welt-Land, hier und da versteht man die Leute ob ihres Dialekts auch beim besten Willen nicht und naja, man muss schon sehr weit weg sehen und die Augen richtig fest zudrücken, wenn man keine Nazis sehen will – aber landschaftlich und architektonisch ist es dann doch ganz schön dort.

Das gilt sogar für Dresden und nicht erst seit dem letzten Beitrag weiß jeder, dass ich als Leipziger ein besonderes Verhältnis zu Dresden hab (das natürlich absolut nichts mit objektiven Argumenten oder irgendwelchen logischen Gründen verknüpft werden kann – man mag sich einfach nicht)

Cities in 4K – schon an diversen Stellen auf dem Blog gehabt – hat sich der Landeshauptstadt angenommen und mal wieder ein sehr schönes, gestochen scharfes Stadt-Portrait erstellt und mir vor ein paar Tagen Bescheid gegeben, dass ich euch das zeigen soll.

Mach ich:

Dresden in 4K is a hyperlapse, timelapse, aerial video of the beautiful main city of Sachsen.

It is very known through it´s renowned art museums and classical architecture of the old town.
The most popular building is the baroque woman Church (Frauenkirche) with it´s impressively dome,
which is build in 1743 and reconstructed after the 2nd world war.

The Outer Ward (Zwinger), which is very close modeled to the Versailles castle, lodge a lot of museums.
The famous gallery Alte Meister is also lodged here with a lot of big pieces of art like the Sistine Madonna by Raphael.

Enjoy the beautiful ambient of Dresden in 4K and some of the main attractions like:
Zwinger, Frauenkirche, Semperoper Dresden, Residenzschloss, Neumarkt, Altmarkt, Kathedrale, Fürstenzug,
Brühlsche Terasse, Goldener Reiter, Albertinum, Stadtmuseum, Panometer, Blaues Wunder and a lot more.

Die bessere Wahl wäre Leipzig dennoch gewesen. Rein objektiv betrachtet.

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The Sound of Berlin https://www.wihel.de/the-sound-of-berlin/ https://www.wihel.de/the-sound-of-berlin/#comments Wed, 29 Jan 2020 11:21:37 +0000 https://www.wihel.de/?p=100201 The Sound of Berlin | Travel | Was is hier eigentlich los?

War natürlich klar, dass das Ding zwar nicht sofort, aber wenigstens in ein paar Tagen durch so ziemlich sämtliche Blogs gehen muss und niemand Rücksicht darauf nimmt, dass auch wir hier mal Wochenende machen und Themen einfach liegen bleiben (müssen). Wobei das ja schon immer ein grundsätzliches Problem war und ist – nicht nur bei Blogs – das manche eben den Weg der Geschwindigkeit gehen und andere irgendwas mit Qualität versuchen, dafür aber länger brauchen. Und überhaupt ist der Vorwurf ja immer lächerlich, schließlich ist man ja selbst schuld, wenn man schläft und noch andere Sachen außerhalb des Internets macht.

Wie auch immer, Gilad Avant und Stav Nahum alias Bonamaze haben einfach mal Berlin akustisch eingefangen und ein kleines Video daraus gebastelt, dass die zahlreichen Sounds von Berlin präsentiert.

Wenn man so will, eines dieser typischen Klischee-Videos, bei denen wir wieder gezeigt bekommen, wie laut, bunt und vielfältig Berlin doch sein soll – nur sagt einem niemand, dass Berlin halt gern mal 24/7 so ist und auf Dauer einfach anstrengend ist. Und ja, das ist meine rein subjektive Meinung, wer hier etwas länger mitliest, weiß, dass ich Berlin nicht viel Gutes abgewinnen kann.

Das Video ist dennoch gut, was ja beinahe auch schon wieder ein Klischee ist – denn meistens sind Videos über Berlin besser als Berlin selbst. Was vielleicht aber auch gar nicht so schwer ist:

A Musical Video using original sounds of the city of Berlin.
In only 6 days of shooting, BONAMAZE sampled more than 850 sounds!

Directed, Filmed, Edited & music by
Gilad Avant and Stav Nahum – BONAMAZE bonamaze.com

Line producer: Tal Rimon
Grading& VFX: Omri Grossman, juda revivo
Title designer : Daniel Tsukahira

Mich würde dennoch interessieren, wie wohl die Hamburg-Version aussehen könnte. Ein paar Ideen hätt ich da schon im Kopf.

Ich will nicht sagen, dass es mein Traum ist, mal nach Japan zu reisen und zu gucken, was dort so abgeht, weil ich das auch schon mal über Australien gesagt hab und mittlerweile dieser Drang nahezu vollständig verflogen ist (was total gut ist, da es in Australien echt fieses Getier gibt).

Außerdem glaub ich, dass Japan einfach trotz Tradition und durchaus ruhiger Momente unfassbar bunt, laut, schnell und hektisch ist und man darauf erstmal klar kommen muss um damit klar zu kommen. Bin zwar jetzt kein Dorfliebhaber, aber alles, was größer als Hamburg ist, ist dennoch anstrngend.

Wobei das in dem nachfolgenden Video gar nicht mal so hektisch und krass rüber kommt. Denn darin laufen wir virtuell knapp 40 Minuten durch Dotonbori, dem Entertainment District von Osaka und das auch noch direkt in 4K:

Walking around Dotobori, Osaka. It’s been a long time since I’ve been here. It was pretty bustling as usual :D Love Osaka!! Enjoy the city sounds and night city ambience.

Sieht machbar aus. Wobei, wir waren ja jetzt 40 Minuten da, reicht eigentlich auch oder?

Ich sag’s ganz offen: ich mag unseren Fernseher nicht. Gekauft irgendwann, als Line und ich zusammen gezogen sind, hatte ich damals keine Ahnung von Fernsehern. Groß musste er sein, genügend HDMI-Anschlüsse haben und irgendwas mit 4K wär eigentlich auch nicht schlecht – aber vor allem war ausschlaggebend, dass meine Eltern noch aus einer Generation stammen, in der Grundig für absolute Qualität stand.

