LifeStyle – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Sun, 13 Oct 2019 18:54:59 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.4 Line backt saftigen Kürbiskuchen mit Pekannüssen und Ahornsirup-Frischkäse-Creme https://www.wihel.de/line-backt-saftigen-kuerbiskuchen-mit-pekannuessen-und-ahornsirup-frischkaese-creme/ https://www.wihel.de/line-backt-saftigen-kuerbiskuchen-mit-pekannuessen-und-ahornsirup-frischkaese-creme/#respond Mon, 14 Oct 2019 06:09:26 +0000 https://www.wihel.de/?p=98235 Line backt saftigen Kürbiskuchen mit Pekannüssen und Ahornsirup-Frischkäse-Creme | Line backt | Was is hier eigentlich los?

Seit Jahren möchte ich unbedingt mal selbst Kürbisse ernten. Leider hat man im Umkreis von Hamburg nicht wirklich eine Chance dazu oder ich hab es einfach noch nicht entdeckt. Immerhin waren wir letzte Woche auf dem Rückweg von Scharbeutz auf einem Hof, auf dem man über 150 verschiedene Sorten kaufen konnte und alles auch noch wunderbar Halloween-mässig dekoriert war. Dadurch hat sich mein Wunsch zumindest halb erfüllt.

Ich neige dazu im Herbst beinahe jede Woche einen neuen Kürbis zu kaufen, immer in dem Glauben, dass ich sie unter der Woche zu allem möglichen verarbeiten werde. Leider stellt sich dann (völlig überraschend natürlich) heraus, dass ich abends unter der Woche fast immer spät nachhause komme und dann keine Lust mehr habe etwas zu kochen oder im Zweifel schon auswärts essen war. Am Wochenende gibt es dann die volle Breitseite Kürbis. Zu Pasta, als Auflauf, im Risotto oder als Kuchen. Um letzteres soll es heute gehen, denn ich hab ein richtig gutes Kürbiskuchen-Rezept entdeckt.

Kürbiskuchen mit Pekannüssen und Ahornsirup-Frischkäse-Creme

Zutaten:

Für den Kuchen:
400 Kürbispüree
100 g Pekannüsse
175 ml Sonnenblumenöl
120 g brauner Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 EL Joghurt
3 Eier
1 TL Backpulver
200 g Mehl
2 EL Pumpkin Spice
1 Prise Salz

Für die Creme:
100 g Frischkäse
30 g weiche Butter
30 g Puderzucker
80 ml Ahornsirup

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180° Ober-Unterhitze vorheizen und eine Auflaufform (ca. 30×20 cm) einfetten. Für den Teig das Öl, den braunen Zucker, den Vanillezucker und den Joghurt glatt rühren. Die Eier nach und nach unter die Masse rühren. In einer anderen Schüssel das Mehl mit den Gewürzen und dem Backpulver vermengen. Das Kürbispüree abwechselnd mit der Mehlmischung unter den Teig rühren. Die Pekannüsse grob mit den Fingern zerbröseln und 2/3 unter den Teig heben. In die Auflaufform geben und im heißen Ofen etwa 35-45 Minuten backen. Herausholen und auskühlen lassen.
  2. Für die Ahornsirup-Frischkäse-Creme alle Zutaten miteinander verrühren. Am besten vorher den Puderzucker sieben, damit keine Klumpen in der Creme entstehen. Die Creme auf dem Kuchen verteilen und mit etwas braunem Zucker und den restlichen Pekannüssen garnieren.

Guten Appetit!

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Der Kuchen ist nicht wirklich fluffig, dafür aber um so saftiger. Die Pekannüsse sorgen für Crunch, die Creme schmeckt leicht rauchig und süß. Das versetzt mich ein wenig zurück in das vergangene Jahr zu unser Kanada-Reise zurück. Bei der Arbeit und auch zuhause kam der Kuchen sehr gut an. Durch das Pumpkin Spice ist es der perfekte Kuchen mit leicht würziger Note für den Herbst.

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Das war meine Woche KW 41 / 2019 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-41-2019/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-41-2019/#comments Sun, 13 Oct 2019 16:08:49 +0000 https://www.wihel.de/?p=98239 Das war meine Woche KW 41 / 2019 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Die Zeit rast gerade nur so an mir vorbei. Bei der Arbeit ist viel zu tun und mein letzter Tag im jetzigen Job nähert sich in großen Schritten. Und das macht mich nicht ohne Grund ein wenig wehleidig.

