Zeitgeschichte auf wihel.de - Was is hier eigentlich los https://www.wihel.de/kategorien/kultur/zeitgeschichte/ Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Tue, 31 Jan 2023 07:21:08 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.1 Reportage: Berlin, Berlin https://www.wihel.de/reportage-berlin-berlin/ https://www.wihel.de/reportage-berlin-berlin/#respond Wed, 01 Feb 2023 11:13:17 +0000 https://www.wihel.de/?p=147215 Reportage: Berlin, Berlin | Was is hier eigentlich los?

Gerade noch (und mal wieder) über das schlechte TV-Programm aufgeregt, dass uns serviert wird, schon kommt eine neue Doku um die Ecke, die man sich stattdessen anschauen kann. Vorher kann ich aber auch mal erzählen, dass ich erst 36 Jahre alt werden musste, um zu erfahren, dass man auch für normales – also das, was aus der Wand per TV-Kabel im Fernseher ankommt – zahlen muss.

GEZ war mir ja klar, aber darüber hinaus? Ist ja dann doch meist irgendwo in den Nebenkosten versteckt oder wird irgendwie querfinanziert, als wir allerdings in das Haus gezogen sind und ich einfach nur mal testweise den Fernseher angeschlossen hab, kam dann doch die Ernüchterung.

Wobei, die kam eigentlich später als ich die Preise dafür gesehen hab, denn mal eben so einen Kabelanbieter auswählen ist halt auch nicht und Satelliten-Schüssel aufs Dach werfen wäre eine Option, braucht dann aber auch wieder größere Umbaumaßnahmen, damit die Kabel hier nicht wild durch die Gegend fliegen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wir schauen jetzt einfach übers . Das kostet weniger als die Hälfte, funktioniert dann auch über und Tablet und ist lediglich von der Bedienung her ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Und birgt halt auch die Gefahr, dass wenn das Netz mal weg ist, wir wirklich blank dastehen. Aber isses ja nicht, wir leben schließlich in Deutschland, dem Land der aufstrebenden Digitalisierung …

Man muss aber auch sagen, dass wir nach wie vor eher selten normales Fernsehen schauen. YouTube hat mittlerweile einen festen Platz im Programm, natürlich aber auch weiterhin Netflix und Co. so wie diverse Mediatheken. Alles bisschen fragmentiert, aber angebotstechnisch um Welten besser zu dem, was uns die Sender auftischen wollen.

Zurück zur eingangs angesprochen Dokumentation: Das ZDF hat 1990 eine Dokumentation über gemacht, das gerade wiedervereinigt wurde. Die Mauer ist zwar offen, steht aber noch, die ist auch noch irgendwie da und doch beginnt die Stadt und das Land langsam zusammenzuwachsen:

Schönes Zeitdokument.

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Ein Auto-Navi von 1973 https://www.wihel.de/ein-auto-navi-von-1973/ https://www.wihel.de/ein-auto-navi-von-1973/#comments Tue, 31 Jan 2023 11:37:00 +0000 https://www.wihel.de/?p=147151 Ein Auto-Navi von 1973 | Was is hier eigentlich los?

Ich fahr nahezu immer mit Navigationsgerät, selbst bei Strecken, die ich eigentlich kenne. Denn ein einziges Mal hatte ich das Problem, dass ich mich auf meinen eigenen Orientierungssinn verlassen hab und genau dann war meine bekannte Strecke nicht passierbar und ich musste Umwege fahren – hatte aber gar keine Ahnung, wie und wo und was überhaupt. Da man so ein Navi aber während der Fahrt nur bedingt gut bedienen kann und in der Stadt auch nicht mal eben irgendwo anhalten, gestaltete sich das alles recht schwierig und unnötig stressig, sodass ich solche Situationen einfach konsequent vermeiden will.

Zumal wir ja nun umgezogen sind und sowieso alles neu ist. Klar, auch kleiner und eigentlich deutlich überschaubarer – auch den Weg von und nach Hamburg beherrsch ich mittlerweile ganz gut – aber sicher ist sicher.

Ich hab allerdings auch mal vor einer Weile gelesen, dass das Fahren nach Navi nicht nur Vorteile hat. Zum einen werden dadurch auch kleinere Straßen schnell verstopft, weil die Dinger mittlerweile so schlau sind und größere Staus umfahren wollen, man dann aber in Ecken landet, die für etwas mehr Verkehr gar nicht ausgelegt sind (wobei das ja auch nur ein Folgeproblem von anderen ist), zum anderen nimmt man wohl als Reisender seine Umgebung gar nicht mehr so bewusst war, weil wir alle nur noch auf die digitalen starren und uns von der Computerstimme leiten lassen.

Letzteres kann ich sogar einigermaßen selbst bestätigen, denn gerade in der Stadt kann man mich problemlos nach den Straßen fragen, die ich befahre – ich hab nicht wirklich Ahnung, wie die heißen, kenne aber dennoch den Weg von A nach B, wenn man mir eine Karte hinhält.

Wie dem auch sei, all das, was wir heute nutzen ist das Ergebnis vieler Versuche und langwieriger Entwicklung, die irgendwann mal angefangen hat. Unter anderem 1973 und deutlich abgespeckter als das, was wir heute kennen – dennoch mal spannend zu sehen, wie das ablief:

Und bei allen Nachteilen, die es vielleicht gibt, für mich überwiegen die Vorteile. Allein schon weil doch keiner mehr Bock hat, Karten zu falten.

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Die Geschichte der Fertiggerichte https://www.wihel.de/die-geschichte-der-fertiggerichte/ https://www.wihel.de/die-geschichte-der-fertiggerichte/#comments Tue, 20 Dec 2022 11:22:46 +0000 https://www.wihel.de/?p=143971 Die Geschichte der Fertiggerichte | Was is hier eigentlich los?

Wie viele andere bin auch ich mit einer nicht unerheblichen Menge an Fertiggerichten aufgewachsen, wobei mir direkt auffällt, dass der Begriff und das damit Gemeinte gar nicht trennscharf zu anderen Gerichten sind. Schließlich kann ja auch eine Dosensuppe ein Fertiggericht sein, genauso wie eine TK-Pizza – muss man auch alles noch aufwärmen, bevor man sich das in den Körper schieben kann.

Tatsächlich red ich aber von den Dingern, die nahezu immer in Plastik und mit Alu-Folie verpackt sind und die man mehrfach mit einer Gabel einstechen muss, bevor man sie in die schiebt und aufwärmt.

Manche behaupten ja, dass das eine sehr traurige Kindheit gewesen sein muss, aber wenn beide Elternteile arbeiten gehen, bleibt halt natürlicherweise kaum Zeit für jeden Tag frisch gekochtes Essen. Was vollkommen okay ist, so ein Dach über dem Kopf fetzt schon deutlich mehr als frisch gekochte Kartoffeln.

Allerdings kann ich mich auch noch an die Anfänge erinnern und wie das geschmeckt hat – damals musste man wirklich noch genau aussuchen, was man sich in die Mikrowelle schob und was man direkt ins Klo wandern lassen konnte. Gerade alles mit Kartoffeln war eher schwierig und auch bestimmte Gemüsesorten wurden zwar warm, aber nicht wirklich genießbar.

Das hat sich mittlerweile erheblich gewandelt und teils schmeckt das Zeug aus der Mikrowelle keinen Deut schlechter als wie frisch gekocht, außer vielleicht wenn es um die Konsistenz geht. Viel mehr noch, heute gibt es deutlich mehr Möglichkeiten um Essen in der Mikrowelle zuzubereiten. Ich kauf z.B. beinahe schon regelmäßig Burger, die man einfach mit Beutel da rein wirft und die dann doch tatsächlich sehr lecker rauskommen – wäre in meiner Kindheit noch undenkbar gewesen.

Weird History Food werfen einen genaueren Blick auf die Geschichte des Fertigessens und setzen dabei tatsächlich sehr früh in der jüngeren Geschichte an. Weil Fertigessen am Ende auch nur zum Teil was mit Mikrowellen zu tun hat:

Auf der anderen Seite: Frisch zubereitet schmeckt noch immer am besten. Gerade von Muttern.

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Googles „Year in search 2022“ https://www.wihel.de/googles-year-in-search-2022/ https://www.wihel.de/googles-year-in-search-2022/#comments Mon, 19 Dec 2022 11:03:43 +0000 https://www.wihel.de/?p=143851 Googles „Year in search 2022“ | Was is hier eigentlich los?

Beinahe fast schon unglaublich, dass das Jahr wieder rum ist – war nicht neulich erst der erste Dezember und wir haben uns über die aktuelle Win-Compilation gefreut? Mag aber auch daran liegen, dass wir direkt zwei Wochen im Dezember frei hatten, die aber gar nicht so richtig als Urlaub gedacht waren, sondern mehr für Renovierungsarbeiten – und wir davon direkt ein paar Tage verloren haben, ich durch Krankheit sogar noch ein paar mehr. Da verfliegt die Zeit ja gleich noch mal schneller.

Wie dem auch sei, mit dem Rasen auf das Ende des Jahres treten auch wieder die Jahresrückblicke in Erscheinung, wobei das dieses Jahr angenehm ruhig zu sein scheint. Aktuell hab ich bisher nur zwei gesehen, was aber auch nachvollziehbar ist, weil gefühlt noch mehr Scheiße passiert ist als jemals zuvor – das wollen dann nur die Wenigsten noch mal filmisch irgendwie festhalten. Ganz nach dem Motto „Lieber schnell alles wieder vergessen“.

Gut möglich, dass das aber auch nur mein persönliches empfinden ist, aktuell fühlt sich das ohnehin noch mehr so an, als ob man viel mehr Kraft aufwänden muss, um die wirklich guten Nachrichten zu finden, während der ganze Mist, der so passiert, automatisch auf einen zufliegt. Und vor allem muss man sich in Erinnerung rufen, dass es einem im Vergleich zu vielen anderen ja noch ganz gut geht.

Jedenfalls ist einer der beiden Jahresrückblicke wieder von kommend und beleuchtet auch dieses Jahr, was die Menschen in die größte Suchmaschine der Welt reingehauen haben. Natürlich einigermaßen emotional aufgeladen und irgendwo Hoffnung bringend wollend, aber gefühlt war da in den anderen Jahren auch irgendwie mehr Bums drin – vielleicht ist dann eben doch beschissener im Vergleich zu den letzten Jahren.

Um noch ein paar Details zu teilen: Wordle war wohl das meistgesuchte Wort des Jahres (was mich erneut daran erinnert, dass Spotify ein Arschloch ist, weil sie mir Heardle genommen haben), bei den Menschen war es „Johnny Depp“ und beim Sport natürlich die Fußball Weltmeisterschaft. In Deutschland sah das ein bisschen anders aus, da wurde vor allem nach „Ukraine“ gesucht und Putin gleich in mehreren Kategorien (unter anderem auch bei den Memes). Wer da gern etwas tiefer eintauchen möchte, schaut einfach hier vorbei.

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Das beste Spielzeug, das man in den 60ern und 70ern zu Weihnachten verschenkt hat https://www.wihel.de/das-beste-spielzeug-das-man-in-den-60ern-und-70ern-zu-weihnachten-verschenkt-hat/ https://www.wihel.de/das-beste-spielzeug-das-man-in-den-60ern-und-70ern-zu-weihnachten-verschenkt-hat/#comments Thu, 15 Dec 2022 11:52:46 +0000 https://www.wihel.de/?p=143567 Das beste Spielzeug, das man in den 60ern und 70ern zu Weihnachten verschenkt hat | Was is hier eigentlich los?

Dieses Jahr bin ich irgendwie ganz besonders wenig Fan von diesen Beiträgen, die man durchforsten kann, um für sich selbst oder andere überteuerten Kram zu finden, den man dann an Weihnachten bekommt bzw. verschenkt. Das war mal anders, da hab ich solche Listen und Videos sehr gern durchstöbert, schließlich gibt es ja immer was, was man gebrauchen könnte.

