Werbung – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Wed, 13 Oct 2021 04:56:31 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.8.3 Das dreckige Leben eines Geldscheins https://www.wihel.de/das-dreckige-leben-eines-geldscheins/ https://www.wihel.de/das-dreckige-leben-eines-geldscheins/#comments Thu, 14 Oct 2021 05:51:13 +0000 https://www.wihel.de/?p=120654 Das dreckige Leben eines Geldscheins | Werbung | Was is hier eigentlich los?

Es gab mal eine Zeit, da war ich sehr großer Fan von Bargeld und rückblickend lag das eigentlich an zwei wesentlichen Punkten: Ich hatte nicht viel und hab eher selten bis gar nicht aufs Konto geschaut.

Und ich kann sagen, beides ist nicht gut und sollte vermieden werden, vor allem das „nicht haben“ kann schnell sehr schwierig werden. Ich hab dann quasi immer mein Budget einfach vom Geldautomaten geholt und das sollte dann das sein, was bis zum nächsten Geldeingang reichen muss. Auch das hat nicht immer geklappt und ich sags ganz ehrlich: Die Zeiten, in denen man wirklich jeden Cent zwei mal umdrehen muss, will ich einfach nie wieder haben. Das ist eine psychische Belastung, die ich einfach niemandem wünsche.

Tatsächlich war aber auch dieses Vorgehen trügerisch, denn natürlich hat man direkt nach Geldeingang und Abhebung am Automaten das Gefühl, dass gerade alles sehr cool ist, weil das eben das Maximum dessen ist, was man haben kann – weniger bewusst ist da, dass man die Summe über eine ganze Menge Tage strecken muss. Rechnet man das dann nämlich aus, sieht die Welt schon ganz anders aus.

Mittlerweile hat sich das Blatt ein bisschen mehr gedreht und ich freue mich über jede Möglichkeit, Bargeld zu vermeiden. Das liegt vor allem daran, dass ich den dafür vorgesehenen Platz nicht mehr aufbringen will, gerade Kleingeld kann einfach unfassbar nervig sein, genauso wie das Rumkramen an der Kasse. Außerdem checke ich regelmäßig unsere Kontostände, sodass ich behaupte, auch zwischendurch einen okayen Blick über unsere Finanzen zu haben.

Und natürlich hat das auch einen hygienischen Hintergrund. Da bin ich gar nicht mal so sensibel, aber natürlich hat auch hier Corona Spuren hinterlassen, aber jeder hat sicher auch schon mal darüber hinaus Münzen und Scheine bekommen, die beinahe direkten Brechreiz ausgelöst haben. Liegt ja tatsächlich auch in der Natur der Sache, wenn etwas durch so viele fremde Hände geht …

Leider tatsächlich Werbung und ich bin selber von Apple Pay nur beding überzeugt (aber auch nicht wirklich abgeneigt – zum Großteil fehlen einfach die Anwendungsmöglichkeiten), aber dennoch gut gemacht und mit viel Wahrheit versehen.

Mir fällt gerade auf, dass es bei Unterwäsche für Männer für die zweite Körperhälfte eigentlich nur drei Arten gibt: Schlüpfer, diese engen Boxershorts und dann diese locker flatterigen Dinger, die ich sehr gern bevorzuge. Aber sonst? Ich will nicht sagen, dass es bei den Frauen der Schöpfung so viel anders aussieht, habe da aber noch weniger Ahnung als bei Unterwäsche für Männer – bin aber vor allem ob der mangelnden Innovation gerade überrascht.

Klar, es gibt auch ab und an mal ein Kickstarter-Projekt oder ähnliches, dass sich dann um irgendwelche Belüftungsspielereien oder Geruchsneutralisierungs-Features kümmert. Aber so rein modisch, schnitttechnisch oder “einfach mal was anders machen”, da sieht es recht mau aus. Und ich würde wetten: Das ist ganz schön viel verschenktes Potenzial, denn Unterwäsche brauchen wir ja alle. Hoffe ich zumindest, denn unweigerlich schießt mir die Vorstellung in den Kopf, dass man mal wieder Hosen kaufen geht und dann in der Umkleidekabine eine anprobiert, in der vorher jemand ohne Unterwäsche … uäääärgh.

Womöglich gibt es aber auch jede Menge Innovation und ich weiß nur nichts davon, weil halt das Marketing eher mau ist. Ist es ja ohnehin, denn an wirklich unterhaltsamen, innovativen Spots mangelt es in diesem Land ja schon seit Jahren. Genauso wie am Ausbau der digitalen Infrastruktur, aber das ist ein anderes Thema – würde mich aber auch nicht wundern, wenn es da direkte Zusammenhänge gibt.

Dabei ist gerade so ein Werbespot eigentlich gar nicht so schwer, wie die niederländische Unterwäsche-Marke A-dam Underwear mal eben beweist:

It’s the first thing you put on every morning and the last thing you take off.
Exactly. We’re talking about your underwear. Underwear is underappreciated. While the right pair of undies can make your day. That’s why our designs are made to fit your character and our fits are cut for your comfort. Because it’s what’s on the inside that counts. We understand.

We are A-dam Underwear.

Leider nicht meine bevorzugte Passform, wobei es die im hauseigenen Shop auch gibt – sogar zu ganz okayen Preisen.

Ich weiß nicht mehr, aus welcher Ecke ich das gehört habe, aber im Zuge der Impfkampagne gab es auch in unserem Bekanntenkreis den einen oder anderen Vorbehalt. Nicht etwa wegen 5G oder sonstiger Schwurblerscheiße, sondern weil es da durchaus Vorerkrankungen in der Familie gab und die eine oder andere Angst teils berechtigt ist. Hilft am Ende ja auch nicht, wenn man sich vor dem Virus schützen will, dafür aber in ein anderes offenes Messer läuft.

Unter anderem kam dann da auch zur Sprache, dass ein Pärchen Eizelle und / oder Sperma einfrieren lassen wollten – nur für den Fall, dass es mit der Kinderproduktion auf dem üblichen Weg nicht mehr so funktioniert wie es soll.

Klang für mich im ersten Moment recht übertrieben und vor allem auch unfassbar teuer – ich bin aber auch gar nicht in der Position, darüber urteilen zu dürfen. Kann ja tatsächlich gute Gründe dafür geben, die mir nicht bekannt sind und sollen die Leute doch mit ihrem Geld machen, was sie wollen (solange sie anderen damit nicht auf den Sack gehen).

Ich weiß leider nicht, ob die das am Ende auch tatsächlich gemacht haben oder das nur eine fixe Idee war – aber es zeigt auch, dass wir eigentlich so gar nichts über künstliche Befruchtungen wissen. In Deutschland vielleicht auch nachvollziehbar, reden wir doch von dem Land, in dem Ärzte über Abtreibungen nicht unkompliziert aufklären dürfen.

In Australien ist man da ein bisschen weiter, zumindest was die künstliche Befruchtung geht – vielleicht sogar ein bisschen zu weit für den Rest der Welt wie der nachfolgende Clip zeigt:

Genea Fertility, one of Australia’s leading providers of assisted conception treatment including IVF and egg freezing, has launched a new brand platform “Where babies come from,” in collaboration with CHE Proximity.