Highlights der vergangenen Woche

Die Nachwirkungen vom letzten Wochenende in Scharbeutz sind auf jeden Fall ein Highlight. Denn durch das entspannte und schöne Wochenende wurde der Start in die neue Woche erleichtert. Bei der Arbeit ist zwar gerade einiges zu tun, aber so macht es schließlich auch am meisten Spaß. Einen Nachteil gibt es dabei allerdings schon: Die letzten Wochen mit meinen liebsten Kollegen vergehen schneller als mir lieb ist. Ich werd den Haufen dort schon vermissen, so viel ist klar. Nichtsdestotrotz freu ich mich natürlich aber auch schon sehr auf die neue Herausforderung. Nun liegen auch nur noch zwei Wochen Arbeit und eine halbe Woche Urlaub vor mir, bis es dann losgeht.

Das war meine Woche KW 41 / 2019 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Mittags war ich in den letzten Tagen beinahe immer auswärts essen, was doch ungewöhnlich für mich ist. Aber ich hatte einach Lust auf Burrito und Pommes und dann sollte man der auch nachgehen. In einer Mittagspause waren wir mit einigen Kollegen bei Erdapfel, ein Restaurant, in dem es nur vegetarische und vegane Ofenkartoffeln mit Topping gibt. Ich hab mich für die Monatskartoffel entschieden, mit Kürbis (wie könnte es auch anders sein), Feige, Rucola und Feta. Es war so lecker, dass ich nächste Woche direkt wieder hingehen möchte. Außerdem waren wir im Frittenwerk, das gerade erst eröffnet hat. Da gibt es neben witzigen Postkarten und eine 1A Influencer-Location ziemlich gute Pommes mit Topping.

Ein weiteres Highlight der vergangenen Woche ist definitiv, dass meine Schwester und ich es in dieser Woche zum ersten Mal seit langer Zeit zwei Mal zum Sport geschafft haben. So wenig Lust ich auch vorher hatte, umso besser fühlt man sich danach. Der Rest der Woche verlief bis Freitag ganz normal. Am Freitag allerdings startete die diesjährige Mini-Bloggerbutze. Wir sind zwar nicht wahnsinnig viele Teilnehmer, aber das macht es gemütlicher.

Wir hatten ein paar sehr schöne Tage auch in kleiner Runde. Leider musste ich am zweiten Tag früher nachhause fahren, weil ich irgendwie vor mich hin kränkelte. Zuhause hab ich mich dann mit Mia auf das Sofa gekuschelt und versucht, durch Entspannung das Schlimmste zu verhindern. Denn in meinen letzten Tagen bei meinem jetzigen Job will ich auf keinen Fall wegen Krankheit ausfallen. Außerdem ist Kranksein eh nicht sehr erstrebenswert. Also hoffen wir einfach das Beste.

Highlights der kommenden Woche

So viel steht gar nicht auf dem Plan. Hoffentlich schaffe ich es wieder zwei Mal zum Sport. Natürlich nur, wenn ich wieder richtig fit bin. Ansonsten haben wir am Wochenende einen Filmabend mit meiner Familie geplant und vielleicht schaffe ich es mal wieder zu backen.

Das war meine Woche KW 41 / 2019 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Highlights von wihel.de

Frisch erholt aus dem Kurzurlaub an der Ostsee hat Martin euch auch in der vergangenen Woche wieder nur das Beste vom Besten präsentiert und die Highlights gibt es hier zusammengefasst:

01. Line kocht Pasta mit Zucchini und in Knoblauch-Parmesan-Soße
02. Die einzig ehrliche Absage auf eBay Kleinanzeigen
03. Wie man angeblich Zwiebeln ohne Tränen schneidet
04. Der wohl beste Bluff der Welt
05. Der Park-Held des Tages
06. Toiletten aus der Hölle
07. Die meistgenutzten Browser von 1996 – 2019
08. Wie Kürbiskerne „geerntet“ werden
09. DIE Songs aus dem Jahr 1979
10. girl in red – i’ll die anyway.

