LifeStyle – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Wed, 20 Oct 2021 15:42:01 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.8.1 Es gibt tatsächlich eine Luftballon-WM https://www.wihel.de/es-gibt-tatsaechlich-eine-luftballon-wm/ https://www.wihel.de/es-gibt-tatsaechlich-eine-luftballon-wm/#comments Thu, 21 Oct 2021 06:04:34 +0000 https://www.wihel.de/?p=120927 Es gibt tatsächlich eine Luftballon-WM | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Ich muss gestehen: ich war schon sehr lange nicht mehr auf dem Ruder-Gerät im Keller. Dabei ist es schon erstaunlich wie sehr einem da die Zeit einen Strich durch die Rechnung machen kann, weil dann eben doch mal Unwohlsein, Urlaub, irgendwelche Außer Haus-Termine und fehlende Motivation einen ganz ekelhaften Mix bilden – und dann ist man schnell in dem Hamsterrad „aber nächste Woche wieder“ gefangen. Aber ich bin mir sicher, nächste Woche fang ich damit wirklich wieder an.

Außerdem hab ich ja jetzt ein Laufband und kann sogar während der Arbeit mich immerhin ein bisschen bewegen. Also wirklich so richtig während der Arbeit, weil mein Schreibtisch nun auch höhenverstellbar ist – mein Leben hat damit ein komplett neues Level erreicht und aktuell bin ich davon sehr begeistert. Irgendwann musste nämlich auch ich mir eingestehen, dass den ganzen Tag sitzen zwar sehr bequem ist, aber auf Dauer auch irgendwie scheiße. Sagen auch Rücken, Beine und die Plauze, die ich mit mir herumschleppe.

Das Ding ist halt: Sport macht einfach selten Spaß. Super anstrengend und wenn man dann sieht, wie wenig Kalorien da im Vergleich verbrannt wurden … keine Ahnung, motiviert mich halt null, im Gegenteil. Die eigene Erwartungshaltung ans Ergebnis ist dann doch recht hoch und wurde zumindest bisher immer unterboten. Klar, kann man mit einer anderen Erwartungshaltung natürlich schnell ändern oder einfach noch mehr Sport machen – wenn da aber der Spaß ausbleibt … schwierig alles.

Aber es gibt tatsächlich einen Sport, auf den ich so richtig Bock hätte und der sogar eine eigene Weltmeisterschaft hat: Luftballons. Gut, ist so nicht direkt Sport, sondern nur ein Gegenstand, aber wir alle haben doch schon mal spaßeshalber versucht, das Ding so lange wie möglich in der Luft zu halten. Und genau das ist eben auch als Sport scheinbar endlich anerkannt (ab 05:47 geht es so richtig los):

Und da Deutschland hier 6:2 gegen Peru verloren hat, spricht ja schon viel, dass da dringend fähiger Nachwuchs gebraucht wird.

Wie viele andere auch stand ich irgendwann zu meiner Schulzeit vor der Wahl für eine zweite Fremdsprache. So ganz erschließt sich mir der pädagogische Sinn dahinter nicht, aber ich will auch gar keine neuerliche Diskussion über das Schulsystem in Deutschland starten – diverse Rankings geben da ja schon immer ein ganz gutes Bild der aktuelle Situation wieder. Ist halt nichts, worauf man wirklich stolz sein kann.

Zur Auswahl standen da bei mir Russisch, Französisch und Latein. Russisch fand ich eigentlich ganz spannend, hab aber den Lernaufwand der Schriftzeichen gescheut – als Jugendlicher hat man ja ohnehin ganz andere Dinge im Kopf als Lernen und dann auch noch ein neues Alphabet mit allem Drum und Dran? Musste nicht sein.

Französisch war mir dann auch einfach nix, ohne dass ich genau erklären kann, warum – allerdings war auch die Lehrerin, die damals die Vorstellungsstunde gegeben hat, ein richtiges Biest und ich hoffe, dass sie noch heute verzweifelt nach einem Parkplatz für ihren Besen sucht, auf dem sie nach Feierabend nach Hause geritten ist.

Blieb also am Ende nur Latein. Immerhin, ich würde die Sprache vermutlich im Alltag nicht wirklich brauchen, außerdem ist es die Mutter aller Sprachen, vielleicht kann man sich da noch was aus den bisher gelernten Dingen ableiten. Und so schlecht liefen die ersten Jahre auch gar nicht, zumindest waren die Zensuren okay. Die beiden letzten Jahre aber waren ein absoluter Graus und ich hab das Fach nur mit Hängen und Würgen bestanden. Immerhin: So manche Fremdwörter oder Wörter aus anderen Sprachen kann ich mit meinem Halbwissen aus dem Lateinischen noch herleiten oder zumindest ihre Bedeutung erklären – war also nicht vollkommen umsonst.

Aber es gibt auch die, die Latein so richtig beherrschen, was einfach nur beeindruckend ist, allein wenn man weiß, wie so ein Lateiner seine Sätze baut und dass die Grammatik einfach nur furchtbar, um nicht zu sagen unbeherrschbar, ist. Luke Ranieri ist so einer und hat im Vatikan einfach mal mit ein paar Priestern Latein gesprochen:

Unfassbar.

Ich muss ja zugeben, dass ich – nach dem zum Start der paralympischen Spiele 2020, die halt auch auf dieses Jahr verschoben wurden und deswegen 2021 betitelt werden müssten, aber keiner das irgendwie auf der Pfanne hat und damit mindestens bei mir für Verwirrung sorgt – den sportlichen Leistungen nicht mehr wirklich viel Beachtung geschenkt. Eigentlich gar keine, außer da kam mal ein kurzer Bericht im Frühstücksfernsehen und das läuft halt auch oft einfach nur so nebenbei.

Immerhin hab ich mitbekommen, dass Deutschland zumindest anfänglich gar nicht so schlecht abgeschnitten hat und klar, ich könnte jetzt noch mal das Endergebnis recherchieren, aber dann wär ja auch irgendwie der Zauber der Unwissenheit dahin.

Ganz amateurhaft muss ich aber auch sagen, dass ich die paralympischen Spiele durchaus teils sehr unfair finde, was vor allem an den unterschiedlichen körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen liegt, die Sportler aber teils dennoch zusammen in den Wettkampf geschickt werden. Ich behaupte zumindest, dass da so manche Beeinträchtigung schwerer ist als andere – ich hab aber auch ganz ehrlich so gar keine Ahnung.

Immerhin: Ich hab auch den Olympischen Spielen an sich wenig Beachtung. Hängt unter anderem mit den Sportarten an sich zusammen und ich gar nicht in der Lage bin irgendeine Leistung einschätzen zu können, außerdem find ich es einfach nur wenig spannend, wenn da Leute im Kreis rennen, Sachen durch die Gegend schmeißen oder besonders hoch bzw. weit springen. Dazu finden die Wettkämpfe teils parallel statt und wenn ich schon keine Ahnung von all dem hab, wie soll ich mich dann auch noch entscheiden?

Und falls das noch nicht als Ausrede reicht, dann steh ich auch gern parat für „ich bin halt ein doofer Stammtisch-Fußballfan, der jeden Samstag nur Sportschau guckt“. Ist ja auch okay, hat ja jeder so seine Macken und Laster. Immerhin weiß ich aber – so wie damals das Video vorab – Leistungen darüber hinaus zu schätzen, so auch bei dem nachfolgenden Video, das wohl zur Abschlusszeremonie dazugehört hat.

Dabei hat der Choreograf Sadeck Waff nicht weniger als 128 Profi- und Amateur-Sportler zusammengetrommelt und eine beeindruckende Darbietung auf die Beine gestellt:

Titel ist wohl „Prologue“ von Woodkid, aber auch davon hab ich nur sehr wenig Ahnung.

Je schneller und einfacher ein leckeres Abendessen zubereitet werden kann, umso besser. Und damit meine ich nicht Gefrierschrank auf, Pizza in den Ofen und ab dafür. Sondern richtig kochen, aber eben schnell und simpel. Nach vielen Jahren des Bloggens hab ich davon bereits einige im Repertoire, aber es kann nie schaden, noch weiter aufzustocken, damit man sich immer genau das aussuchen kann, worauf man am meisten Appetit hat. Oder eben das, was der Kühlschrank hergibt. Denn wenn sich die Woche dem Ende neigt und der nächste Wocheneinkauf kurz bevor steht, herrscht meist Ebbe in unserem Kühlschrank.

Zu genau diesem Ereignis kam es neulich mal wieder, als wir aus unserem Urlaub zurück nachhause kamen und der Kühlschrank so gut wie leer war. Was ich allerdings noch vorrätig hatte, waren Paprika, Parmesan und etwas Sahne. Als ich überlegte, was ich daraus zubereiten könnte, kam dieses Rezept für cremige Pasta in Paprika-Soße wie gerufen. Auch dieses Mal hab ich das Rezept leicht angepasst, weil ich es mir so einfach besser gefiel.

 

Pasta in Paprika-Parmesan-Soße

 

Zutaten für 4 Portionen:

 
400 g Pasta

1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
150 ml Schlagsahne
40 g Parmesan
2 rote Paprika
Olivenöl
1 1/2 TL Paprikapulver (edelsüß)
1 Prise Muskat
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

 

     

  1. Die Paprika waschen, abtrocknen, entkernen und in feine Würfel schneiden. Die Pasta in Salzwasser nach Packungsanweisung garen. Beim Abgießen das Nudelwasser auffangen. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken. In einer Pfanne Knoblauch, Zwiebel und Paprika bei mittlerer Hitze von allen Seiten 10 Minuten anschwitzen. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Paprikapulver würzen. Wer welchen hat, kann in diesem Moment mit etwas Weißwein ablöschen.
  2.  

  3. Die Sahne zum Gemüse geben und kurz aufkochen lassen. Dann bei mittlerer Hitze nochmal 5-10 Minuten köcheln lassen. Den Parmesan fein reiben. 2/3 des Parmesans zur Soße geben und schmelzen lassen. Dann die Pasta und etwas vom Nudelwasser hinzugeben, alles gut miteinander verrühren und erwärmen.
  4.  

  5. Mit dem restlichen Parmesan und frischem Pfeffer garniert servieren.
  6.  

 
Guten Appetit!

 

Line kocht Pasta in Paprika-Parmesan-Soße | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line kocht Pasta in Paprika-Parmesan-Soße | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Die Pasta ist unglaublich cremig und gleichzeitig würzig. Im Nachgang ist mir eingefallen, dass ich auch noch eine Karotte gehabt hätte, die hervorragend dazugepasst hätte. Natürlich kann man auch jedes andere beliebige Gemüse hierfür verwenden. Ich kann mir das Gericht auch gut mit Zucchini, Aubergine oder Tomaten vorstellen. Dieses Abendessen ist in weniger als einer halben Stunde zubereitet und ist damit eine große Empfehlung vom einen Faulpelz zum anderen.

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Das war meine Woche KW 41 / 2021 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-41-2021/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-41-2021/#comments Sun, 17 Oct 2021 16:12:46 +0000 https://www.wihel.de/?p=120781 Das war meine Woche KW 41 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Eigentlich auch wieder so eine Woche, in der Line mehr erlebt als ich, aber dieses Mal hab ich vorgesorgt: Wenn sie einfach Urlaub macht, mach ich auch einfach Urlaub – nur eben anders. Außerdem gibt es dieses Mal besonders schlechte Bilder, weil es immer nur Schnappschüsse für Line und Whatsapp waren. Back to the roots oder so.

Highlights der vergangenen Woche

Um es direkt auf den Punkt zu bringen: Wir haben seit Donnerstag noch mal Urlaub. Line ist mit einer Freundin nach Griechenland, was nicht nur damit zu tun hat, dass ich auf derlei Reisen eher weniger Lust habe. Ich hab mir aber einfach für den gleichen Zeitraum freigenommen, denn mittlerweile ist es ja gute Tradition, dass wenn sie für länger aus dem Haus ist, ich die Wohnung umbaue.

Das tat ich schon vor ein paar Wochen und mittlerweile ist der Haussegen auch schon wieder deutlich waagerechter, als er damals war. Und weil ichs auch nicht immer völlig übertreiben will, hab ich mich für dieses Mal lediglich auf das Arbeitszimmer beschränkt – quasi mein Reich, in dem noch mal andere Regeln gelten.