Das Problem ist nur: Platz ist begrenzt, genauso wie und so richtig geil für die Umwelt ist dieser ganze Konsumwahn auch nicht. Außerdem hab ich mir für diesen Monat auferlegt (oder besser gesagt auferlegen müssen) nichts zu bestellen – dafür war der letzte Monat einfach viel zu teuer. Aber auch geil, weil eben neue Gadgets und neues Hobby.

Dazu kommt, dass wir rein faktisch maximal verschuldet sind, weil halt Immobilienerwerb und auch wenn wir (noch) nicht am Hungertuch knabbern, so richtig weiß ja keiner, ob wir in ein paar Jahren noch das gleiche Einkommen haben und die monatlichen Raten bezahlen können – gut möglich, dass der Russe doch noch durchdreht oder Elon Musk einfach Deutschland kauft und wir dann nur noch in Büros schlafen dürfen.

Es soll hier aber gar nicht um leider viel zu realistische Dystopien gehen, die werden noch früh genug kommen – sondern darum, was man eben vor 50 bis 60 Jahren an Weihnachten so verschenkt hat. Spoiler: Dürfte die Jugend von heute nur bedingt vom Hocker reißen, ich find da aber vieles ziemlich toll!

The holiday season is usually when we reflect back on the year and think about everything we experienced. It’s also a time when we think back to our childhood and remember that magical time at Christmas and the special gifts we received. In this video we will have a look back at the top Christmas toys from the 1960s & 1970s!

Ich verschenk dieses Jahr übrigens nur feuchte Händedrucke – was Persönliches, vom Herzen kommt schließlich immer gut an.

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Eine nicht ganz so wilde Reise durch die 80er https://www.wihel.de/eine-nicht-ganz-so-wilde-reise-durch-die-80er/ https://www.wihel.de/eine-nicht-ganz-so-wilde-reise-durch-die-80er/#comments Tue, 06 Dec 2022 15:42:43 +0000 https://www.wihel.de/?p=142938 Eine nicht ganz so wilde Reise durch die 80er | Was is hier eigentlich los?

Letzte Woche noch hatte ich einen kleine Reise durch die , quasi quer durch Nachrichtensendungen, Serien und was damals eben so in den Medien angesagt war. Wirkte ein bisschen wirr und zusammenhangslos, mochte ich aber gerade deswegen, weil die Zeit so recht gut eingefangen wurde. Muss ja nicht alles immer einen roten Faden haben.

Und auch wenn ich damals schon sagte, dass ich die 90er als quasi das lebenswerteste Jahrzehnt betrachte, dass ich bisher erleben durfte, so bin ich doch eigentlich großer Fan der . Die Fakten ignorierend wirken die 80er auf mich wie die Zeit, als die meiste Innovation herrschte. Klar, iPhones und Co. waren noch weit weg, das zwar schon ein ganz klein bisschen da – aber gerade in Sachen Film, und Musik war der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Um nicht zu sagen: In den 80er haben wir vermutlich das Beste bekommen, zu dem die Menschheit in der Lage war. Danach kam dann nur noch sehr viel Hip-Hop und ein Cover bzw. Remake nach dem anderen. Um nicht zu sagen: Alles wird nur noch aufgewärmt und mittlerweile gibt sich ja auch kaum jemand noch die Mühe zu verschleiern, dass es einzig und allein darum geht, noch irgendwie ein paar Kröten damit zu verdienen. Schade irgendwie.

Und das Beste ist: In den Kommentaren zum nachfolgenden Video hat sich sogar jemand die Mühe gemacht, eine beinahe vollständige Liste von dem zu machen, was man alles gesehen hat – kleb ich direkt unter das Video:

Intro – Footloose
0:05 –
0:06 – Peter Gabriel (Sledgehammer)
0:07 – Debbie Gibson (Electric Youth)
0:08 – – Super Mario Brothers
0:09 – Prince (Raspberry Beret)
0:10 – Punky Brewster
0:10 – The Money Pit (Shelly Long, Tom Hanks)
0:11 – The Wizard (Fred Savage)
0:12 – Cheers (Ted Danson, Shelley Long)
0:13 – 48 HRS. (Nick Nolte, Eddie Murphy)
0:14 – Planes, Trains and Automobiles (Steve Martin, John Candy)
0:15 – Michael Jackson (Billie Jean – Moonwalk)
0:16 – Ferris Bueller’s Day Off
0:17 – Alf
0:18 – The Breakfast Club
0:19 – Rocky III
0:20 – Footloose
0:22 – E.T. the Extra-Terrestrial
0:23 – (Material Girl)
0:24 – The B-52s (Private Idaho)
0:25 – Cindy Lauper (Girls Just Want To Have Fun)
0:26 – Van Halen (Jump)
0:27 – Ghostbusters 2
0:28 – Adventures in Babysitting
0:29 – National Lampoon’s Vacation
0:30 – Kickboxer (Jean Claude Van Damme)
0:31 – Beat Street (Mr. Wave – The New York City Breakers)
0:32 – Lionel Ritchie (All Night Long)
0:33 – Look Who’s Talking (John Travolta)
0:34 – Toni Basil (Mickey)
0:35 – Whitney Houston (How Will I Know)
0:36 – Miami Vice (Don Johnson, Philip Michael Thomas)
0:37 – A Nightmare on Elm Street 2: Freddy’s Revenge (Mark Patton) ~ Thanks Robert Gaebler
0:37 – Top Gun (Tom Cruise, Anthony Edwards)
0:38 – Dirty Dancing
0:39 – Labyrinth (Jennifer Connelly)
0:40 – WarGames (Ally Sheedy)
0:41 – Sixteen Candles (Molly Ringwald)
0:42 – Shag (Bridget Fonda)
0:42 – The Princess Bride (Robin Wright)
0:43 – Coming to America (Shari Headley)
0:44 – Flashdance (Jennifer Beals)
0:45 – The Blue Lagoon (Brook Shields)
0:46 – Fast Times at Ridgemont High (Phoebe Cates)
0:46 – Back to the Future (Claudia Wells)
0:47 – The Woman in Red (Kelly LeBrock)
0:48 – Adventures in Babysitting? (Elisabeth Shue
0:49 – Lucas (Kerri Green)
0:51 – The Karate Kid Part II (Tamlyn Tomita, Ralph Macchio)
0:52 – The Cosby Show
0:53 – Phil Collins (Sussudio)
0:54 – Married with Children (Ed O’Neill)
0:55 – The Karate Kid (Martin Kove)
0:55 – Conan the Barbarian (Arnold Schwarzenegger)
0:57 – No Retreat No Surrender (Jean-Claude Van Damme)
0:58 – Cobra (Sylvester Stallone)
0:59 – Batman (Michael Keaton)
1:00 – A-Ha (Take On Me)
1:01 – Superman II (Christopher Reeve)
1:02 – Die Hard (Bruce Willis)
1:03 – Breakin’ (Michael “Boogaloo Shrimp” Chambers)
1:03 – E.T. the Extra-Terrestrial
1:04 – Who Framed Roger Rabbit
1:05 – Breakin’ (Lucinda Dickey)
1:06 – Indiana Jones and the Temple of Doom (Kate Capshaw)
1:07 – Who’s the Boss (Tony Danza)
1:08 – Top Gun (Tom Cruise)
1:09 – Robert Palmer (Simply Irresistable)
1:10 – Rocky III (Sylvester Stallone)
1:11 – The Goonies
1:12 – Police Academy 5: Assignment Miami Beach (Janet Jones)
1:13 – The Naked Gun (Leslie Nielsen, Priscilla Presley)
1:14 – Beverly Hills Cop (Eddie Murphy)
1:16 – Dirty Dancing (Jennifer Grey, Patrick Swayze)
1:16 – Risky Business (Tom Cruise)
1:17 – Robocop
1:18 – The Return of the Jedi (Harrison Ford, Billy Dee Williams)
1:19 – Rocky 3 (Sylvester Stallone, Carl Weathers)
1:20 – Three Amigos (Martin Short, Steve Martin)
1:21 – Culture Club (Do You Really Want To Hurt Me)
1:22 – Field of Dreams (Kevin Costner)
1:23 – Perfect Strangers (Mark Linn-Baker, Bronson Pinchot)
1:24 – Dire Straits (Money for Nothing)
1:25 – Back to the Future (Christopher Lloyd, Michael J. Fox)
1:26 – Running Scared (Billy Crystal, Gregory Hines)
1:27 – Spaceballs (Bill Pullman, Daphne Zuniga)
1:28 – Bruce Springsteen (Dancing in the Dark)
1:29 – Three Men and a Baby (Tom Selleck)
1:30 – Top Gun (Tom Cruise)
1:31 – Queen / Freddie Mercury
1:32 – Michael Jackson (Smooth Criminal)
1:33 – Paul Simon (You Can Call Me Al w/ Chevy Chase)
1:34 – Top Gun (Val Kilmer)
1:35 – The Cure
1:35 – Willow (Warwick Davis)
1:36 – Angel Heart (Mickey Rourke) ~ Thanks Terrence Gibson
1:37 – Blind Date (Kim Basinger, Bruce Willis)
1:38 – for Africa (We Are The World)
1:39 – Breakin’ 2 – Electric Boogaloo
1:40 – American Gigolo (Richard Gere)
1:41 – Fine Young Canibals
1:42 – Police Academy
1:43 – License to Drive
1:43 – Run DMC (Walk This Way)
1:44 – Footloose
1:45 – BIG
1:46 – Dead Poets Society
1:47 – George Michael
1:48 – Crocodile Dundee
1:49 – Fatal Attraction
1:49 – Popeye
1:50 – Mr. Belvedere
1:51 – The A-Team ~ Thanks fish sulyma
1:52 – Milli Vanilli
1:53 – Poison (I won’t forget you ~ CC DeVille with Robbin Crosby of Ratt) ~ Thanks to @metalcop
1:54 – St Elmo’s Fire (Rob Lowe)
1:55 – Lethal Weapon 2 ~ Thanks 44excalibur
1:56 – The New Kids on the Block (Please Don’t Go Girl)
1:58 – Legend (Mia Sara)~Thanks David Horne
1:58 – The Naked Gun
1:59 – Beetlejuice
2:00 – Different Strokes
2:01 – A Night In Heaven ~ Thanks 44excalibur
2:01 – Footloose
2:02 – Dirty Dancing
2:03 – Flashdance
2:04 – 9 1/2 Weeks ~ Thanks 44excalibur
2:05 – Staying Alive (John Travolta)
2:06 – Splash
2:07 – Batman (Jack Nicholson)
2:08 – The Beastie Boys
2:09 – See No Evil, Hear No Evil
2:10 – Footloose ~ Thanks fish sulyma & 44excalibur
2:11 – Rocky IV
2:11 – Girls Just Want To Have Fun ( Helen Hunt)
2:12 – Bon Jovi (Bad Medicine) ~ Thanks Chris Schwan
2:13 – Robocop
2:14 – Short Circuit
2:15 – Revenge of the Nerds
2:16 – Breakin’
2:17 – Gremlins
2:18 – Labyrinth
2:19 – Big Trouble in Little China
2:20 – The Naked Gun
2:21 – The Bangles (Walk like an Egyptian)
2:23 – White Knights
2:24 – Lethal Weapon 2 ~ Thanks 44excalibur
2:25 – Over the Top
2:26 – Chariots of Fire
2:27 – Scarface
2:28 – Perfect
2:30 – The Malibu Bikini Shop ~ Thanks to @UX World0903
2:31 – Ghostbusters
2:32 – Olivia Newton John (Physical)
2:33 – Romancing the Stone
2:34 – Spaceballs (John Candy)
2:35 – Bryan Adams (Summer of ’69)
2:36 – Good Morning Vietnam ( Robin Williams)
2:37 – The Empire Strikes Back
2:38 – Trading Places
2:39 – Milli Vanilli
2:40 – Billy Idol
2:41 – No Way Out (Kevin Costner)
2:42 – The Wraith ( Charlie Sheen)
2:42 – Aliens (Sigourney Weaver)
2:43 – U2
2:44 – Ghostbusters
2:45 – The Monster Squad
2:46 – Pat Benatar (Love is a Battlefield)
2:47 – Ferris Bueller’s Day Off
2:47 – Footloose (Lori Singer, SJParker) ~ Thanks Lynette Arnold & jmiklane
2:48 – Commando
2:48 – Stand By Me
2:49 – Talking Heads (Wild Wild Life) ~ Thanks Horst Hofreiter
2:50 – The Wonder Years
2:51 – The Goonies
2:52 – When Harry Met Sally
2:54 – Mannequin
2:55 – Risky Business
2:56 – Indiana Jones and the Temple of Doom
2:58 – BIG
3:01 – The Terminator
3:02 – La Bamba
3:04 – Flash Gordon
3:05 – Return of the Jedi
3:06 – The Police/Sting (Every Breath You Take)
3:07 – The Naked Gun
3:09 – Transformers
– Teenage Mutant Ninja Turtles
– GI Joe
– Robotech
– Thundercats
– GI Joe
– Inspector Gadget
– Voltron
– The Smurfs
– Disney’s Duck Tales
3:20 – He-Man
3:21 – Hulk Hogan & André The Giant
3:22 – Beverly Hills Cop
3:23 – Ramones (We want the airwaves) ~ Thanks Ken Cox
3:24 – Mc Gyver
3:25 – Roxette (Dressed For Success)
3:25 – Rain Man
3:26 – Knight Rider
3:26 – Bon Jovi (Bad Medicine) ~ Thanks Lik- for identifying the video
3:27 – Guns n Roses
3:28 – The Breakfast Club
3:29 – Debbie Gibson (Electric Youth)~Thanks David Horne
3:31 – Inner Space (Martin Short)
3:32 – Fleetwood Mac/Lindsey Buckingham (Seven Wonders)~ Thanks Ken Cox & 44excalibur
3:33 – Back to the Future
3:34 – Michael Jackson (Smooth Criminal)
3:35 – George Michael
3:35 – Footloose (Chris Penn) ~ Thanks CetranRage
3:36 – The Goonies
3:37 – Lucas
3:37 – The Breakfast Club
3:38 – Back to the Future
3:39 – Highlander ~ Thanks to @UX World0903
3:40 – Never Ending Story
3:41 – Beverly Hills Cop II ~ Thanks 44excalibur
3:42 – Great Balls of Fire ~ Thanks to @UX World0903
3:42 – Cyndi Lauper (Girls Just Want To Have Fun)
3:43 – Flashdance
3:44 – Ferris Bueller’s Day Off
3:45 – Footloose
3:46 – Ray Parker Jr. (Ghostbusters)
3:48 – John Cougar Mellencamp (Hurts so Good)
3:49 – WHAM (Wake Me Up)
3:50 – Cindy Lauper
3:51 – Ghostbusters (Dan Aykroyd)
3:52 – The Blues Brothers
3:53 – E.T.
3:54 – Coming to America
3:55 – Clash of the Titans
3:56 – Cinderella ’80 ~ Thanks to R-M Boudreau! It’s an Italian movie, never would have figured it out.
3:57 – Flashdance (Cynthia Rhodes)
3:58 – Planes, Trains and Automobiles
3:59 – Staying Alive
4:00 – The Breakfast Club (Ally Sheedy)
4:01 – Teen Wolf
4:02 – Stand By Me
4:03 – BIG
4:04 – The Karate Kid
4:05 – Family Ties
4:06 – Kool & The Gang (Fresh)
4:07 – Debarge (Rhythm of the Night)
4:08 – The Last Dragon
4:10 – Cyndi Lauper
4:12 – Peter Gabriel (Sledgehammer)

