LifeStyle – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Tue, 19 Jan 2021 06:05:22 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.6 Stefanie Millinger und ihr Weltrekord im Schweizer Handstand https://www.wihel.de/stefanie-millinger-und-ihr-weltrekord-im-schweizer-handstand/ https://www.wihel.de/stefanie-millinger-und-ihr-weltrekord-im-schweizer-handstand/#comments Wed, 20 Jan 2021 15:01:37 +0000 https://www.wihel.de/?p=109612 Stefanie Millinger und ihr Weltrekord im Schweizer Handstand | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Am Wochenende hab ich wieder Post bekommen. Gut, das ist jetzt nicht überraschend, ich bekomm öfter mal Post und hab mitunter das Gefühl, dass Jeff Bezos mir mal persönlich danken sollte, dass ich durch all meine Bestellungen seinen Laden am Laufen halte.

Nein, dieses Mal handelte es sich um Post, die ich nicht erwartet hab. Gut, das kommt auch öfter mal vor und meistens handelt es sich dabei um Werbung oder Rechnung – aber auch das war hier nicht der Fall.

Denn die Post kam aus der Firma. Das ist eigentlich immer ganz schön, weil es bisher nie schlechte Post war, auf der anderen Seite ist es aber auch immer schlimm, weil sich die Kollegen wieder irgendeine Aktion ausgedacht haben, bei der man nur mitmachen kann, wenn man sämtliches Schamgefühl direkt im Schrank lässt.

Weihnachten war es nicht ganz so schlimm, da gab es ein Care-Paket zum Kekse backen, aber das gemeinsame Backen über Zoom war dann doch etwas unkoordiniert und wild durcheinander.

Dieses Mal geht es aber ums Thema Sport und im Paket enthalten war ein Stirnband und eines dieser Gummi-Stretch-Bänder, dessen Namen ich direkt wieder vergessen hab. Und auch wenn das Thema Sport gerade jetzt natürlich Fokus verdient hat … meinen unförmigen Schwabbelkörper meinen Kollegen zu präsentieren und wie ein Schwein vor der Kamera zu schwitzen … ich kann mir schöneres vorstellen.

Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass jemand 342 Mal einen Schweizer Handstand durchführt – genau das hat aber Stefanie Millinger getan. Somit darf sie sich nun zumindest in dieser Disziplin Weltrekordhalterin nennen:

There it is! My world record.
The video of me doing L-seat straddle press to handstand/schweizer handstand press as many reps as possible.
There is no official Guinness world record for this move unfortunately, but we filmed this from 3 sides + one handheld camera and i had my boyfriend counting the reps there to at least follow the official guiness requirements!

Ich bin ganz ehrlich beeindruckt. Werd dann wohl doch das schwitzende Schwein mimen müssen.

Dafür schmeckt der Kaffee aber auch nahezu immer sehr gut – der Aufwand lohnt sich also, ist aber eben auch nicht wegzudiskutieren, umso besser also, dass wir versuchen, selbigen gerecht aufzuteilen.

Andere Regel: Ich kümmer mich am Wochenende um Brötchen, Line versorgt den Hund. Das hat schon teils was von Neandertaler-Zeiten, denn mir obliegt es, die Nahrung zu jagen, während sie sich um den Nachwuchs kümmert. Sehr haariger Nachwuchs und so richtig jagen geh ich auch nicht – es gab aber durchaus Tage und Warteschlangen, die alles andere als angenehm waren.

Diese Zeilen beweisen dennoch: Ich hab jedes Mal überlebt und war scheinbar auch gar nicht so unerfolgreich.

Und auch eine Regel, wobei eigentlich Naturgesetz: Vollkommen egal, was Line beim Frühstück machen muss oder eben auch nicht machen muss – ich bin jedes Mal schneller als sie. Wenn wir gleichzeitig anfangen, ist das im Grunde auch keine große Überraschung, mein Frühstück ist doch wesentlich einfacher gestrickt – aber selbst mit Kaffee, Hund, Steuer und sonstigen Ablenkungen schaff ich es, vor ihr mit den Vorbereitungen (und mit dem Essen auch, aber das ist noch mal eine andere Geschichte).

Dabei macht sie eigentlich nie viel anders. Zwar schon deutlich extravaganter als meine Wurst- und Käsebrote, aber jetzt auch nichts, wofür man studiert haben muss und einen Michelin-Stern bekommt.

Vielleicht hilft da nur, dass ich auch mal ein bisschen aufdrehe und mir ein Beispiel an Manami Sasaki nehme – die macht auch Toast, aber eben unglaublich kunstvoll. Eine Eigenart, die sich durch den Lockdown noch mal verstärkt hat – dürfte schlimmere Macken geben als solche:

Mehr von ihr – wie sollte es anders sein – gibt es natürlich auch Instagram. Würde da aber nur hingehen, wenn gerade kein Hunger vorhanden ist, der ist quasi garantiert.

Am Wochenende hab ich mir mal wieder Zeit genommen und mein Homeoffice wieder ein bisschen verbessert. Mein überdimensionierter Bildschirm hängt jetzt an einem Schwenkarm, was insofern cool ist, dass ich dadurch noch etwas Platz auf dem Schreibtisch gewonnen hab und ihn bei Bedarf auch mal näher zu mir ran oder weiter weg schieben kann. Nicht, dass ich das jemals bräuchte, aber wer hat, der kann und so.

Zudem hab ich die Greenscreen-Vorhänge angepasst, sodass zum einen noch mehr Fläche hinter mir verdeckt ist, was gerade bei diversen Kamerawinkeln und den neuen Möglichkeiten zur Monitor-Einstellung hilfreich ist. Und da ich das mittlerweile als verschiebbare Vorhänge montiert hab, musste da auch noch ein bisschen Stabilität rein.

Nichts, was jetzt für das nächste Level direkt reicht, aber es fühlt sich nach weiterem Fortschritt an und das ist ja immer gut.

Was mich dann auch irgendwie dazu trieb, mal wieder darüber nachzudenken, was wir wohl machen, wenn wir doch mal ein eigenes Haus mit richtigem Arbeitszimmer haben. Sollte ich dann die Wände vielleicht einfach direkt grün streichen? Spart immerhin Vorhänge und hätte sicherlich auch ganz coole Effekte.

Oder einfach schwarz, weil schwarz immer geht? Dann vielleicht sogar das schwärzeste Schwarz, dass es gibt? Wobei das schon wieder schwer werden dürfte, denn unter anderem ist mir entgangen, dass es da auch schon wieder ein neues noch viel schwärzeres Schwarz gibt – Vantablack war wohl nicht schwarz genug, jetzt ist Musou Black der neue König in Sachen schwarz.

Und The Action Lab haben auch schon mal direkt das umgesetzt, was ich kurz im Kopf hatte – einen Raum damit zu streichen. Das wirkt so unwirklich wie alles Licht absorbierende Farbe nun mal wirken kann und dürfte mindestens dann zu Problemen führen, sobald man noch irgendwelche Ecken und Gänge berücksichtigen muss – sieht man ja ohne Reflektion einfach nicht:

In this video I paint my entire room with Musou Black to see what it looks like when the walls around you absorb over 99% of the light in the room. What happens when you turn on a light in the room?

Auf der anderen Seite: Wenn man dann den Raum auch noch einigermaßen schallisoliert … dürfte wohl keinen besseren Ort geben, um sich mal so richtig konzentrieren zu können.

Als ich diesen Kuchen zum ersten Mal gebacken habe, gab es in Deutschland noch kein Corona. Anfang 2020 habe ich diesen Kuchen mit ins Büro genommen und an Kollegen verteilt. Damals sah die Welt noch ganz anders aus, man konnte ganz normal ins Büro spazieren, gemeinsam in der Küche essen und die Mittagspause an der Alster verbringen. Diese Erkenntnis ist erschreckend, wenn man bedenkt, dass Martin und ich nun mehr als zehn Monate im Homeoffice sind.

Seit fast einem Jahr essen wir also alles, was ich so backe, alleine. Tatsächlich backe ich mittlerweile auch schon wesentlich weniger als früher. Und wenn, dann versuche ich kleinere Mengen zuzubereiten, sodass wir nur drei Tage statt 1,5 Wochen davon essen. Bei manchen Kuchen ist es dann aber wiederum richtig traurig, dass man am Folgetag keinen mehr hat. So wie auch bei diesem Kuchen. Von Außen doch recht unscheinbar, war dieser Kuchen bei meinen Kollegen sehr beliebt. Und das kann ich sehr gut verstehen, sonst würde ich ihn ja nicht noch einmal backen.

Haferflocken-Kuchen mit Schokoladen-Espresso-Füllung

Zutaten:

Für den Teig:
200 g Haferflocken
160 g Mehl
250 g brauner Zucker
185 g Butter
1 Ei + 1 Eigelb
1 TL Backpulver
1 TL Vanilleextrakt
Salz

Für die Füllung:
230 g Zartbitterschokolade
300 ml Kondensmilch
2 TL Butter
1-2 Pck. Espressopulver (wasserlöslich)

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen und eine Backform (20 x 20cm) mit Backpapier auslegen. Den braunen Zucker zusammen mit der Butter hellcremig aufschlagen. Dann das Ei, das Eigelb und das Vanilleextrakt hinzugeben. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und Haferflocken mischen. Die trockenen Zutaten zur Butter-Ei-Masse geben und zu einem Teig vermengen.
  2. Etwa 2/3 vom Teig gleichmässig in der Backform verteilen und platt drücken. Für die Füllung die Schokolade und Butter zusammen mit der Kondensmilch im Wasserbad bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Zum Schluss das Espressopulver hinzugeben und verrühren.
  3. Die Füllung auf dem Teig in der Backform gleichmässig verteilen, dann den Rest vom Teig in Flocken auf die Füllung geben, sodass beinahe die ganze Füllung bedeckt ist. Im vorgeheizten Backofen etwa 25-30 Minuten backen. Am besten lasst ihr den Kuchen vollständig auskühlen, dann ist das Schneiden leichter.

Guten Appetit!

Line backt Haferflocken-Kuchen mit Schokoladen-Espresso-Füllung | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Line backt Haferflocken-Kuchen mit Schokoladen-Espresso-Füllung | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Die Schokoladen-Kaffee-Füllung ist natürlich nur direkt nach dem Backen so weich wie auf den Bildern und härtet mit dem Abkühlen noch etwas aus. Trotzdem bleibt sie super cremig und verleiht dem Kuchen gerade durch das Espresso-Aroma das besondere Etwas. Der Hafer trügt natürlich etwas und lässt den Kuchen eventuell gesünder wirken, als er in Wahrheit ist. Aber ich sage euch, jede einzelne Kalorie ist es wert.

]]>
https://www.wihel.de/line-backt-haferflocken-kuchen-mit-schokoladen-espresso-fuellung/feed/ 2
Das war meine Woche KW 02 / 2021 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-02-2021/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-02-2021/#comments Sun, 17 Jan 2021 17:34:58 +0000 https://www.wihel.de/?p=109414 Das war meine Woche KW 02 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Der halbe Januar ist vorbei und obwohl (oder gerade deswegen) man nur in der Wohnung ist, die eigenen vier Wände lediglich für die Gassirunden oder zum Einkaufen verlässt, vergeht die Zeit wie im Flug. Jeder Tag scheint gleich zu sein, Abwechslung ist langsam Mangelware. Doch auch in solchen Zeiten findet sich hier und da ein Highlight, über das man berichten kann.

Highlights der vergangenen Woche

In Hamburg kamen wir in der vergangenen Woche wieder in den Genuss von etwas Schnee, was vor allem Mia sehr zu schätzen weiß. Als wir am Mittwochmorgen das Haus wie jeden Morgen das Haus sehr früh verließen, war für sie kein Halten mehr. Die erste Hälfte unserer morgendlichen Runde sprang sie fröhlich schwanzwedelnd neben mir her, nahm immer wieder eine Schnauze voll Schnee und freute sich über jede Schneeflocke. Da kann man nicht anders als sich mit ihr zu freuen. Ein weiteres Highlight der Spaziergänge am Morgen ist definitiv die immer später aufgehende Sonne, sodass man mittlerweile um 7 Uhr zumindest ein schönes Farbenspiel am Himmel sieht. Bis wir den eigentlichen Sonnenaufgang genießen können, während wir unterwegs sind, dauert es aber wohl noch ein paar Wochen.

