Zeitgeschichte – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Sat, 23 Sep 2017 17:08:16 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.8.2 https://www.wihel.de/wp-content/uploads/2017/01/cropped-fiete_blau-2-72x72.png Zeitgeschichte – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de 32 32 44142707 Ein Jahr später: Die olympischen Stätten in Brasilien https://www.wihel.de/ein-jahr-spaeter-die-olympischen-staetten-in-brasilien/ https://www.wihel.de/ein-jahr-spaeter-die-olympischen-staetten-in-brasilien/#comments Tue, 29 Aug 2017 06:04:17 +0000 https://www.wihel.de/?p=83949 Ein Jahr später: Die olympischen Stätten in Brasilien | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Überraschend ist es nie, aber dennoch unfassbar schade: Sportstätten, die aufwändig mit unfassbar viel Geld und Menschen gebaut werden, für den jeweiligen Verwendungszweck auch ordentlich was hermachen, dann aber aufgrund von Nichtnutzung einfach dahinsiechen und verfallen.

Das gab es in den letzten Jahren immer wieder und gerade bei solchen Events wie Fußball-WM oder auch Olympia kommt das immer wieder vor. Da muss man nur nach Russland oder Südafrika schauen – Brasilien kommt nun als nächstes Land hinzu.

Die Kollegen vom Business Insider haben einen Blick auf die Sportstätten geworfen, die 2016 für Olympia errichtet wurden, als Hoffnungsträger, dass auch nach den Spielen noch ein bisschen was hängen bleibt. Aber wie das mit der Hoffnung eben so ist …. :

Officials in Rio de Janeiro hoped hosting the 2016 Olympics would help make it a first-class city. Instead, many buildings and stadiums made for the games have gone unused since the event ended.

Wenn man jetzt noch daran denkt, was in Katar allein beim Bau in Sachen Menschenrechte abging / abgeht und gleichzeitig dieses Schicksal vor Augen hat, kann einem schon ganz anders werden.

[via] ]]> https://www.wihel.de/ein-jahr-spaeter-die-olympischen-staetten-in-brasilien/feed/ 8 83949 Eine kleine nostalgische Audio-Reise in die 90er https://www.wihel.de/eine-kleine-nostalgische-audio-reise-in-die-90er/ https://www.wihel.de/eine-kleine-nostalgische-audio-reise-in-die-90er/#comments Tue, 22 Aug 2017 18:07:20 +0000 https://www.wihel.de/?p=83817 Eine kleine nostalgische Audio-Reise in die 90er | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Ich gebe zu, mit Nostalgie kann man mich kriegen, besonders wenn es um die Zeit geht, die ich mitbekommen hab. Vielleicht rührt daher auch meine Liebe zur Musik aus den 80ern, wobei man klar sagen muss: danach kam ja nicht mehr viel. 90er sind noch ganz ok, danach lief im Radio eigentlich nur noch Müll – ein Hoch auf Spotify und sonstige Streaminganbieter, die es einem ermöglichen, endlich selbstbestimmt das zu hören, was man will.

Aber nicht nur in Sachen Musik war früher irgendwie alles besser – auch Fernsehen hat früher mehr Spaß gemacht. Vielleicht liegt es daran, dass früher die Sachen noch kreativer weil neuer waren, vielleicht haben sich die Fernsehmacher aber auch einfach mehr Mühe gegeben, aber sowas wie „Hör mal wer da hämmert“ oder „Prince of Bel-Air“ sucht man heutzutage vergebens. Ein Aufwärmen hilft aber auch nicht, wie man an „Kevin Can Wait“ sieht (jetzt soll ja sogar Leah Remini fest als Kevin James Frau dazu stoßen, womit der King of Queens-Klon perfekt ist – nur eben wesentlich schlechter).

An die Originale kommt eben nichts heran. Umso schöner sind dann die kleinen Zusammenschnitte, die noch mal die alten Clips und Songs ins Hier und Jetzt hieven und dafür sorgen, dass die Erinnerungen an die eigene Kindheit und Jugend die Synapsen fluten:

Ready for an Auricular journey down memory lane?

