Awesome – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Wed, 05 May 2021 06:09:56 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.7.1 Ein Typ, der den schwierigsten Track in Guitar Hero zu 100% geschafft hat https://www.wihel.de/ein-typ-der-den-schwierigsten-track-in-guitar-hero-zu-100-geschafft-hat/ https://www.wihel.de/ein-typ-der-den-schwierigsten-track-in-guitar-hero-zu-100-geschafft-hat/#comments Thu, 06 May 2021 05:49:05 +0000 https://www.wihel.de/?p=114173 Ein Typ, der den schwierigsten Track in Guitar Hero zu 100% geschafft hat | Games | Was is hier eigentlich los?

Aktuell daddel ich wieder ein bisschen mehr, was vor allem an meinem Konsum in TikTok liegt – da spülte mir der Algorithmus in letzter Zeit häufiger Streamer mit mal mehr mal weniger lustigen Clips aufs Display – und das Unterbewusstsein wird ja dann automatisch getriggert und verlangt nach Daddelei.

Außerdem hab ich nun auch Ghost Recon Breakpoint mehr oder weniger durch – so richtig lässt sich das leider nicht sagen, weil einem Episoden angezeigt werden, die nicht aktivierbar sind und ich befürchte bereits, dass sich die Hersteller hier irgendwas ausgedacht haben, was definitiv nicht das Licht der Welt erblicken wird. Zumindest las ich irgendwas von einem Zwei-Jahres-Plan und wenn man bedenkt, dass das Spiel 2019 rauskam … gefühlt hat da irgendwer sehr ambitioniert verkackt.

Heißt aber auch, dass ich Nachschub brauche, was ja auch immer eine gute Möglichkeit für Abwechslung ist. Das führt dann dazu, dass man mich mal wieder Bus fahren oder auch in Horizons irgendwelche mechanische Tiere erlegen sieht. Und still und heimlich trauere ich dem einen oder anderen Spiel aus der Vergangenheit nach.

Zum Beispiel gab es für die Playstation mal ein Spiel, bei dem man als Fahrradkurier Zeitung ausliefern musste und dabei Tricks machen konnte. So ein bisschen wie bei Tony Hawk, nur halt mit dem BMX und einer „Nebenaufgabe“. Ich weiß bis heute nicht mehr, wie das hieß und hab es entsprechend auch nie wieder gefunden.

Gleiches gilt für Guitar Hero, dass ich auch mal vor Jahren für den PC gefunden hatte. Natürlich hab ich nie den passenden Controller dafür besessen, am Ende des Tages spielt es ja aber auch keine Rolle, wann man wo raufdrückt – Hauptsache es ist der richtige Knopf bzw. die richtige Taste zur richtigen Zeit, die Illusion, dass man bekannte Songs nachspielen könnte, bleibt ja trotzdem.

Aber auch das hab ich wieder aus den Augen verloren und damit immerhin die Erklärung, warum mir vergleichbarer Ruhm wie bei CarnyJared nie zu Teil wurde. Denn der ist am Ball geblieben und hat nun auch den schwierigsten Song in Guitar Hero zu 100% durchgespielt:

Wenn man bedenkt, dass das Ding eigentlich als Scherz und unbesiegbar implementiert wurde … Wahnsinn.

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Monster Truck Madness – Guinness World Records https://www.wihel.de/monster-truck-madness-guinness-world-records/ https://www.wihel.de/monster-truck-madness-guinness-world-records/#comments Wed, 05 May 2021 14:38:00 +0000 https://www.wihel.de/?p=114154 Monster Truck Madness – Guinness World Records | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Was ist eigentlich aus der Monster Truck-Show geworden, die ich als Kind immer geschaut hab? Die ist ja auch irgendwie stillschweigend verschwunden und hat den Weg nie wieder ins TV gefunden – wie so vieles, dass zwar gut angestaubt ist, aber noch heute deutlich mehr Unterhaltungswert bietet als vieles, dass mit viel Mühe und noch mehr Geld heute produziert wird. Und ja, da reden wir von überdimensionierten Autos, die durch die Luft fliegen.

Ich mein, Takeshis Castle hat es ja auch irgendwie zurück ins TV geschafft, wobei ich da ehrlicherweise noch nie reingeschaut hab, weil ich einfach nicht weiß, wann es kommt und wo es kommt. Und weil es vielleicht doch viel schlechter ist als das, was mal vor Ewigkeiten lief.

Was vielleicht auch für die Monster Truck-Show gelten könnte, sollte sie denn zurück kommen, was halt auch schwer vorstellbar ist, weil das gerade in Sachen Klima und Automobilität einfach nicht mehr cool ist. Keine Ahnung, was so ein Monstertruck an Litern schluckt, aber … das dürfte schon viel sein. Und das nur, um durch die Luft zu springen … da sind Zank und Streit quasi vorprogrammiert.

Ehrlicherweise muss ich auch sagen: Der Unterhaltungswert war jetzt auch nicht besonders hoch und ganz vielleicht bleib mir das nur in Erinnerung, weil man als Kind gefälligst riesige Autos durch die Luft fliegend cool finden muss – wie aber schon erwähnt, gibt es halt heut zu Tage auch nicht viel, dass mehr unterhält.

Immerhin: Auch ohne TV-Shows sind Monster Trucks scheinbar noch immer ein Ding und stellen nach wie vor den einen oder anderen Rekord auf. Sehen halt jetzt nur weniger Leute:

Flying monster trucks, fast monster trucks, spinning monster trucks. Basically, this is all about monster trucks.

Schade, dass es so hart an der Alltagstauglichkeit mangelt … mindestens Staus könnte man damit leicht … loswerden.

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Das war meine Woche KW 17 / 2021 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-17-2021/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-17-2021/#comments Sun, 02 May 2021 15:54:25 +0000 https://www.wihel.de/?p=114022 Das war meine Woche KW 17 / 2021 | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Ey, Feiertage an Wochenenden sind so unfassbar sinnlos und anstrengend, besonders wenn man nicht wie in anderen Ländern einen Ausgleichstag bekommt – was besonders schmerzt, wenn man direkt Kollegen in anderen Ländern hat, die diesen Ausgleichstag bekommen. Und sogar einen zweiten noch dazu, weil die auch Ostern ganz anders feiern.

Und anstrengend deswegen, weil die Leute einfach bescheuert sind und auch nach Jahrzehnten noch nicht gelernt haben, dass man genauso viel isst, wie an Wochenenden ohne Feiertag auch und die Läden auch danach wieder ganz normal geöffnet haben. Zumindest war das Einkaufen letzten Donnerstag mal wieder von der Sorte „Ich will alle erschießen“ …

Highlights der vergangenen Woche

Bereits an der Einleitung merkt man, meine Laune ist nicht die Beste, aber eigentlich ganz normal – es mangelt nur an Highlights aus den zurückliegenden Tagen. Ein Highlight dürfte aber definitiv sein, dass Maik und ich den Prozess der Win-Compilation-Erstellung testweise optimiert haben. Und das – zumindest für jetzt – recht erfolgreich, was mich persönlich sehr freut.

Nicht ganz zu dieser Woche zählend, weil ich bereits in der Woche davor in der Werkstatt war, aber die Bremsen quietschen nicht mehr. Das taten sie nach dem letzten Reifenwechsel den ganzen Winter über, was eigentlich nicht schlimm ist, weil wir deutlich weniger fahren als sonst – aber doch immer wieder nervt, wenn man denn mal fährt. Keine Ahnung, ob das nur am neuerlichen Einfetten lag oder was die Werkstatt da gezaubert hat, aber das geräuschfreie Bremsen ist einfach eine Freude.

Und ehrlicherweise: Der Rest der Woche war tatsächlich recht ereignisarm. Zwei Meetings verliefen deutlich angenehmer, als ich das im Vorfeld gedacht hätte (ich hatte tatsächlich ein bisschen Bammel davor) und auch das aktuelle Projekt scheint einfacher zu sein, als zunächst befürchtet – nervt aber dennoch, weil es von außen reingetragen kam und wir mit externen Menschen zusammenarbeiten müssen, die leider nicht die hellsten Kerzen auf der Torte sind. Aber irgendwas ist ja immer.

Highlights der kommenden Woche

Ich hab tatsächlich recht viel zu tun, sodass ich mich vor allem über einen einigermaßen leeren Kalender freue. Das ist eben der Nachteil an meinem Job: Irgendwie muss man immer ein Ohr überall haben, viel kommunizieren und am Ende fehlt einfach die Zeit, um auch mal richtig Arbeit wegzuschaffen. Aber lieber so, als sich den ganzen Tag nur zu langweilen. Und wenn man so will: diese 5-Tage-Woche noch rumkriegen um endlich mal wieder eine kurze Woche zu haben.

Highlights von wihel.de

Es klingt immer ein bisschen negativ, wenn man sagt, dass alles wie immer ist – aber es könnte ja auch bedeuten, dass alles gleich gut ist, was halt … gut ist. Und das trifft mindestens auf die Blog-Highlights der vergangenen Woche zu, so eitel darf ich durchaus mal sein:

01. Line backt Karottenkuchen mit Käsekuchen-Swirl
02. Weisheit des Tages
03. Joris – Signal
04. 45 Minuten durch die DDR fahren
05. Wie Würmer Abfälle kompostieren
06. Die feinen Details eines Klappzahlendisplays (Split-Flap Display)
07. Ein Bartender im Homeoffice
08. Der Powerwash-Simulator
09. DJ Earworm – Decade of Pop
10. Wie Corona auf die Psyche schlägt

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Wie Würmer Abfälle kompostieren https://www.wihel.de/wie-wuermer-abfaelle-kompostieren/ https://www.wihel.de/wie-wuermer-abfaelle-kompostieren/#comments Thu, 29 Apr 2021 14:14:59 +0000 https://www.wihel.de/?p=113891 Wie Würmer Abfälle kompostieren | Was gelernt | Was is hier eigentlich los?