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Der Park-Held des Tages https://www.wihel.de/der-park-held-des-tages/ https://www.wihel.de/der-park-held-des-tages/#comments Thu, 10 Oct 2019 06:05:44 +0000 https://www.wihel.de/?p=98203 Der Park-Held des Tages | Awesome | Was is hier eigentlich los?

Ich bewundere ja immer Menschen, die sich wirklich die Zeit nehmen, auch in die kleinste Parklücke einzuparken, vollkommen egal, wie viel Züge und Zeit es braucht. Genauso bewundere ich immer die Leute, die es partout nicht schaffen, zum Beispiel in die Tiefgaragen-Einfahrt bei uns am Büro so zu fahren, dass sie eben nicht aussteigen müssen, um die Schranke zu öffnen. Wie mein Chef mal sagte: Hier zeigt sich sehr leicht, wer seinen Wagen beherrscht und wer nicht.

Ebenso bewundere ich die zwei Damen, die es geschafft haben, nicht nur äußerst beschissen in einer Parklücke zu parken, in der 1,5 Busse passen würden, sondern dafür auch nicht weniger als 15 Minuten gebraucht haben. Mit einem Kleinwagen. War auf der einen Seite äußerst amüsant, auf der anderen Seite irgendwann aber auch peinlich, selbst für mich als Zuschauer.

Mit peinlich hat das nachfolgende Video so gar nichts zu tun, vielleicht aber mit Sturheit – auf jeden Fall aber mit Können. Ich hätte felsenfest behauptet, dass die Lücke an sich zu klein für das Auto ist. Aber wie Goethe schon schrieb: Der Mensch irrt, solange er strebt.

Check this out for parking skills! This guy needs an award for the best parker in the world! I thought there was no way the car would fit in that parking space.

So beeindruckend das auch ist: dem Wagen davor und dahinter macht man das Leben mit sowas aber auch nicht leichter.

Bevor wir uns Mia angeschafft haben und eigentlich auch bevor wir uns dazu entschieden haben, was wir für ein neues Auto kaufen wollten, hab ich ein paar Tage darüber nachgedacht, dass ein Roller es ja auch tun würde.

Damit kommt man eh besser durch den Verkehr, findet leichter einen Parkplatz und der Unterhalt ist im Vergleich zum Auto absolut lächerlich. Ist aber halt auch wirklich nur was für die Stadt und einigermaßen überschaubare Strecken, zumal man Wind und Wetter trotzdem ziemlich direkt ausgesetzt ist.

Wie man sieht, es kam nie dazu und das ist am Ende auch gar nicht so verkehrt, denn so wurde aus mir immerhin kein verrückter Typ, der den ganzen Tag nur an seiner Vespa rumschraubt und so tut, als würde er a) wissen, was er da tut und b) [irgendwas mit Tuning]

Ich will auch gar nicht behaupten, dass die Typen im nachfolgenden Video verrückt sind, aber zumindest, was sie machen, ist ziemlich verrückt. Nämlich aus alten Vespas völlig neue Fahrzeuge zu bauen:

A look into Indonesia’s DIY Vespa culture.

Noch gar nicht so lange her, da hatte ich von meiner Superkraft erzählt: Ich kann Zwiebeln schneiden, ohne zu Heulen. Was mein Ansehen hier Zuhause in ungeahnte Höhen steigen lässt, hat auch seine negativen Seiten, denn natürlich muss immer ich die Zwiebeln schneiden. Und wenn ich schon dabei bin, dann gern auch Knoblauch und alles andere, was halt noch so geschnitten werden muss – dabei halte ich mich beim Kochen eigentlich immer raus, denn das gibt ohnehin nur Zank und Streit.

Alternativ kann man sich natürlich auch mit einer Schwimmmaske in die Küche stellen, was wohl aber nichts bringt, denn die Dämpfe der Zwiebel nimmt man ja auch mit dem Mund auf. Ebenso hab ich mal irgendwo gehört, dass man einfach nur ein richtig scharfes Messer benutzten muss, weil dann die Zwiebel anders kaputt geht und halt nicht zu Tränen rührt.

Oder man befolgt einfach den Tipp im nachfolgenden Video, bei dem ich mir aber auch nicht zu 100% sicher bin, ob das denn tatsächlich funktioniert:

Jack Scalfani shows you the secret to cutting an onion without crying.

Wobei mir das ja auch egal sein kann, weil halt: Superkraft.