Solange das Thema aus der Tabu-Ecke geholt wird, ist das aber durchaus legitim.

Eigentlich dürfte ich mich ja gar nicht mehr wundern oder aufregen und doch bekomm ich jedes Mal Puls, wenn ich wieder höre, was die Politiker dieser Welt für einen Mumpitz verzapfen. Ganz konkret lief gestern beim Brötchen holen im Radio, dass in den USA vollständig geimpfte keine Maske mehr tragen müssen und auch hierzulande die Schreie danach immer lauter werden – nur halt eben auch für noch nicht vollständig Geimpfte, die Zahlen sind ja niedrig genug.

Keine Ahnung, wann es passiert ist, aber scheinbar spielt es keine Rolle mehr, dass das Tragen von Masken vor allem andere Schützen sollte und nicht einen selbst. In Verbindung mit der Tatsache, dass noch gar nicht klar ist, ob auch Geimpfte das Virus weiterverbreiten – und sei es auch im geringeren Maße – zeigt das eigentlich nur mal wieder: Der Mensch ist echt schwer von Begriff wenn es ums Dazulernen geht und die Welt ist voller Arschlöcher.

Sobald der eigene Arsch im Trockenen ist, interessiert eigentlich nichts mehr, schon gar nicht die Rücksicht auf andere. Und warum? Wegen Wahlkampf. Und dabei fang ich ganz bewusst erst gar nicht davon an, dass es vielleicht auch einfach eine beschissene Idee ist, Geimpfte ohne Maske rumlaufen zu lassen und so äußerlich erkennbar die Bevölkerung zu stigmatisieren.

Das gilt aber nicht nur beim Impfen so, da reicht auch jeden Morgen der Blick aus dem Fenster auf den Parkplatz, der regelmäßig von Helikoptereltern gekapert wird, damit das eigene Balg nicht 5 Schritte zu viel machen muss. Ich kann mir gar nicht genug Hände und Finger wünschen um zu zählen, wie viele Idioten da jedes Mal auf den Parkplatz fahren, aber dann gleichzeitig die Ein- und Ausfahrt versperren, denn … wen interessiert schon, was vor und hinter einem abgeht. Hauptsache man kann seinen eigenen Scheiß machen.

Insofern ist Cole Sweeney – im nachfolgenden Clip als das größte Arschloch der Welt dargestellt – eigentlich in guter Gesellschaft und ein gar nicht mal so seltenes Phänomen, wenn auch schon recht stark ausgeprägt.

Aber wenn für ihn Hoffnung besteht, dann vielleicht auch für den Rest …

The World’s Biggest Asshole is a Great Commercial with an unexpected Twist. A definite Must See…

Großartiger Spot!

Nicht nur, dass ich mir letztes Jahr für sehr viel Geld ein sehr teures Fahrrad gekauft und dann sehr wenig gefahren hab – was nicht meine Schuld ist, denn das Wetter gerade hier im hohen Norden ist einfach sehr oft sehr beschissen und aus dem Alter, dass man auch bei größtem Regen fährt, bin ich mittlerweile sowas von raus.

Aber Besserung ist ja in Sicht und wenn ich mal nicht den Akku vergesse mit aus dem Keller nach oben in die Wohnung zu nehmen, dann wird auch das Fahrrad wieder öfter benutzt. Bin ja schließlich früher auch viel Fahrrad gefahren, warum sollte ich damit also nicht wieder anfangen und das sind ja hier ohnehin alles nur Ausreden und überhaupt … ich könnt fast über mich selbst lachen für so viel Quatsch.

Aber zurück zur Ernsthaftigkeit: Nicht nur hab ich mir eben jenes Fahrrad gekauft, sondern auch eine anschraubbare Standvorrichtung, einen alte Leute-Sattel für mein zartes Popöchen und … einen Helm. Aber nicht einfach irgendein Helm, der vor allem gut aussieht und nicht zu teuer ist, sondern einen Helm, der wohl auch bei Tests recht gut abgeschnitten hat (in der Hoffnung, dass das halt wirklich richtige Tests waren, die auch großen Fokus auf Sicherheit legen – weiß man ja auch nie so genau)

Entsprechend hat der natürlich auch ein bisschen was gekostet, ist aber auch ziemlich gut. So richtig Schwitzen kann man darunter nicht, weil das Ding halt so fancy Belüftungslöcher hat, das auffälligste ist aber: Das Ding ist unfassbar leicht. Klar, kann man von einem Helm in einer gewissen Preisklasse durchaus erwarten, aber es ist doch immer wieder überraschend, wenn man ihn denn mal anhebt.

Bleibt halt nur die Frage, ob der auch tatsächlich so sicher ist, wie Hersteller und irgendein (Pseudo)Test im Internet behaupten. Das ist gerade bei Helmen eher schwer rauszufinden, weil man die nach erfolgreichem Test eigentlich wegschmeißen kann – so ein Helm ist da wie eine Biene, der kann nur einmal in die Action gehen.

So oder so – wenn ihr Fahrrad fahrt, tragt Helm. Muss ja nicht so ein teures Ding sein oder besonders fancy shmancy aussehen, sollte aber einfach schützen. Weil man doch häufig unterschätzt, wie schnell man sich auf die Fresse packt und das dann auch richtig.

Finden auch die Dänen und versetzen das ganze Thema mit ein bisschen Humor – aber auch einem direkten Beispiel, warum es einfach klüger ist, einen Helm zu tragen:

Keinen Helm tragen ist halt dumm.

Hach, da werden Erinnerungen an die guten Zeiten des Bloggens wach. Denn früher war es so, dass derlei Videos wie von der BVG nicht nur produziert wurden, sie mussten auch irgendwie unters Volk gebracht werden. Und wenn man da nicht direkt in die Hype-S-Bahn (ja, besonders schlechtes Wortspiel – auch an mir geht die Pandemie nicht spurlos vorbei) eingestiegen ist, konnte man ein paar Tage später sicher sein, dass eine Anfrage für ein Advertorial bereit lag.

Das Schöne bei den BVG-Videos dabei war immer, dass man sich nicht viel aus den Finger saugen musste, weil die BVG ja nun schon seit Jahren diesen ganzen Social Media-Kram sehr gut verstanden und orchestriert hat. Sprich: Das hat immer Spaß gemacht, dazu was zu schreiben, gleichzeitig tollen Content zu haben und dafür auch noch ein bisschen Taschengeld zu bekommen.

Aber die Zeiten haben sich geändert und YouTube und Instagram sind der Place to be, wenn man stinkreich werden will. Gern auch mit noch größerem Schwachsinn als das, was wir hier so verzapft haben.

Und auch für die BVG haben sich die Zeiten erheblich geändert, denn mit all dem Homeoffice und den Ausgangssperren nimmt auch das Fahrgastaufkommen ab. Was ja erstmal gut ist, die Leute sollen ja schließlich Zuhause bleiben und Kontakte vermeiden. Allerdings geht das natürlich auch gut auf die Einnahmen und zumindest in Hamburg hat der HVV schon ganz erheblich gejammert – wo doch der Griff in den Geldbeutel der Fahrgäste doch schon immer recht tief war. Aber wer bin ich, dass ich Kostenstrukturen in Frage stellen würde …

So oder so, bei der BVG fahren sie halt öfter mal allein durch die Gegend und haben dazu passend auch ein Video gebastelt – nicht von ungefähr mit dem einen Song mit dem Polarkreis 18 mal berühmt geworden sind:

Das letzte Jahr hat alles verändert. Sogar die BVG.
Keine Leute, die die Tür blockieren. Kein klebriger Fußboden mehr. Niemand, der seine Füße auf den Sitz legt.
Und ganz ehrlich: Wir vermissen das alles schrecklich.
Oder besser gesagt: Wir vermissen euch!