Nach wie vor schauen wir uns nach einem Haus um und ich muss sagen: So langsam werden die Angebote ein bisschen besser. Klar, das Richtige war da noch nicht dabei und es ist teils auch immer noch gruselig, was die Leute mit ihrem Geld im Sinne von Immobilien angestellt haben – aber immerhin hatten wir schon ein paar Inserate, die wir uns ernsthaft anschauen wollen würden. Und an dieser Stelle auch gleich eingeworfen: Diese ganzen Zwangsversteigerungen mit irgendwelchen Musterfotos und gephotoshopten Bildern für irgendwelche projektierten Geschichten … das nervt halt hart, weil man den Scheiß einfach nicht rausfiltern kann.

Und das führt dazu, dass wir auch langsam mal ein paar genauere Pläne machen, vielleicht aber auch ich. Zum Beispiel bin ich mir ziemlich sicher, dass wir in Sachen Zaun relativ zügig aktiv werden müssen, damit der Hund nicht abhauen kann, sich aber im gesetzten Rahmen dennoch frei bewegen.

Ebenso macht ein Schuppen ja durchaus Sinn, wo dann Werkzeug nicht nur in irgendwelchen Kisten liegt, sondern mal richtig organisiert wird, damit man auch mal besser basteln kann, wenn man denn will – und das will ich in letzter Zeit häufiger.

Und auch technisch hab ich so die eine oder andere Idee, das Haus nach und nach smart zu machen – die obligatorische Investition zur nachträglichen Aufrüstung der Internetleitung steht da schon ganz weit oben auf der Liste (ich weiß, is teuer – bei Internet versteh ich aber keinen Spaß und habe absolut kein Verständnis für langsame Geschwindigkeiten)

Und auch Line hat schon konkrete Pläne für Blumen, Obst und Gemüse im Garten – ganz vielleicht bauen wir dann sogar irgendwas, dass wir den Würmern beim Kompostieren zusehen können. Dann machen wir auch so ein Video wie das nachfolgende:

Each chamber was filled with a different type of bedding material: Chamber #1 had leaves, #2 had cardboard, and #3 had paper. Then in went the red wiggler composting worms. Periodically water and grit (pulverized eggshell) were added. Also, as needed, additional material was loaded in when the levels dropped low. ENJOY!

Irgendwie auch verrückt, was sich Mutter Natur hier wieder ausgedacht hat oder? Würmer, die letztendlich geile Erde produzieren. Verrückt.

Über Tischtennis gibt es absolut nichts mehr zu erzählen, zumindest nicht von meiner Seite aus. Die Regeln sind bekannt, dass ich das in meiner Jugend recht gerne gespielt und so manche Schlacht geschlagen habe, auch – und auch entwicklungstechnisch hat sich bei Tischtennis gefühlt in den letzten Jahrzehnten nicht mehr viel getan.

Man schlägt halt einen Ball mit einem Schläger von einer Seite auf die andere Seite einer Tischplatte – absolut keine Raketenwissenschaft. Und wer es so richtig gut kann, gibt dem Ball auch noch den nötigen Spin mit und erzeugt so unerwartete Richtungswechsel, die den Gegner unter Druck setzen.

Ich bin auch kurz davor zu schreiben, dass ich durchaus gern mal wieder eine Runde spielen würde, allerdings ist mein Schwiegervater ein richtiger Crack im Tischtennis und meine letzte Runde liegt halt schon wirklich echt verdammt lange zurück – das dürfte unfassbar peinlich werden, dann gehörig an meinem Ego kratzen und mich in meiner gesamten Männlichkeit beeinträchtigen. Niemand fordert den Silberrücken heraus, schon gar nicht, wenn es aussichtslos ist. Am Ende müsste ich mir dann zur Kompensation noch einen BMW kaufen, verlerne das rechtzeitige Blinken und mutiere zum Arschloch. Erst im Straßenverkehr und dann im restlichen Leben und am Ende verlier ich alles – wegen einer Partie Tischtennis.

Das lassen wir dann doch lieber, außerdem hab ich ja auch nicht mal die Chance, irgendwo meine Tischtennis-Fähigkeiten wieder aufzufrischen, denn auch wenn wir in der Nähe einen Spielplatz haben, eine Tischtennisplatte fehlt dort. Und selbst eine anschaffen, scheitert sowohl am Platz als auch am Geld. Und an der Motivation.

Und wehe jetzt kommt einer und sagt, dass man überall Tischtennis spielen kann, nur weil das im nachfolgenden Video gezeigt wird:

Das sind halt auch Asiaten – die können ohnehin alles. Und überall, die sind einfach kein Maßstab weil übermenschlich.

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Das größte Puzzle der Welt https://www.wihel.de/das-groesste-puzzle-der-welt/ https://www.wihel.de/das-groesste-puzzle-der-welt/#comments Wed, 28 Apr 2021 05:51:00 +0000 https://www.wihel.de/?p=113741 Das größte Puzzle der Welt | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Gerade im letzten Jahr haben Puzzle wieder so ein richtiges Revival erlebt, zumindest bei uns in der Familie. Sowohl Line als auch ihre Schwester und ihre Mutter sind in einen richtigen Puzzle-Wahn verfallen – man muss aber auch sagen, dass das schon vor der Pandemie los ging.

Scheinbar sind nicht nur große Teile der Bevölkerung geistig in der Vergangenheit hängen geblieben, auch Freizeitbeschäftigungen werden aus damals™ wieder zum Leben erweckt, wobei das scheinbar auch eher so ein Frauen-Ding ist. Ich kenne zumindest keinen Mann, der bisher behauptet hat, wie geil Puzzeln ist und das er das Wochenende damit verbracht hat. Scheinbar bleiben wir Männer einfach bei den Ballerspielen am Computer und der Playstation und werden weiter einfach Amokläufer.

Heißt aber auch, dass an „Alles kommt mal wieder“ was dran ist – nicht nur bei Musik und Klamotten. Aber auch hier hoffe ich, dass das nur zum Teil stimmt, denn auf Hitler 2.0 und Tschernobyl reloaded hab ich eher weniger Bock, auch wenn sich schon seit einiger Zeit andeutet, dass die Geschichte hier keine Ausnahme macht. Kann man mal sehen, wie bekloppt die Menschheit tatsächlich ist. Und wir dachten mit dem veganen Terrorkoch, Wendler und neuerdings auch Liefers hätten wir alles gesehen …

Zurück zum eigentlichen Kern des Beitrags. Während also in der Familie fleißig Puzzle hin und her getauscht werden und Line mittlerweile auf einer richtigen Jagd nach neuen Motiven ist, hat sich Andre F zuletzt damit beschäftigt, das größte, in Serie produzierte Puzzle der Welt zu lösen. Und das in gerade mal 2:33 Minuten.

Gut, diese Zeit schafft man tatsächlich nur im Zeitraffer – in Wahrheit hat er dafür über 11 Monate oder auch 500 Stunden gebraucht. Das klingt unmenschlich viel und definitiv danach, dass man auf Puzzeln so richtig Bock haben muss, um das durchzuhalten:

World’s largest single image jigsaw puzzle timelapse (42,000 pieces)
“Around The World” by Educa.
Finished dimensions: 7.49m x 1.57m (24.6ft x 5.2ft)

Started April 10 2019 – completed March 15 2020.
Sorting: Approx 2 months
Assembly: Approx 9 months
Total Time: Approx 500hrs

Ich hab in meinem letzten Adventskalender auch ein Puzzle gehabt. Irgendwas um die 20 Teile oder so, ein richtiges Mini-Puzzle halt. Und ich hab es gehasst, dass zu lösen. War aber immerhin trotzdem Erfolgreich. Dann doch wirklich lieber Ballerspiele.

Ein bisschen dauert es ja noch, bis Maik und ich wieder die virtuelle Schere schwingen und uns an das Schneiden der nächsten Win-Compilation machen. Und schaut man sich die Qualität an – ich weiß, das klingt jetzt sehr nach Eigenlob – kann ich die Stimmen nach häufigeren Ausgaben absolut verstehen. Allein, Wins machen einfach unglaublich viel mehr Spaß als Fails und es gibt davon einfach zu wenig, was für die Allgemeinheit natürlich schade ist, für uns aber gut, weil halt weniger Konkurrenz.

Das Problem ist nur: Derlei Clips für eine Compilation wollen erstmal gefunden werden, was gerade in einer Pandemie nicht ganz leicht ist. Das kostet nicht nur Zeit, sondern ist auch ziemlich frustrierend. Dazu kommt dann noch der ganze Copyright-Kram und so ausgefeilt unsere Prozesse auch sind, so ein Video schneidet sich nicht von allein. Und überhaupt, wo ist denn eigentlich unsere geile YouTube-Plakette für mehr als 100.000 Abonnenten?

Was letztendlich dazu führt, dass es erstmal bei einem Video pro Monat bleiben muss – wer mehr will, muss sich bei den Kollegen umschauen. Klar, da landet man dann schnell bei Fail Army und Co., aber das sind halt Fails und ist somit einfach nicht das Gleiche.

