LifeStyle – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Mon, 21 Sep 2020 05:11:13 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.1 Ziemlich gut synchronisierte Feuertänzer https://www.wihel.de/ziemlich-gut-synchronisierte-feuertaenzer/ https://www.wihel.de/ziemlich-gut-synchronisierte-feuertaenzer/#comments Tue, 22 Sep 2020 06:03:20 +0000 https://www.wihel.de/?p=104250 Ziemlich gut synchronisierte Feuertänzer | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Eigentlich hatte ich vor, ein paar Sekunden aus dem nachfolgenden Video auch für unsere Win-Compilation zu verwenden, aber a) macht mir da das Datum einen Strich durch die Rechnung und b) sind Feuerspucker oder Feuertänzer bei näherer Betrachtung auch irgendwie immer langweilig oder?

Ich vermute mal, das hängt mit unserer Erziehung zusammen. Bekommt man als Kind eingebläut, dass Feuer böse und gefährlich ist (was halt auch albern ist, denn wo wären wir denn heute, hätte der liebe Gott nicht irgendwann das Feuer erfunden?) und man da gefälligst seine Finger von lassen soll. Und naja, vielleicht auch der Umstand, dass man immer sieht, wie schnell die eigene Bude theoretisch abfackeln könnte, wenn es das bei anderen tut.

Und vielleicht denken wir deswegen bei allem, was mit Feuer und Show zu tun hat, dass das super krass ist und was das dich für Teufelskerle und Teufelskerlinnen sein müssen, die Feuer nicht nur zu bändigen wissen, sondern damit auch spielen. Da freut sich das innere, ehrfurchtsvolle Kind wie verrückt und dann … schaut man sich das an und ist doch irgendwie unterwältig, weil man sieht, dass der Feuerspucker gar kein Feuer spuckt, sondern irgendein Spiritus-Gemisch und alles irgendwie doch viel sicherer ist, als man das sich vorher vorgestellt hat (was nicht heißen soll, dass das alles unsicherer werden muss, damit es besser wird)

Ich mein, Sicherheit ist ja auch gut, passt halt nur nicht in das vorher erschaffene Bild. So ging es mir jedenfalls, auch wenn ich die Leistung der Truppe nicht kleiner reden will, als sie ist – ist aber halt doch nur eine typische Feuershow:

Immerhin kann ich auch sagen: Zum Glück schon zwei Jahre alt und damit rein technisch für unsere Win-Compilation raus. Schön, wenn einem manche schwere Entscheidungen wie in diesem Fall auch abgenommen werden.

Es gibt Gerichte, die sehen fancy aus und sind einfach mal etwas anderes. Blumenkohlsteaks gehören für mich auf jeden Fall dazu. Wir lieben Blumenkohl und essen ihn relativ oft in allen möglichen Varianten: Als Pizzaboden, in Form von Püree oder einfach in Suppen oder Curry. Blumenkohlsteaks sind dagegen selten bei uns auf dem Speiseplan, dabei ist die Zubereitung nicht kompliziert und das Endergebnis ziemlich lecker.

Damit ein Blumenkohlsteak nicht auseinander fällt, bedarf es einer relativ dicken Scheibe Blumenkohl direkt aus der Mitte, damit der Strunk alles zusammenhält. Aus diesem Grund werden aus einem Blumenkohl meist nicht mehr als 2-3 Steaks, während der Rest ganz normale in Röschen geschnitten wird. Das hier ist also eher kein Gericht, um eine ganze Familie satt zu bekommen, es sei denn, man möchte 3 oder mehr Blumenkohle verwenden. Mit einem Blumenkohl kommt man aber gut für zwei Personen aus. Die Blumenkohlsteaks werden dann würzig mariniert und gut angebraten. Dazu gab es bei uns eine Erdnuss-Curry-Soße und Reis, um das Gericht zu komplettieren.

Spicy Blumenkohlsteaks mit Erdnuss-Curry-Soße und Reis

Zutaten:

150 g Reis
1 Blumenkohl
1 Knoblauchzehe
5 g Ingwer
15 g frische Petersilie (oder Koriander)
20 g Erdnüsse, geröstet
60 g Joghurt
30 g rote Currypaste
2 TL Kurkuma
2 EL Sesamöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Den Reis in Salzwasser nach Packungsanweisung garen. Den Blumenkohl waschen, die Blätter entfernen und den mittleren Teil in 2-3 1,5cm dicke Scheiben schneiden. Die Schnitte sollten durch den Strunk gehen, damit die Steaks zusammen gehalten werden. Beide Seiten der Steaks mit der roten Currypaste bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und die Steaks von jeder Seite bei mittlerer Hitze ca. 8 Minuten anbraten.
  2. Den Knoblauch schälen und fein reiben. Den Ingwer ebenfalls schälen und fein reiben. Den restlichen Blumenkohl in kleine Röschen zerteilen. In einer weiteren Pfanne etwas Sesamöl erhitzen und den Blumenkohl von allen Seiten gut anrösten. Die restliche Currypaste zusammen mit etwas Wasser hinzugeben. Mit Kurkuma, Ingwer, Knoblauch, Salz und Pfeffer abschmecken und den Joghurt unterrühren.
  3. Die Petersilie und die Erdnüsse getrennt voneinander grob hacken. Die Blumenkohlsteaks zusammen mit dem Reis und der Soße servieren. Mit Erdnüssen und Petersilie garnieren. Nach Belieben noch etwas Joghurt auf den Tellern verteilen.

Guten Appetit!

Line macht spicy Blumenkohlsteaks mit Erdnuss-Curry-Soße und Reis | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line macht spicy Blumenkohlsteaks mit Erdnuss-Curry-Soße und Reis | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Ich hab schon verschiedene Varianten von Marinade für Blumenkohlsteaks gesehen, von Zitronen und Kräutern über süß-sauren Soßen bis hin zu scharfen Marinaden. Zu diesem Gericht passte eine würzig-scharfe Variante am besten. Den restlichen Blumenkohl hab ich einfach für die Erdnuss-Curry-Soße verwendet. Dazu passt nicht nur Reis hervorragend, sondern zum Beispiel auch Kartoffeln.

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Das war meine Woche – KW 38 / 2020 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-38-2020/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-38-2020/#comments Sun, 20 Sep 2020 16:15:20 +0000 https://www.wihel.de/?p=104148 Endlich hab ich mal wieder eine Woche erwischt, in der richtig viel passiert ist – viele mehr noch, der Großteil liegt sogar daran, dass ich bewusst viel gemacht hab. Und das, obwohl ich es doch eigentlich liebe, möglichst nichts zu machen. Auf los geht’s los!

Highlights der vergangenen Woche

Die Woche ging eigentlich sehr bescheiden los, was vor allem am Wochenende davor lag. Line war in München eine Freundin besuchen und mein Plan war eigentlich, mit Mia viel nichts zu tun und die gemeinsame Zeit zu genießen. Aber wie so oft, kommt es anders und meistens als man denkt. Und so riss der Server Freitagnacht die Füße hoch im Sinne von Hardware-Fehler, sodass ich zusammen mit einem Kollegen eigentlich das ganze Wochenende mit der Reparatur verbrachte – Samstag angefangen von 10 Uhr morgens bis sonntags um 6 Uhr, dann 4 Stunden schlafen und um 10 Uhr ging es dann bis abends weiter. Entspannung sieht halt einfach komplett anders aus.

Das war meine Woche – KW 38 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Aber wir haben die Gelegenheit genutzt und direkt ein paar Updates und Optimierungen vorgenommen, die wir erst für nächstes Jahr geplant hatten. Wenn schon Downtime, dann kann man die auch gleich ausnutzen. Gibt dennoch Schöneres, dass man mit seinem Wochenende anstellen kann.

Entsprechend war ich die Woche über auch gerädert, aber mittlerweile fühlt sich alles sehr stabil und zukunftsträchtig an, sodass wir in Ruhe schauen können, ob wir den Server nicht irgendwann mal gegen mehr Power durchtauschen – dann aber ohne Downtime.

Das war meine Woche – KW 38 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Seit Mittwoch bin ich darüber hinaus E-Bike-Besitzer. Das hat zwar eine kleine Stange Geld gekostet, aber fährt sich extrem gut und war am Ende günstiger als wie wenn man es im Laden kaufen tut (wenn schon scheiß Satzbau, dann richtig!). Ein paar Utensilien hab ich die Woche über dafür bestellt und nahezu alles am Freitagnachmittag verbaut und eingestellt – lediglich der Seitenständer war ein Fehlkauf. Ein neuer ist aber schon unterwegs und hat nicht verhindert, dass ich Samstag damit Brötchen holen war. Lief gut, ist aber dennoch ungewohnt, wenn man seit Jahren mal wieder auf dem Rad sitzt.

Und als ob das noch nicht genug Bewegung war, sind wir anschließend auch in die Fischbeker Heide gefahren und dort zwei Stunden wandern gewesen. Von „mehrere Monate so gut wie keine Bewegung“ zu diesem Tag ist dann doch ein heftiger Kulturwechsel, war aber dennoch gut. Und Line und ich haben gemeinsam gestunken wie die Iltisse, weil es zwischendurch doch recht anstrengend und warm war. Dabei hat sich auch gleich mal wieder gezeigt, wie angenehm es ist, dass wir Frühaufsteher sind, denn just als wir mit unserer Runde durch waren, war der Parkplatz proppenvoll und vermutlich hätte das alles viel weniger Spaß gemacht, weil man permanent auf dumme Menschen gestoßen wäre.

Und heute morgen hab ich dann direkt das nächste Gefährt ausprobiert und das Fahrrad zum Brötchen holen gegen einen dieser E-Roller ausgetauscht. Die wollt ich schon länger mal ausprobieren und Sonntag morgens um 7 Uhr ist dafür recht perfekt. Hat auch Spaß gemacht, aber was Reichweite und Kosten angeht … keine Ahnung, welche Zielgruppe das wirklich ansprechen soll. Ist halt mehr Spaß-Gadget als nützlich.

So oder so, die Bucketliste konnte ich ordentlich abarbeiten an diesem Wochenende und das fühlt sich tatsächlich gut an.

Highlights der kommenden Woche

Da steht gar nicht so viel an. Aber ich hab letzte Woche recht viel Zeit in Team-Feedbacks gesteckt, die wir am Freitag endlich austauschen. Und da ist auch die eine oder andere Überraschung dabei, auf deren Reaktion ich dann doch recht gespannt bin. Darüber hinaus verbinden wir das direkt mit einem Team-Event, sodass Freitag durchaus ein kleines Highlight sein kann.

Dafür ist das Wochenende recht vollgepackt, was mir schon wieder ein wenig Bauchschmerzen bereitet … aber irgendwas ist ja immer.

Highlights von wihel.de

Den Rest des Tages werden wir hoffentlich ausschließlich für Entspannung nutzen. Zumindest Mia pennt hier am laufenden Band ein und wann sonst wenn nicht heute sollte und kann man sich daran ein Beispiel nehmen? Einziger Punkt, der da noch zum Glücklichsein fehlt, sind die Highlights von wihel.de. Denn die gab es trotz Müdigkeit und kurzer Verschnaufpause am Wochenende auch in den letzten 5 Tagen zur Genüge:

01. Absolut absurd: Die Demented Brothers bei America’s Got Talent
02. Nichts für Klaustrophobiker: Eine Höhlen-Compilation
03. The Decision Maker – Eine Entscheidungshilfe für jeden
04. Wie Ice Cream Sandwiches hergestellt werden
05. Ausflugsempfehlung für besondere Freunde
06. 40 Fingers spielen Back in Black von AC/DC
07. Line macht gefüllten Spaghettikürbis mit Tomatensoße und Mozzarella
08. Gibt dir das Leben eine Zitrone, mach Feuer damit
09. Wie man ein Experte im Gäste-Service wird
10. Noah Epps und seine beeindruckende Performance bei America’s Got Talent

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Noah Epps und seine beeindruckende Performance bei America’s Got Talent https://www.wihel.de/noah-epps-und-seine-beeindruckende-performance-bei-americas-got-talent/ https://www.wihel.de/noah-epps-und-seine-beeindruckende-performance-bei-americas-got-talent/#comments Wed, 16 Sep 2020 14:55:16 +0000 https://www.wihel.de/?p=103971 Noah Epps und seine beeindruckende Performance bei America’s Got Talent | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Ich hab eben mal nachgeschaut und mir dabei vermutlich sämtliche Algorithmen deswegen zerschossen, aber: Dieter Bohlen sucht auch dieses Jahr wieder das Supertalent, dass Deutschland so dringend braucht. Seit geschlagenen 13 Staffeln gibt es die Sendung schon und ich hab bereits seit der ersten nicht verstanden, was der Sinn dahinter sein soll. Irgendwie ist das doch auch nur wie Deutschland sucht den Superstar (was mittlerweile auch so nichtssagend ist wie … irgendwas maximal nichtssagendes), nur das eben nicht nur Sängerinnen und Sänger Sendezeit bekommen, sondern auch vermeintlich andere Talente.