Das war meine Woche KW 02 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Ansonsten war die Woche wie erwartet relativ unspektakulär. Montag veranstaltete ich einen Workshop mit mir selbst, denn das Jahr will geplant werden und aufgrund von Corona war dies zumindest persönlich nicht in größeren Rahmen möglich. Virtuell ist das natürlich eine andere Sache, aber ich bin einfach ein Fan davon, Dinge auf Papier zu bringen, Post-Its zu beschriften und haptische Mindmaps anzufertigen.

Weitere Highlights sind – und das ist jetzt keine Überraschung, aber woher sollte die auch kommen, wenn man jeden Tag in der Wohnung verbringt? – unser sensationell guter Kaffee zuhause, den ich einfach jeden Tag genieße und auf den ich mich morgens freue und meine zweite Yoga-Challenge, die bis jetzt hervorragend läuft. Bisher konnte ich es jeden Tag einrichten, mindestens eine halbe Stunde Yoga zu machen, meistens sogar länger. Das tut unheimlich gut, entspannt und sorgt für Bewegung, die ansonsten fehlen würde.

Das war meine Woche KW 02 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Highlights der kommenden Woche

Mal überlegen, was steht an. Ach ja, nichts, wie immer. Vielleicht schleicht sich hier und da ein virtuelles Treffen mit Freunden ein, ansonsten ist löblicherweise nichts geplant. Und wenn man den Nachrichten traut, wird das wohl auch noch eine Weile lang so weitergehen. So schön Entschleunigung ist und so notwendig auch die Maßnahmen, ich denke, ich muss mir ein weiteres neues Hobby suchen, um mich mal wieder mit etwas anderem zu beschäftigen.

Das war meine Woche KW 02 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Highlights von wihel.de

Auch der Blog hat es erfolgreich und mit dem einen oder anderen Highlight durch die zweite Woche des Jahres geschafft. Damit ihr euch am Sonntagabend alleine zuhause nicht langweilen müsst, findet ihr hier alle Highlights wie gewohnt zusammengefasst:

01. 2020 – Das Spiel
02. Trailer: Outside The Wire
03. Wie man den Adobe Flash Player los wird
04. Tiësto – The Business
05. Wenn Amazon Alexa und der Google Assistant gegeneinander Schach spielen
06. Among Us mit 100 Spielern – und ALLE sind Imposter
07. Sensationell gute Videoübergänge
08. Der Leipziger Hauptbahnhof zu DDR-Zeiten
09. Das wohl intensivste Stein-Schere-Papier-Duell der Welt
10. Die Weihnachtsbaum-Kanone

]]>
https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-02-2021/feed/ 2
Wie man eine Säge für seine Bohrmaschine baut https://www.wihel.de/wie-man-eine-saege-fuer-seine-bohrmaschine-baut/ https://www.wihel.de/wie-man-eine-saege-fuer-seine-bohrmaschine-baut/#comments Thu, 14 Jan 2021 11:33:11 +0000 https://www.wihel.de/?p=109362 Wie man eine Säge für seine Bohrmaschine baut | Handwerk | Was is hier eigentlich los?

Als ich letztes Jahr den Handwerker in mir herausgelassen und unter anderem die beste Holzkiste gebaut hab, die unser Haushalt nun besitzt (ja, ist auch die einzige, aber fragt ja zum Glück keiner nach), hab ich natürlich die Gelegenheit auch genutzt, um direkt ein bisschen Werkzeug zu kaufen.

Somit besitzen wir nun nicht nur eine ganz tolle Holzkiste, sondern auch endlich eine Stichsäge. Denn Stichsägen kann man immer gebrauchen. Und auch ein paar Winkelmaße in diversen Größen. Weil man Winkelmaße immer gebrauchen kann. Und irgendwann hab ich auch eine Sackkarre gekauft und einen Reifenständer für unsere Sommer- und Winterreifen. Denn … ihr ahnt es schon … kann man immer gebrauchen. Und bringt mehr Ordnung in den Keller.

Fairerweise muss man aber sagen, dass zum Beispiel die Stichsäge so gar nicht nötig war, denn ich hab auch eine Bohrmaschine, bei der man die Aufsätze tauschen kann. Da ist natürlich auch eine Säge dabei, sowie ein Schleifaufastz als auch irgendein anderer Aufsatz, den ich bisher nicht identifizieren und somit verwenden konnte. Und gerade der Schleifaufsatz war Gold wert, denn Holz muss man ja dann doch öfter mal Schleifen, wenn man zu doof zum Sägen ist – und ich bin definitiv zu doof zum Sägen.

Dennoch ist es gut, dass wir halt noch eine richtige Stichsäge haben, denn diese Multifunktionsdinger sind vermutlich immer nur ein Kompromiss. Was sich vermutlich auch Hassan Abu-Izmero gedacht hat – aber der geht halt nicht wie ich in einen Baumarkt und kauft sich einfach ein Gerät – der bastelt sich das selbst.

Was absolut faszinierend ist, weil er scheinbar einfach genau weiß, was er macht und machen muss und weil er hier ausschließlich mit Metall arbeitet – ist ja im Vergleich zu Holz noch mal eine ganz andere Hausnummer:

While I was searching for parts for another project, I came to the idea for a jigsaw mechanism. So I decided to change course and build this jigsaw attachment for my cordless drill.
Have fun!!

Liebe fürs Handwerk – nach wie vor ungebrochen.

Wann immer es eine Entscheidung bedarf und man mit einfacher Logik, Abwägen von Pro und Contra und sonstigen Diskussionen nicht weiter kommt, gibt es eigentlich nur einen Weg: Stein-Schere-Papier.

Überhaupt glaube ich, dass Stein-Schere-Papier eines der ältesten Spiele überhaupt ist und vielleicht sogar nur vom klassischen Münzwurf übertrumpft wird, wobei der Münzwurf sich komplett nach Zufall anfühlt – bei Stein-Schere-Papier hat man wenigstens noch die Illusion, dass man in irgendeiner Form Einfluss nehmen kann. Was ja vielleicht auch geht, wenn man psychologische Spielchen berücksichtigt.

Darüber hinaus dürfte Stein-Schere-Papier auch eines der am meisten diskutierten Spiele sein, wenn es um die Regeln gilt. Das fängt schon an, ob man mit oder ohne Brunnen spielt (wer sich fragt warum: Der Brunnen kann zwei Sachen schlagen, alle anderen nur einen), was denn mit Echse und Spock sei und warum nicht auch mal die Freestyle-Variante spielen, wie es das Känguru schon mal unterhaltsam in seinen Chroniken gezeigt hat?

In Japan – wo auch sonst – ist Stein-Schere-Papier sogar so populär, dass es dafür richtige Wettkämpfe gibt, die es teilweise sogar ins Fernsehen schaffen. Und das ist tatsächlich so unspektakulär wie intensiv, dass man das Blut der Protagonisten fast brodeln hören kann – entsprechend nachvollziehbar die losgelöste Freude nach dem schonungslos schnell durchgeführten letzten Spielzug:

This Japanese Rock Paper Scissors Competition from r/instantbarbarians

Und da fragt man sich, warum nicht sämtliche Kriege ebenfalls mit Stein-Schere-Papier gelöst wurden … Spannend übrigens auch: In Japan kann es sogar noch eine zusätzliche Hürde für die Gewinnermittlung geben, wobei es darauf ankommt, in welche Richtung einer der Spieler schaut. Ich bin da aber ehrlich: Klingt mir nach unnötiger Verkomplizierung … dann doch lieber mit Brunnen und Spock.

So ein bisschen hat mich ja TikTok in seinen Bann gezogen, wobei ich gar nicht mehr weiß, wie es dazu kam. Aber es ist schon sehr erfrischend, dass man eigentlich niemandem so wirklich folgen muss, aber dennoch unfassbar viel Kreativität aber auch Kopfschüttel-Content geliefert bekommt und vielleicht ist das eines der Geheimnisse des Erfolges von TikTok: Es ist unglaublich einfach, damit loszulegen – man muss sich ja nicht mal registrieren.

Hinzu kommt, dass man halt dieses typische Influencer-Gehabe erstmal suchen muss – gefühlt wird dort einfach viel weniger geprotzt und viel mehr Kreativität an den Tag gelegt, vielleicht ist das aber auch nur meine Filterbubble. Denn das fällt auch auf: TikTok passt den Algorithmus im Hintergrund sehr merklich an, was aber nur bedingt stört.

Die andere Seite der Geheimnisse dürfte sein, dass TikTok es Erstellern scheinbar sehr einfach macht, gute Videos zu erstellen. Klar, ein bisschen Aufwand muss man immer betreiben, aber wenn man ohne großen Aufwand großartige Ergebnisse erzielen kann … da muss man kein Genie sein, um den Erfolg schon vorher zu sehen.

Und das macht sich dann auch in unserer Win-Compilation bemerkbar – da ziehen immer mehr TikTok-Videos ein, was ich persönlich auch nicht schlimm finde, schließlich geht es ja in erster Linie um guten Content. Ob der dann auf YouTube, Instagram oder eben TikTok stattfindet, ist mir am Ende recht egal (und ja, da ignoriere ich bewusst den ganzen China-Kram, der immer wieder angeführt wird, wenn man über TikTok diskutieren will)

Eines der absolut besten Beispiele dürfte das nachfolgende Video von madmatthies sein:

@madmatthies

My head ✨bobbled✨ – BEHIND THE SCENES will be available next week on my YT CHANNEL ##transitions ##transitioner ##transition ##crazytransitions ##fyp

♬ Wobble I Radio Version – 卩ℯƝɪꌚ🙄

Unfassbar gut, aber auch ein bisschen unfassbar aufwändig – merkt man aber erst, wenn man sich mal das Behind-the-scenes-Video anschaut:

In this episode, I am taking you behind the scenes with me as I make one of my Tiktok transition videos. I had an extremely tough time making this video, so I hope you enjoy it! The results are at the end.

Beeindruckend, zu was die Jugend alles in der Lage ist oder?

Eine Sache, die diese Pandemie ja auch gezeigt hat: Diese Konstellation zwischen Bundesregierung und Bundesländern ist maximal spannend, wenn nicht sogar ziemlich enttäuschend – anders kann ich es gar nicht benennen, wenn man immer hört, dass die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten zusammenkommen, irgendwelche Dinge beschließen und keine zwei Tage später wieder jedes Bundesland für sich eine Extrawurst fährt.

Zumindest war für mich neu, wie mächtig doch die Bundesländer am Ende des Tages sind bzw. wie wenig Handhabe die Bundesregierung scheinbar hat – in einer Pandemie sehr zum Leidwesen eines jeden einzelnen, wenn man sich mal anschaut, wie sich die Zahlen im letzten Jahr und auch in den ersten Tagen in diesem Jahr entwickelt haben. Aber es ist ja Wahlkampf, was soll man da auch anderes erwarten?

Mal wieder besonders deutlich geworden ist das um den Jahreswechsel herum. Ich dachte ja eigentlich (so hatte ich es zumindest verstanden), dass der Verkauf und das Abbrennen von Feuerwerk zum Jahreswechsel 2020 / 2021 untersagt war – eigentlich geil, weil es dann nicht so eine ohrenbetäubende Orgie werden würde, wie sonst immer und das sag ich erneut nicht nur als Hundebesitzer.

Turns out: Irgendwas muss ich da falsch verstanden haben, denn das war zwar im Vergleich zu den Jahren davor weniger, aber für ein Verbot definitiv zu viel. Und nein, ich will nicht glauben, dass das alles Restbestände aus dem letzten Jahr waren. Wie ernst Maßnahmen und Verordnungen genommen werden, wenn am Ende doch jeder macht, was er will, kann sich jeder selbst denken …

Aber auch andernorts wurde mit Feuerwerk nicht gegeizt, zum Beispiel in Dubai, Sidney oder auch London. Will ich auch gar nicht verteufeln, muss ja schließlich jedes Land selbst für sich entscheiden und es ist ja immer noch besser, wenn das offiziell organisiert ist im Vergleich zu Hans-Peter, der seine Scheiße aus Polen holt und sich dann im eigenen Garten Arme und Beine wegsprengt:

Sydney, Australia put on a stunning fireworks show from Sydney Harbour Bridge and over the iconic Sydney Opera House to ring in 2021.

Dubai welcomes in the New Year with a firework display.

As Big Ben strikes midnight, the nation comes together to welcome in the new year and light up the new year countdown to 2021.