Darüber hinaus (und weil das Video dann doch schon etwas älter ist) direkt noch ein Tribute mit etwas mehr als eine Stunde Laufzeit. Allein schon, weil Arbeiten heute vollkommen überbewertet ist:

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https://www.wihel.de/eine-nicht-ganz-so-wilde-reise-durch-die-80er/feed/ 4
Eine wilde Reise durch die 90er https://www.wihel.de/eine-wilde-reise-durch-die-90er/ https://www.wihel.de/eine-wilde-reise-durch-die-90er/#comments Wed, 30 Nov 2022 15:52:16 +0000 https://www.wihel.de/?p=142474 Eine wilde Reise durch die 90er | Was is hier eigentlich los?

Ich bin ja großer Fan der , gerade im musikalischen Bereich, weil ich nach wie vor behaupte, dass da schlichtweg die beste Musik produziert wurde. Da stand Profitgier noch ausreichend im Hintergrund, vor allem aber waren die Cover nicht so omnipräsent und wenn doch, dann wenigstens so ausreichend mit eigenem Touch versehen, dass das nicht nur wie Aufgewärmtes vom Vortag daher kam und direkt klar war, dass da noch jemand einen schnellen Euro mitnehmen will.

Darüber hinaus waren die 80er allerdings … eigentlich genauso beschissen, wie die Jahre davor und danach. Zumindest den kalten Krieg stell ich mir nicht gerade wie Zuckerschlecken vor und mittlerweile sind wir auch so an den technischen Fortschritt gewöhnt, dass man sich damals™ nur noch schwer vorstellen kann.

Daher muss ich auch fast schon Schmunzeln, wenn ich daran denke, was ich mal als Antwort auf die Checkin-Frage einer unserer zurückliegenden Retrospektiven geben hab, als es darum ging, in welchem Zeitalter man am liebsten gelebt hätte. „Die “ war meine Antwort und die Begründung eigentlich sehr traurig, denn ich glaube, dass das so die Zeit war, die am wenigsten beschissen war. Was mich dann auch wieder an meine Schulzeit erinnert, als wir uns an der Definition von Frieden abgearbeitet haben und auf nichts Besseres als das „Fernbleiben von Krieg“ einigen mussten. Schon alles irgendwie sehr bitter.

So ganz allein bin ich mit dem Gefühl zu den 90ern aber nicht, denn wenn man sich umschaut, gibt es eine allgemeine Sehnsucht danach. Ist zumindest für mich die Erklärung, warum diverse Comedy-Serien noch heute wiederholt werden und auch die Talk-Shows und schlecht gemachten Gerichtssendungen ein kleines Revival erleben (auch wenn mir klar ist, dass das teils in die mit reingeht, aber Grenzen sind ja oft fließend).

Und warum dann nicht einfach mal die volle Nostalgie-Packung reinziehen? Mit dem nachfolgenden Video geht das, denn das ist ein recht guter und wilder Abriss der 90er Jahre und ja, mit nicht nur positiven Dingen:

Genug Flashback für heute.

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Als Handys erstmalig Kameras bekamen https://www.wihel.de/als-handys-erstmalig-kameras-bekamen/ https://www.wihel.de/als-handys-erstmalig-kameras-bekamen/#comments Wed, 16 Nov 2022 11:32:25 +0000 https://www.wihel.de/?p=141505 Als Handys erstmalig Kameras bekamen | Was is hier eigentlich los?

Ich hatte es in der Wochenzusammenfassung erwähnt, seit Dienstag bin ich auch mal wieder Besitzer eines neuen iPhones. Das 11 Pro hat mich eine ganze Weile lang treu begleitet, vor allem weil die Nachfolgemodelle von nicht so wirklich ein Argument zum Wechseln hatten und von Haus aus eine ganze Stange kosten.

Doch irgendwann muss man wechseln, so will es der kapitalistische Illuminaten-Rat und so wurde es Zeit. So richtig begeistert bin ich natürlich nicht, denn auch wenn der Wechsel von 11 auf 14 etwas größer war, am Ende ist es noch immer das gleiche Gerät mit ein paar mehr Funktionen, die für mich vor allem eines sind: nett. Aber eben nicht bahnbrechend.

Liegt vor allem daran, dass Apple an Innovationskraft verloren hat und wenn Steve Jobs noch leben würde … wir alle kennen die Stammtisch-Diskussionen. Man muss aber sagen, dass sich Apple sehr stark auf Kamera und Verbesserungen von irgendwelchen vorhandenen Funktionen beschränkt hat. Und da ich nur eine überschaubare Anzahl an Bildern mit dem mache, tangiert mich das nur peripher (was ich so schon lange nicht mehr gesagt hab).

Das komplette Gegenteil davon: Line. Denn die sitzt öfter mal neben mir und schnappt sich das Ding, um zu checken, wie die Fotos denn im Vergleich zu ihrem iPhone X sind. Doof nur, dass ich sie nicht wirklich lasse, denn – verdammt noch mal – das ist halt kein Fotoapparat, sondern ein Telefon (mal davon abgesehen, dass Telefonieren genau das ist, was ich damit am wenigsten mache). Das muss für mich vor allem andere Dinge mehr und besser können als Fotos schießen.

Aber auch das sah mal anders aus, denn damals™ als Handys noch gar keine Kameras, dafür aber jede Menge physische Knöpfe hatten, war der Einbau von Kameras revolutionär. Und ein bisschen ist das wie mit Computerspielen aus den 90ern: Dachten wir damals, dass die Grafik bahnbrechend war, ringt einem das heute nur noch ein müdes Lächeln ab (oder richtig hart nostalgische Gefühle).

Die hat damals™, genauer gesagt 2001, einen genaueren Blick darauf geworfen:

Heute lächerlich, aber damals war das eben ein echtes Ding.

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Wie Karten früher hergestellt wurden https://www.wihel.de/wie-karten-frueher-hergestellt-wurden/ https://www.wihel.de/wie-karten-frueher-hergestellt-wurden/#comments Thu, 20 Oct 2022 10:53:19 +0000 https://www.wihel.de/?p=139337 Wie Karten früher hergestellt wurden | Was is hier eigentlich los?

Vermutlich hat jeder mal als Kind versucht, Schatzkarten zu machen. Ich war sogar so doof, ich hab die selber gemalt und dann wirklich geglaubt, dass beim Kreuz ein Schatz liegt, weil … warum denn auch nicht? Alles ist möglich, Toyota und so. War natürlich auch vom entsprechenden Erfolg gekrönt und ich behaupte jetzt einfach mal, dass das auch der Grund ist, warum ich mit Kartografie und Co. recht wenig am Hut hab.

Zumal wir ja im Zeitalter leben, in dem man nach nicht mehr wirklich braucht, auch wenn uns das bei der Bundeswehr noch versucht wurde, beizubringen. Im Auto hilft das (oft schon eingebaute) Navi, Schiffe kommunizieren via GPS und Flugzeuge fliegen bekanntlich ohnehin mit Voodoo und der puren Liebe ihrer Piloten zueinander.

Und gerade neulich musste ich darüber nachdenken, wie abhängig man eigentlich von so einem Navi im Auto ist. Ich kann mich noch erinnern, wie meine Eltern wirklich mit einer Straßenkarte als Buch durch Deutschland und bis nach Dänemark navigiert haben – nicht selten ohne Streit, weil gerade nachts alles deutlich schwieriger ist und man als Beifahrer richtig gefordert wird.

Heute gibt man aber einfach nur das Ziel ein und lässt die Software machen. Das ist natürlich deutlich komfortabler, aber nimmt man den Weg dann überhaupt noch bewusst wahr? Weiß man überhaupt, wo man eigentlich gerade ist? Ich mein, sollte doch mal ein Notfall auftreten, schadet es nicht, wenn man weiß, wo man sich befindet. Und klar, man könnte da vielleicht noch irgendwo GPS-Koordinaten ablesen, aber kann dann der Rettungsdienst damit auch umgehen? Je länger man darüber nachdenkt, umso größer wird das Rabbit Hole …

Und worüber man auch eher selten nachdenkt: Wie entstehen denn die Karten dafür überhaupt? Klar, heute fährt durch die Gegend und fotografiert alles, dazu haben wir einen Haufen Satelliten, von denen bestimmt mindestens 3 auch mal ein paar Bilder von der Erde schießen, die man dann für das Erstellen und Korrigieren von Karten nutzt – aber all das gab es ja früher nicht. Da mussten Leute tatsächlich noch losziehen und einfach … malen.