Und so haben wir auch einfach einen Grundig gekauft. Groß ist er, HDMI-Anschlüsse sind auch ausreichend vorhanden und er spielt das normale Fernsehbild. Also eigentlich nichts, worüber man sich beschweren müsste oder? Mal davon abgesehen, dass 4K halt noch lange nicht 4K ist und der Wechsel nach der Daddelei mit der Playstation auf den Anschluss für den Fire TV immer mehrere Anläufe braucht und überhaupt gibt es mittlerweile für gleiches Geld so viel mehr auf dem Markt …

Entsprechend kann ich die 8K, die im nachfolgenden Video enthalten sind auch nur bedingt genießen, aber ein Timelapse über Berlin guckt man sich dann auch mal mit weniger Qualität an, weil es davon viel zu wenige gibt. Außerdem hatten wir schon mal ein Video von Cities in 4K (wobei mindestens mit diesem Video der Name schon nicht mehr passend ist) an dieser Stelle und vermutlich wird es nicht das Letzte gewesen sein:

Berlin is the largest and main city of Germany, it is also the 2nd city in the EU, after London.
There are a lot of things and places which need to be seen in Berlin but will you find the time for it?

The video Berlin in 8K will give you few impressions about this city. There are so many places that holds many stories on the surface for you to see: stories of East and West Berlin, stories of the past, present and future, stories of former tragedies and modern tolerance.

PLaces which are worth a visit and which you can see in Berlin in 8K on the channel of Cities in 4K are: Brandenburger Tor, Reichstag, the Berlin Wall, Museumsinsel, Pergamonmuseum, East Side Gallery, Neues Museum, Schloss Charlottenburg, Gemäldegalerie, Fernsehturm, Potsdamer Platz, Deutsches Historisches Museum, Holocaust Memorial, DDR Museum, Berliner Dom, Neue Synagoge, Schlossgarten Charlottenburg, Pariser Platz, Karl-Marx-Allee.

Bemerkenswert: Berlin kommt hier echt verdammt gut weg und zeigt durchaus viele schöne Ecken. Schade, dass es aber beinahe auch fast alle sind …

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Berlin Moves https://www.wihel.de/berlin-moves/ https://www.wihel.de/berlin-moves/#comments Thu, 14 Nov 2019 15:45:28 +0000 https://www.wihel.de/?p=98764 Berlin Moves | Travel | Was is hier eigentlich los?

Für Videos gilt das gleiche wie für Jobs, mit denen es ist, wie mit dem Sand am Meer – es gibt genug, wenn nicht sogar zu viel davon. Auf der einen Seite natürlich gut, weil wir alle schon keinen Bock mehr auf das nächste Video über New York oder Asien haben und es deutlich mehr Videos über deutsche Städte geben sollte, auf der anderen Seite ist Berlin aber nach wie vor einfach keine schöne Stadt.

Oder vielleicht doch, wenn man halt keine sonderlich hohen Ansprüche hat und es einem scheiß egal ist, wie eine Stadt aussieht und das Menschen sich den ganzen Tag wie die letzten Arschlöcher benehmen. Ich gebe zu: maximale Übertreibung, aber warum sich nicht auch einfach mal mit jedem anlegen, der in Berlin wohnt? Leben am Limit durch Provokation, muss man doch auch mal ausprobieren.

Mein ich natürlich nicht (komplett) so, aber Berlin ist für mich einfach kein Ort, an dem ich leben will. Ein Ausflug für ein paar Tage ist da vollkommen ausreichend, damit ich wieder weiß, wie lebenswert Hamburg ist (als ob ich das je vergessen würde) – manchmal reichen aber auch ein paar Minuten.

Zum Beispiel 3, wenn sie denn von Alex Soloviev kommen, der in einem seiner neuesten Werke mal wieder gekonnt Berlin und seine Menschen eingefangen hat:

The very last atempt to describe infinity of capital of Germany. Berlin is big, loud, dark, green and overwhelming. No matter where you are, this city revolves around you for 24 hours. There will never be a tomorrow, it is always now, no matter what it means to you.

Und wer jetzt bei dem Namen Alex Soloviev ins Grübeln kommt – jop, zwei seiner Videos hatten wir schon mal hier und hier.

Das muss schon ein ziemliches Zeichen sein, wenn man gleich über zwei Videos stolpert, die ausgerechnet die beiden Länder thematisieren, die auch bei einem selbst in jüngster Vergangenheit im Fokus standen – England und die Niederlande.

Das liegt natürlich an der geografischen Nähe und den damit doch einfacheren Reisebedingungen dort hin – aber es sind eben auch zwei tolle Länder, zumindest wenn man sich die schönen Ecken aussucht. Wobei, gilt eigentlich für jedes Land, aber irgendwelche Argumente brauch ich ja.

Auf jeden Fall hat Daniel Raven-Ellison ein paar Videos gemacht, die uns für irgendwas um die 100 Sekunden mit durch die Niederlande und Großbritannien nehmen. Der Clou dabei: Jede Sekunde steht für ein Prozent der Gesamtfläche und wie sie genutzt wird, sodass man für die Niederlande mal eben 24 Sekunden Weideland für Kühe bewundern darf – weil die halt viel Weideland für Kühe haben.

To get a better sense of proportion, let’s go on a hundred second walk across the nation.

Each second of the walk reveals one percent of our lands and how they look from above.

Are you ready for the Netherlands in 100 seconds?

“What does the United Kingdom really look like? To get a better sense of proportion, let’s go on a one hundred second walk across our nation. Each second of the walk reveals 1% of our lands and how they look from above. Are you ready for the UK in 100Seconds?”

Nearly 1 in 3 people in the UK think that over half of the country is built on. I made The UK in 100 Seconds in collaboration with Friends of the Earth and Jack Smith to give people a better sense of proportion.

Make sure you have your sound on. The voice over is by Benjamin Zephaniah.

Tolles Konzept und so schlecht gemacht sind die Videos auch nicht, da liegt die Empfehlung für die restlichen Ausgaben natürlich nahe – dazu bitte hier entlang.

