LifeStyle – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Wed, 01 Jul 2020 05:01:31 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.4.2 Ein Besuch im weltgrößten McDonalds-Restaurant https://www.wihel.de/ein-besuch-im-weltgroessten-mcdonalds-restaurant/ https://www.wihel.de/ein-besuch-im-weltgroessten-mcdonalds-restaurant/#respond Thu, 02 Jul 2020 10:57:53 +0000 https://www.wihel.de/?p=102095 Ein Besuch im weltgrößten McDonalds-Restaurant | WTF | Was is hier eigentlich los?

Kurz vor und nach unserem Urlaub hab ich tatsächlich damit zu kämpfen gehabt, zu viel von meinem Lieblingsessen bekommen zu haben. Da wäre zum einen der Nudelsalat, den Line bzw. ihre Mutter immer mal wieder machen und den ich einfach nur Liebe. Nudeln, Knoblauch, Mozzarella und Tomaten – schon bin ich glücklich. Und den gab es sowohl vor unserem Urlaub, während unseres Urlaubs und auch direkt am Tag unserer Rückreise. Eigentlich geil, aber dann eben doch langsam zu viel, sodass ich mir erstmal eine Nudelsalat-Zwangspause auferlegt hab – wäre schließlich großer Mist, wenn ich mir den überfressen würde.

Und auch was meinen geliebten Pulled Pork-Burger angeht, konnte ich mich nicht beklagen, denn den hab ich sowohl am Wochenende vor unserem Urlaub bekommen, als auch drei Tage später als meine Eltern zu Besuch waren. In Anbetracht dessen, dass ich den gefühlt seit einem Jahr nicht mehr gegessen hab und dann direkt zwei Mal in einer Woche … definitiv ein Highlight.

Wenn wir aber schon bei Burgern sind, dann denkt man automatisch auch an das goldene M. Keine Ahnung, wie lange es schon her ist, dass ich zuletzt bei McDonalds war, aber es dürften mittlerweile Jahre sein. In Anbetracht der höherpreisigen Konkurrenz in den letzten Jahren, der aber damit auch gestiegenen Qualität der Burger aber auch irgendwie kein Wunder oder?

Dennoch ist es eine gute Gelegenheit, um sich mal das weltgrößte Restaurant in Orlando Florida zu besuchen – wenn auch nur virtuell (was ja immerhin gesünder ist und weniger auf die Hüften geht).

Denn in diesem Restaurant gibt es neben den üblichen Kram, den man auch hier zu Lande findet, ein paar Besonderheiten. Ich sag nur: Pizza.

We tour the largest McDonald’s in the world and find out they have much more to eat than just burger and fries.

Verrückt.

Den letzten Urlaubstag sollte man ja immer besonders genießen, schließlich geht am nächsten Tag der Ernst des Lebens wieder los. Und das so richtig, denn zum einen muss man alles aufarbeiten, was liegen geblieben ist, gleichzeitig versuchen, wieder den Anschluss zu finden und nicht selten genau so weitermachen, wie man aufgehört hat. Klassische Dreifachbelastung, die dann gern auch noch mal damit garniert wird, dass man allen anderen vom Urlaub erzählen muss – obwohl man ohnehin schon keine Zeit hat.

Außer es ist Corona, dann bleibt zumindest der Smalltalk weg, was in den ersten Wochen durchaus schade war, aber gerade in dieser Situation sehr hilfreich ist. Mein letzter Urlaubstag stand nun gestern an und ich hab ihn … nicht genossen. Denn nicht nur auf der Arbeit blieb einiges liegen, sondern auch in meinem privaten E-Mail-Postfach, sowie im Feedreader und überhaupt müssen die Beiträge für den heutigen Tag ja noch vorgeschrieben werden.

Genau wie auch dieser – mit dem kleinen Unterschied, dass ich mir an meinem letzten Urlaubstag aber doch mal zwei Stunden Zeit nehme, die Füße hoch lege und Kurt Krömer sowie Gregor Gysi bei ihrem Gespräch lausche. Denn wir alle wissen ja, dass die beiden Herren nicht selten außerordentlich schlagfertig sind und überhaupt sehr gut im Reden. Ich würde sogar so weit gehen, dass Gregor Gysi ein durchaus sympathischer Typ ist, auch wenn ich mal vor Jahren einen längeren Artikel über sein Schaffen gelesen habe, bei dem er nicht sonderlich gut weg kam, gerade was sein Privatleben angeht.

Aber wer sind wir schon, dass wir aus der Ferne urteilen, sehen wir doch immer nur einen kleinen Teil des Ganzen. Nachfolgend etwas mehr, denn beide Videos ergeben zusammen irgendwas um die 2 Stunden:

Hier ist der erste Teil des Gesprächs vom 17.12.2017 in der Berliner Distel zwischen
Gregor Gysi & Kurt Krömer.
Dabei erlebt Ihr die “Berliner Schnauze” unter den Komikern nicht nur so schlagfertig, wie ihn alle kennen und lieben, sondern auch so privat wie selten, denn er erzählt Gregor Gysi Vieles aus seinem Leben, was bisher noch nicht bekannt war.

Und hier ist der zweite Teil des Gesprächs vom 17.12.2017 in der Berliner Distel zwischen
Gregor Gysi & Kurt Krömer.

Und eine kleine spontane Blogsuche zeigt dann auch, dass ich witziger Weise (mit einigen Jahren Abstand dazwischen) beide sogar zur Lage der Nation habe zu Wort kommen lassen.

Wir sind zurück aus unserer Pause. Gut erholt, aber natürlich hätte der Urlaub ruhig noch ein paar Tage länger sein dürfen. Euch ist die Pause vermutlich gar nicht aufgefallen, denn Martin hat klammheimlich einfach genügend Beiträge für die Woche vorbereitet. Eine richtige Pause so ganz ohne Beiträge, gab es eigentlich noch nie. Es wurden immer genügend Beiträge vorab vorbereitet und auch Instagram und Facebook wurden regelmässig bespielt. Dieses Mal haben wir wenigstens auf Instagram eine Woche Pause eingelegt und das war auch gut so.

Wie das im Urlaub so ist, haben wir es uns natürlich gut gehen lassen und nur das gegessen und gemacht, worauf wir Lust hatten. Natürlich isst man öfter auswärts als Zuhause und gönnt sich auch mal drei Eis am Tag. Kann man schon mal machen. Aber als wir wieder in Hamburg ankamen, hatte ich Lust auf ganz viel frisches Obst und Gemüse, obwohl es auch daran im Urlaub nicht mangelte. Deswegen gab es erstmal diesen leckeren Sommersalat, den man auch hervorragend zu Gegrilltem servieren kann.

Couscous-Salat mit Radieschen, Himbeeren und Avocado

Zutaten:

80 g Couscous
10 Radieschen
125 g Himbeeren
1 Dose Kichererbsen
2 Frühlingszwiebeln
4-5 Datteln
1 reife Avocado
50 g Pinienkerne
4-5 Stiele Minze
1 Bio-Limette
200 g Halloumi (oder eine andere Beilage eurer Wahl)
1 EL Ahornsirup
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Den Couscous nach Packungsanweisung in Salzwasser garen. In der Zwischenzeit die Radieschen waschen und vierteln. Die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden. Die Kichererbsen abgießen. In einer Pfanne zunächst die Pinienkerne anrösten. Aus der Pfanne nehmen, etwas Olivenöl erhitzen und dann die Radieschen, die Kichererbsen und die Frühlingszwiebeln darin einige Minuten rösten, aus der Pfanne nehmen und dann beiseite stellen. Die Datteln entsteinen und in Streifen schneiden, dann mit Ahornsirup in etwas Olivenöl anrösten, ebenfalls aus der Pfanne nehmen und beiseite Stellen.
  2. Die Himbeeren waschen, die Avocado halbieren, aus der Schale löffeln und in kleine Stücke schneiden. Den Halloumi in Scheiben schneiden und in etwas Olivenöl in einer erhitzten Pfanne goldbraun von beiden Seiten anbraten. Die Schale der Limette fein abreiben und zum Couscous geben. Anschließend die Radieschen, Kichererbsen, Zwiebeln und die Ahornsirup-Datteln unterrühren. Die Minze waschen, trocken schütteln und grob hacken. Den Saft der Limette auspressen und mit etwa 2-3 EL Olivenöl verrühren, dann mit Salz, Pfeffer und Minze abschmecken. Das Dressing über den Couscous geben.
  3. Zum Schluss vorsichtig die Himbeeren und Avocado unterheben. Den Salat mit etwas Minze und Pinienkernen garniert servieren, dazu den Halloumi reichen.

Guten Appetit!

Line macht Couscous-Salat mit Radieschen, Himbeeren und Avocado | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line macht Couscous-Salat mit Radieschen, Himbeeren und Avocado | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Dieser Salat ist sehr sommerlich und eignet sich hervorragend als Beilage beim Grillen oder auch als Lunch bei der Arbeit, weil man ihn gut vorbereiten kann. Nur die Avocado würde ich gegebenenfalls erst frisch über den Salat geben. Manchmal sind mir Beeren im Salat fast zu schade, aber hier passt die säuerliche Himbeere perfekt zu Kichererbsen und der reichhaltigen Avocado. Mit ein paar orientalischen Gewürzen kann man dem Salat übrigens auch noch eine ganz andere Geschmacksrichtung verleihen.

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Eine Rückwärts-gespielte Slow-Mo-Compilation https://www.wihel.de/eine-rueckwaerts-gespielte-slow-mo-compilation/ https://www.wihel.de/eine-rueckwaerts-gespielte-slow-mo-compilation/#respond Thu, 18 Jun 2020 14:37:00 +0000 https://www.wihel.de/?p=102008 Eine Rückwärts-gespielte Slow-Mo-Compilation | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Kuma Films dürfte der eine oder andere, der sich häufiger im Netz bewegt, vermutlich kennen. Ein ikonisches Logo mit Panda (ich behaupte einfach mal, dass das ein Panda sein soll – vielleicht auch Koala), dass vor allem für erstklassige Qualität in Sachen Videos steht.

Nicht selten geht es dabei auch viel im Slow Motion, was vermutlich der einfachste Trick der Welt ist, um etwas besonders in Szene zu setzen – willst du, dass es gut aussieht, film es in Slow-Mo, wie ein alter, weiser Chinese schon sagte. Ist natürlich Quatsch, aber irgendwo hab ich das mal aufgeschnappt und es stimmt, kann man selber jederzeit ausprobieren.

Und geht es jeden Monat an unsere Win-Compilation, dann freu ich mich immer, wenn auch mal ein Clip von Kuma dabei ist. Die lassen sich leicht schneiden und eigentlich spielt es nicht mal eine Rolle, welche Stelle wir für unsere Compilation auswählen – jede Sekunde lohnt sich.

Wobei ich mittlerweile auch bei derlei „Kollegengrößen“ befürchte, dass das in Zukunft nicht mehr funktionieren wird – dafür war die ViralHog-Nummer einfach zu mies und zu direkt. Wenn Chefs durchdrehen, wird es irgendwie immer hässlich. Wobei, eigentlich wenn jeder durchdreht …

Zurück zum Thema: Wie gesagt, bei Kuma Films spielt Slow Mo eine wesentliche Rolle und so haben sich die Jungs scheinbar vor ein paar Wochen gedacht „Warum den Spieß nicht mal herumdrehen“ – im wahrsten Sinne des Wortes. Das heißt nicht, dass die Videos nun schneller statt langsamer ablaufen, dafür aber einfach rückwärts.

Und irgendwie ist das auch der Beweis für meine These – mit Slow Mo sieht einfach alles gut aus:

Neidlos anerkennen muss man auch: Ihre Liste der verwendeten Videos bzw. der gezeigten Leute ist einfach nur großartig. Aber eben auch deutlich aufwändiger …

Wir bleiben heute ein bisschen kunstvoll und vielleicht auch abgedreht, aber wo das vorhergehende Video von omozoc vielleicht noch ein bisschen Sinn gemacht hat, wird es bei dem hier von Mike Nemcek schon deutlich schwieriger.