Gut, ganz so schlimm war es dann auch nicht, aber dennoch interessant zu sehen, wie man zum Beispiel 1961 Karten erstellt hat – das war durchaus mit ordentlichem Aufwand verbunden:

Dürfte heute auch noch kein Kinderspiel sein, aber hoffentlich doch um einiges einfacher.

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Sicherheit an Halloween – Ein Film von 1977 https://www.wihel.de/sicherheit-an-halloween-ein-film-von-1977/ https://www.wihel.de/sicherheit-an-halloween-ein-film-von-1977/#comments Wed, 19 Oct 2022 05:53:01 +0000 https://www.wihel.de/?p=139274 Sicherheit an Halloween – Ein Film von 1977 | Was is hier eigentlich los?

steht vor der Tür! Dieses pseudo-Fest, dass eigentlich nur von der Industrie erfunden wurde, um den Absatz von Kürbissen und allen andere Kram mit Kürbis-Motiven versehen zu steigern und gleichzeitig die Kids schon mal darauf vorzubereiten, dass sie vor allem durch Betteln und Schnorren ihren Lebensunterhalt bzw. Nahrungsgrundlage zu verdienen. Und als ob das nicht reicht, ist die auch noch maximal ungesund.

So dachte ich jedenfalls, vor allem weil mir das Geklingel an der Tür immer auf den Sack gegangen ist – mach ich ja bei anderen auch nicht und wenn ich was Süßes will, kauf ich mir das selbst. Tatsächlich ist Halloween aber gar nicht so sehr von der Industrie erfunden, sondern wird von ihr nur maximal ausgeschlachtet – juhu! Denn tatsächlich geht Halloween auf katholische Bräuche in zurück, die das halt als Einwanderer in die mitgebracht haben und so an ihre Heimat erinnern wollten.

Warum der Bums dann nicht direkt aus Irland zu uns rüber schwappte, sondern den Umweg über die Staaten nimmt, entzieht sich meiner Kenntnis, ist ja aber auch nicht so, als würde das immer mehr Fahrt auch in Europa aufnehmen, weil das kulturell so wertvoll ist – hier kommt dann tatsächlich der Push der Industrie ins Spiel.

So oder so, ich bin nicht mehr so anti, wie ich das noch vor vielleicht zwei Jahren war. Wie man in der letzten Wochenzusammenfassung gesehen hat, hab ich Line sogar ein bisschen Deko gedruckt, was ja schon einer Unterstützung gleich kommt – sehe hier eindeutige Parallelen zur Bundesregierung und der Unterstützung der Ukraine. Ungünstig allerdings: Dieser schwindende Widerstand kommt genau dann, wenn wir zwei Kids im Haus wohnen haben und die werden garantiert klingeln – besonders ätzend, weil das eine Kind recht unsympathisch ist.

Halloween bedeutet aber auch – vor allem in den Staaten, aber scheinbar auch zunehmend hier – höhere Aufmerksamkeit, vor allem im Straßenverkehr. Die meisten Kostüme sind recht dunkel gehalten, dazu eingeschränkte Sicht durch irgendwelche „gruseligen“ Masken und dann auch noch die Kinder, die sich verkleiden, das kann schnell eskalieren, wenn da die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer nachlässt.

Ein Umstand, den man auch schon 1977 auf dem Schirm hatte und deswegen ein kleines Video produzierte, dass warnte und gleichzeitig Ratschläge gab:

Oder halt einfach zuhause bleiben. Bei steigenden Corona-Zahlen nicht die schlechteste Idee.

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Handy-Designs aus den 90ern und 2000ern https://www.wihel.de/handy-designs-aus-den-90ern-und-2000ern/ https://www.wihel.de/handy-designs-aus-den-90ern-und-2000ern/#comments Tue, 04 Oct 2022 14:51:30 +0000 https://www.wihel.de/?p=138230 Handy-Designs aus den 90ern und 2000ern | Was is hier eigentlich los?

Ich wird ja immer wieder gern mal als Fanboy bezeichnet, muss aber auch sagen, dass ich die letzten Keynotes, die da aus Cupertino veranstaltet wurden, nahezu allesamt enttäuschend fand. Lag zum einen daran, dass ich sehr lange auf ein Macbook gewartet hab, in das es sich zu investieren lohnt (mit dem M1 Pro bin ich mittlerweile sehr zufrieden, auch wenn es noch die eine oder andere Nerv-Macke hat), aber zum anderen auch daran, dass Innovation schon lange nicht mehr an erster Stelle steht.

Das betrifft aber nicht nur Apple, sondern eigentlich nahezu alle Hersteller (und auf gar keinen Fall meine besonderen Bedürfnisse!). Ich mein, schauen wir uns den -Markt doch mal genauer an: Seit Jahren sehen die Geräte alle gleich aus, als stärkste Verkaufsmerkmale halten eigentlich immer nur die Kameras her und wenn sich wirklich mal was ändert, dann sind es die Display-Größen.

Seit einigen Monaten werden nun Klapp-Displays als das nächste große Ding angesehen, ohne dass aber wirklich jemand mal darüber nachgedacht hat, ob es das wirklich braucht. Und wenn einem gar nichts mehr einfällt, dann macht man halt irgendwas mit VR oder halt dem Metaverse. Aber der Rest? Verliert sich im Klein-Klein und gerade das komplette -System find ich mittlerweile maximal unübersichtlich, sodass ich auch nach einer Woche Recherche noch nicht weiß, welches Smartphone vom welchen Hersteller denn nun eine kluge Investition ist.

Ich will aber auch gar nicht sagen, dass das früher einfach besser war, ganz im Gegenteil – erst Smartphones haben unser aller Leben noch mal eine ganz andere Wendung gegeben. Aber irgendwie hat man sich früher mehr getraut zu experimentieren und auch einfach mal gänzlich neue (Bedien)Konzepte ausprobiert.

Eine kleine Übersicht:

Some phone designs were very interesting from late 90s and early 2000s

Das eine oder andere Gerät hatte ich (artähnlich) auch im Besitz und das war schon alles irgendwie ein bisschen cooler.

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Wie Floppy Disks hergestellt wurden https://www.wihel.de/wie-floppy-disks-hergestellt-wurden/ https://www.wihel.de/wie-floppy-disks-hergestellt-wurden/#comments Thu, 22 Sep 2022 05:44:06 +0000 https://www.wihel.de/?p=137296 Wie Floppy Disks hergestellt wurden | Was is hier eigentlich los?

Ich benutze bei der Überschrift ganz bewusst die Vergangenheitsform, weil ich wirklich hoffe, dass niemand mehr Disketten herstellt – die Zeiten sollten schon lange hinter uns liegen. Wobei ich mich auch noch daran erinner, als ich das letzte Mal gefahren bin (fairerweise auch schon einige Jahre her, weil sich das einfach ein Normalsterblicher nicht leisten kann), dass die Sitzplatzreservierungen nicht angezeigt werden konnten, weil „die nicht auffindbar ist“. Da weiß man dann auch nicht, was weniger überraschend ist: Dass nicht mal so eine Kleinigkeit bei der Bahn nicht funktioniert oder dass da tatsächlich noch Disketten im Einsatz sind.

Aber das scheint allgemein so ein Ding im Personentransport zu sein, denn erst vorgestern las ich von der in San Francisco. Die wurde 1972 auf die exakten Bedürfnisse der Stadt angefertigt, in der stillen Hoffnung, dass sich das System auch auf andere Städte und Staaten überträgt. Nur, das tat es nicht, was das System dann recht einzigartig macht.

Und wie das mit solchen Spezialfällen ist, irgendwann läuft dafür Wartung und Support aus, was mittlerweile bedeutet, dass dort noch immer Windows 98 im Einsatz ist und Ersatzteile nur über eBay Kleinanzeigen oder aus dem Schrott irgendwie beschafft werden können. Immerhin: Man arbeitet daran, dass ganze in den nächsten zwei Jahren zu modernisieren bzw. auslaufen zu lassen, sodass nur noch „neuere Technologie im Einsatz ist“ – womit man vermutlich auch schon wieder weiter ist als die Bahn in Deutschland.

Auf der anderen Seite: Ich mag nach wie vor physische Medien, das fühlt sich wenigstens noch ein bisschen nach an. Ich mein, am Ende weiß ja niemand, wo die Sachen, die man in die Cloud geschoben hat, tatsächlich landen (außer halt auf einem anderen Computer) und wer darauf Zugriff hat. Da können dann auch mal schnell solche Späße an den Tag treten wie bei Ring – da hatten Behörden ohne große Probleme (und vermutlich ohne großen Anspruch) Zugriff auf zahlreiche Aufnahmen der Videotürklingel – ohne dass die Klingel-Besitzer oder die Leute, die eben vor der Tür standen, davon wussten.

Zurück zum eigentlichen Thema: Nachfolgend können wir uns nun anschauen, wie Disketten hergestellt wurden:

Und so richtig weiß ja auch keiner, ob wir das nicht noch mal irgendwann brauchen.

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Kleine Zeitreise in einen Best Buy von 2005 https://www.wihel.de/kleine-zeitreise-in-einen-best-buy-von-2005/ https://www.wihel.de/kleine-zeitreise-in-einen-best-buy-von-2005/#comments Tue, 13 Sep 2022 14:54:19 +0000 https://www.wihel.de/?p=136746 Kleine Zeitreise in einen Best Buy von 2005 | Was is hier eigentlich los?

Gefühlt liegt 2005 doch eigentlich erst knapp 10 Jahre zurück, oder? Leider nicht, da darf man gern noch mal 7 Jahre obendrauf packen und wenn man sich das als Mensch vorstellt: Das ist beinahe eine komplette Schullaufbahn. Einfach absurd, wie die Zeit rast und was seitdem alles passiert ist.

Aber eigentlich wollte ich von meiner neuen Dashcam erzählen, denn schon seit einigen Wochen versuche ich sowas wie eine Parkraum-Überwachung zu organisieren. Liegt einfach daran, dass wir immer wieder neue Kratzer und Dellen im Auto finden und das nervt, auch wenn der Wagen ebenfalls beinahe stolze 10 Jahre alt ist. Keine Ahnung, ob das tatsächlich was bringt, aber es nervt einfach maximal, dass man die Rücksichtlosigkeit anderer hinnehmen muss.

Und bei der Anschaffung war ich tatsächlich kurz davor, seit langem Mal wieder einen bzw. Saturn zu besuchen, weil es einfach furchtbar in den Fingern gejuckt hat und ich am Wochenende auch Zeit gehabt hätte, die ganzen Kabel im Auto zu verlegen.

Am Ende hat dann aber doch die Vernunft gesiegt, weil es einfach einen Unterschied macht, ob man 40% mehr zahlt oder einfach auf eBay Kleinanzeigen schaut und spart. Den Einbau hab ich nun eben eine Woche später vorgenommen und der nächste Besuch bei einem Elektro-Markt wird noch auf sich warten lassen.

Außer man bedient sich des Internets und einer kleinen Zeitmaschine, die einen ins Jahr 2005 und in einen Best Buy katapultiert:

Fun video of people shopping inside a Best Buy for video games, TV’s etc…

Was vermutlich die Wenigsten wissen: Best Buy hat auch mal versucht, in Europa Fuß zu fassen. 10 Läden wurden dabei eröffnet, aber 2003 wieder dicht gemacht. Und ich bin ehrlich: Ich wunder mich auch so langsam, wie Media Markt und Saturn noch immer erfolgreich sein können …

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Ein Luxusbett aus dem Jahr 1959 https://www.wihel.de/ein-luxusbett-aus-dem-jahr-1959/ https://www.wihel.de/ein-luxusbett-aus-dem-jahr-1959/#comments Mon, 05 Sep 2022 10:30:59 +0000 https://www.wihel.de/?p=136159 Ein Luxusbett aus dem Jahr 1959 | Was is hier eigentlich los?