[via] ]]> https://www.wihel.de/eine-kleine-nostalgische-audio-reise-in-die-90er/feed/ 6 83817 Wie man mit einem Telefon 1949 telefonierte https://www.wihel.de/wie-man-mit-einem-telefon-1949-telefonierte/ https://www.wihel.de/wie-man-mit-einem-telefon-1949-telefonierte/#comments Tue, 01 Aug 2017 14:13:55 +0000 https://www.wihel.de/?p=83444 Wie man mit einem Telefon 1949 telefonierte | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Glaubt uns in spätestens zwei Jahren ja auch keiner mehr: die Menschen haben früher mit ihren Smartphones tatsächlich telefoniert. Da wundert es schon, dass das Ding überhaupt noch „phone“ im Namen hat und irgendwie ist es ja auch bezeichnend, dass auf meinem iPhone die Telefon-App auch nur eine App von vielen ist. Sowieso telefonier ich damit eher selten, allerdings steh ich bekanntlich auch gar nicht so sehr auf telefonieren.

Dann lieber ein bisschen Messengern, weil ich mir immernoch einbilde, dass es viel kultivierter ist, eine Nachricht so zu hinterlassen, dass sich der andere damit beschäftigen kann, wenn er Zeit dafür hat. Sollte ich vielleicht auch mal der einen Kollegen genauer erklären, die mir zwar E-Mails schreibt (brav!), anschließend aber sowohl im Skype als auch per Telefon den Kontakt sucht – meist um nachzufragen, ob die Mail angekommen ist und den Inhalt direkt zu besprechen. Aber gut, wir haben alle irgendwann klein angefangen…

Ein Glück für sie, dass wir das Jahr 1949 weit hinter uns gelassen haben, denn da bestand Telefonieren noch aus ein paar mehr Schritten, als nur eine Kurzdurchwahl zu wählen und zu warten, bis jemand am anderen Ende der Leitung entnervt abnimmt. Immerhin, man musste/durfte/konnte nicht selbst wählen:

Bell System instructional film for telephone operators, showing how to perform dialing operations.

[via] ]]> https://www.wihel.de/wie-man-mit-einem-telefon-1949-telefonierte/feed/ 3 83444 Ein Besuch auf der CES 1987 https://www.wihel.de/ein-besuch-auf-der-ces-1987/ https://www.wihel.de/ein-besuch-auf-der-ces-1987/#comments Wed, 26 Jul 2017 14:49:11 +0000 https://www.wihel.de/?p=83333 Ein Besuch auf der CES 1987 | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Für Messen bin ich nur schwer zu begeistern, vor allem nachdem ich vor ein paar Jahren mehrfach zur Reihe der Aussteller gehörte. Den ganzen Tag stehen, freundlich-debil lächeln und immer wieder das Gleiche erzählen – das ist einfach nicht meins. Und auch als Besucher ist so eine Messer immer recht speziell. Entweder sind die Stände langweilig oder total überlaufen und da ich so ein Fuchs bin, brauch ich auch nicht unbedingt mehrere Stunden auf einem Messegelände, um alles Spannende für mich gesehen zu haben.

Die Games Convention war da noch eines der wenigen Highlights, aber wenn man aus Leipzig weggezogen ist, ist das auch nicht unbedingt ein Grund für eine Reise. Dann schon eher die Schnitzel von Vaddern.

Entsprechend haben mich auch CeBit und IFA nie sonderlich interessiert, zumal man dort meistens eh nur irgendwelchen Technikkram sieht, der zwar total beeindruckend ist, aber entweder erst in ein paar Jahren auf den Markt kommt – oder nie. Und wenn doch, dann zu einem Preis, für das man auch sein Erstgeborenes eintauschen kann.

Ein historischer Blick zurück in die Vergangenheit ist dann aber doch ganz amüsant und interessant, wenn man sich mal überlegt, was damals Highlights waren und die die meisten heute schon gar nicht mehr kennen:

Here is a video that I shot back in 1987 of the Summer Consumer Electronics Show, for my friend Kerry Decker’s „NightLife“ Cable TV show. Check out the equipment!!

Allein die Fernbedienung ….