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Line kocht Pasta mit Zucchini und in Knoblauch-Parmesan-Soße https://www.wihel.de/line-kocht-pasta-mit-zucchini-und-in-knoblauch-parmesan-sosse/ https://www.wihel.de/line-kocht-pasta-mit-zucchini-und-in-knoblauch-parmesan-sosse/#comments Mon, 07 Oct 2019 06:06:42 +0000 https://www.wihel.de/?p=98117 Line kocht Pasta mit Zucchini und in Knoblauch-Parmesan-Soße | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Lange Wochenenden sind dazu da, ausgiebige Spaziergänge zu machen, sich gemütlich auf dem Sofa zu tummeln oder Kuchen zu essen. Auf jeden Fall sind sie nicht dafür gemacht, Ewigkeiten in der Küche zu stehen und zu kochen, wenn man doch praktisch gerade Mini-Urlaub hat. In den meisten Fällen ende ich trotzdem genau dort – stundenlange in der Küche, beim Ausprobieren neuer Rezepte.

Am vergangenen Wochenende sollte es auf keinen Fall so kommen. Deswegen hab ich schon vorher nach schnellen Comfort-Food-Rezepten gesucht und bin im neuen Veggie-Kochbuch von Jamie Oliver fündig geworden. Pasta mit Zucchini in heller Weißwein-Soße. Das war mir allerdings ein bisschen zu langweilig, deswegen hab ich noch ein paar Zutaten ergänzt. Und noch etwas mehr Gemüse genommen, weil man damit kaum übertreiben kann.

Pasta mit Zucchini und in Knoblauch-Parmesan-Soße

Zutaten:

300 g Farfalle
4 Knoblauchzehen
1 rote Chilischote
2 Frühlingszwiebeln
1 Zucchini
2 Karotten
100 g TK-Erbsen
100 ml Roséwein
80 g Parmesan
150 ml Sahne
1/2 TL Fenchelsamen
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Pasta nach Packungsanweisung in kochendem Salzwasser garen. Dabei eine Tasse Nudelwasser auffangen, um später die Soße damit ggf. zu verdünnen. In der Zwischenzeit den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Chilischote ebenfalls fein hacken. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Beides zusammen mit den Fenchselsamen in einer Pfanne in 2 EL Olivenöl anbraten.
  2. Die Zucchini und die Karotten grob reiben. Beides in die Pfanne geben und ca. 5 Minuten mitbraten, bis Zucchini und Karotte weich geworden sind. Mit dem Roséwein ablöschen, verkochen lassen und die Pfanne anschließend vom Herd nehmen. Den Parmesan reiben. Die Sahne in die Pfanne geben und verrühren. Den Parmesan und die abgetropfte Pasta hinzugeben. Nun ggf. mit dem Nudelwasser verdünnen. Die Erbsen hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Guten Appetit!

Line kocht Pasta mit Zucchini und in Knoblauch-Parmesan-Soße | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Line kocht Pasta mit Zucchini und in Knoblauch-Parmesan-Soße | Line kocht | Was is hier eigentlich los?

Dieses Pasta-Gericht ist unglaublich schnell zubereitet, super lecker und nach einem Tag durchziehen sogar noch besser. Die Soße ist sehr cremig und die Karotten sorgen für Biss. Beim Gemüse kann man natürlich variieren wie man möchte. Das perfekte Gericht für ein schnelles, richtig gutes Abendessen.

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Das war meine Woche KW 40 / 2019 https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-40-2019/ https://www.wihel.de/das-war-meine-woche-kw-40-2019/#comments Sun, 06 Oct 2019 17:29:16 +0000 https://www.wihel.de/?p=98127 Das war meine Woche KW 40 / 2019 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Diese Woche ist der beste Beweis: 3 Tage arbeiten und 4 Tage frei – das ist das perfekte Modell, um sowohl produktiv als auch erholt zu sein. Zumindest, wenn man das Wochenende in Scharbeutz verbringen will.

Highlights der vergangenen Woche

Aber beginnen wir den Wochenbericht doch erstmal mit einem Fiasko. Denn auf Arbeit gab es genau das, wobei es eigentlich gar nicht so schlimm war, wie gedacht – zumindest hat das Team super funktioniert und wir haben den Fuck-Up recht schnell behoben. Ich hab versucht, den Jungs soweit wie möglich den Rücken frei zu halten und mich um die Kommunikation nach außen gekümmert, der Rest hat das Problem gelöst. Lief erstaunlich gut und ich war eigentlich durchgehend entspannt – das hab ich auch schon mal schlimmer erlebt.

