Zeitgeschichte – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Fri, 25 May 2018 21:00:45 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.6 https://www.wihel.de/wp-content/uploads/2017/01/cropped-fiete_blau-2-72x72.png Zeitgeschichte – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de 32 32 44142707 :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de/favicon-194x194.png https://www.wihel.de 194 194 wihel.de Ein Schülerbericht zum Wave-Gotik-Treffen in Leipzig 1996 https://www.wihel.de/ein-schuelerbericht-zum-wave-gotik-treffen-in-leipzig-1996/ https://www.wihel.de/ein-schuelerbericht-zum-wave-gotik-treffen-in-leipzig-1996/#comments Tue, 08 May 2018 06:03:17 +0000 https://www.wihel.de/?p=89802 Ein Schülerbericht zum Wave-Gotik-Treffen in Leipzig 1996 | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Genau wie gut gemachte Timelapse-Videos aus Deutschland bzw. über deutsche Städte fehlt es auch an Videos aus meiner Heimatstadt Leipzig. Das dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, denn nicht nur in meiner Filterblase ist der Hype um Leipzig in den letzten Monaten und Jahren radikal gestiegen – Leipzig ist so in, dass es beinahe schon wieder nervt.

Aber mit Heimatstädten ist es wie mit Familienmitgliedern: kannste dir nicht aussuchen und ganz grundsätzlich ist Leipzig nach wie vor sehr schön – ich fahr jedenfalls gern immer mal wieder zurück und jedes Mal kommt es mir so vor, als würden die Besuche immer zu kurz sein.

So oder so, eigentlich reicht es schon fast, irgendwo Leipzig draufzukleben und schon kann man sich sicher sein, dass es hier auf wihel.de landet – so auch bei dem nachfolgenden Beitrag für das Kitzscher Schulfernsehen, dass sich mit dem Wave-Gotik-Treffen 1996 beschäftigt und die Szene beleuchtet, die sich in dem Jahr erstmalig so nannte (früher halt Wave-Gothik-Treffen – ein offenbar kleiner aber feiner Unterschied):

Diese frühe Dokumentation des SFK war der Start zu der Reihe „Randgruppenreport“ und bei den Zuschauern ein echter Erfolg.
das große Interesse stammt sicher auch daher, dass in Leipzig schon 1996 das alljährliche „Wave Gotik Treffen“ einen festen Platz im Kulturkalender hatte und Gäste aus ganz Europa anzog.

Soweit ich weiß gibt es das Treffen auch immer noch – wer sich also den Spaß mal selber anschauen will, einfach nach Leipzig fahren, das nächste Treffen findet vom 18.05 – 21.05. statt.

[via] ]]> https://www.wihel.de/ein-schuelerbericht-zum-wave-gotik-treffen-in-leipzig-1996/feed/ 7 89802 Tokio 1992 https://www.wihel.de/tokio-1992/ https://www.wihel.de/tokio-1992/#comments Thu, 03 May 2018 10:56:29 +0000 https://www.wihel.de/?p=89676 Tokio 1992 | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Die 90er, eigentlich genau mein Jahrgang, hab ich doch den Großteil meiner Jugend in diesem Jahrzehnt verbracht – so wirklich großartig tolle Erinnerungen hab ich daran aber nicht. Meine Frisur war grundsätzlich furchtbar, meine Klamottenwahl fernab von Gut und Böse und auch musikalisch bevorzuge ich dann doch eher die 80er – eben die typischen Gedanken, wenn man an seine eigene Pubertät zurückschaut.

Aber so verkehrt waren die 90er auch nicht, vielleicht braucht es nur noch ein bisschen mehr Abstand, bis man auf Bilder und Videos aus der Zeit zurückschaut und sich denkt „man, wie kacke das war, ist ja großartig“.

Die ersten Gedanken hab ich schon beim nachfolgenden Video aus Tokio bekommen, dass einfach ein paar Szenen von 1992 zeigt, dazu die passende Musik liefert und vollgepackt mit Anzugträgern ist. Eigentlich genau so, wie man sich Tokio in den 90ern halt vorstellt:

当時としては珍しいハイビジョン映像だと思われます。

Wie sagt man so schön: nicht alles von früher war schlecht. Außer meine Frisuren.