Es gibt sie aber noch, die Guten, die neben uns auch anderen ein Lächeln ins Gesicht kleben wollen – vor allem Luc Bergeron gehört dazu, den man wohl besser als Zapatou kennt. Der macht das nämlich auch schon seit mehr als 15 Jahren (wow!) und weiß vermutlich auch, wie viel Arbeit das im Hintergrund ist. Dürfte zumindest erklären, warum eher noch seltener Videos veröffentlicht als wir.

Vor einiger Zeit war es zum Glück mal wieder soweit:

I have been doing the Best of Web series and other editing on a voluntary basis for 15 years now. There are at least 2500 hours invested for your enjoyment.

Wer Luc unterstützen will, kann das übrigens via gofundme tun.

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LEGO Crash Test: Porsche vs. Bugatti https://www.wihel.de/lego-crash-test-porsche-vs-bugatti/ https://www.wihel.de/lego-crash-test-porsche-vs-bugatti/#comments Wed, 21 Apr 2021 10:15:36 +0000 https://www.wihel.de/?p=113475 LEGO Crash Test: Porsche vs. Bugatti | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Man sollte ja meinen, dass die Jungs und Mädels beim ADAC eigentlich genug zu tun haben. Als erstes ist da natürlich das Kerngeschäft mit der Pannenhilfe, aber ein Blick auf die Webseite zeigt auch, dass die noch einiges mehr im Angebot haben – von Autovermietung über Fahrsicherheitstraining bis hin zum Reisebüro. Ob das alles so Sinn macht und immer eine kluge Entscheidung ist, sei mal dahingestellt – schadet aber sicher nicht, sich so breit wie möglich aufzustellen, gerade wenn sowas wie eine Pandemie alles durcheinander wirbelt. Auf jeden Fall lässt sich sagen: Die haben alle gut zu tun.

Und irgendwie fällt mir gerade auf, dass ich schon länger kein ADAC-Magazin bekommen hab – bisher die einzige Leistung, die mir meine Mitgliedschaft bisher gebracht hat. Nicht, dass ich da jemals wirklich intensiv reingeschaut hätte, aber wenn man jedes Jahr knapp 100€ zahlt, möchte man dafür ja auch was bekommen. Wobei das ja auch wie eine Versicherung ist:

Im Grunde zahlt man für etwas, dass man hoffentlich nie in Anspruch nehmen muss, was dann aber die Zahlung ad absurdum führt. Und wenn man es dann doch abschafft, braucht man es wenig später doch und hat sich richtig schön in die Scheiße gesetzt. Insofern: Besser haben als brauchen.

Gut möglich, dass die aber auch einfach das Magazin eingestellt haben weil … vernichtet unnötig Bäume und war halt zumindest für mich eher selten spannend. Außerdem werden dadurch ja neue Kapazitäten frei, die man wesentlich besser und gewinnbringender einsetzen kann … zum Beispiel in dem man Crash-Tests mit LEGO-Autos durchführt.

Genau das haben die nämlich im nachfolgenden Video getan:

Wenig überraschend: Wir fahren aus guten Gründen nicht mit Autos, die aus LEGO-Steinen gebaut wurden. Vielleicht dann doch wieder zurück zum Magazin?

Läuft ja aktuell wieder besonders gut für die Türkei. Nicht nur, dass man bereits vor der Pandemie erhebliche wirtschaftliche Probleme hatte, erst am Wochenende hab ich wieder gelesen, dass die Zahlen explodieren – und das ist noch untertrieben ausgedrückt. Über 50.000 neue Fälle am Tag muss man erstmal hinbekommen. Nur mal so als Vergleich: Die Türkei hat laut Wikipedia 83 Mio. Einwohner, also etwa genauso viele wie Deutschland.

Insofern sollten wir gar nicht zu sehr über die Pandemie-Bekämpfungsfähigkeiten der Bunderegierung schimpfen, auch wenn sie auf einem guten Weg zu türkischen Verhältnisse ist.

Aber Atze Erdogan versucht einigermaßen geschickt abzulenken, sodass unter anderem letzte Woche auch bestimmend war, das Ursula von der Leyen statt auf einem Stuhl auf einem Sofa Platz nehmen musste. Klar, nicht die feine Art – aber ich lehn mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass wir ganz andere Sorgen haben als wer wo sitzt. Ist aber auch nur meine Meinung.

Was ich daran immer besonders schade finde: Eigentlich ist die Türkei und unglaublich schönes und beeindruckendes Land und die türkische Kultur halt auch super spannend – ich denk gern immer mal wieder an unseren Türkeiurlaub zurück und auch daran, was das anfangs für ein Kulturschock war und wie gut dann doch noch alles geworden ist.

Aber durch die Unfähigkeit zahlreichre Idioten und irgendwelcher viel zu groß geratener Egos bekommt jeder Gedanke an das Land immer so ein gewisses Geschmäckle und das ist halt einfach nur unnötig.

Sieht man auch direkt wieder an dem Video von Timelapse.pro, in dem Istanbul von vielen seiner schönsten Seiten eingefangen wird und einfach nur Bock macht, Land und Leute zu besuchen (wohlweißlich, dass das in absehbarer Zeit Wunschdenken bleibt):

Immerse yourself into the authentic atmosphere of the city between East and West.

Aber sind wir mal ehrlich: So schön das auch ist, wer will denn da hin, wenn er nicht weiß, ob er am Ende im Knast landet oder sich mit Corona infiziert hat? Und das alles nur wegen der Idioten. Gibt einfach zu viele davon, nach wie vor …

Seit gut 6 Wochen sammel ich fleißig Klopapier-Rollen – also diese Pappdinger, auf die unser Toilettenpapier aufgerollt ist. Die sind nämlich nicht nur nützlich um unser Scheißhauspapier in Form zu halten und auf einer Tragevorrichtung anbringen zu können, man kann damit auch ganz wunderbar Ordnung halten.

Denn wie jeder vernünftige Mann bin auch ich im Besitz einer beeindruckenden Kabelsammlung, die ich sogar mittlerweile in Schubladen nach Farbe sortiere. Gut, sind nur zwei Schubladen und es handelt sich tatsächlich nur um weiß und schwarz, aber irgendwo muss man mit der Ordnung ja anfangen.

Das Problem: Kabel kuscheln gerne und verknoten sich dabei. Selbst unberührt, 3 Monate einfach in der Schublade liegend. Man wirft die da rein, macht die Schublade wieder auf – alles verknotet. Was halt besonders nervig ist, wenn man ein bestimmtes Kabel sucht und das tun wir Männer ja alle drei bis vier Tage.

Der Trick also: Kabel einzeln aufwickeln und in eine dieser Toilettenpapier-Rollen stopfen. Die kann man dann „hochkant“ hinstellen, schön nebeneinander in der Schublade und schon ist der spontanen Knoterei ein Ende gesetzt. Absolut positiver Nebeneffekt: Man gewinnt auch noch deutlich an Platz, denn so ein verknotetes Kabel nimmt auf magische Weise auch deutlich mehr Volumen im Raum ein.

Womit wir auch schon beim Kern sind: Magie. Denn Toilettenpapier-Rollen sind wie oben beschrieben ein gutes Mittel gegen ungewollte Magie, es gibt aber auch Momente, wo man Magie gerade gut gebrauchen kann. Nämlich wenn man die ganzen Knoten erstmal lösen muss – besonders die, die ziemlich unlösbar scheinen:

Und ich gebe ganz offen zu: Auch nach dem 12. Mal schauen kommt mein Gehirn auf das Video nicht klar und will einfach nicht verstehen, wie es funktioniert. Muss also tatsächlich pure Magie sein.

Ich bin jetzt kein wirklich großer Fan und beobachte die Jungs auch nicht wirklich – aber man kann schon sagen, dass alles, was beim Miniatur Wunderland passiert, einfach nur gut ist. Sei es das Projekt an sich oder auch einfach die Idee, dass Leute, die es sich eigentlich nicht leisten können, ebenfalls an bestimmten Tagen die Möglichkeit bekommen kostenlos oder zumindest mit Preisnachlässen reinzulassen.

Und natürlich wissen die beiden Gründer auch immer mal wieder mit Videos und besonderen Aktionen zu unterhalten und zeigen dabei, dass sie einfach ein unglaublich sympathischer Verein sind. Überhaupt muss man sich immer mal wieder vor Augen führen, was das für ein Wahnsinn eigentlich ist: Sich einfach eine Fläche in der Hafencity zu mieten, hobby-mäßig eine Modelleisenbahn aufzubauen und dann damit Geld zu verdienen. Arbeitsplätze zu schaffen, zu expandieren und einfach immer größer zu werden. Eine dieser Geschichten, die man sich einfach nicht ausdenken kann.

Ein bisschen Angst hatte ich ja schon bekommen, weil irgendein Dulli in er Nähe vom Snow Dome Bispingen ähnliches hochziehen wollte (oder will … bisschen ruhig um das Projekt geworden), aber halt natürlich nicht als 1-zu-1-Kopie – hatte dennoch immer diesen leichten Geruch von „Ich mach das einfach nach und werd mindestens genauso reich“. Finde sowas ja immer direkt unsympathisch …

Zurück zum Thema: Natürlich schreib ich da nicht nur drüber, weil mir vor lauter Lockdown noch langweiliger ist als sonst, sondern weil es mal wieder etwas Neues aus dem Miniatur Wunderland gibt – einen neuen Weltrekord.

Denn ohne Besucher vor Ort hat man auch mal Zeit für andere Projekte und warum dann nicht einfach mit Flaschen und Gläsern mal ein kleines Medley der klassischen Musik von Zügen spielen lassen? Gedacht, getan – und hat dann auch direkt beim ersten Anlauf mit dem Weltrekordversuch geklappt:

New GUINNESS WORLD RECORD™ Title! The best of classical music, played by a train.
Take part in our three challenges:
1. How many songs are being played?
2. Which songs?
3. How many glasses were used in total?