Eigentlich fliegen hier nur Lebensmittel durch die Gegend, teils sehr kunstvoll, teils sogar tanzend und ab und an werden die auch mehr oder weniger verarbeitet. Musikalisch ist das auch alles sehr angenehm, visuell sowieso – aber so richtig dahinter kommen, was das nun soll, ob das nun Werbung ist, irgendein Showreel oder was auch immer … das will mir einfach nicht gelingen.

Muss es an sich aber auch nicht, schließlich reden ja immer alle davon, dass Kunst genau das machen soll – Leute verwirren, zum Denken anregen … und vielleicht auch verrückt werden lassen. Oder so.

Dennoch ist es unfassbar gut gemacht und auch wenn das hier vermutlich wirklich alles nur aus dem Rechner kommt und nichts davon echt ist – ich mag das sehr:

Edibles is another short film based on curiosity, weirdness, love for colors, desire to create something different, and a bit of an accident. People admire a fancy cuisine, but what if ordinary and plain food had something to say as well? What if it could dance or express the character. Playing with my dinner and observing the movements was the first idea and the centered torus shape was a common key for the choreography. Make sure to turn the sound on as I carefully paid attention to this detail as well. Enjoy!

Und immerhin: Das erste Video, dass nahezu ausschließlich aus Essen besteht und ich nicht sofort Hunger bekomme. Muss man auch erstmal hinkriegen.

Schaut euch auch ruhig seine anderen Videos an, das eine oder andere Showreel ist da tatsächlich zu finden und insgesamt ist das alles schon ziemlich genial, was Nemcek fabriziert.

Ich denke, über die Sinnhaftigkeit von Waffen brauchen wir uns nicht großartig unterhalten, ebenso wenig über die Sinnhaftigkeit des Besitzes von Waffen in privater Hand. Und wir brauchen auch nicht darüber sprechen, dass es doch viel besser wäre, wenn es gar keine Waffen auf der Welt geben würde. Ja, wäre es, aber die Menschheit ist nun mal vollständig bekloppt und irgendein Trottel schafft es immer wieder, alles mühsam aufgebaute mit Leichtigkeit und seinem Arsch wieder einzureißen. Ich mein, ich durfte mal beinahe nicht in ein Fußballstadion, weil der Ordner glaubte, ich würde mein sündhaft teures Smartphone als Wurfgeschoss verwenden wollen …

Immerhin, manch staatliche Organisation versucht immerhin ein bisschen regulierend einzugreifen und der eine oder andere hat sicher auch schon gesehen, wie Handfeuerwaffen in teils riesigen Schmelzkesseln eingeschmolzen werden. Ein bisschen beeindruckend, aber vielleicht auch einfach nur Sisyphus-Arbeit, denn es braucht ja keiner denken, dass für eine eingeschmolzene Waffe nicht mindestens zwei neue produziert werden.

Jason Young hat eine recht wortlose Dokumentation über zwei Menschen gemacht, die in den ersten Minuten des Videos sich scheinbar einfach nur dazu entschieden haben, möglichst abgeschieden und einigermaßen autark zu leben. Das ist visuell natürlich ganz große Kunst und einfach nur schön anzusehen – zum Ende hin sieht man aber, was John und Nancy Little so besonders macht und was vielleicht der eigentliche Grund für diese Dokumentation ist:

Written and directed by Jason Young (Animals, Inside Time), Gun Killers takes us into the rural, secluded paradise that retired blacksmiths John and Nancy Little call home. As the tranquil light of a typical day of harvesting vegetables descends into the night, we experience the secret work that John and Nancy are sometimes called upon to undertake for the RCMP.

Wie gesagt, irgendwo hab ich auch schon mal gesehen, wie Waffen eingeschmolzen und dadurch zerstört werden – wusste aber nicht, dass da auch im privaten Bereich heimlich (!) Privatleute mit eingespannt werden.

Heute gibt es mal wieder ein Rezept, das viel einfacher gar nicht sein könnte. Auf den ersten Blick scheint dieser Kuchen relativ unspektakulär, fast schon etwas langweilig. Wenn man ihn so im Café bestellen könnte, würden es wohl viele gar nicht erst tun. Aber geschmacklich ist er eine echte Überraschung und zwar auf die wohl positivste Art.

Den besten Mandelkuchen hatte ich vor über 12 Jahren in Spanien, als ich mit einer Freundin dort Urlaub machte. Einen relativ guten Ersatz habe ich dann Jahre später während meines Studiums in der Campus Suite gefunden. Allerdings ist ein klitzekleines Stück vom Mandelkuchen dort mittlerweile so unfassbar und unverhältnismässig teuer geworden, dass ich ihn schon lange nicht mehr gekauft habe. Aus diesem Grund hab ich mich selbst herangewagt und eine – im Gegensatz zu den Mandelkuchen aus Spanien und der Campus Suite – sehr fluffige Variante gebacken.

Saftiger Mandelkuchen mit Orangen-Rosmarin-Sirup

Zutaten:

125 g + 1 EL Butter
2 Bio-Orangen
1 Bio-Zitrone
100 g + 75 g + 2 EL Zucker
180 g Weichweizengrieß oder Polenta
100 g gemahlene Mandeln
1 TL Backpulver
3 Eier (Größe M)
30 g Mandelblättchen
1 Zweig Rosmarin
Puderzucker
Salz

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen und den Boden einer kleinen Springform (Durchmesser 20cm) mit Backpapier auslegen. Die Springform einfetten und mit 1 EL Zucker ausstreuen. Die Bio-Zitrone und -Orangen heiß abwaschen, gut abtrocknen und die Schale fein abreiben, anschließend den Saft auspressen.
  2. Für den Teig die 125 g Butter mit 100 g Zucker, der Orangen- und Zitronenschale und einer Prise Salz mit dem Schneebesen eines Rührgerätes cremig aufschlagen. Die Eier nacheinander hinzugeben und gut verrühren. Den Grieß mit den gemahlenen Mandeln und dem Backpulver vermengen und unter die Ei-Zucker-Masse rühren. In die Springform füllen, glatt streichen und mit den Mandelblättchen und 2 EL Zucker bestreuen. Im heißen Ofen etwa 30-40 Minuten backen, unbedingt die Stäbchenprobe machen.
  3. In der Zwischenzeit einen Orangen-Zitronen-Sirup vorbereiten, der nach dem Backen über den Kuchen gegeben wird. Dazu 200 ml des Orangen- und Zitronensaftes zusammen mit 75 g Zucker und dem Rosmarin-Zweig in einem kleinen Topf langsam aufkochen lassen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Dann etwa 5 Minuten sirupartig einkochen lassen, dann den Rosmarin-Zweig entfernen.
  4. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, sofort mit einem Holzstäbchen mehrmals einstechen. Etwa 8-9 EL des Sirups über den noch warmen Kuchen geben, anschließend abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestreuen. Den übrigens Sirup zum Kuchen servieren.

Guten Appetit!

Line backt saftigen Mandelkuchen mit Orangen-Rosmarin-Sirup | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Line backt saftigen Mandelkuchen mit Orangen-Rosmarin-Sirup | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Direkt nach dem Backen meinte ich schon zu Martin, dass ich nicht wüsste, ob dieser Kuchen es auf den Blog schafft, einfach weil er so schlicht und langweilig aussah. Aber dann haben wir ihn probiert und waren so begeistert, dass sich unsere Meinung schlagartig änderte. Aussehen ist nun mal einfach nicht alles. Am darauffolgenden Tag mussten auch meine Schwester und ihr Freund probieren und auch die waren begeistert. Der Kuchen ist nicht nur unheimlich fluffig und gleichzeitig saftig, sondern hat auch eine leckere Zitrus-Note. Dazu passt übrigens hervorragend eine große Kugel Vanilleeis.

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Das war meine Woche KW 24 / 2020 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-24-2020/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-24-2020/#comments Sun, 14 Jun 2020 16:49:57 +0000 https://www.wihel.de/?p=101956 Mittlerweile hab ich mich an diese typischen 5-Tage-Wochen gewöhnt und kann beinahe nicht glauben, wie schnell auch die mittlerweile verfliegen – dafür gab es diese Woche gleich mehrere Anzeichen. Ebenso hab ich langsam ein bisschen Schiss, dass auch die Zeit vorbei geht, in der man einfach von Zuhause aus arbeitet und wieder ins Büro fahren „muss“, denn auch daran haben wir uns ziemlich gut gewöhnt und genießen die Vorteile davon – denn abgesehen von der fehlenden sozialen Interaktion mit Kollegen, die man über den Tag verteilt hat, ist es doch ganz geil, wenn man die Arbeitswege einfach nicht an der Backe hat.

Highlights der vergangenen Woche

Das größte Highlight dürfte wohl unser Team-Event am Freitag gewesen sein. Wir haben wieder mal nichts wildes gemacht – ein bisschen Codenames, ein bisschen skribble.io, ein bisschen Cards Against Humanity – und an sich war es eigentlich wie immer. Aber es war das Letzte in dieser Konstellation, denn ein Kollege hat sich entschieden, eine neue Herausforderung anzunehmen. Dementsprechend war da auch immer mal wieder ein wenig Wehmut dabei, aber vor allem haben wir wohl so viel zusammen gelacht, wie noch nie. Ich würde sogar behaupten: Schöner hätte ein letzter gemeinsamer Team-Abend nicht sein können.

Darüber hinaus hatte ich sowas wie ein Mini-Bewertungsgespräch mit meinem Chef, bei dem es dieses Mal nicht die übliche Lobhuddelei gab, sondern auch Punkte angesprochen wurden, die zwar nicht schlecht waren, aber dennoch besser werden können. Und das war insgesamt recht interessant und irgendwie auch gut – auf jeden Fall motivierend.

Weniger gut war der Schriftverkehr von Maik und den Leuten hinter dem YouTube-Kanal ViralHog. Die haben nämlich vor ein paar Tagen die neueste Ausgabe unserer Win-Compilation sperren lassen. Und im Grunde sind sie auch im Recht, denn wir halten keine Lizenzen an den kurzen Clips, die wir verwenden, wollen wir auch gar nicht – denn es geht uns nicht darum, damit Geld zu verdienen, sondern die Welt ein bisschen besser zu machen. Mit unseren beschränkten Mitteln ist das dann eben eine Compilation von tollen und sehenswerten Videos, die sich idealerweise jeder noch mal in Gänze anschaut.

Und seit Ewigkeiten können Urheber auch davon profitieren, in dem sie die Videos einfach Claimen und dann an den Werbeeinnahmen partizipieren, die die Videos generieren. Wir sehen davon dann genau 0€, aber wie gesagt – ist ok.

Oder man geht halt den dämlichen Weg und sperrt einfach Videos. Dazu hat sich wohl der Chef von ViralHog mittlerweile entschieden und beweist damit nicht zuletzt, das Internet nicht verstanden zu haben. Sehr schade, sehr nervig – aber so tickt die Welt. Wenn’s ums Geld geht, werden die meisten einfach Arschlöcher.

Darüber hinaus ist eigentlich nicht viel Spektakuläres passiert – viel Kleinkram, der am Ende auch super funktioniert hat, sodass es rückblickend auf die Woche eigentlich nichts gibt, über das man sich beklagen könnte.

Highlights der kommenden Woche

Das dürfte definitiv der Samstag werden. Hier und da hatte ich schon erwähnt, was ansteht und weil Line nicht mag, dass das an die große Glocke gehangen wird, werde ich es auch nicht noch mal erwähnen, aber es wird toll – nicht zuletzt, weil wir mal wieder eine kleine Familienzusammenführung haben. Außerdem hab ich Donnerstag und Freitag frei (eher aus organisatorischen Gründen) und die Woche drauf steht Urlaub an. Kommt arbeitstechnisch nicht super gut gelegen, aber die Welt dreht sich ja auch nicht immer um den Job, ne?