An sich bin ich ja ein großer Freund davon, dass ja jeder machen soll, was er will, solange er anderen nicht auf den Sack geht – vor allem aber nicht mir. Das ist an sich auch gar kein Problem, ich meide ja bewusst größere Menschengruppen und verlasse ungern das Haus (draußen gibt es meist nur andere dumme Menschen, Arbeit oder schlechtes Wetter – drinnen einen wunderbare Couch, technische Gadgets und die Temperaturen sind auch häufig okay).

Nicht nur deswegen, aber eben auch gehen mir die Bereiche der Klimadebatte auf den Sack, die nur so vor Einseitigkeit triefen – Stichwort SUVs, Stichwort Fliegen vs. Bahn und auch Stichwort Kreuzfahrten. Sicher, alles Bereiche, in denen man jede Menge Potentiale zur Einsparung von CO2 und Co. vorfinden kann, aber so wie die Diskussionen geführt werden, ist das alles bereits zum Beginn zum Scheitern verurteilt, wird zu einseitig betrachtet und lässt leider noch jede Menge andere Bereiche vollkommen außer Acht.

Und doch hatte ich beim nachfolgenden Video lediglich nur einen Gedanken: Muss dieser verdammte Scheiß-Pott sich da wirklich durchquetschen?

Take a look at majestic Braemar cruising through the Corinth Canal today – 9th October 2019.

Is ja nicht so, dass andere Mütter auch in anderen Ländern/auf anderen Inseln leben würden …

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AIRTime – Die Welt in 4K https://www.wihel.de/airtime-die-welt-in-4k/ https://www.wihel.de/airtime-die-welt-in-4k/#comments Tue, 08 Oct 2019 10:07:19 +0000 https://www.wihel.de/?p=98168 AIRTime – Die Welt in 4K | Travel | Was is hier eigentlich los?

Im Grunde ist AIRTime nur ein weiteres Drohnenfilmchen, von denen es gefühlt mittlerweile genauso viele gibt, wie Timelapse-Videos und schon seit einiger Zeit bewegen wir uns gefährlich nah an der Schwelle, dass die Dinger anfangen zu nerven.

Keine Sorge, bei AIRTime ist die Gefahr relativ gering – vielmehr ist es das perfekte Beispiel dafür, dass Qualität darüber entscheidet, ob man sich von der breiten Masse abhebt oder nicht.

Ob das bei AIRTime tatsächlich ausreichend ist, muss jeder für sich selbst entscheiden, für mich gehört es aber zu den besseren seiner Gattung, was natürlich wieder an der teils noch immer ungewöhnlichen Perspektive liegt, aber eben auch daran, dass hier sowohl Bild als auch Ton sehr stimmig sind.

Im Grunde also nichts, was man nicht schon mehr als weniger gesehen hat, aber dennoch toll ist weil … meine Ansprüche eben nicht sehr weit oben liegen und ich derlei Videos auch nach Jahren noch mag. So.

Set in the desert of Dubai, the urban spaces of Hongkong or the stunning landscapes of Hawaii, “AIRTime” is a 4K drone film, which chronicles a mix of travel experiences filmed across 12 countries over 7 months.
Reaching those moments took me 80.000 km of journey.
The film contains several different trips, one around the world, one to South Asia and some short trips around Europe.

Außerdem steckt da jede Menge Arbeit drin, wie zum Beispiel der Besuch von 12 Ländern und einer zurückgelegten Strecke von nicht weniger als 80.000 Kilometern.

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In Indonesien bauen sie aus Vespas komplett neue Fahrzeuge https://www.wihel.de/in-indien-bauen-sie-aus-vespas-komplett-neue-fahrzeuge/ https://www.wihel.de/in-indien-bauen-sie-aus-vespas-komplett-neue-fahrzeuge/#comments Tue, 08 Oct 2019 06:03:08 +0000 https://www.wihel.de/?p=98164 In Indonesien bauen sie aus Vespas komplett neue Fahrzeuge | Travel | Was is hier eigentlich los?

Bevor wir uns Mia angeschafft haben und eigentlich auch bevor wir uns dazu entschieden haben, was wir für ein neues Auto kaufen wollten, hab ich ein paar Tage darüber nachgedacht, dass ein Roller es ja auch tun würde.

Damit kommt man eh besser durch den Verkehr, findet leichter einen Parkplatz und der Unterhalt ist im Vergleich zum Auto absolut lächerlich. Ist aber halt auch wirklich nur was für die Stadt und einigermaßen überschaubare Strecken, zumal man Wind und Wetter trotzdem ziemlich direkt ausgesetzt ist.

Wie man sieht, es kam nie dazu und das ist am Ende auch gar nicht so verkehrt, denn so wurde aus mir immerhin kein verrückter Typ, der den ganzen Tag nur an seiner Vespa rumschraubt und so tut, als würde er a) wissen, was er da tut und b) [irgendwas mit Tuning]

Ich will auch gar nicht behaupten, dass die Typen im nachfolgenden Video verrückt sind, aber zumindest, was sie machen, ist ziemlich verrückt. Nämlich aus alten Vespas völlig neue Fahrzeuge zu bauen:

A look into Indonesia’s DIY Vespa culture.

Ich könnte jetzt natürlich wieder davon anfangen, dass man über Hongkong eigentlich schon alles gesagt hat, was man sagen kann, wenn man selbst noch nie da war und dass die typischen Portraits von dort, aber auch New York, San Francisco und vielleicht Seattle sich eigentlich nie Unterscheiden – was ja auch logisch ist, da die üblichen Hotspots ja nun mal begrenzt sind und nicht ständig neue entstehen.

Mach ich aber nicht, denn das wär langweilig. Stattdessen erzähl ich kurz vollkommen zusammenhangslos, dass ich gestern Abend quasi aus Versehen ein von mir sehr gemochtes Plugin hier auf der Seite überflüssig gemacht hab. Denn wer hier wirklich öfter mal vorbei kommt, sieht auch die kleinen Beitragsempfehlungen in der Sidebar, die per Zufall ausgewählt und dann angezeigt werden. Auf der Startseite lediglich mit Bild und Überschrift, auf den Beitragsseiten gibt es auch noch einen kleinen Text-Ausschnitt. Und sofern es sich um die Beitragsseite handelt, gibt es auch nur Beiträge aus der gleichen Kategorie, was das ganze ja auch einen Hauch von smart macht.

