Awesome – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Tue, 15 Sep 2020 06:02:59 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.1 Noah Epps und seine beeindruckende Performance bei America’s Got Talent https://www.wihel.de/noah-epps-und-seine-beeindruckende-performance-bei-americas-got-talent/ https://www.wihel.de/noah-epps-und-seine-beeindruckende-performance-bei-americas-got-talent/#comments Wed, 16 Sep 2020 14:55:16 +0000 https://www.wihel.de/?p=103971 Noah Epps und seine beeindruckende Performance bei America’s Got Talent | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Ich hab eben mal nachgeschaut und mir dabei vermutlich sämtliche Algorithmen deswegen zerschossen, aber: Dieter Bohlen sucht auch dieses Jahr wieder das Supertalent, dass Deutschland so dringend braucht. Seit geschlagenen 13 Staffeln gibt es die Sendung schon und ich hab bereits seit der ersten nicht verstanden, was der Sinn dahinter sein soll. Irgendwie ist das doch auch nur wie Deutschland sucht den Superstar (was mittlerweile auch so nichtssagend ist wie … irgendwas maximal nichtssagendes), nur das eben nicht nur Sängerinnen und Sänger Sendezeit bekommen, sondern auch vermeintlich andere Talente.

Somit ein sehr schöner Beweis, dass man Sendekonzepte nur eine andere Farbe verpassen muss, an ein zwei Schrauben millimeterweise dreht und damit jede Menge Geld verdienen kann. Sofern man denn Dieter Bohlen heißt und genug Erfahrung darin haben muss. Was er hat, denn seine Songs klingen am Ende auch alle irgendwie gleich. Zumindest finanziell aber alles richtig gemacht.

Mit Sicherheit fehlen uns aber auch einfach nur die richtigen Talente für den Erfolg der Sendung – sieht man ja immer wieder an den vergleichbaren Formaten aus dem Ausland, allen voran America’s Got Talent, von denen sich immer wieder mal Videos hervortun und im Netz die Runde machen.

Eines, dass ich schon seit längerer Zeit rumliegen habe: Die Tanzperformance von Noah Epps. Die ist noch nicht perfekt, aber in Anbetracht seines Alters und der Menge an Leuten, vor denen er abliefert, ist das definitiv aller Ehren wert und vorzeigbar ohnehin:

This 11-year-old gives spooky marionette vibes with his amazing dance skills!

Besonders so grobmotorige Körperkläuse wie ich können da nur den Hut vor ziehen. Und den Bauch ein. Soweit es geht, wobei vermutlich nicht mal das reichen würde …

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Zak McAllister und seine Jonglier-Künste https://www.wihel.de/zak-mcallister-und-seine-jonglier-kuenste/ https://www.wihel.de/zak-mcallister-und-seine-jonglier-kuenste/#comments Thu, 10 Sep 2020 10:32:41 +0000 https://www.wihel.de/?p=103681 Zak McAllister und seine Jonglier-Künste | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Ist euch mal aufgefallen, dass Leute, deren Nachname mit „Mc“ oder „Mac“ anfangen, immer unglaublich cool klingen? Das hat immer so einen Touch von coolen Viehzüchtern aus Australien, über irgendwelche Besitzer von irgendwelchen Grafschaften bis hin zu Highlander (wobei es von dem immer ja nur einen geben kann – was btw. ein saudämlicher Satz ist, denn offensichtlich gab es ja mehrere, die sich abgemurkst haben).

So auch bei Zak McAllister, wobei das Zak mich wieder an Zak McKracken erinnert und unfassbar viele Jahre in die Vergangenheit katapultiert. Wobei mir das gestern auch schon passiert ist, als ich Lebensläufe von Praktikanten gesichtet hab und mir da unweigerlich deren Geburtsjahr ins Auge gefallen ist … 1998 war doch erst letztes Jahr oder? Kann ich jedem empfehlen, der sich schlagartig alt fühlen will, ein großer Spaß.

Zurück zu Zak McAllister. Der versucht keine sauschweren und teils drölfmal um die Ecke gedachte Lösungswege für sinnlose Rätsel zu lösen – der beschäftigt sich eher mit der sogenannten Jonglage, was im Übrigen sehr schön klingt, aber ja eigentlich auch nur bedeutet, dass man Dinge in die Luft wirft und wieder auffängt. Womit auch klar sein sollte, wie groß meine Faszination fürs Jonglieren ist … hat man einmal begriffen, dass es hier lediglich um eine ausgeprägte Hand-Augen-Koordination geht, verliert das schon sehr seinen Reiz. Selbst wenn man es selbst nicht auf die Kette bekommt.

Das gilt mehr oder weniger auch für McAllister, dennoch weiß der junge Mann mit seiner Performance zu beeindrucken:

Und das sogar im Team:

Glaube dennoch, dass er in seiner Freizeit Jagd auf andere Highlander-Rinder macht, gern auch mit drei mal um die Ecke gedachte Lösungen für irgendwelche sinnlosen Rätsel. Davon darf es schließlich nur eines geben.

Ich glaube, es war letztes Jahr zu Weihnachten, dass ich mir mal eher etwas ungewöhnliches gewünscht hab, was soviel heißt: Nichts, was eher praktischer Natur ist und auch nichts, was eher im digitalen Bereich angesiedelt ist. Und auch keine Klamotten, denn Klamotten find ich immer schwierig zu schenken oder geschenkt zu bekommen (wobei das auch eher praktischer Natur ist).

Nein, die Rede ist schlichtweg von Leitergolf. Erstmalig gesehen vor Jahren bei einer der Shows von Stefan Raab und eher mit dem Hintergedanken gewünscht, dass wir dann ein cooles Spiel für unsere Hochzeit haben, das die Leute beschäftigt, ohne zu sehr zu fordern.

Die große Hochzeit haben wir bekanntermaßen verschoben und so musste auch mein Leitergolf ein wenig auf seinen ersten Einsatz warten, aber dieses Jahr war es so weit. Und zu meiner Überraschung hat es genau so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt hab: Einfach aufgebaut findet sich immer jemand, der damit spielt. Was ziemlich cool ist.

Alternativ hätte ich mir auch Bowl wünschen können, da ist der Aufbau wesentlich schneller durchgeführt – es braucht aber auch mehr Platz. Und irgendwie wirft man da nur Bälle umher – gefühlt ist Bowl so wie Snooker. Spannend, wenn man sich da reinknien und -denken kann, für alle anderen aber einfach nur furz langweilig. Aber auch ungemein taktisch, wenn man denn die passenden Fähigkeiten hat.

Und die hat Nick Brett allemal, wie er beim Finale in Paris unfassbar eindrucksvoll unter Beweis stellt:

A Brilliant clutch draw made by Indoor Bowls star Nick Brett during the Pairs Final at Potters Resort. A longer clip to show just how many amazing shots there were leading up to the one that has gone viral!

Das gefährliche daran: Das ist so beeindruckend, dass wir jetzt alle anfangen, den Sport zu verfolgen. Um dann festzustellen, dass er eben doch furz langweilig ist …

Mario López dürfte mittlerweile kein Unbekannter mehr sein, zumindest für die regelmäßigen Leser hier, denn das ist jetzt das dritte oder vierte Mal, dass ich ihn erwähne. Zum einen natürlich durch seinen eigenen Beitrag, dann als kleiner Vergleich und Einleitung für die Nummer von Lea Kyle und bestimmt noch mal an anderer Stelle, die ziemlich aus dem Zusammenhang gerissen daher kommt.

Und wie das im Internet so ist: ist ein Thema gerade angesagt, dauert es nicht lange, bis User noch mehr dazu ausgraben – so natürlich auch bei López, der sich vermutlich freut, dass der kleine Internet-Ruhm doch noch irgendwie kommt (wenn er denn nicht schon da war – wir haben ja alle besseres zu tun, als alles im Internet zu scannen und zu schauen, wann der große Durchbruch kommt), der vielleicht aber auch denkt: Schade, ein paar Jahre früher und ich wär schon jetzt reich geworden. Was mich direkt wieder denken lässt, wie absurd das Geschäft auch für Schauspieler sein muss, die erst mit 50 Jahren oder später in den großen Streifen mitspielen und sich eine goldene Nase verdienen dürfen. Jahrelang von der Hand in den Mund leben, irgendwelche schlechten Rollen spielen und einfach Pech haben und dann quasi von heute auf morgen: Reich und berühmt. Und alt. Irgendwie absurd oder?

