Awesome – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Tue, 19 Jan 2021 06:05:22 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.6 Stefanie Millinger und ihr Weltrekord im Schweizer Handstand https://www.wihel.de/stefanie-millinger-und-ihr-weltrekord-im-schweizer-handstand/ https://www.wihel.de/stefanie-millinger-und-ihr-weltrekord-im-schweizer-handstand/#comments Wed, 20 Jan 2021 15:01:37 +0000 https://www.wihel.de/?p=109612 Stefanie Millinger und ihr Weltrekord im Schweizer Handstand | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Am Wochenende hab ich wieder Post bekommen. Gut, das ist jetzt nicht überraschend, ich bekomm öfter mal Post und hab mitunter das Gefühl, dass Jeff Bezos mir mal persönlich danken sollte, dass ich durch all meine Bestellungen seinen Laden am Laufen halte.

Nein, dieses Mal handelte es sich um Post, die ich nicht erwartet hab. Gut, das kommt auch öfter mal vor und meistens handelt es sich dabei um Werbung oder Rechnung – aber auch das war hier nicht der Fall.

Denn die Post kam aus der Firma. Das ist eigentlich immer ganz schön, weil es bisher nie schlechte Post war, auf der anderen Seite ist es aber auch immer schlimm, weil sich die Kollegen wieder irgendeine Aktion ausgedacht haben, bei der man nur mitmachen kann, wenn man sämtliches Schamgefühl direkt im Schrank lässt.

Weihnachten war es nicht ganz so schlimm, da gab es ein Care-Paket zum Kekse backen, aber das gemeinsame Backen über Zoom war dann doch etwas unkoordiniert und wild durcheinander.

Dieses Mal geht es aber ums Thema Sport und im Paket enthalten war ein Stirnband und eines dieser Gummi-Stretch-Bänder, dessen Namen ich direkt wieder vergessen hab. Und auch wenn das Thema Sport gerade jetzt natürlich Fokus verdient hat … meinen unförmigen Schwabbelkörper meinen Kollegen zu präsentieren und wie ein Schwein vor der Kamera zu schwitzen … ich kann mir schöneres vorstellen.

Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass jemand 342 Mal einen Schweizer Handstand durchführt – genau das hat aber Stefanie Millinger getan. Somit darf sie sich nun zumindest in dieser Disziplin Weltrekordhalterin nennen:

There it is! My world record.
The video of me doing L-seat straddle press to handstand/schweizer handstand press as many reps as possible.
There is no official Guinness world record for this move unfortunately, but we filmed this from 3 sides + one handheld camera and i had my boyfriend counting the reps there to at least follow the official guiness requirements!

Ich bin ganz ehrlich beeindruckt. Werd dann wohl doch das schwitzende Schwein mimen müssen.

Am Wochenende hab ich mir mal wieder Zeit genommen und mein Homeoffice wieder ein bisschen verbessert. Mein überdimensionierter Bildschirm hängt jetzt an einem Schwenkarm, was insofern cool ist, dass ich dadurch noch etwas Platz auf dem Schreibtisch gewonnen hab und ihn bei Bedarf auch mal näher zu mir ran oder weiter weg schieben kann. Nicht, dass ich das jemals bräuchte, aber wer hat, der kann und so.

Zudem hab ich die Greenscreen-Vorhänge angepasst, sodass zum einen noch mehr Fläche hinter mir verdeckt ist, was gerade bei diversen Kamerawinkeln und den neuen Möglichkeiten zur Monitor-Einstellung hilfreich ist. Und da ich das mittlerweile als verschiebbare Vorhänge montiert hab, musste da auch noch ein bisschen Stabilität rein.

Nichts, was jetzt für das nächste Level direkt reicht, aber es fühlt sich nach weiterem Fortschritt an und das ist ja immer gut.

Was mich dann auch irgendwie dazu trieb, mal wieder darüber nachzudenken, was wir wohl machen, wenn wir doch mal ein eigenes Haus mit richtigem Arbeitszimmer haben. Sollte ich dann die Wände vielleicht einfach direkt grün streichen? Spart immerhin Vorhänge und hätte sicherlich auch ganz coole Effekte.

Oder einfach schwarz, weil schwarz immer geht? Dann vielleicht sogar das schwärzeste Schwarz, dass es gibt? Wobei das schon wieder schwer werden dürfte, denn unter anderem ist mir entgangen, dass es da auch schon wieder ein neues noch viel schwärzeres Schwarz gibt – Vantablack war wohl nicht schwarz genug, jetzt ist Musou Black der neue König in Sachen schwarz.

Und The Action Lab haben auch schon mal direkt das umgesetzt, was ich kurz im Kopf hatte – einen Raum damit zu streichen. Das wirkt so unwirklich wie alles Licht absorbierende Farbe nun mal wirken kann und dürfte mindestens dann zu Problemen führen, sobald man noch irgendwelche Ecken und Gänge berücksichtigen muss – sieht man ja ohne Reflektion einfach nicht:

In this video I paint my entire room with Musou Black to see what it looks like when the walls around you absorb over 99% of the light in the room. What happens when you turn on a light in the room?

Auf der anderen Seite: Wenn man dann den Raum auch noch einigermaßen schallisoliert … dürfte wohl keinen besseren Ort geben, um sich mal so richtig konzentrieren zu können.

Wann immer es eine Entscheidung bedarf und man mit einfacher Logik, Abwägen von Pro und Contra und sonstigen Diskussionen nicht weiter kommt, gibt es eigentlich nur einen Weg: Stein-Schere-Papier.

Überhaupt glaube ich, dass Stein-Schere-Papier eines der ältesten Spiele überhaupt ist und vielleicht sogar nur vom klassischen Münzwurf übertrumpft wird, wobei der Münzwurf sich komplett nach Zufall anfühlt – bei Stein-Schere-Papier hat man wenigstens noch die Illusion, dass man in irgendeiner Form Einfluss nehmen kann. Was ja vielleicht auch geht, wenn man psychologische Spielchen berücksichtigt.

Darüber hinaus dürfte Stein-Schere-Papier auch eines der am meisten diskutierten Spiele sein, wenn es um die Regeln gilt. Das fängt schon an, ob man mit oder ohne Brunnen spielt (wer sich fragt warum: Der Brunnen kann zwei Sachen schlagen, alle anderen nur einen), was denn mit Echse und Spock sei und warum nicht auch mal die Freestyle-Variante spielen, wie es das Känguru schon mal unterhaltsam in seinen Chroniken gezeigt hat?

In Japan – wo auch sonst – ist Stein-Schere-Papier sogar so populär, dass es dafür richtige Wettkämpfe gibt, die es teilweise sogar ins Fernsehen schaffen. Und das ist tatsächlich so unspektakulär wie intensiv, dass man das Blut der Protagonisten fast brodeln hören kann – entsprechend nachvollziehbar die losgelöste Freude nach dem schonungslos schnell durchgeführten letzten Spielzug:

This Japanese Rock Paper Scissors Competition from r/instantbarbarians

Und da fragt man sich, warum nicht sämtliche Kriege ebenfalls mit Stein-Schere-Papier gelöst wurden … Spannend übrigens auch: In Japan kann es sogar noch eine zusätzliche Hürde für die Gewinnermittlung geben, wobei es darauf ankommt, in welche Richtung einer der Spieler schaut. Ich bin da aber ehrlich: Klingt mir nach unnötiger Verkomplizierung … dann doch lieber mit Brunnen und Spock.

So ein bisschen hat mich ja TikTok in seinen Bann gezogen, wobei ich gar nicht mehr weiß, wie es dazu kam. Aber es ist schon sehr erfrischend, dass man eigentlich niemandem so wirklich folgen muss, aber dennoch unfassbar viel Kreativität aber auch Kopfschüttel-Content geliefert bekommt und vielleicht ist das eines der Geheimnisse des Erfolges von TikTok: Es ist unglaublich einfach, damit loszulegen – man muss sich ja nicht mal registrieren.

Hinzu kommt, dass man halt dieses typische Influencer-Gehabe erstmal suchen muss – gefühlt wird dort einfach viel weniger geprotzt und viel mehr Kreativität an den Tag gelegt, vielleicht ist das aber auch nur meine Filterbubble. Denn das fällt auch auf: TikTok passt den Algorithmus im Hintergrund sehr merklich an, was aber nur bedingt stört.

Die andere Seite der Geheimnisse dürfte sein, dass TikTok es Erstellern scheinbar sehr einfach macht, gute Videos zu erstellen. Klar, ein bisschen Aufwand muss man immer betreiben, aber wenn man ohne großen Aufwand großartige Ergebnisse erzielen kann … da muss man kein Genie sein, um den Erfolg schon vorher zu sehen.