Was ich aber nie konnte: den Zeitraum eingrenzen, aus dem die Beiträge ausgewählt werden sollen. Also hab ich gestern einfach mal ein bisschen rumprobiert und mich iterativ dran gesetzt. Erst gab es nur Überschriften, dann die Beitragsbilder dazu, dann das Styling so reingefummelt, dass es wie vorher aussah und dann die Logiken reingeknüppelt. Und jetzt? Kann das Ding mehr als das vorherige Plugin und irgendwie macht mich das verdammt glücklich, zumal das gar nicht mal so schwer war (okay, jeder Entwickler würde lachen, weil es bestimmt total einfach ist, aber ich hab ja keine Ahnung und bin jetzt einfach stolz).

Und wen das nicht interessiert, sondern das verdammte Video-Portrait sehen will, war hoffentlich so schlau und hat den Text ignoriert und direkt auf Play gedrückt:

The fourth in my series of short films inspired by the ‘city symphony’ genre of the 1920’s.

Das aber solche Portraits am Ende auch immer doch ganz ansehnlich sind, seien euch die weiteren Videos von Christ natürlich ans Herz gelegt.

Was nur die Wenigsten wissen – weil halt nicht wirklich relevant für den Großteil der Menschheit – meine Mutter ist nicht nur zum Spaß seit Montag in Hamburg, sondern um ihr Geburtstagsgeschenk einzufordern.

Denn Mangels Kreativität haben wir ihr einfach einen Besuch in Hagenbecks Tierpark geschenkt, da wollte sie ohnehin schon immer mal rein und warum nicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen?

Haben wir dann Montag auch gemacht und es war super. Der Dienstag hingegen war eher ungeplant und wir wussten nicht, ob wir eine kleine Hafentour machen sollten oder vielleicht doch einfach die Füße hochlegen, weil so ein Tag im Tierpark ja dann doch ein wenig anstrengend ist. Gott sei Dank half das Wetter bei der Entscheidung mit und so haben wir den Tag zur gemeinsamen Entspannung genutzt.

Dabei ist der Hamburger ja gar nicht so wetterscheu und ein bisschen Regen ist ja auch nur erhöhte Luftfeuchtigkeit – aber wenn wir mal ehrlich sind, macht Regen halt auch nicht wirklich Spaß.

Außer man sitzt vor dem Rechner – und nicht im Regen – und schaut Kyler B. dabei zu, wer durch den Regen von Manhattan läuft und dabei die Kamera laufen lässt:

Evening walk in Midtown New York City in the rain. This will probably be my last rain walking video in New York for a while as I’m back in Washington DC to prepare for my trip to Japan and Iceland. But until then, please enjoy the sounds of natural rainfall and city ambience, Please be warned that the video contains sounds of loud horns, traffic and sirens. Depending who you are you might find relaxing, but I’m aware that some hate it. Either way, I hope you enjoy! :)

So bleibt man trocken und war trotzdem irgendwie draußen. Toll, was die Technik heutzutage möglich macht.

Zwar hatten wir Japan in 8K schon mal an dieser Stelle, aber genau wie über New York wird die Menschheit einfach nicht müde, immer wieder neue Videos davon zu machen. Und dank fortschreitender Technologie werden die auch immer schärfer, was eigentlich ja total gut ist, weil halt scharfe Aufnahmen einfach mehr Spaß machen, was aber teils auch maximal absurd ist, weil vermutlich kaum jemand die technischen Voraussetzungen hat, diese Qualität abzuspielen – zumindest am Rechner. Und wenn doch, dann macht er damit meist was anderes als sich derlei Videos anzuschauen.

Dazu kommt ja, dass wir Deutschen nur davon träumen dürfen, vernünftiges Internet zu haben – ich jedenfalls mit meiner Powerleitung (100 hoch, 100 runter) hatte schon einige Probleme, das nachfolgende Video in maximaler Qualität streamen zu können. Glück im Unglück: hab halt keinen Bildschirm, der 8K darstellen kann und konnte entsprechend runterregeln. Bedeutet letztendlich: entweder man hat die passende Hardware und die Leitung versagt oder die Leitung ist gut und die Hardware reicht nicht aus. Und wer doch beides hat, hat dafür vermutlich sein Erstgeborenes geopfert.

Genug geschwafelt, es wird Zeit für Armadas‘ 8K-Version von Japan, dieses Mal bei Tag. Versucht einfach das Maximum aus euren Möglichkeiten herauszuholen, denn beeindruckend ist das Ding allemal:

Shot between 2017-2019 across Japan including Hakodate, Yokohama, Nagoya, Kyoto, and Tokyo using RED Weapon 8K and Monstro 8K VV. Re-edited @ 8K 60fps.

Trotz meiner Abneigung gegenüber Urlaub an sich muss ich auch gestehen: wenn dann erstmal die Entspannung einsetzt, ist das eigentlich gar nicht so verkehrt alles. Dieser kleine Ausbruch aus dem Alltag und die 5 einfach mal gerade sein zu lassen, kann schon recht befreiend sein.

Und auch das Kennenlernen neuer Kulturen und Lebensweisen ist nur am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig und anstrengend. So ging es mir zumindest, als wir vor ein paar Jahren Urlaub in der Türkei gemacht haben. Ja, ich würde sogar sagen, dass ich da eigentlich ganz gerne zurückdenke (zu meiner Überraschung ist das bei Line nicht der Fall – Hotel-Urlaub findet sie scheinbar nicht so pralle), auch wenn die ersten Tage eher davon bestimmt waren, dass wir grübelten, wie wir die Zeit wohl irgendwie vernünftig über die Bühne bringen.