[via] ]]> https://www.wihel.de/tokio-1992/feed/ 2 89676 IKEA-Katalog-Cover im Wandel der Zeit https://www.wihel.de/ikea-katalog-cover-im-wandel-der-zeit/ https://www.wihel.de/ikea-katalog-cover-im-wandel-der-zeit/#comments Thu, 26 Apr 2018 18:08:39 +0000 https://www.wihel.de/?p=89538 Gerade wenn das Geld nicht allzu locker sitzt, ist der Möbelkauf unweigerlich mit IKEA verbunden. Preis-Leistung sind ziemlich okay und gerade wenn man Möbelstücke nicht im vierstelligen Preisbereich kaufen will, kommt man kaum am schwedischen Möbelhaus vorbei.

Ebenfalls ein Klassiker: Der IKEA-Katalog. Ich weiß gar nicht, ob man den noch kostenlos zugeschickt bekommt oder dafür irgendwelche Bedingungen erfüllen muss, aber es gibt ihn auch noch im Jahr 2018 und vielleicht ist das sogar der letzte Katalog, der der Digitalisierung strotz (Stichwort Quelle, Otto und Co.).

Aber ich will ehrlich sein: ich find den nicht gut. Logisch, die Möbel sollen passend präsentiert werden und das klappt vermutlich auch bei den meisten total gut, wenn man das direkt in fertig eingerichteten Szenerien sieht – mir ist das aber immer zu überladen. Triggert vielleicht aber auch ungeplante Zusatzkäufe, IKEA wird sich auf jeden Fall was dabei gedacht haben.

Auf dem hauseigenen Instagram-Account hat man mittlerweile eine kleine Auswahl an IKEA-Katalog-Covern aus der Vergangenheit zusammengestellt und bietet so nicht nur eine kleine Zeitreise, sondern auch einen recht guten Überblick, was in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten in Sachen Möbel-Design angesagt war:

Noch mehr gibt es direkt in diesem Pinterest-Album.

[via] ]]> https://www.wihel.de/ikea-katalog-cover-im-wandel-der-zeit/feed/ 2 89538 Ein Blick ins deutsche Kaiserreich – in Farbe https://www.wihel.de/ein-blick-ins-deutsche-kaiserreich-in-farbe/ https://www.wihel.de/ein-blick-ins-deutsche-kaiserreich-in-farbe/#comments Wed, 28 Mar 2018 10:28:58 +0000 https://www.wihel.de/?p=88827 Ein Blick ins deutsche Kaiserreich - in Farbe | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Vor ein paar Tagen ging eine Version des Wahl-O-Mats durchs Netz, bei dem man sehen konnte, mit welcher Partei man aus der Zeit der Weimarer Republik am ehesten auf einer Linie war. Wollte ich auch erst verbloggen, weil das Thema natürlich interessant ist – einige Parallelen treten zu der Zeit ja wieder vermehrt zu Tage – aber eben nicht so wirklich unterhaltsam. Die Wenigsten nehmen sich ja dann doch die Zeit und forschen mal nach, welche Partei sich hinter den Kürzeln versteckt und für was sie eigentlich stehen. Insofern: gutes Projekt, leider nicht so wirklich massentauglich (was leider auch schon wieder für sich spricht, dass ich darüber nicht hinwegsehen kann).

Überhaupt könnte man dazu neigen, dass die Zeit damals doch irgendwie einfacher war. Kein Internet, keine Smartphones, die Welt war insgesamt ein bisschen kleiner und vielleicht auch langsamer. Gut, die Zeit danach zeigt dann aber auch, dass vielleicht doch nicht alles so tutti war, wie wir uns das so manches Mal vorstellen – aber diese kleinen nostalgischen Anflüge sind ja doch recht verlockend.

Mindestens interessant ist auch der nachfolgende Film, der ein paar Szenen aus der damaligen Zeit eingefangen hat und nachträglich mit Farbe versehen wurde. Passend dazu auch die musikalische Untermalung:

Wenn wir aber mal ehrlich sind: so verkehrt ist es in unserer Zeit ja auch nicht, wir müssen uns nur der ganzen Annehmlichkeiten wieder bewusst werden und sie schätzen.

