Handwerk – :: Was is hier eigentlich los :: https://www.wihel.de Entertainment, LifeStyle, Gadgets, Kultur und ein bisschen WTF Wed, 17 Feb 2021 15:51:26 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.6.2 Eine noch kleinere Beton-Brücke im Miniatur-Format gebaut https://www.wihel.de/eine-noch-kleinere-beton-bruecke-im-miniatur-format-gebaut/ https://www.wihel.de/eine-noch-kleinere-beton-bruecke-im-miniatur-format-gebaut/#comments Wed, 17 Feb 2021 15:36:51 +0000 https://www.wihel.de/?p=110815 Eine noch kleinere Beton-Brücke im Miniatur-Format gebaut | Handwerk | Was is hier eigentlich los?

In den Tiefen meines Herzens war ich ja schon immer Spießer. Klar, früher bin ich auch ab und an mal Feiern gegangen, aber für mich war schon relativ schnell klar, dass es eine ziemliche Verschwendung ist, wenn man den halbe Samstag und mindestens den kompletten Sonntag mit einem Kater verbringt und einfach nur versucht, mit sich und der Welt einigermaßen klarzukommen. Gerade wenn man unter der Woche zu nichts kommt, gewinnt das Wochenende an großer Heiligkeit für all die Sachen, die mehr Spaß machen. Oder gemacht werden müssen und nicht gemacht werden konnten.

Mittlerweile ist aber auch Line zum Spießertum konvertiert, was ich natürlich sehr begrüße. Das sieht dann zum Beispiel so aus, dass wir regelmäßig mit dem Abendessen um 19:30 im Wohnzimmer sitzen und erst die Lokalnachrichten und dann die Tagesschau schauen. Außer Freitags und samstags, da lassen wir die Lokalnachrichten weg, denn die schauen wir am nächsten Tag in der Wiederholung zum Frühstück. Die sind dann zwar nicht mehr frisch, aber auf die paar Stunden kommt es ja auch nicht mehr an, schon gar nicht am Wochenende.

Eine Meldung, die mir noch sehr im Kopf hängen geblieben ist: Der Ausbau der Autobahn kurz hinterm Elbtunnel. Der gestaltet sich tatsächlich sehr trickreich, weil es hier um Brücken geht, der Verkehr trotz Bauphase fließen muss und … ich keine Ahnung vom Straßenbau hab. Tatsächlich kommen die Verantwortlichen da wohl aber gut voran und haben sich irgendein ausgeklügeltes System mit Behelfsbrücken und irgendwelchen Umlenkungen des Verkehrs ausgedacht – funktioniert auf jeden Fall.

Was mich wiederum an einen Beitrag erinnert hat, der hier schon länger rumliegt. Der handelt vom Creative Construction Channel und zeigt, wie man eine Beton-Brücke im Miniaturformat für Zuhause basteln kann. Was wiederum ein bisschen an diesen Beitrag erinnert, nur eben noch kleiner ist und die Erinnerungsception damit vollendet:

How to make a mini bridge concrete model.
This video is about a mini concrete bridge model making using cement concrete. We show a full video of miniature bridge construction.

Bisher ist der YouTube-Channel noch recht dünn bespielt, was sich aber hoffentlich mit der Zeit noch ändert. Zumindest die Beton-Fans würden sich darüber sehr freuen.

Es gibt so Dinge, die sind eigentlich unfassbar geil, lassen sich aber nur extrem schwer beschreiben. Zum Beispiel mein Job: Macht mir aktuell zwar etwas weniger Spaß als sonst, dennoch könnte ich mir nicht vorstellen, etwas anderes zu machen (wie auch, wenn ich keine Ahnung hab, wie viel Spaß andere Jobs machen können). Aber so wirklich beschreiben kann ich auch gar nicht, was ich da den lieben langen Tag treibe. Am besten beschreibt es da eine meiner Tassen: Man merkt erst, was ich tue, wenn ich aufhöre, es zu tun.

Das eigentlich schlimme ist: Manchmal weiß ich selbst gar nicht, was ich da tue und nicht selten werf ich auch mal mit gefährlichem Halbwissen um mich – ging bisher aber gut, sodass ich scheinbar die richtige Hälfte des Halbwissens erwischt hab. Nicht minder selten ist das aber auch gar nicht so halbgar, was ich immer dann merke, wenn ich mal in einem Meeting mit anderen Dienstleistern sitze und wir uns dann anhören dürfen, was die so erzählen – das ist teilweise schon sehr gruselig, was die da von sich geben, gerade wenn man weiß, wie groß die Firma dahinter eigentlich ist.

Was ich zumindest in den letzten Jahren gelernt hab – Einschub: das mag vermutlich nur auf die Werbewirtschaft zutreffen. In der Wollte ich ja ohnehin nach meinen ersten Arbeitsjahren in diesem Berufsleben nicht mehr arbeiten und bin nun doch wieder dort gelandet. Einschub vorbei – viele handeln dann doch zu 80-120% nach dem Motto: Fake it until you make it.

Kann klappen, bin ich aber ehrlicherweise kein Fan von, denn was tun, wenn man es doch nicht maken kann? Egal – das gleiche Motto passt auch ganz gut zur KoolForm.

KoolForm ist eigentlich eine slowenische Firma, die gerade ein bisschen durchs Netz getragen wird, weil sie ein Texturierungssystem herausgebracht haben. Nichts, dass die Welt jetzt unmittelbar rettet und mein Gefühl sagt mir auch, dass man damit in der Höhle der Löwen nicht wirklich was reißen würde, weil halt leicht kopierbar – die Idee ist aber dennoch so simpel wie genial.

Denn damit lassen sich Wandstrukturen nahezu täuschend echt erstellen und hilft so, bares Geld zu sparen:

Ich sag ja, fake it until you make it.

Ich hatte es in der Wochenzusammenfassung schon kurz angedeutet, ich hab am Sonntag spontan wieder den Handwerker aus mir herausgelassen. Stuhlverbesserung stand auf dem Plan und damit mein ich keine Ernährungsumstellung, sondern eine Verbesserung meiner Homeoffice-Bedingungen – mehr oder weniger hab ich aber alles schon an dieser Stelle erzählt.

Daher eine andere Story, nämlich die, dass ich den Greenscreen ebenfalls verbessert hab – sogar iterativ, weil ich von Handwerk nun mal nur theoretisch Ahnung hab. Ursprünglich hatte ich in die Wand neben mir nur zwei Nägel gehauen, eine Stange drauf gelegt und daran einen Greenscreen befestigt. Leider nötig, da die Webcam so einen weiten Winkel mit sich bringt, dass man halt auch etwas von den Seiten sieht und wie bescheuert ist es, wenn man hinter sich einen Greenscreen hat, aber an den Rändern den eigentlichen Raum sieht? Eben.

Hinter mir war dann ebenfalls ein Greenscreen, befestigt an einem Stativ. Hat okay gut funktioniert, baut man aber halt auch nicht jeden Tag ab und wieder auf – nimmt aber im aufgebauten Zustand auch jede Menge Platz weg, da musste einfach eine andere Lösung her.

Also hab ich ein bisschen gegoogelt und kam auf die Idee, den Greenscreen doch wie einen Vorhang zu verwenden, den man einfach auf- und wieder zu zieht. Und siehe da, im Grunde braucht man dafür nur ein paar Schienen, Clips und ist im Grunde schon fertig – muss dann nur an der Decke befestigt werden. Bohren hatten wir schon mal versucht, das kam leider nicht in Frage, aber es gibt ja zum Glück auch ganz gute Klebelösungen, die besser halten als sämtliche Politiker-Verbrechen zusammengenommen.

Mittlerweile hab ich auch die Plastik-Clips durch eine Version aus Metall ersetzt, weil die einfach mehr Kraft mit sich bringen und auch einen dann doch überraschend schweren Vorhang besser halten können – insgesamt aber wieder ein ganz wunderbares Gefühl, nicht nur ein Problem gelöst zu haben, sondern wieder was mit seinen eigenen Händen gebaut zu haben.

So ähnlich muss es auch Alexander Clauss gehen, nur in besser und häufiger – der baut nämlich Fahrräder, ebenfalls beinahe ausschließlich mit seinen bloßen Händen. Logisch, dass da Zuschauen Spaß macht, zumindest mir:

Das Fahrrad als Lifestyle-Produkt, Statussymbol und Accessoire: Die Suche nach dem Besonderen, Einzigartigen lässt kleine Radmanufakturen im Lande aufblühen. Rahmenbau gilt als die Königsdisziplin. Der Rahmen gibt dem Rad Charakter. Sie ist die zentrale Konstruktion, die alle Teile trägt und verbindet und dafür sorgt, wie sich das Rad fährt. Doch nur ganz wenige nehmen diese Herausforderung an. Nicht einfach bloß Komponenten zusammenschrauben, sondern den Fahrrad-Rahmen selbst konstruieren und eigenhändig bauen! Gerade mal 20 Rahmenbauer gibt es in Deutschland. Er ist so einer: Im badischen Pforzheim baut Alexander Clauss Räder aus Stahl. Jedes ist ein handgemachtes Unikat und firmiert unter „Portus“.

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Wie man relativ einfach ein Auto mit 3 Startlinien skizziert https://www.wihel.de/wie-man-relativ-einfach-ein-auto-mit-3-startlinien-skizziert/ https://www.wihel.de/wie-man-relativ-einfach-ein-auto-mit-3-startlinien-skizziert/#comments Wed, 27 Jan 2021 15:18:39 +0000 https://www.wihel.de/?p=109914 Wie man relativ einfach ein Auto mit 3 Startlinien skizziert | Handwerk | Was is hier eigentlich los?