Kann Feuerwerk dennoch gefühlt jedes Jahr immer weniger abgewinnen …

Es gibt Menschen, die behaupten, Suppe mache nicht satt und sei deswegen auch keine vollwertige Mahlzeit. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, wenn es um den Sättigungsgrad (hehe) einer Suppe geht. Zum einen kommt es natürlich darauf an, was für eine Art Suppe es ist. Es kann mir zum Beispiel keiner erzählen, dass eine Käse-Lauch-Suppe nicht satt macht. Eine Gemüsebrühe dagegen fällt zwar auch in die Kategorie Suppe, aber ob man davon letztendlich wirklich satt wird, ich weiß ja nicht.

Zum anderen zählt ganz offensichtlich auch die Menge, die man von der Mahlzeit isst. Und zu guter Letzt auch auf die Beilagen. Denn ich kenne wenige Personen, die eine Suppe ohne Beilage essen würden, meistens handelt es sich dabei um Brot. Gerade im Winter gibt es doch nach einem langen Spaziergang, einer Sporteinheit oder einfach so abends auf dem Sofa wenig besseres als eine heiße Suppe mit leckerem Brot. In den vergangenen Jahren bin ich richtiger Suppen-Fan geworden und daher gibt es sie bei uns auch regelmässig in den verschiedensten Varianten. Tomatensuppe habe ich allerdings neulich zum ersten Mal gemacht und zack – war natürlich direkt begeistert.

Würzige Tomatensuppe mit Käsesandwiches

Zutaten:

Für die Suppe:
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
700 g Tomaten
250 ml Gemüsebrühe
4 Zweige Rosmarin
1 EL Balsamico-Essig
2 EL Olivenöl
1 TL Zucker
Salz, Pfeffer

Für die Käsesandwiches:
4 Scheiben Vollkorntoast (oder ein vergleichbares Brot)
4 Scheiben Cheddar
1 EL Knoblauchmayonnaise (normale geht natürlich auch)
1 EL Olivenöl

Zubereitung:

  1. Für die Suppe den Backofen auf 230°C Ober-Unterhitze vorheizen. Die Tomaten waschen und vierteln oder achteln. Die Zwiebel schälen und achteln. Die Knoblauchzehen schälen und in feine Scheiben schneiden. Den Rosmarin waschen, trocken schütteln und einige der Nadeln abzupfen. Dann Tomaten, Zwiebel, Knoblauch und Rosmarin in eine Auflaufform oder ein Backblech geben. Mit Balsamico-Essig, dem Zucker, 1 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen, alles miteinander vermengen und im vorgeheizten Ofen 15-25 Minuten rösten.
  2. In der Zwischenzeit die Brotscheiben mit Mayonnaise bestreichen und Käse belegen. Zwei Scheiben jeweils zu einem Sandwich zusammenlegen. Die Tomaten aus dem Ofen nehmen und alles bis auf die Rosmarinzweige (Nadeln schon) in einen großen Topf geben. Mit einem Pürierstab pürieren und kurz aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. 1 EL Olivenöl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Sandwiches auf mittlerer Hitze jeweils von beiden Seiten goldbraun anbraten, bis der Käse geschmolzen ist. Die Sandwiches halbieren und zusammen mit der Suppe servieren.

Guten Appetit!

Line kocht würzige Tomatensuppe mit Käsesandwiches | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line kocht würzige Tomatensuppe mit Käsesandwiches | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line kocht würzige Tomatensuppe mit Käsesandwiches | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Ich liebe Tomaten, Rosmarin und Knoblauch. Wenn das alles zusammenkommt, kann es ja nur gut werden. Dementsprechend hat uns die Suppe auch wie erwartet richtig gut geschmeckt. Auch das Käsesandwich dazu war unheimlich lecker. Klar, wer auf seine Linie achten will, lässt das Sandwich weg oder tauscht es gegen eine kleine Scheibe Schwarzbrot aus. Denn die Suppe ist auch ohne Beilage schon so würzig und gut, dass man im Grunde kein Brot dazu braucht.

]]>
https://www.wihel.de/line-kocht-wuerzige-tomatensuppe-mit-kaesesandwiches/feed/ 2
Das war meine Woche KW 01 / 2021 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-01-2021/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-01-2021/#comments Sun, 10 Jan 2021 17:34:05 +0000 https://www.wihel.de/?p=109209 Das war meine Woche KW 01 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Das war sie also, die erste volle Woche im neuen Jahr – die Woche, auf die wir alle so lange gewartet haben, nachdem klar war, dass 2020 einfach auf den Müll kann. Die Woche, die sowas wie ein Lichtblick war, die den Startschuss darstellte in eine bessere Zukunft.

Und am Ende war es die Woche, die sich so wie der Großteil der Wochen zuvor anfühlte, was aber ehrlicherweise auch keine Überraschung war – aber es war auch die Woche, in der in den USA die Leute noch mehr durchgedreht sind als ohnehin schon. Sollte sich etwa doch herausstellen, dass 2021 noch viel schlimmer wird als 2020? Oder läuft 2020 einfach nur unter einem Deckmantel weiter? Man weiß es nicht genau.

Highlights der vergangenen Woche

Was ich aber weiß: Die Highlights werden wieder weniger bzw. kleiner. Ich guck mittlerweile immer für diese Beitragsreihe regelmäßig in den Kalender, weil man ja gar nicht mehr weiß, was alles passiert ist oder welcher Tag überhaupt ist. Das Gefühl, dass man im Urlaub hat und eigentlich ganz angenehm ist – nur hat man keinen Urlaub und es ist auch alles nicht so entspannend. Und mein Kalender sagt: Diese Woche gab es keine Highlights. Außer, dass die Anzahl der Termine recht überschaubar war, was ja für einen Arbeitsbeginn im neuen Jahr und nach einem längeren Urlaub gar nicht mal schlecht ist.

Immerhin hab ich aber ein paar technische Sachen (zusammen mit Kollegen) erledigt, was das eine oder andere Erfolgsgefühl mit sich brachte. Dazu konnte ich Ende letzten Jahres und auch in dieser Woche jede Menge organisatorischen Kram beiseite schaffen, was sich ja auch immer gut anfühlt – und wir sind von größeren Katastrophen verschont geblieben.

Auf der anderen Seite: Meinen Tinnitus hab ich immer noch, nächste Woche steht mal wieder ein Arzttermin dazu an und irgendwie befürchte ich, dass da nicht mehr viel Besserung eintritt. Was irgendwo okay ist, aber er nervt halt auch schon ganz schön, besonders nach einem anstrengenden Arbeitstag.

Darüber hinaus war wohl unsere größte Leistung, dass wir unseren ganzen Weihnachtskram nun auch wieder weggepackt haben, was wieder mehr Platz geschafft hat. Und jeder, der schon mal Platz geschaffen hat, weiß, dass sich das immer wieder tief einatmen anfühlt – ich mag Platz.

Das war meine Woche KW 01 / 2021 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Highlights der kommenden Woche

Ganz vielleicht entpuppt sich der Arztbesuch ja doch als Highlight, sofern wir noch irgendeine ultimative Lösung finden, die durchschlagend Erfolg bringt. Ich halte die Chancen zwar für gering, aber man weiß ja nie. Darüber hinaus kommt am Donnerstag jemand wegen der Heizung im Arbeitszimmer – die funktioniert nämlich nicht, was die meiste Zeit egal ist – mir war in dieser Woche aber häufiger kalt und die fiesen Temperaturen kommen ja erst noch.

Und ich muss bei der Werkstatt anrufen, weil mal wieder eine Inspektion fällig wird. Nicht wirklich ein Highlight, aber mal wieder ein Projekt, das angeschoben werden muss und wenn das erledigt ist, ist das ja auch ein kleines Highlight. Weniger für unser Bankkonto, aber so generell hat man’s dann einfach von der Backe.

Insgesamt ist die Woche aber wieder voll mit Terminen, daher dürfte das größte Highlight wohl sein, dass die Woche irgendwann einfach rum ist. Auf der anderen Seite: Immer noch besser, als wenn man sich langweilt.

Highlights von wihel.de

Erste Woche im Jahr und mindestens mit der Win-Compilation gab es direkt ein richtig gutes Highlight. Zwar etwas verspätet, aber qualitativ definitiv eines unserer besseren Videos. Und auch sonst war ich mit den Themen recht zufrieden, selbst ein technisches hat mal wieder Einzug gehalten. Aber den Flashplayer braucht ja nun auch wirklich keiner mehr. Das und mehr gibt es wie gewohnt in der kleine Auflistung der 10 beliebtesten Beiträge aus den letzten Tagen:

01. Wie Schalldämpfer wirklich klingen
02. Die Weihnachtsbaum-Kanone
03. 30 One-Hit-Wonder aus dem letzten Jahrzehnt
04. Falls noch wer auf der Suche nach neuen Vorsätzen ist
05. Ein Lego-Auto, dass nahezu alles erklimmen kann
06. Wie man den Adobe Flash Player los wird
07. Line backt Brookies – Brownie und Cookie in einem
08. Eine tragbare Lasershow für Jedermann
09. Win-Compilation Januar 2021
10. The Dogs of 2020

]]>
https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-01-2021/feed/ 1
Das angeblich beste italienische Sandwich in New York https://www.wihel.de/das-angeblich-beste-italienische-sandwich-in-new-york/ https://www.wihel.de/das-angeblich-beste-italienische-sandwich-in-new-york/#comments Thu, 07 Jan 2021 11:46:01 +0000 https://www.wihel.de/?p=109063 Das angeblich beste italienische Sandwich in New York | Essen und Trinken | Was is hier eigentlich los?

Es gibt ja so Essen, das darf man nur an bestimmten Tagen essen bzw. ist einfach dieses eine typische Essen, das alle an diesem Tag essen. Kartoffelsalat und Würstchen an Weihnachten zum Beispiel – nicht selten das krasse Gegenstück zu Klößen, Ente, Rotkohl und sonstigem Kram, den man sich reinschaufeln kann, bis das Atmen nicht mehr möglich ist.

Oder Raclette und Fondue an Silvester sowie der typische Berliner / Pfannkuchen (dazu später noch mal mehr) an Neujahr. Was nicht heißt, dass man den Kram auch nicht an anderen Tagen essen kann und ist – aber ich kenne Menschen, bei denen steht schon am Anfang des Jahres fest, was sie am Ende des Jahres essen und da wird dann das ganze Jahr über auch nicht gerüttelt.

Gerade Raclette oder auch Fondue find ich alles andere als toll. Nicht etwa, weil es nicht schmeckt – da ist man ja zum Glück selber für verantwortlich – sondern weil es einfach Quatsch ist. Die meiste Zeit wartet man nur, um dann einen Minihappen essen zu können, während man schon den nächsten Spieß oder die nächste Pfanne vorbereitet, um dann wieder dumm rumzuwarten.

Dazu mixt man einfach irgendwelche Zutaten, die man mit dem jeweiligen Gerät gut zubereiten kann, die aber nur bedingt gut zusammen passen – zumindest kenne ich niemanden, der auch ohne das jeweilige Gerät genau diese Kombinationen für sich fertig machen würde.

Beim letzten Mal hab ich aber eine Kombi gefunden, die war einfach sensationell. Nicht wirklich innovativ, weil es einfach nur Tomate, Mozzarella und Pesto erwärmt waren – aber im Vergleich zu den restlichen Pfannen war das einfach die beste.

Überhaupt kann man sagen, dass Mozzarella nahezu immer unfassbar lecker ist und wenn man die Chance hat zu wählen, sollte man immer das Gericht mit Mozzarella nehmen. Daher glaube ich auch direkt, dass wir im nachfolgenden Video ein unfassbar leckeres Sandwich sehen – das angeblich beste in New York:

Hoffentlich bin ich nicht der Einzige, der direkt Hunger bekommt.

In den letzten Jahren hatte ich immer wieder mal Kooperationen mit Zippo, die auch immer ganz nett waren – aber spätestens mit dem heutigen Tag frage ich mich, warum das immer so spezielle Aktionen waren und es eigentlich nie darum ging, wie so ein Zippo hergestellt wird.

Eigentlich fällt mir da nur eine Zusammenarbeit ein, wo es um das typische Zippo-Klicken im Zusammenhang mit dem ASMR-Hype ging (bei dem sich am Ende ja auch alles nur darum drehte, dass Leute dumm in ihre Mikros flüstern …) – ansonsten viel Kunst und Sondereditionen, aber leider ging es nie um den Kern des Ganzen.