Eine Empfehlung für den Youtube-Kanal gibt es aber explizit nicht, scheinen mir ein Teil der Videos doch recht fragwürdig. Und auch der Name des Kanals liefert ein zweifelhaftes Ergebnis via Google Translate zurück…

[via] ]]> https://www.wihel.de/ein-blick-ins-deutsche-kaiserreich-in-farbe/feed/ 2 88827 Zu Besuch im Vereinsheim des TuS Dornberg e.V. im Jahre 1977 https://www.wihel.de/zu-besuch-im-vereinsheim-des-tus-dornberg-e-v-im-jahre-1977/ https://www.wihel.de/zu-besuch-im-vereinsheim-des-tus-dornberg-e-v-im-jahre-1977/#comments Thu, 22 Mar 2018 19:09:58 +0000 https://www.wihel.de/?p=88701 Zu Besuch im Vereinsheim des TuS Dornberg e.V. im Jahre 1977 | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Will man richtige Fußballromantik darf man auf keinen Fall den Blick in Richtung Bundesliga richten. Gut, das ist kein Geheimnis mehr, im Profifußball regiert das das Geld wie nie zuvor – ist ja aber auch okay, die Nachfrage rechtfertigt es, wenn auch die Dimension immer aberwitziger wird.

Anders sieht es da schon in den unterklassigen Ligen aus, wo der Schiedsrichter auch mal unsanfter angefasst wird, wenn er wieder irgendeinen Scheiß zusammengepfiffen hat. Und nach dem Spiel darf natürlich auch die obligatorische Kiste Bier nicht fehlen, genauso der anschließende Besuch im Vereinsheim – da, wo noch echter Fußballsachverstand ausgetauscht wird, zwischen all den Bundestrainern, die einfach nur noch nicht berufen worden.

Der TuS Dornberg ist bzw. war genau so ein Verein, der in nicht allzu ferner Vergangenheit gar 5 Aufstiege in Folge hingelegt hat. 2015 war David Odonker für ein paar Monate Trainer, mittlerweile spielt der Verein in der Bezirksliga Westfalen.

Wir aber blicken nun ein bisschen weiter zurück in das Jahr 1977, genauer gesagt in die Horstkotte und der donnerstäglichen Mannschaftssitzung:

1977 hat der TuS Dornberg 02 e.V. 850 Mitglieder. Der Lieblingsplatz der Freizeitkicker: Die Horstkotte – eine Kneipe in Groß-Dornberg. Dort werden die donnerstäglichen Mannschaftssitzungen abgehalten. Natürlich nicht ohne Bier und Kurze. Und anschließend werden die Qualifikationen der einzelen Spieler analysiert – oder so …

Ein tolles Zeitdokument und ein bisschen wünsch ich mir, dass es heute noch genauso abläuft.

[via] ]]> https://www.wihel.de/zu-besuch-im-vereinsheim-des-tus-dornberg-e-v-im-jahre-1977/feed/ 6 88701 Ein Blick in die Zukunft von 1900 https://www.wihel.de/ein-blick-in-die-zukunft-von-1900/ https://www.wihel.de/ein-blick-in-die-zukunft-von-1900/#comments Tue, 13 Mar 2018 19:10:00 +0000 https://www.wihel.de/?p=88532 Ein Blick in die Zukunft von 1900 | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Wie sich die Menschen die Zukunft früher vorgestellt haben, finde ich persönlich immer stark spannend – damals, als man der Fantasie noch freien Lauf lassen konnte, weil die Optionen noch nicht ansatzweise erforscht waren. Kein Internet voller Trolle, dass einem bei erster Gelegenheit den Wind aus den Segeln nahm – stattdessen waren die Gedanken frei und der sky war das limit. Oder so.

Die Schokoladenfabrik Hildebrand aus Deutschland, hat diese Spinnereien 1900 auf Postkarten gedruckt und liefert somit der Nachwelt einen teils absurden, teils lustigen aber insgesamt spannenden Einblick, wie sich die Leute damals die Zukunft von heute vorgestellt haben.

