Awesome – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Wed, 09 Oct 2019 06:30:45 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.4 Der Park-Held des Tages https://www.wihel.de/der-park-held-des-tages/ https://www.wihel.de/der-park-held-des-tages/#comments Thu, 10 Oct 2019 06:05:44 +0000 https://www.wihel.de/?p=98203 Der Park-Held des Tages | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Ich bewundere ja immer Menschen, die sich wirklich die Zeit nehmen, auch in die kleinste Parklücke einzuparken, vollkommen egal, wie viel Züge und Zeit es braucht. Genauso bewundere ich immer die Leute, die es partout nicht schaffen, zum Beispiel in die Tiefgaragen-Einfahrt bei uns am Büro so zu fahren, dass sie eben nicht aussteigen müssen, um die Schranke zu öffnen. Wie mein Chef mal sagte: Hier zeigt sich sehr leicht, wer seinen Wagen beherrscht und wer nicht.

Ebenso bewundere ich die zwei Damen, die es geschafft haben, nicht nur äußerst beschissen in einer Parklücke zu parken, in der 1,5 Busse passen würden, sondern dafür auch nicht weniger als 15 Minuten gebraucht haben. Mit einem Kleinwagen. War auf der einen Seite äußerst amüsant, auf der anderen Seite irgendwann aber auch peinlich, selbst für mich als Zuschauer.

Mit peinlich hat das nachfolgende Video so gar nichts zu tun, vielleicht aber mit Sturheit – auf jeden Fall aber mit Können. Ich hätte felsenfest behauptet, dass die Lücke an sich zu klein für das Auto ist. Aber wie Goethe schon schrieb: Der Mensch irrt, solange er strebt.

Check this out for parking skills! This guy needs an award for the best parker in the world! I thought there was no way the car would fit in that parking space.

So beeindruckend das auch ist: dem Wagen davor und dahinter macht man das Leben mit sowas aber auch nicht leichter.

Ich weiß gerade nicht, was mich mehr erstaunt: dass das nachfolgende Video ganze 15 Minuten hat oder dass das Thema Fingerboarding hier auf wihel.de scheinbar größer ist, als ich noch vor wenigen Minuten gedacht hab. Ganze 4 Videos hatten wir schon in der Vergangenheit, dabei ging das Thema in meiner Jugend mehr oder weniger an mir vorbei.

Klar hatte ich auch so ein Ding, schließlich haben meine Fähigkeiten für Skateboards nie ausgereicht, ich hatte nie die richtigen Klamotten (habs immerhin versucht) und war nie cool genug dafür, „dazu zu gehören“. Wobei Letzteres auch grundsätzlich der Fall war, was zumindest mittlerweile ganz amüsant ist, wenn man sich mal anschaut, was aus den anderen aus der Schule geworden ist.

Entsprechend waren meine Versuche im Fingerboarding auch wieder schnell beendet, sodass am Ende auch hier nur bleibt, die Videos zu bestaunen und das Talent anderer zu feiern. Gern auch mal mit 15-Minuten-Videos:

Famous fingerboarders Darin Langhorst, Damien Bernadet and Tony Pauthex showcase their skills on a variety of obstacles, such as a mini railing, a wooden box and, well, more railings and boxes.

Würde mich aber nicht wundern, wenn auch dieser Hype wiederkommt. War ja bei Jo-Jos nicht anders.

Eigentlich sagt man ja, dass man beim Fußball als Torwart nur verlieren kann. Denn entweder machst du deinen Job gut und bist ab und an mal der Held – oder dir unterlaufen Fehler (so wie allen anderen auch) und der bist der Arsch vom Dienst. Denn wenn du Fehler machst, kann das schnell die Arbeit der anderen Zunichte machen.

Aber es gibt noch einen, der die meiste Zeit der wirkliche Arsch ist: Der Schiedsrichter. Soll eigentlich das Spiel lenken und dafür sorgen, dass sich alle an die Regeln halten, aber mittlerweile leben wir ja im Zeitalter, in dem auch Fakten diskutiert werden und so natürlich auch festgeschriebene Regeln. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass nicht jede Regel eindeutig (formuliert) ist und sowieso haben im Land von 83 Mio. Bundestrainern alle Recht nur eben der Schiedsrichter nicht. Böse Zungen behaupten ja sogar, dass Schiedsrichter einfach nur zu schlecht für die richtige Fußballkarriere waren und deswegen Schiedsrichter geworden sind.