Somit ein sehr schöner Beweis, dass man Sendekonzepte nur eine andere Farbe verpassen muss, an ein zwei Schrauben millimeterweise dreht und damit jede Menge Geld verdienen kann. Sofern man denn Dieter Bohlen heißt und genug Erfahrung darin haben muss. Was er hat, denn seine Songs klingen am Ende auch alle irgendwie gleich. Zumindest finanziell aber alles richtig gemacht.

Mit Sicherheit fehlen uns aber auch einfach nur die richtigen Talente für den Erfolg der Sendung – sieht man ja immer wieder an den vergleichbaren Formaten aus dem Ausland, allen voran America’s Got Talent, von denen sich immer wieder mal Videos hervortun und im Netz die Runde machen.

Eines, dass ich schon seit längerer Zeit rumliegen habe: Die Tanzperformance von Noah Epps. Die ist noch nicht perfekt, aber in Anbetracht seines Alters und der Menge an Leuten, vor denen er abliefert, ist das definitiv aller Ehren wert und vorzeigbar ohnehin:

This 11-year-old gives spooky marionette vibes with his amazing dance skills!

Besonders so grobmotorige Körperkläuse wie ich können da nur den Hut vor ziehen. Und den Bauch ein. Soweit es geht, wobei vermutlich nicht mal das reichen würde …

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Line backt Pupcakes – Cupcakes für Hunde https://www.wihel.de/line-backt-pupcakes-cupcakes-fuer-hunde/ https://www.wihel.de/line-backt-pupcakes-cupcakes-fuer-hunde/#comments Mon, 14 Sep 2020 06:06:41 +0000 https://www.wihel.de/?p=103752 Line backt Pupcakes - Cupcakes für Hunde | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Heute gibt es mal etwas ganz anderes, nämlich Pupcakes. Einige mögen das übertrieben finden, aber die Hundebesitzer unter euch können sich bestimmt sehr gut mit dem Gedanken identifizieren, dass auch ein Hundegeburtstag ein besonderer Tag ist und auch der gebührend gefeiert werden sollte. Und wie ginge das besser als mit einer Art Geburtstagskuchen in Form von Cupcakes? Diese Variante hier ist sogar für uns Menschen verträglich, wenn auch aufgrund von – für uns vermutlich – mangelnder Süße keinem “normalen” Kuchen vorzuziehen.

Rezepte spezielle für unsere Hunde findet man mittlerweile zwar auch schon relativ viel im Internet, dennoch hab ich eine Weile gesucht und herum probiert, bis ich ein zufriedenstellendes Ergebnis hatte. Die Cupcakes sollten saftig sein, lange haltbar sein (denn mehr als einen sollte man seinem Hund davon im besten Fall nicht pro Tag geben, einfach weil es schon viel für einen “Zwischendurch-Snack” ist) und auch keinen ungesunden Kram enthalten.

Pupcakes – Cupcakes für Hunde

Zutaten für 9-12 Cupcakes:

Für den Teig:
125 g Mehl
30 g feine Haferflocken
1 TL Backpulver
1 große Karotte
1 reife Banane
1 Ei (Größe M)
50-60 ml Sonnenblumenöl
80 g Erdnussbutter
30 g Honig

Für das Frosting:
150 g Frischkäse
30 g Erdnussbutter, geschmolzen
Leckerlies nach Belieben

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen und eine Muffinform mit Muffinförmchen auslegen. Die Karotte fein reiben, die Banane mit einer Gabel zerstampfen. Die Zutaten für den Teig gut miteinander verrühren. In die Muffinformen füllen und im heißen Ofen etwa 20-25 Minuten backen. Herausnehmen und komplett auskühlen lassen.
  2. Für das Frosting den Frischkäse mit der geschmolzenen Erdnussbutter verrühren. In einen Spritzbeutel füllen und auf den Cupcakes verteilen. Mit Leckerlies verzieren.

Guten Appetit!

Line backt Pupcakes - Cupcakes für Hunde | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Line backt Pupcakes - Cupcakes für Hunde | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Ich bin sicher, wenn Mia sprechen könnte, würde sie euch berichten, wie gut ihr die Pupcakes geschmeckt haben. Allen Anschein nach mag sie ihren Geburtstagskuchen sehr. Jedenfalls hat man ihr angemerkt, dass sie nach dem ersten gern noch einen weiteren gegessen hätte. Ich würde also sagen, die Cupcakes sind Hunde-approved. Und ich glaube, Mia freut sich schon auf ihren Geburtstag im kommenden Jahr.

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Das war meine Woche – KW 37 / 2020 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-37-2020/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-37-2020/#comments Sun, 13 Sep 2020 16:27:37 +0000 https://www.wihel.de/?p=103762 Das war meine Woche – KW 37 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Heute gibt es zur Abwechslung mal eine Zusammenfassung von nur einer halben Woche. Denn wenn dieser Beitrag online geht, dann bin ich gerade auf dem Rückweg von München. Dort habe ich zusammen mit zwei Freundinnen ein verlängertes Wochenende verbracht und wollte gar nicht am Laptop und so wenig wie möglich am Handy hängen. Aber auch im ersten Teil der Woche gab es einige Highlights, von denen ich berichten kann.

Highlights der vergangenen Woche

Mein erstes Highlight ist definitiv der herbstliche Wetter in Hamburg. Jedes Jahr stelle ich zur gleichen Zeit fest, dass ich den Herbst liebe und er eigentlich meine liebste Jahreszeit ist. Die verfärbten Blätter, die kühle Morgenluft, endlich wieder Kürbis- und Boots-Saison, einfach wunderbar. Die Spaziergänge am Morgen bei klarer, kühler Luft, auf denen man nun endlich wieder den Sonnenaufgang beobachten kann, tun einfach so gut. Die ersten Kastanien hab ich auch schon gesammelt – das gehört für mich einfach dazu. Nächste Woche soll es in Hamburg allerdings schon wieder 26°C warm werden, das geht mir ehrlich gesagt ganz schön gegen den Strich.

Das war meine Woche – KW 37 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Dienstag hatte die kleine Mia Geburtstag und ist schon zwei Jahre alt geworden. Kaum zu glauben, dass sie schon mehr als 1,5 Jahre bei uns ist und eigentlich auch gar nicht mehr so klein. Jeden Tag bereichert sie unser Leben so sehr und wir möchten sie absolut nicht mehr missen. Auch wenn sie manchmal ein ganz schöner Schelm ist und uns mit ihrer Charakterstärke schon einige Nerven gekostet hat; so ist es immer noch schöner, als wenn man einen kleinen Roboter-Hund hat, der blind alles tut, was man möchte.

Bevor Donnerstag mein letzter Arbeitstag der vergangenen Woche war und ich in mein verlängertes Wochenende starten konnte, gab es unheimlich viel mehr der Arbeit zu erledigen. Auf der einen Seite liebe ich es, unter Strom zu stehen, viel zu schaffen und das Gefühl zu haben, so richtig produktiv zu sein. Auf der anderen Seite hab ich mich umso mehr auf ein schönes Wochenende mit meinen Freundinnen gefreut, um mal weit weg von der Arbeit (die im Homeoffice ja doch irgendwie öfter präsent ist) zu sein.

An zwei Abenden in der letzten Woche hab ich mir endlich mal mehr Zeit genommen, um etwas Yoga zu machen. Das tat gerade nach den stressigen Arbeitstagen sehr gut. Was übrigens aber tatsächlich zum entspannteren Arbeiten beiträgt ist die Tatsache, dass ich immer noch von Zuhause aus arbeite und mir den Fahrtweg spare. Die Mittagspause kann ich so regelmässig dazu nutzen, um mich mit Mia an der frischen Luft zu bewegen, was nicht nur sie genießt, sondern auch ich.

Highlights der kommenden Woche

In erster Linie freu ich mich tatsächlich darauf, dass ich außer Arbeit kaum andere Termine und auch das Wochenende bis jetzt freigehalten habe. Ich würde gerne mal wieder eine größere Runde mit Mia drehen, auf dem Balkon lesen, backen und kochen. Einfach ein richtig entspanntes Herbstwochenende haben.

Das war meine Woche – KW 37 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Highlights von wihel.de

Im Gegensatz zu meiner Wochenzusammenfassung gab es auf wihel.de natürlich täglich das Beste vom Besten aus dem ganzen Internet zu bestaunen. Die Highlights – also das Beste vom Besten vom Besten – könnt ihr jetzt hier im wohl selektierten Überblick genießen.

01. Lifehack: Kerze anzünden ohne Streichholz
02. Line kocht Pasta in Zitronen-Kräuter-Soße mit Fenchel
03. Right Now – Wenn der Weltuntergang in 1 Minute 46 kommt
04. Bananenkunst von Stephan Brusche
05. Wenn man endlich mit einem Profi zusammenarbeitet
06. Nur ein weiterer gut gemachter Zaubertrick von Mario López
07. Bloomframe – Fenster und Balkon in einem
08. Die besten Amazon Film-Reviews (bis jetzt)
09. Zak McAllister und seine Jonglier-Künste
10. Münzen mit kleinen Verstecken von Roman Booteen

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Zak McAllister und seine Jonglier-Künste https://www.wihel.de/zak-mcallister-und-seine-jonglier-kuenste/ https://www.wihel.de/zak-mcallister-und-seine-jonglier-kuenste/#comments Thu, 10 Sep 2020 10:32:41 +0000 https://www.wihel.de/?p=103681 Zak McAllister und seine Jonglier-Künste | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Ist euch mal aufgefallen, dass Leute, deren Nachname mit „Mc“ oder „Mac“ anfangen, immer unglaublich cool klingen? Das hat immer so einen Touch von coolen Viehzüchtern aus Australien, über irgendwelche Besitzer von irgendwelchen Grafschaften bis hin zu Highlander (wobei es von dem immer ja nur einen geben kann – was btw. ein saudämlicher Satz ist, denn offensichtlich gab es ja mehrere, die sich abgemurkst haben).

So auch bei Zak McAllister, wobei das Zak mich wieder an Zak McKracken erinnert und unfassbar viele Jahre in die Vergangenheit katapultiert. Wobei mir das gestern auch schon passiert ist, als ich Lebensläufe von Praktikanten gesichtet hab und mir da unweigerlich deren Geburtsjahr ins Auge gefallen ist … 1998 war doch erst letztes Jahr oder? Kann ich jedem empfehlen, der sich schlagartig alt fühlen will, ein großer Spaß.

Zurück zu Zak McAllister. Der versucht keine sauschweren und teils drölfmal um die Ecke gedachte Lösungswege für sinnlose Rätsel zu lösen – der beschäftigt sich eher mit der sogenannten Jonglage, was im Übrigen sehr schön klingt, aber ja eigentlich auch nur bedeutet, dass man Dinge in die Luft wirft und wieder auffängt. Womit auch klar sein sollte, wie groß meine Faszination fürs Jonglieren ist … hat man einmal begriffen, dass es hier lediglich um eine ausgeprägte Hand-Augen-Koordination geht, verliert das schon sehr seinen Reiz. Selbst wenn man es selbst nicht auf die Kette bekommt.

Das gilt mehr oder weniger auch für McAllister, dennoch weiß der junge Mann mit seiner Performance zu beeindrucken:

Und das sogar im Team:

Glaube dennoch, dass er in seiner Freizeit Jagd auf andere Highlander-Rinder macht, gern auch mit drei mal um die Ecke gedachte Lösungen für irgendwelche sinnlosen Rätsel. Davon darf es schließlich nur eines geben.

Ich glaube, es war letztes Jahr zu Weihnachten, dass ich mir mal eher etwas ungewöhnliches gewünscht hab, was soviel heißt: Nichts, was eher praktischer Natur ist und auch nichts, was eher im digitalen Bereich angesiedelt ist. Und auch keine Klamotten, denn Klamotten find ich immer schwierig zu schenken oder geschenkt zu bekommen (wobei das auch eher praktischer Natur ist).