Könnte vielleicht daran liegen, dass da mittlerweile auch nicht mehr viel von Romantik und Handarbeit zum Zug kommt – dafür riesige Maschinen, die fleißig genau das immer zu 100% machen, was sie sollen. Was absolut okay ist, wir Kunden erwarten ja schließlich auch gleichbleibende Qualität. Und ich liebe ja ohnehin Industriemaschinen, bei dem man nur mit dem Kopf schütteln kann, wenn man daran denkt, wie sich jemand so eine Maschine mal ausgedacht hat.

So ganz ohne Handarbeit geht es aber auch bei Zippo nicht und sei es nur die Kontrolle des typischen Zippo-Klick-Geräuschs. Und auch ein bisschen Romantik bleibt erhalten, denn Zippo wird seit mehr als 80 Jahren in Amerika hergestellt, genauer gesagt in Bradford, Pennsylvania.

Mindestens genauso überraschend: Für so ein kleines Feuerzeug sind dann doch erstaunlich viele Arbeitsschritte notwendig – mit entsprechender Individualisierung, Verschönerung und Gravur-Zeug sogar noch mal deutlich mehr:

80+ years and counting, the Zippo is still proudly Made in America – in Bradford, Pennsylvania.
The Zippo classic lighter, with its ‘click heard ’round the world’ is one of the most recognizable
pieces of American culture. And now, in this 5-minute video you can see how this tiny
wonder is made? These little bringers light are deceivingly complex with over one hundred manufacturing operations required for a single Zippo to spring to life. Windproof, one hand operation and guaranteed for life, there is nothing else quite like a Zippo.

Auch irgendwie erstaunlich, dass sich da seit 80 Jahren nicht viel getan hat – einfach, weil es so gut funktioniert und ein bisschen geil ist.

Gerade in den letzten Tagen – rund um Weihnachten und Silvester wird man ja immer ein bisschen sentimentaler als sonst – haben Line und ich öfter mal kurz resümiert, wie gut es uns in 2020 eigentlich ging. Beruflich waren wir nahezu immer im recht sicheren Fahrwasser, auch wenn bei Line ein paar Monate Kurzarbeit anstand, gesundheitlich konnte sich zumindest bis Dezember auch keiner beklagen und finanziell haben wir erst recht keinen Grund zur Beschwerde.

Und auch wenn das viel zu oft gesagt wurde: Gerade im letzten Jahr aber auch in diesem sollte man sich immer mal wieder einigermaßen realistisch vor Augen führen, was man so alles hat oder eben nicht hat. Gerade das letzte Jahr hat gezeigt, welche menschlichen Abgründe zu Tage treten können und allein wenn ich lese, was Friedrich Merz mittlerweile wieder regelmäßig von sich gibt … manchen Leuten sollte man 24 Stunden am Tag links und rechts mit Ohrfeigen versorgen, bis sie endlich kapiert haben, was los ist.

Zurück zu uns: Besonderes Glück haben wir mit unserer Wohnung gehabt. Hatten wir die Reihenfolge mit Hund, Hochzeit, Auto und Wohnung ja gänzlich anders geplant, hat sich das Risiko dennoch ausgezahlt, auch hier wieder: Gerade für 2020 hätte es uns kaum besser gehen können.

Der Wechsel ins Homeoffice war relativ leicht und auch dass die Wohnung unfassbar hell ist, sollte sich besonders im letzten Jahr auszahlen. Kaum auszumalen, wie es uns in der alten Wohnung mit all der Dunkelheit ergangen wäre.

Wer zudem richtig viel geholfen hat: Die kleine Pupsrakete namens Mia. Dass wir den besten Hund der Welt haben, war uns ja schon seit längerem klar, aber keiner von uns kann sich vorstellen, wie die letzten Monate wohl verlaufen wären, hätten wir sie nicht. Genauso wenig kann man sich vorstellen, mit wie vielen kleinen Sachen sie uns Freude bereitet, was aber vielleicht auch einfach in der Natur eines Hundes liegt.

Diese kleinen treudoofen Vierbeiner muss man einfach gern haben – zeigt nicht zuletzt auch das nachfolgende Video mit allerlei anderen Hunden, die beinahe genauso süß sind, wie unsere Karotte:

in a year filled with so much bad… our dogs were very, very good

Irgendwer meinte mal, dass wir Menschen Hunde gar nicht verdient haben. So Unrecht scheint derjenige gar nicht gehabt zu haben.

Das neue Jahr bringt reichlich neue Rezepte mit sich. Beginnen werden wir heute mit Brookies. Soweit ich weiß, ist dieser Kuchen erst vor gar nicht allzu langer Zeit entstanden. Jedenfalls habe ich vor dem vergangenen Jahr noch nichts davon gehört. Sein Name setzt sich zusammen aus Brownie und Cookie und genau das umschreibt diesen Kuchen auch am allerbesten: Eine Zusammensetzung aus saftigen Brownies und leckeren Keksen.

Man könnte ja meinen, dass wir mit einem gesünderen Rezept in das neue Jahr starten- aber Pustekuchen! Man lebt nur einmal und in Corona-Zeiten ist sowieso fast alles erlaubt. Außerdem soll man schließlich nicht gänzlich verzichten, sondern nur das Maß im Auge behalten. Und wer könnte gegen ein, zwei Stücke Kuchen etwas einzuwenden haben? Ich jedenfalls nicht.

Brookies – Brownie und Cookie in einem

Zutaten:

Für den Brownie-Teig:
100 g Zartbitterschokolade
120 g Butter
190 g Zucker
120 g Mehl
2 Eier (Größe M)
1 Prise Salz

Für den Cookie-Teig:
120 g Butter
100 g brauner Zucker
50 g Zucker
180 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Ei (Größe M)
100 g Schokoladen-Tropfen
1 TL Vanilleextrakt
1 Prise Salz

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen und eine Back- oder Auflaufform (ca. 20×20 cm) einfetten. Für den Brownie-Teig die Schokolade und die Butter schmelzen, anschließend abkühlen lassen. Die Eier mit dem Zucker mit dem Schneebesen eines Rührgerätes aufschlagen. Die Schokoladenmasse und das Mehl mit der Prise Salz hinzugeben und zu einem glatten Teig verrühren.
  2. Für den Keksteig den Zucker, den braunen Zucker und die Butter hellcremig aufschlagen. Das Ei und das Vanilleextrakt unterrühren. Das Mehl mit Salz und Backpulver vermengen, dann unter den Teig rühren. Zum Schluss die Schokoladen-Tropfen unterheben.
  3. Die Hälfte des Keksteiges in die Backform geben und leicht andrücken. Dann den Brownie-Teig darauf verteilen. Den restlichen Keksteig in mehreren Portionen auf dem Kuchen verteilen. Im heißen Ofen etwa 40-45 Minuten lang backen, bis die Keksteile goldbraun sind. Aus dem Ofen nehmen und mindestens 30 Minuten lang auskühlen lassen.

Guten Appetit!

Line backt Brookies - Brownie und Cookie in einem | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Line backt Brookies - Brownie und Cookie in einem | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Dieser Kuchen ist schnell gebacken und mindestens genau so schnell aufgegessen. Und falls nicht – luftdicht verpackt hält er sich wunderbar einige Tage. Wer mag, kann Nüsse, weiße Schokolade oder Beeren zum Teig geben, um dem Kuchen noch mehr Highlights zu verleihen.

]]>
https://www.wihel.de/line-backt-brookies-brownie-und-cookie-in-einem/feed/ 3
Das war meine Woche – KW 53 / 2020 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-53-2020/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-53-2020/#comments Sun, 03 Jan 2021 17:18:38 +0000 https://www.wihel.de/?p=108884 Eine Wochenzusammenfassung, die nicht nur die letzten Tage aus 2020, sondern auch gleich noch die ersten Tage aus 2021 umfasst, großartig. Es ist also Zeit, das vergangene Jahr zu resümieren und gleichzeitig die Vorsätze für das neue Jahr festzulegen. Denn dafür hatten wir aufgrund von Urlaub zwischen Weihnachten und Silvester eine Menge Zeit.

Highlights der vergangenen Woche

Der Urlaub war definitiv ein großes Highlight. Am Sonntag kam Martin aus Leipzig wieder und wir verbrachten den Montag einfach nur ganz entspannt. Erst ausschlafen, dann ausgiebig frühstücken, einen großen Spaziergang mit Mia und ein paar der Weihnachtsgeschenke genießen. Dienstag sah im Grunde genauso aus und das tat unheimlich gut. In unserem letzten Urlaub im Oktober haben wir lauter To-Dos erledigt, die schon ewig mal gemacht werden sollten, unter anderem den Keller ausgemistet. Das hat aber auch dazu geführt, dass wir sehr wenig entspannt haben, was in dem Moment gar nicht tragisch war, aber im Nachhinein dazu geführt hat, dass die Erholung nicht lange anhielt. Das wird nach diesem Urlaub hoffentlich anders werden, denn wir haben einfach ganz viel herumgelegen, gepuzzelt, Lego gebaut, Taskmaster geschaut und schöne, lange Spaziergänge mit Mia gemacht. Genau wie so ein Urlaub zwischen Weihnachten und Neujahr aussehen sollte.

Das war meine Woche – KW 53 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Wäre 2020 ein ganz normales Jahr gewesen, wären wir in dieser Woche mit der Familie in Dänemark in einem Haus in Strandnähe gewesen und hätten Einsamkeit, Kaminfeuer, gutes Essen und Gesellschaftsspiele genossen. Lange Spaziergänge am Strand gemacht, vielleicht die eine oder andere kleine Stadt in der Umgebung erkundet und uns einfach eine schöne Zeit gemacht. Aber nachdem so vieles im vergangenen Jahr leider entfallen musste, haben wir uns schon frühzeitig damit abgefunden, dass auch Dänemark zumindest in 2020 nicht klappen wird. Dann aber hoffentlich im kommenden Jahr. Umso schöner war es dann aber doch, dass es auch hier Zuhause herrlich entspannt und entschleunigt zugehen kann.

Das war meine Woche – KW 53 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Meine Highlights beschränken sich also auf jede Menge Qualitytime mit der Familie, eine fertig gebaute Lego-Sesamstraße, ein fast fertiggestelltes Weihnachtspuzzle, diverse Stunden auf der Yoga-Matte, gutes Essen und viel frische Luft. Insgesamt ein rundum gelungener Urlaub, würde ich sagen. Und auch insgesamt gab es in 2020 für uns doch einige Highlights, die das Jahr sehr besonders gemacht haben. Da wäre zum Beispiel unsere wunderschöne Hochzeit im Garten meiner Eltern, den Urlaub danach auf Föhr, Homeoffice, wodurch wir viel mehr Zeit zusammen und auch mit Mia verbringen konnten, viele schöne Stunden mit der Familie, unsere Wanderung in der Sächsischen Schweiz und meine neuentdeckte Liebe zu Yoga. Natürlich gab es auch viele negative Ereignisse, die uns auch in Erinnerung bleiben werden. Aber wenn man sich auf die positiven konzentriert, gibt es doch einiges, für das wir 2020 sehr dankbar sein konnten.

Das war meine Woche – KW 53 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Für 2021 hoffe ich aber auf eeetwas gelockerte Beschränkungen beim Reisen, sodass wir vielleicht das ein oder andere Mal ins Ausland reisen können. Außerdem natürlich Lockerungen was das Treffen mit weiteren Haushalten anbelangt, sodass ich endlich wieder Freunde und Familie sehen kann. Vorgenommen hab ich mir außer die obligatorischen Vorsätze “Gesündere Ernährung, mehr Bewegung” nicht wirklich viel. Mal sehen, was das Jahr so bringt.

Highlights der kommenden Woche

Ich bin noch nicht ganz sicher, ob es wirklich ein Highlight wird, weil so viel zu tun sein wird, aber: Wir müssen beide wieder arbeiten. Ein bisschen freue ich mich schon, aber auf der anderen Seite wird der Januar sicherlich noch einmal richtig arbeitsintensiv. Ansonsten freue ich mich auf viel Yoga, denn pünktlich zum Jahresstart hab ich meine eigene 31-Tage Yoga-Challenge begonnen.