So arschig der Job aber auch ist, er hat auch eine gewisse Faszination, vor allem weil Schiedsrichter nicht so durchleuchtet werden wie ihre kickenden Kollegen. Welche Tests muss so ein Schiedsrichter eigentlich bestehen, bis er in der 1., 2. oder 3. Liga pfeifen darf? Kann jeder Schiedsrichter werden? Wie werden ihre Leistungen überhaupt bewertet? Wie klappt überhaupt die Zusammenarbeit auf dem Feld mit den anderen aus dem Team? Und was redet der eigentlich die ganzen 90 Minuten?

Zumindest die letzten beiden Fragen werden ein bisschen klarer, denn Fox Sports Exclusive haben bei Jarred Gillet das Mikro aufgedreht und einfach mal während des Spiels mitgehört.

So ganz leuchten mir manche Kommentare oder Bemerkungen nicht ein, dennoch ist es aber maximal interessant zuzuhören – gerade weil man wie eingangs angesprochen eigentlich so gar nichts über Schiedsrichter und deren Arbeit weiß:

In a Fox Sports Exclusive, listen to Jarred Gillet in his final game as an A-League referee before he moves to England to referee in the Championship.

An sich mag ich das Meer sehr gerne. Irgendwie hat das was Beruhigendes und Beständiges und führt nach ein paar Minuten automatisch dazu, dass man sich, die Welt und alles aus dem Alltag gar nicht mehr so wichtig nimmt – weil selbst wenn das alles nicht wäre, das Meer ist halt immer noch da und meer-t so vor sich hin. Okay, das mit dem philosophieren lassen wir direkt wieder, das führt heute zu nix, aber ihr wisst schon, was ich meine.

Immerhin reichen meistens ein paar Minuten am Meer, um sich den Kopf mal richtig durchpusten zu lassen und überhaupt ist es die meiste Zeit am Meer ja auch recht schön und entspannend. Aber ich find das Meer auch ein bisschen unheimlich, weil es eben so viele Geheimnisse innehat und man halt selten wirklich weit bzw. tief reinschauen kann. Und wenn man einfach so irgendwo im Meer ausgesetzt wird, dann ist das halt auch recht schnell recht kacke, weil aussichtslos in Sachen Rettung und Überleben.

Insofern ist das Meer zwar toll, aber gleichzeitig auch gruselig und irgendwie total ambivalent, was nicht zuletzt auch ganz gut durch den Film von Chris Bryan rüberkommt. Der zeigt das Meer zwar in unfassbar schön und sehr detailliert und visuell großartig – aber irgendwie hat das auch schon wieder was bedrohliches, majestätisches und vielleicht ist das die einzige wahre Form, wie man das Meer in seiner Charakteristik zeigen sollte:

I love filming in the ocean more than anything, its not just a job, its a passion. And sometimes its nice just to document waves without surfers riding them. The feeling of jumping off the rocks in the dark by myself just to capture the very first rays of light hitting the ocean without another sole in sight is unexplainable, its one of the most amazing feelings ever, its like my own personal therapy.

And to realise that you’re the only person on this planet that got to witness these rare moments of absolute beauty as they happen is a really special feeling.

And now im excited to share my experiences with you through my latest passion project “MOCEAN”.

Und wie Marco schon sagt, das Wortspiel mit dem Titel verdient eigentlich noch mal einen ganz eigenen Beitrag, so großartig ist das.

Eigentlich hab ich mit Musical so gar nichts am Hut. Okay, ich hab mal das Rocky-Musical gesehen und fand das auch gar nicht mal so verkehrt, aber unter uns, wir sind da nur hin, weil wir eingeladen wurden und im Vorfeld dachte ich ohnehin die ganze Zeit, dass Boxen und Singen einfach mal gar nicht zusammenpasst. Am Ende hats überraschenderweise doch funktioniert, bei mir aber auch mehr aus Nostalgie-Gründen und mit ständigen Vergleichen zu den Filmen.

Darüber hinaus möchte ich aber nichts sehen, bei dem vorrangig gesungen wird – außer eben Konzerte. Übrigens auch ein Grund, warum ich Sweeney Todd nie gesehen hab und es bis heute einfach fahrlässig und extrem furchtbar finde, dass man sowas überhaupt macht. Ebenso ist für mich die schlechte Scrubs-Folge die, in der alle die ganze Zeit singen – und ich liebe Scrubs!