Und das macht sich dann auch in unserer Win-Compilation bemerkbar – da ziehen immer mehr TikTok-Videos ein, was ich persönlich auch nicht schlimm finde, schließlich geht es ja in erster Linie um guten Content. Ob der dann auf YouTube, Instagram oder eben TikTok stattfindet, ist mir am Ende recht egal (und ja, da ignoriere ich bewusst den ganzen China-Kram, der immer wieder angeführt wird, wenn man über TikTok diskutieren will)

Eines der absolut besten Beispiele dürfte das nachfolgende Video von madmatthies sein:

@madmatthies

My head ✨bobbled✨ – BEHIND THE SCENES will be available next week on my YT CHANNEL ##transitions ##transitioner ##transition ##crazytransitions ##fyp

♬ Wobble I Radio Version – 卩ℯƝɪꌚ🙄

Unfassbar gut, aber auch ein bisschen unfassbar aufwändig – merkt man aber erst, wenn man sich mal das Behind-the-scenes-Video anschaut:

In this episode, I am taking you behind the scenes with me as I make one of my Tiktok transition videos. I had an extremely tough time making this video, so I hope you enjoy it! The results are at the end.

Beeindruckend, zu was die Jugend alles in der Lage ist oder?

Eine Sache, die diese Pandemie ja auch gezeigt hat: Diese Konstellation zwischen Bundesregierung und Bundesländern ist maximal spannend, wenn nicht sogar ziemlich enttäuschend – anders kann ich es gar nicht benennen, wenn man immer hört, dass die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten zusammenkommen, irgendwelche Dinge beschließen und keine zwei Tage später wieder jedes Bundesland für sich eine Extrawurst fährt.

Zumindest war für mich neu, wie mächtig doch die Bundesländer am Ende des Tages sind bzw. wie wenig Handhabe die Bundesregierung scheinbar hat – in einer Pandemie sehr zum Leidwesen eines jeden einzelnen, wenn man sich mal anschaut, wie sich die Zahlen im letzten Jahr und auch in den ersten Tagen in diesem Jahr entwickelt haben. Aber es ist ja Wahlkampf, was soll man da auch anderes erwarten?

Mal wieder besonders deutlich geworden ist das um den Jahreswechsel herum. Ich dachte ja eigentlich (so hatte ich es zumindest verstanden), dass der Verkauf und das Abbrennen von Feuerwerk zum Jahreswechsel 2020 / 2021 untersagt war – eigentlich geil, weil es dann nicht so eine ohrenbetäubende Orgie werden würde, wie sonst immer und das sag ich erneut nicht nur als Hundebesitzer.

Turns out: Irgendwas muss ich da falsch verstanden haben, denn das war zwar im Vergleich zu den Jahren davor weniger, aber für ein Verbot definitiv zu viel. Und nein, ich will nicht glauben, dass das alles Restbestände aus dem letzten Jahr waren. Wie ernst Maßnahmen und Verordnungen genommen werden, wenn am Ende doch jeder macht, was er will, kann sich jeder selbst denken …

Aber auch andernorts wurde mit Feuerwerk nicht gegeizt, zum Beispiel in Dubai, Sidney oder auch London. Will ich auch gar nicht verteufeln, muss ja schließlich jedes Land selbst für sich entscheiden und es ist ja immer noch besser, wenn das offiziell organisiert ist im Vergleich zu Hans-Peter, der seine Scheiße aus Polen holt und sich dann im eigenen Garten Arme und Beine wegsprengt:

Sydney, Australia put on a stunning fireworks show from Sydney Harbour Bridge and over the iconic Sydney Opera House to ring in 2021.

Dubai welcomes in the New Year with a firework display.

As Big Ben strikes midnight, the nation comes together to welcome in the new year and light up the new year countdown to 2021.

Kann Feuerwerk dennoch gefühlt jedes Jahr immer weniger abgewinnen …

Gerade in den letzten Tagen – rund um Weihnachten und Silvester wird man ja immer ein bisschen sentimentaler als sonst – haben Line und ich öfter mal kurz resümiert, wie gut es uns in 2020 eigentlich ging. Beruflich waren wir nahezu immer im recht sicheren Fahrwasser, auch wenn bei Line ein paar Monate Kurzarbeit anstand, gesundheitlich konnte sich zumindest bis Dezember auch keiner beklagen und finanziell haben wir erst recht keinen Grund zur Beschwerde.

Und auch wenn das viel zu oft gesagt wurde: Gerade im letzten Jahr aber auch in diesem sollte man sich immer mal wieder einigermaßen realistisch vor Augen führen, was man so alles hat oder eben nicht hat. Gerade das letzte Jahr hat gezeigt, welche menschlichen Abgründe zu Tage treten können und allein wenn ich lese, was Friedrich Merz mittlerweile wieder regelmäßig von sich gibt … manchen Leuten sollte man 24 Stunden am Tag links und rechts mit Ohrfeigen versorgen, bis sie endlich kapiert haben, was los ist.

Zurück zu uns: Besonderes Glück haben wir mit unserer Wohnung gehabt. Hatten wir die Reihenfolge mit Hund, Hochzeit, Auto und Wohnung ja gänzlich anders geplant, hat sich das Risiko dennoch ausgezahlt, auch hier wieder: Gerade für 2020 hätte es uns kaum besser gehen können.

Der Wechsel ins Homeoffice war relativ leicht und auch dass die Wohnung unfassbar hell ist, sollte sich besonders im letzten Jahr auszahlen. Kaum auszumalen, wie es uns in der alten Wohnung mit all der Dunkelheit ergangen wäre.

Wer zudem richtig viel geholfen hat: Die kleine Pupsrakete namens Mia. Dass wir den besten Hund der Welt haben, war uns ja schon seit längerem klar, aber keiner von uns kann sich vorstellen, wie die letzten Monate wohl verlaufen wären, hätten wir sie nicht. Genauso wenig kann man sich vorstellen, mit wie vielen kleinen Sachen sie uns Freude bereitet, was aber vielleicht auch einfach in der Natur eines Hundes liegt.

Diese kleinen treudoofen Vierbeiner muss man einfach gern haben – zeigt nicht zuletzt auch das nachfolgende Video mit allerlei anderen Hunden, die beinahe genauso süß sind, wie unsere Karotte:

in a year filled with so much bad… our dogs were very, very good

Irgendwer meinte mal, dass wir Menschen Hunde gar nicht verdient haben. So Unrecht scheint derjenige gar nicht gehabt zu haben.

Ich fühl mich direkt ein bisschen alt, wenn ich daran denke, wie sehr ich doch die ganze Fahrrad- und BMX-Videos gerade in den Anfängen dieser Seite gefeiert hab. Im Grunde hat es da schon gereicht, wenn jemand mit dem Rad höher gesprungen ist als der Ottonormal-Radler um direkt einen Beitrag spendiert bekommen zu haben.

Und wenn dann auch noch Danny MacAskill im Titel stand, kam es eigentlich nicht mal mehr auf das Video selbst an – der Beitrag war eigentlich schon geschrieben. Wie man eben so ist, wenn man keine Ahnung und noch weniger Qualitätsanspruch hat.

Das hat natürlich mit der Zeit stark abgenommen, weil man dann doch irgendwann alles gesehen hat und wenn man sich auch so gar nicht mit der Materie auskennt, spielen Details auch keine Rolle mehr. Genauso wie mit den ganzen Timelapse-Videos, die sich dann doch irgendwann einfach wiederholen.

Und so kommt es, dass ich bei dem nachfolgenden Video auch gar nicht so spannend finde, wie Matthias Dandois durch Paris fährt, sondern dass er das mitten in der Nacht. Das bringt dann nämlich gleich eine ganz eigene Atmosphäre mit, weil vor allem auch einfach die Leute fehlen, die dort sonst umherwuseln und auch die musikalische Untermalung trägt da ordentlich zu bei.

Liegt aber vielleicht auch daran, dass halt mit Urlaub und Reisen dieses Jahr so gar nix stattgefunden hat und vermutlich auch das nächste Jahr dafür nicht in Frage kommt – Stichwort Fernweh und mal was anderes sehen als seine heimischen 4 Wände und nur den Weg zum Supermarkt und zurück.

Insofern braucht es Matthias Dandois so eigentlich gar nicht – ich hab aber auch nix dagegen, wenn er nebenbei sein Talent und Können trotzdem unter Beweis stellt. Stört halt auch nicht, wenn man einfach nur Paris bei Nacht und guter Musik genießen will:

Paris is the most visited city in the world and is always full of energy and surprises.
The streets that were once full of cars, tourist and pedestrians suddenly became quiet and empty in November.
From the Champs Elysées to the Eiffel Tower and going through Montmartre or Paris Opera house, It made a perfect playground for BMX riding and some never-seen-before footage in the French capital who fell asleep.