Im Grunde ist es mit dem Zeichnen ja wie mit Handwerk: Talent und Geschick schaden definitiv nicht und Trennen sich irgendwann die absoluten Profis von den Amateuren. Aber auch die kommen nicht drum herum, dass man sich erstmal das Basis-Wissen und grundsätzliche Fähigkeiten auf die Kette schaffen muss.

Meistens dreht es sich nämlich doch nur darum, dass man weiß, wann man welchen Schritt zuerst machen muss, dass zwei Mal messen und einmal schneiden besser ist als umgekehrt und … das man natürlich das richtige Werkzeug zur Hand hat. Ist mir erst am Wochenende wieder aufgefallen, als ich mit Inbusschlüssel und Akkuschrauber nicht weiter kam, aber zum Glück ja noch meinen Ratschenkoffer hatte und das Problem so innerhalb weniger Sekunden lösen konnte.

Zurück zum Zeichnen: Hier ist das mit dem Werkzeug relativ einfach, da reicht meist Stift und Papier, wobei man auch bei Stiften schon schnell durchdrehen kann. Da hat sich auch eine perfide Industrie entwickelt, die es geschickt auszunutzen weiß, mit 3B, HB und 12H richtig Kohle zu machen. Man sollte ja meinen, dass Stifte relativ simpel gestrickt sind, ABER SIND SIE NICHT UND WER NICHT AUFPASST, LANDET SCHNELLER IN DER KLAPPSMÜHLE ALS ER ANSPITZER SAGEN KANN.

Hat man aber den Stift seiner Wahl gefunden und vielleicht auch einigermaßen okayes Papier, kann es im Grunde losgehen. Oder auch nicht, denn auch hier kommt es darauf an, dass man den einen oder anderen Trick oder besser gesagt, den einen oder anderen Basishandgriff beherrscht.

Will man zum Beispiel ein einigermaßen cooles Auto skizzieren, kann man das wie ein Kindergartenkind angehen und hat dann auch ein entsprechendes Ergebnis – oder man macht es wie SketchMonkey und verwendet einfach drei simple Anfangslinien um am Ende vorgeben zu können, dass man Designer für Autos ist:

Here’s how to draw any car you want using just 3 steps. Try it!

Wie auch beim Handwerk gilt hier: weiß man wie es geht, ist eigentlich gar nicht mehr so schwer oder?

Letzte Woche stand mal wieder die Inspektion unseres Autos an – einer dieser Termine, auf die man so gar keine Lust hat, weil sie einfach schweine-teuer sind und nicht selten sogar noch teurer werden, als man ohnehin schon einplant. Und einplanen kann man da eigentlich so rein gar nichts.

Aber was, muss das muss und so hab ich den Wagen am Mittwoch abgegeben. Bei 6 Jahren sicher nicht die schlechteste Idee, sind ja doch eine ganze Menge Verschleißteile verbaut. Außerdem musste die Klimaanlage gewartet werden, was immer irgendwie nach purem Luxus klingt, aber wenn man erstmal von einem Wagen ohne Klimaanlage auf einen mit gewechselt hat … das will man nicht mehr missen.

Stellt sich eigentlich nur die Frage, ob das alles noch Not tut, wenn der Wagen ohnehin die meiste Zeit nur rumsteht – jetzt mit Homeoffice ohnehin noch mehr als sonst, aber ich meine ja, denn ab und an fahren wir ja doch noch und ganz vielleicht kriegen wir das mit Corona auch noch hin. Ich jedenfalls hätte mal wieder Lust auf Bewegungsfreiheit ohne Angst vor Infektion.

Positiv immerhin an der ganzen Aktion: Sie haben zwar ein paar Kleinigkeiten gefunden, aber nichts, was man direkt reparieren muss. Was witzig ist: Unter anderem ist der Sicherheitsgurte bei Line nicht mehr ganz rund. Witzig deshalb, weil ich behaupten würde, dass so ein Sicherheitsgurt durchaus wichtig ist und witzig auch deshalb, weil Line immer meckert, dass ich alles direkt reparieren lasse. Nur eben dieses Mal nicht – soll sie doch sehen, was sie davon hat.

Am Ende waren es dann aber trotzdem mehr als 400€, die jetzt einfach woanders sind – schönes Geld, bei dem ich auch nichts dagegen hab, wenn es einfach bei uns bleibt. Hätte aber auch schlimmer kommen können, ist ja schließlich nicht so, dass wir schon mal einen Motorschaden hatten. Und das Getriebe wird ja von mir auch nicht gerade wie eine Prinzessin behandelt.

Wobei, im Zweifel bauen wir dann einfach eins aus Pappe ein. Das funktioniert ja mindestens genauso gut, zumindest wenn es von V. Idea kommt. Und mir mal wieder vor Augen führt, dass ich eigentlich schon dutzende Videos von Getrieben gesehen, aber bis heute nicht verstanden hab, wie die Dinger funktionieren …

Ist dann am Ende nicht ganz so haltbar, aber dafür auch günstiger in der Erneuerung. Oder so.

Als ich letztes Jahr den Handwerker in mir herausgelassen und unter anderem die beste Holzkiste gebaut hab, die unser Haushalt nun besitzt (ja, ist auch die einzige, aber fragt ja zum Glück keiner nach), hab ich natürlich die Gelegenheit auch genutzt, um direkt ein bisschen Werkzeug zu kaufen.

Somit besitzen wir nun nicht nur eine ganz tolle Holzkiste, sondern auch endlich eine Stichsäge. Denn Stichsägen kann man immer gebrauchen. Und auch ein paar Winkelmaße in diversen Größen. Weil man Winkelmaße immer gebrauchen kann. Und irgendwann hab ich auch eine Sackkarre gekauft und einen Reifenständer für unsere Sommer- und Winterreifen. Denn … ihr ahnt es schon … kann man immer gebrauchen. Und bringt mehr Ordnung in den Keller.

Fairerweise muss man aber sagen, dass zum Beispiel die Stichsäge so gar nicht nötig war, denn ich hab auch eine Bohrmaschine, bei der man die Aufsätze tauschen kann. Da ist natürlich auch eine Säge dabei, sowie ein Schleifaufastz als auch irgendein anderer Aufsatz, den ich bisher nicht identifizieren und somit verwenden konnte. Und gerade der Schleifaufsatz war Gold wert, denn Holz muss man ja dann doch öfter mal Schleifen, wenn man zu doof zum Sägen ist – und ich bin definitiv zu doof zum Sägen.

Dennoch ist es gut, dass wir halt noch eine richtige Stichsäge haben, denn diese Multifunktionsdinger sind vermutlich immer nur ein Kompromiss. Was sich vermutlich auch Hassan Abu-Izmero gedacht hat – aber der geht halt nicht wie ich in einen Baumarkt und kauft sich einfach ein Gerät – der bastelt sich das selbst.

Was absolut faszinierend ist, weil er scheinbar einfach genau weiß, was er macht und machen muss und weil er hier ausschließlich mit Metall arbeitet – ist ja im Vergleich zu Holz noch mal eine ganz andere Hausnummer:

While I was searching for parts for another project, I came to the idea for a jigsaw mechanism. So I decided to change course and build this jigsaw attachment for my cordless drill.
Have fun!!

Liebe fürs Handwerk – nach wie vor ungebrochen.

In den letzten Jahren hatte ich immer wieder mal Kooperationen mit Zippo, die auch immer ganz nett waren – aber spätestens mit dem heutigen Tag frage ich mich, warum das immer so spezielle Aktionen waren und es eigentlich nie darum ging, wie so ein Zippo hergestellt wird.

Eigentlich fällt mir da nur eine Zusammenarbeit ein, wo es um das typische Zippo-Klicken im Zusammenhang mit dem ASMR-Hype ging (bei dem sich am Ende ja auch alles nur darum drehte, dass Leute dumm in ihre Mikros flüstern …) – ansonsten viel Kunst und Sondereditionen, aber leider ging es nie um den Kern des Ganzen.

Könnte vielleicht daran liegen, dass da mittlerweile auch nicht mehr viel von Romantik und Handarbeit zum Zug kommt – dafür riesige Maschinen, die fleißig genau das immer zu 100% machen, was sie sollen. Was absolut okay ist, wir Kunden erwarten ja schließlich auch gleichbleibende Qualität. Und ich liebe ja ohnehin Industriemaschinen, bei dem man nur mit dem Kopf schütteln kann, wenn man daran denkt, wie sich jemand so eine Maschine mal ausgedacht hat.

So ganz ohne Handarbeit geht es aber auch bei Zippo nicht und sei es nur die Kontrolle des typischen Zippo-Klick-Geräuschs. Und auch ein bisschen Romantik bleibt erhalten, denn Zippo wird seit mehr als 80 Jahren in Amerika hergestellt, genauer gesagt in Bradford, Pennsylvania.

Mindestens genauso überraschend: Für so ein kleines Feuerzeug sind dann doch erstaunlich viele Arbeitsschritte notwendig – mit entsprechender Individualisierung, Verschönerung und Gravur-Zeug sogar noch mal deutlich mehr:

80+ years and counting, the Zippo is still proudly Made in America – in Bradford, Pennsylvania.
The Zippo classic lighter, with its ‘click heard ’round the world’ is one of the most recognizable
pieces of American culture. And now, in this 5-minute video you can see how this tiny
wonder is made? These little bringers light are deceivingly complex with over one hundred manufacturing operations required for a single Zippo to spring to life. Windproof, one hand operation and guaranteed for life, there is nothing else quite like a Zippo.