Und eigentlich müsste ich auch maximal ausrasten – im negativen Sinne – beim nachfolgenden Video, denn Tanz und Avengers passt halt genauso wenig zusammen wie Boxen und Singen im Allgemeinen. Außer man ist Chris Pratt und wir reden von den Guardians of the Galaxy.

Tatsächlich war ich aber nicht nur positiv überrascht, sondern auch wie gefesselt, als ich mir das Video angeschaut hab, was anfangs definitiv am Theme lag, im weiteren Verlauf aber mit dem Talent und der Performance selbst, die die Kids der Walden Grove High School abliefern:

The PAC Dance Team featuring Advanced Dance from Walden Grove High School (Sahuarita, Arizona)
Marvel Theme Homecoming Assembly

Starke Nummer!

Ich besitze noch immer keine Drohne. Und vermutlich wird sich daran auch nichts ändern, denn wenn ich mir anschaue, wie häufig hier Gimbals, die GoPro oder auch nur die normale Kamera zum Einsatz kommen … das wär schon arg zum Fenster rausgeschmissenes Geld.

Dazu fehlt natürlich das Talent, die Dinger auch adäquat fliegen zu können, sodass erstmal in billigeres Material investiert werden müsste, bis sichergestellt ist, dass das Geld nicht nur zum Fenster rausgeschmissen, sondern auch nach 5 Minuten futsch wäre. Wie die Drohne selbst.

Und nicht zuletzt gilt auch hier: andere können das ohnehin schon so viel besser, dass es sich vermutlich gar nicht lohnt, Kraft und Zeit zu investieren, weil man ohnehin nie an das Level heranreichen würde. Viggo Koch ist so einer und hat mit seiner Drohne unter anderem die Helix-Achterbahn in Göteborg verfolgt, was am Ende ein ziemlich geiles Video hervorgebracht hat:

Epic chase of the ride HELIX at Liseberg in Gothenburg, Sweden.

War ja noch nie ein Fan von Achterbahnen, aber das hier ist schon ziemlich cool.

Stein, Schere, Papier kennt vermutlich jeder, dank The Big Bang Theory kommen auch noch Echse und Spock hinzu (wobei mir gerade entfallen ist, was die Echse da eigentlich soll) und die wahren Kenner wissen natürlich auch von der Känguru-Version – meine persönliche Lieblingsvariante, wenn auch bisher noch nie gespielt.

Und in der Theorie könnten wir genau jetzt mit genug Alkohol darüber fachsimpeln, ob es unfair ist, mit Brunnen zu spielen, denn nur der Brunnen kann Stein und Schere schlagen, während alle anderen jeweils immer nur durch eine andere Option besiegt werden können (was dank Spock, Echse und Känguruh-Version zum Glück belanglos wird). Oder ich erzähle kurz, dass ich noch immer auf die Chance warte, die Szene aus einer der Win-Compilations nachzustellen, bei der beim Reißverschlussverkehr darum gespielt wird, ob man seinen Nebenmann einfädeln lässt oder selbst fahren darf (was aber vermutlich in Deutschland ohnehin unmöglich ist, weil die Straßen voller Idioten sind).

Stattdessen richten wir aber kurz den Blick gen USA, denn dort gibt es scheinbar eine „Stein, Schere, Papier“-Meisterschaft nebst Liga und irgendwie finde ich das beeindruckender als alles andere. Zumindest heute:

Check out the $50,000 final match at the 2007 USARPS Championship in Las Vegas, the biggest throwdown in hand sport history.

Im Übrigen: Auch wenn das Video schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, scheint das noch immer ein Ding zu sein. Damals mit einem Gewinn von nicht weniger als 50.000$ – dürfte mittlerweile noch ein bisschen mehr sein.

Schach ey, ich werd es einfach nicht los. Ich kann es nicht, werd es vermutlich auch nie wirklich können und wenn ich nur darüber nachdenke, dass man diverse Züge des Gegners voraus sehen muss, dabei aber im Grunde unendlich viele Möglichkeiten bekommt und dass man eigentlich ziemlich am Arsch ist, wenn der Gegner so eine Pflaume wie ich ist, der völlig sinnfrei seine Spielfiguren auf dem Feld bewegt, bekomm ich direkt einen Knoten im Gehirn. Also noch einen, neben den zahlreichen anderen.

Und da muss mir auch keiner kommen, dass Schach das Spiel der Könige wäre – andere Spieler in Fallen locken, manipulieren und ihnen dann von hinten den Todesstoß zu versetzen mag für andere gewieft und listig sein, für mich ist das in erster Linie falsch und arschloch-mäßig. Aber was weiß ich schon.