Und ja, das war alles jetzt ihm gegenüber deutlich gemeiner, als es sein sollte – kann ich ja aber auch nix dafür, wenn er sich so eine großartige Stadt und so ein sensationelles Setting für seine Tricks aussucht. Nächstes Mal dann einfach Kassel oder Hannover nehmen, da ist der Fokus leichter auf sich selbst zu bringen.

Optische Illusionen gehören ja genauso zum Leben dazu, wie schlechter Kaffee – kommt unerwartet, ist komisch, aber Gott sei Dank nicht tödlich. Oder so. Zumindest wenn man nicht in diesem Bereich arbeitet und auch hobby-mäßig nicht viel mit optischen Illusionen zu tun hat. Was eigentlich normal klingt, aber tatsächlich gibt es sowas wie eine Illusionsgemeinschaft, was schon so einen kleinen Hauch von Illuminaten hat und daher auf gar keinen Fall unterschätzt werden sollte.

Gut, das war jetzt dramatischer als sein sollte, denn hinter der Illusionsgemeinschaft verbergen sich eigentlich vor allem Wissenschaftlicher Ophthalmologen, Neurologen und Künstler, die vor allem herausfinden wollen, wie unser Gehirn mit diesen optischen Tricksereien klar kommt.

Und wo viele Menschen zusammentreffen passiert natürlich das, was immer passiert, wenn viele Menschen zusammen kommen: Irgendwann fangen die an, sich zu messen, um herauszufinden, wer der größte King of Kotelett ist – schließlich gibt es nichts Wichtigeres, als zu wissen, wer den jeweils Größten hat …

Womit wir beim The Best Illusion of the Year Contest angekommen sind und ich würde fast behaupten, dass es mit Wettbewerben genauso ist, wie mit Apps für das Smartphone vor ein paar Jahren: Es gibt für alles einen Wettbewerb. Dabei hatte ich immer gedacht, dass optische Illusionen im Grunde in ihrer Anzahl stark begrenzt sind und es nur wenige Prinzipien gibt, denen man folgen muss, um eine Illusion zu erschaffen.

Immerhin: Es scheint so, als ob da jeder mitmachen kann, man muss lediglich eine optische Illusion auf der dazugehörigen Seite einreichen – kommt man unter die letzten 3, kann man sogar Geldpreise gewinnen.

Aber Vorsicht, das sieht alles deutlich einfacher aus, als es ist – sieht man unter anderem an den beiden besten Illusionen aus diesem Jahr:

Best Illusion of the Year Contest – 2020

Und das alles nur, weil unser Gehirn damit nicht klar kommt. Beinahe schon absurd oder?

Die Weihnachtszeit heißt ja auch immer, dass Wohnungen geschmückt und verschönschandelt werden. Gern mit jeder Menge Deko wie bei uns (darum kümmert sich Line zum Glück komplett allein). Und es bedeutet auch, dass die Stromrechnung wieder ordentlich gefordert wird, weil sich jeder irgendwelche Lampen ins Fenster hängt.

Wir natürlich auch, wobei da eher die größte Herausforderung ist, dass wir uns wieder erinnern, wie die verdammte Zeitschaltuhr funktioniert – keine Ahnung, wie wir das immer wieder hinbekommen, aber es lüppt, selbst 2020. Und irgendwas muss ja auch funktionieren.

Im Gegensatz zu manchen Nachbarn und vor allem auch den Leuten in den USA sind wir aber sehr zurückhaltend – zwei Weihnachtssterne und das reicht dann auch. Halt so ganz anders, wie es zum Beispiel bei Tom BetGeorge der Fall ist.

Tom BetGeorge haben die meisten vermutlich als Namen wenig bis gar nicht gehört, seine Arbeit dürfte aber durchaus weltweit bekannt sein – nicht zuletzt weil wir diverses davon in so mancher Win-Compilation verarbeitet haben.

Der Lichtdesignermacht nämlich immer wieder von sich reden, in dem er sein Haus mit unfassbar übertriebenen und spektakulären Lichtinstallationen vollballert und dazu musikalisch auch noch alles abstimmt und dann einfach auf den Startknopf drückt.

Wie gesagt, dürfte eigentlich niemanden geben, der nicht schon mal irgendwas von ihm gesehen hat. Und dieses Jahr gibt es direkt eine 34-Minuten-Show:

For the first time ever, I am uploading my complete Christmas show for the season for those who cannot attend in person. Enjoy!

1:01 – Polar Express (Theme from The Polar Express)
5:29 – Blinding Lights (The Weeknd)
9:37 – Take On Me (a-Ha)
13:47 – Titanium (David Guetta ft. Sia)
18:21 – Avengers Remix (ApproachingNirvana)
22:39 – Santa Shark
26:27 – Amazing Grace (The Five Strings ft. Alex Boye)
30:59 – Candy Cane Lane (Sia)

Da freut sich nicht nur der Stromanbieter.

Letzte Woche schon angekündigt, nicht nur die aktuelle Corona-Welle rollt weiter fleißig durchs Land, so langsam müssten auch die Jahresrückblicke endlich aus ihren Ecke gekrochen kommen. Einen ersten gab es bereits letzte Woche von Zach King und ich gebe zu, dass auch ich letzte Woche ein bisschen an einem von Maik und mir gearbeitet hab.

Bin sogar erstaunlich zufrieden damit, gerade weil die letzten Monate dann content-mäßig doch eher sehr dünn waren und wir wirkliche Probleme hatten, die Anzahl und Qualität auf einem ansprechenden Niveau zu halten.

Will sagen: Da kommt was Tolles, auf das ich mich ein bisschen mehr freue im Vergleich zu den sonstigen Ausgaben. Und ein Heinzelmännchen hat mir auch gesagt, dass es nicht das einzige Highlight bleiben wird, denn nach wie vor machen wir das vor allem, weil es uns Spaß bringt und die Welt ein bisschen besser macht – was wir glücklicherweise auch am Feedback sehen und wenn nicht dieses Jahr wann sonst war das jemals wichtiger?

Zurück zum Thema: Wir sind natürlich nicht die einzigen, die mit ein paar Clips und Compilations versuchen, wenigstens ein paar Minuten die Leute zum Lächeln zu bringen, People Are Awesome sind da auch fleißig schon seit Jahren dabei. Zwar hält sich der Sympathie-Faktor bei mir nach wie vor in Grenzen, aber sie sind tatsächlich (bisher) noch einer der angenehmeren Channels – da haben wir dieses Jahr auch schon ganz andere Sachen erlebt.

Und somit kann ich sagen: Auf unser(e) Highlight(s) muss man noch ein klein wenig warten – zur Überbrückung gucken wir uns daher einfach an, was die Kollegen so aus dem letzten Jahr als überaus herausragend erachtet haben:

2020 was an incredibly challenging year for all of us. Through it all, our amazing community of athletes and creators still found ways to be AWESOME! We want to thank them and our viewers for staying positive and showing us the best of humanity.

Das macht direkt wieder ein bisschen Hoffnung, dass 2021 hoffentlich besser wird. Allzu schwer ist das ja mittlerweile nicht mehr …

]]>
https://www.wihel.de/best-of-the-year-2020-people-are-awesome/feed/ 2
2020 als Schokoriegel https://www.wihel.de/2020-als-schokoriegel/ https://www.wihel.de/2020-als-schokoriegel/#comments Fri, 11 Dec 2020 20:10:31 +0000 https://www.wihel.de/?p=107969 Ich weiß, die Vergleiche nerven immer mehr, das tun aber auch die steigenden Inzidenzzahlen und denen ist das ja auch egal, was ich davon halte. Immerhin, der Vergleich hinkt sogar ein bisschen, denn ich find so eine Wiener eigentlich recht lecker – unerwartet ist es dennoch.

2020 als Schokoriegel | Awesome | Was is hier eigentlich los?

]]>
https://www.wihel.de/2020-als-schokoriegel/feed/ 1
Die 10 besten Clips von Zach King 2020 https://www.wihel.de/die-10-besten-clips-von-zach-king-2020/ https://www.wihel.de/die-10-besten-clips-von-zach-king-2020/#comments Thu, 10 Dec 2020 06:57:12 +0000 https://www.wihel.de/?p=107887 Die 10 besten Clips von Zach King 2020 | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Ich war ja fast schon ein wenig verwundert, dass wir quasi schon Mitte Dezember haben, aber die Jahresrückblicke bisher eher zurückhaltend daher kommen – normalerweise wird man damit ja schon im September zugemüllt und weiß gar nicht, was noch in den letzten 3 Monaten passieren soll – und was die Videoersteller machen, wenn doch noch was passiert, was alles vorher geschehene in den Schatten stellt.