Auch irgendwie erstaunlich, dass sich da seit 80 Jahren nicht viel getan hat – einfach, weil es so gut funktioniert und ein bisschen geil ist.

Nachdem ich dieses Jahr ja eine sensationelle Holzkiste für unseren Balkonkram gebastelt hab (wir lassen ganz bewusst außen vor, dass da durchaus ein paar unschöne Macken drin sind und das Ding preislich gesehen auch fernab von Gut und Böse ist), darf ich mich nun auch endlich als Handwerker bezeichnen.

Darüber hinaus hab ich die eine oder andere Lampe im Haus deutlich besser angebracht, als wir das zum Einzug getan haben und just diesen Monat hab ich mein Homeoffice noch ein bisschen verbessert, in dem der Greenscreen nicht mehr an diesem dämlichen Ständer hängt, sondern Gardinen-Auf-Und-Zu-Zieh-mäßig an der Decke angebracht ist. Man glaubt gar nicht, wie viel Lebensqualität so eine kleine Veränderung mit sich bringt.

Zurück zum Thema: Ich als Handwerker will die Gelegenheit nutzen und mal auf einen Kollegen hinweisen, der gar nicht weiß, dass es mich gibt – und auch deutlich mehr Talent und Ahnung von dem hat, was er tut. David Lundell ist sein Name und er baut Tische.

Aber nicht nur irgendwelche Tische, sondern welche mit Geheimfächern und pfiffigen (ja, pfiffig!) Mechanismen, damit nicht jeder Hans und Franz selbige öffnen kann.

I really let my inner nerd show with this one.

Gut, der Zauberstab hätte auch ein einfacher Magnet sein können, aber so wirkt das natürlich ein bisschen cooler. Und auch für die waffenvernarrten, alkoholliebenden Amerikaner hat er eine Version gebaut:

Das Prinzip der beiden Tische scheint recht ähnlich, das macht sie aber nicht weniger genial. Leider weiß ich nicht, ob man die Dinger auch tatsächlich kaufen kann und was sie dann am Ende kosten (auf der Seite von Lundell gibt es aktuell nur Lorem-Ipsum-Fülltext und fiese Ladezeiten), billig dürfte die Nummer aber nicht werden. Wobei man für so einen coolen Tisch auch ruhig mal was … auf den Tisch legen kann.

Mit Whiskey hab ich ja nicht wirklich viel am Hut, vermutlich fehlen mir dazu noch ein paar Lebensjahre, bis ich das Zeug genauso gern in mich reinschütte, wie Gin Tonic. Als Kind mag man Bier ja auch nicht wirklich, als Erwachsener hingegen … bin ich auch kein großer Fan von, was aber eher an der Kohlensäure liegt und ich die grundsätzlich in Getränken eher meh finde. Ich weiß, ist auch in Tonic drin, aber da eben deutlich reduzierter und ÜBERHAUPT WIRD ÜBER GESCHMACK NICHT GESTRITTEN.

Bei Whiskey kommt noch erschwerend hinzu, dass ich nicht mal weiß, wann man WhiskEy oder Whisky schreibt und je länger ich jedes Mal darüber nachdenke, umso falscher erscheint mir sowohl die eine als auch die andere Schreibweise. Obendrein: Das Zeug ist eine Wissenschaft für sich.

Nicht nur, dass man den Kram richtig lange lagern muss, damit da Qualität rein kommt, man muss auch aufpassen welche Fässer man benutzt, was da vorher drin war und so manche Fässer kriegt man nur sehr schwer und / oder muss dafür ein Vermögen bezahlen. Was halt für einen einfachen Menschen wie mich absolut absurd ist, denn schließlich hab ich ja Durst und will mir dann nicht Gedanken über Holz und die Familiengeschichte des Fasses Gedanken machen.

Auf der anderen Seite ist es natürlich bewundernswert, wenn sich Leute dafür begeistern können, sei es nun für das Getränk selbst oder den ganzen Zinnober drumherum – wenn jemand seine Leidenschaft gefunden hat und die dann auch vollständig ausleben kann, sollte man das fördern und nicht kritisieren.

Bei Adirondack Barrel Cooperage kümmert man sich um Whiskey-Fässer und trägt somit entscheidend zum Gelingen eines guten Whiskeys bei. Viel mehr legt man dort aber auch noch Wert auf Tradition und echte Handarbeit, was sich logischerweise in der Qualität der Fässer niederschlagen dürfte – und echte Handarbeit find ich ja immer besonders spannend:

Adirondack Barrel Cooperage uses traditional coopering methods to build spirit barrels out of American oak. Their one-of-a-kind barrel charring and toasting process imparts complex flavors in spirits, like smoke, coconut, vanilla, caramel, and more.

Ich bleib trotzdem erstmal weiterhin bei Gin.

Bei der ganzen Corona-Thematik sind (natürlich) andere Themen deutlich in den Hintergrund getreten, allen voran die Klimapolitik, die kurz vorher ja medienbestimmend war – ist vielleicht auch gar nicht so schlecht, denn gerade jetzt sind Demonstrationen ja eine eher schlechte Idee, auch wenn der Großteil der Covidioten nicht drauf verzichten möchte. Was zumindest auf dem Papier auch okay wäre – wer die Pandemie nicht ernst nimmt, kann ja gern weitermachen wie bisher, soll sich dann im Zweifel aber auch nicht beschweren, dass es anders kommt, als sie oder er es gern wahrgehabt hätte – doof ist halt nur, dass diese Deppen auch eine Gefahr für alle anderen darstellen.

Und natürlich darf man das Klima und andere Themen nicht zu sehr aus den Augen verlieren – immerhin regeln sich aber auch ein paar der Dinge von allein. Zum Beispiel hat der CO2-Ausstoß abgenommen, weil wir halt alle Zuhause bleiben (ich weiß, bei Weitem nicht genug, aber immer noch besser als gar nicht) und auch das Reisen eher nicht mehr stattfinden ist zwar schlecht für den Geldbeutel so manches Airline-Vorstandes, aber gut für die Umwelt.

Was sich eher nicht von allein löst: Das Thema Recycling. Und da hat Jehu Garcia einen ganz interessanten Ansatz gewählt: er betreibt sein Haus und sogar sein Auto mit ausrangierten Laptop-Batterien. Die werden mit Strom von Solarpanels auf seinem Dach gefüttert, was halt einfach gut ist, nicht nur wegen dem DIY-Faktor, dem eingesparten Geld und eben dem Umstand, dass Altes noch weiterverwendet werden kann.

Auf der anderen Seite: Das ist halt auch kreuzgefährlich, denn Batterien sind ja wie kleine Bomben – da reicht schon ein My an falscher Handhabung und man hat quasi alles direkt in Brand gesetzt:

The rechargeable batteries in your laptop, your cell phone, your headphones: all of these can be used to power your life and take you off the grid. DIY Powerwalls – rechargeable lithium-ion battery installations, made from recycled batteries – are the future of power, whether you know it or not.

We visited Jehu Garcia, a DIY Powerwall builder and enthusiast, and the folks at EV West in Southern California as well as the University of Michigan Battery Lab to see just how DIY Powerwalls can power your home, your car, and even the rest of your neighborhood.

Zum Nachmachen vielleicht nicht empfohlen, inspirierend aber auf alle Fälle.

Gestern noch davon gesprochen, wie geil doch Senf ist und dass wir große Fans von Sushi sind – zwei Dinge, die nur sehr bedingt zusammen passen. Glaube ich zumindest, hab es tatsächlich noch nie zusammen probiert, würde mich aber auch nicht wundern, wenn das ausgezeichnet zusammenspielt. Wobei ja bei Sushi gerade der Reiz ist, dass der Fisch mehr oder weniger unbehandelt ist oder nur recht dezent gewürzt wird. Da kann Senf schon eine ziemliche Brechstange sein – vielleicht ist Senf aber auch nur in meinem Kopf eher was für Wurst oder Fleisch.

Außerdem gehört zu Sushi ja auch irgendwie immer Sojasauce und wer Sushi in diesem Land bestellt, der bekommt auch immer welche dazu – wobei das ja beinahe schon Frechheit ist, das Sojasauce zu nennen, denn mit richtiger Sojasauce hat die eigentlich nicht wirklich was zu tun. Hab ich zumindest mal gelesen, war ja selbst noch nie in Asien und hab entsprechend keine Erfahrung mit „richtiger“ Sojasauce – aber es liegt ja nahe, dass Produkte in diversen Länden so abgewandelt werden, dass es der heimischen Bevölkerung mundet. Was halt bei der Sojasauce unserer Lieferservices einfach komplett in die Hose gegangen ist und jetzt stehen wir halt mit schwarzem Konzentrat da, dass auch die letzte Sushi-Rolle ruiniert.

Die Reise nach Asien – vor allem aus Recherchegründen in Sachen Sojasauce – muss noch ein bisschen warten, nicht nur aufgrund von Corona, sondern auch wegen mangelnder Motivation (Sauce reicht halt allein nicht aus, um sich mehrere Stunden in ein scheiß Flugzeug zu setzen) – ist vielleicht aber auch gar nicht nötig, denn wir können ja auch einfach versuchen, Sojasauce auf traditionelle Weise hierzulande herzustellen.