Nein, die Rede ist schlichtweg von Leitergolf. Erstmalig gesehen vor Jahren bei einer der Shows von Stefan Raab und eher mit dem Hintergedanken gewünscht, dass wir dann ein cooles Spiel für unsere Hochzeit haben, das die Leute beschäftigt, ohne zu sehr zu fordern.

Die große Hochzeit haben wir bekanntermaßen verschoben und so musste auch mein Leitergolf ein wenig auf seinen ersten Einsatz warten, aber dieses Jahr war es so weit. Und zu meiner Überraschung hat es genau so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt hab: Einfach aufgebaut findet sich immer jemand, der damit spielt. Was ziemlich cool ist.

Alternativ hätte ich mir auch Bowl wünschen können, da ist der Aufbau wesentlich schneller durchgeführt – es braucht aber auch mehr Platz. Und irgendwie wirft man da nur Bälle umher – gefühlt ist Bowl so wie Snooker. Spannend, wenn man sich da reinknien und -denken kann, für alle anderen aber einfach nur furz langweilig. Aber auch ungemein taktisch, wenn man denn die passenden Fähigkeiten hat.

Und die hat Nick Brett allemal, wie er beim Finale in Paris unfassbar eindrucksvoll unter Beweis stellt:

A Brilliant clutch draw made by Indoor Bowls star Nick Brett during the Pairs Final at Potters Resort. A longer clip to show just how many amazing shots there were leading up to the one that has gone viral!

Das gefährliche daran: Das ist so beeindruckend, dass wir jetzt alle anfangen, den Sport zu verfolgen. Um dann festzustellen, dass er eben doch furz langweilig ist …

Mario López dürfte mittlerweile kein Unbekannter mehr sein, zumindest für die regelmäßigen Leser hier, denn das ist jetzt das dritte oder vierte Mal, dass ich ihn erwähne. Zum einen natürlich durch seinen eigenen Beitrag, dann als kleiner Vergleich und Einleitung für die Nummer von Lea Kyle und bestimmt noch mal an anderer Stelle, die ziemlich aus dem Zusammenhang gerissen daher kommt.

Und wie das im Internet so ist: ist ein Thema gerade angesagt, dauert es nicht lange, bis User noch mehr dazu ausgraben – so natürlich auch bei López, der sich vermutlich freut, dass der kleine Internet-Ruhm doch noch irgendwie kommt (wenn er denn nicht schon da war – wir haben ja alle besseres zu tun, als alles im Internet zu scannen und zu schauen, wann der große Durchbruch kommt), der vielleicht aber auch denkt: Schade, ein paar Jahre früher und ich wär schon jetzt reich geworden. Was mich direkt wieder denken lässt, wie absurd das Geschäft auch für Schauspieler sein muss, die erst mit 50 Jahren oder später in den großen Streifen mitspielen und sich eine goldene Nase verdienen dürfen. Jahrelang von der Hand in den Mund leben, irgendwelche schlechten Rollen spielen und einfach Pech haben und dann quasi von heute auf morgen: Reich und berühmt. Und alt. Irgendwie absurd oder?

Absurd ist auch der „neue“ Trick von Mario López, wobei das Video älter ist als das, was ich neulich vorgestellt hab. Und vielleicht ist das auch die Erklärung, warum es hier mehr oder weniger ums Rauchen geht, was ja mittlerweile verpönter ist als der Verzehr von Babyrobbenfleisch:

Awesome magic trick with mario lopez

Auch eine schöne Nummer, die nicht ganz so ausgefallen ist, wie die Salz-Aktion. Dennoch auch hier: allein die Nummer mit der falsch herum gehaltenen Zigarette ist unheimlich schwer zu durchschauen oder?

Der Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier (das ergibt ja schon in sich keinen Sinn) und deswegen essen sehr viele Menschen in meinem Umfeld meistens Gerichte, die sie schon kennen und von denen sie wissen, dass es ihnen schmeckt oder zumindest schmecken könnten. Ganz unbekannte Gerichte dagegen werden oft kategorisch abgelehnt. Genau so mit Dingen, die man vor Jahren mal probiert hat und damals nicht mochte. Als ich von zuhause auszog, sahen meine ersten Monate nicht anders aus. Meistens hab ich das gekocht, was es auch bei meinen Eltern gab. Nur sehr langsam hab ich mich an unbekannte und neue Gerichte herangewagt.

Irgendwann ergab sich dann diese regelmässigen Blogbeiträge, weil ich das Kochen und Backen lieben lernte und tolle Rezepte gerne weitergeben wollte. Da ich nun aber schon so lange dabei bin, ist es oft gar nicht so einfach, neue Gerichte zu (er)finden, die wir nicht schon in ähnlicher Form auf dem Blog hatten. Und so bin ich oft “gezwungen”, ganz neue Dinge auszuprobieren und zu experimentieren. Außerdem komme ich nicht drumherum, immer mal wieder Zutaten zu verwenden, die ich in einem anderen Kontext zumindest nicht so gerne mochte. Wie zum Beispiel Fenchel. Den gab es bei uns früher nie und als ich dann mein erstes Gericht mit Fenchel kochte, war ich auch nicht vollends überzeugt. Besser als Sellerie, aber auch kein Highlight. Bis dann dieses Rezept um die Ecke kam.

Pasta in Zitronen-Kräuter-Soße mit Fenchel

Zutaten für 4 Personen:

400 g Pasta eurer Wahl
160 g Schlagsahne
2 Fenchel
1 Bio-Zitrone
100 g Parmesan (gerieben)
20 g Oregano (frisch)
20 g Salbei (frisch)
40 g Petersilie (frisch)
40 g Butter
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Pasta nach Packungsanweisung in Salzwasser garen, später etwas Nudelwasser beim Abgießen auffangen. In der Zwischenzeit den Fenchel schälen, den Strunk entfernen und in feine Streifen schneiden. Gesalzenes Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und den Fenchel für 2 Minuten blanchieren. Anschließend abtropfen lassen. Die Kräuter waschen, trocken schütteln und die Blätter fein hacken.
  2. Die Butter in einer Pfanne schmelzen. Den Fenchel darin ca. 3-4 Minuten anbraten, dann 3/4 der Kräuter in die Pfanne geben und noch einmal für 3 Minuten braten. Die Zitrone waschen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Den Zitronenabrieb und den Saft in die Pfanne geben, mit der Sahne ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Den Parmesan zur Soße geben und gut verrühren. Die Pasta in die Pfanne geben und alles vermengen. Ggf. etwas vom Nudelwasser hinzugeben, damit die Soße noch etwas cremiger wird. Noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit den übrigen Kräutern bestreut servieren.

Guten Appetit!

Line kocht Pasta in Zitronen-Kräuter-Soße mit Fenchel | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line kocht Pasta in Zitronen-Kräuter-Soße mit Fenchel | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Der Fenchel nimmt beim Anbraten und Ablöschen mit dem Zitronensaft den sauren Geschmack der Zitronen auf und bleibt trotzdem bissfest-knackig. Dadurch ergibt sich eine überraschende und zugleich leckere Komponente zwischen der Pasta. Kräuter und Zitrone passen großartig zusammen und mit dem zitronig-knackigen Fenchel ergibt sich eine richtige Geschmacksexplosion. In diesem Kontext bin ich sehr großer Fan von Fenchel, denn mir fällt kein anderes Gemüse ein, welches den Geschmack der Zitrone so gut transportieren würde. Es ist fast so, als hätte man den Fenchel vorher in dem Zitronensaft eingelegt. Absolut großartig und wird auf jeden Fall wieder gekocht! Das Rezept stammt übrigens aus einer genialen App, die mir empfohlen wurde: Kptn Cook. (#Werbung, nehme ich an. Obwohl die App kostenlos ist.)

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Das war meine Woche – KW 36 / 2020 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-36-2020/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-36-2020/#comments Sun, 06 Sep 2020 16:28:04 +0000 https://www.wihel.de/?p=103622 Uh, das war eine äußerst unspektakuläre Woche, sodass es mal wieder auf die kleinen Details ankommt, damit sich hier überhaupt Futter für die kleine Zusammenfassung findet. Tatsächlich gab es von denen aber ein paar mehr, manche vielleicht sogar positiv.

Highlights der vergangenen Woche

Für mich weder Low- noch Highlight, für die Telekom aber nicht gerade eine sonderlich positive Nachricht: Ich hab meinen Vertrag gekündigt. Nicht, weil ich unzufrieden bin, die Qualität vom Netz stimmt und ich muss mich um keine Limits sorgen.

Aber wir haben nun mal Corona und das heißt auch, dass ich die meiste Zeit Zuhause bin und da ist nun mal ein sensationell gutes W-Lan, sodass ich mein Telefon bzw. den Vertrag nicht wirklich nutze. Und dafür ist der tatsächlich dann doch recht teuer. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich hab nur gekündigt, weil ich ein besseres Angebot will. Da mach ich absolut keinen Hehl draus und hab entsprechend auch etwas offensiver auf Twitter gepöbelt, was dann wiederum in einem ersten Gespräch diese Woche mündete.

Das war meine Woche - KW 36 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Das Angebot war allerdings nicht wirklich berauschend, also hab ich die Kollegen von Vodafone mal mit ins Boot geholt. Die sind auch auf meine kleine Pöbelei angesprungen, warum ihnen also nicht eine Chance geben? Ein Telefonat gab es nicht, dafür alles per Twitter-DM, was schon mal deutlich angenehmer ist – insgesamt war das Gespräch auch einfach lockerer und fairer und so entsprechend auch das Angebot.

Problem am Ende nur: Ich bin noch bis März nächsten Jahres „gefangen“, sodass ich keine Nägel mit Köpfen machen könnte, selbst wenn ich wollen würde … aktuell ist meine Tendenz aber klar und die geht logischerweise in Richtung Geld sparen.

Zweites Highlight: Ich konnte mir zwei Mal unter der Woche ein bisschen Zeit frei schaufeln und war morgens mit Line und Mia bei der ersten Gassi-Runde mit. Bewegung ist aktuell ziemliche Mangelware, was an sich nicht schlimm ist, da es zeigt, dass ich gut viel zu tun hab – aber so ein bisschen umherlaufen ist halt auch nicht verkehrt und gerade morgens, wenn noch wenig Leute unterwegs sind, ist das eigentlich ganz angenehm. Außerdem freut sich die Karotte dann noch ein bisschen mehr.

Eher kein Highlight, aber eine Erwähnung wert: mein Handgelenk macht mir zu schaffen. Was sich vorher wie eine Verstauchung – vermutlich zugezogen im Schlaf oder einfach verlegen – angefühlt hat, ist jetzt näher in Richtung Handgelenk gewandert und führt dazu, dass ich den Hund nicht mehr schmerzfrei mit einem Arm hochheben kann. Vielleicht zu viel Computer-Arbeit, vielleicht zu viel am Smartphone, vielleicht aber auch einfach nur das Alter. Da wird wohl mal ein Arzttermin fällig …

Highlights der kommenden Woche

Laut Kalender ist nicht viel geplant, aber ab Freitag bin ich mal wieder für das gesamte Wochenende Strohwitwer. Nicht nur, dass sich Line meinen heißgeliebten Thermo-Kaffee-Becher ausleihen will, sie nimmt den auch noch mit nach München und besucht dort eine Freundin. Was für mich so viel heißt wie: Am Freitag wird die Bude eingesaut und Mia und Ich leben wie die Könige im Schlaraffenland – am Sonntag muss der ganze Bums wieder geputzt werden, damit es so aussieht, als sei nichts passiert. Ich freu mich schon drauf.

Das war meine Woche - KW 36 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Highlights von wihel.de

Mindestens ein Highlight kann ich schon vorausahnen: Es war Monatsanfang und da ist die Win-Compilation einer der Beiträge, auf die ich mich immer freue (was selten vorkommt, wenn man die Beiträge selbst erstellt). Aber auch darüber hinaus war wieder das eine oder andere Highlight dabei, dass deutlich mehr punkten konnte, als Deutschland gegen Spanien. Und ja, den Vergleich bring ich nur, weil die Nationalmannschaft heute wieder spielt.