Highlights von wihel.de

Morgen werd ich wieder so einen richtig fiesen Meeting-Tag haben, der mit dem ersten Meeting um 11 los geht und gefühlt mit dem letzten um 17 Uhr endet. Produktivität darf da keiner erwarten, umso wichtiger ist aber, dass wir daher den Sonntag noch so gut genießen, wie es eben nur geht. Und das wiederum funktioniert natürlich am besten mit den Highlights der letzten 7 Tage:

01. Ziemliche clevere Design-Ideen für Zuhause
02. Line macht Pizza bianca mit Ricotta, Rosmarin und Knoblauch
03. Wie ein Finger im Zeitraffer heilt
04. Wie man sich aus Plastikhandschellen befreit
05. Till bei der Gartenarbeit
06. Optische Täuschungen von Kevin Lustgarten
07. Wenn der Praktikant wieder Höchstleistung gebracht hat
08. Macro-Aufnahmen von Tieren in fleischfressenden Pflanzen
09. Wie man sich einen zweiten Bildschirm an den Laptop bastelt
10. Nur ein Typ, der seine ziemlich vermüllte Wohnung reinigt

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Nur ein Typ, der seine ziemlich vermüllte Wohnung reinigt https://www.wihel.de/nur-ein-typ-der-seine-ziemlich-vermuellte-wohnung-reinigt/ https://www.wihel.de/nur-ein-typ-der-seine-ziemlich-vermuellte-wohnung-reinigt/#comments Thu, 11 Jun 2020 10:29:26 +0000 https://www.wihel.de/?p=101857 Nur ein Typ, der seine ziemlich vermüllte Wohnung reinigt | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Behauptung: Niemand von uns räumt gern auf. Zumindest ich mach das nicht gern, auch wenn ich alle paar Monate einen Rappel bekomme und es dann doch mache – in einer sehr übertriebenen Weise. Das Schlimme daran ist aber: Dieses Aufräumen mündet erstmal darin, dass alles noch viel schlimmer ist, wie vor dem Aufräumen, weil dann eben nicht nur aufgeräumt wird – dann wird richtig neu sortiert, Inventur gemacht, umgeräumt und wieder mal versucht, das beste aus der ganzen Nummer herauszuholen.

Oder es ist das andere Extrem: Einfach nur Sachen an andere Plätze stellen und am Ende ist gar nichts aufgeräumt – kann ich besonders gut, wenn ich meinen Schreibtisch aufräume, denn irgendwie ist ja doch alles wichtig, was ich darauf habe.

Was aber immer gleich und immer gut ist: Das Gefühl nach dem Aufräumen. Wenn alles irgendwie ein bisschen leerer ist, man noch weiß, wo man was findet, aber es trotzdem nicht sofort ersichtlich ist und man endlich auch wieder vernünftig Staub wischen kann, weil nicht permanent irgendwo irgendwas im Weg liegt … das hat schon was sehr Entspannendes.

Und so dürfte es hoffentlich auch Jacob Williams ergangen sein, nachdem er seine Wohnung mal so richtig aufgeräumt hat. Keine Frage, so wie die Bilder aussehen, war das auch dringend nötig – auf der anderen Seite trägt das Video den Titel „Post-Depression Depp Cleaning“, sodass man durchaus vermuten darf, dass hier nicht einfach nur Faulsein der Grund für das Chaos gewesen ist – und der gute Anstand gebietet, dass wir an dieser Stelle nicht wild rumspekulieren. Das machen schließlich nur AfD-Wähler …

Wie auch immer, auch hier ist es sehr entspannend zuzuschauen, wie alles deutlich sauberer und ordentlicher wird:

Und wehe jetzt sagt einer, das hat nur damit zu tun, dass man jemand anderem bei der Arbeit zusehen konnte.

Vor ein paar Wochen hab ich mir endlich mal meine erste, eigene Sackkarre gekauft. Zum einen, weil ich kurz danach den Kollegen völlig aus dem Zusammenhang gerissen schreiben konnte, dass ich mir eine Sackkarre gekauft hab, zum anderen weil es dann doch zunehmend nervt, die Winter- bzw. Sommerreifen immer aus dem Keller hieven zu müssen. Das geht zwar mit Sackkarre nun nicht schneller, dafür aber wesentlich angenehmer – so ein Reifen wiegt ja schließlich auch ein bisschen und ich selbst werd nicht jünger.

Ich hab allerdings auch schon über Ganzjahresreifen nachgedacht und vor Ewigkeiten mal eine Schnellrecherche betrieben – sofern ich nicht komplett falsch liege, passen die Dinger aber nicht zu unseren Fahranforderungen (wobei ich nicht weiß, ob wir nun zu wenig oder zu viel fahren). Außerdem sind die Dinger ja auch immer irgendwo ein Kompromiss, was zumindest bei mir immer so ankam, dass sie sowohl für den Sommer als auch den Winter nicht super toll sind. Entweder wegen den Bremseigenschaften oder der Auswirkungen auf den Sprit-Verbrauch. Gerade letzteres merke ich im Winter zunehmend und will mir gar nicht vorstellen, wie das ist, wenn man das immer ein bisschen das komplette Jahr über hat.

Vielleicht bin ich aber auch einfach nur doof und die Dinger haben sich über die letzten Jahre hinweg still und heimlich so gut weiterentwickelt, dass man da ohne großes nachdenken einfach umstellen kann. Ich mein: selbst vegetarische Fleischimitate sind mittlerweile kaum noch von richtigem Fleisch zu unterscheiden, warum sollte es dann auch bei Reifen keine bedeutenden Fortschritte gegeben haben?

Überhaupt scheint die Reifenherstellung ziemlich faszinierend zu sein, gerade im Motorsport, wo die Anforderungen noch mal ein bisschen extremer sind als im tagtäglichen Straßenverkehr. Kein Wunder, dass Reifen dort noch sowas wie echte Handarbeit sind:

We take a trip to Michelin Motorsport’s HQ in France and get the low down on exactly what goes into serious motorsport rubber.

The top of the line motorsport range are still MADE BY HAND, so we were able to get up close and personal with the manufacturing process to give you a bit of an insight into the process.

A lot of manual work is involved, so every unit can be checked over by hand to ensure the utmost quality control is met.

Oder ich kauf mir einfach Motorsport-Reifen. Wobei – die muss man noch öfter wechseln oder?

Irgendwo schon mal erzählt und vielleicht auch mindestens einmal zu oft, aber alle paar Monate bekomm ich einen Rappel und komme auf die hirnrissige Idee, ganz dringend irgendwas in unserer Wohnung umstellen zu müssen. Sei es die Couch nebst Sessel, um eine neue Perspektive auf den Fernseher zu bekommen, mein Schreibtisch oder die Verkabelung, weil die nächste ultimative Optimierungsidee angeklopft hat oder auch einfach nur irgendwas an dieser Seite, weil ich mir einbilde, dass danach alles viel besser und runder läuft (was es definitiv nicht oft genug dann auch tut).

Oder es sind einfach nur Arbeitsabläufe, wenn ich mal wieder eine App suche, obwohl die, die ich die ganze Zeit verwendet hab, eigentlich problemlos läuft. Keine Ahnung, ob das einfach nur dieser Selbstoptimierungstrieb ist, der uns allen mittlerweile durch soziale Netze und Co. eingeprügelt wird oder ob man es doch positiver bezeichnen kann und ich einfach nur immer mal wieder versuche, über den Tellerrand hinaus zu schauen.

Insofern kann man auch von Glück reden, dass wir nach wie vor zur Miete wohnen und uns (noch) kein Haus gekauft haben. Davon mal abgesehen, dass das in Hamburg nahezu unmöglich ist und wir für ein Leben weiter außerhalb noch ein bisschen an den Voraussetzung schrauben müssen, vermutlich würde ich das Ding auch einfach nur kaputt basteln.

Aber immerhin mit einer guten Absicht, denn auch hier wird sich sicherlich alle paar Monate neues Potential zur Optimierung zeigen. Vielleicht versuch ich aber auch nur krampfhaft so viel wie möglich von diesen genialen Ideen hier einzubauen:

Amazing Home Design with Smart Furniture-Ingenious City Space Saving Solution!Latest interior design

Man braucht bei weitem nicht alles – aber lieber haben als brauchen, ne?

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Wie man sich einen zweiten Bildschirm an den Laptop bastelt https://www.wihel.de/wie-man-sich-einen-zweiten-bildschirm-an-den-laptop-bastelt/ https://www.wihel.de/wie-man-sich-einen-zweiten-bildschirm-an-den-laptop-bastelt/#comments Wed, 10 Jun 2020 05:42:39 +0000 https://www.wihel.de/?p=101840 Wie man sich einen zweiten Bildschirm an den Laptop bastelt | Handwerk | Was is hier eigentlich los?

Neulich hab ich doch tatsächlich erstmalig Ärger von meinem Chef bekommen, wobei Ärger schon wieder viel zu hoch gegriffen ist – vielmehr wurde ich auf etwas hingewiesen, dass nicht ganz so schön ist: Während diverser Meetings merkt man mir wohl ab einem gewissen Punkt sehr deutlich an, dass ich gedanklich ausgestiegen bin und weiterarbeite, vor allem in dem ich anfange, mit anderen Kollegen über Slack zu kommunizieren.

Hat er natürlich recht und an sich ist es auch gar kein Problem, das einfach zu lassen – aber gestern hab ich gemerkt, dass das eben doch nicht so einfach ist. Und damit mein ich nicht die Slack-Nutzung, sondern das Bild, das ich in Remote-Meetings abgebe. Denn selbst wenn ich kein Slack nutze und mir einfach nur Notizen nebenbei mache, sieht es so aus, als wäre nicht aufmerksam.

Hauptgrund dafür: mein riesiger Bildschirm. Vor drei Jahren hatte ich nämlich die Faxen dicke davon, dass Macbooks mit der Verbindung von zwei Monitoren immer irgendwie rumspacken und das scheinbar einfach von Natur aus nicht mögen. Der Gedanke damals: Dann muss es eben nur ein Bildschirm sein – aber gleichzeitig will ich nicht an Arbeitsfläche einbüßen, denn je mehr Bildschirm, umso besser. Also hab ich mir irgendwann so einen 35-Zoll-Curved-Ding geholt, dass zwar einigermaßen stylisch aussieht, qualitativ vermutlich aber alles andere als oben mitspielt. Ist mir auch egal, denn großartig gespielt wird an dem Ding nicht, es soll einfach nur funktionieren.

Und das tut es auch, sodass ich meine Fenster bequem über den Bildschirm verteilen kann. Aber ich muss eben auch den Kopf deutlicher bewegen, wenn ich z.B. zu Slack wechsel und gucke dann entsprechend an der Kamera vorbei – gleiches gilt für meine Notiz-App.

Eines der größeren First-World-Problems, aber auch dafür scheint es eine Lösung zu geben – unter anderem, indem man sich einfach einen zweiten Monitor an den Laptop bastelt:

Ich würd jetzt nicht sagen, dass das super einfach ist – hätte es mir anfänglich aber auch deutlich schwerer vorgestellt.

Wo es doch heute Mittag schon ein bisschen eklig und faszinierend war, so wird es jetzt faszinierend ambivalent – denn es geht um fleischfressende Pflanzen und Insekten, aber in beinahe schon wunderschönen Aufnahmen.

Überhaupt finde ich fleischfressende Pflanzen beinahe schon suspekt, wenn man das mal mit der üblichen Vegetarier-Diskussion mischt. Die einen essen kein Fleisch mehr und stellen auf pflanzliche Nahrung um und dann gibt es Pflanzen, die sich quasi fleischlich ernähren. Oder so. Sind fleischfressende Pflanzen vielleicht die Rache der Vegetarier-Bewegung? Oder ganz im Gegenteil: Die Achillesferse, weil sie eben auch Fleisch fressen? Oder ist die Diskussion in dem Bereich am Ende tatsächlich so überflüssig, wie es mein Kopf mir schon seit Jahren sagt, weil doch einfach jeder für sich entscheiden soll, was er essen will?

