Essen und Trinken auf wihel.de - Was is hier eigentlich los https://www.wihel.de/kategorien/lifestyle/essen-und-trinken/ Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Tue, 10 Jan 2023 05:51:01 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.1 Ein Selbstbedienungs-Restaurant in Tokio https://www.wihel.de/ein-selbstbedienungs-restaurant-in-tokio/ https://www.wihel.de/ein-selbstbedienungs-restaurant-in-tokio/#comments Wed, 11 Jan 2023 11:49:09 +0000 https://www.wihel.de/?p=145745 Ein Selbstbedienungs-Restaurant in Tokio | Was is hier eigentlich los?

Nicht nur, dass wir wegen dem bevorstehenden Umzug zeittechnisch ein bisschen unter Dauerdruck stehen, die wirklich wahren Probleme tauchen immer erst kurz vor Ende auf: Wir müssen noch ganz viel Essen bestellen.

Nicht etwa, weil wir zu viel Geld haben (haben wir nicht) und zu faul zum sind (bin zumindest ich), sondern weil die Lieferdienste dort, wo wir hinziehen, nicht so ausgeprägt sind, wie in der Großstadt. Dazu kommt, dass wir erst vor ein oder zwei Monaten zwei neue Lieferdienste gefunden haben, die wirklich unfassbar lecker sind.

Immerhin, hinter einen können wir schon einen Haken machen, denn ich hab Line am Wochenende zum eingeladen – schön mit Fleisch und frittiert, das dann so lecker war, dass ich meinen Plan, dass das auch für zwei Tage reichen kann, direkt sabotiert und alles an einem Abend gegessen hab.

Als nächstes steht dann noch auf dem Programm und eigentlich auch einmal eine Bestellung beim Syrer. Eigentlich auch Chinesisch, aber dafür reicht dann leider wirklich die Zeit nicht mehr.

Wie das dann in Glückstadt aussieht, werden wir sehen müssen – vermutlich dreht sich das dann aber eher in richtigen -Besuchen statt reines Bestellen, wenn überhaupt. Ist schließlich auch immer eine Frage des Geldes und natürlich des Angebots.

Was mich zum nachfolgenden Video bringt, denn sowas hab ich tatsächlich noch nicht gesehen, stelle mir das aber eigentlich als absolutes Erfolgsmodell vor, nur eben nicht in Deutschland. Denn da sehen wir ein Restaurant, bei dem man sich sein Essen ein bisschen selbst zubereiten muss, dennoch eine Art Service durch die Vorbereitung der Zutaten bekommt – vor allem aber abgetrennt von anderen Gästen sitzt und so seine Ruhe hat.

Hat dann nicht nur den Vorteil, dass man sich sein Essen so machen kann, wie man es am liebsten mag, sondern man darf sich dafür dann auch selbst auf die Schulter klopfen, weil man ja auch mitgemacht hat:

Wird nur leider hier nicht funktionieren, weil mAn Ja WoHl WaS FüR SeIn GeLd eRwArTeN kAnN …

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Wie man Chicken American 1978 in Deutschland zubereitet hat https://www.wihel.de/wie-man-chicken-american-1978-in-deutschland-zubereitet-hat/ https://www.wihel.de/wie-man-chicken-american-1978-in-deutschland-zubereitet-hat/#comments Tue, 10 Jan 2023 15:44:36 +0000 https://www.wihel.de/?p=145698 Wie man Chicken American 1978 in Deutschland zubereitet hat | Was is hier eigentlich los?

Am Wochenende hab ich mal wieder gekocht und wer mich kennt, der weiß auch, dass das sehr selten vorkommt. Allein schon, weil das immer ein Highlight sein und bleiben muss – wer das zu häufig macht, macht es zur Normalität und dann gibt es nichts mehr zu feiern.

Außerdem leg ich mich dabei immer besonders ins Zeug und diesen Aufwand kann man nicht ständig betreiben, zumal auch die Kosten nicht unerheblich sind. Lange Rede, kurzer Sinn: Es bleibt eine Rarität.

Dafür wars aber besonders lecker, denn es gab in diversen Variationen, das dann auch noch frittiert wurde und selbstverständlich fehlten auch Soja-Sauce, Erdnuss-Sauce und der ganze andere Kram nicht.

Was wir dabei mal wissentlich unter den Tisch fallen lassen: Serviert wurde das Ganze in Pappkartons mit der Aufschrift von Yoko-Sushi und warum das Zeug für etwas mehr als 50€ von einem Lieferanten zu uns gebracht wurde, wird wohl auch immer ein Mysterium bleiben. Lecker war es dennoch.

Denn allen Spaß bei Seite geräumt: Ich koch halt nicht wirklich, weil Aufwand und Ertrag für mich nicht stimmen, da kann die Mahlzeit auch noch so lecker sein. Und da das scheinbar ein Naturgesetz ist und schon seit Jahren besteht, wird sich daran wohl auch so schnell nichts ändern.

Sieht man unter anderem auch an diesem Beitrag aus dem ORF von 1978, in dem die gute Dame ein super leichtes Gericht namens „Chicken American“ zubereitet. Wobei, vielleicht ist das „leicht“ in „eine sehr leichte Speise“ auch eher auf die Verträglichkeit bezogen, aber auch das scheint mir in gewisser Weise eine Lüge zu sein …

Und dass sie am Ende sagt, dass sie GLAUBT, dass das sehr gut schmeckt … wenig vertrauenserweckend, oder? Ich bleib dann doch lieber bei frittiertem Sushi, da weiß ich wenigstens, dass es schmeckt.

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Ein UberEats-Fahrer bei der Arbeit begleitet https://www.wihel.de/ein-ubereats-fahrer-bei-der-arbeit-begleitet/ https://www.wihel.de/ein-ubereats-fahrer-bei-der-arbeit-begleitet/#comments Wed, 28 Dec 2022 07:07:21 +0000 https://www.wihel.de/?p=144683 Ein UberEats-Fahrer bei der Arbeit begleitet | Was is hier eigentlich los?

So sehr wir uns auch schon auf den nächsten Lebensabschnitt in den eigenen 4 Wänden freuen (was immer noch absurd klingt und auch gar nicht der Wahrheit entspricht, weil das Haus vor allem erstmal der Bank gehört), man muss auch Abstriche machen.

Die große Stadt ist erstmal 1 Stunde entfernt, was aber okay ist, weil wir die große Stadt schon lange nicht mehr genutzt haben und allein für potenzielle Kinder da bleiben … die können sich auch erstmal mit der kleineren Ausgabe einer Stadt zufriedengeben.

Kino ist auch eher mau, waren wir aber auch schon ewig nicht mehr und naja … der Zug nach Hamburg fährt in der Regel auch nur jede Stunde. Was aber okay ist, weil man eben nicht zwingend nach Hamburg ist. Und wenn, kann man trotzdem, nur halt eben nicht mehr so flexibel wie vorher.

Was aber am schwersten wiegt: Lieferservice. Da mussten wir schon Abstriche machen, als wir etwas weiter rausgezogen sind, aber trotzdem immer noch voll zu Hamburg gehörten – die fancy Läden fahren aber schon jetzt nicht mehr zu uns. Der eigentliche Witz ist aber: Wir haben vor ein paar Wochen einen -Lieferservice gefunden, der unfassbar lecker ist. War klar, dass uns das gelingt, wenn die Tage bereits gezählt sind.

In Glückstadt wird’s da recht düster, weil die Anzahl der Lieferservice sehr überschaubar ist, um nicht zu sagen: Da lohnt sich das Bestellen nur sehr bedingt. Aber ist okay, spart letztendlich ja auch Geld.

Anders sieht das in aus, da kann man sich auch mitten in der Nacht noch Burger bringen lassen. Möglich machen das zahlreiche Lieferdienste, die es bei uns nicht mal ansatzweise gibt, wie zum Beispiel UberEats.

Im nachfolgenden Video können wir einmal einen der Fahrer von UberEats begleiten:

Auch ein Job, den ich in diesem Leben nicht machen möchte. Für den Kollegen hier scheints aber ganz okay zu laufen – 65.000 Abonnenten sind nicht gerade wenig und der eine oder andere Sponsor soll wohl auch schon Interesse gezeigt haben. Was allerdings weiterhin nicht heißt, dass man mit Essen ausliefern reich werden kann.

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The Jerk Chicken Kings of Jamaica https://www.wihel.de/the-jerk-chicken-kings-of-jamaica/ https://www.wihel.de/the-jerk-chicken-kings-of-jamaica/#comments Thu, 08 Dec 2022 15:58:29 +0000 https://www.wihel.de/?p=143107 The Jerk Chicken Kings of Jamaica | Was is hier eigentlich los?

Ich bin ja nach wie vor großer Fan von Fast Food, wobei ich Fast Food nicht zwingend immer mit Burgern und aus dem Ofen gleichsetzen würde, schon gar nicht beim goldenen M oder der Königsdynastie, mit denen wir aufgewachsen sind.

Viel mehr seh ich Fast Food tatsächlich wortwörtlich – halt alles, was man sich mal fix kaufen und aus der Hand essen kann. Und gerade da hat sich der Markt ja durchaus in den letzten Jahren gewandelt und wartet auch mit deutlich besseren Speisen auf als irgendwelche Pappburger, in die man noch eine Scheibe geworfen hat. Heißt aber auch nicht, dass ich nicht doch vermehrt den Kram aus der Tiefkühlung essen würde, denn dank Pandemie und Co. war das mit dem Verlassen des Hauses nicht so wirklich ein Ding und in der näheren Umgebung sind die Möglichkeiten natürlich begrenzt.

Außerdem verzichte ich unter der Woche aufs Mittagessen, um dem Verdauungsloch am Nachmittag zu entgehen. Ich weiß, hängt davon ab, was man isst, und lässt sich auch vermeiden, aber ich ess eben auch gerne, damit es schmeckt und nicht damit ich irgendwelche Regeln beachten darf, die ich auch einfach so vermeiden kann.

Dennoch, Fast Food find ich toll, vor allem in Richtung Street Food – was gefühlt in Hamburg oder zumindest in unserem Dunstkreis viel zu kurz kommt. Wenn man sich dann noch anschaut, wie das in anderen Ländern und Kulturen ist … da gilt einfach wieder „wer da keinen Hunger bekommt, ist ein Psychopath“:

In this episode of Street Food Icons, we head to Kingston, Jamaica, and get a taste of Hopeton and his son, Glenville’s, pan chicken. The father-son duo and a handful of others serve up some of the tastiest and most popular pan chicken on the island. Sean Paul, Usain Bolt, weekend party-goers, and even politicians flock to Northside Chicken to eat this single-menu-item delicacy seasoned with thyme and scotch bonnets, then grilled on cleaned-out oil drums.