A little hint: We used melodies from Wolfgang Amadeus Mozart, Giuseppe Verdi, Ludwig van Beethoven, Johann Strauß, Pyotr Illych Tchaikovsky, Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi, Johannes Brahms, Georges Bizet and many more.

These greatest classical music pieces are famous all over the world. So lay back, relax and enjoy this crazy video with one of the most special classical music compilation.

Großartig.

Ich hatte es bereits letztes Jahr schon irgendwo und bestimmt auch mehrfach erwähnt: Ich find Homeoffice gar nicht mal so schlecht. Klar, die soziale Interaktion mit den Kollegen ist auf Minimum zusammengeschrumpft, aber wenn man Menschen ohnehin nicht soooo sehr mag, ist das eigentlich okay. Und ich liebe es mittlerweile sehr, dass der Fahrweg zwischen Zuhause und Büro einfach nicht mehr existiert, auch wenn ich nach wie vor sehr damit kämpfe, dass ich die üblichen Podcasts kaum noch bewältigt bekomme.

Aber so ein Homeoffice hat natürlich auch seine Nachteile. Die Trennung zwischen Beruf und Privat ist deutlich schwieriger und verlangt einiges an Disziplin ab („ach komm, dann setz ich mich eben noch mal fix ran“) und nicht jeder verfügt über eine passende Ausstattung, was Räumlichkeiten und Equipment angeht. Genauso graut es mir vor der nächsten Stromrechnung – hier läuft ja jetzt doch ein bisschen mehr, was früher einfach der Arbeitgeber übernehmen musste.

Das Schlimmste aber ist: Man muss sich um Kaffee selber kümmern. Klar, der schmeckt dann natürlich auch immer besser im Vergleich zur Bürovariante, geht aber auch gut ins Geld. Da hilft eigentlich nur: in den sauren Apfel beißen und mehr Geld ausgeben oder einfach weniger Kaffee trinken – zwei wirklich beschissene Optionen.

Aber auch hier kannte ich es eigentlich nicht anders, denn bei meinem vorherigen Arbeitgeber hab ich auch schon immer meinen eigenen Kaffee mitgebracht. Nicht, weil der im Büro einfach viel zu beschissen war, sondern weil man den auch dort selber bezahlen musste. Und wenn ich schon selbst zahle, dann will ich dafür auch einen ordentlichen Geschmack – und nicht irgendeine Plörre aus einer Maschine, die ohnehin nicht oft genug gereinigt wird.

Dank entsprechender Recherche und der Anschaffung eines sehr geilen Thermo-Bechers war das dann auch nicht wirklich ein Problem – aber mittlerweile leben wir auch in einer Zeit, in der es nicht mal mehr einen Thermobecher braucht, um seinen Coffee to go jederzeit genießen zu können.

Kevin Parry zeigt nachfolgend, wie es geht:

Schon praktisch, so ein gefalteter Kaffee in der Hemdtasche, oder?

Ich hab ja schon mehrfach davon berichtet, dass ich zwar kein großer Fan von TikTok bin, aber doch regelmäßig in die App reinschaue und auch zu denen gehöre, die dann nicht aufpassen und plötzlich ist eine halbe Stunde Lebenszeit einfach weg – und das trotz teils wirklich schlecht gemachter Videos und dem bewussten Wahrnehmen des Algorithmus.

Gefühlt hat TikTok aber gerade durch die Pandemie noch mal einen richtigen Schub bekommen, das allein sorgt aber noch nicht für einen dauerhaften Erfolg. Vielmehr scheint mir, dass da durchaus kluge Leute am Steuerrad stehen und verstanden haben, was Nutzer wirklich wollen.

Und das ist vor allem: Einfachheit (keine Ahnung, ob es dieses Wort überhaupt gibt). Denn allein wenn man TikTok nur passiv konsumiert, ist die Bedienung unfassbar einfach. Keine verschachtelten Menüs, alles wichtige auf einen Blick und vor allem die wichtigsten Stellschrauben in Daumen-Reichweite. Das nächste Video ist nur einen Swipe entfernt und das ganze Netzwerk steckt voll von kreativen Leuten.

Aber auch für die Leute, die TikTok-Videos erstellen, scheint alles, was sie brauchen direkt in der App vorhanden zu sein – wo andere auf Dritt- und Viert-Apps setzen müssen und hoffen, dass das Zusammenspiel zwischen APIs funktioniert oder den umständlichen Weg über das eigene Fotoalbum gehen müssen, kann man in TikTok bereits mit Boardmitteln viel erreichen.

Sieht zwar bei der Entstehung unfassbar albern und bescheuert aus, aber das Ergebnis rechtfertigt diesen Affentanz allemal:

Daher ist es auch kein Wunder, dass immer mehr TikTok-Videos in unsere Win-Compilation Einzug finden. Ich werd trotzdem weiterhin eher Zuschauer als Creator sein, weil … gibt halt wirklich auch genug beschissene Videos bei TikTok, da braucht es mich nicht auch noch.

Scheinbar erleben Drohnenvideos einen neuen Hype, wenn auch im kleineren Rahmen als das vielleicht vor ein paar Jahren war – irgendwo auch logisch, denn Gesetze und Richtlinien haben den Spaß gefühlt schon sehr stark eingeschränkt.

Was ich auch gar nicht so schlecht finde, denn schließlich kann man mit den Dingern schon erheblichen Schaden anrichten – ein Befähigungsnachweis kann da definitiv nicht schaden. Und wenn man hört, dass ganze Flughäfen zum Stillstand gebracht werden, weil da einer seine Billigdrohne von PEARL unbedingt vor Ort ausprobieren muss … ein weig mehr Vorsicht ist nicht verkehrt, gerade wenn es um Menschenleben geht. Wir sind ja hier schließlich nicht bei der Bekämpfung einer Pandemie …

Nachdem wir ja bereits in einem U-Boot unterwegs waren – also dort, wo nicht viele von uns hinkommen – und auch einer Bowlingbahn einen Besuch abgestattet haben – wo schon deutlich mehr von uns bereits waren – besuchen wir dieses Mal eine Whisky-Brennerei.

Das dürfte für die meisten jetzt auch nicht super neu sein, schließlich gibt es auch davon Dokumentationen und Videos wie Sand am Meer und rein vom Grundsatz ist die Herstellung von Whisky jetzt auch keine Magie. Natürlich, der Teufel liegt immer im Detail und mit Sicherheit braucht es einige Jahre Erfahrung, bevor man hochqualitativen Whiskey herstellen kann – von der reinen Produktionszeit mal ganz abgesehen. Und die passenden Fässer wollen ja auch erstmal besorgt werden.

Und doch, es ist mal wieder ein neuer, frischer Perspektivwechsel, wenn man durch so eine Brennerei wortwörtlich durchfliegt. Oder so.

Take a tour of our new distillery in Minneapolis, Minnesota, from a unique view – brought to you by Jay Christensen of Rally Studios. Be on the lookout for Keeper’s Heart Irish-American Whiskey coming summer 2021!

Mal schauen, wo es das nächste Mal hingeht. Kernkraftwerk? (Leeres) Kino? Oder einfach zum Mittelpunkt der Erde?

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Die längste Wasserrutsche der Welt: 1 Kilometer abwärts https://www.wihel.de/die-laengste-wasserrutsche-der-welt-1-kilometer-abwaerts/ https://www.wihel.de/die-laengste-wasserrutsche-der-welt-1-kilometer-abwaerts/#comments Mon, 22 Mar 2021 15:32:28 +0000 https://www.wihel.de/?p=112239 Die längste Wasserrutsche der Welt: 1 Kilometer abwärts | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Das Wetter lädt ja nicht gerade zu einem Ausflug ins nächstgelegene Schwimmbad ein, wobei ich davon schon seit Jahren alles andere als ein Fan von bin. Liegt natürlich daran, dass ich mich nicht unbedingt in der Lage sehe, meinen Gummibärchenkörper der Welt präsentieren zu müssen – aber es war halt auch noch nie ein Hobby von mir, den Tag mit fremden Menschenmassen zu verbringen. Und dicht gedrängt und rücksichtlos auf irgendeiner Wiese pseudo-zu-entspannen ist halt ganz weit vorn auf der Vermeidungsliste. Da helfen dann auch nicht die kleinen Abkühlungen im frischen Nass selbst, weil da halt auch noch mehr rücksichtlose Arschlöcher … keine Rücksicht nehmen.

Wenn man so will, könnte man sagen: Ich fand Lockdown-Maßnahmen schon früher gar nicht schlecht, auch wenn mir das Ausmaß aktuell langsam aber sicher auch zu schaffen macht.

Was ebenfalls erschwerend hinzukommt: Überteuerte, minderwertige Freibad-Pommes waren noch nie ein Ding für mich, die Hygiene ist bekanntermaßen mehr als fragwürdig und auch die baulichen Maßnahmen haben mich noch nie gereizt. Sprungbretter sind halt meh und Wasserrutschen können zwar Spaß machen, aber wer hat denn schon Bock auf 2 Minuten Spaß und 20 Minuten anstehen? Und ich komm aus dem Osten, Anstehen ist quasi ein natürlich Bedürfnis für mich.