01. New York an Weihnachten 1976
02. Line backt Very Berry Pull-Apart-Bread
03. Wie ei Typ mit Kindern umgeht, die in seiner Einfahrt spielen
04. Die Zukunft – Zwischen Wunsch und Wirklichkeit
05. Work smart, not hard: Eine beheizbare Einfahrt um nie wieder Schnee schieben zu müssen
06. Der wohl realistischste Flugsimulator, den es je gab: Airplane Mode
07. Win-Compilation September 2020
08. Ohrwurm in 3 … 2 … 1 …
09. Wie man seine eigenen Sneaker als Rollschuhe nutzen kann
10. Wenn Strichmännchen sich prügeln

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Lea Kyle – Die einzige Frau, die sich wirklich in Rekordzeit umziehen kann https://www.wihel.de/lea-kyle-die-einzige-frau-die-sich-wirklich-in-rekordzeit-umziehen-kann/ https://www.wihel.de/lea-kyle-die-einzige-frau-die-sich-wirklich-in-rekordzeit-umziehen-kann/#comments Thu, 03 Sep 2020 14:37:35 +0000 https://www.wihel.de/?p=103599 Lea Kyle – Die einzige Frau, die sich wirklich in Rekordzeit umziehen kann | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Penn und Teller scheinen wieder ein bisschen mehr in den Fokus zu rücken und ich finde das tatsächlich gar nicht verkehrt, denn wie schon beim letzten Mal erwähnt: Für mich eine der besten Shows, die das Fernsehen je gesehen hat und nach wie vor unbegreiflich, dass Netflix hier nicht nachgelegt hat.

Nachdem wir letzte Woche bereits Mario López und seine Salzfähigkeiten (wobei, darf man von Fähigkeiten sprechen? Scheinbar hat er das Zeug ja nicht so wirklich unter Kontrolle gehabt …) bewundern durften, kommt nun Lea Kyle.

Und Lea Kyle macht eigentlich nichts Besonderes, sie zieht sich einfach nur um. Aber das in einer Rekordgeschwindigkeit, dass man auf keinen Fall häufig blinzeln sollte. Wobei, eigentlich kann man das doch machen, denn abgesehen von einem Mal sieht man nicht wirklich, wie sie ihre Tricks macht oder was das Geheimnis dahinter ist.

Zumindest dachte ich erst, dass sie einfach alles schon vorher anhatte – ein ähnlicher Trick wurde schon mal in der Show gezeigt – und man konnte eindeutig sehen, wie die Dame immer schlanker wurde. Bei Kyle scheint das aber nicht wirklich zuzutreffen und ich spoiler direkt: Ist nicht schlimm, denn Penn und Teller wissen auch nicht so richtig, wie sie es gemacht hat.

French performer, Léa Kyle performs an insane quick change act on Penn & Tellers Fool Us, Season 7, Episode 8.

Werde mich wirklich mal darum kümmern und herausfinden müssen, wie man die Show hierzulande sehen kann. Denn darüber meckern, dass kein Streamingdienst sie anbietet, ist die eine Sache – Lösungen für das Problem entwickeln die andere. Und das ist ja schließlich mein Job. Im Zweifel muss halt YouTube herhalten, wobei das auch nicht einfach ist, denn unverständlicherweise wird der hauseigene YouTube-Kanal auch eher stiefmütterlich behandelt …

Aber darum soll es hier nicht gehen, zumal gar nicht belegt ist, dass Etoni Mama hier Lebensmittel tatsächlich verschwendet. Viel mehr versucht die japanische Mutter dreier Kinder ihre Liebsten kreativ zu überraschen und ein bisschen Spaß und Freude auf den Teller zu bringen – in dem sie sich immer wieder neue Anordnungen, Muster und nachgebildete Figuren einfallen lässt.

Und das macht sie mittlerweile so erstaunlich gut, dass sich nicht nur ihre Kinder daran erfreuen, sondern auch das Internet:

Natürlich gibt es noch viel mehr von ihr zu sehen und das findet man am besten natürlich auf Instagram. Um die 151.000 Abonnenten tun das schon und wenn ihr schlau seid, gesellt ihr euch einfach dazu. Und wer noch ein bisschen mehr Foodporn sehen möchte, dem empfehle ich einen Blick in diese Kategorie oder auch diese Suche. Angeordnetes Essen gibt es dort weniger, dafür andere Foodporn-Kunst, die garantiert dafür sorgt, dass ihr Essen in anderem Licht seht. Oder mindestens Hunger bekommt. Und selbstverständlich lohnt sich auch immer ein Blick in die Kategorien von Line – denn warum Essen nur anschauen, wenn man es auch selbst machen kann.

Was mich ja ganz besonders aufregt: Wenn Leute ihre Webseiten vernachlässigen. Oder hart verschlimmbessern und das auch über Wochen nicht merken. Aktueller Fall: Eine der wenigen amerikanischen Seiten, die ich lese, hat sich ein neues Theme spendiert. So weit, so okay – soll ja jeder machen, wie er will. Im gleichen Atemzug haben sich aber auch die Links zu den Beiträgen geändert. Spricht an sich auch nichts dagegen, WENN man denn auch dafür sorgt, dass die alten Links auf die neuen umgeleitet werden. Macht man das nämlich nicht, sind sämtliche Verlinkungen von anderen Seiten im Arsch, genauso wie das Ranking bei Google. Und auch wenn wir die Datenkrake alle hassen, sie bringt nun mal Traffic.

Mich nervt das besonders, weil ich gerade in den letzten Jahren recht häufig diese Seite als Quelle verlinkt hab und nun ständig gemeldet bekomme, dass irgendwelche Links dorthin kaputt sind. Die könnte ich jetzt einfach entfernen, da ich aber ja weiß, was los ist, fühlt sich das auch nicht richtig an – die Beiträge sind ja schließlich noch da und wenn ich mich schon jedes Mal darüber aufrege, dass Leute keine Quellen angeben … da muss man auch seinen eigenen Ansprüchen gerecht werden.

Also such ich jedes Mal mühevoll nach den Beiträgen per Blogsuche und verlinke jedes Mal neu. Ein heidenaufwand, der mir vermutlich nicht gedankt wird, aber wir wissen ja, nicht jeder Superheld trägt einen Umhang …

Unter anderem bin ich dabei auch wieder über das nachfolgende Video gestolpert, dass gerade ein kleines Revival erfährt und in dem ein Vater zeigt, wie man Kerzen deutlich hygienischer auspustet. Ich dachte eigentlich, dass Video hätte ich schon mal in den letzten Jahren gebracht, scheint aber nur in einer der Win-Compilations gelandet zu sein. Und gerade in 2020, dem Jahr, in dem Hygiene deutlich wichtiger ist als jemals zuvor (was Quatsch ist, Hygiene war schon immer wichtig) passt es perfekt zur allgemeinen Thematik:

My Dad is against blowing out the candles on his birthday cake. This is his germ free method for extinguish the candles.

Bonus: Wenn man seine Familie nicht leiden kann, einfach die Hand etwas tiefer ansetzen und die gleiche Bewegung durchführen.

Ich kann und will mich absolut nicht davon freisprechen, dass der Alman in mir relativ groß ist, zumindest was bestimmte Verhaltensweisen angeht. Ich bin einer der größten Parknazis der Welt, was ich schon öfter mal in diversen Beiträgen kund getan hab und auch wenn mir klar ist, dass eingezeichnete Linien nur eine Art Empfehlung und keine Anordnung sind, platzt mir doch jedes Mal der Arsch, wenn ich sehe, wie rücksichtslos manche Leute parken. Denn darum geht es ja eigentlich:

Da hat sich jemand Gedanken gemacht, wie man den Platz optimal nutzen kann und damit alle von diesem Wissen profitieren, hat derjenige Linien auf den Boden gezeichnet. Macht jeder mit, ist das eine tolle Win-Win-Situation – außer halt, wenn Jürgen kommt und einfach viel zu dumm ist, um Rücksicht auf andere zu nehmen. Aber wehe, du parkst dann zu dicht an seinem Wagen, dann bricht der 3. Weltkrieg aus.

Ähnliches Prinzip: unsere verhassten Nachbarn unter uns, die eigentlich von niemandem wirklich gemocht werden (sie werden toleriert und das ist für mich eigentlich die schönste Beleidigung überhaupt) haben das Glück und besitzen eine Garage. Die kostet nicht viel, die Anzahl ist stark begrenzt, sodass man sich lediglich auf eine Warteliste setzen lassen kann, wenn man auch eine möchte. Und trotz Besitz dieser Garage fährt der Typ seine Karre regelmäßig morgens aus der Garage, blockiert damit einen der freien Parkplätze – die halt vornehmlich für die Leute gedacht sind, die KEINE Garage besitzen – und lässt das scheiß Ding dort den ganzen Tag stehen. Und warum? Weil er abends mal für 10 Minuten seine Olle rumfahren muss. Ich hasse Menschen. Nicht alle, aber die meisten.

Dabei kann es auch so leicht anders gehen – in dem man Rücksicht nimmt und nicht nur an seinen eigenen Arsch denkt. Schließlich hört die eigene Freiheit da auf, wo die der anderen anfängt. Und es ist auch nicht besonders schwer, anderen Leuten etwas Gutes zu tun – so wie er das hier macht.

Ich glaube, sein Name ist Dave und Dave beobachtete regelmäßig, wie ein kleiner Junge mit seinem Fahrrad regelmäßig vorbei fuhr, eine Runde in seiner Einfahrt drehte und einfach wieder weg fuhr. Statt dafür zu sorgen, dass der kleine Scheißer das nie wieder macht – ist ja schließlich sein Grund und Boden – hat er stattdessen … seht einfach selbst:

Every night I would get an alert from my driveway security camera, and at first I was a bit annoyed, but then I found myself looking forward to the evening alert. And then inspiration struck, in the form of my wife giving me this great idea. What transpired has turned into the best part of an otherwise dreary pandemic summer.

So einfach und leicht kann man Menschen glücklich machen. In dem man einfach kein Arschloch ist.

Und schon neigt sich der Sommer in Hamburg wieder dem Ende entgegen. Nachdem wir in den ersten Wochen vom August einen richtigen Vorzeigesommer mit hohen Temperaturen, viel Sonne und wenig Regen hatten, haben sich wohl einige Menschen zu viel sehnlichst den Regen herbeigewünscht. Denn seit einigen Tagen regnet es hier in Hamburg so viel und so doll wie schon lange nicht mehr, während die Schwiegereltern in Leipzig noch wunderbares Wetter genießen.

Um uns den Sommer aber wenigstens ein bisschen länger zu bewahren, hab ich mir überlegt, irgendeine Art Kuchen mit Beeren zu backen. Die Wahl ist relativ schnell auf ein Pull-Apart-Bread gefallen, weil ich einfach ein großer Fan von Hefeteig bin. Hefeteig steht bei vielen nicht hoch im Kurs, zum einen, weil die Zubereitung – zumindest mit unverständlicher Weise – als schwierig gilt und zum anderen weil Hefeteig oft den Ruf hat, etwas trocken zu sein. Wenn man aber weiß, wie man ihn richtig zubereitet, ist ein guter Hefeteig einfach unschlagbar. Wenn man dann noch etwas Vanillesoße dazu serviert, ist die Begeisterung meist groß – völlig zu Recht.

Very Berry Pull-Apart-Bread

Zutaten:

Für den Teig:
500 g Mehl
50 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1/2 Würfel frische Hefe
1/2 TL Salz
150 ml Milch
50 g Butter
2 Eier

Für die Füllung:
150 g Butter
100 g braunen Zucker
1/2 TL Zimt
1 Prise Kardamom
1 Prise Muskat
250 g Blaubeeren
50 g Mandelblättchen
Puderzucker
Vanillesoße

Zubereitung:

  1. Die Milch leicht erwärmen und die Hefe hineinbrökeln. Eine Prise Zucker hinzugeben, verrühren und kurz stehen lassen, bis sich Schaum auf der Oberfläche bildet. Die 50 g Butter in einem Topf langsam schmelzen. Das Mehl mit dem Salz, dem Zucker und Vanillezucker, den Eiern und der Butter vermengen, dann die Hefe-Milch hinzugeben und zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Das kann einige Minuten dauern, also geduldig sein und immer schön kneten, kneten, kneten. Anschließend den Teig eine Stunde lang an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Eine Kastenform gut einfetten und nach Belieben mit etwas Zucker ausstreuen. Für die Füllung die Butter zusammen mit dem Zucker, Zimt, Muskat und Kardamom in einem Topf schmelzen und beiseite stellen. Die Blaubeeren waschen und verlesen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck (ca. 50×50 cm) ausrollen und mit der Zimtbutter gleichmässig bestreichen. Danach mit den Blaubeeren belegen. Mit einem Pizzaschneider in 6 gleichbreite Streifen schneiden. Immer jeweils drei Streifen vorsichtig übereinander legen. Dann in 6 gleich große Stücke schneiden. Die Kastenform senkrecht aufstellen und die Teig-Quadrate hinein stapeln. Anschließend die Form wieder waagerecht hinstellen, mit Mandelblättchen bestreuen und nochmals 20 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen.
  3. Das Pull-Apart-Bread ca. 30-40 Minuten im heißen Backofen backen. 10 Minuten vor Ende der Backzeit mit Alufolie abdecken, damit nichts anbrennt. Aus dem Ofen nehmen und 15 Minuten lang abkühlen lassen. Dann aus der Form stürzen und dem Puderzucker garniert servieren. Dazu Vanillesoße reichen.