Keine Ahnung, wie es schmeckt, aber so wie es aussieht, will ich mich da sofort reinlegen!

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Lebkuchen war gestern: Jetzt kommen Charcuterie Chalets (Häuser aus Salami, Käse und Brot) https://www.wihel.de/lebkuchen-war-gestern-jetzt-kommen-charcuterie-chalets-haeuser-aus-salami-kaese-und-brot/ https://www.wihel.de/lebkuchen-war-gestern-jetzt-kommen-charcuterie-chalets-haeuser-aus-salami-kaese-und-brot/#comments Mon, 28 Nov 2022 15:12:16 +0000 https://www.wihel.de/?p=142323 Lebkuchen war gestern: Jetzt kommen Charcuterie Chalets (Häuser aus Salami, Käse und Brot) | Was is hier eigentlich los?

Weihnachtszeit und so, das heißt vor allem auch: Es gibt wieder jede Menge Süßkram. Ich bin allerdings schon bereits jetzt mehrfach enttäuscht worden, was vor allem an Müller liegt. Denn die haben angeblich ein paar Sorten auf den Markt gebracht, die ich einfach bisher nirgendwo kaufen konnte – außer zuletzt bei Penny als Restposten. Das ist an sich schon absurd, denn Restposten setzen voraus, dass es das schon mal regulär gab, vor allem aber weil ich deswegen in diversen Läden war. Erfolglos. Sieht man mal, wie weit mich der Kapitalismus schon gebracht hat …

Und auch zuhause ist der Backofen häufiger in Betrieb und wird es wohl auch noch sein. Den ersten Lebkuchenkuchen hat Line schon gebacken, allerdings nicht vorranging für uns – Reste gibt es dennoch und da freu ich mich auch drauf.

Allerdings wird es wohl auch dieses Jahr kein Lebkuchenhaus geben, was ich aber gar nicht so schlecht finde. Denn oft isst man das ja doch nicht, sondern lässt das einfach nur dumm rumstehen, bis es vollständig verstaubt und steinhart ist, außerdem erinner ich mich noch an das letzte Mal und das Schlachtfeld, dass mal unsere Küche war. Irgendwie sind Lebkuchenhäuser auch recht sinnlos, oder?

Keine Ahnung, ob das der Grund ist, warum es jetzt eine Alternativform gibt oder was der genaue Grund dahinter ist, aber … scheinbar macht man diese Häuser jetzt auch einfach aus Wurst, und Brot.

Das nennt sich dann klangvoll Charcuterie Chalets und dürfte der maximale Gegenentwurf sein, den sich Vegetarier in die Bude stellen würden. Wobei, gibt ja mittlerweile auch vegetarische Salami, die ich tatsächlich erst am Wochenende probiert hab (schnelles Fazit: nicht schlecht, aber aufgrund des fehlenden Fettes fehlt es an Geschmack).

Was diese Dinger mit ihren Lebkuchenfreunden aber gemeinsam haben: Geschmacklich alles ein bisschen fragwürdig und das Ding zu essen scheint so oder so nicht zur Debatte zu stehen …

Wer aber gern möchte, kann sich so ein Ding nach Hause holen, muss dafür aber auch mal eben 130 Dollar berappen …

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In Japan gibt es Kuchen aus der Dose https://www.wihel.de/in-japan-gibt-es-kuchen-aus-der-dose/ https://www.wihel.de/in-japan-gibt-es-kuchen-aus-der-dose/#comments Thu, 17 Nov 2022 11:44:41 +0000 https://www.wihel.de/?p=141533 In Japan gibt es Kuchen aus der Dose | Was is hier eigentlich los?

Dass die Menschen in anders sind als wir, ist hinlänglich bekannt und damit meine ich natürlich nicht nur den optischen Aspekt, sondern vor allem auch die dortige Kultur, die ich nach wie vor faszinierend finde, weil das noch immer (und vielleicht sogar immer mehr) eine Mischung aus Tradition und Moderne ist, die zumindest weit weg betrachtet, nur bedingt zusammenpasst, gleichzeitig aber auch wieder ganz wunderbar.

Außerdem leben die Japaner einfach im Jahr 3.000 und sind uns meilenweit voraus. Da sind einfach Dinge möglich, an die wir noch nicht mal zu denken wagen und überhaupt kommt es mir vor, dass die eher vom Schlag „Machen“ sind, während wir hierzulande vor allem darauf stehen, alles totzudiskutieren. Wobei, mögen wir eigentlich nicht, machen wir aber trotzdem.

Auf der anderen Seite: In Japan ist sicher auch nicht alles Gold was glänzt und gerade so manche Arbeitsbedingungen sollten dann tatsächlich mal totdiskutiert werden, damit man sie endlich los wird. Um nicht zu sagen: Ich red gern mal von Leistungsgesellschaft, in Japan sieht man aber ganz gut, wie das tatsächlich aussehen kann. Mal anschauen und ein bisschen mehr fühlen würd ich das gerne, aber so dauerhaft – lieber nicht (was nicht heißt, dass ich super faul bin – was ich bin – aber dort ist „Schlafen – Arbeiten – Schlafen“ wortwörtlich zu nehmen).

Ich will mich aber auch gar nicht zu negativ über andere Kulturen auslassen, lieber sollten wir erstmal vor der eigenen Tür kehren, da gibt es genug zu tun. Also zurück zu den coolen Dingen aus der Zukunft, die wir selbst erst in 5.000 Jahren erleben dürfen, allein schon weil das Internet hier so beschissen ist:

In Japan gibt es aus der Dose! Gut, hier gibt es auch mal Kuchen im Glas oder auch Kuchen aus der Tasse, aber das ist meist einfach nur eine Backmischung, die man mit heißer Milch zusammenrührt und dann macht Teig eben das, was Teig so macht. In Japan kann man aber an Automaten gehen und sich einfach einen fertigen Kuchen ziehen.

Und nicht nur das, den gibt es auch in transparenten Dosen und der sieht gar nicht mal so scheiße aus:

Nicht, dass wir das unbedingt bräuchten, aber dennoch faszinierend. Schmeckt bestimmt auch noch.

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Wie eine Küche Essen für 75.000 Schüler zubereitet https://www.wihel.de/wie-eine-kueche-essen-fuer-75-000-schueler-zubereitet/ https://www.wihel.de/wie-eine-kueche-essen-fuer-75-000-schueler-zubereitet/#comments Tue, 15 Nov 2022 11:57:15 +0000 https://www.wihel.de/?p=141447 Wie eine Küche Essen für 75.000 Schüler zubereitet | Was is hier eigentlich los?

Wie so viele in ihrer Jugend hab ich auch mal in der gearbeitet. Zugegeben, das war eher die abgeschwächte Form und beim Bund, dennoch hat es einen ganz guten Eindruck vermittelt, wie das so zwischen Küche, Tresen und Gästen abläuft. Wenig überraschend: Nach einem Jahr hat das dann gereicht, auch wenn es selbst beim Bund ab und an mal Trinkgeld gab, zu dem vermutlich keiner „Nein“ sagen würde. War allerdings auch nie so üppig wie in der freien Marktwirtschaft, dafür gab es aber ein okay-gutes Gehalt, sodass man auf Trinkgeld eher weniger angewiesen war, was wiederum im Zivilbereich dann doch deutlich anders sein kann und viel zu oft ist.

Besonders schlimm ist ja, dass man kaum Freizeit hat bei gleichzeitig schlechter Bezahlung. Da werden Schichten wild umher geschoben, doppelt abgerissen und der Stresspegel auf immer neue Höhen geschoben. Das alles bei bescheidener Bezahlung – da wundert man sich schon, wenn sich andere wundern, dass da plötzlich keiner Bock mehr drauf hat. Wenn dann auch noch eine Pandemie kommt und die Leute dazu zwingt sich umzuorientieren ist das am Ende nur der letzte Schubser, der das System umwirft. Statt dann aber mal genau das zu hinterfragen, wird vor allem gejammert und geklagt, dass es an Service-Personal fehlt und Roboter getestet. Oder anders gesagt: Statt sich selbst zu hinterfragen, wird weiter kräftig in die eigene Tasche gelogen (was sicherlich nicht für alle Gastronomen gilt, aber leider für zu viele).

Da ist es dann auch mehr als nachvollziehbar, dass immer mal wieder hochtalentierte Köche die Reißleine ziehen und statt ins sich was Einfacheres suchen. Schulküche zum Beispiel. Da sind die Schichten klar, da ist der Stresspegel planbar und die Bezahlung mindestens angemessener. Glaube ich, wie gesagt, ich hab mich da schon vor Jahren rausgezogen.

In ist aber auch das noch mal etwas ganz anderes, denn zum Beispiel bei der Akshaya Patra Foundation in Indien werden bis zu 2 Millionen Schüler versorgt. Die Kollegen von Insider waren zu Besuch in einer der Küchen der NGO, wie innerhalb von 4 Stunden Mahlzeiten für 75.000 Schüler gekocht werden – das klingt auf den ersten Blick direkt wieder nach Massenproduktion ohne Herz und entsprechender Qualität, angeblich ist das Essen aber sehr lecker:

Vermutlich auch stressig, aber eben anders. Und womöglich somit nach wie vor besser als das, was in manchen deutschen Küchen passiert.

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Wie man blaue Nudeln macht https://www.wihel.de/wie-man-blaue-nudeln-macht/ https://www.wihel.de/wie-man-blaue-nudeln-macht/#comments Thu, 10 Nov 2022 15:15:25 +0000 https://www.wihel.de/?p=141043 Wie man blaue Nudeln macht | Was is hier eigentlich los?

Vor Jahren hat Line mal versucht, blaue Bonbons für mich zu machen. Das war noch zu Zeiten, als ein echtes Ding und wir alle im Hype waren und als man bei Netflix nicht stundenlang irgendwas zum Schauen gesucht hat, nur um dann am Ende wieder irgendwas zu gucken, was man schon x-Mal geguckt hat.