Darunter unter anderem bewegliche Häuser (die es artähnlich ja tatsächlich gibt), Schiffseisenbahnen, Schönwettermaschinen (gegen die ich absolut nichts einzuwenden hätte) und Gerätschaften für Wasserspaziergänge:

Ein Blick in die Zukunft von 1900 | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

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So eine überdachte Stadt wär für Hamburg auch nicht verkehrt oder?

[via] ]]> https://www.wihel.de/ein-blick-in-die-zukunft-von-1900/feed/ 5 88532 Wie Disney den Verkehr der Zukunft gesehen hat https://www.wihel.de/wie-disney-den-verkehr-der-zukunft-gesehen-hat/ https://www.wihel.de/wie-disney-den-verkehr-der-zukunft-gesehen-hat/#comments Tue, 20 Feb 2018 11:40:24 +0000 https://www.wihel.de/?p=88026 Wie Disney den Verkehr der Zukunft gesehen hat | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Ich glaube, aktuell gibt es nicht viele Themen, die heißer diskutiert werden, wie autonomes Fahren und überhaupt die Zukunft der Automobilität – Dieselskandal, Luftverschmutzung und technischer Fortschritt sei Dank. Ich bin da nie sonderlich tief eingestiegen, mir steckt das alles noch zu sehr in den Kinderschuhen – an dieser Stelle hatte ich ja schon mal ein bisschen über Elektroautos gefaselt. Mir kommen da auch zu viele „Wahrheiten“ aus unterschiedlichen Ecken – die einen reden davon, dass Dieselautos ein Werk des Teufels sind, die anderen behaupten, dass zumindest die neueren Generationen sogar besser sind als Benziner und wieder andere heben die Elektrofahrzeuge in den griechischen Olymp.

Nichts Genaues weiß man nicht und aktuell ist es wohl einfach das Beste, erstmal abzuwarten, bis zumindest ansatzweise ein Konsens gefunden wurde – gerade weil im Moment noch die Sau des kostenlosen ÖPNV durchs Dorf getrieben wird.

Spannend ist dabei auch mal ein Blick in die Vergangenheit, die wiederum einen Ausblick in die Zukunft wagt. Dieses Mal in Form von Disney, die das auch gleich bebildert bzw. animiert haben – und dass auch gleich in dieser typischen Disney-Art:

Und dann muss ich bei solchen Filmen an Errungenschaften wie dieser hier denken:

Und wer gern den ganzen Film von Disney sehen will – bitteschön:

[via] ]]> https://www.wihel.de/wie-disney-den-verkehr-der-zukunft-gesehen-hat/feed/ 4 88026 Das älteste Restaurant der Welt – Das Restaurante Botín in Madrid https://www.wihel.de/das-aelteste-restaurant-der-welt-das-restaurante-botin-in-madrid/ https://www.wihel.de/das-aelteste-restaurant-der-welt-das-restaurante-botin-in-madrid/#comments Thu, 15 Feb 2018 15:48:56 +0000 https://www.wihel.de/?p=87914 Das älteste Restaurant der Welt - Das Restaurante Botín in Madrid | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Ich hab ja einen ziemlichen Faible für alte Läden. Okay, eigentlich nur für meinen Friseur, der mitten in der Hamburger Innenstadt liegt und irgendwie in der Zeit stehen geblieben ist. Statt modernem Mobiliar wirkt das alles ein bisschen aus den 70ern oder 80ern, statt übertrieben lauter, neumodischer Musik läuft irgendwo ein kleines Radio und wenn einem Langweilig ist, guckt man den Fischen beim Leben zu, die jeden Tag liebevoll gefüttert werden. Das ist da alles nicht so wirklich schön, aber so rustikal und urig, dass es einfach Spaß macht – wobei nicht zuletzt die Angestellten ebenfalls eine gehörige Portion dazu beitragen. Und das ist letztendlich auch der Grund, warum ich trotz fehlendem Wohnort und Arbeitsplatz in der Nähe trotzdem immer nur dahingehe.

Wesentlich älter ist das Restaurante Botín in Madrid, dass mittlerweile als ältestes Restaurant der Welt gilt. 1725 hat man den Laden eröffnet und die Flamme, mit denen das Fleisch noch heute zubereitet wird, soll seitdem die vollen 293 durchgehend brennen.