Genauer gesagt hab ich endlich in ein höhenverstellbares Schreibtischgestell investiert. Das ist unfassbar teuer (noch teurer als die Platte), hat sich aber bereits jetzt gelohnt. Denn tatsächlich war die Platte dann doch einen Ticken zu hoch, was ich mit irgendwelchen Fußstützen und ähnlichen Workarounds zu umgehen versucht habe – aber so richtig gut war das nie.

Und genau das hab ich dann direkt am Donnerstag verbaut, was eigentlich in Theorie sehr schnell geht, ich hab aber die Gelegenheit genutzt und noch mal mein komplettes Setup auseinander gebaut und auch gleich gereinigt. Gerade so ein Abbau wird von Zeit zu Zeit nötig, weil man doch zwischendurch mal Dinge verändert, Geräte an- und abschließt und irgendwann herrscht halt Chaos, weil ja doch niemand immer alles super gründlich und sofort wieder aufräumt.

Dass dann so zwei drei Kabel überbleiben, war auch einkalkuliert – am Ende sind es dann doch 7 geworden und ich frag mich bis heute, was ich vergessen hab, anzuschließen. Werden vermutlich die nächsten Tage hoffentlich zeigen, ansonsten hab ich wohl einen größeren Dachschaden als bisher angenommen.

Dazu hab ich mir auch direkt noch ein Laufband besorgt, bei dem ich auch während der Arbeit laufen kann. Ich weiß, es klingt maximal albern, aber ich find spazieren gehen nach wie vor recht zeitverschwenderisch, auch wenn ich natürlich weiß, dass die Bewegung guttut. Was macht man als? Vorteile kombinieren, Nachteile ausmerzen – jetzt geh ich halt Spazieren, während ich arbeite. Und das ist tatsächlich durchaus anstrengend, was ich mal mit „so muss es sein“ gleichsetze.

Darüber hinaus ist gar nicht mehr viel passiert, außer dass ich Hund und Alltag versuche so gut wie möglich zu kombinieren. Der Ausflug zu Kaufland (man kann ja auch einfach mal woanders einkaufen) lief ganz gut, der zur Werkstatt eher weniger. Aber irgendwas ist ja immer.

Highlights der kommenden Woche

Montag bis Freitag bin ich weiterhin Strohwitwer und werde hoffentlich so viel wie möglich Faulenzen oder einfach Far Cry spielen. Donnerstag und Freitag ist dann offiziell kein Urlaub mehr, dafür steht aber die #mtpcon in digitaler Version an, sodass ich auch hier vermutlich eher nicht arbeiten, aber wenigstens viel vorm Rechner hängen und schlauen (und bestimmt auch weniger schlauen) Leuten zuhören werde.

Außerdem kommt die Frau am Donnerstag wieder nach Hause, da wird sicher die eine oder andere Putzsession auch noch auf mich warten.

Das war meine Woche KW 41 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Highlights von wihel.de

Da ich die Beiträge immer ein wenig vorschreibe, wird man vom Urlaub und der entspannteren Stimmung meinerseits vermutlich nicht viel mitbekommen haben, dennoch waren auch diese Woche wieder der eine oder andere Leuchtturm unter den Beiträgen dabei:

01. Weltrekord: 10 Bowling-Kugeln einfach übereinander gestapelt
02. So oft ist James Bond in Wirklichkeit gestorben
03. Host – Ein Horrorfilm nur mit Zoom gedreht
04. Wie ein Gerüst in schwindelerregender Höhe abgebaut wird
05. Ein Schüler mit ADHS im Zeitraffer bei Mathe und Star Wars im Vergleich
06. Der Shelby Destroyer Disc Blaster
07. Line backt Zupfbrot mit Karamell, Äpfeln und Erdnüssen
08. ebay Kleinanzeigen Karaoke mit Jan Georg Schütte und Bjarne Mädel
09. Das aktuell größte LEGO-Modell: Die Titanic
10. Trailer: Resident Evil – Welcome to Racoon City

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Full Moon Silhouettes https://www.wihel.de/full-moon-silhouettes/ https://www.wihel.de/full-moon-silhouettes/#comments Tue, 12 Oct 2021 05:51:16 +0000 https://www.wihel.de/?p=120548 Full Moon Silhouettes | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Ja ja, der Mond. Immer ein bisschen gruselig, wenn man ihn am Tag sieht, besonders wenn er deutlich größer ist als sonst. Manch einer behauptet gar, dass da ein Mann drin wohnen würde und er nach Käse schmeckt – deutlich gesicherter sind da schon die Erkenntnisse über Ebbe, Flut und den Zusammenhang mit dem Mond. Und fest steht auch: Wenn Vollmond ist, sollte man sich von Vierbeinern fern halten, was aber schwer fällt, weil man in der Regel dann schlechter schläft.

Verantwortlich dafür scheint das Hormon Melatonin zu sein. Das wird vor allem nachts gebildet, wenn es dunkel ist, Helligkeit sorgt eher für eine Hemmung der Bildung und da es bei Vollmond in der Regel heller ist … sagt zumindest eine Studie, die allerdings mit nur 33 Leuten auch relativ klein ausgefallen ist. Zudem: Mit passenden Vorhängen oder sonstigen Installationen kann man der Helligkeit ganz gut entgegen wirken – ich schlaf dennoch deutlich schlechter bei Vollmond, auch wenn die Wohnung nahezu komplett abgedunkelt ist.

Deutlich gefestigter sind da schon die Erkenntnisse zu Ebbe und Flut und was der Mond damit zu tun hat. Außerdem ist das Physik und damit ohnehin schon mal viel spannender. Oder auch nicht, denn letztendlich beruht das einfach auf der Anziehungskraft des Mondes auf die Erde und das Wasser. Das wird nämlich einfach zum Mond hingezogen, sodass immer dort am meisten Wasser ist, wo sich die Erde zum Mond hingewandt hat. Und da sich die Erde nun mal dreht, kommt das Wasser eben irgendwann wieder bzw. wird einfach woanders zum Mond hingezogen – und schon hat man Ebbe & Flut.

Gleiches passiert übrigens aber auch auf der komplett anderen Seite – erklärbar mit Fliehkräften. Bringt immerhin ein bisschen Würze ins Spiel, denn so kann man nie einfach sagen, auf welcher Seite denn gerade der Mond zu sehen ist und auf welcher nicht … würde vermutlich aber auch niemand machen wollen.

Weniger wissenschaftlich, dafür aber umso schöner ist auch die Erkenntnis von Mark Gee. Denn der hat den Vollmond in Neuseeland einfach gefilmt und dabei auch die Leute eingefangen, die ähnliches vorhatten. Erkenntnis dabei: Egal, welchen Einfluss der Mond auf Wasser oder Schlaf hat, er ist auch immer ein ziemlich starkes Motiv.

Full Moon Silhouettes is a real time video of the moon rising over the Mount Victoria Lookout in Wellington, New Zealand. People had gathered up there this night to get the best view possible of the moon rising. I captured the video from 2.1km away on the other side of the city. It’s something that I’ve been wanting to photograph for a long time now, and a lot of planning and failed attempts had taken place. Finally, during moon rise on the 28th January 2013, everything fell into place and I got my footage.

The video is as it came off the memory card and there has been no manipulation whatsoever.

Es ist mittlerweile zur unumstößlichen Tradition geworden, die wir hoffentlich noch ewig so weiterführen werden. Jedes Jahr im Herbst fahren wir nach Hoopte zum Äpfel pflücken. Warum ausgerechnet nach Hoopte, wenn ihr doch genau so schnell im Alten Land wärt, mag sich jetzt der eine oder andere fragen. Das ist ganz einfach einer Kindheit geschuldet, in der wir regelmässig zu eben diesem Hof gefahren sind, um dort mit meinen Großeltern zusammen, mit Freunden oder auch alleine mit meiner Familie Äpfel zu ernten. Jedes Jahr aß man schon auf der Rückfahrt die frisch geernteten Äpfel. Das Ganze ist mir in so positiver Erinnerung geblieben, dass Martin und ich vor einigen Jahren damit begonnen haben und es bis jetzt durchziehen, was mich sehr glücklich macht.

Tendenziell pflückt man dabei immer mehr Äpfel, als man dann letztendlich alleine verbrauchen könnte. Wir ernten schon immer für meine Großmütter und meine Eltern mit, aber am Ende kann man trotzdem monatelang von der Ernte essen. Das Gute ist aber, dass sich die Äpfel auf dem Balkon oder im Keller wunderbar einige Monate halten. Viele esse ich einfach pur oder als Snack mit Spekulatiuscreme (nein, nicht Erdnussbutter, Spekulatiuscreme ist viel besser, glaubt mir oder probiert es aus). Aber natürlich werden auch einige Äpfel verbacken. Wie zum Beispiel im heutigen Rezept: Saftiges Zupfbrot mit Karamell, Äpfeln und Erdnüssen.

Zupfbrot mit Karamell, Äpfeln und Erdnüssen

Zutaten:

30 g frische Hefe
500 g Mehl
70 g Zucker
200 ml Milch
1 Ei (Größe M) (Zimmertemperatur)
125 g Butter (Zimmertemperatur)
1 EL Limettenschale
2 EL Limettensaft
500 g Äpfel
200 g weiche Karamellbonbons
8 EL Schlagsahne
60 g Erdnüsse (gesalzen)
Zimt
Salz

Zubereitung:

  1. Die Karamellbonbons grob hacken. Die Sahne in einem kleinen Topf erhitzen und die Bonbons darin unter rühren schmelzen. Etwas Salz hineinrühren, beiseite stellen und abkühlen lassen. Eine Kastenform (ca. 30 cm Länge) gut einfetten und eventuell zusätzlich mit Backpapier auslegen. Die Milch leicht erwärmen und die frische Hefe zusammen mit dem Zucker hinein bröckeln. Das Mehl mit einer Prise Salz vermischen. Die Butter, die Limettenschale und das Ei mit der Hefe-Milch und dem Mehl zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig mit etwas Mehl bestäuben und an einem warmen Ort ca. 45-60 Minuten ruhen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Äpfel waschen, schälen und entkernen. Dann in kleine Stücke schneiden und in einer Schüssel mit dem Limettensaft vermengen, damit es keine braunen Stellen gibt. Zwischendurch immer mal wieder die Karamellcreme umrühren, damit sie nicht zu fest wird. Die Erdnüsse grob hacken. Den Teig nach der Ruhezeit auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen (etwa 40 x 50 cm) und mit der Karamellcreme bestreichen. Dann die Äpfel, die Erdnüsse und eine Prise Zimt darüber verteilen.
  3. Den Teig anschließend in kleine Quadrate (10 x 10 cm) schneiden. Die Quadrate vorsichtig in die Kastenform stapeln. Sollten Apfelstücke herausfallen, einfach wieder zwischen die Teigscheiben stecken. Das Brot noch einmal 15 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit den Ofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen. Das Brot auf einer der unteren Schienen (nicht ganz unten) ca. 50-60 Minuten backen. Ggf. nach der Hälfte der Backzeit mit Alufolie abdecken. Am besten kurz auskühlen lassen und dann noch lauwarm das erste Stück genießen.

Guten Appetit!

Line backt Zupfbrot mit Karamell, Äpfeln und Erdnüssen | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Line backt Zupfbrot mit Karamell, Äpfeln und Erdnüssen | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Ich war ehrlich gesagt dafür, die Erdnüsse durch Mandeln zu ersetzen und kann mir das auch immer noch sehr gut vorstellen. Aber Martin ist großer Erdnuss-Fan und deswegen hab ich es am Ende doch bei den Erdnüssen gelassen. Das Zupfbrot schmeckt natürlich warm aus dem Ofen am besten, aber es war sogar fünf Tage nach dem Backen noch fluffig und saftig, obwohl ich es im Kühlschrank aufbewahrt habe. So konnten wir die gesamte Woche davon essen und auch Freunde, die das Zupfbrot am 4. und 5. Tag probiert haben, waren begeistert. Das zeigt ganz gut, wie lecker das Brot viele Tage nach dem Backen immer noch ist.