Entsprechend waren die Bonbons auch in Anlehnung an das blaue Crystal Meth aus der Serie und so rückblickend war das schon irgendwie albern – Fake-Meth in der eigenen Küche machen, das hat beinahe schon was von Schokozigaretten rollen. Schlimm war allerdings, dass ihr das nur bedingt gelungen ist, obwohl sie sich mehrfach strikt an das Rezept gehalten hat. Nach 4 oder 5 Anläufen hat sie dann aufgehört und ich hab sie selten so verzweifelt gesehen – weiß aber auch gar nicht mehr, was aus den ganzen Endprodukten geworden ist und ob wir die tatsächlich gegessen haben oder das doch alles komplett gescheitert ist.

Zeigt aber auch, dass herstellen in einer Form, in der man das Lebensmittel eher nicht kennt, gar nicht so einfach ist. Und das, obwohl wir mittlerweile Lebensmittelfarben und anderen Kram haben, der das Einfärben eigentlich erleichtern soll.

Das wiederum wird gern auch mal in Film und Fernsehen verwendet, vor allem wenn es um irgendwelche Nahrungsmittel von anderen Spezies geht, sprich Aliens. ist da ein gutes Beispiel, denn dort gab es unter anderem schon blaue und grüne Milch (die man übrigens auch easy selber herstellen kann, einfach Milch ein paar Tage ins pralle Sonnenlicht stellen …) oder auch mal blaue in der neuen Serie Andor.

Glaub ich zumindest, denn ich bin ehrlicherweise gar nicht so sehr der große Star Wars-Fan und mach um einige Serien-Ableger einen großen Bogen. Ohne ersichtlichen Grund, es fehlt einfach am naturgegebenen Interesse.

Jedenfalls kann man blaue Nudeln scheinbar auch einfach zuhause nachkochen und wenn man dem nachfolgenden Video glauben mag, geht das deutlich einfacher als blaue Crystal Meth-Bonbons wie bei Breaking Bad:

Oder man nutzt halt einfach Lebensmittelfarbe … Wer das nachmachen will, schaut einfach mal hier vorbei.

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Eine Pfannkuchen-Maschine aus Lego gebastelt https://www.wihel.de/eine-pfannkuchen-maschine-aus-lego-gebastelt/ https://www.wihel.de/eine-pfannkuchen-maschine-aus-lego-gebastelt/#comments Thu, 03 Nov 2022 15:49:37 +0000 https://www.wihel.de/?p=140253 Eine Pfannkuchen-Maschine aus Lego gebastelt | Was is hier eigentlich los?

Ich bin ja ein großer Fan von Automatisierung. Im Grunde gilt: Jeder Schritt oder jeder Kniff, der nicht manuell ausgeführt werden muss – gerade wenn es immer das Gleiche ist – ist toll. Weil er Zeit spart, zuverlässig funktioniert oder einfach nur weil man es kann. Und das treib ich gern auch mal auf die Spitze, wie mein erster Slackbot ganz gut beweist:

Das ist eigentlich mehr ein Script, dass jede Sekunde einmal angetriggert wird und prüft, ob ich in einem Zoom- oder Microsoft Teams-Call sitze. Ist das der Fall, wird mein Slack-Status geändert, die Notifications pausiert, meine Stream Lights werden angeschmissen, der Luftfilter ausgeschaltet und der Call kann beginnen. Es gab sogar mal eine Phase, da hab ich noch die Notifications vom Betriebssystem ausgeschaltet, damit der Call auch wirklich komplett störungsfrei stattfinden kann. Und natürlich ändert der auch den Status, wenn man Spotify oder Apple Music gerade laufen hat, denn warum nicht auch mal anderen zeigen, was man für einen fantastischen Musikgeschmack hat?

Da ich allerdings kein Entwickler bin, hab ich das alles in bash gemacht, was halt von Natur aus seine Limitierung hat, gleichzeitig muss man auch bei der Slack-API vorsichtig sein, damit man nicht in irgendwelche Rate-Limits reinrennt. Und naja, nicht jeder hat so ein Setup wie ich, was letztendlich bedeutet: Ich hab mich irgendwann aufs wesentliche zurück besonnen und einiges wieder ausgebaut. So ein bisschen Eigen-Kontrolle über diverse Geräte ist dann doch nicht verkehrt.

Lange Rede, kurzer Sinn: Automatisierung fetzt, wenn man es nicht übertreibt und sie wirklich hilft. So auch beim , denn gerade da find ich das Kochen an sich ja schon eine generelle Zeitverschwendung, vor allem wenn das Essen des Gekochten so viel schneller geht als das Kochen selbst. Vom nachfolgenden Abwasch will ich gar nicht erst anfangen.

Daher find ich grundsätzlich schon großartig, was The Brick Wall nachfolgend gebastelt haben, denn da muss man so gut wie nichts mehr machen, wenn man essen will. Denn die Zubereitung macht die Maschine – aus gebaut – nämlich einfach alleine:

Um den Abwasch kommt man dennoch nicht herum.

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Wie man perfekt pochierte Eier hinbekommt https://www.wihel.de/wie-man-perfekt-pochierte-eier-hinbekommt/ https://www.wihel.de/wie-man-perfekt-pochierte-eier-hinbekommt/#comments Tue, 18 Oct 2022 14:51:47 +0000 https://www.wihel.de/?p=139232 Wie man perfekt pochierte Eier hinbekommt | Was is hier eigentlich los?

Oft sag ich ja, dass ich mit nur wenig am Hut hab, auch die Gründe sind dafür hinlänglich bekannt und gerade in letzter Zeit hab ich öfter mal von Leuten gehört, dass ich damit nicht allein bin. Dieser ganze Zeitaufwand im Vergleich zum Genuss und dann auch noch aufräumen … das bin nicht ich. Hab aber auch gehört, dass sich das bei einigen mit der Zeit wandelt und wer weiß, wann es mich erwischt und ich Line einfach aus der Küche rausschmeiße.

Heißt aber nicht, dass ich die Finger komplett vom Herd lasse, so eine schiebt sich ja schließlich nicht von allein in den Ofen. Und ich kann auch stolz behaupten, dass die Zubereitung von Eiern mir deutlich besser gelingt als Line, vor allem abschreckungstechnisch ist es wie Bayern gegen Freiburg – hab allerdings auch das deutlich hässlichere Gesicht von uns beiden und somit schon naturbedingt einen Vorteil. Und halt eine App, die mich tatkräftig bei der Eierzubereitung unterstützt.

Außerdem find ich gut, dass man auch ohne viel Aufwand viel mit Eiern machen kann, sei es nun das normale Koch-Ei, Rührei, Spiegelei, Omelette oder auch pochierte . Wobei Letztere schon deutlich schwieriger zu machen sind, zumindest wenn man den hinlänglich bekannten Anweisungen folgt.

Da soll man dann vor allem einen Strudel verursachen, der dafür sorgt, dass das Ei während des Kochens und ohne Schale irgendwie zusammenhält. Funktioniert auch (mal besser, mal schlechter), heißt aber auch schon von vornherein, dass man immer nur ein Ei zurzeit fertig machen kann. Hat man Gäste, wird’s schon schwierig.

Und dann kommt eben Profiköchin Adrienne Cheatham um die Ecke und erzählt, dass das alles Quatsch ist, was einem da erzählt wird und dass Restaurantbetreiber bzw. Köche das eigentlich viel anders und deutlich effizienter machen. Nix Strudel, nix Aufwand, einfach nur Essig und den richtigen Moment abpassen, um das Ei in Wasser zu legen.

Beinahe schon mit Erfolgsgarantie:

Und ey, pochierte Eier sind einfach die beste Form, wie man Eier zubereiten kann. Isso.

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Ein YouTube-Channel voller japanischer Koch-Videos https://www.wihel.de/ein-youtube-channel-voller-japanischer-koch-videos/ https://www.wihel.de/ein-youtube-channel-voller-japanischer-koch-videos/#comments Tue, 18 Oct 2022 05:52:25 +0000 https://www.wihel.de/?p=139222 Ein YouTube-Channel voller japanischer Koch-Videos | Was is hier eigentlich los?

Gerade blog-technisch ist die Sache mit dem Wochenende immer ein bisschen anders als das viele vielleicht glauben mögen, denn eigentlich beginnt mein Blog-Wochenende immer schon am Freitag, ist dafür aber auch Samstagabend schon wieder beendet – denn äußerst selten sind die Beiträge auch erst kurz vor Veröffentlichung entstanden, Vorbereitung ist hier eher die Devise.

Das hat zum einen was mit dem eigenen Anspruch zu tun, zum anderen damit, dass ich auch noch richtig arbeiten gehen muss, denn Bloggen ist halt nur ein Hobby – da zahlt man drauf. Aber das ist auch okay, denn mit dem verschobenem Wochenende ist der Freitag gegenüber den anderen Wochentagen recht entspannt und für den Sonntag hilft Line ja immer ganz gut mit.

Das heißt aber auch, dass wir den Sonntagabend eher selten zusammen verbringen, weil ich abends häufig noch am Rechner hänge. Aber auch das ist okay, denn lineares (und damit so der größte Fernsehabend der Wochenende) schauen wir kaum, dafür aber jeder gern auch mal seine Sachen.

Tatsächlich schmeiß ich sonntags aber doch gern mal Zattoo an und lass das nebenbei laufen, weil dann der Mälzer wieder mit irgendeiner Sendung vor der Kamera rumhampelt. Ich will nicht sagen, dass ich Fan von ihm bin, aber die Formate, die er auf die Beine stellt bzw. machen darf, sind durchaus unterhaltsam. Und haben was mit zu tun, da schau ich ja ohnehin gern zu, ohne jemals selbst ambitioniert dem nacheifern zu wollen.

Überhaupt ist das mit den Kochshows wieder deutlich zurück gegangen im Fernsehen und das find ich gar nicht so schlecht. Köche sind halt in erster Linie Köche und nicht Moderatoren und der Fall Schuhbeck zeigt ja auch, dass selbst bei Glanz und Glamour nicht alles so wunderbar ist, wie es scheint. Bisschen witzig, dass Schuhbeck unter anderen den FC Bayern beliefert und da bekanntermaßen mit Uli Hoeneß auch schon jemand zu Werke war, der das mit den Steuern nicht so ernst genommen hat. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Denn tatsächlich soll es hier um den YouTube-Kanal Japanese Noodles Udon Soba Osaka Nara gehen. Auf dem gibt es nämlich unglaublich viele Videos, bei denen man zusehen kann, wie in japanischen Restaurants gekocht wird. Das sind aktuell 96 Videos, beinahe alle um die 30 Minuten lang und ganz wichtig: vor allem ohne dass da jemand die ganze Zeit am sabbeln ist.