Würde allerdings auch behaupten: Alleine Fahren macht mehr Spaß als wenn Bus und Bahn rappelvoll sind …

Seit knapp einem halben Jahr denk ich darüber nach, für uns einen Luftreiniger anzuschaffen. Nicht nur, dass wir ja hier ein Haustier rumwuseln haben und entsprechend neben Staub und dem allgemeinen Kram in der Luft halt noch mehr umherschwirren haben. Erschwerend kommt hinzu, dass ich eine Hausstaub-Allergie mein Eigen nennen darf, die mich zwar nicht wirklich im Alltag stört, aber so richtig weiß man das ja auch erst, wenn man eine Besserung kennengelernt hat. Und da wir bisher keinen Luftreiniger hatten … ihr versteht.

Das Problem: Die Dinger kostet halt nicht gerade wenig für „einfach mal ausprobieren“ und ziehen ja auch Folgekosten nach sich, weil man die Filter halt auch irgendwann mal austauschen muss. Und sich dann an einen Hersteller binden, ist halt auch immer so eine Sache – was macht man denn, wenn der mal nicht mehr ist? Dann hat man viel Geld für nichts ausgegeben (außer vielleicht die Zeit davor). Und steht die Investition tatsächlich im Verhältnis zur Lebensverbesserung? Schwierige Entscheidung und die Erklärung, warum wir bisher auch noch keinen Luftreiniger angeschafft haben.

Vielleicht würde es ja aber helfen, wenn wir ein eigens für den Luftreiniger produziertes Album gratis dazubekommen würden. Ich weiß, klingt absurd, war aber tatsächlich in den 80ern in Japan der Fall.

Takashi Kokubo hat mit Get at the Wave genau solch ein Album produziert, das letztendlich die Verkäufer für eine Luxus-Klimaanlagen-Reihe von Sanyo ankurbeln sollte.

Ob auch hier die Rechnung von Invest und Ertrag aufgegangen ist, hab ich aus Faulheitsgründen nicht herausfinden können, die Firma gibt es aber mehr oder weniger immer noch – seit 2011 als Tochterfirma von Panasonic. So falsch kann die Maßnahme also nicht gewesen sein.

Mit zunehmenden Alter stellt man ja durchaus ein paar besondere Veränderungen an sich fest – sowohl körperlich als auch psychisch. Körperlich kann ich zum Beispiel sagen, dass ich bei weitem nicht mehr so viel Ausdauer hab, wie das früher mal der Fall war, Muskeln sich deutlich schwieriger aufbauen lassen, dafür aber Kalorien selbst auf 2 Meter Entfernung schneller an der Hüfte haften, als man Blinzeln kann. Und natürlich gibt es mal hier ein Zipperlein, da mal ein Stechen und insgesamt fühlt man sich doch öfter alt, ohne sich vorher großartig körperlich betätigt zu haben.

Psychisch hingegen scheint es in eine ganz andere Richtung zu gehen. Zum Beispiel lache ich mittlerweile über Witze und Späße, für die ich mich noch vor ein paar Jahren zu alt und zu reif gefühlt hab – stumpf wird immer mehr Trumpf, was natürlich die Anzahl an Lachern insgesamt in meinem Leben erhöht, ich bin dennoch nicht sicher, ob das wirklich so gut ist.

Aber mit dem Alter kommt auch eine gewisse Gleichgültigkeit und so ist mir sowohl der körperliche Zerfall als auch das Bröckeln meines humoristischen Niveaus in gewisser Weise egal – wichtig ist ja ohnehin einfach nur, dass man lachen kann.

Und das konnte ich unter anderem bei dem neuen Werbespot von Greenies. Kannte ich selbst noch nicht, aber auch eher weil wir bei Hundefutter und Leckerlies nicht sonderlich viel experimentieren – wir sind einfach froh, dass wir diverse Sorten gefunden haben, die der Pupskarotte schmecken und bekommen, von daher „never change a running system“

Ganz vielleicht probieren wir aber doch mal Greenies aus, denn wer derlei witzige Spots macht, versteht sicher auch was von gut gemachtem Hundefutter, genauso wie besonders gut frisierte Menschen wissen, wie man ein Haus baut und Leute, die besonders viele Sprachen sprechen, können am besten ein Auto reparieren:

Aber ernsthaft: Regt nicht zum Kauf an, ich musste dennoch herzhaft lachen.

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Der Coca-Cola-Weihnachtswerbespot 2020 https://www.wihel.de/der-coca-cola-weihnachtswerbespot-2020/ https://www.wihel.de/der-coca-cola-weihnachtswerbespot-2020/#comments Thu, 19 Nov 2020 11:57:51 +0000 https://www.wihel.de/?p=106991 Der Coca-Cola-Weihnachtswerbespot 2020 | Werbung | Was is hier eigentlich los?

Nachdem unsere Bundeskanzlerin irgendwann im Sommer schon behauptet hat, dass wir an Weihnachten um die 19.000 Corona-Fälle pro Tag haben werden und wir diese Marke bereits Anfang November gerissen, ist eigentlich nur eine Schlussfolgerung möglich: Weihnachten findet dieses Jahr im November statt.

Was nicht nur mich vor Probleme stellt, denn ich hab nach wie vor nicht ein Geschenk, keine Idee und noch viel weniger Motivation, dass das Thema überhaupt anzugehen, gerade weil ja mittlerweile jeder Tag wie der vorhergehende und nächste ist. Ob da nun Weihnachten im Kalender steht oder nicht, spielt am Ende ja auch keine Rolle mehr.

Coca-Cola scheint aber ebenfalls vom vorgezogenen Weihnachtsfest überrascht gewesen zu sein – was komisch ist, haben die doch den Weihnachtsmann erfunden und somit ja auch Weihnachten – konnten aber einigermaßen nachlegen und präsentierten in der letzten Woche ihren Weihnachtswerbespot für dieses Jahr.

Natürlich mit dem üblichen Druck-auf-die-Tränen-Drüsen-Potential, was ja aber auch irgendwo gut ist, denn so merkt man wenigstens noch, dass man nicht gänzlich abgestumpft ist. Im Jahr 2020 eine recht essentielle Erkenntnis. Und ich möchte an dieser Stelle auch herausstellen, dass die Kollegen diesen Post besonders wertschätzen sollten, denn berufsbedingt gilt eigentlich die Ansage, dass niemand aus meinem Team Produkte von Coca-Cola konsumieren sollte – dafür haben die uns zu sehr geärgert. Was ja aber auch schon wieder schwer ist, weil man bei dem mittlerweile vorhandenen Markenmeer gar nicht mehr durchsieht, wer zu was gehört.