Ist ja aber auch ganz nett, wenn man mal nicht so überrumpelt wird, wir leben ja ohnehin schon in Zeiten, in denen alles noch schneller geworden ist und immer schneller wird – so ein bisschen Durchschnaufen schadet da nicht. Und gerade dieses Jahr sind wir ja gezwungenermaßen zumindest ein bisschen auf die Bremse gestiegen (manche mehr, manche Weniger und der Rest darf gern einfach als Idioten bezeichnet werden). Zumindest Line und ich, die wir eigentlich seit Anfang des Jahres nicht mehr wirklich was unternommen und einfach Zuhause geblieben sind (abgesehen von einer Woche Flitterwochen und eine Woche bei meinen Eltern). Oder anders gesagt: Selten war weniger los und das ausgerechnet in dem Jahr, in dem wir geheiratet haben.

Was aber eben auch ein Grund sein kann, warum die Best Ofs noch auf sich warten lassen – es ist dieses Jahr einfach deutlich schwieriger, Content in gewohnter Qualität zu finden, geht zumindest Maik und ich haben damit immer mehr zu kämpfen, wenn es um unsere Win-Compilation geht. Nichtsdestotrotz sind wir schon dabei, die ersten Vorbereitungen für das eine oder andere Video außer der Reihe zu treffen.

Bis dahin muss aber erstmal wieder Zach King herhalten, der ja über die letzten Jahre immer mehr zum Meister der Video-Illusion geworden ist und auch dieses Jahr immerhin 10 Videos präsentieren kann, die nicht nur beeindruckend sind, sondern auch ab und an zumindest einen Hauch von „Blick hinter die Kulissen“ geben:

These were some of my best illusions of 2020. I’m so proud of my team and what we were able to create this year!

Bin gespannt, was der Monat noch bereit hält.

Jenga ist eigentlich ein Spiel, dass mir recht viel Spaß machen müsste – tut es aber nicht. So wirklich viel Nachdenken muss man dabei nicht, die Regeln sind auch einigermaßen einfach und mehr oder weniger kann man das Spiel auch alleine spielen.

Aber man braucht eben auch jede Menge Fingerspitzengefühl und je länger man spielt umso schwieriger wird’s, wobei der Schwierigkeitsgrad exponentiell ansteigt, besonders wenn man mit anderen Leuten spielt (was aber mehr an den Leuten liegt als am Spiel, weil andere Leute einfach nicht in der Lage sind, mit einem zusammen zu spielen und stattdessen immer gegen einen spielen. Leute … schöner is ohne …)

Und viel mehr fällt mir zu Jenga auch nicht mehr ein – es wirkt einfach wie ein Kultspiel, dass aber auch nicht kultig genug ist, als dass man davon abhängig werden könnte. Mau-Mau, Uno oder auch Among Us spielen da einfach in einer anderen Liga und damit muss Jenga dann auch mal klar kommen. Wie das eine Familienmitglied, dass man eigentlich nur an Weihnachten sieht, was halt auch nie schlimm ist – außer es ist mal an Weihnachten nicht dabei.

Wie auch immer – manche finden Jenga einfach geiler als ich und dazu gehört wohl auch Youtuber Menga, der scheinbar relativ viel mit Jenga macht. Zumindest besteht sein YouTube-Kanal nur aus Jenga-Videos (fairerweise sind dort aber auch nur 30 Videos), wobei er vornehmlich auch gar nicht richtig spielt, sondern viel lieber einfach stapelt (was ja aber auch ein wesentlicher Bestandteil des Spiels ist).

Und dann entsteht eben ein Video, in dem er 584 Jenga-Steine auf einen einzigen Jenga-Stein stapelt:

Just to prove once and for all there’s no glue
There are some cuts in the original speed version, mainly due to my phone alarm went off and cut off the video.

Was man halt so machen kann, gerade in einer Pandemie.

Ich bin ja großer Fan von Simulationen, besonders von den ganz langweiligen, wie „Bus fahren“ und auch den einen oder anderen Landwirtschaftssimulator findet man in meiner digitalen Spielesammlung. Suchen muss man hingegen irgendwelche Flugsimulatoren und auch Züge habe ich zwar mal ausprobiert, aber irgendwie haben die mich nicht so wirklich gefangen nehmen können.

Eine Erklärung hab ich dafür nicht und muss auch zugeben, dass die Lust auf die Simulatoren immer nur sehr phasenweise kommt – denn so ein Simulator bringt es leider auch mit, dass er immer versucht recht nah an die Realität zu kommen. Und stundenlang einen Bus durch die Gegend zu fahren oder in Reihen ein Feld zu bestellen … das wird halt dann doch auch irgendwann langweilig, scheint fast so, als könnte man den Übeln der Realität einfach nicht entkommen.

Und das ist halt auch ein wichtiger Punkt und vielleicht der Grund, warum ich mich von Bahn und Flugzeug fernhalte: Es darf halt nicht zu realistisch sein. Wenn ich mich erst durch Kiloweise Handbücher wühlen und diverse (technische) Abläufe studiert haben muss, um überhaupt mal starten zu können … das bringt ja auch keinen Spaß. Ich daddel ja schließlich noch immer, um mich zu entspannen und nicht einen Job auszuführen, der a) niemandem hilft und b) nicht entlohnt wird (wehe, einer sagt jetzt, dass ich dann auch mit dem Bloggen aufhören kann).

Wie realistisch die nachfolgende Fahrt für Louise Cook ist, kann ich nicht beurteilen, handelt es sich doch hier in erster Linie um ein einfaches Rennspiel – dafür aber ist ihr Setup absolut sehenswert. Genauso wie die Performance, die Cook dann auch hinlegt:

Driving the Subaru WRC 2001 on the Bidno Moorland Reverse stage in Wales. Replay at the end :o)

Falls der eine oder andere sich die Zeit Zuhause nehmen und den Bums nachbauen will: Bei dem Spiel handelt es sich um Dirt: Rally 2.0 und diese verrückte Handbremse gibt inkl. USB-Anschluss auch einfach frei zu kaufen.

Eigentlich weiß ich es ja besser, will es aber auch nicht wahr haben und behaupte deswegen: Bestimmt ist die Kunst des Glas-Blasens eines der wenigen Handwerke, bei denen die Industrie nur bis zu einem gewissen Grad Einzug halten kann – richtig gute Qualität bekommt man nach wie vor nur von jemanden, der über die letzten Jahre unvergleichliche Erfahrung gesammelt hat und auch nachts um 3 Uhr geweckt werden kann und dir ohne zu zögern und mit geschlossenen Augen ein Glas hin Rekordzeit hinzaubert. Die kleinen Lügen des Lebens, damit es noch ein wenig romantischer bleibt.

Überhaupt ist die Glasbläserei aber eines der faszinierenden Handwerke überhaupt, weil halt auch Glas ein ziemlich verrückter Werkstoff ist. Allein, dass das ja eigentlich Sand ist, dass man das Zeug erhitzen und dann nach Belieben verformen kann, aber auch dabei genau wissen sollte, was man tut … das lernt man halt nicht, in dem man einfach nur YouTube-Videos schaut.

Das Corning Museum of Glass hat Chris Rochelle bei genau dieser Arbeit über die Schulter geschaut und gibt dabei nicht nur faszinierende Einblicke in sein Schaffen, sondern machen auch endlich das, was ich schon lange gefordert hab: Mit 90 Minuten ist das auch endlich mal eine ausreichend lange Doku – mindestens um ordentlich viel Zeit sinnvoll totzuschlagen:

Watch Chris Rochelle create air-twist patterns in glass that become the stems of intricate goblets. This old and complex technique involves trapping lines of air in a gather of glass and twisting it to create a mesmerizing spiral effect.

Joined by a trusted team of gaffers, this demo will rely heavily on teamwork, utilizing the “garage” (an oven to hold glass objects at the right temperature). Rochelle makes each separate piece and then assembles them into finished works of art.

Irgendwann schon mal erzählt: Line und ich wechseln uns beim Kaffeekochen morgens jeden Tag ab – zumindest hab ich immer Montag und Mittwoch übernommen, sie Dienstag und Donnerstag und an den restlichen Tagen haben wir uns regelmäßig beide immer davor gedrückt und gewartet, dass der jeweils andere die Nerven verliert und einfach selbst Kaffee kocht.

Mittlerweile hat auch hier die Disziplin gesiegt und wir wechseln uns tatsächlich jeden Tag ab, sodass jeder mal zum Beispiel am Mittwoch dran ist. Und das ist auch gut so, denn wenn ich dran bin, hat das auch immer mit erhöhtem Blutdruck zu tun. Nicht, weil es mich so unfassbar wütend macht, dass ich Kaffee kochen muss, sondern weil ich dann aus dem Küchenfenster schaue und sehe, wie die ganzen Helikopter-Eltern ihre Kids mit dem Auto bis ins Klassenzimmer fahren.