Über die Jahre haben Line und ich ganz gut gelernt, wie wir okay miteinander streiten können. Heißt: So, dass jeder seinen Standpunkt stur vertreten kann, es aber dennoch nicht vollkommen eskaliert – ist ja nicht ganz unwichtig, wenn man verheiratet ist. Vor allem ist das aber auch wichtig, um immer mal wieder Veränderungen herbei zuführen, gerade wenn die nötig sind.

Und das sind sie bei mir tatsächlich ab und an, auch wenn sie für Line durchaus überraschend kommen. Neuestes Beispiel war unsere Matratze. Ich hab mich ohnehin schon gewundert, warum ich mit der Zeit immer schlechter schlafe und hab dann irgendwann gemerkt, dass unsere Matratze recht durchgelegen war. Mann, der ich bin, wird da nicht lange gegrübelt, sondern das Ding einfach gewendet – soll man ja ohnehin häufiger machen und haben wir nie.

Was ich nicht bedacht hab: Line mag ihre Kuhle. Ich meine nicht und so kam es, dass ich durchaus mal eine Nacht auf der Couch verbracht hab, während Madame das ganze mitten in der Nacht wieder rückgängig gemacht hab. Logisch, dass das am nächsten Tag diskutiert wurde.

Um das Ganze abzukürzen: Wir sind jetzt Besitzer einer emma-Auflage, damit wir a) die Matratze drehen konnten und b) meine kleine Prinzessin trotzdem noch weich gebettet ist. Das hilft erstmal für den Übergang, aber fest steht auch, dass da eher mittel- als langfristig was Neues her muss. Am besten auch gleich mit größerem , denn 1,40m als Breite ist okay, aber 2m sind halt einfach besser.

Oder wir greifen direkt zu einem hochmodernen Bett mit allerlei Luxuskram drumherum. Ich mein, die Idee ist schon lange nicht mehr neu, bereits 1959 hat man sich dazu Gedanken gemacht und Dinge entwickelt, die kein Mensch braucht, wogegen sich vermutlich aber auch niemand wehren würde:

Schon ein bisschen Quatsch. Aber viel wichtiger ist die Frage: Wo krieg ich sowas her?

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Zu Besuch in einem Supermarkt 1971 https://www.wihel.de/zu-besuch-in-einem-supermarkt-1971/ https://www.wihel.de/zu-besuch-in-einem-supermarkt-1971/#comments Mon, 29 Aug 2022 10:09:07 +0000 https://www.wihel.de/?p=135580 Zu Besuch in einem Supermarkt 1971 | Was is hier eigentlich los?

Man hört es ja immer wieder, das macht den kaputt. Ein bisschen was ist da auch dran, denn schließlich ist es äußerst komfortabel, sich online zu informieren, Produkte zu vergleichen, Preise zu analysieren und den niedrigsten zu finden und dabei aus einer schier unendlichen Auswahl wählen zu können. Ich bin da ehrlich, ich würd fast alles online kaufen.

Das hat aber nicht nur was mit meiner Faulheit und dem Wunsch, so wenig Kontakt zu fremden Menschen wie möglich haben wollen zu tun, sondern auch, was der Einzelhandel gegenüber dem Internet als Mehrwert bietet. Denn das sieht … ziemlich mau aus.

Natürlich bedingt geht das schon bei der Auswahl los – die ist allein schon durch physikalische Gesetze begrenzt. Ebenso muss ich mich mit anderen Menschen rumschlagen, die ebenfalls einkaufen wollen und wir alle wissen spätestens seit Corona, dass gegenseitige Rücksichtnahme zwei schöne Wörter sind, in der Gesellschaft aber nur noch bedingt stattfinden. Und wenn man dann mal Beratungsleistung braucht, sucht man vergebens nach hilfreichen Mitarbeitern – stattdessen zeigt einem jede Faser des Körpers, dass es die wohl beschissenste Idee überhaupt auf Erden ist, denjenigen ausgerechnet jetzt anzusprechen.

Um es auf den Punkt zu bringen: Der einzige Vorteil ist lediglich, dass man sich die Versandzeit spart (es gibt natürlich noch weitere Vorteile, die haben aber nur indirekt Einfluss auf einen selbst).

Jetzt könnte man natürlich auf die verrückte Idee kommen, dass sich der Einzelhandel vielleicht verändern muss, um gegen die Onlinewelt zu bestehen. Nische finden, Vorteile erarbeiten, neue Felder erschließen – stattdessen kommen dann aber so wilde Ideen wie eine Onlinesteuer und Geheule am laufenden Band.

Supermärkte haben da noch eine Sonderstellung, weil hier der Onlinehandel zwar bisher versucht, Fuß zu fassen, aber noch kein probates Mittel gefunden hat, um wirklich effizient und kostengünstig zu arbeiten. Aber allein die Tatsache, dass der nachfolgende aus dem Jahre 1971 stammt, im Grunde aber genauso aussieht wie die Supermärkte, die wir aktuell benutzen, spricht Bände:

Schön und gruselig zu gleich. Und nein, das hat nichts damit zu tun, dass das wohl früher alles schon seiner Zeit voraus war …

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Was ist eigentlich E-Mail? Eine Antwort von 1986 https://www.wihel.de/was-ist-eigentlich-e-mail-eine-antwort-von-1986/ https://www.wihel.de/was-ist-eigentlich-e-mail-eine-antwort-von-1986/#comments Wed, 20 Jul 2022 06:08:53 +0000 https://www.wihel.de/?p=132928 Was ist eigentlich E-Mail? Eine Antwort von 1986 | Was is hier eigentlich los?

Ein Leben ohne E-Mail ist möglich, aber sinnlos. So dachte ich zumindest, während bzw. auch noch nach dem ich für einen größeren Konzern gearbeitet hab, denn da war E-Mail eines der bevorzugtesten Kommunikationsmittel überhaupt. Es gab zwar auch Skype, aber wer Skype nutzt, weiß, wie furchtbar das ist – vor allem die Business-Version.

In meinem aktuellen Job sieht das hingegen komplett anders aus, da wird beinahe ausschließlich auf Kommunikation über Slack gesetzt. Das ist auf der einen Seite dann doch recht nachteilig, weil man nicht wirklich irgendwelche Nachrichten aus der mittleren bzw. entfernteren Vergangenheit nachhalten kann – fühlt sich andererseits aber wesentlich unkomplizierter und schneller an. Und soll es doch schneller gehen, dann hilft nur noch Zoom bzw. das persönliche Gespräch, was aber eben durch Remote Work dann doch häufig digital stattfindet.

Was letztendlich bedeutet: Ich kann zumindest die Leute, mit denen ich per E-Mail direkten Kontakt hatte, noch an beiden Händen abzählen und zumindest in unserem Department (was übrigens nur ein pseudo-fancy Wort für Abteilung ist, aber pseudo-besser klingt) bedeutet E-Mail immer, dass es um externe Kommunikation geht.

Womit wir bei der Frage angekommen wären: Was ist eigentlich dieses E-Mail? Und was kann es für einen tun? Genau das haben Fred Harris und Ian McNaught-Davis bereits 1986 mehr oder weniger beantwortet – in einer Zeit, in der Spam noch einigermaßen beherrschbar war:

Dennoch, ich möchte die Mail nicht mehr missen, denn im Vergleich bleiben eigentlich nur noch Anrufe oder ganz klassische Briefe. Und wenn man sich die Preisentwicklung beim Porto anschaut, dann noch im Hinterkopf behält, dass Briefe im Vergleich zur E-Mail unfassbar lange brauchen, bis sie beim Empfänger ankommen und eine Kommunikation sich zieht wie Kaugummi – da ist eine E-Mail einfach wesentlich geiler.

Auf der anderen Seite … streben wir nicht alle jeden Tag aufs Neue eine leere Inbox und somit das Entfernen sämtlicher E-Mails an? Auch irgendwie absurd, oder?

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Als die CD 1982 vorgestellt wurde https://www.wihel.de/als-die-cd-1982-vorgestellt-wurde/ https://www.wihel.de/als-die-cd-1982-vorgestellt-wurde/#comments Tue, 19 Jul 2022 14:56:34 +0000 https://www.wihel.de/?p=132856 Als die CD 1982 vorgestellt wurde | Was is hier eigentlich los?

Mal wieder eine kleine Zeitreise zu einem Medium, dass vermutlich viele gar nicht mehr kennen werden. Denn mit dem anstehenden Umzug gegen Ende des Jahres ist es mittlerweile auch eine gute Idee, mal ordentlich auszumisten und all das wegzuschmeißen, dass man einfach nur in Kisten und Schubladen verstaut und schon seit Monaten nicht mehr gesehen hat.

Ich hab das an einem Wochenende schon getan und locker zwei blaue Säcke zum Container bringen können – und bin bei Weitem noch nicht fertig. Fällt mir aber auch leicht, weil ich irgendwann gelernt hab, Emotionen bei sowas recht gut beiseiteschieben zu können. Wichtig aber auch: „Kann man ja irgendwann noch mal gebrauchen“ sollte wirklich nur sehr selten zum Zug kommen.

Ganz schlimm sind da immer Anleitungen und CDs von irgendwelchen technischen Geräten. Drucker oder auch Scanner haben das sogar im Jahr noch beiliegen – ich hab nicht mal mehr die Möglichkeit, eine in irgendein technisches Gerät zu werfen, von der Playstation mal abgesehen (was nur bedingt stimmt, ich hab noch irgendwo ein externes CD-Laufwerk für den Notfall). Nicht mal im Auto können wir noch CDs hören …

Aber es gab eben Zeiten, da war es DAS Medium überhaupt und auch ich hatte hier diverse Spindeln mit Rohlingen und gebrannten CDs, die sich in diversen Zimmerecken stapelten, schließlich konnte man die ja immer mal gebrauchen. Schlimm war dabei: Wer mit der Beschriftung geschlampt hat, hat schnell den Überblick verloren und oh boi, hab ich geschlampt. Statt dass aber mal aufzuräumen hab ich einfach noch mehr Rohlinge gekauft, denn oberste Prämisse war: Genug Vorrat haben.

Wie dem auch sei, mittlerweile hat die CD das gleiche Schicksal wie die Schallplatte erlebt: Verschwindet nicht komplett, wird aber auch nur noch von Liebhabern geschätzt – ist aber mit 40 Jahren auch schon ziemlich in die Jahre gekommen:

Bin gespannt, wann wir genauso über USB-Sticks sprechen werden …

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Damals™, als Excel noch toll war https://www.wihel.de/damals-als-excel-noch-toll-war/ https://www.wihel.de/damals-als-excel-noch-toll-war/#comments Tue, 17 May 2022 14:54:47 +0000 https://www.wihel.de/?p=127942 Damals™, als Excel noch toll war | Was is hier eigentlich los?

Ich bin, wie sehr viele Menschen vermutlich, kein großer Freund von . Aber, wie viele Menschen auch, hasse ich es nicht. Weil ich, wie viele Menschen auch, vermutlich nur sehr wenig von den fancy Features benutze, die Excel zu bieten hat. Ist halt in erster Linie eine Tabellenkalkulations-Software, die einem das Leben hier und da erleichtern kann.

Anerkennen muss man aber auch, dass man mit Excel sehr viel Schabernack treiben kann, wenn es denn einen lässt. Das geht mit Makros los, irgendwo spielen da auch Pivot-Tabellen eine Rolle (hab ich bis heute nicht verstanden) und wer es richtig wissen will, programmiert da ganze Spiele rein.