Geht nämlich so:

Masatsugu Fueki uses the same traditional practice of making soy sauce that his predecessors used at Japan’s Fueki Syoyu Brewing over 220 years ago. Fueki takes us through the factory and the multi-step natural brewing process which only uses three ingredients — soybeans, flour, and salt.

Dabei fällt mir ein: Im Kühlschrank dürfte auch noch die eine oder andere Packung aus der letzten Sushi-Bestellung warten. Keine Ahnung, warum man die immer wieder aufhebt. Mehr über Sojasauce hatten wir übrigens auch hier und hier.

Zumindest früher hatte ich immer mal wieder Phasen, in denen ich auf alles und jeden Senf geschmiert hab und bei alles hab ich das dann sogar gegessen (bei jeden hab ich die Leute einfach nur ausgelacht). Führte dann nicht selten dazu, dass ich mir einfach Toast mit Butter und Senf gemacht hab und das war und ist tatsächlich sehr lecker, stillt nur leider den Hunger nicht sehr lang.

Dennoch zeigt es aber: Ich find Senf einfach super. Gerade auch beim Grillen gehört Senf einfach dazu und wenn wir unseren Jahresurlaub auf Föhr verbringen, gehört auch dazu, dass wir den hiesigen Marmeladen-Laden nicht nur um jede Menge Marmelade erleichtern, sondern auch diverse ausgefallene Senf-Saucen dort kaufen. Aktuell hab ich zum Beispiel Orangen-Senf in der Verwendung und schmier mir das Zeug immer zusätzlich auf meine Wurstscheiben, die auf meinem Brot liegen. Was aber tatsächlich nicht so sensationell ist, wie anfänglich gedacht, denn im Grunde handelt es sich hier um ungesüßte Orangenmarmelade mit Senfkörnern. Da gibt es deutlich bessere Sorten.

Überhaupt hab ich bis heute nicht verstanden, wie man Ketchup Senf vorziehen kann. Ich mein, gut gemachter Ketchup ist auch `ne Wucht – aber das, was man im Supermarkt bekommt, ist ja eigentlich nur Tomatensuppe mit Zucker. Senf hingegen hat so einen herrlichen Eigengeschmack, kann mal angenehm mild sein oder dir auch alle Falten aus dem Sack ziehen. Senf ist einfach Gold, was man ja auch an der Farbe gut erkennen kann.

Der NDR hat Senfhersteller in Niedersachsen besucht und ihnen bei der Produktion über die Schulter geschaut, der einen oder anderen vielleicht nicht ganz ernstgemeinten Geschichte gelauscht und letztendlich perfekt aufgezeigt, dass Senf einfach geil ist:

Die Nordreportage stellt Senfmacher in Niedersachsen vor, begleitet das Herstellungsverfahren vom Samen bis zum fertigen Senf und erzählt norddeutsche Senf-Geschichten über geheime Rezepturen und Hausmittel, Erfolge und Niederlagen.

Eine der ältesten Senffabriken in Deutschland wurde 1809 im niedersächsischen Eystrup gegründet. Rittmeister Johann Ludwig Leman bringt damals das bis dahin noch recht unbekannte Senfrezept vermutlich aus einer Schlacht gegen Napoleons Truppen mit.

Als Ein-Mann-Betrieb gestartet, verkaufte sich der Eystruper Leman-Senf bald in alle Welt. Heute ist Leman im Landkreis Nienburg/Weser die letzte eigenständige Essig- und Senffabrik in Niedersachsen. Hier produziert “Senfmeister und Essigchef” Thomas Neuber echten “Eystruper Senf”, von der 100-Milliliter-Tube bis zum Zehn-Kilo-Eimer.

Die Landwirte Ludwig und Jan Wreesmann aus Friesoythe wagen in diesem Jahr ein Experiment. Auf einem Hektar Land säen sie Senfsamen und erhoffen sich später etwa eine Ernte von zwei Tonnen Senfkörner. Ihre Ernte ist für eine Senfmanufaktur in Wilhelmshaven bestimmt, wo Andreas Ernst und Tobias Klar aus den kleinen gelben Körnern in Handarbeit Senf herstellen.

Typisch norddeutsche Gerichte wie Grünkohl oder Pannfisch schmecken vielen Menschen nur mit Senf. Die ätherischen Öle des Senfs wirken als Verdauungsturbo, beispielsweise liegt eine Wurst mit hohem Fettgehalt später weniger schwer im Magen, wenn man sie isst. So ist “de Musterd”, wie der Senf auf Plattdeutsch heißt, auch im Bümmersteder Krug in Oldenburg aus der Küche nicht wegzudenken. Obwohl der Seniorchefin Hildburg Abel als Kind immer gesagt wurde: Senf macht dumm. Aber das ist ein verbreiteter Irrtum.

Senf ist einfach toll.

Im Grunde kann es ja gar nicht so schwer sein, einen Kickertisch herzustellen. Man nehme einfach jede Menge Holz, zimmere daraus 4 Beine und eine Wanne, dazu ein paar Eisenstangen, ein paar Figuren, die man auf die Stangen aufzieht und dann ist man im Prinzip auch schon fertig.

Ist der ganze Kram schon hergestellt, ist der Einbau sogar noch einfacher – dachte ich zumindest vor ein paar Jahren und hab in der damaligen Firma mit einem Kollegen tatsächlich einen einfachen Kickertisch zusammengebaut. Das Besondere: Keiner von uns hatte einen Akkuschrauber zur Hand, ja nicht mal einen Schraubendreher. Heißt: Wir haben das Ding tatsächlich maximal manuell zusammengeschraubt – mit stinknormalen Küchenmessern.

Das im Kopf kann man durchaus sagen: Dafür hat der Tisch unfassbar lange gehalten, was noch mal besonderer wird, wenn man weiß, dass einer meiner damaligen Chefs ein ziemliches Tier war und nur ungern verloren hat. Am Ende fiel das Ding aber doch in seine Einzelteile zusammen, sodass wir irgendwann einen neuen besorgen mussten.

Und wir haben gelernt, dass ein größeres Investment ein Vielfaches an Qualität mit sich bringt. Ich weiß nicht mehr genau, was wir dann gekauft haben, aber allein der Zusammenbau bestand nur noch daraus, dass man die Beine anschrauben musste – der Rest war schon fertig. Was auch gut war, denn irgendwelche Stümper ohne Akkuschrauber und Schraubendreher an sowas zu lassen, kann halt nur selten gut ausgehen.

Das Resultat: Der Kickertisch hat die Firma überlebt, wobei ich gar nicht weiß, wo der Tisch am Ende gelandet ist …

Im nachfolgenden Video geht es aber ein, bis zwei Schritte zurück und auch darum, wie die eingangs genannten Bestandteile hergestellt werden. Spoiler: Kein Hexenwerk, wenn man weiß, was man machen muss.

Learn how foosball tables are made!

Wobei das ja immer auf Handwerk zutrifft. Und Chirurgie. Und Raketenwissenschaft. Nur Backen … das wird immer Zauberei bleiben.

Dieses Jahr hatte ich mir eigentlich auch vorgenommen, das Thema Augenoperation anzugehen. Wobei, nicht nur eigentlich, ich hatte tatsächlich einen Termin und hab mal schauen lassen, was denn möglich ist – mit dem Ziel, auch direkt was in die Tat umzusetzen.

War dann leider aber weniger erfolgreich, als gedacht, denn: fürs Weglasern bin ich zu blind, für eine dauerhafte Kontaktlinse ist zu wenig Platz und einen kompletten Austausch macht man erst bei Personen, die 10 Jahre älter sind als ich. Warum Letzteres, weiß ich gar nicht, aber vermutlich haben da einfach die Illuminaten ihre Finger im Spiel.

Heißt am Ende des Tages aber auch einfach, dass ich weiterhin mit Kontaktlinsen hantiere und einfach ohne Sehhilfe nahezu komplett blind bin. Da ich das schon seit mehr als 15 Jahren mache, ist das jetzt keine großartige Umstellung, aber selbst mit Kontaktlinsen gibt es noch Bereiche im Leben, die ein bisschen bequemer und angenehmer sein könnten. Den einen oder anderen Nachteil haben die ja schließlich auch.

Das fängt schon damit an, dass man einigermaßen Aufwand betreiben muss, was Sauberkeit und Hygiene anbelangt, ebenso muss man sich erstmal trauen, sich ins Auge zu fassen – sprich, den einen oder anderen Reflex abzutrainieren. Hab ich geschafft, führt aber auch dazu, dass ich schon die eine oder andere Fliege direkt im Auge hatte.

Und nicht zuletzt ist es ja auch ein Kostenfaktor, denn Kontaktlinsen muss man immer wieder nachkaufen. Bei einer Operation von irgendwas um die 4.000 – 5.000€ kann sich jeder selbst ausrechnen, wann man die Summe durch Kontaktlinsen ausgegeben hat. Und man hört dann ja nicht einfach auf, weil man plötzlich gut sehen kann.

Dafür hat auch Craig Hershoff keine Lösung, hat aber immerhin einen Roboter entwickelt, der dabei hilft, Kontaktlinsen einzusetzen und auch wieder herauszunehmen. Was bei ihm wohl auch etwas komplizierter ist, weil er Sklerallinsen nutzen muss, die – vereinfacht ausgedrückt – deutlich größer sind, als normale Kontaktlinsen:

A unique invention by a South Florida man is helping people with vision problems gain the gift of sight.