Guten Appetit!

Line backt Very Berry Pull-Apart-Bread | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Line backt Very Berry Pull-Apart-Bread | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Für die saftige Füllung sorgen natürlich zum einen Butter und Zucker, zum anderen aber auch die süß-sauren Blaubeeren, mit denen das Pull-Apart-Bread gespickt ist. Das Schöne an einem Hefegebäck ist ja auch, dass es völlig legitim ist, es zum Frühstück zu essen (noch legitimer als Kuchen). Denn Hefegebäck kommt zum Frühstück ja auch in anderen Formen auf den Tisch, sei es als Hefezopf oder Franzbrötchen. Und Pull-Apart-Bread ist fast wie ein großes Geschwisterkind eines Franzbrötchens. Super saftig, lecker und bei uns innerhalb von zwei Tagen einfach weg-inhaliert. Ein wirklich schönes Sommerende. Oder vielleicht bekommen wir noch eine Zugabe? Wer weiß, dieses Jahr scheint alles und gleichzeitig nichts möglich.

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Das war meine Woche – KW 35 / 2020 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-35-2020/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-35-2020/#comments Sun, 30 Aug 2020 16:10:35 +0000 https://www.wihel.de/?p=103542 Das war meine Woche – KW 35 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Eine ereignisreiche Woche neigt sich dem Ende. Der Sommer verabschiedet sich so langsam aus Hamburg, jedenfalls machte es den Anschein, als es bis Mitte der Woche praktisch dauerhaft regnete. Aber nachdem wir in den ersten Augustwochen mit bombastischem Wetter gesegnet waren, will ich mich gar nicht über Regen beschweren.

Highlights der vergangenen Woche

Tatsächlich ist ein Highlight das herbstliche Wetter, denn ich liebe diese Jahreszeit sehr. Es muss zwar nicht dauerhaft regnen – noch lieber sind mir goldene Herbsttage – , aber im Prinzip bin ich großer Herbstfan. Die vergangenen warmen und sehr sommerlichen Temperaturen hab ich durchaus genossen, aber jetzt hab ich auch nichts gegen etwas kühlere Tage, verfärbte Blätter und etwas Regen. Und für Mia sind die aktuellen Temperaturen auch wesentlich besser als die der letzten Wochen.

Das war meine Woche – KW 35 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Am Dienstag hatte ich mir einen Tag Urlaub genommen – und zwar aus gutem Grund. Ich hatte nämlich Geburtstag und irgendwann vor ein paar Jahren hab ich mir mal vorgenommen, an meinem Geburtstag niemals zu arbeiten, sofern es mir denn möglich ist. Martin musste zwar leider arbeiten, aber Neele hat sich freigenommen, um den Tag mit mir zu verbringen und darüber hab ich mich riesig gefreut. Eigentlich wollten wir eine Radtour im alten Land machen, aber da das Wetter uns einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht hat und für Dienstag absolutes Herbstwetter vorhergesagt war, haben wir uns spontan dazu entschieden, in Ottensen im RAIN Café frühstücken zu gehen und danach einfach zu bummeln. Nachmittags gab es dann noch ein Stück Kuchen im Liebes Bisschen. Abends sind Martin und ich zusammen mit meinen Eltern, meiner Schwester und ihrem Verlobten essen gegangen. Insgesamt hatte ich einen wunderschönen Tag, wurde mit so lieben Geburtstagsgrüßen und Geschenken bedacht und schätze mich deshalb sehr glücklich.

Das war meine Woche – KW 35 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Mittwoch wollte ich eigentlich mal wieder für einen Tag ins Büro fahren, aber der Termin, der dort vor Ort stattfinden sollte, wurde abgesagt und dann bin ich kurzerhand einfach Zuhause geblieben. Es hat sowieso den ganzen Tag aus Eimern gegossen und das passte mir dann ganz gut. Abends war ich dann noch mit zwei Freundinnen in Ottensen beim Vietnamesen essen und danach spazieren, bis es wieder anfing zu regnen. Trotzdem hatten wir einen sehr schönen Abend.

Für Donnerstag war dann eigentlich vormittags Sonnenschein angesagt, aber während ich so im Homeoffice saß, regnete es dann doch wieder. Der Rest der Arbeitswoche verlief genau so und auch relativ unspektakulär. Martin hatte am Donnerstagabend ein ziemlich cooles Remote-Sommerfest und ich konnte den Abend gemütlich im Wohnzimmer verbringen. Das mag ich bei dem Wetter einfach am liebsten. Mit Kerzen und Schokolade kommt richtige Herbststimmung auf.

Das war meine Woche – KW 35 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Am Wochenende wurden am Samstag dann diverse Geburtstage der Familie nachgefeiert. Manche Familienmitglieder habe ich zum ersten Mal seit Beginn des Jahres gesehen, manche seit der Hochzeit im Juni. Wenn man sich sonst sehr regelmäßig im Jahr sieht und Geburtstage traditionell auch zusammen feiert, dann ist es schon merkwürdig, sich eine so lange Zeit gar nicht zu sehen. Es war ein sehr schöner Nachmittag und das Wetter hat ausnahmsweise auch mitgespielt. Der Sonntag wurde dann ganz entspannt verbracht.

Highlights der kommenden Woche

Am Freitag werde ich dann wohl wirklich einen Tag im Büro verbringen, ich bin nämlich mittags auf geheimer Mission und abends mit Freunden verabredet, die ich schon ewig nicht mehr gesehen habe. Darauf freue ich mich schon besonders. Außerdem treffe ich mich am Sonntag mit einer Freundin, die ich auch schon länger nicht gesehen habe. Ansonsten ist nicht viel geplant und das ist auch gut so. Eine ruhigere Woche ist auch mal wieder schön.

Das war meine Woche – KW 35 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Highlights von wihel.de

Wer das Glück hatte und in der vergangenen Woche noch mit viel Sonne beschenkt wurde, hat vielleicht die ein oder andere Perle hier auf dem Blog verpasst. Aber für diesen Fall haben wir etwas für euch vorbereitet, hier könnt ihr nämlich die Highlights noch einmal gesammelt nachlesen, viel Spaß!

01. Menschenleere Pixelkunst
02. Line macht Pizza mit Weintrauben, roten Zwiebeln und Rosmarin
03. 2. Trailer: Wonder Woman 1984
04. Trailer: Der wohl schlimmste Freizeitpark in den USA
05. Ein etwas anderer Schraubendreher
06. Wie effektiv unterschiedliche Gesichtsmasken sind
07. Starker Salz-Zaubertrick von Mario López
08. Die ersten 2,5 Stunden von MTV
09. Ein Video voller unerwarteter Geschehnisse
10. Das Sinnlos-Gadget der Woche

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Selbstgemacht: Ein rauchendes Streichholz für die Ewigkeit https://www.wihel.de/selbstgemacht-ein-rauchendes-streichholz-fuer-die-ewigkeit/ https://www.wihel.de/selbstgemacht-ein-rauchendes-streichholz-fuer-die-ewigkeit/#comments Thu, 27 Aug 2020 10:37:19 +0000 https://www.wihel.de/?p=103521 Selbstgemacht: Ein rauchendes Streichholz für die Ewigkeit | Handwerk | Was is hier eigentlich los?

Ist eigentlich schon mal irgendjemandem aufgefallen, wie merkwürdig das Wort Stillleben ist? Drei L hintereinander, das sieht einfach so unfassbar falsch aus, ist es aber nicht. Man könnte fast sagen, Stillleben ist die kleine Schwester von Schifffahrt … aber genug der sinnlosen Wortbeobachtungen, hier soll es heute um Kunst gehen.

Genauer gesagt um ein Streichholz, dass noch raucht und so in seiner Form für die Ewigkeit festgehalten ist. Ein bisschen wie die Insekten in Bernstein in Jurassic Park, nur eben weniger gefährlich, weil man keine Dinos draus züchten kann. Und auch ein bisschen kitschig, denn ich hätte nicht einen einzigen Platz in der Wohnung, wo ich mir so ein Kunstwerk hinstellen würde, selbst wenn es jemand aus der Familie angefertigt hätte. Nicht mal, wenn ich es selbst angefertigt hätte, weil das in die gleiche Kategorie fällt wie diese Bilder von irgendwelchen Wochenmärkten, auf denen man irgendeinen Berg und ein Wasserfall sieht, der durch optische Täuschung tatsächlich zu fließen scheint, von hinten beleuchtet wird und im Zweifel durch sehr schlechte Lautsprecher auch noch Fließgeräusche von sich gibt.

Meine Oma hatte so ein Ding und hat jedes Mal, wenn wir zu Besuch waren, stolz präsentiert, was dieses Bild halt kann. Das hat man sich dann 5 Minuten lang angesehen und dann war’s das auch wieder und befürchte, dass lediglich unsere Besuche dazu geführt haben, dass das Ding überhaupt lief.

Und die würde sich halt auch so ein rauchendes Streichholz irgendwo hinstellen und anschauen und sich freuen, würde sie denn noch leben. Tut sie nicht, daher besteht auch nicht die Gefahr, dass ich sowas basteln müsste – aber für den Fall der Fälle schauen wir jetzt trotzdem gemeinsam, wie man es denn machen würde.

Ist noch nicht mal echter Rauch … ein Grund mehr, es nicht zu machen. Außer man kann seine Oma damit glücklich machen …

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Was passiert, wenn man in Tokyo etwas verliert https://www.wihel.de/was-passiert-wenn-man-in-tokyo-etwas-verliert/ https://www.wihel.de/was-passiert-wenn-man-in-tokyo-etwas-verliert/#comments Wed, 26 Aug 2020 10:31:38 +0000 https://www.wihel.de/?p=103509 Was passiert, wenn man in Tokyo etwas verliert | Travel | Was is hier eigentlich los?

Natürlich hab auch ich schon diverse Sachen in meinem Leben verloren – der Klassiker in jeder Familie schlechthin: Turnbeutel der Kids im Bus. Die lässt man schnell mal liegen und dann sind sie einfach weg – in den allerseltensten Fällen hilft da noch ein Anruf oder Besuch im Busdepot, vom Fundbüro will ich gar nicht erst anfangen.
Aber auch Geld lose in der Hosentasche ist schnell mal verloren oder von der Waschmaschine verschluckt, genauso wie einzelne Schlüssel oder eure Unschuld (der musste einfach sein, sorry).

Bei mir mehr oder weniger Frisch: Ein Teil meines Schlüsselanhängers. Der besteht aus einem Lego-Kopf und einer Art Schnürsenkel und der Lego-Kopf ist der von Iron Man, was einfach ziemlich cool ist – wenn man nicht wie ich die Maske von Iron Man verloren hätte. So sieht das ganze recht creepy aus, aber irgendwie hatte ich bisher noch keine Zeit, den Anhänger auszutauschen – Ersatz liegt nämlich schon seit ein paar Monaten parat (und mit keine Zeit haben meine ich natürlich, dass ich bisher zu faul war).

Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn du was verlierst, bist du in den meisten Fällen einfach am Arsch – bei der Geldbörse könnte man noch Glück haben, denn da sind meist Adresse des Besitzers irgendwo notiert und es gibt eine rechtliche Pflicht zur Zurückgabe. Aber sonst? Pustekuchen.

Anders in Tokyo. Die Asiaten sind ja ohnehin sehr besonders, gerade auch was den Umgang mit Mitmenschen angeht und da wundert es auch nicht, dass dort verlorene Sachen gänzlich anders behandelt werden als hierzulange. Great Big Story beleuchten das im nachfolgenden Video gewohnt gekonnt und zeigen mal wieder, dass die Asiaten es einfach drauf haben:

The bad news—you lost your wallet in Tokyo. The good news—chances are good you will get it back, along with all the cash tucked inside. In Japan, residents are diligent about making sure what’s lost is found and returned to its rightful owner. This is how the city’s stunningly efficient Lost & Found system works.