Das war meine Woche – KW 53 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Highlights von wihel.de

Zum Jahreswechsel und an den Feiertagen ist es hier bekanntlich etwas ruhiger, denn irgendwo muss die ganze Zeit zum Entspannen ja auch herkommen. Das bedeutet allerdings nicht, dass es nicht auch hier das ein oder andere Highlight gab, das ihr euch jetzt ganz entspannt anschauen könnt.

01. Die (vielleicht) besten Filme 2021
02. Kein Silvester ohne Silvesterpunsch
03. David Lundell baut coole Tische mit versteckten Fächern
04. Was wäre wenn …
05. 135 Minuten voller Hits aus 2020
06. Win-Compilation – Best of 2020
07. Line macht Pizza bianca mit Gorgonzola und Salbei
08. Wie der Zaubertrick mit der zerissenen Zeitung funktioniert
09. Tippi Toppi Musikvideo Vol. 54 – Das vorletzte Video gehört eigentlich verboten
10. Mit dem BMX durch das menschenleere Paris

]]>
https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-53-2020/feed/ 2
David Lundell baut coole Tische mit versteckten Fächern https://www.wihel.de/david-lundell-baut-coole-tische-mit-versteckten-faechern/ https://www.wihel.de/david-lundell-baut-coole-tische-mit-versteckten-faechern/#comments Wed, 30 Dec 2020 11:13:48 +0000 https://www.wihel.de/?p=108778 David Lundell baut coole Tische mit versteckten Fächern | Handwerk | Was is hier eigentlich los?

Nachdem ich dieses Jahr ja eine sensationelle Holzkiste für unseren Balkonkram gebastelt hab (wir lassen ganz bewusst außen vor, dass da durchaus ein paar unschöne Macken drin sind und das Ding preislich gesehen auch fernab von Gut und Böse ist), darf ich mich nun auch endlich als Handwerker bezeichnen.

Darüber hinaus hab ich die eine oder andere Lampe im Haus deutlich besser angebracht, als wir das zum Einzug getan haben und just diesen Monat hab ich mein Homeoffice noch ein bisschen verbessert, in dem der Greenscreen nicht mehr an diesem dämlichen Ständer hängt, sondern Gardinen-Auf-Und-Zu-Zieh-mäßig an der Decke angebracht ist. Man glaubt gar nicht, wie viel Lebensqualität so eine kleine Veränderung mit sich bringt.

Zurück zum Thema: Ich als Handwerker will die Gelegenheit nutzen und mal auf einen Kollegen hinweisen, der gar nicht weiß, dass es mich gibt – und auch deutlich mehr Talent und Ahnung von dem hat, was er tut. David Lundell ist sein Name und er baut Tische.

Aber nicht nur irgendwelche Tische, sondern welche mit Geheimfächern und pfiffigen (ja, pfiffig!) Mechanismen, damit nicht jeder Hans und Franz selbige öffnen kann.

I really let my inner nerd show with this one.

Gut, der Zauberstab hätte auch ein einfacher Magnet sein können, aber so wirkt das natürlich ein bisschen cooler. Und auch für die waffenvernarrten, alkoholliebenden Amerikaner hat er eine Version gebaut:

Das Prinzip der beiden Tische scheint recht ähnlich, das macht sie aber nicht weniger genial. Leider weiß ich nicht, ob man die Dinger auch tatsächlich kaufen kann und was sie dann am Ende kosten (auf der Seite von Lundell gibt es aktuell nur Lorem-Ipsum-Fülltext und fiese Ladezeiten), billig dürfte die Nummer aber nicht werden. Wobei man für so einen coolen Tisch auch ruhig mal was … auf den Tisch legen kann.

Ich fühl mich direkt ein bisschen alt, wenn ich daran denke, wie sehr ich doch die ganze Fahrrad- und BMX-Videos gerade in den Anfängen dieser Seite gefeiert hab. Im Grunde hat es da schon gereicht, wenn jemand mit dem Rad höher gesprungen ist als der Ottonormal-Radler um direkt einen Beitrag spendiert bekommen zu haben.

Und wenn dann auch noch Danny MacAskill im Titel stand, kam es eigentlich nicht mal mehr auf das Video selbst an – der Beitrag war eigentlich schon geschrieben. Wie man eben so ist, wenn man keine Ahnung und noch weniger Qualitätsanspruch hat.

Das hat natürlich mit der Zeit stark abgenommen, weil man dann doch irgendwann alles gesehen hat und wenn man sich auch so gar nicht mit der Materie auskennt, spielen Details auch keine Rolle mehr. Genauso wie mit den ganzen Timelapse-Videos, die sich dann doch irgendwann einfach wiederholen.

Und so kommt es, dass ich bei dem nachfolgenden Video auch gar nicht so spannend finde, wie Matthias Dandois durch Paris fährt, sondern dass er das mitten in der Nacht. Das bringt dann nämlich gleich eine ganz eigene Atmosphäre mit, weil vor allem auch einfach die Leute fehlen, die dort sonst umherwuseln und auch die musikalische Untermalung trägt da ordentlich zu bei.

Liegt aber vielleicht auch daran, dass halt mit Urlaub und Reisen dieses Jahr so gar nix stattgefunden hat und vermutlich auch das nächste Jahr dafür nicht in Frage kommt – Stichwort Fernweh und mal was anderes sehen als seine heimischen 4 Wände und nur den Weg zum Supermarkt und zurück.

Insofern braucht es Matthias Dandois so eigentlich gar nicht – ich hab aber auch nix dagegen, wenn er nebenbei sein Talent und Können trotzdem unter Beweis stellt. Stört halt auch nicht, wenn man einfach nur Paris bei Nacht und guter Musik genießen will:

Paris is the most visited city in the world and is always full of energy and surprises.
The streets that were once full of cars, tourist and pedestrians suddenly became quiet and empty in November.
From the Champs Elysées to the Eiffel Tower and going through Montmartre or Paris Opera house, It made a perfect playground for BMX riding and some never-seen-before footage in the French capital who fell asleep.

Und ja, das war alles jetzt ihm gegenüber deutlich gemeiner, als es sein sollte – kann ich ja aber auch nix dafür, wenn er sich so eine großartige Stadt und so ein sensationelles Setting für seine Tricks aussucht. Nächstes Mal dann einfach Kassel oder Hannover nehmen, da ist der Fokus leichter auf sich selbst zu bringen.

Kaum einmal geblinzelt, da sind die Feiertage auch schon wieder vorbei und wir steuern geradewegs auf das neue Jahr zu. Auch wenn die vergangenen Tage für die meisten von uns sicherlich ganz anders als sonst und vor allem als geplant verliefen, hoffe ich, dass ihr eine entspannte und schöne Zeit hattet, einfach mal abschalten konntet und euch den Bauch vollgeschlagen habt.

Und genau da machen wir heute auch weiter. Denn nachdem man sich über die Feiertage für gewöhnlich sowieso der Völlerei hingibt, kann man bis zum Jahresende eigentlich auch so weitermachen. Im neuen Jahr wird eh alles anders. Besser. Mehr Sport, gesunde Ernährung und so, ihr wisst. Deswegen gibt es heute zum krönenden Jahresabschluss noch einmal Pizza bianca mit Käse, Käse und Käse. Und Salbei.

Pizza bianca mit Gorgonzola und Salbei

Zutaten für 2 Pizzen:

500 g Mehl
1 Pck. Trockenhefe
1 TL Zucker
50 ml + 2 EL Olivenöl
80 g Parmesan
250 g Ricotta
180 g Gorgonzola
6 Stiele Salbei
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Für den Teig das Mehl mit etwas Salz, dem Zucker und der Trockenhefe mischen. 250 ml lauwarmes Wasser und das Olivenöl hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig mit Olivenöl einreiben und zugedeckt an einem warmen Ort mindestens 1 Stunde gehen lassen.
  2. Den Backofen auf 220°C Ober-Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Ein wenig Olivenöl auf das Backpapier geben. Für den Belag den Parmesan fein reiben. Den Gorgonzola klein schneiden und mit dem Ricotta vermengen, den Parmesan ebenfalls unterrühren. Mit Pfeffer würzen. Die Salbeiblätter grob hacken und einen Teil zum Garnieren beiseite legen. Den Rest zur Käsemasse geben und gut verrühren.
  3. Den Teig in zwei Hälften teilen, noch einmal kurz kneten und eine Hälfte auf dem Backblech zu einem Kreis formen, platt drücken. Mit der Hälfte der Käsemasse bestreichen, mit Olivenöl beträufeln, noch einmal mit etwas Pfeffer würzen und im heißen Ofen etwa 10-15 Minuten goldbraun backen. Mit der anderen Hälfte des Teiges genauso verfahren. Mit frischen Pfeffer, Parmesan und Salbei garniert servieren.

Guten Appetit!

Line macht Pizza bianca mit Gorgonzola und Salbei | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line macht Pizza bianca mit Gorgonzola und Salbei | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Diese Pizza ist das perfekte Wohlfühl-Essen: Käse über Käse, super würzig und cremig, was will man mehr? Ein guter Abschluss für dieses sehr besondere Jahr, in dem es so wichtig war, sich öfter mal etwas zu gönnen. Mit den guten Vorsätzen können wir dann in einer Woche wieder beginnen. Aber bis dahin ist zumindest ernährungstechnisch alles erlaubt, finde ich. Kommt gut in das neue Jahr!

]]>
https://www.wihel.de/line-macht-pizza-bianca-mit-gorgonzola-und-salbei/feed/ 4
Das war meine Woche – KW 52 / 2020 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-52-2020/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-52-2020/#comments Sun, 27 Dec 2020 17:49:58 +0000 https://www.wihel.de/?p=108630 Das war meine Woche – KW 52 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Ganz vielleicht bin ich, wenn dieser Beitrag erscheint, gerade noch so auf der Autobahn, mit etwas mehr Glück aber schon Zuhause. Denn endlich hab ich meine Eltern mal wieder gesehen (heute dann halt Rückreise-Tag) und überhaupt war diese Woche eine der deutlich besseren in diesem Jahr.

Highlights der vergangenen Woche

Arbeitstechnisch war diese Woche bereits ziemliche Sparflamme. Das halbe Team bereits im. Urlaub, die meisten Meetings ohnehin abgesagt – ich hatte endlich mal wieder Zeit für richtiges Arbeiten. Entsprechend konnte ich auch viel von dem Wegschaffen, dass ich in den letzten Wochen und Monaten liegen lassen musste und das fühlt sich ja grundsätzlich immer gut an. So kam es dann auch, dass ich zwar am 23. Noch offiziell gearbeitet hab, wirklich viel passiert ist da aber nicht mehr.

Den 24. haben wir dann als ersten Urlaubstag auch sehr entspannt mit unserem klassischen Frühstück beginnen lassen und gegenseitig die Geschenke ausgetauscht. Am meisten haben wir uns wohl aber darüber gefreut, dass sich wiederum Mia über ihre Geschenke gefreut hat. Natürlich gab es da wieder ein paar Spielzeuge und die hat sie auch direkt in Beschlag genommen.

Anschließend hab ich Line dann zu ihren Eltern gefahren, dort auch noch ein paar Geschenke für meine Eltern und mich eingeheimst und dann ging es auch schon Richtung Osten. „Spannend“ dabei: Obwohl alle mit ihrem Arsch Zuhause bleiben sollten, war die erste Hälfte der Strecke erstaunlich viel los und auch die Idiotendichte schien mir besonders hoch – nach Übertritt der ehemaligen Mauer hat sich das aber deutlich gebessert und ich hatte sogar so viel Platz, dass ich den Bleifuß auspacken konnte.

Und so sitz ich hier, seit drei Tagen im Osten und freu mich einfach, dass das alles dann doch so entspannt ist, wie das auch in den letzten Jahren der Fall war. Viele Filme, viel Essen, wenig Bewegung und jede Menge Entspannung – da freut sich sogar mein Hörsturz.

Das war meine Woche – KW 52 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Darüber hinaus sind die technischen Geräte alle wieder auf Stand und mein Vater freut sich sogar über das Werkeln des neuen Routers. Und auch ich konnte ein bisschen rumtesten, hab dabei festgestellt, dass ich Homekit noch nicht verstanden hab – aber die heimische Playstation sogar bei meinen Eltern über das Macbook nutzen kann. Optisch kein Genuss und ab und an mit Rucklern versehen, aber wenn aus dem Wohnzimmer wieder Schlager ertönt, kann ich mich wenigstens beschäftigen.