Absurd ist auch der „neue“ Trick von Mario López, wobei das Video älter ist als das, was ich neulich vorgestellt hab. Und vielleicht ist das auch die Erklärung, warum es hier mehr oder weniger ums Rauchen geht, was ja mittlerweile verpönter ist als der Verzehr von Babyrobbenfleisch:

Awesome magic trick with mario lopez

Auch eine schöne Nummer, die nicht ganz so ausgefallen ist, wie die Salz-Aktion. Dennoch auch hier: allein die Nummer mit der falsch herum gehaltenen Zigarette ist unheimlich schwer zu durchschauen oder?

Penn und Teller scheinen wieder ein bisschen mehr in den Fokus zu rücken und ich finde das tatsächlich gar nicht verkehrt, denn wie schon beim letzten Mal erwähnt: Für mich eine der besten Shows, die das Fernsehen je gesehen hat und nach wie vor unbegreiflich, dass Netflix hier nicht nachgelegt hat.

Nachdem wir letzte Woche bereits Mario López und seine Salzfähigkeiten (wobei, darf man von Fähigkeiten sprechen? Scheinbar hat er das Zeug ja nicht so wirklich unter Kontrolle gehabt …) bewundern durften, kommt nun Lea Kyle.

Und Lea Kyle macht eigentlich nichts Besonderes, sie zieht sich einfach nur um. Aber das in einer Rekordgeschwindigkeit, dass man auf keinen Fall häufig blinzeln sollte. Wobei, eigentlich kann man das doch machen, denn abgesehen von einem Mal sieht man nicht wirklich, wie sie ihre Tricks macht oder was das Geheimnis dahinter ist.

Zumindest dachte ich erst, dass sie einfach alles schon vorher anhatte – ein ähnlicher Trick wurde schon mal in der Show gezeigt – und man konnte eindeutig sehen, wie die Dame immer schlanker wurde. Bei Kyle scheint das aber nicht wirklich zuzutreffen und ich spoiler direkt: Ist nicht schlimm, denn Penn und Teller wissen auch nicht so richtig, wie sie es gemacht hat.

French performer, Léa Kyle performs an insane quick change act on Penn & Tellers Fool Us, Season 7, Episode 8.

Werde mich wirklich mal darum kümmern und herausfinden müssen, wie man die Show hierzulande sehen kann. Denn darüber meckern, dass kein Streamingdienst sie anbietet, ist die eine Sache – Lösungen für das Problem entwickeln die andere. Und das ist ja schließlich mein Job. Im Zweifel muss halt YouTube herhalten, wobei das auch nicht einfach ist, denn unverständlicherweise wird der hauseigene YouTube-Kanal auch eher stiefmütterlich behandelt …

Was mich ja ganz besonders aufregt: Wenn Leute ihre Webseiten vernachlässigen. Oder hart verschlimmbessern und das auch über Wochen nicht merken. Aktueller Fall: Eine der wenigen amerikanischen Seiten, die ich lese, hat sich ein neues Theme spendiert. So weit, so okay – soll ja jeder machen, wie er will. Im gleichen Atemzug haben sich aber auch die Links zu den Beiträgen geändert. Spricht an sich auch nichts dagegen, WENN man denn auch dafür sorgt, dass die alten Links auf die neuen umgeleitet werden. Macht man das nämlich nicht, sind sämtliche Verlinkungen von anderen Seiten im Arsch, genauso wie das Ranking bei Google. Und auch wenn wir die Datenkrake alle hassen, sie bringt nun mal Traffic.

Mich nervt das besonders, weil ich gerade in den letzten Jahren recht häufig diese Seite als Quelle verlinkt hab und nun ständig gemeldet bekomme, dass irgendwelche Links dorthin kaputt sind. Die könnte ich jetzt einfach entfernen, da ich aber ja weiß, was los ist, fühlt sich das auch nicht richtig an – die Beiträge sind ja schließlich noch da und wenn ich mich schon jedes Mal darüber aufrege, dass Leute keine Quellen angeben … da muss man auch seinen eigenen Ansprüchen gerecht werden.

Also such ich jedes Mal mühevoll nach den Beiträgen per Blogsuche und verlinke jedes Mal neu. Ein heidenaufwand, der mir vermutlich nicht gedankt wird, aber wir wissen ja, nicht jeder Superheld trägt einen Umhang …

Unter anderem bin ich dabei auch wieder über das nachfolgende Video gestolpert, dass gerade ein kleines Revival erfährt und in dem ein Vater zeigt, wie man Kerzen deutlich hygienischer auspustet. Ich dachte eigentlich, dass Video hätte ich schon mal in den letzten Jahren gebracht, scheint aber nur in einer der Win-Compilations gelandet zu sein. Und gerade in 2020, dem Jahr, in dem Hygiene deutlich wichtiger ist als jemals zuvor (was Quatsch ist, Hygiene war schon immer wichtig) passt es perfekt zur allgemeinen Thematik:

My Dad is against blowing out the candles on his birthday cake. This is his germ free method for extinguish the candles.

Bonus: Wenn man seine Familie nicht leiden kann, einfach die Hand etwas tiefer ansetzen und die gleiche Bewegung durchführen.

Natürlich hab auch ich schon diverse Sachen in meinem Leben verloren – der Klassiker in jeder Familie schlechthin: Turnbeutel der Kids im Bus. Die lässt man schnell mal liegen und dann sind sie einfach weg – in den allerseltensten Fällen hilft da noch ein Anruf oder Besuch im Busdepot, vom Fundbüro will ich gar nicht erst anfangen.
Aber auch Geld lose in der Hosentasche ist schnell mal verloren oder von der Waschmaschine verschluckt, genauso wie einzelne Schlüssel oder eure Unschuld (der musste einfach sein, sorry).

Bei mir mehr oder weniger Frisch: Ein Teil meines Schlüsselanhängers. Der besteht aus einem Lego-Kopf und einer Art Schnürsenkel und der Lego-Kopf ist der von Iron Man, was einfach ziemlich cool ist – wenn man nicht wie ich die Maske von Iron Man verloren hätte. So sieht das ganze recht creepy aus, aber irgendwie hatte ich bisher noch keine Zeit, den Anhänger auszutauschen – Ersatz liegt nämlich schon seit ein paar Monaten parat (und mit keine Zeit haben meine ich natürlich, dass ich bisher zu faul war).

Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn du was verlierst, bist du in den meisten Fällen einfach am Arsch – bei der Geldbörse könnte man noch Glück haben, denn da sind meist Adresse des Besitzers irgendwo notiert und es gibt eine rechtliche Pflicht zur Zurückgabe. Aber sonst? Pustekuchen.

Anders in Tokyo. Die Asiaten sind ja ohnehin sehr besonders, gerade auch was den Umgang mit Mitmenschen angeht und da wundert es auch nicht, dass dort verlorene Sachen gänzlich anders behandelt werden als hierzulange. Great Big Story beleuchten das im nachfolgenden Video gewohnt gekonnt und zeigen mal wieder, dass die Asiaten es einfach drauf haben:

The bad news—you lost your wallet in Tokyo. The good news—chances are good you will get it back, along with all the cash tucked inside. In Japan, residents are diligent about making sure what’s lost is found and returned to its rightful owner. This is how the city’s stunningly efficient Lost & Found system works.

Wie einfach doch alles mit Rücksicht und Respekt doch sein kann oder?

Fool Us von Penn und Teller gehört für mich mit zu den besten Shows, die ich in den letzten Jahren gesehen hab – dabei ist selbst diese Show und ihre Sichtung schon wieder eine Weile her. Was aber nicht meine Schuld ist, sondern die von Netflix, denn die hatten nur ein oder zwei Staffeln davon im Programm und ansonsten ist es gar nicht so einfach, dass Zeug irgendwo zu schauen (nicht, dass ich mich dahingehend angestrengt hätte – man wird ja doch recht faul, wenn man jeden Monat Geld für einen Streamingdienst zahlt, da wird nicht weit über den Tellerrand geschaut).

Das Konzept ist aber auch einfach ein Nobrainer – Zaubertricks funktionieren immer und der Wettbewerb, herauszufinden, wie sie funktionieren, ebenfalls. Das ist quasi die eierlegende Wollmilchsau zu melken, gerade weil Zaubertricks im Fernsehen ja nicht mehr wirklich stattfinden. Und wie großartig war damals diese Sendung mit dem maskierten Magier, der immer die aufwändigen Tricks seiner Kollegen verraten hat?

Auf der anderen Seite: Penn & Teller geben sich auch große Mühe, die Tricks nicht der breiten Masse zu verraten, was manchmal durchaus frustrierend sein kann. Und ich muss auch zugeben, dass bei den Netflix-Staffeln definitiv zu viele Kartentricks dabei waren. Klar, die sind alle unterschiedlich und auch faszinierend, aber am Ende des Tages sind es einfach Kartentricks und davon hat die Welt wirklich schon genug gesehen.