Wie gesagt, wenn es denn einen lässt, denn solche Späße wie der folgende kommen auch nicht aus dem Reich der Fantasie:

Damals™, als Excel noch toll war | Was is hier eigentlich los?

Dafür darf man aber nicht Excel die Schuld geben, sondern , denn eigentlich liegt das ja nur daran, dass irgendwer glaubte, dass es total gut ist, wenn Excel bestimmte Sachen alleine macht, von dem der Benutzer nichts weiß. Eine Lektion, die ich in den letzten Jahren gelernt hab, ist nun mal: Magic ist cool, aber nur solange der User weiß, was dort passiert und es kontrollieren kann. Geht bei dem Beispiel auch, aber eben erst hinterher.

Vermutlich kommt daher auch immer die Idee bei uns in der Firma, dass wir irgendwas machen müssen, um Excel endlich loszuwerden. Ehrlich gesagt: Das ist großer Quatsch, denn es gibt ja Gründe, warum Menschen Excel nutzen.

Die sind zwar mittlerweile andere als früher, aber 1992 war das Totschlagargument, dass man während einer Aufzugfahrt mit Excel fix eine Präsentation zusammenschustern konnte. Allerdings schienen da Präsentationen auch nur aus einer bunten Tabelle zu bestehen und PowerPoint war noch in weiter Ferne …

Wie einfach das Leben doch früher war, oder?

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Der Untergang der Titanic in Echtzeit https://www.wihel.de/der-untergang-der-titanic-in-echtzeit/ https://www.wihel.de/der-untergang-der-titanic-in-echtzeit/#comments Wed, 04 May 2022 14:01:23 +0000 https://www.wihel.de/?p=126829 Der Untergang der Titanic in Echtzeit | Was is hier eigentlich los?

Wie schnell die Zeit doch verfliegt, sieht man unter anderem gut daran, dass … der Untergang der auch schon wieder 110 Jahre her ist. Gut, vor allem sieht man das daran, dass wir mittlerweile Mai haben und damit eigentlich schleunigst die Besorgungen der Weihnachtsgeschenke angehen sollten – ich kann den kommenden Winter beinahe schon riechen.

Tatsache ist jedenfalls: Die Zeit rast. Das mag einem als Kind noch nicht so vorkommen, aber wir sitzen hier mittlerweile regelmäßig und wundern uns, dass schon wieder Sonntag ist und Line oder ich die Wochenzusammenfassung schreiben (müssen). Dabei war doch eben erst Montag und so richtig was unter der Woche erlebt man ja auch nicht mehr. Außer Arbeit.

Gerade bei mir beobachte ich in den letzten Tagen, dass ich häufiger länger vorm Rechner sitze. Liegt oft daran, dass der eigentliche Arbeitstag vollgestopft mit Meetings ist und Arbeit trotzdem noch erledigt werden muss, teilweise bastel ich aber auch nur an irgendwelchen Sachen rum, die halt einfach Zeit brauchen. Dennoch muss das auf absehbare Zeit wieder besser werden, weil Freizeit halt fetzt.

Und es bedeutet auch, dass man sich noch mehr entspannen muss, wann immer es möglich ist. Zwischendurch mal Pausen, abends vielleicht mal früher ins und vor allem Fünfe auch einfach gerade sein lassen, selbst wenn sich die Fünf nicht darüber freut.

Als digital native (was für eine saudämliche Bezeichnung) hilft da auch oft etwas entspannte Musik oder ein entspanntes Video. Irgendwas, wo nicht viel passiert und das allein schon durch seine Länge zu Entschleunigung zwingt.

Wie der Untergang der Titanic in Echtzeit, der mehr als 2 Stunden für sich in Anspruch nimmt:

On the night of April 14, 1912, Titanic met her fate and sank creating one of the most infamous tragedies in history. Watch the Sinking Of The Titanic in real time now based on survivor accounts and testimony. Breakup theory utilizes Roy Mengot’s approach explained in the video How Titanic Broke In Half.

Makaber? Definitiv. Aber eben auch entschleunigend.

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Ein Spaziergang entlang der Berliner Mauer 1989 https://www.wihel.de/ein-spaziergang-entlang-der-berliner-mauer-1989/ https://www.wihel.de/ein-spaziergang-entlang-der-berliner-mauer-1989/#comments Thu, 21 Apr 2022 10:03:00 +0000 https://www.wihel.de/?p=125884 Ein Spaziergang entlang der Berliner Mauer 1989 | Was is hier eigentlich los?

Apropos Spaziergänge, es scheint sich hier langsam aber sicher ein richtiger Trend abzuzeichnen. Eigentlich ja aber auch wenig überraschend, haben wir doch in den letzten zwei Jahren gelernt, dass wir Zuhause bleiben sollen und wenn überhaupt dürfen wir das Haus nur verlassen, wenn es dafür gute Gründe gibt. Oder eben zum Spazieren.

War für uns Stubenhocker natürlich weniger schwer, beachtlich finde ich hingegen, dass wir uns jetzt wieder an das Zusammensein gewöhnen müssen. Als ich vor ein paar Wochen im Büro war, war ich jedenfalls heilfroh, dass da nur eine Hand voll Leute anwesend waren – schließlich sind die Inzidenzen nach wie vor in schwindelerregender Höhe (und nein, die aktuellen Zahlen sind natürlich falsch, weil mehr als die Hälfte der Bundesländer einfach keine Inzidenzen über Ostern übermittelt haben) und die Einschläge kommen auch bei uns in der Familie näher. Da muss ich dann auch sagen: Impfung hin oder her, ich hab keinen Bock auf den Mist.

Überhaupt muss man auch mal festhalten: Viel Unheil in dieser Welt basiert darauf, dass viele Menschen, die nicht zusammenkommen sollten, zusammengekommen sind. Und je mehr Menschen zusammen kommen, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass es noch mehr falsche Menschen sind. Absurd: Oft liegt es aber auch daran, dass die richtigen Menschen eben nicht zusammenkommen – es ist ein wahres Dilemma.

So oder so, ich bin mittlerweile Fan von virtuellen Spaziergängen, gerade wenn da die Musikuntermalung auch noch stimmig ist. Ist nachfolgend allerdings nicht der Fall, dafür geht es in der Zeit zurück, direkt ins Jahr 1989. Und an die Berliner Mauer:

Tatsächlich find ich hier aber besonders spannend, wie das Video stabilisiert wird. Im Grunde versteh ich auch, wie das funktioniert, aber wenn man das einfach so in Aktion sieht – schon beeindruckend.

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Wie man einen französischen Safe aus dem 18. Jahrhundert öffnet https://www.wihel.de/wie-man-einen-franzoesischen-safe-aus-dem-18-jahrhundert-oeffnet/ https://www.wihel.de/wie-man-einen-franzoesischen-safe-aus-dem-18-jahrhundert-oeffnet/#comments Tue, 19 Apr 2022 14:20:48 +0000 https://www.wihel.de/?p=125823 Wie man einen französischen Safe aus dem 18. Jahrhundert öffnet | Was is hier eigentlich los?

Nachdem wir ja nun erfolgreiche Hausbesitzer sind (und trotzdem aktuell noch zur Miete wohnen, mehrere Monate auf den Umzug warten müssen und auch sonst eigentlich alles beim Alten ist – abgesehen davon, dass jede Menge auf dem Konto fehlt und wir faktisch Schulden haben), sind direkt mehrere Dinge lebensverändert in Stein gemeißelt:

Wir werden nie wieder ein freies, komplett zum Rumgammeln verfügbares Wochenende haben. Schon gar nicht am Anfang, aber selbst wenn wir dann einigermaßen alles eingerichtet und zurecht gerückt haben, ist da ja noch das Grundstück, dass in Schuss gehalten werden will. Ein bisschen Bock hab ich da schon drauf, befürchte aber, dass wir nicht ansatzweise wissen, was wir uns da ans Bein gebunden haben.

Größere Anschaffungen sind erstmal passé, weil so ein Haus auch erstmal abbezahlt werden will – an sich okay, aber so manche Anschaffung will dann eben doch getätigt werden. Ich will nicht sagen, dass wir am Hungertuch knabbern, aber ich werd die Zeit vermissen, in denen wir einfach gekauft haben, wenn es nötig war und wir eben nicht wild rumrechnen mussten.

Wir werden jede Menge fancy Gadgets kaufen (müssen), weil jetzt eben deutlich weniger, bis keine Nachbarn da sind, die mal ein Auge auf Wohnungs- bzw. Haustür werfen. Da wir ohnehin nicht großartig durch die Weltgeschichte reisen, ist das auch gar nicht so sehr nötig – aber so einmal im Jahr Urlaub machen will man schon. Und dann das Haus komplett allein zurücklassen, birgt ein gewisses Risiko.

Zumal, 100%ige gibt es ohnehin nicht – im Prinzip kann man nur gewinnen, wenn man es potentiellen Einbrechern so schwer wie möglich macht. Heißt also: Minenfeld und Burggraben inkl. Krokodilen. Wäre zumindest so meine erste Idee.

Oder wir schaffen uns einfach einen an, der einem den letzten Nerv raubt, selbst wenn man weiß, wie man ihn öffnet – so wie der nachfolgende, der aus dem 18. Jahrhundert stammt und alles andere als leicht zu öffnen ist:

Hilft dann letztendlich auch beim Sparen, denn aufs Öffnen muss man definitiv erstmal Bock haben.

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Wie damals auf Farbfernsehen gewechselt wurde https://www.wihel.de/wie-damals-auf-farbfernsehen-gewechselt-wurde/ https://www.wihel.de/wie-damals-auf-farbfernsehen-gewechselt-wurde/#comments Thu, 14 Apr 2022 10:11:43 +0000 https://www.wihel.de/?p=125560 Wie damals auf Farbfernsehen gewechselt wurde | Was is hier eigentlich los?

Eigentlich fand ich Geschichte in der Schule grundsätzlich recht spannend, wobei das definitiv auch ein Schulfach ist, das stark von der Kompetenz eines Lehrers abhängt. Wobei, das gilt eigentlich für alle Schulfächer und eigentlich auch fürs gesamte Leben: Wenn da irgendwo ein Idiot die leitende Rolle inne hat, kann mans auch direkt wieder lassen.

Zwischenzeitlich hatte ich aber einen guten Lehrer und der hat recht klar und deutlich historische Zusammenhänge rüberbringen können, sodass das für einen selbst nicht nur schlüssig ist, sondern auch Spaß macht. Was weniger Spaß macht: Die Themen. Denn gefühlt hatten wir immer nur drei Komplexe: Mittelalter, Französische Revolution und Nazis.

Und gerade das Thema Nazis wurde zumindest zu meiner Zeit extremst ausführlich und kleinteilig durchgenommen, was in dem Alter ab einem gewissen Punkt – den man schnell erreicht – einfach nur noch nervt. Rückblickend und auch auf die heutige Zeit schauend, sieht das schon wieder anders aus und es ist klar, dass das Thema absolut nicht „zu kurz behandelt“ werden darf, weil wir einfach dumm sind und vergessen, wie furchtbar die Zeit war und dass sie nie wieder kommen darf. Aber das will man als Teenager nicht hören und es hilft auch nicht, dass krampfhaft in die Köpfe prügeln zu wollen.

Was ich mir seit 2020 dahingehend zusätzlich als Frage stellen: Haben die Leute damals – nicht nur zur Nazi-Zeit, sondern auch davor – eigentlich gewusst, in was für einer geschichtsträchtigen Zeit sie lebten und dass man später mal darüber in der Schule unterrichten wird? Der Grund: Natürlich Corona, mittlerweile auch der Krieg.

Ich mein, die Dinge passieren, man selbst ist einfach mittendrin und gleichzeitig auch irgendwie ohnmächtig und doch ist das alles gerade irgendwie super bedeutend und ein menschheitsgeschichtliches Ereignis. Aber nimmt man das auch so wahr?