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Das war meine Woche KW 40 / 2021 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-40-2021/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-40-2021/#comments Sun, 10 Oct 2021 16:27:46 +0000 https://www.wihel.de/?p=120408 Das war meine Woche KW 40 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Nach einer anstrengenden vorletzten Woche, in der ich gefühlt mehr unterwegs war als im gesamten Jahr, hab ich mich sehr auf die letzte Woche im Homeoffice gefreut. So schön dieses Sozialleben auch ist, ich arbeite und verbringe meine Abende auch einfach gerne mal alleine. Nachdem ich mich in der vorletzten Woche praktisch von Highlight zu Highlight gehangelt habe, war in der vergangenen Woche natürlich verhältnismässig wenig los.

Highlights der vergangenen Woche

Das erste Highlight hab ich schon in der Einleitung erwähnt: Die ganze Woche im Homeoffice. Es war richtig toll, so viele Kollegen in der vorletzten Woche mal (wieder) live zu treffen, aber nachdem wir auch abends oft unterwegs waren, tat es auch wieder gut, alleine und in Ruhe fokussiert arbeiten zu können. Ich schaffe Zuhause einfach mehr und bin produktiver, wenn es nicht gerade um Brainstorming geht, denn das funktioniert einfach besser in einer Gruppe. Hier Zuhause konnte ich jeden Morgen meinen guten Kaffee aus einer Tasse und nicht aus einem Thermobecher genießen. Allein das macht schon einen großen Unterschied aus, finde ich.

Das war meine Woche KW 40 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Ein zweites Highlight ist natürlich, dass ich wieder viel mehr Zeit mit Mia verbringen kann, die ich in der letzten Woche kaum gesehen hab. Ich hab zwar an drei Tagen eine Morgenrunde mit ihr drehen können, aber es ist dann doch was anderes, wenn man sie den ganzen Tag um sich herum hat. Und jetzt, wo meine liebste Jahreszeit startet, geh ich noch viel lieber Spazieren. Obwohl man sich hier in Hamburg jetzt schon dick einpacken muss, wenn man morgens das Haus verlässt. Dafür verfärben sich langsam die Blätter und die Luft ist morgens frisch und klar, sodass sich das Durchatmen vor der Arbeit gefühlt noch mehr lohnt.

In der vergangenen Woche hab ich außerdem fast jeden Abend eine Yogasession eingelegt, was mir in der Woche zuvor sehr gefehlt hat, denn da hatte ich schlichtweg einfach keine Zeit dafür. So konnte ich diese Woche nach der Arbeit auch besser abschalten. Gerade im Homeoffice empfinde ich das als wichtig, damit man besser aus dem “Arbeitsmodus” heraus in den “Feierabendmodus” kommt. Meditation wäre natürlich auch hervorragend geeignet, aber das hab ich ehrlich gesagt ziemlich schleifen lassen im vergangenen Jahr. Vielleicht kann ich mich dazu im Winter wieder öfter motivieren.

Das war meine Woche KW 40 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Ein bisschen geschummelt, aber dennoch nicht unerwähnt bleiben soll das vergangene Wochenende, denn ich hab die ganze Woche noch so gerne daran zurückgedacht. Ich war mit meiner meiner Mama, meiner Oma und meiner Schwester für ein verlängertes Wochenende auf Föhr. Und obwohl es recht viel geregnet hat, gab es auch trockene Stunden und dazu gutes Essen, schöne Gespräche und lange Strandspaziergänge. Auch die machen im Herbst und Winter fast noch mehr Freude, denn dann ist es wenigstens mal ganz entspannt, ruhig und nicht so überlaufen am Strand. Die Bilder in dieser Zusammenfassung sind daher auch alle vom vergangenen Wochenende, denn es war einfach zu schön, um euch das vorzuenthalten.

Highlights der kommenden Woche

Ein riesiges Highlight steht bevor: Ich fliege mit Neele nach Griechenland. Relativ spontan haben wir im August ein wunderschönes Hotel und Flüge nach Kos gebucht. Ich war noch nie n Griechenland und freue mich schon sehr darauf. Dort ist es auch noch angenehm warm und wir werden sicherlich eine schöne Zeit haben, viel leckeres Essen, Sonne und Entspannung genießen. Den Bericht bekommt ihr ja dann schon in der übernächsten Wochenzusammenfassung. Martin bleibt derweil hier und hütet Wohnung und Hund, hat aber auch Urlaub und macht sich ein paar entspannte Tage Zuhause.

Das war meine Woche KW 40 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Highlights von wihel.de

Während ihr vielleicht gerade aufgrund der Herbstferien selbst unterwegs seid oder auch sonst viel um die Ohren habt, erschien hier auf wihel.de wie gewohnt guter Content, den ihr konsumieren könnt, wann und wo ihr wollt. Wer es aber in der vergangenen Woche nicht geschafft hat, hat nun hier die Möglichkeit, die Highlights noch einmal Revue passieren zu lassen:

01. PopCorn SyFy – Wie viele Filme und Serien erkennst du?
02. So oft ist James Bond in Wirklichkeit gestorben
03. Rückwärts ist fast alles toll
04. Der Shelby Destroyer Disc Blaster
05. Wie man das perfekte Ei kocht
06. So könnte ein klimaneutrales Deutschland 2045 aussehen
07. Kleiner Tipp am Rande zum Wochenanfang
08. Everything is a Remix – 2021
09. Und wieder 2 Stunden lang versuchen, nicht zu lachen
10. Die Boogie-Katze

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Wie man kleine Rosen aus Papier bastelt https://www.wihel.de/wie-man-kleine-rosen-aus-papier-bastelt/ https://www.wihel.de/wie-man-kleine-rosen-aus-papier-bastelt/#comments Wed, 06 Oct 2021 10:25:57 +0000 https://www.wihel.de/?p=120325 Wie man kleine Rosen aus Papier bastelt | Handwerk | Was is hier eigentlich los?

Regelmäßige Leser wissen es: Jeden Sonntag wechseln Line und ich mich damit ab, eine kleine Zusammenfassung der aktuellen Woche hier zu schreiben. Zum einen sorgt es dafür, dass hier auch am Wochenende ein bisschen was passiert, obwohl wir – wobei vor allem ich – aus dem Alltag und dem täglichen Posten von Beiträgen ausbrechen können. Zum anderen ist es auch eine kleine Huldigung an die Art des Bloggens von früher™.

Damals, als Blogs tatsächlich noch sowas wie Tagebücher waren und hauptsächlich von belanglosem Privatzeug gehandelt haben und wir uns keine Gedanken darüber machen mussten, wer was liest und ob das (vor Gericht) gegen uns verwendet werden könnte. War auch schon schön damals. Das Witzige ist: Bei einigen KollegInnen sind das eigentlich die Beiträge, die mich am meisten interessieren.

Ob das auch bei uns der Fall ist, kann ich nur schwer sagen, weiß aber immerhin, dass unsere Eltern die Beiträge (un)regelmäßig lesen, weil sie so auch ohne Anruf erfahren, was bei uns passiert ist – auch wenn das tatsächlich eher Belanglosigkeiten sind und die wirklich wichtigen Themen eher privat bleiben.

Ich muss aber auch zugeben, dass ich den sonntäglichen Beitrag für interne Verlinkungen nutze. So richtig geil finde ich das ganze SEO-Thema zwar nicht und kümmer mich hier auch nur um das Nötigste, weil es eben doch mal Traffic auf die Seite bringt, aber wenn man das Schöne mit dem Nützlichen verbinden kann … why not?

Außerdem hilft es dabei, einen Eindruck zu bekommen, was die Leute tatsächlich interessiert, denn die 10 beliebtesten Beiträge der Woche sind dann doch teils überraschend. Und ja, sie sind auch ein bisschen manipuliert, denn wenn ein Beitrag theoretisch in der 6. Woche ganz vorne dabei ist, ist das sicher eine Erkenntnis, wird aber schnell langweilig.

Relativ spannend dabei auch: Bastelanleitungen sind immer noch ein Ding, genauso wie Anleitungen an sich, egal ob es dabei um gekochte Eier oder Schnürsenkel geht.

Oder um sowas wie Papierrosen – wüsste ich zum Beispiel nicht einfach so, wie man da anfangen sollte oder wie das überhaupt funktionieren kann. Muss ich aber auch nicht, denn dafür gibt es Videos – und die zeigen dann auch, dass das alles andere als schwer ist:

Gewusst wie.

Ich hatte es neulich schon irgendwo erwähnt: Nicht nur, dass wir durch unsere Win-Compilation im Gegensatz zu Facebook und Instagram dafür sorgen, dass die Welt zumindest für irgendwas um die 10 Minuten ein bisschen besser wird, es hat auch den netten Nebeneffekt, dass wir dabei sogar ein bisschen was gelernt haben.

Unter anderem wie frustrierend es sein kann, passende Videos zu finden. Wo es früher einfach noch ausgereicht hat, dass wir einfach unsere Feedreader beackert und vieles einfach weggespeichert haben, sind mittlerweile richtige Recherche-Runden nötig, bei denen wir gezielt suchen. Dazu gehört dann natürlich auch das Absenken des eigenen Anspruchs und Standards – da waren schon einige Füller dabei, damit wir überhaupt auf Länge kommen.

Passend dazu haben wir auch gelernt, wie kaputt das System YouTube eigentlich ist, denn auch dort gibt es die, die morgens mit Dollarzeichen in den Augen aufwachen und abends damit ins Bett gehen. Jukin Media ist da sehr weit vorn dabei und lizenziert quasi alles durch die Bank weg, was mal viral gehen könnte und hat mittlerweile eine Größe erreicht, dass das nur noch schwer aufzuhalten oder umzukehren ist. Was halt auch nicht allein deren Schuld ist, gehören ja schließlich immer zwei zu einem Verkauf dazu, selbst bei der eigenen Seele.

Aber wir haben auch gelernt, wie man Videos ein bisschen besser macht, als das der absolute Anfänger wohl tun würde. Absoluter Klassiker mittlerweile ist das Verlängern des Sounds eines Videos über das vorhergehende oder nachfolgende hinaus. Eher aus der Not heraus geboren, weil manche Videos einfach keinen Ton haben und das auch irgendwie nervt, ist das beinahe schon ein Markenzeichen von uns.

Oder auch das konsequente Doppeln von Hochkantvideos, um eines davon verschwommen in den Hintergrund zu packen, damit es eben nicht einfach nur nach Hochkantvideo aussieht. Oder auch – von mir sehr geliebt – Soundübergänge, damit gerade bei unausgeglichenen Clips einem nicht die Ohren abfallen und man noch ein bisschen freier in der Zusammenstellung ist.

Außerdem, dass alles irgendwie cooler aussieht, wenn man es in Slow Mo aufnimmt. Gut, das wird von uns eher selten bis gar nicht gemacht, aber viele Clips basieren dennoch von Natur aus darauf. Neu hingegen ist, dass auch „rückwärts“ oft ziemlich coole Ergebnisse liefert:

Definitive Ausnahme: Wenn Dinge den menschlichen Körper verlassen. Ist weder rückwärts noch in Slow-Mo wirklich ansehnlich …

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Eine Tour durch ein Logistikzentrum von Amazon https://www.wihel.de/eine-tour-durch-ein-logistikzentrum-von-amazon/ https://www.wihel.de/eine-tour-durch-ein-logistikzentrum-von-amazon/#comments Tue, 05 Oct 2021 05:50:36 +0000 https://www.wihel.de/?p=120284 Eine Tour durch ein Logistikzentrum von Amazon | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Amazon ist Fluch und Segen zugleich: Segen, weil es halt einfach in Bezug auf Bestellung und schnelle, unkomplizierte Lieferung funktioniert. Ich muss nicht zwei Mal überlegen, wenn es darum geht, in einen Laden zu gehen, mich von einem unfreundlichen Mitarbeiter beleidigen zu lassen, nur um festzustellen, dass ich mehr Ahnung hab als er (und ich hab schon keine Ahnung) und dann mehr für weniger zu zahlen – oder ich recherchier einfach im Internet, werde tatsächlich schlauer und bekomme das, was ich will am nächsten Tag bis zur Tür geliefert, meist sogar noch günstiger als anderswo.