Wer da keinen Hunger bekommt …

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Pizza vom Pizza-Weltmeister https://www.wihel.de/pizza-vom-pizza-weltmeister/ https://www.wihel.de/pizza-vom-pizza-weltmeister/#comments Wed, 12 Oct 2022 10:55:14 +0000 https://www.wihel.de/?p=138759 Pizza vom Pizza-Weltmeister | Was is hier eigentlich los?

Es ist beinahe passiert: Vor ein paar Wochen hab ich wirklich mit mir gehadert, ob ich mir eine in den Ofen schiebe. Dazu muss man wissen: Ich ess recht viel Pizza. Oder Pizza-ähnliche Produkte. Nämlich immer dann, wenn wir die Reste vom Wochenende aufgegessen haben und sich jeder hier zuhause selbst versorgt.

Bekanntlich hab ich wenig Motivation, mir abends noch was zu (oder auch morgens oder mittags) und immer nur Brot ist auch nur so semi-befriedigend. Essen gehen ist auch nicht wirklich cool, weil teuer und zeitraubend – da bleibt dann nur noch bei dem Wunsch nach einer warmen Mahlzeit der Griff ins Tiefkühlregal.

Aber vor ein paar Wochen hatte ich dann so wirklich gar keine Lust auf Pizza, weil immer nur Pizza tatsächlich irgendwann langweilig wird und nicht mehr schmeckt. Aber keine Sorge, dieses Tal der Tränen scheint überwunden zu sein. Wäre ja auch fatal, wenn ich plötzlich dieses Kulturgut – 2017 wurde die neapolitanische Kunst des Pizzabackens in die Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen – nicht mehr zu mir nehmen darf.

Wobei ich ehrlicherweise auch gar nicht sicher bin, ob Tiefkühlpizza sich überhaupt in der Nähe eines Kulturgutes befindet. Ich mein, es wird ja auch viel Schabernack mit Pizza getrieben, wir erinnern uns nur mal an die Schokovariante oder auch die Nummer mit den Fischstäbchen, die ich tatsächlich ein wenig enttäuschend fand. Und klar ist auch, dass so eine richtig frisch zubereitete Pizza kaum zu toppen ist – haben wir erst vor zwei Wochen erlebt, als wir einen neuen Lieferservice ausprobiert haben. Um das Fazit kurz zu fassen: Line hat schon beschlossen, dass wir die nächsten Male auch einfach dort wieder bestellen (was selten vorkommt, weil Abwechslung gut tut).

Will sagen: Mit Pizza ist eigentlich nicht zu spaßen. Und schon gar nicht bei einer Weltmeisterschaft. An der hat auch Francesco Ialazzo unter anderem 2021 teilgenommen, den ersten Platz belegt und darf sich seitdem Pizza Weltmeister nennen.

Und wenn einer weiß, wie man Pizza fachgerecht zubereitet dann er – was er uns nachfolgend einfach mal zeigt bzw. erklärt:

Lecker!

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Die angeblich perfekte Crème Brûlée https://www.wihel.de/die-angeblich-perfekte-creme-brulee/ https://www.wihel.de/die-angeblich-perfekte-creme-brulee/#comments Thu, 29 Sep 2022 06:04:13 +0000 https://www.wihel.de/?p=137828 Die angeblich perfekte Crème Brûlée | Was is hier eigentlich los?

Crème Brûlée ist eigentlich ein unfassbar absurdes und das direkt aus vielerlei Gründen. Angefangen von der wirklich übertrieben komplizierten Schreibweise – wer kann sich denn schon merken, über welchem „e“ welcher Strich kommt und ob da nun dieses Dach über dem „u“ stehen muss oder nicht – bis hin zum Verzehr an sich.

Denn so fantastisch Karamell auch sein kann (was an sich ja auch nur Zucker in anderer Form ist und ich bin es mittlerweile leid, dass diverse Hersteller besonders innovativ sein wollen, wenn sie einfach nur überall Karamell reinhauen – da muss nach all den Jahren deutlich mehr kommen!), das ist teilweise schon recht schwer, mit dem Löffel aufzubrechen.

Ich geh sogar noch einen Schritt weiter und sage: Das ist nur ein bisschen Vanillepudding mit Zucker obendrauf. Dass sich das überhaupt Dessert schimpfen darf, ist beinahe schon eine Frechheit. Aber ich geb auch zu, ich hab noch nie versucht Crème Brûlée selbst zu machen, überhaupt bin ich ja recht zurückhaltend, was den Einsatz in der Küche angeht.

Das liegt unter anderem daran, dass selbst die einfachsten Gerichte schnell in übertriebenen Aufwand ausarten können, die Mango Lassis, die ich zuletzt gemacht hab, sind da der beste Beweis dafür. Denn am Ende haut man da auch nur einen Haufen Kram in den Mixer, mischt das alles kräftig durch und ist fertig – spannend wird es, wenn man aber Pfirsiche und schälen muss, die sich gar nicht schälen lassen wollen. Am Ende war ich dann auch ca. 1 Stunde beschäftigt und ob es das tatsächlich wert war … Digga, weiß ich nicht.

Außerdem kann man Desserts auch echt schnell unterschätzen. Süß müssen sie sein, aber das allein reicht nicht aus, um wirklich zu überzeugen. Insofern tu ich dem Crème Brûlée womöglich auch Unrecht mit seinem scheinbar simplen auftreten und hab selbst noch nie ein richtig gut gemachtes essen dürfen.

Vielleicht ergibt sich aber zukünftig die Chance, denn YouTuber Alex hat das scheinbar perfekte Crème Brûlée nicht nur gefunden, sondern auch direkt das dazugehörige Rezept geliefert:

Perfect Creme Brulee Recipe (very similar to crema catalana and burnt cream)

Ingredients (6 servings)
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– 500g of 30% fat cream
– 100g of full fat milk
– 90g sugar
– 100g of mostly egg yolks but also a little bit of white (just for structural purposes)
(for reference : 1egg = 60g and 1 egg yolk = 20g)
– 2 vanilla pods
(if you can’t get that, ’s a shame really, but get vanilla extract made from REAL vanilla otherwise it sucks)
– For torching : Demerara sugar / Brown sugar

Instructions (with and without alcohol)
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Vanilla Milk (non alcohol option)
Cut open vanilla pods, scrape the seeds, cut remaining pods in 1inch chunks. Drop everything in hot/simmering milk. Turn off the heat, leave it there until it cools down. Refrigerate overnight. Next day, strain to get the pods out. It will still be beautifully dotted with vanilla seeds.
Vodka/Rum option
Cut open vanilla pods, scrape the seeds, cut remaining pods in 1/2 inch chunks. Add to a container and cover with a bit of alcohol. I used vodka because it’s pretty neutral, but Rum obviously fits the flavour profile of creme brulee better. Leave overnight to infuse. By the next day that liquid should be caramel colored.
Big bowl, add milk and sugar. Mix. Add the rest, mixing now and then. Don’t whisk and try to incorporate any air. No foam, no meringue, please. The end silky texture depends on it.
Fill ramequins or any wide shallow oven proof containers to 3/4 of the height. Cook for 1.5+ hours at 100°C / 210°F.
They should still be a lil wobbly out of the oven. Refrigerate for a few hours until completely chilled.
Saturate the top with brown sugar. The swipe away the excess, tilting and turning the ramequin on the side.
This is the right of sugar to create a thin and brittle caramel. You want it to be thicker, then don’t swipe away the excess.

Torch the demerara sugar until it melts in little puddles. Don’t worry, it will be one piece in the end.
I have done under the broiler/grill, it works but it’s easier to burn the top, as you want it super close to the resistance, otherwise you’ll mess up with the delicate cooking/texture of the custard.
It should be brittle, delicate yet solid under light pressure.

Jetzt muss ich nur noch Line davon überzeugen, das mal zu machen.

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Wie man richtig krosse Zwiebelringe hinbekommt https://www.wihel.de/wie-man-richtig-krosse-zwiebelringe-hinbekommt/ https://www.wihel.de/wie-man-richtig-krosse-zwiebelringe-hinbekommt/#comments Tue, 27 Sep 2022 05:50:19 +0000 https://www.wihel.de/?p=137689 Wie man richtig krosse Zwiebelringe hinbekommt | Was is hier eigentlich los?

Wann immer wir beim Chinesen oder Burger-Mann bestellen, ist klar: es braucht auch Vorspeisen. Beim Chinesen sind selbstredend Frühlingsrollen, gern auch mit Hack drin, die man sich ganz bequem zwischen die Kauleisten schieben kann. Und beim Burger-Mann sind es immer – wirklich immer – Zwiebelringe.

Keine Ahnung, warum ich die so stark finde, aber frittierte sind einfach unfassbar lecker. Besonders bei unserem Burger-Mann der Wahl, da sind die nämlich auch unfassbar groß. Keine Ahnung, wo der seine Wunderzwiebeln herbekommt, aber teilweise kann Line da ihre Hand durchstecken und den Zwiebelring als Armreif tragen. Versteht auch keiner, warum wir das noch nie ausprobiert haben.

Genauso wenig versteht einer, warum wir selbst noch nie Zwiebelringe ausprobiert haben. Ich mein, am Ende ist das einfach nur frittierte Zwiebel, da kann die Produktion nicht allzu schwierig sein. Auf der anderen Seite: Wann immer ich Zwiebeln geschnitten hab – und das hab ich tatsächlich oft, weil eine meiner Superkräfte ist, dass ich beim Zwiebelschneiden nicht heulen muss – Ringe sind da nie rausgekommen. Gut, war auch nie das Ziel, sondern immer nur klitzekleine Würfel, aber so richtig will mir auch nicht in den Kopf, dass man aus jeder Zwiebel ausreichend viele Ringe herausbekommt. Und „ausreichend“ meint zu mindestens 90%, weil man ja auch nicht sinnlos Zwiebeln wegschmeißen will.

Außerdem, wann immer Zubereitungen besonders einfach aussehen, liegt der Teufel im Detail und es gibt irgendwelche Handgriffe und Kniffe, die man nur nach 20-jährigem Training nur ansatzweise beherrscht.

Zum Glück gibt es aber für alles Experten und so auch für Zwiebelringe. Kent Rollins ist so einer und gleichzeitig angeblich auch noch waschechter . Oder halt Koch, je nachdem, aus welcher Richtung man auf ihn schaut. Catering und Kochbücher statt Rinderzucht und Heuballen, wenn man so will.