Ziemliche wirre Gedanken, ich weiß, aber wie eingangs angesprochen, das Video ist ebenso ein bisschen wirr. Oder einfach nur, wie die Natur eben ist, denn der ist es am Ende auch ziemlich egal, warum man seine Ernährung umstellt oder eben nicht – der geht es nur darum, dass am Ende jeder so seine Mittelchen hat, um überleben zu können.

Und das kann bei Pflanzen dann auch schon wieder faszinierend sein. Lange Rede, beinahe gar kein Sinn – es folgt ein merkwürdiges, schönes, aber eben auch leicht ekliges Video:

Life of carnivorous plants and it’s prey showing how insects fight their way back to life. Some beetles even eat the way out trough a venus flytrap. Others start to chew sundew, droplet by droplet.

Warum auch immer muss ich jetzt wieder an die Fliege denken, die letzte Woche zwei Tage in meinem Zimmer rumgenervt hat, zu doof war, durch die nicht selten offene Balkontür zu fliegen und dann einfach nur noch tot auf dem Boden lag …

Vor ziemlich genau einer Woche hatte ich schon mal meine Begeisterung über den menschlichen Körper zum Ausdruck gebracht, insbesondere wenn es darum geht, zu heilen. Ich hab mich zwar nicht weiter darüber schlau gemacht – will ich auch gar nicht, weil so ein wenig Faszination aufgrund von mangelndem Wissen in der aktuellen Weltlage nicht schaden kann, dafür passiert einfach viel zu viel Scheiße – spontan fällt mir aber noch ein, dass es ja sogar Mönche geben soll, die dank Meditation und Co. sich sogar ganz gezielt heilen (und noch viel abgedrehtere Sachen machen) können. Glaub ich zumindest, meine Recherche beschränkt sich da eher auf Galileo und Dr. Strange …

Wie dem auch sei, vor zwei Wochen ging es aber nicht um Heilung, sondern um den Wahnsinn, dass Fingernägel (und auch Fußnägel und Haare) einfach sinnlos weiter wachsen und im Grunde niemals aufhören. Bei aller Faszination, das ist auch irgendwo super nervig, weil man ständig mit dem Nagelknipser hantieren muss und gerade mit zunehmendem Alter wird das alles nicht einfacher. Keine Ahnung, was das soll, sehe hier aber jede Menge Potential für Start-Ups im medizinisch-kosmetischen Bereich.

Mit dem nachfolgenden Video kehren wir nun aber zurück zur eigentlichen Faszination, auch wenn es ganz kurz ein bisschen eklig wird. Denn wir sehen im Zeitraffer, wie ein Finger heilt. Gerade mal 11 Sekunden braucht es, dabei wissen wir natürlich alle, dass das auch mal gut und gerne ein paar Wochen dauern kann – wenn man das Abknibbelm vom Schorf noch dazu nimmt, sogar ein bisschen länger.

Dennoch: Im Schnelldurchlauf zu sehen, wie das alles verschwindet und am Ende so aussieht, als wäre eigentlich nichts passiert – das grenzt doch wahrlich schon an ein Wunder oder?

33 days of wound healing time lapse

Darauf, dieses Rezept mit euch zu teilen, hab ich mich schon seit Wochen gefreut, ehrlich. Denn das hier ist mit Abstand die beste Pizza bianca, die ich gegessen habe. Gut, ich muss zugeben, dass ich bisher noch keine Pizza bianca in Italien hatte, da sind sie vielleicht, aber nur ganz vielleicht, noch besser. Aber wenn Knoblauch, Rosmarin und Käse zusammenkommen, dann kann es nur gut werden. Mittlerweile hab ich die Pizza auch schon für die Familie gebacken und auch die war begeistert.

Seit vergangenem Jahr hab ich auch einige Kräuter auf dem Balkon, die sich erstaunlich gut halten und jedes Jahr neue Zweige bilden und mich stetig mit frischen Kräutern versorgen. Unter anderem ist auch Rosmarin dabei und da ich Rosmarin liebe und oft für Soßen, Eintöpfe und offensichtlich auch Pizzen benutze, ist das unglaublich praktisch. In Getränken oder Kuchen macht sich Rosmarin auch sehr gut, alles schon erprobt. Nun aber erstmal zum heutigen Highlight-Rezept. Ich kann euch nur raten, nehmt Parmesan im Stück und reibt ihn selbst und benutzt unbedingt frischen Rosmarin. Das ergibt ein so viel schöneres Aroma.

Pizza bianca mit Ricotta, Rosmarin und Knoblauch

Zutaten für 4 Pizzen:

Für den Hefeteig:
15 g frische Hefe
300 ml lauwarmes Wasser
1 TL Zucker
2 EL Olivenöl
70 g Weichweizengrieß
300-400 g Weizenmehl
1 TL Salz

Für den Belag:
250 g Ricotta
50-70 g Parmesan
250 g Mozzarella
50 g Pinienkerne
4 Knoblauchzehen
4 Zweige frischer Rosmarin
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Für den Hefeteig die frische Hefe in das lauwarme Wasser bröckeln, den Zucker hinzugeben und gut verrühren. Dann etwa 10 Minuten stehen lassen, bis sich ein leichter Schaum auf der Oberfläche bildet. Das passiert bei mir nicht immer, aber 10 Minuten ruhen lassen schadet auf jeden Fall nicht. In der Zwischenzeit das Mehl mit Weichweizengrieß und dem Salz vermengen. Dann das Hefewasser und das Olivenöl dazugeben und alles mindestens 10 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Eventuell noch etwas Mehl oder Olivenöl hinzugeben, wenn der Teig zu klebrig oder zu trocken ist. Die Teigkugel mit etwas Olivenöl einreiben, mit einem feuchten Tuch bedecken und an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  2. Für den Belag den Ricotta mit einem TL Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen. Den Rosmarin hacken, den Parmesan reiben. Den Mozzarella in Scheiben schneiden, den Knoblauch ebenfalls in feine Scheiben schneiden. Wenn der Teig aufgegangen ist, den Backofen auf 250°C Ober-Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  3. Den Teig zweiteilen und jeweils zu dünn ausrollen. Mit der Ricotta-Creme bestreichen. Den Parmesan darüber reiben, dann mit Mozzarella belegen. Den Knoblauch gleichmäßig auf den Pizzen verteilen. Die Pinienkerne und den Rosmarin über die Pizzen streuen. Mit etwas Olivenöl beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen und im heißen Ofen etwa 10-13 Minuten backen.

Guten Appetit!

Line macht Pizza bianca mit Ricotta, Rosmarin und Knoblauch | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line macht Pizza bianca mit Ricotta, Rosmarin und Knoblauch | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Pizza selbst zu machen ist so einfach und dennoch kaufen viele Menschen fertigen Teig und Soßen im Supermarkt. Klar, das warten auf den Hefeteig fällt weg, aber ansonsten spart man sich dadurch wirklich nicht viel Zeit. Denn ein Hefeteig ist viel schneller zusammengeknetet als man denkt und während der Teig aufgeht, kann man sich den Vorbereitungen für den Belag widmen. Der ist bei dieser Pizza auch sehr schnell zubereitet und so hat man eigentlich nicht viel Arbeit, dafür aber ein unfassbar gutes Ergebnis. Diese Pizza schafft es definitiv in meine Top 10 Lieblingsessen und wird definitiv noch oft gebacken.

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Das war meine Woche KW 23 / 2020 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-23-2020/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-23-2020/#comments Sun, 07 Jun 2020 16:13:16 +0000 https://www.wihel.de/?p=101810 Wieso vergehen die Wochen gerade wie im Flug? Kaum hat eine neue Woche begonnen, ist sie gefühlt auch schon wieder vorbei. Und wie kann es eigentlich sein, dass wir schon Juni haben und uns bereits seit knapp drei Monaten im Homeoffice und in einer Art sozialen Isolation befinden? Unglaublich, wie schnell die letzten Wochen vergangen sind.

Highlights der vergangenen Woche

Die Woche begann mit einem Feiertag und das ist bekanntlich ja die beste Art und Weise, in eine neue Woche zu starten. Es kommt mir vor, als würde schon dieser eine Tag mehr am Wochenende für sehr viel mehr Entspannung sorgen. Wir haben den freien Tag genutzt, um einen kleinen Ausflug nach Jork zu machen. Dort war es aber schon vormittags unglaublich voll und überlaufen, sodass wir nicht allzu lange blieben. Den Rest des Tages hab ich auf dem Balkon verbracht und erstmal etwas umgepflanzt – ich bin jetzt stolze Besitzerin einer Blaubeere und hoffe sehr, dass es sich lohnt und sie auch ein paar Beeren abwirft. Anschließend hab ich den ganzen Tag lesend auf dem Balkon verbracht und den freien Tag genossen.

Dann folgten vier Tage Arbeit, die relativ unspektakulär waren. Es gibt gerade eine Menge zu tun und somit hat sich drumherum nicht viel ereignet. Allerdings habe ich mal wieder gebacken. Es gab Zitrus-Ricotta-Kuchen mit Thymian, eine eher ungewöhnliche Kombination, aber sehr lecker. Das Rezept findet ihr natürlich bald hier. Außerdem hab ich zum ersten mal Pho selbstgemacht, wobei selbstgemacht fast ein bisschen geschummelt ist, denn ich hab Brühwürfel aus Vietnam von Neele bekommen und die endlich mal ausprobiert. Die Pho ist zwar nicht so gut geworden wie ich sie in der Stadt bei Quando bekomme, aber trotzdem unglaublich lecker! Ich hoffe, dass ich die Brühwürfel irgendwo im Internet bestellen kann, damit wir jetzt öfter mal Pho essen können.

Am Mittwochnachmittag gab es ein richtig schönes Sommergewitter. Ich liebe es, wenn es draußen warm ist und es dann richtig schweren Regen mit Donner gibt. Ich hab die Zeit genutzt und bei geöffnetem Fenster Yoga gemacht, während es draußen immer dunkler, lauter und nasser wurde. Es gibt kein besseres Wetter für entspanntes Yoga, finde ich. Ich liebe den Geruch von Sommerregen, das laute Grollen und das Geräusch, wenn der Regen auf die Baumkronen vor unserem Fenster trifft, während ich drinnen entspannt ein bisschen Zeit für mich habe.

Ein weiteres Highlight ist das Buch, das ich aktuell lese: Harry Potter und der Stein der Weisen. Als ich klein war, hat meine Mama mir beinahe alle Bände von Harry Potter vorgelesen, irgendwann kamen dann die Filme. Aber ich wollte die Bücher gerne noch einmal selbst lesen, alle hintereinander weg und dann die Filme nochmal schauen. Denn im Gegensatz zu meiner Schwester, die die Reihe mindestens einmal pro Jahr sieht, hab ich manche Teile nur einmal gesehen. Nun hab ich endlich die Zeit und auch die Lust gefunden, wieder von vorn zu beginnen und freue mich jetzt jeden Abend auf ein paar Kapitel Harry Potter.

Highlights der kommenden Woche

Es ist wie immer aktuell nicht viel geplant. Ich möchte gerne mal wieder joggen gehen, das hab ich während der wärmeren Tage diese Woche gelassen. Ansonsten sehe ich am Ende der Woche hoffentlich eine Freundin wieder, die ich nun seit über drei Monaten nicht gesehen habe.