Last but not least: Maik und ich haben mit unserem Win-Compilation-Kanal tatsächlich noch die 100.000 Abonnenten geknackt. Zumindest basierend darauf klappt das ja vielleicht doch noch mit dem ollen YouTube-Button für die Wand. Nicht, dass ich den für meinen Seelenfrieden bräuchte, aber wenn man schon so dicht dran ist, DANN WILL ICH DAS DING AUCH AN MEINER WAND HABEN.

Highlights der kommenden Woche

Tatsächlich freu ich mich ein bisschen auf Silvester. Eigentlich sollten wir ja in Dänemark sein, was aus bekannten Pandemie-Gründen nicht stattfindet – dafür feiern wir wohl bei Lines Eltern. Und Feiern trifft es vermutlich auch nicht ganz, das wird wahrscheinlich einfach ein gemütlicher Abend. Aber ohne Feuerwerk und Knallen, was Mia zugutekommt und überhaupt scheint mir es mir nicht verkehrt, wenn wir das Jahr etwas ruhiger als sonst beenden. Im Großen und Ganzen hat 2020 ja nicht wirklich abgeliefert.

Darüber hinaus hoff ich einfach, dass die Tage ruhig werden – so viel Urlaub hatten wir ja nicht, da muss man das Beste und Meiste rausholen, das eben geht. Schließlich dürfte 2021 auch am Anfang alles andere als geil werden.

Das war meine Woche – KW 52 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Highlights von wihel.de

Die letzten Tage war es dann doch ein bisschen ruhiger, einfach weil ich mir eine kleine Auszeit gegönnt hab. Ihr seid ja ohnehin alle mit Fressen und Verdauen beschäftigt gewesen. Dennoch, ein paar normale Tage gab es vor Weihnachten noch, sodass das eine oder andere Highlight auch in dieser Woche nicht fehlen konnte:

01. Wie man perfekt und ohne Klebeband ein Geschenk einpackt
02. Die besten Filme aus 2020
03. Einen schwebenden 3D-Würfel zeichnen
04. Ein Nintendo-Trainingsvideo von 1991
05. Helga und Marianne analysieren die US-Wahl
06. Die beiden besten optischen Illusionen 2020
07. Der Mann, der mehr als 800 Spielzeuge erfunden hat: Eddy Goldfarb
08. Die Corona Weihnachtsregeln einfach erklärt
09. Win-Compilation – Rest of 2020
10. Beste Weihnachtskugel ever

]]>
https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-52-2020/feed/ 2
Der Mann, der mehr als 800 Spielzeuge erfunden hat: Eddy Goldfarb https://www.wihel.de/der-mann-der-mehr-als-800-spielzeuge-erfunden-hat-eddy-goldfarb/ https://www.wihel.de/der-mann-der-mehr-als-800-spielzeuge-erfunden-hat-eddy-goldfarb/#comments Wed, 23 Dec 2020 11:25:19 +0000 https://www.wihel.de/?p=108492 Der Mann, der mehr als 800 Spielzeuge erfunden hat: Eddy Goldfarb | Menschen | Was is hier eigentlich los?

Als Kind dachte ich unter anderem, dass das Erfinden oder Testen von Spielzeug der Traumjob schlecht hin sein muss – dank YouTube wissen wir zumindest, dass man mit Letztgenanntem sogar richtig viel Geld verdienen kann, zumindest gibt es mindestens einen YouTube-Kanal, der sich damit eine goldene Nase verdient.

Und ich muss immer an den Film mit Tom Hanks denken, in dem er über Nacht zumindest körperlich vom Kind zum Erwachsenen wird und dann auch in irgendeiner Firma anfängt und Spielzeuge erfinden oder testen muss. Hieß der Big? Weiß ich nicht mehr, meine aber, dass sich da auch sehr schnell herausstellt, dass Kinder die besseren Spielzeugexperten sind und Erwachsene schnell den Sinn dafür verlieren.

Außer man heißt Eddy Goldfarb. Der ist mittlerweile 98 Jahre alt, was an sich schon eine kleine Story wert ist – aber Goldfarb gilt vermutlich auch als der beste Spielzeugerfinder der Welt, denn nicht weniger als 800 Spielzeuge gehen auf seine Kappe.

Oder um es anders auszudrücken: Egal an welche Spielzeuge ihr denkt, die Wahrscheinlichkeit ist recht groß, dass Goldfarb da in irgendeiner Weise dahinter steckt.

The New Yorker hat ihr besucht und ein wenig über sein Lebenswerk und ein paar seiner Erfindungen etwas detaillierter ge- und besprochen.

Eddy Goldfarb, who is ninety-eight, created such classics as the bubble gun, chattering teeth, and Kerplunk! Here’s how he did it.

Ein Opa, den sich wohl jedes Kind wünscht.

Optische Illusionen gehören ja genauso zum Leben dazu, wie schlechter Kaffee – kommt unerwartet, ist komisch, aber Gott sei Dank nicht tödlich. Oder so. Zumindest wenn man nicht in diesem Bereich arbeitet und auch hobby-mäßig nicht viel mit optischen Illusionen zu tun hat. Was eigentlich normal klingt, aber tatsächlich gibt es sowas wie eine Illusionsgemeinschaft, was schon so einen kleinen Hauch von Illuminaten hat und daher auf gar keinen Fall unterschätzt werden sollte.

Gut, das war jetzt dramatischer als sein sollte, denn hinter der Illusionsgemeinschaft verbergen sich eigentlich vor allem Wissenschaftlicher Ophthalmologen, Neurologen und Künstler, die vor allem herausfinden wollen, wie unser Gehirn mit diesen optischen Tricksereien klar kommt.

Und wo viele Menschen zusammentreffen passiert natürlich das, was immer passiert, wenn viele Menschen zusammen kommen: Irgendwann fangen die an, sich zu messen, um herauszufinden, wer der größte King of Kotelett ist – schließlich gibt es nichts Wichtigeres, als zu wissen, wer den jeweils Größten hat …

Womit wir beim The Best Illusion of the Year Contest angekommen sind und ich würde fast behaupten, dass es mit Wettbewerben genauso ist, wie mit Apps für das Smartphone vor ein paar Jahren: Es gibt für alles einen Wettbewerb. Dabei hatte ich immer gedacht, dass optische Illusionen im Grunde in ihrer Anzahl stark begrenzt sind und es nur wenige Prinzipien gibt, denen man folgen muss, um eine Illusion zu erschaffen.

Immerhin: Es scheint so, als ob da jeder mitmachen kann, man muss lediglich eine optische Illusion auf der dazugehörigen Seite einreichen – kommt man unter die letzten 3, kann man sogar Geldpreise gewinnen.

Aber Vorsicht, das sieht alles deutlich einfacher aus, als es ist – sieht man unter anderem an den beiden besten Illusionen aus diesem Jahr:

Best Illusion of the Year Contest – 2020

Und das alles nur, weil unser Gehirn damit nicht klar kommt. Beinahe schon absurd oder?

Es hätte ja durchaus das Jahr der Konsolen werden können, mit der Xbox und auch der neuen Playstation sind schließlich zwei Konsolen erschienen, auf die die Leute schon eine ganze Weile gewartet haben. In gewisser Weise gehörte auch ich dazu, aber allein dieses Hin und Her im Vorfeld bzgl. Preis und sonstigen Informationen hat dann doch schon hart genervt, genauso die Unsicherheiten der Hersteller zum Beispiel in Bezug auf die Abwärtskompaitibilität. Zumindest gefühlt würde ich behaupten, dass das vorher einfach wesentlich besser lief: Hier, das isse, das kann se, das kost se – fertig.

Aber es scheint ja ohnehin das Jahr der heißen Stricknadel zu sein, sieht man ja auch an Cyberpunk oder auch der aktuellen Aktion in Assassins Creed Valhalla – ich hab jedenfalls schon sehr lange keine Spiele mehr gesehen, die so sehr im Fokus standen und die teils dermaßen verbugt sind.

Zurück zu den Konsolen: So richtig wurde es dann aber eben doch nicht das Konsolenjahr, weil man a) den Erstvertrieb kolossal verbockt hat und b) auf gar keinen Fall damit rechnen konnte, dass Leute sich mit Konsolen eindecken, um sie dann für deutlich mehr Geld im Netz zu verkaufen. Ein Schelm, wer hier mal den Smartphone- oder auch Sneaker-Markt in den letzten Jahren beobachtet hat. Psssscht: Bei den Sneakern gibt es sogar Beispiele, wie man erfolgreich dagegen vor geht.

Das in Kombination mit einer ohnehin reduzierten Stückzahl zum Launch (da ist sie auch scheinbar wieder, die heiße Stricknadel) führt dann halt eben schnell zu frustrierten Gesichtern und zumindest bei mir zu deutlich vermindertem Bock auf die neue Hardware, frei nach dem Motto „dann halt nicht“.

Dabei kommen die wirklich schönen Geschichten ja erst noch – nämlich wenn die breite Masse Zugriff hat und die ersten Vollidioten versuchen, Verkäufer und Hersteller für dumm zu verkaufen. Eine Masche, die schon seit Jahrzehnten existiert und unter anderem 1991 in einem unterhaltsamen Lehrvideo von Nintendo thematisiert wurde:

A Nintendo training video from 1991 teaching retail workers how to handle customers with defective Nintendo products.

Aber das schlimmste ist ja immer: Man weiß, dass man eigentlich verarscht wird und darf sich trotzdem nichts anmerken lassen.

Ich denke, wir sind uns alle insofern einig, dass nicht mal ein Remix von 2020 hier noch irgendwas retten kann – schon gar nicht, wenn das Jahr mit Virusmutationen noch mal alles gibt, um auch wirklich dauerhaft in den Geschichtsbüchern verewigt zu werden. Und ja, auch ich kann mich nicht erwehren sagen zu müssen, dass mich die Situation immer mehr fordert. Der Hörsturz ist da schon ein gutes Indiz für, keine Frage.

Auf der anderen Seite: Das Jahr hätte auch wesentlich schlimmer sein können. Klar, diverse Reisen und Unternehmungen sind ausgefallen, die sozialen Kontakte finden hauptsächlich digital statt und sind da nur ein sehr schlechter Ersatz – aber wir haben dieses Jahr auch geheiratet und nicht nur das Beste aus der Situation gemacht, sondern der Tag war einfach sensationell gut, in jeglicher Hinsicht. Darüber hinaus klappt das mit dem Homeoffice unfassbar gut und auch wenn wir eigentlich 24 Stunden am Tag in einer Wohnung hocken, sind wir uns nicht überdrüssig geworden.

Will sagen: Bei all der Scheiße, die passiert, haben wir noch unfassbares Glück gehabt und es hätte alles noch viel schlimmer sein können. So ein wenig Besinnung auf die guten Dinge in 2020 zeigt dann halt doch, wie gut es uns eigentlich geht und dafür muss man dankbar sein.

Zurück zum eigentlichen Thema: Youtuber Cee-Roo hat natürlich auch einen Jahresrückblick gemacht, so wie das im Moment ja alle irgendwie tun und herausgekommen ist dabei sowas wie ein Musikvideo, aber eben auch eindrucksvolle Bilder von dem, was in diesem Jahr passiert ist.

Im Grunde eigentlich auch so ein bisschen wie der Google Jahresrückblick, aber der ist in diesem Jahr meiner Meinung nach eher bescheiden ausgefallen – da verzichte ich dieses Mal drauf, dafür darf dann eben Cee-Roo ran:

Und ich verzichte auch ab sofort darauf zu hoffen, dass 2021 besser wird – warten wir einfach ab und schauen, was passiert. Ist ohnehin das Beste was man machen kann, im Idealfall werden wir dann einfach mit besseren Zeiten überrascht.

Weihnachten rückt mit großen Schritten näher und in diesem Jahr werden die Feiertage wohl bei den meisten von uns ganz anders als geplant verlaufen. Im kleinen Kreis zu feiern kann allerdings auch seine Vorteile haben. So bekommt man zum Beispiel viel mehr vom geliebten Weihnachtsgebäck ab. Das trifft sich bei den heutigen Rezepten auch besonders gut, denn die sind einfach unfassbar gut.