Und eben dieser Kent Rollins erzählt jetzt, wie man richtig gute Zwiebelringe hinbekommt (vermutlich, hab seine noch nicht probiert):

Wer das gern auch mal ausprobieren möchte, hält sich einfach an die Anweisungen im Video oder nutzt das Rezept, dass er online gestellt hat.

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Ein Typ, der 28 Dinge aus dem McDonald’s Menü testet https://www.wihel.de/ein-typ-der-28-dinge-aus-dem-mcdonalds-menue-testet/ https://www.wihel.de/ein-typ-der-28-dinge-aus-dem-mcdonalds-menue-testet/#comments Wed, 21 Sep 2022 14:54:35 +0000 https://www.wihel.de/?p=137239 Ein Typ, der 28 Dinge aus dem McDonald’s Menü testet | Was is hier eigentlich los?

Ab und an bin ich ja doch mal Strohwitwer und das ist jedes Mal so, als wenn die Eltern früher einen Abend außer Haus verbracht haben: plötzlich unendliche Freiheit und zahlreiche Möglichkeiten, was man alles machen kann, was man sonst nicht tut. Essen, was man will, fernsehen, was man will und einfach mal schlafen, wo man will (also auf der Couch).

Das Problem: Am Ende macht man doch wieder nur das, was man ohnehin schon immer gemacht hat, weil so ein paar Stunden „Freiheit“ auch schnell verflogen sind. Und doch nehm ich mir auch heute noch jedes Mal vor, irgendwas anders zu machen. Zum Beispiel irgendwo Essen für abends zu kaufen, dass ich dann wie ein Wildschwein vor dem Fernseher in mich reinstopfe.

Fastfood liegt da auf der Hand, mittlerweile verhält sich das aber wie mit Netflix: Ich sitz dann eine halbe Stunde da, weiß nicht, was ich wo holen oder bestellen soll, denk dann manchmal auch viel zu lange über den Prozess und die soziale Interaktion mit den Leuten nach, kann mich am Ende ohnehin nicht entscheiden und kaufe gar nix. Stattdessen gibt es dann eine TK-, so wie viel zu oft unter der Woche. Oder halt Brot, so richtig schön spießig mit Wurst und oben drauf. Traurig, oder?

Liegt aber auch daran, dass McDonald’s und Co. zum Beispiel auf dem Weg vom Büro nach Hause immer auf der falschen Straßenseite gebaut wurden, da kommt man echt bescheiden ran – ich find zumindest links abbiegen extrem nervig, gerade auch wenn ich nicht derjenige bin, der das machen muss. Und machen wir uns nix vor, irgendwie schmeckt das auch alles gleich (und ist auch nicht so richtig gesund, dafür aber mittlerweile auch recht teuer).

Aber stimmt das? Eine Frage, der YouTuber ProZD nun auf den Grund gegangen ist und 28 Dinge aus dem McDonald’s Menü getestet und entsprechend bewertet hat:

Hätten wir das auch endlich mal geklärt.

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Was eine Käsefachfrau alles für Werkzeug benutzt https://www.wihel.de/was-eine-kaesefachfrau-alles-fuer-werkzeug-benutzt/ https://www.wihel.de/was-eine-kaesefachfrau-alles-fuer-werkzeug-benutzt/#comments Tue, 06 Sep 2022 10:46:50 +0000 https://www.wihel.de/?p=136280 Was eine Käsefachfrau alles für Werkzeug benutzt | Was is hier eigentlich los?

ist auch irgendwie absurd, oder? Milch, die man irgendwie mit irgendwas vermischt, dann hart wird und einfach ewig lange liegen lässt. Dabei bekommen wir doch recht früh beigebracht, dass man sehr viele eben nicht einfach lange rumliegen lassen soll, weil sie sonst ungenießbar werden. Aber Käse ist da anders und besonders – so sehr, dass man sogar in Käse investieren kann – wobei, auch nicht in jeden beliebigen Käse.

Ganz schlimm finde ich dabei ja Blauschimmelkäse. Hab ich selbst noch nie bewusst probiert, aber es klingt einfach falsch, dass man irgendwas bewusst verschimmelt lässt und ausgerechnet das dann eine Delikatesse sein soll. Allerdings trinken manche auch Kaffee, der erst von Katzen ausgeschissen werden muss und überhaupt ist die Welt doch schon sehr lange sehr kaputt.

Jedenfalls beschränken wir uns Zuhause auf eher normalen Käse. Der darf dann auch gern mal ein bisschen mehr kosten und am liebsten haben wir eine bestimmte Marke aus Holland, deren Namen ich schon mehrfach vergessen hab. Aber er ist lecker, aber auch aufwändig, weil der halt nur im Stück gekauft werden kann.

Muss dann also erstmal ausgepackt, geschält und gehobelt werden, was gerade am Anfang eine echte Herausforderung war. Besonders nervig dabei: Die Hände riechen danach stundenlang nach Käse. Und das alles nur, damit man sich ein Brot mit Fetzen davon belegen kann.

Aber nicht nur Käse ist besonders, sondern auch die Werkzeuge, die man für den richtigen Umgang mit Käse braucht. Ehrlicherweise klingt das schon wieder falsch, denn gibt es auch falschen Umgang mit Käse? Und wie überleben all die Menschen mit Käse, die diese Werkzeuge nicht haben? Man weiß es nicht … Aber Nicola Bailey hat diese Probleme nicht und präsentiert und erklärt, was es da an Werkzeugen eigentlich alles so gibt und wofür man sie verwendet:

Schon spannend, wie und was der Mensch alles professionalisieren kann …

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Lebensmittel, die nie schlecht werden https://www.wihel.de/lebensmittel-die-nie-schlecht-werden/ https://www.wihel.de/lebensmittel-die-nie-schlecht-werden/#comments Thu, 11 Aug 2022 14:57:25 +0000 https://www.wihel.de/?p=134501 Lebensmittel, die nie schlecht werden | Was is hier eigentlich los?

Worauf ich mich auch durch den Hauskauf freue, aber auch gleichzeitig so überhaupt keine Lust drauf hab: Wir misten mal wieder so richtig aus. Denn auch wir gehören zu der Gruppe, die sich, wenn sie sich erstmal eingerichtet hat, sehr schnell und gekonnt die Bude mit allerlei Kram vollstellt.

Ich will nicht sagen, dass bei uns jetzt kein Platz mehr zum Laufen und Leben ist, aber wenn man diverse Schränke und Schubladen hat, dann wollen die auch gefüllt werden. Und das können wir gut. Ich vor allem mit Technik, Line hat dafür ein Faible, irgendwelchen Deko-Schnickschnack aufzustellen. Und wenn dann ein paar Jahre vergangen sind, kommt da eben einiges zusammen, vor allem Zeug, das man eigentlich nicht mehr braucht („Könnte man ja noch mal gebrauchen“ kann ein richtiges Arschloch sein).

Ich hab damit vor ein paar Wochen schon mal ein wenig angefangen und das ist schon sehr befriedigend, wenn man sich von Altlasten trennt, gerade wenn da ein „müsste man wirklich mal aufräumen“ verbunden ist.

Damit einhergehend freu ich mich vor allem aber darauf … den neu gewonnen Platz wieder zu befüllen. Dieses Mal aber nicht mit irgendwelchem neuen Schnickschnack, sondern sinnvoll. So haben wir uns unter anderem vorgenommen, ein kleines Lager anzulegen. Es war jetzt zwar nicht so, dass wir große Probleme durch Klopapier- und Mehl-Knappheit ertragen mussten, aber es zeigt halt auch, dass ein kleiner Vorrat an Grundnahrungsmitteln nicht schaden kann – weiß ja niemand, wann die Menschheit das nächste Mal durchdreht, zumal sie mit dem aktuellen Durchdrehen noch gar nicht fertig ist.

Und da kommt mir das nachfolgende Video ganz gelegen, denn es zeigt eine Vielzahl an Lebensmitteln, die im Prinzip nie schlecht werden und daher geradezu prädestiniert sind, um in unser neu geschaffenes Lager gepackt zu werden:

Ganz vielleicht bauen wir uns dann auch einfach noch einen Bunker unters Grundstück und dann können uns alle mal am Arsch lecken – macht euern Wahnsinn dann doch einfach alleine!

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Wie Butter-Croissants in Frankreich gemacht werden https://www.wihel.de/wie-butter-croissants-in-frankreich-gemacht-werden/ https://www.wihel.de/wie-butter-croissants-in-frankreich-gemacht-werden/#comments Wed, 03 Aug 2022 10:45:57 +0000 https://www.wihel.de/?p=133973 Wie Butter-Croissants in Frankreich gemacht werden | Was is hier eigentlich los?

Geschichte wiederholt sich. Das sieht man ganz gut an der aktuellen weltpolitischen Lage, aber auch alle paar Jahre an den Wahlergebnissen im eigenen Land. Und ich seh das auch immer wieder mal beim Erstellen der Win-Compilation, denn manche Clips kommen einem dann doch sehr bekannt vor, auch wenn die Protagonisten wechseln.

Ist auch leicht zu erklären, denn nur weil jemand schon mal was in der Vergangenheit gemacht hat, heißt das ja nicht, dass man das nicht nachmachen kann, um es dann später zu verbessern. Außerdem ändern sich die Begebenheiten ja auch über der Zeit, sodass man immer wieder mal ausprobieren muss, was früher funktioniert hat. Oder eben nicht.

Jedenfalls kann ich mir nicht anders erklären, warum das alle paar Jahre wieder Thema auf dieser Seite ist, genauer gesagt der Herstellungsprozess selbiger. Vielleicht vor allem, weil das Gebäck an sich faszinierend ist: einigermaßen harte Schale, die so richtig schön knusprig sein muss, dafür aber innen fluffig oder auch gern mal gefüllt mit irgendwas Leckerem. Das richtig gemacht führt ab und an auch bei uns dazu, dass wir am Wochenende einen besonders weiten Weg auf uns nehmen um zu einem ganz bestimmten Laden zu fahren und dort Croissants zu holen. Weil die dort einfach am besten schmecken.

Dabei ist die Herstellung eines Croissants schon lange kein Geheimnis mehr und – wie so oft bei Handwerk, was und Backen ja nun mal auch ist – wenn man weiß, wie es geht, ist das auch nicht sonderlich schwer.