Will sagen: Wir kaufen echt viel bei Amazon, weil Service außerhalb vom Warenriese nicht vorhanden ist, das Produkt identisch und da dann am Ende der Preis den Ausschlag gibt. Da kann dann der Local Dealer noch so sehr schreien und um Hilfe betteln, wenn ich als Kunde keinen Mehrwert bekomme – teils findet ja sogar das komplette Gegenteil statt – bin ich halt weg. Aber so lange wir darüber diskutieren, dass versendete Pakete eine Extra-Steuer brauchen, um Geschäfte in den Innenstädten das Leben künstlich zu verlängern, wird es auch keinen Wandel hin zum wirklichen Finden des Kundeninteresses geben. Aber wer wehrt sich schon gern gegen Subventionen, wenn er derjenige ist, der sie bekommt?

So einfach und leicht das Einkaufserlebnis bei Amazon auch ist, auf der anderen Seite steht ganz viel Scheiß. Mitarbeiter werden ausgebeutet, im großen Stil Produkte und Materialien einfach vernichtet und während sich der (ehemalige) Firmenchef in einem riesigen Pimmel in die Luft schießen lässt, passiert bestimmt noch viel mehr, von dem wir gar nichts mitbekommen und vielleicht nicht mal daran glauben wagen würden. Es gibt jedenfalls sehr viele Gründe, warum man bei Amazon nicht kaufen sollte – doch werfe der den ersten Stein, der frei von Schuld ist.

Man muss allerdings auch anerkennen, was da in den letzten Jahren in Sachen Automatisierung und Optimierung passiert ist. Klar, über allem steht immer der Gewinn und das ist mehr als ungesund – aber diese Maschinerie ist auf eine ganz bestimmte Weise auch einfach sehr beeindruckend, wenn nicht gar beängstigend:

Ich bleib dann aber doch lieber auf der Kundenseite. Aus vielen Gründen.

Mittlerweile ist unser EI-Konsum gleichzusetzen mit der Verwendung unseres Sandwichtoasters – sehr lange gar nicht, dann beginnt irgendwann die Phase, in der man häufiger denkt, dass man ja mal wieder könnte und dann gibt es eine Woche lang nichts anders, nur um dann wieder in die Phase einzutreten, in der monatelang gar kein Gedanke daran verschwendet wird.

Was halt sehr schade ist, weil so ein Sandwichtoaster eigentlich ein sehr geiles Gerät ist und wer auf dieser Welt mag denn nicht warmes Brot, dass man mit irgendwas noch Geilerem belegt hat und wo dann der Käse so geil drin zerläuft? Nur Psychopathen. Und Babys, weil die halt noch zu doof sind, so ein Ding zu bedienen.

Das Absurde ist aber: Wir kaufen eigentlich regelmäßig Eier, weil Line halt immer mal welche zum Backen braucht und wir ein guter deutscher Spießerhaushalt sind – wenn da das Ei-Fach leer ist, ist das nicht nur nicht richtig, sondern ein Anzeichen dafür, dass in dieser Familie etwas nicht stimmt. Das geht einfach nicht.

Und doch, der Ei-Konsum als solches könnte deutlich ausgebaut werden, zumal Eier ja überraschend gesund sein sollen. Im Grunde steckt da einfach das komplette Alphabet an Vitaminen drin und weil das nur eine begrenzte Anzahl an Buchstaben hat, werden da auch noch Zahlen hinzugefügt. A, B2, B3, B5, B12, C, D … ein wahres fest, nicht nur für Analphabeten.

Aber so ein Ei kann auch ein Politikum sein, nämlich dann, wenn es darum geht, wie man es zubereitet. Manche mögen es ja ein bisschen weicher, andere wiederum härter und richtig kranke Leute wollen, dass das noch so schön vor sich hinglibbert. Bäh. Ich bin großer Fan der festen Variante, weil man sich dann ein richtig leckeres Ei-Brot machen kann – aber auch Rührei geht eigentlich immer. Und wer mein Herz um Sturm erobern will, macht einfach Egg Benedict – die absolut beste Zubereitungsart.

J. Kenzie López-Alt ist nicht nur Koch, sondern wohl auch ein Ei-Experte und gibt nachfolgend ein paar Tipps, wie man das perfekte Ei kochen kann:

Hilfreich durchaus, ich benutz aber schon seit Jahren eine App dafür. Die gibt es ungefähr seit es Ei-Phones gibt und hat sich bisher immer bewährt.

Feta ist in den letzten Jahren ein großer Favorit von mir geworden. Man kann ihn nicht nur wunderbar als Topping für Salate, Pasta und andere Gerichte nutzen, sondern auch für Aufläufe oder – Pro-Tipp: ein bisschen Feta in die Guacamole mischen. In New York hab ich damals ein Avocadobrot bestellt und die Avocado war mit Feta gemischt. Das hat so unglaublich gut geschmeckt, dass ich es zuhause immer mal mache, wenn ich etwas Feta übrig habe, denn natürlich braucht man keinen ganzen Feta für eine Avocado.

Dass Feta und Spinat eine hervorragende Kombination sind, ist auch nichts neues. Neulich stieß ich auf ein Rezept für Risotto mit Feta und Spinat. Leicht angepasst hab ich es nachgekocht und weil es so gut geschmeckt hat, gab es das Risotto zwei Wochen später gleich noch einmal. Zu Feta und Spinat kommen getrocknete und frische Tomaten, welche auch wieder bestens zu Spinat und Feta passen. Und eine kleine „Geheimzutat“, um das Risotto unglaublich cremig zu machen.

Spinat-Risotto mit Feta und getrockneten Tomaten

Zutaten:

Zutaten für 4 Personen:
120 g Blattspinat (frisch)
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
100 g Mozzarella
320 g Risottoreis
100 ml Schlagsahne
1 l Gemüsebrühe
160 g Feta
100 g getrocknete Tomaten (in Öl)
100 g Cherrytomaten
Saft einer halben Zitrone
20 g Butter
Olivenöl
Salz, Peffer

Zubereitung:

  1. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebel und Knoblauch darin 2-3 Minuten anschwitzen lassen. Den Risottoreis hinzugeben und ebenfalls kurz glasig dünsten. Sahne und etwas Gemüsebrühe zum Reis geben und unter Rühren einkochen lassen, dann den nächsten Schwung Gemüsebrühe hinzugeben und wieder einkochen lassen. So lange verfahren, bis der Reis gar ist, das kann 15-20 Minuten dauern.
  2. Währenddessen den Spinat waschen und trocken schütteln. Die Cherrytomaten waschen und vierteln, die getrockneten Tomaten klein schneiden. Den Mozzarella ebenfalls klein schneiden. Den Feta zerbröseln.
  3. Wenn der Reis gar ist, den Mozzarella einrühren und so lange rühren, bis er komplett geschmolzen ist. Dann 2/3 des Fetas und die Tomaten hinzugeben und unterrühren. Zum Schluss den Spinat in Portionen dazugeben und unterrühren. Mit Zitronensaft, Salz und Peffer abschmecken. Mit dem restlichen Feta garniert servieren.

Guten Appetit!

Line kocht Spinat-Risotto mit Feta und getrockneten Tomaten | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line kocht Spinat-Risotto mit Feta und getrockneten Tomaten | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Die Geheimzutat, jetzt nicht mehr so geheim, ist mir eingefallen, als ich alle Zutaten zusammengesucht habe. Ich hatte noch einige wenige Mozzarellabällchen im Kühlschrank und nachdem ich neulich mal eine Pastasoße gekocht habe, in der gegen Ende auch einfach Mozzarella komplett geschmolzen wurde, dachte ich mir, das müsste doch auch großartig in Risotto funktionieren. Wichtig dabei ist, dass man den Mozzarella wirklich komplett schmelzt, also über den Fäden-ziehenden Zustand hinaus. Dann bekommt man eines der cremigsten Risottos überhaupt. Ich kann euch nur empfehlen, es mal auszuprobieren. Pinienkerne würden als Topping übrigens auch noch sehr gut passen.

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Das war meine Woche KW 39 / 2021 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-39-2021/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-39-2021/#comments Sun, 03 Oct 2021 16:31:58 +0000 https://www.wihel.de/?p=120197 Dieses Mal passt eigentlich wieder so gar nicht, dass ich mit dieser Reihe dran bin, denn in dieser Woche hat Line deutlich mehr erlebt als ich. Um nicht zu sagen: eigentlich alles, dass fernab von normalen Alltag passieren könnte, z.B. einen Ausflug in den Heidepark oder auch ein erneuter Besuch auf Föhr übers Wochenende. Außerdem war sie die ganze Woche wieder durchgehend im Büro, was so ein bisschen an das Lebensgefühl von 2019 grenzt – witzgierweise freut sie sich aber auch schon wieder, dass nächste Woche komplett Homeoffice angesagt ist.

Highlights der vergangenen Woche

Für mich blieb daher nur das Hausmann-Dasein neben Arbeit und natürlich die volle Packung Hundepapa. Das ist durchaus ab und an herausfordernd wenn es ans Zeitmanagement geht, auf der anderen Seite liegt die kleine Pupskarotte wieder häufiger bei mir – und das ist ja immer schön. Weniger schön ist da nur die Bettelei nach Aufmerksamkeit, wenn man doch mal Arbeiten muss. Aber irgendwas ist ja immer und so ein Hund muss sich auch mal langweilen können.

Entsprechend ist Montag bis Mittwoch sehr wenig passiert, außer dass ich abends mal öfter gedaddelt hab, weil Line später Zuhause war. Das war schön und ein bisschen wie früher, als man wirklich noch Zeit dafür hatte.

Donnerstag (oder besser gesagt bereits Mittwochabend) stand ich vor der Qual der Wahl: Da Line nicht da ist, blieb der Wocheneinkauf an mir hängen. Ich brauchte zwar weniger, sodass ich damit auch schneller als sonst durch sein würde, es ermöglichte aber auch die Freiheit, mal selbst zu wählen, wo ich denn einkaufen gehe. So wie immer oder mal ein Abenteuer wagen und woanders einkaufen? Außerdem konnte ich es vor der Arbeit machen, was dann den Tag insgesamt entspannter macht.

Aber ich bin mittlerweile alt und mag meine etablierten Muster – und war dann doch nur da, wo wir immer einkaufen waren. Und auch der frühe Zeitpunkt sollte sich als Nachteil herausstellen, denn viele Sachen, die ich mindestens mal in Augenschein nehmen wollte, waren noch gar nicht eingeräumt. Meistens ist man halt erst hinterher schlauer …

Freitag früh hab ich dann Line unverschämt zeitig zum Bahnhof gebracht, was vor allem für Mia anstrengend war – noch früher aufstehen, fressen und Gassi gehen als sonst hat einen überraschend großen Einfluss auf sie gehabt. Die hat den ganzen Tag nur tief und fest geschlafen, ich war direkt neidisch. Hund müsste man sein.

Das Wochenende verlief dann entsprechend entspannt. Haushalt bisschen auf Vordermann gebracht und ansonsten viel mit dem Hund gekuschelt – da gab es schließlich ob der schmalen Zeit unter der Woche einiges aufzuholen.

Highlights der kommenden Woche

Keine! Zumindest stehen keine außergewöhnlichen Sachen im Kalender, aber am Samstag gibt es Winterreifen. Da die neu sind und ich bisher nie welche kaufen musste, wird das vermutlich der aufregendste Tag werden – aber ich freu mich auch ein bisschen drauf, weil das wieder mehr Sicherheit gibt und eine kleine Aufwertung fürs Auto ist.