Das allein wär auch noch gar nicht schlimm, irgendwo muss so ein Helikopterelter ja sein Helikopter-Dasein ausleben. Aber zu sehen, wie dumm die sich einfach anstellen und die ohnehin schon enge Straße mit noch mehr Dummheit vollstopfen und dann eigentlich sehr simple Dinge tun müssten, um das Chaos aufzulösen und stattdessen mit nur noch mehr Dummheit alles verschlimmert … es macht mich wütend.

Ebenso, dass sie unseren Privatparkplatz nicht nur nutzen, sondern auch auf maximal dumme Art und Weise benutzen. Bin schon am Überlegen, ob ich nicht a) einfach unseren Wagen quer in die Einfahrt stelle oder unserem Vermieter mal empfehle, eine Schranke dort zu installieren – nur um zu sehen, dass die Welt untergeht, denn damit würde gar keiner mehr klarkommen.

Um das mal zu verdeutlichen: Im nachfolgenden Video ist es artähnlich. Jede Menge dumme Menschen, die sich so dumm in ein Chaos verfahren haben und einfach zu dumm sind, um es allein lösen zu können. Einziger Unterschied: Es findet sich dann doch einer, der das Zepter in die Hand nimmt und den Leuten hilft:

Not all heroes wear capes. Wobei ich die Chance auch gern genutzt gesehen hätte, um festzustellen, ob die Leute tatsächlich verhungern und verdursten würden, statt einfach mal den Kopf einzuschalten.

]]>
https://www.wihel.de/nur-ein-typ-der-ein-verkehrschaos-aufloest/feed/ 4
Teddy Teclebrahn zu Gast bei Chez Krömer https://www.wihel.de/teddy-teclebrahn-zu-gast-bei-chez-kroemer/ https://www.wihel.de/teddy-teclebrahn-zu-gast-bei-chez-kroemer/#comments Mon, 23 Nov 2020 11:58:57 +0000 https://www.wihel.de/?p=107145 Teddy Teclebrahn zu Gast bei Chez Krömer | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Chez Krömer hatten wir bisher zwei Mal hier auf dem Blog und ich kann ruhigen Gewissens sagen, dass das eigentlich viel zu wenig ist, wenn man sich auf YouTube mal anschaut, wer da sonst so zu Gast ist. Das Konzept trägt sich ja aber auch nahezu von selbst, denn wer sieht denn nicht gern, wenn ein einer mit großer Klappe aber eben auch Substanz eher minder-intelligenten Leuten verbal auf die Schnauze haut? Das ist ja quasi die Weiterentwicklung der Talkshows aus den 90ern, in denen es damals nur minderintelligente Leute gab – jetzt bekommen sie eben auch Kontra – mal merken sie dann, dass sie scheiße erzählen, häufig eben nicht, was das Ganze nur noch unterhaltsamer macht.

Was – bezugnehmend auf die Überschrift – auf Teddy Teclebrahn so ganz und gar nicht zutrifft. Klar, viele seiner Figuren passen natürlich auch in das Schema, ich würde mich aber soweit aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass er einigermaßen was im Kopf hat. Oder einfach der beste Beweis, dass das Glück mit den Dummen ist, was aber bei der Konstanz, mit der Teclebrahn Qualität abliefert, eher unwahrscheinlich sein dürfte.

Und genau damit scheint auch Krömer nicht so einfach umgehen zu können, was dann halt schnell darin mündet, dass wir seine Nippel zu sehen bekommen (geil, endlich mal im Stile der Bild einen Satz rausgehauen), das Gespräch aber doch alles andere als uninteressant ist.

Ich muss aber auch zugeben: Mir fällt es extrem schwer, Teclebrahn irgendwie ernst nehmen zu können – zu dicht sind dann doch manche Formulierungen an einigen seiner Figuren dran, was halt auch schnell nach hinten losgehen kann. Oder vielleicht auch gewollt ist, denn Kurt Krömer kennen wir ja auch alle nur als die Figur, die er unter anderem in dieser Show präsentiert (wobei es mich auch nicht wundern würde, wenn er immer so ist – solange keiner zu Schaden kommt, spricht ja nicht viel dagegen):

Nach dem Gewinn des diesjährigen Grimme-Preises ist Krömers Verhörraum wieder offen für “Freunde und Arschlöcher”, wie er seine Gäste liebevoll nennt. In dieser Sendung zu Gast: Teddy Teclebrhan: Komiker und Schauspieler.

Das wird sicher nicht das letzte Video aus der Reihe gewesen sein, aber wer klug ist, wird selbst aktiv und schaut einfach mal auf dem hauseigenen YouTube-Kanal vorbei – dauert ja dann doch immer ein bisschen, bis auch ich so manche Genialität erkenne.

Wer bei uns mal zum Frühstück, Brunch oder Abendessen war oder sich einfach in unsere Hundeüberwachungskamera gehackt hat, wird es bereits kennen: Die Geschwindigkeit, in der ich esse und in der Line ist, könnte unterschiedlicher nicht sein.

Ich will nicht sagen, dass ich besonders schlinge oder irgendwie anderweitig Wert darauf lege, mein Essen so schnell wie möglich zu verputzen – viel mehr ist es so, dass Line einfach unfassbar lange zum Essen braucht. Angeblich genießt sie, sagt sie immer. Ich behaupte aber: sie ist einfach unfassbar klein und deswegen dauert das unfassbar lange.

Das sieht dann so aus, dass ich zwei Brötchen essen kann, während sie gerade mal eine Hälfte verputzt hat. Oder 4 Toastscheiben, während sie noch am Schmieren selbiger ist. Oder ich schon die ganze Woche durchgefuttert hab, während sie noch im Supermarkt steht (zum Glück bisher noch nicht vorgekommen, aber sollte den Unterschied deutlich machen).

Ich gebe aber auch zu: das führt ab und an bei mir zu Problemen. Wenn ich zum Beispiel zu viel Brot zu schnell esse, muss ich heftigst aufstoßen. Keine Ahnung warum, keine Ahnung, was man dagegen machen kann – aber schön ist halt anders.

Könnte allerdings auch sein, dass ich mir das unbewusst antrainiert hab, um einfach mehr essen zu können. Denn soweit ich weiß, braucht das Sättigungsgefühl einfach ein bisschen Zeit, bis es einsetzt – schaufelt man einfach vorher mehr rein, kann man mehr essen und hat viel länger keinen Hunger. Oder so.

Um Hunger geht es bei Leah Shurtkever nicht, aber auch um Geschwindigkeit. Denn Leah hat in 2020 diverse Rekorde in Sachen Schnell-Essen aufgestellt und erzählt nachfolgend ein bisschen darum bzw. gibt Tipps, wie man ähnliches bewerkstelligen kann:

Leah Shutkever is the UK’s best female competitive speed eater and is looking to have 20 records by the end of 2020! She talks us though her current records and how she achieved them.

So ganz gesund kann das aber auch nicht sein.

Eigentlich kann ich die Male, die mir passieren, an einer Hand abzählen, aber letzten Freitag war es wieder so weit: Ich hab verschlafen. Nicht viel, aber so eine halbe Stunde ist mir dann doch morgens verloren gegangen und für einen kurzen Moment hab ich auch überlegt, ob ich einfach noch weiter liegen bleib, denn Line hat ja auch ihre festen Badzeiten und was für ein Arsch wäre ich, wenn ich das jetzt einfach zerstören würde, nur weil ich zu doof bin, den Wecker zu ignorieren?

Wie gesagt, passiert mir eigentlich selten, weil ich es irgendwie geschafft habe, nach dem Weckerklingeln nicht zu denken, sondern einfach zu funktionieren. Das Ding wird ausgemacht, der Körper in eine vertikale Position gebracht und dann läuft der Rest irgendwie von alleine. Was nicht heißt, dass ich kein Morgenmuffel bin – das bin ich maximal und wenn Line vor dem ersten Kaffee das Gespräch sucht oder gar diskutieren will, ist sie in diesem Haushalt aber an der ganz falschen Stelle.

Diese Disziplin führt aber auch dazu, dass ich halt abends eher ins Bett muss – in der Regel beginnen wir den ganzen Prozess um halb 10 und spätestens halb 11 wird dann auch geratzt. Was halt Freitag nur semi-gut geklappt hat, sodass ich von 1 bis 3 nicht schlafen konnte, was dann einfach zum Verschlafen führt. Vermutlich.

Oder die Woche war dann doch härter als gedacht, weil wir nach unserem Urlaub wie die Bekloppten wieder reingehauen haben, um den ganzen Bums zu erledigen, der liegen geblieben ist. Das ist ja eh immer die Scheiße mit Urlaub: direkt davor und danach muss man viel mehr Arbeiten, um irgendwann wieder auf ein normales Niveau zu kommen.