Auf der anderen Seite ist die Partie im nachfolgenden Video unfassbar beeindruckend, denn hier geben sich Magnus Carlsen und Espen Agdestein die Ehre und spielen eine Runde Blitzschach – die sind ja zum Glück von Natur aus zeitlich begrenzt:

Magnus Carlsen in Stavanger with Norway Chess, having a little fun challenging his manager, Espen Agdestein to a blitz game. Things start to get a little crazy.

Aber ich sag auch ehrlich: wer hat da jetzt genau gewonnen? Und warum?

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Jimmy Ichihana und seine Performance bei Penn & Teller https://www.wihel.de/jimmy-ichihana-und-seine-performance-bei-penn-teller/ https://www.wihel.de/jimmy-ichihana-und-seine-performance-bei-penn-teller/#comments Mon, 26 Aug 2019 10:02:10 +0000 https://www.wihel.de/?p=97453 Jimmy Ichihana und seine Performance bei Penn & Teller | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Ich bin jetzt nicht wirklich groß in diesem ganzen Magier-Illusionisten-Zauberer.-Thema drin, habe aber vor ein paar Monaten mal Penn & Teller auf Netflix entdeckt und es direkt lieben gelernt. Ich meine sogar, dass die beiden richtig große Nummern in dem Business sind, auf jeden Fall aber maximal Unterhaltsam.

Das Show-Konzept war dabei recht simpel: Irgendwelche Magier-Illusionisten-Zauberer führen ihre Tricks vor und wenn Penn & Teller keine Ahnung haben, wie die funktionieren, dürfen sie in Las Vegas im Vorprogramm der beiden auftreten. Leider gab es nur ein oder zwei Staffeln auf Netflix, sodass das Vergnügen nicht von langer Dauer war.

Hin und wieder taucht aber mal wieder ein Video davon in meiner Aufmerksamkeitsbubble auf (den einen oder anderen Beitrag dazu hatten wir ja auch in der Vergangenheit) und so auch das von Jimmy Ichihana.

Dabei macht Jimmy Ichihana genau die Sorte von Tricks, die ich mir bei der Show schnell übergesehen hab: Karten-Tricks. Aber die Nummer von ihm ist sensationell, vor allem weil ich absolut keinen blassen Schimmer hab, wie er funktionieren könnte:

Starke Nummer!

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Weltrekordversuch: Die meisten aufeinanderfolgenden Muscle Ups https://www.wihel.de/weltrekordversuch-die-meisten-aufeinanderfolgenden-muscle-ups/ https://www.wihel.de/weltrekordversuch-die-meisten-aufeinanderfolgenden-muscle-ups/#comments Wed, 21 Aug 2019 06:11:23 +0000 https://www.wihel.de/?p=97382 Weltrekordversuch: Die meisten aufeinanderfolgenden Muscle Ups | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Mein vielleicht größtes, persönliches Glück: Line steht so gar nicht auf übertrieben durchtrainierte Typen. Kann sie auch gar nicht, denn wenn jede Woche irgendwelche fancy Sachen gekocht oder gebacken werden, muss das ja auch jemand aufessen. Dann auch noch gleichzeitig einen gestählten Körper vorweisen können … so viel kann ein Mensch in einem Leben nicht trainieren, als dass das hinhauen würde.

Bedeutet also, dass mein unförmiger Körper mindestens einen Menschen hat, der in ganz okay findet, wobei ich natürlich selbst auch sage, dass ein bisschen mehr Sport sicherlich nicht schaden kann. Das Ding ist halt nur: man muss es regelmäßig und in einem beinahe schon übertriebenen Maße tun, damit es Wirkung hat. Und lässt man es auch nur ein Mal für einen kurzen Moment schleifen, ist das Erreichte schneller wieder weg als man gucken kann. Bis man dann wieder auf dem gleichen Niveau angekommen ist, davon will ich gar nicht erst anfangen – aber mir fehlt da noch eine deutlich effizientere Methode bevor ich mich mit dem Thema näher befassen möchte.

Daher aber auch jede Menge Respekt für Maksim Trukhonovets, der diese unnatürliche Disziplin scheinbar mit Leichtigkeit an den Tag legt und zur Belohnung den Weltrekord für die am meisten, aufeinanderfolgenden Muscle Ups einheimst:

Und ganz nebenbei wissen wir jetzt auch, was Muscle Ups sind.