Das war meine Woche KW 23 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Highlights von wihel.de

Obwohl die Zeit schneller zu vergehen scheint als sowieso schon, gibt es auf wihel.de weiterhin genau so viel guten Content wie gewohnt. Mit den Highlights der vergangenen Woche könnt ihr den Sonntag nun entspannt ausklingen lassen:

01. Line backt saftige Brownies mit Kokos-Füllung
02. Ein Corona-Schutzanzug für Festivals (und mehr)
03. Genial: Frustlöscher
04. Trailer: The Old Guard
05. Flint – Eine der schlimmsten Städte der USA
06. Simone Biles und der erste gestandene “Triple Double”
07. Das Leben als Schalke-Fan ist kein einfaches
08. Herrlich schlechte Wortspiele von PunHub
09. Win-Compilation Juni 2020
10. Hinter den Kulissen der Big Ben-Restaurierung

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ASMR-Cooking mit Kevin James: Aufgewärmte Pizza https://www.wihel.de/asmr-cooking-mit-kevin-james-aufgewaermte-pizza/ https://www.wihel.de/asmr-cooking-mit-kevin-james-aufgewaermte-pizza/#comments Thu, 04 Jun 2020 10:25:30 +0000 https://www.wihel.de/?p=101790 ASMR-Cooking mit Kevin James: Aufgewärmte Pizza | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Vor ein paar Wochen hat Kevin James damit begonnen, dass Internet zu gewinnen – hauptsächlich in dem der ehemalige King of Queens-Star YouTube für sich entdeckt und mit semi-professionellen Clips gefüttert hat. Da war zugegeben nicht jeder Schuss ein Treffer, aber a) kann man das von niemandem so wirklich erwarten und b) macht es die Perlen, die dann doch zu finden waren, nur perliger. Das eine oder andere Video hat es ja auch auf wihel.de geschafft und eine größere Anerkennung kann es im Grunde ja nicht geben.

So ein bisschen hat der Hype aber auch wieder um ihn abgenommen, vielleicht hab ich aber auch nur nach wie vor vergessen, seinen Kanal zu abonnieren und die neuen Videos fanden ihren Weg nicht mehr auf die übliche Weise zu mir – wir werden es wohl nie erfahren (außer ich geh auf YouTube kurz nachgucken. Vielleicht mach ich das sogar. Aber nur vielleicht).

Dennoch, das neueste Video hat dann auch mich erreicht und kommt mal wieder aus der James’schen ASMR-Ecke.

Um es aber direkt vorab zu sagen: So wirklich ASMR-mäßig ist das nicht, dafür ist der Sound dann doch deutlich zu episch geraten – erinnert dafür aber auch an Stranger Things. Im Gegenzug gibt es eine visuell sehr ansprechende und recht einfache Anleitung, wie man Pizza vom Vortag (oder Vortag vom Vortag) aufbereitet, die zumindest für mich neu war. Ich hau die sonst einfach immer nur kurz in die Mikrowelle oder esse sie schlichtweg kalt. Denn auch kalte Pizza ist gute Pizza:

Better the second time around.

Pro-Tipp, weil es gerade passt: Wer Pizza noch mal mittels Ofen aufwärmt, sollte daran denken, die Pizza vorher ausreichend zu befeuchten. Aber auch nicht zu viel, sonst wird das ganze Ding einfach nur matschig. Und bitte auch nicht mit der Hitze übertreiben – irgendwas um die 100°C und Umluft reicht, man muss ohnehin die ganze Zeit schauen, wie die Konsistenz ist und wann sie warm genug ist.

Und jetzt gehen wir alle mal zu seinem Kanal und abonnieren denn. Reicht ja, wenn nur ich so dumm bin wie ich und nicht auch ihr oder?

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Hinter den Kulissen der Big Ben-Restaurierung https://www.wihel.de/hinter-den-kulissen-der-big-ben-restaurierung/ https://www.wihel.de/hinter-den-kulissen-der-big-ben-restaurierung/#comments Thu, 04 Jun 2020 06:17:47 +0000 https://www.wihel.de/?p=101787 Hinter den Kulissen der Big Ben-Restaurierung | Handwerk | Was is hier eigentlich los?

Ich weiß nicht genau warum, aber immer wenn ich aktuell London und speziell Big Ben irgendwo sehe – als Wallpaper auf meinem Rechner, in einem Film oder sonst wo im Fernsehen, muss ich immer an einen Nachrichtenbeitrag denken, den wir vor Ewigkeiten gesehen haben.

Der kam kurz bevor die Restaurierungsarbeiten an Big Ben losgehen sollten und handelte davon, wie schade und teils grausam es besonders für ältere Menschen ist, dass das Ding jetzt für einigermaßen lange Zeit von Baugerüsten eingehüllt sein würde und die womöglich das Bauwerk in all seiner Pracht zu Lebzeiten nicht mehr zu Gesicht bekommen würden.

In Anbetracht der aktuellen Weltlage natürlich ein absoluter Witz aber auch damals schon irgendwie … Jammern auf ganz besonders hohem Niveau. Ich mein: Ja, ist schade – muss aber eben auch sein, sonst fliegt uns die Scheiße irgendwann um die Ohren und im Zweifel hat dann keiner mehr was von.

Dennoch, auch ich finde die Zeit, die diese ganzen Arbeiten in Anspruch nehmen, unfassbar groß bzw. lang, will mir aber auch nicht anmaßen, darüber großartig zu meckern – wir sind ja schließlich alle nicht vom Fach.

Stattdessen nehmen wir einfach das, was wir kriegen können und das ist heute ein kleiner Blick hinter die Kulissen der Restaurierung – übrigens die erste seit 1959. Wurde also wirklich mal Zeit. Und offenbar lohnt es sich auch:

Join Fred Mills inside the £80M restoration of London’s Elizabeth Tower, the iconic structure at the heart of the UK’s Palace of Westminster.

Please note that this documentary was produced in January 2020 before the current measures to tackle the COVID-19 pandemic were introduced.

Read the full story on this video, including images and useful links, here: https://www.theb1m.com/video/inside-big-bens-makeover

Was mir dabei auch wieder auffällt: Ich hätte große Lust, London mal wieder zu besuchen.

Hin und wieder kommt es doch mal vor, dass auch ich Dinge zugeschickt bekomme, von denen ich vorher nichts wusste. Ab und an bin ich daran schuld, weil ich schlichtweg vergessen hab, was ich alles mal online eingekauft hab – ab und an ist es aber auch dieser Hauch von Influencer-Lifestyle, bei dem mir wirklich etwas geschenkt wird.

Und eigentlich ist das immer ganz schön, außer wenn es irgendwelche PR-CDs sind, wegen denen ich dann zur Packstation juckeln muss, mich schon ob der Überraschung freue und am Ende ist es doch nur eine Plastik-Scheibe, für die ich nicht mal mehr ein Abspielgerät habe (sorry, liebe PR-Menschen. Meistens freu ich mich trotzdem ob der Geste – außer es handelt sich um Rap …)

Rafi Roulette – Ein Spiel nicht nur für Dummschwätzer | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Neulich durfte ich wieder zur eben erwähnten Packstation und habe erneut nur einen Umschlag herausgeholt. Die Enttäuschung war entsprechend schon beinahe final aufgebaut, das Öffnen der Sendung brachte dann aber doch eine Überraschung zum Vorschein: Keine CD, sondern ein Stapel Karten nebst Erklärungsschreiben – oder besser gesagt: Den Prototyp zu Rafi Roulette.

Die Köpfe hinter dem neuen Spiel sind David Hillmer und Philip Kadesch und beschreiben Rafi Roulette als Liebhaber-Spiel – dürfte somit auch die Erklärung sein, warum die beiden nicht weniger als 1 Jahr, jede Menge Herzblut und Liebe in das Spiel gesteckt haben.

Rafi Roulette – Ein Spiel nicht nur für Dummschwätzer | Lustiges | Was is hier eigentlich los?

Im Grunde ist Rafi Roulette auch recht einfach zu spielen: Der Stapel Karten teilt sich in 3 „Bereiche“ auf: 11 Karten für die Story, 11 Karten für das Ding und 11 Karten für den Helden. Dazu kommt ein Würfel, der der ganzen Nummer noch einen Rahmen gibt und dann kann es auch schon losgehen – denn am Ende geht es einfach nur darum, aus den Bestandteilen eine Story zu stricken.

Dummschwätzen quasi – und das können die meisten ja ganz gut, mich nicht selten eingeschlossen. Das ganze sieht dann in etwa so aus:

Gern hätte ich die ganze Nummer auch mal selbst getestet (und das will was heißen, schließlich hab ich es nicht so mit Gesellschaftsspielen), aber leider haben bei meinem Prototyp die Würfel gefehlt :/

Somit bleibt auch mir nur das, was allen anderen auch bleibt: Auf Kickstarter unterstützen und warten, bis die Kampagne dort erfolgreich beendet ist. Das sieht im Moment ganz gut aus, mehr als 75% der Wunschsumme sind schon gesichert – der Rest sollte locker in den nächsten knapp 44 Tagen machbar sein.

Wer also gern mithelfen will, rutscht fix zu Kickstarter rüber, dort gibt es auch noch weitere Infos zum Spiel und den beiden Ideengebern.

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Das Leben als Schalke-Fan ist kein einfaches https://www.wihel.de/das-leben-als-schalke-fan-ist-kein-einfaches/ https://www.wihel.de/das-leben-als-schalke-fan-ist-kein-einfaches/#comments Wed, 03 Jun 2020 05:57:37 +0000 https://www.wihel.de/?p=101772 Das Leben als Schalke-Fan ist kein einfaches | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Alle paar Jahre denk ich mir immer mal wieder: Eigentlich könntest du ja mal wieder richtig Fan werden. Mit Merchandising-Kauf, regelmäßigen Stadion-Besuchen und an sich auch gern mal dem einen oder anderen Auswärtsspiel. Schließlich ist das letzte Mal schon eine ganze Weile her, hat aber dennoch nahezu immer Spaß gemacht.

Und dann fällt mir wieder ein: Das kostet keine ganz unerhebliche Summe Geld, ist ziemlich zeitintensiv und die Nerven, die man dabei lässt, gibt einem ja auch keiner zurück. Ebenso: das hat halt früher doch nicht alles Spaß gemacht. Klar, da war die Konstante, alle zwei Wochen Samstags keine Zeit für irgendeinen Mist zu haben, weil man ins Stadion „muss“ und die Aufstiegssaison war schon ein kleines Highlight mit schönem Ausgang – aber direkt danach eine Klasse höher sah die Welt dann eben doch anders aus und es ging direkt wieder runter.

Genauso hat Fußball eben nur bedingt etwas mit Romantik zu tun und wenn du dann nach und nach siehst, wie die Aufstiegshelden einer nach dem anderen aussortiert wird und durch irgendwelche seelenlosen Lohnarbeiter ersetzt werden … das ist fast so schlimm, wie das eigene Fallenlassen besagter Helden, weil man selbst vergessen hat, dass die das Fußball spielen nicht von heute auf morgen verlernt haben.

Außerdem werden die Vollblutfans natürlich sagen, dass man nicht einfach entscheidet, Fan zu sein – als Fan wirst du geboren. Oder eben nicht. Wenn deine Mutter dich nicht schon im eigenen Leib mit ins Stadion genommen hat, dann brauchst du jetzt auch nicht mehr anfangen.

Ist natürlich Quatsch, aber das ist das Fan-Sein an sich ja ohnehin ein bisschen und jeder kann es sehen wie er will – ich denk dann danach einfach wieder an was anderes, denn als Resultat reicht mir dann eben doch die Sportschau Samstag für zwei Stunden. Kommt günstiger und ist nicht so nervenaufreibend.

Und gerade die Nerven darf man nicht unterschätzen, wie auch Lennart Röthemeyer eindrucksvoll beweist, denn der Schalke-Fan hat sich beim Spiel zwischen Schalke und Dortmund mitfilmen lassen und was soll ich sagen? Mein Nachmittag war deutlich entspannter:

Schalke-Fan Lennart Röthemeyer hat uns daran teilhaben lassen, wie er das erste Geisterderby gegen Dortmund erlebt hat. Vor dem Fernseher hat er geschwitzt, geflucht und geschrien, doch Geisterspiele lehnt er eigentlich ab.