[via] ]]> https://www.wihel.de/ein-besuch-auf-der-ces-1987/feed/ 7 83333 War Zone Photos von Kainoa Little https://www.wihel.de/war-zone-photos-von-kainoa-little/ https://www.wihel.de/war-zone-photos-von-kainoa-little/#comments Thu, 06 Jul 2017 14:37:56 +0000 https://www.wihel.de/?p=82958 Seit Oktober 2016 „tobt“ die Schlacht um Mossul, bei der irakische Streitkräfte die Stadt vom IS zurückerobern. Ich will da gar nicht zu wertend drüber schreiben oder gar nachdenken, denn eigentlich weiß jeder, wie absurd und unnötig die ganze Situation ist – sieht man ja auch daran, dass dieser ganze Mist seit beinahe einem Jahr läuft. 90% der Stadt sollen die Streitkräfte mittlerweile zurückerobert haben, der westliche Teil ist weiterhin umkämpft, was vor allem an der Altstadt liegt, die mit ihren verzweigten Gassen nur schwer mit Kriegsgerät befahren werden kann.

Zum Krieg – denn das ist es nun mal – gehören auch Kriegsfotografen dazu. Vor etwas mehr als 6 Jahren hatten wir das Thema schon mal hier, nun geht es um Kainoa Little. Der dokumentiert die Geschehnisse in und um Mossul seit April 2017 – hat aber ein Problem, das eigentlich natürlich ist, über das aber zumindest ich noch nicht nachgedacht hab: das Angebot an Kriegsfotografie übersteigt mittlerweile die Nachfrage. Little findet mittlerweile für seine Bilder keine Abnehmer mehr, was sowohl für sich spricht als auch ziemlich bezeichnend ist.

Immerhin: statt sie ungesehen auf irgendwelchen Platten oder Speicherkarten verstauben zu lassen, hat Kainoa Little sie einfach selbst veröffentlicht und ich möchte einfach glauben, dass es ihm letztendlich darum ging, die Bilder so oder so der Öffentlichkeit zu zeigen:

Mehr davon gibt es hier, weitere Arbeiten an dieser Stelle – Reinschauen lohnt sich!

[via] ]]> https://www.wihel.de/war-zone-photos-von-kainoa-little/feed/ 3 82958 Wie die Stasi 1984 eine „konspirative Wohnungsdurchsuchung“ durchführte https://www.wihel.de/wie-die-stasi-1984-eine-konspirative-wohnungsdurchsuchung-durchfuehrte/ https://www.wihel.de/wie-die-stasi-1984-eine-konspirative-wohnungsdurchsuchung-durchfuehrte/#comments Mon, 03 Jul 2017 10:33:44 +0000 https://www.wihel.de/?p=82847 Wie die Stasi 1984 eine

Es ist schon ein bisschen traurig, aber auch gute 27 Jahre nach dem Mauerfall zeigt die DDR bzw. die Staatssicherheit noch ihre Folgen, zumindest bei meinem Vater vermute ich das nach wie vor. Denn während meine Mutter durchaus auch mal was mit Freundinnen macht, kann ich nicht behaupten, dass mein Vater ein großer Fan von Freunden und Bekanntschaften ist. Ich will nicht sagen, dass er ein Menschenhasser ist – aber Stammtischabende oder Unternehmungen mit anderen zählen nicht gerade zu seinen Hobbies. Ist ja auch nicht weiter schlimm, schließlich hat jeder genug mit sich selbst zu tun – ich vermute aber, dass einfach die damalige Zeit eine wesentliche Rolle spielt.

Musste man doch jedes Mal damit rechnen, dass angebliche Freunde eigentlich im Dienste des Staates standen und eigentlich das Ziel verfolgten, einen selbst komplett zu durchleuchten und sollten sie tatsächlich etwas finden, was den Interessen des Staates entgegen stand, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Wie krank und absurd das ist, kann man zumindest versuchen, sich vorzustellen – ich möchte das ehrlich gesagt nicht. Oder wer schläft noch ruhig, wenn man eigentlich zu jeder Zeit damit rechnen musste, dass während der eigenen Abwesenheit irgendwelche Gestalten die eigene Wohnung durchsuchten?