Aber Papa gehört jedenfalls nach Hause:

This Christmas, give something only you can give.

Be it in person, over an awkward video call, or just a quick message, making time for the ones you love is what makes Christmas truly the most special time of year, no matter how you do it.

Wherever you are, we hope you have a good one.

Merry Christmas

Ich muss zugeben: Wirklich gut gemacht. Hat zumindest beim ersten Mal einen Kloß im Hals hinterlassen.

Nachdem ich mich schon bei der Ausgabe von 1997 recht doll darüber aufgeregt hab, wie schlecht doch Werbung heutzutage ist, hab ich in der letzten Woche mal ein bisschen mehr auf die Werbung von heute geachtet – was gleich doppelt schwer ist, weil sie wirklich schlecht ist und wir hier eigentlich so gut wie kein lineares Fernsehen mehr schauen. Denn das ist beinahe genauso schlecht wie die Werbung selbst und man weiß gar nicht, über was man sich mehr aufregen soll.

Das geht schon beim maximal offensichtlichen Targeting los. Während der Sportschau gibt es natürlich nur klischeehaft Zeug, das vorranging Männern gefällt, vor allem Autos und Handwerk spielen da eine wesentliche Rolle, bei Kitchen Impossible sind es dann die Frauen, die man scheinbar auch im Jahr 2020 noch immer hauptsächlich hinter dem Herd und Wäsche waschend sieht. Wollten wir die typischen Geschlechterrollen nicht endlich mal hinter uns lassen?

Das alles wird aber getoppt von der Check24-Familie, bei der ich bis heute nicht weiß, aus welchem Versuchslabor die ausgebrochen sind. Das ist an Dämlichkeit schon fast nicht mehr zu übertreffen und dachte man, dass 20% auf alles außer Tiernahrung schon das Maß aller Dinge war … diese Bande gehört wirklich weggesperrt.

Was aber wirklich schlimm daran ist: Es muss ja erfolgreich sein, so lange, wie die uns schon auf den Sack gehen. Was wiederum bedeutet, dass es noch etwas schlimmeres gibt, als die Check24-Familie, nämlich Leute, die die Check24-Familie gerne sehen. Ihr Affen!

Wie auch beim letzten Mal will ich nicht behaupten, dass Werbung früher besser war – aber auch bei dieser Ausgabe bin ich wieder erstaunlich lange am Video kleben geblieben, was immerhin ein Indiz dafür ist, dass … sie doch besser war als die Scheiße, die wir heute serviert bekommen:

Und zum Abschied gibt es noch eine kleinen gratis Ohrwurm dazu: Vollgepackt mit tollen Sachen, die das Leben schöner machen, hinein ins Weekend-Feeling! Mit Zott Sahnejoghurt, sahnig fruchtig frisch und dann, hinein ins Weekend-Feeling … den Rest kennt ihr ja.

Ich hasse Werbung. Und ich liebe Werbung. Allerdings greift die Liebe nur sehr selten, denn sie gilt gut gemachter Werbung und davon sieht man leider immer weniger – Stumpf ist Trumpf stimmt wohl leider zu sehr als dass sich die Industrie noch die Mühe macht und wirklich mal was präsentiert, was gut ist. Kann aber auch sein, dass ich es einfach nicht mehr sehe, weil wir ja alle nur noch irgendwelche Streaminganbieter benutzen und lineares Fernsehen zusammen mit Radio immer mehr auf der Strecke bleibt. Und das Netz selbst ist ja auch nur voll von den üblichen Nervbannern …

Womit wir auch direkt beim Hass wären, denn Werbung nervt einfach. Das gilt sowohl für die Endkonsumentensicht als auch für die Sicht, wenn man in dem Bereich arbeitet. Man mag mir mangelnde Loyalität zur Industrie vorwerfen (bitte nicht Verwechslung mit der Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber – der ist in weiten Teilen sehr super), aber wie viel Quatsch da jeden Tag geredet und fabriziert wird, geht auf keine Kuhhaut. Auch nicht auf die, von der lila Milka-Kuh. Aber die Leute nehmen halt den größten Blödsinn gern für bare Münze und dann ist das einfach so.

Bestes Beispiel: Alters- und Geschlechter-Targeting. In der breiten Masse mag das einigermaßen zutreffen, wenn ein Anbieter sagt, dass die Leute irgendwas zwischen 18 und 25 Jahre alt sind. Aber schaut man mal genauer hin, ist das mehr als unhaltbar, schließlich werden nicht Menschen gertargetet, sondern Geräte. Und ob da wirklich derjenige dahinter sitzt, den man dahinter sitzen haben möchte … das bezweifle ich stark. Aber es gibt eben Anbieter, die sagen, dass das so ist und alle Welt glaubt das dann. Nicht auf Basis von irgendwelchen Nachweisen, sondern weil „muss so sein“.

Womöglich war es 1997 nicht so stark ausgeprägt wie es heute der Fall ist – bis zu einem gewissen Grad war es aber auch damals so. Zumindest behaupte ich, dass der Bullshitfaktor in Relation identisch gewesen sein muss – total gesehen war vielleicht aber doch noch nicht alles so wahnsinnig, wie es heute der Fall ist. Und vielleicht ist das auch der Grund, warum ich mir gern mal alte Werbespots anschaue. Zumindest waren sie anders und im Rückblick unterhaltsamer als der Bums, den wir mittlerweile ertragen müssen:

I was in the military and there’s one thing for certain – I missed out on a lot of 90s pop culture!

Wobei wir damals vermutlich genauso gedacht haben, wie wir heute denken und es ist nur dieses typische „Früher war alles besser“-Gefühl.

Was ja die wenigsten wussten, weil ich es noch nie erzählt hab: Ich hatte als Kind nie einen Gameboy. Das ging und geht sicherlich vielen genau so, hilft aber subjektiv ja nie weiter, denn für einen selbst ist das immer besonders hart – gerade wenn alle anderen einen haben. Und in meiner Kindheit hatten wirklich alle anderen einen und vielleicht war das auch der Beginn der Zeit, in der ich einfach nicht zu den Coolen dazugehören konnte oder sollte.

Wirklich ein traumatisches Erlebnis, eben auch, weil noch einige Jahre vergehen sollten, bis ich meine erste Spielekonsole bekam – seit dem war ich aber nie wieder Konsolen-los. Viel mehr noch hab ich mir irgendwann später von meinem eigenen Geld einen Gameboy gekauft, sogar mit Farbdisplay (den ich dann relativ zeitnah wieder verkauft hab, weil Geld knapp und so)

Manchmal mal ich mir sogar aus, wie mein Leben wohl verlaufen wäre, hätten mir meine Eltern als Kind einen Gameboy zur Verfügung gestellt. Wäre ich der nächste, große Spieleentwickler geworden? Hätte ich vielleicht als erster Mensch überhaupt in Deutschland mit Computer- und Konsolenspielen mehr Geld verdient, als sich das jeder hätte erträumen können? Wäre vielleicht nicht Asien die Zocker-Macht, sondern Sachsen? Hätte ich vielleicht sogar den iPod und das iPhone erfunden? Wir werden es wohl nie erfahren.