Weil es in diesem Jahr ganz besonders wichtig ist, sich hin und wieder etwas zu gönnen, das einen glücklich macht, gibt es heute auch gleich drei Rezepte stand nur einem. Vor ein paar Wochen traf ich Neele zu unserem alljährlichen Weihnachtstag, an dem wir traditionell nur weihnachtliche Dinge tun – wie zum Beispiel Weihnachtskekse backen. Da wir uns nicht auf ein oder zwei Rezepte beschränken konnten, haben wir einfach vier gemacht. Drei davon sind jetzt Bestandteil dieses Beitrages.

Line backt dreierlei Weihnachtskekse | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Chocolate-Candy-Cane-Cookies

Zutaten:

240 g Mehl
100 g Kakaopulver
225 g Butter
250 g Zucker
160 g brauner Zucker
2 Eier (Größe M)
1 TL Pfefferminzextrakt
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1 Prise Salz

Außerdem:
200 g weiße Schokolade
5-6 Zuckerstangen, gehackt

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Das Mehl mit dem Kakaopulver, Backpulver, Natron und Salz vermengen. Mit dem Schneebesen eines Rührgerätes die Butter mit dem weißen und braunen Zucker hellcremig aufschlagen. Die Eier nacheinander einrühren und das Pfefferminzextrakt hinzugeben. Zum Schluss die trockenen Zutaten dazugeben und alles zu einem glatten Teig vermengen.
  2. Den Teig in ca. 25 g schwere Bälle teilen und formen. Maximal 8 Bällchen auf einem der Backbleche platzieren, leicht andrücken und im heißen Ofen 10-12 Minuten backen. Mit den restlichen Teigbällchen genau so verfahren. Komplett auskühlen lassen.
  3. Die weiße Schokolade schmelzen und die Kekse immer zur Hälfte darin eintunken. Mit den Zuckerstangen-Streuseln bestreuen und auf einer Backmatte oder Backpapier aushärten lassen.

Guten Appetit!

Line backt dreierlei Weihnachtskekse | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Lebkuchen-Kekse mit Frischkäse-Fosting

Zutaten:

330 g Mehl
1 TL Backpulver
175 g Butter
170 g Zucker
170 g brauner Zucker
2 Eier (Größe M)
70 g Zuckerrübensirup
1 TL Vanillextrakt
1 TL Zimt
2 TL gemahlenen Ingwer
1/4 TL gemahlene Nelken
1 Prise Salz

Für das Frosting:
220 g Frischkäse
60 g Butter
200 g Pudderzucker
1 TL Zitronenschale
2 TL Zitronensaft
Streusel nach Belieben

Zubereitung:

  1. Das Mehl mit den Gewürzen und dem Backpulver mischen. Die Butter mit dem Zucker und dem Vanilleextrakt mit dem Schneebesen eines Rührgerätes hellcremig aufschlagen. Die Eier nacheinander hinzugeben und gut verrühren. Dann erst den Zuckerrübensirup und anschließend die Mehlmischung zum Teig geben und auf langsamer Stufe zu einem glatten Teig verrühren. In Klarsichtfolie einwickeln und im Kühlschrank mindestens 2 Stunden kaltstellen.
  2. Den Ofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Teig 4-5 cm große Bälle formen und mit mindestens 5 cm Abstand auf das Backblech legen. Im heißen Ofen 10-12 Minuten backen. Anschließend vollständig auskühlen lassen.
  3. Für das Frosting die Butter mit dem Puderzucker hellcremig aufschlagen. Den Frischkäse, Zitronensaft und -schale unterheben. Auf den abgekühlten Keksen verteilen und nach Belieben mit Streuseln dekorieren.

Guten Appetit!

Line backt dreierlei Weihnachtskekse | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Cappuccino-Küsschen

Zutaten:

200 g Butter
80 g Puderzucker
150 g Mehl
70 g Speisestärke
20 g Kakaopulver
2 Pck. Instant-Espressopulver

Ansonsten:
100 g weiße Schokolade
1/2 TL Sonnenblumenöl
Kakaopulver

Eine Spritztülle

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Butter zusammen mit dem Zucker mit dem Schneebesen eines Rührgerätes hellcremig aufschlagen. Dann Mehl, Speisestärke, Kakaopulver und Espressopulver vermengen und alles miteinander verrühren. Die Masse ist jetzt noch sehr weich, das soll aber auch genau so sein.
  2. Den Teig in die Spritztülle geben und je nach Belieben auf die Backbleche spritzen. Bei uns sind es eher kleine Haufen geworden, was dem Geschmack aber natürlich keinen Abbruch tut. Die Kekse ca. 12-14 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Anschließend gut auskühlen lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Schokolade schmelzen. Die Kekse jeweils mit der Oberseite kurz in die Schokolade dippen. Mit Kakaopulver bestreuen und aushärten lassen.

Guten Appetit!

Martins Favoriten sind die Lebkuchen-Kekse, ich selbst kann mich schwer zwischen den Schokoladen-Pfefferminz-Keksen und den Cappuccino-Küsschen entscheiden, weil ich beide unheimlich gern mochte. Halten tun sich alle drei mehrere Wochen, wenn ihr sie luftdicht verschlossen aufbewahrt. Happy baking und frohe Weihnachten!

]]>
https://www.wihel.de/line-backt-dreierlei-weihnachtskekse/feed/ 2
Das war meine Woche – KW 51 / 2020 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-51-2020/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-51-2020/#comments Sun, 20 Dec 2020 17:20:50 +0000 https://www.wihel.de/?p=108251 Was für eine Woche geht hier bloß zu Ende. So viel Arbeit, die noch vor den Feiertagen und vor allem vor dem Jahresende zu tun ist. Wie immer ist also viel zu tun, bevor man in den wohlverdienten Urlaub gehen kann. Hier und da hat sich aber natürlich trotzdem ein Highlight ergeben, unter anderem zwei Geburtstage.

Highlights der vergangenen Woche

Die Woche begann direkt mit einem Highlight, denn Martin hatte Geburtstag. Wir hatten uns den Tag extra freigenommen, aber wie das immer so ist, frei bedeutet nicht gleich keine Arbeit zu haben. Und so haben wir nach einem gemütlichen Frühstück beide ein wenig zu tun gehabt. Unter anderem war ich noch mal schnell im Einkaufszentrum und habe Weihnachtskarten besorgt, die ich vor dem anstehenden Lockdown noch brauchte. Kurz nach 10 Uhr morgens war ich da und es war rappelvoll. Also hab ich nur schnell das Nötigste besorgt und hab mich so schnell ich konnte wieder aus dem Staub gemacht. Mittags ging es dann aber mit Mia Richtung Hundeauslauf, was vor allem sie freute. Nach einer Schlammpartie mit anderen Hunden und einer Dusche zuhause verbrachten wir den Nachmittag gemütlich auf dem Sofa. Abends gab es dann noch Martins Lieblingsessen: Frikadellen (vegetarisch), Kartoffelpüree und Erbsen-Möhren-Gemüse.

Das war meine Woche – KW 51 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Dienstag ging es mit den Geburtstagen direkt weiter, nun war meine Mama dran. Tagsüber mussten wir arbeiten, aber abends waren wir dann zu Besuch bei ihr und haben in sehr kleinem Kreis mit meiner Oma zusammen gefeiert. Das war zwar merkwürdig, denn unter anderen Umständen hätte es vermutlich aus gegebenem Anlass eine große Feier gegeben, aber so beschränkt man sich auf das Minimum, feiert mit nur wenigen zusammen und es ist trotzdem schön. Auch Weihnachten wird dieses Jahr ganz sicher merkwürdig, so ohne Familienfeiern.

Der Rest der Woche verlief mal mehr, mal weniger stressig. Vor dem Jahresende gibt es noch einiges zu tun und ich bin fast froh, dass ich in der kommenden Woche noch zwei Tage arbeite und ordentlich was erledigen kann, bevor ich mich dann für 1,5 Wochen entspanne. Die ursprünglich geplanten vorweihnachtlichen Verabredungen mit Freunden sind in diesem Jahr auch alle ausgefallen oder werden virtuell zelebriert. Das fühlt sich immer noch komisch an und ich würde meine Mädels schon gerne mal wieder persönlich treffen, aber mit der Zeit wird auch das wieder möglich sein.

Das war meine Woche – KW 51 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Highlights der kommenden Woche

Weihnachten natürlich! Trotz allem freu ich mich wie jedes Jahr unheimlich auf Heiligabend, den ich traditionell immer mit meiner Schwester bei meinen Eltern verbringe. Es wird gutes Essen geben, Spiele, Weihnachtsmusik und vielleicht auch den einen oder anderen Film. Die zwei Feiertage verbringen wir dann jeweils mit einer meiner Omas und auf größere Familienfeiern verzichten wir in diesem Jahr natürlich gänzlich.

Das war meine Woche – KW 51 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Highlights von wihel.de

Trotz vorweihnachtlichem Stress gab es auch in dieser Woche wieder ein Highlight nach dem anderen. Um euch die Adventszeit etwas zu versüßen, findet ihr die Highlights der Highlights zusammengefasst:

01. Wie man perfekt und ohne Klebeband ein Geschenk einpackt
02. Die besten Streiche 2020
03. Interaktive Gemälde in einem Museum für Kinder
04. Wie lebensmüde sich Fahrradkuriere durch New York bewegen
05. Line kocht Kartoffelsuppe mit Rosmarin und Knoblauch
06. Achtung, es wird wieder kalt
07. Deutscher Trailer: Nobody
08. Einen schwebenden 3D-Würfel zeichnen
09. Best of the Year 2020 – People Are Awesome
10. Trailer zur 3. Staffel: Cobra Kai

]]>
https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-51-2020/feed/ 1
Eine Stunde Weihnachtslichtershow vom Feinsten https://www.wihel.de/eine-stunde-weihnachtslichtershow-vom-feinsten/ https://www.wihel.de/eine-stunde-weihnachtslichtershow-vom-feinsten/#comments Wed, 16 Dec 2020 15:59:57 +0000 https://www.wihel.de/?p=108142 Eine Stunde Weihnachtslichtershow vom Feinsten | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Die Weihnachtszeit heißt ja auch immer, dass Wohnungen geschmückt und verschönschandelt werden. Gern mit jeder Menge Deko wie bei uns (darum kümmert sich Line zum Glück komplett allein). Und es bedeutet auch, dass die Stromrechnung wieder ordentlich gefordert wird, weil sich jeder irgendwelche Lampen ins Fenster hängt.

Wir natürlich auch, wobei da eher die größte Herausforderung ist, dass wir uns wieder erinnern, wie die verdammte Zeitschaltuhr funktioniert – keine Ahnung, wie wir das immer wieder hinbekommen, aber es lüppt, selbst 2020. Und irgendwas muss ja auch funktionieren.

Im Gegensatz zu manchen Nachbarn und vor allem auch den Leuten in den USA sind wir aber sehr zurückhaltend – zwei Weihnachtssterne und das reicht dann auch. Halt so ganz anders, wie es zum Beispiel bei Tom BetGeorge der Fall ist.

Tom BetGeorge haben die meisten vermutlich als Namen wenig bis gar nicht gehört, seine Arbeit dürfte aber durchaus weltweit bekannt sein – nicht zuletzt weil wir diverses davon in so mancher Win-Compilation verarbeitet haben.

Der Lichtdesignermacht nämlich immer wieder von sich reden, in dem er sein Haus mit unfassbar übertriebenen und spektakulären Lichtinstallationen vollballert und dazu musikalisch auch noch alles abstimmt und dann einfach auf den Startknopf drückt.

Wie gesagt, dürfte eigentlich niemanden geben, der nicht schon mal irgendwas von ihm gesehen hat. Und dieses Jahr gibt es direkt eine 34-Minuten-Show:

For the first time ever, I am uploading my complete Christmas show for the season for those who cannot attend in person. Enjoy!

1:01 – Polar Express (Theme from The Polar Express)
5:29 – Blinding Lights (The Weeknd)
9:37 – Take On Me (a-Ha)
13:47 – Titanium (David Guetta ft. Sia)
18:21 – Avengers Remix (ApproachingNirvana)
22:39 – Santa Shark
26:27 – Amazing Grace (The Five Strings ft. Alex Boye)
30:59 – Candy Cane Lane (Sia)

Da freut sich nicht nur der Stromanbieter.

Letzte Woche schon angekündigt, nicht nur die aktuelle Corona-Welle rollt weiter fleißig durchs Land, so langsam müssten auch die Jahresrückblicke endlich aus ihren Ecke gekrochen kommen. Einen ersten gab es bereits letzte Woche von Zach King und ich gebe zu, dass auch ich letzte Woche ein bisschen an einem von Maik und mir gearbeitet hab.