Eigentlich ganz cool. Aber ich weiß nicht, ob ich wirklich schon dafür bereit bin, dass mir eine Maschine aus einem Hobbykeller mir im Auge rumfummelt … sehe zumindest schon vor meinem geistigen Auge, wie das Ding einfach wegen einer Fehlfunktion plötzlich hochschießt …

Es kommt nicht oft vor, dass ich mal zwei Stäbe, Rohre oder was auch immer so miteinander vertüdeln muss, dass sie ein Kreuz ergeben, aber wenn … wird das immer großer Mist, weil ich einfach keine Ahnung habe, wie man die Dinger miteinander vertüdelt. Was komisch ist, schließlich haben wir ja auch Jesus ans Kreuz genagelt und brauchten auch da irgendwie Tüdelkram zum vertüdeln. Gut, waren nicht wir, sondern unsere Vorfahren und ich hab mit Religion ja ohnehin nix am Hut und hätte vermutlich auch nur wenig Motivation gehabt, mich daran zu beteiligen auch nur irgendwann irgendwo hin zu nageln – aber das ist ja sowieso alles hypothetisch und vielleicht hätten wir es nicht mal bis zum Nageln geschafft, weil wir einfach vorher gestorben wären, an irgendeiner billigen Entzündung oder so.

Was ich eigentlich sagen will: So schwer kann das im Grunde nicht sein und doch bin ich bisher in meinem Leben daran gescheitert. Ich mein, das hat am Ende schon irgendwie funktioniert, war aber nie stabil und bestand aus deutlich mehr Material, als es eigentlich sein müsste. Zumindest nach dem nachfolgenden Video bin ich mir da sehr sicher.

Denn darin wird uns gezeigt, wie das die Japaner gemacht haben und auch vermutlich immer noch machen und wir alle wissen ja, dass die Japaner bzw. die Asiaten an sich irgendwann sowieso die Weltherrschaft übernehmen werden, weil es so viele davon gibt und die auch alle nach wie vor unfassbar fleißig sind und uns alle in Grund und Boden arbeiten. „No matter how hard you try – there is always an Asian who will do it better than you”. Oder so ähnlich:

In this video I demonstrate the Japanese square lashing. A way of connecting two sticks or poles at a right angle.

This technique is useful for building ladders, frames, fences, stretchers.

Auf der anderen Seite: Wenn die ihre Anleitungen immer ins Netz stellen, haben wir vielleicht sogar noch `ne Chance. Denn nicht nur die Asiaten sind gut im Nachmachen und Kopieren, sondern wir auch. Wir sind vielleicht nur nicht so schamlos.

Gegen Ende des Jahres ist es ja immer eine gute Idee, schon mal nach einem neuen Kalender für das kommende Jahr Ausschau zu halten. Ein bisschen neidisch bin ich da auf Kollege Maik, der immer mal wieder Bilder von seinem Pinguin-Kalender auf Instagram teilt – hätte ich auch gern, denn niemand mag Pinguine so gern wie ich (das Logo kommt halt nicht von ungefähr).

Was aber das grundsätzliche Thema Kalender angeht, bin ich recht konservativ unterwegs. Ich hab vor drei oder vier Jahren mal einen Anbieter gefunden, der einen ziemlich großartigen Kalender mit Bildern aus Hamburg macht und seitdem wird jedes Jahr dort wieder bestellt. Teils sogar in übertriebenem Maße, denn ich hab auch schon mal bei der Überweisung der Rechnung von knapp 30€ das Komma vergessen … hat sich immerhin herausgestellt, dass der Inhaber des Ladens, der unter anderem den Kalender vertreibt, recht unkompliziert und umgänglich ist – was ja nur dazu führt, dass wir dort weiter unseren Kalender beziehen (wenn auch zum Unmut von Line, die da leider so gar kein Mitspracherecht hat – aber irgendwas ist ja immer)

Was uns aber auch zu der Frage bringt, ob man denn einen Kalender für nächstes Jahr überhaupt braucht. Ich mein, viele Veranstaltungen wird es zumindest in der ersten Jahreshälfte nicht geben und ob wir nun tatsächlich am 6. Januar oder 48. März Zuhause hocken, spielt ja auch nicht mehr so wirklich eine Rolle. So ein bisschen wie im Urlaub, wo man auch nicht mehr weiß, welcher Wochentag eigentlich ist.

Falls man also tatsächlich auf einen Kalender verzichten will, könnte der kryptische Auto-Kalender von Wolfspaw vielleicht noch zum Umdenken anregen. Der hat zwar nichts mit Autos zu tun, funktioniert aber von ganz allein. Genutzt werden dabei drei Ringe, auf denen scheinbar kryptische Symbole aufgebracht sind – die aber in der für den eigentlichen Kalendertag gedachten Anzeige plötzlich Sinn ergeben – sehr spannend, wenn man versucht, die anderen Symbole zu deuten:

Leider bisher das einzige Video auf dem Kanal, der auch grundsätzlich nicht mit Informationen um sich wirft – wird man im Zweifel also selbst basteln müssen …

Ist eigentlich schon mal irgendjemandem aufgefallen, wie merkwürdig das Wort Stillleben ist? Drei L hintereinander, das sieht einfach so unfassbar falsch aus, ist es aber nicht. Man könnte fast sagen, Stillleben ist die kleine Schwester von Schifffahrt … aber genug der sinnlosen Wortbeobachtungen, hier soll es heute um Kunst gehen.

Genauer gesagt um ein Streichholz, dass noch raucht und so in seiner Form für die Ewigkeit festgehalten ist. Ein bisschen wie die Insekten in Bernstein in Jurassic Park, nur eben weniger gefährlich, weil man keine Dinos draus züchten kann. Und auch ein bisschen kitschig, denn ich hätte nicht einen einzigen Platz in der Wohnung, wo ich mir so ein Kunstwerk hinstellen würde, selbst wenn es jemand aus der Familie angefertigt hätte. Nicht mal, wenn ich es selbst angefertigt hätte, weil das in die gleiche Kategorie fällt wie diese Bilder von irgendwelchen Wochenmärkten, auf denen man irgendeinen Berg und ein Wasserfall sieht, der durch optische Täuschung tatsächlich zu fließen scheint, von hinten beleuchtet wird und im Zweifel durch sehr schlechte Lautsprecher auch noch Fließgeräusche von sich gibt.

Meine Oma hatte so ein Ding und hat jedes Mal, wenn wir zu Besuch waren, stolz präsentiert, was dieses Bild halt kann. Das hat man sich dann 5 Minuten lang angesehen und dann war’s das auch wieder und befürchte, dass lediglich unsere Besuche dazu geführt haben, dass das Ding überhaupt lief.

Und die würde sich halt auch so ein rauchendes Streichholz irgendwo hinstellen und anschauen und sich freuen, würde sie denn noch leben. Tut sie nicht, daher besteht auch nicht die Gefahr, dass ich sowas basteln müsste – aber für den Fall der Fälle schauen wir jetzt trotzdem gemeinsam, wie man es denn machen würde.

Ist noch nicht mal echter Rauch … ein Grund mehr, es nicht zu machen. Außer man kann seine Oma damit glücklich machen …

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Wie Schraubenschlüssel hergestellt werden https://www.wihel.de/wie-schraubenschluessel-hergestellt-werden/ https://www.wihel.de/wie-schraubenschluessel-hergestellt-werden/#comments Thu, 20 Aug 2020 14:09:21 +0000 https://www.wihel.de/?p=103447 Wie Schraubenschlüssel hergestellt werden | Handwerk | Was is hier eigentlich los?

Wenn man sich in Rekordzeit unbeliebt machen will, in dem man einfach nur Recht behält, dem empfehle ich, wann immer möglich, den Begriff „Schraubenzieher“ zu korrigieren und als Erklärung mitzugeben, dass man damit ja keine Schrauben irgendwo raus- oder hinzieht, sondern lediglich dreht. Ein sehr beliebter Fehler, der den meisten passiert und sich hier Amateur von Profi unterscheidet.

Ich garantiere – danach wird man mindestens gehasst, vielleicht sogar von einer auf die andere Sekunde verachtet, was besonders witzig wird, wenn man der Einzige ist, der mit so einem Werkzeug umgehen kann (wobei man sich dann andere Freunde suchen sollte – niemand braucht Menschen, die nicht wissen, wie man einen Schraubendreher bedient).

Einfacher sind da definitiv Schraubenschlüssel, wobei man auch hier sagen muss: Aufschließen tut man damit auch nix. Aber die Handhabung dürfte noch einfacher sein im Vergleich zum Schraubendreher, genau wie die Herstellung. Glaube ich zumindest, denn am Ende des Tages ist das ja auch nur ein Klumpen Metall, den man unter großer Hitze einfach wenig umgeformt hat.

Wie genau die Herstellung eines Schraubenschlüssels am Ende aber wirklich aussieht, gucken wir uns jetzt einfach gemeinsam an. Weil wir es können und wollen:

This is a fascinating look at all the steps in manufacturing the model 42 combination wrench.

Im Prinzip lag ich also gar nicht so weit daneben – hätte dennoch nicht gedacht, dass es so aufwändig ist.

Mit Zement hat man in der Regel ja eher weniger zu tun, außer man ist Eigenheimbesitzer oder sonst irgendwie handwerklich begabt und darf sich bei Freunden und / oder Kollegen austoben. Was dann natürlich eine gewisse Erwartungshaltung mit sich bringt, dass man es ja auch ja nicht verkackt.