Dann doch lieber wieder die digitale Version, bei der man nicht nur trocken bleibt, sondern auch rutschen kann, wann man will und dabei noch nicht mal mit anderen Leuten in Kontakt kommt. Außerdem kann man dann auch gleich mal die längste Wasserrutsche der Welt ausprobieren. Die steht mit ihren mehr als 1 Kilometern in Malaysia … und kommt dann doch recht unspektakulär daher:

The 1,111 meter long Waterslide at Escape Theme Park in Penang Malaysia is recognized by Guinness World Records as the World’s longest Tube Water Slide, it’s a pleasant journey through the nature of Penang Island and takes approximately 4 and a half minutes to reach the end of the record-breaking slide.

Wobei wir ja auch wissen, dass Geschwindigkeit per Kamera recht unterschiedlich wahrgenommen werden kann. Immerhin: Mehr als 5 Minuten rutschen … das gibt’s halt auch eher selten.

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Die besten Tischtennis-Shots aus 2020 https://www.wihel.de/die-besten-tischtennis-shots-aus-2020/ https://www.wihel.de/die-besten-tischtennis-shots-aus-2020/#comments Thu, 18 Mar 2021 07:11:23 +0000 https://www.wihel.de/?p=112085 Die besten Tischtennis-Shots aus 2020 | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Die Jungs – sind tatsächlich nur Jungs oder? – von Pongfinity sind den meisten YouTube-Anhängern vermutlich recht bekannt. Immerhin haben sie 2,44 Mio. Abonnenten hinter sich versammeln können und ich behaupte einfach mal, dass auch wir mit unserer kleinen Win-Compilation einen gewissen Anteil daran haben. Denn man muss ja auch mal sagen: Das Ansehen von Tischtennis ist hierzulande jetzt nicht gerade riesig – zumindest IM Vergleich zu zum Beispiel China bzw. Asien.

Tatsächlich wollte ich jetzt auch schreiben, dass das sogar recht unfair ist, denn Tischtennis ist mit Sicherheit viel älter als zum Beispiel Fußball – wenn schon ein Vergleich, dann doch direkt David gegen Goliath. Tatsächlich ist Tischtennis aber noch recht jung und trat erstmalig 1874 in England in größere Erscheinung. Fußball hingegen wurde wohl schon im zweiten Jahrtausend vor Christus gespielt und naja … zum Glück hab ich das nicht geschrieben. Und so im Nachhinein macht das ja auch Sinn, für Fußball braucht man ja allein schon deutlich weniger Equipment im Vergleich zu Tischtennis.

Ich hab es jedenfalls immer ganz gern gespielt und nicht selten so meine Pausen in der Schule damit verbracht. Ich würde sogar behaupten, dass ich gar nicht mal so schlecht war, was natürlich jeder behaupten kann, vor allem je weiter zurück die Geschehnisse in der Zeitgeschichte liegen – gerade weil man sich bei der Beweiserbringung leicht rausreden kann, dass man das ja über die Jahre alles wieder verlernt hat. Wobei es da so viel zu verlernen bei mir gar nicht gibt. Richtiges Anschnibbeln zum Beispiel hab ich nur selten oder per Zufall hinbekommen – ich war dann doch mehr, der über Einsatz als über Technik kam.

Ganz im Gegenteil zu den Kollegen von Pongfinity, denn das sind richtige Cracks in Sachen Tischtennis und auch Technik, die dafür erforderlich ist. Denn neben ungewöhnlichen Schlägern, Tischen und sonstigem Equipment zeigen sie halt auch gern mal ihr können – ganz besonders im nachfolgenden Best-of:

Gerade die Nummer mit der Schubkarre find ich besonders bemerkenswert – soll noch mal einer sagen, Tischtennis wäre kein Krafttraining.

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Mit einer Drohne durch eine Bowling-Bahn https://www.wihel.de/mit-einer-drohne-durch-eine-bowling-bahn/ https://www.wihel.de/mit-einer-drohne-durch-eine-bowling-bahn/#comments Mon, 15 Mar 2021 15:22:47 +0000 https://www.wihel.de/?p=111913 Mit einer Drohne durch eine Bowling-Bahn | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Ende Januar hatten wir schon mal ein Video, in dem irgendwer mit einer Drohne durch ein altes, russisches U-Boot geflogen ist – mit uns in POV-Perspektive, was ja immer ganz spannend ist, weil man schnell denkt, man würde da selbst umherfliegen. Wenn man ganz dicht an den Bildschirm geht. Und sich auf den Bauch legt. Und alles um sich herum ausblendet. Und noch mehr macht, was halt niemand macht und weil es dann eben doch nicht realistisch ist. Naja …

Dennoch war das recht spannend, weil so ein U-Boot ja ziemlich verwinkelt ist und die Mehrheit von uns auch gar keine Ahnung hat, wie so ein U-Boot von Innen aussieht.

Ganz so spannend wird es dieses Mal zwar nicht, aber wir fliegen trotzdem wieder mit einer Drohne umher und können uns einbilden, dass wir selbst fliegen würden, dieses Mal eben durch eine Bowling-Bahn. Die ist natürlich weniger verwinkelt und so wirklich bekommt man auch keinen Einblick hinter die Kulissen – auf der anderen Seite erinnert es mich wieder daran, dass ich eigentlich gern mal wieder bowlen gehen würde.

Nicht, dass ich das sonderlich gut kann, aber der letzte Besuch – immerhin auch schon wieder ein paar Jahre her – war dann doch recht spaßig und hat zumindest bei mir den Eindruck erweckt, dass ich endlich mal kapiert hab, dass es auf mehr ankommt, als die Kugel einfach nur nach vorne zu schmeißen. Hat ja auch nur 34 Lebensjahre gedauert, bis ich das mal geblickt hab …

Und wenn ich das schon so negativ im Vergleich zum letzten Video angekündigt hab, dann sei wenigstens noch gesagt: So eine Bowling-Bahn mit einer Drohne durchflogen ist dann doch noch mal eine ganz neue Perspektive und trotzdem ziemlich cool:

Auf jeden Fall gut gemacht, von Anfang bis Ende. Und mal schauen, wann und ob Bowling wieder möglich ist …

Ich hatte ja schon gestern etwas ausführlicher von meinem neuen Schreibtisch erzählt, der gar nicht mehr so neu ist, dafür aber immer schön zugemüllt. Oder besser gesagt: Er sieht immer so aus, als hätte ich unfassbar viel zu tun und diverse unterschiedliche Projekte auf dem Tisch. Was dann ja im wahrsten Sinne des Wortes auch stimmt.

Ein Problem damals: Das Ding in den ersten Stock zu bekommen. Dankenswerterweise habe ich eine unfassbar kleine, aber gar nicht mal so schwache Frau an meiner Seite und zusammen haben wir das geschafft. Später hab ich dann aber Beine dran geschraubt und das Ding gedreht – alleine natürlich.

Und das war dann doch ein ziemlicher Akt, vor allem auch weil das Ding ja deutlich größer ist als sein Vorgänger. Und weil ich faul war und nicht alles vom Tisch geräumt hab, weil … man kann doch auch nach und nach den einen Tisch über den anderen schieben und dann einfach die Sachen umstellen.

Genau so hab ichs dann auch gemacht und hat auch funktioniert. War dennoch sackschwer und möchte ich so erstmal nicht wiederholen.

Womit wir bei „sackschwer“ auch schon beim Stichwort sind. Überhaupt hab ich festgestellt, dass ich in meinem Leben mittlerweile viel zu schwere Sachen besitze. Mir graut es jetzt schon, wenn ich Sommer- und Winterreifen aus und in den Keller hieven muss (wofür ich mir mal eine Sackkarre gekauft hab) und auch die neue Rudermaschine steht jetzt einfach für immer genau da, wo sie halt jetzt steht. Von Waschmaschine und Kühlschrank will ich gar nicht erst anfangen, die sind mittlerweile auch irgendwas um die 10 Jahre alt …

Aber immerhin für Tische gibt es eine relativ simple und smarte Eigenkonstruktion, die zumindest das Umstellen ziemlich vereinfacht:

Ich war selten so baff, gerade im Hinblick auf die Länge des GIFs. Was für ein unglaubliches Genie …

Montag war bekanntlich Internationaler Frauentag und damit hab ich eigentlich auch schon alles gesagt, was ich dazu unverfänglich sagen kann – für alles darüber hinaus gibt nämlich immer einen, der sich auf den Schlips getreten fühlt und das gilt sogar schon für diesen Satz, weil wir direkt streiten können, ob Schlips und Frauen zusammenpassen oder nicht.

Und ja, selbst das „man weiß ja gar nicht mehr, was man sagen darf und was nicht“ kann schon falsch sein – ich bin da aber ganz ehrlich: ich weiß es wirklich nicht. Ich versuche eigentlich so respektvoll wie möglich durch den Alltag zu kommen, was ja aber niemals heißt, dass das beim Gegenüber so ankommt – und natürlich gilt das nicht nur für Frauen, sondern alle Formen von Mensch und Nichtmensch (außer bei Windows-Rechnern, die sind einfach nur scheiße).

Auf jeden Fall ist Line und mir aufgefallen, dass der internationale Frauentag selbst schon problematisch ist, weil Frauen quasi zwei Mal im Jahr einen Ehrentag bekommen (besagter Frauentag und eben Muttertag irgendwann im Mai, glaub ich), Männer aber einen bis keinen, zumindest kenn ich nur den Vatertag, der auch irgendwie Männertag ist, aber eigentlich als Christi Himmelfahrt offiziell geführt wird.

Gleichbehandlung ist das jedenfalls nicht, aber vielleicht haben wir diesen Punkt auch schon lange verpasst, sodass man die eine von zwei Seiten mehr stützen muss, um überhaupt sowas wie ein Gleichgewicht erreichen zu können.