Highlights von wihel.de

Neben all dem lästigen und weniger lästigen Kram und der dadurch gekürzten Zeit ist natürlich das Bloggen auch immer eine Herausforderung. Und gerade durch den Herbstblues ist das mit der Motivation so eine Sache, außerdem hat man irgendwie ja schon alles gesehen – aber dennoch behaupte ich, dass das Niveau konstant (hoch?) blieb. Muss man ja auch mal würdigen und sei es nur aufgrund der neuen Win-Compilation:

01. Eine Lasagne, die 100 Stunden zur Zubereitung braucht
02. Perfektes Geburtstagsgeschenk
03. Die Graffiti-Jäger von Hannover – Unterwegs mit dem NDR
04. Host – Ein Horrorfilm nur mit Zoom gedreht
05. Beeindruckende Aufwärmübung für Stimmbänder
06. Nur ein Doppelpendel
07. Line backt Blaubeer-Scones mit Streuseln
08. ondon während des 2. Weltkriegs in Farbe
09. Der Bäuerchen-Roboter
10. Hafþór Björnsson wird jetzt Boxer

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Beeindruckende Aufwärmübung für Stimmbänder https://www.wihel.de/beeindruckende-aufwaermuebung-fuer-stimmbaender/ https://www.wihel.de/beeindruckende-aufwaermuebung-fuer-stimmbaender/#comments Thu, 30 Sep 2021 10:36:10 +0000 https://www.wihel.de/?p=120047 Beeindruckende Aufwärmübung für Stimmbänder | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Ehrlicherweise weiß ich gar nicht, wann genau ich Line kennen gelernt hab – nicht gerade ein Punkt zum Angeben, ich weiß. Aber immerhin weiß ich, wann wir zusammengekommen sind, wann wir uns verlobt haben (steht zum Glück auf dem Nummernschild vom Auto) und natürlich auch, wann wir geheiratet haben. Insofern: Das Wichtigste ist im Kopf oder irgendwo notiert, da kann man den Rest auch ein bisschen vernachlässigen.

Darauf will ich aber auch gar nicht weiter eingehen, sondern: Seit ich sie kenne, geht sie zum Gesangsunterricht. Nicht, dass sie das bräuchte im Sinne von „Defizite ausgleichen“, sondern weil sie darin echt gut ist. Wäre auch komisch, wenn nicht, denn der Unterricht kostet ja auch ein bisschen was an Geld.

Ein bisschen schade ist da natürlich, dass ich bisher nur einen Auftritt von ihr gesehen hab, was aber auch nicht allein an mir liegt, denn genau die kann man an einer Hand abzählen. Wenn überhaupt. Im Prinzip ist das sogar eine potenzielle Einnahmequelle, nur das Timing ist gerade äußerst schlecht, weil halt Auftritte nach wie vor ein bisschen schwierig sind.

Aber es gibt da auch ein paar Schattenseiten. Regelmäßig muss ich damit leben, dass ich ein ziemlicher Trottel bin, wenn es um Songtexte geht, denn an sich muss Line ein Lied nur zwei oder drei Mal hören und dann sitzt der Text.

Und leider gibt es auch nur sehr wenige Lieder, bei denen sie nicht direkt mitsingt. Klar, klingt zwar gut, aber manchmal will man auch einfach das Original hören und dann braucht es wirklich Fingerspitzengefühl, diesen Wunsch zu äußern, ohne dass der Gegenüber deswegen beleidigt ist. Ich hab kein Fingerspitzengefühl. Ich hab manchmal nicht mal Fingerspitzen.

Am Ende überwiegt aber das Beeindruckt-Sein, weil das einfach schon krass ist, was man mit seiner Stimme anstellen kann. Wenn man es denn kann und dazu gehört vor allem Übung. Und eine ordentliche Aufwärmphase:

We’re already warming up for our upcoming concerts … :)

Schon toll.

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Mauer-bauende Roboter https://www.wihel.de/mauer-bauende-roboter/ https://www.wihel.de/mauer-bauende-roboter/#comments Thu, 30 Sep 2021 06:08:17 +0000 https://www.wihel.de/?p=120043 Mauer-bauende Roboter | Handwerk | Was is hier eigentlich los?

Aktuell wird bei uns das Büro umgebaut. Also auf Arbeit, nicht Zuhause – dafür ist die Anzahl der Räume dann doch zu überschaubar. Und dieser Umbau ist gleich in mehreren Bereichen mehr als spannend.

Zum einen, weil der Umbau in eine Zeit fällt, in der man eigentlich langsam mal wieder zurück ins Büro kann und im Gegensatz zu mir einige darauf auch richtig heiß sind. Böse Zungen würden behaupten, dass die noch mal über ihr Zuhause nachdenken sollten, wenn sie immer stärker davon flüchten wollen. Zum Glück bin ich keine böse Zunge …

Zum anderen zeigt es auch direkte Auswirkungen der Pandemie, denn hatten wir vor zwei Jahren jeder noch einen festen Platz entsteht jetzt eher sowas wie ein Co-Working-Space, wo man im Prinzip überall sitzen oder sich mit seinem Team auch in einen Team-Raum einbuchen kann, um eben nur bei Bedarf aus dem Homeoffice ausbrechen und sich treffen zu können. Das spart nicht nur Platz, sondern auch Geld und suggeriert zumindest sowas wie Flexibilität.

Und ebenso spannend: Die Umbaumaßnahmen selbst. Ich hab die Anfänge nicht mitbekommen, war aber zumindest vor ein paar Wochen mal kurz im Büro – und hatte harte Orientierungsprobleme, weil sich so viel geändert hat. Wo mal Türen waren, ist plötzlich eine durchgehende Wand, wo mal mein Platz war, ist ebenfalls eine Wand und irgendwie sind auch neue Räume entstanden und alte verschwunden.

Als ob das nicht schon beeindruckend genug wäre: Das ist alles in irgendwas um die zwei Wochen passiert. Allein das Entfernen einer Tür und Einbauen einer neuen Tür kann mal eben innerhalb von zwei Stunden passieren – ein Wahnsinn, dachte ich doch immer, dass das alles viel komplizierter ist und länger braucht.

Aber wenn man weiß, wie es geht, ist fast alles einfach. Und wenn dann auch noch Roboter mit dazu kommen, braucht man eigentlich gar nicht mehr dabei sein, geschweige denn mitdenken. Selbst beim Mauerbau helfen die Dinger schon seit einigen Jahren sehr gekonnt mit:

SAM the bricklaying robot working alongside masons from Heitkamp Masonry on a construction project in Rolla, Missouri.

Fastbrick Robotics Limited (ASX:FBR) reveals its Hadrian 105 demonstrative model in action through a time-lapse video. The Hadrian 105 demonstrates the ability of its technology and provides a first look at the future of the construction industry as is the the precursor to the commercial model, Hadrian X.

Terminator hin oder her – gerade im Bau find ich die Teile einfach nur gut.

Seit dem Bestehen der Menschheit gehört es dazu, dass sich selbige immer wieder messen. Sei es nun, um herauszufinden, wer der Stärker ist oder der Schlauere, Schönere, Größere. Dickere … es liegt einfach in der Natur, dass wir immer wieder herausfinden wollen, wer in irgendwas besser ist, egal ob man darauf direkten Einfluss nehmen kann oder einfach nur vom Glück bevorzugt wird.

Bestimmt hat das auch einen wissenschaftlichen Namen, den ich aber nun nicht verraten will (obwohl ich könnte, wenn ich wollen würde – aber nur so kann ich meine Chancen steigern, der Geheimnistuerischste zu werden). Auf jeden Fall ist das nämlich ziemlich absurd, denn nur weil jemand irgendwo besser ist als alle anderen, heißt das noch nicht zwingend, dass sich daraus irgendeine besondere Rolle ergibt.

Klar, derjenige, der Menschen besser Heilen kann als andere, sollte definitiv Arzt werden und entsprechend sein. Talent einsetzen, dafür aber auch mindestens gleichwerte Anerkennung bekommen. Wer aber andererseits am schönsten eine Banane schälen kann, kann sich auch darüber freuen – sollte aber nicht zwingend allein deswegen die Geschicke eines Landes lenken. Und ja, die Realität straft uns hier Lügen, denn viel zu oft scheint genau das der Fall zu sein.

Außerdem ist das ja auch vollkommen okay, wenn man irgendwo nicht der Beste ist – können ja nicht alle der Beste sein, sonst gibt es gar keine Gewinner und langfristig auch keinen Fortschritt. Glücklich sind ja ohnehin immer die, die sich auch mit weniger zufrieden geben können.

Hier jedenfalls ein paar Typen, die Tauziehen im Rudern machen. Das hat wenig bis gar nichts mit einem Tau zu tun, sieht auch irgendwie albern aus, weil die halt in einem verdammten Pool rudern – ist dann aber auch wieder beeindruckend, weil bestimmt unfassbar anstrengend.

tug of war rowing in Poland

Die Gewinner dürfen übrigens die Frauen der Verlierer schänden. So will es das Bananengesetz!

Da sich „in der Vergangenheit schwelgen“ durch sämtliche Beiträge des heutigen Tages zieht, machen wir damit einfach weiter, finden aber hoffentlich auch endlich einen Abschluss – schließlich muss man ja nach vorne Blicken und ganz motiviert die Welt aus den Angeln heben. Sagen zumindest Motivationscoaches und sind nach wie vor der Beweis, dass man auch mit dem größten Quatsch unverschämt viel Geld verdienen kann.

Auf jeden Fall hab ich am Wochenende wieder meinen Part für die Win-Compilation geschnitten und das stand eigentlich erneut unter einem eher mäßig guten Stern. Sowohl Maik als auch ich haben urlaubstechnisch wieder besonders gut geplant und unsere Abwesenheiten überschneidend geplant – ist halt für das Sammeln von Videos eher kontraproduktiv.

Viel mehr aber noch war ich Samstag eigentlich völlig im Arsch, schlecht gelaunt, nicht wirklich zu etwas zu gebrauchen und wollte seit morgens eigentlich nur wieder ins Bett. Dennoch, die Pflicht hat gerufen und das nicht sehr leise, sodass ich dann abends doch noch alles zusammengeschnitten und betüdelt hab, wie das eben jeden Monat der Fall ist.

Besonders schade dabei aber: Kateryna Nikiforova taucht dort nicht auf. Denn dafür ist das nachfolgende Video dann doch „zu alt“, obwohl es eigentlich wie dafür geschaffen ist, in unserer kleinen Zusammenstellung zu landen.

So kommt ihr aber eben eine andere Ehre zu teil: Ein Einzelposting. Davon können dann wieder viele andere Clips nur träumen und so wird aus etwas eigentlich Traurigem doch noch etwas Gutes:

Bouncing juggling by: Kateryna Nikiforova

Was hier aber vor allem fehlt: Eine eigene Seite oder ein Wikipedia-Artikel, damit man ein bisschen mehr über sie erfährt. Denn das ist aktuell sehr schwierig (und der Grund, warum hier eigentlich nur Quatsch steht)

Schade, dass ich mit der Überschrift eigentlich schon direkt alles verraten muss, aber „Portrait of the mountain“ ist dann doch zu sehr irreführend – so ein Portrait über einen Berg (also aus Stein) ist dann doch eher nur halb so spannend wie das, was hier nachfolgend kommt.

Denn im Urlaub haben wir nicht nur über vergangene andere Urlaube sinniert, sondern auch, was wir dank dieser Webseite hier schon alles erleben durften. Mehrfache Ausflüge ins Ritz Carlton nach Wolfsburg sind da natürlich weit vorn mit dabei, aber auch die einen oder anderen Menschen, die man über die Jahre getroffen hat – inkl. lustiger Querverbindungen bis hin nach Föhr (wo wir ja den Urlaub verbracht haben).

Dazu zählt natürlich auch Hafþór Björnsson, wobei hier kennenlernen eigentlich schon zu hoch gegriffen ist – er wollte halt unbedingt mal meine Hand schütteln und wer wäre ich, das nicht zu machen? Klar, war dann doch ein bisschen Überwindung dabei, weil das halt einfach mal ein Berg von einem Mann war und sich eigentlich jeder neben ihm wie ein Streichholz gefühlt hat, aber was tut man nicht für seine Fans?

Doch damit ist es jetzt vorbei, zumindest ein bisschen, denn für Björnsson braucht es jetzt ein bisschen mehr als nur pure Kraft – der ist nämlich jetzt Boxer.

Und hat auch tatsächlich schon seinen ersten Kampf gegen Devon Larratt in Dubai gewonnen, sogar in der ersten Runde. Fairerweise muss man allerdings sagen, dass das alles ziemlichen Showkampfcharakter hat, denn Larratt kennt man vor allem aus dem Armwrewstling und auch der nächste Gegner von Björnsson kommt eher aus dem Strongman-Bereich denn aus der klassischen Box-Riege.