Und doch hab sogar ich vor ein paar Monaten mit Zement bzw. Beton rumgematscht – eher unfreiwillig, denn es gibt durchaus spannendere Spielzeuge oder Werkstoffe. Aber wir wohnen leider nicht in einem Neubau (zum Glück auch nicht in einem richtigen Altbau) und haben so auch die eine oder andere Tücke und böse Überraschung in den Wänden.

Die stören nicht im Alltag, will man aber doch mal etwas an die Wand werfen, wird es schnell kritisch – so auch irgendwann bei unseren Wohnzimmervorhängen. Dafür hatten wir früher diese Drahtseile von IKEA verwendet, weil sie einfach anzubringen oder nicht so ins Auge fallend sind. Da die Dinger aber gespannt werden, ist da natürlich immer recht viel Kraft drauf, was funktionieren kann – wenn denn die Wandhalterung richtig stabil ist. Und das wiederum setzt eine vernünftige Wand voraus.

Lange Rede, kurzer Sinn: Irgendwann kam die Scheiße raus und wir hatten ein nicht sehr kleines Loch in der Wand. Und genau das wollte ich mit Blitzbeton flicken. Hat auch optisch ganz okay geklappt, aber ist halt niemals wieder so stabil wie eine Wand aus einem Guss – was ich dann nach diversen Versuchen und Nachbesserungen auch verstanden hab.

Damals kannte ich aber auch Ouroboros ARQ nicht – hätte ich den gefragt, hätte der mir direkt gesagt, dass man das fachmännisch wieder in Stand setzen muss, damit da auch eine gewisse Stabilität einher geht. Und der kennt sich wirklich aus, denn der baut öfter mal Zeug in kleinerem Maßstab aber dennoch so wie man das bei den großen Vorbildern Schritt für Schritt macht.

Da weißt du dann auch, dass selbst die kleine Brücke ordentlich standfest ist:

How to make a mini bridge concrete model.
This video is about a mini concrete bridge model making using cement concrete. We show a full video of miniature bridge construction.

► CLEANING AND ELIMINATION OF THE EARTH.
► EXCAVATION OF THE EARTH
► LEVELING THE EARTH
► STIRRUP
► BEAM AND COLUMN UNION
► REINFORCED CONCRETE
► FORMATION OF THE COLUMN
► DIFFUSION OF COLUMNS
► CONCRETE FUND
►CONCRETE WALL
►SWIMMING POOL
►PURE CONCRETE SLAB

Schaut euch ruhig auch mal die anderen Videos an. Im Grunde ist es immer das gleiche Vorgehen – was ja aber auch cool ist, wenn man das erstmal verstanden hat.

Natürlich ist das hier eine dieser typischen Kitsch-Stories, die man eigentlich nur aus irgendwelchen Serien kennt (ich eigentlich nur von „Hör mal wer da hämmert“ und da auch eher mit einem Klavier als mit einem Auto und das wiederum auch nur, weil ich die Folge erst vor kurzem gesehen habe …), auf der anderen Seite ist das aber halt auch irgendwo recht schön und romantisch und dreht sich um ein Auto, dass selbst ich nicht verschmähen würde.

Außerdem kann man hier mal sehen, wie Leute ein Auto restaurieren, was uns ein bisschen in die Zeit zurückwirft, als „Pimp my ride“ noch cool war und wir alle mindestens zwei Playstations in Papas Auto haben wollten – ohne zu wissen, wann wir die je benutzen würden und was eigentlich die Auto-Batterie dazu sagt.

Obendrein wusste ich gar nicht, dass Jason Momoa mit Lisa Bonet zusammen ist, die man wiederum – zumindest in meinem Alter – noch aus der Cosby-Show kennt, über die man selbst vermutlich mehrere Wochen lang diskutieren kann. Denn eigentlich war die Show ziemlich großartig, aber Bill Cosby ist nun mal unfassbar abscheulich, was leider nicht nur aufgrund seines Namens im Nachgang hart auf die Show abfärbt.

Wie dem auch sei: Lisa Bonet hat vor irgendwas um die 17 Jahre ihr Erspartes genommen und sich einen Ford Mustang von 1965 gekauft. Das klingt schon nach einer geilen Karre und ist es auch. Aber der Zahn der Zeit nagt auch an so einem Wagen und daher hat Momoa selbigen restaurieren lassen (finde hier besonders wichtig, dass er das nicht selbst war, gerade weil das diverse Seiten so schreiben – Geld in die Hand nehmen und andere schuften lassen ist nicht verkehrt, man sollte dann aber auch die Lorbeeren anderen überlassen).

Und das war sicherlich nicht die schlechteste Entscheidung, wenn man ihre Reaktion nach der Fertigstellung sieht:

Lisa bought the car when she was just 17 years old and even though the car got pretty beat up over the years, she just never had the heart to get rid of it. For the past 14 years, the car has been quietly rusting away before Jason decided to take it to Divine 1 Customs and have it completely restored – and the look on Lisa’s face when she saw it was entirely worth it.

Wieder mal der beste Beweis für „Happy wife, happy life!“

Bei Melonen muss ich tatsächlich immer an Dirty Dancing denken und einen der dümmsten Sätze, die ich in einem Film je gehört hab („Ich hab eine Melone getragen“) und das will wirklich was heißen, denn ich hab durchaus jede Menge schlechter Filme gesehen, die ich teils sogar abbrechen musste.

Überhaupt bin ich in den letzten Jahren immer weniger ein Melonen-Fan geworden. Als Kind hab ich die Dinger geliebt, aber mittlerweile kann ich ganz gut drauf verzichten, selbst an besonders heißen Tagen. Liegt vermutlich an den nervigen Kernen und das man sich mit so einer Melone ziemlich einsauen kann bzw. die Dinger einfach nicht stilvoll essen kann, sofern sie nicht vorgeschnitten sind. Melonen entlarven uns letztendlich wieder als das, was wir sind: Tiere. In melonas verritas, wenn man so will.

Außerdem sind die Dinger nicht selten schwer und unhandlich und passen nur bedingt sinnvoll in die Einkaufskiste, die wir verwenden, um unsere Wocheneinkäufe zu erledigen. Wirklich niemand braucht große, runde Früchte, die man nicht stilvoll essen kann.

Auf der anderen Seite: Line ist total vernarrt in Melonen-Feta-Salat, was letztendlich dafür sorgt, dass ich meine Antipathie gegenüber diesem Obst einfach runterschlucken und für mich behalten muss. Immerhin ergeben sich so aber auch ganz neue Möglichkeiten, u.a. hat Line ja diesen Monat Geburtstag.

Ein paar Geschenke hab ich schon, aber ganz vielleicht kauf ich ihr einfach auch noch eine Tasche, mit der sie eine Melone transportieren kann. Damit zumindest der Transport ein bisschen stilvoller wird, als er normalerweise ist:

普段、鞄づくりに真摯に向き合っている職人が自分だけの「“ ”を持ち運ぶ鞄」を考えてみました。
日々磨き続けている技術や知識を生かし、土屋鞄の職人ならではの「遊び心」をお届けします。

Wird dann nur problematisch, wenn sie zwei Melonen transportieren will …

So sehr ich Bargeld auch verachte und jedes Mal wieder begeistert bin, wenn ich irgendwo kontaktlos bezahlen kann (was übrigens Quark ist, denn durch das Auflegen der Karte aufs Terminal ist ja Kontakt da), so sehr haderte ich damit, zurückbekommenes Bargeld auf unser Haushaltskonto zu schaffen. Seit ein paar Wochen erledigen wir unter anderem die Wocheneinkäufe für Lines Oma – entsprechend legen wir die Kosten dafür auch aus und bekommen das Geld anschließend zurück. Aber wie das in Privathaushalten so ist: Da gibt es keine Kartenzahlung und in ihrem Alter hantiert man eben auch nicht mit Online-Überweisungen umher. Da drückt Oma einem einen Schein in die Hand und dann ist das Thema (für sie) durch.

Wir hingegen leben bereits in der Moderne und bezahlen unsere Einkäufe nicht bar – wie also diese beiden Welten zusammenführen? Dank comdirect-Konto hab ich mittlerweile einen Weg gefunden, der ganz gut funktioniert, aber auch nicht frei von Nachteilen ist. So sind Einzahlungen am Automaten nur bis zu einer bestimmten Anzahl kostenlos (jeder kann sich denken, wie ich das herausgefunden hab) und natürlich kann man auch nicht an jedem Geldautomaten Geld einzahlen. Als ING-Kunde kann ich zwar überall Geld abheben, aber nicht überall Geld einzahlen – das versteht auch nur, wer will.

Ein Problem, das sich aber leicht lösen lässt, indem man Geld eben sammelt und die Einzahlvorgänge auf ein Minimum reduziert. Was hingegen gut ist: Ich kann nicht nur Scheine einzahlen, sondern auch Münzen – so wird unter anderem auch das Restgeld vom wochenendlichen Brötchenkauf mit abgedeckt. Was hingegen schlecht ist: 1-Cent-Münzen mag der Automaten nicht.

Was uns zu der finalen Frage bringt: Was mit den 1-Cent-Münzen also tun? Aufs Konto wandern sie nicht, damit Bezahlen ist maximal bescheuert und wegwerfen … so reich sind wir dann auch nicht (zumal das Zahlungsmittel einem ja nicht gehört, sondern nur geliehen ist).

The Q hätte da eine Idee:

For this project you need copper coin, hammer and gas torch. Also, some time and patience of your neighbours. That’s all.