Doch diesen Montag machen wir das anders, diesen Monat beginnen wir einfach mit 4 Stunden Entspannung. Und Meeresrauschen. Weil wir uns das alle auch einfach mal verdient haben:

Und danach braucht man auch nix mehr anfangen, außer den Feierabend. Endlich mal ein Montag, der gefällt.

Bei Zach King muss ich immer als erstes an Vine denken – gibt es den Dienst noch? So ein bisschen war das ja der Vorläufer für die ganzen Stories, die jetzt jeder Dienst sinnloserweise integriert und vielleicht auch für Snapchat insgesamt und eigentlich war der ja auch nur da, um kurze Videos problemlos aufzunehmen.

Und dann ereilte den Dienst das Schicksal, dass vielen Diensten droht: Irgendwer großes kommt mit viel Geld um die Ecke, kauft den Laden auf, verspricht, dass alles cool bleibt und noch viel cooler wird – und dann wird der Bums einfach dicht gemacht. Das ist dann 2012 auch mit Vine passiert, als Twitter für den Dienst 30 Mio. auf den Tisch gelegt hat. Fairerweise sei aber gesagt, dass man den Dienst nicht zum Schließen gekauft hat – zwischenzeitlich wuchs der Dienst sogar schneller als Instagram. Aber dann haben die eben Videos eingeführt, die starke Ähnlichkeit mit denen hatten, die man auf Vine veröffentlichen konnte (das Muster des schamlosen Kopierens durch Facebook ist ja hinlänglich bekannt) und haben damit auch den Niedergang von Vine mehr oder weniger eingeläutet. 2017 war dann Schluss.

Zurück zu Zach King, der durch Vine seine Karriere quasi gestartet hat, aber immer mal wieder aus meinem Fokus rausgeflogen ist – nicht zuletzt, weil er dann doch recht viel Werbung gemacht hat. Was natürlich okay ist, wir alle müssen Geld verdienen, aber wenn das zu viel wird, dann bin ich eben raus.

Hin und wieder seh ich aber doch mal ein Video von ihm und zumindest die sind stets unterhaltsam, auch wenn er eigentlich weiterhin das macht, was er schon seit Jahren macht: Zauberei, die aber eigentlich nur echt gekonntes Video-Editing ist.

Dieses Mal aber nicht nur von ihm, sondern auch seinen Fans, auf die er mal mehr mal weniger glaubwürdig reagiert:

In this episode, Zach King reacts to fans Halloween themed magic.

Durchaus kreative Sachen dabei oder?

Ehrlicherweise denk ich schon seit Monaten: Eigentlich ist doch Quarantäne gar nicht so schlimm, zumindest nicht für uns. Wir bleiben ja ohnehin die meiste Zeit Zuhause und gehen eigentlich nur raus, wenn es wirklich nötig ist, was so viel bedeutet wie: Zur Nahrungsmittelbesorgung und damit der Hund mal kacken kann. Der einzige Unterschied ist: Wir dürften halt öfter raus, machen wir aber nicht – und zumindest für mich einigermaßen erfolgreich, denn abgesehen von vorgestern hat meine Corona-Warn-App dauerhaft angezeigt, dass ich nicht eine Risiko-Begegnung hatte (seit gestern nun doch eine und dabei fällt dann auch direkt die größte Schwäche auf, denn ich hab keine Ahnung, wo das gewesen sein könnte – kann eigentlich nur beim Einkaufen passiert sein).

Ist aber dann doch Quatsch, zumindest hab ich für genau diese beiden Fälle noch keine wirkliche Lösung. Gut, Einkäufe könnte man sich im Zweifel noch liefern lassen, wobei Rewe und Co. aber auch schon seit Monaten überlastet sind – ich brauch meine Einkäufe halt nicht erst in 6 Wochen, sondern jede Woche.

Bleibt also noch der Hund und das ist tatsächlich ein Problem. Natürlich könnte man ihm antrainieren, dass er auch in der Wohnung an einer bestimmten Stelle kackt und man die Überlassenschaft einfach im Müll entsorgt – was mich aber spontan zum neuen Problem bringt: Wer will denn den Hausmüll zwei Wochen lang bei sich in der Wohnung bunkern?

Außerdem braucht so ein Hund ja auch mal Auslauf und muss gefordert werden. Das kann man im gewissen Maße auch innerhalb einer Wohnung mit Suchspielen und derlei anderen Aktivitäten, aber Auslauf ist halt nur schwer zu ersetzen.

Und wenn man dann auch noch einen belgischen Schäferhund besitzt, wird es ganz schwer, denn die gelten als überaus intelligent und werden nicht ohne Grund sehr gern vom Secret Service und anderen Kräften der Exekutive eingesetzt – sieht man auch ganz gut am nachfolgenden Video:

Was ich übrigens Mia nicht zeigen darf, sonst bekommt sie so richtig komplexe. Ist ja als normaler Hund schon mit Hindernis-Parkouren (ist das die Mehrzahl von Parkour?) überfordert. Oder hat einfach nie Bock drauf, was ich irgendwo auch verstehen kann.

Künstliche Intelligenz ist ja schon seit Jahren das erklärte Ziel der Menschheit – es ist halt schon unfassbar fancy, wenn Technik einfach das macht, was wir wollen und wir dabei nicht mal mehr nachdenken müssen, weil die halt auch selbst denkt. So ein eigener Jarvis wie in Iron Man hat ja auch was für sich, nur … der Weg dahin ist halt ein langer und da war alle Terminator, Matrix und Co. gesehen haben, werde ich nicht müde zu betonen, dass es vielleicht doch besser ist, wenn wir das Denken weiterhin selbst übernehmen. Die meisten sind ja auch schon damit überfordert und wie soll man das Technik vernünftig beibringen, wenn man es selbst nicht kann?

Darüber hinaus: Irgendwie ist ja auch gar nicht geklärt, wie sich künstliche Intelligenz definiert. Sich bekannte Muster merken und in der passenden Situation anwenden ist halt noch nicht wirklich intelligent – spannender wird es, wenn eine neue Situation entsteht und ein selbstständig entwickeltes Muster angewendet wird. Womit wir dann aber halt schnell da sind, dass der Mensch plötzlich in der Nahrungskette nach hinten wandert. So lange mir Amazon aber weiterhin auch sehr teure Anschaffungen als Werbung anzeigt, obwohl ich den Kram schon gekauft hab, mach ich mir da aber eher weniger Sorgen.

Seit ein paar Versionen setzt auch Photoshop auf irgendeine künstliche Intelligenz, was ich zumindest zum Teil sehr gern annehme, wenn es darum geht, ungewollte Objekte zu entfernen. Für die Vorschaubilder hier ist das nicht selten sehr hilfreich.

Neu sind nun neurale Filter, die dafür sorgen, dass man Bilder nicht nur in Sachen Details anpassen kann. LGR Blerbs hat das mal getestet und … ach, ich lass das einfach noch mal wertfrei:

“Dumb” in the “enjoyably silly” sense. These new AI sliders in Photoshop crack me up, man.
rip headphone users

Dauert scheinbar noch ein bisschen, bis die Maschinen die Welt übernehmen.

Das hier ist eigentlich ein ganz wunderbares Beispiel dafür, dass man einer Sache nur einen fancy Namen geben muss und schon verkauft sie sich quasi von selbst. Denn eigentlich ist Jonglieren ja durchaus anspruchsvoll und verlangt eine recht ausgeprägte Hand-Augen-Koordination – bei der Nummer von David Rosenfeldt braucht man die zwar auch, aber eben in vermutlich abgespeckter Form. Zumindest muss man sich keine Sorgen machen, dass da irgendwas runterfällt und die ganze Nummer zu Ende ist.

Vielmehr scheint es beim Orbit Juggling eher darum zu gehen, dass sich die Bälle mehr oder weniger alle umeinander bewegen, wie Planeten halt, die ihrer natürlichen Laufbahn folgen, immer mal wieder beeinflusst vom Jongleur – Daniel Rosenfeldt also.

Und irgendwie ist das Video durchaus faszinierend, aber halt auch ein bisschen Quatsch, denn einmal angestoßen würden die Bälle ja schon das machen, was sie halt physikalisch bedingt machen. Aber wenn da einer steht, der leuchtende Bälle durch die Gegend wirft und das Ganze mit recht majestätischer Musik untermalt … das wirkt halt schon gut:

Zweiter Grund, warum das hier ein Beitrag werden musste: Man kann sich das Set, dass Rosenfeldt verendet, auf playjuggling.com bestellen und ich hatte ja keine Ahnung, dass es solch eine Seite gibt. Ich mein, irgendwo ist es ja naheliegend, die Leute müssen ja irgendwo ihr Equipment beziehen – das dann aber in freier Wildbahn zu sehen und welche Eigenschaften die Produkte haben (die ja scheinbar auch wichtig sind), ist dann doch noch mal für sich genommen äußerst faszinierend. Ganz vielleicht hab ich hier ein Tor in eine Welt gefunden, die gänzlich neu ist.