Allerdings gab es damals hierzulande auch nicht den nachfolgenden Fernseh-Spot, der definitiv dafür gesorgt hätte, dass meine Eltern einsichtiger gewesen wären und uns die goldene Zukunft nicht so leichtfertig verbaut hätten:

“Have you had your fun today?” asks this 1991 TV ad for an early version of Nintendo’s Game Boy handheld console, spotlighting games like Dr. Mario and Golf. Introduced in 1989, the Game Boy combined features from both the NES home system and Game & Watch hardware, and this model was sold with a free Tetris game.

Irgendwie auch spannend, dass sich hier die Kampagne eindeutig an Eltern und nicht an Kinder richtet oder?

So ein bisschen Ausnahmezustand herrscht ja schon: Grenzen, Schulen, Kitas, Clubs, Bars und Restaurants sind dicht und alles, was nicht irgendwie nötig ist, wird mehr oder weniger auf 0 runter gefahren. Gearbeitet wird Zuhause oder gar nicht und alle paar Minuten gibt es neue Push-Meldungen mit Infos darüber, wie man die Ausbreitung von Corona glaubt, noch besser eindämmen zu können. Wo viele dachten, dass derlei Maßnahmen nur im Film vorkommen würden, sind sie mittlerweile sowas wie Realität geworden.

Und warum? Weil die Leute wie doof Klopapier gekauft und so die Panik geschürt haben!

Naja nicht ganz, aber ihr wisst was ich meine – es wurde kräftig an der Spirale gedreht und die Vernunft blieb und bleibt nicht selten auf der Strecke. Und irgendwie hab ich im Gefühl, dass uns die Hamsterkäufe noch um die Ohren fliegen werden. Denn wenn die einen zu viel haben und die anderen zu wenig … ein Großteil von uns hat eben The Walking Dead gesehen und weiß, dass Plündern zwar verboten, aber im Bereich des Möglichen ist. Würde mich jedenfalls nicht wundern, wenn die ersten wegen Scheißhauspapier Amok laufen …

Dabei ist das maximal unnötig, denn wenn man es ganz genau nimmt, brauchen wir Klopapier gar nicht. Im Grunde kann man ja wirklich die blanke Hand und Wasser nutzen, muss man halt selbige danach nur gründlich säubern. Aber ja, eklig ist es schon.

Oder man macht es wie Quilted Northern – die stellen Klopapier mittlerweile direkt aus Holz her, was auch gar nicht mal so schwer ist. Man muss das Holz nur auf eine annehmbare dicke runterhobeln, die Perforierung manuell „anbringen“ und dann kann es auch schon losgehen. Dürfte mindestens angenehm nach bearbeitetem Holz duften und so ein bisschen „Back tot he roots“ ist ja immer mal wieder angesagt:

Start remembering your bathroom experiences again with our new handcrafted toilet paper. Inspired by the makers of yesterday and today.

Vintage und man weiß danach noch sehr lange, was man auf der Schüssel wieder geleistet hat. Toll!

Das Ding hier hab ich letzte Woche beim Durchwühlen meiner Feeds gefühlt bei jedem zweiten Beitrag gesehen und es natürlich für die typische Apple-Werbung gehalten, für die Apple nun mal steht. Und um das direkt vorweg zu nehmen: das ist es auch.

Wär an sich auch gar nicht so schlimm, aber wer die Nachrichtenlage in den letzten Monaten in Bezug auf Apple verfolgt hat – die Firma hat sich schon länger nicht mehr mit Ruhm bekleckert und viel von seiner Faszination verloren. Das ist an sich nicht schlimm und vielleicht einfach nur der natürliche Lauf der Dinge. Aber es ist auch nichts, warum man weiterhin in Jubelstürme ausbrechen sollte – nur weil man das früher mal gemacht hat.

Irgendwie hab ich dann aber doch auf Play gedrückt und mich an eine extrem gut inszenierte Schneeballschlacht erfreuen dürfen. Klar, in Sachen Marketing ist Apple noch immer ganz weit vorn dabei und wenn sich dann auch noch David Leitch – Regisseur von Deadpool und John Wick – für den Clip verantwortlich zeigt, kann das eigentlich nur eine große Nummer werden. Was ja aber nicht bedeutet, dass man das nicht würdigen kann.

Und welch höhere Würdigung kann es geben, als einen Beitrag auf wihel.de?

Und vielleicht sind alle von Apple mittlerweile so enttäuscht, weil die Erwartungen einfach zu hoch sind. Aber auch weil sie einen sinnlosen Bug nach dem anderen produzieren …

Ein weiteres Indiz, dass man alt wird: man versteht Werbung nicht mehr. Wobei es natürlich deutlich charmanter klingt, wenn man behauptet, dass man einfach schlauer als der Rest geworden ist (vielleicht aber auch dümmer als die Allgemeinheit) – ist am Ende aber auch egal, denn letztendlich steht nur fest, dass ich die heutige Werbung zu immer größeren Teilen nicht mehr verstehe. Und ich bin der festen Überzeugung, dass das nicht meine Schuld ist.

Denn auch wenn wir mittlerweile in der Empörungsgesellschaft angekommen sind – doof nur, dass sich ständig über die falschen Dinge empört wird – gefühlt kommt es immer häufiger vor, dass gerade in großen Firmen mit vielen beteiligten Menschen an irgendwelchen Projekten immer weniger auf die Idee kommen, beschissene Pläne zu hinterfragen oder wenigsten den Finger zu heben und zu sagen, dass das Quatsch wird, was man gerade macht.

Sieht man u.a. sehr schön daran, wie toll Werbung in den früheren Jahrzehnten war:

about 4 hours of 80s (86-89) and some early 90s (1990-1992) commercials (there are some dups. woops!) i got from some betamax tapes.

Vielleicht ist das aber auch nur die Nostalgie-Sucht, die hier aus mir spricht.

Auch ein bisschen aus der Mottenkiste hervorgekramt, aber in seiner Großartigkeit bisher ungeschlagen: der beste Werbespot der letzten Jahre. Natürlich von einem Baumarkt, denn Baumärkte sind die heimlichen Himmel auf Erden, die einzigen Orte, an denen man wirklich glücklich werden kann. Wenn man denn findet, was man sucht, was gar nicht mal so einfach ist.

Aber Baumärkte haben irgendwas an sich, sodass ich bei jedem Besuch irgendwas kaufen will, selbst wenn nicht das gefunden hab, was ich eigentlich suchte. So viele tolle Werkzeuge und Geräte, die man alle sicher gebrauchen kann, auch wenn noch nicht klar ist, wann oder für was.

Und so wundert es eben auch nicht, dass ein Baumarkt den besten Clip der Welt auf die Beine gestellt hat – lasst euch nicht vom Vorschaubild oder den ersten Sekunden abschrecken, die Story ist Oscar-reif und entwickelt sich über den gesamten Film hinweg zu einem wahren Meisterwerk:

Ich brauche sofort eine neuen Grill!