Gleiche Frage gilt auch für 1967, als man live im quasi das Farbfernsehen eingeführt hat. Das ist damals bei Channel 2 am 14. April passiert und erscheint heute ziemlich unspektakulär – aber geschichtlich und vermutlich auch technisch betrachtet war das eigentlich ein Meilenstein:

Schließlich würde heute ja kaum einer freiwillig dauerhaft oder zumindest vermehrt wieder schwarz-weiß schauen wollen.

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Vollgefederte Fahrräder von 1963 https://www.wihel.de/vollgefederte-fahrraeder-von-1963/ https://www.wihel.de/vollgefederte-fahrraeder-von-1963/#comments Wed, 09 Mar 2022 07:10:00 +0000 https://www.wihel.de/?p=124356 Vollgefederte Fahrräder von 1963 | Was is hier eigentlich los?

Ich find es immer wieder ein spannend, aber auch witzig, dass die meisten Sachen, die man so baut und erfindet, immer irgendwie aus der Not heraus geboren wurden – man sieht oder fühlt irgendwo ein Problem und wenn das nicht mehr aushaltbar ist, erfindet man was dagegen.

Ich hab zum Beispiel mit anfänglicher Hilfe ein Slack-Script gebastelt, dass automatisch den Status setzt, wenn ich in einem Meeting bin. Einfacher Grund dafür: Wenn alle von Zuhause arbeiten, kriegt man nicht mehr mit, wer Zeit hat und wer nicht und im Zweifel musste ich Leute dann übertrieben lang auf Antworten warten lassen oder war im Meeting nicht aufmerksam. Sicher, für geplante Meetings gibt es da auch Lösungen, aber die spontanen Dinger … schwierig alles.

Vor ein paar Wochen hab ich dann quasi einen Konkurrenten dazu gefunden und mal ausgetestet – war aber tatsächlich nicht so gut wie meines bzw. erfüllte nicht alle meine Ansprüche. Denn über die letzten zwei Jahre hab ich das immer weiter ausgebaut, sodass es mittlerweile nicht nur anzeigt, was man bei Spotify bzw. Music hört, man kann mittels Shortcut auch schnell einen Status seiner Wahl setzen. Inklusive Online-Offline-Switch und Do Not Disturb-Feature. Letztes Wochenende hab ich zudem eingebaut, dass man auch recht schnell einstellen kann, wenn man im Urlaub und wann man zurück ist – auch hier mit Do Not Disturb und Co, dass sich automatisch wieder deaktiviert, wenn man wieder zurück ist.

Schon ein bisschen cool und alles nur, weil mir Meetings auf den Sack gingen. Und so ein bisschen ist das auch bei Dr. Alex Moulton, der wohl scheinbar die Vollfederung bei Fahrrädern erfunden oder mindestens zukunftsfähig gemacht hat. Dabei wollte er eigentlich nur praktische Fahrräder bauen, die vor allem klein und mit Hochdruckreifen bestückt sein sollten, denn damit gab es den geringsten Rollwiderstand und somit entsprechend mehr Beschleunigung im Vergleich zu großen Rädern. Allerdings sind Hochdruckreifen dann auch eben recht hart und so hat er einfach die Vollfederung als Ausgleich dazu mit integriert:

Gibt ja tatsächlich Leute, die ganz bewusst auf eine Federung verzichten – ich gehör definitiv nicht dazu. Hat ja keiner was davon, wenn mir der Arsch weh tut und nur auf Komfort verzichten wegen des Verzichtens wollen … war ich noch nie Fan von.

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Das Silvester-Feuerwerk in Sydney 2021 / 2022 https://www.wihel.de/das-silvester-feuerwerk-in-sydney-2021-2022/ https://www.wihel.de/das-silvester-feuerwerk-in-sydney-2021-2022/#comments Wed, 12 Jan 2022 06:54:49 +0000 https://www.wihel.de/?p=123755 Das Silvester-Feuerwerk in Sydney 2021 / 2022 | Was is hier eigentlich los?

Etwas mehr als eine Woche ist das Jahr nun alt, somit ist das jetzt ein guter Zeitpunkt, um mal über zu reden. Von mir so festgelegt und nicht wirklich begründbar, aber wir sollten es tun.

Denn tatsächlich war dieses Silvester so ziemlich eines der egalsten, die ich je miterlebt hab. Als Kind bzw. Jugendlicher war das ja noch immer ein Ding, mit Feierei, Freunden und diesem Gefühl, dass nächstes Jahr ja doch irgendwie alles besser wird.

Der erste richtige Downer kam dann 2019, als klar war, dass wir den Jahreswechsel in Dänemark absagen mussten, weil die Zahlen einfach übertrieben scheiße waren und Dänemark gar die Grenzen dicht gemacht hat.

2020 war dann auch schon eher meh, aber mit der Aussicht auf Impfungen und damit einer besseren Lage quasi unter „naja gut, das eine Mal noch“ zu kategorisieren – auch nicht schön, aber eben auch nicht zu ändern. Und ja, wir waren alle ziemlich naiv, nicht nur was die Hoffnung in fähiges Personal in entscheidenden Positionen angeht, sondern auch was die allgemeine Intelligenz in weiten Teilen der Bevölkerung angeht.

Und dieses Jahr … hatte ich erstmalig so richtig das Gefühl, dass wir einfach nur auf 0 Uhr warten, kurz anstoßen und im Grunde eigentlich nur ins wollen. Entscheidend kommt ja mittlerweile hinzu: Vieles ist untersagt und verboten, nur dranhalten, das scheint schwierig zu sein. Was ich niemanden verübeln kann, denn was bringen Regeln, wenn niemand sie kontrolliert bzw. Verstöße Konsequenzen nach sich ziehen? Ich kann und will jedenfalls nicht glauben, dass in deutschen Haushalten dermaßen viel Böllerkram noch aus den vergangenen Jahren übrig geblieben ist – das war teils schon sehr laut und vor allem für den Hund meiner Schwägerin alles andere als geil.

Überhaupt ist Feuerwerk einfach quatsch, zumindest im privaten Bereich. Das ist halt immer irgendwie billig, wenn auch teuer in der Anschaffung und kommt nach wie vor einem Abbrennen von gleich. Sollte einfach jeder lassen, besonders die, die dann mit irgendwelchen „Freiheits“-Argumenten um die Ecke kommen. Fickt euch einfach ins Knie.

Feuerwerk, wenn überhaupt, macht nur Spaß, wenn es von Profis kommt. Die wissen, was sie tun und die entsprechend auch wirklich was Ansehnliches und Spektakuläres auf die Beine stellen können. Zum Beispiel so wie in Sydney beim letzten Jahreswechsel:

Lieber da einfach zugucken statt beim Nachmachen kläglich zu scheitern. Meine Meinung.

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Noch mal 6 Minuten 2021 https://www.wihel.de/noch-mal-6-minuten-2021/ https://www.wihel.de/noch-mal-6-minuten-2021/#comments Thu, 06 Jan 2022 06:57:50 +0000 https://www.wihel.de/?p=123693 Noch mal 6 Minuten 2021 | Was is hier eigentlich los?

So ganz durch sind wir mit den Jahresrückblicken für das vergangene Jahr noch nicht, aber ich würde vielleicht sogar versprechen, dass es tatsächlich der Letzte sein wird, den es zumindest auf dieser Seite im Netz zu sehen gibt. Außer natürlich da kommt noch mal ein richtiger Banger um die Ecke – sieht allerdings danach nicht aus.

Außerdem gibt mir das noch mal Gelegenheit, auf eine kleine Sache ebenfalls aus dem letzten Jahr hinzuweisen: Wer nicht nur Feedreader oder anderweitige Möglichkeiten nutzt, die einen davon abhalten, die Seite selbst so richtig zu benutzen – wie wir das früher im halt getan haben – wird gemerkt haben, dass das hier alles ein bisschen anders aussieht.

Das ist tatsächlich Absicht, denn ich hab die letzten Wochen im Jahr genutzt und ein neues Theme gebastelt – wobei basteln hier meint, dass man was Fertiges nimmt und dann einfach so lange anpasst, bis es einem gefällt. Das hier stammt tatsächlich vom gleichen Anbieter wie das vorhergehende, soll wohl aber die modernere Version sein. Meine ersten Tests in Sachen Geschwindigkeit und Funktionen bestätigen das – allerdings waren die Anpassungen auch deutlich komplexer als davor. Das ist aber mehr oder weniger nur mein Problem, für jeden Leser gibt es hoffentlich bessere Ladezeiten und vor allem: einen Dark Mode frei Haus.

Pixelfanatiker werden aber auch sehen, dass da noch einiges nicht ganz so konstant ist, wie das vorher war – ich bin da noch nicht ganz fertig, hier sind aber tatsächlich nur stellen gemeint, die vor allem mich stören und vom Großteil gar nicht wahrgenommen werden.

Und auch die Kollegen von Vox haben die letzten Wochen im Jahr genutzt und auch einen kleinen gebastelt, der zumindest bis etwas mehr als die Hälfte auf aufgepushte Emotionen verzichtet und eher nüchtern zeigt, was das letzte Jahr entscheidend war. Vieles haben wir ja mitbekommen, dass aber noch mal in seiner Nüchternheit durch Schlagzeilen zu sehen … muss man auch erstmal drauf klar kommen. Nach hinten raus wird es dann wieder ein bisschen cheesy – das ungeschriebene Gesetz, das Jahresrückblicke so sein müssen, greift eben auch hier:

Keine Ahnung, wie wird. Aber immerhin mit Dark Mode hier auf wihel.de.

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Filme auf Schallplatten: VHD https://www.wihel.de/filme-auf-schallplatten-vhd/ https://www.wihel.de/filme-auf-schallplatten-vhd/#comments Tue, 04 Jan 2022 15:16:23 +0000 https://www.wihel.de/?p=123671 Filme auf Schallplatten: VHD | Was is hier eigentlich los?

Kurz vor dem Jahreswechsel hab ich irgendwo aufgeschnappt, dass der Markt für Schallplatten wieder ein Stück gewachsen und mittlerweile recht sattelfest geworden ist – vor ein paar Jahren klang das noch ganz anders. Klar, mit Streaming und sicherlich auch -Verkäufen kann Vinyl nach wie vor nicht mithalten, aber selbst ich hab mir vor ein paar Jahren einen Plattenspieler gewünscht und die eine oder andere Scheibe im Regal stehen.

Allerdings muss ich auch zugeben, dass ein Teil davon nach wie vor eingeschweißt ist, weil halt eine Schallplatte zumindest in meinem Kopf einfach voraussetzt, dass man Musik bewusst hört. Und das braucht Zeit und Zeit hab ich eher selten. Oder bin dann doch wieder so gepolt, dass ich irgendwas nebenbei machen muss, was dann das bewusste hören wieder kannibalisiert. Aber auch dafür werden sich wieder ein paar Momente finden, das Jahr hat ja erst angefangen.

Überhaupt sollte man einfach mit diversen Abgesängen vorsichtig sein, gibt ja schließlich immer noch Liebhaber, die auf der Jagd nach Musikkassetten und VHS sind, obwohl auch diese Medien schon mehrfach überholt wurden.

Was aber nicht heißt, dass so manches Medium nicht doch für immer tot ist, meistens ist das sogar ganz gut. Floppy Disks zum Beispiel sind nostalgisch gesehen immer noch großartig, aber eben maximal unpraktikabel, allein schon was die Speicherkapazität angeht.

Oder auch Filme auf Schallplatten. Noch nie von gehört? Macht nichts, ich auch nicht und verpasst haben wir wohl auch nicht viel. Wobei die Idee natürlich erstmal gut klingt, Film auf Schallplatte hat natürlich einfach was. Außerdem hat man am Vorgänger, der CED, echt lange dran entwickelt, da muss ja eigentlich was Brauchbares bei rausgekommen sein oder?