Pete Banks hat den ehemaligen stärksten Mann der Welt besucht und eine kleine Doku darüber gedreht, woher der Sinneswandel und die Motivation fürs Boxen kommt:

Hafþór Björnsson competed in Strongman for over a decade and found fame as ‘The Mountain’ in Game of Thrones.

The world’s strongest man in 2018 and standing at 6ft 9in tall, Thor has now changed direction and is on the path to become a professional boxer.

What started out as a grudge between two of the world’s strongest men, has resulted in a life changing transformation.

Dennoch eine ziemlich Erscheinung, dieser Typ.

Eigentlich sollte das Wochenende ja recht entspannt werden. Hier und da noch ein bisschen Schlaf nachholen, weil die erste Woche nach dem Urlaub ja auch immer einen Ticken stressiger ist als sonst, außerdem stand Äpfel pflücken und ein Besuch bei Großmuttern auf dem Programm.

Doch Mia dachte sich, dass das eine gänzlich bescheuerte Idee ist und hat sich dazu entschieden, einfach mitten in der Nacht zu kotzen. An sich nicht weiter schlimm, zumal es nicht das erste Mal war und bei einem Tier ja doch noch mal anders ist als bei uns Menschen – aber eben zu einer wirklich unchristlichen Zeit und gern mal in der Tiefschlafphase.

Entsprechend fällt dann das Einschlafen auch wieder schwer, zudem grätscht mir da mein Tinnitus gehörig rein – und Line war dann auch relativ unruhig im Schlaf, sodass die Nacht für mich eigentlich beendet war.

Das galt dann eigentlich auch für den kompletten Samstag und all meiner guten Laune für den Tag, selbst die Stunde Zwischenschlaf vor der Sportschau hat da nur bedingt viel geholfen. Immerhin: Die Nacht auf Sonntag war dafür länger und gestern war ich auch schon deutlich fitter, aber im Endeffekt fehlt halt ein richtiger Erholungstag – bitter, wenn man bedenkt, dass man am Wochenende auch nur zwei hat.

Daher muss ich es am heutigen Montag ein bisschen ruhiger angehen lassen und das klappt natürlich am besten, wenn man sich auch ein wenig Entspannung auf die Sinne legt. Und das wiederum funktioniert besonders gut, wenn man sich einfach schlafende Otter anschaut. Gern auch einfach direkt 12 Stunden am Stück:

Pawering up #SeaOtterAwarenessWeek with 12 hours of sea otters sleeping and grooming in eel grass here in Monterey Bay!

Press paws on your worries and settle in to twelve hours of relaxing ambient ocean sounds with a sleeping, resting and grooming raft of sea otters. Perfect for a second monitor, to sleep, study, work to! OK, enough with the SEO text there—please enjoy the video!

Otter müsste man sein. Oder Hund. Schade eigentlich, dass die nie so wirklich wissen, wie gut sie es haben …

Manchmal braucht es eine Umarmung, um gut in den Tag zu starten. An anderen Tagen reicht Sonnenschein, ein starker Kaffee oder einfach die Aussicht auf ein schönes Ereignis. Und an wieder anderen muss es ein dekadentes Frühstück sein. Zum Beispiel, um sich über den ersten Arbeitstag nach dem Urlaub hinwegzutrösten. Denn wer den Urlaub ein wenig verlängern will, ohne sich frei zu nehmen, sollte sich die Tage nach dem Urlaub so entspannt und schön wie möglich machen. Nicht direkt wieder mit einem 11 Stunden Arbeitstag voller Meetings starten und auch nicht in stressigen Alltagspflichten versinken.

Diese Blaubeer-Scones helfen dabei in zweierlei Hinsicht. Zum einen genießt man ein selbst gebackenes, leckeres Frühstück. Zum anderen sind diese Scones eine hervorragende Möglichkeit, um die letzten Blaubeeren der Saison aufzubrauchen, bevor wir endgültig in den Herbst starten. Ein letzter Gruß aus dem Sommer sozusagen. Durch die Beeren sind die Scones auch herrlich saftig und es bedarf weder Butter, noch Marmelade.

Blaubeer-Scones mit Streuseln

Zutaten:

Für die Scones:
270 g Mehl
110 g Zucker
110 g Butter
3 TL Backpulver
6 EL griechischer Joghurt
6 EL + 2 EL Sahne
2 TL Vanilleextrakt
125 g Blaubeeren
Salz

Für die Streusel:
65 g Mehl
3 EL weißer Zucker
3 EL brauner Zucker
2 EL Butter
1/2 TL Zimt
Salz
Puderzucker

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 200°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Für die Scones Mehl und Backpulver mischen, dann Zucker und eine Prise Salz hinzugeben, alles gut vermengen. Kurz im Kühlschrank kaltstellen. Um saftige Scones zu backen, hilft es, wenn alle Zutaten kalt sind. Die Butter aus dem Kühlschrank nehmen und in kleine Würfel schneiden. Zur Mehl-Zucker-Mischung geben und so lange grob unterkneten, bis ein krümeliger Teig entsteht.
  2. Dann den Joghurt, die 6 EL Sahne und das Vanilleextrakt hinzugeben. Alles gute verkneten. Der Teig sollte nicht zu weich oder flüssig sein. Wenn man daraus einfach eine runde Scheibe formen kann, ist er genau richtig. Die Blaubeeren waschen und mit etwas Mehl vermengen. Dann vorsichtig unter den Teig heben. Den Teig auf dem Backblech zu einer runden Scheibe von ca. 3 cm Höhe formen. Mit etwas (ca. 2 EL) Sahne bestreichen.
  3. Für die Streusel alle Zutaten (bis auf den Puderzucker, der ist das Topping nach dem Backen) zu einem krümeligen Teig vermengen. Über die Scones streuen und im heißen Ofen etwa 25-30 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind. Aus dem Ofen nehmen, etwas auskühlen lassen, dann in Stücke schneiden und mit Puderzucker bestreut servieren.

Guten Appetit!

Line backt Blaubeer-Scones mit Streuseln | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Line backt Blaubeer-Scones mit Streuseln | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Ich bin sowieso großer Fan von Streuseln auf Kuchen, weil sie immer für den nötigen Crunch sorgen und selbst pur einfach super schmecken. Ich hab noch etwas Zimt zum Streuselteig gegeben, weil die Scones für mich so zur perfekten Kombination aus Sommer- und Herbst-Gebäck werden. Wer will, kann die Scones auch in Muffin- oder einer Springform backen, aber ich finde, es ist ohne Form wunderbar unkompliziert.

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Das war meine Woche KW 38 / 2021 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-38-2021/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-38-2021/#comments Sun, 26 Sep 2021 16:19:40 +0000 https://www.wihel.de/?p=119812 Das war meine Woche KW 38 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Die erste Woche nach dem Urlaub ist immer stressig, weil man einiges aufzuholen hat. Unsere Woche startete allerdings noch mit zwei Tagen Urlaub, sodass wir nur eine halbe Woche arbeiten mussten, was den Einstieg ungemein erleichtert. Denn die Aussicht auf das Wochenende nach nur drei Tagen Arbeit macht es wesentlich entspannter nach einem Urlaub wieder an den Schreibtisch zu müssen.

Highlights der vergangenen Woche

Ein großes Highlight ist natürlich der Wochenstart mit zwei Tagen Urlaub gewesen. Von Sonntag auf Montag hatten wir noch die Schwiegereltern zu Besuch, die sich aber am Vormittag auf den Weg zurück nach Leipzig machten. Den restlichen Tag verbrachten wir damit Ordnung zu schaffen und Wäsche zu waschen, wie das nach einem Urlaub nun mal so ist. Abends konnte ich dann mal wieder ausführlich mit Neele quatschen, das tat sehr gut. Und wir haben die Chance genutzt und ein verlängertes Wochenende in Brügge im Dezember gebucht, worauf ich mich jetzt schon riesig freue. Brügge in der Weihnachtszeit stell ich mir fantastisch vor.

Das war meine Woche KW 38 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Dienstag war dann nach der getanen Arbeit am Montag glücklicherweise ein sehr ruhigen Tag, den ich mit Serien, puzzeln und Entspannung verbringen konnte. Genau so einen Tag hatte es lange nicht mehr gegeben, umso besser, dass ich mir die Zeit genommen habe, bevor es am Mittwoch wieder mit der Arbeit losging. Immerhin arbeiten wir beide weiterhin von zuhause aus, was die Sache deutlich angenehmer macht. Auch wenn mir kommende Woche eine richtige Büro-Woche bevorsteht, auf die ich mich aber eigentlich auch schon sehr freue.

Die Arbeit hat einen natürlich direkt wieder auf den Boden der Tatsachen geholt. Meetings über Meetings und eine schier unendlich lange To-Do-Liste warteten auf mich. Trotzdem ist auch die Arbeit ein Highlight, denn ich bin so froh darüber mit tollen Kollegen einen Job machen zu dürfen, der mir wirklich viel Spaß bringt. Auch, wenn es hier und da etwas stressiger ist, bin ich sehr dankbar dafür. Und der nächste Urlaub ist auch gar nicht mehr allzu weit entfernt.

Das war meine Woche KW 38 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Am Wochenende stand das alljährliche Apfelpflücken auf dem Programm. Jedes Jahr fahren Martin und ich auf einen Hof in Winsen, pflücken haufenweise Äpfel und wenige Birnen und besuchen danach meine Oma, um ihr direkt ein paar frische Äpfel der Ernte vorbeizubringen. Ich mag diese Tradition und freue mich auch schon immer sehr darauf. Ab da beginnt für mich spätestens der Herbst. Der Herbst ist meine liebste Jahreszeit und ich freu mich jedes Jahr unheimlich darauf, aber in diesem Jahr hätte ich mir gleichzeitig einen etwas längeren und vor allem wärmeren Sommer in Hamburg gewünscht. Zum Glück hab ich noch einen Urlaub in eine warme Region geplant, das hilft darüber hinweg, dass hier morgens mittlerweile Temperaturen im einstelligen Bereich herrschen.

Highlights der kommenden Woche

Die Woche ist tatsächlich voller Highlights. Ich hab drei Bürotage geplant, weil eine Kollegin aus Österreich zu Besuch ist und wir diverse Workshops und Termine zusammen haben. Am Donnerstag gibt es dann das erste Firmenevent seit über 1,5 Jahren, worauf ich mich riesig freue. Viele der neueren Kollegen hab ich selbst noch nie persönlich getroffen. Am Freitag geht es für mich dann schon wieder Richtung Föhr, um dort ein verlängertes Wochenende zu verbringen. Wie ihr seht, ist viel geplant und ich werd mich von Highlight zu Highlight hangeln.

Das war meine Woche KW 38 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Highlights von wihel.de

Trotz Urlaub und auch den ersten Arbeitstagen danach lief auf wihel.de alles weiter wie bisher. Wie ein unendlicher Strom an Beiträgen und Unterhaltung, der hier tagtäglich auf euch wartet. Selbst im Urlaub hat Martin das eine oder andere Mal am Laptop gesessen, damit ihr weiterhin guten Content genießen könnt. Um das zu würdigen, könnt ihr euch jetzt ruhig noch einmal die Highlights der vergangenen Woche genehmigen.

01. Döner-Tests im Ruhrgebiet
02. Eine Lasagne, die 100 Stunden zur Zubereitung braucht
03. Line backt: Ricotta-Mandel-Apfelkuchen
04. Turtle-Gurken-Werbung
05. Der Photography Simulator
06. Line kocht Kräutercouscous mit gebratener Aubergine und Joghurtsoße
07. Wie Weltuntergangsszenen gedreht werden
08. Wird immer attraktiver Vegetarier zu werden …
09. Trailer: Finch
10. Unglaubliche Daumenkino-Tattoos von Phil Berge

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Line kocht Kräutercouscous mit gebratener Aubergine und Joghurtsoße https://www.wihel.de/line-kocht-kraeutercouscous-mit-gebratener-aubergine-und-joghurtsosse/ https://www.wihel.de/line-kocht-kraeutercouscous-mit-gebratener-aubergine-und-joghurtsosse/#comments Mon, 20 Sep 2021 06:02:35 +0000 https://www.wihel.de/?p=119259 Line kocht Kräutercouscous mit gebratener Aubergine und Joghurtsoße | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Couscous gibt es bei uns viel zu selten. Dabei ist er nicht nur unheimlich vielseitig, sondern auch unschlagbar schnell zubereitet, lässt sich sehr gut vorbereiten und schmeckt lecker. Dennoch greife ich öfter auf Pasta oder Reis zurück. Warum weiß ich gar nicht so genau. Nun hab ich mit jedenfalls vorgenommen, öfter mal Couscous zu machen und damit mehr zu variieren. Beginnen werden wir heute mit leckerem Kräutercouscous mit gebratener Aubergine und Joghurtsoße.