Wie gesagt, am Ende fand ich es eigentlich ganz cool. Deutlich cooler ist da beinahe nur das kleine Video von Justin Heaney, der sogar zwei Mal (vielleicht mittlerweile sogar noch öfter) in der Türkei verweilte und mit seiner Kamera gefühlt alles und jeden eingefangen hat, der oder das ihm vor die Linse kam.

Ergibt am Ende ziemlich starke, beinahe 8 Minuten Türkei in komprimierter Form:

Filmed in and around Cappadocia and Istanbul, Turkey

Filmed & Edited by: Justin Heaney

Vermutlich liegen wir aktuell wieder am Strand und lassen uns die Sonne auf dem Bauch scheinen, vermutlich ist das aber auch Quatsch, weil es noch viel zu früh ist und ich ohnehin damit beschäftigt bin, bloß nicht zu viel Sonne abzubekommen, weil sonst gleich wieder der Sonnenbrand ausbricht. Außerdem ist dieses „draußen sein“ ja ohnehin maximal überwertet und wird nur von Leuten toll gefunden, deren Internetleitung typisch deutsch und somit viel zu langsam ist, um Spaß zu haben.

Aber so ist das eben mit den vorgeschriebenen Texten – man weiß weder, was man erlebt, noch ob das alles überhaupt toll ist und ohnehin fehlt die passende Verbindung zu aktuellem Weltgeschehen, sodass man im Grunde auch nur Lorem Ipsum in die Tasten kippen könnte und noch mehr Gehalt aufs digitale Papier bringen würde, als man es sonst so tut.

Womit wir bei einem völlig sinnfreien und absurden Text angekommen sind. Sinnfrei trifft auf Dubai zwar nicht zu, aber absurd irgendwie schon, wirkt das dort doch alles maximal künstlich und wird vermutlich auch in den nächsten 50 Jahren noch künstlich wirken. Geld allein bringt’s halt nicht – auf der anderen Seite ist Dubai aber auch unfassbar faszinierend. Einfach eine krasse Parallelwelt, in der ich nicht wirklich leben wollen würde, aber trotzdem immer mal wieder gern hinschaue:

I started this project 6 months ago, with very little previous knowledge of shooting a timelapse.

The inspiring city of Dubai was the perfect training ground.

Urlaub dann aber trotzdem lieber auf ’ner friesischen Insel, ist einfach entspannter.

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Islandia – Island von oben https://www.wihel.de/islandia-island-von-oben/ https://www.wihel.de/islandia-island-von-oben/#comments Wed, 28 Aug 2019 10:04:42 +0000 https://www.wihel.de/?p=97550 Islandia – Island von oben | Travel | Was is hier eigentlich los?

Da sind wir nun also an dem Punkt angekommen, an dem manch einer darüber nachdenkt, Wirbelstürme mit Atomraketen zu beschissen (diese gemeinen Wichte, lasst sie uns alle wegbomben!), in Brasilien die Welt brennt und ohnehin alle wieder von Tag zu Tag ein bisschen mehr am Rad drehen.

Und wir sind an dem Punkt angekommen, an dem der erste Gletscher offiziell für tot erklärt wurde. Gut, manch einer wird jetzt sagen, dass so ein Gletscher ohnehin nicht sehr lebhaft war und ich auch nicht unbedingt die richtige Person bin, um die Moral-Keule zu schwingen, aber irgendwie muss ich ja einen guten Übergang zu Island – genau dort ist der Gletscher nun tot – finden und an sich ist ja ohnehin jeder berechtigt, auf Missstände und Dummfug hinzuweisen, ohne selbst perfekt nach irgendwelchen Regeln leben zu müssen.

Die Einleitung bzw. der Übergang ist nun aber doch versaut und deswegen ohne Umschweife: Nachfolgend ein wunderbares Drohnenvideo von Island in all seiner natürlichen Pracht, die wir solange genießen sollten, solange sie noch da ist – was definitiv nicht mehr lange der Fall sein wird:

Islandia is a non-narrative two minutes short drone film about primal beauty of Iceland.

Islandia – is a Latin name for Iceland and relative to the old language since this film portraits primordial and rough nature of Iceland. For the short duration of the film, you will be transported to a place that easily could be a million years ago. From unbelievable landscapes and vast valleys to painting-like terrain and majestic waterfalls and lakes – this film shows the unparalleled beauty of Iceland and its unearthly glory.

Und wenn wir schon dabei sind: In der Schweiz wurde nun auch der erste Gletscher für tot erklärt. Aber wichtiger ist ja, wie viel CO2 ein kleines Mädchen auf dem Wasser produziert …

Von Kotor haben vermutlich bisher nur die Wenigsten gehört, denn auch ich musste erstmal nachschauen, ob sich hier nicht jemand verschrieben hat und eigentliche diese Zusammenstellung auf CD meinte, die in den 90ern so beliebt waren (da die meisten nicht alt genug sind: Kontor ist gemeint und war schon damals so gar nicht meine Musikrichtung). Schlechter Witz, ich weiß, deswegen machen wir einfach so weiter, als sei nichts passiert.

Kotor ist tatsächlich aber eine Stadt in Montenegro, die bereits seit 1979 ins UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe aufgenommen wurde, was im Endeffekt bedeutet: wir sind selbst schuld, dass wir bisher Kotor nicht in unserem Dunstkreis wahrgenommen haben.

Mal abgesehen von historischen Bauwerken scheint Kotor nicht wirklich viel zu bieten zu haben, was gerade deutlich negativer klingt, als ich es meine – es ist scheinbar diese typische Stadt, in der man dank Architektur und Co. in die Geschichte eintauchen kann und auf der sicheren Seite ist, nicht durch irgendwelchen Touristen-Scheiß gestört zu werden.

Denn rein optisch macht Kotor durchaus etwas her, besonders wenn man zuvor noch so gar nichts davon gehört hat:

Kotor is a beautiful city located in a bay on the Adriatic coast of Montenegro. Cities in 4K couldn´t miss to explore the winding streets and squares located in the Romanesque old town.