Außer natürlich, wenn wir über die Herstellung in sprechen, quasi dem Geburtsland des Croissants. Dort hat nun Frédéric Roy Kameras in seinem Shop Boulangerie Roy Le Capitole erlaubt und gibt dort ein paar Einblicke und Erklärungen zu seinen Croissants:

Lecker. Und wer den direkten Vergleich sucht: Wir hatten schon mal hier und hier ähnliche Videos, mittlerweile mit ein paar Jahren auf dem Buckel.

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Sushi-Meister Kazushige Suzuki über die Schulter geschaut https://www.wihel.de/sushi-meister-kazushige-suzuki-ueber-die-schulter-geschaut/ https://www.wihel.de/sushi-meister-kazushige-suzuki-ueber-die-schulter-geschaut/#comments Wed, 13 Jul 2022 14:54:06 +0000 https://www.wihel.de/?p=132423 Sushi-Meister Kazushige Suzuki über die Schulter geschaut | Was is hier eigentlich los?

Gefühlt ist die Ära der Kochshows mittlerweile auch vorbei, oder? Eigentlich gar nicht so schlecht, denn auf jedem Sender und selbst in den hiesigen Streaming-Services konnte man sich kaum davor retten und wenn dann selbst ein Markus Lanz in seiner angenehm zurücknehmenden Art sämtliche Fernsehköche um sich versammelt, damit die einfach mal zusammen … dann ist auch mal gut.

Auf der anderen Seite: Die eine oder andere Show mochte ich dann doch. Kitchen Impossible ist nach wie vor gern gesehen, auch wenn sich das Format über die Jahre ein bisschen abnutzt und den immer gleichen Mustern folgt. Chefs Table haben wir zumindest zum Teil auch gern geschaut, obwohl auch hier die Inszenierung und Dramatik / Cinematic irgendwann einfach zu viel wird. Und ein bisschen vermiss ich die Show, die Mälzer und Trettl mit Foodtrucks gemacht haben und bei der mir einfach nicht mehr der Name einfallen will. Irgendwas mit Karawane.

Was das ganze witzig macht: Ich bin gar kein Fan von Kochen. Dauert halt immer sehr lange, alles wird eingesaut und selbst wenn man dann das Essen fertig hat und das auch wirklich gut schmeckt, ist alles nach ein paar Minuten vorbei, weil Essen eben schnell geht. Und zum Dank darf man dann noch den Saustall aufräumen, den man hinterlassen hat, was dann noch mal so lange dauert, wie das Kochen selbst. Kosten-Nutzen-Rechnung und so, funktioniert einfach nicht.

Zum Glück sind da andere aber anders gestrickt und dazu gehört auch der -Meister Kazushige Suzuki. Der hat 10 Jahre lang im Sushi Ginza Onodera, einem der besten Restaurants in gearbeitet, dann aber irgendwann einfach keinen Bock mehr und sich stattdessen auf den Weg nach gemacht.

Ob Sushi jetzt auch direkt was mit Kochen zu tun hat, darf sicherlich heiß diskutiert werden, besonders wenn man es sich mit Sushi-Liebhabern mal so richtig verscherzen will, aber spätestens das nachfolgende Video zeigt: Da wird auch richtig gekocht.

Und mir fällt wieder mal auf: Gab schon lange keine Sushi mehr bei uns.

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Ein Youtuber testet historische Sandwiches https://www.wihel.de/ein-youtuber-testet-historische-sandwiches/ https://www.wihel.de/ein-youtuber-testet-historische-sandwiches/#comments Tue, 12 Jul 2022 05:40:08 +0000 https://www.wihel.de/?p=132262 Ein Youtuber testet historische Sandwiches | Was is hier eigentlich los?

Seit etwa Mitte 2017 lieg ich Line regelmäßig in den Ohren, dass sie doch endlich mal wieder Hot Dogs am Wochenende für uns machen soll, weil die direkt beim ersten Mal sehr großartig waren. Und was ist? Seit etwa 5 Jahren weigert sie sich vehement, wohlwissend, dass das durchaus ein Scheidungsgrund ist.

Bisherige Ausrede dafür war, dass die Dinger ja gar nicht so toll waren, beinahe schon langweilig – mein andauernder Wunsch steht dem seit Jahren entgegen. Irgendwann kam dann auch ihr Wunsch nach fleischloser Ernährung dazu, was zumindest zeitweise für Ruhe gesorgt hat, aber mittlerweile wissen wir auch, dass Wurstersatz zwar nicht wie Wurst heißen darf, aber dem Original ansonsten in nichts nachsteht.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich will Hot Dogs, bekomm aber keine. Überhaupt bin ich ernährungstechnisch ja recht einfach gestrickt. Gab es neulich Glasnudeln mit Gemüse und allerlei Schnickschnack, würde mir ja auch schon mal wieder ein aus dem Sandwichmaker reichen. Ihr wisst schon, dieses Teil, das eigentlich jeder besitzt, aber nur alle 12 Jahre bei Vollmond aus dem Schrank geholt, dann aber für weitere 6 Wochen im Dauereinsatz gehalten wird, nur um dann wieder offiziell beerdigt zu werden – bis zum nächsten Jahrhundert.

Überhaupt scheinen mir Sandwiches insgesamt sehr stark unterschätzt zu sein. Klar, ist am Ende nur belegtes Brot, aber so ein richtig gutes Sandwich ist einfach eine Komposition an unterschiedlichsten Geschmäckern, die durch ihr Zusammenspiel beinahe jedes Mal neu überraschen können. Und natürlich Kohlenhydrate, weil ist ja auch noch Brot dabei.

Barry Enderwick weiß das und testet mittlerweile regelmäßig Sandwiches auf YouTube – aber dabei nicht einfach irgendwelche, sondern solche, die man eben früher gegessen hat. Und damit mein ich wirklich historische Brote:

Wir sollten alle wirklich mal viel mehr Sandwiches essen. Weil so ein Brot eben nie verkehrt ist.

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10 Salate aus aller Welt https://www.wihel.de/10-salate-aus-aller-welt/ https://www.wihel.de/10-salate-aus-aller-welt/#comments Thu, 23 Jun 2022 10:22:39 +0000 https://www.wihel.de/?p=128917 10 Salate aus aller Welt | Was is hier eigentlich los?

Zu Zeiten, als ich noch regelmäßig ins Büro gefahren und vor allem noch eine Mittagspause gemacht hab, stand unter anderem auch immer mal auf dem Programm. Eigentlich völlig absurd, weil ich Salat als Mahlzeit ziemlich lächerlich finde – macht halt nur bedingt und wenn nur kurzfristig satt und schmeckt halt auch irgendwie … langweilig. Oder halt immer gleich, weil das ganze Gemüse halt schmeckt wie es schmeckt.

Da kann man dann höchstens mit Dressing bisschen Schwung rein bringen, aber dann schmeckt der Salat halt auch nur nach Dressing und das ist dann auch wieder … weiß ich nicht. Bin halt einfach kein Freund von Salat, auch wenn ich weiß, dass das meinem Gewicht durchaus gut tun würde.

Vielleicht hab ich aber auch einfach nur noch nicht den richtigen Salat gefunden, der zu mir passt und mich glücklich macht. Denn tatsächlich ist Salat auch nicht gleich Salat, wie das nachfolgende Video von Food, People, Places zeigt – denn da gibt es einfach 10 Salate aus allen Ecken der Welt:

Wobei jetzt der deutsche Wurstsalat auch nicht unbedingt ein Salat ist, an den man sofort bei dem Wort „Salat“ denken würde, oder?

Außerdem:

Aus Gründen gibt es diese Woche in paar kürzere Beiträge. Muss auch mal sein.

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Eine kleine Dokumentation über die Heuschrecken-Ernte in Uganda https://www.wihel.de/eine-kleine-dokumentation-ueber-die-heuschrecken-ernte-in-uganda/ https://www.wihel.de/eine-kleine-dokumentation-ueber-die-heuschrecken-ernte-in-uganda/#comments Thu, 09 Jun 2022 10:27:41 +0000 https://www.wihel.de/?p=129776 Eine kleine Dokumentation über die Heuschrecken-Ernte in Uganda | Was is hier eigentlich los?

Wann immer das Thema auf den Tisch kommt, muss ich mit leichtem Erschrecken feststellen: Ich hab eigentlich gar keine Ahnung davon. Und irgendwo ist das peinlich, denn immerhin reden wir hier vom zweitgrößten Kontinent der Erde, auch wenn uns diverse Landkarten immer was anderes vormachen wollen.

Außerdem gilt Afrika als Wiege des Lebens, auch wenn das so mancher AfDler mit maximal deutschem Namen nach wie vor nicht wahrhaben will. Aber Afrika ist eben auch der Kontinent, dem in der Geschichte der Menschheit extrem viel Unrecht angetan wurde und dessen Aufarbeitung – wenn sie denn stattfindet – bis heute andauert und eigentlich viel zu schleppend voran geht.

Dazu kommt natürlich das übliche „Problem“ mit völlig anderen Kulturen und wie man damit selbst umgeht bzw. wie sehr und schnell man sich darauf einlassen kann. Da bin ich leider auch Alman und irgendwie „norddeutsch“: Was ich nicht kenn, mag ich (erstmal) nicht. Um es kurz zu machen: ich bin da kein gutes Beispiel, an dem man sich orientieren sollte.

Umso spannender fand ich daher die nachfolgende Doku, die vor allem die Heuschrecken-Ernte in Uganda beleuchtet. Denn dort gelten die Viecher als Delikatesse, die vor allem in der Regenzeit im Mai und November ordentlich geerntet werden kann. Und um die sich so manche Mythen ranken:

Michelle Coomber’s “Nsenene” stunningly captures the practice of grasshopper-catching in Uganda, and shows how the seemingly ethereal creatures form a part of the country’s diet and economy.

So spannend und toll das auch alles erzählt ist, ich würde dennoch fürs Erste auf Kostproben verzichten wollen. Empfehle aber direkt das Vimeo-Profil von Michelle Coomber, die sich für das Video verantwortlich zeichnet – dort gibt es noch viel mehr großartige (und kurze) Videos.

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Das echte (?) New Yorker Sandwich https://www.wihel.de/das-echte-new-yorker-sandwich/ https://www.wihel.de/das-echte-new-yorker-sandwich/#comments Wed, 08 Jun 2022 10:01:15 +0000 https://www.wihel.de/?p=129660 Das echte (?) New Yorker Sandwich | Was is hier eigentlich los?