Und irgendwie mag ich die Vorstellung, dass man am Ende des Jahres eine Flotte aus gefalteten Münzfliegern im Keller hat – einfach weil Bargeld Scheiße ist, besonders was 1-Cent-Münzen angeht.

Wem The Q übrigens bekannt vorkommt – hatten wir erst neulich an dieser Stelle.

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Wie Ballons hergestellt werden https://www.wihel.de/wie-ballons-hergestellt-werden/ https://www.wihel.de/wie-ballons-hergestellt-werden/#comments Wed, 05 Aug 2020 10:55:13 +0000 https://www.wihel.de/?p=102487 Wie Ballons hergestellt werden | Handwerk | Was is hier eigentlich los?

Im Grunde spielen Ballons in meinem Leben keine Rolle mehr, zumindest keine gewichtige, was mittlerweile vor allem daran liegt, dass wir dieses kleine Fellknäuel Zuhause rumlaufen haben, dass man immer mal auf Bildern sieht. Das mag Ballons nicht wirklich, weil es die Natur von Ballons durchschaut und für schwachsinnig befunden hat. Aufgeblasenes Gummi, dass sich unkoordiniert durch den Raum bewegt – das kann nicht gut sein.

Und doch nahmen Ballons vor etwas mehr als einem Monat noch mal ordentlich Platz in unserem Leben ein – als wir geheiratet haben. Der Tag war natürlich super und auch anstrengend und vor allem … lang. So sind wir also recht spät wieder nach Hause gefahren und mussten 50 Meter vor dem rettenden Parkplatz auch noch sinnlos rumwarten, weil ein Krankenwagen die Zufahrt versperrte und kein dran vorbeikommen war (immerhin war ich smart und hab die Wartezeit damit verbracht, „Das aktuelle Sportstudio“ auf dem Handy zu schauen – war aber nicht smart genug, dass sofort zu machen, sondern nach den ersten 20 Minuten dumm rum warten).

Die Laune sank also bedrohlich gen Keller, wir wurden auch immer müder, konnten dann aber doch auf unseren Parkplatz fahren – nichtsahnend, dass ein Teil der Familie das Schlafzimmer komplett mit Ballons eingedeckt hat.

Hätte definitiv schlimmer kommen können, aber wenn man wirklich unfassbar müde ist, der Hund panisch reagiert und die Nachbarn auch nur so semi-begeistert sind, wenn über ihnen diverse Ballons zerknallen … es gibt schönere Beschäftigungen in diesem Gemütszustand.

Was mich zu der Frage bringt: Wie werden Ballons eigentlich hergestellt. Okay, tut es eigentlich nicht, aber es ist eine immerhin okaye Überleitung zum Thema und ich wette, dass der Großteil nicht weiß, wie die Dinger produziert werden. Ich wusste es jedenfalls nicht und gegen diese Wissenslücke wird jetzt was getan:

Ever wondered how balloons are made? Get the full history and ‘making of’ right here!

Hm. Ist dann doch unspektakulärer als gedacht, oder?

Wo ich ja nun auch endlich mal etwas mit Holz und meinen eigenen Händen gebaut hab (am Wochenende wird das Ding noch ein bisschen mehr veredelt – zumindest ist das der Plan), bin ich auch bereit, den nächsten Schritt in meiner Holzkarriere-Leiter zu nehmen. Nicht, dass ich jetzt irgendwie mehr Wissen über den Werkstoff hätte oder genau wüsste, was ich im Vorfeld alles vorbereiten müsste – aber wenn Fußballspieler einfach Trainer werden können, nur weil sie ein paar Jahre gegen den Ball getreten haben, bin ich auch bereit für höhere Aufgaben im Holzbereich. Im Zweifel fängt man einfach so lange von vorne an, bis man es so hat, wie man es haben will.

Und da ich aber recht gern am Rechner sitze, sprich mit Computern arbeite, liegt es nahe, beide Welten einfach zu verbinden. Warum also nicht mal sein technisches Gerät nehmen und mit diesem wunderbaren Werkstoff verschmelzen? Schließlich ist Holz gut und geduldig, kennt keine Deadlines und meckert auch nicht, wenn man mal verschläft. Holz ist toll.

So könnte man zum Beispiel seine Maus und Tastatur durch Holz-Pendants ersetzen, was für den Anfang vielleicht aber auch zu frickelig ist. Dann was einfaches – einen Holzmonitor. Klingt auf den ersten Blick kompliziert, wenn man das Ding tatsächlich von Grund auf baut, man kann aber auch Fuchs sein, einen fertigen Monitor nehmen und ihn einfach nur in Holz einfassen.

Genau das hat The Q getan und zeigt dabei nicht nur, wie das geht, sondern auch, dass das gar nicht mal si super schwer ist:

In today’s video I show how to transform your casual monitor into individual pice of art! All you need is some wood and free time :)

Fraglich allerdings, wie das mit der Wärme zusammenarbeitet. Holz ist zwar gut, aber eben auch empfindlich, was heiß und kalt angeht.

Irgendwo hab ich es schon erwähnt: Ich hab eine Holzkiste gebaut. Bisher hatten wir die Sitzauflagen für die Balkonmöbel einfach im Zimmer rumliegen, was auch total okay ist, schließlich braucht man sie ja beinahe täglich. Aber so auf dem Boden rumliegend … schön ist das einfach nicht. Und durch Corona hat man ja ohnehin ein bisschen mehr Zeit, also sind wir los und haben Holz gekauft. Dazu eine kleine Anleitung und schon war ich einen Nachmittag im Keller beschäftigt.

Das hat auch grundsätzlich sehr viel Spaß gemacht, besonders weil ich mir deswegen auch unbedingt eine Stichsäge kaufen musste – nur Verlierer sägen heute noch mit der Hand. Oder Menschen, die keine Stich säge haben.

Das Endergebnis kann sich auch sehen lassen, besonders für „das erste Mal richtig handwerken“, ich hab aber auch feststellen müssen, dass gerade sägen mit einer Stichsäge gar nicht mal so einfach ist. Zumindest gibt es eine Seite, die irgendwie schief aussieht, obwohl sie nicht ist. Und ich hab gelernt, dass ich mir das Leben zum Teil viel zu schwer gemacht hab – einfach weil ich vorher zwar viel, aber eben nicht genug nachgedacht hab. Dennoch – es ist eine tolle Kiste, die sich auch prima als Kindersarg eignet.

Und sie hat dafür gesorgt, dass ich das Handwerk nur noch mehr liebe und im nächsten Leben hoffentlich irgendwas mit Holz machen (und damit reich werden) darf. Aber manchmal hasse ich das Handwerk auch ein bisschen und das liegt an Videos wie dem nachfolgenden. Denn das hab ich mir jetzt bestimmt schon 78 Mal angesehen, aber noch immer nicht verstanden, wie bzw. nach welcher Logik der Typ da seine Markierungen einzeichnet, nur um dann eine perfekt ausgeschnittene Fliese zu zaubern (natürlich gilt weiterhin: er hat auch echt geiles Werkzeug):

Wie? Ich mein … hä?

Ich hab leider erst viel zu spät Top Gear für mich entdeckt und kann auch gar nicht mehr rekonstruieren, wie oder warum ich damit überhaupt angefangen hab. Ich mein, Autos sind schon toll, aber so wirkliches Interesse hab ich da auch nur bedingt – kosten ja alle auch eine Stange Geld – zu viel, um daraus ein Hobby zu machen.

Tatsächlich hab ich auch weit davor lediglich davon gelesen, als diese ganzen Eskapaden um Jeremy Clarkson durch die Presse gingen – aufgrund der fehlenden Verbindung zur Sendung und dem damit nicht verbundenen Interesse war mir das aber auch schnell egal. Irgendein Arsch, der sich wie ein Arsch verhält, davon liest man ja immer wieder mal.

Und doch hab ich dann einfach reingeschaut und mir fiel mal wieder wie Schuppen von den Augen, was ich da eigentlich jahrelang verpasst hab. Dank Amazon und Netflix konnte ich immerhin einen Teil wieder aufholen und hab mich noch mehr gefreut, als es dann mit The Grand Tour auch irgendwie weiter ging. Drei bekloppte Autonarren, die irgendwelche Pseudo-Abenteuer erleben und sich dabei gegenseitig auf die Schippe nehmen – manchmal braucht es nicht mehr, um mich glücklich zu machen.

Aber mittlerweile ist da auch wieder Ruhe eingekehrt und jeder der Drei verfolgt mehr oder weniger seine eigenen Projekte. James May zum Beispiel tauchte unter anderem mit einer Reise durch Japan wieder im TV auf – hab ich mir aber nicht angesehen, weil ich einfach davon ausgehe, dass die drei nur zusammen so gut funktionieren, wie sie eben funktionieren.

Und dann spaziert man so durchs Internet und sieht einen Beitrag, in dem steht, dass irgendein Typ Dinge zusammenbaut und das total toll ist. Und es stellt sich heraus: Es ist genau dieser James May, der das macht und damit scheinbar eine weitere Sendung hat.

Also bin ich doch über meinen Schatten gesprungen, habe mir das Video angesehen und es für gut befunden – einfach weil ich seine Faszination verstehen kann, wie toll es ist, wenn man Dinge zusammenbaut und dadurch lernt, wie sie eigentlich funktionieren:

Hätte ich geahnt, dass man damit tatsächlich Geld verdienen kann … ich würd noch immer im Büro sitzen, weil ich kamerascheu bin.