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https://www.wihel.de/der-wohl-beste-werbespot-der-letzten-jahre/feed/ 4
Das Leben will, dass du trinkst – Der vermutlich einzig gute Werbespot für eine Kneipe https://www.wihel.de/das-leben-will-dass-du-trinkst-der-vermutlich-einzig-gute-werbespot-fuer-eine-kneipe/ https://www.wihel.de/das-leben-will-dass-du-trinkst-der-vermutlich-einzig-gute-werbespot-fuer-eine-kneipe/#comments Thu, 16 May 2019 06:01:10 +0000 https://www.wihel.de/?p=95899 Das Leben will, dass du trinkst – Der vermutlich einzig gute Werbespot für eine Kneipe | Werbung | Was is hier eigentlich los?

Man könnte meinen, dass das auch nur noch ein schlechter Versuch ist, ein bisschen Hype für den Honka-Film von Fatih Akin zu erzeugen, soll der doch mal gar nicht so gut sein (ich hatte es ja still und heimlich schon befürchtet). War immerhin auch mein erster Gedanke und beinahe hätte ich gar nicht auf Play gedrückt, aber …

… da ist dann halt auch Martin Semmelrogge. So richtig weiß niemand, was der gerade macht und ob er nicht wieder wegen irgendwas im Knast sitzt. Ebenso kann ich nicht behaupten, dass ich ein großer Fan von ihm bin, kenne ja selbst nur ein oder zwei Filme mit ihm.

Aber irgendwie hat der Typ was an sich, was ihn faszinierend macht, was dann letztendlich dazu führte, dass ich mir den Clip doch angesehen hab. Und siehe da: vielleicht haben wir hier den besten Werbeclip für eine Kneipe, den die Menschheit je gesehen hat und sehen wird:

Verantwortlich dafür ist die Hamburger Kreativagentur Thjnk, die den Film ohne Auftrag gemacht hat – hatten halt einfach Bock drauf.

So der große Bier-Trinker bin ich ja nicht, wobei ich vor ein paar Wochen eines bei einem After Work-Event (yeah, Buzzword!) getrunken hab, was mir außerordentlich schmeckte. Natürlich hab ich den Namen schon wieder vergessen, aber es war dunkel, sehr malzig, irgendwie auch süß und kommt aus Holland. Ohnehin bin ich ja ein großer Fan von Malzbier und seit Tamme Hanken kann ich wenigstens auch behaupten, dass es bei unregelmäßigem Genuss gut für die Knochen ist. Ob das stimmt – keine Ahnung, aber es ist immerhin lecker.

Was hingegen stimmt, ist, dass der Werbespot von DB Export Beer zu den besten überhaupt gehört und vielleicht sogar der Bier-Werbespot des Jahres ist. Und das schon im März. Man muss aber auch zugeben, dass das nur bedingt schwer ist, schließlich war Bier-Werbung hierzulande ja nie sonderlich innovativ oder unterhaltend:

I Don’t Need Two Hands to Hold You

This Valentine’s Day, DB Export’s delicious new low carb beer launches with a full song and music video titled I’m Drinking It For You.

The R&B ballad hilariously plays on the idea that the simple act of choosing a low-carb beer could be a romantic gesture.

Who are you drinking it for? I’m drinking it for you.

Führt jetzt auch nicht zwingend dazu, dass ich mehr Lust auf Bier bekomme – gut ist er dennoch.

Ich weiß natürlich, dass zwischen Scheide und Vulva noch ein gehöriger Unterschied liegt, aber ein bisschen reißerisch soll die Überschrift dann doch sein. Außerdem wollte ich schon immer mal Scheidenwerbung schreiben – wieder ein Haken auf der Bucket List.

Wenn man aber für solch ein Produkt arbeitet, hat man einen ziemlichen Klotz am Bein. Denn wie soll man ein Produkt für den Intimbereich – egal ob Männlein oder Weiblein – anpreisen, dass es weder billig, noch zu konservativ wirkt? Die billige Nummer kennen wir, die konservative auch. Ich erinner mich da an einen Werbespot, bei dem ich schon gar nicht mehr weiß, worum es ging, vermutlich Scheidenpilz. Oder Trockenheit. Oder wasweißich – auf jeden Fall war das so dermaßen angestaubt und schlecht, selbst die Sprecherin klang wie das typische Klischeebild einer Apothekerin weit über die 70 Jahre hinaus.

Aber es geht auch deutlich besser ohne sich lächerlich zu machen, wie Libresse aus Schweden gekonnt zeigen:

Mer än hälften tycker inte att deras vulva är perfekt. Men det finns bara en perfekt vulva, din! Care your way.

Großartig umgesetzt, gerade für das Thema.

Es überrascht mich dann doch ein wenig, dass die NASA doch tatsächlich ein, wenn nicht sogar mehrere Werbevideos für die Gewinnung von Nachwuchskräften produzieren muss. Gut, müssen sie vielleicht auch nicht und machen es einfach nur, weil sie es können und weil sie cool sind – aber ich meine mich zu erinnern, dass Doofald Trump vor einiger Zeit auch dort die Etats zusammengestrichen hat. Er gehört ja ohnehin nicht zu der Fraktion, die besonders viel auf Wissenschaft geben (fairerweise muss man aber auch sagen, dass die Jungs in letzter Zeit wohl auch ordentlich Geld verbrannt haben, ohne dass dabei was rumkam …)

Und dann sind da natürlich noch die extrem hohen Anforderung an die Bewerber, von denen man immer hört – das kann schon einschüchternd sein. Zumal man auch damit klar kommen muss, dass das Leben ziemlich eingeschnitten wird, wie man aktuell an Alexander Gerst sieht. Wirkt zwar immer cool, aber ich bin mir sicher, dass auch er nicht besonders glücklich darüber gewesen ist, dass sich sein Aufenthalt oben in der ISS unfreiwillig verlängert hat.

Wie auch immer – der Spot ist so oder so ziemlich cool gemacht:

We’ve taken giant leaps and left our mark in the heavens. Now we’re building the next chapter, returning to the Moon to stay, and preparing to go beyond. We are NASA – and after 60 years, we’re just getting started. Special thanks to Mike Rowe for the voiceover work.

Bis zur Unendlichkeit. Und noch viel weiter!

Diese gewagten Ausblicke in die Zukunft von Leuten oder Firmen in der Vergangenheit, die haben schon immer was niedliches – gerade weil sie meistens nicht so wirklich zutreffend waren. Man denke da nur an Thomas Watson, der maximal 5 Computer in der ganzen Welt gesehen hat. Oder Bill Gates, der 1993 behauptete, dass das Internet nur ein Hype sei – besonders spannend, wenn man sich die letzten Geschäftszahlen von Microsoft anschaut, insbesondere in Richtung Umsatz mit Clouddiensten. Und nicht nur damit lag er ziemlich daneben, sondern auch mit seiner Einschätzung zum iPad – wenn es nach ihm gegangen wäre, wären Netbooks der endgeile Scheiß.

Aber es gibt eben auch andere, die mit ihren Prognosen gar nicht mal soweit am Ziel vorbeigeschossen sind. AT&T zum Beispiel haben – ebenfalls 1993 – einige Werbespots produziert, die erstaunlich dicht am Hier und Jetzt dran waren. Sicher, ganz so klobig sind unsere Geräte dann nicht ausgefallen, aber mit Touch, Videotelefonie, Smart Home-Kram und Streaming von Fernsehen und Co. wussten die Jungs und Mädels damals schon ziemlich genau Bescheid:

Ist halt nur die Frage: pures Glück oder war da wirklich Ahnung dabei? Immerhin: das “high quality” im Videonamen ist dann doch ein schlechter Scherz.