Die Jungs und Mädels von Great Big Story waren vor Ort und haben mit Manager Luis Javier Sànchez Alvarez ein bisschen geplaudert:

Botín Restaurant has kept the flame burning for the past 293 years … literally. Ever since the doors opened in 1725, the oven has been sizzling continuously, never to be extinguished. According to deputy manager Luis Javier Sànchez Alvarez, the oven is the crown jewel of the restaurant and the fundamental element of their most popular dish, the roast suckling pig. The recipes used today have been passed down from generation to generation, keeping the legacy of these traditional dishes alive. With the honor of being the oldest restaurant in the world, Alvarez hopes to keep the doors open for centuries to come.

Das Feuer ist bestimmt trotzdem schon mal irgendwann ausgegangen, da wett ich drauf. Mindestens 2 Cent!

[via] ]]> https://www.wihel.de/das-aelteste-restaurant-der-welt-das-restaurante-botin-in-madrid/feed/ 6 87914 Das Leben einer Yamasheta Kamera https://www.wihel.de/das-leben-einer-yamasheta-kamera/ https://www.wihel.de/das-leben-einer-yamasheta-kamera/#comments Thu, 15 Feb 2018 11:45:38 +0000 https://www.wihel.de/?p=87910 Das Leben einer Yamasheta Kamera | Zeitgeschichte | Was is hier eigentlich los? | wihel.de

Was mich jedes Mal wieder auf die Palme bringen kann und mitunter auch bringt: das Fotografie-Verhalten von Line. Sie kann das ja mittlerweile echt gut und auch wesentlich besser als ich, aber jedes verdammte Mal müssen von jedem Motiv drölf Trilliarden Bilder geschossen werden – hier den Winkel um zwei Grad verändern, 5 Millimeter dichter dran, am Ende ist es aber nahezu immer das gleiche Bild.

Das ist dann der Moment, in dem ich mir wünschte, es gäbe keine digitalen Bilder. Damals, als man noch mit richtigen Filmen geknipst hat und für jedes Bild hartes Geld auf den Tisch legen musste, wurde noch mit wesentlich mehr Bedacht geschossen. Und heute? Ein Bild nach dem anderen, vollkommen egal, wie sinnhaft es am Ende ist.

So richtig viele Bilder hat auch die Yamasheta Kamera in ihrem Leben geschossen, mittlerweile ist aber Ruhestand angesagt – verdient, würde ich mal meinen. Die Royal Ocean Film Society hat zu diesem Anlass und vielleicht auch als kleines Gedenken einen kleinen Film gebastelt und zahlreiche der Bilder aneinandergereiht, die mit der Kamera geschossen wurden – ziemlich schnelle Bildabfolge, aber auch ungemein spannend:

[via] ]]> https://www.wihel.de/das-leben-einer-yamasheta-kamera/feed/ 2 87910 Wer kennt es noch? Was man früher beim Telefonieren beachten musste https://www.wihel.de/wer-kennt-es-noch-was-man-frueher-beim-telefonieren-beachten-musste/ https://www.wihel.de/wer-kennt-es-noch-was-man-frueher-beim-telefonieren-beachten-musste/#comments Mon, 29 Jan 2018 20:14:28 +0000 https://www.wihel.de/?p=87500 Oh da werden Erinnerungen wach und es klingt nach einer Zeit, in der die Probleme nicht weniger, aber dafür kleiner waren. Als wir in den 90ern telefonierten, ging dem eine rigorose Planung voraus, denn: Telefonieren hat damals noch richtig Geld gekostet, je nachdem, wann man telefonieren wollte. Später kamen dann Vor-Vorwahlen in Mode, die beim Sparen halfen, geplant werden musste dennoch – denn Telefonieren und gleichzeitig im Internet surfen konnten auch nur die Wenigsten. Und auch dort begann das gleiche Spiel – je nach Uhrzeit durfte man auch fürs Internet ordentlich blechen – Stichwort „web.de Smartsurfer“.

Immerhin: wer sich eine Flatrate leisten konnte, hatte noch eine echte Flatrate, denn an Datenvolumen hat damals keiner denken müssen.

[via] ]]> https://www.wihel.de/wer-kennt-es-noch-was-man-frueher-beim-telefonieren-beachten-musste/feed/ 12 87500