Vermutlich merkt man bereits, dass ich mich mit dem Thema sehr schwer tue – liegt natürlich an meiner naturgegebenen Unfähigkeit im Allgemeinen, mich nervt das Thema aber auch im speziellen bzw. mit damit auseinandersetzen zu müssen. Es ist halt maximal unnötig und überflüssig und würde es nicht so viele Arschlöcher auf der Welt geben, könnten wir unsere Zeit auch wesentlich sinnvoller nutzen.

Denn am Ende ist doch auch klar, das Frauen mindestens genauso awesome sind wie Männer – sieht man unter anderem auch an der nachfolgenden Compilation:

Happy International Women’s Day! Let’s celebrate women kicking butt at anything and everything, like timber tossing, extreme limbo, & skydiving yoga.

Aber was weiß ich schon.

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EESE – Unfold https://www.wihel.de/eese-unfold/ https://www.wihel.de/eese-unfold/#comments Fri, 05 Mar 2021 19:01:21 +0000 https://www.wihel.de/?p=109158 EESE - Unfold | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Mit Unfold bringt die Kölner Newcomer-Band EESE die erste Single ihrer EP Into Anything in die deutsche Indie Szene. Die Vier Multiinstrumentalisten Luca, Leon, Max und Pablo brechen in Unfold mit den Konventionen der Popmusik.

Mit Bässen á la Tame Impala oder Childish Gambino gepaart mit experimentellen, synthetischen Klängen zeigen EESE dem deutschen Indie eine neue Sparte auf. Die Band beschäftigt sich in ihrem Release mit der Schnelllebigkeit des SocialMedia-Sumpfes, Einsamkeit und der Entfremdung von sich selbst. In 2019 sagte Tonspion EESE eine wichtige Rolle in der deutschen Indietronic-Szene vorraus, jetzt will die Band dieser Vorhersage gerecht werden.

EESE stehen für experimentellen, gitarren- und synthlastigen Indie. Mit ihrem unverkennbaren Mix aus Indie, Hip-Hop, Post-Rock und Techno konnten sich EESE 2017 mit ihrer selbstproduzierten Debüt-EP Money schnell eine kleine aber stetige Fanbase erspielen.

2019 veröffentlichten EESE ihre Single Odd Repair und erlangten so erstmals die Aufmerksamkeit von etablierten Blogs. Dabei wurden sie unter anderem von Tonspion mit szenenbekannten Bands wie Xul Zolar und Sizarr verglichen. Ihnen wurde auch das Potenzial zugesprochen, die deutsche Indietronic Szene zu erobern.

Anfang 2020 haben EESE eines der letzten Konzerte des Jahres mit Klangstof gespielt. Seitdem haben sie ihre Besetzung um ihren Freund und Multiinstrumentalisten Leon Jander erweitert, der einen weiteren stilgebenden Part im Songwriting und in der Produktion übernahm. Zu viert haben sie ihre neue EP Into Anything in Eigenregie produziert und von Matt Colton mastern lassen.

Mit ihren neuen Songs verarbeiten EESE ihre derzeitigen musikalischen Einflüsse von Bands wie Foals, Glass Animals und Tame Impala in einen eigenen markanten und poppigen, dabei jedoch zugleich gewagten Sound.

Du magst die Musik?

Dann folge doch einfach der Playlist von wihel.de auf Spotify!

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Der wohl langweiligste Zug-Simulator der Welt https://www.wihel.de/der-wohl-langweiligste-zug-simulator-der-welt/ https://www.wihel.de/der-wohl-langweiligste-zug-simulator-der-welt/#comments Wed, 03 Mar 2021 15:55:36 +0000 https://www.wihel.de/?p=111378 Der wohl langweiligste Zug-Simulator der Welt | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Ich muss ja immer ein bisschen lachen, wenn gerade gegen Weihnachten die Agenturen Mails versenden und nach sowas wie einen Redaktionsplan für diese Seite fragen, damit man abklopfen kann, ob ein Adventskalender in digitaler Form Sinn machen könnte. Davon mal abgesehen, dass ich derlei Adventskalender unfassbar aufwändig finde und noch nie gehört hab, dass sich Aufwand und Ertrag die Hand geben, hab ich noch nie auch nur ansatzweise über einen Redaktionsplan nachgedacht.

Viel mehr noch: Ich weiß heute nicht mal, was morgen als Beitrag hier kommt, weil sich das einfach spontan entscheidet, davon abhängt, was man so findet und die Tagesform spielt ja auch eine wesentliche Rolle. Einzige Ausnahme: Die Win-Compilation von Maik und mir, weil wir uns da zwecks gleichzeitiger Veröffentlichung einfach absprechen müssen.

Aber gerade heute könnte man mir sowas wie ein Konzept unterstellen und ich weiß gar nicht, ob das jetzt gut oder schlecht ist. Aber nachdem wir heute Morgen als Thema ein Spiel hatten, heute Mittag ein bisschen in die Eisenbahnwelt eingetaucht sind, kombinieren wir jetzt beide Themengebiete für den dritten Beitrag – und landen bei „No Destination“, dem wohl langweiligsten Zug-Simulator der Welt.

Denn darin kann man weder den Zug fahren, noch großartig Einfluss auf das Setting nehmen. Im Grunde fährt man einfach nur als Passagier im Zug, kann ein bisschen rausschauen oder sich auch mal virtuell die Beine vertreten. Und das wars dann auch.

Der wohl langweiligste Zug-Simulator der Welt | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Tatsächlich scheint das eine sehr langweilige aber auch entspannende Erfahrung zu sein. So sehr, dass ich nicht ein Video von dem Spiel finden konnte.

Wer es selbst mal ausprobieren will, folgt einfach diesem Link und hält seinen Windows-Rechner bereit. Alternativ würde sich ansonsten auch dieser Flug-Simulator anbieten, in dem man quasi das gleiche macht, nur eben im Flugzeug.

Erinnert sich noch jemand an Big Brother? Also das richtige Big Brother, bei dem noch niemand wusste, dass man nach Besuch des Containers sowas wie ein Star werden konnte, auch wenn es am Ende nur ein Z-Promi-Dasein war und man irgendwann im Dschungelcamp landen würde?

Vermutlich nicht, denn eigentlich traf das nur auf die allererste Ausgabe zu, die ja dann auch der Grund war, warum man das noch ewig verlängert und mit jeder Ausgabe ein Stück beschissener gemacht hat. So beschissen, dass ich die letzten zwei oder drei Ausgaben so sehr nicht mitbekommen hab, dass ich erst Wochen später nach dem Finale erfahren hab, dass das noch lief – was absolut nicht schlecht ist, man muss sich ja schon darüber freuen, dass man nicht jeden Scheiß mitbekommt.

Das Besondere bei der ersten Ausgabe: Endlich konnte man sehen, wie andere Menschen sind. Unverstellt, quasi rund um die Uhr, irgendwie anders aber dann auch wieder sehr gleich zu einem selbst. Wir alle haben doch diesen kleinen Drang, in das Leben der anderen luschern zu wollen, sei es nur aus Neugier oder dem Wunsch nach Bestätigung, ob man es auch so gut hat oder vielleicht sogar besser. Mit Big Brother ging das endlich.

Und das dürfte auch die Erklärung für all jene Formate sein, bei denen man irgendwen mindestens ein Tag begleiten und so einen Einblick in seinen Alltag bekommen kann. So wie bei Nozomu Abe.

Der ist Sushi-Meister und arbeitet bei Sushi Noz in New York – einem unfassbar kleinen Restaurant in New York, denn das bietet gerade mal 8 Plätze. Was ich mir einerseits sehr schön vorstelle, weil es dann dort nicht so laut ist, aber auch teils unangenehm intim, weil man eben nicht in der breiten Masse untergeht.

Und Abe wurde vor einer Weile einen Tag lang begleitet, sodass wir endlich mal erfahren, wie das Leben eines Sushi-Meisters heutzutage aussieht:

From breaking down huge fish to serving guests exquisite sushi, Chef Nozomu Abe from Sushi Noz takes us on a journey through his everyday life. Go behind the scenes to see what it really takes to be a true sushi master, day after day.

Ich sags ehrlich: Schon cool, aber so wirklich tauschen möchte ich nicht. Möchte ich aber auch sonst mit niemandem aus dem Restaurant-Sektor und das nicht nur wegen Corona. Allein die Arbeitszeiten und der Stress … da muss man wirklich Bock drauf haben.

Es ist ja beinahe schon witzig, dass ich das Thema Impfung gegen Corona vor genau einer Woche schon mal hatte – ebenfalls mit ein bisschen Humor versehen, denn der ist ja nach wie vor wichtig, um durch diesen ganzen Bums irgendwie durchzukommen.

Solche Beiträge haben aber auch noch einen sehr netten Nebeneffekt: Sie helfen dabei, Facebook ein bisschen zu säubern. Nicht insgesamt, aber für mich, denn schon vor einer Weile habe ich angefangen, mit diesen ganzen Querdenkern und anderweitig falsch gepolten Deppen nicht mehr zu diskutieren, sondern sie straight zu blocken. Da reicht dann auch schon die Verwendung des falschen Emojis, dass ich mir die Arbeit mache und sie mindestens für die Fanpage sperre. Ist zwar nicht so, als das da besonders viel passiert, aber allein fürs Gefühl ist es das wert.