Leider nicht, denn nicht weniger als 17 Jahre hat man investiert – vor allem aufgrund der physischen Probleme hervorgerufen. Denn so eine Platte muss sich schneller drehen und braucht viel feinere Rillen als übliche Musik-Platten. Dazu kommt die natürliche Abnutzung, die Platten einfach mit sich bringen. Und dann kam halt 5 Jahre vor der eigentlichen Marktreife die VHS auf, die wesentlich einfacher in Produktion und Handhabung war … nur der liebe Gott weiß, warum man da noch 5 Jahre weiterentwickelt hat.

Und auch der weiß nur, warum man 1983 die VHD erfunden hat – quasi das Gleiche in Grün und mit karbonverstärktem Vinyl. Immerhin: im Gegensatz zur CED war die VHD in der Lage 3D-Filme zu liefern und eine gewisse Interaktivität bereitzustellen – eigentlich cool, wäre da nicht kurz darauf die erschienen, die gleiches bietet und zudem die physische Abnutzung eliminiert hat.

Technologie, die schon sehr früh zum Scheitern verurteilt war – aber auch ein bisschen spannend, wenn man das mal hört und sieht:

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1985 hat man Kühen das Ski-Fahren beigebracht https://www.wihel.de/1985-hat-man-kuehen-das-ski-fahren-beigebracht/ https://www.wihel.de/1985-hat-man-kuehen-das-ski-fahren-beigebracht/#comments Mon, 03 Jan 2022 11:51:33 +0000 https://www.wihel.de/?p=123512 1985 hat man Kühen das Ski-Fahren beigebracht | Was is hier eigentlich los?

Ich erzähl sicherlich niemandem etwas Neues, wenn ich sage, dass sich das Bloggen in den letzten Jahren merklich geändert hat – nicht nur in den letzten zwei Jahren durch das, was in der Welt passiert ist, sondern schon weit davor. Gerade mit dem Aufkommen von Instagram und der Geburt diverser Influencer (und der damit einhergehenden Kurzsichtigkeit diverser Agenturen) ist der Kuchen, den wir uns allem geteilt haben, nicht nur kleiner geworden, der ist nahezu verschwunden.

Das ist an sich aber kein Problem, wenn man Bloggen nach wie vor als Hobby betreibt (und damit einhergehend eben nicht Arme und Beine ausreißt, um doch noch irgendwie zu verdienen) – aber mit dem versiegen nahezu sämtlicher Geldquellen sind auch die Gelegenheiten verschwunden, bei denen man sich mal wieder persönlich treffen und austauschen konnte. Gut, dank Corona wär das ohnehin gerade nicht möglich, aber den einen oder anderen Kollegen würd ich schon gern mal wieder sehen, gerade weil das letzte Mal schon echt lange her ist.

Kann man natürlich selbst organisieren und tatsächlich haben wir das auch ein paar Mal getan – die Teilnahmerate war dann allerdings doch mit jedem Mal ein bisschen mehr überschaubar. Tatsächlich war ja der Zusammenhalt in diesen Breitengraden aber noch nie so richtig gut, insofern haben hier nicht mal Geld oder Pandemien großartig Schuld, die Leute sind einfach merkwürdig (ich schließ mich da definitiv mit ein).

Neulich musste ich sogar an das letzte Mal denken und wie jemand dort – warum auch immer – das Thema auf Langeweile lenkte und meinte, dass die wichtig ist und er sich gern mal wieder langweilen würde. Klingt erstmal absurd, aber wenn man da mal länger drüber nachdenkt, stimmt das sogar. Denn Langeweile fördert Kreativität, hängt irgendwo auch mit Entspannung zusammen und wird viel zu schnell verteufelt. Ich würd mich jedenfalls gern mal wieder langweilen.

Auf der anderen Seite: Langeweile treibt manchmal auch sehr merkwürdige Blüten, vor allem wenn man irgendwo allein abgeschottet von der Außenwelt lebt. Und eine Kuh zur Hand hat …

Hat halt alles so sein Für und Wider.

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Was 1930 so alles in Los Angeles los war https://www.wihel.de/was-1930-so-alles-in-los-angeles-los-war/ https://www.wihel.de/was-1930-so-alles-in-los-angeles-los-war/#comments Thu, 30 Dec 2021 07:04:39 +0000 https://www.wihel.de/?p=123515 Was 1930 so alles in Los Angeles los war | Was is hier eigentlich los?

Schon öfter gesagt: wir sind bisher einigermaßen gut durch die Pandemie gekommen. Klar, hier und da gab es auch irgendwelche Nebeneffekte, auf die man gut verzichten kann, Stichwort Tinnitus oder Stimmungsschwankungen – aber im Vergleich zu anderen Schicksalen haben wir eigentlich absolut keinen Grund zur Beschwerde.

Im Gegenteil, ich find Homeoffice mittlerweile so normal, dass ich mir gar nicht mehr vorstellen will, wie es wäre, wenn wir wieder jeden Tag irgendwas um die 11 Stunden außer Haus wären. Ich mein, dank Pandemie nutzen wir endlich das, wofür wir jeden Monat am meisten ausgeben … unsere Wohnung. Und da wir quasi rechtzeitig umgezogen sind und vor allem an Tageslicht dazu gewonnen haben, könnte es echt Schlimmeres geben, als den Tag in den eigenen 4 Wänden zu verbringen.

Außerdem kann man den Haushalt so ein bisschen nebenbei machen, was am Ende des Tages doch ein Mehr an Freizeit mit sich bringt. Nicht viel, aber immerhin. Dazu mittags einkaufen gehen, eigentlich purer . Klar, da drückt auch immer ein wenig die Zeit, weil man im Anschluss wieder Meetings hat – aber es ist immer noch viel besser als abends, völlig ausgebrannt und auf dem Zahnfleisch kriechend.

Was mir allerdings auch aufgefallen ist: Ich kann die Innenstadt nicht mehr wirklich ab. Die paar Mal, bei denen ich doch dort war, war mir das einfach zu viel Gewusel, zu viele Menschen, zu viele Idioten ohne Abstand und irgendwie alles auch zu laut. Klar, ist Gewöhnungssache, aber auch bemerkenswert, dass das mit einem so passiert, ohne dass man es mitbekommt.

Insofern würde ich auch einfach mal behaupten, dass ich inmitten des nachfolgenden Videos, spontan Amok laufen würde – in den 30ern war einfach nur voll, chaotisch und hat mit lebenswert wohl mal so gar nichts zu tun gehabt:

Uff.

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Die 90er – Ein Tribut an die Pop-Kultur von damals https://www.wihel.de/die-90er-ein-tribut-an-die-pop-kultur-von-damals/ https://www.wihel.de/die-90er-ein-tribut-an-die-pop-kultur-von-damals/#comments Mon, 27 Dec 2021 11:00:41 +0000 https://www.wihel.de/?p=123393 Die 90er - Ein Tribut an die Pop-Kultur von damals | Was is hier eigentlich los?

Die Anzahl der Jahresrückblicke blieb bisher recht übersichtlich und ich muss fairerweise gestehen, dass mir das auch gar nicht schwer gefallen ist – der Trend dahingehend scheint tatsächlich abgeflaut zu sein. Empfinde ich als sehr angenehm, ist vermutlich aber auch einfach dem Umstand geschuldet, in dem wir seit nun mehr zwei Jahren verharren. Es passiert einfach nicht viel und das, was passiert, ist nicht wirklich etwas, an das man sich gern erinnern will – zumindest mir kommt es so vor, als würde ziemlich viel vor die Hunde gehen. Zumindest hab ich immer mehr den Wunsch, dass sich mal irgendwer aufmacht, durch die Welt tingelt und bei dem Großteil der hiesigen Staatsoberhäupter Backpfeifen verteilt und einfach mal sagt “Jetzt reiß dich endlich mal zusammen”.

Aber so ein richtiger Jahresrückblick ist das hier auch gar nicht, sondern viel mehr ein kleiner, aber sehr feiner Tribut an die Jahre. Quasi das letzte Jahrzehnt, das nicht nur, aber vor allem in Sachen Pop-Kultur noch überzeugen konnte. Kann natürlich auch gut sein, dass ich hier stark befangen bin, schließlich waren die 90er ja quasi meine Jugendzeit und bereits in den ersten 30 Sekunden des Videos hab ich schon so viele Nostalgie-Momente erblicken dürfen, dass ich direkt wieder sauer werde, dass kein einziger der zahlreichen Streaming-Dienste auch nur ansatzweise irgendwas davon im Programm hat. Alles Banausen.

Ich würde mich aber sogar dazu hinreißen lassen und noch die Anfänge der als okay bezeichnen – zumindest im Vergleich zum Hier und Jetzt war da noch nicht komplett Hopfen und Malz verloren. Fakt ist aber auch nach wie vor: Nichts war besser als die und ich hoffe, dass es auch mal dazu einen ähnlichen Tribut geben wird.

The last great decade that defined us. The attitude generation. The awesome 90s. The 20th century’s goodbye with a bang.

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Ein Blick zurück in 70 Jahre IKEA-Einrichtungen https://www.wihel.de/ein-blick-zurueck-in-70-jahre-ikea-einrichtungen/ https://www.wihel.de/ein-blick-zurueck-in-70-jahre-ikea-einrichtungen/#comments Thu, 23 Dec 2021 07:06:08 +0000 https://www.wihel.de/?p=123316 Ein Blick zurück in 70 Jahre IKEA-Einrichtungen | Was is hier eigentlich los?

Wir alle haben es bereits im letzten Jahr mitbekommen: Die Pandemie hat nicht nur Auswirkungen auf das ganz persönliche Leben, sie bringt auch ganze Industriezweige durcheinander. Aber nicht nur die Pandemie kann da ordentlich Chaos verursachen, auch ein einzelnes Schiff, das den Suez-Kanal blockiert, hat Auswirkungen, die man sich als Normalsterblicher gar nicht richtig vorstellen kann – bis man dann mal irgendwas von braucht und einfach nirgendwo findet.

So ging es uns zumindest, als wir auf die mehr oder weniger spontane Idee kamen, einen weiteren Schrank in den Flur stellen zu wollen. Cool war da die Erkenntnis, dass man sich das Ding quasi selbst zusammenstellen kann – weniger cool war, dass es nicht alle Teile verfügbar gab. Richtig uncool war, dass es sich um ein eigentlich unwichtiges Teil wie ein Brett handelte, auf das wir mehrere Monate warten mussten.

Ich mein, davon geht natürlich die Welt nicht unter und wie sich gezeigt hat, war Warten jetzt auch kein Problem. Aber wenn so ein weltumspannender Konzern wie IKEA Probleme hat, einfache Bretter in ausreichender Menge vorrätig zu haben … dann ist die Menschheit schon echt am Arsch.

Schließlich ist IKEA doch mittlerweile prägend, was Inneneinrichtungen angeht, nicht zuletzt weil die Preise teils wirklich unschlagbar sind, gerade auch wenn man bei der Qualität ein paar Abstriche machen kann. Was nicht heißen soll, dass alles von IKEA minderwertig ist, aber ich sag mal so: Noch einen Umzug wird zumindest mein PAX-Schrank nicht mehr überleben.

Zumindest behaupte ich, dass ich sehr genau weiß, wie die IKEA-Gläser bei mindestens der Hälfte der neu gegründeten Haushalte aussehen und welches Besteck sowie Geschirr dort in den Schränken liegt. Und dass – wie gesagt – aus nachvollziehbaren Gründen.

Was das Ganze noch ein bisschen besonderer macht: IKEA gelingt das mittlerweile seit gut 70 Jahren – ein guter Grund, dass sich die Kollegen von HouseholdQuotes noch mal die alten Kataloge gewälzt und einen kleinen, filmischen Querschnitt durch die ikonischsten Einrichtungen und Möbelstücke der Schweden gebastelt haben:

Wer gern ein paar mehr Infos dazu haben will, schaut einfach hier vorbei – da gibt’s dann unter anderem auch die Gesamtpreise der einzelnen Einrichtungen aufgeschlüsselt.

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