Im Gegensatz zu Martin bin ich großer Auberginen-Fan und esse sie gerne auf viele verschiedene Zubereitungsarten. Ob als Ofengemüse, in Pastasoße, Curry oder so wie heute, mariniert und angebraten. Aubergine und Röstaromen passen einfach so hervorragend zusammen wie Couscous und Joghurtsoße. Dieses Rezeot hat es mir richtig angetan. Nicht nur, weil es sehr schnell vor- und zubereitet war, sondern weil es auch ziemlich lecker war. Dazu kommt, dass man es warm und kalt essen kann, es sich wunderbar mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren lässt und sich so sehr gut für die Lunch-Pause im Büro eignet.

Kräutercouscous mit gebratener Aubergine und Joghurtsoße

Zutaten für 4 Portionen:

240 g Couscous
2 TL Gemüsebrühpulver
Saft einer halben Bio-Zitrone
1 Frühlingszwiebel
180 g griechischen Joghurt
1 Aubergine
4 Knoblauchzehen
5 Zweige Thymian
30 g Petersilie
10 g Basilikum
10 g Minze
8 EL Balsamico
8 EL Olivenöl
4 EL Honig
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Aubergine waschen, den Strunk entfernen, anschließend in 1cm dicke Scheiben schneiden. Die Auberginenscheiben von beiden Seite salzen und beiseite stellen. Die Knoblauchzehen schälen und fein reiben. Den Thymian waschen, trocken schütteln und fein hacken. Balsamico-Essig und Honig mit 4 EL Olivenöl, der Hälfte des Knoblauchs und des Thymians vermengen. Mit Salz abschmecken. Die Auberginenscheiben mit etwas Küchenpapier abtupfen und in etwas Olivenöl in einer Pfanne von beiden Seiten bei mittlerer Hitze 5-6 Minuten anbraten. Aus der Pfanne nehmen und in der Marinade einlegen. Mindestens 5 Minuten ziehen lassen.
  2. Den Couscous nach Packungsanweisung mit der Gemüsebrühe zubereiten. Die Frühlingszwiebel in feine Ringe Schneiden. Petersilie, Basilikum und Minze waschen, trocken schütteln und alle Kräuter fein hacken. Den Couscous mit den Kräutern, Frühlingszwiebel, auch 3 EL Olivenöl und dem Knoblauch mischen. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken. Den Joghurt in einer Schüssel mit 1 EL Olivenöl mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Den Kräutercouscous mit Joghurtsoße und Aubergine servieren. Nach Belieben mit mehr Kräutern, Chiliflocken, Frühlingszwiebel und Zitronensaft garnieren.

Guten Appetit!

Line kocht Kräutercouscous mit gebratener Aubergine und Joghurtsoße | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line kocht Kräutercouscous mit gebratener Aubergine und Joghurtsoße | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Ein super schnelles und einfaches Gericht, das man so variieren kann, dass es jedem schmeckt: Wer nun wie Martin absolut kein Fan von Aubergine ist, kann auch Zucchini, Paprika oder auch Karotten nehmen. Letztere würde ich vor dem Marinieren und Anbraten allerdings kurz blanchieren, damit sie etwas weniger bissfest ist. Außerdem kann man dieses Gericht auch sehr einfach vegan zubereiten, in dem man Soja- oder anderen pflanzlichen Joghurt verwendet.

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Das war meine Woche KW 37 / 2021 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-37-2021/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-37-2021/#comments Sun, 19 Sep 2021 16:47:07 +0000 https://www.wihel.de/?p=119512 Das war meine Woche KW 37 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Im Vergleich zu den vorherigen Wochen gab es diese Woche ziemlich viele Highlights – wenn man es genau nimmt, war die gesamte Woche sogar ein Highlight, denn wir sind seit letztem Sonntag im Urlaub. Endlich mal raus, weg vom Homeoffice, funktionierendem Handyempfang und annehmbarer Internetgeschwindigkeit hin zu Völlerei, jeder Menge Sand, unbequemen Strandkörben und viel zu viel zu essen. Hin zur Herrlichkeit.

Highlights der vergangenen Woche

So richtig los ging es sogar schon Samstag, denn da sind meine Eltern bei uns in Hamburg angekommen. Die Tour aus Sachsen bis auf die Insel ist dann doch eine ziemliche Strecke, sodass wir direkt einen Zwischenhalt bei uns eingeplant haben. Am Sonntag ging es dann zusammen Richtung Föhr und seitdem verweilen wir dort und zeigen ihnen so ziemlich alles, was man auf der Insel entdecken kann. Und auch nicht, weil dann doch eine Woche zu kurz ist, um wirklich jedes Fleckchen zu entdecken – irgendwo muss ja auch noch Platz für Erholung sein. Und Eis, viel Eis.

Das war meine Woche KW 37 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Als Ferienhaus haben wir dieses Mal ein Objekt direkt in Nieblum ergattern können. Von außen betrachtet klein und gemütlich, außerdem natürlich super gelegen, weil viel fußläufig erreichbar. Aber auch ein bisschen teuer, selbst außerhalb der Saison. Von innen … ein richtiger Palast. Unfassbar groß, zwei Etagen, jede Menge Schlafzimmer und in den Zimmern auch noch mal viel Platz. Dazu gemütlich eingerichtet und einfach nur sensationell gut, was halt den Preis dann schon wieder sehr relativiert. Das war tatsächlich eine sehr positive Überraschung – ich hab sogar einfach einen kompletten Tag nur im Haus verbracht, während der Rest am Strand war (naja … auch um ein bisschen was am Macbook zu schaffen, damit der Übergang in die Realität etwas angenehmer wird)

Das war meine Woche KW 37 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Unter der Woche selbst haben wir das übliche gemacht, was wir jedes Jahr auf Föhr machen: Fischladen und Schlachter besucht, um endlich wieder gutes Essen zu besorgen, diverse Restaurants unsicher gemacht und uns die Bäuche vollgeschlagen, einige Zeit am Strand verbracht und endlich mal wieder analoge Texte gelesen und Dinge gekauft, die nicht nur zu teuer, sondern eigentlich auch überflüssig sind. Urlaub, wie man ihn eben machen sollte.

Und das war auch sehr erfolgreich, denn ich weiß immer häufiger nicht, welcher Tag eigentlich ist, noch wann wir was gemacht haben – das beste Zeichen dafür, dass der Urlaub seine Wirkung perfekt entfaltet hat.

Das war meine Woche KW 37 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Zwei negative Punkte gab es dennoch: Außerhalb der Saison sind die Öffnungszeiten weniger touristenfreundlich, sodass Line einen Tag kein Eis bekommen hat (gerade auch weil eine Eisdiele scheinbar für immer geschlossen hat) und mein sehr geliebter Fischverkäufer in Wyk hat ausgerechnet in der Woche komplett zu, in der wir da sind (und öffnet genau dann, wenn wir den ersten Tag nicht mehr da sind). Dabei hatte ich mich so sehr auf mein Fischbrötchen mit Stremellachs und Senf-Dill-Sauce gefreut … Aber es kann ja auch nicht immer alles perfekt sein.

Das war meine Woche KW 37 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Highlights der kommenden Woche

Das dürfte zumindest der Umstand sein, dass wir Montag und Dienstag noch frei haben. Montag fahren meine Eltern dann weiter nach Hause, den Dienstag wollen wir noch zum Akklimatisieren nutzen, ich hab aber auch noch Montagabend ein Meeting, an dem ich eigentlich aufgrund von Urlaub nicht teilnehmen müsste, wohl aber dennoch teilnehmen werde – klingt zumindest bisher nur nach „zuhören“, das ist im Urlaub okay.

Das war meine Woche KW 37 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Und Mittwoch beginnt dann wieder der Alltag, für mich mit einem Tag voller Meetings. Das ist zwar angenehm, was die Arbeitsauslastung angeht, aber auch ein bisschen doof, weil wenig Zeit zum Aufarbeiten bleibt. Dennoch: Kurze Woche und die fetzen immer.

Highlights von wihel.de

Der super aufmerksame Leser wird es mitbekommen haben: Der meiste Content war dann doch schon ein bisschen in die Jahre gekommen – wie bei jedem Urlaub muss ich mich aus dem Archiv bedienen. Immerhin: Das sind dennoch ziemliche Highlightbeiträge, gerade weil die auch einfach nur sehr langsam altern. Ich mag das von Zeit zu Zeit. Und ihr offenbar auch, wenn man sich die 10 meistgelesenen Beiträge mal anschaut:

01. Tokyo Rainy Nights
02. Eine wirklich sehr große Motte
03. Dancing in September
04. Deutschland in a nutshell
05. Chilly Gonzalez erklärt Pop-Musik
06. Flachwitz der Woche
07. Wie Werbung für Boxershorts sein sollte
08. Nur ein Tattoo-Drucker
09. Wellington … in a good day
10. Die Graffiti-Jäger von Hannover – Unterwegs mit dem NDR

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Die Graffiti-Jäger von Hannover – Unterwegs mit dem NDR https://www.wihel.de/die-graffiti-jaeger-von-hannover-unterwegs-mit-dem-ndr/ https://www.wihel.de/die-graffiti-jaeger-von-hannover-unterwegs-mit-dem-ndr/#comments Thu, 16 Sep 2021 10:48:01 +0000 https://www.wihel.de/?p=117693 Die Graffiti-Jäger von Hannover – Unterwegs mit dem NDR | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

An Graffitis scheiden sich ja nach wie vor die Geister – für die einen Kunst, für die anderen einfacher Vandalismus und rechtlich sehr oft klassische Sachbeschädigung. Und auch mir fällt es schwer, da ein abschließendes Urteil zu fällen, wobei das vermutlich einfach eine der vielen Dinge ist, die man nicht schwarz oder weiß sehen kann.

Klar, dieses sinnlose Gekritzel, das man viel zu oft an Hauswänden und Co. sieht, hat nur sehr selten was mit Kunst zu tun – aber es gibt mittlerweile auch sehr viele Beispiele, die zeigen, dass es eben nicht nur wahllos an die Wand gesprühte Farbe ist, die sich nur schwer und kostspielig entfernen lässt. Und irgendwas mit öffentlichem Raum kann man da auch noch in den Ring werfen, um das Thema dann für immer in die Unendlichkeit zu diskutieren.

Wie dem auch sei, der NDR war vor Ewigkeiten mal mit einer SOKO in Hannover unterwegs, die Jagd auf Sprayer gemacht hat und das vielleicht immer noch tut. Keine Wertung an dieser Stelle.

Hannover zählt zu den Hochburgen der Graffitiszene. Hier kämpft sogar eine eigene Sonderkommission der Polizei gegen die illegalen Attacken aus der Farbdose. Häuserwände, Türen und Brücken sind beschmiert. Alle paar Meter haben Graffiti-Sprayer in Hannover ihre “Tags”, ihre Kürzel hinterlassen.

Etwa 700.000 Euro Schaden verursachen illegale Sprayer jedes Jahr in der Region. Die sechs Beamten der Ermittlungsgruppe Graffiti durchsuchen vier Wohnungen gleichzeitig. Im Visier: Mitglieder einer Crew, die für dutzende “pieces” verantwortlich sein sollen.

Die Polizisten suchen die “Blackbooks”. In den Büchern skizzieren die Sprayer ihre Bilder. Nur mit diesen Hinweisen lassen sich die Taten zuordnen.