Wie einfach doch alles mit Rücksicht und Respekt doch sein kann oder?

Fool Us von Penn und Teller gehört für mich mit zu den besten Shows, die ich in den letzten Jahren gesehen hab – dabei ist selbst diese Show und ihre Sichtung schon wieder eine Weile her. Was aber nicht meine Schuld ist, sondern die von Netflix, denn die hatten nur ein oder zwei Staffeln davon im Programm und ansonsten ist es gar nicht so einfach, dass Zeug irgendwo zu schauen (nicht, dass ich mich dahingehend angestrengt hätte – man wird ja doch recht faul, wenn man jeden Monat Geld für einen Streamingdienst zahlt, da wird nicht weit über den Tellerrand geschaut).

Das Konzept ist aber auch einfach ein Nobrainer – Zaubertricks funktionieren immer und der Wettbewerb, herauszufinden, wie sie funktionieren, ebenfalls. Das ist quasi die eierlegende Wollmilchsau zu melken, gerade weil Zaubertricks im Fernsehen ja nicht mehr wirklich stattfinden. Und wie großartig war damals diese Sendung mit dem maskierten Magier, der immer die aufwändigen Tricks seiner Kollegen verraten hat?

Auf der anderen Seite: Penn & Teller geben sich auch große Mühe, die Tricks nicht der breiten Masse zu verraten, was manchmal durchaus frustrierend sein kann. Und ich muss auch zugeben, dass bei den Netflix-Staffeln definitiv zu viele Kartentricks dabei waren. Klar, die sind alle unterschiedlich und auch faszinierend, aber am Ende des Tages sind es einfach Kartentricks und davon hat die Welt wirklich schon genug gesehen.

Karten spielen bei Mario López zum Glück keine Rolle, außer im Einspieler. Bei ihm geht es vielmehr um Nippel (den musste ich irgendwo unterbringen) und um Salz. Und natürlich um eine der typischen Situationen, bei denen der Magier versucht, dem Publikum zu verkaufen, dass nicht alles so läuft, wie es eigentlich geplant war, am Ende aber genau das der Trick ist. Alter Hut, dennoch unfassbar gut umgesetzt:

Do you remember the cigarette guy?? He’s back!!

Can he fool Penn and Teller with a salt trick or with a nipple trick?? Watch what Mario López does on Penn & Teller: Fool Us!

“Mario López, one of the most devilish Wizards.
Pioneer of the “New Wave of Spanish Magic” where Body, Heart and Eyes walk besides Brain, Hands and Smile.
Fresh attitude (from his breve happiness) together with constant work (from his passion to everything he accomplishes) lead to his organic art.
Mario is The Art Of Magic as we have always dreamt!“

Tolle Nummer.

Nachdem gefühlt alle Influencer dieser Welt monatelang gepredigt haben, man solle Zuhause bleiben und mein Instagram-Feed aus Bananenbrot, Homeworkouts und Outfitbildern aus dem heimischen Garten bestand, wandelt es sich langsam aber sicher wieder zurück zu einer Bildersammlung von Bikinibildern an Stränden, Aufnahmen aus Italien, Griechenland oder Spanien. Richtig fühlt sich das nicht an, vor allem wenn man selbst Reisen in weit entfernte Länder für dieses Jahr storniert und abgesagt hat.

Trotzdem lösen die Bilder nach der langen Zeit in Deutschland Fernweh aus. Zu gern möchte ich mal wieder an den Küsten Italiens Pizza und Pasta ohne Ende schlemmen und als Dessert ziemlich viel Eis essen. Da wir uns aber mindestens dieses Jahr noch zusammenreißen werden und nicht nach Italien, Griechenland oder geschweige denn die USA reisen werden, kann man sich wenigstens das unglaublich gute Essen nachhause holen. Und genau aus diesem Grund gibt es heute Pizza mit Weintrauben, roten Zwiebeln und frischem Rosmarin. Obwohl ich ein wenig bezweifle, dass Italiener sich Obst auf die Pizza legen würde. Aber immerhin gibts jede Menge Weintrauben in Italien, also wieso eigentlich nicht?!

Pizza mit Weintrauben, roten Zwiebeln und Rosmarin

Zutaten für 4 Pizzen:

Für den Hefeteig:
15 g frische Hefe
300 ml lauwarmes Wasser
1 TL Zucker
2 EL Olivenöl
70 g Weichweizengrieß
300-400 g Weizenmehl
1 TL Salz

300 g Weintrauben
2 rote Zwiebeln
2-3 Zweige Rosmarin
400 g Mozzarella
100 g Parmesan (gerieben)
Pinienkerne
Honig
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Für den Hefeteig die frische Hefe in das lauwarme Wasser bröckeln, den Zucker hinzugeben und gut verrühren. Dann etwa 10 Minuten stehen lassen, bis sich ein leichter Schaum auf der Oberfläche bildet. Das passiert bei mir nicht immer, aber 10 Minuten ruhen lassen schadet auf jeden Fall nicht. In der Zwischenzeit das Mehl mit Weichweizengrieß und dem Salz vermengen. Dann das Hefewasser und das Olivenöl dazugeben und alles mindestens 10 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Eventuell noch etwas Mehl oder Olivenöl hinzugeben, wenn der Teig zu klebrig oder zu trocken ist. Die Teigkugel mit etwas Olivenöl einreiben, mit einem feuchten Tuch bedecken und an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  2. Für den Belag die Trauben waschen. Die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Den Mozzarella in kleine Stücke schneiden und die Rosmarinnadeln abzupfen und grob hacken. Die Trauben zusammen mit den Zwiebelringen und dem Rosmarin in etwas Olivenöl schwenken, mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Den Ofen auf 250°C Ober-Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Etwas Olivenöl auf dem Backpapier verteilen. Den Teig vierteln und jeweils ein Viertel zu einer Pizza formen. Die Pizzen auf die Backbleche legen. Mozzarella und die Weintrauben-Zwiebel-Mischung auf den Pizzaböden verteilen. Mit Parmesan und Pinienkernen bestreuen, etwas Honig und Olivenöl auf der Pizza verteilen und im heißen Ofen ca. 11-13 Minuten backen, bis der Käse goldbraun ist und die Trauben aufgeplatzt sind.

Guten Appetit!

Line macht Pizza mit Weintrauben, roten Zwiebeln und Rosmarin | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line macht Pizza mit Weintrauben, roten Zwiebeln und Rosmarin | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Die Kombination aus süßen Trauben, Honig und würzigem Käse ist zusammen mit dem Rosmarin absolut großartig. Sehr sommerlich, mal etwas anderes und auch super schnell zubereitet. Dazu ein Glas Wein (oder Weinschorle) und der Sommerabend auf dem Balkon ist perfekt. Ich kann mir diese Pizza auch sehr gut mit Nektarinen statt Weintrauben vorstellen. Oder auch Blaubeeren. Da sind der Kreativität wohl keine Grenzen gesetzt. Achtet nur darauf, dass ihr kernlose Trauben erwischt, ansonsten wird der Genuss der leckeren Pizza nervig. (Ja, eventuell spreche ich aus Erfahrung.)

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Das war meine Woche – KW 34 / 2020 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-34-2020/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-34-2020/#comments Sun, 23 Aug 2020 16:15:19 +0000 https://www.wihel.de/?p=103472 Endlich hat der Sommer eingesehen, dass diese übertriebenen Temperaturen mit einer dauerhaften 3 ganz vorn auf dem Thermometer niemanden so wirklich weiterbringen – viel mehr noch, es hat endlich mal geregnet. Und wenn wir schon bei endlich sind, ich war auch endlich beim Hautarzt und hab auch sonst endlich einiges wegschaffen können, dass ich mir schon vor Ewigkeiten vorgenommen hab.

Highlights der vergangenen Woche

Das war natürlich der Termin am Montag beim Hautarzt. Auf derlei Termine muss man ja immer besonders lange warten, aber auch ein paar Hautärzte haben die Zeichen der Zeit erkennt und setzen vermehrt auf Online-Tools. So konnte ich nicht nur den Termin ohne Anruf festzurren, ich konnte sogar noch einen Slot erwischen, der vor meinem eigentlichen Termin war und überraschend freigeworden ist.

Das war meine Woche – KW 34 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Das Ergebnis war dann allerdings nicht ganz so berauschend. Leider chronisch und leider ist wohl das beste Mittel dagegen, was ich schon benutze und mit dem ich nicht so wirklich zufrieden bin. Immerhin, ich hab noch mehr Zeug bekommen und das sogar via grünem Rezept, was im Endeffekt bedeutet: Ich kann mir die Kosten dafür von der Krankenkasse wiederholen. Die Wartezeit war jetzt auch nicht übertrieben lang und ich hab sogar noch das Meeting geschafft, dass ich eigentlich aufgrund des Arzttermins schon abgesagt hatte. Vom Ergebnis her also eher meh, aber alles andere hätte nicht besser laufen können.

Die Woche selbst war einigermaßen entspannt. Ich hab natürlich an diversen Tagen wieder zu lange gearbeitet, aber mir wenigstens einen Tag nehmen und mal früher Feierabend machen können. Darüber hinaus gab es die eine oder andere Diskussion, in der ich etwas mehr gesagt hab als sonst und das war scheinbar auch gar nicht so verkehrt – lohnt sich scheinbar doch, öfter mal seinen Mund aufzumachen und zu sagen, dass einiges ziemlicher Quark ist.

Und auch blog-technisch hab ich die eine oder andere Verbesserung eingebaut bzw. ausgebaut – so eine Seite wird ja meist dann doch aus einem bestimmten Blickwinkel besser, je mehr man wieder entfernt. Und genau das hab ich getan, was der Geschwindigkeit zuträglich sein sollte. Ebenso schwankte ich über die letzten Jahre immer mal wieder zwischen dem hier aktuell verwendeten Theme und einem anderen und hatte am Freitag auch schon wieder angefangen, das andere in Angriff zu nehmen. Gestaltete sich dann doch schwieriger als geplant, sodass ich zur Sicherheit noch mal gecheckt hab, ob sich der Aufwand lohnt. Und siehe da – lohnt sich nicht. Allein die Erkenntnis ist schon ein Gewinn, den man gar nicht hoch genug einschätzen kann.

Zu guter Letzt: Gestern waren wir im Wildpark Schwarze Berge. War an sich ganz cool, weil das Wetter super war und wir die Hunde mitnehmen konnten, ebenso hat mich überraschenderweise das Rumgelaufe gar nicht so sehr angekotzt, wie befürchtet – dafür aber die Menschenmassen. Abstandsregeln scheint es nicht mehr zu geben, noch weniger sowas wie Rücksicht und diverse Stellen waren einfach aufgrund der Anzahl der Menschen nur zum Kotzen. Aber davon mal abgesehen war das ein tatsächlich netter Ausflug.

Highlights der kommenden Woche

Line hat Geburtstag. Das ist an sich toll, stellt einen aufgrund der zusätzlichen Aktivitäten (Backen, abends essen gehen, Geschenke einpacken, Familienfeier am Wochenende) zumindest zeitlich vor einige Herausforderungen. Aber ich darf nicht meckern, sodass ich einfach hoffe, alles gut unter einen Hut bringen und doch noch ein bisschen Freizeit genießen zu können. Und wenn es dann auch mit den Temperaturen noch passt, umso besser.

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Highlights von wihel.de

Ich gebe zu, diese Woche fand ich auch nicht alle Themen so super wie in den Wochen zuvor, was ich einfach mal auf den Sommer und sein dämliches Loch schiebe. Nichtsdestotrotz haben wir hier wieder das beste draus gemacht und die eine oder andere Perle war ja dann doch wieder mit dabei. Zum Beispiel diese hier:

01. 10 Lifehacks für den Sommer
02. Nur eine Gameboy-Werbung von 1991
03. Ein Video voller unerwarteter Geschehnisse
04. Narzissten und Social Media
05. Ilse DeLange – Changes
06. Mal wieder 2 Stunden lang versuchen, nicht zu lachen
07. Wie Justin Flom seine Frau mit einem Klassiker reinlegte
08. Streets of Corona – Bildband zu Hamburg Im Ausnahmezustand
09. Die Wuppertaler Schwebebahn 1902
10. Line backt Zitronen-Ricotta-Kuchen mit Thymian

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Wie Schraubenschlüssel hergestellt werden https://www.wihel.de/wie-schraubenschluessel-hergestellt-werden/ https://www.wihel.de/wie-schraubenschluessel-hergestellt-werden/#comments Thu, 20 Aug 2020 14:09:21 +0000 https://www.wihel.de/?p=103447 Wie Schraubenschlüssel hergestellt werden | Handwerk | Was is hier eigentlich los?