Karten spielen bei Mario López zum Glück keine Rolle, außer im Einspieler. Bei ihm geht es vielmehr um Nippel (den musste ich irgendwo unterbringen) und um Salz. Und natürlich um eine der typischen Situationen, bei denen der Magier versucht, dem Publikum zu verkaufen, dass nicht alles so läuft, wie es eigentlich geplant war, am Ende aber genau das der Trick ist. Alter Hut, dennoch unfassbar gut umgesetzt:

Do you remember the cigarette guy?? He’s back!!

Can he fool Penn and Teller with a salt trick or with a nipple trick?? Watch what Mario López does on Penn & Teller: Fool Us!

“Mario López, one of the most devilish Wizards.
Pioneer of the “New Wave of Spanish Magic” where Body, Heart and Eyes walk besides Brain, Hands and Smile.
Fresh attitude (from his breve happiness) together with constant work (from his passion to everything he accomplishes) lead to his organic art.
Mario is The Art Of Magic as we have always dreamt!“

Tolle Nummer.

Ich bin ja nach wie vor ein großer Fan von Lifehacks, auch wenn ich die wenigsten von denen, die ich irgendwo mal aufschnappe, tatsächlich umsetze. Liegt meistens daran, dass ich gerade nicht in der Situation bin, in der man ihn anwenden könnte, aber wenn … dann … erinnert man sich meistens nicht mehr direkt daran. Wie gemein das Leben doch immer wieder zu einem ist …

Immerhin, an zwei kann ich mich erinnern und finde sie nach wie vor äußerst praktisch. Zum einen wäre da der mit den Aktenklammern (diese dicken Dinger, mit denen man loses Papier zusammenklemmen kann). Die kann man sich einfach an den Schreibtisch klemmen, durch die Enden Kabel ziehen und hat so einen günstigen und praktischen Kabelhalter, der gerade hilfreich ist, wenn die Kabel nicht an irgendwas angeschlossen sind.

Der zweite Lifehack hat eher was mit Verhalten zu tun: Wer einen Geschirrspüler besitzt, kennt sicher diesen Korb für Besteck. In der Regel müllt man den einfach voll, stellt die Maschine irgendwann an und muss dann nach getaner Arbeit jedes Mal die einzelnen Besteckteile sortieren.

Genau das kann man sich sparen, wenn man das dreckige Besteck vorsortiert. Heißt: Alle Löffel kommen in ein Fach des Korbs, alle Gabeln in ein anderes, alle Messer … ich denke das Prinzip ist klar. Und wenn die Maschine dann fertig ist, greift man beherzt alles, was in einem Fach ist, und verstaut es dort, wo es eben verstaut wird. Spart eine Menge Zeit, zumal das Vorsortieren kein großer Mehraufwand ist.

The King of Random hat vor Ewigkeiten auch mal ein paar Lifehacks zusammengestellt, die gerade im Sommer ganz gut kommen (wobei der Großteil auch ganzjährig eingesetzt werden kann). Ich würd nicht behaupten, dass jeder der Lifehacks ein Schuss ins Schwarze ist (was macht man denn mit dem Behälter voller Fruchtfliegen? Und stinkt das Obst darin nicht bestialisch?), aber hier und da sind die Tipps dann doch recht nützlich:

10 amazing tips and tricks you can use to impress your friends, and make your summer a little easier.

Der beste Lifehack bei den aktuellen Temperaturen ist aber noch immer: Einfach zu Hause bleiben.

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Weltrekord: 10 Bowling-Kugeln einfach übereinander gestapelt https://www.wihel.de/weltrekord-10-bowling-kugeln-einfach-uebereinander-gestapelt/ https://www.wihel.de/weltrekord-10-bowling-kugeln-einfach-uebereinander-gestapelt/#comments Thu, 06 Aug 2020 14:22:31 +0000 https://www.wihel.de/?p=102502 Weltrekord: 10 Bowling-Kugeln einfach übereinander gestapelt | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Mit Weltrekorden ist das ja immer so eine Sache: Auf der einen Seite super faszinierend, was Menschen so alles leisten können und zu welchen außergewöhnlichen Leistungen sie im Vergleich zu anderen in der Lage sind. Gerade im Sport ist das ja teils einfach nur Wahnsinn. Auf der anderen Seite gibt es aber auch jede Menge Rekorde bei denen man sich nicht nur einmal an den Kopf fassen muss und eben auch schlichtweg an der Menschheit zweifeln darf. Oder ist es wirklich eine Leistung wenn man die am meisten mit der Hand zerdrückten Getränkedosen abliefern kann? Ich denke nicht.

Grundsätzlich spricht aber nichts dagegen, dass sich Menschen gegenseitig in ihrer Leistungsfähigkeit messen wollen, hat ja irgendwo auch was von Evolution und nur durch Wettbewerb kann man insgesamt besser werden (theoretisch).

Einer der eher weniger sinnlosen Rekorde kommt von Shen Xiaoshi, der 10 Bowlingkugeln gestapelt hat. Das klingt relativ unspektakulär und wenn man bedenkt, dass durch die Zuhilfenahme der Eingrifflöcher der Kugeln auch relativ wenig Magie mit im Spiel ist, ist das eigentlich keine große Nummer. Zumal wir ja durch diverse YouTube-Videos auch wissen, dass man eigentlich alles stapeln kann und es nur darauf ankommt, den Schwerpunkt richtig zu bestimmen und zu nutzen.

Aber es sind eben auch einfach mal 10 fucking Bowlingkugeln. Rund, irgendwo auch ziemlich glatt und nicht gerade leicht. Dennoch fasziniert mich am meisten das Drumherum und die teils merkwürdigen Verhaltensmuster von Xiaoshi:

Nerves of steel from Shen Xiaoshi (China) as he balances bowling balls on top of each other in this remarkable world record attempt!

So oder so, man kann ihm zum Rekord nur beglückwünschen. Zumindest so lange, bis einer ankommt und eine 11. Kugel oben drauf packt …

Dass ich so ein bisschen Höhenangst hab, hab ich schon an diversen Stellen erwähnt und war auch neulich wieder in irgendeinem Gespräch Thema. Das absurde ist: Ich kann das gar nicht so sehr an bestimmten Höhen festmachen, viel mehr spielen da die baulichen Gegebenheiten eine Rolle.

Als Kind hab ich zum Beispiel im Messe-Hochhaus in Leipzig direkt am Hauptbahnhof gewohnt, irgendwas um die 27. Stock (oder 25.? Auf jeden Fall sehr weit oben …) und das war an sich kein Problem, denn die Balkon-Geländer waren angenehm hoch.

Vor ein paar Jahren waren wir in Berlin in einem Hochhaus und konnten dort auch einmal über die Stadt schauen. Bei Weitem nicht so hoch wie die Nummer in Leipzig, aber für mich deutlich schlimmer, weil das verdammte Geländer zum Schutz nicht mal bis zur Hüfte reicht.

Was ich sagen will: Wenn man Gehirn findet, dass die baulichen Gegebenheiten nicht ausreichend Schutz bieten und ich mir sehr leicht vorstellen kann, wie ich mit einem falschen Schritt keine Gedanken mehr an Rente und Altersarmut verschwenden muss – dann kickt die Höhenangst rein. Und zwar so richtig.

Daher kann ich auch gar nicht sagen, wie ich mich jeweils fühlen würde, wenn ich eines der nachfolgenden Gebäude hochklettern und von oben auf das Fußvolk schauen würde – hängt halt von mehreren Faktoren ab.

Was ich aber sagen kann: Es ist mittlerweile absolut absurd, wie hoch Gebäude gebaut werden. Ich mein: Mehr als einen fucking KILOMETER in die Höhe? Was stimmt denn mit den Leuten nicht?

A 3D Size Comparison of the World’s Tallest Building as its changed throughout our history! Hope you enjoy! :D

Wobei, wenn in der Breite kein Platz mehr ist, muss man halt in die Höhe gehen, oder? Und jetzt schauen wir uns mal Mecklenburg-Vorpommern und die Verdichtung dort an …

Wenn man den ganzen Tag nur Zuhause hängt und lediglich zwischen Bett, Schreibtisch und Couch pendelt … dann erlebt man nicht wirklich viel, dass in einer netten, vielleicht sogar lustigen Anekdote enden könnte. Was es gerade für mich schwer macht, der ich doch immer versuche, die ganzen Bilder und Videos, die hier als Posting enden, mit ein bisschen Persönlichkeit und privaten Geschichten zu garnieren. Klar, liest keine Sau, aber hebt sich immerhin von denen ab, die nur ein bis zwei Sätze dazu klatschen und sonst keinerlei Mehrwert bieten.