Zudem konnte ich einen Stein ins Rollen bringen und bin gespannt, was sich daraus entwickelt, aber selbst wenn es kacke wird/einschläft/wir uns am Ende hassen, war es den Versuch zumindest wert.

Den Donnerstag hab ich dann einigermaßen produktiv-faul im Wohnzimmer verbracht. Ein bisschen Daddelei, ein bisschen Arbeit am Rechner, halt so, wie man einen freien Tag verbringen sollte. Und auch muss, denn am Freitag ging es auf nach Scharbeutz. Vorher haben wir noch den Wocheneinkauf erledigt und es hat sich mal wieder gezeigt, dass wir aus gutem Grund immer am Donnerstag einkaufen gehen – Freitags sind die Leute einfach nicht zum Aushalten und es war unfassbar schlimm. Bin ja eh kein großer Menschenfreund, aber dass die Zeitungen am nächsten Tag nicht von einem Amoklauf im Supermarkt berichteten, grenzt an ein Wunder.

Gegen Mittag sind wir dann aber aufgebrochen, um endlich Lines Geburtstagsgeschenk einzulösen. Ein Wochenende in Scharbeutz, mit riesigem Hundeauslauf und Übernachten in einer kleinen Hütte fast am Strand. Dazu leckeres Frühstück am nächsten Tag – in meinem Kopf klang das sehr großartig und das war es am Ende auch. Abgesehen vom Wetter, aber das hatte damals schon in St. Peter Ording so semi-gut geklappt, warum sollte es also dieses Mal besser sein?

Das war meine Woche KW 40 / 2019 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Freitag angekommen haben wir ein paar Minuten gechillt und sind dann auch schon zum Abendessen aufgebrochen – um den Part hatte sich Line gekümmert. Der Italiener, bei dem wir waren, war zwar recht klein, was insbesondere für Mia eine kleine Herausforderung war, aber alles in allem ganz okay. Das Essen war jedenfalls lecker und recht preiswert, insgesamt waren wir grob mit 40€ für zwei Personen aus dem Schneider.

Anschließend noch kurz zu REWE ein paar Kleinigkeiten besorgen und dann war der Abend auch schon wieder fast vorbei – mit Netflix im Bett ging es gen Traumland.

Am nächsten Tag stand der Hundeauslauf auf dem Programm. Da waren wir schon mal vor ein paar Minuten und der ist einfach unfassbar gut. 18 Hektar, eingezäunt und direkt am Eingang ein großes Schild, dass Hunde ohne Leine laufen MÜSSEN und man gefälligst Hundehaufen liegen lässt. Für die kleine Pupsrakete war es jedenfalls der wohl beste Tag im Monat und wir waren gut und gerne mehr als zwei Stunden unterwegs – am Ende sogar in größerer Gruppe (hatte Mia so entschieden, wer will da widersprechen?).

Danach haben wir erstmal eine kleine Pause gebraucht, um dann noch mal kurz zum Strand zu juckeln. So richtig geil findet Mia Wasser scheinbar nicht mehr, kann aber auch am Wetter und Wellengang gelegen haben. Für eine knappe Stunde hat es dennoch gereicht.

Und dann hieß es auch schon wieder Abendessen, dieses Mal in einem Keine-Ahnung-Was-Restaurant. Aber es gab Lavendel-Minz-Wasser, was unfassbar lecker und gut gerochen hat. Keine Ahnung, wie sie das gemacht haben, aber in der Flasche war ein Haufen Minze und der Lavendel kam wohl als Sirup dazu – muss man mal nachmachen.

Und dann war plötzlich auch schon wieder Sonntag, wir wieder Zuhause und ich sitz vorm Rechner und schreibe diese Zeilen. Da ist es fast schon absurd, dass sich das lange Wochenende in dieser Revue so kurz anfühlt.