Wenn man sich in Rekordzeit unbeliebt machen will, in dem man einfach nur Recht behält, dem empfehle ich, wann immer möglich, den Begriff „Schraubenzieher“ zu korrigieren und als Erklärung mitzugeben, dass man damit ja keine Schrauben irgendwo raus- oder hinzieht, sondern lediglich dreht. Ein sehr beliebter Fehler, der den meisten passiert und sich hier Amateur von Profi unterscheidet.

Ich garantiere – danach wird man mindestens gehasst, vielleicht sogar von einer auf die andere Sekunde verachtet, was besonders witzig wird, wenn man der Einzige ist, der mit so einem Werkzeug umgehen kann (wobei man sich dann andere Freunde suchen sollte – niemand braucht Menschen, die nicht wissen, wie man einen Schraubendreher bedient).

Einfacher sind da definitiv Schraubenschlüssel, wobei man auch hier sagen muss: Aufschließen tut man damit auch nix. Aber die Handhabung dürfte noch einfacher sein im Vergleich zum Schraubendreher, genau wie die Herstellung. Glaube ich zumindest, denn am Ende des Tages ist das ja auch nur ein Klumpen Metall, den man unter großer Hitze einfach wenig umgeformt hat.

Wie genau die Herstellung eines Schraubenschlüssels am Ende aber wirklich aussieht, gucken wir uns jetzt einfach gemeinsam an. Weil wir es können und wollen:

This is a fascinating look at all the steps in manufacturing the model 42 combination wrench.

Im Prinzip lag ich also gar nicht so weit daneben – hätte dennoch nicht gedacht, dass es so aufwändig ist.

Mit Zement hat man in der Regel ja eher weniger zu tun, außer man ist Eigenheimbesitzer oder sonst irgendwie handwerklich begabt und darf sich bei Freunden und / oder Kollegen austoben. Was dann natürlich eine gewisse Erwartungshaltung mit sich bringt, dass man es ja auch ja nicht verkackt.

Und doch hab sogar ich vor ein paar Monaten mit Zement bzw. Beton rumgematscht – eher unfreiwillig, denn es gibt durchaus spannendere Spielzeuge oder Werkstoffe. Aber wir wohnen leider nicht in einem Neubau (zum Glück auch nicht in einem richtigen Altbau) und haben so auch die eine oder andere Tücke und böse Überraschung in den Wänden.

Die stören nicht im Alltag, will man aber doch mal etwas an die Wand werfen, wird es schnell kritisch – so auch irgendwann bei unseren Wohnzimmervorhängen. Dafür hatten wir früher diese Drahtseile von IKEA verwendet, weil sie einfach anzubringen oder nicht so ins Auge fallend sind. Da die Dinger aber gespannt werden, ist da natürlich immer recht viel Kraft drauf, was funktionieren kann – wenn denn die Wandhalterung richtig stabil ist. Und das wiederum setzt eine vernünftige Wand voraus.

Lange Rede, kurzer Sinn: Irgendwann kam die Scheiße raus und wir hatten ein nicht sehr kleines Loch in der Wand. Und genau das wollte ich mit Blitzbeton flicken. Hat auch optisch ganz okay geklappt, aber ist halt niemals wieder so stabil wie eine Wand aus einem Guss – was ich dann nach diversen Versuchen und Nachbesserungen auch verstanden hab.

Damals kannte ich aber auch Ouroboros ARQ nicht – hätte ich den gefragt, hätte der mir direkt gesagt, dass man das fachmännisch wieder in Stand setzen muss, damit da auch eine gewisse Stabilität einher geht. Und der kennt sich wirklich aus, denn der baut öfter mal Zeug in kleinerem Maßstab aber dennoch so wie man das bei den großen Vorbildern Schritt für Schritt macht.

Da weißt du dann auch, dass selbst die kleine Brücke ordentlich standfest ist:

How to make a mini bridge concrete model.
This video is about a mini concrete bridge model making using cement concrete. We show a full video of miniature bridge construction.

► CLEANING AND ELIMINATION OF THE EARTH.
► EXCAVATION OF THE EARTH
► LEVELING THE EARTH
► STIRRUP
► BEAM AND COLUMN UNION
► REINFORCED CONCRETE
► FORMATION OF THE COLUMN
► DIFFUSION OF COLUMNS
► CONCRETE FUND
►CONCRETE WALL
►SWIMMING POOL
►PURE CONCRETE SLAB

Schaut euch ruhig auch mal die anderen Videos an. Im Grunde ist es immer das gleiche Vorgehen – was ja aber auch cool ist, wenn man das erstmal verstanden hat.

Keep it simple, ist heute das Motto. Bei der Wärme haben vermutlich nur die wenigsten Lust auf eine cremige Torte mit viel Sahne und am besten auch Schokolade. Mir geht es auf jeden Fall so. Denn jetzt, wo die Temperaturen in Hamburg mehrere Tage am Stück auf über 30°C geklettert sind, gab es entweder Eis oder Zitruskuchen. Ein ganz simpler Zitronenkuchen ist dabei immer noch mein Favorit: Auf jedem Kindergeburtstag der Renner, lange Zeit der liebste Kuchen, wenn er von meiner Oma gebacken wurde.

Um den Klassiker noch ein wenig besonderer zu machen, hab ich mir überlegt, ihn mit frischem Thymian vom Balkon zu pimpen. Die Kombination von Zitrusfrüchten und Kräutern funktioniert in den meisten Fällen wunderbar. Gerade Minze, Rosmarin und Thymian eignen sich dazu hervorragend und alle drei passen sehr gut zu diesem Kuchen. Wer also nicht so sehr auf Thymian steht oder eines der anderen Kräuter schlichtweg lieber mag, kann hier gerne tauschen.

Saftiger Zitronen-Ricotta-Kuchen mit Thymian

Zutaten:

190 g Mehl
2 TL Backpulver
150 g Zucker
110 g weiche Butter
2 Bio-Zitronen
3 Eier (Größe M)
1 EL Vanilleextrakt
350 g Ricotta
2-3 Zweige Thymian
Salz

Zuckerguss:
150 g Puderzucker
2-3 EL Zitronensaft
1 Zweig Thymian

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheizen und eine Auflaufform (ca. 20×35 cm) einfetten. In einer Schüssel das Mehl mit Backpulver und etwas Salz vermengen. In einer zweiten Schüssel die Butter mit dem Zucker und Vanilleextrakt hell cremig aufschlagen, dann die Eier nacheinander unterrühren. Dann den Ricotta hinzufügen und gut verrühren.
  2. Die Schale der Bio-Zitronen fein abreiben, den Saft auspressen. Mehl-Mischung und Ricotta-Masse miteinander verrühren. Dann den Zitronenabrieb und etwa 50 ml Saft hinzugeben. Die Blätter vom Thymian abzupfen und ebenfalls unterrühren. Den Kuchen im heißen Ofen ca. 35-45 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun ist. Aus dem Ofen nehmen und direkt mehrmals mit einem Holzspieß einstechen. Den restlichen Zitronensaft über dem Kuchen verteilen. Den Kuchen komplett auskühlen lassen.
  3. Für den Zuckerguss den Puderzucker mit etwas Zitronensaft vermengen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Den Guss über dem Kuchen verteilen und mit etwas Zitronenabrieb und Thymian-Blättern garnieren.

Guten Appetit!

Line backt Zitronen-Ricotta-Kuchen mit Thymian | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Line backt Zitronen-Ricotta-Kuchen mit Thymian | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Wenn man über den Kuchen direkt nach dem Backen etwas Zitronen- und/oder Orangensaft gibt, wird er noch saftiger und bleibt das auch eine ganze Weile, wenn man ihn nicht schon am ersten Tag restlos verputzt. Den Zuckerguss kann man flüssiger oder eben fester anrühren, ganz wie es einem am besten schmeckt. Wer richtig fancy ist, kandiert noch etwas Zitronenschale und dekoriert damit. Mir war es aber einfach zu warm, um noch länger in der Küche zu stehen.

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Das war meine Woche KW 33 / 2020 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-33-2020/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-33-2020/#comments Sun, 16 Aug 2020 16:34:19 +0000 https://www.wihel.de/?p=103384 Das war meine Woche KW 33 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Der Sommer hält sich weiterhin wacker in Hamburg, die Sonne scheint jeden Tag und die Temperaturen liegen tagsüber immer noch permanent über 30°C. In der Wohnung ist es morgens noch angenehm kühl, aber über den Tag heizt sie sich trotz geschlossener Fenster, Türen und zugezogener Gardinen dann doch auf. Und dennoch, ich will mich nicht beschweren, denn ich mag das Wetter trotzdem.

Highlights der vergangenen Woche

Für mich trotz allem das Wetter. Für Mia ist es zwar deutlich zu warm, aber mit Eiswürfeln, kalter Gurke und einer Kühlmatte kann sie es in der Wohnung ganz gut aushalten. Morgens freut sie sich dann aber umso mehr auf ihre Morgenrunde, wenn es noch angenehm kühl (18°C) ist und sie ein bisschen toben kann. Dann wird meist den ganzen Tag nur geschlafen, während wir arbeiten. Das macht bei der Hitze allerdings weniger Spaß. Spannend, wie einem dauerhafte Wärme tatsächlich auch körperlich zusetzen kann und einen träge macht, wenn man es nicht gewohnt ist.

Das war meine Woche KW 33 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Aber ich genieße das Wetter, in dem ich Mittagspausen mit Eis verbringe, morgens auf dem Balkon ein paar Stunden in der Morgensonne arbeite oder abends dort lese. Ein paar Wochen im Jahr kann ich es sehr gut bei der Wärme aushalten, auch wenn ich dann auf Sport verzichte und mehr Eis denn je esse. Muss auch mal erlaubt sein. Und dennoch freue ich mich tatsächlich schon auf den Herbst, eine meiner liebsten Jahreszeiten. Bis dahin darf aber noch ein wenig Zeit vergehen.

Ein weiteres Highlight war das gesamte Wochenende. Am Samstagmorgen sind Martin und ich seit langem Mal wieder zu zweit frühstücken gegangen. Das machen wir relativ selten – warum weiß auch kein Mensch – und neulich hat Martin mich mit einer Reservierung bei Nordcoast in der Innenstadt überrascht. Die machen unglaublich guten Kaffee, leckere Waffeln und fantastisches Rührei. Und so hatten wir einen entspannten Start in das Wochenende und haben das Frühstück genossen.

Das war meine Woche KW 33 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Abends ging es zu meinen Eltern, denn es wurde gegrillt. So verbringe ich Sommerabende am allerliebsten: Mit Freunden oder Familie draußen essen – ich liebe es, draußen zu essen -, gute Gespräche zu führen und die Hunde können ausgelassen im Garten toben und sich danach im Hundepool abkühlen. Irgendwann macht man sich dann vollgegessen und glücklich auf den Heimweg. Das sind die Momente, in denen man merkt, wie wenig man eigentlich braucht, um glücklich zu sein, finde ich.

Das war meine Woche KW 33 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Highlights der kommenden Woche

Viel ist nicht geplant. Wenn es wieder kühler wird, möchte ich wieder laufen gehen. Ansonsten ein paar Sonnenstunden auf dem Balkon abgreifen und am Wochenende wollen wir – sofern es das Wetter zulässt – mit den Hunden in den Wildpark Schwarzeberge fahren. Das wird wieder ein Wochenende genau nach meinem Geschmack.

Das war meine Woche KW 33 / 2020 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Highlights von wihel.de

Wer in der Hitze viel Zeit in der kühlen Wohnung direkt vor dem Ventilator verbracht hat, hat bestimmt schon alle Highlights der letzten Woche gelesen. Wer aber zu den Wasserratten, Sonnenanbetern oder einfach zur hart arbeitenden Bevölkerung gehört, bekommt hier wie immer das Beste vom Besten präsentiert:

01. Wie Milchshakes wirklich hergestellt werden
02. Trailer: Biohackers
03. Host – Ein Horrorfilm nur mit Zoom gedreht
04. Die Wuppertaler Schwebebahn 1902
05. In Seoul gibt es ein Café voller Waschbären
06. 10 Lifehacks für den Sommer
07. Jason Momoa schenkt seiner Frau ihr erstes Auto
08. Kelvin Jones – Friends
09. Pontiac Ghost Car – Das erste durchsichtige Auto der Welt
10. Line backt saftige Kirsch-Clafoutis mit Mandeln

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Eine Doku über eine der letzten Feuertürme Amerikas https://www.wihel.de/eine-doku-ueber-eine-der-letzten-feuertuerme-amerikas/ https://www.wihel.de/eine-doku-ueber-eine-der-letzten-feuertuerme-amerikas/#comments Wed, 12 Aug 2020 14:07:40 +0000 https://www.wihel.de/?p=103343 Eine Doku über eine der letzten Feuertürme Amerikas | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Kennt noch jemand Firewatch? Ein absolut großartiges Spiel, dass ohne viel Schnickschnack und leider mit viel zu kurzer Story daher kommt, aber zwischen all den Ego-Shootern, Autorennen und Fußball-Simulationen eine gelungene Abwechslung bot und vor allem durch seine Ruhe punkten konnte.