Wie auch so langsam unser Urlaub zu Ende geht, geht auch der Monat Oktober zu Ende und vielleicht ist das dieses Mal auch schöner als sonst, denn Halloween fällt mehr oder weniger flach. Ich war noch nie ein großer Fan davon und in erster Linie wirkt das auf mich auch einfach die eine Bettelei, die man den Kindern beibringt. Trick or Treat hat ja hierzulande noch nie wirklich gut funktioniert (und vermutlich auch nirgendwo anders) – wir hatten jedenfalls nur ein Mal Rasierschaum auf der Türklinke und das war auch mehr „seid ihr dumm“ als „ja, gut, haben wir verdient“.

So ein zu Ende gehender Monat bedeutet aber auch, dass man sich auf den nächsten Gehaltseingang freuen kann … wobei man den ja aktuell eh nicht großartig verprassen kann, außer für überteuertes Klopapier via Amazon, weil die ganzen Idioten die hiesigen Märkte schon leer gekauft haben. Hat mir ja bis heute keiner erklärt, wie die das schaffen, den ganzen Kram aufzubrauchen, damit sie bei der nächsten Welle wieder hamstern können.

Und es bedeutet auch, dass Maik und ich wieder ein bisschen rotieren, weil die nächste Win-Compilation ansteht. Das ist dieses Jahr besonders herausfordernd, weil die Allgemeinheit ja dann doch häufiger Zuhause ist (leider nicht häufig genug, wie die Zahlen zeigen) und entsprechend weniger Wins produziert werden – Schade eigentlich, denn gerade in der aktuellen Zeit sind es doch genau diese Clips, die ein bisschen Hoffnung bringen und Spaß machen.

Für die nächste Ausgabe will ich nicht spoilern, zumal ich selbst nie so genau weiß, wie viele Videos am Ende werden, die Entscheidungen sind da bei uns beiden immer recht spontan. Aber es ist eine gute Gelegenheit für die kleine Wartezeit auf unsere Compilation auch mal einen Blick auf die Kollegen (=“Konkurrenz“) zu werfen.

People Are Awesome sind da immer ganz vorne dabei und beehren uns dieses Mal mit einer Compilation die ganz im Zeichen von Tennis steht – auch so eine Sportart, für die ich mich bisher nie so wirklich begeistern konnte.

Freestyle tennis tricks blindfolded, behind the back, backflipping & more! How well can you handle a racket?

In ein paar Tagen gibt es dann unsere Version und dann scheint die Sonne vielleicht auch schon wieder ein bisschen heller als sonst.

]]>
https://www.wihel.de/coole-tennis-trickshots/feed/ 1
Was mit einem Glas Cola in 105 Tagen passiert https://www.wihel.de/was-mit-einem-glas-cola-in-105-tagen-passiert/ https://www.wihel.de/was-mit-einem-glas-cola-in-105-tagen-passiert/#comments Thu, 29 Oct 2020 07:07:57 +0000 https://www.wihel.de/?p=106091 Was mit einem Glas Cola in 105 Tagen passiert | Awesome | Was is hier eigentlich los?

So langsam neigt sich die zweite Urlaubswoche auch dem Ende entgegen und ich weiß gar nicht, ob ich darüber so wirklich traurig sein soll. Davon mal abgesehen, dass Urlaub dieses Jahr ohnehin einfach komisch ist und man sich ja schon freuen muss, wenn man überhaupt mal was irgendwo machen kann, war das teilweise so gar nicht erholsam.

Da war zum einen die Wanderung im Elbsandsteingebirge, die schon von vornherein anstrengend schien und sich auch als genau das entpuppte (was halt irgendwie cool ist, wenn man es überstanden hat, aber meine Fresse, dieses ganze hoch und runter … dafür bin ich einfach nicht mehr gemacht. Und wenn ihr wüsstet, was für eine abenteuerliche Treppe ich am Ende allein mit Mia erklommen hab … das war mehr als abenteuerlich).

Und auch diese Woche war nicht viel mit Erholung, denn wir haben nicht nur den Keller aufgeräumt, sondern auch endlich mal Altkleider weggebracht, Bücher und CDs aussortiert und so einen richtig ekelhaft verspäteten Frühjahrsputz gemacht. Klar, auch hier ist das irgendwie richtig gut, wenn man das Endergebnis sieht, aber der Weg dahin … dieses Erwachsensein ist echt lästig.

Wenn aber alles glatt geht, machen wir morgen endlich mal einen Gammeltag, den wir uns gerade nach dieser Woche auch wirklich verdient haben. Einfach auf der Couch rumlümmeln, Serien gucken, bisschen an der Playstation daddeln und warten, dass der Tag rum geht.

Und vielleicht starte ich auch ein kleines Experiment, um zu validieren, dass uns die Jungs und Mädels von Temponaut Timelapse nicht verarschen. Denn die haben ein Glas Cola 105 Tage lang beobachtet, gefilmt und das Ganze als Timelapse auf YouTube hochgeladen.

Sicher, das Ergebnis ist jetzt nicht völlig überraschend, aber schon ein bisschen faszinierend zu sehen, wie sich die Cola von allein quasi auflöst und am Ende nur Schmodder zurück bleibt:

Frage an alle, die schlauer sind als ich: Warum bildet sich da Schimmel nur im Glas, aber nicht direkt auf der Zitronenscheibe?

Das nachfolgende Video ruft bei mir schon wieder äußerst ambivalente Gefühle hervor, denn zum einen ist es unfassbar gut, weil hier enorm viel auf physikalische Gesetze gesetzt wird und selbige demonstriert werden – auf der anderen Seite kommt hier auch ein bisschen aus der Chemie zum Einsatz und wie wir mittlerweile wissen, fand ich Chemie in der Schule äußerst bescheuert und habe gerade zum Ende hin nur mit Mühe und Not den Kurs bestehen können.

Man könnte aber auch sagen, dass wir hier einfach 10 Tricks sehen, die man irgendwie in Wetten umwandeln könnte und dann wird man einfach reich. Im Hinblick auf Geld, denn wenn man alle Wetten gewinnt, dürfte die Anzahl der Freunde im gleichen Atemzug abnehmen. Reich an Geld, arm an Freunden … muss dann jeder für sich selbst entscheiden.

Detailed information for the tricks in the video:

1. Slow motion ball:

You need a thick liquid, preferably honey, a heavy ball, and a sphere shaped container. Place the heavy ball in the lower half of the sphere. Fill the lower half of the container with honey a little more than half.
If you use too little or too much, it will affect the motion of the ball.

2. Water fire starter. Credit goes to The King of Random for this idea. Be sure to check out his channel. He has a huge selection of amazing how to experiments.

You need a plastic or glass container with a curved area. The Pom bottles work great. Fill the bottle with water. Fold 2 sheets of paper in half, twice. Print or scribble a black mark on one of the sheets. On a sunny day hold the bottle near the paper, focusing the light on the black area of the paper. Once it starts to smoke and a hole begins to form, wrap the other sheet of paper around the smoking piece. Wave the papers through the air to feed oxygen to the spark. Continue this until the paper catches on fire.

3. No-leak magic bag:
Al you need is a zip baggy, pencils and water. Fill the bag almost to the top. Zip it shut, and start sticking pencils through the bag. Sometimes a few drops will leak out, but overall, this is a simple yet impressive trick

4. Liquid Stacking:
You’ll need a tall glass or bottle. Dish Soap, vegetable oil, dark corn syrup, rubbing alcohol, water and food coloring.

First add the dark corn syrup, then dish soap, then add food coloring to the water and pour it in with the bottle tilted, then add the vegetable oil (bottle tilted), and finally add food coloring to the alcohol and pour it in with the bottle tilted.

5. Invisible Bottle:

You need glycerin, a glass and a bottle that will fit in the glass. Fill both glass and bottle with glycerin and place the bottle in the glass. It looks like the bottle disappears.

6. Dancing Liquid:

You need a powered speaker, a tone generator (can be found online), corn starch, water and plastic to protect the speaker. Pour 1/2 cup of corn starch in a bowl and 1/4 cup of water. Mix. Pour the liquid into the speaker and generate a 60hz tone.

7. Magic Water Barrier:

You need 2 of the same glasses. Hot water, cold water, food coloring and a thin piece of plastic or cardboard. Pour the hot water in 1 glass, the cold in the other glass, add food coloring, then place the plastic on top of the hot water glass. Turn the glass upside down, place it on top of the cold water glass, then carefully remove the plastic. Hot water is less dense than cold water, so it “floats” on top of the cold water.

8. Leidenfrost effect:

You need a pan, water and a stove. Turn the heat on high for about 4 minutes then add the water. This experiment can stain your pans.