Hoffe, er hat sich mittlerweile wieder beruhigt. Wobei, so scheiße wie Schalke noch immer spielt …

Die Meinung zur Kombination aus Schokolade und Kokos spaltet die Gesellschaft. Die eine Seite liebt es und isst gerne mal ein Bounty, die andere Seite kann damit absolut nichts anfangen. Wenn man eine Packung Celebrations auf den Tisch stellt, gibt es drei Sorten, die am Ende immer noch da sind: Bounty, Mars und Twix. Und dann verschwindet als erstes Twix, dann Mars und ganz zum Schluss erbarmt sich jemand und isst die ganzen kleinen Bountys auf. Dieser Jemand könnte mein Papa sein. Oder seit einiger Zeit auch ich.

Vor ein paar Jahren hab ich aus einer Laune heraus ein veganes Bounty von Veganz gekauft und fand es dann erstaunlicherweise so lecker, dass ich immer welche vorrätig hatte. Dann hat eine ehemalige Kollegin Schoko-Kokos-Bällchen gemacht und mit zur Arbeit gebracht. Die waren so unfassbar lecker, dass ich mir das Rezept hab geben lassen und sie seitdem schon mehrmals nachgemacht habe. Bei diesem Hintergrund war es beinahe unumgänglich, dass ich mich auch mal an ein Backrezept für einen Brownie-Kokos-Kuchen wage. Dass der SO gut wird, hatte ich gar nicht erwartet.

Brownie mit Kokos-Füllung

Zutaten:

150 g Zartbitterschokolade
150 g Butter
2 Eier (Größe M)
110 g Zucker
80 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
100 g Kokosflocken
120 ml Kondensmilch

Zubereitung:

  1. Eine Backform (20 x 20cm) mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen. Die Schokolade zusammen mit der Butter im heißen Wasserbad schmelzen, anschließend leicht abkühlen lassen. Den Zucker mit den Eiern hellcremig aufschlagen, Mehl, Backpulver und Salz vermengen. Erst die lauwarme Schokoladen-Butter-Creme unter die Zucker-Ei-Masse rühren, dann das Mehl unterheben.
  2. Für die Kokosfüllung einfach die Kokosraspeln mit der Kondensmilch zu einer dicken Paste verrühren. Erst die Hälfte des Brownie-Teigs in die Auflaufform füllen und glatt streichen. Am besten erst einmal 10 Minuten kaltstellen. Dann die Kokos-Füllung auf dem Brownie verteilen und vorsichtig glatt drücken. Den Rest des Brownie-Teigs darauf verteilen und im vorgeheizten Ofen etwa 30-40 Minuten backen.

Guten Appetit!

Line backt saftige Brownies mit Kokos-Füllung | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Line backt saftige Brownies mit Kokos-Füllung | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Bei mir ist der Brownie noch richtig saftig und nur am Rand komplett durchgebacken. Ihr solltet also je nachdem, wie ihr Brownies am liebsten esst, etwas länger backen oder die angegebene Backzeit einhalten. Die Brownies halten im Kühlschrank mehrere Tage und schmecken gekühlt sogar noch besser! Man könnte dieses Rezept auch wunderbar zu einer Schoko-Kokos-Torte umwandeln, in dem man den Brownie so backt und die Füllung erst danach auf dem Kuchen verteilt. Wer also zu den Menschen gehört, der die Kombination aus Schokolade und Kokos gerne mag, der sollte diesen Kuchen definitiv mal ausprobieren.

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Das war meine Woche KW 22 /2020 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-22-2020/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-22-2020/#respond Sun, 31 May 2020 16:42:11 +0000 https://www.wihel.de/?p=101754 Puh, schon wieder Sonntag. Mittlerweile hat das Jahr auch schon wieder angefangen, mehr Fahrt aufzunehmen, denn heute ist der letzte Tag vor dem Monat, in dem der 20. Steckt – oder auch der Tag, an dem wir heiraten. Und wenn ich hier so sitze und drüber nachdenke, was in den letzten Tagen eigentlich vorgefallen ist, ist das schon ein bisschen was, aber so richtig Highlight oder Low-Light … wird echt schwer, das irgendwie einzuordnen.

Highlights der vergangenen Woche

Definitiv ein Highlight war, dass wir am Donnerstag das Auto mit Lieferungen vollgepackt haben. Jetzt nicht unbedingt ein Highlight im Sinne von „das war ganz toll“, aber wir haben zumindest das erste Mal gesehen, dass man so viele Pakete in die Packstation liefern lassen kann, dass die Anzeige zum Öffnen der Fächer sogar einen Scrollbalken bekommt. Leider war von diesem ganzen Haufen nur ein Paket für mich – der Rest beinhaltete Deko für die Hochzeit. Line hat nochmals aufgedreht und Amazon leer gekauft … ich steh da eher teils kopfschüttelnd daneben und frag mich, ob das wirklich alles Not tut. Aber so lange sie glücklich ist, soll sie ruhig machen, irgendwo muss das Geld ja schließlich hin – nicht, dass wir noch am Ende schuld sind, dass die Wirtschaft nicht hoch fährt.

Das war meine Woche KW 22 /2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Darüber hinaus war die Woche endlich mal nicht ganz so stressig, wie die Wochen davor, was vor allem daran liegt, dass wir gut was weggeschafft haben. Wieder mal hat sich gezeigt: gut strukturierte Arbeitsweisen zahlen sich aus. Das Resultat: Meine erste Schätzung zur Fertigstellung von unserem aktuellen Projekt lag bei Mitte Juli und selbst da hab ich eigentlich schon zu knapp kalkuliert (arbeitet ja schließlich niemand wirklich 8 Stunden komplett durch) war ein ziemlicher Schuss neben das Ziel, denn scheinbar sind wir mit den Hauptarbeiten nächste Woche fertig. Ups. Aber wird sich ja schon keiner beschweren, wenn man zu früh fertig ist – zumindest nicht, wenn es um Arbeit geht.

Ansonsten gab es auch eine negative Nachricht, auf die ich arbeitsrechtlich nicht wirklich eingehen darf – aber seit Verkündigung hat sich so eine kleine Grundtraurigkeit in mir breit gemacht, die noch mal ihren Höhepunkt fand, als klar wurde, dass da ein Ende noch viel schneller kommt, als ohnehin schon. Letztendlich: Das Leben geht natürlich weiter und irgendwann scheint auch die scheiß Sonne wieder – aber im Moment fehlt sie gerade ein wenig.

Ebenfalls ein Highlight: Wir haben vor einiger Zeit ja mit Animal Crossing angefangen – ein ziemlich sinnfreies, maximal kapitalistisches Spiel, dass aber einen nicht zu unterschätzenden Suchtfaktor hat. Und diese Woche haben wir erstmalig ausprobiert, andere Spieler zu besuchen und dort Spielkram zu verkaufen. Denn ein wesentlicher Bestandteil ist: Sonntags Rüben kaufen und in der kommenden Woche teurer zu verkaufen. Das haben wir bisher immer nur auf unserer eigenen Insel gemacht, mit recht okayen Margen. Auf anderen Inseln kann man die aber unter anderem vervier- bis sechsfachen. Und genau das haben wir getan, was das ganze Spielerlebnis einfach mal um 180° dreht.

Das war zwar auch nicht ganz unnervig und hat überaus viel Zeit in Anspruch genommen, war aber auch schon ein bisschen geil. Man stellt sich nur mal vor: Pro Tag verdient man um die 100.000 wenn es gut läuft – und dann hast du plötzlich 6,4 Mio. auf dem Konto. Da ist es schon ein bisschen schade, dass die Realität ganz anders aussieht …

Und zu guter Letzt: aus rechtlichen Gründen bin ich gezwungen, wieder ein bisschen hier an der Seite zu schrauben. Da ich langsam aber sicher zum schlechten Entwickler mutiere, mach ich das ganze erst lokal, mit verschiedenen Versionen und hab letztendlich auch erstmalig richtigen JavaScript-Code geschrieben – sprich: Wieder was Neues gelernt und das ist immer gut. Und dieser ganze Git-Kram fetzt auch irgendwie.

Highlights der kommenden Woche

Montag frei ist schon mal immer gut, wir werden den Tag darüber hinaus wohl mal nutzen, um die Strecke zum Standesamt auszukundschaften. Es geht nach Jork und da war bisher nur Line mit Verwandten – für mich ist es aber Neuland. Und es will ja keiner, dass wir uns am wichtigsten Tag des Jahres direkt verfahren …

Darüber hinaus ist erstmal nichts weiter geplant, vor allem auch weil da schon wieder eine ganze Ladung an Meetings in meinem Kalender wartet.

Highlights von wihel.de

So richtig klappt der Ansatz mit „heute noch mal genießen, morgen geht der Ernst des Lebens wieder los“ mit einem freien Montag ja nicht – stattdessen versuch ich es mal mit: Bergfest des langen Wochenendes – ab jetzt hatten wir mehr Freizeit als wir noch haben werden. Und diesen kleinen Rest sollte man sinnvoll verbringen – idealerweise mit den Highlights von wihel.de aus der letzten Woche:

01. Line kocht Pasta mit grünem Spargel, Radieschen und Zuckerschoten
02. Sandalen für Menschen mit hässlichen Füßen
03. Fingernägel im Zeitraffer beim Wachsen zusehen
04. Von Hand und mit Liebe gemacht: Scheren
05. Die Kinder vom Busbahnhof
06. Herrlich schlechte Wortspiele von PunHub
07. Was Attila Hildmann wirklich zu sagen hat
08. GTA 5-Mod bringt fotorealistische Grafiken
09. nordgreen – Stilsichere Uhren und Gutes tun
10. Win-Compilation im April 2017

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Beeindruckende Aufnahmen von Tiefsee-Tieren https://www.wihel.de/beeindruckende-aufnahmen-von-tiefsee-tieren/ https://www.wihel.de/beeindruckende-aufnahmen-von-tiefsee-tieren/#respond Wed, 27 May 2020 10:54:58 +0000 https://www.wihel.de/?p=101718 Beeindruckende Aufnahmen von Tiefsee-Tieren | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Irgendwann schon mal vor viel zu langer Zeit hab ich bereits gemeint, dass man gar nicht im Weltall nach Außerirdischen suchen braucht, denn die sind längst auf der Erde und leben unter anderem im Wasser in sehr tiefen Tiefen. Finde ich natürlich nicht mehr, vermutlich ging es aber ebenso um Tiefsee-Tiere, die man eher selten vor die Kamera kriegt und nur aus irgendwelchen Büchern und Erzählungen kennt – wie diesen äußerst hässlichen Fisch, der die ganze Zeit mit seiner Laterne vor der Nase umherschwimmt.

Ebenso hab ich mal erzählt, dass ich das Meer zwar sehr gern hab, aber wenn man auf so einem Schiff ist, wirklich sehr weit draußen und dann ins Wasser starrt … das hat auch was bedrohliches, weil man nicht wirklich viel sieht aber eben doch weiß, dass es da ziemlich weit runter geht und bestimmt irgendwelche Viecher leben, die nur darauf warten, dass man seinen Zeh ins Wasser steckt, um dann selbigen nebst kompletten Bein als Mittag zu vernaschen. War vielleicht doch keine gute Idee, den Weißen Hai in relativ jungen Jahren gesehen zu haben …

Fairerweise muss man aber auch sagen: Die Viecher agieren eigentlich nie aus Boshaftigkeit, sondern meistens aus Angst oder weil sie eben Hunger haben. Juristisch gesehen natürlich keine Gründe, aber wer will schon einen Fisch vors Gericht ziehen?

Immerhin, die Alientheorie bekommt neues Futter, denn mit Hilfe des ROV SuBastian konnten ein paar sehr beeindruckende Aufnahmen an der Westküste Australiens von diversen Tiefsee-Kreaturen gemacht werden, die eindeutig belegen: das sind alles Außerirdische.