Aber Corona hat eben auch auf diesen Aspekt meiner „Arbeit“ Auswirkung – wie auf so ziemlich alles. Wäre auch komisch wenn nicht, oder? Und dann sitzt du irgendwann einfach vor dem Rechner und hast im Grunde nichts mehr zu erzählen. Das ist irgendwie auch ein bisschen traurig, aber vielleicht auch ganz normal – macht am Ende aber auch nichts, wenn du dafür ein Video hast, dass einen sehr kleinen Hund zeigt, der seinen ersten Haarschnitt bekommt.

Was mich immerhin zu folgendem Gedanken bringt: Haarschnitte und Hunde – das ist auch so ein Ding für sich. Wir haben da bei Mia mal drüber nachgedacht, aber letztendlich hat so ein Hund in freier Wildbahn ja auch keinen Friseur, den er regelmäßig aufsucht. Und vielleicht startet man damit auch nur einen Teufelskreis, weil man dann immer wieder zum Friseur muss … Immerhin, wir bürsten und kämmen sie regelmäßig, was auch wirklich nötig ist, denn das Tier haart einfach wie verrückt.

Genug Lücke gefüllt, ihr wollt ja eh nur dieses, kleine süße Fellknäuel sehen – kann ich verstehen, an so einem Montag ist das auch die beste Medizin:

ラブリーグルーミングへようこそ

So eine kleine Süßmaus, oder? Wird hoffentlich noch ein bisschen größer, sonst läuft man ja Gefahr, mit nur einem Bracket direkt zu überfüttern …

Ich glaube, ich hab genau ein Mal in einem Café gesessen und versucht zu arbeiten. Grund dafür war Line, die irgendeinen Termin in der Innenstadt hatte und ich musste sie dort hinfahren. Da nicht ganz klar war, wie lange der Termin dauern würde, hab ich mir mein Macbook geschnappt und versucht, einen Teil meiner wochenend-lichen Todos eben dort zu erledigen und ich sag mal so: Nur Arschlöcher setzen sich mit ihren Macbooks in Cafés und arbeiten da.

Ok, bisschen übertrieben, aber für mich war das absolut nix. Ständig wuselt einer um einen herum, die Leute reden unfassbar viel Mist und von den neugierigen Blicken will ich gar nicht erst anfangen. Konzentriertes Arbeiten sieht halt einfach anders aus.

Und das sag ich als einer, der absolute Stille eigentlich so gar nicht haben kann, schon gar nicht zum Einschlafen – denn dann haben die nervigen Gedanken am Ende des Tages besonders viel Platz um einen aus der Ruhe zu bringen. Und doch arbeite ich zumindest im Homeoffice immer häufiger ohne Musik oder laufenden Podcast.

Wer das aber auch so gar nicht kann, für den sind die nachfolgenden Videos vielleicht eine ganz gute Hilfe – denn damit kommt dieses Café-Feeling zumindest akustisch in die heimischen 4 Wände. Und das ist deutlich unnerviger als ich zunächst dachte:

Enjoy a cup of coffee in this Rainy Night Coffee Shop Ambience with relaxing jazz music, rain sounds, and other ambient coffee shop background noises. Bring a book, your work, or fall asleep with this relaxing ambience video. Watch the heavy rain outside the windows and listen to the soothing sounds of smooth jazz playing in the background. This relaxation video is 8 hours long so you can play it all day while you work or through the full night if you plan to use this as a cafe sleep ambience video. Listen closely and you will hear subtle ambient cafe sounds like hushed conversation and clinking dishes from the other coffee shop customers.

Ready to spend some time studying or just relaxing in a beautiful Cozy Coffe Shop? A light rain hitting the windows, soft chatter of people, and you stirring your coffee, PERFECT AMBIENCE!

Use this background noise track to study, write, fall asleep, or even for your own projects by downloading from my page. Many people find that background noise such as this track is helpful in stimulating creativity or just making them feel less bored during mundane work.

Kaffee muss man aber trotzdem noch selbst kochen.

Als wir neulich unseren „alten“ Kollegen getroffen haben und essen waren, wurde ich unter anderem gefragt, ob ich mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln gekommen bin. Mit dem Auto natürlich, denn öffentliche Verkehrsmittel sind großer Mist für mich, in der aktuellen Zeit besonders. Ich möchte einfach nicht auf engem Raum mit rücksichtslosen Menschen hocken, die alles vollatmen und vollstinken, zu doof sind, eine Maske zu tragen und dabei auch noch abhängig zu sein, wann was wie fährt – und wenn es voll ist, fahr ich auch gleich gar nicht mit.

Nee nee, da benutz ich lieber das Auto und verzichte auf (ein hohes Maß an) Alkohol. Dann kann ich meine eigene Musik hören, die Temperatur so einstellen, wie ich es mag, da lang fahren, wo ich gerade eben lang will und vor allem dann losfahren, wann ich will – ohne, dass ich mich irgendwer belästigt (mal abgesehen von den anderen Autofahrern).

Was ich aber damals gern in der Bahn oder im Bus gemacht hab: Bei anderen Leuten in die Fenster geschaut. Das klappt besonders gut im Winter und dann bekommt man einen schnellen Eindruck, wie die Leute so leben und kann sich vorstellen, was die wohl so machen, während man selbst in Bus und Bahn festsitzt. Das ist eigentlich ganz schön, klingt aber auch ein bisschen krank – schließlich bleibt da jede Menge Privatsphäre auf der Strecke. Auf der anderen Seite: Selbst Schuld, wenn die keine Vorhänge benutzen und jeden reinglotzen lassen.

Bei anderen einfach mal durchs Fenster schauen | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Das fällt natürlich während einer Autofahrt flach, denn auch wenn ich nicht der beste und rücksichtsvollste Fahrer bin – die meiste Zeit richte ich dann doch den Blick auf die Straße und nicht in irgendwelche Fenster.

So ein bisschen was davon hat auch die Seite window-swap.com, allerdings schaut man hier nicht in Fenster rein – sondern aus Fenster raus. Und das auch nur aus wirklich freiwillig zur Verfügung gestellte Fenster.

Bei anderen einfach mal durchs Fenster schauen | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Bei anderen einfach mal durchs Fenster schauen | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Nicht spektakulär, aber dennoch irgendwie sehr schön. Und gruselig, wie dunkel manche Leute wohnen müssen …

Und wer auch mitmachen will:

Send us your view!

We need all the window views we can get. So, please send yours to qunaliaa@gmail.com. A 10-minute, horizontal HD video of your window and frame, with your name and location for credits. Horizontal, vertical, square, round or decorative, all kinds of windows are welcome!

Let’s travel without moving for now. Let’s window swap.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Will man den Niedergang des deutschen Fernsehens sehen, reicht schon ein Blick in das Nachmittagsprogramm von RTL und Co. Scripted Reality heißt das Zauberwort, dass vor Ewigkeiten mal wie Phönix aus der Asche kam und die übertrieben vielen Gerichtsshows abgelöst hat, die wiederum die übertrieben vielen Talk-Shows am Nachmittag abgelöst haben. Irgendwo dazwischen glaubte dann auch das Abendprogramm den heiligen Gral gefunden zu haben und stampfte eine Talent-Show nach der anderen aus dem Boden. Angefangen von Musik, über Tanz bis man irgendwann keine Ideen mehr hatte und einfach alle auf die Bühne ließ, die irgendwas zeigen konnten.

Mittlerweile sterben die aber zum Glück auch alle nacheinander aus – zumindest ich hab den Überblick verloren, ob Deutschland noch den Superstar sucht, wo das nächste Supertalent abgeblieben ist und was machen wir eigentlich, wenn wir keine Popstars mehr finden?

Spannend auch dabei zu sehen: Es liegt nicht nur an den Shows selbst, dass das alles so furchtbar ist, sondern auch an den Moderatoren und Entscheidungsträgern, die bestimmen, wer auf die Bühne gelassen wird und den ganzen Bums präsentiert. Dabei kann das eigentlich auch alles viel ernsthafter und mit entsprechend Qualität funktionieren.

America‘s Got Talent ist da ein gutes Beispiel, zumindest stolpert man immer wieder mal über Videos auf YouTube aus der Sendung, die beeindruckend sind und Menschen zeigen, die wirklich was auf dem Kasten haben.

Winston zum Beispiel. Angeblich das erste Mal auf einer Bühne in den Staaten (ich bin da immer ein bisschen skeptisch), präsentiert er einen Kartentrick, den man so womöglich noch nicht gesehen hat. Klar, am Ende verschwinden und erscheinen die Karten auch wie aus dem Nichts, aber so wie er das ganze inszeniert und mit welcher Geschwindigkeit – Hut ab:

What just happened?! The AGT judges were surprised by Winston’s amazing magic.