Ich bin ja immer skeptisch, wenn irgendwer behauptet, dass es irgendein Essen nur in einer bestimmten Form gibt und diese dann die wirklich „echte“ Art ist, wie man das dann zubereitet – schließlich ist Essen wie Sprache und so immer im Wandel, weil halt allein schon Zutaten von Anbau und Ernte abhängig sind und damit nie gleich schmecken können. Und wenn man irgendwas nie wieder verändern kann, nur weil es dann nicht mehr echt ist … wie soll man so jemals Verbesserungen herbeiführen?

Zudem: Gerichte und Verbundenheit zu irgendwelchen Lokalitäten … auch immer schwierig. Zumindest wenn es darum geht, dass man das unbedingt mal essen muss, wenn man schon da ist, weil man ja Land und Kultur kennenlernen muss. Mag sein, aber ich hab weder Lust auf irgendwelche frittierten Käfer und sonstige Insekten und bin auch alles andere als ein Fan von oder Saumagen. Da kann die Kultur noch so toll sein, ich hab da Grenzen.

Aber ich geb zu: Die Vergleiche tun dem nachfolgenden Video ein bisschen Unrecht, denn da geht es (hoffentlich) weniger um Insekten, noch sonstige Innereien, bei denen sich erstmal mein Würgereflex meldet. Wobei, Hack spielt eine große Rolle und da weiß man aus guten Gründen besser auch nicht, was alles mit drin steckt.

Tatsächlich erzählen uns die Kollegen von Great Big Story einfach nur von einem , dass aus Gründen wohl DAS Sandwich ist, das für steht. So richtig versteh ich nicht, warum das ist, aber probieren würde ich das schon wollen:

Forget your street cart hot dogs and deli pastrami, the *real* New Yorker’s sandwich is the chopped cheese, a beautiful conglomeration of chopped ground beef, melted cheese and secret seasoning, all served on a hero or a roll. The birthplace of the chopped cheese is Hajji’s Deli in Harlem, where Salah has been managing the joint for the past 15 years. Inspired by an Arabic dish, the chopped cheese has now become a New York staple, with fans in everyone from Jay-Z to Cam’ron.

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POV: Bei McDonalds Burger zubereiten https://www.wihel.de/pov-bei-mcdonalds-burger-zubereiten/ https://www.wihel.de/pov-bei-mcdonalds-burger-zubereiten/#comments Wed, 01 Jun 2022 06:07:39 +0000 https://www.wihel.de/?p=129172 POV: Bei McDonalds Burger zubereiten | Was is hier eigentlich los?

Während die Kids schon längst wieder weitergezogen sind und auch Line schon lange nicht mehr so exzessiv bei YouTube abhängt, wie das noch vor zwei Jahren der Fall war, hab ich die Plattform mittlerweile für mich entdeckt. Oder besser gesagt: Einfach besser in unseren Alltag integriert.

Das liegt zum einen daran, dass ich durch einen kleinen Trick recht günstig an Premium gekommen bin und uns daher von dauerhaften Werbeeinblendungen befreien konnte, zum anderen funktioniert der Algorithmus aktuell ganz gut und spült mir immer mal wieder Videos in den Feed, die ich auch tatsächlich gucken will.

Ganz weit vorn dabei: Dokumentationen. Der NDR ist mittlerweile nämlich auch recht aktiv und so müssen wir nicht immer auf die Mediathek zurückgreifen. Die ist zwar nett, von der Bedienung her aber schon wieder schlechter geworden und irgendwie sieht man auch nur schwer, was man schon gesehen hat und was nicht.

Außerdem ist das Playlist-Management bei YouTube gar nicht so schlecht – ich bin großer Fan von „Watch later“.

Mittlerweile guck ich auch öfter mal die Videos von Aaron, vor allem wenn er mal wieder irgendwo Praktikant spielt. Das ist teils durchaus anstrengend, aber eben auch spannend, weil man mal wieder Einblicke bekommt, die man sonst nicht erhält.

So unter anderem auch wie das so bei zum Beispiel in der Burger-Produktion abläuft, was für mich bedeutet, dass das nachfolgende Video gar nicht mehr so viele Überraschungen bereithält – dennoch ist es spannend zu sehen, wie hart Prozesse auf Profit und Effizienz optimiert werden können:

Bisschen schockiert bin ich allerdings, dass die Burger nicht richtig zusammengeklappt, sondern nur die Verpackungen geschlossen werden. Als ob man dadurch jemals einen Burger vernünftig gestapelt bekommt …

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Foodporn galore: Mit Käse gefülltes Kartoffelbrot https://www.wihel.de/foodporn-galore-mit-kaese-gefuelltes-kartoffelbrot/ https://www.wihel.de/foodporn-galore-mit-kaese-gefuelltes-kartoffelbrot/#comments Tue, 26 Apr 2022 06:07:48 +0000 https://www.wihel.de/?p=126235 Foodporn galore: Mit Käse gefülltes Kartoffelbrot | Was is hier eigentlich los?

Es gibt ja durchaus Menschen, die verstehen bei bestimmten Speisen keinen Spaß. Italiener sind da angeblich sehr weit vorn dabei und bekommen regelmäßig [hier das emotional damage-Meme einfügen].

Bei Spaghetti darf man dies nicht, bei das nicht und wer seine Bolognese nicht mindestens 42 Jahre lang einkochen lässt, hat es ohnehin nicht verdient, jemals wieder irgendwas zu sich zu nehmen. So sehr ich diese Hingabe und Liebe zu Lebensmitteln und was man daraus machen kann, auch schätze … man kanns halt echt übertreiben.

Da sind mir die Japaner mit ihrem lieber. Wer mag, kann auch hier jede Menge Regeln befolgen, vor allem auch was Umgangsformen mit Tischnachbarn angeht, aber die oberste Regel ist und bleibt am Ende: Mach so wie du willst und dich dabei gut fühlst. Das nimmt dann nicht nur die Angst davor, irgendwas falsch zu machen, sondern schafft auch direkt eine Wohlfühlatmosphäre.

In der kann man dann auch ruhigen Gewissens ungewöhnliche Dinge ausprobieren und – oh boi – ich mag außergewöhnliche Dinge ausprobieren. Also ein bisschen, vor ganz verrücktem Kram lass ich natürlich auch die Finger, schließlich will niemand Fisch oder Tentakeln, die sich noch auf dem Teller bewegen.

Aber Schokoladen-Pizza? Muss man mindestens ausprobieren! Pizza-Burger Hot Dog? Wo sonst bekommt man drei Mahlzeiten in einer? Oder auch Fischstäbchen auf Pizza? Schon längst probiert (aber auch nur für okay befunden). Überhaupt leg ich bei Pizza eher Wert auf andere Dinge, wie zum Beispiel im Rand. Da wird dann auch eher zu der gegriffen, die genau das hat, aber ansonsten wie eine billige Salami-Pizza daher kommt, weil Käse im Rand einfach fast unschlagbar ist. Nur die mit Würstchen im Rand ist noch ein bisschen geiler.

Entsprechend fühl ich auch das nachfolgende Video sehr und kann mich nur schwer zurückhalten, den Bildschirm abzulecken. Denn mit Käse wird einfach alles besser:

90g starkes Mehl (Brotmehl)
55g Milch
10g geschmolzene ungesalzene Butter
ein bisschen Salz

1 Kartoffel (mittelgroß)
2 Esslöffel Mayonnaise
Mozzarella Käse

Und tatsächlich recht schnell gemacht. So simpel wie das ist, so lecker ist das bestimmt auch.

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Champagner-Schummel: Luxuspralinen im Test https://www.wihel.de/champagner-schummel-luxuspralinen-im-test/ https://www.wihel.de/champagner-schummel-luxuspralinen-im-test/#comments Mon, 25 Apr 2022 14:05:16 +0000 https://www.wihel.de/?p=126135 Champagner-Schummel: Luxuspralinen im Test | Was is hier eigentlich los?

Neulich noch hab ich davon gelesen, dass die deutschen sich immer mehr vom linearen Fernsehen abwenden. Ehrlich gesagt kein Wunder, schließlich gibt es mittlerweile Streaming-Dienste wie Sand am Meer, die Vorteile von freier Wahl von dem, was man sehen möchte, liegen klar auf der Hand und die Generation, die sich krampfhaft am linearen Programm festklammert und mit dem neumodischen Kram nix anfangen kann, stirbt langsam aber sicher aus (auch wenn das recht brutal klingt, es ist so).

Und auch ich greif immer häufiger zur YouTube-App und such mir irgendwas aus meiner Playlist raus, dass dann nach den üblichen Nachrichten geschaut wird – nicht selten ist das irgendeine Doku oder Reportage. Könnte ich recht häufig auch in der Mediathek raussuchen, tatsächlich bin ich aber mittlerweile großer Freund von YouTube-Playlisten geworden, denn da muss ich nur ab und an Zeit in die Recherche investieren und schau dann einfach irgendwann alles der Reihe nach weg.

Weiterer Vorteil: YouTube passt die Vorschläge basierend auf meiner Nutzung an. Nicht wirklich gut, aber ab und an seh ich dann doch mal was, was zum Rest meiner Videos passt, was dann auch wieder auf meiner Playlist landet, sodass ich nach und nach mehr Futter parat liegen hab, als ich aktuell konsumieren kann.

Dazu gehören vermehrt auch Videos von ZDF besseresser. Stein des Anstoßes war vermutlich mal dieser Beitrag, mittlerweile hab ich auch das eine oder andere Video darüber hinaus gesehen, sodass es mal wieder ein guter Zeitpunkt ist, über neue Schummeleien zu sprechen.

Wir bleiben dabei im Bereich des Süßkrams und werfen einen Blick auf vermeintliche Luxuspralinen. Die sind nicht selten unnachvollziehbar teuer (sofern man sich nicht von Verpackung und Aufmachung generell blenden lässt) und kommen auch im nachfolgenden Video nur bedingt gut weg:

Dann doch lieber ne einfache Tafel Schokolade. Kostet weniger und man wird nicht so übertrieben verarscht. An dieser Stelle auch (noch mal) die klare Empfehlung für die anderen Videos des Kanals – da sind gute Themen dabei, wie zum Beispiel dieser Test von Fleischalternativen zum Grillen.

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Warum Gemüse im Restaurant oft besser schmeckt als Zuhause https://www.wihel.de/warum-gemuese-im-restaurant-oft-besser-schmeckt-als-zuhause/ https://www.wihel.de/warum-gemuese-im-restaurant-oft-besser-schmeckt-als-zuhause/#comments Wed, 20 Apr 2022 14:48:35 +0000 https://www.wihel.de/?p=125843 Warum Gemüse im Restaurant oft besser schmeckt als Zuhause | Was is hier eigentlich los?