Darüber hinaus hab ich gerade auch in der letzten Woche wieder ein bisschen mehr über das Thema nachgedacht. Auch ich hab am Anfang gedacht: Na geil, die einen bekommen den geilen Stoff mit übertriebener Wirksamkeit reingejagt und der Pöbel muss sich dann mit Astra und 70% abgeben – dabei sind wir es doch, die am meisten mit anderen Zusammenkommen und irgendwie den Laden am Laufen halten müssen. Ich vermute mal, dass dürfte so die typische Reaktion bei jedem gewesen sein, Stichwort Zwei-Klassen-Impfstoff.

Aber ehrlicherweise muss man auch sagen: selbst wenn es tatsächlich nur 70% Impfstoffwirksamkeit sind, es sind halt noch immer 70% mehr als ohne Impfstoff. Wobei, eigentlich sind es ja unendlich viel Prozente mehr, denn 0 kann man schlecht mit irgendwas multiplizieren. Und ja, die Meldungen zu Nebenwirkungen scheinen hier höher zu sein, allerdings las ich auch, dass das einfach damit zusammenhängt, dass der Astra-Wirkstoff an jüngeren Menschen verimpft wird, deren Immunsystem einfach noch deutlich schlagkräftiger unterwegs ist und entsprechend reagiert. Dumm ist da letztendlich nur, dass man nicht staffelweise geimpft hat und so direkt ganze Abteilungen aufgrund der Nebenwirkungen ausfallen – at dennoch weniger mit dem Impfstoff an sich zu tun.

Und doch, die Menschen reagieren halt auch hier teils sehr unlogisch. Die Schweiz plant ja scheinbar sogar schon, den Astra-Impfstoff wieder zu verkaufen und allein das müsste man sich mal genauer vorstellen – oder auch lieber nicht, weil es am Ende des Tages einfach nur dumm ist.

Dumm sind da auch die Argumente von Helga gegenüber dem Thema Impfen an sich – leider aber auch stellvertretend für zu viele Menschen, die man den ganzen Tag mit dem Klammerbeutel pudern müsste:

Immerhin haben sich die beiden am Ende wieder einigermaßen vertragen.

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Wie gekonnt Penn & Teller immer wieder ihre Kunst auf die Bühne bringen https://www.wihel.de/wie-gekonnt-penn-teller-immer-wieder-ihre-kunst-auf-die-buehne-bringen/ https://www.wihel.de/wie-gekonnt-penn-teller-immer-wieder-ihre-kunst-auf-die-buehne-bringen/#comments Tue, 09 Feb 2021 15:41:20 +0000 https://www.wihel.de/?p=110486 Wie gekonnt Penn & Teller immer wieder ihre Kunst auf die Bühne bringen | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Eigentlich ist es falsch zu sagen, dass ich ein großer Fan von Pen & Teller bin – dafür investiere ich einfach viel zu wenig Zeit und Aufwand darin, mehr von ihnen zu sehen, als das bisher der Fall ist. Und ja, das sind eigentlich nur zufällig auftauchende Videos oder auch ein paar Ausgaben von „Fool us“, als es einfach auf Netflix lief (was ich vielleicht immer noch tut, denn ich bin sogar zu faul, das noch mal zu checken).

Auf der anderen Seite: Schreib irgendwo Penn & Teller raus und ich schalte sofort ein – denn die beiden stehen einfach für unfassbar gute Unterhaltung und nein, das liegt nicht nur daran, dass sie immer irgendwas mit Zauberei und Illusionen machen. Die beiden wissen einfach, wie Entertainment geht – was sie auch müssen, denn schließlich treten sie mittlerweile 6 Tage die Woche in Las Vegas auf.

Was als Auszeichnung verstanden werden darf, verlangt aber auch ein hohes Maß an Professionalität, schließlich wollen die Leute, dass du jeden Tag so ablieferst, als sei es dein bester Tag. Keinen der Zuschauer interessiert, ob du heute einen schlechten Tag oder Durchfall hast – du musst liefern, schließlich haben die Leute bezahlt.

Und genau das können Penn & Teller wohl ebenso wie kaum ein anderer – so zumindest beweist es das nachfolgende Video, in dem man im Prinzip die gleiche Nummer der beiden sieht, aber an unterschiedlichen Tagen aufgeführt.

Leider weiß ich nicht, wie viel Zeit zwischen den beiden Auftritten liegt, aber selbst wenn es nur ein Tag wäre, ist es absolut beeindruckend, wie synchron die Nummer aufgeführt wird:

Just a tribute to the best magic duo out there.

I’m fascinated by their professional no-bs-approach to everything, this is just a nod to their art.

Mindestens genauso beeindruckend: Teller, der ja eigentlich nie spricht, hatte ausgerechnet in The Big Bang Theory eine … Sprechrolle.

Es ist mittlerweile wirklich ein alter Hut, dass ich immer Jammer, wie schwer es doch mittlerweile ist, Videos für unsere Win-Compilation zu finden. Irgendwo ist das ja natürlich, schließlich sind wir maximal Abhängigkeit vom Können anderer und wenn die andere Hobbys finden und sich nach und nach verändern – normaler Lauf der Dinge – wird es halt nicht leichter, adäquaten Ersatz zu finden.

Erschwerend kommt hinzu, dass sich einige Accounts deutlich anders verhalten, als das noch vor ein paar Jahren der Fall war. Die Lizenzierung hat maximal zugenommen und wie auch in der Wirtschaft werden es immer weniger Player, die aber immer größer werden, die alles mehr und mehr zu beherrschen drohen.

Die schnappen sich dann einfach alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist und claimen am Ende des Tages einmal die komplette Plattform durch. Was aus monetären Gesichtspunkten vielleicht noch okay ist – mit Fremdcontent Geld verdienen und es auch direkt darauf anlegen hat ja immer ein gewisses Geschmäckle. Aber mittlerweile verteilen die auch Strikes und lassen Videos komplett sperren und das ist dann nochmal eine ganz andere Hausnummer, was zumindest bei mir und Maik nicht nur einmal dazu geführt hat, dass wir um Videos eines Accounts einen großen Bogen machen und damit bezieh ich mich nicht nur auf die Win-Compilation.

Aber ich will nicht nur meckern, denn es gibt auch immer noch Kanäle, die scheinbar standhaft sind und daran festhalten, wie das Internet funktionieren sollte. Kuma Films ist da eines meiner Lieblingsbeispiele, denn die haben bisher von solchen Maßnahmen abgesehen und liefern gleichzeitig immer großartige Videos ab.

Leider viel zu selten, aber jetzt war es mal wieder soweit:

Spannend auch zu sehen, wie und womit man so alles jonglieren kann.

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Mit einer Drohne durch ein holländisches U-Boot fliegen https://www.wihel.de/mit-einer-drohne-durch-ein-hollaendisches-u-boot-fliegen/ https://www.wihel.de/mit-einer-drohne-durch-ein-hollaendisches-u-boot-fliegen/#comments Wed, 27 Jan 2021 06:58:05 +0000 https://www.wihel.de/?p=109906 Mit einer Drohne durch ein holländisches U-Boot fliegen | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Früher™ dachte ich ja tatsächlich noch, dass so ein Auslandseinsatz ja gar nicht so verkehrt wäre. So richtig wirklich gefährlich kann das ja nicht sein, schließlich sind die Zeiten von Kanonenfutter ja längst vorbei und so wirklich von Kampfhandlungen und menschlichen Verlusten hört man ja ohnehin nicht – musste dann aber schnell feststellen, dass das interne Bundeswehr-TV doch noch mal ein anderes Bild zeichnet.

Auf der anderen Seite: Man ist halt dauerhaft im Dienst, was beim Bund gar nicht schlecht vergütet wird und ist ja auch nicht so, dass man wirklich 24 Stunden am Tag am Malochen ist.

Ebenso dachte ich, dass das auch in einem U-Boot ja gar nicht so verkehrt ist. Da muss man nicht mal ins Ausland, hat aber dennoch sowas wie Dauerdienst, was halt auch hier gar nicht schlecht vergütet wird – hat aber noch mal ein paar mehr schlechte Seiten. Zum einen mangelt es baubedingt an Bewegung im U-Boot, was schnell dazu führt, dass einfach alle fett werden, die Arbeit im Schichtsystem muss man auch erstmal mögen und wegstecken und … es stinkt halt recht schnell, weil man unter Wasser nur schwer durchlüften kann.

Außerdem dürften wohl die baulichen Beschaffenheiten an sich nicht für Jedermann was sein – es ist halt schon wirklich verdammt eng. Habe ich selbst mal erlebt als wir uns ein Museums-U-Boot angeschaut haben, das ist schon wirklich unfassbar eng, trist und teils auch gefährlich, weil halt Stahl. Wer da den Kopf nicht einzieht, hat länger was von.

Und somit ist das eigentlich nicht wirklich ein Spielplatz für Drohnenflüge – oder eben eine der Herausforderungen, der man sich als Drohnenpilot stellen muss. Hat der Kollege im nachfolgenden Video gemacht und zeigt eindrucksvoll, dass selbst so eine Streichholzschachtel von einem U-Boot durchaus befliegbar ist. Sofern man denn weiß, was man tut:

Ein bisschen schade: Das Video scheint wohl Teil einer Werbekampagne der holländischen Marine zu sein. Auch wenn ich nicht so Anti gegenüber dem Militär bin, wie es andere sind – diese Werbung hat von Natur aus immer so ein gewisses Geschmäckle. Ich mein, der Weg ist dann halt auch nicht weit bis zu „Kommt alle zum Militär, wir haben Drohnen (mit denen wir Leute töten)“.

Naja.

Es ist schon sehr absurd, wenn man mal darüber nachdenkt, dass wir uns Zuhause einschließen sollen, gleichzeitig treffen sich aber jede Woche mindestens 22 Leute auf dem Rasen und machen vieles, aber Abstand halten gehört eher nicht dazu.