Ebenso spannend: Mittlerweile sind da schon zwei in der Jury von „Modern Family“ – bin gespannt, wann der Rest der Truppe folgt.

So richtig merkt man ja erst, dass man alt und irgendwann vor vielen Jahren an der falschen Kreuzung abgebogen ist, wenn man sich die Sportnachrichten durchliest und feststellt, dass die meisten Spieler alle deutlich jünger als man selbst ist und dann auch noch realisiert, dass die ein Vielfaches mehr verdienen als man je verdienen könnte – und das alles erreichen, indem sie einem Hobby nachgehen. Klar, auf einem völlig anderen Niveau und sicherlich ist da auch nicht jeder Tag Friede Freude Eierkuchen, aber es ist am Ende des Tages immer noch ein Spiel, bei dem 20 Leute einem Ball hinter her rennen. Und natürlich ist mir auch bewusst, dass man in diesem Bereich sehr schnell wieder weg vom Fenster ist, wenn man nicht so funktioniert, wie andere das wollen oder brauchen – aber wer ein paar Millionen im Jahr verdient, muss auch faktisch nur 1 bis zwei Jahre dabei bleiben und hat für den Rest seines Lebens ausgesorgt (bei entsprechend normalen Lebensverhältnissen).

Wird einem das klar, kann man schnell mal schlechte Laune bekommen. Oder man findet sich einfach damit ab, dass man es verkackt hat und macht mit dem Rest seiner Lebenszeit einfach das beste draus. Versuche ich zumindest, aber es ist nicht immer einfach, besonders wenn größere Anschaffungen anstehen – die Vorstellung, dass andere einfach kaufen, während man selbst sparen muss … hin und wieder fühlt sich das nicht ganz fair an.

Das könnte auch beim Schauen des nachfolgenden Videos passieren, denn hier sind Menschen, die sogar noch jünger sind als die, über die man in den Sportnachrichten liest und zwar noch nicht vergleichbare Summen verdienen, aber trotzdem noch viel mehr können als man selbst, besagte Fußballer – und entsprechend der große (finanzielle) Erfolg nur eine Frage der Zeit sein dürfte:

Und was war eure größte Leitung heute?

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Finger Ninja – Testing of the Master https://www.wihel.de/finger-ninja-testing-of-the-master/ https://www.wihel.de/finger-ninja-testing-of-the-master/#comments Tue, 07 Jul 2020 14:00:49 +0000 https://www.wihel.de/?p=102148 Finger Ninja – Testing of the Master | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Irgendwie haben Martial Arts-Filme sich mittlerweile auch mehr als überlebt oder? Ich mein, ich kann mich nicht wirklich daran erinnern, wann der letzte Film in diese Richtung erschienen ist und irgendwie scheint es da auch massiv an guten Schauspielern zu mangeln – Jet Li war ja mehr oder weniger der letzte, der da noch groß was gerissen hat. Und der ist mittlerweile auch 57 Jahre alt (was man ihm so absolut gar nicht ansieht).

Dabei waren die Filme schon cool. Damals in der Schule behauptete sogar jemand, dass man mit Martial Arts die Kräfte der Physik außer Kraft setzen könnte, weil er die Tritte nicht verstanden, bei denen es so aussieht, als würde man eine imaginäre Treppe hinauf laufen. Keine Ahnung, ob das einen fancy Kampf-Namen hat, aber ihr wisst, was ich meine. Dennoch kann ich sagen: Der Trottel, hat wohl bis heute nicht begriffen, dass da ziemlich viel tricktechnisch nachgeholfen wurde (was aber auch kein Wunder ist, der hat irgendwann ziemlich viel gekifft).

Fairerweise sei aber auch gesagt: ich hab auch so meine Zeit gebraucht, bis ich verstanden hab, dass die meisten Kämpfe vor der Kamera gut durchchoreografiert sind. So schnelle Beobachtungs- und Auffassungsgabe, Antizipation und Handlungsschnelligkeit … das wär dann doch zu viel des Guten und vielleicht auch irgendwo im Bereich, dass es allein physikalisch gar nicht möglich ist.

Lange Rede, kurzer Sinn: Es mangelt an derlei Filmen und daher kommt die kleine Reihe von Mr. Manos gerade Recht – der lässt nämlich mit Fingern die Ninjas neu aufleben und das sieht gar nicht mal so schlecht aus:

The Green Master is warned that a White Ninja has emerged and seeks to challenge all Masters.

The Green Master is confronted by the White Ninja who seeks to challenge him to a duel. The Green Master accepts the challenge in an attempt to remove the White Ninja from his town.

The Red Master is warned by his servant, of the White Ninja’s victory over the Green Master and how he seeks an encounter with him.

The Green Master is warned that a White Ninja has emerged and seeks to challenge all Masters.

Being forced to retreat from his battle with the Red Master, the White Ninja pursues and exchange with the White-Black Master continuing his quest toward becoming the best at hand-to-hand combat.

After recovering from his last defeat, the White Ninja confesses his failures to the Grandmaster.

In his final attempt to redeem his previous losses, the White Ninja makes his final stop to face the Black-White Ninja.

Dissatisfied with the performance of the White Ninja, the Grandmasters come together to select two new apprentices to do their biding.

The White/Black Master has a friendly bout with the Black/White Master.

Würde mich nicht wundern, wenn wir ähnliches bald im Kino sehen können. Wo die doch auch gerade so ums Überleben kämpfen … warum nicht mal was Neues wagen?

Kurz vor und nach unserem Urlaub hab ich tatsächlich damit zu kämpfen gehabt, zu viel von meinem Lieblingsessen bekommen zu haben. Da wäre zum einen der Nudelsalat, den Line bzw. ihre Mutter immer mal wieder machen und den ich einfach nur Liebe. Nudeln, Knoblauch, Mozzarella und Tomaten – schon bin ich glücklich. Und den gab es sowohl vor unserem Urlaub, während unseres Urlaubs und auch direkt am Tag unserer Rückreise. Eigentlich geil, aber dann eben doch langsam zu viel, sodass ich mir erstmal eine Nudelsalat-Zwangspause auferlegt hab – wäre schließlich großer Mist, wenn ich mir den überfressen würde.

Und auch was meinen geliebten Pulled Pork-Burger angeht, konnte ich mich nicht beklagen, denn den hab ich sowohl am Wochenende vor unserem Urlaub bekommen, als auch drei Tage später als meine Eltern zu Besuch waren. In Anbetracht dessen, dass ich den gefühlt seit einem Jahr nicht mehr gegessen hab und dann direkt zwei Mal in einer Woche … definitiv ein Highlight.

Wenn wir aber schon bei Burgern sind, dann denkt man automatisch auch an das goldene M. Keine Ahnung, wie lange es schon her ist, dass ich zuletzt bei McDonalds war, aber es dürften mittlerweile Jahre sein. In Anbetracht der höherpreisigen Konkurrenz in den letzten Jahren, der aber damit auch gestiegenen Qualität der Burger aber auch irgendwie kein Wunder oder?

Dennoch ist es eine gute Gelegenheit, um sich mal das weltgrößte Restaurant in Orlando Florida zu besuchen – wenn auch nur virtuell (was ja immerhin gesünder ist und weniger auf die Hüften geht).

Denn in diesem Restaurant gibt es neben den üblichen Kram, den man auch hier zu Lande findet, ein paar Besonderheiten. Ich sag nur: Pizza.

We tour the largest McDonald’s in the world and find out they have much more to eat than just burger and fries.

Verrückt.

Kuma Films dürfte der eine oder andere, der sich häufiger im Netz bewegt, vermutlich kennen. Ein ikonisches Logo mit Panda (ich behaupte einfach mal, dass das ein Panda sein soll – vielleicht auch Koala), dass vor allem für erstklassige Qualität in Sachen Videos steht.

Nicht selten geht es dabei auch viel im Slow Motion, was vermutlich der einfachste Trick der Welt ist, um etwas besonders in Szene zu setzen – willst du, dass es gut aussieht, film es in Slow-Mo, wie ein alter, weiser Chinese schon sagte. Ist natürlich Quatsch, aber irgendwo hab ich das mal aufgeschnappt und es stimmt, kann man selber jederzeit ausprobieren.

Und geht es jeden Monat an unsere Win-Compilation, dann freu ich mich immer, wenn auch mal ein Clip von Kuma dabei ist. Die lassen sich leicht schneiden und eigentlich spielt es nicht mal eine Rolle, welche Stelle wir für unsere Compilation auswählen – jede Sekunde lohnt sich.