Diese Zufälle immer. Gestern noch darüber palavert, dass die Smartphones beinahe verhindert worden wären, hätte sich dieses Headset durchgesetzt – heute nun ein Beitrag, der die kleinen elektronischen Helferlein lobpreist.

Aber es ist eben so, dass durch sie vieles einfacher geworden ist. Bestes Beispiel: Navigation. Musste ich früher noch mühselig im Vorfeld Routen raussuchen, ausdrucken und den gottgegebenen Orientierungssinn bemühen, wird heute einfach das Smartphone gezückt und Google Maps angeschmissen.

Gleiches gilt natürlich für Verabredungen oder die die Kommunikation an sich – ich mein, wir haben früher für 160 Zeichen tatsächlich jedes Mal 10 Cent bezahlt. Selbst wenn wir die 160 Zeichen gar nicht genutzt haben.

Heißt natürlich nicht, dass durch Smartphones alles besser geworden ist. Wir alle wissen, dass diese ständige Erreichbarkeit sehr schnell eine ziemliche Belastung sein kann, genauso der dauerhafte Drang, ständig aufs Display zu schauen und die neuesten Push-Meldungen zu studieren, nur damit man ja nichts verpasst. Es hat eben alles sein Für und Wider.

Und dennoch gibt es Momente in der Menschheitsgeschichte, bei denen ein Smartphone vieles einfacher gemacht hätte. Und Deliveroo natürlich:

If it weren’t for your mobile how would you find love lounging on the sofa? Buy new shoes sitting on the toilet? Or get a pizza stonebaked, seasoned and delivered to your door at the drop of a thumb?

We think phones have been getting too hard a time recently. Far from bringing about an end to humanity, we think phones are good. Think about it! You can find love lounging on your sofa, buy new shoes from the toilet and order a chicken burger garnished with a side salad, and delivered to your precise location at the drop of a thumb.

Tolle Werbung, kannste nicht meckern.

Es gleicht schon einer Gotteslästerung, wenn sich irgendeine Firma oder Agentur an so einem Klassiker wie „Per Anhalter durch die Galaxis“ bedient und dann auch noch ausgerechnet den Part missbraucht, den eigentlich jeder kennt: Die Antwort auf den Sinn des Lebens, des Universums und überhaupt allem ist … 42.

Wann immer man die vermeintliche Antwort nicht kennt, kommt schlussendlich dieses Ergebnis dabei heraus. Wie gesagt, kennt eigentlich jeder und ist die kultigste Antwort, die man vermutlich geben kann.

Und dann kommt eben doch eine Firma bzw. Agentur daher und „missbraucht“ genau das. Viel schlimmer aber noch: sie dürfen das sogar, denn das Anliegen, dass sie ansprechen, hat natürlich Aufmerksamkeit verdient. Bevor ich nun also weiter um den heißen Brei herumrede, hier das Ergebnis:

Every day, thousands of Australians receive life-saving blood donations, but what many people don’t realise is that the red blood cells inside donated blood have a shelf-life of just 42 days.

This means that we don’t just need donations today, we need them regularly.

So, be ‘life, the universe and everything’ to someone. Become a blood donor.

Zufall oder Schicksal – 42 passt hier perfekt. Genauso wie der Clip zum eigentlichen Thema.

Keine Ahnung wie, aber ich hab es in der letzten Woche geschafft, mal so richtig früh Zuhause zu sein. Unglaublich, was einem da für Möglichkeiten eröffnet werden – die ganze Zeit, die man plötzlich zur Verfügung hat, es war der absolute Wahnsinn. Und doch hab ich es geschafft, erst 20 Uhr mit allem fertig zu sein, was eigentlich so wie immer ist.

Aufgrund der ungeahnten Möglichkeiten hab ich direkt mal nebenbei den Fernseher angemacht – wenigstens einen Hauch von Lotterleben spüren, das wollte ich. Nach 15 Minuten war die Kiste aber auch schon wieder aus und das lag nicht an dem ohnehin schlechten Nachmittagsprogramm, sondern vor allem an der Werbung, die immer mal wieder von irgendeiner Sendung unterbrochen wurde. Gruselig, auf welche Art und Weise die Leute mittlerweile in den Konsumwahnsinn getrieben werden.

Gefühlt war das früher deutlich besser, weil zum Teil auch deutlich abgedrehter und rückblickend somit witziger – vielleicht ist das aber auch nur wieder dieses Nostalgie-Gefühl, dass uns hier einen Streich spielt:

This is one hour of 80’s game commercials from the Video Game Commercial Archive. It was released on DVD in 2007, though I can’t find the source. It has a lot of commercials in the best quality I’ve seen yet.

Atari ey – was war das damals toll …

Seit ein paar Wochen schon gibt es immer mal wieder jemanden, der mich für meine Schuhe lobt – freut mich, ist aber auch ungewohnt, schließlich sind es „nur“ Nikes in hellgrau. Aber ich muss zugeben, ich mag sie selbst auch sehr gern, gerade wegen ihrem Tragekomfort.

Ohnehin tendiere ich aktuell lieber zu Nike als zu adidas. Hat weniger mit der Marke zu tun als mit der Qualität und eben dem Tragekomfort, da bin ich einfach eigen. Zeigt aber auch das allgemeine Bild, dass adidas schon seit einiger Zeit zusehen muss, den Anschluss an Nike nicht zu verlieren – gerade diese ganze Nike ID-Geschichte hat wohl ordentlich weh getan. Kann man mittlerweile auch bei adidas bis zu einem gewissen Grad und wenn ich mich richtig erinnere, sehen die Zahlen auch wieder besser aus – Anstrengungen braucht es aber weiterhin.

Ob das mit dem neuesten Werbespot allerdings funktioniert, bezweifle ich, zumal auch das Produkt … so naja ist. Der adidas Glitch scheint schlichtweg eine Art Strumpf zu sein, den man sich über den Schuh zieht. Hilft bei wechselnder Individualisierung, erscheint mir dennoch irgendwie sinnfrei. Und dann noch dieser Spot …

GLITCH is the world’s first interchangeable football boot by adidas.
This is the Brand Launch video that glitches through a multitude of scenes, genres and filming aesthetics.

Wenn man so will: so bescheuert wie das Produkt wirkt, wirkt auch der Werbespot. Kann halt auch `ne Strategie sein.

Fußball und Ultras gehören zusammen wie Strand und Meer – das ist ein ungeschriebenes Gesetz und war schon immer so, selbst bevor Jesus geboren wurde. An sich auch nicht schlimm, lediglich die automatische Verknüpfung mit gewaltbereiten Idioten und diversen Stadionvorfällen stört dabei gewaltig – kann aber auch sein, dass die Differenzierung nur in meinem Kopf stattfindet. Vielleicht müssen sich Ultras einfach regelmäßig auf die Schnauze hauen, sind ja meistens dann doch ganz harte Kerle – ich hab dennoch regelmäßig meine Probleme mit Verallgemeinerungen, auch bei Ultras. Schließlich gibt es überall Idioten, die die breite Masse in Verruf bringen.