Bin sogar erstaunlich zufrieden damit, gerade weil die letzten Monate dann content-mäßig doch eher sehr dünn waren und wir wirkliche Probleme hatten, die Anzahl und Qualität auf einem ansprechenden Niveau zu halten.

Will sagen: Da kommt was Tolles, auf das ich mich ein bisschen mehr freue im Vergleich zu den sonstigen Ausgaben. Und ein Heinzelmännchen hat mir auch gesagt, dass es nicht das einzige Highlight bleiben wird, denn nach wie vor machen wir das vor allem, weil es uns Spaß bringt und die Welt ein bisschen besser macht – was wir glücklicherweise auch am Feedback sehen und wenn nicht dieses Jahr wann sonst war das jemals wichtiger?

Zurück zum Thema: Wir sind natürlich nicht die einzigen, die mit ein paar Clips und Compilations versuchen, wenigstens ein paar Minuten die Leute zum Lächeln zu bringen, People Are Awesome sind da auch fleißig schon seit Jahren dabei. Zwar hält sich der Sympathie-Faktor bei mir nach wie vor in Grenzen, aber sie sind tatsächlich (bisher) noch einer der angenehmeren Channels – da haben wir dieses Jahr auch schon ganz andere Sachen erlebt.

Und somit kann ich sagen: Auf unser(e) Highlight(s) muss man noch ein klein wenig warten – zur Überbrückung gucken wir uns daher einfach an, was die Kollegen so aus dem letzten Jahr als überaus herausragend erachtet haben:

2020 was an incredibly challenging year for all of us. Through it all, our amazing community of athletes and creators still found ways to be AWESOME! We want to thank them and our viewers for staying positive and showing us the best of humanity.

Das macht direkt wieder ein bisschen Hoffnung, dass 2021 hoffentlich besser wird. Allzu schwer ist das ja mittlerweile nicht mehr …

]]>
https://www.wihel.de/best-of-the-year-2020-people-are-awesome/feed/ 2
Line kocht Kartoffelsuppe mit Rosmarin und Knoblauch https://www.wihel.de/line-kocht-kartoffelsuppe-mit-rosmarin-und-knoblauch/ https://www.wihel.de/line-kocht-kartoffelsuppe-mit-rosmarin-und-knoblauch/#comments Mon, 14 Dec 2020 07:04:49 +0000 https://www.wihel.de/?p=107941 Line kocht Kartoffelsuppe mit Rosmarin und Knoblauch | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Glaubt es oder nicht, ich habe bisher tatsächlich noch nie Kartoffelsuppe selbst gemacht. Wir lieben Kartoffeln und es gibt sie in so vielen unterschiedlichen Varianten ständig im Hause Wihel. Aber als Suppe war dies tatsächlich die Premiere und eine sehr gelungene, das kann ich schon vorwegnehmen. Und damit hab ich ehrlich gesagt gar nicht gerechnet.

Während ich die Suppe zubereitet habe, dachte ich noch “Naja, wie besonders kann eine Kartoffelsuppe schon schmecken.”. Ich hab sogar schon damit gerechnet, dass eine einfache Kartoffelsuppe nicht für den Blog geeignet sei, weil es auf den ersten Blick einfach wenig spektakulär ist. Aber ich wurde komplett vom Gegenteil überrascht. Das hier ist die beste Kartoffelsuppe, die ich jemals gegessen habe. Und das, obwohl sie so einfach zubereitet ist und so wenige andere Zutaten enthält.

Kartoffelsuppe mit Rosmarin und Knoblauch

Zutaten für 4 Portionen:

Für die Suppe:
900 g Kartoffeln
2-3 Schalotten
3 Knoblauchzehen
2 Zweige Rosmarin
150 ml Weißwein
200 ml Sahne
800 ml Gemüsebrühe
2 EL Olivenöl
1 EL Butter
Muskat
Salz, Pfeffer

Für die Croutons:
6-8 Scheiben Brot
50 ml Olivenöl
2-3 Knoblauchzehen

Zubereitung:

  1. Für die Suppe die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und grob hacken. Die Nadeln vom Rosmarin von den Zweigen zupfen und grob hacken. In einem Topf das Olivenöl zusammen mit der Butter erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und Rosmarin darin etwa 5 Minuten gut andünsten, stetig rühren.
  2. Dann die Kartoffeln hinzugeben und kurz mit anrösten lassen. Mit dem Weißwein ablöschen, aufkochen lassen und einige Minuten köcheln lassen. Die Gemüsebrühe hinzugeben, bis alle Kartoffeln bedeckt sind. Je nach Kartoffelstückgröße kann das auch mehr oder weniger als 800 ml sein. Wenn ihr weniger benötigt, den Rest nicht wegkippen, den braucht ihr eventuell am Ende noch, um die Suppe etwas cremiger zu machen. Das Ganze aufkochen lassen und etwa 20-30 Minuten gut einkochen lassen, dabei immer mal wieder umrühren.
  3. Den Backofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen. In der Zwischenzeit die Croutons zubereiten. Dazu die Brotscheiben in kleine Stücke schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Brotwürfel mit Olivenöl und Knoblauch gut vermengen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und im heißen Ofen etwa 15 Minuten knusprig, goldbraun backen. Dann aus dem Ofen holen und auskühlen lassen.
  4. Die Sahne zur Suppe hinzugeben und gut einrühren, dann noch einmal kurz aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und mit einem Pürierstab zur gewünschten Konsistenz pürieren. Mit etwas Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken. Sollte die Suppe zu fest sein, könnt ihr jetzt die restliche Gemüsebrühe hinzugeben und eventuell noch einmal kurz aufkochen lassen. Die Suppe mit den Croutons servieren.

Guten Appetit!

Line kocht Kartoffelsuppe mit Rosmarin und Knoblauch | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line kocht Kartoffelsuppe mit Rosmarin und Knoblauch | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Am Ende war ich von der Suppe sehr begeistert und gleichzeitig enttäuscht, dass es nur vier Portionen wurden. Am liebsten hätte ich für den Rest der Woche nur Kartoffelsuppe gegessen. Dazu muss ich sagen, dass ich Kartoffeln aber auch wirklich, wirklich gut finde und wer kein großer Fan von Kartoffeln ist, diese Suppe vermutlich als wenig aufregend erachtet. Uns hat sie aber sehr gut geschmeckt und ich überlege schon, wann es wohl legitim ist, sie noch einmal zu kochen. Vielleicht ergibt sich an Weihnachten eine passende Gelegenheit, denn diese Suppe eignet sich auch hervorragend als Vorspeise.

]]>
https://www.wihel.de/line-kocht-kartoffelsuppe-mit-rosmarin-und-knoblauch/feed/ 3
Das war meine Woche – KW 50 / 2020 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-50-2020/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-50-2020/#comments Sun, 13 Dec 2020 17:14:17 +0000 https://www.wihel.de/?p=108026 Diese Woche gab es tatsächlich so gar keine Highlights, außer … ich hab nicht gearbeitet. Wer mich aber kennt, der weiß a) dass es dafür eigentlich keine positiven Gründe geben kann und b) dass es so ganz ohne Arbeit dann auch nicht geht.

Highlights der vergangenen Woche

Aber wenn man so will, kann man es als Highlight verstehen, dass ich letzten Montag noch relativ kurzfristig an einen Termin beim HNO-Arzt gekommen bin und den sogar online buchen konnte. Ich mag Online-Buchungen ja sehr und würde sogar so weit gehen zu sagen, dass alle anderen Geschäfte, die eine Terminbuchung benötigen, wo man das aber nicht online machen kann, sich alle mal gehackt legen sollten.

Der Grund für den Termin war relativ simpel: Tinnitus und ein Gefühl im linken Ohr, als ob dort Watte drin wär. Die Diagnose war dann auch recht schnell da: Verdacht auf Hörsturz. Hatte ich vorher schon mal von gehört, aber man beschäftigt sich ja auch nicht mit jedem Scheiß und wenn man eh den ganzen Tag Zuhause sitzt, was soll man da schon bekommen?

Die Ursachen sind laut Internet und Arzt relativ vielfältig, eigentlich kann man das von allem und nichts bekommen und so verhält es sich auch ein bisschen mit den Behandlungsmethoden – man kann viel machen, aber was und ob es hilft, ist dann auch eher fraglich.

Ich hab mich relativ zügig für Infusionen entschieden, weil es nach chemischer Kraftkeule klingt und das kann ja nur gut sein. Klar, hätte natürlich auch irgendwelche Pflanzenpräparate in mich reinschaufeln können, aber das wär vermutlich so wirksam gewesen, wie eine Wand abzulecken. Gleichzeitig wurde ich für den Rest der Woche krankgeschrieben und hab dann seit Dienstag meine Vene malträtieren lassen.

Ob es so wirklich geholfen hat, kann ich gar nicht genau sagen, ich bilde mir zumindest ein, dass es besser geworden ist – aber eben noch nicht weg. Und das sollte ja das eigentliche Ziel sein. Denn ehrlicherweise muss ich auch sagen: Es schränkt jetzt nicht hart im Alltag ein, ich hör halt links schlechter – aber es nervt schon tierisch wie Sau. Gerade weil man nichts genaues weiß.

Montag geht es dann wieder zum Arzt, noch mal alles checken lassen und schauen, ob und wie wir weitermachen. Ich weiß zwar auch, dass es andere viel schlimmer getroffen hat in diesem Jahr – aber das so als Jahresabschluss … hätt ich jetzt auch nicht wirklich gebraucht.

Highlights der kommenden Woche

Montag hab ich frei. Was eigentlich cool ist, aber ich hab ja besagten Arzttermin, der den Gammeltag ein wenig versaut, gleichzeitig muss ich tatsächlich noch was für die Arbeit vorbereiten, weil ich ja letzte Woche ausgefallen bin. Und ganz vielleicht wird das nur ein ganz normaler Tag, an dem ich wenigstens ein bisschen aussuchen kann, was ich mache und was nicht.

Donnerstag steht dann unsere virtuelle Weihnachtsfeier an, auf die ich ein bisschen gespannt bin, aber die Erwartungen auch nicht zu hoch hängen will. Die letzte Sommerfeier hat schon gezeigt, dass virtuell halt noch mal ganz anders ist und so überhaupt gar nicht das gleiche Gefühl von „wir hocken zusammen und haben `ne schöne Zeit“ aufkommen lassen kann. Leider.

Und Freitag haben wir eine interne Entwicklerkonferenz. Da sind dieses Mal nicht wirklich Themen für mich dabei (weil halt dann doch extrem technisch), aber dennoch freu ich mich ein bisschen drauf, weil es mal wieder was anderes ist. Und dann war’s das eigentlich auch schon mit Arbeit. Ich muss zwar die Woche darauf noch normal „ins Büro“, gehe aber nicht davon aus, dass da noch großartige Produktivitätsschübe zu erwarten sind. Ist aber vielleicht auch ganz gut, die restlichen Tage mit Aufräumarbeiten zu verbringen.

Highlights von wihel.de

Trotz Krankschreibung, Tinnitus, verbotener Arbeit – wihel.de wird weiter am Laufen gehalten und ich bilde mir wieder mal ein, dass man hier nichts von den äußeren Umständen mitbekommen hat. Aus unbekannten Gründen ist mir das immer ein bisschen wichtig, soll ja qualitativ mindestens auf einem Level bleiben (ohne das Level zu benennen). Und so hat auch diese Woche wieder ein paar größere Highlights hervorgebracht:

01. Wie verdreckte iPhones professionell gesäubert werden
02. Eine Lasagne, die 100 Stunden zur Zubereitung braucht
03. Wie man perfekt und ohne Klebeband ein Geschenk einpackt
04. Klarer Fall von „Ups“
05. Wynonna Earp – Start der 3. Staffel am 09. Dezember
06. Wie der Zaubertrick mit der zerissenen Zeitung funktioniert
07. Wunderbare Fotografien von Erik Witsoe
08. Line backt weihnachtliches Spekulatius-Bananenbrot mit Schokolade
09. Wie man ein japanisches, gerolltes Omelette macht
10. Ein Toyota Prado Land Cruiser 2020 aus Holz geschnitzt

]]>
https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-50-2020/feed/ 1