Wobei ich mittlerweile auch bei derlei „Kollegengrößen“ befürchte, dass das in Zukunft nicht mehr funktionieren wird – dafür war die ViralHog-Nummer einfach zu mies und zu direkt. Wenn Chefs durchdrehen, wird es irgendwie immer hässlich. Wobei, eigentlich wenn jeder durchdreht …

Zurück zum Thema: Wie gesagt, bei Kuma Films spielt Slow Mo eine wesentliche Rolle und so haben sich die Jungs scheinbar vor ein paar Wochen gedacht „Warum den Spieß nicht mal herumdrehen“ – im wahrsten Sinne des Wortes. Das heißt nicht, dass die Videos nun schneller statt langsamer ablaufen, dafür aber einfach rückwärts.

Und irgendwie ist das auch der Beweis für meine These – mit Slow Mo sieht einfach alles gut aus:

Neidlos anerkennen muss man auch: Ihre Liste der verwendeten Videos bzw. der gezeigten Leute ist einfach nur großartig. Aber eben auch deutlich aufwändiger …

Wo es doch heute Mittag schon ein bisschen eklig und faszinierend war, so wird es jetzt faszinierend ambivalent – denn es geht um fleischfressende Pflanzen und Insekten, aber in beinahe schon wunderschönen Aufnahmen.

Überhaupt finde ich fleischfressende Pflanzen beinahe schon suspekt, wenn man das mal mit der üblichen Vegetarier-Diskussion mischt. Die einen essen kein Fleisch mehr und stellen auf pflanzliche Nahrung um und dann gibt es Pflanzen, die sich quasi fleischlich ernähren. Oder so. Sind fleischfressende Pflanzen vielleicht die Rache der Vegetarier-Bewegung? Oder ganz im Gegenteil: Die Achillesferse, weil sie eben auch Fleisch fressen? Oder ist die Diskussion in dem Bereich am Ende tatsächlich so überflüssig, wie es mein Kopf mir schon seit Jahren sagt, weil doch einfach jeder für sich entscheiden soll, was er essen will?

Ziemliche wirre Gedanken, ich weiß, aber wie eingangs angesprochen, das Video ist ebenso ein bisschen wirr. Oder einfach nur, wie die Natur eben ist, denn der ist es am Ende auch ziemlich egal, warum man seine Ernährung umstellt oder eben nicht – der geht es nur darum, dass am Ende jeder so seine Mittelchen hat, um überleben zu können.

Und das kann bei Pflanzen dann auch schon wieder faszinierend sein. Lange Rede, beinahe gar kein Sinn – es folgt ein merkwürdiges, schönes, aber eben auch leicht ekliges Video:

Life of carnivorous plants and it’s prey showing how insects fight their way back to life. Some beetles even eat the way out trough a venus flytrap. Others start to chew sundew, droplet by droplet.

Warum auch immer muss ich jetzt wieder an die Fliege denken, die letzte Woche zwei Tage in meinem Zimmer rumgenervt hat, zu doof war, durch die nicht selten offene Balkontür zu fliegen und dann einfach nur noch tot auf dem Boden lag …

Vor ziemlich genau einer Woche hatte ich schon mal meine Begeisterung über den menschlichen Körper zum Ausdruck gebracht, insbesondere wenn es darum geht, zu heilen. Ich hab mich zwar nicht weiter darüber schlau gemacht – will ich auch gar nicht, weil so ein wenig Faszination aufgrund von mangelndem Wissen in der aktuellen Weltlage nicht schaden kann, dafür passiert einfach viel zu viel Scheiße – spontan fällt mir aber noch ein, dass es ja sogar Mönche geben soll, die dank Meditation und Co. sich sogar ganz gezielt heilen (und noch viel abgedrehtere Sachen machen) können. Glaub ich zumindest, meine Recherche beschränkt sich da eher auf Galileo und Dr. Strange …

Wie dem auch sei, vor zwei Wochen ging es aber nicht um Heilung, sondern um den Wahnsinn, dass Fingernägel (und auch Fußnägel und Haare) einfach sinnlos weiter wachsen und im Grunde niemals aufhören. Bei aller Faszination, das ist auch irgendwo super nervig, weil man ständig mit dem Nagelknipser hantieren muss und gerade mit zunehmendem Alter wird das alles nicht einfacher. Keine Ahnung, was das soll, sehe hier aber jede Menge Potential für Start-Ups im medizinisch-kosmetischen Bereich.

Mit dem nachfolgenden Video kehren wir nun aber zurück zur eigentlichen Faszination, auch wenn es ganz kurz ein bisschen eklig wird. Denn wir sehen im Zeitraffer, wie ein Finger heilt. Gerade mal 11 Sekunden braucht es, dabei wissen wir natürlich alle, dass das auch mal gut und gerne ein paar Wochen dauern kann – wenn man das Abknibbelm vom Schorf noch dazu nimmt, sogar ein bisschen länger.

Dennoch: Im Schnelldurchlauf zu sehen, wie das alles verschwindet und am Ende so aussieht, als wäre eigentlich nichts passiert – das grenzt doch wahrlich schon an ein Wunder oder?

33 days of wound healing time lapse

Vor ein paar Wochen hat Kevin James damit begonnen, dass Internet zu gewinnen – hauptsächlich in dem der ehemalige King of Queens-Star YouTube für sich entdeckt und mit semi-professionellen Clips gefüttert hat. Da war zugegeben nicht jeder Schuss ein Treffer, aber a) kann man das von niemandem so wirklich erwarten und b) macht es die Perlen, die dann doch zu finden waren, nur perliger. Das eine oder andere Video hat es ja auch auf wihel.de geschafft und eine größere Anerkennung kann es im Grunde ja nicht geben.

So ein bisschen hat der Hype aber auch wieder um ihn abgenommen, vielleicht hab ich aber auch nur nach wie vor vergessen, seinen Kanal zu abonnieren und die neuen Videos fanden ihren Weg nicht mehr auf die übliche Weise zu mir – wir werden es wohl nie erfahren (außer ich geh auf YouTube kurz nachgucken. Vielleicht mach ich das sogar. Aber nur vielleicht).

Dennoch, das neueste Video hat dann auch mich erreicht und kommt mal wieder aus der James’schen ASMR-Ecke.

Um es aber direkt vorab zu sagen: So wirklich ASMR-mäßig ist das nicht, dafür ist der Sound dann doch deutlich zu episch geraten – erinnert dafür aber auch an Stranger Things. Im Gegenzug gibt es eine visuell sehr ansprechende und recht einfache Anleitung, wie man Pizza vom Vortag (oder Vortag vom Vortag) aufbereitet, die zumindest für mich neu war. Ich hau die sonst einfach immer nur kurz in die Mikrowelle oder esse sie schlichtweg kalt. Denn auch kalte Pizza ist gute Pizza:

Better the second time around.

Pro-Tipp, weil es gerade passt: Wer Pizza noch mal mittels Ofen aufwärmt, sollte daran denken, die Pizza vorher ausreichend zu befeuchten. Aber auch nicht zu viel, sonst wird das ganze Ding einfach nur matschig. Und bitte auch nicht mit der Hitze übertreiben – irgendwas um die 100°C und Umluft reicht, man muss ohnehin die ganze Zeit schauen, wie die Konsistenz ist und wann sie warm genug ist.

Und jetzt gehen wir alle mal zu seinem Kanal und abonnieren denn. Reicht ja, wenn nur ich so dumm bin wie ich und nicht auch ihr oder?

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https://www.wihel.de/asmr-cooking-mit-kevin-james-aufgewaermte-pizza/feed/ 1
Hinter den Kulissen der Big Ben-Restaurierung https://www.wihel.de/hinter-den-kulissen-der-big-ben-restaurierung/ https://www.wihel.de/hinter-den-kulissen-der-big-ben-restaurierung/#comments Thu, 04 Jun 2020 06:17:47 +0000 https://www.wihel.de/?p=101787 Hinter den Kulissen der Big Ben-Restaurierung | Handwerk | Was is hier eigentlich los?

Ich weiß nicht genau warum, aber immer wenn ich aktuell London und speziell Big Ben irgendwo sehe – als Wallpaper auf meinem Rechner, in einem Film oder sonst wo im Fernsehen, muss ich immer an einen Nachrichtenbeitrag denken, den wir vor Ewigkeiten gesehen haben.

Der kam kurz bevor die Restaurierungsarbeiten an Big Ben losgehen sollten und handelte davon, wie schade und teils grausam es besonders für ältere Menschen ist, dass das Ding jetzt für einigermaßen lange Zeit von Baugerüsten eingehüllt sein würde und die womöglich das Bauwerk in all seiner Pracht zu Lebzeiten nicht mehr zu Gesicht bekommen würden.