Und auch wenn ich in der damaligen DDR geboren wurde, bin ich doch froh, so gut wie nichts davon mitbekommen zu haben. Ein Zeitdokument zeigt, wie so eine Durchsuchung aussah, die tatsächlich stattgefunden hat und später als Trainingsvideo benutzt wurde:

Training film produced in 1984 by the East German Ministry for State Security (Ministerium für Staatssicherheit, MfS, commonly known as the Stasi).

Früher war eben doch nicht alles besser.

[via] ]]> https://www.wihel.de/wie-die-stasi-1984-eine-konspirative-wohnungsdurchsuchung-durchfuehrte/feed/ 3 82847 New York Then And Now: Eine kleine Splitscreen-Reise https://www.wihel.de/new-york-then-and-now-eine-kleine-splitscreen-reise/ https://www.wihel.de/new-york-then-and-now-eine-kleine-splitscreen-reise/#comments Thu, 15 Jun 2017 05:45:15 +0000 https://www.wihel.de/?p=81646 New York Then And Now: Eine kleine Splitscreen-Reise | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Splitscreen scheint diese Woche stark en vogue zu sein, hatten ich doch mit dem Trailer zu A Way Out das Thema schon mal. So neu ist das Ganze aber nicht, denn bereits hier und hier gab es auch schon mal zwei Filmchen, die man eigentlich hätte doppelt gucken müssen, um alles mitzubekommen. Und das ist auch der Grund, warum ich Splitscreens eigentlich so gar nicht mag – man kann sich ja doch immer nur auf eine Hälfte konzentrieren.

Einigermaßen gut haben das die Macher der LEGO-Spiele hinbekommen – da verschmilzt der Bildschirm immerhin, wenn sich beide Spieler wieder annähern. Aber sonst bleibt immer irgendwas auf der Strecke.

Da kann man nun drüber meckern oder – wie angesprochen – schaut die Filme einfach doppelt (oder eben die ganze Zeit hin und her). Lohnen dürfte sich das auch beim kleinen Reisevideo vom New Yorker, die sich altes Filmmaterial besorgt und anschließend die gleichen Strecken bzw. Orte genauso abgelaufen/abgefahren sind, wie das bei besagtem Filmmaterial gemacht wurde.

Herausgekommen ist eine sehr schön Gegenüberstellung von heute und den 1930er Jahren:

A split-screen tour of the same streets in New York City, from the nineteen-thirties and today.

[via] ]]> https://www.wihel.de/new-york-then-and-now-eine-kleine-splitscreen-reise/feed/ 7 81646 The Voder – Die Mutter von Siri, Alexa und Co. https://www.wihel.de/the-voder-die-mutter-von-siri-alexa-und-co/ https://www.wihel.de/the-voder-die-mutter-von-siri-alexa-und-co/#comments Tue, 23 May 2017 09:47:14 +0000 https://www.wihel.de/?p=81140 The Voder - Die Mutter von Siri, Alexa und Co. | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

An sich sind die ganzen Voice-Assistenten, die es mittlerweile gibt – Siri und Alexa sind hier wohl die bekanntesten – ja ganz nützlich, mitunter sogar witzig. In meinen Alltag hat es aber noch keiner geschafft. Wo kommen wir denn da auch hin, dass ich in mein Telefon sprechen würde? Völlig absurd wär das. Tatsächlich aber fehlen mir einfach die Szenarien, in denen die kleinen Helfer wirklich nützlich sein würden und solange wir noch nicht die Evolutionsstufe aus Star Trek oder noch besser Interstellar erreicht haben – richtig echte Gespräche mit einem Computer, der nahezu jeden Befehl und jeden Satz versteht – spielt dieses Feature für mich noch keine Rolle.