Highlights der kommenden Woche

Kurze Woche! Also schon wieder, was zum einen daran liegt, dass ich noch ein paar Urlaubstage verbraten muss, die ich nicht mit ins neue Jahr nehmen kann, zum anderen an der BLOGGERBUTZE. Was vor ein paar Wochen noch so fern schien, steht nun also auch wieder vor der Tür. Die Gruppe ist dieses Mal sogar noch ein bisschen kleiner als sonst, aber der harte Kern ist dabei und so oder so freut man sich ja, mal wieder ein paar bekannte Gesichter wiederzusehen.

Das war meine Woche KW 40 / 2019 | Geschichten aus'm Alltag | Was is hier eigentlich los?

Das könnte man zwar auch außerhalb solcher Events, aber … ihr kennt das ja. Und besonders freu ich mich, dass Mia mindestens einen anderen Blogger-Hund kennenlernt, was bestimmt ganz großartig wird. Hoffentlich, denn die sonstigen Themen rund ums Bloggen und Internet sind ja eher meh – ich sag nur Cookie-Opt-In, die eine oder andere Abmahnung und weiß der Geier, was da sonst noch so rumkreucht.

Bloggen war auf jeden Fall schon mal einfacher …

Highlights von wihel.de

Bevor aber auch dieser Tag ein überraschend plötzliches Ende nimmt und der Montag wieder erbarmungslos anklopft widmen wir uns zunächst den Highlights von wihel.de. Denn auch wenn ein Tag gefehlt hat (Feiertag ist halt auch für wihel.de frei), die eine oder andere Perle gab es auch in dieser Woche wieder:

01. Toiletten aus der Hölle
02. Eine seltene Deepstaria-Qualle
03. Oh nein … MONTAG :-(
04. Win-Compilation Oktober 2019
05. Schätze in Müll – Eine kurze Doku über einen New Yorker Müllmann
06. Nur ein paar Hotel-Fails
07. Ein Fahrrad mit Schuhen statt Reifen
08. Lingua Nada – Habiba
09. Großartige Charakter-Trailer aus dem Marvel-Universum
10. Bildkorrektur – Bilder gegen Bürgerängste

PS: Und endlich mal ein paar Bilder vom iPhone 11 Pro im Beitrag. Das Ding kann schon eine ganze Menge oder?

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Wie 3D-Gummi-Kuchen gemacht werden https://www.wihel.de/wie-3d-gummi-kuchen-gemacht-werden/ https://www.wihel.de/wie-3d-gummi-kuchen-gemacht-werden/#comments Wed, 02 Oct 2019 10:46:08 +0000 https://www.wihel.de/?p=98093 Wie 3D-Gummi-Kuchen gemacht werden | Essen und Trinken | Was is hier eigentlich los?

Kuchen sind ein sehr fester Bestandteil in unserem Leben, denn kaum ein Wochenende vergeht, an dem Line nicht in der Küche steht und irgendwas kocht oder eben backt. Dabei weiß vermutlich keiner mehr, ob es jetzt daran liegt, dass sie was zum Bloggen braucht oder ob sie bloggt, weil sie was zum Backen braucht. Vermutlich auch egal, denn einmal in diesem Teufelskreis gefangen, kommste da nicht mehr raus – ich mach das schließlich schon 10 Jahre und weiß, wovon ich spreche (oder gebe es zumindest vor).

Was ich allerdings nicht weiß: ob Gummi-Kuchen das nächste große Ding sind, bereits ein großes Ding waren oder überhaupt einigermaßen schmecken. Ich mein, so ein bisschen Gelatine kann ja ganz nett und erfrischend sein, aber wenn der halbe Kuchen daraus besteht … ist ja auch eine Frage der Konsistenz und selbst wenn das Auge mitisst …

Auf der anderen Seite kann man damit unfassbar kreativ-dekorative Kuchen machen, die beinahe so aussehen, als würden dort echte Blumen (oder sicher auch völlig anderer Kram) drin stecken, die man vielleicht doch essen kann und womöglich sogar besser schmecken, als ich mir das gerade vorstelle:

3D Flowers Gelatin Cake is a piece of edible art.

Allerdings hab ich auch gelernt: je kunstvolle ein Kuchen oder eine Torte ist, umso mehr muss man Abstriche beim Geschmack machen. Irgendwas is halt immer.

Die Geschichten, die Great Big Story ausgräbt, sind eigentlich immer ohne Bedenken anschauungswürdig, zumal es dabei nicht selten um Essen geht und wer kleine Dokus über Essen nicht toll findet, hat ja ohnehin die Kontrolle über sein Leben verloren.