Der kleine Werbefilm von Miguel Schmid und Magali Herzog trägt da zumindest mit dem ersten Eindruck nicht zwingend zur Deeskalation bei, ist aber mindestens gut gemacht und hat sogar ein ganz großartiges Ende – unbedingt bis zum Schluss schauen:

Den Förderpreis der deutschen Werbefilmakademie nutzen die Nachwuchsfilmer Miguel Schmid und Magali Herzog für eine Hommage an die Fußballfans schlechthin. Die Pointe aber in diesem Spec Spot überrascht nicht nur harte Ultras.

Nicht weniger unterhaltsam sind übrigens die Kommentare unter dem Video bei Youtube – riskiert da ruhig mal einen Blick (aber auch nur, wenn der Glaube in die Menschheit nicht all zu groß ist …)

Wie lange wünscht man eigentlich noch ein frohes Neues? Und ist es eigentlich schlimm, wenn man Leuten es mehrfach wünscht, weil man einfach zu blöd ist, sich zu merken, wem man es schon gewünscht hat? Genau das waren meine größten Probleme aus der letzten Woche, was ja irgendwie auch ganz positiv ist – es hätten schließlich deutlich größere Probleme sein können.

Neue Frage für diese Woche: wie lang darf man noch Best-Ofs aus dem letzten Jahr zeigen? Eigentlich gehören die ja ans Ende des Jahres oder maximal in die ersten Tage des neuen Jahres oder? Ach was solls, warum nicht einfach auch eine Woche nach dem Jahreswechsel noch einen raushauen – einfach mal Rebell sein, einfach mal von der Norm abweichen, einfach mal den Bogen so richtig hart überspannen, bis er so dermaßen reißt, dass er direkt wieder zusammenfliegt und gleich noch mal zerreißt.

Denn das gilt im Allgemeinen auch für japanische Werbung an sich, die die Latte in Sachen Aufmerksamkeitshascherei und Weirdness immer wieder aufs Neue in ungeahnte Höhen legt:

Japanese commercials have always been unique and weirdly genius and it really shows in this special compilation. Hope you guys have fun watching this best of 2017 compilation and if you like it please feel free to share it so others can also experience Japanese culture through their commercials!! Wish you a happy 2018!! ENJOOOOOOOOOOY!!! ( ^◡^)✌

So langweilig ich teils die deutsche Werbelandschaft finde – ich hoffe, wir werden das japanische Stadium nie erreichen!

Je näher Silvester kommt, umso größer ist natürlich auch der Drang, endlich einen vernünftigen Plan für das Ende des Jahres und den Rutsch ins neue Jahr zu haben. War zumindest früher so, mittlerweile gehen Line und ich diese Geschichte genauso unvorbereitet an, wie den Frühjahrsputz: einfach mal machen und am Ende wird schon was Gutes bei rum kommen. Denn ehrlich gesagt haben wir auch kein Problem mehr damit, einfach mal den 31.12. auf der Couch vor der Glotze zu verbringen, uns einen Wecker auf kurz vor 12 zu stellen, das Feuerwerk zu bestaunen und anschließend wieder ins Bett zu gehen.

Der Vorteil: wir verschlafen den 01. des Jahres nicht wie alle anderen, sondern können schon pseudoproduktiv ins neue Jahr starten. Wenigstens an einem Tag im neuen Jahr, ist doch auch mal was.

Aber nicht nur die Silvesterfeier an sich will gefunden werden, auch die zahlreichen Jahresrückblicke müssen erstmal bewältigt werden. Aber auch hier schein ich den Fokus ein wenig verloren zu haben, denn so viele waren das dieses Jahr bei mir gar nicht – dafür aber immerhin ein paar qualitativ wirklich sehr gute.

Ob man das nun auch über diesen hier sagen kann, der die verrücktesten – ja wenn nicht sogar beklopptesten – Werbespots aus Japan aus diesem Jahr inne hat, muss jeder selbst für sich entscheiden. Aber irgendwie ist es dann doch faszinierend und fesselnd – vielleicht ist das auch genau das Geheimnis, warum es die Dinger immer wieder aufs Neue gibt. Hypnose durch Reizüberflutung und vollkommener Absurdität:

The time has come! (☆^ー^☆) Let’s have a look back at all those great Japanese commercials that 2016 gave us (∩_∩) The selection process was tough again with more than 2200 commercials to choose from so, as I always say, sorry if your favorite commercial was not included! With all the good quality ads in 2016, the compilation ended up being longer than expected but make sure you watch till the end because it is well worth your time ( ^◡^)

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Kreative, jugendfreie Erotik-Werbung https://www.wihel.de/kreative-jugendfreie-erotik-werbung/ https://www.wihel.de/kreative-jugendfreie-erotik-werbung/#comments Mon, 12 Dec 2016 19:09:16 +0000 https://www.wihel.de/?p=75678 Ein Thema, dass in der letzten Woche (vielleicht auch der Woche davor – ich hab am Wochenende Dr. Strange gesehen, Zeit ist relativ) hochgekocht ist: Big Data und Werbung. Konkret ging es um den Wahlsieg von Donald Trump, der angeblich durch gezielte Profile mittels Big Data erst ermöglicht worden sein soll. Natürlich für die Medien ein gefundenes Fressen, schließlich ist das Thema “Datensammelwut” immer gern gesehen und lässt sich herrlich ausschlachten. Wer sich gern mehr darüber informieren möchte, googelt einfach mal nach “cambridge analytica trump” und wird dann schnell fündig – tut euch allerdings selbst einen gefallen und denkt zwei Mal über all das nach, bevor ihr euch in den “Big Data ist böse”-Sumpf ziehen lasst.

So spannend das Thema auch ist – Daten allein reichen in der Werbung nicht aus. Denn ohne Kreativität kann man noch so viele Daten sammeln, wenn die Botschaft an den Nutzer kacke ist, dann ist es eben insgesamt kacke. Und dass das leider noch viel zu häufig passiert, ist auch kein Geheimnis – nicht nur Dieter Bohlen kann aus Geld Scheiße machen.

Positive Ausnahmen gibt es nach wie vor nicht viele – ein sehr gelungenes Beispiel ist die Werbekampagne in der belgischen Satire-Zeitschrift Humo, die auf subtile und garantiert zensurfreie bzw. unanstößige Weise eine Reihe von Erotik-Büchern bewirbt:

Ausgedacht hat sich das Mortierbrigade aus Brüssel, der man für diesen Coup gratulieren muss. Wirklich schön gemacht.

Das sensationelle war, dass die Hälfte des Werbespots absolut nichts passiert ist – nur ein Standbild und absolute Ruhe. Der grandiose Effekt: jeder, der den Fernseher auch nur nebenbei laufen hat, schaut automatisch zum Fernseher ob der Ruhe, könnte ja schließlich kaputt sein. Aufmerksamkeit durch Ruhe, fand ich ziemlich stark.

Ähnlich genial ist auch dieser Flyer, dem die nötige Aufmerksamkeit garantiert sein dürfte:

Ein wirklich fuchsiger Flyer | Werbung | Was is hier eigentlich los?

Ich weiß nur nicht, ob dieses erste, falsche Versprechen nicht doch kontraproduktiv für die erste Kontaktaufnahme sein dürfte.