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Mit der Drohne durch Shenzhen https://www.wihel.de/mit-der-drohne-durch-shenzhen/ https://www.wihel.de/mit-der-drohne-durch-shenzhen/#comments Tue, 06 Aug 2019 10:28:29 +0000 https://www.wihel.de/?p=97062 Mit der Drohne durch Shenzhen | Travel | Was is hier eigentlich los?

Shenzhen ist wohl die typische Stadt Chinas der neueren Zeit. Früher nur hügeliges Gebiet auf immerhin fruchtbarem Ackerboden, kam irgendwann jemand auf die Idee, dass man dort eine Sonderwirtschaftszone draufpappt und schon nahm alles seinen aberwitzigen Lauf.

Aus 3.000 Einwohnern sind mittlerweile 11 Millionen im Jahr 2017 geworden, der Bau-Boom hält weiter an und Shenzhen gilt nicht nur als am schnellsten wachsende Stadt, sondern ist auch die Stadt mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen in China. Oder anders ausgedrückt: wenn die Chinesen sich vornehmen, eine Stadt hochzuziehen, dann machen sie das auch – siehe am Beispiel Shenzhen. Genauso wie sie einen der größten Flughäfen überhaupt in wenigen Jahren hochziehen, während der Berliner Flughafen noch immer nur sinnlos Steuergelder verschlingt.

Drone China hat mit einer Drohne Shenzhen aus der von Drohnen gewohnten, aber für mich immer noch faszinierenden, weil eben doch ungewohnten Perspektive eingefangen und einen 2-minütigen Film gebastelt, der auch locker aus einem Sci-Fi-Streifen stammen könnte – was aber weniger an Drone China liegt als vielmehr der Stadt selbst:

Shenzhen ([ʂə́n.ʈʂə̂n]) is a major city in Guangdong Province, China, which forms part of the Pearl River Delta megalopolis north of Hong Kong. It holds sub-provincial administrative status, with powers slightly less than a province.

Shenzhen was once a market town of 30,000 on the Kowloon–Canton Railway. In 1979, Shenzhen was promoted to city-status and in 1980 designated China’s first Special Economic Zone. Shenzhen’s population in 2017 is estimated to be at 12,905,000. Shenzhen was one of the fastest-growing cities in the world in the 1990s and the 2000s.

Wie gesagt, wenn die Chinesen sich was vornehmen, dann ziehen die das auch ohne Wenn und Aber durch. Respekt dafür – aber lasst das mit Godzilla bitte, okay?

Ich reg mich ja schon gar nicht mehr darüber auf, dass Smartphones sich nur noch im Bereich von Kamera und Foto-Zeug an sich verbessern und immer weniger Beachtung der Software oder gänzlich neuen Ideen zu teil werden – immerhin, ich hab ja auch schon mal die Slow-Mo-Funktion vom iPhone benutzt.

Allerdings halt auch nur ein einziges Mal in der Waschanlage und dann auch mit nicht wirklich vorzeigbarem Ergebnis. Aber ich könnte ja, wenn ich wöllte, nur … ergeben sich halt auch nicht wirklich Gelegenheiten dafür. Und selbst Line greift eher zur richtigen Kamera als zum iPhone, wenn es bewusst ums Bilder machen geht. Irgendwie scheint dieser Trend, dass man das alles nur noch mit dem Smartphone macht, gänzlich an uns vorbei gegangen zu sein, aber wir sind auch Idioten also ist das schon okay so.

Ganz anders bei Glen Makes. Der ist auch kein Idiot, greift vermutlich aber öfter zum Smartphone (wenn nicht sogar immer), wenn er coole Bilder oder Videos produzieren will. So zumindest tat er beim nachfolgenden Video, dass dank Kombination aus 960fps und Slow-Motion-Feature am Ende so aussieht, als würde in New York die Zeit stehen geblieben sein, nur halt eben für GlenMakes nicht:

More slowmo coming up on my Instagram @glenmakes

Made using the Galaxy S10 super slow mo feature.

Und bei aller Nörgelei muss man ja trotzdem immer noch sagen: schon krass, was man heute mit einem Telefon alles anstellen kann.

München ist für mich auch eine maximal ambivalente Stadt: eigentlich ziemlich großartig, architektonisch beeindruckend, natürlich enorm groß, aber dennoch mit ein paar sehr schönen, grünen Ecken (zumindest die Hand voll, die ich kennenlernen durfte bei meinen wenigen Besuchen).

Gleichzeitig ist München aber auch CSU-Land und steht stellvertretend für so Nulpen wie Söder oder Seehofer, die Taxi-Fahrer sind dauerhaft schlecht gelaunt (was aber fairerweise auf fast alle Taxi-Fahrer zutrifft) und niemand außerhalb Bayerns versteht, was die Leute dort eigentlich sprechen.

Was in Summe leider dazu führt, dass ich München noch einen Ticken schlimmer als Berlin finde, was aber auch egal ist, weil man ja im Leben viel mehr auf die positiven Sachen schauen soll und das sind nun mal Leipzig und Hamburg. Und Föhr natürlich.

Aber in 8K macht München jetzt auch keinen schlechten Eindruck, ist halt einfach München:

This is our first video in 8K resolution. It is the amazing and main city of Bavaria, Munich in 8K.

This time our choice was just hyperlapse and timelapse technology in 8K resolution. This is the first video in this resolution on our chanel Cities in 4K. We used over 4000 pictures to complete this video.

Und gerade bei den Timelapse-Videos von hier darf man ja nur bedingt wählerisch sein.

Budapest ist für mich so ein bisschen wie Prag: wenn man da ist, ist es unfassbar schön und man fragt sich die ganze Zeit, warum man nicht schon viel eher dahin gefahren ist. Davor aber ist Budapest auch nur irgend so eine Stadt, die man zwar als Hauptstadt von irgendeinem Land kennt – das war’s dann aber auch schon.