“Just Stunning” – sometimes the shortest description can carry the most weight. The #NingalooCanyons expedition revealed amazing life in never-before-seen locations. Join us for a look back at some of the most beautiful and intriguing views from ROV SuBastian.

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Each sample we take is done so with thoughtfulness, respect, and care. The technology – combining high-definition imagery, manipulator tools, and eDNA sensing – means that we can be very selective about what we need to get eat science done. "The deep sea is so unexplored, and so until we are able to describe these little pieces of the puzzle and fit them together, we really have a very poor understanding, and so we are hoping this expedition will be a start of a step in the right direction of understanding our biodiversity in these unknown places." Check out the newest video as the team explains what they have found during the #NingalooCanyons expedition so far. Full video update in newest blog on our website.

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Wer gern mehr davon sehen möchte, schaut einfach bei Instagram vorbei – der Account ist voll von derlei Tieren.

Frühlingspasta for the win! Solange es grünen Spargel und Radieschen aus der region gibt, decke ich mich jede Woche erneut ein und kreiere diverse Variationen an Pasta, Pizza, Risotto und anderen Gerichten. Martin kann grünen Spargel so langsam nicht mehr sehen, meinetwegen könnte es ihn aber weiterhin wöchentlich geben. Deswegen konnte ich natürlich auch nicht an dem Angebot von Aldi in der vergangenen Woche vorbeigehen, bei dem es sehr günstig regionalen grünen Spargel gab.

Und auch Radieschen gehen eigentlich immer. Ich erinnere mich daran, dass mein Papa früher immer Radieschen mit Salz auf Brot gegessen hat, wir Kinder sie dagegen nicht mochten, da sie uns zu scharf waren. Mittlerweile gehören sie im Frühjahr und Sommer zu meinen liebsten Snacks. Allerdings habe ich sie bislang immer kalt gegessen. Entweder einfach so oder in Salaten. Auf die Idee, sie auch warm zuzubereiten bin ich ehrlicherweise nie gekommen, bis ich neulich auf dieses Rezept stieß. Da ich alle Zutaten zuhause hatte, hab ich es einfach mal ausprobiert.

Pasta mit grünem Spargel, Radieschen und Zuckerschoten

Zutaten für 4 Portionen:

300 g Pasta
300 g grüner Spargel
8 Radieschen
200 g Zuckerschoten
1 Bio-Zitrone
1 1/2 TL Senf
150 ml Weißwein
2 Knoblauchzehen
150 g geriebenen Parmesan
2-3 Zweige Zitronenthymian
eine Handvoll Schnittlauch
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Pasta nach Packungsanweisung in kochendem Salzwasser garen, bis sie al dente ist, 100 ml des Salzwassers abschöpfen, das brauchen wir später, um die Pasta cremig zu machen. Den grünen Spargel waschen, die holzigen Enden entfernen. Die Zuckerschoten waschen und ggf. halbieren. Die Radieschen vierteln. Die Bio-Zitrone heiß abwaschen, die Schale fein abreiben und die Zitrone auspressen. Den Schnittlauch hacken. Den Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden.
  2. Zitronensaft und Senf vermengen. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Den Spargel, die Zuckerschoten, die Radieschen, etwas Schnittlauch, Thymian und etwas Salz und Pfeffer bei mittlerer Hitze dünsten. Den Knoblauch und den Weißwein hinzugeben und 1 Minute köcheln lassen. Vom Herd nehmen und die Pasta unterrühren. Dann die Zitronensaft-Senf-Mischung hinzugeben. Außerdem das Nudelwasser, etwas von der Zitronenschale und die Hälfte des geriebenen Parmesans unterheben. Alles gut miteinander vermengen.
  3. Die Pasta mit dem restlichen Parmesan, etwas vom Schnittlauch und Zitronenschale garniert servieren.

Guten Appetit!

Line kocht Pasta mit grünem Spargel, Radieschen und Zuckerschoten | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line kocht Pasta mit grünem Spargel, Radieschen und Zuckerschoten | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Dieses Gericht schreit einfach gerade zu nach Frühling. Pasta wird hier so kombiniert, dass ein leichtes Gericht entsteht, welches einem nicht schwer im Magen liegt und welches man warm, laufwarm oder sogar kalt als eine Art Nudelsalat genießen kann. Die Radieschen verlieren beim Erhitzen etwas an Schärfe, verleihen aber dennoch gemeinsam mit dem Schnittlauch eine leicht scharfe Note. Mit den Zuckerschoten und dem Spargel wird daraus eine knackige Kombination und diese ergänzt sich perfekt mit der Pasta. Für mich ist es das optimale Frühlingsgericht.

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Das war meine Woche KW 21 / 2020 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-21-2020/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-21-2020/#comments Sun, 24 May 2020 16:01:30 +0000 https://www.wihel.de/?p=101648 Das war meine Woche KW 21 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Die Wochen mit Feiertagen sind mir doch die liebsten. Denn was ist besser, als einen freien Tag geschenkt zu bekommen? Besonders die freien Tage mitten in der Woche find ich persönlich sehr entspannend, weil man kurz für einen Tag abschalten kann und dann mit mehr Elan in den Rest der Woche startet, auch wenn es nur ein Tag ist. Dazu kommt, dass an Feiertagen die ganze Stadt ruhiger wirkt, weil auch einfach nichts geöffnet hat. So verbringen alle Zeit mit ihren Liebsten oder auch entspannt allein.

Highlights der vergangenen Woche

Die Woche begann sehr produktiv, gleich am Montag konnte ich schon einige Todos abhaken. Einen Großteil der Zeit im Homeoffice verbringt man tatsächlich in irgendwelchen Calls, wobei man viel mehr schaffen würde, wenn man die Anzahl der Telefonate minimieren und sich mehr auf konzeptionelle Arbeit konzentrieren könnte. Aber dafür war Freitag ideal, denn da waren einige Kollegen im Urlaub und so konnte man ein paar Dinge wegarbeiten, die schon länger liegen geblieben waren.

Am Montagnachmittag war ich zum ersten Mal seit zwei Wochen wieder laufen. Das Wetter war perfekt dafür, denn es war leicht bewölkt und nicht zu warm. Es hat später sogar angefangen zu nieseln, aber das war eher angenehm als störend. Meine Zeit war zwar pro km noch die selbe wie bei den letzten Läufen, aber dafür konnte ich schon länger durchhalten und bin die bisher längste Strecke gelaufen. Immer noch nicht wahnsinnig weit, aber ich bin trotzdem zufrieden. Ehrlich gesagt bin ich sogar eher froh, dass ich mich immer noch aufraffen kann und versuche, immer besser zu werden. Aber ein Stück weit macht es mir auch Spaß und man bekommt den Kopf frei. Gerade zu Beginn konzentriere ich mich immer sehr auf meinen Atem und das wirkt beinahe meditativ.

Abgesehen vom Laufen habe ich vor ein paar Wochen mit Yoga begonnen und mache das immer noch sehr regelmässig, mindestens drei Mal die Woche. Nun habe ich mir eine Challenge gesetzt und habe in der vergangenen Woche jeden Tag mindestens 30 Minuten Yoga gemacht, oft auch länger, weil ich es im Moment wirklich so gern mache. Hätte ich zwar nie für möglich gehalten, aber ich bin sehr froh, dass ich es endlich für mich entdeckt habe. Gerade zuhause kann man alles in seinem eigenen Tempo testen und dafür bietet sich das Homeoffice gerade absolut an. Ich hoffe, dass ich ein paar gute Angewohnheiten in Zukunft beibehalten kann.

Das war meine Woche KW 21 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Donnerstag waren wir zum ersten Mal seit den Kontaktbeschränkungen bei meinen Eltern zum Grillen eingeladen. Dank der Lockerungen ist das in Hamburg wieder erlaubt. Trotzdem haben wir natürlich so gut es ging Abstand gewahrt. Dadurch, dass wir uns eigentlich nur draußen aufgehalten haben, war das gut möglich. Wir hatten einen sehr schönen Abend und haben die Zeit mit der Familie sehr genossen.

Freitag musste ich dann wieder arbeiten, aber nur den halben Tag. Nachmittags sind wir dann endlich mal wieder in ein Gartencenter gefahren. Ich liebe Gartencenter, den Geruch und neue Pflanzen zu entdecken. Natürlich ist auch die eine oder andere Pflanze mit nachhause gekommen. Ein paar andere Besorgungen konnten wir auch noch erledigen und so war es ein rundum schöner und produktiver Tag. Für das Wochenende war nicht viel geplant. Nur am Sonntag hatte ich mich zum ersten Mal seit der Isolation mit Freunden verabredet und hab mich riesig darauf gefreut.

Das war meine Woche KW 21 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Highlights der kommenden Woche

Es ist tatsächlich gar nichts geplant. Ich muss ein paar Besorgungen im Einkaufszentrum machen und da graut es mir schon ein wenig vor. Denn Gesichtsmasken hin oder her, viele Menschen achten überhaupt nicht auf den Mindestabstand. Aber gespannt bin ich trotzdem, wie es so wird. Ansonsten hoffe ich auf weiterhin gutes Wetter, sodass ich wieder mehr Zeit auf dem Balkon verbringen kann. Und eine Spieleabend (natürlich remote) mit dem Team steht auch an.

Highlights von wihel.de

Martin hatte am Freitag freigenommen und konnte somit ein langes Wochenende genießen. Und für alle, die ebenfalls vier freie Tage haben oder sich einfach so entspannt zurücklehnen und die Highlights der vergangenen Woche auf wihel.de genießen wollen, bitteschön:

01. Helge Schneider über das Künstler-sein in der Corona-Krise
02. Erfindungen, die Probleme lösen, die gar nicht existieren – von Matt Benedetto
03. So geht Salami-Pizza
04. Line backt Zitronen-Ricotta-Pancakes mit Blaubeeren
05. Trailer: El Presidente
06. Wie man Lebensmittel länger haltbar macht
07. Der Kampf zwischen Wespen und einer Hornisse
08. Alicia Keys – Underdog
09. Gar nicht mal so schlecht: Das Browser-Spiel „Corona World“
10. Nur ein paar Fakten, die man vielleicht noch nicht kannte

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Helge Schneider über das Künstler-sein in der Corona-Krise https://www.wihel.de/helge-schneider-ueber-das-kuenstler-sein-in-der-corona-krise/ https://www.wihel.de/helge-schneider-ueber-das-kuenstler-sein-in-der-corona-krise/#comments Wed, 20 May 2020 10:12:08 +0000 https://www.wihel.de/?p=101634 Helge Schneider über das Künstler-sein in der Corona-Krise | Menschen | Was is hier eigentlich los?

Ich glaube, das einzige Mal, dass ich Helge Schneider wirklich ernst erlebt hab, war in einer Doku vor ein paar Jahren, die sich um ihn gedreht hat. Da hat er ein bisschen von seiner Kindheit und seinem Zuhause erzählt und wie er zum Künstler wurde – hauptsächlich ist mir aber hängen geblieben, dass er irgendwann in seiner Schulzeit nur noch vorne ins Gebäude reingegangen und umgehend auf der Hinterseite wieder rausgegangen ist, weil … einfach kein Bock auf Schule.

Ansonsten steht Helge Schneider aber für Blödelei, vor allem aber für eine Unberechenbarkeit, die seinesgleichen sucht. In den meisten Fällen funktioniert das auch hervorragend, in seltenen Fällen denk aber auch ich mir „Wäh?“ Völlig normal, 100%ige Trefferquoten gibt es nicht.

Und dann taucht das nachfolgende Video auf, ebenso unberechenbar wie fast alles, was Helge Schneider so gemacht hat und zeigt ihn mal wieder von seiner ernsten Seite. Vor allem geht es darum, wie Künstler mit der Corona-Scheiße umgehen, was es für sie bedeutet, nicht auftreten zu können und eben auch, dass die Lockerungen, die man aktuell vorgenommen hat und demnächst vornehmen wird, nicht die ultimative Lösung für jeden sind:

Ein bisschen erschütternd. Auf der anderen Seite: Nach dem Video, letzten Freitag ist Helge Schneider dann eben doch vor leeren Rängen beim Free ESC auf ProSieben aufgetreten. Naja.