Die Rede ist natürlich von Fußball bzw. professionellem Fußball, denn soweit ich weiß ist der Amateurbetrieb nach wie vor ausgesetzt. Natürlich spielt hier Geld und Macht eine wesentliche Rolle, ich sag aber auch: ich bin ein bisschen froh, dass ich wenigstens am Samstag ab 18 Uhr wieder zwei Stunden lang mit dem rollenden Leder berieselt werden kann.

Der Spruch mit Brot und Spiele stimmt halt eben doch und da kann der geneigte Fußballfan auch schnell ausblenden, dass das alles auch nur Business ist, in dem Millionen von Euros als Spielgeld durch die Gegend geschoben werden. Will sagen: Vernunft sucht man im Fußball schon lange vergebens, so auch während bzw. in der Pandemie.

Und dabei bin ich noch nicht mal richtiger Fußballfan, zumindest hab ich keinen Verein, bei dem ich alle Spiele sehen muss und für den ich mein letztes Hemd geben würde. Diese Zeiten – wenn auch nicht so krass – sind schon länger vorbei und waren rückblickend ja auch unnötig anstrengend. Aber auch schön.

Das Problem ist nur: Als Traditionsverein hat man es nicht leicht, schon gar nicht, wenn man sich das Leben selbst schwer macht. Und das war damals beim FC Sachsen Leipzig eben häufiger der Fall, weswegen es den Verein so auch nicht mehr gibt. Stattdessen rollt der Ball jetzt wieder für die BSG Chemie Leipzig – ein Verein, der sich 1997 gegründet hat, so ein bisschen als legitimer Nachfolger für den ehemaligen DDR-Meister gilt, der wiederum mal im FC Sachsen Leipzig aufgegangen ist.

Allein da steckt schon jede Menge Tradition mit drin und so schön Tradition ist – sie ist eben nicht immer förderlich.

Die Sportschau hat dazu eine gar nicht mal so kurze Dokumentation gedreht und beleuchtet so manchen Traditionsverein, seinen Niedergang und alles drum herum. Und ja, ich find es schön, dass Leipzig auch hier ein wenig zu sehen ist – wenn auch nur als Nebenschauplatz:

Den zweiten Teil muss man sich leider direkt auf YouTube ansehen – für den Fall der Fälle dass da jemand doch mal die Rechte richtig einstellt, gibt es das Video hier dennoch eingebunden. Im Zweifel ansonsten einfach auf den Link im Video klicken:

Wär dennoch schön, wenn Romantik und Tradition eine größere Rolle spielen würden. Aber bei den Summen, die es im Profifußball mittlerweile gibt, wohl nur Wunschdenken.

Am Wochenende hab ich wieder Post bekommen. Gut, das ist jetzt nicht überraschend, ich bekomm öfter mal Post und hab mitunter das Gefühl, dass Jeff Bezos mir mal persönlich danken sollte, dass ich durch all meine Bestellungen seinen Laden am Laufen halte.

Nein, dieses Mal handelte es sich um Post, die ich nicht erwartet hab. Gut, das kommt auch öfter mal vor und meistens handelt es sich dabei um Werbung oder Rechnung – aber auch das war hier nicht der Fall.

Denn die Post kam aus der Firma. Das ist eigentlich immer ganz schön, weil es bisher nie schlechte Post war, auf der anderen Seite ist es aber auch immer schlimm, weil sich die Kollegen wieder irgendeine Aktion ausgedacht haben, bei der man nur mitmachen kann, wenn man sämtliches Schamgefühl direkt im Schrank lässt.

Weihnachten war es nicht ganz so schlimm, da gab es ein Care-Paket zum Kekse backen, aber das gemeinsame Backen über Zoom war dann doch etwas unkoordiniert und wild durcheinander.

Dieses Mal geht es aber ums Thema Sport und im Paket enthalten war ein Stirnband und eines dieser Gummi-Stretch-Bänder, dessen Namen ich direkt wieder vergessen hab. Und auch wenn das Thema Sport gerade jetzt natürlich Fokus verdient hat … meinen unförmigen Schwabbelkörper meinen Kollegen zu präsentieren und wie ein Schwein vor der Kamera zu schwitzen … ich kann mir schöneres vorstellen.

Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass jemand 342 Mal einen Schweizer Handstand durchführt – genau das hat aber Stefanie Millinger getan. Somit darf sie sich nun zumindest in dieser Disziplin Weltrekordhalterin nennen:

There it is! My world record.
The video of me doing L-seat straddle press to handstand/schweizer handstand press as many reps as possible.
There is no official Guinness world record for this move unfortunately, but we filmed this from 3 sides + one handheld camera and i had my boyfriend counting the reps there to at least follow the official guiness requirements!

Ich bin ganz ehrlich beeindruckt. Werd dann wohl doch das schwitzende Schwein mimen müssen.

Am Wochenende hab ich mir mal wieder Zeit genommen und mein Homeoffice wieder ein bisschen verbessert. Mein überdimensionierter Bildschirm hängt jetzt an einem Schwenkarm, was insofern cool ist, dass ich dadurch noch etwas Platz auf dem Schreibtisch gewonnen hab und ihn bei Bedarf auch mal näher zu mir ran oder weiter weg schieben kann. Nicht, dass ich das jemals bräuchte, aber wer hat, der kann und so.

Zudem hab ich die Greenscreen-Vorhänge angepasst, sodass zum einen noch mehr Fläche hinter mir verdeckt ist, was gerade bei diversen Kamerawinkeln und den neuen Möglichkeiten zur Monitor-Einstellung hilfreich ist. Und da ich das mittlerweile als verschiebbare Vorhänge montiert hab, musste da auch noch ein bisschen Stabilität rein.

Nichts, was jetzt für das nächste Level direkt reicht, aber es fühlt sich nach weiterem Fortschritt an und das ist ja immer gut.

Was mich dann auch irgendwie dazu trieb, mal wieder darüber nachzudenken, was wir wohl machen, wenn wir doch mal ein eigenes Haus mit richtigem Arbeitszimmer haben. Sollte ich dann die Wände vielleicht einfach direkt grün streichen? Spart immerhin Vorhänge und hätte sicherlich auch ganz coole Effekte.

Oder einfach schwarz, weil schwarz immer geht? Dann vielleicht sogar das schwärzeste Schwarz, dass es gibt? Wobei das schon wieder schwer werden dürfte, denn unter anderem ist mir entgangen, dass es da auch schon wieder ein neues noch viel schwärzeres Schwarz gibt – Vantablack war wohl nicht schwarz genug, jetzt ist Musou Black der neue König in Sachen schwarz.

Und The Action Lab haben auch schon mal direkt das umgesetzt, was ich kurz im Kopf hatte – einen Raum damit zu streichen. Das wirkt so unwirklich wie alles Licht absorbierende Farbe nun mal wirken kann und dürfte mindestens dann zu Problemen führen, sobald man noch irgendwelche Ecken und Gänge berücksichtigen muss – sieht man ja ohne Reflektion einfach nicht:

In this video I paint my entire room with Musou Black to see what it looks like when the walls around you absorb over 99% of the light in the room. What happens when you turn on a light in the room?

Auf der anderen Seite: Wenn man dann den Raum auch noch einigermaßen schallisoliert … dürfte wohl keinen besseren Ort geben, um sich mal so richtig konzentrieren zu können.

Wann immer es eine Entscheidung bedarf und man mit einfacher Logik, Abwägen von Pro und Contra und sonstigen Diskussionen nicht weiter kommt, gibt es eigentlich nur einen Weg: Stein-Schere-Papier.

Überhaupt glaube ich, dass Stein-Schere-Papier eines der ältesten Spiele überhaupt ist und vielleicht sogar nur vom klassischen Münzwurf übertrumpft wird, wobei der Münzwurf sich komplett nach Zufall anfühlt – bei Stein-Schere-Papier hat man wenigstens noch die Illusion, dass man in irgendeiner Form Einfluss nehmen kann. Was ja vielleicht auch geht, wenn man psychologische Spielchen berücksichtigt.

Darüber hinaus dürfte Stein-Schere-Papier auch eines der am meisten diskutierten Spiele sein, wenn es um die Regeln gilt. Das fängt schon an, ob man mit oder ohne Brunnen spielt (wer sich fragt warum: Der Brunnen kann zwei Sachen schlagen, alle anderen nur einen), was denn mit Echse und Spock sei und warum nicht auch mal die Freestyle-Variante spielen, wie es das Känguru schon mal unterhaltsam in seinen Chroniken gezeigt hat?

In Japan – wo auch sonst – ist Stein-Schere-Papier sogar so populär, dass es dafür richtige Wettkämpfe gibt, die es teilweise sogar ins Fernsehen schaffen. Und das ist tatsächlich so unspektakulär wie intensiv, dass man das Blut der Protagonisten fast brodeln hören kann – entsprechend nachvollziehbar die losgelöste Freude nach dem schonungslos schnell durchgeführten letzten Spielzug:

This Japanese Rock Paper Scissors Competition from r/instantbarbarians

Und da fragt man sich, warum nicht sämtliche Kriege ebenfalls mit Stein-Schere-Papier gelöst wurden … Spannend übrigens auch: In Japan kann es sogar noch eine zusätzliche Hürde für die Gewinnermittlung geben, wobei es darauf ankommt, in welche Richtung einer der Spieler schaut. Ich bin da aber ehrlich: Klingt mir nach unnötiger Verkomplizierung … dann doch lieber mit Brunnen und Spock.