Ich hab erst vor ein paar Tagen erzählt, dass ich ja kann, es aber aus diversen gut nachvollziehbaren Gründen selten bis gar nicht tue, Kochen aber auch – nach Rezept – alles andere als eine Raketenwissenschaft ist.

Im Prinzip muss man ja nur die Anleitung genau befolgen und kann dann mit 97,83%iger Sicherheit ein recht gutes Mahl auf den Tisch bringen, vorausgesetzt natürlich, dass die Anleitung gut ist. Ein bisschen wie bei IKEA und Aufbauanleitungen, die sind im Grunde auch recht einfach gestrickt, kommen ohne vieler Worte aus, man muss aber auch genau machen, was dort abgebildet ist. Und hoffen, dass es keine Druckfehler gibt.

Was den Spitzenkoch zum Otto-Normal-Blogger unterscheidet, ist schlichtweg das Wissen und die Fähigkeit, spontan zu agieren. So ein richtig guter Koch braucht halt eher selten ein Rezept und kann auch problemlos aus Kaugummi und Fensterkitt ein Sterne-Gericht zaubern, dass dann für 30€ über den Tisch geht. Als wohl gemerkt.

Das Gute dabei ist: Nicht jeder von uns will Sternekoch werden und vieles kann man sich auch einfach abschauen und aufschreiben – womit wir dann wieder bei den Anleitungen sind.

Das hat dann auch den Vorteil, dass man vieles, was man bisher nicht so wie im hinbekommen hat, seine unbekannte Magie verliert. Zum Beispiel Gemüse. In einem richtig guten Restaurant schmeckt selbst Gemüse gut, dass man Zuhause womöglich verschmäht. Außer halt Zucchini, die schmeckt einfach nie und gehört verboten. Aber alles andere erscheint oft wie aus einer anderen Welt – dabei ist der Unterschied einfach nur die Zubereitungsform.

Und Ethan Chlebowski erzählt nachfolgend, worauf es im Wesentlichen ankommt. Wie gesagt, das ist alles andere als Hexerei und muss man einfach nur wissen:

Klar ist aber auch: Richtige Spitzenköche haben natürlich super cooles Kochwerkezug, das natürlich mithilft. Und sowas wie chefkoch.de und Co. nutzen die bestimmt auch eher weniger.

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Wie man Zwiebeln wie ein Sternekoch schneidet https://www.wihel.de/wie-man-zwiebeln-wie-ein-sternekoch-schneidet/ https://www.wihel.de/wie-man-zwiebeln-wie-ein-sternekoch-schneidet/#comments Tue, 05 Apr 2022 14:56:17 +0000 https://www.wihel.de/?p=125095 Wie man Zwiebeln wie ein Sternekoch schneidet | Was is hier eigentlich los?

Ich fühl mich immer ein bisschen schlecht, wenn ich wieder zugeben muss, dass ich Zubereitungsarten sehr spannend finde – dabei find ich Essen zubereiten an sich sehr furchtbar. Das macht einfach nie Spaß, man saut alles ein, ist ewig mit Aufräumen beschäftigt (auch wenn es immer sehr befriedigend ist, Chaos zu beseitigen) und das Essen an sich nie so lange dauert, wie die Zubereitung selbst.

Das ist halt einfach verschwendete Lebenszeit. Überhaupt nervt es, dass man als Mensch essen muss, genauso wie schlafen. Zumindest ich würde es bevorzugen, dass das eher ein optionaler Part im Dasein wäre – wer halt essen will, kann essen und der Rest beschäftigt sich einfach anderweitig. Wer halt zwingend schlafen will, kann auch das gern tun, der Rest nutzt seine Zeit lieber produktiv. Oder einfach nur mit Atmen.

Aber gut, es ist wie es ist und dazu gehört auch, dass ich mich weiterhin damit rühme, dass ich mal einen Kochlehrgang besucht hab und daher eigentlich ganz okay weiß, wie man kocht. Zumal ja auch nur so ist, wie ein Billy-Regal zusammenzubauen. Irgendwo gibt es für alles eine Anleitung und wenn man die befolgt, dann kommt da am Ende auch was Gutes bei heraus – außer eben die Anleitung war großer Mist. Was dann halt auch bedeutet: Jeder kann kochen und wer was anderes behauptet, ist einfach nur zu faul oder ein Idiot.

Und ja, den Beweis bleib ich meistens schuldig, Gründe dafür sieht man oben. Macht halt einfach keinen Spaß. Was hingegen Spaß macht: Profis beim Kochen zuzuschauen und Neues zu lernen. Das ist auch der Grund, warum ich Sendungen wie z.B. Kitchen Impossible gern schaue, wobei hier auch das Drumherum natürlich Spaß bringt.

Weniger kompetitiv ist da das nachfolgende Video, dafür aber auch lehrreicher, denn da wird uns gezeigt, wie man als Profis schneidet (und warum):

Wie einfach das auch immer aussieht, oder? Ich sag ja, wenn man weiß, wie es geht, ist das alles kein Hexenwerk mehr.

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Diese Banane ist eigentlich ein Kuchen https://www.wihel.de/diese-banane-ist-eigentlich-ein-kuchen/ https://www.wihel.de/diese-banane-ist-eigentlich-ein-kuchen/#comments Tue, 05 Apr 2022 05:49:31 +0000 https://www.wihel.de/?p=125089 Diese Banane ist eigentlich ein Kuchen | Was is hier eigentlich los?

Oder besser gesagt, ein – aber das interessiert eigentlich auch nur diejenigen, die schon in ein gewisses Alter gekommen sind. Denn neulich ist mir aufgefallen, dass Altwerden vor allem damit zu tun hat, dass man sich immer mehr für Essen als für anderes interessiert.

Das mag damit zusammenhängen, dass im Alter die Kalorien einfach viel besser an der Hüfte kleben bleiben und sich auch nur schwer wieder abtrennen lassen, ich konnte jedenfalls vor 10 Jahren noch deutlich mehr Süßkram und ungesundes Zeug in mich reinstopfen, ohne dass ich direkt zwei größere Kleidergrößen aus dem Schrank holen musste.

Aber auch das Thema „Genuss“ spielt eine größere Rolle, weil man einfach gutes Essen mehr zu schätzen weiß. Keine Ahnung, ob das was mit der Erkenntnis der Endlichkeit des Lebens zu tun hat oder einfach andere Dinge nicht mehr den Spaß bringen, den sie früher gebracht haben – aber je älter ich werde, umso gerner ess ich gutes Essen.

Problem dabei nach wie vor ist, dass mir die Zubereitung weiterhin keinen Spaß macht, weil das einfach immer alles furchtbar lange dauert. Und dauert es nicht lange, dann wird es einfach nicht gut – einziger Ausweg wäre da der regelmäßige Besuch in irgendwelchen Restaurants, was aber wiederum gut ins Geld geht. Es ist ein Teufelskreis.

Außerdem muss man auch sagen: Nur weil wir in einem sind und viel Geld bezahlen, muss das auch nicht automatisch gut werden. Ganz schlimm sind dann die Etablissements, bei denen besonders viel Chichi veranstaltet oder sogar was serviert wird, dass optisch nach was anderem aussieht, als es eigentlich ist.

Das haben wir auch im nachfolgenden Video, bei dem es scheinbar gibt – aber eben auch wieder nicht:

Immerhin spielt Banane hier noch eine nicht unwesentliche Rolle – das geht auch noch deutlich schlimmer und verwirrt am Ende nur, weil das Auge eben auch mitisst. Und das sollte man einfach nicht verarschen.

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Wie man chinesische Tee-Eier macht https://www.wihel.de/wie-man-chinesische-tee-eier-macht/ https://www.wihel.de/wie-man-chinesische-tee-eier-macht/#comments Tue, 08 Mar 2022 11:47:58 +0000 https://www.wihel.de/?p=124347 Wie man chinesische Tee-Eier macht | Was is hier eigentlich los?

Ich hab eben mal nachgeschaut und das erste Rezept, dass Line hier verbloggt hat, stammt vom 28. April 2014, was direkt bedeutet, dass dafür demnächst ein kleines Jubiläum ansteht. Und irgendwie klingen 8 Jahre schon verdammt lang, aber man muss sich wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen (höhö), dass da 8 Jahre lang jede Woche ein Rezept von ihr geliefert wird.

Okay, nicht ganz jede Woche, weil da auch mal Feiertage zwischen waren, aber 8 Jahre lang sich jedes Mal was Neues ausdenken oder finden und variieren … das muss man erstmal selber schaffen. Erklärt aber auch, warum in den 8 Jahren mein Bauchumfang stetig zugenommen hat, denn auch wenn das alles recht gesund ist – es will aufgegessen werden. Gerade wenn Line wieder ein bisschen vorarbeitet, denn klar ist ja auch, dass sie sich nicht jedes Wochenende in die Küche stellt und wieder zaubert, das lässt das Familienleben gar nicht zu.

Dabei fällt mittlerweile aber auch auf: Es wird immer schwerer, wirklich komplett neue Rezepte zu finden, gerade wenn man wie sie auf Fleisch und Fisch verzichtet (teils sehr zu meinem Leidwesen).

Zwischenzeitlich hab ich immer mal versucht, selbst Inspiration zu liefern und ich kann ja auch verraten, dass hier diverse Kochbücher stehen, in denen noch viel mehr Post-Its an Rezepten kleben, die wir bei Weitem noch nicht alle ausprobiert haben … aber der Mensch tut sich eben auch schwer, wenn er einfach zu viel Auswahl hat. Das ist ja auch das Erfolgsrezept von Aldi und Co. – sich aufs wesentliche reduzieren und nicht die drölfste Sorte Milch, Salz und Butter anbieten.

Vielleicht ist ja das hier aber wieder ein neuer Versuch, mal was anderes auszuprobieren, dass in anderen Ländern schon eine große Nummer, mir aber hierzulande noch so gar nicht begegnet ist: chinesische Tee-.

Das gute ist, dass die gar nicht mal so schwer zu machen sind, auf der anderen Seite aber recht viel Zeit brauchen. Im Grunde kocht man einfach Eier, legt sie in Marinade ein und wartet. Logisch dabei: Die Marinade muss erstklassig sein und wahre Profis schaffen es, dass Eigelb noch einigermaßen flüssig zu lassen – mehr dazu erzählt aber jetzt Ling von ChineseHealthyCook:

Würde ich sogar mir zutrauen.

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