9. Reverse Illusion:

Add all sorts of images or words behind a glass, then watch as it reverses when you add water in the glass.

10. Reversing Liquid:

You need 1 big glass, 1 smaller glass, 3 mixing glasses, corn syrup, pipettes, food coloring, and clips.

First pour the corn syrup into the 2 bigger glasses. Place the smaller glass inside of the bigger glass. Attach the clips to prevent the smaller glass from moving side to side in the bigger glass. Pour a small amount of corn syrup into the 3 mixing glasses. Add food coloring and stir. Fill each pipette with a different color, then add the colored corn syrup to your big glass. Turn the smaller glass carefully and watch the colors mix. Turn it back and watch them unmix.

Aus Gründen ist diese Woche mal ein bisschen weniger los …

Vor einigen Jahren hatte ich schon mal einen Beitrag, der sich damit beschäftigte, dass irgendwer verdreckte Autos nutzte und darauf teils unfassbar beeindruckende Bilder „zeichnete“ – was dahingehend spannend ist, da Dreck auf der Karre doch in erster Linie störend ist und schnell der Waschanlage zum Opfer fällt.

In gewisser Weise war aber auch mein Vater ebenfalls ein Künstler aus dieser Sparte, denn er hat immer auf meine verstaubten Sachen „Putz mich“ mit dem Finger geschrieben – erklärt dann auch, warum er mit dieser Kunst nicht reich geworden ist.

Wie dem auch sei – damals bestand der Beitrag aus den fertigen Werken, dieses Mal schauen wir einfach zu, wie so ein Bild eigentlich von Anfang bis Ende erschaffen wird.

Relativity, by M.C. Escher, 1953, as interpreted in dirt by Dirty Car Artist, Scott Wade, 2012. Time-lapse showing the creation of the piece. Created in Toronto to promote Carstar’s “Soaps It Up” carwash fundraiser for Cystic Fibrosis Canada.

Aus Gründen ist diese Woche mal ein bisschen weniger los …
]]>
https://www.wihel.de/wie-man-dreck-auf-dem-auto-in-kunst-verwandelt/feed/ 1
Liebe für Landmaschinen: Der Flexxifinger Quicker Picker Rock Picker https://www.wihel.de/liebe-fuer-landmaschinen-der-flexxifinger-quicker-picker-rock-picker/ https://www.wihel.de/liebe-fuer-landmaschinen-der-flexxifinger-quicker-picker-rock-picker/#comments Tue, 20 Oct 2020 10:13:21 +0000 https://www.wihel.de/?p=105164 Liebe für Landmaschinen: Der Flexxifinger Quicker Picker Rock Picker | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Im nächsten Leben werd ich hoffentlich irgendwas mit Holz machen, denn Holz ist einfach geil. Oder Landwirt. Aber auch nur, wenn man mit der Landwirtschaft okay gut Geld verdienen kann. Und man nicht ständig irgendwas putzen und 16 Stunden am Tag arbeiten muss, um einfach nur jeden Abend müde ins Bett zu fallen. Eigentlich will ich den ganzen Tag nur Landmaschinen fahren, denn Landmaschinen sind einfach nur geil. Sensationell gut durchdacht und teils so unfassbar effizient – ich liebe Landmaschinen einfach.

Allein der Flexxifinger Quicker Picker Rock Picker besticht nicht nur durch seinen sensationell guten Namen, sondern auch in dem, was er macht. Nämlich relativ simpel Steine aus dem Boden holen, damit man dann irgendein Zeug anbauen kann. I love it!

The Flexxifinger® Quicker Picker is a rotary Rock Picker which attaches to any skid steer with a quick attach plate. This video shows the Flexxifinger® Quicker Picker in action. Easily pick rocks from the comfort of your skid steer, and leave the topsoil in the field where it belongs!

Aus Gründen ist diese Woche mal ein bisschen weniger los …

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie glücklich meine Eltern waren, als sie sich ihren ersten Wok zugelegt hatten. Unsere Erfahrungen mit asiatischem Essen lag eher darin, öfter mal was von einem Imbisswagen bei einem Baumarkt zu besorgen, was zwar sehr lecker war und auch angenehm, da schnell zugänglich – mit den Jahren lernten aber auch wir, dass das mit asiatischem Essen nur bedingt viel zu tun hatte. Hat uns trotzdem nicht geschadet.

Dennoch führte es dazu, dass meine Eltern ähnliches Zuhause fabrizieren wollten und wir alle wissen ja: Nicht der Koch bringt einen ans Ziel, sondern das richtige Werkzeug. Oder so. Also haben sie sich so ein Ding angeschafft und schon gab es anfangs einmal die Woche, später dann deutlich weniger Essen aus der Pfanne. Ich würde nicht mal sagen, dass das tatsächlich asiatisch war – eigentlich war es immer nur Reis mit Gemüse und man muss kein Schelm sein, um zu behaupten: Das hätte man auch ohne Wok hinbekommen.

Vielleicht ist der Wok an sich auch einfach nur einer der größten Marketing-Geniestreiche der Welt, wobei ich schon glaube, dass nicht zuletzt die Form durchaus Sinn hat. Ich meine zumindest mal gehört zu haben, dass so ein Wok anders warm wird als herkömmliche Pfannen und das ja total geil sein soll.

Doch mit einem Wok allein gewinnt man heutzutage eben auch keine Aufmerksamkeit mehr – ist ja auch klar, wenn selbst meine Eltern mit so einem Ding hantieren – und so muss man sich auch im Wok-Business etwas einfallen lassen um auffallen zu können.

Die Dame im nachfolgenden Video hat scheinbar einen Weg gefunden, wobei mir das am Ende auch ein bisschen zu viel Tamtam drumherum ist:

Wenn’s am Ende nämlich nicht schmeckt, hilft auch die beste Choreografie nix mehr. Das hier ist sie wohl auf TikTok, nur falls ihr jemand folgen und noch mehr Wok-Action sehen will.

An sich war unser Urlaub kurz nach der Hochzeit sensationell gut. Kurz vor der Saison, was bedeutete, dass die Insel noch relativ leer war und wir im Ferienhaus keine Nachbarn hatten, dazu unfassbar gutes Wetter und selbst das Internet war einigermaßen okay. Und natürlich das Essen, das war einfach der Hammer. Wir hatten eigentlich keinen Tag, an dem das Essen nicht unfassbar gut geschmeckt hat, wir haben aber dieses Mal auch so gar nicht aufs Geld geachtet – Flitterwochen hat man ja idealerweise nur ein Mal.

Darüber hinaus mochte ich die Einteilung unserer Tage sehr: Vormittags Strand, nachmittags irgendwelche Ausflüge oder einfach entspannen im Haus – ich meistens am Rechner, Line hinter einem Buch. Das war schon alles sehr gut, zumindest bis die Saison dann offiziell startete. Ab da nahm die Anzahl der Leute zu, was für die Insel selbst natürlich gerade in diesen Zeiten sehr gut ist, mir selber aber schnell auf den Sack geht. Und wir bekamen auch Nachbarn, die relativ offensiv klar gemacht haben, dass sie jetzt auch da sind. Sowas kann ich ja selten gut ab – Menschen, die vor allem durch ihre Rücksichtslosigkeit auffallen.

Es gibt aber eine Sache, die mich noch ein bisschen mehr ärgert: Wir waren nicht oft genug Eis essen. Liegt natürlich daran, dass wir zur Eisdiele immer mit dem Auto fahren mussten, weil im nächsten Ort gelegen und wenn ich mich nicht täusche, waren wir auch drei Mal dort Eis essen – aber es hätte öfter sein können, gerade weil es Sorten gab, die ich noch probieren wollte. Und damit das nicht zu peinlich wird, nimmt man halt nur zwei bis drei Kugeln Eis, alles andere sieht ja einfach bescheuert aus.

Mittlerweile hab ich aus meinem Fehler aber gelernt und im nächsten Urlaub wird einfach direkt beim ersten Besuch alles durchprobiert. Das dürfte zwar die einen oder anderen Bauchschmerzen mit sich bringen, aber irgendwas ist ja immer. Und vorausgesetzt müsste sein, dass Dimitri Panciera vor Ort ist, denn der weiß, wie man möglichst viele Eiskugeln in eine Waffel stopft, stapelt, drückt, …

Dimitri Panciera (Italy) looks to reclaim his title for the most ice cream scoops balanced on a cone in front of a studio audience on ‘Lo Show dei Record’.

125 Kugeln … klingt geil, dürfte aber auch klar sein, dass man so oder so am Ende mit geschmolzener Suppe zurück bleibt. Wobei … eigentlich die perfekte Gelegenheit für den nächsten Rekordversuch: 125 Eiskugeln so schnell wie möglich essen, sodass sie nicht schmilzen.