Meine Liebe für Bau- bzw. Industriemaschinen ist hinlänglich bekannt, besonders weil ich mir nicht vorstellen kann, wie man auf Ideen dafür kommt bzw. welche Gedanken man sich vorab gemacht haben muss, bis dann wirklich ein riesiger Kasten entsteht, der genau das macht, was er machen soll und dabei teilweise unfassbar intelligent wirkt.

Wobei ich mittlerweile auch sicher behaupten kann, dass mir dazu die passenden Denkmuster fehlen, denn ich hab neulich erst gesehen, wie man sehr simpel eine Sortiermaschine für Äpfel basteln kann: Man stellt diverse Eimer der Reihe nach auf. Darüber legt man zwei Stöcker / Streben mit leichtem Gefälle, sodass die Äpfel wie auf Schienen über die Eimer rollen können. Und dann verändert man den Abstand der Stöcker / Streben so, dass er am Anfang kleiner ist als am Ende.

Jetzt braucht man die Äpfel nur noch darüber rollen und bekommt sie so nach Größe sortiert, denn gleichgroße fallen immer an der gleichen Stelle durch die beiden Stöcker / Streben. Eigentlich super simpel, aber man muss eben erstmal drauf kommen (wobei man da vielleicht auch schnell drauf kommt, wenn man sich den ganzen Tag mit Eimern, Stöckern und Äpfeln beschäftigt)

Super simpel wirkt auch die nachfolgende Maschine, die vornehmlich dazu gebaut ist, Rohre zu biegen – und das scheinbar frei nach Belieben. Sicherlich gar nicht so simpel ist aber wohl der Algorithmus, den die Maschine anwendet, damit das Rohr am Ende so gebogen wird, wie es gebogen werden soll, denn für das gewünschte Ergebnis sind irgendwie nur Mikrobewegungen nötig. Und die müssen sitzen, aber sowas von:

Cooney marines amazing Tube bender.

Ist auf der anderen Seite aber auch Quatsch, denn wir wissen ja spätestens seit Futurama, dass einzig und allein Bender in der Lage ist, Rohre so zu biegen.

Vor ein paar Wochen hab ich mir endlich mal meine erste, eigene Sackkarre gekauft. Zum einen, weil ich kurz danach den Kollegen völlig aus dem Zusammenhang gerissen schreiben konnte, dass ich mir eine Sackkarre gekauft hab, zum anderen weil es dann doch zunehmend nervt, die Winter- bzw. Sommerreifen immer aus dem Keller hieven zu müssen. Das geht zwar mit Sackkarre nun nicht schneller, dafür aber wesentlich angenehmer – so ein Reifen wiegt ja schließlich auch ein bisschen und ich selbst werd nicht jünger.

Ich hab allerdings auch schon über Ganzjahresreifen nachgedacht und vor Ewigkeiten mal eine Schnellrecherche betrieben – sofern ich nicht komplett falsch liege, passen die Dinger aber nicht zu unseren Fahranforderungen (wobei ich nicht weiß, ob wir nun zu wenig oder zu viel fahren). Außerdem sind die Dinger ja auch immer irgendwo ein Kompromiss, was zumindest bei mir immer so ankam, dass sie sowohl für den Sommer als auch den Winter nicht super toll sind. Entweder wegen den Bremseigenschaften oder der Auswirkungen auf den Sprit-Verbrauch. Gerade letzteres merke ich im Winter zunehmend und will mir gar nicht vorstellen, wie das ist, wenn man das immer ein bisschen das komplette Jahr über hat.

Vielleicht bin ich aber auch einfach nur doof und die Dinger haben sich über die letzten Jahre hinweg still und heimlich so gut weiterentwickelt, dass man da ohne großes nachdenken einfach umstellen kann. Ich mein: selbst vegetarische Fleischimitate sind mittlerweile kaum noch von richtigem Fleisch zu unterscheiden, warum sollte es dann auch bei Reifen keine bedeutenden Fortschritte gegeben haben?

Überhaupt scheint die Reifenherstellung ziemlich faszinierend zu sein, gerade im Motorsport, wo die Anforderungen noch mal ein bisschen extremer sind als im tagtäglichen Straßenverkehr. Kein Wunder, dass Reifen dort noch sowas wie echte Handarbeit sind:

We take a trip to Michelin Motorsport’s HQ in France and get the low down on exactly what goes into serious motorsport rubber.

The top of the line motorsport range are still MADE BY HAND, so we were able to get up close and personal with the manufacturing process to give you a bit of an insight into the process.

A lot of manual work is involved, so every unit can be checked over by hand to ensure the utmost quality control is met.

Oder ich kauf mir einfach Motorsport-Reifen. Wobei – die muss man noch öfter wechseln oder?

Irgendwo schon mal erzählt und vielleicht auch mindestens einmal zu oft, aber alle paar Monate bekomm ich einen Rappel und komme auf die hirnrissige Idee, ganz dringend irgendwas in unserer Wohnung umstellen zu müssen. Sei es die Couch nebst Sessel, um eine neue Perspektive auf den Fernseher zu bekommen, mein Schreibtisch oder die Verkabelung, weil die nächste ultimative Optimierungsidee angeklopft hat oder auch einfach nur irgendwas an dieser Seite, weil ich mir einbilde, dass danach alles viel besser und runder läuft (was es definitiv nicht oft genug dann auch tut).

Oder es sind einfach nur Arbeitsabläufe, wenn ich mal wieder eine App suche, obwohl die, die ich die ganze Zeit verwendet hab, eigentlich problemlos läuft. Keine Ahnung, ob das einfach nur dieser Selbstoptimierungstrieb ist, der uns allen mittlerweile durch soziale Netze und Co. eingeprügelt wird oder ob man es doch positiver bezeichnen kann und ich einfach nur immer mal wieder versuche, über den Tellerrand hinaus zu schauen.

Insofern kann man auch von Glück reden, dass wir nach wie vor zur Miete wohnen und uns (noch) kein Haus gekauft haben. Davon mal abgesehen, dass das in Hamburg nahezu unmöglich ist und wir für ein Leben weiter außerhalb noch ein bisschen an den Voraussetzung schrauben müssen, vermutlich würde ich das Ding auch einfach nur kaputt basteln.

Aber immerhin mit einer guten Absicht, denn auch hier wird sich sicherlich alle paar Monate neues Potential zur Optimierung zeigen. Vielleicht versuch ich aber auch nur krampfhaft so viel wie möglich von diesen genialen Ideen hier einzubauen:

Amazing Home Design with Smart Furniture-Ingenious City Space Saving Solution!Latest interior design

Man braucht bei weitem nicht alles – aber lieber haben als brauchen, ne?

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https://www.wihel.de/ziemliche-clevere-design-ideen-fuer-zuhause/feed/ 3
Wie man sich einen zweiten Bildschirm an den Laptop bastelt https://www.wihel.de/wie-man-sich-einen-zweiten-bildschirm-an-den-laptop-bastelt/ https://www.wihel.de/wie-man-sich-einen-zweiten-bildschirm-an-den-laptop-bastelt/#comments Wed, 10 Jun 2020 05:42:39 +0000 https://www.wihel.de/?p=101840 Wie man sich einen zweiten Bildschirm an den Laptop bastelt | Handwerk | Was is hier eigentlich los?

Neulich hab ich doch tatsächlich erstmalig Ärger von meinem Chef bekommen, wobei Ärger schon wieder viel zu hoch gegriffen ist – vielmehr wurde ich auf etwas hingewiesen, dass nicht ganz so schön ist: Während diverser Meetings merkt man mir wohl ab einem gewissen Punkt sehr deutlich an, dass ich gedanklich ausgestiegen bin und weiterarbeite, vor allem in dem ich anfange, mit anderen Kollegen über Slack zu kommunizieren.

Hat er natürlich recht und an sich ist es auch gar kein Problem, das einfach zu lassen – aber gestern hab ich gemerkt, dass das eben doch nicht so einfach ist. Und damit mein ich nicht die Slack-Nutzung, sondern das Bild, das ich in Remote-Meetings abgebe. Denn selbst wenn ich kein Slack nutze und mir einfach nur Notizen nebenbei mache, sieht es so aus, als wäre nicht aufmerksam.

Hauptgrund dafür: mein riesiger Bildschirm. Vor drei Jahren hatte ich nämlich die Faxen dicke davon, dass Macbooks mit der Verbindung von zwei Monitoren immer irgendwie rumspacken und das scheinbar einfach von Natur aus nicht mögen. Der Gedanke damals: Dann muss es eben nur ein Bildschirm sein – aber gleichzeitig will ich nicht an Arbeitsfläche einbüßen, denn je mehr Bildschirm, umso besser. Also hab ich mir irgendwann so einen 35-Zoll-Curved-Ding geholt, dass zwar einigermaßen stylisch aussieht, qualitativ vermutlich aber alles andere als oben mitspielt. Ist mir auch egal, denn großartig gespielt wird an dem Ding nicht, es soll einfach nur funktionieren.

Und das tut es auch, sodass ich meine Fenster bequem über den Bildschirm verteilen kann. Aber ich muss eben auch den Kopf deutlicher bewegen, wenn ich z.B. zu Slack wechsel und gucke dann entsprechend an der Kamera vorbei – gleiches gilt für meine Notiz-App.

Eines der größeren First-World-Problems, aber auch dafür scheint es eine Lösung zu geben – unter anderem, indem man sich einfach einen zweiten Monitor an den Laptop bastelt:

Ich würd jetzt nicht sagen, dass das super einfach ist – hätte es mir anfänglich aber auch deutlich schwerer vorgestellt.