Dabei hat Budapest tatsächlich einiges zu bieten und damit mein ich nicht die 1,7 Millionen Einwohner der Stadt. Natürlich ist da die Donau, die alle außerhalb Bayerns eher selten zu sehen bekommen, die aber nun mal einer DER Flüsse in Europa ist. Oder auch das Budaer Burgviertel, immerhin seit 1987 UNESCO-Weltkulturerbe. Oder auch die zahlreichen Brücken, angeführt von der Kettenbrücke, immerhin die älteste Brücke, die zugleich Wahrzeichen der Stadt ist.

Oder auch einfach die großartige Architektur, die man an jeder Ecke in Budapest sieht. Wie gesagt, wie Prag und das wird besonders deutlich, schaut man sich den viel zu kurzen Film von Marco Baroni an, der dank Zeitraffer-Funktion zumindest den Tagesausflug nach Budapest in praktisch-kompakte 1 Minute und 19 Sekunden presst:

Müsste man also auch mal hin. Wenn man denn mal Zeit hat …

Schon mal was von Flint gehört? Vermutlich, aber eher selten bis gar nicht als Stadt. Dabei ist Flint die achtgrößte Stadt im Bundesstaat Michigan – wobei das auch nicht wirklich eine Auszeichnung ist. Niemand will das acht-irgendwaste von irgendwas sein und wenn doch, dann ist das eben nichts, wofür man Medaillen oder Urkunden bekommt.

Als ich von Flint kurz gelesen hab, hat mich das auch direkt an Detroit gedacht. Diese Städte, die mal richtig groß und erfolgreich waren, aber irgendwann den Anschluss verpassten und seitdem nur noch ein Schatten ihres selbst sind, wo Armut und Kriminalität regieren.

Und tatsächlich ist Flint gar nicht so weit weg – gerade mal 95 Kilometer sind es bis Detroit. Dabei teilen sich Flint und Detroit nicht nur die räumliche Nähe, sondern auch in etwa das gleiche Schicksal, dass mehr oder weniger komplett mit General Motors zusammenhängt. Denn auch Flint hat seine besten Zeiten hinter sich und seitdem General Motors der Stadt mehr oder weniger den Rücken gekehrt hat – Verlust von Arbeitsplätzen und eine nachhaltig zerstörte Umwelt erklären sich von selbst – zeichnet sich Flint vor allem durch das Leben unterhalb der Armutsgrenze und leerstehende Immobilien aus. Oder in Prozent ausgedrückt: 26% der Einwohner leben unter der Armutsgrenze, wovon 38% der unter 18-Jährigen ausmachen und 40% Immobilien verwaisen.

Aber Flint kann auch in bestimmten Bereichen ganz weit vorne mitspielen, so war die Stadt von 2010 bis 2012 die Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate. In den gesamten USA.

Dennoch, manch einer liebt seine Stadt und bleibt trotzdem dort (oder gerade deswegen?). Die Jungs und Mädels von Square waren in Flint und haben eine sehr ansehnliche Dokumentation über die Leute dort gedreht und dabei unter anderem versucht, herauszufinden, warum die, die noch da sind, auch dort bleiben:

Flint went from boom to bust, and then to water crisis. While some people left for greener pastures, others decided to stay and make their own pastures greener. Here are the stories of some of the small businesses turning the tide in Flint, Michigan.

Cornwall kenn ich vor allem aus irgendwelchen TV-Schnulzen, die meine Mutter jeden Sonntagabend gern geschaut hat – ich weiß bis heute nicht, wie sie es geschafft hat, in Unterzahl jedes Mal die Macht über das allabendliche TV-Programm zu ergattern – natürlich sehr zum Leidwesen von meinem Vater und mir.

Aber auch in dem einen oder anderen Buch tauchte Cornwall immer mal wieder auf – scheinbar aber nicht oft genug, denn bisher hatte ich mir nicht mal in meiner Fantasie wirklich ausmalen können, wie es in diesem kleinen Fleckchen England aussehen mag.

Dank Adrian Cabello brauch ich das aber auch nicht mehr, denn er liefert mit seinem neuesten Video spektakuläre Aufnahmen und zeigt, dass man sich das vermutlich schöner hätte gar nicht ausmalen können:

300 Miles of rugged coastline; surrounded by crystal clear waters, endless golden sands and picturesque fishing villages. Prepare to be taken on a journey from an ancient medieval castle to where the tides unveil spectacular beaches.

This short film shows the interaction between humans, wildlife and nature within this beautiful scenery.

Noch immer denk ich an das eine Jahr zurück als Line mich fragte, was ich mir zu Weihnachten und/oder Geburtstag wünsche und dabei selbst schon Vorschläge machte. Die waren zu meiner Überraschung gar nicht mal so ohne, denn sie unter anderem brachte sie der/die/das Playstation VR ins Spiel. Doof nur, dass wir damals noch in unserer alten Wohnung wohnten und dafür nicht ausreichend Platz hatten – ich verneinte also.

Mittlerweile haben wir deutlich mehr Platz und ich hätte gern so ein Ding, hab vermutlich aber nicht den Hauch einer Chance, noch mal so dicht an die Erfüllung dieses Wunsches zu kommen wie damals.

Anderes Beispiel war ein Rundflug über Hamburg, was ich aus höhenangsttechnischen Gründen ebenfalls ablehnte – außerdem kann ich mir das ja auch im Fernsehen ansehen und hab dabei sogar noch die Sicherheit richtig guten Wetters.

Und zudem: Hamburg ist zwar super, aber in Sachen Luftaufnahmen eine eher kleine Nummer, mindestens im Vergleich mit Japan, wie Armadas anhand von Tokio und Yokohama bestens beweist. Könnte aber auch daran liegen, dass 8K schon eine gewisse Qualität garantieren und die ruhigen Aufnahmen mit passender Musik gänzlich dem typisch hektischen Treiben in den Städten entgegenwirkt und so eine ganz wunderbar perfekte Mischung abgeben:

8K night aerial footage of Tokyo and Yokohama shot on RED Monstro
VV 8K Camera with Carl Zeiss Milvus 35mm lens.