In Kurzform: Der Spieler übernimmt die Steuerung von Henry, der 1989 seine Arbeit in einem Feuerturm beginnt, nachdem seine Frau erste Anzeichen von Alzheimer zeigt. Sein einziger Kontakt zur Zivilisation besteht eigentlich nur durch sein Funkgerät und Delilah, seiner Vorgesetzten und das Spiel selbst anfänglich eher durch Erkundungen und den Dialogen der beiden.

Irgendwann wird das Ganze dann aber recht mysteriös und viel mehr will ich auch gar nicht verraten, dafür ist das Spiel einfach zu gut.

Was uns aber zu den Feuertürmen bringt, die in Amerika zu finden sind und tatsächlich ist das Setting näher an der Realität dran, als man erst glauben mag. Denn auf diesen Türmen leben tatsächlich Menschen und … machen eigentlich nichts, außer zu beobachten. Und genau das wirkt auf mich nach wie vor sehr absurd. Klar, wir haben noch keine fliegenden Autos, dass Beamen ist weiter weg als jemals zuvor und auch sonst hätte wohl jeder gedacht, dass wir in der technischen Entwicklung schon weiter sind als gedacht.

Dass wir aber zur Feuerbekämpfung noch immer Menschen in die Einsamkeit stecken, damit die einfach nur gucken, ob irgendwo Rauch aufsteigt … das wirkt so rustikal und historisch als sei es komplett aus der Zeit gefallen.

Wobei ich hier auch nicht zu sehr übertreiben will, denn an sich gibt es nur noch irgendwas um die 60 dieser Türme und natürlich kommt hier auch vermehrt Satelliten-Überwachung zum Zug … aber ich würde wetten, dass der eine oder andere Feuerturm noch immer in Betrieb ist. Zumindest irgendwo auf dieser Welt.

Lindsey Hagen hat nun einen kleinen Kurzfilm über die Feuertürme und das Leben darin gemacht – leider mehr Fiction als Dokumentation, aber allein für die Erinnerung an Firewatch sehenswert:

Ich glaub, ich kram das Spiel mal wieder aus seiner Mottenkiste hervor.

Natürlich ist das hier eine dieser typischen Kitsch-Stories, die man eigentlich nur aus irgendwelchen Serien kennt (ich eigentlich nur von „Hör mal wer da hämmert“ und da auch eher mit einem Klavier als mit einem Auto und das wiederum auch nur, weil ich die Folge erst vor kurzem gesehen habe …), auf der anderen Seite ist das aber halt auch irgendwo recht schön und romantisch und dreht sich um ein Auto, dass selbst ich nicht verschmähen würde.

Außerdem kann man hier mal sehen, wie Leute ein Auto restaurieren, was uns ein bisschen in die Zeit zurückwirft, als „Pimp my ride“ noch cool war und wir alle mindestens zwei Playstations in Papas Auto haben wollten – ohne zu wissen, wann wir die je benutzen würden und was eigentlich die Auto-Batterie dazu sagt.

Obendrein wusste ich gar nicht, dass Jason Momoa mit Lisa Bonet zusammen ist, die man wiederum – zumindest in meinem Alter – noch aus der Cosby-Show kennt, über die man selbst vermutlich mehrere Wochen lang diskutieren kann. Denn eigentlich war die Show ziemlich großartig, aber Bill Cosby ist nun mal unfassbar abscheulich, was leider nicht nur aufgrund seines Namens im Nachgang hart auf die Show abfärbt.

Wie dem auch sei: Lisa Bonet hat vor irgendwas um die 17 Jahre ihr Erspartes genommen und sich einen Ford Mustang von 1965 gekauft. Das klingt schon nach einer geilen Karre und ist es auch. Aber der Zahn der Zeit nagt auch an so einem Wagen und daher hat Momoa selbigen restaurieren lassen (finde hier besonders wichtig, dass er das nicht selbst war, gerade weil das diverse Seiten so schreiben – Geld in die Hand nehmen und andere schuften lassen ist nicht verkehrt, man sollte dann aber auch die Lorbeeren anderen überlassen).

Und das war sicherlich nicht die schlechteste Entscheidung, wenn man ihre Reaktion nach der Fertigstellung sieht:

Lisa bought the car when she was just 17 years old and even though the car got pretty beat up over the years, she just never had the heart to get rid of it. For the past 14 years, the car has been quietly rusting away before Jason decided to take it to Divine 1 Customs and have it completely restored – and the look on Lisa’s face when she saw it was entirely worth it.

Wieder mal der beste Beweis für „Happy wife, happy life!“

Ich bin ja nach wie vor ein großer Fan von Lifehacks, auch wenn ich die wenigsten von denen, die ich irgendwo mal aufschnappe, tatsächlich umsetze. Liegt meistens daran, dass ich gerade nicht in der Situation bin, in der man ihn anwenden könnte, aber wenn … dann … erinnert man sich meistens nicht mehr direkt daran. Wie gemein das Leben doch immer wieder zu einem ist …

Immerhin, an zwei kann ich mich erinnern und finde sie nach wie vor äußerst praktisch. Zum einen wäre da der mit den Aktenklammern (diese dicken Dinger, mit denen man loses Papier zusammenklemmen kann). Die kann man sich einfach an den Schreibtisch klemmen, durch die Enden Kabel ziehen und hat so einen günstigen und praktischen Kabelhalter, der gerade hilfreich ist, wenn die Kabel nicht an irgendwas angeschlossen sind.

Der zweite Lifehack hat eher was mit Verhalten zu tun: Wer einen Geschirrspüler besitzt, kennt sicher diesen Korb für Besteck. In der Regel müllt man den einfach voll, stellt die Maschine irgendwann an und muss dann nach getaner Arbeit jedes Mal die einzelnen Besteckteile sortieren.

Genau das kann man sich sparen, wenn man das dreckige Besteck vorsortiert. Heißt: Alle Löffel kommen in ein Fach des Korbs, alle Gabeln in ein anderes, alle Messer … ich denke das Prinzip ist klar. Und wenn die Maschine dann fertig ist, greift man beherzt alles, was in einem Fach ist, und verstaut es dort, wo es eben verstaut wird. Spart eine Menge Zeit, zumal das Vorsortieren kein großer Mehraufwand ist.

The King of Random hat vor Ewigkeiten auch mal ein paar Lifehacks zusammengestellt, die gerade im Sommer ganz gut kommen (wobei der Großteil auch ganzjährig eingesetzt werden kann). Ich würd nicht behaupten, dass jeder der Lifehacks ein Schuss ins Schwarze ist (was macht man denn mit dem Behälter voller Fruchtfliegen? Und stinkt das Obst darin nicht bestialisch?), aber hier und da sind die Tipps dann doch recht nützlich:

10 amazing tips and tricks you can use to impress your friends, and make your summer a little easier.

Der beste Lifehack bei den aktuellen Temperaturen ist aber noch immer: Einfach zu Hause bleiben.

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Line macht vietnamesischen Reisnudelsalat mit crispy Tofu https://www.wihel.de/line-macht-vietnamesischen-reisnudelsalat-mit-crispy-tofu/ https://www.wihel.de/line-macht-vietnamesischen-reisnudelsalat-mit-crispy-tofu/#comments Mon, 10 Aug 2020 06:07:35 +0000 https://www.wihel.de/?p=102518 Line macht vietnamesischen Reisnudelsalat mit crispy Tofu | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Der Sommer ist zurück in Hamburg. Und zwar so richtig. Mehrere Tage am Stück über 30°C, das ist schon eher selten in Hamburg. Wochenlang hab ich mir wärmeres Wetter und mehr Sonnenschein gewünscht, damit man den Sommer noch ein wenig genießen kann. Während es gefühlt überall anders in Deutschland schon seit Wochen schön ist, hat es in Hamburg einfach etwas länger gedauert. Umso mehr genießen wir das Wetter jetzt. Obwohl die Temperaturen für den Hund schon deutlich zu hoch sind, deswegen wird gemeinsam nur in Maßen Zeit draußen verbracht.

Nichtsdestotrotz freu ich mich sehr über das Wetter. Das Homeoffice hat unter anderem den Vorteil, dass dadurch, das der Fahrtweg wegfällt, man abends viel früher auf den Balkon umziehen kann oder sogar in den Morgenstunden von dort arbeiten, bis es zu warm wird. Ein Nachteil am Homeoffice ist allerdings, dass man sich jeden Tag selbst um sein Essen kümmern muss. Klar, auf der einen Seite schont man damit das Portemonnaie, aber auf der anderen Seite vermisse ich Burrito, Pho, Quesadillas, Bowls, Burger und Reisenudelsalat. Da bleibt mir nichts anderes übrig, an mich an die eine oder andere Sache auch mal selbst heranzutrauen. Neulich hab ich also vietnamesischen Reisnudelsalat gemacht und vom Ergebnis waren wir so begeistert, dass es den Salat ein paar Wochen später gleich noch einmal gab.

Vietnamesischer Reisnudelsalat mit crispy Tofu

Zutaten für 4 Personen:

Für das Dressing:
1 Knoblauchzehe
2 cm großes Stück Ingwer
Saft einer Limette
1 TL Sambal Oelek
2 EL Sesamöl
2 EL Sojasauce
Zucker

Für den Salat:
130g Reisnudeln (ungekocht)
2-3 Frühlingszwiebeln
2 Möhren
1/2 Gurke
1 Paprika
100 g Mungobohnensprossen
4-5 Stiele frische Minze (wahlweise auch Kroiander)
2-3 Stiele Basilikum (optional)
200 g Natur-Tofu
2 EL Teriyaki-Sauce mit Knoblauch (wahlweise geht auch Sojasauce)
3 EL Paniermehl

Optional:
Erdnüsse
Limettenspalten

Zubereitung:

  1. Zunächst das Dressing zubereiten. Dazu den Ingwer und den Knoblauch schälen und fein reiben. Den Limettensaft, Sambal Oelek, Sesamöl und Sojasauce dazugeben und sämig schlagen. Mit Zucker und ggf. noch mehr Sojasauce oder Öl abschmecken. Beiseite stellen und durchziehen lassen. Den Tofu in Würfel schneiden und wahlweise mit Sojasauce oder Teriyaki-Knoblauchsauce vermengen und ebenfalls kurz durchziehen lassen.
  2. Die Reisnudeln nach Packungsanweisung zubereiten, anschließend abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Paprika, die Gurke und die Möhren in Stifte schneiden. Alternativ kann man Gurke und Möhren mit einem Spiralschneider längs in feine Scheiben schneiden. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Den Tofu mit dem Paniermehl vermengen. Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und den Tofu darin knusprig braten, bis er goldbraun ist.
  3. Die Kräuter grob hacken. Alle Zutaten miteinander vermengen, das Dressing unter den Salat heben. Mit Erdnüssen, Limettenspalten und etwas Minze garniert servieren.

Guten Appetit!

Line macht vietnamesischen Reisnudelsalat mit crispy Tofu | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line macht vietnamesischen Reisnudelsalat mit crispy Tofu | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Bei der Hitze ist ein Salat einfach am allerbesten. Und diese Variante macht durch die Reisnudeln auch wirklich satt. Die Minze und das viele Gemüse machen den Salat sehr erfrischend und einfach perfekt für das Wetter. Mit dem Gemüse kann man natürlich variieren wie man möchte, uns hat diese Kombination sehr gut geschmeckt. Ich muss zugeben, dass ich mich lange nicht an solche “ungewöhnlicheren” Gerichte herangetraut habe, aber es ist so denkbar einfach und schnell gemacht, dazu unglaublich lecker, sodass es Reisnudelsalat nun sicher öfter geben wird.

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