In Anbetracht der aktuellen Weltlage natürlich ein absoluter Witz aber auch damals schon irgendwie … Jammern auf ganz besonders hohem Niveau. Ich mein: Ja, ist schade – muss aber eben auch sein, sonst fliegt uns die Scheiße irgendwann um die Ohren und im Zweifel hat dann keiner mehr was von.

Dennoch, auch ich finde die Zeit, die diese ganzen Arbeiten in Anspruch nehmen, unfassbar groß bzw. lang, will mir aber auch nicht anmaßen, darüber großartig zu meckern – wir sind ja schließlich alle nicht vom Fach.

Stattdessen nehmen wir einfach das, was wir kriegen können und das ist heute ein kleiner Blick hinter die Kulissen der Restaurierung – übrigens die erste seit 1959. Wurde also wirklich mal Zeit. Und offenbar lohnt es sich auch:

Join Fred Mills inside the £80M restoration of London’s Elizabeth Tower, the iconic structure at the heart of the UK’s Palace of Westminster.

Please note that this documentary was produced in January 2020 before the current measures to tackle the COVID-19 pandemic were introduced.

Read the full story on this video, including images and useful links, here: https://www.theb1m.com/video/inside-big-bens-makeover

Was mir dabei auch wieder auffällt: Ich hätte große Lust, London mal wieder zu besuchen.

Hin und wieder kommt es doch mal vor, dass auch ich Dinge zugeschickt bekomme, von denen ich vorher nichts wusste. Ab und an bin ich daran schuld, weil ich schlichtweg vergessen hab, was ich alles mal online eingekauft hab – ab und an ist es aber auch dieser Hauch von Influencer-Lifestyle, bei dem mir wirklich etwas geschenkt wird.

Und eigentlich ist das immer ganz schön, außer wenn es irgendwelche PR-CDs sind, wegen denen ich dann zur Packstation juckeln muss, mich schon ob der Überraschung freue und am Ende ist es doch nur eine Plastik-Scheibe, für die ich nicht mal mehr ein Abspielgerät habe (sorry, liebe PR-Menschen. Meistens freu ich mich trotzdem ob der Geste – außer es handelt sich um Rap …)

Rafi Roulette – Ein Spiel nicht nur für Dummschwätzer | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Neulich durfte ich wieder zur eben erwähnten Packstation und habe erneut nur einen Umschlag herausgeholt. Die Enttäuschung war entsprechend schon beinahe final aufgebaut, das Öffnen der Sendung brachte dann aber doch eine Überraschung zum Vorschein: Keine CD, sondern ein Stapel Karten nebst Erklärungsschreiben – oder besser gesagt: Den Prototyp zu Rafi Roulette.

Die Köpfe hinter dem neuen Spiel sind David Hillmer und Philip Kadesch und beschreiben Rafi Roulette als Liebhaber-Spiel – dürfte somit auch die Erklärung sein, warum die beiden nicht weniger als 1 Jahr, jede Menge Herzblut und Liebe in das Spiel gesteckt haben.

Rafi Roulette – Ein Spiel nicht nur für Dummschwätzer | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Im Grunde ist Rafi Roulette auch recht einfach zu spielen: Der Stapel Karten teilt sich in 3 „Bereiche“ auf: 11 Karten für die Story, 11 Karten für das Ding und 11 Karten für den Helden. Dazu kommt ein Würfel, der der ganzen Nummer noch einen Rahmen gibt und dann kann es auch schon losgehen – denn am Ende geht es einfach nur darum, aus den Bestandteilen eine Story zu stricken.

Dummschwätzen quasi – und das können die meisten ja ganz gut, mich nicht selten eingeschlossen. Das ganze sieht dann in etwa so aus:

Gern hätte ich die ganze Nummer auch mal selbst getestet (und das will was heißen, schließlich hab ich es nicht so mit Gesellschaftsspielen), aber leider haben bei meinem Prototyp die Würfel gefehlt :/

Somit bleibt auch mir nur das, was allen anderen auch bleibt: Auf Kickstarter unterstützen und warten, bis die Kampagne dort erfolgreich beendet ist. Das sieht im Moment ganz gut aus, mehr als 75% der Wunschsumme sind schon gesichert – der Rest sollte locker in den nächsten knapp 44 Tagen machbar sein.

Wer also gern mithelfen will, rutscht fix zu Kickstarter rüber, dort gibt es auch noch weitere Infos zum Spiel und den beiden Ideengebern.

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https://www.wihel.de/rafi-roulette-ein-spiel-nicht-nur-fuer-dummschwaetzer/feed/ 2
Beeindruckende Aufnahmen von Tiefsee-Tieren https://www.wihel.de/beeindruckende-aufnahmen-von-tiefsee-tieren/ https://www.wihel.de/beeindruckende-aufnahmen-von-tiefsee-tieren/#respond Wed, 27 May 2020 10:54:58 +0000 https://www.wihel.de/?p=101718 Beeindruckende Aufnahmen von Tiefsee-Tieren | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Irgendwann schon mal vor viel zu langer Zeit hab ich bereits gemeint, dass man gar nicht im Weltall nach Außerirdischen suchen braucht, denn die sind längst auf der Erde und leben unter anderem im Wasser in sehr tiefen Tiefen. Finde ich natürlich nicht mehr, vermutlich ging es aber ebenso um Tiefsee-Tiere, die man eher selten vor die Kamera kriegt und nur aus irgendwelchen Büchern und Erzählungen kennt – wie diesen äußerst hässlichen Fisch, der die ganze Zeit mit seiner Laterne vor der Nase umherschwimmt.

Ebenso hab ich mal erzählt, dass ich das Meer zwar sehr gern hab, aber wenn man auf so einem Schiff ist, wirklich sehr weit draußen und dann ins Wasser starrt … das hat auch was bedrohliches, weil man nicht wirklich viel sieht aber eben doch weiß, dass es da ziemlich weit runter geht und bestimmt irgendwelche Viecher leben, die nur darauf warten, dass man seinen Zeh ins Wasser steckt, um dann selbigen nebst kompletten Bein als Mittag zu vernaschen. War vielleicht doch keine gute Idee, den Weißen Hai in relativ jungen Jahren gesehen zu haben …

Fairerweise muss man aber auch sagen: Die Viecher agieren eigentlich nie aus Boshaftigkeit, sondern meistens aus Angst oder weil sie eben Hunger haben. Juristisch gesehen natürlich keine Gründe, aber wer will schon einen Fisch vors Gericht ziehen?

Immerhin, die Alientheorie bekommt neues Futter, denn mit Hilfe des ROV SuBastian konnten ein paar sehr beeindruckende Aufnahmen an der Westküste Australiens von diversen Tiefsee-Kreaturen gemacht werden, die eindeutig belegen: das sind alles Außerirdische.

“Just Stunning” – sometimes the shortest description can carry the most weight. The #NingalooCanyons expedition revealed amazing life in never-before-seen locations. Join us for a look back at some of the most beautiful and intriguing views from ROV SuBastian.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Each sample we take is done so with thoughtfulness, respect, and care. The technology – combining high-definition imagery, manipulator tools, and eDNA sensing – means that we can be very selective about what we need to get eat science done. "The deep sea is so unexplored, and so until we are able to describe these little pieces of the puzzle and fit them together, we really have a very poor understanding, and so we are hoping this expedition will be a start of a step in the right direction of understanding our biodiversity in these unknown places." Check out the newest video as the team explains what they have found during the #NingalooCanyons expedition so far. Full video update in newest blog on our website.

Ein Beitrag geteilt von Schmidt Ocean Institute (@schmidtocean) am

Wer gern mehr davon sehen möchte, schaut einfach bei Instagram vorbei – der Account ist voll von derlei Tieren.

Und ja, nicht selten ist der Grund dafür auch mal, dass ich nicht genau hingeschaut, sondern direkt gekauft hab – zum Glück zählen Kissen mit besonders ausgefallenen Motiven aber nicht dazu:

Kissen mit ganz speziellem Motiv | Awesome | Was is hier eigentlich los?