Bei dem nachfolgenden Video war ich aber unschlüssig, nicht zuletzt weil mir bisher die Zeit gefehlt hat, nicht doch einfach mal auf Play zu drücken und mir die paar Minuten Zeit dafür einfach zu nehmen.

Außerdem ist nüchtern betrachtet ein kleines Restaurant im Lieferanteneingang jetzt nicht so super spektakulär, wobei sehr kleine Restaurants ja immer einen Grundcharme haben. Und domenikanische Küche … selten bis nie was von gehört, kann also nur bedingt gut sein, sonst würde ja jeder drüber sprechen oder?

Aber der Mensch irrt, solange er strebt und das gilt natürlich auch in Bezug auf das nachfolgende Video, das natürlich mindestens so toll ist wie die sonstigen Arbeiten von Great Big Story und deswegen angeschaut werden sollte. Außerdem sind kleine Restaurants einfach toll und domenikanische Küche ist ja nur nicht in aller Munde, weil halt viele Menschen irren, solange sie streben:

Psst… We’re about to tell you about one of New York City’s hidden gems. It’s the Acuario Cafe, and you’ll find it in the Garment District on 37th Street. There’s no sign outside—you have to walk through a nondescript freight entrance to visit this tiny Latin American restaurant. Rodolpho Perez runs the neighborhood joint, and he takes care of his customers like family. For just $5, you can get a hearty plate of pollo guisado and other delicious Dominican dishes. Let’s lunch!

Logisch: die anderen Video von Great Big Story sind auch alle ganz toll, schaut da ruhig mal rein.

Mindestens einmal im Jahr bekomm ich einen Rappel und will unbedingt mal wieder Zeug aussortieren. Kennt ihr bestimmt, denn irgendwie sammelt ja jeder über Wochen und Monate irgendwelchen Mist zusammen, stopft damit seine Bude voll und fühlt sich irgendwann nicht mehr wohl, weil der ganze Kram kreuz und quer rumliegt und man keinen Platz mehr hat.

So geht mir das zumindest regelmäßig an zwei Stellen: im Kleiderschrank und im Arbeitszimmer. Denn bis zu einem gewissen Tag schaff ich es, akribisch und penibel darauf zu achten, dass alles, was ich so habe, an seinen eigenen Ort kommt – bis dahin sieht dann auch alles ordentlich aus, man findet Zeug schnell wieder und ich bin happy.

Aber dann kommt irgendwann der Tag, an dem die Anarchie wieder Einzug erhält und irgendwas liegt plötzlich woanders und dann denk ich mir „Ach scheiß drauf“ und leg noch andere Sachen dorthin, wo sie eigentlich nicht hingehören und dann ist irgendwann alles nur noch Chaos und ich muss entrümpeln.

Das ist auf der einen Seite äußerst befreiend und schafft neuen Raum, auf der anderen Seite aber auch totaler Quatsch, weil ich a) recht radikal beim Wegschmeißen bin und b) vieles davon bestimmt noch gut ist, sodass es andere gebrauchen könnten. Aber wann nimmt man sich schon mal die Zeit und bringt das auf den Flohmarkt? Zumal das ja auch wieder kostet und das nicht nur Geld.

Und so landen dann halt auch von mir unnötigerweise kleine Schätze im Müll, die vermutlich ein deutscher Nelson Molina rausfischen und in sein kleines Museum packen würde. Den Original Nelson Molina, der in New York Schätze aus Müll „rettet“, hat Nicolas Heller getroffen und eine kleine Doku mit bzw. über ihn erstellt:

For 34 years, New York Sanitation worker, Nelson Molina collected items in the trash on his route in East Harlem. Over 45,000 items, all catalogued and organized on the second floor of the M11 garage. Nelson retired from the job in 2015, but comes to the garage routinely to check in on his “museum.”

The collection is not open to the public since it is in an active garage, but our hope is to get a proper space with the help of this film. Please visit nycstrongest.org/future-museum to donate!

Und natürlich ist mir klar, dass es am allercoolsten wäre, einfach weniger zu haben, weil dann auch weniger in den Müll wandern würde. Aber werfe doch der den ersten Stein, der sich nicht so unlogisch verhält.

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