Ich glaube, Boston ist der heimliche Star der US of A, wenn es darum geht, tolle Timelapse-Filme zu machen. Vielleicht hab ich aber auch nur ein Faible für die Stadt, weil einige Serien aus meiner Jugend in Boston spielten, was sie vielleicht sogar gar nicht taten und einem das nur vorgegaukelt wurde. Auf jeden Fall: irgendwie mag ich Boston, denn es wirkt wie das kleine Kind, das im Schatten von New York und Co. steht und eigentlich viel mehr Talent hat – aber schlichtweg keine Ahnung von Marketing.

Sean Collins mag Boston jedenfalls auch und hat in den letzten grob 5 Jahren zahlreiche Videos mit und ohne Drohne erstellt und seine liebsten Film-Schnipsel in einem Video vereint. Dazu natürlich wieder ein passender Soundtrack und ab geht die wilde Fahrt, die ich sogar trotz Hyperlapse-Quatsch durchaus mag:

I love you, Boston! This timelapse and drone video contains my favorite shots after filming Boston for 5 years. This video was a labor of love involving many cold rooftop nights and hot summer days. My intention was to make a video that inspires my fellow Bostonians to love their city as much as I do!

Vor ein paar Wochen (oder Monaten – wer kann sich schon den Luxus gönnen und noch nachvollziehen, was er wann in der Vergangenheit gemacht hat?) hatte ich mal wieder eine überraschende Mail in meinem Postfach. Gut, das kommt öfter vor als man denkt, aber das war eine von der Sorte, die nicht kopfschüttelnd in den Papierkorb befördert wird, denn sie stammte mal wieder von Bloggerkollege Nils.

Darin fragte er mich – neben ein paar anderen auch – nach Feedback zu einem Film, den er gemacht hat. Eine Reise nach Japan, bei der es nicht nur darum ging, Land und Leute kennenzulernen, sondern auch sich selbst. Und das klappt wohl am besten, wenn man eine Sache nicht macht: Sprechen.

Viel will ich zu dem Film nicht verraten, aber als kleines Nebenbei-Projekt quasi hat Nils einen zweiten Film fertiggestellt, der schlichtweg Japan heißt. Genau wie bei den USA gibt es natürlich auch zu Japan jede Menge Videos, die alle mehr oder weniger das Gleiche zeigen – aber Nils schafft es selbst hier, eine eigene Handschrift reinzuarbeiten und sich von der breiten Masse durch kleine und große Details abzuheben.

Seh im Übrigen nicht nur ich so, denn das Ding hat nicht zu Unrecht 6 Auszeichnungen erhalten:

Scheint ganz so, als müsste ich doch noch mal in einen Endkampf mit der Flugangst treten und einfach selbst dort hinfliegen. Glaubt man ja schließlich erst, wenn man das alles mit eigenen Augen gesehen hat.

Ein paar eigene Worte hat Nils selbstverständlich auch noch verloren, eine kleine, feine Seite für das Video erstellt und für das eigentliche Projekt ohne Sprache sollte man nippoff.com im Auge behalten.

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https://www.wihel.de/japan-wenn-bloggerkollege-nils-eine-reise-tut/feed/ 5
Londoners https://www.wihel.de/londoners/ https://www.wihel.de/londoners/#comments Wed, 03 Apr 2019 14:21:27 +0000 https://www.wihel.de/?p=95300 Londoners | Travel | Was is hier eigentlich los?

Eigentlich will ich es ja nicht zugeben, aber wie der stete Tropfen den Stein nun mal höhlt, habe auch ich London mittlerweile sehr zu schätzen gelernt – wenn auch ich die Stadt noch immer einigermaßen suspekt finde. Irgendwie ist es schon sehr cool da, aber eben teils auch unfassbar eng, wuselig und schlichtweg anders. Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich andere Badamaturen gewohnt bin und bevorzuge, dass die Autos auf der richtigen Seite fahren. Vielleicht hab ich aber auch nur eine besonders große Macke, wer weiß das schon?

Dafür sind die Leute meistens cool, den Akzent kann man auch einfach nur mögen und selbst wenn die Briten den Brexit noch mehr verkacken, als sie es ohnehin schon getan haben, die Stadt kann dafür am Wenigsten etwas.

Oliver Astrologo – Kenner wissen, dass wir ihn schon mal hier und hier vorgestellt haben – hat vor ein paar Tagen ein Video zu genau dieser Stadt online gestellt, bei dem er nicht weniger als 6.000 Clips verarbeitet hat, sondern die Stimmung der Stadt auch ziemlich gut einfängt:

There is no place that has the same energy and vibe you feel in #London. I spent two years immersing myself across all the inner boroughs of London through its famous streets to the well kept secret locations with the only intent to grab a tiny part of the soul of this city and pack it in a video for you.
Not an easy task as its soul is being constantly reshaped as new cultures, arts and trends are emerging everyday.

This is one of the most demanding and challenging projects of my career as I put together more than 6000 video clips captured with several type of cameras and devices in over 2 years. I have squeezed them all into this short film that shows more than 70 London locations.

Eigentlich könnten wir da auch mal wieder hinfahren. Bevor der Brexit noch mehr verkackt wird.

Dhaka zählt vermutlich bei den Meisten auch zu den Städten, deren Namen man irgendwo schon mal aufgeschnappt hat, aber eigentlich nichts darüber weiß. So wie Bielefeld oder Frankfurt Oder (die kleine ungeliebte Schwester vom echten Frankfurt).

Dabei ist Dhaka nicht irgendeine Stadt, sondern die Hauptstadt von Bangladesch und mit knapp 9 Mio. Einwohnern jetzt auch nicht gerade klein. Ich wünschte, ich könnte sogar sagen, dass Dhaka recht hübsch und somit eine kleine, unentdeckte Perle ist – aber das Video von Pang 庞太师 ist zwar sehr gut gemacht, aber macht nicht wirklich Appetit auf einen Ausflug dahin. Was allerdings auch daran liegen könnte, dass derlei Städte wie Dhaka an sich nicht wirklich Motivation bei mir für eine Reise auslösen – sieht halt immer nach jeder Menge Sand und fieser Hitze aus:

Dann doch lieber Balkonien.