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Der Zaubertrick mit der Streichholzschachtel und der Münze – gezeigt und erklärt https://www.wihel.de/der-zaubertrick-mit-der-streichholzschachtel-und-der-muenze-gezeigt-und-erklaert/ https://www.wihel.de/der-zaubertrick-mit-der-streichholzschachtel-und-der-muenze-gezeigt-und-erklaert/#respond Thu, 14 May 2020 10:00:23 +0000 https://www.wihel.de/?p=101568 Der Zaubertrick mit der Streichholzschachtel und der Münze – gezeigt und erklärt | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Seit gefühlt 382 Wochen hocken wir nun schon Zuhause und abgesehen von einem aufgeräumten Keller, geputzten Fenstern und ein paar neu gelernten Technik-Sachen haben wir eigentlich nicht viel von dem geschafft, dass man sonst immer schaffen will, „wenn man denn mal Zeit hat“. Irgendwie traurig oder? Da helfen dann auch die üblichen Ausreden nix, von wegen Homeoffice ist wie normales arbeiten, nur eben nicht im Büro (is aber tatsächlich so!)

Dabei wäre es doch die perfekte Gelegenheit gewesen, wirklich mal was von der Lebens-Todo-Liste zu streichen. Oder auch um mal tatsächlich neue Sachen zu lernen. Sprachen, Instrumente oder das Popeln in der Nase mit dem großen Zeh. Stattdessen hocken wir in Animal Crossing und ärgern uns über die beschissenen Rübenpreise und darüber, dass wir die investierte Kohle nur schwer zum Einkaufspreise wieder rauskriegen. Und Seebarsche … wie sehr ich Seebarsche mittlerweile hasse, es ist ein Wahnsinn.

Ebenso hätten wir endlich mal ein paar Zaubertricks lernen können – besonders hilfreich, wenn die Welt nach dem ganzen Corona-Bums tatsächlich nicht mehr so ist, wie sie mal war und wir neue Einkommensquellen brauchen. Da sind Taschenspielertricks und Illusionen sicher nicht verkehrt, muss ja seinen Grund haben, warum die seit Jahrhunderten so beliebt sind.

Hier zum Beispiel ein sehr simpler Trick mit einer Streichholzschachtel und einer Münze. Sieht auf den ersten Blick ziemlich großartig aus, aber wenn man genau hinschaut, verhält sich der Typ hier und da schon recht auffällig. Macht aber auch nix, denn die Lösung gibt es gratis dazu:

It looks impossible – getting a coin to pass into a close matchbox, but Rob does it easily. See if you can work out how before the reveal.

Wie so oft: Eigentlich ganz einfach, wenn man weiß, wie es geht oder?

So wirklich bin ich auf Facebook ja nicht mehr aktiv. Schaue zwar hin und wieder durch den News Feed und was so in den Benachrichtigungen abgeht, aber der Anteil an Internetkonsum über den Tag betrachtet ist bei Facebook schon sehr gering. Eine meiner wenigen Sternstunden war damals ein Foto von einem Gerät von Tchibo: ein elektrischer Radierer. War natürlich total lustig, gerade in Kontext als Vergleich zu den sonstigen Errungenschaften der Menschheit, denn in meiner Welt braucht es so einen elektrischen Radierer einfach nicht. Wenn man radieren will, nimmt man sich einen Radierer und macht das noch wie früher: manuell.

Schnelle Handbewegungen und schon ist der vermeintliche Fehler beseitig. Ganz einfach.

Stellt sich nun aber heraus: Wir waren alle sehr dumm, denn so ein elektrischer Radierer hat tatsächlich seine Existenzberechtigung. Ja, so hab ich auch geschaut.

dP Art Drawing hat sich so ein Ding aber zugelegt und zeigt dabei nicht nur, wie viel besser so ein Teil gegenüber der manuellen Variante ist (Spoiler: So viel besser halt auch nicht, aber schon ein bisschen besser), besonders wenn es an unterschiedliche Stärken von Kohle oder Stiften geht.

Auf der anderen Seite: Das permanente Drücken des Knopfes, damit das Ding läuft, scheint wohl alles andere als angenehm zu sein.

Und was halt auch mehr als beeindruckt: Während es absolut normal ist, zu malen und zu zeichnen, sieht man den umgekehrten Weg zur Erschaffung eines Bildes bzw. eines Kunstwerkes ja eher selten – hier hat man endlich mal die Gelegenheit dazu:

I used an electric eraser to draw ROCKET RACCOON.
I had been drawing for 8 consecutive hours with an Electric Eraser.
After 8 hours continiously of drawing, the work of using my thumb to hold the the correction pen’s power button for its operation makes my hand fatigue and twitching. Hence, I can’t control my brushstrokes anymore.

Weitere großartige Videos und tolle Kunst hatten wir übrigens hier, hier und auch hier.

Hin und wieder denk ich an unser Treffen mit Hafþór Björnsson zurück. Das mag zum einen daran liegen, dass ich bis heute nicht aus dem Kopf weiß, wie man seinen Namen schreibt, zum anderen aber auch, weil es einfach eine Urgewalt an Mensch ist, die einem da plötzlich begegnet. Das muss man einfach erlebt haben, idealerweise aus unmittelbarer Nähe, denn: Nur ein paar Meter weit weg erscheint dieser Mann noch relativ normal – aber sobald man ihm die Hand gibt, realisiert man erst, was man für ein Hänfling im Vergleich ist.

Und es liegt auch daran, dass das eines der wenigen Events war, bei denen wir eingeladen waren und die Spaß gemacht haben – viel mehr noch benutzen wir den Sodastream bis heute. Also Line, ich mag kein Sprudelwasser und auch kein stilles Wasser, denn da ficken Fische drin. Bäh. Dafür kann der Sodastream aber nichts und an sich ist das ein sehr feines Gerät, schont es doch nicht nur die Umwelt, sondern auch meine Knochen. Das Schleppen der Flaschen von früher vermiss ich nämlich ganz und gar nicht (und zu der Zeit haben wir noch im Hochparterre gewohnt – war trotzdem nervig)

Zurück zu Björnsson, denn der hat mal wieder bewiesen, was für eine Naturgewalt er denn tatsächlich ist. Denn vor nicht mal einer Woche hat er einfach mal 501 Kilogramm hochgehoben. Nicht über den Kopf und „nur“ ein paar Zentimeter über den Boden – aber das sind einfach mal 501 fucking Kilogramm.

Keine Ahnung, inwieweit man das in seinen Alltag integriert bekommt, aber da es sich um einen Weltrekord handelt, ist das allemal beeindruckend:

History made. @thorbjornsson pulls a massive 501kg / 1,104lbs deadlift.

Der bisherige Rekord wurde von Magnús Ver Magnússon gehalten, der 2016 läppische 500 Kilogramm gestemmt hat. Ich weiß natürlich nicht, wie viel 1 Kilogramm in diesen Regionen ausmacht, würde aber spontan behaupten: da kommt noch mehr.

Irgendwann hatte ich ja schon mal erzählt, warum der einzig sinnvolle Tag zum Einkaufen der Donnerstag ist. In Kurzform: Montag braucht man nix, Dienstag und Mittwoch sind Angebotstage, Freitags gehen die meisten einkaufen, Samstags alle die, die Freitags nicht konnten und entsprechend eine ziemlich beschissene und gefährliche Laune haben und Sonntags ist schlichtweg zu. Bleibt also nur der Donnerstag.

Und das machen wir auch weiterhin in der aktuellen Situation, nur eben nicht mehr abends, sondern morgens. Und mit morgens mein ich wirklich morgens – vor Ladenöffnung stehen wir bereits auf dem Parkplatz und warten nur darauf, dass der Bums losgehen kann.

Auch dahinter steckt natürlich Kalkül und hat nur zum Ziel, dass wir nicht in einer der Schlangen enden, die erst ewig warten müssen, bis sie in den Laden können. Schließlich müssen wir im Anschluss ja „pünktlich“ im Homeoffice aufschlagen.

Funktioniert bisher auch ganz gut, lediglich an einem Tag war bereits zur Ladenöffnung bei unserem zweiten Markt eine Schlange vor dem Eingang. Aber darum soll es hier nicht gehen, sondern dass ich gerade an diesen Tagen sehr gern auf dem Balkon frühstücke. Das klingt erstmal opulenter, als es ist – eigentlich steh ich nur mit meinem Teller auf dem Balkon und schieb mir mein Toast rein. Aber es hat was, wenn man so richtig früh wach ist und die Ruhe und frische Luft genießen kann. So ein bisschen, als ob man der Einzige ist, der gerade wach ist und so noch die Welt für sich hat.

So ein bisschen muss sich auch Dayne Hudson vorgekommen sein, der den Sound von Sidney eingefangen hat – natürlich n Corona-Zeiten und somit hier und da nahezu lautlos, insgesamt immerhin deutlich ruhiger. Glaube ich, war ja selbst noch nie da:

Ähnliches hatte ich auch schon mal über Berlin, da natürlich deutlich belebter und entsprechend auch lauter. „Damals“, als man noch raus durfte …