Ebenfalls aus der Reihe Fehlkäufe kann man meine Murmel-Achterbahn bezeichnen, die -gutmütig betrachtet – vielleicht eine Woche am Leben war und seit dem ihr Leben in irgendeinem Karton im Keller fristet. Glaub ich, kann auch sein, dass die mittlerweile entsorgt wurde, dabei war die gar nicht mal so schlecht. Viel Plastik, ein paar Metallstreben und Plastikrohre, auf denen die Kugeln dann gerollt sind. Dazu eine offizielle Anleitung, aber auch die Möglichkeit, ganz eigene Konstruktionen zu versuchen und wenn man zwei Batterien zur Hand hatte, dann lief das Ding auch von ganz allein (wer es genau wissen will, es war diese hier).

Allerdings war der Aufbau maximal nervig, was nicht zuletzt an der gar nicht mal so leicht zu verstehenden Anleitung lag – da weiß man erstmal so eine IKEA-Anleitung zu schätzen. Alle meckern drüber, aber niemand hat auf dem Schirm, dass die tatsächlich gar nicht mal so schlecht sind.

Immerhin: Es war nicht mein Fehlkauf, weil ich die Bahn mal als Geschenk bekommen hab. Aber wie es scheint, muss man auch gar nicht so viel Geld ausgeben und sich mit Plastik und diesen Röhrchen rumärgern (die waren wirklich unsympathisch widerspenstig) – man kann sich auch einfach ein bisschen Stahldraht kaufen und alles von vornherein selber basteln.

Dürfte zwar deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen, sieht am Ende aber auch wesentlich besser und stabiler aus, zumindest wenn man es wie Daniel de Bruin macht:

After my first how to make a marble machine video and the many questions I got from you, I decided to make the ultimate instruction guide on how to make a marble machine!
A perfect way to spend your time during corona quarantine.

An dieser Stelle auch die klare Empfehlung, auf die Seite von Daniel de Bruin zu gehen, selten sowas ästhetisches gesehen.

Und ja, nicht selten ist der Grund dafür auch mal, dass ich nicht genau hingeschaut, sondern direkt gekauft hab – zum Glück zählen Kissen mit besonders ausgefallenen Motiven aber nicht dazu:

Kissen mit ganz speziellem Motiv | Awesome | Was is hier eigentlich los?

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Line backt Zitronen-Ricotta-Pancakes mit Blaubeeren https://www.wihel.de/line-backt-zitronen-ricotta-pancakes-mit-blaubeeren/ https://www.wihel.de/line-backt-zitronen-ricotta-pancakes-mit-blaubeeren/#comments Mon, 18 May 2020 05:43:39 +0000 https://www.wihel.de/?p=101577 Line backt Zitronen-Ricotta-Pancakes mit Blaubeeren | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Das Frühstück gehört auf jeden Fall zu meinen liebsten Mahlzeiten am Tag. Es geht nichts über ein gemütliches, ausgiebiges Frühstück mit lauter Leckereien und gutem Kaffee. Seit Jahren gibt es bei uns am Wochenende deswegen auch immer frische Brötchen. Am allerliebsten frühstücke ich im Freien, aber das machen wir verhältnismässig selten. Aber wenn es schon morgens warm und sonnig ist, sitzen wir ab und zu auch auf dem Balkon und genießen den ruhigen Start in den Tag. Bisher war es in diesem Jahr noch nicht warm genug, aber der Sommer ist ja gar nicht mehr so fern.

Aber nicht nur frische Brötchen gehören für mich zu einem perfekten Frühstück, sondern auch French Toast, Pancakes oder andere süße Brötchen dürfen nicht fehlen. Außerdem frisches Obst, Gemüse mit Dips und vielleicht noch eine Quiche. Dann ist es wirklich ein perfekter Start in den Tag. Eines der besten Frühstücke hatten wir damals jedes Mal im Ritz Carlton, aber das darf man als zum Vergleich kaum heranziehen. Auch zuhause machen wir uns die erste Mahlzeit des Tages manchmal extra-besonders. Wie zum Beispiel mit diesen unglaublich saftigen Zitronen-Ricotta-Pancakes mit Blaubeeren.

Zitronen-Ricotta-Pancakes mit Blaubeeren

Zutaten:

180 ml Buttermilch
100 g Ricotta
2 Eier (Größe M)
1 TL geschmolzene Butter
2 TL Honig
1 TL Zitronenschale
2 TL Zitronensaft
120 g Mehl
1 TL Backpulver
120 g Blaubeeren (frisch oder TK)
3 EL Butter
Salz

Optional:
2 EL Butter
Ahornsirup oder Honig

Zubereitung:

  1. In einer großen Schüssel die Buttermilch, den Ricotta, die Eier, die Butter, den Honig und Zitronensaft und -schale miteinander verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver und einer Prise Salz vermengen und mit einem Teigschaber unter den Teig rühren. Der Teig darf ruhig etwas klumpig bleiben. Falls der Teig noch zu flüssig erscheint, gern noch etwas mehr Mehl unterrühren. Die Blaubeeren vorsichtig unterheben und den Teig 5-10 Minuten stehen lassen.
  2. In einer großen Pfanne 1 TL Butter schmelzen und etwa eine Dreiviertel Kelle Teig als Pancake darin bei mittlerer bis hoher Hitze von beiden Seiten goldbraun backen. Mit der Hitze spielt ihr am besten ein bisschen rum, damit ihr das für euren Herd perfekte Ergebnis bekommt. Drehen tut ihr die Pancakes erst, wenn sich Blasen auf der ungebackenen Seite bilden.
  3. Die Pancakes mit ein paar Blaubeeren, etwas Butter und wenn gewünscht Ahornsirup servieren. Ich hab sogar noch etwas extra Zitronensaft drübergegeben, weil ich es gerne sehr sauer mag.

Guten Appetit!

Line backt Zitronen-Ricotta-Pancakes mit Blaubeeren | Line backt | Was is hier eigentlich los?

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Pancakes machen wir zugegebenermaßen nur relativ selten, weil es einfach lange dauert, bis man einen schönen Stapel gebacken hat. wobei man natürlich mit mehreren Pfannen parallel arbeiten könnte, dann ginge es wesentlich schneller. Aber diese Art Aufwand betreiben wir dann doch nicht. Deswegen ist und bleibt es auf jeden Fall etwas besonderes, wenn wir mal Pancakes zum Frühstück essen. Dafür genießt man es dann umso mehr. Und auch wenn man Familie und Freunde zum Brunchen einlädt, sind diese Pancakes immer ein Highlight auf dem Frühstückstisch. Der Teig lässt sich übrigens auch wunderbar als Ofenpfannkuchen zubereiten. Dazu einfach in eine große, mit Butter eingefettete Auflaufform geben und im vorgeheizten Ofen bei 200°C Ober-Unterhitze etwa 15 Minuten backen. Dann hat man weniger Aufwand und am Ende schneidet man den großen Pfannkuchen einfach in Viertel.

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Das war meine Woche KW 20 / 2020 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-20-2020/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-20-2020/#respond Sun, 17 May 2020 16:15:15 +0000 https://www.wihel.de/?p=101591 Das Beste an dieser Woche? Dass alle Zahlen in der Überschrift 20er sind. Gut, so schlecht war die Woche jetzt auch nicht, aber wenn man sich am Mittwoch schon auf die kommende Woche freut, weil die dann kürzer ist, spricht das definitiv für sich – denn die zurückliegenden fast 7 Tage hatten es schon ziemlich in sich.

Highlights der vergangenen Woche

Und deswegen fang ich auch gar nicht erst mit Highlights an. Denn erstmal muss es darum gehen, dass ich die Erkenntnis gewonnen hab, wie maximal anstrengend Homeoffice sein kann, wobei das nicht wirklich was mit der aktuellen Arbeitssituation zu tun hat. Aber ich saß in dermaßen vielen Meetings, Zeitdruck wurde nicht nur verschärft, mittlerweile reden wir über Deadlines, die natürlich bedingt nicht zu halten sind, außer man fängt wirklich an, Tage durchzuarbeiten (und jeder weiß, dass der Mensch nicht grundlos Schlaf braucht) und überhaupt ist gerade einfach zu viel los.

Was mich aber nicht davon abgehalten hat, an unserem letzten Team-Event teilzunehmen. Mittlerweile sind wir richtige Profis darin, ohne groß viel Aufwand mehrere Stunden vor dem Rechner zu hängen und einfach Spaß zu haben. Freitag war es wieder so weit und wir sind mit „Codenames“ gestartet, dass ich vorher gar nicht kannte – stellte sich schnell als sehr cooles Spiel heraus.

Den Tabletop-Simulator konnten wir dieses Mal leider nicht bemühen, dass er partout bei einem Teammitglied nicht starten wollte – also ging es weiter mit skribble.io. Auch das mittlerweile ein Klassiker und entsprechend gut. Doch den Abend beendet hat „Cards against humanity“, im Browser auf einer äußerst hässlichen Seite, was dem Spaßfaktor aber keinen Abbruch getan hat. Und so hässlich die Seite auch war, sie bot die Auswahl sämtlicher Erweiterungspacks des Spiels, was man ja auch eher selten hat.

Gestern war ich dann aufgrund der arbeitsintensiven Woche und dem langen Freitag recht durch, hab aber dennoch okay mit dem Alltag mithalten können. Glaub ich, zumindest hab ich einen Film geschaut, bin dabei eingeschlafen und pünktlich zum Ende wieder aufgewacht. Also so wie immer.

Und ich hab mich endlich mal wieder auf die Sportschau freuen können. Als Nicht-Sky-Abonnent ist das so ziemlich die einzige Form, um über die anstehenden Spiele auf dem Laufenden zu bleiben und ja – ich weiß, dass die Sportschau auch schon in den letzten Wochen immer irgendwas gezeigt hat, hab ich aber nie geschaut, weil es ja keinen Fußball gab.

Zu den neuerlichen Hygiene-Regeln und das Verhalten der Protagonisten will ich nichts sagen, da können andere den Klugscheißer spielen – ich war aber ganz froh, endlich mal wieder Fußball schauen zu können.

Und heute? Der klassische Sonntag, den ich lieber in der horizontalen verbringen würde, aber aufgrund einiger Aufgaben nicht darf. Ein Grund mehr, sich auf die nächste Woche und lediglich drei Arbeitstage zu freuen.

Highlights der kommenden Woche

Kurze Woche, zwei Tage frei + Wochenende. Viel mehr Highlight geht für mich gerade nicht. Naja, außer vielleicht ein sehr guter Rübenpreis in Animal Crossing – aber wir wollen es ja nicht übertreiben.

Highlights von wihel.de

So stressig die letzte Woche (und auch die Wochen davor waren), auf wihel.de ist weiterhin Verlass – das Niveau bleibt konstant. Gut, kann jetzt auch heißen, dass es konstant scheiße bleibt, aber wer hat denn aktuell schon Lust und Motivation sich um derlei Details zu kümmern?

Highlights gab es so oder so und sind für diese Woche nachfolgend zusammengefasst:

01. Sonderschrauben – Denn es gibt für alles eine Schraube
02. Gebt Fake-News keine Chance
03. Nur eine Mausefalle aus dem 19. Jahrhundert
04. Die Extreme Bladesports Compilation – Mal so richtig abmessern
05. Rocky Bergen und seine Retro-Computer aus Papier
06. Die beste Zapfanlage der Welt: Der Beer Buddy
07. Superhelden vereint im Kampf gegen Corona
08. Nea – Some Say (Felix Jaehn Remix)
09. Warum DHL wirklich nicht klingelt – Sie wissen nicht wo
10. Der Zaubertrick mit der Streichholzschachtel und der Münze – gezeigt und erklärt

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