Was wohl die Wenigsten wussten: die Mutter von Siri, Alexa und Co. hatte ihren ersten Auftritt 1939 – also vor nicht weniger als 78 Jahren. The Voder nennt sich das gute Stück, wurde von Homer Dudley entwickelt und war das erste Gerät, mit dem man Sprache synthetisieren konnte. Die Bedienung war natürlich noch manuell und setzte eine mehrjährige Ausbildung voraus, was besonders witzig ist, wenn man bedenkt, dass es nur zwei Bedienungselemente gab: einen Handgelenksschalter, mit dem man stimmhafte oder stimmlose Laute erzeugen konnte und ein Pedal für die Frequenzsteuerung:

Considered the first electrical speech synthesizer, VODER (Voice Operation DEmonstratoR) was developed by Homer Dudley at Bell Labs and demonstrated at both the 1939 New York World’s Fair and the 1939 Golden Gate International Exposition. Difficult to use and difficult to operate, VODER nonetheless paved the way for future machine-generated speech.

[via] ]]> https://www.wihel.de/the-voder-die-mutter-von-siri-alexa-und-co/feed/ 6 81140 Die Zeitansage in den 70er Jahren https://www.wihel.de/die-zeitansage-in-den-70er-jahren/ https://www.wihel.de/die-zeitansage-in-den-70er-jahren/#comments Wed, 17 May 2017 09:00:23 +0000 https://www.wihel.de/?p=81014 Die Zeitansage in den 70er Jahren | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Ehrlich, ich hab noch nie verstanden, warum man eine Nummer anrufen kann, um sich die Zeit ansagen lassen zu können – außer natürlich um Anrufe zu faken, die man nicht tätigen will. Allerdings stamme ich auch aus der Generation, die bereits das Internet sehr früh nutzen konnte und seit dem ist Anrufen ja sowieso aus der Mode gekommen – außer mit Mutti.

Wenn man sich aber früher gewundert hat, ob die Uhr nun richtig läuft oder nicht, hat man eben zum Hörer gegriffen und die Post angerufen, was ja gleich doppelt absurd klingt – außer man argumentiert so, dass die Post dann eben auch die Zeit liefert.

Wie das früher so ablief zeigt einzig und allein die beste Erklärbär-Sendung der Welt: Die Sendung mit der Maus. Und das geht nicht weniger absurd los, als es sowieso in diesem Jahrtausend vermuten lässt:

In 20 Jahren glaubt uns das kein Schwein mehr.

[via] ]]> https://www.wihel.de/die-zeitansage-in-den-70er-jahren/feed/ 9 81014 13 Jahre her: Facebook startet https://www.wihel.de/13-jahre-her-facebook-startet/ https://www.wihel.de/13-jahre-her-facebook-startet/#comments Tue, 02 May 2017 15:41:47 +0000 https://www.wihel.de/?p=80666 13 Jahre her: Facebook startet | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Wenn man sich mal richtig alt fühlen will, muss man sich nur mal vor Augen führen, wann Facebook das Licht der Welt erblickte. 13 Jahre ist das nun schon wieder her. Damals waren wir doch noch alle bei studiVZ, meinVZ oder schülerVZ – wer es nicht mehr weiß: eigentlich genau das gleiche, nur mit anderen Farben. Es gab Gruppen, in denen man nur drin war, weil sie einen lustigen Namen hatten und man sie direkt im Profil sehen konnte. Genauso gab es einen Newsstream, den ich mal an einem Tag mehr als vergewaltigt hab, indem ich wirklich stark belanglos immer das aufschrieb, was ich gerade machte („gehe nun aufs Klo“, „war auf dem Klo, war großartig“, „Müsste mal wieder Klopapier kaufen“ …). Und vor allem: keine Algorithmen.

Dann kam Facebook, das coole, neue Netzwerk und die Geschichte nahm ihren Lauf. SchülerVZ hat mittlerweile die Segel gestrichen, studiVZ und meinVZ sind zumindest noch erreichbar – ob da aber noch wirklich jemand aktiv ist, darf gern bezweifelt werden. Facebook hingegen zählt mittlerweile irgendwas um die 1,9 Milliarden Nutzer weltweit und scheint mir eine wahre Gelddruckmaschine zu sein.

2004 ging es also los und da gab Mark Zuckerberg unter anderem bei CNBC ein Interview, um der Welt zu erklären, was dieses neue Netzwerk denn überhaupt ist:

Eleven years ago, CNBC was interviewing a 20-year-old about a social network called The Facebook

[via] ]]> https://www.wihel.de/13-jahre-her-facebook-startet/feed/ 8 80666