Aber die Polizisten finden noch viel mehr. Tag und Nacht ist die Soko im Einsatz. Kurz nach Mitternacht erreicht die Ermittler ein Alarm: Auf einem Abstellgelände der Bahn wurden Sprayer beobachtet. Vermutlich sind sie noch irgendwo auf den Gleisen unterwegs. Die Nordreportage begleitet die Sonderermittler der Polizei im Kampf gegen Sprayer, die die Stadt als ihre Leinwand nutzen.

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Hufschmied Keith Bowen bei der Arbeit über die Schulter geschaut https://www.wihel.de/hufschmied-keith-bowen-bei-der-arbeit-ueber-die-schulter-geschaut/ https://www.wihel.de/hufschmied-keith-bowen-bei-der-arbeit-ueber-die-schulter-geschaut/#comments Thu, 16 Sep 2021 06:05:15 +0000 https://www.wihel.de/?p=117689 Hufschmied Keith Bowen bei der Arbeit über die Schulter geschaut | Handwerk | Was is hier eigentlich los?

Seit Tamme Hanken nicht mehr ist, ist unser Interesse an Pferden und Physiotherapie bei Tieren im Allgemeinen wieder sehr stark zurückgegangen – wobei die auch nicht wirklich gewachsen ist, weil es halt eher um Hanken ging als um die Tiere. Was vor allem daran lag, dass das ein richtiger Typ war – manchmal launisch, aber dennoch tief sympathisch.

Und ein bisschen was haben wir dann doch gelernt, vor allem, dass Mensch nur sehr selten über sein Tier Bescheid weiß und meistens der Verursacher nahezu aller Probleme ist. Oft keine wirkliche Überraschung, aber spannend zu sehen, was das für Auswirkungen hat und wie leicht oft die Lösung ist, wenn man sich letztendlich ein bisschen genauer mit dem Tier beschäftigt. Gut, bisschen nachdenken hilft oft auch – daran scheitern ja aber viele.

Und wir haben gelernt, dass die Arbeit des Hufschmieds dann doch deutlich komplexer ist, als nur irgendwie Eisen zu schmieden und an den Fuß eines Pferdes zu nageln. Das hat schon beinahe was Kunstvolles bzw. Wissenschaftliches.

Ein ähnlicher Eindruck ergibt sich auch, wenn man Keith Bowen mal ein bisschen bei der Arbeit zuschaut:

Ein richtiger Knochenjob, der aber auch Feingefühl braucht.

Flachwitz der Woche | Awesome | Was is hier eigentlich los?

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Das Leben eines Trägers – Life of a Porter https://www.wihel.de/das-leben-eines-traegers-life-of-a-porter/ https://www.wihel.de/das-leben-eines-traegers-life-of-a-porter/#comments Tue, 14 Sep 2021 14:22:02 +0000 https://www.wihel.de/?p=117607 Das Leben eines Trägers – Life of a Porter | Menschen | Was is hier eigentlich los?

Es ist eigentlich unfassbar naheliegend, aber hat mal wieder kaum bis keiner auf dem Schirm: Wie die Dörfer in den Bergen von Nepal versorgt werden. Vielleicht kennt man das zumindest aus dem Fernsehen, aus irgendeiner Doku oder ähnliches: Menschen, die seit Generationen in absolut abgelegenen Regionen Leben. Über die Gründe braucht man da gar nicht groß philosophieren – es spielt halt einfach keine Rolle, ob es irgendwo leichter oder gar besser für sie sein könnte.

Darum soll es hier auch gar nicht gehen und vor allem: Niemandem steht es wirklich zu, darüber zu urteilen. Hier dreht es sich eher um die, die dafür sorgen, dass eben diese Menschen und Dörfer dennoch mit dem versorgt werden, was sie zum Leben brauchen und selbst nicht produzieren können.

Leute, die jeden Tag zu Fuß beschwerliche Wege auf sich nehmen und – so einfach es auch klingen mag – einfach Dinge von A nach B bringen. Einer davon ist Tsewang Dorje, der regelmäßig mit einem speziellen Stahlgestell Eier in die Regionen bringt. 840 passen da rein, was am Ende irgendwas um die 60 bis 70kg sind.

Und sofern nicht allzu viele kaputtgehen, verdient er damit 90 Dollar …

Porters and supply trains are the lifeline for these secluded mountain regions, bringing in necessary goods villagers would not be able to receive any other way. At the age of 66, Tsewang Dorje keeps no permanent address. As an egg porter, he carries a steel frame with 840 eggs weighing between 130-150 pounds. His trek covers 70-120 miles with 3500 meters of elevation gain over 2 weeks. If he’s careful, he’ll only break a couple eggs during his journey, and make roughly $90 (USD). Tsewang’s determination reflects that of many people in Nepal as they move forward from this difficult time and prove that they are a strong, hard working and resilient nation.

Ich sag es euch immer und immer wieder, aber Zitronenkuchen ist einfach einer der allerbesten Kuchen. Simpel, beliebt und unglaublich lecker. Neulich hat Martin sich mal wieder einen Zitronenkuchen gewünscht. Ich kann euch aber natürlich keinen Standard-Zitronenkuchen präsentieren. Etwas besonderes sollte er schon an sich haben. Olivenöl im Kuchen ist mir schon oft über den Weg gekaufen, hab ich aber so noch nie ausprobiert. Ich dachte mir allerdings gleich, dass Olivenöl und Zitrone eine gute Kombination wäre.

Pistazien ergänzen das Ganze hervorragend und sehen zudem auf jedem Kuchen immer gut aus. Außerdem schmecken sie hervorragend. So stand also fest, was für ein Kuchen es werden sollte: Ein saftiger Zitronen-Olivenöl-Kuchen mit Pistazien und Zitronen-Zuckerguss. Der perfekte Kuchen für den Spätsommer. Pro-Tip übrigens: Pistazien in der Schale kaufen und selbst schälen, das ist viel günstiger als bereits geschälte.

Zitronen-Olivenöl-Kuchen mit Pistazien

Zutaten für 4 kleine Kuchen:

90 ml Olivenöl
1 Bio-Zitrone (Schale und Saft)
2 Eier (Größe M)
60 ml Milch
150 g Zucker
100 g Mehl
1 TL Backpulver
60 g gemahlene Pistazien
1 Prise Salz

Für den Guss:
100 g Puderzucker
1-2 EL Zitronensaft
4 EL gehackte Pistazien

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen und vier kleine Kuchenformen (alternativ geht auch eine etwas größere) gut einfetten. Für den Teig Zucker und Olivenöl hellcremig aufschlagen. Die Eier nacheinander unterrühren, dann die Zitronenschale hinzugeben. Das Mehl mit den gemahlenen Pistazien, einer Prise Salz und dem Backpulver vermengen. Abwechselnd mit Milch und 1-2 EL Zitronensaft unter den Teig heben. Falls der Teig viel zu flüssig ist, einfach noch 1-2 EL Mehl hinzugeben. Zu fest darf der Teig aber auch nicht werden.
  2. Den teig in die Kuchenformen füllen und im heißen Ofen etwa 25-35 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun ist. Herausnehmen und auskühlen lassen. Für das Topping den Puderzucker mit dem Zitronensaft zu einem Zitronenguss verrühren und über den abgekühlten Küchlein verteilen. Zum Schluss mit gehackten Pistazien garnieren.

Guten Appetit!

Line backt Zitronen-Olivenöl-Kuchen mit Pistazien | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Line backt Zitronen-Olivenöl-Kuchen mit Pistazien | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Der Kuchen ist super saftig, ganz schnell gemacht und sieht auch noch wirklich gut aus. Ich hab ihn extra in kleineren Kuchenformen gebacken, damit wir nicht zu zweit einen ganzen Gugelhupf aufessen müssen. Wäre bei diesem Kuchen aber durchaus möglich gewesen, so lecker und leicht wie er war. Vom Olivenöl hat man allerdings nicht wahnsinnig viel geschmeckt und das bisschen, das man herauszuschmecken meinte, könnte auch einfach Einbildung gewesen sein. Gut hat es trotzdem geschmeckt.

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Das war meine Woche KW 36 / 2021 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-36-2021/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-36-2021/#comments Sun, 12 Sep 2021 16:20:39 +0000 https://www.wihel.de/?p=119258 Das war meine Woche KW 36 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Die letzte Woche vor dem wohlverdienten und vor allem lange herbeigesehnten Urlaub. Seit Wochen fiebere ich auf die kommenden Tage hin, denn wir hatten seit Anfang April nicht mehr als drei Tage Urlaub am Stück und mittlerweile merke zumindest ich, dass ich dringend eine Auszeit benötige.

Highlights der vergangenen Woche

Es gab natürlich aber wieder einige Highlights in der letzten Woche. Es begann am Montag mit einem Bürotag. Abends stand ein Teamevent auf dem Plan und es bot sich einfach an, gleich den ganzen Tag dort zu verbringen. Die Anfahrt gestaltete sich aufgrund von Bahnstreik, vielen Baustellen und Stau schwierig und nervig, sodass ich direkt wieder froh war, das nicht jeden Tag erleben zu müssen. Im Büro hab ich dann aber diverse Kollegen wiedergetroffen, was richtig schön war. Auch der Abend mit dem Team war sehr unterhaltsam und ging auch recht lang.

Das war meine Woche KW 36 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Dienstag war Martin dann den ganzen Tag auf einem Workshop und abends noch was trinken, wodurch ich zuhause sturmfrei hatte. Das wollte ich zumindest nach Feierabend auch richtig genießen, aber natürlich musste ich länger arbeiten und hatte nicht allzu viel vom Abend. Aber die Zeit, die ich hatte, konnte ich mit Yoga auf dem Balkon, leckerem Essen und zwei Folgen der aktuellen Staffel von „The bold type“ verbringen. Wenn man mittlerweile jeden Tag rund um die Uhr miteinander verbringt, ist es umso schöner, wenn man auch mal einen Abend ganz alleine zuhause verbringen kann.

Ein weiteres Highlight muss das Wetter der vergangenen Woche sein. Nachdem es in den letzten Wochen so viel Regen und graues Wetter gab, war diese Woche ein richtiger Segen. Ganz viel Sonne und warme Temperaturen, ein richtiger Spätsommer. Hoffentlich hält es sich noch ein paar Tage, sodass wir auch im Urlaub etwas davon haben. Aber aktuell sieht es gut aus und ich bin zuversichtlich.

Der Rest der Woche wurde genutzt, um sich auf den Urlaub vorzubereiten. Nicht nur bei der Arbeit, wo manche Themen fertiggestellt oder übergeben werden mussten, sondern auch zuhause. Denn neben dem Packen musste hier auch ordentlich Klarschiff gemacht werden, denn die Schwiegereltern kamen schon am Tag vor dem Urlaub hier an, haben eine Nacht bei uns geschlafen, um dann am Tag darauf mit uns zusammen in den Urlaub zu fahren.

Highlights der kommenden Woche

Urlaub natürlich. Viele Tage Nichtstun am Stück. Zumindest nichts tun, auf das man keine Lust hat. Stattdessen Strandspaziergänge, unglaublich viel lesen, Eis und anderes gutes Essen genießen, Bummeln und einfach ausgiebig entspannen. Wie unfassbar sehr ich mich freue. Vermutlich wird der Urlaub viel zu schnell vergehen, aber ich werd auf jeden Fall versuchen, so sehr wie möglich innezuhalten und zu genießen.

Das war meine Woche KW 36 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Highlights von wihel.de

Auch auf wihel.de war trotz stressiger letzter Woche vor dem Urlaub das eine oder andere Highlight zu finden. Das Beste vom Besten findet ihr wie immer hier auf einen Blick:

01. Rückfahrkamera oder so. Keine Ahnung, bin kein Mechaniker.
02. DISSLIKE mit Karl Lauterbach
03. DeepLight 12 – Der Infinity-LED-Spiegel von David Hughes
04. Berlin: Die Sinfonie einer Großstadt
05. Der Un-Toaster
06. Trailer: Der Tatort-Reiniger in UK
07. Wie man jeden Käse „richtig“ schneidet
08. Endlich: Elektronische Luftpolsterfolie
09. Wie Sandwich Cookies gemacht werden
10. Rezo zerstört weiter: Klima-Katastrophe

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